Helen Hoang

Kissing Lessons

Das Sensations-Debüt aus den USA. Ausgezeichnet mit dem Goodreads Choice Award als bester Liebesroman des Jahres.
Küssen sollte einfach sein. Jeder tut es. Es ist nicht viel dabei. Aber Stella kommt sich jedes Mal vor wie ein Hai, dem gerade ein paar Pilotfischchen die Zähne reinigen. Und das ist nicht schön, weder für sie noch für den Mann. Sie hat die Sache mit der Liebe schon beinahe aufgegeben – als Asperger-Autistin mag sie ohnehin nichts, was ihre Routine stört –, doch dann bringt ein dahingesagter Satz sie ins Grübeln: Übung macht den Meister. Stimmt das? Braucht sie einfach mehr Erfahrung? Und wenn ja, wer bringt einem das Küssen bei – und mehr? Vermutlich ein Profi, ein Escort. Wie Michael Phan. Auch wenn der eine ganz eigene Vorstellung von ihrem Unterricht hat …
Mitreißend, bezaubernd, emotional – Der Auftakt zur «Kiss, Love & Heart»-Trilogie


Autorenbild Foto von Helen Hoang

Die  Autorin

Helen Hoang lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in San Diego, Kalifornien. Sie hat in der achten Klasse ihren ersten Liebesroman gelesen und ist dem Genre seitdem verfallen. 2016, als sie für ihr Debüt recherchierte, erkannte sie erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen dem, was sie las, und ihren eigenen Erfahrungen. Kurz darauf wurde bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert, eine Störung auf dem Autismus-Spektrum. Das Buch, für das sie recherchierte, war «Kissing Lessons», der Auftakt zur «Kiss, Love & Heart»-Reihe. Genauso außergewöhnlich wie die Entstehungsgeschichte wurde auch die Erfolgsgeschichte. Kein anderer Liebesroman wurde 2018 öfter besprochen als dieser, sowohl in der Presse als auch von Lesern. Allein auf Goodreads hat er über 14.000 Rezensionen. Etliche Zeitschriften darunter der Cosmopolitan, Entertainment Weekly und die Washington Post wählten das Buch in ihre Jahresbestenlisten. Für das Oprah Magazine gehört «Kissing Lessons» bereits jetzt zu den 20 besten Liebesromanen aller Zeiten. Die Übersetzungsrechte wurden in 21 Sprachen verkauft, und eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Nun legt die Autorin mit «Love Challenge» ihren zweiten Roman vor.


BibliografieAnsehen

PressestimmenAnsehen


Rezensionen

dawn_woodshill

Beiträge 12
17.08.2020

"Kissing Lessons" ist der Auftakt der "KISS; LOVE & HEART" - Trilogie von der Autorin Helen Hoang.

Das Cover finde ich wirklich schön und eben auch schlicht. Es passt irgendwie wunderbar zu dem Inhalt: leicht, süß und locker.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich hatte keine Probleme in die Handlung reinzukommen. Geschrieben ist der Roman aus der Sicht beider Hauptprotagonisten, was meiner Meinung nach auch wirklich notwendig ist. So ist es sehr viel einfacher gewisse Taten nachzuvollziehen.

Einen Roman wie diesen habe ich bisher noch nicht gelesen. Die Hauptprotagonistin Stella führt ein Leben mit dem Asperger - Syndrom. Sie führt ein erfolgreiches Berufsleben und kann sehr gut mit Zahlen umgehen. Jedoch sind Eigenarten von anderen Menschen für sie manchmal einfach unbegreiflich.
Sie hat eine gewisse Routine entwickelt und fühlt sich in dieser auch sehr wohl. Tatsächlich könnte sie sich in der Theorie einen Mann an ihrer Seite vorstellen, andererseits hapert es dann an der praktischen Umsetzung. Ihrer Meinung nach hat sie zu wenig Erfahrung und sollte erstmal ein wenig Unterricht bekommen und üben.

Dafür engagiert sie den männlichen Escort Michael. Dieser hat eigentlich ganz andere Probleme und normalerweise auch überhaupt kein Problem das Berufliche vom Privatem zu trennen. Im Umgang mit Stella verschwimmt diese Trennung jedoch Stück für Stück.

Ich finde die Autorin greift mal ganz andere Themen auf und integriert diese hervorragend in die Handlung. Autismus ist eine verbreitete Krankheit, jedoch wurde es in dem Buch meiner Meinung nach sehr schön erklärt. Stella führt trotzdem ein Leben und ihre Eigenarten, die sie durch den Autismus entwickelt hat werden nicht als komisch oder sonstiges dargestellt. Sie lebt einfach so gut wie möglich damit und es fällt auch gar nicht jedem auf.
Die Autorin spricht auf eine charmante Art und Weise über die Krankheit, dass sie einen wirklich berührt.

Die Geschichte von Stella und Michael ist wirklich sehr schön und das Lesen hat Spaß gemacht. Beide Protagonisten haben mich manchmal auf die Palme gebracht und auf der anderen Seite war es wirklich süß und witzig.

Bella5

Beiträge 13
12.02.2020

Eine Formel für die Liebe

Die dreißigjährige Stella ist Ökonometrikerin, sie hat einen tollen Job im Silicon Valley mit einem Top – Verdienst, sie kommt aus gutem Hause und sie fährt einen Tesla.
In Sachen Kommunikation und in Liebesdingen ist sie jedoch kein Profi, also engagiert sie kurzerhand einen, um Nachhilfe in Sachen (physischer) Liebe zu erhalten (ihr schmieriger Kollege hatte ihr gesagt, sie müsse üben; Stella versteht keine Ironie). Außerdem ist Stella Autistin, sie möchte dies aber nicht an die große Glocke hängen, und sie hasst es, wenn Leute auf sie Rücksicht nehmen müssen oder sie bemitleiden.


Der Callboy Michael entpuppt sich als große Überraschung – er sieht aus wie ein K – Pop – Star, außerdem ist er sensibel und verständnisvoll, und das Wichtigste: Er respektiert Stella und ihre Grenzen, er weiss zunächst aber nichts von ihrer Diagnose.
Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden verlieben sich ineinander…


Die Autorin Helen Hoang präsentiert hier eine sehr erotische Liebesgeschichte, die kein Coming – of – Age Element enthält; auch ist es kein kitschiges Young – Adult-Gebilde (wobei es ja subjektiv ist, was man als Kitsch empfindet). Im Prinzip ist es eine Art Pretty – Woman -Märchen mit vertauschten Rollen.


Helen Hoang lässt sich genügend Zeit, um die Geschichte zu entfalten; dadurch gibt es keine Logiklöcher, ihre Protagonisten sind „rund“, die Handlung ist nicht unlogisch. Und obwohl man ahnt, wie die Geschichte ausgehen wird, ist sie doch nicht vorhersehbar.


Hoang flicht viele kluge Aussagen in die Geschichte ein: Ein Mensch ist einzigartig, und nicht die Summe seiner Gebrechen. Frauenzeitschriften, die Frauen raten, sie mögen ihre Optik tunen, um einen Mann einzufangen, sind doof. Zumindest denkt sich Stella das, und damit hat sie nicht unrecht. Es gibt romantische und sehr erotische Szenen, die vielleicht nicht jedermanns Sache sind. Stella werden Menschen und Beziehungen immer wichtiger; und sie ist kein Objekt, niemals. Daher finde ich nicht, dass „Kissing Lessons“ ein antifeministischer Roman ist, im Gegenteil. Stella ist unabhängig, sie verdient ihr eigenes Geld und sie hat ihren eigenen Kopf. Sie ist verletzlich und zugleich stark. Michael ist fast zu gut, um wahr zu sein, und die Beschreibungen seines Körpers sind fast ein wenig stereotyp. Das Wichtigste ist jedoch seine Gutherzigkeit, aber er hat auch Schwächen. Er versucht jedoch nie, Stella zu ändern, er unterstützt sie, er nimmt sie ernst.


Sehr gut gefielen mir die Informationen über die asiatische bzw. vietnamesische Kultur, weil ich nicht so vertraut mit ihr bin. Bei den Beschreibungen der Speisen lief mir das Wasser im Munde zusammen, und ich habe erfahren, dass „Laughing in the Wind“ eine Kult –Wuxia- Serie ist. Natürlich ist mir klar, dass in diesem Roman kein Gesamtüberblick über alle Facetten asiatischen Lebens präsentiert wird. Ob manche Details stereotyp sind, wird ein vietnamesischer Leser am besten wissen.


Manche Erzählelemente wirken natürlich wie aus dem Märchen, aber bei einer Liebesgeschichte erwarte ich keine Mann’sche Schwere, aber Plausibilität.


Helen Hoang erzählt Stellas und Michaels Geschichte mit großer Sensibilität, was daran liegen mag, dass sie selbst Autistin ist. Ich finde es gut, dass die story mit Insiderwissen angereichert ist, und dass sie nicht erzählt wird, um Klischees zu bedienen oder weil es gerade en vogue ist.





Fazit:





„Kissing Lessons“ ist eine süße Liebesgeschichte mit sehr erotischen Szenen. Dies muss man mögen, man sollte nicht vor sehr expliziten Szenen zurückschrecken.


Helen Hoang präsentiert eine fast märchenhafte story, nicht ohne Tiefgang .

Addicted2Books2

Beiträge 2
22.09.2020

    Ich hatte zu Anfang meine Probleme mit Buch, da ich mich schwer einfühlen konnte in Stella und auch etwas skeptisch war, ob sich die Autorin nicht übernommen hatte mit der Komplexität der Thematik.

    Bis ich merkte - und mich auch näher mit der Autorin befasst hatte-, dass sie sehr wohl wusste wovon sie schrieb, da sie selber Asperger Autistin ist. Das machte es mir wesentlich leichter, diese Geschichte zu verstehen und nachzufühlen.

    Denn ich konnte mich ab diesem Zeitpunkt auf die Geschichte einlassen und das war auch das Beste was ich tun konnte.

    Es ist eine hinreißende Geschichte über bedingungslose Liebe. Ich musste sehr oft schmunzeln und tiefe Seufzer von mir geben.

    Man spürte, dass die Autorin sehr viel Leidenschaft in jedes einzelne Wort gelegt, und sie mit sehr viel Bedacht gewählt hat.

    Helen Hoang hat eine zauberhafte Art, die Gefühle für den Leser greifbar zu machen. In einer Klarheit, die ich selten gelesen habe.

    Ihr Schreibstil ist absolut klar und strukturiert, aber strahlt eine unsagbare Wärme aus, die mich einfach überrollt hat. Mit der gleichen Klarheit wie sie Begebenheiten beschreibt, beschreibt sie auch die Gefühle, der Protagonisten Stella und Michael. Was mich mich vollkommen in ihren Bann gezogen hat und auch der Grund dafür war, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

    Man erliegt einfach dem Zauber ihrer Worte.

