25.05.2020

Carina Bartsch im Gespräch


Endlich ist die Fortsetzung der Liebesgeschichte von Emely & Elyas da: Sonnengelber Frühling. Zu diesem Anlass hat Autorin Carina Bartsch uns einige Fragen zur Emely & Elyas-Reihe beantwortet.

Wie war das „Wiedersehen“ mit Emily und Elyas beim Schreiben nach längerer Pause? Hast du an den beiden Protagonisten neue Charakterzüge oder Eigenschaften entdeckt?


Das Wiedersehen war mit dem Gefühl zu vergleichen, als würde ich nach Hause kommen. Alles war vertraut, die Charaktere, die Örtlichkeiten, die Dynamik, der Humor – es war unglaublich schön, tief in die altbekannte Welt einzutauchen und ihr Neues hinzuzufügen. Wenn man so will, war es wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. Die Art von alten Freunden, bei denen man sich nicht erklären kann, warum in aller Welt man sich jemals aus den Augen verlieren konnte, und schließlich genau da weitermacht, wo man Jahre zuvor aufgehört hat.
Ich habe den dritten Teil genutzt, um den Charakteren noch mehr Tiefe einzuhauchen. Dadurch konnte ich jeden einzelnen noch besser kennen- und auch verstehen lernen. Bei Elyas habe ich z.B. festgestellt, dass er nicht und zu jeder Zeit perfekt ist. Deswegen mag ich ihn aber nicht weniger, er ist dadurch eher noch echter für mich geworden.


Die Geschichte setzt unmittelbar nach "Türkisgrüner Winter" ein. Wie bist du wieder in die Stimmung der Vorgängerromane gekommen?


Tatsächlich war das viel einfacher als gedacht. Nach so langer Zeit ging ich davon aus, dass mir ein direkter Anschluss unmöglich gelingen könnte und ein Zeitsprung vielleicht ein besserer Einstieg wäre. Allerdings habe ich dann angefangen »Kirschroter Sommer« zu lesen und war zu meiner Überraschung innerhalb weniger Seiten wieder komplett in der Geschichte drin. Als ich die letzte Seite von »Türkisgrüner Winter« erreicht hatte, war mir klar, dass ich genau an Ort und Stelle weiterschreiben muss.


Kannst du dir einen vierten Band vorstellen? Einen „Herbst“, um die Jahreszeiten zu vervollständigen?


Ja, das kann ich mir vorstellen und habe deswegen das Ende von Teil 3 auch ganz bewusst so gestaltet, damit diese Option besteht. In meinem Kopf brauen sich bereits einige Ideen zusammen. Und wenn sie sich weiter verfestigen, habe ich auf jeden Fall große Lust, die Geschichte mit einem Herbst zu beenden. (Wobei ich beim Wort »beenden« jetzt schon einen Stich im Herzen spüre …)


Wann, wie und wo schreibst du?


Obwohl ich früher bekennende Nachtschreiberin war, schreibe ich zurzeit hauptsächlich nachmittags und abends. Irgendwie liegen mir diese Tageszeiten momentan besser, aber wer weiß, vielleicht ändert sich das auch wieder. Denn eins steht fest: Nachts habe ich deutlich mehr Ruhe beim Schreiben. Allerdings auch gleichzeitig einen katastrophalen Schlafrhythmus, das ist wiederum der Nachteil dabei.
Ich schreibe in meinem Arbeitszimmer an einem großen Schreibtisch. Wenn ich irgendwann mal einen Garten habe (das steht auf meiner Wunschliste ganz oben), dann definitiv auch im Garten. Wichtig ist aber, dass der Garten nicht allzu einsehbar ist; beim Schreiben muss ich wirklich komplett für mich allein sein.


Welche Nebenfiguren magst du selbst am liebsten?


Ich muss sagen, dass mir in »Sonnengelber Frühling« Jessica unglaublich ans Herz gewachsen ist. Sie war vorher eine eher blasse Randfigur und hat im dritten Teil viel mehr Raum bekommen. Aber auch über Andy kann ich mich z.B. richtig gut amüsieren. Genau wie über Alex (obwohl ich ihr an Emelys Stelle längst den Hals umgedreht hätte). Über Alena und Ingo schreibe ich auch sehr gerne. Emelys Vater habe ich ebenfalls sehr lieb gewonnen. Okay, ich merke gerade, ich mag sie wohl alle.


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