Marissa Stapley

Das Glück an Regentagen

Wenn Geheimnisse eine Liebe zerstören, kann die Wahrheit sie wieder heilen?
Tausend Inseln unter einem Himmel voller Tropfen. Das ist Maes Heimat, ein kleiner Ort am St. Lorenz Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur als Kind ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen.
Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabes Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück?


Autorenbild Foto von Marissa Stapley

Der  Autor

Marissa Stapley hat als Zeitschriftenredakteurin gearbeitet und kreatives Schreiben unterrichtet, bevor sie sich an ihren ersten Roman wagte - in Kanada auf Anhieb ein Bestseller. Sie rezensiert Romane für die Zeitung Globe & Mail und berichtet im Toronto Star über Bücher und Kulturereignisse. Marissa Stapley lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Toronto.


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Rezensionen

andrea-leseratte

Beiträge 7
eine Antwort 04.11.2017

Mae hat dem falschen Mann vertraut; Peter hat nicht nur sie - sondern auch viele Geldanleger - betrogen und hat sich dann aus dem Staub gemacht. Gebeutelt kehrt Mae zu ihren Großeltern mütterlicherseits zurück um dort festzustellen, dass ihr Großvater ausgezogen ist. Aber nicht nur das passiert; Mae trifft auf Gabe, den sie von Kindesbeinen an kennt und ihre große Liebe wurde. Aber auch er hatte sie damals verlasen... und jetzt? Mae erfährt von ihrer Großmutter was damals wirklich geschehen ist. Aber das war nicht das einzigste gut behütete Geheimnis ihrer Großmutter. Was alles passiert und ob Mae und Gabe wieder zueinander finden müsst ihr allerdings selber lesen.

Das Buch lässt sich flüssig lesen; erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven; was dem Leser ein sehr umfassendes Bild und des öfteren einen Wissensvorsprung verschafft. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Mae fand ich sympathisch. Sie hatte keine leichte Kindheit; als sie sechs Jahre alt war, sind ihre Eltern verstorben; Gabe verlässt sie und dann die Sache mit Peter; so manches mal hatte ich das Bedürfnis, sie einfach mal in den Arm zu nehmen. Die Großmutter hat mich auch sehr berührt; sie hat deutlich ihre fortschreitende Demenz gemerkt und es hat Ihr Angst gemacht. Ihre gut gehüteten Geheimnisse hat sie ohne es zu wollen "ausgeplaudert" und damit unter andren auch für große Missverständnisse gesorgt; insbesondere im Bezug auf ihren Mann, der plötzlich an der Liebe/Ehe zweifelt. Was mir etwas zu kurz kam, war die Problematik bzgl. Maes Familie väterlicherseits. Da hätte ich gerne etwas mehr erfahren.

Was ich noch erwähnen möchte und was mir auch gut gefallen hat, waren die kurzen Tipps, was man bei Regenwetter alles machen kann, zu Beginn jedes Kapitels.

Fazit: Ein schönes Buch über Geheimnisse, Missverständnisse und die Liebe, die sich als stärker alles andere erweist. Von mir eine Leseempfehlung. Perfekt für die anstehende herbstliche (Regen-)Zeit.

  • Bobbi

    Beiträge: 25
    18.11.2017

    danke für die super Rezension =)

Fanti2412

Beiträge 41
eine Antwort 11.11.2017

Nach einer großen Enttäuschung, die Mae Summers sowohl privat als auch beruflich den Boden unter den Füßen wegzieht, kehrt sie zurück nach Alexandria Bay, ihrem Heimatort. Dort wuchs sie bei ihren Großeltern in deren "Summer's Inn" auf, nachdem sie als Kind ihre Eltern verlor. Zu ihrer Kindheit gehörte seit je her Gabriel "Gabe" Broadbent, der auch ihre erste große Liebe wurde. Nachdem Gabe eines Tages plötzlich verschwand, ging Mae nach New York. Nun kehrt sie zurück, aber alles hat sich verändert. Ihre Großeltern führen noch immer das Inn aber sie sind nicht mehr die, die sie einmal waren.
Was ist zwischen den beiden passiert? Warum verschwand Gabe damals?
Ob Mae den Geheimnissen auf die Spur kommt und ihr Glück noch einmal findet?

Das schöne Cover und der Titel haben mein Interesse an diesem Buch geweckt. Und tatsächlich passt der Titel und das Cover auch sehr gut zum Buch.
Da es in Alexandria Bay am St.-Lorenz-Strom oft regnet, hatte einst Maes Mutter eine Liste erstellt "Dinge, die man bei Regen tun kann", die seitdem im Inn der Familie hängt.
Jedes Kapitel und jeder Abschnitt im Buch sind mit einem dieser Tipps überschrieben.

"Gibt es zu Hause jemanden, den du vermisst? Schreibe ihm einen Brief und sage es ihm. Warte nicht damit; morgen regnet es vielleicht nicht mehr."
Seite 15

oder

"Tu für jemand etwas Nettes, selbst wenn es nur etwas Kleines ist. Manchmal sind die Menschen traurig, wenn es regnet." Seite 100

oder

"Lies einen Liebesroman. Schäm dich nicht dafür: Die Menschen brauchen Liebesgeschichten." Seite 152

Nachdem es zu Beginn einen Rückblick auf Maes Mutter Virginia gibt, startet Maes Geschichte mit den Ereignissen in New York, die Mae auf einen Schlag alles nehmen und sie veranlassen, nach Hause zurück zu kehren.
Die Autorin erzählt Maes und Gabes Geschichte in einem angenehmen und flüssigen Schreibstil jeweils aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten. Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Rückblicke auf zurückliegende Ereignisse und schnell wird klar, dass es in der Familie Geheimnisse geben muss, die seinerzeit alles verändert haben. Diese Rückblicke sind leider meistens übergangslos und ohne besondere Kennzeichnung eingeschoben, was manchmal etwas verwirrend war.

Die Geschichte ist eigentlich kein klassischer Liebesroman, denn sie dreht sich im wesentlichen um Vergangenheitsbewältigung und das Offenbaren von Geheimnissen. Denn das ist die Voraussetzung, damit sich sich wieder alles zum Guten wenden kann. Die Stimmung ist oft etwas düster und auch traurig, denn es geht um Lügen, Misshandlungen, Alkoholmissbrauch und auch den Tod.
Dennoch gibt es auch romantische Begebenheiten und sehr gefühlvolle Momente. Leider sind aber die vielfältigen Emotionen der Protagonisten nicht immer bei mir angekommen. Da ist manches ein bisschen blass geblieben.
Aber es war schön zu erleben, wie die Familie Summers ihre Vergangenheit aufarbeitet und sich nach und nach alle Geheimnisse lüften, Zusammenhänge darstellen und Missverständnisse ausgeräumt werden. Aber auch neue Sorgen und Probleme entstehen, die bewältigt werden müssen.
Und so war ich durchaus gespannt, wie sich am Ende alles finden und für die Beteiligten ausgehen würde.
Der Epilog macht noch einmal einen großen Zeitsprung und vermittelt eine wunderschöne Botschaft, über die es sich nachzudenken lohnt!
Diese Botschaft und auch die Liste der "Dinge, die man bei Regen tun kann" haben mein Herz berührt, denn:

"Irgendwann wird der Regen aufhören, das tut er immer. Warte einfach ab, wenn du zu nichts anderem Lust hast. Schau einfach hinaus und warte."
Seite 291

Und nach dem Regen scheint doch meistens irgendwann wieder die Sonne!


Fazit: 4 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.de

  • Angela Busch

    Beiträge: 15
    13.11.2017

    Hi Conny, der Epilog hat mir auch sehr gut gefallen,,,, zum Glück ging alles gut aus! Wenn es im echten Leben doch auch öfter so wäre,,,,

Anni_DD

1 Beitrag
2 Antworten 06.11.2017

Für Mae bricht eine Welt zusammen, als sie von ihrem Verlobten, per handschriftlicher Nachricht auf ihrem Büroschreibtisch, verlassen wird. Doch damit noch nicht genug, denn ihr Verlobter war in korrupte Geschäfte verwickelt, weswegen auch Mae jetzt in den Fokus der Ermittlungen rückt. Mae weiß erst einmal nicht, wo sie jetzt hin soll. Doch dann kehrt sie in ihre Heimat zurück, nach Alexandria Bay an den St. Lawrence-Strom. Doch dort kann sie sich nicht erholen und abschalten, denn auch dort hat sich alles verändert: ihre Großmutter scheint nicht mehr sie selbst zu sein, ihr Großvater ist ins Motel gezogen und dann taucht auch noch ihre Jugendliebe Gabe auf. Statt zur Ruhe zu kommen und zu sich selbst finden zu können, wird Mae von ihrer und der Vergangenheit ihrer Großeltern und Eltern eingeholt.

Um das Buch herum strickt sich eine Liste von Dingen, die man im Regen tun kann - diese Liste hat einst Maes Mutter erstellt. Ein Punkt darauf: Die Menschen brauchen Liebesgeschichten! Ja, definitiv, auch ich...aber das war leider keine Liebesgeschichte nach meinem Geschmack.
Das Buch war zwar locker und flüssig zu lesen und der Handlungsort für mich wieder unfassbar interessant und faszinierend, aber leider konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln. Die Geschichte an sich hätte viel mehr hergegeben, viel mehr Romantik, Liebe und Wärme...aber so kalt wie die Temperaturen am St. Lewrence-Strom waren, so kalt war auch die Stimmung im Buch. Ich bin mit den Personen einfach nicht warm geworden. Ich konnte viele Handlungen und Gedankengänge nicht nachvollziehen. 
Auch fand ich es teilweise, gerade am Anfang des Buches, etwas nervig, dass um alles so eine Geheimniskrämerei gemacht wurde, Andeutungen über Andeutungen. Klar sollten diese die Spannung im Buch aufbauen, aber es war mir doch zu gezwungen umgesetzt. Allerdings blieben auch viele Fragen an den Stellen offen, die nicht gleich geklärt wurden, sondern irgendwie bei mir zu Verwirrungen führten.
Auch die Wendungen im Buch kamen sehr plötzlich und wie schon erwähnt, nicht nachvollziehbar. Vielleicht liegt das auch an dem dünnen Büchlein, dass sich auf nur knapp 300 Seiten erstreckte. Vielleicht wäre es ratsam gewesen, einige Geschehnisse etwas ausführlicher zu schildern und mehr auszuschmücken. Dies hätte dem Buch sicher gut getan und die Geschichte nachvollziehbarer und runder gemacht.
Da es aber eine doch recht unterhaltsame und flüssig zu lesende Geschichte war, gebe ich hierfür, mit einem zugedrückten Auge, 3 von 5 Punkten. Ich kann hier keine Leseempfehlung aussprechen, aber auch nicht komplett von dem Buch abraten. Es ist sicher eine Geschmackssache.

  • rainbowly

    Beiträge: 7
    13.11.2017

    Bin da ganz deiner Meinung! Für mich war's leider auch kein Highlight.

  • Anchesenamun

    Beiträge: 9
    12.11.2017

    Ich kann deine Meinung gut nachvollziehen, mich hat die Geschichte auch nicht berührt. Allerdings fand ich sie mit 300 Seiten lang genug. ;-) :-D

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Beiträge 5
eine Antwort 04.11.2017

Mae hat in ihrem Leben schon einiges mitgemacht! Als kleines Mädchen hat sie schon früh ihre Eltern verloren und wurde von den Großeltern in ihrem Hotel aufgezogen. Auch ihr bester Kindheits- und Jugendfreund Gabe hat sie plötzlich von Heute auf Morgen im Stich gelassen und das Weite gesucht. Auch Mae hat ihren Heimatort Alexandria Bay am St. Lorenz Strom den Rücken gekehrt und ist in die große Stadt gezogen. Als sie dort durch einen großangelegten Betrugsfall ihres Verlobten, Job, Wohnung, einfach alles verliert, flüchtet sie nach Hause zurück an den Fluss. Doch sie muss mit Schrecken feststellen, dort warten nicht die Zustände die sie erwartet hat…..

Dieses tragisch schöne Buch „Glück an Regentagen“ von Larissa Stapley ist eine Familien- und Liebesgeschichte, die sich über mehrere Generationen bewegt.
Im Mittelpunkt der Story steht Mae, Enkelin, Tochter, Freundin, Geliebte, die Hauptprotagonistin um deren Leben sich die Erzählung aufbaut. Doch auch die Gefühle und Empfindungen ihrer Großeltern Lilly und George, ihres Jugendfreundes Gabe und ihrer Mutter Victoria werden nicht vernachlässigt und sorgen für Perspektivenwechsel! Auch Zeitsprünge, Erinnerungen und Ortswechsel sorgen für Spannung und Aufregung.
Maes Leben hat solch große Höhen und Tiefen, man leidet mit ihr, versucht die Geheimnisse zu ergründen, die Täuschungen und Enttäuschungen ihres Lebens. Der eindringliche und kraftvolle Schreibstil der Autorin mach großen Lesespaß.
Besonders das Vermächtnis von Mae’s Mutter Victoria gefällt mir sehr! Ihre Vorschläge „Dinge die man bei Regen tun kann“ ziehen sich durch das ganze Buch, lockern die Stimmung auf und geben den einzelnen Kapiteln ihren Rahmen.
Einer meine Lieblingszitate davon: „Tu etwas Nettes für jemand anderen-selbst wenn es nur etwas Kleines ist. Denn manchmal sind die Leute traurig, wenn es regnet.“

Ein wirklich ergreifendes Buch, das eine positive Einstellung zum Leben vermitteln soll, auch wenn das Draußen noch so viele Rückschläge und Überraschungen warten!
Zur Einsicht kommen: „Das Leben geht weiter.“
„Alles endet irgendwann. Man darf keine Angst davor haben, weil das Leben eben so ist.“
Vorsicht: „Wer nur eine schöne herzerwärmende Liebesgeschichte erwartet wird sicherlich enttäuscht sein!“

Bewegende Lektüre, die ich Dank Buchboutique Lesen durfte, perfekt geeignet für regnerische und winterliche Tage;)
denn noch ein Tipp von Victoria lautet:
„Lies einen Liebesroman. Die Menschen brauchen Liebesgeschichten.“

  • Anchesenamun

    Beiträge: 9
    12.11.2017

    Schöne Rezension, auch wenn bei mir das Buch nicht so gut ankam wie bei dir. :-) Maes Mutter heißt übrigens Virginia, nicht Victoria. :-)

Angela Busch

Beiträge 15
eine Antwort 13.11.2017

INHALT/Klappentext:
Wenn Geheimnisse eine Liebe zerstören, kann die Wahrheit sie wieder heilen?
Tausend Inseln unter einem Himmel voller Tropfen. Das ist Maes Heimat, ein kleiner Ort am St. Lorenz Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur als Kind ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen.
Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabes Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück?

