Katharina Herzog

Immer wieder im Sommer

Vom Mut, das Glück wiederzufinden.
Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...
Ein Buch wie eine perfekt gepackte Strandtasche: berührendes Familiendrama, wunderschöne Liebesgeschichte und Road Novel.


Autorenbild Foto von Katharina Herzog

Der  Autor

Katharina Herzog hatte schon immer Spaß daran, sich Geschichten auszudenken und sie aufzuschreiben. Nach einem Abstecher in den Journalismus kehrte sie zur wahren Liebe Belletristik zurück und begann, Romane zu veröffentlichen. Als E-Book-Autorin hat sie sich bereits in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

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Rezensionen

maxkolbe

Beiträge 7
3 Antworten 22.04.2017

Meine Meinung für zukünftige Leser. Glauben sie alles was das Cover, der Klappentext versprechen! Lesen sie das Buch. Ich fand es herrlich! Lockerer Schreibstil, trotzdem Tiefgang, die Familie muß mit einem echten Problem fertig werden und das tut sie oft mit dem einzigen Mittel, dem Humor, der immer weiterhilft. Herrliche Charaktere! Frieda, die Mutter von Anna hab ich sehr gemocht, vor allem ihren Umgang mit dem zunehmenden Problem ihrer Krankheit und ihre Weitsicht. Sofie, die pubertäre 14jährige, die sich langsam knacken läßt. Aber auch Anna und ihr Ex Max haben so manches zu verarbeiten. Am Ende siegt, sie erraten es sicher, die Liebe! Bloß zwischen wem?
Die Geschichte:
Anna, geschieden und alleinerziehende Mutter von Sofie und Nelly, will ihre Kinder wie immer zu ihrem Vater Max an den Starnbergersee bringen. Sie hat vor ihre JugendliebeJan auf Amrum überraschen und auf dem Weg ihre Mutter zu besuchen, die einen Brandbrief geschickt hat und ihre Tochter dringend sehen will. Die Ablieferung der Töchter verläuft ganz anders als Anna sich das gedacht hat. Sie sitzt mit ihren Töchtern und ihrem Ex im VWbus Richtung Oma Frieda und Amrum. Bei ihrer Mutter entdeckt sie deren Problem und hat einen weiteren Mitfahrer im Bus sitzen. Unterwegs gabelt sie noch einen weiteren Mitfahrer auf.
Es wird interessant! Hält Jan, was sich Anna versprochen hat? Rückt Max mit seinem Problem raus? Wie regelt sich das mit Oma Frieda? Sehr schön auch die Veränderung von Sofie mitzuerleben. Für wen wird Anna sich entsccheiden?
Das Buch hat mir großen Spaß gemacht und ist mit Sicherheit eine Empfehlung!

  • Isareadbooks

    Beiträge: 69
    04.07.2017

    Ich glaube dank dir werde ich mir das Buch kaufen!

  • Jani

    Beiträge: 20
    18.05.2017

    Dem kann ich nur zustimmen. Ein absolut tolles Buch.

  • Lesefeuer

    Beiträge: 16
    27.04.2017

    Super - ich glaube, ich werde das Buch dann wirklich auch auf meine Liste schreiben. Das Cover ist so toll und es klingt alles prima.

    • Jonas

      Beiträge: 42
      10.05.2017

      Das Cover ist in echt noch viel schöner richtig gute Laune optik

sommerlese

Beiträge 63
2 Antworten 21.05.2017

Der Roman "Immer wieder im Sommer" von Katharina Herzog erscheint 2017 im Rowohlt Verlag.

Anna ist seit fünf Jahren von Max getrennt und die gemeinsamen Töchter sollen die Ferien bei ihm verbringen. Sie möchte nach Amrum fahren und dort Jan, ihre unvergessene Jugendliebe wiedersehen. Also packt sie den VW-Bus und will die Mädchen bei Max abliefern. Doch dann meldet sich überraschend ihre Mutter, zu ihr besteht sein 18 Jahren kein Kontakt mehr. Es kommt wie es kommen muss, Anna sitzt am Ende mit ihren Töchtern und Max im Bus und die Mädchen lernen endlich ihre Oma kennen.

Dieser Roman erzählt von einer sommerlich anmutenden Fahrt an die See. Doch der Urlaub steht nicht an vorderster Stelle. Es geht mehr um das gelebte Leben, um Gefühle und die vertanen Chancen im Leben.
Wir lernen eine Familie kennen, die nur noch wenig Kontakt zueinander pflegt. Anna lebt mit ihren Töchtern Nelly und Sophie in München. Sie bekommt eine Nachricht von Frieda, die an Demenz erkrankt ist und ihre Enkelkinder noch nie gesehen hat. Vater Max, kann durch die Trennung von Anna das Aufwachsen seiner Töchter nur sporadisch verfolgen und beschliesst, Anna auf ihrer Fahrt zu Frieda zu begleiten. Dabei möchte Anna in erster Linie ihre Jugendliebe Jan wiedersehen, die Gefühle zu ihm lassen sie einfach nicht los und sie will sehen, was aus ihm geworden ist und ob sie wohl noch etwas für ihn empfindet, wenn sie sich treffen.

Katharina Herzog schreibt diesen Sommerroman sehr locker und flüssig und es wird zwar manchmal z. B. durch die Thematik Demenz sehr ernst, aber im Ganzen wirkt der Roman eher positiv und unterhaltsam. Man ist schnell in die Familienverhältnisse eingeweiht und fühlt mit den Charakteren mit.
Das bewirken besonders die häufigen Perspektivwechsel der unterschiedlichen Charaktere, man begleitet so die Gedanken und Gefühle der Figuren und versteht ihre inneren Beweggründe sehr gut. Man kann sich in die jeweiligen Figuren perfekt hineinversetzen und fühlt sich fast wie ein Teil der Famile.

In dieser Familie gibt es eine Grundsitutation, die mich von Anfang an gestört hat. 18 Jahre gab es keinen persönlichen Kontakt zwischen Anna und ihrer Mutter Frieda. Das kann ich gar nicht nachvollziehen, wie kann man die Kinder der Großmutter so vorenthalten? Dabei lag gar kein wirklich triftiger Grund vor. Anna wollte nur nicht auf dem elterlichen Hof verbleiben und ging zum Studium weg.
Doch dieses späte Wiedersehen brachte ihr die Erkenntnis, dass ihre Mutter durch die sich ausbreitende Demenz ihre Hilfe und Nähe benötigt. Der gemeinsame Urlaub an der See erfolgt zwar mit einigen Überraschungen, aber die Familie wächst dadurch wieder näher zusammen.
Mich haben besonders die Gedanken und Bemerkungen Friedas sehr berührt. In manchen Situationen wird ihr ihre Krankheit bewusst und ihre Äußerungen gehen mir tief unter die Haut. Es gibt ein Ende, soviel kann ich schon verraten, bei dem Frieda ihrer Tochter sozusagen das Glück zurückbringt.

Allgemein kann man sagen, hier geht es um Nachsicht, Rücksicht und eine Familie, die sich durch die Reise erst wieder neu kennen lernt.

"Immer wieder im Sommer" ist ein emotionaler Familienroman, der mich berührt hat und deutlich macht, welchen hohen Stellenwert die Familie doch im Leben von jedem einzelnen einnimmt.

  • Lesemama

    Beiträge: 24
    11.08.2017

    Tolle Rezension. Man merkt wieviel Spaß das Lesen machte :)

    • sommerlese

      Beiträge: 63
      21.09.2017

      Das hat mir wirklich Freude bereitet! Danke für den Kommentar!

  • AnneMF

    Beiträge: 41
    06.08.2017

    Danke für diese lehrreiche Rezension. Ich gab das Buch in meine Excel Liste geschrieben. Ich möchte es gerne in absehbarer Zeit lesen.

Borkum

Beiträge 21
eine Antwort 11.08.2017

Lesenswerter Sommerroman mit Tiefgang

Dieses Buch hat mich überrascht, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass es auch so ein ernstes Thema behandelt. Obwohl es mich nachdenklich gestimmt hat, ist die Geschichte nicht trübsinnig sondern sehr turbulent, unterhaltsam und humorvoll.

