David Safier

Die Ballade von Max und Amelie

Das große Abenteuer Liebe
Die einäugige Hündin Narbe kann sich nicht vorstellen, dass eine wie sie jemals geliebt werden könnte. Doch dann verirrt sich der sanfte Hund Max zu der Müllkippe, auf der Narbe lebt. Er erzählt ihr von seinem wunderschönen Zuhause bei den Menschen und in der Hoffnung auf ein besseres Leben begleitet Narbe den Fremden auf die gefährliche Heimreise.

Unterwegs wird Max von Alpträumen geplagt, in denen die beiden ein Liebespaar sind, aber von einem Menschen getötet werden. Aber sind es wirklich Alpträume oder vielmehr Erinnerungen? Narbe wehrt sich anfangs dagegen, dass es ihr Schicksal sein soll, Max zu lieben. Doch kaum beginnt sie zaghaft an das Gute zu glauben, taucht der Mensch aus den Träumen auf...


Autorenbild Foto von David Safier

Der  Autor

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter "Mieses Karma", "Jesus liebt mich", "Happy Family" und "Muh" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.


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Rezensionen

bärin

Beiträge 11
02.12.2018

Die Hündin Narbe lebt mit ihren Geschwistern auf einer Müllkippe. In einem Kampf mit ihrem eigenen Bruder hat sie ein Auge verloren und daraufhin den Namen Narbe bekommen. Sie kann sich auch nicht vorstellen, dass irgendjemand sie aufgrund dieser Behinderung lieben könnte. Doch dann begegnet sie Max, einem großen Hund, der es anscheinend nicht gelernt hat, sich zur Wehr zu setzen. Sie hilft ihm und verspricht ihm, seinen Weg nach Hause zu zeigen, obwohl sie den selbst auch nicht kennt. So beginnt eine Odyssee durch Wälder und Berge, erschwert durch einen Waldbrand, durch eisige Kälte und Schneefall, gejagt von Hundefängern und von einer Frau aus einem anderen Leben, die sie tot sehen will.

Diese rührende Liebesgeschichte zwischen zwei total unterschiedlichen Hunden ist einfühlsam und mitreißend, mit Witz und Spannung erzählt. In Rückblicken in fern zurück liegende Zeiten werden Szenen der beiden Seelenverwandten und ihrer Jägerin eingeblendet, die sich durch Reinkarnation immer und immer wieder begegnen. Diese Treffen haben in der Vergangenheit immer ein böses Ende genommen - können sie in der Gegenwart endlich dieses Muster durchbrechen und friedlich leben?

Dieses Buch ist ein Muss für alle Hunde-Liebhaber und alle, die mit Hunden gerne Abenteuer und die große Liebe erleben möchten!

Paulaaa

Beiträge 50
05.10.2019

Das Cover des Buches hat mir sehr zugesagt. Es ist wunderschön, die beiden Hunde die in die Sonne schauen, passen perfekt zu der wunderschönen Geschichte.
Vorab, das war das erste Buch des Autors, das ich gelesen habe, aber sicher nicht das letzte!

Der Schreibstil ist sehr einfühlsam und flüssig, man kann sich super in die schöne Geschichte hineinversetzten. Da ich Hunde über alles liebe, ist das genau die richtige Geschichte für mich. Es geht um die wunderbare Freundschaft, die zwei Hunde schließen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ohne zu viel vom Inhalt zu verraten kann man abschließend sagen, dass sich einige Menschen eine Scheibe bei den beiden abschneiden sollten.

KimVi

Beiträge 31
31.12.2018

Die einäugige Hündin Narbe lebt auf einer Müllkippe. Ihren Namen hat sie nach einem Kampf mit ihrem Bruder Blitz erhalten. Denn der beanspruchte die Rudelführung, die ihm Narbe nicht kampflos überlassen wollte. Doch leider verlor sie nicht nur den Kampf, sondern auch ihr Auge und wäre fast gestorben. Nun wird sie vom Rudel nur noch geduldet. Liebe, Freundschaft und Vertrauen kennt Narbe nicht. Das beginnt sich allerdings zu ändern, als der Haushund Max sich auf die Müllkippe verirrt. Sie rettet ihm sein Leben und verspricht ihm, ihn bei der Suche nach seinem Zuhause zu begleiten. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg. Dabei lernt Narbe ein vollkommen anderes Leben kennen. Doch in den Nächten wird Max von Alpträumen geplagt, in denen er und Narbe ein Liebespaar sind und vor einem grausamen und äußerst brutalen Menschen um ihr Leben rennen müssen. Sind das wirklich nur Alpträume oder Erinnerungen an vergangene Leben? Gerade als Narbe beginnt, sich in Max zu verlieben und an ein besseres Leben zu glauben, taucht der Mensch aus den Alpträumen auf.....

"Die Ballade von Max und Amelie" ist kein typischer Safier, bei dem man beim Lesen ein Dauergrinsen im Gesicht hat und die Hauptprotagonisten dabei beobachtet, wie sie von einer irrsinnigen Situation zur nächsten stolpern. Denn in diesem Buch schlägt David Safier ernstere Töne an. Er beschreibt eine abenteuerliche Reise von zwei Hunden. Dabei spielen Liebe, Freundschaft, Vertrauen und unsterbliche Seelen eine große Rolle.

Der Schreibstil ist ruhig und angenehm lesbar. David Safier schlägt sanfte und manchmal geradezu poetische Töne an, die berühren und unter die Haut gehen. Doch ganz muss man auf seine humorvolle Art nicht verzichten, denn es gibt auch immer wieder Szenen, bei denen man unverhofft schmunzeln muss.

Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden Hunde erzählt. Man begleitet sie auf ihrem Weg und sollte sich nicht daran stören, dass sie selbst und auch die Tiere, denen sie unterwegs begegnen, recht menschliche Charakterzüge haben und nicht unbedingt arttypisch handeln. Gerade das macht allerdings den besonderen Reiz dieser Geschichte aus, denn so kann man sich ganz auf die Handlung einlassen und mit den Hunden mitfühlen. Es gibt allerdings auch Perspektiven, in denen man dem Menschen aus den Alpträumen direkt in die finstere Seele blickt und dabei den unbändigen Hass und die Rachegefühle, die ihn antreiben, zu spüren bekommt. Da dieser Mensch nicht gerade zimperlich mit seinen Opfern umgeht, sollte man beim Lesen nicht zu zartbesaitet sein. Zunächst ist nicht klar, was diesen Menschen antreiben könnte, doch das erfährt man nach und nach im Verlauf der Handlung.

Ich habe bereits einige Romane von David Safier mit großer Begeisterung gelesen und dabei seinen Humor schätzen gelernt. "Die Ballade von Max und Amelie" ist zwar ganz anders, konnte mich aber dennoch sofort begeistern. Die ruhigeren und eher sanften Töne haben mich emotional angesprochen, sodass ich mich ganz auf diese wunderbare Geschichte einlassen und jede Seite genießen konnte. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb alle fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung.

Schnuppe

Beiträge 2
04.06.2020

    Safer mal anders
    David Safier begegnete mir in dem Buch "Die Ballade von Max und Amelie" ganz anders, als ich ihn bisher kannte. Nicht so lustig wie bisher in seinen Vorgängerwerken, sondern ernsthaft und tiefgründig. Eine Geschichte, die mich sehr berührt hat, nachdem ich mich darauf eingestellt hatte, dass die Geschichte aus der Sicht der Hunde erzählt wird. Die Liebesgeschichte von Narbe, die auf der Müllkippe lebt und dort Max kennenlernt ist wunderschön erzählt. Max erzählt Narbe von seinem zuhause und gemeinsam begeben sie sich auf die Heimreise. Beide sehen in dem Anderen etwas, was er selber nicht an sich wahrnehmen kann. Daran wachsen die beiden Charaktere und es ist ein schönes Beispiel für jeden es ihnen gleichzutun, genau hinzuschauen, das Schöne und Starke zu sehen und offen zu sein für das, was einem begegnet.

    raschke64

    Beiträge 9
    28.05.2020

      Schwierig

      Die Bücher dieses Autors sind meist etwas schräg und oft sehr humorvoll. Auch dieses Buch ist wieder speziell. Es geht im Prinzip um zwei Hunde, die völlig unterschiedlich sind und eine Art Reise machen und eine Liebesbeziehung eingehen. Dabei wechseln sie aus diversen Gründen oft den Namen und die Zeiten. Insgesamt hatte ich so meine Probleme damit, es ging extrem viel um Tod und Reinkarnation und ich konnte damit nicht so wirklich viel anfangen.

      Apple

      Beiträge 22
      08.05.2020

        Tiere sind auch nur Menschen, möchte man sagen, nachdem man diesen Roman von David Safier gelesen hat. Es geht in dem Roman nämlich um die großen Gefühle, Liebe, Vertrauen, Angst, Glück, die hier sowohl Menschen als auch Tiere verbinden. Wie immer bei David Safier muss man sich auf unkonventionelle Plots einstellen. In diesem Buch sind die Protagonisten Hunde. Narbe, eine einäugige Hündin, die auf einer Müllhalde aufgewachsen ist und noch nie geliebt wurde, ja selber nicht sicher ist, ob sie überhaupt liebenswert ist und der sanfte Rüde Max, der davon träumt, ein besseres Leben zu führen, bei Menschen, die ihn lieben. Gemeinsam machen sich Narbe und Max auf den Weg, dieses Glück zu finden und erleben nicht nur alle möglichen Abenteuer sondern auch Rückschläge, aber sie halten zusammen, denn sie sind mehr und stärker verbunden, als das auf den ersten Blick ersichtlich ist und auch eine Feindin, die sie über alle Leben nicht losgeworden sind, folgt ihnen auf den Fersen. Der Roman ist sowohl spannend als auch sehr rührend geschrieben. Es ist spannend zu sehen, wie sehr die Gefühlswelt der beiden Hunde die Gefühlswelt von Menschen wiederspiegelt.

        Sandraliest

        Beiträge 35
        07.05.2020

          Mich hat zu erst das Cover angelacht und der Klappentext absolut neugierig gemacht.
          Ich habe ein wenig gebraucht um in die Geschichte zu finden, aber das liegt einfach nur daran, dass aus der Perspektive von Hunden erzählt wird. Eine ganz neue Erfahrung, die mir gut gefallen hat.
          Die Geschichte ist wunderschön, einfühlsam und tiefgründig.
          Die Geschichte über Freundschaft, Mut ist herzzerreißend und schonungslos ehrlich und an einigen Stellen auch ziemlich brutal.
          Ein runder und stimmiger Roman. Der Charmant ist und auch einige esoterische Züge beinhaltet, die noch auszuhalten sind.
          Die Geschichte ist nicht für zarte Gemüter.
          Das Buch und auch die Geschichte werden mir gut in Erinnerung bleiben. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen und werde es auf alle Fälle weiterverschenken.