MEINE MEINUNG:
Um in das Buch gut beim Lesen hineinzukommen , musste ich mir schon ein wenig Zeit geben. Am Anfang irritierte mich der unstete Schreibstil der Autorin sehr. Sie sprang in ihren Ausführungen hin und her zu Orten und Ereignissen aus Gegenwart und Vergangenheit, mischte alles wild durcheinander und ich war auf so ein Lesepuzzle nicht eingestellt, welches ich im übrigen auch nicht besonders schätze.
Auch die Einordnung des Buches in ein bestimmtes Genre ist eine sehr persönliche Sache. Man kann diese Lektüre als traurige, mit Problemen durchsetzte Familiengeschichte ansehen oder auch als romantische, fast kitschige Liebesgeschichte erlesen. Ausgestattet mit den Themen Kindesmisshandlung, Alkoholmissbrauch, Lebenslügen und Altersdemenz. Die Liebe steht oft unter einem unglücklichen Stern, aber die mehr oder weniger interessanten *Empfehlungen für Regentage* vor jedem Abschnitt des Buches trösten über manche Enttäuschung beim Lesen hinweg. Sie sind teilweise sehr realitätsnah und alltagstauglich wie zum Beispiel auf Seite 253:
„Ist es Sonntag? Kaufe die New York Times und lies sie von Anfang bis Ende durch.“
Oder auf Seite 149:
„Wenn es regnet , macht einer von uns Feuer. Zieh dir einen Sessel heran, such dir ein Buch aus - und genieße es.“
Das könnte ja tatsächlich zum Glück an einem Regentag führen ;-).

Es ist ein Buch für zwischendurch, zum Zeitvertreib und ohne grossen literarischen Anspruch an das Verständnis des Lesers.
Der Epilog hat mir insgesamt am besten gefallen und enthält einen lebenstauglichen Ratschlag am Ende:
„Alles endet irgendwann. Man darf keine Angst davor haben, weil das Leben eben so ist. Man muss es leben, die Schönheit darin sehen und aufhören, sich ständig um Kleinigkeiten Sorgen zu machen, wie zum Beispiel darum, ob es bald regnet.“

Meine Bewertung : Drei *** gute Sterne.

Vielen Dank an die Autorin und den Rowohlt Polaris Verlag für das Leseexemplar.

  • Fanti2412

    Beiträge: 41
    13.11.2017

    Hallo Angela,

    schade, dass Dich das Buch nicht begeistern konnte!
    Diese Zeitsprünge, die oft unvermittelt kamen, waren auch einer meiner Kritikpunkte.

    Liebe Grüße
    Conny

    • Angela Busch

      Beiträge: 15
      13.11.2017

      Liebe Conny, ich war auch sehr unsicher, ob das Buch nicht doch vier Sterne verdient hat. Aber ich bin lieber immer ein wenig strenger in meiner Wertung, sonst gibt es ja kaum Spielraum zu einem 5 Sterne Buch,,,,
      LG Angela

Anchesenamun

Beiträge 9
12.11.2017

Die Kapitel sind aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Die vier Hauptfiguren sind Mae, Gabe, Lilly und George. Es gibt etliche Rückblicke, z. B. in Maes Kindheit, als ihre Eltern noch gelebt haben, aber auch in die Jugendzeit ihrer Großeltern während des zweiten Weltkrieges. Das macht die Geschichte manchmal etwas unruhig, da ständig zwischen Orten, Personenkonstellationen und Zeiten gewechselt wird. Das fordert dem Leser einiges an Konzentration ab, und man setzt nach und nach selbst das Puzzle rund um Mae und ihre Familie zusammen.

Die Figuren werden detailliert gezeichnet, und durch die unterschiedlichen Sichtweisen ergibt sich nach und nach von jedem ein Gesamtbild. Ich persönlich fand Gabe und George sympathischer als Lilly und Mae. Lilly tat mir zwar einerseits leid, da sie immer dementer wurde und der Verlust ihrer Tochter sie gezeichnet hat, aber sie trägt so viele Geheimnisse mit sich herum und hat dadurch so viel Leid angerichtet, dass ich sie nicht mögen konnte. Obwohl Mae der gemeinsame Nenner und die bemitleidenswerte, da betrogene Hauptfigur ist, blieb sie irgendwie farblos und konnte mich nicht abholen. Wieso sie Peter, den sie augenscheinlich noch nichtmal liebte, heiraten und mit ihm eine Familie gründen wollte, weiß der Geier. Sie ist eher der "Kopf in den Sand"-Typ und lässt alles auf sich zukommen.

Überhaupt ist es das, was die Figuren am Besten können: Dinge in sich hineinfressen und vor Konfrontationen davonlaufen. Hier wird viel Geheimniskrämerei betrieben. Jeder trägt etwas mit sich herum, teilweise -zig Jahre lang. Und man lernt nichts daraus, denn es werden auch weiterhin neue Erkenntnisse verschwiegen. Ja, die Wahrheit kann oft weh tun, aber wie hier alle umeinander herumeiern und sich wirklich wichtige Dinge verschweigen, die ausgesprochen auch einiges an Irrungen, Wirrungen und Leid erspart hätten, ist nur schwer erträglich.

Jedes Kapitel wird mit einem Punkt aus der Liste von Maes Mutter Virginia, was man an einem Regentag machen kann, eingeleitet. Dies ist zwar eine charmante Idee, wird aber in der Geschichte nicht weiter aufgegriffen, trägt also nichts weiter zur Handlung bei. Man kann sie letztlich für sich selbst als nette Anregung für Regentage nutzen, wobei einige Tipps ganz speziell auf Alexandria Bay und Umgebung gemünzt sind.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Generell hat die Geschichte jedoch eine Schwermut, die sich durch das ganze Buch zieht und mich beim Lesen nie so richtig losgelassen hat. Tatsächlich ist an ein, zwei Stellen ein Tränchen über die Wange gerollt, aber ansonsten blieb ich von den Charakteren und der Geschichte eher unberührt.

Der Epilog war mir persönlich dann zu süßlich und hätte nicht sein müssen. Mehr kann ich aber nicht verraten, da ich sonst spoilern würde.

Alles in Allem ist "Das Glück an Regentagen" nicht ganz leicht verdauliche, jedoch kurzweilige Lesekost mit blassen Charakteren, die mich leider nicht abholen konnte.

Curin

Beiträge 3
10.11.2017

Nachdem sich ihr Verlobter als gemeiner Betrüger entpuppt hat, kehrt Mae nach Alexandria Bay, den Ort ihrer Kindheit zurück. Hier sind vor vielen Jahren ihre Eltern auf tragische Weise ertrunken und auch ihre Jugendliebe Gabe hat sie dort unerwartet verlassen. Doch als sie nun zurück kehrt, hat sich ihr Großvater von ihrer Großmutter getrennt und viele Geheimnisse kommen endlich ans Licht... .
Bei diesem Buch hatte ich von Anfang an Probleme, in die Handlung hineinzufinden. Die Geschichte wirkte ziemlich verworren auf mich und hat mich leider auch bis zum Ende nicht richtig ansprechen und berühren können.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Mae, eine junge Frau, die in ihrem Leben schon einige Schicksalsschläge wegstecken musste. Für mich blieb sie im Roman seltsam farblos und ich konnte keinerlei Sympathie für sie entwickeln. Sie, aber auch ihre ganze Familie, haben alle irgendetwas voreinander verschwiegen und die Gründe, die die Autorin dafür anführt, haben mich nicht überzeugt.
Auch der Schreibstil von Marissa Stapley hat meinen Lesefluss etwas gestört. So springt die Autorin gerne zwischen den Zeitebenen hin und her und hat bei mir auch durch schnell und abrupt wechselnde Figurenperspektiven Verwirrung gestiftet. Allerdings ist es ihr gut gelungen, die Großmutter Lilly darzustellen. Diese leidet scheinbar schon länger an Demenz oder Alzheimer, aber verbirgt ihre Krankheit geschickt vor den Angehörigen. Bei ihr wird sehr deutlich, wie schlimm es für die betreffende Person ist, ständig Dinge zu vergessen oder sich einfach nicht mehr erinnern zu können.
Insgesamt hat mich ,,Das Glück an Regentagen" etwas enttäuscht und konnte meine Erwartungen nicht erfüllen. Man erhält hier weder eine berührende Liebesgeschichte noch einen spannenden Familienroman, der gut unterhält. Daher kann ich das Buch nur bedingt weiterempfehlen.

Jani

Beiträge 25
05.11.2017

In "Das Glück an Regentagen" geht es um die Geschichte von Mae Summers.

Sie verliert in jungen Jahren ihre Eltern durch einen tragischen Unfall und wächst danach bei ihren Großeltern am St. Lorenz Strom auf.
Ihr bester Freund aus Kindheits- und Jugendtagen ist Gabe.
Es kommt wie es kommen muss, die beiden verlieben sich ineinander. Doch dann verschwindet Gabe auf einmal und Mae versteht die Welt nicht mehr.
So verlässt auch sie ihre Heimat und zieht nach New York und lebt dort ihr leben.

So vergehen einige Jahre bis Mae nach einer sehr unschönen Trennung zurückkehrt. Etwa zeitgleich kehrt auch Gabe zurück nach Alexandria Bay zurück, da sein Vater im Sterben liegt.
Dieser war sehr gewalttätig und dem Alkohol mehr als zugetan, so ist es nicht weiter verwunderlich, dass bei Gabe keine all zu große Trauer aufkommt.

Es kommt wie es kommen muss, die beiden treffen wieder aufeinander und erleben ihre Vergangenheit nochmal aufs neue, wodurch viele gut gehütete Geheimnisse gelüftet werden.

Wie weit geht man um seine liebsten zu schützen? Was darf man verheimlichen und wie lange? Darf man es überhaupt?
Was kann eine Liebe aushalten?

Für mich eine wirklich gelungene Geschichte zum Glück mit Happy End.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll und so konnte man das Buch kaum aus der Hand legen.
Vor jedem Kapitel gab es eine "Anweisung" was man bei Regenwetter tun könnte. Dies ist aber auch die einzige Anspielung auf den Titel des Buches, der ansonsten nicht sehr viel mit der Geschichte zu tun hat.

Die Covergestaltung finde ich einfach nur wunderschön, auch wenn es nicht so ganz zum Thema des Buches passt.


Auch wenn es ein, zwei Punkte gab die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, mochte ich das Buch sehr und fand es schade, dass es schon zu Ende war.

MareikeUnfabulous

Beiträge 5
31.10.2017

Mit der Bewertung dieses Buches war ich etwas überfordert.

Zu allererst möchte ich jedoch das sehr gelungene Cover und die Gestaltung des Umschlages loben. Im linken Umschlag befinden sich Tipps für Regentage. Im rechten Umschlag ist eine Stadtkarte zu finden, mit der man sich einen kleinen Überblick über die Orte in "Das Glück an Regentagen" verschaffen kann.

Die Seiten ließen sich sehr angenehm lesen, was wohl hauptsächlich der Länge der Kapitel zu verdanken ist. Ein paar Seiten später fühlte ich mich jedoch schon mit der Masse an Personen überfordert. Mae, Gabe, Peter, Natasha, Lilly, George, Everett, Jonah, Vivian und - ach, so viele mehr. Ich habe irgendwann den Überblick über die Beziehungen der verschiedenen Personen verloren, was mir leider etwas Probleme und Sorgen bereitet hat. Ich bin irgendwann einfach nicht mehr klar gekommen und hab's sein lassen. Stattdessen versuchte ich mich ausschließlich auf die Handlung zu konzentieren, was mir zum Glück gelungen ist.

Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von Mae, Gabe, Lilly und George. Es geht zum Einen um die Liebe von Mae und Gabe, die niemals erloschen ist. Zum Anderen geht es um Lilly und George, deren lange Ehe zu brechen droht. Als Mae ihren eignenen Problemen entkommen und zu ihren Großeltern reisen will, ahnt sie nicht, was sie dort erwartet.

Das Buch, und die Art, wie die Geschichte erzählt wurde, haben mir sehr gefallen. Auch, dass die Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen spielt. Die Autorin hat es geschafft, vier tolle Hauptprotagonisten zu schaffen, die mich zum Denken angeregt haben. Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von Mae, Gabe, Lilly und George. Mae, die vor einem großen Scherbenhaufen steht und mit ihren Nerven völlig am Ende ist. Gabe, deren Beziehung in die Brüche ging und der niemals mit Mae abschließen konnte. Lilly und George, die beide gleichermaßen zerrissen sind und nun mit dem Überbleibseln zu kämpfen haben.

