Christiane Stenger

Wer lernen will, muss fühlen

Haben Sie alle Sinne beisammen?
Wissen Sie, wo Sie im Sommer 2014 waren, als Deutschland die Fußball-WM gewonnen hat? Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Schultag oder Ihren ersten Kuss? Emotionale Momente wie diese stehen uns meist bildhaft vor Augen. Ein Geruch, eine Stimme, Musik oder eine Umarmung aktivieren unsere Erinnerung und machen sie lebendig. Lässt sich das nutzen, wenn wir unser Gedächtnis verbessern wollen? Können wir unsere Sinne trainieren, um uns Dinge einfacher zu merken? Sind Gefühle beim Lernen wichtig oder eher hinderlich? Christiane Stenger erklärt anschaulich, welchen Einfluss unsere Sinne und Emotionen auf unser Gedächtnis haben. So erfahren wir zum Beispiel, ob Musikhören beim Lernen hilft oder stört, warum die Aufnahmetaste des Smartphones ein Segen sein kann und weshalb Gesten beim Merken von Vokabeln und PIN-Nummern hilfreich sind.


Autorenbild Foto von Christiane Stenger

Der  Autor

Christiane Stenger, Jahrgang 1987, ist mehrfache Junioren-Gedächtnisweltmeisterin und beeindruckt auch darüber hinaus: Mit gerade mal 16 Jahren legte sie ihr Abitur ab und studierte im Anschluss Politische Wissenschaften in München. Parallel dazu schrieb sie ihr erstes Buch zum Thema Gedächtnistraining, das zum Bestseller avancierte. Auch der Nachfolger war monatelang auf der Bestsellerliste. Christiane Stenger hält deutschlandweit Vorträge und gibt ihr Wissen über Gedächtnistechniken in Seminaren weiter. Auf ZDFneo moderierte sie gemeinsam mit Lutz van der Horst die Sendung «Wie werd’ ich …?».


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Rezensionen

jackleser

Beiträge 33
11.05.2018

    Fühlen kann ich, lernen bisher nicht so, daher hat der Titel mich sehr angesprochen. Mit offensichtlich großer und daher ansteckender Begeisterung für unsere Sinnesorgane erklärt Christiane Stenger die Leistungen unserer Augen, Ohren, unserer Nase, Zunge und Haut, die durch unser Gefühlssystem bewertet, im Gehirn analysiert werden und wir dann letztendlich als Sehen, Hören oder Fühlen wahrnehmen. Zu den einzelnen Buchkapiteln gibt es jeweils ein „Trainingslager“, in dem man herangeführt wird, die Sinne bewusst beim Lernen einzusetzen, und man so gleich umsetzen kann, was vorher erklärt wurde. Ich mag besonders die vielen Zeichnungen, die die eigene Phantasie anregen. Mich hat das Buch inspiriert und ich werde mir auch die vorherigen Bücher kaufen, denn ihr Schreibstil ist witzig und kreativ und leicht verständlich - so macht Wissen-Aufnehmen wirklich Spaß!

    brigitte_schreiter

    Beiträge 70
    23.10.2017

      In dem Buch von Christiane Stenger geht es um menschliche Sinne wie: Sehen, Hören, Riechen, tasten und Schmecken. Es wird beschrieben wie die Sinne im Gehirn verarbeitet werden, was eigentlich nichts neues ist. Ich kannte die Autorin bereit aus dem Fernsehen und hatte mir mehr erhofft.

      Jackdeck

      Beiträge 44
      15.08.2017

        Fühlen kann ich, lernen bisher nicht so, daher hat der Titel mich sehr angesprochen. Mit offensichtlich großer und daher ansteckender Begeisterung für unsere Sinnesorgane erklärt Christiane Stenger die Leistungen unserer Augen, Ohren, unserer Nase, Zunge und Haut, die durch unser Gefühlssystem bewertet, im Gehirn analysiert werden und wir dann letztendlich als Sehen, Hören oder Fühlen wahrnehmen. Zu den einzelnen Buchkapiteln gibt es jeweils ein „Trainingslager“, in dem man herangeführt wird, die Sinne bewusst beim Lernen einzusetzen, und man so gleich umsetzen kann, was vorher erklärt wurde. Ich mag besonders die vielen Zeichnungen, die die eigene Phantasie anregen. Mich hat das Buch inspiriert und ich werde mir auch die vorherigen Bücher kaufen, denn ihr Schreibstil ist witzig und kreativ und leicht verständlich - so macht Wissen-Aufnehmen wirklich Spaß!