          Eseskalierteh

          Beiträge 32
          13.04.2020

            Ein Tierroman was das Herz berührt.

            Mir hat das Buch soweit zwar gefallen aber irgendwas hat mir gefehlt. Das Cover sieht auch nicht sooo wundervoll aus, aber der Inhalt und das wesentliche war wirklich schön.

            Pheles

            Beiträge 25
            07.04.2020

              Ein Roman aus Sicht eines Hundes... Traurig, lustig, nachdenklich. Was ist wirklich wichtig im Leben? Ein schönes Heim oder geliebte Personen um einen herum? Über all das geht es in dem Buch. Wer Safier mag, wird das Buch ebenfalls mögen!

              Sabienchen65

              Beiträge 33
              21.12.2019

                Eine durchaus schöne Geschichte, die einmal ganz neue Wege des Autors einschlägt und mich durch die subtile und gut eingesetzte Emotionalität begeistern konnte. Zwar fehlte mir die letzte genau durchdachte Auseinandersetzung mit dem eigenen Innenleben der Figuren, weshalb ich zwei Sterne abziehe, dennoch konnte mich die Geschichte für sich einnehmen und gut unterhalten!

                Lilli33

                Beiträge 22
                10.12.2019

                  Inhalt:
                  Die einäugige Hündin Narbe lebt mit ihrem Rudel auf einer Müllkippe. Ihr Tag besteht aus dem ständigen Kampf ums Überleben. Bis eines Tages der schwarze Hund Max auf die Müllkippe kommt. Max ist ein Haustier, das seine Familie sucht. In freier Wildbahn könnte der sanfte Rüde wohl kaum überleben, und so nimmt sich Narbe seiner an. Zusammen machen sie sich auf eine abenteuerliche Reise zu Max’ Familie.

                  Meine Meinung
                  Ich lese de Bücher von David Safier recht gerne, aber dieses hier war nicht so ganz mein Fall. Es ist eine ziemlich ernste Geschichte, die aus der Sicht einer wilden Hündin erzählt wird. Und obwohl ich diese Tierperspektive eigentlich mag, habe ich mich hier ab und zu damit quälen müssen. Manches kam mir einfach zu albern vor. Auch wurden Begriffe, die Narbe für Menschendinge benutzt, nicht immer konsequent verwendet. Da wurde dann plötzlich zwischendurch doch mal das normale Wort benutzt.

                  Die Hündin Narbe war mir anfangs nicht sonderlich sympathisch, doch das ist kein Wunder. Sie ist misstrauisch und aggressiv. Sie muss erst lernen zu vertrauen, lernen, dass sie liebenswert ist und geliebt wird. Im Lauf der Geschichte entwickelt sie sich in dieser Hinsicht enorm weiter. Ihre positive Veränderung lässt sich Seite für Seite erlesen. Auch Max bleibt während des Roadtrips der beiden nicht derselbe. Der Rüde, der sich zu Beginn nicht zu wehren weiß, entwickelt einen heldenhaften Mut, den er in manch spannender Szene beweisen kann.

                  Die Sprache wirkt zuweilen etwas poetisch und lädt zum Träumen ein, doch dafür muss man sich ganz auf diese tierische Geschichte einlassen können.

                  Darauf sahen wir beide zum Himmel, zu den Sternen, bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter. Und angesichts der Unendlichkeit fiel es uns beiden nicht mehr schwer, an das Unmögliche zu glauben. (S. 211)

                  Reinkarnation ist bei Safier ja häufiger das Thema, aber hier war es mir zu viel. Die entsprechenden Einschübe zerhacken die eigentliche Handlung unnötig. Mir hätte es besser gefallen, der Autor hätte sich auf die Ereignisse in der Gegenwart beschränkt und diese noch interessanter ausgeführt.

                  Fazit:
                  „Die Ballade von Max und Amelie“ ist eine nette Geschichte über die Liebe zweier Hunde, eine Geschichte über Vertrauen und Freundschaft, die sich natürlich auch auf Menschen übertragen lässt, mich aber leider nicht wirklich erreichen konnte.

                  Skandinavischbook

                  Beiträge 12
                  07.12.2019

                    Meine Meinung:
                    Als großer Skeptiker, der humoristischen Romane David Safiers, war ich umso gespannter auf einen tiefgründig erscheinenden Roman, aus seiner Feder. Und was soll ich sagen, ich war durchaus begeistert, von der Sprache des Buches und auch von der kreativ umgesetzten und feinfühlig aufgebauten Geschichte. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zweie hunde undauch wenn dies auf den ersten Blick, als sehr fern von uns erscheint, so ist dem Autor mit diesem Buch eine Parabel und ein Auge öffnender Roman gelungen, der mehr mit uns Menschen gemein hat, als man denkt. Denn in dieser Geschichte stoßen wir als Leser auf die ein oder andere sehr schön gewählte Botschaft, auf Probleme und tiefgründige Themen, die uns Menschen betreffen und aus denen wir moralisch durchaus viel ziehen können. Zwar hatte ich mir an der ein oder anderen Stelle, eine literarisch hochwertigere Umsetzung gewünscht, dennoch ist dieses Buch, ein schöner und tiefgründiger Unterhaltungsroman

                    Alica

                    Beiträge 39
                    16.10.2019

                      Wahnsinnig gutes, leicht lesliches Buch!
                      D.Safier übertrifft sich selbst! Eines der gefühlvollsten, tiefsinnigsten Bücher dieses Jahres! Seelenwanderung bei Mensch und Tier!
                      Ein wunderschöne Geschichte von zwei Hunden, die verschiedener nicht sein könnten

                      Myke

                      Beiträge 5
                      08.10.2019

                        Habe das Buch noch nicht gelesen, aber die vielen Rezensionen machen Lust
                        es zu lesen. Als Hundefreund ist dies wohl ein Muss. Werde ich mir besorgen.
                        Von dem Autor kann man gute Bücher erwarten. Ich freue mich darauf.

                        yellowdog

                        Beiträge 11
                        06.10.2019

                          Die Ballade von Max und Amelie ist schon ein wenig Poesie in Prosa, Da passt auch das stimmungsvolle Cover gut. Es ist eine Liebesgeschichte und auch eine Art Märchen.
                          Natürlich könnte man versuchen, den parabelhaften Roman literaturkritisch zu analysieren, aber besser ist es, sich der Handlung hinzugeben und ganz und gar zu versinken.

                          Max und Amelie sind ganz unterschiedliche Charaktere mit verschiedenen Lebenserfahrungen.
                          Sie ist wild auf einer Müllkippe in einem Rudel aufgewachsen und eine Kämpferin, Max hingegen ist ein Haushund, gut genährt und treu. Aber als er in Schwierigkeiten kommt und von seinem Zuhause getrennt ist, ist es es Amelie, anfangs noch Narbe genannt (wegen ihrem herausgebissenen Auge), die ihm hilft.
                          Narbe ist stark und wild, aber nicht ohne Mitleid. Sie ist bereit den fremden Hund, der so zutraulich ist, nach Hause zu führen. Das gibt dem Buch Elemente einer Road Novel.
                          Zusätzlich werden immer wieder Träume, Lieder und mythologische Geschichten eingebunden.
                          Max und Narbe begegnen auch anderen Tieren, wie Vögel, Wölfe, sogar einmal einer hochmütigen Katze. Doch eine große Gefahr gibt es auch, eine rachsüchtige Menschenfrau.
                          Beeindruckend, wie sensibel die Figuren charakterisiert werden. Auffällig auch, wie das Schicksalshafte betont wird.

                          So eine Tiergeschichte gab es schon sehr lange nicht mehr. David Safier selbst spricht von „Unten am Fluß“, dem Tierbuchklassiker von Richard Adams, der ihn inspiriert hat.

                          David Safiers geschmeidiger Stil ist angenehm zu lesen.Und er hält sich nicht zurück, lässt seine Figuren fabulieren, stets mit einer Sehnsucht nach Geborgenheit.

                          Leserattenmama

                          Beiträge 9
                          29.09.2019

                            Ein Buch über Hunde, aber nicht unbedingt für Hundeliebhaber; ein Buch über Seelenverwandtschaft, aber nicht speziell für entsprechend Gläubige, ein Buch über Freundschaft...

                            Den Bestsellerautor kennt man ja bereits aus einigen kurzweiligen Büchern, die eigentlich jeder kaum aus der Hand legen konnte und Gefallen daran fand. Bei diesem Buch ist es meinem Empfinden nach anders... schon die Erzählperspektive ist gewöhnungsbedürftig, da aus der Sicht eines Hundes berichtet wird. Die einäugige Straßenhündin Narbe und der Rüde Max werden durch diese Perspektive sehr vermenschlicht, aber als Parabel konnte ich es auch nicht sehen.
                            Meinem Empfinden nach will dieses Buch von vielem ein bisschen sein (siehe erster Satz), aber ist dadurch nichts so richtig. Was schade ist - der Schreibstil des Autors ist gewohnt gut (daher auch die Sterne), aber die Geschichte darin hat mich nicht so begeistert. Schade, aber sicher trifft Safier nächstes Mal wieder meinen Geschmack; dieses Buch ist für mich kein Grund, dem Autor abzuschwören.

                            Leenaa2608

                            Beiträge 3
                            19.09.2019

                              Ein sehr schönes Buch mit einem tollen Deckblatt ich kann es nur jedem empfehlen zu lesen und es fesselt einem sehr stark so ging es mir zumindestens :) allerdings finde ich es als Hardcover oder e book sehr teuer

                              kerstin2601

                              Beiträge 46
                              15.09.2019

                                Für mich ist dieses Buch eine zauberhafte Fabel. Man kann von den Hunden sofort auf menschliches Verhalten schließen, zumindest sollte es bei den Menschen so sein, vorbehaltlos und ohne Hinterlist. Als Hundebesitzer bi n ich natürlich begeistert von diesem Buch.