Die vielen Personen und ihre Verknüpfungen, die mir irgendwann über den Kopf gewachsen sind, kosten dem Buch jedoch ein Stern. Mit einem großen, zugekniffenen Auge kann ich "Das Glück an Regentagen" noch gerade so vier Sterne geben...

rainbowly

Beiträge 7
31.10.2017

Fakten
Autor: Marissa Stapley
Verlag: rowohlt
Erscheinungsdatum: 7.11.2017
Genre: Liebesroman
Seiten: 301
 
Inhalt
Mae und Gabe haben ihre Kindheit gemeinsam im kleinen Ort Alexandria Bay verbracht. Beide hatten es nicht leicht, doch fanden gemeinsam ihr kleines Glück. Doch das Glück hatte keinen Bestand. 10 Jahre später: Beide kehren in die Heimat zurück. Gibt es die Hoffnung auf einen Neustart? Oder wird sie die Vergangenheit einholen?
 
Gestaltung
Das Buch ist sehr schön gestaltet. Das Cover glänzt wunderschön und die Schrift ist golden schimmernd. Auf der vorderen Innenklappe gibt es die Zitate "Dinge, die man bei Regen tun kann", die auch vor jedem Kapitel eingefügt sind. Hinten findet man eine Karte von Alexandria Bay.
 
Sprache
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Einmal die Gegenwart in der Mae und Gabe in ihre Heimat zurückkehren und dann die Vergangenheit wie Mae ihre Eltern verloren hat. Allerdings springt auch der Erzählstrang in der Gegenwart immer mal wieder in die Vergangenheit und erzählt Episoden aus der Kindheit. Manchmal sind diese Übergänge nur schwer erkennbar, was meinen Lesefluss immer wieder störte.
Leider sind mir auch immer wieder Logikfehler und schlecht übersetzte Sätze aufgefallen.

Charaktere
Leider konnte ich mich mit keinem der Charaktere so richtig anfreunden oder identifizieren. Alle treffen für mich nicht nachvollziehbare Entscheidungen - und nicht nur unverständlich, weil ich es selbst nicht so machen würde, sondern weil ich einfach keine Erklärung für ihr Handeln in der Geschichte finden konnte -, sind egoistisch und stur. Keiner redet miteinander, jeder denkt er muss seine Geheimnisse für sich behalten, damit er den anderen davor schützen kann und das obwohl genau dadurch schon jeder einzelne Charakter einmal sehr verletzt wurde. Man rennt grundsätzlich erstmal weg, wenn es ein Problem gibt und spricht nicht mehr mit dem Partner und wenn man dann wieder zurückkommt, wird das Problem mit einem Satz aus der Welt geschafft und es geht weiter wie vorher. Absolut unrealistisch. Ich konnte auch nicht nachvollziehen, warum aus manchen Dingen überhaupt ein Geheimnis gemacht wurde, warum nicht wenigstens Mae und Gabe offen und ehrlich miteinander sein konnte, obwohl sie sich ja so sehr lieben, sich nie verlieren wollen und ja nie so sein wollten wie ihre Eltern/Großeltern. Diese große Liebe kam bei mir leider nicht realistisch rüber.

Fazit
Die Geschichte hat mich nach der Leseprobe absolut fasziniert. Ich hatte mich auf eine romantische Liebesgeschichte gefreut. Die Idee mit den Zitaten fand ich total schön. Und sie sind auch echt einfallsreich und lustig. Nur leider werden sie überhaupt nicht mit der Geschichte verknüpft und das obwohl sie oftmals direkt auf die Stadt bezogen sind. Es wird irgendwo mal erwähnt, dass die Zitate von Maes Mutter stammen und im Hotel ausgehängt sind, aber sonst haben sie keinen Bezug zur Geschichte. Niemand tut diese Dinge. Niemand beschäftigt sich mit dieser Liste. Überhaupt geht es nur sehr selten um Regentage und schon gar nicht um Glückliche. Das fand ich sehr schade, da hätte man mehr daraus machen können.
Die Story konnte mich nicht packen. Das Hin und Her zwischen Mae und Gabe hat mich genervt und auch die Nebenhandlungen konnten mich nicht fesseln. Sie waren für mich abgehakt, teilweise sogar völlig überflüssig oder unnötig in die Länge gezogen.
Ich hatte mir eine romantische und etwas poetische Geschichte gewünscht, bekommen habe ich ein chaotisches Liebes- und Familiendrama - leider sehr enttäuschend.

disi

Beiträge 2
2 Antworten 28.10.2017

Zu Beginn des Buches erfährt man von Maes Mutter Virginia, die im Eis einbricht, als sie ihren Mann Chase retten will und beide sterben. -----
Mae muss erfahren, dass ihr Lebensgefährte Peter sie und viele andere Leute betrogen hat und sie fährt zurück nach Hause zu Großmutter Lilly zum Hotel Summers Inn, wo sie aufgewachsen ist. ----
Gabriel „Gabe“ Broadbent ist geschieden Er denkt immer noch an seine Jugendliebe Mae und an Großmutter Lilly die ihm deutlich gesagt hatte, dass er sich von Mae fernhalten soll und das hat er auch getan. Er kommt erst nach Alexandra Bay zurück, als es seinem Vater schlecht geht.-----
Großmutter Lilly ist völlig vergesslich geworden und als sie ihrem Mann George gesteht, dass Virgina nicht von ihm war, zieht er aus. -----
In einem weiteren Rücklick erfährt man von Jonah Broadbent, der seinen Sohn Gabe immer wieder geschlagen hat und auch behauptet, dass Gabe Viktoria und ihren Mann umgebracht hat, obwohl es ein Unfall war. George, Maes Großvater, hat Gabe dann in Summers Inn aufgenommen, wo er zusammen mit Mae aufgewachsen ist. Mae und Gabe verlieben sich, dann verschwindet Gabe, weil ihn Lilly wegschickt und ihn des Diebstahl bezichtigt, obwohl sie ihm selbst das Geld gegeben hat. ---------
Mae und Gabe finden wieder zueinander, als Mae herausfindet, dass sie von
Peter schwanger ist, verlässt Gabe Mae und das Kind, weil er glaubt, dass sie und das Kind ohne ihn besser dran sind. ----------
Großmutter Lilly stirbt und Mae und Gabe bleiben dann doch zusammen.
Auf den letzten Seiten erlebt man Mae und Gabe als Urgroßeltern.

Das Buchcover hat mir gleich sehr gut gefallen. Von der Beschreibung der Story in ständigen Rückblickne, bin ich eher nicht so begeistert. Ich lese lieber die Geschichte in durchgehender zeitlicher Abfolge. Die Geschichte an sich und die Beschreibung der Personen fand ich gut, die dramatischen Ereignisse lassen einen fast Mitleid haben mit den Menschen in Alexandria Bay.
Manche Situationen und Reaktionen der Beteiligten kamen wir etwas unverständlich vor, aber das ist halt meine subjektive Ansicht.
Alles in allem würde ich es trotzdem als sehr lesenswert beurteilen.

  • Anchesenamun

    Beiträge: 9
    12.11.2017

    Sei mir nicht böse für die Kritik, aber du hast im Endeffekt die komplette Handlung verraten. Würde ich das Buch noch nicht kennen, würde ich es aus diesem Grund nicht mehr lesen wollen. Eine Rezension sollte ja vor allem für Leute sein, die das Buch noch nicht kennen.

  • sommerlese

    Beiträge: 89
    29.10.2017

    Danke für die erhellende Rezi, ich bin nicht so der Fan von ständigen Rückblicken. Meistens verliere ich darüber das aktuelle Geschehen aus den Augen und die jeweiligen Stationen der Figuren geraten durcheinander. Also doch eher kein Buch für mich.

VanilleMelli

Beiträge 55
28.08.2017

Klingt wirklich super! Freue mich schon sehr auf das Buch, da es emotional und melancholisch zu sein scheint - so wie ich es mag :) Zudem ist soetwas perfekt zum Lesen in regnerischen Stunden oder gar Tagen *-*

Melli910

Beiträge 16
12.02.2018

    Der Einstieg ist mühsam und ich brauchte einige Kapitel Zeit, mich zurecht zu finden, da das Buch Stück für Stück aus Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt wird. Der Schreibstil selbst ist sehr flüssig und angenehm. Die Charaktere sind mir zu blass gezeichnet und ich konnte mich nicht für sie erwärmen.
    Für meinen Geschmack gibt es in dem Roman leider auch zu viele Geheimnisse und zu wenig Gefühl. Fazit: Schöne Idee, verhageltes Ende - zu viele Geheimnisse, zu wenig Gefühl - 3 Sterne.

    milkysilvermoon

    Beiträge 8
    06.02.2018

      Seit Generationen lebt die Familie Summers am Ufer des St.-Lorenz-Stroms. Mae Summers und Gabriel Broadbent sind zusammen im Summers‘ Inn in Alexandria Bay aufwachsen. Ein schwerer Schicksalsschlag verbindet die beiden. Am Fluss haben sie gemeinsam ihre erste Liebe erlebt. Doch eines Tages ist Gabe weg. Mae ist am Boden zerstört. Sie zieht nach New York City und beginnt ein neues Leben. Zehn Jahre später, kurz nach der Trennung von ihrem Verlobten, einem Betrüger, kehrt Mae zurück nach Alexandria Bay. Aber dort ist nicht so wie früher: Ihre Großeltern haben sich verändert.

      „Das Glück an Regentagen“ von Marissa Stapley ist ein bewegender Roman, der von der Liebe, von Schicksalsschlägen und Geheimnissen erzählt.

      Meine Meinung:
      Der Roman besteht aus drei Teilen, die wiederum in mehrere Kapitel untergliedert sind. Zudem gibt es drei Rückblenden und einen Epilog. Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven – zum Beispiel die von Mae und ihrer Großmutter. Dieser Aufbau spricht mich an, erforderte aber auch etwas Aufmerksamkeit beim Lesen. Letzteres gilt besonders auch im Hinblick auf die Zeitsprünge im Roman. Kreativ fand ich ebenfalls die Idee, Vorschläge für Regentage an den Anfang der Kapitel zu stellen.

      Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und einfühlsam. Er gefällt mir sehr gut.

      Auch inhaltlich konnte mich die Geschichte überzeugen. Die Hauptprotagonisten des Romans, Mae und Gabe, waren mir schnell sympathisch. Aber auch die Nebenfiguren fand ich super. Die Auswahl der Charaktere ist abwechslungsreich, denn es werden Personen aus unterschiedlichen Generationen in den Vordergrund gerückt.

      Positiv finde ich auch, dass der Roman dadurch nicht nur eine, sondern gleich mehrere Schicksale erzählt. Es geht um Krankheit und Verlust, um Enttäuschungen und Missverständnisse, um Schuld und sonstige Schwierigkeiten in menschlichen Beziehungen, aber auch um die wahre Liebe. Diese unterschiedlichen Facetten machen das Buch vielschichtig und verleihen ihm Tiefe. Dabei ist der Roman emotional und gefühlvoll, ohne jedoch zu kitschig zu werden.

      Das Cover ist sehr hübsch gestaltet und hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Auch der deutsche Titel, der etwas vom amerikanischen Original abweicht („Things to do when it’s raining“), ist passend gewählt und trifft meinen Geschmack.

      Mein Fazit:
      „Das Glück an Regentagen“ von Marissa Stapley ist ein Liebes- und Familienroman, der sich in Form und Inhalt positiv von anderen Büchern des Genres abhebt. Er hat für unterhaltsame Lesestunden gesorgt.

      Betty Boop

      Beiträge 10
      31.01.2018

        Schönes Buch und doch hat es mich nicht richtig in den Bann gezogen....
        Wenn ich ein Buch anfange, möchte ich das es mich neugierig macht, das es lebendig und flüssig zu lesen ist.
        Ok, ich gestehe, neugierig war ich schon, doch ich legte es am Anfang immer wieder weg und lies es teilweise länger liegen.
        Es nervten mich am Anfang diese ganzen Verstrickungen,
        Geheimnisse und all die vielen Namen, die ins Spiel gebracht wurden, ich hatte etwas Mühe dem Ganzen zu folgen bzw. es zog sich einfach viel zu lang der Anfang.....
        Den Inhalt brauch ich wohl, nicht mehr ausgiebig beschreiben, denn dies haben schon etliche vor mir getan.
        Ich beschränke mich lieber auf die Qualität des Inhalts dieses Buches ( für mich ! ) .

        Mit den Protagonisten, konnte ich mich auch nicht so an anfreunden, viele Denkweisen und Handlungen dieser Figuren konnte ich nicht nachvollziehen.
        Die Geschichte ist zwar schön, doch mir passiert da zu Viel.
        Jeder hat ein Geheimniss, das sich erst Jahre später aufklärt, mam musste sich ein Stück weit durch jede einzelne " Geschichten" der Protagonisten durchwinden, so das man nicht wirklich ein Highlight hatte UND dafür, war es mir dann doch zu oberflächlich. Die Idee für diese Buch ist eigentlich schön, doch für nicht überzeugend umgesetzt.
        Also wie gesagt, nettes Buch kann mann lesen........

        SLovesBooks

        Beiträge 12
        21.01.2018

          Meine Meinung:

          Ich sage ja nicht so häufig etwas über die Cover der Bücher, bei diesem MUSS ich es einfach. Ich habe mich total in dieses romantische Cover verliebt. Ich glaube an so einem Flusssteg stelle ich mir den perfekten Heiratsantrag vor. Einfach traumhaft. Wenn man das Buch dann noch in echt vor sich hat kann man die golden geprägte Schrift betrachten und muss sich fast gezwungenermaßen in dieses Buch schockverlieben.

          Nun aber weg vom Cover und hin zum Inhalt. Erwartet hatte ich eine Mischung aus Familien- und Liebesroman. Im großen und ganzen traf es das auch, wobei der Familienroman meiner Meinung nach weniger dominant war, als die Liebesgeschichte an sich. Ich hatte mir gewünscht, dass es in Richtung Lucy Clarke gehen würde, dem war aber eher nicht so.