Erzählt wird aus den unterschiedlichen Sichtweisen von Anna, ihrer Tochter Sophie und Annas Mutter Frieda. Dadurch kann man Gefühle, Handlungen und Reaktionen der Protagonistinnen besser nachvollziehen. Hilfreich sind auch die Rückblicke, die Frieda in einer Art Tagebuch verfasst hat.

Die Protagonisten sind sehr authentisch mit ihren Stärken und Schwächen dargestellt und sind dadurch sehr lebensecht. Die Autorin ist sehr feinfühlig mit den Gefühlen der jeweiligen Person umgegangen.

Die Schreibweise ist locker und sehr flüssig zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind angenehm kurz und jeweils einem der drei weiblichen Personen zugeordnet.

Mir hat das Buch einige schöne Lesestunden beschert und bekommt wohlverdiente vier Sterne.

  • Lesemama

    Beiträge: 24
    11.08.2017

    Eine wunderschöne Rezension. Und ich freue mich natürlich besonders, dass dir das Buch gefallen hat :)

steffi_the_bookworm

Beiträge 11
2 Antworten 27.05.2017

Immer wieder im Sommer ist ein wunderschönes Sommerbuch, was überraschend tiefgründig daherkommt.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven: hauptsächlich von Anna und ihrer Teenager-Tochter Sophie, aber auch Frieda, die Mutter bzw. Großmutter der beiden, erzählt ab und an. Die verschiedenen Perspektiven innerhalb der Familie fand ich sehr interessant und hat vielschichtige Einblicke in das Familienleben gebracht.

Die Handlung ist recht turbulent und es geschehen einige recht unvorhergesehene Dinge. Dabei ist die Geschichte sehr unterhaltsam mit viel Witz und Herz, kann aber auch mit seiner Ernsthaftigkeit sehr berühren.

Immer wieder im Sommer ist eine sommerliche Liebesgeschichte der anderen Art, die ich definitiv empfehlen kann.

  • Lesemama

    Beiträge: 24
    11.08.2017

    Tolle Rezension zu einem schönen Buch. :)

  • Borkum

    Beiträge: 21
    11.08.2017

    Das hast du kurz und knapp auf den Punkt gebracht :-)

Fee

Beiträge 46
eine Antwort 26.05.2017

Ersteinmal ein ganz lieben Dank an das Buchbotique-Team, dass ich dieses Buch lesen durfte, es hat sich wirklich gelohnt!

Das Buch ist eine Geschichte über eine Familie, die auseinander gerissen ist und wo jeder seine eigene Welt hat und trotzdem verbindet sie ein kleiner Trip, wo neue Mitglieder hinzukommen und doch verschwinden.

Ich persönlich finde es gut, dass nicht nur eine Sicht die Geschichte erzählt, sondern mehrere. Am liebsten mochte ich die von Sofie, weil sie am Anfang einfach ein Null-Bock-Verhalten hatte und für mich einfach nur ein lästiger Teenager war.
Doch alle Charaktere waren auf ihre Weise sehr einzigartig, alle hatten sie eine gute Seite und doch auch ihre Weise auch Macken. Die Autorin hat eine schöne Figurenkonstellation hingelegt.

Der Inhalt verspricht eine wirklich harmonische Sommergeschichte, dennoch ging es mit dem einfachen Schreibstil weiter und tiefer. Ein wundervoller Handlungsverlauf und eine ganz tiefe Liebe zu den Wörtern!

  • Lesemama

    Beiträge: 24
    11.08.2017

    Ein schöne Rezension für ein tolles Buch.

Bambisusuu

Beiträge 14
eine Antwort 18.06.2017

Der Spiegel-Bestseller "Immer wieder im Sommer" wurde von der Autorin "Katrin Herzog" verfasst, die sonst als Katrin Koppold bekannt ist. Das Buch ist herrlich leicht und lässt sich toll in den Urlaub mitnehmen.

Anna ist 37 und hat sich lange durch ihre Trennung zu Max mit ihren Kindern Sophie und Nelly zurückgezogen. Ihre unvergessliche Liebe Jan hat Anna aber nie vergessen. Als sie erfährt, dass er auf Amrum lebt, beschließt sie ans Meer zu fahren. Doch dann erreicht Anna ein Brief ihrer Mutter, mit der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Erinnerungen steigen in ihr auf, schlimme Nachrichten stehen bevor. Mit klopfenden Herzem fährt Anna mit ihren Kindern zu ihrer Mutter. Im Schlepptau ist ihr Exmann Max...

Vermutungen deuten dieses Buch als einen lockeren Liebesroman, doch nicht nur die Liebe zu Jan und der Urlaub ans Meer stehen im Vordergrund. Hierbei handelt es sich um einen wohligen und teilweise auch tiefgründigen Familienroman, bei dem die Liebe zur Nebensache wird. Anna erhält einen Brief ihrer Mutter. Gefühle und Gedanken werden anschaulich beschrieben und reißen mich in die Geschichte. Themen wie Liebe, Zusammenhalt und der Sinn des Lebens werden in diesem Roman immer wieder aufgegriffen. Anna lässt sich die Chance nicht entgehen und möchte vergangene Jahre mit ihrer Mutter wieder gut tun. Auch Annas Kinder, Max und Jan werden ein Teil dieses Geschehen.

Katrin Herzog trifft mit ihrem Schreibstil meinen Geschmack aufs Neue. Die Leichtigkeit und die tolle Erzählweise machen mir Spaß beim Lesen. Auch ihre Sternschnuppen-Reihe hat mich schon begeistern können. Die Liebesromane sind interessant, aufregend und haben keine seichte Handlung.

Die Kapitel hat Katrin Herzog kurz gewählt, sodass man auch mal eine Pause einlegen kann. Außerdem werden bei jedem Kapitel die Sichtweisen gewechselt, sodass die Spannung erhalten bleibt. Als Leser taucht man somit nicht nur in Annas Situation, sondern erfährt auch das Empfinden von ihrer Mutter, Max, Jan und den Kindern. Hier werden die Emotionen deutlich. Ich habe mich gut in die Lage der einzelnen Personen versetzen können. Dadurch beinhaltet das Buch wirklich von jedem etwas: Spannung, nette Unterhaltung, nachdenkliche Szenen und romantische Momente.

Ein leichter Sommerroman, der mit einer emotionalen und liebevollen Handlung mich begeistern konnte. An die Sternschnuppen-Reihe kommt das Buch jedoch nicht heran!

  • sommerlese

    Beiträge: 63
    17.07.2017

    Mir hat dieser Roman auch als Sommerlektüre gut gefallen. Aber mit der Protagonistin bin ich irgendwie nicht richtig warm geworden.

Jani

Beiträge 20
18.05.2017

Inhalt:
Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor 5 Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan... Die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max.


Für mich eines der tollsten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe.
Die Protagonisten im Buch sind so detailliert und vielschichtig gezeichnet, eben wir jeder von uns auch. Es lässt einen leicht glauben, es könnte die Familie von nebenan sein.
Toll ist auch das Zusammenspiel von drei Generationen, wer denkt wie worüber, und wer würde sich in einer Situation wie verhalten.

Auch das Thema Demenz wird hier sehr geschickt aufgenommen. Nicht zu aufdringlich, aber dennoch vorhanden. Meine Oma leidet auch an Demenz, so konnte ich viele der Geschehnisse absolut nachvollziehen und verstehen.

Katharina Herzog schreibt locker und flüssig, so dass man das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen möchte.

Die vielen Auf und Ab´s die eine Familie zu bewältigen hat, kennen wir alle. Daher kann man sich gut in diese Geschichte hineinfinden.
Ich fand es auf jeden Fall gelungen, mich hat es berührt und ich musste lachen. So muss ein gutes Buch sein.

Verdiente 4,5* und auf jeden Fall eine Leseempfehlung für eine locker, leichte Sommerlektüre.

x.mariereads

1 Beitrag
03.05.2017

Das Buch hat überhaupt nicht meine Erwartungen erfüllt, aber im positiven Sinne. Ich habe bei dem Buch ehrlich gesagt mit einem typischen „Sommerroman“ gerechnet, von denen so viele im Frühjahr erscheinen. Ich meine damit Romane, die ganz nett sind und die man nebenher im Urlaub liest, aber danach nie wieder in die Hand nimmt. Auch durch das Cover, das zwar schön ist aber mich auch eher auf einen sehr hervorsehbaren und platten „Sommerroman“ schließen lies, hat mich meine Erwartungen nicht sehr hoch setzen lassen. Doch bei diesem Buch handelt es sich definitiv nicht um irgendeine platte und von Anfang an hervorsehbare Geschichte!