                                KatrinK

                                Beiträge 4
                                18.07.2019

                                  Dieses Buch ist ein Muss für Hundeliebhaber:
                                  Ein Mix aus spannendem Roadtrip, Rückblicken- und blenden sowie missverständlichen Dialogen zwischen den Hunden, die aus komplett verschiedenen Welten stammen.
                                  12 Kapitel habe ich nun geschafft nach einer lesearmen Zeit. Hier in der Sonne auf der Terrasse kann man ein wenig mitfühlen, wie warm den Hunden auf ihrem Weg ist, immer wieder auf der Suche nach Wasser und Futter. Es ist das erste ernste Buch Safiers, dass ich lese und bin begeistert. Als Hundebesitzerin verstehe ich die Kommunikation, die der Autor bei seinem Hund beobachtet haben muss. Er liebt sein Tier, dass er ihm ein ganzes Werk gewidmet hat.
                                  Und wenn man zwischen den Zeilen liest, findet man auch Anspielungen nach Wunsch auf mehr Verständnis zwischen uns Menschen, die wir bekanntlich aus verschiedenen Kulturen mit verschiedenen Religionen stammen.

                                  Jani

                                  Beiträge 24
                                  30.04.2019

                                    Nachdem mir die letzten Bücher von David Safier (vor allem Der Traumprinz und auch Happy Family) so gar nicht gefallen hatten, war ich hier zunächst eher skeptisch. Der Klappentext hat mich dann aber doch zu sehr angesprochen.
                                    Zum Glück, denn es war ein wunderbar emotionales Buch.

                                    Wir werden mitgenommen auf die Reise von Max und Narbe.
                                    Narbe verbrachte schon ihr gesamtes Leben auf einer Müllhalde, im Rudel nur noch geduldet.
                                    Eines Tages taucht Max auf dieser Müllhalde auf. Er wurde von seinem Besitzer ausgesetzt, versteht die Welt nicht mehr und möchte nur nach Hause zu seinem Menschen Lilly.

                                    Und so begeben sie Max und Narbe auf die Suche nach seinem zu Hause. Auf dem Weg erleben sie so allerhand neues, schönes aber auch unschönes und gefährliche Situation.
                                    Nicht jeder ist ihnen wohlgesonnen, vor allem Jedda nicht. Durch ein Seelenband verbunden versucht Jedda immer wieder die beiden in ihren verschiedenen Leben zu töten.
                                    Da jeder der drei immer wieder Neugeboren wird, hört dieser Kreislauf scheinbar nie mehr auf.
                                    Gelingt es Jedda auch dieses mal die beiden zu töten, oder schaffen die beiden es sich gegen sie zu bewähren?!

                                    Mit dieser Geschichte hat mich David Safier auf jeden Fall wieder gepackt. So wunderschön und emotional erzählt er von der Liebe, die alles überdauern kann. Auch mehrere Leben. Man findet immer wieder zu seiner Seelenperson zurück, egal auf welchem Wege.
                                    Das ist doch eigentlich ein schöner Gedanke, gerade in unserer doch sehr hektischen Zeit.

                                    Ich musste tatsächlich an manchen Stellen ein Tränchen verdrücken. Die Geschichte ist größtenteils aus der Sicht der Vierbeiner geschrieben, was ich großartig finde. Ihr Denken und ihre Sichtweisen, klasse :) Ob es wohl wirklich so ist?! :)

                                    Für mich war es ein totales Vergnügen das Buch zu lesen und jetzt freue ich mich auf wieder ein etwas neues von Herrn Safier.

                                    Borkum

                                    Beiträge 27
                                    28.04.2019

                                      Anders als erwartet

                                      Bisher kannte ich von David Safier nur die eher humorvollen Bücher und war daher sehr gespannt auf dieses Werk. Aufgrund des Titels vermutete ich bereits, dass es anders sein wird.

                                      Die Geschichte wird aus Sicht der Hündin Narbe (später Amelie) erzählt. Sie lebt mit ihrer Familie auf einer Müllhalde und ihr Leben ist ein einziger Kampf – nicht nur um das tägliche Fressen sondern Tag für Tag muss sie sich gegen ihre Brüder behaupten.

                                      Eines Tages rettet sie dem ängstlichen „Haushund“ Max das Leben. Beide müssen fliehen und machen sich auf die Suche nach Max Familie und erleben dabei manches Abenteuer.

                                      Die Geschichte handelt von Liebe, Vertrauen und der Wahrnehmung der schönen Dinge auf der Welt. All dieses kennt Amelie nicht und muss es erst lernen bzw. auch am eigenen Leib erfahren. Die Darstellung wie Amelie sich nach und nach entwickelt hat mir sehr gut gefallen.
                                      Auch Max verändert sich mit der Zeit. Dieser ängstliche Hund wächst in einigen Situationen über sich hinaus und wird noch zu einem Held.

                                      Probleme hatte ich mit der Zeit mit allem, was mit den Träumen und der Reinkarnation zu tun hatte. Das Thema Reinkarnation begegnet dem Leser ja auch in anderen Büchern des Autors, aber hier wurde es mir einfach zu oft erwähnt und war mir insbesondere zum Schluss einfach zu viel.

                                      Die Schreibweise ist sehr anschaulich, teilweise berührend und poetisch.

                                      Grundsätzlich hat mir die Geschichte gefallen und mich auch berührt. Sie ist liebevoll geschrieben und hat auch spannende Momente. Von mir bekommt das Buch daher 4 Sterne.

                                      nele33

                                      Beiträge 12
                                      25.04.2019

                                        Die Ballade von Max und Amelie behandelt die berührende aber auch grausame Geschichte der zwei Hunde Max und Narbe.

                                        Ich kannte das Buch mieses Karma, welches mir überhaupt nicht gefallen hat, wollte aber dem Buch und somit auch dem Autor noch eine Chance geben. Es hat sich gelohnt. Mir gefiel der Sprachstil sehr gut ,der Autor schreibt berührend, sehr emotional und ich konnte das Buch flüssig und schnell lesen.

                                        Von Anfang an wurde meine Neugier auf den Fortgang der Geschichte der beiden außergewöhnlichen Hunde geweckt. Es geht um Vertrauen, Misstrauen, um uralte Seelen die immer wieder aufeinander treffen, um unterschiedliche Erfahrungen. Die Geschichte kann leicht auf das Leben übertragen werden, machte traurig, ließ mich lachen und machte mich über große Strecken sehr nachdenklich.

                                        Ich bin sehr froh, dem Buch und dem Autor eine Chance gegeben zu haben und kann dieses Buch für schöne und berührende Lesestunden empfehlen.

                                        Jule von Hier

                                        Beiträge 7
                                        19.04.2019

                                          Es geht mal wieder, wie schon in anderen Büchern von Safier, um Wiedergeburt. Allerdings spielt das Buch in dem jetzigen Leben der beiden Hunde, die sich in merkwürdigen Träumen an ihre vergangenen Leben erinnern. In jedem ihrer vorherigen Leben haben sie sich geliebt und erwarteten Kinder. Nie gab es jedoch ein Happy End für sie, da auch ihr "Frauchen" immer wieder geboren wurde und an ihnen Rache üben wollte. Das bekommt man in dem Buch alles erst nach und nach mit. Hauptsächlich geht es darum, dass der Hund Max sich zu der Müllhalde verirrte, auf der Narbe lebte, und sie ihm versprach, ihn zurück nach Hause zu seinen Menschen zu bringen. Lustig und interessant ist, wie unterschiedlich die beiden Hunde, ein wilder, der kein Leben mit Menschen kennt, und ein typischer Haushund, über die Menschen und deren Lebensweise denken. Sie haben einen sehr weiten Weg vor sich, auf dem sie viel erleben und man immer wieder denkt, dass sie es nicht schaffen. Bis zum Schluss ist ihr Glück ständig in Gefahr. Am Ende kommt es ein bisschen so, wie man es erhofft, aber anders. Das Buch ist spannend und packend geschrieben, ich konnte manchmal gar nicht aufhören zu lesen. Die Kapitel sind recht kurz, was beim Lesen auch dazu animiert, noch eines zu lesen, bevor man einschläft oder weg muss. Ich kann es nur empfehlen.

                                          fuddelknuddel

                                          Beiträge 8
                                          11.03.2019

                                            Die Idee, die hinter der gemeinsamen Reise der beiden Hunde Richtung Max' Zuhause steckt, ist ganz erstaunlich. Es geht darum, dass Seelen auch über den Tod hinaus miteinander verbunden sein können und sich schlussendlich immer wieder finden, wo sie auch gerade sein mögen. In jedem Leben und zu jeder Zeit gibt es scheinbar Menschen, Tiere, generell Lebewesen, deren Schicksale miteinander verknüpft sind und deren Bestimmung es ist, zusammen zu finden. Diesen Gedanken finde ich wirklich wunderschön und berührend, obendrein hat er mich auch zum Grübeln angeregt, schließlich ist es das, was jeder sucht: einen Seelenverwandten.

                                            Mein Fazit:
                                            Ein herzzerreißendes Buch voller Überraschungen, es war großartig, die Liebe zweier Hunde verfolgen zu dürfen. Ich habe mitgefiebert, gelacht und ein bisschen getrauert, die perfekte Mischung.
                                            Für jeden, der gern mal was außergewöhnliches liest!

                                            XY

                                            Beiträge 25
                                            10.03.2019

                                              David Safier mal ganz anders. Im Gegensatz zum sonst so lustigen, gewitzten Safier (mit Ausnahme von „28Tage“) schlägt er in „Die Ballade von Max und Amelie“ ernstere Töne an.
                                              Max, ein Hund, der sein Lebtag bei Menschen gewohnt hat, bei ihnen ein Zuhause gefunden und ist nun in der freien Wildbahn maßlos überfordert. Auf einer Müllkippe trifft er Narbe, eine Hündin, die mit allen Wassern gewaschen ist, das Leben in der Wildnis und das Gefühl, auf sich allein gestellt zu sein, nur zu gut kennt. Nachdem sie Max‘ Leben gerettet hat, tun sich die beiden zusammen und begeben sich auf die gemeinsame Heimreise.
                                              Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten damit, dass der Roman aus der Sicht der Hunde geschrieben ist und man sich wie sonst in die Portagonisten in sie hineinversetzt, ihre Gefühle und Gedanken spürt und hört. Mit der Zeit konnte ich es aber ablegen und es dennoch ein Roman, der auf jeden Fall metaphorisch verstehen lässt, weil er eins zu eins auf die Menschen übertragbar ist. Wer dran bleibt, den erwartet eine Geschichte zum Lachen und zum Weinen, eine Geschichte über die Freundschaft und natürlich die Liebe. Und das Ende hält auch eine nette Wende bereit.
                                              So ganz konnte ich mich aber einfach nicht vom alten Safier lösen und in diese neue Geschichte eintauchen.
                                              Zauberhaft finde ich im Übrigen das Cover und den Titel des Buches!