        Yvou

        Beiträge 23
        10.02.2017

          Das Buch kann nur Lesern empfohlen werden, die sich noch nie mit dem Thema befasst haben. Sie präsentiert lediglich das, was auch in jedem anderen Ratgeber oder in Illustrierten zu finden ist. Schade, dass da nicht mehr geboten wird. Entweder hat Frau Stenger einfach von Natur aus ein Supergedächtnis oder sie behält ihre raffinierteren Tricks lieber für sich.
          Beim Lernen verlassen ich mich auf das Sehen, wenn ich Informationen lese. Manchmal funktioniert bei mir auch das Hören, aber nicht wirklich, da ich da eher abschalte. Was ich jedoch nicht kann, sind meine Sinne komplett ein zu setzen, wenn ich lerne. Mit dem neuen Buch von Christiane Stenger, "Wer lernen will, muss fühlen", wird das jetzt besser! Das Buch ist wirklich toll – es macht richtig Spaß es zu lesen und die Aufgaben auszuprobieren. Besonders witzig sind auch die vielen Illustrationen, die mir auf dem Weg zum aktiven Lernen wirklich helfen.

          Leseratte_ohne_Grund

          Beiträge 55
          08.02.2017

            Klappentext

            Haben Sie alle Sinne beisammen?
            Wissen Sie, wo Sie im Sommer 2014 waren, als Deutschland die Fußball-WM gewonnen hat? Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Schultag oder Ihren ersten Kuss? Emotionale Momente wie diese stehen uns meist bildhaft vor Augen. Ein Geruch, eine Stimme, Musik oder eine Umarmung aktivieren unsere Erinnerung und machen sie lebendig. Lässt sich das nutzen, wenn wir unser Gedächtnis verbessern wollen? Können wir unsere Sinne trainieren, um uns Dinge einfacher zu merken? Sind Gefühle beim Lernen wichtig oder eher hinderlich? Christiane Stenger erklärt anschaulich, welchen Einfluss unsere Sinne und Emotionen auf unser Gedächtnis haben. So erfahren wir zum Beispiel, ob Musikhören beim Lernen hilft oder stört, warum die Aufnahmetaste des Smartphones ein Segen sein kann und weshalb Gesten beim Merken von Vokabeln und PIN-Nummern hilfreich sind.

            Meinung

            Wer kennt es nicht, man muss sich was wichtiges merken und es will einfach nicht klappen. Hier findet man Wege und Übungen die einen dabei helfen können. Ich könnte mir nie meine Handy Nummer merken. Nun kann ich sie und das ohne viel aufwand. Für jeden ist etwas dabei. es passt eigentlich nicht in mein Interessen Bereich aber es ist besser als erwartet.

            Ria

            Beiträge 4
            08.11.2016

              Wer wünscht sich nicht, dass all die Dinge, die man den ganzen Tag so erfährt und sich vielleicht auch noch merken muss, im Kopf bleiben? Gerade in der Schule, bei der Ausbildung oder im Studium kann so ein Gedächnistraining Gold wert sein.
              So dachte ich mir, als ich das Buch in die Hand nahm, dass es auch für mich nicht schlecht wäre meinen Kopf zu trainieren. Der erste Schock lies leider nicht lange auf sich warten: Wollte ich wissen wie mein Kopf aufgebaut ist? Nein, irgendwie nicht wirklich. Das mag zwar alles interessant sein, aber mein Kopf ist eh schon voll mit unnützen Wissen, da brauche ich nicht noch mehr davon.
              Dann ging es über zu den Übungen: Die sind alle gut durchdacht und machen Spaß. Sie sind absolut machbar und im Rahmen des Buches habe ich mit allen etwas anfangen können. Versuche ich allerdings, das Gelernte im Alltag anzuwenden, scheitere ich grandios an mir selbst. Villeicht bin ich einfach nicht der Mensch für solche Techniken.

              Steffi

              Beiträge 2
              09.05.2016

                es gibt immer wieder Übungen mit denen man die zuvor erklärten Gedächtnistechniken ausprobieren

                Ich habe mich für dieses Buch beworben, weil ich mir am Anfang des Jahres das Ziel gesetzt habe Italienisch zu lernen. Und da ich schon beim Schul- Englisch so meine Probleme hatte...(-;

                dachte ich mir ein paar Tipps könnten nicht schaden.

                „Wie unsere Sinne dem Gedächtnis helfen“ leuchtet mir ein,

                beim Nudeln essen denke ich an Pasta,

                im Eiskaffee möchte ich einen großen Becher Gelato.

                Für meine Bedürfnisse ist in dem Buch zu viel Theorie,

                aber für Schüler und Studenten perfekt, das Gehirn wird in seiner ganzen Komplexheit erklärt. Der Aufbau, Großhirn, Kleinhirn, Hirnrinde, Hypothalamus …, wie alles funktioniert. Auch die Sinnesorgane werden in aller Ausführlichkeit erklärt, Nase, Ohren, die Haut, schmecken, riechen, sehen alles mit beschrifteten Abbildungen.

                Und es gibt immer wieder Übungen mit denen man die zuvor erklärten Gedächtnistechniken ausprobieren kann