          Der Anfang startet sehr vielversprechend. Die Autorin baut gekonnt ein tolles Setting auf. Auch die von Beginn an bestehenden Zeitsprünge haben mir gut gefallen. Die an anfänglicher Demenz leidende Oma unserer Protagonistin Mae macht einen fatalen Fehler und plaudert alte Familiengeheimnisse aus, die besser nicht ans Licht gekommen wären. Ich Ehemann zieht daraufhin aus und Mae, die von ihrem Verlobten sitzengelassen wurde, kehrt in die Heimat zurück, ihre erste große Liebe findet ebenfalls den Weg zurück und so nimmt alles seinen Lauf.

          Klingt nach viel Drama und ist es auch! Die Autorin lässt gerade in der zweiten Hälfte des Buches kein Klischee aus und übernimmt gefühlt jedes Stilmittel eines klassischen Liebesromans. Bisweilen finde ich es etwas übertrieben und kitschig obwohl sich der Anfang noch ganz anders lesen ließ. Das ist etwas schade, denn so wurde es leider auch vorhersehbar.

          Ich habe mir davon aber nicht die Lust am Lesen nehmen lassen. Vielmehr habe ich mich darauf eingelassen und konnte so ein paar sehr schöne Stunden mit dem Buch verbringen. Es muss nicht immer alles überraschend sein. Wichtiger war mir, dass man die Wärme des Buches fühlen konnte. Man merkt, dass die Autorin mit viel Liebe zum Detail vorgegangen ist.

          Einzig das Fehlen von Auseinandersetzungen der Charaktere hat mir ein wenig gefehlt. Es gab Momente, in denen ich es nicht verstanden habe, dass über gewisse Dinge nicht ausführlich geredet wurde, um diese auszuarbeiten. Das ließ einige Figuren nicht die Entwicklung durchmachen, die ich mir für sie gewünscht hätte.

          Besonders erwähnenswert sind auch die Kapitelüberschriften, denn diese korrespondieren auf eine sehr schöne Weise mit dem Titel des Buches. Jede Überschrift zeigt eine Möglichkeit auf, was man bei Regen tun kann.

          Der Schreibstil hat mir auf Grund seiner lockeren und guten Lesbarkeit gefallen. Man kann sich diesen Roman einfach schnappen, aufschlagen und loslesen. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in der Geschichte drin und konnte vom Alltagsgeschehen abschalten.

          Ich finde, dass es insgesamt eine schöne Geschichte mit einer guten Idee ist. Auch die Spannung konnte relativ gut gehalten werden. Was mir nicht so gut gefallen hat ist, dass die Autorin meiner Meinung nach nicht ihr volles Potential ausgeschöpft hat, was durch eine Aneinanderreihung von Klischees deutlich wurde. Trotzdem kann man mit diesem Buch eine gute Zeit haben.

          Sunshine29

          Beiträge 7
          17.01.2018

            Mae wird von ihrem Verlobten Peter mit einem Haufen Ärger und einem schlechten Gewissen sitzen gelassen. Sie kehrt zu ihren Großeltern in das Summers' Inn am St. Lawrence-Strom zurück und wird mit ihrer Vergangenheit und jeder Menge Geheimnissen bzw. Lügen konfrontiert. Zur gleichen Zeit kehrt ihre Jugendliebe Gabe zurück. Können sie gemeinsam über die Lügen der Vergangenheit hinweg kommen?

            Ein Buch, ideal für Regentage: einkuscheln und loslesen. Auch wenn es nicht vordergründig um Harmonie und große Gefühle geht.
            Der Schreibstil von Marissa Stapley lässt sich sehr angenehm flüssig lesen und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, da ich wissen wollte, was es mit den ganzen Geheimnissen auf sich hat. Jedes Kapitel beginnt mit einem Tipp, was man bei Regen machen kann. Diese Tipps kommen von Maes verstorbener Mutter Virginia.
            Auch die Kürze der Kapitel und die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten hat mir gut gefallen. Allerdings konnte ich die Handlungsweise von Mae und Gabe nicht immer so richtig nachvollziehen, aber das lag wohl auch an den Ereignissen ihrer Kindheit.
            Leider waren meine Erwartungen, gerade auf Grund des wunderschönen Covers, deutlich höher und für mein Empfinden fehlte dem Buch etwas die Tiefe.

            Lesemama

            Beiträge 25
            17.01.2018

              Bewertet mit 3 Sternen

              Zum Buch:
              Mae wächst in einem kleinen Ort am St. Lorenz Strom bei ihren Großeltern auf, nachdem ihre Eltern ums Leben kamen. Nach ihrer Ausbildung lebt Mae mit ihrem Verlobten in New York, bis dieser plötzlich verschwand. Wieder zurück in Alexandria Bay wollte sie sich eigentlich erholen, aber die Geheimnisse der Vergangenheit holen sie ein ...

              Meine Meinung:
              Zuerst fiel mir das Cover aus, es ist so wunderschön. Auch die Innengestaltung mir der Liste über Dinge, die man bei Regen tun kann gefiel mir richtig gut.
              Dann fing die Geschichte an und hat mich etwas verwirrt, denn es wird aus so vielen Perspektiven erzählt, dass man aufpassen muss, den Faden nicht zu verlieren.
              Eigentlich mag ich Bücher sehr gerne, die in zwei Zeitebenen spielen und von Familiengeheimnissen erzählen, aber bei diesem Buch fehlte der rote Faden, oder ich habe ihn nicht gefunden ...
              Das Buch hätte eigentlich das Potenzial eine berührende Geschichte zu erzählen, aber die Autorin hat es nicht geschafft mich zu erreichen. Für mich war es eine durchschnittliche Erzählung ohne Tiefe und leider auch ohne bleibende Momente.
              Sehr schade um die Story, die mich überhaupt nicht erreichen konnte. Ich hatte definitiv mehr erwartet.

              nati

              Beiträge 9
              17.01.2018

                Zerbrochene Träume
                Mae lebte in Alexandria Bay, einem kleinen Ort am St.-Lorenz-Strom. Früh verlor sie ihre Eltern und hat ihre Kindheit und Jugend bei den Großeltern verbracht. Als ihr Jugendfreund Gabe von einem auf den anderen Tag ohne Begründung verschwand, zog sie in die Stadt. Hier lernte sie Peter kennen, der die Firma WindSpan Turbinen gründete. Das Hochzeitskleid war bereits ausgesucht und dann verschwand auch Peter plötzlich. Er hinterließ nur einen kurzen Abschiedsbrief. Um sich von dem Schock zu erholen, fuhr sie in ihren Heimatort und wurde von den Geheimnissen aus der Vergangenheit überrascht.
                Das Cover ist ein Blickfang. Es hat mich sofort angesprochen, gerne würde ich mich mit auf den Steg setzen und den Blick schweifen lassen.
                Marissa Stapley lässt die sehr emotionale Geschichte von unterschiedlichen Protagonisten erzählen, so dass man mit verschiedenen Charakteren konfrontiert wird, die aber sehr flach bleiben. Der Schreibstil wirkt auf mich distanziert. Man muss konzentriert lesen, um den wechselnden Perspektiven zu folgen. Interessant und ungewöhnlich waren die Kapitelüberschriften zum Thema „Was man bei Regen tun kann“. Hier hätte ich mir eine Beziehung zu den nachfolgenden Texten gewünscht. Der gewisse Funke, der einen komplett für die Geschichte einnimmt, hat mir bei diesem Buch gefehlt.

                Sissy

                Beiträge 10
                17.01.2018

                  Mae flieht nach der Trennung von ihrem Verlobten zu ihren Großeltern, bei denen sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgewachsen ist. Sie erhofft sich dort Erholung. Doch auch ihre Großeltern haben mit ihren Dämonen zu kämpfen. Zudem taucht ihr Jugendfreund Gabe auf, der eines Tages spurlos verschwand ...

                  Ich bin mit der Bewertung dieses Buches etwas hin- und hergerissen. Vom Thema her verspricht es viel Potential, auch konnte ich nicht aufhören zu lesen. Aber wirklich gepackt hat mich das Buch nicht. Irgendwie hat es mich größtenteils eher verwirrt. Es wurden viele schwere Themen angesprochen, aber nicht wirklich vertieft. Irgendwie hatte ich ständig das Gefühl, ich treibe auf der Oberfläche. Noch dazu sprang mir die Geschichte zu schnell zwischen den Gedanken der Charaktere hin und her. Dadurch hatte ich die ganze Lesezeit über das Gefühl, das Geschehen von Außen zu betrachten. Und eigentlich bin ich eine Leserin, die völlig in einer Geschichte versinkt.

                  Da ich nicht behaupten kann, das mich das Buch gelangweilt hätte oder nicht gefallen hätte, würde ich am liebsten 3,5 Sterne vergeben, was hier allerdings nicht möglich ist. Aber irgendwie hat es mich konfus und unzufrieden hinterlassen als ich es zugeschlagen habe, von daher neige ich dann doch eher zu 3 Sternen.

                  Sabine aus Ö

                  Beiträge 12
                  14.01.2018

                    Mir wurde das Buch vom Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke - meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst.

                    Zum Zeitpunkt, als ich das Buch erhielt, waren schon viele Rezensionen online, und auch wenn ich diese niemals lese, bevor ich das Buch selbst nicht gelesen habe, fiel mir die ziemlich ausgewogene Mischung an verschiedenen Bewertungen auf - das hat mich neugierig auf das Buch gemacht.

                    Die Geschichte verläuft in Gegenwart und Vergangenheit und wird aus der Sicht von Mae und Gabe und der von Maes Großeltern Lilly und George erzählt. Die Kapitel aus der vergangenen Zeit sind wichtig, um die Handlungen in der Jetztzeit zu verstehen, aber gerade anfangs haben mir der oftmalige Wechsel zwischen den Zeiten und auch viele verschiedene Namen ein wenig Probleme bereitet, erst nach etwa einem Drittel war ich so richtig im Buch angekommen. Auch die Handlung spielte sich dann großteils in der Gegenwart ab.

                    Der Schreibstil ist flüssig, und ich konnte das Buch rasch lesen. Die Stimmung im Buch ist melancholisch und traurig und zieht sich durch die gesamte Handlung.

                    Die Charaktere fand ich zu wenig ausgearbeitet, manche Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen, weil sie zu wenig erklärt waren. Dabei hätten gerade George und auch Gabe das Potential, richtig interessante Protagonisten zu sein. So blieben sie leider ein wenig flach.

                    Sehr gut gefielen mir die jeweiligen Kapitelüberschriften, mit Tipps, was man an Regentagen alles unternehmen kann, welche Maes Mutter an sie weitergegeben hat.

                    Den Epilog fand ich hier vollkommen unnötig, er trägt nicht mehr wirklich zur Handlung bei.

                    Fazit: "Das Glück an Regentagen" ist ein Roman über Fehler der Vergangenheit, die ans Licht kommen und eine Familie über Jahrzehnte belasten und verfolgen. Trotz flüssigem Schreibstil und leichter Lesbarkeit konnten mich die Charaktere nicht fesseln, da sie ein wenig zu flach blieben. Die melancholische Stimmung zog sich durch das ganze Buch, ich hätte gerne zwischendrin ein paar kleine Auflockerungen gehabt. Alles in allem ist es ein Buch, für das ich eine Leseempfehlung vergebe für alle, die gern tiefgründigere Bücher lesen - ich vergebe dafür schwache vier Sterne.

                    Leseeckchen

                    Beiträge 18
                    11.01.2018

                      Ob Zeit Wunden heilt, liegt an Dir selbst

                      Mae lebt glücklich und zufrieden in New York. Ihr Leben ist nicht aufregend, aber sie liebt es, genau wie ihren Job und ihren Verlobten. Doch von jetzt auf gleich bricht alles zusammen: Peter ist nicht der, für den sie ihn hielt, sondern ein gesuchter Betrüger. Ihr ganzes Leben verändert sich. Mae flieht in ihre alte Heimat, zu ihren Großeltern ins Summer’s Inn. Dort hängt noch immer die Liste ihrer Mutter mit den Vorschlägen, was man an Regentagen alles machen kann. Doch auch hier ist nichts mehr, wie es war – angefangen damit, dass ihr Großvater verschwunden ist und ihre Großmutter sich selbst verliert. Mae erkennt, dass es viele Regentage gibt, es aber immer Dinge gibt, die den Regen schöner machen …

                      Dieser Roman zieht sich über sehr viele Generationen, die sich trotz der anderen Zeiten doch sehr ähnlich sind, deren Schicksale sich erstaunlich gleichen und die so viele Unterschiede wie Gemeinsamkeiten haben. Das Ganze ist so wunderbar ineinander verwoben, dass man sich fast fühlt, als würde die Geschichte sich wie eine warme Decke um den Leser wickeln. Erzählt wird auf Maes Zeitebene ihre Geschichte, die ihrer Mutter und die ihrer Großmutter. Alle drei Frauen machen große Verluste durch und müssen sich ins Leben und um ihre Liebe kämpfen. Jede auf ihre Art und doch so ähnlich! Die Menschen, die diesen drei Frauen begegnen und ihre Zeit teilen, spielen eine größere Rolle, als es anfangs scheinen mag. Fehler werden begangen, manche korrigiert, manche bedauert, manche nicht erkannt.

                      Die Regentage kann man sich schön gestalten und so ist es auch mit den schwierigen Zeiten im Leben. Das ist es, was Marissa Stapley uns mit auf den Weg geben will und was sie uns mit der Geschichte von und um Mae, Virginia und Lilly auf wundervolle Weise zeigt. Ihr Stil ist sanft und eingängig, man folgt ihren Worten sehr gerne. Noch dazu weiß Svenja Pages hervorragend, diese Story einzulesen. Sie legt nie zu wenige oder zu viele Emotionen hinein, was dafür sorgt, dass die Geschichte kein Jammerlied wird, sondern einfach sehr schön zeigt, dass jedes Leben Schwierigkeiten mit sich bringt, diese aber immer – mal mit mehr, mal mit weniger Mühe – überwunden werden können. Auch sieht der Leser/Hörer ganz klar, wie wichtig es ist, miteinander zu reden, eigene Ängste und Befürchtungen in Worte zu fassen und dem Gegenüber ganz klar zu signalisieren, dass Klärungsbedarf besteht. Irgendwann könnte es zu spät sein!