                                              Lesehörnchen99

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                                              09.03.2019

                                                Das große Abenteuer Liebe

                                                Die einäugige Hündin Narbe kann sich nicht vorstellen, dass eine wie sie jemals geliebt werden könnte. Doch dann verirrt sich der sanfte Hund Max zu der Müllkippe, auf der Narbe lebt. Er erzählt ihr von seinem wunderschönen Zuhause bei den Menschen und in der Hoffnung auf ein besseres Leben begleitet Narbe den Fremden auf die gefährliche Heimreise.

                                                Unterwegs wird Max von Alpträumen geplagt, in denen die beiden ein Liebespaar sind, aber von einem Menschen getötet werden. Aber sind es wirklich Alpträume oder vielmehr Erinnerungen? Narbe wehrt sich anfangs dagegen, dass es ihr Schicksal sein soll, Max zu lieben. Doch kaum beginnt sie zaghaft an das Gute zu glauben, taucht der Mensch aus den Träumen auf...

                                                So ganz anders als sie Bücher, die ich bisher von David Safier gelesen habe. Kenne ich bisher nur Mieses Karma eins und zwei, sowie plötzlich Shakespeare und Muh und stand bisher der Humor im Vordergrund, so ist die Ballade von Max und Amelie ein ganz anderes Buch. Ein Buch der ruhigen Töne, ohne den Witz, aber gerade deshalb besonders lesenswert.
                                                Mich hat es jedenfalls von der ersten bis zu letzten Seite total fasziniert

                                                Gisel

                                                Beiträge 4
                                                26.02.2019

                                                  Liebesgeschichte unter Vierbeinern

                                                  Die einäugige Hündin Narbe lebt mit ihren Geschwistern auf einer Müllkippe. Als sich ein fremder Hund, Max, dorthin verirrt und den Weg nach Hause nicht kennt, brechen die beiden gemeinsam auf, um Max zu seiner Familie zu bringen. Max wird von Alpträumen geplagt, und bald erkennen die beiden, dass sie sich schon in früheren Leben geliebt haben müssen. Doch aus ihren früheren Leben taucht auch eine Gefahr auf, ein Mensch, der auf Rache aus ist. Was wird aus den beiden Hunden?

                                                  Dem Autor David Safier ist mit diesem Buch eine bewegende Geschichte über ein Hundepärchen aus der Feder geflossen. Die Liebesgeschichte der beiden vermischt er mit der Idee der Wiedergeburt, der Liebe über alle Zeiten hinaus. Nach und nach ergibt sich eine mehrschichtige Erzählung in vielen Facetten mit zwei Protagonisten, die im Verlauf der Geschichte ihr wahres Selbst finden. Es ist eine berührende Erzählung über Freundschaft und Liebe sowie über das Vertrauen zueinander. Dabei bleibt es ein bisschen abseits der Bücher, die ich bisher von Safier kenne, es behält seine Ernsthaftigkeit bis zum Schluss. Die leisen Töne der Geschichte gehen unter die Haut und bringen den Leser zum Nachdenken.

                                                  Dieses Buch war für mich eine solch unerwartete Überraschung, dass ich es gerne weiter empfehle und mit vier von fünf Sternen bewerte.

                                                  milkysilvermoon

                                                  Beiträge 26
                                                  25.02.2019

                                                    Die Hündin Narbe lebt auf einer Müllkippe und schlägt sich dort durch, nachdem ihr Bruder ihr in einem Kampf ein Auge herausgerissen hat. Sie hat viel von ihrem Lebensmut verloren, als plötzlich der Hund Max bei der Müllkippe aufgetaucht. Sie bewahrt ihn davor, von Menschenkindern erschlagen zu werden. Er wiederum überzeugt sie, ihn auf der Suche nach seiner Menschenfamilie zu begleiten. Zusammen begeben sich die beiden auf eine gefährliche Reise…

                                                    „Die Ballade von Max und Amelie“ ist ein fantasievoller Roman von David Safier.

                                                    Meine Meinung:
                                                    Der Roman besteht aus 72 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Hündin Narbe, die später Amelie heißt. Der Aufbau funktioniert gut.

                                                    Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich. Sprachlich ist der Roman an eine Ausdrucksweise angepasst, die auch von Hunden verwendet werden könnte, falls sie tatsächlich ähnlich wie Menschen denken würden. Das gefällt mir gut, obgleich dieser Versuch nicht immer ganz konsequent durchgehalten wird. Als etwas störend habe ich empfunden, dass es mehrere Vorausdeutungen gibt, die gewisse Aspekte vorwegnehmen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht.

                                                    Die Idee, einen Erwachsenenroman zu schreiben, bei dem Hunde die Protagonisten sind, finde ich schön. Als Hauptcharaktere sind mir Narbe und Max schnell sympathisch gewesen. Beide sind recht unterschiedlich, haben aber positive Eigenschaften: Bei Narbe sind es Mut und Kampfgeist, bei Max ist es seine sanfte, liebevolle Art. Wie in einer Fabel sprechen die Hunde nicht nur innerhalb ihrer Art, sondern auch mit anderen Tieren.

                                                    Von Beginn an verspricht die Geschichte Abwechslung und Spannung. Sie nimmt gleich Fahrt auf und bleibt trotz eines eher ruhigen Mittelteils kurzweilig.

                                                    Ein Pluspunkt des Romans ist es auch, dass er sowohl traurige als auch lustige Passagen beinhaltet. Mehrfach konnte mich die Geschichte bewegen. Das liegt auch daran, dass es um universelle Themen wie Liebe, Freundschaft, Krankheit und Leid geht. Somit regt das Buch durchaus zum Nachdenken und Mitfühlen an. Leider spielt der Reinkarnationsaspekt eine zu große Rolle. Während der Autor das Thema in „Mieses Karma“ noch eher augenzwinkernd und sehr humorvoll behandelt, driftet „Die Ballade von Max und Amelie“ stark ins Spirituelle und zum Teil auch ins Kitschige ab. Vor allem gegen Ende wirkt die Geschichte damit übertrieben.

                                                    Das Cover ist stimmig. Die hübsche Gestaltung wird im Inneren des Hardcovers aufgegriffen, denn zu Beginn der Kapitel ist jeweils eine Hundesilhouette abgebildet ist. Der Titel ist durchaus passend.

                                                    Mein Fazit:
                                                    Mit „Die Ballade von Max und Amelie“ konnte mich David Safier nicht restlos begeistern. Eine kurzweilige, unterhaltsame Geschichte ist es dennoch – vor allem für Tierfreunde.

                                                    maxkolbe

                                                    Beiträge 14
                                                    07.02.2019

                                                      MaxundAmelie
                                                      Eine berührendeGeschichte von Liebe, Vertrauen, Freundschaft, einemWunder und dem Glauben niemals aufzugeben,die Herzen weit aufzumachen, denn dann passierenWunder.
                                                      Narbe, die Hündin von der Müllhalde begegnet eines Tages Max,einemRüden, der vonKindern auf übelste gequält wird, mutig stellt sie sich dazwischen.Sie verjagdt die Kinder und hilft Max. Er erzählt ihr,daß sein Herrchen ihn ausgesetzt hat und er wieder zurück möchte zu Lilly und Frauchen. Narbe kann das zwar nicht begreifen,will ihmaber trotzdem helfen.
                                                      Eine abenteuerliche Reise beginnt, mit vielen Aufs und Abs. Sie lernen beide viel und Narbe erkennt, was Liebe auch aus ihr machen kann und das Träume nicht immer nur Schäume sind. Ein sehr origineller Vogel begleitet sie ein Stück weit. Sie sind ein Paar seit Ewigkeiten verbunden und sie sind Helden!
                                                      Die Reise und die Entwicklung der Beiden müssen sie unbedingt selber lesen. Außerdem gibt es einige Fragen zuklären. Warum heißt Narbe mit einem Mal Amelie? Wer ist die Jägerin und warum?
                                                      Finden sie das Zuhause von Max? Wird Lilly Narbe akzeptieren.
                                                      Ganz zuletzt, das Wunder sollten sie selbst miterleben.Absolute Empfehlung auch für Nichthundebesitzer!

                                                      Marian

                                                      Beiträge 15
                                                      04.02.2019

                                                        Die Ballade von Max und Amelie
                                                        Die Hündin lebt mit ihrer Hundefamilie auf einer Müllkippe in Neapel. Sie fühlt sich ungeliebt. Bei einem Kampf verlor sie ein Auge und wird sehr gehänselt. Eines Tages trifft sie auf Max und es entsteht eine große Freundschaft zwischen ihnen. Narbe verspricht Max seine Familie zu finden. Sie begeben sich auf die Suche und erleben viel unterwegs. Es ist ein Roman zwischen Träumen und der Realität.
                                                        Das Cover ist sehr hinweisend. Der Roman ist sehr gut geschrieben, Dank an den Autor David Safier.

                                                        buchverschlingen

                                                        Beiträge 30
                                                        13.01.2019

                                                          Nur wer sein Herz weit öffnet, kann Wunder erleben

                                                          Die Hündin Narbe wohnt mit ihrem Rudel auf einer Müllkippe. Das Leben meint es nicht gut mit ihr und so ergreift sie die Gelegenheit zur Flucht als sie den Rüden Max kennenlernt, der von seiner Menschenfamilie ausgesetzt wurde und einen Weg nach Hause sucht. Die beiden tun sich zusammen, aber Max hat schlimme Träume, Erinnerungen an ein früheres Leben. Mit Narbe, denn die beiden sind Seelenverwandte und dazu bestimmt, immer wieder von einem bösen Menschen gejagt zu werden…
                                                          „Wenn selbst das Wunderbare nicht vollkommen war, hatte da nicht auch ein Hund mit vernarbtem Auge, ein Recht in dieser Welt zu leben?“
                                                          Ich musste mich erst an den Gedanken gewöhnen, hier aus der Sicht eines Hundes zu lesen. Eines Hundes, der im Laufe des Buches eine tolle Wandlung vornimmt. Mutig war Narbe schon immer, aber voller Selbstzweifel, weil sie sich nicht schön, nicht geliebt findet. Das ändert sich im Laufe des Buches und zwar auf sehr zauberhafte Weise. Die beiden Hunde sind immer füreinander da, helfen sich gegenseitig und das war so schön beschrieben, dass ich mich regelrecht an dem Buch festgelesen habe.
                                                          „Wer uns half, ohne etwas davon zu erwarten, musste eine Freundin sein“.
                                                          Ein Buch über Freundschaft, Liebe, Vertrauen, aber auch ein teilweise tragisches Buch über Verlust und Streit. Ein ganz anderer Safier, wie ich ihn bisher aus Büchern wie „Muh“ oder „Mieses Karma“ kannte. Weniger lustig, eher ernsthaft, aber sehr lesenswert!