    Helen Hoang bricht mit Tabus, was ich bewundere und mich sehr beeindruckt. Sie hat auf jeden Fall einen bleibenden positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Und mir einen Einblick in eine Welt verschafft, die ich bisher nur nüchtern und allein durch Fakten betrachten konnte.

    Auch zeigt es, dass die Label, die wir uns oder anderen unbewusst auferlegen, schlichtweg bedeutungslos sind, wenn wir lieben.

    Fazit
    Dieses Buch hat mich absolut abgeholt und begeistert und eine klare Leseempfehlung. Ein sehr gelungener Debüt Roman, der gleichzeitig ein gelungener Auftakt für die Kiss, Love & Heart Trilogie ist.

    time.to_read_

    Beiträge 6
    15.09.2020

      "Liebe, so stellte er immer wieder fest, war ein Gefängnis. Sie hielt gefangen und beschnitt Flügel. Sie zog einen runter, zwang einen an Orte, an denen man nie sein wollte."

      Das Cover


      Wunderschönes Cover! Es gefällt mir richtig gut und ich betrachte es sehr gerne. Es ist schlichter gehalten, aber sticht dafür umso mehr aus der Menge heraus.


      Der Schreibstil


      Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil. Ich war von Anfang an gefesselt und dies hat auch mehr oder weniger bis zum Schluss gehalten. Die Autorin kann definitiv mit Worten umgehen und weiß wie sie den Leser erreichen kann. Sie schreibt sehr einfach, flüssig und total einnehmend. Selbst wenn mir die Geschichte mal nicht so gut gefallen hat, war ich von ihrer Art zu schreiben gefesselt. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich habe mich komplett in dem Buch verloren.


      Die Handlung


      Für mich hat das Buch sehr stark angefangen und hatte mich dann im Mittelteil etwas enttäuscht. Es war sehr viel Erotik, was dieses Buch meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte. Natürlich spielt es für den Handlungsverlauf eine große Rolle, aber damit hatte ich nicht so detailreich und ausführlich gerechnet. Für mich war es definitiv zu viel Erotik, aber dies ist auch schon mein einziger Kritikpunkt an dem Buch.

      Ich fand den Verlauf und die Entwicklungen der Handlung sehr ansprechend, nachvollziehbar und fesselnd. Ich habe sehr gerne immer mehr gelesen und war nach der kleinen anfänglichen Enttäuschung vollkommen gefangen.


      Die Charaktere


      Die Autorin hat so wundervolle Charaktere geschaffen, die einem nur ans Herz wachsen können. Besonders gut hat mir gefallen, dass sie einmal die Rollen umgedreht hat und über ein Thema geschrieben hat, welches in der Gesellschaft eher untergeht.

      Stella mag ich sehr gerne, weil sie einfach immer so ist, wie sie ist. Sie verstellt sich für/ bei niemandem und sagt immer ehrlich was sie denkt. Und Michael ist ein herzensguter Mensch, der nicht immer Glück in seinem Leben gehabt hat. Die beiden zusammen haben so schön harmoniert und wunderschöne Momente gemeinsam geschaffen, die man als Leser gerne miterlebt hätte.


      Fazit


      Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen! Es ist eben nicht nur ein weiteres Erotikbuch, sondern voller Gefühle und einer starken Protagonistin, die es aufgrund ihrer Krankheit nicht leicht im Leben hat. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und haben mich mit jeder Seite mehr für sich gewonnen. Die Handlung hat logische und nachvollziehbare Wendungen genommen, die zwar nicht immer unvorhersehbar waren, dafür aber eine schöne Athmospähre geschaffen haben. Außerdem schreibt die Autorin wunderschön! Allein aufgrund ihres Schreibstils hat das Buch schon einen näheren Blick verdient.

      Innen wie außen ist das Buch einfach nur wunderschön und ein wahrer Schatz!

      Anaba

      Beiträge 7
      08.09.2020

        Ich musste das Buch fast in einem Rutsch durchlesen, denn diese Geschichte sticht heraus.

        Von Anfang an habe ich zu beiden Protagonisten einen tollen Bezug bekommen und man konnte die wachsende Spannung zwischen den beiden spüren.

        Durch den Perspektivwechsel bekommt man einen tollen Einblick in die beiden Hauptcharaktere. Hier treffen unterschiedlichste Unsicherheiten aufeinander, die von beiden niedergekämpft werden müssen - selbstständig und mit gegenseitiger Hilfe. Was mir besonders gefallen hat, ist dass der männliche Protagonist nicht durch Reichtum und Einfluss vor Stella brilliert, sondern durch Verständnis und Einfühlungsvermögen ihr Herz erobert.

        Die Geschichte ist von Beginn an mit erotischen Szenen ergänzt. Diese sind detailreich und prickelnd formuliert.


        Zunächst habe ich mir, gerade in der zweiten Hälfte, noch die ein oder andere Alltagssituation gewünscht, die Stellas Welt noch mehr verdeutlicht, denn ihr Autismus gerät immer mehr und mehr in den Hintergrund. Auf der anderen Seite ist es so, dass man anfängt ihr Problem weniger als Problem zu sehen und Stella einfach als Charakter mit Ecken und Kanten wahrnimmt und dies für mich die Botschaft verdeutlicht Stella zu nehmen wie sie ist und sie nicht auf ihren Autismus zu reduzieren (so wie es sich Stella von ihrer Umgebung wünscht). Meiner Meinung nach ist es ein Drahtseilakt, der der Autorin sehr gelungen ist und eine wirklich wichtige Botschaft enthält.

        Zugegeben wird gerade im letzten Drittel noch das ein oder andere Klischee bedient, doch war ich vom Rest des Buches so beeindruckt, dass ich gerne fünf Sterne gebe.

        Ende Januar 2020 erscheint der nächste Band "Love Challenge" mit Khai als Protagonist. Ich bin sehr gespannt darauf und habe den Titel bereits in meiner Wunschliste.

        TiffyF

        Beiträge 32
        31.08.2020

          Das Cover ist genial und genau deswegen bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Ich habe die Leseprobe verschlungen und musste oft schmunzeln und kann sagen, ich mag die Figuren und auch die Idee dahinter. Ich bin jedenfalls neugierig wohin das alles führt.

          Das Buch geht genauso weiter, wie ich es mir erhofft habe. Wunderbar, manchmal aber auch etwas traurig, sodass ich nachdenken musste. Ich kenne selbst jemanden mit dieser Erkrankung und habe sie oft wiedererkannt. Das ist sehr gut gelungen.

          xthelittlerose.books

          Beiträge 7
          25.08.2020

            Stella hat mit ihren 30 Jahren mittlerweile relativ gut gelernt mit ihrem Asperger-Syndrom umzugehen. Auch, wenn sie sich immer noch mit der ein oder anderen Sache etwas schwertut, merken Menschen, die sie nicht näher kennen gar nicht, dass sie dadurch in gewisser Weise beeinträchtigt ist. Doch in einer Hinsicht fehlen ihr schlichtweg die Erfahrungen, und zwar was Männer angeht. Es ist nicht so, dass sie es nicht probiert hätte, doch es hat sich nie richtig angefühlt. Als ihr Arbeitskollege, mit dem ihre Mutter sie gerne zusammen sehen würde, ihr im Scherz sagt, dass Übung den Meister machen würde, regt er bei Stella etwas an. Für sie klingt das ganz logisch, wenn sie irgendwann eine Beziehung führen möchte, muss sie lernen mit einem Mann auch körperlich zusammen sein zu können. Und wie könnte sie das besser üben, als mit jemanden der es professionell aufzieht? Stella entscheidet sich also sich an einen Escort Service zu wenden. Ihre Wahl fällt auf Michael, welchen sie direkt für den kommenden Freitag bucht. Am besagten Freitag, werden jedoch beide positiv vom anderen überrascht. Stella fällt nicht unter die Kategorie der älteren Damen, die Michael normal buchen und Micheal zeigt sich als deutlich verständnisvoller und feinfühliger als alle Männer mit denen Stella bisher zu tun hatte. Schnell wird den beiden klar, dass Stellas anfänglicher Plan nicht von Erfolg gekrönt sein wird und so macht sie ihm ein anderes Angebot. Sie möchte, dass er sich regelmäßig mit ihr trifft, sodass sie ihre Angst verlieren kann. Allerdings verstößt dies gegen Micheals „niemals eine Kundin zweimal treffen“-Regel. Doch irgendwie hat Stella ihn in ihren Bann gezogen, ob Micheal für sie eine Ausnahme machen wird? Ja, doch lasst euch überraschen, welche Konsequenzen das nach sich ziehen wird.

            Charaktere:

            Stella ist ein sehr lieber, leicht zu verunsichernder Charakter. Vor allem durch ihr Syndrom hat sie die Grundeinstellung, dass kein Mann an ihr wahrhaftig interessiert sein könne und Michael viel zu gut für sie sei. Aufgrund dessen entstehen auch viele Missverständnisse im Laufe der Handlung. Was mir allerdings wiederum wirklich gut gefallen hat, war das Micheal mit denselben Ängsten zu kämpfen hatte und das, obwohl er nicht das Asperger-Syndrom hat. Es zeigt sehr schön, dass jeder solche Ängste hat und das Stella nicht auf ihre Krankheit runter reduziert wird. Obwohl Micheal um diese weiß, hält er sie für zu gut für sich, aufgrund ihres tollen Charakters, ihres erstaunlichen Intellekts und seiner eigenen Probleme. Ich empfand es allerdings auch ein bisschen als zu viel, dass sich die beiden zu gut für den jeweils anderen hielten, wodurch sie auch dauerhaft daran gezweifelt haben, dass sie einander vielleicht lieben könnten. Außerdem hatte mir persönlich das Buch einen zu großen sexuellen Anteil. Natürlich passt es sehr gut zur umgekehrten Pretty Woman Story, aber dennoch hätte ich mir eher mehr Kommunikation zwischen den beiden gewünscht.

            Schreibstil/Spannungsbogen:

            Ich habe „Kissing Lessons“ wirklich gerne gelesen. Der Schreibstil war flüssig, angenehm und humorvoll. Ich kann natürlich nur bedingt beurteilen, wie realistisch die Autorin das Thema Autismus/Asperger-Syndrom dargestellt hat, aber für mich war es gut umgesetzt und hat einen kleinen Einblick vermittelt. Ich habe vor einer Weile ein Buch mit einem kleinen Jungen gelesen, der ebenfalls dieses Syndrom hatte. Für mich war es sehr interessant zu lesen, dass sich im Lauf des Lebens Autisten bestimmte Mechanismen anzutrainieren und nach und nach etwas besser mit äußeren Einflüssen klarzukommen scheinen. Jedoch bin ich mir sicher, dass es von Mensch zu Mensch immer individuell ist und dementsprechend nicht pauschal anhand von zwei Büchern zusammengefasst werden kann. So oder so finde ich es toll zumindest einen kleinen Einblick bekommen zu haben.