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und angenehm, sodass es sich sehr flüssig und auch schnell lesen lässt. Abgesehen, von den ernsteren Themen, mit denen sich das Buch auseinandersetzt, konnte ich bei dem Buch auch lachen, denn es ist an einigen Stellen humorvoll geschrieben.

Das Buch wechselt zwischen drei verschiedenen Erzählperspektiven von unterschiedlichen Charakteren. Der Leser erhält somit einen intensiveren Einblick in Anna, Frieda und Sophie. Aber auch die anderen Charaktere, die in diesem Buch vorkommen, kommen nicht zu kurz. Jede Person ist mit so viel Liebe und Hingebung beschrieben und mit solch liebenswerten Charaktereigenschaften versehen, dass man sich wirklich in die Personen hineinversetzen kann und auch wirklich mitfühlt. Ich mochte Nelly am liebsten, weshalb ich es ein bisschen Schade fand, dass es von ihr keine eigene Erzählperspektive gab, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass es bei ihr schwieriger gewesen wäre, da sie noch ein Kind ist.
Die Verhältnisse zwischen den Charakteren und die Familienbeziehungen sind wirklich sehr schön. Alle stehen sich mehr oder weniger bedingt nahe und ich hätte auch ein anderes Ende erwartet.

Mein Fazit ist, dass es sich hierbei wirklich um eine wunderschöne und emotionale Familiengeschichte handelt, die ins Herz trifft und Lust auf Urlaub macht. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und das Buch eignet sich auch außerhalb vom Sommer und fernab vom Strand sehr gut zum Lesen. Ich gebe dem Buch deshalb 5 von 5 Sternen!
(https://xmariereads.wordpress.com/2017/05/03/rezension-immer-wieder-im-sommer/)

anni59

Beiträge 8
24.04.2017

Anna lebt mit ihrem Kater und ihren zwei Töchtern Sophie und Nelly in München. Von ihrem Mann Max hat sie sich getrennt, weil sie in praktisch inflagranti mit einer anderen, jüngeren und blonden Frau erwischt hat. Sophie ist mitten in der Pubertät und sehr distanziert, sie macht es ihrer Mutter nicht gerade einfach. Und dann erhält Anna plötzlich einen Brief ihrer Mutter, von der sie schon seit Jahren nichts mehr gehört hat. Schnell fasst sie den Entschluss, persönlich bei ihr vorbeizufahren. Geplant war, ihre beiden Töchter bei Max abzuladen, die ihre Ferien dieses Mal bei ihm verbringen wollten. Aber als sie ihn im Bett mit einer anderen sah, brannten ihre Sicherungen durch und sie beschloss, ihre beiden Töchter mitzunehmen. Doch als auch Max auf einmal neben ihr im Auto sitzt, zweifelt Anna ob das alles eine gute Idee war....


Ich fand das Buch super, ich hatte Spaß am Lesen und bin sehr schnell vorangekommen im Buch. Der Schreibstil ist sehr locker, die Perspektiven aus denen erzählt wird, sind wechselnd. Es wird aus Sicht von Anna, ihrer Tochter Sophie und von Frieda, ihrer Mutter erzählt. Das macht die Geschichte sehr lebendig. Ein tolles Buch, sehr empfehlenswert :)

nicole_pichler

Beiträge 11
22.04.2017

Meine Meinung:

Bei diesem Roman ist mir zuerst gleich mal dieses tolle Cover ins Auge gestochen. Meer- und Wiesenelemente wurden toll darauf vereint und die Farben haben mich auch angesprochen. Von dem Roman habe ich erwartet, dass es eine schöne Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen ist und ich wurde nicht enttäuscht.
Ich mochte die einzelnen Protagonisten sehr gerne. Jede dieser Personen ist was ganz besonderes. Der Roman wird sogar aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Mal schreibt die Autorin über Anna, Sophie oder über Frieda.
Anna ist eine sehr sympathische Frau, die sich vor 5 Jahren von ihrem Mann Max getrennt hat und jetzt mit ihren Töchtern Sophie und Nelly in München lebt. In den Ferien sollen ihre Töchter Zeit bei ihrem Vater Max verbringen und sie will ihre Jugendliebe Jan auf Amrum wiedersehen.
Was sich als toller Plan anhört, entpuppt sich als eine Familienreise mit vielen Höhen und Tiefen.
Sophie die ältere Tochter ist mitten in der Pubertät und ich verstehe ihren Wunsch, dass ihre Eltern wieder ein Paar werden soll.
Frieda ist die Oma der Mädchen, mit denen Anna leider schon lange keinen Kontakt mehr hat. Aber ein Brief von Frieda lässt Anna sie besuchen.
Plötzlich sitzt nicht nur Anna in ihrem Bus um ihre Jugendliebe zu finden sondern die ganze Familie und noch ein junger Bursche namens Milan.
Es wird ein interessanter Urlaub, der die ganze Familie durch viele Höhen und Tiefen schickt. Gelegentlich gibt es auch Szenen bei denen man einfach schmunzeln muss. Es ist ein Roman der mich mit allen Protagonisten mitfiebern hat lassen. Ich habe mich auf die Probleme der Familie eingelassen und habe alle in mein Herz geschlossen. Endlich wird über Probleme geredet, die bis jetzt immer unter den Tisch gekehrt wurden und Anna kann auch mit ihrer Mutter Frieden schließen.
Es ist ein Roman der mich berührt und gefesselt hat. Ich konnte bei dieser spannenden und emotionalen Reise nicht mehr aufhören zu lesen und habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Es ist ein absolut schöner Roman, der uns ans Meer und auf Friedas Bauernhof führte.
Mir hat er sehr gut gefallen und als Sommerroman kann ich ihn nur empfehlen.


Von mir gibt es für diesen schönen Roman 5 Sterne.

Lesemama

Beiträge 24
20.04.2017

Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:

Anna ist 37, lebt mit ihren zwei Töchtern in München und ist geschieden. Sie war zweimal in ihrem Leben verliebt mit siebzehn in Jan, einen Jugendlichen, der auf dem Hof ihrer Mutter Sozialstunden abarbeitete und ihr Exmann Max, den sie allerdings vor fünf Jahren vor die Tür setzte, nachdem er die betrogen hatte.

Dann kommt eines Tages ein Brief ihrer Mutter, mit der sie seit beinahe zwanzig Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Als sie sich aufmacht nach Amrum zu fahren, um Jan zu treffen, hat sie auf einmal nicht nur Max und ihre Töchter mit an Bord, sondern auch ihre an Demenz erkrankte Mutter...



Meine Meinung:

Das Cover ist wunderschön, es ist sommerlich und sieht nach Urlaub aus. Die Geschichte hat mich sehr berührt, sie ist flüssig zu lesen und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Katharina Herzog ist es gut gelungen die Familiengeschichte zu erzählen, ohne dass man gelangweilt wird oder das es gar kitschig wird.

Ich mochte auch Anna und ihre Familie gern, sogar Max war mir sympathisch. Lediglich Jan fand ich etwas sonderbar, aber auch dies passte prima in die Story.



Fazit:

Ein wunderschönes Sommerbuch über eine Familiengeschichte, die jeden von uns treffen kann. Mich hat dieses Buch sehr berührt und ich kann es nur wärmsten empfehlen. Es ist trotz des traurigen Hintergrundes eine schöne Geschichte für entspannte Lesestunden. Von mir bekommt das wunderbare Buch eine volle Leseempfehlung.

Danke an die Autorin, Katharina Herzog, und an den Rowohlt-Verlag für das Buch.

Hexenturm

Beiträge 73
08.03.2017

Das Cover dieses Buches spricht mich sehr an, es versprach jede Menge Sommerlesespaß mit viel Gefühl und Emotionen.
Liebesgeschichte, berührendes Familiendrama und Abenteuer darf in keiner Strandtasche fehlen –
Die Autorin hat mit dieser Geschichte einen wunderschönen, leicht und locker geschriebenen Familienroman geschrieben.

Die Geschichte von Anna und Max ist sehr authentisch geschrieben, man kann sich gut in die Personen reinversetzten und leidet mit Anna als ihre Ehe mit Max übel zu Ende geht.