                                                          Langeweile

                                                          Beiträge 33
                                                          12.01.2019

                                                            Narbe ist ein Wildhund, der zusammen mit seinen Geschwistern auf einer Müllkippe lebt. Die Mutter ist sehr krank und einer seiner Brüder setzt sich an ihre Position und tyrannisiert seine Geschwister.
                                                            Narbe hat, dank seines Bruders, nur noch ein Auge und fühlt sich als der hässlichste Hund auf der Erde.
                                                            Eines Tages erscheint Max,ein Hund der von seinem Herrchen ausgesetzt wurde und klagt Narbe sein Leid.
                                                            Er möchte zu seiner Familie zurückfinden, kennt aber nicht den Weg dorthin. Narbe verspricht ihm zu helfen, obwohl er keine Ahnung hat wie er die Familie von Max finden soll.
                                                            Die beiden machen sich auf den Weg und erleben viele Abenteuer mit Menschen und anderen Tieren.

                                                            Meine Meinung:

                                                            Die Geschichte begann sehr schön,wieder einmal hat mich der spezielle Schreibstil des Autors begeistert.Sein Einfühlvermögen in die Psyche der Tiere faszinierte mich. Dann jedoch zog sich die Geschichte sehr in die Länge und versandete in Belanglosigkeiten. Zum Schluss wurde es zwar wieder etwas spannender, dafür aber auch übertrieben utopisch.
                                                            Daher von mir leider nur drei Sterne.

                                                            Lindenblomster

                                                            Beiträge 5
                                                            11.01.2019

                                                              Von David Safier habe ich schon einige wunderbare Bücher gelesen. Ich wurde nie enttäuscht. Auch mit diesem Buch konnte er mich wieder überzeugen, obwohl ich die Zusammenhänge mit der Wiedergeburt nicht gebraucht hätte. Alleine die Geschichte um Max und Narbe war wunderbar.

                                                              Narbe lebt mit ihrer Familie auf einer Müllkippe und muß jeden Tag ums Überleben kämpfen. Obwohl sie eine Familie sind ist doch jeder sich selbst der nächste. Da erscheint eines Tages ein fremder Hund auf der Kippe. Dieser wird von Kindern misshandelt und er wehrt sich einfach nicht. Das kann Narbe nicht mitansehen und sie eilt ihmzu Hilfe. Als auch noch Narbes Bruder auf ihn losgehen will, beschließen die beiden zu fliehen. Max will seine Menschenfamilie finden. Narbe kennt zwar nicht die Welt außerhalb der Kippe, aber sie will Max helfen, denn irgendwie fühlt sie sich zu ihm hingezogen.

                                                              Auf ihrer Reise erleben die Zwei viele Abenteuer. Narbe lernt eine Stadt kennen, Max lernt jagen. Sie werden von Hundefängern gefangen, erhalten Hilfe von einem Vogel.

                                                              David Safier schafft es, dass man als Leser ganz nah an den Gefühlen der Tiere ist. So könnte es wirklich gewesen sein. An keiner Stelle verliert man den Sichtwinkel der Tiere.

                                                              Im Buch werden uns eigene Verhaltensweisen vor Augen gehalten. Wie gehen wir mit schwächeren um? Kann Freundschaft auch selbstlos sein. Liebe erfordert Mut! Wenn man sich einem anderen öffnet, ist man nicht schwach!

                                                              Mir hätte die Geschichte um Max und Narbe gereicht. Die Träume und Erinnerungen waren für mich unnötig.

                                                              su-sun

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                                                              10.01.2019

                                                                Eine wirklich süße Idee von David Safier, die Hunde selbst ihre Geschichte, ihre Weltansicht erzählen zu lassen. Für mich ist allein die Leseprobe schon unglaublich berührend und liebevoll geschrieben! Eine interessante Idee, einen Hund als Protagonisten darzustellen, vor allem, weil ich Hunde so gerne mag!! Darum geht es: Die Hündin Narbe begegnet beim Streunern auf einer Müllkippe dem Hund Max. Max will ihr seine behütete Welt zeigen in der sich die Menschen um ihn kümmern. Doch Nabe traut den Menschen nicht und schon bald bewahrheiten sich ihre Befürchtungen. Gerade als ihre Liebe am schönsten ist, taucht der böse Mensch aus Max’ Albträumen aus und droht alles zu zerstören...

                                                                Minihase

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                                                                09.01.2019

                                                                  Mich hat das Buch von der ersten Seite an in den Bann gezogen und mich durch und durch begeistert. Besonders schön fand ich, das in der Geschichte zwei besondere Hunde die Hauptrollen ergattert haben. Man musste diese beiden bezaubernden Tiere einfach lieben. Mir hat der Schreibstil auch total gut gefallen, was daran lag das alles, jeder Ort, jedes Tier immer so schön beschrieben wurde und man gleich ein Bild im Kopf hatte. Auch Gefühle der Hunde konnte David Safier sehr gut vermitteln und rüberbringen, sodass ich die ganze Zeit total mitgefühlen und mitfiebern konnte. Ein wirklich großartiges Buch welches ihr nicht lange auf eurem Sub liegen lassen solltet ;)

                                                                  Bella 32

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                                                                  08.01.2019

                                                                    Grausam was die Kinder mit dem schwachen Hund machen wollten. Aber hier sieht man das auch im Tierreich Freundschaften entstehen können und der andere einen hilft.Die Leseprobe macht Lust auf mehr zu erfahren was am Ende aus Beiden Hunden wird

                                                                    Biene2004

                                                                    Beiträge 15
                                                                    08.01.2019

                                                                      Starker Anfang mit langatmigem Mittelteil und schwachem Ende!

                                                                      Das Cover und die kurze Inhaltsangabe haben mich nicht wirklich davon überzeugt, dieses Buch lesen zu wollen, doch aus irgendwelchen Gründen habe ich mich an die Leseprobe gewagt und war dann tatsächlich hin und weg von dem Anfang dieser Geschichte rund um die beiden Hunde Narbe und Max.

                                                                      Direkt zu Beginn lernen wir "Narbe" kennen, die auf einer Müllkippe lebt und von Stund an um ihre Existenz kämpfen muss. Ihren Namen verdankt sie ihrem Bruder, der ihr im Kampf ein Auge ausgebissen hat. Seitdem sieht Narbe sich als Krüppel und an die Liebe glaubt sie schon gar nicht.

                                                                      Eines Tages verirrt sich Max schwer verletzt auf der Müllkippe. Narbe hilft ihm und seinen Verletzungen und versucht, Max´ Überlebenswillen zu stärken und verspricht ihm, ihn wieder zurück nach Hause zu bringen. Also machen sich die beiden auf den Weg und das Abenteuer beginnt.

                                                                      Bis hier ist die Geschichte genau nach meinen Vorstellungen. Doch als plötzlich das Thema 'Reinkarnation" auf den Tisch kommt, hat sich mein erster Eindruck schlagartig geändert. Die Träume von Max, die von einer Jagd seit vielen Leben berichten, um die Liebe dieser beiden Hunde auszulöschen, war mir persönlich einfach "too much". Die verschiedenen Zeitebenen und Körper haben mich total überfordert, hier fehlte es mir so einige Male tatsächlich an der dafür benötigten Vorstellungskraft. Auch die Seelenverwandschaft, die diese beiden Hunde seit vielen Jahrtausenden miteinander verbindet, konnte ich beim Lesen nicht wirklich nachempfinden oder nachvollziehen.

                                                                      Das Ende wiederum hat dieser Geschichte dann die Krone aufgesetzt, denn dieses war für mein Empfinden einfach nur total übertrieben und absolut unrealistisch (falls man davon überhaupt sprechen kann bei dieser Geschichte). Hier kam es mir so vor, als würde Safier "mit Kanonen auf Spatzen schießen". Ich glaube, ein etwas unspektakuläreres Finale hätte auch gereicht und dem Buch wahrscheinlich sogar einen passenderen Abschluss gegeben.

                                                                      Zwischendurch habe ich einige Male mit mir gekämpft, diesen Roman rund um Narbe und Max einfach zur Seite zu legen und nicht mehr weiter zu lesen. Doch schliesslich habe ich durchgehalten und bin im Nachhinein auch recht froh, denn jetzt kann ich entsprechend meine Eindrucke und Gedankengänge hier zu Papier bringen.

                                                                      Fazit:
                                                                      Starker Anfang mit jeder Menge Potenzial, langatmiger Mittelteil und ein schwaches Ende! Ich kann hier daher leider keine Leseempfehlung aussprechen!

                                                                      la_tina

                                                                      Beiträge 7
                                                                      04.01.2019

                                                                        Vom Schicksal vorherbestimmte Liebe?
                                                                        Die einäugige Straßenhündin Narbe rettet Familienhund Max das Leben, als dieser auf einer Müllkippe fast zu Tode geprügelt wird. Um ihm neuen Lebensmut zu geben verspricht sie, ihn nach Hause zu seiner Familie zu bringen - und wagt sich das erste Mal in ihrem Leben in die weite Welt ausserhalb der Müllkippe.
                                                                        Das Buch ist hauptsächlich aus Sicht der Hündin geschrieben, was dem Autor sehr gut gelungen ist. Sie kennt die Natur sowie die Welt der Menschen nicht und ist von vielem verwirrt: Den Gerüchen, dem Gassigehen und dass Menschen auch liebevoll zu Tieren sein können. Ich erwartete von dem Buch ein Abenteuer, welches die beiden Hunde auf der Suche nach Max' Familie erleben. Und zu großen Teilen ist es das auch, denn die beiden lernen andere Tiere kennen und geraten zwischendurch sowohl in gefährliche wie auch schöne Momente. Was ich jedoch vorher nicht wusste und mir weniger gefiel ist, dass die ganze Geschichte unter dem Thema der Reinkarnation steht: Vom Schicksal vorherbestimmte Liebe und eine jahrhunderte alte Gier nach Rache, basierend auf etwas, woran sich die Hunde nach und nach erst in Träumen wieder erinnern können. Entsprechend gesellt sich zu den immer aufs Neue wiedergeborenen und sich als Liebespaar findenden Hunden ein Mensch hinzu, der in jedem Leben erneut Jagd auf die beiden macht. Und das war mir einfach zu albern, machte das ganze Abenteuer der Hunde zunichte. Ebenso ging mir die Hündin mit ihrem falschen Stolz wiederholt auf die Nerven, die manchmal selbst nicht wusste, was sie wollte und lieber den Rüden vor den Kopf stieß als mal über ihren viel zu großen Schatten zu springen. In "Mieses Karma" war die ständige Wiedergeburt noch ganz unterhaltsam, hier machte sie das Hundeabenteuer für meinen Geschmack zunichte. Schade.