            Was die Spannung betrifft, war ich auch hier gut unterhalten. Wie bereits angerissen, war es mir teilweise zu viel Körperliches zwischen den Beiden, weshalb ich auch bei der Spannung ein bisschen was abgezogen habe, aber sowas ist ja eine sehr individuelle Kritik.

            Fazit:
            Mir hat der erste Teil der „KISS, LOVE & HEART-Trilogie“ von Helen Hoang wirklich gut gefallen. In der Mitte hat es sich für mich ein bisschen gezogen und es waren mir ein paar zu viele Missverständnisse, die man durch Kommunikation gut hätte aus der Welt schaffen können, aber dennoch kann ich das Buch wirklich besten Gewissens empfehlen. Es hat wirklich Spaß gemacht zu lesen, der Schreibstil war sehr angenehm und auch die Protagonisten einfach sympathisch und liebenswert. Ich habe glücklicherweise den zweiten Band schon auf meinem SUB liegen und freue mich, dass nächstes Jahr ebenfalls ein dritter erscheinen wird.

            peachlovesbooks

            Beiträge 10
            18.08.2020

              Nachdem ich schon so manche anderen Bücher aus dem Kyss-Verlag gelesen habe und großartig fand, stand für mich nach dem Lesen des Klappentexts fest, dass ich auch „Kissing Lessons“ von Helen Hoang lesen möchte.

              Das Cover des Buches ist schlicht gehalten, aber gerade auch das gefällt mir gut, da es so nicht überladen wirkt und in sich stimmig und harmonisch ist. Die Blumen darauf finde ich sehr hübsch.

              Da die Protagonistin Stella, Asperger-Autistin ist hat für mich das Buch besonders interessant gemacht, weil es sich bei dieser Protagonistin nicht um eine handelt, wie sie in jedem zweiten Buch vorkommt. Ich finde es wichtig, dass auch Menschen, die von der allgemeinen Norm abweichen und etwas „anders“ sind, ihren Platz finden und nicht übersehen werden. Beim Lesen des Buches konnte man so sehr viel über Asperger und ihre Handlungsweisen erfahren und ich glaube, wenn genau das in Büchern öfter thematisiert werden würde, würden sehr viel mehr Menschen Verständnis für Personen mit Asperger-Autismus oder Autismus aufbringen können.

              Dem Schreibstil der Autorin finde ich sehr gelungen, da er sehr gut zu lesen ist, einen aber auch an die Geschichte fesselt. Auch fand ich die Kapitellänge perfekt, da sie nicht zu lang waren, sodass sich das Buch für mich gut lesen lies.

              Der Verlauf der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Allerdings muss ich sagen, ich finde, dass zu Beginn des Buches direkt sehr viele erotische Szenen zwischen Stella und Michael stattfinden. Diese fand ich einerseits etwas zu viel und auch vor dem Hintergrund von Stellas Autismus vielleicht etwas zu schnell eintreffend.

              Mit Stella als Protagonistin bin ich sehr zufrieden gewesen. Durch sie hat man einen guten Einblick in Menschen mit Autismus bekommen, aber auch festgestellt, dass sie viel nicht der Norm entsprechen, aber eigentlich gar nicht anders als andere sind und sich ähnliche Sachen wünschen. Durch ihre etwas anderes Einfühlungsvermögen in andere Menschen wirkt sie schnell taktlos und beleidigend, aber man merkt, wie sie mit der Zeit daran arbeitet, anderen Menschen nicht vor den Kopf zu stoßen, aber auch wie schwer es für sie ist. Ihr Verhältnis zu Michael hat mir mit der Zeit immer besser gefallen, da man richtig gemerkt hat, wie sie immer mehr sie selbst sein konnte und nicht irgendjemanden spielen musste.

              Michael konnte ich zu Beginn nicht ganz durchschauen und habe nicht richtig verstanden, warum er sich einen Job als Escort ausgesucht hat, wenn er diesen so offensichtlich hasst. Als man seine Beweggründe dafür erfahren hat, ist hat er mir sehr leid getan, aber ich war auch sehr beeindruckt, was er alles auf sich genommen hat. So habe ich ihn mit der Zeit immer mehr in mein Herz geschlossen und ihn als einen tollen und selbstlosen Menschen empfunden.

              Fazit:
              „Kissing Lessons“ ist für mich ein bewegendes Buch gewesen, von dessen Art es sehr viel mehr geben sollte. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und gezeigt, dass man Menschen mit Autismus nicht gleich als anders abstempeln sollte.

              soelring_faamen

              Beiträge 9
              11.08.2020

                Stella ist Asperger-Autistin und hat noch nicht viel Erfahrung in Liebesdingen. Schließlich passt das nicht in die säuberlich erarbeitete Routine. Doch natürlich möchte Stella die Erwartungen ihrer Eltern gerecht werden. Vor dem "Enkelmachen" sollte man aber erst mal das Küssen üben. Und wer könnte es Stella besser beibringen als ein Escort? Nun ja... Nicht alles lässt sich planen!

                JennyHCA

                Beiträge 3
                10.08.2020

                  Schon das Cover und der Klappentext hatten mich von diesem Buch überzeugt, und ich muss sagen, dass es mich auch im Inneren positiv überrascht hat.
                  Ganz davon abgesehen, dass ich es toll finde, wenn Bücher auch ernstere Themen, hier den Autismus, behandeln, hat sie Autorin es in diesem Buch romantisch und dennoch verständlich geschrieben und verpackt.
                  Auch wenn man selbst keine Ahnung davon hatte wie es sich mit solch einer Krankheit lebt habe ich persönlich einen guten Blick darauf werfen dürfen.
                  Man spürt genau wie Stella mit den Alltagsproblemen kämpft, die sie durch diese Krankheit hat, und ich finde es bewundernswert wie sie souverän sie dennoch damit umgeht.
                  Aber auch Michael hat mich von seinem Charakter her überzeugt, auch wenn ich ihm die anfängliche Skepsis nicht verübeln kann.
                  Deinem Charakter merkt man sehr stark an wie wichtig ihm seine Familie ist, egal, ob es um finanzielle Belange geht, Krankheiten oder anderem. Er steht ihnen stets zur Seite, auch wenn er dafür etwas von sich selbst aufgeben muss.
                  Die Entwicklung der beiden war nicht zu schnell und vor allem realistisch!
                  Ein Job als Escort mag zwar nicht normal oder üblich sein, dennoch hat die Autorin durch alles andere, dem Gesamtpaket, dafür gesorgt, dass man sich wunderbar in die Szenen hineinversetzen konnte. Tolles Buch!

                  bluetenzeilen.blog

                  Beiträge 23
                  09.08.2020

                    Titel: Kissing Lessons
                    Autor: Helen Hoang
                    Verlag: Kyss
                    Preis: 12,90€

                    Inhalt:
                    Küssen sollte einfach sein. Jeder tut es. Es ist nicht viel dabei. Aber Stella kommt sich jedes Mal vor wie ein Hai, dem gerade ein paar Pilotfischchen die Zähne reinigen. Und das ist nicht schön, weder für sie noch für den Mann. Sie hat die Sache mit der Liebe schon beinahe aufgegeben – als Asperger-Autistin mag sie ohnehin nichts, was ihre Routine stört –, doch dann bringt ein dahingesagter Satz sie ins Grübeln: Übung macht den Meister. Stimmt das? Braucht sie einfach mehr Erfahrung? Und wenn ja, wer bringt einem das Küssen bei – und mehr? Vermutlich ein Profi, ein Escort. Wie Michael Phan. Auch wenn der eine ganz eigene Vorstellung von ihrem Unterricht hat …

                    Meine Meinung:
                    Das Cover ist einfach wunderschön und hat uns direkt angesprochen. Die Geschichte insgesamt war aber einfach nur unglaublich. Der Schreibstil war sehr fesselnd und ich kam gar nicht mehr von dem Buch weg. Stella ist ein Charakter, den man so in den herkömmlichen Büchern nicht findet. Sie ist sehr direkt, möchte aber für alle nur das Beste. Ich fand es toll einmal eine Geschichte zu lesen, die man so nicht alle Tage hat. Sie war für mich sehr einzigartig und besonders.Michaels Charakter fand ich auch sehr spannend. Die Liebesgeschichte der Beiden war sehr beeindruckend und ich freue mich schon noch mehr von Helen Hoang zu lesen.

                    alicesbookworld

                    Beiträge 2
                    06.08.2020

                      „Kissing Lessons“ von Helen Hoang handelt von Stella Lane, die aufgrund ihres Autismus einen Escort anstellt, der ihr beibringen soll, wie man richtig küsst.
                      Die Geschichte ist sehr erfrischend und witzig, der Schreibstil macht es einem sehr leicht, die Geschichte zu genießen. Stella als Protagonistin fand ich sehr interessant, nur fand ich, dass ihr Autismus an einigen Stellen sehr heruntergespielt wurde und nicht so echt beschrieben wurde. An einigen Stellen war die Geschichte auch vorhersehbar, was das Lesevergnügen aber nicht gemindert hat. Auch Michael mochte ich sehr gerne, er hat Stella so süß und liebevoll behandelt. Mir hat außerdem sehr gut gefallen, dass Stella in diesem Buch diejenige war, die finanziell überlegen war und nicht irgendein reicher Typ eine Frau anheuert, die ihm dann total unterwürfig ist. Die Handlung war sehr amüsant und hat mich an der einen oder anderen Stelle auch zum Schmunzeln gebracht. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der eine entspannte, witzige Lektüre für zwischendurch sucht.

                      Aprikosa

                      Beiträge 4
                      05.08.2020

                        Stella ist Autistin und tut sich schwer mit dem Umgang mit Menschen. So ist sie bisher auch Single und ist die Kuppelversuche ihrer Mutter leid. Sie ist äußerst fokussiert und engagiert und so möchte sie üben und engagiert einen Escort. Dieser soll sie vorbereiten und ihr alles beibringen, sodass sie bereit für eine Beziehung ist. Michael ist ganz anders als man sich einen Escort vorstellt und irgendwie auch nicht. Er wundert sich warum Stella einen Escort benötigt, denn er findet sie vom ersten Moment an bezaubernd.