                      All das geschieht auf eine wunderbare Art und Weise, es gibt diverse Wendungen und einen zauberhaften, sehr schön passenden Epilog. Die Liste der Dinge, die man an Regentagen machen kann, ist gekürzt auch im Cover des Hörbuchs zu finden und alle Kapitel fangen mit einem dieser Vorschläge an. Maes Begegnung mit Gabe löst eine Reihe von Ereignissen aus, die für die Zukunft, aber auch die Vergangenheit, von großer Bedeutung sind. Alle Charaktere sind sehr real gezeichnet. Niemand ist nur gut oder nur böse, alle haben ihre Fehler und Schwächen, niemand ist perfekt. So hat man kaum das Gefühl, einen Roman zu lesen oder zu hören. Es ist fast, als erführe man tatsächlich die wahre Lebensgeschichte von Mae und ihren Liebsten. Zwischendurch gibt es kleine, besondere Elemente, die mir besonders gut gefallen, auch wenn sie recht unrealistisch sind.

                      An manchen Stellen fordert das (Hör-)Buch den Leser/Hörer schon arg, aber das macht auch das wahre Leben. Wer „perfekte“ Romanfiguren sucht, sollte dieses Buch nicht lesen. Es menschelt hier sehr und Marissa Stapley hat ihren Helden und Heldinnen auch zugestanden, nicht aus allem zu lernen und immer wieder neue Fehler zu machen. Wie ich finde, ein sehr lebensnahes Vorgehen. Ich schwanke zwischen vier und fünf Sternen. Insgesamt hat mich das Buch aber sehr bewegt und beeindruckt, deshalb runde ich auf und gebe die vollen fünf Sterne.

                      Sassenach123

                      Beiträge 14
                      08.01.2018

                        Familientragödie die wirklich bewegt.

                        Mae Summers muss viel erleiden, sie verliert als Kind ihre Eltern. Wird bei den Großeltern groß. Der St.Lorenz Strom ist ein stiller Begleiter, er begleitet sowohl durch das Buch wie durch die Tragödien.
                        Als Gabe von ihren Großeltern aufgenommen wird, wachsen Mae und er gemeinsam auf. Sie sind fast schon wie Brüder und Schwester. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit Mae, denn Gabe verschwindet.

                        Einiges später treffen beide sich dort wieder......

                        Dieser Roman ist sehr gefühlvoll, habe ihn gern gelesen. Allerdings ist es eher seichte Unterhaltung, was aber völlig in Ordnung und ausreichend ist.

                        Adela

                        1 Beitrag
                        05.01.2018

                          Geheimnisse sind es in diesem Roman, die ihr Eigenleben entwickeln und so langsam hervorkriechen aus der Dunkelheit, in der sie gefangen sind – in einer Höhle, vor die ein Felsbrocken gerollt wurde (Marissa Stapley). Oder – wie die Autorin an anderer Stelle es ausdrückt, eine Geschichte – ein Kreislauf, in dem verletzte Menschen wieder andere Menschen verletzen und ihren Schmerz weitergeben. Das hat sie so treffend gesagt. Verletzen wir nicht alle, weil wir unseren Schmerz weitergeben? Am Lawrence Strom leben die Familien, um die es hier geht. Sie sind ineinander verwoben, das Muster der einen Familie setzt sich wieder in einer anderen fort – von Generation zu Generation. Dies ist eins der ungewöhnlichsten Bücher des Jahres, es geht wie immer und überall auf dieser Welt um Liebe und Lüge, Verzweiflung, die versucht, geheim zu halten, was schon längst erkannt wurde und dies erst nach Jahren des Versteckspiels den Betroffenen klar wird.
                          Wenn es zu spät ist.
                          Es ist so ungewöhnlich, weil es so liebevoll die Charaktere zeichnet. Weil diese Charaktere so unglücklich sind über das, worin sie verwickelt sind und es keine Wiedergutmachung geben kann. Diese Geheimnisse hier werden nicht mit ins Grab genommen. Wäre es nicht besser, wenn es so wäre? Selbst nach dem Tod erscheinen die Gestorbenen den Lebenden – nicht nur im Traum, nein sie nehmen Platz auf dem Beifahrersitz im Auto und diskutieren, was das Herz so schwer macht.
                          Alle Kapitelüberschriften haben mit Regen zu tun. Die Metapher Regen oder sogar Trope zieht sich durch den gesamten Text. Regen wäscht weg, Regen kann ertränken aber Regen reinigt auch. Schließlich heißt die Geschichte „Das Glück an Regentagen.“ Regen kann auch Glück bringen.





                          Andeutungen, Geheimnisse - ein altes Haus, eine Großmutter, ein Hund, ein verschwundener Großvater, ein große Liebe in der Jugend…viele Puzzlestücke am Anfang einer Geschichte, die viel verspricht. Die Enkelin Mae kehrt zurück – dahin, wo viele Erinnerungen warten, wieder an die Oberfläche geholt zu werden. Gut, dass der treue Bud, ihr Hund, an ihrer Seite ist, als sie sich nachts hinausschleicht um der Person zu folgen, die sie vom Fenster aus am eisigen Fluss meint zu erkennen. Ist es ihre große Liebe Gabriel – der Gabriel, der sie vor langer Zeit getäuscht hat und den sie nie vergessen konnte?
                          Genügend Stationen auf dem Spielbrett eines Lebens, die Mae aufsuchen will, um endlich Ruhe zu finden…

                          su-sun

                          Beiträge 28
                          05.01.2018

                            Insgesamt hat mich ,,Das Glück an Regentagen" etwas enttäuscht und konnte meine Erwartungen nicht erfüllen. Man erhält hier weder eine berührende Liebesgeschichte noch einen spannenden Familienroman, der gut unterhält. Daher kann ich das Buch nur bedingt weiterempfehlen.

                            tigerbea

                            Beiträge 27
                            30.12.2017

                              Mae muß verkraften, daß ihr Verlobtet ein Betrüger ist, der nicht nur sie, sondern auch seine Anleger betrogen hat. Enttäuscht flieht sie an den Ort ihrer Kindheit und Jugend: Alexandria Bay. Doch sie muß erkennen, daß sich auch dort einiges zum negativen verändert hat. Ihre Großeltern, bei denen sie aufgewachsen ist, leben getrennt. Ihre Großmutter leidet an Demenz und hat ein Geheimnis ausgeplaudert, welches schwere Konsequenzen nach sich zieht....

                              Dieses Buch ist nicht einfach zu lesen. Durch die verschiedenen Perspektivwechsel muß man schon gehörig aufpassen, welchem Charakter man nun folgt. Aber jede Person hat hier ihr Geheimnis, so daß es nicht wirklich langweilig wird. Der Schreibstil ist gekonnt schön und vermittelt die Sorgen der Charaktere wirklich gut. Aus diesem Buch kann man eine Lehre ziehen: Kopf hoch - es geht immer weiter. 

                              Orchidee

                              Beiträge 3
                              29.12.2017

                                Mae ist zutiefst enttäuscht. Ihr Verlobter ist ein Betrüger und spurlos mit dem Geld seiner Anleger verschwunden. Mae geht zurück nach Alexandria Bay, wo sie aufgewachsen ist. Doch auch hier findet sie die heile Welt nicht wieder. Ihre Großmutter leidet an Demenz und hat ein Geheimnis ihrer Vergangenheit verraten, woraufhin Maes Großvater in ein Hotel gezogen ist. Und auch mit ihrer Jugendliebe Gabe kann sie nicht an alte Zeiten anknüpfen.... 

                                Dieses Buch hat mich berührt. Das Schicksal hat bei Mae sehr hart zugeschlagen und ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen. Es ist so gut beschrieben, da muß man schon hart sein, um kein Mitleid zu bekommen. Zunächst ist das Buch etwas verwirrend geschrieben, jedoch findet man sich schnell zwischen den Personen zurecht und dann kann man das Buch in vollen Zügen genießen!

                                Inge1965

                                Beiträge 2
                                28.12.2017

                                  "Dinge, die man bei Regen tun kann 'Lies einen Liebesroman. Schäm dich nicht dafür: Die Menschen brauchen Liebesgeschichten.'
                                  Mae hat ihre Eltern verloren, als sie noch ein kleines Mädchen war. Doch in dem Inn ihrer Großeltern, in dem sie aufgewachsen ist, hängt noch heute die tröstliche Liste ihrer Mutter: Dinge, die man bei Regen tun kann.
                                  Denn es regnet oft in dem kleinen Ort am St. Lorenz-Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen.
                                  Erst als erwachsene Frau kehrt Mae zurück in das kleine Inn am Fluss. Doch ihre Großmutter Lilly kämpft mit dem Vergessen. In ihrer Verwirrung hat sie ihrem Mann etwas preisgegeben, das sie über 60 Jahre lang verschwiegen hat. Und auch das Geheimnis um Gabes Verschwinden kann sie nicht mehr lange wahren.
                                  Eines Morgens traut Mae ihren Augen nicht, als sie am nebligen Fluss einen vertrauten Umriss erblickt. Ist es wirklich Gabe, der zurückgekommen ist?" (Inhaltsangabe vom Buch)

                                  Die Geschichte hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist gut und flüssig. Man meint die Personen schon länger zu kennen und sind sehr bildlich beschrieben. Die Story wir von verschiedenen beteiligten Personen erzählt. Interessant und spannend hat die Autorin die interessante Geschichte geschrieben. Man will unbedingt mehr erfahren und natürlich auch erfahren was in der Zukunft passieren wird. Aber besonders am Schluss hat mir die Story gefallen und sie bekommt noch einmal eine neue Dynamik. Das natürlich das mit einem Happy End endet. Einfach ein gutes Buch das man empfehlen kann.

                                  Lesegenuss

                                  Beiträge 19
                                  16.12.2017

                                    Ein stiller, gefühlvoller Roman - ein Juwel
                                    Ein magisch-zauberhaftes Cover, ein ansprechender Buchtitel als auch der Klappentext, der von Liebe und Verlust spricht, ausschlaggebend dafür, dass ich "Das Glück an Regentagen" lesen wollte.
                                    Die Geschichte handelt von Mae, die in New York lebt und arbeitet. Jahrelang ist sie dort glücklich, auch in ihrer Beziehung zu Peter, mit dem sie zusammen arbeitet. Doch dann bricht von einem Tag zum anderen das Kartenhaus zusammen. Peter verschwindet, ohne seinen Hund, und Mae muss sich unangenehmen Fragen der Polizei stellen. Letztendlich hält sie den Druck nicht mehr aus und kehrt heim in ihre Heimat. Dort im Summer's Inn leben ihre Großeltern. Nur auch hier ist es nicht mehr so wie sie es kannte. Der Großvater war ausgezogen und die Großmutter litt anscheinend an zunehmender Demenz. Was geblieben ist, das war die Liste ihrer Mom, was man an Regentagen für wunderbare Dinge machen kann.
                                    Diese einzelnen Zitate stehen über jedem Kapitel und stimmen den Leser auf den kommenden Teil ein.
                                    "Tu etwas, irgendetwas, das du noch nie gemacht hast."
                                    Zitat S. 135

                                    Hier in Alexandria Bay hofft Mae zu sich selbst zu kommen, hoffend, wie es weiter gehen soll. Erinnerungen werden wach. Hier hatte sie als Kind ihre Eltern verloren und war bei den Großeltern aufgewachsen. Hier hatte sie auch ihre erste Liebe - Gabe - gefunden - und verloren.
                                    Zehn Jahre sind vergangen, als Mae die Heimat verließ. Zehn lange Jahre, in denen sich im Leben auch ihrer Lieben so vieles geändert hat. Und gerade jetzt kehrt auch Gabe wieder zurück nach Alexandria Bay.

                                    Marissa Stapley kannte ich als Autorin noch nicht. Ihr Roman hat mich von Beginn an gepackt, denn es steckt sehr viel emotionale Tiefe in ihr. Ebenso die Wortwahl, wie auch der Schreibstil von Marissa Stapley. In unserem Leben geschehen oft Dinge, die wir nicht erklären können. Einschneidende Veränderungen, Wunden, die nicht heilen wollen, kein leichter Weg. Es zeigt auf, wie das Leben ansich ist und was wir selbst dazu beitragen können. Gerade die Beschreibung einer Liebe zwischen zwei Menschen, sie haben eine berührende Qualität. Ein Roman, in dem ein Hauch von Happy End mit schwingt, ein Familiengeheimnis, Tragik und so manches ist doch undurchschaubar, das Buch hat mich sehr fasziniert.

                                    "Das Glück an Regentagen", leider zeigt die kurze Inhaltsangabe nicht auf, welches Juwel sich hier verbirgt. Es ist vielschichtig, getragen durch die Rückblenden in die Vergangenheit. Der Roman berührt durch eine hohe Qualität, man muss hinter die Zeilen schauen.
                                    Vor allem - es ist kein Buch für mal eben Zwischendurch.

                                    AnneMF

                                    Beiträge 45
                                    08.12.2017

                                      Emotional und viele Geheimnisse

                                      In dem kleinen Ort Alexandria Bay hat Mae schon als Kind ihre Eltern verloren. Später auch noch ihre erste große Liebe ihren Freund Gabe. Dieser aber hatte seine Gründe, warum er heimlich aus ihrem Leben verschwand. Er war wohl nicht gut genug für diese Familie. Als Mae nichts mehr hielt, verließ auch sie den Heimatort. Nach 10 Jahren kehrt sie zurück und trifft wieder auf ihre Jugendliebe. Da gibt es jede Menge Geheimnisse, welche nach und nach ans Licht kommen nachdem Lilly gestorben ist. Die Beziehung zwischen Maes Eltern war auch katastrophal schlecht, wie sie später erfuhr. Ob Gabe und Mae wieder richtig zueinander finden bleibt spannend, denn er war bereits das zweite Mal auf dem Absprung.