Auch als Anna sich mit ihrem VW-Bus auf den Weg nach Amrum zu Ihrer Jugensliebe Jan macht hat man das Gefühl mit in dem Bus zu sitzen.

Igela

Beiträge 13
02.10.2017

    Anna hat zu ihrer Mutter Frieda keinerlei Kontakt mehr. Ihre Töchter, die 14 jährige Sophie und die 8jährige Nelly kennen ihre Oma nur vom Hörensagen.Eines Tages bekommt Anna einen Brief von ihrer Mutter, in dem sie ihr mitteilt, dass sie mit ihr sprechen muss. Kurzerhand beschliesst Anna ihre Töchter bei deren Vater Max zu lassen und zu ihrer Mutter auf den Hof zu fahren. Doch es kommt anders als gedacht…nach kurzem Aufenthalt bei Frieda und einer schlimmen Nachricht fahren Max, Anna, Frieda und die Mädchen zu einem letzten, gemeinsamen Urlaub nach Amrum. Anna weil sie Jan, ihre erste Liebe finden will. Frieda, weil dies die letzte Chance ist sich mit ihrer Familie zu versöhnen. Und Max ? Max hat seine ganz persönlichen Gründe….

    Das Buch ist in kurze Kapitel gegliedert, in denen immer wieder andere Personen der Familie zu Wort kommen. Ich empfand das als äusserst bereichernd, da so die Gefühle und die Reaktionen der Einzelnen gut reflektiert wurden. Als Leser sieht man die Beziehungen untereinander so besonders deutlich und man lernt schnell die Familienmitglieder kennen. Ab und zu erzählt Frieda kurz aus der Vergangenheit. Diese Kapitel sind eine wunderschöne Liebeserklärung an ihre Tochter Anna . Eine berührende Liebesgeschichte ,die ein Leben lang hält. Die zwischen Mutter und Tochter.

    Das Thema Demenz wird von der Autorin sehr sensibel angesprochen. Man spürt als Leser förmlich wie nicht nur Frieda, sondern auch ihre Familie unter der Diagnose und Krankheit leidet.Mit leisen Zwischentönen hat es die Autorin geschafft, dass ich tief berührt über das Schicksal von Frieda war.

    Der Schreibstil ist eher nüchtern und in kurzen , knappen Sätzen gehalten. Ich empfand dies einen guten Gegensatz zu all dem Trubel, der die Handlung enthält. Es ist nämlich allerhand los und langweilig wird es nicht. Mir hat diese Familiengeschichte sehr gefallen.Sie ist herzerwärmend und wunderschön!

    Naddel81

    Beiträge 5
    01.09.2017

      Was für ein Familien- und Liebeschaos!
      Ich lese so gerne Nordsee- und Inselbücher und dieses Buch hält alles, was es verspricht!
      Etwas Komik, ein bisschen Romantik und ganz viel Tohuwabohu!
      Tolle Urlaubslektüre, gerne mehr davon!

      Pheles

      Beiträge 11
      01.09.2017

        Irgendwie werde ich mit dem Buch nicht warm. Ich habe es mir als eBook gekauft - zu einem super Preis, muss man wirklich sagen. Allerdings merkt man bei solchen Büchern mit einem wunderschönen Titelbild erst, was man vermisst, wenn man es als eBook auf einem schwarz-weiß Reader liest...

        Aber das tut nichts zur Sache & fließt auch nicht in meine Bewertung ein.

        Zum Inhalt muss ich ja nichts mehr sagen, wurde schon mehrfach gut beschrieben. Deshalb nur kurz zu meinem Eindruck... Bücher, die ich mag, die mich packen, leg ich nicht weg. Die lese ich in einem Rutsch durch. Dieses Buch habe ich mir vor Wochen gekauft, als ich hier die Werbung für sah. Seitdem habe ich mehrfach drin gelesen, bin auch schon ungefähr bei der Hälfte. Aber es fesselt mich nicht. Ich finde die Geschichte irgendwie langweilig... Vielleicht hatte ich zu große Erwartungen, jedenfalls bin ich etwas enttäuscht davon. Mal schauen, ob sich das mit dem Ende ändert. Dann berichte ich noch mal ;)

        Sternderl80

        Beiträge 30
        22.08.2017

          Das Buch erzählt die Familiengeschichte von Anna, ihrer Mutter Frieda, den Enkeln Sophie und Nelli und Annas Ex Max. Als Anna eigentlich die beiden Töchter über den Sommer bei Max lassen will, um selbst Urlaub zu machen, meldet sich überraschend ihre Mutter Frieda, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt hatte, und: Frieda hat Demenz. Die Pläne für den Sommer werden also geändert und die ganze Familie findet sich bei Frieda ein.
          Das Buch ist ein, man möchte fast sagen "Generationenroman", er wird aus drei Perspektiven erzählt, was den Leser die Figuren besser verstehen lässt. Obwohl das ernste Thema Demenz eine große Rolle einnimmt ist der Grundtenor des Romans aber ein sehr leichter, lebensbejahender.

          Angela.Bücherwurm

          Beiträge 6
          21.08.2017

            Wunderbarer Wohlfühl-Roman für den Sommer

            Inhalt

            Anna hat seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Frieda, als sie unerwartet ein Brief von ihr erreicht. Ihre Mutter will dringend mit ihr sprechen. Irritiert und besorgt zugleich beschließt Anna, sie auf dem Weg zum Urlaub auf Amrum, wo sie hofft, ihre Jugendliebe wieder zu treffen, bei Frieda vorbei zu schauen. Ihre beiden Töchter Sophie und Nelly will sie derweil wie verabredet bei ihrem Ex-Mann Max lassen. Doch alles kommt anders als geplant. Sowohl die Kinder als auch Max begleiten sie schließlich. Anna ist zwar wenig davon angetan, aber es bleibt ihr wohl nichts anderes übrig. Bei Frieda angekommen, erwartet sie eine erschütternde Nachricht, die sie zwingt sich nochmal mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander zu setzen. Das hat zur Folge, dass sich auch ihre Weiterfahrt nach Amrum anders gestaltet als gedacht.

            Meine Meinung

            Dieser ansprechende Sommerroman wird abwechselnd aus der Perspektive von Anna, Frieda und Sophie erzählt. Der Blickwinkel aus drei verschiedenen Generationen sorgt für immer neue Sichtweisen und lässt den Leser/die Leserin intensiv an der Geschichte teilhaben. Man lernt diese drei so unterschiedlichen Frauen recht gut kennen und verstehen. Auf ihre Art waren sie mir alle sympathisch.

            Es gibt viele komische Momente, die mich zum Schmunzeln und Lachen gebracht haben, aber auch ernstere, die zum Innehalten und Nachdenken anregen können.

            Der Schreibstil als solches ist angenehm frisch und locker und ermöglicht damit ein leichtes und rasches Lesen. Es gibt immer wieder unvorhersehbare Wendungen, sodass an keiner Stelle Langeweile aufkommt. Ich mochte das Buch zum Teil gar nicht mehr aus der Hand legen.

            Dabei geht die Autorin sehr einfühlsam mit dem Thema Demenz um, eine Diagnose, die viele Menschen direkt oder indirekt betrifft. Auch wenn dies sicher ein ernstes Thema ist, so verliert der Roman dennoch dabei nichts von seiner Leichtigkeit.

            Fazit

            Dies war mein erstes Buch von Katharina Herzog, die bereits als Katrin Koppold einige Bücher veröffentlicht hat. Und es war sicher nicht mein letztes. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle diesen wunderbaren Roman sehr gerne weiter. Alle, die eine leichte, aber gehaltvolle Lektüre suchen, werden dieses Buch bestimmt genauso lieben wie ich.