                        Stella möchte nicht, dass die Leute von ihrer Krankheit erfahren und hat gute Taktiken gefunden um diese soweit wie möglich zu verbergen. Sie hat sich umfassend mit Verhaltensweisen befasst und diese einstudiert. Sie ist äußerst fokussiert und verliert sich oft in Themen, wie bei ihrer Arbeit. Sie hat viele Eigenarten, die sie sehr besonders machen.

                        Mir hat alles sehr gefallen und die Charaktere sind authentisch. Auch Stella's Autismus wurde sehr gut beschrieben. Michael ist unglaublich lieb und in seinen Kapiteln wird deutlich was er über Stella denkt. Das gefällt mir sehr. Auch er kämpft mit seinen Dämonen und hat es nicht so einfach. Auch die Familie von Michael wird lebhaft dargestellt und auch die Eltern von Stella werden gut dargestellt. Insgesamt kann ich mir alle Personen sehr gut vorstellen.
                        Kissing Lessons ist eine schöne Geschichte, mit besonders lebhaften und authentischen Charakteren.

                        bookn.ature

                        Beiträge 4
                        12.07.2020

                          Kissing Lessons hat mich sofort angesprochen, da ich das Cover einfach wunderschön gestaltet und den Klappentext sehr interessant fand :). Das war mal was ganz anderes!

                          Der Schreibstil des Buchs hat mir von der ersten Seite an wirklich gut gefallen und war an einigen Stellen direkt sehr lustig. Stella ist Asperger-Autistin und kann daher mit Dingen wie Körperkontakt wie Küssen oder gar Sex nicht viel anfangen und hat bisher auch keine guten Erfahrungen in solchen Dingen machen können. Da ihre Mutter immer wieder äußert, dass sie gerne Enkelkinder hätte, entschließt sich Stella daher dass sie dringend Nachhilfe braucht um einen Mann wirklich nahe kommen und ihn auch im Bett glücklich machen zu können und engagiert daher einen Escortboy, Michael.

                          Die Chemie die zwischen Michael und Stella geherrscht ha, hat mich ab dem ersten zusammentreffen der beiden direkt total mitgenommen und ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen! Die Treffen der beiden waren für Stella verwirrend und sie musste definitiv über ihren Schatten springen, gleichzeitig war Michael so behutsam und gefühlvoll und wusste direkt wie er mit ihr umgehend musste, sodass mir wortwörtlich das Herz zerschmolzen ist. Michel ist ein so so so toller Protagonist der es mir wirklich angetan hat, das habe ich selten so erlebt. Stellas Art hat das Verhältnis zwischen den beiden sehr spannend gemacht und einige Stellen sind dadurch so witzig geworden dass ich wirklich laut auflachen musste. Was ich auch mal was anderes und sehr sympathisch fand waren Michaels Herkunft und seine Familie.

                          Die Zweite Hälfte des Buchs und das Ende haben mir leider nicht soo gut gefallen, da es sich zwischendurch schon etwas gezogen hat auf einmal und das Ende leider nicht wirklich nach meinem Geschmack war. Da hätte ich mir etwas anderes gewünscht und es gab leider ein für mich sehr typisches New Adult Drama.

                          Insgesamt hat mich das Buch aber sehr gut unterhalten und die Protagonisten fand ich wie gesagt wirklich sehr toll ausgebaut und jeder auf die eigene Weise sympathisch! Das Setting hat mir ebenfalls gut gefallen, genauso wie der Mal ganz andere Grund wie Stella und Michael sich kennengelernt haben. Ich vergebe daher 4 Sterne.

                          read_and_cuddle_cats

                          Beiträge 5
                          10.07.2020

                            Inhalt: Stella ist Autistin, dass heißt alles was aus ihrer Routine und dem Alltag fällt, stört sie. Auch soziale Kontakte zu knüpfen, fällt ihr schwer. Dabei will ihre Mutter doch unbedingt einen Mann und Kinder an ihrer Seite sehen. Aber weder beim Küssen noch beim Geschlechtsverkehr fühlt sie sich wirklich wohl, sondern verkrampft sich nur, während sie wartet, dass es endlich vorbei ist. So beschließt Stella nach dem Rat eines Kollegen: Sie braucht Übung! Wenn sie mehr Erfahrung mit solchen Dingen hat, kann sie sich bestimmt besser darauf vorbereiten und es vielleicht sogar einmal genießen. Ein Profi muss her, ein Escort. Jemand wie Michael Phan. Der hat aber ganz andere Vorstellungen von ihrem Unterrichtsplan und bringt Stella's Konzept komplett aus der Reihe. Dabei bemerkt die Gute, dass ihr das gar nicht so missfällt und auch der Kontakt mit Michael scheint nicht so unausstehlich wie bei anderen Männern zu sein...

                            Meinung: Die Gestaltung des Buches sieht richtig stilvoll mit den Papierblumen aus und auch die Farbkombinationen passen perfekt.

                            Als richtiger Pageturner wurde man auf witzige und verspielte Art durch das Buch geführt und hat anfangs die Lebensweisen von Stella und Michael kennen gelernt. Nach und nach wird klar mit welchen Problemen die zwei zu kämpfen haben und wie vorallem Stella dadurch mehr und mehr eingeschränkt wird. Die Figuren haben dabei absolut authentisch gewirkt und man konnte nicht anders, als mit ihnen mitzufühlen und sie zu lieben.

                            Stella zum Beispiel war mit ihrer Art ganz besonders und zeigt eine klasse Powerfrau mit Charakter, die hinter ihren Entscheidungen steht, aber für sich selbst noch viel zu lernen hat.
                            Michael war einfach nur Liebe in Person. Wie zärtlich und rücksichtsvoll er gegenüber Stella umging und das Verhältnis zu seinen Geschwistern und seiner Mutter war einfach nur herzerwärmend. Man hat sich bei ihnen wie ein Teil der Familie gefühlt und auch die asiatische Kultur wurde einem dadurch etwas näher gebracht.

                            Auch wenn es anfangs wie eine normale Liebesgeschichte mit ihren Dramen und Problemen wirkt, lernt man in diesem Buch etwas über die Selbstakzeptanz, über's anders sein, aber eben doch auf seine Weise dazu gehört und bei den Leuten zu sein, die einen Lieben und einem gut tuen.

                            Fazit: Eine einzigartige Geschichte mit ganz bezaubernenden Charakteren verwandeln das Buch in eine süße Liebesgeschichte, die einem die Welt der Autisten etwas besser kennen lernen lässt. Für mich eine absolute Empfehlung.

                            Sandraliest

                            Beiträge 40
                            03.07.2020

                              Ich habe das Buch auf englisch gelesen. Es war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich musste kaum bis gar nichts nachschlagen.
                              Die Geschichte von Stella und Michael fand ich gut. Es gab einige schöne Momente. Es war authentisch und auch spannend mitzuverfolgen.
                              Es war schön in die Gedanken- und Gefühlswelt einzutauchen, allerdings war es sehr vielen Stellen einfach nur oberflächlich und klischeehaft, da hätte ich mir persönlich mehr tiefgründigkeit gewünscht.
                              Das Thema "Autismus" wurde gut beleuchtet und in die Geschichte eingearbeitet, dennoch hätte ich mir ein bisschen etwas anderes gewünscht.

                              Da ich mit Band zwei angefangen habe und nun den Auftakt der Reihe gelesen habe, gefällt mir dieser Band deutlich besser, als der zweite.
                              Ich freue mich riesig auf Quans Geschichte.
                              Ich kann das Buch durchaus empfehlen. Es ist unterhaltsam und genau das richtige Buch für zwischendurch.

                              April1985

                              Beiträge 5
                              19.06.2020

                                Ich habe mich sehr auf das (Hör)buch gefreut, da der Klappentext mal eine etwas andere Liebesgeschichte versprochen hat. Wie ich Helen Hoang's Debut empfunden habe, könnt ihr in meiner Rezension lesen.

                                Handlung:
                                Stella ist jung, schön, ehrlich und arbeitet erfolgreich als Ökonomin, nur mit der Liebe will es nicht so recht klappen. Denn Stella ist Autistin. Nicht nur ihre Mutter liegt Stella mit Enkelkinder-Wünschen in den Ohren, auch ihr Kollege Philip macht immer wieder anzügliche Bemerkungen vor ihr. Kurzerhand fasst Stella den Beschluss sich in Sachen Liebe coachen zu lassen. Auf einer Eskort-Seite findet sie Michael. Schnell fasst Stella Vertrauen und engagiert den einfühlsamen Mann als Lehrer. Und mehr sei an dieser Stelle nicht verraten....

                                Meine Meinung:
                                Ich habe das Hörbuch als sehr lockere und leichte Unterhaltungslektüre für zwischendurch empfunden, auch wenn ich eigentlich was anderes erwartet habe. Ich dachte ja eigentlich, dass der Fokus mehr auf dem Thema Autismus bzw. Asperger liegt. Stattdessen ist dieser immer mehr ins Hintertreffen geraten. Ich habe ab einem gewissen Punkt Stella nicht mehr als Autistin wahrgenommen, sondern einfach nur als erfrischend ehrliche, sehr penible junge Frau, die einfach nicht gleich jeden von Haus aus vertraut. Hingegen ist mir Michael irgendwann als der Charakter mit den wahren Problemen erschienen. Teilweise war ich auch ziemlich genervt von seinem Verhalten, da er immerzu glaubt die Gefühle und Gedanken der anderen zu kennen. Dabei verbaut er sich nicht nur sein Glück. Ihn hätte ich mir eventuell etwas reifer gewünscht.

                                Ein Punkt der mich überrascht hat waren die vielen Sexszenen. Ich dachte teilweise ich höre 50 Shades of Grey. Ich muss aber auch festhalten, dass Helen Hoang die Szenen sehr anregend und in keinster Weise vulgär beschrieben hat. Dennoch habe ich hierfür einen Stern abgezogen, da die Handlung in dieser Beziehung für mich etwas unrealistisch war, vorallem für jemanden mit Asperger.

                                Die Geschichte selber ist auch sehr vorhersehbar. Mädchen verliebt sich in Jungen. Zunächst ist alles super, dann kommt es zu einem Drama.... usw. Aber auch wenn es jetzt nicht wahnsinnig innovativ ist, habe ich mich jeden Tag auf meine "Stella & Michael Zeit" gefreut.

                                Zum Hörbuch an sich sei gesagt, dass die Sprecherin Christiane Marx, ihre Sache prima macht. Sie hat so eine wahnsinnig schöne, melodische Stimmfarbe. Ich habe ihr gerne zugehört. Sie ist letztlich auch der Grund für 4 Sterne. Hätte ich das Buch gelesen, wären es wahrscheinlich "nur" 3 von 5 Sternen geworden.