                                      Die Rückblenden in der Geschichte klärte uns Leserinnen über viele vergangene Fragen auf, das ging mir in einigen Passagen zu rasant.

                                      Lilly mochte ich sehr, die Sache mit der Demenz ging mir schon nahe. Die Autorin hat sie schon etwas merkwürdig vom Leben gehen lassen. Auch das George ihre Urne in seinem Schrank aufbewahrte, ich stelle mir das immer bildhaft vor.

                                      Der Schreibstil hat mir gut gefallen, die Regenliste vorne im Buch fand ich sehr gut. Lies einen Liebesroman, die Menschen brauchen Liebesgeschichten.

                                      Das einsame Paar am Steg beim See passt so richtig zum Cover, hier wurde gut ausgewählt.

                                      Die Geschichte hat mir gut gefallen, wenn auch nicht vom Hocker gerissen. Ich vergebe 4 Sterne für unterhaltsame Lesestunden

                                      karin66

                                      Beiträge 15
                                      03.12.2017

                                        Das wunderschöne Cover und der Titel haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Ich musste dieses Buch unbedingt haben. Dies ist das Erstlingswerk der Autorin Marissa Stapley.
                                        Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Einmal angefangen möchte man das Buch nicht mehr zur Seite legen.
                                        Die einzelnen Personen sind vortrefflich gewählt. Der Leser fühlt sich gleich mitten ins Geschehen hineinversetzt und leidet mit den Einzelnen mit.
                                        Jedes Kapitel wird mit einem Vorschlag, was man an einem Regentag alles machen kann, eingeleitet. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen.
                                        Zur Geschichte, Mae und Gabe sind von ihrer Kindheit an beste Freunde. Doch als aus der Freundschaft mehr zu werden schien, hat Gabe die Insel verlassen und sie haben sich aus den Augen verloren. Was damals alles genau passiert ist, erfahren sie erst als sie sich nach vielen Jahren durch Zufall wieder in ihrer Heimat über die Wege laufen.
                                        Eine sehr schöne Geschichte, die mich jedoch zu Beginn etwas verwirrt hatte, jedoch bin ich dann recht schnell ins Buch reingekommen. Ich kann das Buch nur empfehlen, es hat mir eine schöne Lesezeit beschert.

                                        Nabura

                                        Beiträge 23
                                        25.11.2017

                                          Nachdem ihr Verlobter sich nicht nur aus dem Staub gemacht, sondern sie von einen weitreichenden Betrugsfall betroffen zurückgelassen hat, will Mae ihrem alten Leben in New York nur noch den Rücken kehren. Sie kehrt in ihre Heimat Alexandria Bay und ins Inn ihrer Großeltern zurück. Dort zeigt ihre Großmutter Anzeichen von Demenz, was sie lange gehütete Geheimnisse lüften lässt. Eins davon betrifft Maes Jugendliebe Gabe, mit dem sie seit einer verhängnisvollen Nacht vor siebzehn Jahren nicht mehr geredet hat. Doch ausgerechnet er kommt nach all der Zeit ebenfalls zurück. Was bedeutet die Wahrheit über jene Nacht für sie beide? Und wie geht es für Maes Großeltern weiter?

                                          Das Cover gefällt mir mit seinen Blautönen und goldenen Akzenten ausgesprochen gut. Ein in die Ferne blickendes Pärchen am Ende des Stegs verspricht eine nachdenkliche Liebesgeschichte. Auf den ersten Seiten jedoch steht Mae erst einmal vor den Scherben ihrer Beziehung. Ihr Verlobter war ein skrupelloser Betrüger! Ich konnte gut nachvollziehen, dass sie nach gefühlt endlosen Befragungen nur noch die Stadt verlassen will und es sie in die Heimat zieht.

                                          Während sie sich auf den Weg macht erfährt der Leser, dass Maes Großmutter Anzeichen von Demenz zeigt, was aber niemand so recht wahrhaben will. Sie spricht Dinge aus, die jahrelang ungesagt blieben, wodurch sie ihren Mann so vor den Kopf stößt, dass er auszieht. Auch als Mae eintrifft erfährt sie eine Wahrheit, die ihre Jugendliebe Gabe in ein ganz neues Licht rückt. Im Gegensatz zu anderen Familienromanen stehen die Geheimnisse sehr schnell im Raum. Daraus hätte man aber noch deutlich mehr machen können. Denn die die Charaktere neigen die ganze Geschichte über dazu, nicht miteinander zu reden, sondern davonzustürmen. Ich hätte mir so manches mal eine Aussprache gewünscht, zu der es leider nicht kam.

                                          Eine weitere Perspektive im Buch ist die von Gabe, der zur gleichen Zeit nach Alexandria Bay zurückkehrt wie Mae, weil seit Vater, mit dem er schon lange keinen Kontakt mehr pflegt, im Sterben liegt. Er und Mae haben siebzehn Jahre nicht miteinander geredet und müssen nun herausfinden, was das Aufeinandertreffen mit dem neuen Wissen über die Vergangenheit für sie bedeutet. Allerdings fand ich die Begründung, warum es all die Jahre zuvor zu einem abrupten Bruch kann, nicht sonderlich nachvollziehbar.

                                          Bevor die beiden wirklich Zeit füreinander haben kommt es zu einem berührenden Schicksalsschlag, der einiges in Bewegung setzt. Neben Mae und Gabe rückt zusätzlich Maes Großvater George in den Fokus. Vor allem letzter beschäftigt sich mit dem Tod von Maes Eltern vor vielen Jahren, über den man als Leser stückweise mehr erfährt. Die Atmosphäre des Buchs ist aufgrund der ernsten Themen bedrückend. Die Vergangenheit hat alle Charaktere geprägt und sie bedauern einiges, wagen aber auch einen von leicht hoffnungsvollen Blick nach vorn. Weitere Wendungen zwingen die Handelnden erneut zum Umdenken, sodass der Handlungsverlauf unvorhersehbar bleib. Im Epilog wird schließlich ein großer Zeitsprung gemacht, der eine schöne Botschaft erhielt, mir aber viel zu kitschig für dieses sonst nachdenklich stimmende Buch war.

                                          Unbedingt noch erwähnen möchte ich die tollen Kapitelüberschriften, die jeweils einen Tipp enthalten, was man bei Regen tun kann. Diese Liste hat Maes Mutter vor langer Zeit zusammengestellt. Eine schöne Idee, wobei es mir noch besser gefallen hätte, wenn die Tipps mit der Handlung verknüpft gewesen wären, zum Beispiel indem Mae einige von ihnen umzusetzen versucht.

                                          In „Das Glück an Regentagen“ kehrt Mae in ihre Heimat zurück, nachdem sich ihr Verlobter als Betrüger entpuppt hat. Dort erfährt sie ein lange gehütetes Geheimnis über ihre Jugendliebe Gabe, der zufällig zeitgleich zurückkehrt. Die Handelnden müssen sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen, es gibt einige bedrückende Wendungen und einen von zarter Hoffnung geprägten Blick nach vorn. Ich habe allerdings echte Aussprachen vermisst und denke, dass man aus den Geheimnissen noch mehr hätte machen können. Von mir gibt es deshalb gute drei Sterne für diesen Familien- und Liebesroman, der seinen Blick auf das Glück und Unglück verschiedener Generationen wirft.

                                          KimVi

                                          Beiträge 40
                                          22.11.2017

                                            Gefühlvoll erzählte Familiengeschichte!

                                            Eines Morgens stellt Mae fest, dass ihr Verlobter Peter spurlos verschwunden ist. Er hat einige Leute um viel Geld betrogen und sich dann damit aus dem Staub gemacht. Mae hat zwar von allem nichts gewusst, aber trotzdem macht sie sich Vorwürfe, dass sie nichts bemerkt hat. Nach und nach stellt sich heraus, dass es den Peter, den sie gekannt und geliebt hat, wohl nie gegeben hat. Tief verletzt kehrt Mae nach Alexandria Bay, den Ort ihrer Kindheit, zurück. Sie hofft, im Inn ihrer Großeltern zur Ruhe zu kommen. Doch dort hat sich ebenfalls einiges geändert. Großmutter Lilly ist krank und hat unverhofft ein Geheimnis ausgeplaudert, das ihren Ehemann dazu gebracht hat, nach all den langen Ehejahren auszuziehen. Als wäre das noch nicht genug, steht Mae plötzlich unvermutet ihrer alten Jugendliebe Gabe gegenüber. Gabe verschwand vor Jahren ebenfalls spurlos aus Maes Leben. Doch nun scheint die Zeit gekommen, alte Geheimnisse zu lüften......

                                            Das Buch sticht durch das glänzende Cover und die goldene Schrift sofort ins Auge. Im Innern setzt sich die wunderschöne Gestaltung fort, denn dort findet man im vorderen Buchdeckel eine Liste über die Dinge, die man bei Regen tun kann, und im hinteren, eine gezeichnete Karte von Alexandria Bay.

                                            Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Dadurch bekommt man nach und nach einen guten Gesamtüberblick über die Handlung. Im aktuellen Handlungsstrang beobachtet man, wie Mae in ihren Heimatort zurückkehrt und was dann passiert. Es gibt aber immer mal wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Deshalb sollte man gerade am Anfang konzentriert lesen, um alle Charaktere, und ihre jeweiligen Verbindungen zueinander, richtig ein- und zuzuordnen. Sobald man sich aber einen Überblick über die Protagonisten verschafft hat, fällt es leichter, in die Geschichte einzutauchen.

                                            Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Die Autorin schafft es außerdem hervorragend, zwischen den Zeilen eine unterschwellige Traurigkeit hervorzurufen, die man beim Lesen spüren kann. Die Protagonisten haben in diesem Buch einige Schicksalsschläge zu überwinden. Man kann mühelos mit ihnen mitfiebern und hofft dabei immer, dass sich alles zum Guten wenden wird. Die Charaktere wirken sympathisch und lebendig. Deshalb verfolgt man gespannt, welche Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen und wie die Protagonisten damit umgehen. Dadurch bleibt das Buch bis zum Ende hin interessant, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt, um zu erfahren, wie alles endet.

                                            Ich habe mich beim Lesen dieses Romans gut unterhalten. Die Protagonisten wirkten auf mich so lebendig, dass ich regelrecht mit ihnen mitgefiebert habe. Allerdings muss ich zugeben, dass sie manchmal so gehandelt haben, dass ich sie am liebsten durchgeschüttelt hätte. Aber daran kann man ja auch erkennen, dass ich mich ganz auf die Geschichte einlassen konnte. Trotzdem waren mir die zahlreichen Schicksalsschläge schon fast zu viel des Guten. Dennoch konnte ich nicht eher aufhören, bis ich am Ende angekommen war. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch deshalb vier von fünf Bewertungssternchen.

                                            brigitte_schreiter

                                            Beiträge 72
                                            21.11.2017

                                              Familiengeheimnisse: Mays Beziehung mit Peter ist auseinander gegangen. Er hat sie und andere hintergangen. Nun hält sie es in der Stadt nicht mehr aus und geht zurück an ihren Heimatort. Zurück in ihrem Heimatort hat sich viel verändert. Auch ihre Großmutter und das verhältnis zum Großvater hat sich verändert. Und dann ist da noch ihr Sandkastenfreund, und dann ihre Jugendliebe Gabe.
                                              Überschattet wird die Geschichte von einen Unglück, welches viele Jahre zurückliegt. Es gibt viele Geheimnisse in Alexandra Bay. Viele geheimnisse und viel ungesagts. Eine dramatische Familiengeschichte. Ich kam schwer in die geschichte rein, zu viele Zeitsprünge und zuviel Protoganisten.
                                              Das Buch bekommt von mir deshalb nur drei Sterne.

                                              misery3103

                                              Beiträge 15
                                              18.11.2017

                                                Als Maes Verlobter spurlos verschwindet und sie herausfindet, dass er ein Betrüger ist, der mit dem Geld seiner Anleger abgehauen ist, kehrt sie zurück nach Alexandria Bay, so sie im Inn ihrer Großeltern aufgewachsen ist. Hier trifft sie auch Gabe wieder, Freund ihrer Kindheit und große Liebe ihres Lebens. Gibt es eine gemeinsame Zukunft für die beiden?

                                                Maes Familie und ihre Geschichte ist nicht einfach. Ihre Großmutter leidet inzwischen an Demenz und ihr Großvater ist in ein Hotel gezogen, nachdem seine Frau ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit ausgeplappert hat. Auch die Beziehung zwischen Gabe und Mae ist nur schwer wieder zu dem Punkt zurückzubringen, an dem sie glücklich waren.

                                                Die Familiengeschichte ist schön geschrieben, auch wenn es am Anfang etwas dauerte, die Zeitsprünge und Namen in eine Ordnung zu bringen. Im Laufe des Romans gelingt das aber immer besser. Die Aussage des Buchs, dass Familie nichts mit gemeinsamem Blut zu tun hat, ist schön.

                                                Ein Familienroman voller Geheimnisse und Missverständnisse. Schön geschrieben und gut zu lesen.

                                                Sonjas Bücherecke

                                                Beiträge 22
                                                14.11.2017

                                                  "Das Glück an Regentagen" aus der Feder der Autorin Mariassa Stapley ist ihr zweiter Roman, jedoch der erste, der auf deutsch erschienen ist. Sie entführt uns in ihrer Geschichte an den St. Lawrence River und hier lernen wir die unterschiedlichsten Protagonisten kennen.

                                                  Die Geschichte: Mae hat am St. Lawrence River ihre Kindheit verlebt. Hier ist ihre Heimat. Aber hier in Alexandria Bay hat Mae als Kind nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so hat Mae ihre Heimat auch verlassen. Nun 10 Jahre später kehrt Mae wieder nach Alexandria Bay, in das Haus ihrer Großeltern zurück. Sie muss sich von einer schlimmen Trennung erholfen. Aber alles hat sich verändert, vor allem ihre Großeltern. Es werden Geheimnisse gelüftet und es fällt ein neues Licht auf Gabes damaliges Verschwinden. Und dann stellt sich die Frage: Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern und damit die Chance auf ein neues Glück......