            JaNein

            Beiträge 14
            17.08.2017

              Ich bin aktuell noch dabei dieses Buch zu lesen.
              Ich finde es gut. Es ist schön geschrieben und Anna kann einem stellenweise sehr Leid tun. Sie hat schon viel erlebt in ihrem Leben. Seine Mutter nach vielen Jahren so wieder zu sehen stelle ich mir nicht schön vor, bisher wird es allerdings noch relativ harmlos dargestellt.
              Die Kapitel den einzelnen Charakteren zu zuordnen finde ich spannend. So erhält man immer wieder eine neue Sicht auf die Dinge die passieren. Ich werde es begeistert weiter lesen und hoffe sehr das es zum ende hin nicht einfach nur schnell hingeschrieben ist.
              Bin wirklich gespannt wie es mit Jan und auch mit Milan weitergeht :)

              Kann es nur jedem als leichtes Sommerbuch für empfehlen... :)

              Blümchen

              Beiträge 17
              17.08.2017

                Ein sehr schöner Roman für ein paar schöne Stunden.
                Anna war 5 Jahre mit Max verheiratet und die Ehe ging übel zu Ende.
                Als Sie sich entschließt nach Ihrer Jugendliebe zu suchen kommt alles anders als geplant.
                Ihre Mutter sucht nach 18 Jahren wieder Kontakt und hat gleich schlimme Nachrichten und eine Bitte, die Annas Reisepläne durchkreuzt.
                Am Ende reist Anna nicht,. wie geplant, alleine nach Amrum sondern mit ihrer Mutter, den beiden Kindern.....und MAX.

                Ein sehr Buch in dem alles steckt: Familiendrama, Abenteuer und Liebe

                Sassa85

                Beiträge 13
                26.07.2017

                  Ich habe JEDE Seite des Buches so sehr genossen, mich auf jeden freien Moment gefreut, in dem ich zu „Immer w3eider im Sommer“ greifen konnte. Es ist ein Buch mit ein bisschen Road Trip, mit ein bisschen Auseinandersetzung über verpasste Chancen, aber vor allem über Wertschätzung was man hat! Ich fand die Charaktere toll und authentisch beschrieben und in der Geschichte mit ihren eigenen Facetten und Alltagsproblemen zum Leben erweckt. Die Autorin hat sich in den richtigen Momenten den anstehenden Themen gewidmet ohne vorzugreifen oder den zukünftigen verlauf vorweg zu nehmen.
                  Eine RIESIGE Leseempfehlung!

                  Its me

                  Beiträge 55
                  17.07.2017

                    Ein wunderbar, kurzweiliges Buch dass ich gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Anna war mir von der ersten Sekunde an sympatisch und die Irrungen und Wirrungen innerhalb der Familie haben ihr sonst so ruhiges Leben kräftig durcheinander gebracht. Ich konnte es gar nicht erwarten zu erfahren wie es endet.
                    Das passende Buch für einen lauen Sommerabend - voll verdiente 5 Sterne :-)

                    Boyslover

                    Beiträge 49
                    10.07.2017

                      Diese Buch ist ein wunderschöner, leichter Roman für die Strandtasche.
                      Er beweißt mal wieder, dass es immer anders kommt als man denkt.

                      Anna verlor ihr Herz das erste Mal an Jan....die unvergessene Liebe eines Jugendsommers und das zweite Mal an Max, ihren Ehemann, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche.
                      Auch zur Ihrer Mutter hat sie keinen Kontakt mehr. Bis zu dem Zeitpunkt als ihre Mutter sie unbedingt sprechen will.....
                      Anna plant kurz bei ihr vorbei zu schauen und dann weiter nach Amrum zu fahren....zu der Liebe eines Sommers.....

                      Allerdings spielt das Leben anders und einige Ereignisse durchkreuzen ihre Pläne.

                      Das Cover dieses Buches sprach mich sofort an und ich wollte es nicht mehr weg legen.

                      gisela_maria

                      Beiträge 11
                      05.07.2017

                        Inhalt





                        Anna ist eine geschiedene Frau mit zwei Töchtern. Sie arbeitet in einem Hotel. Sie denkt über ihr Leben nach. An ihre erste große Liebe hat sie viele Erinnerungen. Was wird aus Jan geworden sein? Sie erfährt, dass Jan auf Amrum lebt. Sommer, Sonne und Ferien! Was liegt da näher, als sich in den VW-Bus zu setzen und an´s Meer zu fahren? Zumal ihre Mutter sich auch gemeldet hat. Anna hat schon viele Jahre keinen Kontakt mehr zu der alten Dame. So kann sie Mutter und Jan auf ihrer Reise verbinden. Anna bringt ihre Töchter zu ihrem Vater, der mit ihnen ein paar schöne Tage verbringen möchte. Wären da nur nicht die bösen Überraschungen .....


                        Meine Meinung

                        Sommer, Sonne und die Insel Amrum sorgen für Urlaubsfeeling. Man verspürt Lust auf ein Bad im Meer.
                        Diese Familiengeschichte zeigt deutlich, dass selbst nach 18 Jahren ohne Kontakt, die eigene Mutter niemals fremd wird.
                        Anna ist eine 37 jährige chaotische Frau, mit dem Herz am rechten Fleck. Ihren beiden Töchtern ist sie eine gute Mutter. Zu ihrem geschiedenen Mann Max hat sie kein so gutes Verhältnis, was sie aber nicht an den Kindern auslässt.
                        Zu viele Dinge sind passiert. Zu viele Gefühle wurden verletzt. So wundert es mich nicht, dass Anna überhaupt nicht begeistert ist, als sie ihre Reise zur Insel nicht alleine antreten kann.
                        Mit im Gepäck: Die 8 jährige Nelly, zickiger, 14 jähriger Teenager Sophie und Womanizer Max!
                        Annas Mutter Frieda freut sich über den Besuch der gesamten Familie. Die 62 jährige Dame kümmert sich noch weitgehend selber um ihren Hof. Die Kinder sehen ihre Oma zum ersten Mal. Trotzdem spüren sie zu ihrer Oma schon bald eine tiefe Verbundenheit. Für Sophie wird Oma Frieda eine wichtige Bezugsperson.

                        Die Autorin hat einen lockeren Sommer-Roman mit einem ernsten Thema verwoben. Frieda leidet an Demenz. Anna ist schockiert. Es soll jedoch die schönste Zeit werden, die Anna jemals mit ihrer Mutter verbracht hat.
                        Besonders neugierig war ich, ob Anna und Jan wieder zusammen finden.
                        Ich habe die weiblichen Protagonisten in mein Herz geschlossen. An Anna gefiel mir der Mut, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzten. Frieda macht einen schroffen Eindruck, ist aber eine verständnisvolle, liebenswerte Person. Sophie ist mitten in der Pubertät und muss ihren Weg erst noch finden. Ihre Oma hat sie zum richtigen Zeitpunkt kennengelernt. Die süße Nelly ist eine tolle Köchin und punktet damit bei der Oma.
                        Die Männer sind auch nicht ohne. Jan wirkt sympathisch, aber ein bisschen zu glatt.
                        Max hat es zwar faustdick hinter den Ohren, aber ich mag ihn. Man spürt die Liebe zu seinen Töchtern. Nicht nur zu denen ...
                        Max hat mit einem großen Problem zu kämpfen.
                        Hannes ist Briefträger und geht Frieda am Hof zur Hand. Der gemütliche Postbote hat einen lieben Menschen verloren. Hannes spricht sehr langsam.

                        Frieda: >>Früher hat mich Hannes mit seiner langsamen Art zu reden in den Wahnsinn getrieben. Heute weiß ich, welch übergroße Anstrengung die Suche nach Worten bedeuten kann.

                        NicolesBibliothek

                        Beiträge 2
                        05.07.2017

                          Eigentlich hatte Anna sich ihren Kurzurlaub ganz anders vorgestellt. Doch anstatt ihrer Jugendliebe Jan heimlich auf Amrum zu treffen, findet sie sich plötzlich mit ihren zwei Töchtern, ihrer dementen Mutter plus Hund und ihrem untreuen Exmann im Auto wieder und das Abenteuer beginnt. Immer im Hinterkopf begleitet sie die seit Jahren präsente Frage: Gibt es eine zweite Chance für Jan und mich?

                          Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven aus der Sicht eines personalen Erzählers wiedergegeben. Obwohl ich die Ich-Form in Romanen favorisiere, fand ich die Erzählweise angenehm und gut verständlich. Man bekommt einen guten Einblick in die Köpfe von Anna und ihrer 14-jährigen, pubertär-zickigen Tochter Sophie und kann sich mit deren Gedanken und Sorgen identifizieren. Zwischendurch erzählt Frieda ihre Lebensgeschichte, die sie für ihre Tochter in einem Notizheft festhält.