                                Fazit:
                                Für Freunde von Liebesgeschichten mit einer Prise Erotik sehr zu empfehlen. Wie oben schon geschrieben, vergebe ich 4 ⭐⭐⭐⭐.

                                schokoli71

                                Beiträge 17
                                12.06.2020

                                  Stella hat die Liebe so gut wie aufgegeben. Aufgrund ihres Asperger-Syndrom fällt es ihr schwer zwischenmenschliche Beziehungen einzugehen. Vielleicht braucht sie mehr Erfahrung? Kurzerhand engagiert sie ein Escort.

                                  Stella und Michael sind ein tolles Paar. An vielen Stellen musste ich lachen. Trotzdem wird auch ein ernstes Thema im Buch angesprochen. Die Schreibweise ist flüssig geschrieben.

                                  Ich kann dieses Buch weiterempfehlen!

                                  querleserin

                                  Beiträge 15
                                  04.06.2020

                                    Einzigartig und Liebenswert

                                    Stella und Michael sind beide auf ihre eigene Art und aus unterschiedlichen Gründen einsam. Die so verschiedenen Leben der zwei werden einfühlsam und faszinierend dargestellt. Ich habe von Anfang an mit ihnen mitgefühlt und begeistert jedem Zusammentreffen entgegengefiebert. Die persönliche Entwicklung, die sie zusammen aber auch unabhängig voneinander durchmachen, hat mich berührt. Ich konnte mich sehr gut in Stella hineinversetzen, obwohl sie die Welt auf eine besondere Weise sieht. Ihre Stärken und Schwächen, aber auch die sozialen Probleme, die sie durch ihr Asperger-Syndrom zu bewältigen hat, werden nachvollziehbar beschrieben. Außerdem fand ich es interessant ihren Alltag mitzuerleben. Was Michael durchmachen musste, hat mir unglaublich leidgetan, trotzdem konnte ich seine Gedanken und Gefühle nicht so gut nachempfinden, wie Stellas. Die Beziehung der beiden entwickelt sich auf eine ungewöhnliche Weise und hat mich mehrmals überrascht. Es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, da mich nicht nur die Protagonisten mit ihrer Geschichte, sondern auch die sympathischen Nebenfiguren begeistert haben.

                                    Diese wundervolle und berührende Geschichte zeigt uns, dass jeder Mensch einzigartig ist und wir alle unsere Probleme haben. Niemand ist perfekt und keiner sollte sich ändern müssen, um sich den Erwartungen anderer anzupassen.

                                    fuddelknuddel

                                    Beiträge 9
                                    29.05.2020

                                      Ich für meinen Teil fand das Buch jetzt nicht absolut durchschlagend gut, aber es war ganz nett. Allerdings war ich an vielen Stellen unsicher, wie realistisch Stella dargestellt nun wurde. Ich habe keinerlei Erfahrung mit Autisten, und wage das daher nicht zu beurteilen, auch wenn das natürlich ein großer Punkt in der Bewertung ist.
                                      Die Liebesgeschichte an sich fand ich aber ganz süß, den Schreibstil der Autorin mochte ich ebenfalls, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Daher gibt es 4 von 5 Sternen und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung!

                                      Skyline

                                      Beiträge 7
                                      27.05.2020

                                        Die Idee und die Protagonistin haben mir am besten gefallen!

                                        Klappentext
                                        „Küssen sollte einfach sein. Jeder tut es. Es ist nicht viel dabei. Aber Stella kommt sich jedes Mal vor wie ein Hai, dem gerade ein paar Pilotfischchen die Zähne reinigen. Und das ist nicht schön, weder für sie noch für den Mann. Sie hat die Sache mit der Liebe schon beinahe aufgegeben – als Asperger-Autistin mag sie ohnehin nichts, was ihre Routine stört –, doch dann bringt ein dahingesagter Satz sie ins Grübeln: Übung macht den Meister. Stimmt das? Braucht sie einfach mehr Erfahrung? Und wenn ja, wer bringt einem das Küssen bei – und mehr? Vermutlich ein Profi, ein Escort. Wie Michael Phan. Auch wenn der eine ganz eigene Vorstellung von ihrem Unterricht hat …“

                                        Gestaltung
                                        Am schönsten finde ich an dem Cover den Schriftzug, denn dieser funkelt metallisch pink und zieht sofort die Blicke auf sich. Dabei fügt sich das knallige Pink harmonisch in die rosafarbenen Blumen ein. Die Blumen sehen durch eingefügte Schattierungen auch so aus, als würden sie sich vom Cover abheben und aus diesem hervortreten. Durch die beige Hintergrundfarbe werden die Blumen und der Titelschriftzug schön betont, da der Hintergrund unauffällig ist.

                                        Meine Meinung
                                        Besonders angesprochen an dem Buch hat mich, dass die Protagonistin Stella kaum Erfahrungen in Sachen Küssen und Liebe hat und dass sie dies mit Hilfe eines Escortservices üben möchte. So trifft sie auf Michael, der sie unterrichten soll – wenn es nach ihr geht. Wenn es nach ihm geht, läuft der „Unterricht“ etwas anders ab… So erwartete ich eine unterhaltsame Liebesgeschichte mit einigen Gefühlen, vielleicht auch etwas Gefühlschaos und einem Paar, das sich langsam annähert.

                                        Allerdings bekam ich dann doch etwas anderes als erwartet, denn auch wenn Stella wirklich unerfahren ist, was Liebesdinge angeht, so ist sie mit Michael meiner Meinung nach ziemlich schnell warm geworden. Die beiden werden auch intim miteinander, was ich aber angesichts Stellas Ausgangslage etwas erstaunlich und nicht so ganz passend fand. Wenn man noch keinerlei Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht in Sachen Liebe hat, denke ich, dass man zurückhaltender und zögerlicher ist und sich nicht so schnell bei einem anderen fallen lassen kann.

                                        Ich fand es jedoch spannend, dass die Geschichte nach und nach aufgedeckt hat, warum Stella sich bei Michael fallen lassen konnte und bei anderen immer noch nicht. Die erotischen Stellen fand ich in Ordnung, da sie nicht zu anschaulich und detailliert sind, aber dennoch ausreichend. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich persönlich nicht so viele Erotikszenen lese und daher kaum Vergleiche habe. Was ich jedoch etwas schade fand, war, dass Stella nach dem ersten gemeinsamen intimen Moment ziemlich offen gegenüber jeglicher Annäherung war und dies passte in meinen Augen nicht so recht zum Ausgangspunkt der Geschichte: ihrer Unsicherheit und dem Wunsch, das Lieben zu lernen.

                                        Was mich dabei noch gestört hat, war das Gerede von Michael, der Stella versaute Sprüche oder anderlei Dirty Talk an den Kopf wirft. Dies fand ich angesichts ihrer wenigen Erfahrungen und ihrer Schwierigkeiten zwischenmenschliche Bindungen aufzubauen irgendwie seltsam, da ich denke, dass Asperger-Autisten (und Stella ist eine) sowas nicht so direkt verstehen aufgrund ihres Autismus. Aber auch so hat es mich einfach gestört, weil es irgendwie in meinen Augen der Stimmung ein wenig die Romantik genommen hat.

                                        Stella mochte ich als Protagonistin unglaublich gerne. Zum einen fand ich es toll, dass sie eine Asperger-Autistin ist und dass dies in der Geschichte aufgegriffen wurde. Zum anderen gefiel es mir, dass ein Liebesroman thematisiert wie es ist, wenn man Angst hat sich zu binden und sich unsicher fühlt, weil man noch nie jemanden geküsst hat bzw. Schwierigkeiten hat, sich auf andere einzulassen. Dies ist meiner Meinung nach etwas, mit dem sich viele Frauen identifizieren können. Auch bei Michael fand ich es gut, dass er tiefgründig dargestellt wurde. So macht er seinen Job als Escort aus einem guten Grund und diesen fand ich in der Geschichte auch bewegend dargestellt.

                                        Die Handlung konnte mich auch überzeugen, da immer wieder Momente eingebaut sind, in denen man Stellas Autismus direkt erleben kann. So analysiert sie die verschiedensten Situationen bis ins kleinste Detail, wodurch ich mir ansatzweise vorstellen konnte, wie es in Stella aussieht. Gleichzeitig gibt es neben den erotischen Szenen auch viele Momente, die unglaublich süß sind oder die zum Schmunzeln anregen. Michael gibt sich Mühe mit Stella und das war echt schön. Aber es gibt auch einige Katastrophen und Dramen, die zum Mitfiebern anregen.

                                        Fazit
                                        Insgesamt hat mir an „Kissing Lessons“ vor allem die Idee gefallen, dass die Protagonistin sich unsicher in Sachen Liebe ist und dies lernen möchte. Bei den erotischen Szenen gefielen mir Michaels Aussagen nicht ganz so gut und auch dass Stella nach dem ersten gemeinsamen Mal recht offen gegenüber Annäherungen war, fand ich angesichts der Ausgangssituation etwas irritierend. Die Handlung konnte mich aber dennoch unterhalten, da es süße Momente gab und auch Drama, das zum Mitfiebern angeregt hat.
                                        4 von 5 Sternen!

                                        la_tina

                                        Beiträge 7
                                        12.05.2020

                                          Asperger Autistin taucht ein in die Welt der heißen Romantik

                                          Stella ist mit dem Asperger Syndrom geboren, wodurch sie Schwierigkeiten mit sozialen Kontakten hat. Stattdessen hat sich die gutaussehende 30jährige bisher voll auf ihre Karriere konzentriert. Nachdem ihre Mutter sie ein wenig anstupst, endlich auch in Sachen Beziehung aktiv zu werden, will Stella ihre wenigen Fähigkeiten in Sachen Küssen und Sex erstmal perfektionieren, bevor sie sich an entsprechende Kandidaten heranwagt, und bucht sich hierfür den Escort Michael Phan für ein paar Übungseinheiten. Wie sich bald herausstellt, bleibt es trotz anfänglicher Startschwierigkeiten nicht lange nur beim Küssen und Stella lernt eine Welt der Zärtlichkeiten kennen, von der sie vorher keine Ahnung hatte. Und auch Michael beginnt, mehr für Stella zu empfinden und würde am liebsten ganz für sie da sein. Ob die beiden eine Chance haben könnten?

                                          Mich hatte vor allem der Umstand interessiert, dass Stella mit dem Asperger Syndrom lebt, zumal die Autorin selbst diesem Autismus-Spektrum angehört. So zeigt sich dies immer wieder darin, welche Denkweise Stella zu verschiedenen Themen hat. Überrascht war ich, dass sich das Buch nicht nur auf zwischenmenschliche Hemmungen und den Mut zu mehr dreht, sondern Stella und Michael so einige erotische Szenen im Buch erleben, welche der Erzählung ein gewisses heißes Etwas verpassen. Die alltäglichen Probleme der Asperger Autistin werden anhand einiger Beispiele deutlich, hauptsächlich dreht sich die Story jedoch um Stella und Michael.

