Maria Goodin

Valerie kocht

Nell wächst in einer Welt der Phantasie auf.Als sie ein Kind war, veranstalteten bockige Bockwürste in der Küche ihrer Mutter regelmäßig ein Riesentheater. Ihr Vater, ein französischer Koch, kam leider bei einem tödlichen Kuchenunfall ums Leben. Und die Narbe an der Stirn stammt von einem Krebsküchlein, aus dem plötzlich eine Krebsschere schnellte. Jedenfalls war das alles Valerie zufolge so, Nells Mutter. In der Schule wird Nell ausgelacht für diese absurden Geschichten. Zornig beschließt sie, sich künftig von allem Erfundenen fernzuhalten und nur noch Fakten und Logik gelten zu lassen. Als die junge Naturwissenschaftlerin Anfang zwanzig ist, erkrankt Valerie schwer, ihr bleiben nur noch wenige Wochen. Nell legt ihre Karriere auf Eis und zieht zu ihr. Sie möchte ihre Mutter ernsthaft zur Rede stellen, doch Valerie kocht und backt nur. Zudem werden Nells Bemühungen von dem merkwürdig gutaussehenden Gärtner durchkreuzt, der mit Apfelbäumen spricht und Valeries Essen wie auch ihre Geschichten liebt. Doch Nell sammelt Fakten – und was sie auf ihrer Spurensuche entdeckt, stellt ihre Welt auf den Kopf. «Eine herzerwärmende Geschichte, die von der Liebe handelt und davon, warum es manchmal besser ist, Lügen zu erzählen anstelle der Wahrheit. Einfach bezaubernd.» bookish magpie


Autorenbild Foto von Maria Goodin

Der  Autor

Maria Goodin studierte Englisch und Französisch an der University of Kent, bevor sie für eine Weile nach Frankreich zog. Danach ließ sie sich zur Englischlehrerin und später zur Psychotherapeutin ausbilden. Seit einigen Jahren arbeitet sie ehrenamtlich für einen Wohlfahrtsverband für psychische Beratung. Ihr erster Roman "Valerie kocht" basiert auf einer preisgekrönten Kurzgeschichte. Maria Goodin lebt mit ihrem Mann und ihrer Katze in Hertfordshire, England.


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Rezensionen

ostseedeern

Beiträge 27
05.07.2017

Herrliches Buch, das perfekt ist für den Sommer. Wunderschöner Schreibstil, ganz süße Geschichte. Die beiden Hauptfiguren, Mutter und Tochter, nähern sich nur langsam wieder an.

Absolute Leseempfehlung.

jackleser

Beiträge 35
11.05.2018

    Die junge Nell, Anfang zwanzig, hat ihr Leben ganz der Wissenschaft verschrieben und geht voll und ganz in ihrem Beruf auf. Doch als ihre Mutter Valerie schwer erkrankt, zieht sie kurzerhand von London aufs Land, in das kleine, gemütliche Haus ihrer Mutter. Diese liebt jede Art von Geschichten, lässt ihrer Phantasie freien Lauf und hat Nell schon von klein auf damit unterhalten - ob diese nun wollte oder nicht. Doch Val hat noch eine zweite Leidenschaft - sie kocht und backt für ihr Leben gern, probiert immer wieder neue Rezepte aus und fühlt sich eigentlich nur wohl, während sie in der Küche hantiert. Doch Nell kann sich nicht mehr an die ersten Jahre ihrer Kindheit erinnern und möchte nun diese gemeinsame Zeit mit ihrer Mutter nutzen, mehr über dieses Kapitel ihres Lebens zu erfahren, denn noch dazu wird sie von einem immer wiederkehrenden Alptraum geplagt, den sie nicht deuten kann.

    Eigentlich hat mich als erstes dieses wunderschöne Cover angesprochen, über die Geschichte habe ich vorher noch so gut wie gar nichts gehört. Und so hatte ich auch keine großen Erwartungen, wollte einfach mal den Anfang hören und danach entscheiden, ob ich nun weiterhöre oder nicht. Doch Maria Goodin ist es gelungen, mich von Beginn an gut zu unterhalten und Valeries und Nells Geschichte zu lauschen. Die ein oder andere Wendung hätte ich so

    Nadine135

    Beiträge 50
    20.03.2018

      Ein tolles Buch für den Sommer, Urlaub,Ferien.
      Es ist schön anzusehen, wie sich Mutter und Tochter annähern und man fiebert mit. Danke für den Lesetipp.
      Auch das Cover spricht mich sehr an.
      Ich hoffe,dass ich die Möglichkeit habe mehr von Maria Goodin zu lesen.