                          Mit der Mischung aus Road-Trip, Strandurlaub, Familiengeschichte und leichter Lovestory ist Katharina Herzog ein überzeugender Sommerroman gelungen, der sich perfekt für warme Urlaubstage eignet. Nach und nach erfährt der Leser Annas Geschichte, die tiefer geht, als der Klappentext anfangs vermuten lässt. Neben Friedas Demenz spielen z. B. Mobbing in der Schule oder Versagensangst eine Rolle.

                          Der Schreibstil ist angenehm locker und leicht, passend zu einem Sommerroman und gut lesbar. Die angenehm kurzen Kapitel haben mir genauso gut gefallen, wie die Perspektivwechsel der Erzähler. Auch die landschaftlichen Beschreibungen der Insel Amrum habe ich genüsslich aufgesogen und freue ich mich jetzt schon mal auf meinen hoffentlich irgendwann einmal stattfindenden Nordseeurlaub.

                          Die Geschichte ist keinesfalls vorhersehbar und damit wirklich gut gelungen. Auch die Entwicklung von Annas Liebesleben hat mich gleichermaßen überrascht und überzeugt. Die Auflösung der Konflikte am Ende des Buches waren weder übertrieben, noch unrealistisch.

                          Fazit:

                          Wer einen locker-leichten Sommerroman für entspannte Urlaubstage sucht, der ist bei „Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog gut aufgehoben. Die liebevoll gestaltete Familiengeschichte überzeugt mit authentischen Charakteren und glaubhaften Wendungen. Durch wechselnde Erzählstimmen kommt keine Langeweile auf. Mein Buchtipp für den Sommer.

                          ostseedeern

                          Beiträge 13
                          05.07.2017

                            Das Cover und der Rückentext hält genau, was es verspricht. Ein interessantes Buch, geschrieben aus den verschiedenen Sichtweisen, das perfekt in den Strandkorb passt. Die Geschichte ist toll durchdacht, ich fand das Buch einfach herrlich und perfekt für den Sommer, obwohl es sicherlich im Winter vorm Kamin mit Decke auch toll zu lesen ist, der nächste Sommer kommt bestimmt.

                            Jinyoung

                            Beiträge 0
                            28.06.2017

                              Ersteinmal sieht das Buchcover wunderschön aus. Mich hat es schon in den Bann gezogen. VIelleicht bin ich aber auch Verpackungsopfer. Naja es hört sich trotzdem gut an. Was passiert mit den Hauptcharaktären für wenn entscheidet sie sich. Muss sie sich entscheiden? Was ist das mit ihrer Mutter ich bin so neugierig.

                              B BABE

                              Beiträge 2
                              17.06.2017

                                "Immer wieder im Sommer" hat mich bei all den Rezessionen hier so angesprochen, als dass ich es unbedingt lesen musste. Und was soll ich sagen? Es hat sich unglaublich gelohnt und genau meinen Geschmack getroffen - eine sehr leichte, kurzweilige, unterhaltsame Geschichte von Anna, ihren beiden Töchtern Nelly und Sophie, ihrer Mutter Frieda, ihrem Exmann Max und ihrer Jugendliebe Jan, die im Sommerurlaub auf Amrum kurzfristig besucht wird. Geplant war von Anna eigentlich, das alleine zu tun, um herauszufinden, ob Jan und sie nach all den Jahren noch etwas verbindet - doch es kam genau so, wie das Leben immer schreibt: es kam anders...
                                Katharina Herzog schreibt herzerfrischend, ich musste sehr oft schmunzeln und lauthals lachen - das war mein erstes, aber sicherlich nicht mein letzte Buch von ihr... :)

                                juliane_liebscher

                                Beiträge 2
                                08.06.2017

                                  Eines vorweg - das Cover ist wunderbar gestaltet. Es lädt förmlich zu Lesevergnügen ein. Und der Klappentext hält, was er verspricht.

                                  Zu Beginn der Sommerferien möchte Anna ihre Töchter bei deren Vater am Starnberger See abgeben und anschließend ihre Jugendliebe Jan auf Amrum besuchen. Auch bei ihrer Mutter Frieda möchte sie vorbeifahren - denn diese hat ihr etwas mitzuteilen. Alles kommt jedoch anders als gedacht. Auf ihrem Weg nach Amrum wird sie von Max, ihren Töchtern, ihrer Mutter und letztendlich auch von einem aufgelesenem Teenager begleitet.

                                  Die Geschichte bleibt spannend bis zum Ende. Hält Jan was er verspricht oder ist Anna nur verliebt in die Erinnerungen von früher? Was hat Max für ein Geheimnis? Wie wird sich das Verhältnis von Anna zu ihrer Mutter entwickeln, nachdem sie merkt, wie sehr Frieda sie braucht? Eines steht fest - jede dieser Fragen wird beantwortet. In einer wundervollen Geschichte über Liebe, Freundschaft, Mut, Drama & Glück.

                                  Eine klare Leseempfehlung!

                                  Sannystar2002

                                  Beiträge 39
                                  02.06.2017

                                    Ich durfte "Immer wieder im Sommer" von Katharina Herzog als Buchpremiere lesen und möchte mich dafür als erstes herzlich bei Buchboutique bedanken. :)

                                    Dieser Roman ist der erste, den ich von Katharina Herzog gelesen habe und sicher nicht mein letzter. Es geht um Anna und ihre verrückte Familie, die sich auf eine Reise nach Amrum, aber auch auf eine Reise nach Freundschaft, Liebe, Familienzusammenhalt, Vertrauen und dem sich- selbst-Finden begibt.
                                    Das Buch liest sich leicht und ist flüssig geschrieben. Als ich es las, war leider gerade viel in meinem Leben los, weswegen ich etwas länger brauchte. Unter normalen Umständen ist es eines der Bücher, die man in wenigen Tagen verschlungen hat. Die Kapitel sind aus den unterschiedlichen Perspektiven von Anna, Sophie und Frieda geschrieben und man erhält Einblick in die Denk- und Handlungsweisen aller Charaktere. Dadurch ist die Geschichte stimmig und lässt keine Fragen offen. Dass es für Anna und Max eine 2. Chance gibt, ist ein schönes Happyend.
                                    "Immer wieder im Sommer" ist in der Tat ein schöner Sommerroman und hat bei mir Lust auf mehr Bücher der Autorin geweckt.

                                    ingrid_esser

                                    Beiträge 25
                                    28.05.2017

                                      „Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog aka Katrin Koppold passte für mich vom Lesezeitpunkt her perfekt, denn die Geschichte spielt an solchen warmen Tagen an denen ich das Buch gelesen habe. Anna, eine der Protagonisten des Buchs erinnert sich daran, dass die für sie wichtigen Ereignisse ihres Lebens immer im Sommer stattgefunden haben. In den Farben des Covers spiegelt sich der Sommer wieder. Das Blau, unterstützt von dem Muscheln, versetzte mich ans Meer und die Blätter und Blumen ließen mich an ihr sattes Leuchten in der Sonne denken.

                                      Anna ist 37 Jahre alt, geschieden und lebt mit ihren 8 und 14 Jahre alten Töchtern in München. Dort jobbt sie als Zimmermädchen in einem Hotel. Bereits vor 18 Jahren ist sie zu Hause ausgezogen. Mit Frieda, ihrer inzwischen 62-jährigen Mutter, hat sie keinen Kontakt gehalten. Ein Brief von ihr mit der Bitte, sie anzurufen, weckt bei Anna den Wunsch ihre Mutter auf dem Weg nach Amrum zu besuchen. Sie möchte auf die Insel, weil Jugendliebe Jan lebt wie sie vor kurzem zufällig aus der Zeitung erfahren hat. Eigentlich sollten ihre Töchter Nelly und Sophie bei ihrem Ex-Mann Max in dessen Hütte am Starnberger See bleiben, aber nach einer unwillkommenen Überraschung, beschließt sie die beiden in ihrem alten VW-Bus mitzunehmen. Nach dem Eingeständnis von Max, dass er krankgeschrieben ist, möchte auch er sie begleiten. Anna hat geahnt, dass es Frieda nicht gut geht. Seit Jahr und Tag lebt sie nach dem frühen Tod ihres Mannes allein auf dem bäuerlichen Anwesen. In absehbarer Zeit will sie in ein Pflegeheim ziehen. Als sie von den Ferien auf Amrum erfährt, beschließt sie ebenfalls mitzufahren. Mir stellte sich nun die Frage, ob es Anna unter diesen Umständen möglich ist, mit Jan auf der Insel Kontakt aufzunehmen.