                                          Sparkling

                                          Beiträge 21
                                          08.05.2020

                                            Bevor ich die Geschichze begonnen habe, war ich eher skeptisch. Schließlich war die Protagonistin Autist und ich wusste nicht wirklich, wie man das umgesetzt hatte.
                                            Jetzt muss ich gestehen, dass ich sehr positiv überrascht bin.
                                            Schon die Grundidee hat mir ausgesprochen gut gefallen. Bald nahm die Handlung eine überraschende Wendung und es kamen weitere Dinge ans Licht, die die Geschichte dynamisch gehalten haben.
                                            Es war eine unfassbar süße romantische Liebesgeschichte, die keinesfalls traditionell war. Sie war vollkommen untraditionell und genau darin liegt ihr Charme.
                                            Es gab einige Szenen, wo einem das Herz aufging und andere, wo man nicht anders konnte als zu lachen.
                                            Die Autorin hat alles wahnsinnig ansprechend und mir viel Humor gestaltet. Selbst die Erotikszenen passten perfekt ins Bild.
                                            Diese Mischung aus süß, humorvoll und erotisch halte ich für äußerst gelungen und würde das jederzeit jedem weiter empfehlen. Man kann Stella und Micheal einfach nicht nicht ins Herz schließen, wenn ihr mich fragt!

                                            lunasbookworld

                                            Beiträge 12
                                            06.05.2020

                                              • Meine Meinung • Kissing Lessons hat mich allein durch den Klappentext schon angesprochen. Es ist eine New Adult Geschichte, was sehr typisch für den Verlag ist, aber diese ist anders als die meisten. Die Thematik dieser Geschichte ist wirklich interessant. Die Protagonistin ist Autistin, was ich so in einem New Adult Buch bisher noch nicht gesehen habe. Zu beginn hatte ich angst, dass die Umsetzung zu oberflächlich und realitätsfern gestaltet wird, aber ich wurde positiv überrascht. Die Geschichte von Stella und Michael ist authentisch, süß, interessant und wirklich spannend.

                                              Helen Hoang konnte mich wirklich mit ihrem Schreibstil und der Geschichte überzeugen. Auch wenn ich zu beginn ein wenig gebraucht habe um in die Geschichte zu kommen, da der Schreibstil zu beginn gewöhnungsbedürftig war.

                                              • Fazit 4/5 Sterne • Mit Kissing Lessons hat Helen Hoang eine authentische und wirklich einzigartige Liebesgeschichte geschaffen. Die Aufmachung von Buch bis hin zu den Charakteren und der Geschichte sind wirklich großartig!

                                              honeyblossom

                                              Beiträge 24
                                              30.04.2020

                                                “Kissing Lessons” ist der erste Teil der „Kiss Love Heart“ Trilogie von Helen Hoang. Aufmerksam wurde ich auf die Reihe, weil die Cover der ersten beiden Teile wirklich wunderschön sind und auch der Klappentext von Kissing Lessons ein romantisch, prickelndes Buch versprach.

                                                Es geht um Stella, die beruflich außerordentlich erfolgreich ist, viel Geld hat und das Leben eigentlich genießen könnte. Allerdings hat sie ein Handicap – sie ist Asperger-Autistin und es fällt ihr dadurch schwer Gefühle zu zeigen und auch in ihrem Gegenüber zu erkennen. Daher ist sie auch sehr ungeübt, was körperliche Beziehungen betrifft. Da ihre Mutter sie aber bald möglich unter der Haube haben will, tut Stella das, was sie für logisch hält: Sie will Unterricht in körperlicher Liebe nehmen und engagiert dazu einen Callboy. Michael, den sie engagiert, macht seinen Job nicht, weil er ihm besonders Spaß macht, sondern weil er das Geld für seine kranke Mutter braucht. Zwischen Stella und Michael ist sofort eine gewisse Chemie spürbar und es kommt, wie es kommen muss, beide geraten auf gefährliches Terrain, als sich das Geschäft mit den Gefühlen in die Quere kommt.

                                                Was mir an der Reihe neben der Autismus-Thematik gefällt, ist, dass die Protagonisten immer einen asiatischen Background haben. Das ist mal etwas erfrischend anderes, auch wenn mit einige Stereotypen, wie z.B. den Müttern, die ihre Kinder unbedingt gut verheiraten wollen, gespielt wird.

                                                Kerstins WortMelodie

                                                Beiträge 17
                                                17.04.2020

                                                  "Kissing Lessons" ist das Debüt von Helen Hoang und wurde von vielen Seiten schon hochgelobt. Als ich es dann bei Bookbeat als Hörbuch gesehen habe, habe ich es mir dort geholt. Vorweg sei gesagt, dass mir die Sprecherin sehr gut gefallen hat.

                                                  Dieses wunderschöne Cover ist mir sofort aufgefallen...auch schon vor BookBeat ...auf den vielen Buchblogseiten und der Verlagsseite. Der Klappentext machte mich mega neugierig auf die Geschichte.

                                                  Und so fing ich an zu hören.
                                                  Der Anfang war auch wirklich noch anders und gut. Stella ist eine außergewöhnliche Protagonistin für dieses Genre. Das hat mir sehr gut gefallen.
                                                  Denn eine Protagonistin mit Asperger ist mal was anderes...ich habe es so jedenfalls so noch nicht gelesen oder gehört. Sie war mir auch von Anfang recht sympathisch. Ich war wirklich super gespannt, wie die Geschichte mit Stella ihren Lauf nimmt.
                                                  Irgendwann muss ich aber sagen, dass Stella mir viele Gewohnheiten schnell ablegt bzw. ändert. Wie man ja weiß haben Autisten ihre Ablauf und können diesen auch sehr selten abwandeln. Stella scheint damit aber keine Probleme zu haben. Mir ist durchaus bewusst, dass es viele verschiedene Nuancen auch im Autismusbereich gibt, aber so schnell wie sie es ändern oder ablegen kann, kam bei mir nicht authentisch rüber.
                                                  Michael ist der männliche Part in dieser Geschichte und auch er ist sympathisch und ist ebenfalls nicht der typische Prota in diesem Genre. Also hier hat die Autorin wirklich mal was recht neues geschaffen.

                                                  Die ersten Kapitel waren also noch spannend und anders. Leider wurde es dann immer mehr zu einer erotischen Story für mich. Und zu dem noch zu einer recht platten, meiner Meinung nach. Das fand ich sehr schade. Ich hatte auf eine schöne Liebesgeschichte gehofft. Eine, die mit
                                                  Vorurteilen bricht, die Grenzen durchbricht. Schade, dass es dann immer mehr zu einer 08/15 Geschichte wurde.

                                                  Leider ist "Kissing Lessons" von Helen Hoang nicht das, was ich erwartet habe. Für mich nicht das Richtige...vielleicht bin ich aber auch einfach Geschichten mit zuviel erotischen, platten Parts überdrüssig. Ich weiß es nicht. Denn viel mehr war dieses Buch leider für mich nicht.
                                                  Aber bitte entscheidet selbst, ob es für euch nicht doch was ist, denn es gibt auch viele positive Meinungen dazu. Bildet euch selbst eine Meinung.

                                                  Katy15986

                                                  Beiträge 12
                                                  10.04.2020

                                                    Das Buch ist mir durch sein wunderschönes Cover direkt aufgefallen und die Thematik fand ich auch sehr interessant.

                                                    Stella ist Asperger Autistin und ist in zwischenmenschlichen Beziehungen und Liebesdingen ziemlich unsicher und gehemmt. Um Übung zu bekommen engagiert sie Michael, der bei einen Escortservice arbeitet. Beide ahnen nicht, dass diese Treffen ihrer beiden Leben gehörig auf den Kopf stellen wird.

                                                    Helen Hoang hat es geschafft mich völlig zu verzaubern. Mit ihrem einfühlsamen Schreibstil hat sie es geschafft das nicht alltägliche Thema Autismus aufzugreifen und ihre Leser zu begeistern.

                                                    waldhimbeere

                                                    Beiträge 36
                                                    07.04.2020

                                                      Ich wurde auf dieses Buch wegen des wunderschönen Covers aufmerksam und auch der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Immerhin ist eine Protagonistin mit Autismus und Asperger Syndrom für einen Liebesroman doch mal was ganz anderes.

                                                      Stella ist 30 und wegen ihrer Krankheit v.a. im Umgang mit Männern und generell mit anderen Menschen mehr als unsicher. Daher engagiert sie einen Escort, der ihr den Umgang mit Männern helfen soll. Nur dumm, dass sich dann eben Gefühle einstellen, die in so einer Beziehung doch gar nichts verloren haben… und diese Gefühle sind nicht nur einseitig.

                                                      Ein wunderschöner Liebesroman mit prickelnder Erotik und einer Protagonistin, die trotz ihres „Andersseins“ oder vielleicht gerade deshalb sehr liebenswert ist.

                                                      Elchi130

                                                      Beiträge 11
                                                      eine Antwort 28.03.2020

                                                        Anders als erwartet, jedoch lesenswert

                                                        Stella ist eine hochfunktionale Autistin mit Asperger-Syndrom. Das bedeutet, dass sie im Umgang mit anderen Personen ungeschickt und unsicher ist, besonders im Kontakt mit Männern. Als ihr ein Kollege sagt: „Übung macht den Meister“, reagiert sie, wie ein Mensch mit Asperger halt auf sowas reagiert, und engagiert Michael, einen Escort. Er soll ihr beibringen, wie sie Männer sexuell gut befriedigen kann…

                                                        Obwohl es um einen Escort geht, der Sex mit Frauen hat, war ich sehr erstaunt, dass es schon zu Beginn des Buches immer wieder um sexuelle Situationen ging. Zu Beginn war ich enttäuscht, dass es weniger um Romantik und mehr um Sex ging. Doch Stella ist eine so liebenswerte Person, dass ich schon bald von der Handlung gefangen war. Sie legt viele Eigenarten an den Tag, die hochfunktionalen Autisten zugeschrieben werden. Das macht das Buch auf eine liebenswerte Art humorvoll. Und auch Michael, der Escort, schlich sich schnell in mein Herz. Er hat für seine Tätigkeit sehr gute Gründe. Durch sein großes Herz und seine Empathie gegenüber Stella, musste ich als Leserin ihn einfach lieben.

                                                        Ehrlich gesagt, hatte ich mit einem Liebesroman ohne Sexszenen gerechnet aufgrund des Titels „Kissing Lessons“ und musste mich erst einmal umstellen. Die Szenen fand ich jedoch schön geschrieben und geschmackvoll. Zum Glück hält das Buch auch noch genügend andere Momente und Inhalte bereit, sodass der Sex nicht der alleinige Handlungsträger war.