                                                  Ein besonderes Buch, eine spannende Geschichte. Aber anfangs musste ich mich erst an den Schreibstil der Autorin gewöhnen. Doch nach den ersten Kapitel konnte man die Geschichte flüssig lesen. Die Autorin nimmt uns abwechselnd mit in die Vergangenheit und dann machen wir wieder einen Sprung in die Gegenwart. So lernen wir Maes Familie, ihre Eltern - die sie leider durch einen tragischen Unglücksfall früh verloren hat, ihre Großeltern und ihre große Liebe Gabe. Vor allen Dingen Gabes Schicksal hat mich sehr berührt, wuchs er doch allein mit seinem Vater auf einer Insel auf. Das Leben für diesen Jungen war wahrlich unsagbar traurig. Der Leser erfährt einiges über Maes Kindheit und dann machen wir einen Sprung ins Erwachsenleben von Mae. Und da musste sie einen schweren Schlag einstecken, der sie letztendlich wieder nach Hause geführt hat. Auch Gabe stand an einem Wendepunkt in seinem Leben, aber ob das Schicksal es mit den beiden nocheinmal gut meint? Und dann Maes Großeltern - Lilliy deckt nach über 60 Ehejahren ein Geheimnis auf, das so manchem den Boden unter den Füßen wegzieht. Irgendwie wirkt die ganze Geschichte etwas melancholisch auf mich.

                                                  Gefallen hat mir die Liste von Virginia, Maes Mutter, was man alles an Regentagen machen kann. Damit beginnt jedes Kapitel und das fand ich toll. Das Cover ist wirklich schön gestaltet, traumhafte Farbenwahl. Es war eine nette Unterhaltsungslektüre, deshalb vergebe ich 4 Sterne.

                                                  Heike65

                                                  Beiträge 15
                                                  13.11.2017

                                                    Mae ist in einem kleinen Ort am St. Lorenz Strom / Alexandria Bay geboren und verbringt auch ihre Kindheit dort. Bereits in ihrer Kindheit verliert sie beide Eltern und wächst bei den Großeltern im Summer’s Inn auf. Maes Kinderfreund Gabe wachst gemeinsam bei ihren Großeltern auf, er hatte davor eine schreckliche Kindheit. Mae und Gabe sind wie Bruden uns Schwester, bis sie sich in einander verlieben. Plötzlich ist Gabe verschwunden, darauf hin verläst auch Mae den Ort und zieht in die große Stadt.
                                                    Nach einem schrecklichen Erlebnis mit ihrem neuen Freund kehrt Mae nach zehn Jahren wieder zurück. Dort hat sich einiges geändert und sie erfährt auch warum Gabe so plötzlich verschwunden ist. Was für ein Zufall auch Gabe ist wieder in Alexandria Bay zurück. Habe sie eine neue Chance?

                                                    Die Geschichte ist flüssig und gut zu lesen. Die Charaktere der einzelnen Personen sind gut und bildlich dargestellt. Man meint die Personen schon länger zu kennen. Die Story wir abwechselnd aus verschiedenen Sichten der beteiligten Personen erzählt. Besonders Mae hat mir gut gefallen und es hat Spaß gemacht sie zu lesen. Interessant und spannend hat die Autorin das mit dem einzelne Geheimnisen geschrieben. Man will unbedingt mehr darüber erfahren und natürlich auch was passiert wenn es gelüftet wird. Leider konnte ich nicht alles nachvollziehen. Aber besonders am Ende der Geschichte werden die Geheimnisse gelüftet und die Geschichte bekommt noch einmal eine neue Dynamik. Das natürlich mit einem Happy End endet.
                                                    Interessant ist auch die Karten im innen Cover von dem kleinen Ort, so kann man sich noch besser alles vorstellen.

                                                    Ich kann das Buch nur empfehlen der gerne ein gefühlvolles emotionsvoller Geschichte lesen will. Dann wird man total an das Buch gefesselt werden und kann es nicht mehr aus den Händen legen.

                                                    mysticcat

                                                    Beiträge 10
                                                    12.11.2017

                                                      "Das Glück an Regentagen" ist auf deutsch erschienen, das englischsprachige Original erscheint erst 2018 unter "Things to do when it's raining".

                                                      Am Beginn der Geschichte sucht Maes Mutter nach ihrem Mann, der noch mit dem Boot gefahren ist. Dabei kommen sowohl Maes Vater als auch die Mutter ums Leben. Maes Mutter mochte Regentage und hat eine ganze Liste an Aktivitäten hinterlassen, die man an Regentagen machen kann, unter anderem "Lies einen Liebesroman. Schäm dich nicht dafür: Die Menschen brauchen Liebesgeschichten." Diese sind jeweils am Beginn eines Kapitels zu finden, leider konnte ich keinen direkten Bezug zu der Handlung des Kapitels finden.

                                                      Mae ist die zentrale Person der Geschichte und steckt mitten in ihrer Familiengeschichte drin, als sie nach einer sehr enttäuschenden Beziehung wieder nach Hause zurückkehrt. In der Zwischenzeit haben sich ihre Großeltern getrennt, weil die Großmutter an Demenz erkrankt und der Großvater das in seiner Kränkung nicht bemerkt. Ebenso trifft Mae ihre Jugendliebe wieder, die auch zufällig wieder nach Hause zurückgekehrt ist.

                                                      Mehr möchte ich von der Handlung auch gar nicht verraten. Für mich sehr spannend sind die Vergangenheit und die Gegenwart - und dass immer aus Sicht der Person geschrieben wird, auf deren Fokus gerade die Handlung liegt, also Mae, ihrer Mutter und ihrer Großmutter, dann mal wieder beim Großvater. So bekommt die Leserin einen guten Einblick in die Gefühlswelt der handlungstragenden Personen, auch der Tonfall der einzelnen Charaktere wird gut getroffen und die Figuren dadurch plastischer.

                                                      Die Familiengeschichte finde ich sehr emotional, nicht nur jene von Mae. Die Beschreibungen sind authentisch und die Seiten sind beim Lesen nur so dahingeflogen bei mir.

                                                      Was mir nicht so gut gefallen hat, ist der sehr lange Zeitsprung am Ende der Geschichte - hier hätte die Geschichte für mich schon früher aufhören sollen und nicht mehr so viel vorwegnehmen, damit die Leserin mehr Möglichkeiten hat, die Geschichte im Kopf fortzusetzen.

                                                      Fazit: Ein gut geschriebener und emotionaler Familienroman.

                                                      Arietta

                                                      Beiträge 32
                                                      08.11.2017

                                                        Meine Freundin hat mir das Buch Geschenk. Ich war sehr begeistert, der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut Lesebar. Sie hat alles so Bildhaft und real geschildert, das man sich als ein Teil der Geschichte fühlte. Sehr schön sind Trauer, Schmerz, Freude und Leid miteinander verwoben. Ihre Figuren kommen sehr real und lebendig herüber. Eine Geschichte in der man versinken kann.

                                                        Sarah1980

                                                        Beiträge 36
                                                        04.11.2017

                                                          Vorab erstmal... das Cover hat mir sehr gefallen und ich dachte da steckt echt ein Buch für´s Herz hinter und war schon ganz gespannt es zu lesen. Doch ich fand das Buch am Anfang sehr verwirrend, gerade wenn man es nicht täglich liest und mal zwei Tage Pause macht. Es kamen plötzlich Namen vor, wo ich mir dachte "mmh wer war das, kam diese Person schon vor" ? worauf ich dann die vorherigen Seiten nochmal überflogen bin, aber nichts von der Person finden konnte. Erst im Laufe des Buches erfährt man von manchen Personen und wie der Zusammenhang zu der Familie steht. Oder warum Gabe glaubt schuld an dem Tod von Mae´s Eltern sei.
                                                          Ab der Hälfte des Buches wurde es für mich interessanter und packender, so das ich die Geschichte schnellstens weiter lesen wollte.
                                                          Im Großen und Ganzen war das Buch schon ganz gut, aber ich hatte aus welchem Grund auch immer, was anderes erwartet.

                                                          Keiner999

                                                          1 Beitrag
                                                          04.11.2017

                                                            Zu Beginn wird Mae , die Protagonistin des Romans, von ihrem Verlobten verlassen. Er hatte ihr Geld und das vieler anderer Leute veruntreut und wird von der Polizei gesucht. Wieder einmal hat Mae eine Liebe verloren. Sie flüchtet daraufhin zu ihren Großeltern, wo sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgewachsen war.
                                                            Dort wird sie mit weiteren unbequemen Wahrheiten konfrontiert. Ihre Großmutter ist dement, ihr Großvater hat sie verlassen und wohnt im Hotel.
                                                            Auch Gabe, ihre große Jugendliebe, ist an den Ort seiner Kindheit zurückgekehrt, weil sein Vater im Sterben liegt. Wird es ihr gelingen, alle Geheimnisse ihrer Familie zu lüften?

                                                            Meine Meinung:


                                                            Angeregt durch das wunderschöne Cover erwartete ich eine Liebesgeschichte. Leider haben sich meine Erwartungen nicht erfüllt.
                                                            Der Aufbau des Buches war sehr schön, jedes Kapitel begann mit einem Tipp zur Gestaltung von Regentagen.
                                                            Die Geschichte als solches, war jedoch durch die ständigen Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, sehr unübersichtlich.
                                                            Meiner Meinung nach wurden zu viele Themen wie zum Beispiel, Alkoholismus ,Demenz,Kriminalität etc. nur oberflächlich behandelt.
                                                            Dadurch erschwert sich auch der Aufbau einer Beziehung zu den einzelnen Protagonisten.


                                                            Fazit:

                                                            Die Geschichte hatte viel Potenzial, was leider nur unzureichend genutzt wurde.
                                                            Daher kann ich nur zwei Sterne vergeben.

                                                            Sulania

                                                            Beiträge 5
                                                            02.11.2017

                                                              Ich hatte das Glück und habe hier das Buch gewonnen und konnte es vorab schon lesen, dafür danke! :)
                                                              Zum Buch: Mae muss erfahren, dass ihr Verlobter nicht der ist, für den sie ihn gehalten hat. Deswegen kehrt sie nach 10 Jahren nach Alexandria Bay zurück, wo sie aufgewachsen ist und ihre Großeltern leben, um sich wieder zu sammeln. Doch dort ist nicht mehr alles so wie es früher war. Ihre Großmutter Lilly vergisst langsam alles und ihr Großvater George lebt nicht mehr zuhause. Und dann trifft sie Gabe, ihre erste große Liebe, wieder, der vor Jahren einfach verschwunden ist...
                                                              Der St. Lawrence River, der direkt durch die Stadt fließt, ist Mae nicht ganz geheuer, nachdem sie früh ihre Eltern an ihn verlor. Außerdem liegt in ihm die Insel, auf der Gabe groß geworden ist und die manche Geheimnisse birgt. Doch sie muss sich ihm genauso wie der Vergangenheit stellen, um eine Zukunft zu haben...
                                                              Die Geschichte ist schön, wobei manchmal nicht sofort klar ist, wann ein Rückblick anfängt. Das Buch behandelt gut, wie Geheimnisse Menschen auseinander treiben kann oder zusammenschweißen.
                                                              Auch sehr schön finde ich die Tipps im vorderen Umschlag, was man an Regentagen machen kann und einen Übersichtsplan im hinteren Umschlag, der zeigt wo in Alexandria Bay die vorkommende Orte liegen.

                                                              KatiKatharinenhof

                                                              Beiträge 65
                                                              31.10.2017

                                                                Mae kehrt nach einer gescheiterten Beziehung, die tiefe Wunden hinterlassen hat, in ihre Heimat zurück. Alexandra Bay war für sie immer ein Ort der Zuflucht und der Geborgenheit. Ihre Großeltern, die sie aufgezogen haben, waren ihr immer ein sicherer Hafen. Doch sie haben sich stark verändert. Im Verlauf ihres Aufenthaltes kommen Geheimnisse zum Vorschein, die das Verschwenden ihrer Jugendliebe in ein neues Licht setzen.
                                                                aber kann man tatsächlich die _Uhr zurückdrehen und dem Lebensweg einen neuen Verlauf geben ?


                                                                Das Cover des Buches hat mich fasziniert und auf den Klappentext aufmerksam gemacht.  In Erwartung einer romantischen Liebesgeschichte, die mich verzaubert und magische Momente hervorruft, habe ich mich mit Feuereifer in die Lektüre gestürzt. 
                                                                Doch je mehr Kapitel ich gelesen habe, desto mehr ist meine Enttäuschung gewachsen.
                                                                "Das Glück an Regentagen" ist nämlich keine romantische Liebesgeschichte, sondern eher eine fade und müde Abhandlung von mehreren Lebensgeschichten, die durch Geheimnisse so manchen Stolperstein überwinden muss.
                                                                Die Charaktere sind lieblos gezeichnet und können mich nicht von ihren Handlungen überzeugen. Auch wirken die Dialoge hölzern und aufgesetzt, so dass der Funke leider nicht überspringt.
                                                                Die Kapitelüberschriften sind Tipps, wie man an einem  Regentag erfolgreich die Langeweile bekämpft und haben mit der Handlung so gut wie nichts gemein.
                                                                Schade, dass dieses Buch so weit hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist, daher kann ich nur 2 Sternchen vergeben.