                                                                        Sehr berührend, spannend und mystisch!

                                                                        Beiträge 11
                                                                        02.01.2019

                                                                          „Die Ballade von Max und Amelie“ war mein erstes Buch von David Safier, mit dem er mich durch seine einzigartig erzählte Geschichte über eine große und herzerwärmende Liebe von zwei wundervollen Hunden begeistert hat! Er hat einen unglaublich bildlichen, feinfühligen und zwischendurch auch poetischen Schreibstil, der bei mir ein ganz intensives Leseerlebnis erzeugt hat. Angst, Sorge, Mitgefühl und eine starke Verbundenheit mit diesen zwei faszinierenden Lebewesen wurden hier ausgelöst.

                                                                          Alles fing mit einer schicksalhaften Begegnung von Max und Narbe auf einer Müllkippe an, die ein trauriger und zugleich erschreckender Ort ist, an dem es täglich nur um den Kampf des Überlebens geht. Er ist das zu Hause der einäugigen Hündin, die dort durch gewaltbereite Kinder, die auf einen wehrlosen Artgenossen einschlagen, auf Max aufmerksam wird. Ein inneres Band führt sie zu ihm und seine unglaublich vertrauensvolle Art löst Gefühle bei ihr aus, die sie schon lange nicht mehr empfunden hat. Sie haben nur eine Möglichkeit allem zu entkommen und begeben sich auf eine gemeinsame Flucht und Suche nach Max‘s Familie und seinem verlorenen zu Hause. Auf ihrer Reise verspüren sie immer mehr eine starke seelische Verbundenheit, die durch plötzlich auftretende beängstigende Träume noch verstärkt wird. Narbe entdeckt endlich die wunderschöne Welt mit all ihren Gefahren, lernt Freunde und Verbündete kennen und muss um ihre beginnende Liebe und ihr Leben fürchten, als beide das Gefühl haben, dass sie verfolgt werden.

                                                                          Diese wunderschöne rührende Liebesgeschichte hat mich von der ersten Seite an magisch ins Buch gezogen und ich konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen. Ein Pageturner, mit dem David Safier mich durch seine unglaublich menschlich dargestellten Gefühle, Emotionen und Gedanken, die aus Sicht eines Hundes erzählt werden, voll ins Herz getroffen hat. Es war so wundervoll mitzuerleben, wie sich Max und Narbe Gefahren stellen, die Welt und ihre Liebe entdecken, sich gegenseitig Vertrauen und Unterstützung schenken, zusammenhalten und nicht aufgeben wollen, als sie demjenigen begegnen, der ihnen aus Rache nach dem Leben trachtet. Der Schlüssel hierfür liegt weit zurück in ihrer Vergangenheit und einem Ereignis, dass so ein gewaltiges Maß an Leid erzeugt hat, dass die Wut, der Hass und der Wunsch nach Rache Jahre und Generationen überdauern konnten. David Safier hat dieses Geschehen und die daraus resultierenden Ereignisse in eine immer wiederkehrende Reinkarnation gepackt, bei der man die ganze Zeit hofft, dass alles endlich ein friedvolles und gutes Ende nimmt. Zwischendurch waren mir diese mystischen Träume von Max und Narbe und die Rachegelüste eines ganz lange unbekannten Wesens ein bisschen zu viel des Guten, besonders, als es zum Ende des Buches hin ging. Sehr dramatisch, herzbewegend und gefühlvoll hat der Autor schließlich den Schluss von seinem Roman gestaltet, der mich mit dem Gesang der Ballade von Max und Amelie noch einmal sehr berührt hat.

                                                                          Mein Fazit:

                                                                          Es war ein unglaublich tolles Erlebnis ein Buch zu lesen, das aus Sicht eines Hundes erzählt wurde. Bei manchen Szenen musste ich Schmunzeln, bei anderen hatte ich richtiges Herzklopfen vor lauter Spannung und fast im ganzen Roman einfach nur ein unheimlich schönes herzerwärmendes Gefühl. Für mich ist David Safier ein Autor, den ich neu entdeckt habe und von dem ich sehr gerne noch weitere Bücher lesen möchte. Dieser wundervolle Roman erhält von mir 4 verdiente Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

                                                                          Gina1627

                                                                          Beiträge 11
                                                                          02.01.2019

                                                                            Sehr berührend, spannend und mystisch!

                                                                            „Die Ballade von Max und Amelie“ war mein erstes Buch von David Safier, mit dem er mich durch seine einzigartig erzählte Geschichte über eine große und herzerwärmende Liebe von zwei wundervollen Hunden begeistert hat! Er hat einen unglaublich bildlichen, feinfühligen und zwischendurch auch poetischen Schreibstil, der bei mir ein ganz intensives Leseerlebnis erzeugt hat. Angst, Sorge, Mitgefühl und eine starke Verbundenheit mit diesen zwei faszinierenden Lebewesen wurden hier ausgelöst.

                                                                            Alles fing mit einer schicksalhaften Begegnung von Max und Narbe auf einer Müllkippe an, die ein trauriger und zugleich erschreckender Ort ist, an dem es täglich nur um den Kampf des Überlebens geht. Er ist das zu Hause der einäugigen Hündin, die dort durch gewaltbereite Kinder, die auf einen wehrlosen Artgenossen einschlagen, auf Max aufmerksam wird. Ein inneres Band führt sie zu ihm und seine unglaublich vertrauensvolle Art löst Gefühle bei ihr aus, die sie schon lange nicht mehr empfunden hat. Sie haben nur eine Möglichkeit allem zu entkommen und begeben sich auf eine gemeinsame Flucht und Suche nach Max‘s Familie und seinem verlorenen zu Hause. Auf ihrer Reise verspüren sie immer mehr eine starke seelische Verbundenheit, die durch plötzlich auftretende beängstigende Träume noch verstärkt wird. Narbe entdeckt endlich die wunderschöne Welt mit all ihren Gefahren, lernt Freunde und Verbündete kennen und muss um ihre beginnende Liebe und ihr Leben fürchten, als beide das Gefühl haben, dass sie verfolgt werden.

                                                                            Diese wunderschöne rührende Liebesgeschichte hat mich von der ersten Seite an magisch ins Buch gezogen und ich konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen. Ein Pageturner, mit dem David Safier mich durch seine unglaublich menschlich dargestellten Gefühle, Emotionen und Gedanken, die aus Sicht eines Hundes erzählt werden, voll ins Herz getroffen hat. Es war so wundervoll mitzuerleben, wie sich Max und Narbe Gefahren stellen, die Welt und ihre Liebe entdecken, sich gegenseitig Vertrauen und Unterstützung schenken, zusammenhalten und nicht aufgeben wollen, als sie demjenigen begegnen, der ihnen aus Rache nach dem Leben trachtet. Der Schlüssel hierfür liegt weit zurück in ihrer Vergangenheit und einem Ereignis, dass so ein gewaltiges Maß an Leid erzeugt hat, dass die Wut, der Hass und der Wunsch nach Rache Jahre und Generationen überdauern konnten. David Safier hat dieses Geschehen und die daraus resultierenden Ereignisse in eine immer wiederkehrende Reinkarnation gepackt, bei der man die ganze Zeit hofft, dass alles endlich ein friedvolles und gutes Ende nimmt. Zwischendurch waren mir diese mystischen Träume von Max und Narbe und die Rachegelüste eines ganz lange unbekannten Wesens ein bisschen zu viel des Guten, besonders, als es zum Ende des Buches hin ging. Sehr dramatisch, herzbewegend und gefühlvoll hat der Autor schließlich den Schluss von seinem Roman gestaltet, der mich mit dem Gesang der Ballade von Max und Amelie noch einmal sehr berührt hat.

                                                                            Mein Fazit:

                                                                            Es war ein unglaublich tolles Erlebnis ein Buch zu lesen, das aus Sicht eines Hundes erzählt wurde. Bei manchen Szenen musste ich Schmunzeln, bei anderen hatte ich richtiges Herzklopfen vor lauter Spannung und fast im ganzen Roman einfach nur ein unheimlich schönes herzerwärmendes Gefühl. Für mich ist David Safier ein Autor, den ich neu entdeckt habe und von dem ich sehr gerne noch weitere Bücher lesen möchte. Dieser wundervolle Roman erhält von mir 4 verdiente Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

                                                                            mysticcat

                                                                            Beiträge 11
                                                                            30.12.2018

                                                                              „Die Ballade von Max und Amelie“ ist ein tiefgründiges Buch vom Autor David Safier, der sich jedoch auch in diesem 2018 im Kindler-Verlag erschienenen Hardcover Mühe gibt, witzige Elemente in die Handlung hineinzubringen und das Thema Reinkarnation, nach Mieses Karma, erneut und auf eine neue Art und Weise aufgreift.
                                                                              Das Cover hat, im typischen Gelb-Ton, einen Wiedererkennungswert. Durch den Schatten der beiden Hunde anstatt der bunten Comicillustration ist auch erkennbar, dass dieses Buch nicht im Thema Humor angesiedelt ist und es sich daher um einen „etwas anderen“ Safier handelt, was dem Lesegenuss jedoch keinen Abbruch tut.

                                                                              Worum geht es?
                                                                              Max, ein Haushund, trifft auf einer Müllkippe die dort geborene und aufgewachsene Hündin Narbe (geborene Fleck). Plötzlich beginnen bei Max Träume, wie aus einem vergangenen Leben, in dem er und Narbe ein Paar waren, obwohl er und Narbe ganz anders aussehen, erkennt er trotzdem beide wieder – doch sie werden auf bestialische Art und Weise von einem Menschen getötet.
                                                                              Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Narbe und dem Mördermenschen erzählt. In der Hundeversion spielen auch für Hunde typische Eigenschaften eine wichtige Rolle, so werden zum Beispiel bei der Beschreibung der Umgebung sehr viele Gerüche verwendet, die Beziehung innerhalb eines Rudels bzw. einer Familie genießt ebenso einen hohen Stellenwert.

                                                                              Meine Meinung
                                                                              Die Welt aus der Sicht der Hündin Narbe zu erleben war für mich eine sehr interessante Leseerfahrung, obwohl ich eher ein Katzen- als ein Hundemensch bin. Die großen Unterschiede zwischen Max und ihr haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, wo sie aus zwei so unterschiedlichen Welten kommen, die sie dem jeweils anderen unbedingt erklären müssen.
                                                                              Das Reinkarnationsthema fand ich sehr gut aufgearbeitet und ich habe während der gesamten Geschichte über die Aufklärung dieser ständigen sich wiederholenden Geschichte nachgedacht und wurde auch am Ende nicht enttäuscht.
                                                                              Wer bereits Bücher des Autors gelesen hat, wird auch diesmal den Schreibstil wieder genießen. Die Seiten sind beim Lesen nur so dahingeflogen und ich war von Anfang an mitten in der Handlung drinnen, weshalb ich das Buch auch in einem Rutsch ausgelesen habe.
                                                                              Wegen des doch eher schwierigen Zugangs und der brutalen Mordmethoden würde ich das Buch für Kinder ab frühestens 12 Jahren empfehlen, wenn sie von Gewaltschilderungen keine Albträume bekommen.