                                                        Am Ende des Buches erklärt die Autorin Helen Hoang, dass sie erst als Erwachsene mit eigenem Kind als Asperger-Autistin diagnostiziert worden ist. Daher gehe ich davon aus, dass Stella auch einiges von ihr selbst enthält und dadurch so authentisch wirkt.

                                                        Fazit: ein schöner Liebesroman mit liebenswerten Hauptpersonen, schönen Sexszenen und einer guten Portion Humor – also alles, was eine Leserin von Liebesromanen für ein paar schöne Lesestunden braucht.

                                                        • waldhimbeere

                                                          Beiträge: 36
                                                          07.04.2020

                                                          Ich bin in meiner Meinung über das Buch ganz bei dir! Es ist eine schöne, außergewöhnliche Geschichte und auch ich musste mich erst von Liebesroman (zart und romantisch - das war meine Erwartung nach dem Cover) auf Liebesroman mit dem gewissen prickelnden Etwas umstellen.

                                                        Dark Rose

                                                        Beiträge 26
                                                        28.03.2020

                                                          Erfrischend anders und sehr einfühlsam - ich bin dahingeschmolzen!

                                                          Stella ist 30 und Asperger-Autistin. Eigentlich ist sie mit ihrem Leben vollkommen zufrieden, würde ihre Mutter ihr nicht mit ihrem Wunsch nach Enkelkindern in den Ohren liegen. Stella wollte keine Beziehung, keine Dates und keinen Sex. Sie fühlte sich bei all dem einfach unwohl. Weil aber ihre Mutter nicht locker lässt und ein sexuell sehr aktiver Kollege meinte, ihr fehle vielleicht einfach die Übung, beschließt Stella genau das auszuprobieren. Sie heuert Michael an, einen professionellen Escort und will von ihm Küssen und Sex lernen.

                                                          Michael macht den Job eigentlich nur, weil das Geld sonst nicht reichen würde und weil er gut darin ist. Nie hätte er erwartet, dass Stella wirklich erst 30 ist, normalerweise sind seine Kundinnen nie unter 40 und noch viel weniger hätte er damit gerechnet, dass sie ihn auf mehreren Ebenen anzieht und fasziniert.



                                                          Mir waren Stella und Michael direkt sympathisch. Ich kann mich so gut in Stella hineinversetzen! Ich wollte sie einfach in den Arm nehmen und ihr sagen, dass mit ihr alles in Ordnung ist. Ja, sie ist anders, na und? Solange sie glücklich ist, ist das doch egal!

                                                          Michael ist so süß im Umgang mit Stella und so verständnisvoll und das nicht nur, weil sie ihn dafür bezahlt, sondern weil er sie mag.



                                                          Ich liebe Stellas Art zu denken und ihre Art sich auszudrücken. Zum Beispiel, gefällt ihr Michaels Geruch und sie kann sich das nicht erklären und sagt dann „Dein Körper setzt biologische Kriegsführung gegen mich ein.“ (Kissing Lessons, S. 49) Ich musste gleichzeitig grinsen und wollte Stella in den Arm nehmen.



                                                          Ich bin einfach hin und weg. Die beiden Protagonisten haben mich verzaubert. Ich habe von Anfang an mitgefiebert und ihnen die Daumen gedrückt. Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, war, dass Michael andauernd betont, dass Stella ihn nicht wollen kann und ihn bestimmt fallen lassen wird, sobald sie alles gelernt hat. Ich kann verstehen, woher diese Unsicherheit kommt, aber mir wird sie etwas zu häufig ausgebreitet. Aber nicht so oft, dass ich dafür Sterne abziehen würde.



                                                          Die Wendung war leider etwas klischeehaft, aber zum Glück hat sich das wenigstens nicht ewig hingezogen und es hat auch gepasst. Was mir besonders gut gefiel war das Ende noch vor dem Epilog. Natürlich verrate ich nicht, was da passiert, aber ich finde es passt so gut zu den Charakteren.



                                                          Fazit: Ich war unsicher als ich den Klappentext las, ob mir das Buch gefallen würde. Küss-Unterricht? Aber ich bin echt froh, dass ich mich getraut habe, denn das Buch hat mir richtig, richtig gut gefallen. Ich bin dahingeschmolzen! Ich finde die Charaktere, auch die Nebencharaktere, wirklich toll. Ich fand sie direkt sympathisch und konnte mit beiden Protagonisten sehr gut mitfühlen, aber vor allem mit Stella habe ich mich stark identifiziert. Ich finde sie einfach wunderbar, so echt und süß.



                                                          Ich möchte das Buch jedem ans Herz legen, der ungewöhnliche Protagonistinnen mag und auch gern mal einen Liebesroman liest, der von der Norm abfällt. Zwar gibt es einen Klischee-Moment, aber der ist zum Glück recht kurz und passt zur Handlung und den Protagonisten.



                                                          Absolute Leseempfehlung!

                                                          Drakonia

                                                          Beiträge 6
                                                          26.03.2020

                                                            Auf dieses Buch habe ich mich schon seit der Verlagsvorschau gefreut. Meiner Meinung nach gibt viel zu wenige Romane wo die Charaktere irgendwie "anders" sind, nicht so wie man sie gerne hätte. Doch da ist oft die Schwierigkeit für die Autoren, dass viel Klischeehaft vorgestellt wird oder einfach nicht richtig recherchiert wurde.

                                                            Aber nicht so bei "Kissing Lessons". Die Protagonistin Stella ist Asperger Autistin. Für sie sind viele Dinge einfach schwierig die für andere einfach sind. Wie z.B. Kontakt und Nähe zu anderen Menschen oder einfach mal spontan sein. Solche Dinge fallen Stella sehr schwer.
                                                            Als ihre Mutter anfängt von Enkelkindern zu reden, merkt Stella, dass sie eigentlich von Männern keine Ahnung hat und auch nicht weiß wie gewisse Dinge ablaufen. Sie möchte sich "ausbilden" lassen um eine gute Liebhaberin zu sein. Und wer wäre da nicht besser für geeignet, als ein Escort ? Michael soll sie in Sache Sex ausbilden und ihr die Dinge beibringen. Doch alles kommt anders als man glaubt.

                                                            Mir hat die Geschichte bis auf einige Sache sehr gut gefallen. Stella ist natürlich durch ihre Art, wo für sie nichts kann, teilweise doch witzig und unglaublich süß, da sie einfach unbeholfen ist und es einfach nicht besser weiß. Bei Michael hatte ich am Anfang das Gefühl, er ist ein Typ der einfach jede haben kann und als Escort arbeiten weil es ihm Spaß macht. Doch auch er hat ein Geheimnis und ist einfach auch der komplette Familienmensch. Manchmal etwas schwer von Begriff aber doch einfach ein toller Charakter.
                                                            Nicht so gefallen haben mir die erotischen Szenen. Da waren viele Begriffe die mir einfach nicht gefallen und die ich ungerne lese, da ich mir für die Story etwas anderes gewünscht hätte. Also die gewissen Szenen hätte ich gerne anders verpackt gehabt. Es war doch teilweise sehr vulgär und die Wortwahl ging eher in Richtung Porno als Romantik. Aber das ist auch das einzige Manko an dem Buch.

                                                            Fazit
                                                            Bis auf einige wenige Dinge hat ir das Buch wirklich gut gefallen.
                                                            4 von 5 Büchern

                                                            Clea

                                                            Beiträge 30
                                                            20.03.2020

                                                              Ich bin von dieser Reihe ein großer Fan! Der Kyss-Verlag hat schon wirklich einige tolle Bücher rausgebracht, diese Reihe ist aber nochmal ein totales Highlight für mich! Es wird ja das Thema Autismus behandelt und das findet man in so einer Weise sehr selten auf dem deutschen Buchmarkt, wenn überhaupt! Stella zu begleiten war echt toll und ich denke auch, dass man durch solche Bücher Menschen mit Autismus teilweise besser verstehen kann, auch wenn es ja sehr viele unterschiedliche Arten von Autismus gibt. Dadurch, dass die Autorin selbst Autismus hat, wirkt das Ganze auch sehr echt. Trotzdem finde ich auch nicht, dass der Autismus in dieser Reihe im Vordergrund steht. Im Vordergrund stehen die Protagonisten und nicht der Autismus. In diesem Buch geht es ja um Stella. Dadurch, dass sie Autismus hat, sieht sie die Welt teilweise ganz anders und das fande ich wirklich interessant zu lesen und fande ich auch so besonders an der Geschichte. Es ist wirklich anders als jeder andere Liebesroman, den ich bisher gelesen habe, allerdings meine ich das positiv.! Eine wirklich süße Geschichte, bei der man auch was lernen kann würde ich mal sagen!:-)

                                                              kerstin2601

                                                              Beiträge 54
                                                              04.03.2020

                                                                Trotz des ungewöhnlichen Hintergrunds und guten Themas finde ich den Roman nicht so ganz meinen Geschmack.
                                                                Wobei natürlich der Unterhaltungswert absolut da ist jedoch der Authismus und das Verhalten nicht so ganz der Realität entsprechend sein dürften.
                                                                Die restlichen Romane der Reihe sind für mich nicht unbedingt wichtig zu lesen.

                                                                Sarih151

                                                                Beiträge 11
                                                                25.02.2020

                                                                  Eine besondere Liebesgeschichte - wunderschön & bedeutsam - mein Lesehighlight!

                                                                  „Kissing Lessons“ ist der Auftakt der „KISS, LOVE & HEART“-Trilogie von Helen Hoang.
                                                                  Sie erzählt nicht nur die überaus süße Liebesgeschichte von Stella und Michael,
                                                                  sondern gibt zugleich viel von sich selbst und von mit Autismus lebenden Menschen preis.

                                                                  Das Cover zog mich förmlich an.
                                                                  Es ist schlicht und farbenfroh,
                                                                  und damit ein toller Blickfang!
                                                                  Letztendlich war mein Interesse aber aufgrund des Klappentextes und der besonderen Persönlichkeit der Protagonistin geweckt worden.