                                                                schnäppchenjägerin

                                                                Beiträge 41
                                                                30.10.2017

                                                                  Nachdem Maes Verlobter Peter wegen Betruges untergetaucht ist und die Kriminalpolizei auch Mae wegen möglicher Mittäterschaft an dem Wirtschaftsverbrechen befragt hat, kehrt sie an ihren Heimatort Alexandria Bay zurück, wo sie im Inn ihrer Großeltern aufgewachsen ist.
                                                                  Ihre Eltern hatte Mae als Kind bei einem tragischen Unglück auf dem St. Lorenz-Strom verloren. Für den Unfall macht sich Zeit seines Lebens Gabe verantwortlich, der Maes erste große Liebe war. Als sie nun in ihre Heimat zurückkehrt, um neue Kraft zu schöpfen, scheint auch Gabe wieder vor Ort zu sein, obwohl er sich geschworen hatte, nie wieder an den Ort zurückzukehren, wo er als Kind von seinem alkoholkranken Vater misshandelt wurde.

                                                                  Aber auch Maes Großeltern quälen die Geister der Vergangenheit. Lilly, die unter Altersdemenz leidet, offenbart ihrem Ehemann George nach 60 Jahren Ehe versehentlich, dass ihre verstorbene Tochter Virginia nicht Georges leibliches Kind war. George verlässt Lilly daraufhin und zieht sich gekränkt zurück, bis es für eine Versöhnung zu spät ist.

                                                                  Hintergrund des Titels des Romans sind Aufzeichnungen von Maes Mutter Virginia, die eine Reihe von Vorschlägen notiert hat, was man alles an Regentagen unternehmen kann.

                                                                  So positiv und lebensbejahend der Titel und auch das schöne Cover ist, so melancholisch und beklemmend ist die Geschichte der vier Protagonisten.
                                                                  Der Roman ist wechselnd aus der Sicht eines anderen Charakters geschrieben, so dass man als Leser Einblick in die Gefühlswelten aller Figuren erhält. Der Schwerpunkt liegt bei Mae, bei der alle Fäden des Romans, der durch die Perspektivenwechsel und Rückblenden in die Vergangenheit nicht ganz einfach zu lesen ist, zusammenlaufen.

                                                                  "Das Glück an Regentagen" dreht sich um Familiengeheimnisse, (falsche) Verdächtigungen, Verrat, Schuld(gefühle) und die große Liebe. Da jeder Charakter für sich gleich mit mehreren Schicksalsschlägen zu kämpfen hat, wirken die Familien Summers und Broadbent arg gebeutelt auf mich.
                                                                  Der Roman hatte damit Potenzial für gleich mehrere Erzählungen, mit denen man jedem Charakter hätte gerechter werden und mehr Tiefe verleihen können.

                                                                  Der erste auf Deutsch erschienene Roman von Marissa Stapley ist weniger eine romantische Liebesgeschichte, wie das Cover suggeriert, als vielmehr eine dramatische Familiengeschichte über die Fehlbarkeit des Menschen und über die Konsequenzen, die sich noch Jahre später daraus ergeben können. Aufgrund der bedrückenden Stimmung ist er ein passender Roman für den Herbst, um sich bei einbrechender Dunkelheit und einsetzendem Regen in diese schicksalhafte Geschichte zu vertiefen.

                                                                  SBS

                                                                  Beiträge 53
                                                                  30.10.2017

                                                                    Mae steht vor einem Scherbenhaufen. Ihr Verlobter hat nicht nur sie, sondern auch viele andere Menschen betrogen. Was soll sie nun tun und wohin soll sie gehen? Zurück in ihre Heimat, aus der sie vor Jahren regelrecht geflohen ist, nachdem ihre große Liebe vom einen auf den anderen Tag verschwand? Welche Macht haben Geheimnisse? Sie können vieles zerstören, aber kann die Wahrheit heilen?

                                                                    Die Menschen brauchen Liebesromane? Sicher mag das für viele stimmen. Ich bin auch so eine, die zwischendurch immer wieder mal was fürs Herz liest, daher freute ich mich sehr auf dieses Buch. Das Cover weckte auch schon große Erwartungen mit seinem romantischen Touch. Der Einstieg war auch noch in Ordnung, man lernt die Protagonisten und das Setting langsam kennen, aber irgendwann muss das Gefühlsfeuerwerk doch mal richtig losgehen – dachte ich…

                                                                    Manches erschien mir sehr abgehackt, zu sprunghaft oder auch zu nüchtern. Im Buchgeschehen herrschen zeitweise minus 20 Grad und die empfand ich auch fast schon, bei der kalten Erzählweise. Dabei hatte die Geschichte als solche durchaus Potential, nur kam keinerlei Gefühl an – schade. Vielleicht liegt es an den teilweise nicht sofort durchschaubaren Zeitsprüngen? Vielleicht an Protagonisten, deren Handlungen man nicht wirklich nachvollziehen kann oder an den zahlreichen Lücken, die der Leser selbst füllen darf? Die Wendungen waren zwar zum Teil überraschend, aber nicht überzeugend, weil sie zu aufgesetzt wirkten. Kurz: Mir fiel der Griff zu dem relativ dünnen Büchlein (knapp 300 Seiten) immer schwerer.

                                                                    Davon abgesehen war auch der Schreibstil nicht ganz rund, was wahrscheinlich an der Übersetzung liegen dürfte, zumal da auch mal zwei Protagonisten vertauscht wurden. Es hat mich einfach mit nichts begeistern können, außer seiner schönen Aufmachung und der Liste von Dingen, die man im Regen tun kann, die fast jedes Kapitel einleiten.

                                                                    Ich werde nicht direkt vom Buch abraten, aber empfehlen werde ich es sicher auch nicht, denn abgesehen vom Cover und der Regenliste, hat mich nichts wirklich überzeugen können.

                                                                    skiaddict7

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                                                                    29.10.2017

                                                                      Schöne Idee, aber mangelhafte Umsetzung

                                                                      Mae ist am Ufer des St Lorenz Stroms im Gebiet der „Thousand Islands“ bei Alexandria Bay aufgewachsen. Ihre Eltern sind beide gestorben als sie sechs war. Danach wurde sie von ihren Großeltern aufgezogen, die dort ein Hotel hatten. Ihre große Liebe, Gabe, verschwand eines Tages spurlos, als sie siebzehn war. Mae ging im Anschluss zur Uni und lebte seitdem in New York City. Dort beginnt das Buch – ihr Verlobter Peter verschwindet eines Tages und sie merkt, dass seine sogenannte Firma nur Leute betrogen hat. Nun hat sie also alles verloren und kehrt daher zu den Großeltern zurück. Dort warten einige Überraschungen auf sie. Wieso ist der Großvater aus dem Inn ausgezogen? Und wird sie Gabe wiedersehen?

                                                                      Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir sehr gut. Auch, dass es am St Lorenz Strom spielt, finde ich schön, weil ich dort schon mal im Sommer war und mir so die Gegend viel besser vorstellen konnte. Der Fluss hat wirklich eine Magie, die im Buch auch immer wieder beschrieben wird, aber die man sich ohne dort gewesen zu sein nur schwer vorstellen kann.

                                                                      Die meisten Kapitel beginnen mit einem „Tipp“ von Virginia, Maes verstorbener Mutter, was man bei Regenwetter tun kann, was eine sehr schöne Idee ist. Insgesamt fand ich die deutsche Übersetzung leider nicht sehr gelungen. An mehreren Stellen kommt einem vor, dass noch die englische Satzstruktur durchkommt. Außerdem gibt es ein paar Fehler im Buch (Namens- und Rechtschreibfehler). Auch den deutschen Titel finde ich nicht so passend, der englische passt deutlich besser ("What to do when it`s raining"). Auch wiederholen sich einige Ideen bzw. Schicksale im Buch, was etwas aufgesetzt wirkt. Das Cover ist wunderschön gestaltet und insgesamt fand ich das Buch sehr schön illustriert. Ich habe lange zwischen 3 und 4 Sternen überlegt, kann aber schlussendlich leider nur 3 geben.

                                                                      Gurkenhals

                                                                      Beiträge 22
                                                                      28.10.2017

                                                                        Dieses Buch ist einfach toll. So richtig herzerwärmend. Schon die Covergestaltung , innen , mit Tips für die Zeit an Regentagen. Durch die mehreren Erzählstränge ist es sehr abwechslungsreich. Die Geschichte um Mae und Gabe , die Geschichte um ihre Eltern und Großeltern. Vor allem die Großeltern haben es mir angetan.Wunderbar beschrieben wie alle Schicksale miteinander verknüpft sind. Wie Lilli mit dem Tod ihrer Tochter umgeht.
                                                                        Alles in Allem sehr empfehlenswert.
                                                                        Danke das ich dieses Buch lesen durfte. .

                                                                        leseratte1310

                                                                        Beiträge 12
                                                                        27.10.2017

                                                                          Mae hat sehr früh ihre Eltern durch ein Unglück verloren und ist bei ihren Großeltern aufgewachsen. Ihr Freund Gabe war ihr immer eine Stütze, doch dann verschwand er spurlos. Dann ging auch Mae fort. Sie ist beim Planen ihrer Hochzeit, als sie erfährt, dass ihr Verlobter sie von Anfang an belogen hat. Daher kehrt sie zurück in den Ort, in dem sie aufgewachsen ist, um Abstand zu gewinnen. Doch sie muss feststellen, dass sich auch bei den Großeltern einiges verändert hat. Dan begegnet sie auch Gabe wieder.
                                                                          Zu allererst hat mich das wunderschöne Cover angesprochen.
                                                                          Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, so dass sich mit der Zeit ein Gesamtbild ergibt. Es ist tragisch, was in dieser Familie geschehen ist. Aber alles, was passiert ist, konnte so laufen, weil alle nicht miteinander geredet haben. So hatte alles Folgen für das, was später geschah. Erst nach dem die Vergangenheit geklärt ist, kann es auch ein Zukunft geben.
                                                                          Die Charaktere sind gut beschrieben. Aber ich konnte ihr Verhalten oft nicht nachvollziehen, daher blieben sie mir irgendwie fremd. Am besten konnte ich mich noch mit der Großmutter Lilly identifizieren, die ihr Geheimnis ein Leben lang bewahrt hat und nun sorgt ihre Demenz dafür, dass Dinge ausgesprochen werden und Kummer verursachen. George liebt sie und hat immer zu ihr gestanden, warum reagiert er nun so heftig, wo er doch schon immer ahnen musste, was geschehen ist. Bei Mae und Gabe kamen für mich die Emotionen nicht so ganz rüber, die eigentlich hätten Salto schlagen müssen..
                                                                          Als erst ein Geheimnis gelüftet ist, werden auch die anderen Wahrheiten bekannt. Kann man damit aber leben?
                                                                          Obwohl es einige Wendungen gibt, die ich so nicht erwartet habe, konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Der Epilog hätte nicht unbedingt sein müssen.
                                                                          Eine Geschichte über Familiengeheimnissemit kleinen Schwächen.

                                                                          SiWel

                                                                          Beiträge 6
                                                                          25.10.2017

                                                                            Das Cover, traumhaft schön, romantisch, hat einiges an Sehnsüchten in mir geweckt.Da muß man einfach hinschauen.

                                                                            Mae kehrt nach Jahren wieder in die Gegend zurück wo sie aufgewachsen ist. Sie will sich hier von einer schweren Trennung erholen.Leider muß sie aber erkennen das auch hier nichts mehr so ist wie es einmal war.

                                                                            Als ich das Buch bekommen habe bin ich von einer wunderbaren Liebesgeschichte ausgegangen.Leider hat die Geschichte aber nicht das gehalten was ich mir davon versprochen hatte.

                                                                            Die verschiedenen Charaktere sind meiner Meinung nach nicht richtig ausgearbeitet. Sie erscheinen mir fad, blass und sogar unglaubwürdig.
                                                                            Ich konnte mich eigentlich nur mit der Geschichte der Oma identifizieren bzw. konnte ich hier noch alles vernünftig nachvollziehen.

                                                                            Anfangs fand ich die Geschichte ja noch interessant und auch die Tipps über den Kapiteln für die Regentage waren mal was Ausgefallenes; aber das war es dann leider auch.Je weiter ich in dem Buch gekommen bin um so langatmiger fand ich für mich das Lesen.

                                                                            Leider muß ich sagen das es mir keinen Spaß bereitet hat und ich es langweilig fand.Sorry.

                                                                            steffi_the_bookworm

                                                                            Beiträge 13
                                                                            24.10.2017

                                                                              Zunächst muss ich sagen, dass das Buch wirklich schön gestaltet ist. Neben dem Cover, was ein wirklicher Hingucker ist, sind auch die Buchklappen richtig schön gestaltet, inbesondere die Karte des kleinen Ortes.

                                                                              Leider konnte die Geschichte jedoch mit dem schönen Äußeren nicht mithalten. Von Anfang an hatte ich Probleme in die Geschichte reinzufinden und hatte Probleme mit den vielen Personen und den verschiedenen Zeitebenen. Ich hatte zu Beginn noch Hoffnung, dass es sich im Verlauf der Geschichte noch bessern wird, aber es zog sich leider komplett durch die Geschichte.

                                                                              Es wurde alles sehr sprunghaft erzählt, so dass alles sehr distanziert auf mich wirkte und ich auch nie mit den Charakteren warm geworden bin. Die Gefühle sind hier in jeglicher Hinsicht auf der Strecke geblieben und es hat mich alles leider völlig kalt gelassen.
                                                                              Es gab Wendungen in der Geschichte, aber diese passten für mich einfach nicht zum Rest und wirkten auf mich sehr erzwungen.

                                                                              Ich mag Geschichten, die in kleinen Orten spielen, aber hier war überhaupt nichts von der Atmosphäre spürbar und es hätte eigentlich überall spielen können. Es war leider so gar nichts besonderes.

                                                                              Die eigentlich Geschichte spielt in der Gegenwart, aber es gibt immer mal wieder Rückblicke in die Jugend von Mae und Gabe. Diese waren jedoch so schwammig, dass man Schwierigkeiten hatte festzustellen in welcher Zeit man sich nun befindet.

                                                                              Ich hatte mir eine romantische Liebesgeschichte mit alten Familiengeheimnissen erhofft, aber leider habe ich so gar nicht das bekommen, was ich erwartet habe.