                                                                              Fazit: Wieder ein sehr gelungenes Buch dieses Autors, ich habe das Lesen sehr genossen.

                                                                              Knopf

                                                                              Beiträge 7
                                                                              26.12.2018

                                                                                Die Hündin Narbe lebt mit ihrer Familie auf einer Mülldeponie und muss jeden Tag erneut um ihr Überleben kämpfen. Stundenlang sucht Sie nach essbaren Resten. Eines Tages bekommt sie mit, wie Max der Rüde von Kindern verfolgt und misshandelt wird. Sie will sich nicht einmischen, denn auf der Deponie ist sich jeder selbst der Nächste. Aber als Max keine Gegenwehr mehr leisten kann, greift sie ein und hilft ihm. Max möchte unbedingt wieder zu seinen Menschen und Narbe verspricht ihm ihn zu begleiten und nach Hause zu bringen. Die beiden erleben auf dem Weg dorthin einige Abenteuer. Narbe muss viel erlernen, denn sie kennt nur das rauhe Leben der Mülldeponie und den Rängekampf in ihrer Familie und Max kennt nur das bequeme Leben, in dem ihm täglich sein Futter gereicht wird. Die beiden raufen sich zusammen und ergänzen sich prima. So erwächst zuerst eine tolle Freundschaft und später auch eine zarte Liebe. Und aus Narbe wird Amelie!

                                                                                David Safier kannte ich bisher nur als Autor von lustigen Romanen, aber mit dem Buch 'Die Ballade von Max und Amelie' ist ihm auch ein toller Roman mit ernsteren Seiten gelungen. Die heiteren, lustigen Stellen fehlen natürlich auch nicht.

                                                                                Die Handlung wird zwar größtenteils aus Sicht einer Hündin erzählt, aber man kann vieles davon eins zu eins in die Menschenwelt übernehmen und wenn alle vieles davon beherzigen würden, gäbe es ein Stück heilere Welt.

                                                                                Die Seiten flogen nur so dahin und das Buch hat mir einige angenehme Lesestunden beschert. Ich bedanke mich bei Vorablesen und dem Kindler Verlag(Rowohlt), die mir zeitnah und kostenlos ein Exemplar zur Verfügung gestellt haben.

                                                                                Dori5638

                                                                                Beiträge 33
                                                                                25.12.2018

                                                                                  Die Bücher von ihm sind bis jetzt sehr witzig geschrieben gewesen. Trotz der Geschichte, die einem verspricht, dass einem warm ums Herz wird, ist das Buch viel zu langatmig geschrieben, selten, dass ich mich zwingen muss, ein Buch fertig zu lesen. Hier jedoch war es leider so.

                                                                                  schnäppchenjägerin

                                                                                  Beiträge 73
                                                                                  19.12.2018

                                                                                    Narbe ist eine Hündin, die in einem Rudel auf einer Müllkippe lebt. Ihr Bruder und Rudelführer hat ihr im Kampf, als sie sich ihm nicht unterstellen wurde ein Auge herausgebissen, weshalb sie den Namen Narbe trägt. Als Max, ein Haushund, der ausgesetzt wurde, hilflos auf der Müllkippe erscheint, nimmt sie sich ihm an. Er möchte zurück nach Hause, zu seinem Frauchen und Tochter Lilly, kennt aber den Weg nicht. Narbe behauptet ihm helfen zu können und so begeben sie sich gemeinsam auf den Weg in Richtung Stadt.
                                                                                    Ihre Reise ist nicht ganz ungefährlich. Sie müssen gegen Hunger und Kälte ankämpfen, es gibt andere Tiere, die ihnen nicht wohlgesonnen sind und eine Menschenfrau, die auf Rache aus ist.

                                                                                    Der Roman ist aus der Sicht einer Hündin geschrieben, deren Horizont naturgemäß begrenzt ist, die aber ähnlich fühlt wie ein Mensch. Sie kann sich nicht vorstellen, dass ein Hund wie Max mit ihr befreundet sein möchte, aber auf ihrem gemeinsamen Weg werden sie nicht nur zu Gefährten, sie setzen für einander ihre Leben aufs Spiel und entwickeln eine unsterbliche Liebe für einander.

                                                                                    Der Weg der beiden Hunde zu Max' Zuhause wird immer wieder unterbrochen von Albträumen beider Hunde, in denen es stets um den Überlebenskampf geht und von kurzen Passagen, die aus Sicht eines Menschen geschildert sind, der die Hunde verfolgt. Die Übergänge sind fließend, so dass man kaum zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden kann.

                                                                                    Die Geschichte ist melancholisch, bedrückend und vor allem in den Träumen brutal und gewalttätig. Gerade in der Mitte des Romans kamen für mich deshalb Längen auf, da ich mir mehr reale Handlung statt Endzeitszenarien in den Träumen sowie einen stärkeren Fokus auf die unterschiedlichen Leben und Erfahrungen von wildem Hund und Haushund gewünscht hätte.
                                                                                    Mich haben die parabelartigen Einschübe verwirrt und ich fand es lange schwierig, die Kapitel um den Menschen und die um die beiden Hunde in Einklang zu bringen. Es geht immer wieder um die Seele, ein Zwischenreich und Wiedergeburt. Mir der Roman damit zu esoterisch und spirituell, was ich nicht erwartet hatte und rückte die für mich wichtigere Botschaft von Freundschaft, Solidarität und Treue zu sehr in den Hintergrund. Am Ende gefiel mir der Roman wieder besser, da sich die Fäden schlüssig zusammenzogen, auch wenn man der Glaube an das Übersinnliche vom Leser gefordert wird.
                                                                                    "Die Ballade von Max und Amelie" ist eine Geschichte über die Liebe, die über den Tod hinausgeht und die über alle Zeiten hinweg andauert, aber auch großen Mut zur Verteidigung derselben erfordert.

                                                                                    Rea1887

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                                                                                    17.12.2018

                                                                                      So richtig weiß ich leider nicht, was ich von dem Buch halten soll. Ich mag Hunde und lese dann auch ganz gern mal so ein Buch aus Sicht dieser Tiere. Diese Geschichte fing auch ganz vielversprechend an, indem die Straßenhündin Narbe einen fremden Hund sieht, der sich scheinbar verlaufen hat und dem Tod nah ist. Sie nimmt sich ihm an und erfährt Dinge, von denen sie nicht viel weiß. Dieser fremde Hund heißt Max und lebte mit Menschen zusammen, die ihn allerdings ausgesetzt haben. Er liebt seine Menschen, ganz besonders das Menschenkind Lilly und will so schnell wie möglich wieder zu ihnen zurück, nur leider weiß er den Weg nicht. Narbe beschließt, mit ihm zusammen den Weg zu suchen. Diese Szenen haben mir sehr gut gefallen, in denen sie unterwegs sind, das Meer sehen, in Flüssen schwimmen… Viele Sachen, die Narbe nicht kennt oder noch nie getan hat. Es war irgendwie niedlich, wie Max von seinem Menschenzuhause erzählt hat, wovon Narbe ja noch nie gehört hat. Sie kann sich auch überhaupt nicht vorstellen, wie man sich diesen Menschen unterordnen kann. Auf dem langen Weg freunden sich die beiden Hunde immer mehr an und entwickeln auch liebende Gefühle füreinander. Allerdings gibt es da immer wieder diese Träume, die die beiden Hunde haben. Sie werden von einer Person verfolgt, aber es sind nicht sie, Narbe und Max, in den Träumen, sondern andere Hunde mit anderen Namen, aber trotzdem sie in einem früheren Leben. Und das waren dann die Stellen, in denen ich gedanklich ausgestiegen bin. Ich kann mit Reinkarnation nichts anfangen und fand diese Stellen einfach nur verwirrend. Ich habe einfach nicht verstanden, wie die Frau, die die beiden Hunde verfolgt, weil sie ihr in einem früheren Leben den Mann genommen haben, diesem Lauf ein Ende setzen will und kann. Und warum einer von den Hunden sterben will, aber nicht kann, weil er dann wiedergeboren wird oder nicht… Keine Ahnung, für mich hat diese Nebengeschichte die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hunden und auch die Reise zu Max' Zuhause aus Liebe zu seinen Menschen zerstört. Ohne die Reinkarnations-Geschichte wäre das eine schöne tierische Liebesgeschichte gewesen, die mir auch durchaus gefallen hätte. Aber so bin ich echt zwiegespalten zwischen Gefallen und Nichtgefallen. Schade.

                                                                                      Babylu

                                                                                      Beiträge 15
                                                                                      15.12.2018

                                                                                        David Safier war mir bekannt, als Autor diverser lustiger Romane. Doch er schlägt eine andere Richtung ein. Dieses Buch ist einfach wunderbar. Er nimmt uns mit auf die Reise von zwei Hunden die die Liebe lernen und nicht aufhören an das Gute zu glauben. Dieses Buch ist nicht nur für Hundebesitzer ein Lesevergnügen.Es berührt und hat so viel Tiefgang,das ich noch lange darüber nachdenken musste.

                                                                                        Buchglueck

                                                                                        Beiträge 21
                                                                                        11.12.2018

                                                                                          "Die Ballade von Max und Amelie" ist ein Roman von David Safier und erschien 2018 als Hardcover mit 368 Seiten im Kindler Verlag der Rowohlt Verlagsgruppe.

                                                                                          Nachdem ich schon vereinzelte Werke des Autors gelesen hatte war ich sehr auf sein neuestes Buch gespannt, insbesondere weil es hier um die Geschichte zweier Hunde geht.

                                                                                          Erzählt wird hauptsächlich von der Hündin Narbe in der Ich-Perspektive, lediglich zwischendurch kommen Abschnitte bzw. Kapitel aus der Sicht der Menschin Jedda. Zusammen mit dem angenehmen, flüssigem und humorvollem Schreibstil von David Safier ergeben sich wunderbare Lesestunden, in denen man in eine ganz andere Lebenssicht eintaucht.