                                                                  Stella ist eine Asperger-Autistin,
                                                                  und bis auf ein paar Einschränkungen beim Umgang mit ihren Mitmenschen,
                                                                  führt sie ein ganz normales Leben.
                                                                  Neuerdings jedoch, drängt sie ihre Mutter, einen Partner zu finden,
                                                                  und eine Familie zu gründen.
                                                                  Etwas das Stella sich auch wünscht,
                                                                  müsste sie dafür nicht mit einem Mann intim werden.
                                                                  Denn genau damit hat Stella Probleme.
                                                                  Berührungen, Küssen, sich fallen lassen – davor grault es ihr.
                                                                  Aber vielleicht kann man das ja trainieren?
                                                                  Stella lässt es auf einen Versuch ankommen, und engagiert den Escort Michael Phan.
                                                                  Obwohl er sein Handwerk versteht, fällt es Stella zunächst noch schwer sich bei ihm gehen zu lassen.
                                                                  Doch dann entwickelt Michael eine vollkommen neue Strategie, um Stella, Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln, und dabei wird ihr klar, dass sie noch nie bei jemandem so gefühlt hat, wie bei Michael ...

                                                                  Oh wow.
                                                                  Ich habe das Gefühl, zu Beginn gar nicht so richtig gewusst zu haben,
                                                                  was mich hier erwartet.
                                                                  Aber eines vorneweg: ich habe mich mit jeder gelesenen Seite mehr und mehr in die Geschichte verliebt.

                                                                  Der Schreibstil ist sehr angenehm und fesselnd.
                                                                  Die Story wird in der dritten Person erzählt,
                                                                  und gibt dem Leser sowohl einen guten Einblick in die Gefühle und Erlebnisse
                                                                  von Stella, als auch von Michael.
                                                                  Ich war total gebannt, und konnte einfach nicht aufhören,
                                                                  die Geschichte zu verschlingen.

                                                                  Stella ist eine wirklich liebevolle Frau.
                                                                  Ja, sie hat krankheitsbedingt ihre Macken.
                                                                  Sie braucht ihre Routine, wirkt vor allem im Umgang mit ihren Mitmenschen schnell überfordert und und ihre brutale Direktheit stößt viele vor den Kopf.
                                                                  Doch Stella meint es wirklich nie böse, ganz im Gegenteil, sie wünscht sich für alle nur das Beste.

                                                                  Jeder hat wahrscheinlich so seine Vorstellung,
                                                                  wenn man an einen Escort denkt.
                                                                  Michael sticht da aber aus der Masse hervor.
                                                                  Er ist sehr einfühlsam, geduldig und seine Familie treu ergeben.
                                                                  Tatsächlich fällt es ihm gar nicht so leicht,
                                                                  seinen Job immer durchzuziehen, und ihn eben nur als Einnahmequelle für Geld zu betrachten.
                                                                  Michaels wahre Berufung hat mich sehr überrascht – sie formt seinen außergewöhnlichen Charakter.

                                                                  Die Geschichte von Stella und Michael hat mich – kurz gesagt – vom Hocker gerissen!
                                                                  Stellas Beeinträchtigung hat die Geschichte für mich zu etwas Besonderem gemacht.
                                                                  Es ist wie ein Blick hinter die Kulissen.
                                                                  Die Autorin weiß eben, wovon sie spricht und wie sie es ihren Lesern näherbringen kann.
                                                                  Es hatte für mich einen sehr lehrreichen Aspekt.
                                                                  Es ist nicht auf tragisch gemacht, manchmal sogar sehr unterhaltsam, und wirklich gut eingebunden.

                                                                  Die Liebesgeschichte ist zuckersüß und ist ein bisschen wie das Tüpfelchen auf dem i.
                                                                  Ja, sie ist vorhersehbar und vor allem in Stellas Gesellschaft polarisierend.
                                                                  Aber, sie ließ mein Herz höher schlagen und mich mitfiebern!
                                                                  Für mich, ist die Geschichte unvergesslich!
                                                                  Sie hat mich so viel gelehrt und empfinden lassen.
                                                                  Jeder kann, und soll leben und lieben, wie und wen er will.
                                                                  Und Macken haben wir letztendlich alle. ;)

                                                                  Eine Liebesgeschichte mit einem ganz besonderem Hintergrund.
                                                                  Unheimlich schön und bedeutungsvoll!
                                                                  Ganz klar: ein Lesehighlight!

                                                                  Ich danke dem KYSS Verlag für die Verlosung auf Lovelybooks und die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

                                                                  Alica

                                                                  Beiträge 39
                                                                  17.02.2020

                                                                    Nicht nur für Teenies

                                                                    Es geht um die ganzen ersten Male, die jeder von uns macht. Es geht darum um diese Unsicherheit, weil wir denken, dass alle anderen es perfekt können. Dabei denkt das jeder, weil wir zu selten darüber reden. Mehr fühlen und tun, lautet die Devise in der Liebe.

                                                                    Stefanie_booksweetbook

                                                                    Beiträge 10
                                                                    14.02.2020

                                                                      Ich habe schon sehr dieser Geschichte entgegengefiebert, denn der Klappentext hat mich sofort überzeugen können.
                                                                      Ich habe schon das ein oder andere Buch über Autisten gelesen, und daher war ich sehr gespannt, wie die Autorin Helen Hoang dieses Thema umgesetzt hat.

                                                                      Wir treffen hier auf Stella, die unter dem Asperger-Syndrom leidet. Sie ist Ökonometrikerin und liebt es Algorithmen zu schreiben. Sie arbeitet am Liebsten die ganze Woche, Arbeit ist ihre Leidenschaft. Sie gibt ihr halt, da kennt sie sich aus.
                                                                      Wären da nicht ihre Eltern, die sie gerne verheiratet und in einer Beziehung sehen würden.
                                                                      Aber Stella fällt der soziale Umgang mit Menschen schwer, besonders die, die mit Körperkontakt und Intimität zu tun hat. Und da kommt Michael ins Spiel, denn er als professioneller Escort, kann ihr sicher in solchen Dingen einiges beibringen.

                                                                      Helen Hoang hat mich von der ersten Begegnung mit Stella sofort in den bann der Geschichte gezogen. man merkt das sie sich auskennt und weiß worüber sie schreibt. Ich habe mich so sehr in Stella verliebt. Sie ist so echt, so ehrlich, so mutig und so liebenswert. Ihre Art ist die Sachen beim Namen zu nennen ist so toll und machen sehr sehr sympathisch. Ich musste auch des öfteren schmunzeln, ihre direkte Art aber auch ihre Unsicherheit ist bezaubernd. Michael ist ein wunderbarer und einfühlsamer Mann. Er nimmt Stella ernst und geht sehr vorsichtig und so rücksichtsvoll mit ihr um, dass auch er direkt einen Platz in meinem Herzen bekommen hat.
                                                                      Die erotischen Szenen waren ansprechend und sehr schön beschrieben, ich fand sie sehr gelungen.
                                                                      Ich bin sehr begeistert von dieser Geschichte, denn die Autorin hat einen ganz wunderbaren Einblick in die Gefühlswelt der Autistin Stella beschrieben, sodass ich mich in sie hineinversetzen und ihre Gefühle, ihre inneren Konflikte sehr gut verstehen und nachvollziehen konnte.
                                                                      Und auch Michael Sicht hat sie sehr schon dargestellt und ich habe mich sehr in die beiden und ihre Geschichte verliebt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5+ Sterne. Ich freue mich schon so auf den nächsten Teil der Kiss, Love & Heart Trilogie.

                                                                      Honigmaus

                                                                      Beiträge 10
                                                                      08.02.2020

                                                                        Ein Auftrag, der alles verändert

                                                                        Die Idee, die hinter „Kissing Lessons“ steht, fand ich sehr interessant und so war ich gespannt auf die Umsetzung. Ich empfand sie als erfrischend anderes. Und ich bin jetzt schon neugierig auf die Fortsetzung, auch wenn Khai hier nur eine kleine Nebenrolle hatte.

                                                                        Stella und Michael sind zwei liebenswerte Charaktere, die gut ausgearbeitet wurden. Stella ist Autistin. Sie liebt ihren Job und achtet auf ihre Routineabläufe. Überraschungen mag sie nicht. Michael würde alles für seine Familie tun und stellt seine Träume deshalb auch hinten an. Immer wieder beeinflusste diese Einstellung seine Handlungen und Entscheidungen. Und ich hatte immer wieder den Drang, für ihn seine Probleme lösen zu wollen. Einfach, damit er frei ist.

                                                                        Warum Stella einen Escort engagiert bzw. warum Michael als Escort arbeitet, wurde nachvollziehbar dargestellt. Das Zusammensein der beiden bietet ein unterhaltsames Lesevergnügen.

                                                                        Die Einblicke in das Leben mit Autismus waren interessant. Aufschlussreich dazu zu lesen war auch das Interview, das auf den Innenseiten des Umschlags abgedruckt ist. Stellas erstes Treffen mit Michaels Familie las ich so auch mit anderen Augen.

                                                                        Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

                                                                        Lenisworldofbooks

                                                                        Beiträge 8
                                                                        07.02.2020

                                                                          Stella ist Asperger-Autistin und ihr fällt es dadurch sehr schwer Berührungen zulassen zu können. Um das Küssen zu üben organisiert sie sich einen Escort namens Michael. Mit diesem nimmt sie einige Übungsstunden in Sache Zärtlichkeiten. Dabei merkt sie, wie schön das alles sein kann.



                                                                          Der Schreibstil von Helen Hoang konnte mich schon auf den ersten Seiten komplett fesseln und begeistern. Das Buch konnte ich gar nicht mehr aus der Hand legen und es lässt sich sehr flüssig lesen. Es wird viel von Stella, aber auch von Michael erzählt. Beide Protagonisten lernt man sehr gut kennen und auch ihre Probleme werden sehr deutlich. Auch wenn Stella das Asperger-Syndrom hat, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Nur am Ende konnte ich manche Handlungen von Stella und auch von Michael nicht so ganz nachvollziehen und wollte ihnen immer zurufen: "Nein, tus nicht." Michael mochte ich auch von Beginn an sehr gerne. Auch ihn konnte ich sehr gut verstehen, aber erst als ich ihn näher kennen gelernt hatte. Die Gefühle kamen sehr gut bei mir an. Man muss aber schon sagen, dass es wirklich sehr viel um Sex geht. An ein paar wenigen Stellen war mir das schon etwas zu viel. Total gut gefallen hat mir, wie das Asperger-Syndrom dargestellt wird. Ich habe die Auswirkungen auf Stellas Alltag und ihre Eigenheiten dadurch sehr gut nachvollziehen können. Beispielsweise hat sie schon ein einziger falscher Ton auf dem Klavier extrem gestört. Dadurch kommt es natürlich auch zu eher unangenehmen Situationen, bei denen Stella mir sehr leid getan hat. Bei dem Buch handelt es sich definitiv nicht um keine gewöhnliche Liebesgeschichte. Es ist mal was ganz anderes, als die ganzen New Adult Geschichten, die ich schon gelesen habe.

                                                                          Das Buch bekommt von mir 4,5/5 Sterne und kann es nur weiterempfehlen.