                                      „Immer wieder im Sommer“ ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Der Autorin gelingt es, die Erzählung auf drei Ebenen in wohl dosierten Anteilen zu schildern. Frieda, Anna und Sophie sind dabei die Hauptfiguren und ihnen sind auch die Kapitel des Buchs im lockeren Wechsel gewidmet. Hervor treten dabei die Abschnitte von Frieda, die in der Ich-Form erzählt und vor allem auf bedeutsame Situationen aus ihrer Vergangenheit zurückblickt. Diese Kapitel stammen aus dem Notizbuch, das Friede begonnen hat, speziell für Anna zu schreiben. So werden mit und mit ein paar kleine Familiengeheimnisse nicht nur für den Leser aufgedeckt, sondern auch offene Fragen in Bezug auf ihre Eltern beantwortet, die Anna seit ihrem Auszug von zu Hause begleiten.

                                      Annas Leben ist leider nicht ganz nach ihren Vorstellungen verlaufen. Ihren Wunsch im Modebereich kreativ tätig zu werden, hat sie wegen des Haushalts und der Familie aufgegeben. Daher ist sie auf der Suche nach einem Neubeginn. Gedanklich lässt sie Revue passieren, an welchen Stellen sie die eventuell falschen Entscheidungen getroffen und ob sie vielleicht Chancen verpasst hat.

                                      Während Annas Fahrt nach Amrum durch die nicht eingeplanten Mitreisenden zu einigen amüsanten Situationen führt, durchlebt auf der dritten Erzählebene die pubertierende Sophie Höhen und Tiefen. Sie beginnt, die Anweisungen ihrer Eltern in Frage zu stellen und hat in der Schule ein Faible für einen Jungen entwickelt. Vermutlich aus eigener Erfahrung setzt die Autorin gekonnt ihr aufmüpfiges Verhalten in Szene.

                                      Die verschiedenen Teile an der Erzählung fließen nahtlos ineinander und führen zu einem wunderbaren Ganzen mit viel Liebe, Spannung, Humor und auch Tiefgang in Bezug auf den Umgang mit Krankheit, Mobbing und der Auseinandersetzung mit begangenen Fehlern. Der Roman ist so wärmend wie die Sommersonne und so erfrischend wie das Meer, für mich beste Leseunterhaltung und eine unbedingte Leseempfehlung.

                                      nalik

                                      Beiträge 21
                                      26.05.2017

                                        Dieses Buch ist das perfekte Sommerbuch. Es handelt von Anna und Max, die seit fünf Jahren geschieden sind. Anna, die jahrelang keinen Kontakt zu ihrer Mutter hatte erhält auf einmal einen Brief, in der ihre Mutter um ein Gespräch bittet. Gleichzeitig erfährt sie von ihrer Jugendliebe Jan durch einen Zeitungsartikel seinen Aufenthaltsort und beschließt kurzerhand erst ihre Mutter und dann Jan zu besuchen. Doch es kommt alles anders, denn auf einmal befindet sie sich mit ihren Kindern, Max und auch uhrer Mutter auf die Reise zu Jan. Und auch auf der Insel kommt alles anders als Anna denkt.

                                        Ich fand dieses Buch sehr gut. Es hat Spaß gemacht es zu lesen. Dadurch, dass wir aus der Perspektive von Anna, Frieda und Sophie erzählt bekommen erfährt man auch viel über die Vergangenheit und sichtweise der Personen. Für mich ein Buch, das definitiv Lust auf Sommer macht.

                                        lesebegeistert

                                        Beiträge 29
                                        23.05.2017

                                          Dieser Roman wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt. Frieda und ihre Tochter Anna haben keinen Kontakt mehr. Als sie ein schwerer Schicksalsschlag wieder zueinander führt. Ein richtiger Sommerroman. Sehr gefühlvoll geschrieben. Man hofft als Leser sehr auf ein Happy End.

                                          buchlesemaus

                                          Beiträge 17
                                          17.05.2017

                                            Das Buch von dieser Schriftstellerin hat mich eigentlich deswegen angesprochen wegen dem tollen Cover und auch der Klappentext hörte sich sehr gut an deswegen setze ich ihn auf meine Bucherliste kauf

                                            Sprotte

                                            1 Beitrag
                                            17.05.2017

                                              Anna ist geschieden und lebt mit ihren zwei Töchtern in München. Durch einen Brief ihrer Mutter und weil ihr Exmann nicht an die "Übergabe" der Töchter gedacht hat, gerät der Start in die Sommerferien durcheinander. Anna bleibt nichts anderes übrig als mit "Anhang" zu reisen. Ihre Töchter und den Exmann im Gepäck fährt sie zu ihrer Mutter und anschließend nach Amrum um ihre Jugendliebe wiederzusehen. Chaotische, gefühlvolle Tage folgen und es werden etliche Entscheidungen getroffen.

                                              Das schon vom Cover her sehr ansprechende Buch ist eines der schönsten, welches ich in der letzten Zeit gelesen habe und ich habe direkt noch ein Exemplar gekauft und verschenkt. Der leichte, flüssige Schreibstil nimmt sofort gefangen und man seufzt, schmunzelt, grübelt und fühlt mit den Protagonisten. Es ist ein Buch aus dem Leben, über Krankheit und verpasste Chancen, falsche Entscheidungen und auch Sehnsüchte so wie den eigenen Schatten über den zu sspringn es doch so schwierig ist.
                                              Ein toller Roman, leider zu schnell zu Ende aber unbedingt weiter zu empfehlen.

                                              Sarah1980

                                              Beiträge 28
                                              16.05.2017

                                                Ich fand dieses Buch einfach nur großartig. Das Cover erscheint fröhlich und verlockt einem das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist locker und es macht richtig Spaß das Buch zu lesen. Ich hatte es in 2 Tagen durch, weil es mir richtig gut gefallen hat und das Lesen so dahin glitt, kann ich gar nicht in Worte fassen. Ich kann dies Buch 100%ig weiterempfehlen.

                                                Sissy

                                                Beiträge 9
                                                10.05.2017

                                                  Anna möchte zu ihrer Jugendliebe nach Amrum reisen. Doch dann ist sie nicht wie geplant alleine unterwegs sondern hat auch ihre beiden Töchter, ihre Mutter, deren Hund und ihren Exmann mit im Gepäck.

                                                  Mit diesem Buch durfte ich eine tiefgründige Geschichte lesen. Anna hat seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter, nun meldet sich diese, weil sie an Demenz erkrankt ist. Die beiden beginnen sich wieder anzunähern und die Vergangenheit zu bewältigen. Die kleine Tochter von Anna hat Probleme in der Schule, da sie gehänselt wird, die große Tochter Sophie ist mitten in der Pubertät und dementsprechend schwierig. Und dann ist da noch der Exmann, der Anna betrogen hatte, was der Grund für die Trennung war. All diese Themen wurden auf eine zum einen humorvolle, zum anderen einfühlsame Art behandelt. Vor allem hat es mir gefallen, wie das Thema Demenz in die Geschichte mit eingebaut wurde - das hat mich sehr nachdenklich gemacht.

                                                  Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen, die Charaktere der Geschichte kennenzulernen. Was mir auch gefallen hat, es wurde aus Sicht von Anna, Sophie oder Frieda erzählt. So kamen die Gedankengänge, die Gefühle dieser drei Frauen noch besser zum Ausdruck.

                                                  Fazit: Keine leichter Sommerroman, wie anfangs vermutet, sondern ein Buch mit Tiefgang, das ich eindeutig empfehlen kann.

                                                  Jonas

                                                  Beiträge 42
                                                  10.05.2017

                                                    Dieses Buch hat mich sehr enteuscht.Anfangs habe ich mich sehr gefreut .Das fröhlich Cover verführt zum lesen das Buch selbst war für mich sehr langwierig da es meinen Erwartungen keines Falls gerecht wurde.