                                                                                          Narbe, eigentlich geborene Fleck, lebt auf einer Müllhalde und kämpft dort gemeinsam mit ihren Geschwistern ums Überleben. Doch nicht nur das, denn auch untereinander gibt es Kämpfe und Rivalitäten. Max hingegen führte ein friedliches Leben voller Liebe, bis zu dem Tag, der sein Leben, und auch das von Narbe, verändern wird.

                                                                                          Max und Amelie nehmen uns Leser mit auf eine Reise, die so intensiv über Freundschaft, Liebe, Schicksal, Hoffnung und Wiedergeburt erzählt, dass dieser Roman viel mehr ist als ein einfaches Buch. Denn es verändert meiner Meinung nach den Blickwinkel auf so manches im Leben. Auch das Verständnis gegenüber dem Verhalten eines Hundes wird viel deutlicher, da David Safier es schafft den Blick eines Hundes auf z.B. verschiedene Gegenstände oder Gerüche so gut zu beschreiben.

                                                                                          Während der Reise der beiden Hunde habe ich oft mit ihnen gelitten, mich aber auch über ihre Entwicklung gefreut, denn man merkt schnell wie Max und Amelie gegenseitig von einander profitieren bzw. lernen. Besonders am Ende wird klar, dass Narbe gerlernt hat Gefühle nicht für Schwäche zu halten.

                                                                                          Stellenweise waren mir jedoch die Traumsequenzen etwas zu stark bzw. übertrieben in ihrem Umfang. Ich hätte mir hier mehr kleine Details und Geschichten gewünscht, die aber trotzdem die Verbindung und die Kernaussage vermitteln.

                                                                                          Dass das Buch wieder typisch für die meisten Bücher von David Safier in der Farbe Gelb gehalten wurde, gefällt mir gut und gibt dem ganzen auch so einen Wiedererkennungswert. Die Darstellung der beiden Hauptprotagonisten (bzw. -hunden) auf einem Grashügel bei Sonnenuntergang sorgt direkt für ein angenehmes Gefühl und lässt durch die verschiedenen Rassen direkt erkennen, dass es definitv zwei unterschiedliche Charaktere geben wird die sich hier finden.

                                                                                          Mir hat "Die Ballade von Max und Amelie" sehr gut gefallen, weswegen das Buch meine Weiterempfehlung auch bekommt.

                                                                                          Wunderbarer Roman

                                                                                          Beiträge 21
                                                                                          11.12.2018

                                                                                            "Die Ballade von Max und Amelie" ist ein Roman von David Safier und erschien 2018 als Hardcover mit 368 Seiten im Kindler Verlag der Rowohlt Verlagsgruppe.

                                                                                            Nachdem ich schon vereinzelte Werke des Autors gelesen hatte war ich sehr auf sein neuestes Buch gespannt, insbesondere weil es hier um die Geschichte zweier Hunde geht.

                                                                                            Erzählt wird hauptsächlich von der Hündin Narbe in der Ich-Perspektive, lediglich zwischendurch kommen Abschnitte bzw. Kapitel aus der Sicht der Menschin Jedda. Zusammen mit dem angenehmen, flüssigem und humorvollem Schreibstil von David Safier ergeben sich wunderbare Lesestunden, in denen man in eine ganz andere Lebenssicht eintaucht.

                                                                                            Narbe, eigentlich geborene Fleck, lebt auf einer Müllhalde und kämpft dort gemeinsam mit ihren Geschwistern ums Überleben. Doch nicht nur das, denn auch untereinander gibt es Kämpfe und Rivalitäten. Max hingegen führte ein friedliches Leben voller Liebe, bis zu dem Tag, der sein Leben, und auch das von Narbe, verändern wird.

                                                                                            Max und Amelie nehmen uns Leser mit auf eine Reise, die so intensiv über Freundschaft, Liebe, Schicksal, Hoffnung und Wiedergeburt erzählt, dass dieser Roman viel mehr ist als ein einfaches Buch. Denn es verändert meiner Meinung nach den Blickwinkel auf so manches im Leben. Auch das Verständnis gegenüber dem Verhalten eines Hundes wird viel deutlicher, da David Safier es schafft den Blick eines Hundes auf z.B. verschiedene Gegenstände oder Gerüche so gut zu beschreiben.

                                                                                            Während der Reise der beiden Hunde habe ich oft mit ihnen gelitten, mich aber auch über ihre Entwicklung gefreut, denn man merkt schnell wie Max und Amelie gegenseitig von einander profitieren bzw. lernen. Besonders am Ende wird klar, dass Narbe gerlernt hat Gefühle nicht für Schwäche zu halten.

                                                                                            Stellenweise waren mir jedoch die Traumsequenzen etwas zu stark bzw. übertrieben in ihrem Umfang. Ich hätte mir hier mehr kleine Details und Geschichten gewünscht, die aber trotzdem die Verbindung und die Kernaussage vermitteln.

                                                                                            Dass das Buch wieder typisch für die meisten Bücher von David Safier in der Farbe Gelb gehalten wurde, gefällt mir gut und gibt dem ganzen auch so einen Wiedererkennungswert. Die Darstellung der beiden Hauptprotagonisten (bzw. -hunden) auf einem Grashügel bei Sonnenuntergang sorgt direkt für ein angenehmes Gefühl und lässt durch die verschiedenen Rassen direkt erkennen, dass es definitv zwei unterschiedliche Charaktere geben wird die sich hier finden.

                                                                                            Mir hat "Die Ballade von Max und Amelie" sehr gut gefallen, weswegen das Buch meine Weiterempfehlung auch bekommt.

                                                                                            vronika22

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                                                                                              Dies ist die Geschichte zweier Hunde die aufeinander treffen. Die einäugige Hündin Narbe lebt schon immer mit ihrer Familie auf einer Müllkippe und kennt kein anderes Leben. Sie trifft auf Max, der in einer Menschenfamilie glücklich gelebt hat, bis sein Herrchen ihn ausgesetzt hat.Max erzählt Narbe viel von seinen Herrchen und möchte von ihm wieder zurück gebracht werden. ..
                                                                                              Während man von David Safier eher humorvolle Bücher kennt, so handelt es sich hier um eine sehr tiefgründige und gefühlvolle Liebesgeschichte. Und ich muss sagen, auch dieses Metier beherrscht Safier meisterhaft. Eigentlich gefällt mir dieses Buch sogar noch um einiges besser als die vorherigen Romane des Autors.
                                                                                              Er hat es geschafft mich mit seinem Buch sehr zu berühren. Aus der Sicht der Hunde wird über wahre Freundschaft, über Liebe, über Vertrauen und Verlust, über Trauer und Hoffnung und einiges mehr auf unterhaltsame Weise geschrieben. Trotz der ernsten Themen lässt sich das Buch total schön lesen. Zugleich gibt es aber ganz viele wunderbare Stellen, die zum Nachdenken anregen.
                                                                                              Die beiden Hunde sind absolut liebevoll dargestellt und ich würde sie am liebsten direkt bei mir aufnehmen. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und habe mit ihnen gelacht und geweint. Ich bin sozusagen mit ihnen gemeinsam durch alle Höhen und Tiefen gegangen.
                                                                                              Das Ende fand ich sehr schön uns vor allem auch sehr passend!
                                                                                              Alles in allem ein wunderschönes, wenngleich stellenweise auch ein wenig trauriges Buch, welches mich regelrecht verzaubert hat. Allen Hundeliebhabern (aber nicht nur diesen) kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

                                                                                              • Sonjas Bücherecke

                                                                                                Beiträge: 80
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                                                                                                Das Buch, das mich immer neugieriger macht, steht ganz oben auf meiner Weihnachtswunschliste. Tolle Rezension.

                                                                                              Leseeckchen

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                                                                                                Von Vorurteilen, Lügen und nötigen neuen Wegen

                                                                                                Narbe kennt nur das Leben auf der Müllhalde. Es ist hart, sehr hart – und sogar ihre eigene Familie kennt kein Erbarmen. Max kennt nur das Leben bei Herrchen, Frauchen und Lilly. Da geht es ihm gut und nie geschieht etwas Schlimmes. Doch eines Tages landet Max unversehens auf dieser Müllhalde und Narbe rettet ihn vor einem brutalen Tod durch Mutwilligkeit böser Kinder. Von Max erfährt Narbe, dass es eine andere Art zu leben gibt. Er bittet sie, ihm dabei zu helfen, den Weg nach Hause zu finden. Für beide beginnt eine Reise, die voller neuer Eindrücke, gefährlicher Situationen und wertvoller Erkenntnisse ist …

                                                                                                David Safier hatte mich mit „Mieses Karma“ nicht wirklich erreichen oder gar überzeugen können. Der Humor ist mir da zu platt und vorhersehbar. Ganz anders nun „Die Ballade von Max und Amelie“. Die Dramatik ist sehr gut aufgebaut und nie zu plump oder billig, sondern sehr ergreifend und bewegend. Man blendet automatisch alles ringsum aus, versinkt komplett in das Buch und möchte so gerne für die beiden Hunde da sein, sie retten, beschützen, nach Hause holen. Trotz allem ist es ein leises Buch, das tief unter die Haut geht und da noch lange nachwirkt. Es regt zum Nachdenken an und hat die Kraft, den Leser zu verändern. Man sieht wieder den Wert von Dingen, die man für selbstverständlich erachtet hat. Und man erkennt, wie schnelllebig und kalt die Welt geworden ist.

                                                                                                Max lernt von Narbe, aber Narbe lernt auch von Max. So unterschiedlich sie sich sind, so viele Gemeinsamkeiten finden sich bei näherer Betrachtung doch auch. Die beiden treffen auf andere Tiere und auch dabei lernen sie – und ebenso der Leser! Die Sprache, die Safier hier den Tieren gibt, ist den Arten angepasst, wie ich sagen möchte. Klar, Tiere kommunizieren wohl nicht auf diese „menschliche“ Weise, aber mir gefällt die Geschichte und der Stil. Einzig, dass Narbe immer wieder in altes Verhalten zurückfällt, obwohl sie jedes Mal neu beteuert, dass sie nun endgültig gelernt hat, wird an einem gewissen Punkt dann doch ein wenig – nun ja – nervig. Veränderungen brauchen Zeit, das ist klar. Aber hier wird mir zu massiv darauf hingewiesen. Ich hatte es schon lange vorher verstanden.

                                                                                                Dennoch – das Buch ist durchgehend spannend und interessant. Es wird nie langweilig, Einbrüche in der Geschichte gab es für mich nicht. Dafür bekam ich einen echten Showdown plus Überraschung. Somit gefällt mir bei diesem Buch sogar das Ende ausgesprochen gut. Ja, dieser Safier ist toll und ganz anders als die bisherigen. So mag ich ihn. Fünf Sterne!