                                                    SarahLiebtBücher

                                                    Beiträge 32
                                                    06.05.2017

                                                      Aus Sicht 3er Generationen geschrieben , bekommt man tiefe Einblicke in das Gefühlsleben und Sichtweise der unterschiedlichen Alter und was letztendlich Familie ausmacht.
                                                      Mit ihrer unvergleichlichen Art des Schreibens hat Katharina Herzog es geschafft mich durch das Gefühlschaos der einzelnen Protagonisten zu führen. Ich war zu jeder Zeit dabei , habe mitgelitten, mich gefreut, geschmunzelt und war immer gespannt was die Autorin noch an Wendungen für mich bereit hält.
                                                      Vielen Dank für diese wunderschöne Geschichte.

                                                      Bookslover

                                                      Beiträge 6
                                                      05.05.2017

                                                        Ein Buch, dass das Leben schreibt...

                                                        Eigentlich wollte Anna doch nur alleine Urlaub machen, und dann hat sie auf einmal ihren Exmann in ihrem Auto, ihre pubertierende Tochter, die von allem und jedem genervt ist, sowie einen fremden Jungen, der auch irgendwie in die gleiche Richtung muss, ihre Mutter, und ihre andere Tocher - was ein Spaß!
                                                        Was sich anfangs schrecklich gestaltet wird mit der Zeit immer mehr ein Vergnügen für Anna und ihre Familie. Sie nähern sich einander an und teilen viele Momente miteinander, die auch die Vergangenheit nicht außen vor lässt.
                                                        Unglaublich glaubwürdig ge- und beschrieben, humorvoll, traurig, aufbrausend. Das Ende hatte ich mir ganz anders vorgestellt, doch, dass dieses einzigartige Buch aus mehreren Sichten geschrieben ist, lässt das Ende irgendwann vorausahnen. Es ist schön, verschiedene Sichten auf das Leben zu bekommen und die Mutter-Tochter Beziehungen zu vergleichen.

                                                        Kann man echt nur weiterempfehlen. Für alle, die das Leben lieben lernen möchten.

                                                        Elisa

                                                        Beiträge 30
                                                        01.05.2017

                                                          Es ist eine nette Idee, irgendwann im Leben eine zweite Chance zu bekommen und diese dann auch tatsächlich und gegen alle Widerstände zu nutzen. Diese Vorstellung hat auch mich, oder zumindest mein Herz, angesprochen. Generell bin ich diesem Buch etwas zwiespältig begegnet: mein Verstand war nicht hundertprozentig überzeugt: kaum unvorhergesehene Wendungen, die Spannung hielt sich in Grenzen, nichts Neues. Mein Herz hat sich aber voll angesprochen gefühlt und mit den verschiedenen Charakteren mitgefühlt und gelitten. Einige Male musste ich ein Tränchen verdrücken und meine Tochter zum Kuscheln holen. Es handelt sich also durchaus um eine unterhaltsame und kurzweilige Lektüre, die ich weiterempfehlen würde, zum Beispiel für einen Strandurlaub. Ein kleiner Kritikpunkt: an zwei Stellen wurden die Namen vertauscht (ich hab das e-Book) und solche Fehler stören mich immer sehr.

                                                          Jolle

                                                          Beiträge 7
                                                          30.04.2017

                                                            Inhalt
                                                            Vom Mut, das Glück wiederzufinden. Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...

                                                            Buchcover
                                                            Das Buchcover hat mich sofort angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht. Es macht richtig Lust auf den Sommer :)

                                                            Meinung
                                                            Die ist das erste Buch von der Autorin Katharina Herzog das ich gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen.
                                                            Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, es ist locker und flüssig geschrieben, so dass die Seiten nur so dahin fliegen.

                                                            Anna war mir auch Anhieb sehr sympatisch auch Ihre Töchter Nelly und Sophie finde ich sehr sympatisch auch Annas Ex-Mann Max und Ihre Mutter Frieda machen einen sehr netten Eindruck.

                                                            Obwohl Anna schon länger keine Kontakt zu Ihrer Mutter Frieda hat, fährt Sie gleich los nachdem Sie einen Brief von Frieda erhalten hat.
                                                            Dies hat mir sehr gut gefallen von Anna auch als Ihr Ex-Mann kurzer Hand beschlossen hat, mit zu fahren obwohl zwischen den beiden eher ein kühles Verhältniss herrscht.
                                                            Sophie und Nelly lernen dann zum ersten Mal Ihre Oma Frieda kennen, die Szenen auf dem Hof und auch der Urlaub auf Amrum haben mir sehr gut gefallen und wurden sehr bildlich beschrieben.

                                                            Ich habe richtig Lust bekommen mal wieder ans Meer zu fahren und im Strandkorb die Seele baumeln zu lassen.

                                                            Die ist der perfekte Roman dafür, sehr spannend und emotional und vergebe eine absolute Leseempfehlung + 5 Sterne.

                                                            Beiträge 3
                                                            28.04.2017

                                                              Nachdem das hier gewonnene Buch plus Schokolade (danke hierfür :)) bei mir angekommen waren, habe ich angefangen zu lesen, da ich nach der Leseprobe schon sehr gespannt war, wie es weitergeht. Ich hatte die Charaktere sofort ins Herz geschlossen. Das Buch ist erfrischend, alleine schon durch die Perspektivenwechsel zwischen Anna, ihrer Tochter Sophie und ihrer Mutter Frieda.
                                                              Zum Inhalt will ich jetzt nichts sagen, da der Klappentext ihn perfekt beschreibt. Aber soviel, es gibt einige interessante Wendungen, die ich nicht immer erwartet hätte. Außerdem will ich Milan hervorheben, da ich ihn besonders mochte, da er einfach das macht was er will. Aber eigentlich müsste ich dann weitermachen und alle nennen, da jeder etwas hat, was ihn besonders und erwähnenswert macht...
                                                              Mit dem sehr schön gestalteten Cover also alles in allem ein sehr gelungenes und schönes Buch. Nur empfehlenswert!

                                                              Ina

                                                              1 Beitrag
                                                              26.04.2017

                                                                Das wunderschöne Cover hat mich gleich angesprochen.
                                                                Es verspricht ein ideales Sommerbuch zu sein.
                                                                Das ist es auch. Mit viel Gefühl und Tiefgang.
                                                                Es ist eine schöne Familiengeschichte, in deren Mittelpunkt Anna, ihre beiden Töchter, ihre Mutter Frieda und ihr Ex-mann Max stehen.
                                                                Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, da aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde und es somit nicht langatmig wird.
                                                                Ich kann dieses berührende Buch nur jedem ans Herz legen.

                                                                archer2603

                                                                Beiträge 9
                                                                25.04.2017

                                                                  Immer wieder im Sommer von Katharina Herzog

                                                                  Anna arbeitet als Zimmermädchen in einem Hotel. Eines Tages steht sie auf dem Balkon des Hotels und ihre Erinnerungen ziehen plötzlich an ihr vorüber. Sie fragt sich, was wohl aus ihrer Jugendliebe Jan geworden ist. Wie gern würde sie nach ihm suchen. Und warum will plötzlich ihre Mutter mit ihr sprechen?

                                                                  Anna und Max sind geschieden, schon seit 5 Jahren. Die Mädchen sollen ihren Vater in den Ferien besuchen und Anna bringt sie hin. Was sie allerdings vorfinden gefällt keinem. Papa hat verschlafen, mit einer fremden Frau im Bett.
                                                                  Wütend will Anna die Kinder wieder mitnehmen. Die wollen aber da bleiben. Genau genau genommen will Spohie bei ihrem Vater bleiben, ihre kleine Schwester will mit Mama zur Oma fahren. Oma, Annas Mutter, die Anna schon so viele Jahre nicht gesehen hat.
                                                                  Dabei wollte Anna mal Zeit für sich alleine haben. Erst wollte sie ihre Mutter besuchen, dann zu Jan nach Amrum fahren.

                                                                  Max möchte aber die Kinder in den Ferien nicht abgeben und so kommt die Lawine ins rollen. Max fährt mit und es passieren so allerhand verrückte Dinge.

                                                                  Wir erfahren viel über Gefühle, Fehler und vertane Chancen. Über Toleranz und Nachsicht. Die Geschichte, daß Oma Frieda an Demenz erkrankt ist, berührt mich sehr. Vor allen, daß sie zum Ende hin ihre Fehler erkennt und auch einige wieder gut zu machen versucht. Lustige, aber auch traurige Zeilen berührten mich. Vor allem das Ende, an dem Frieda ihrer lange verlorenen Tochter das Glück zurückbringt.

                                                                  Eine wunderschöne romantische und zugleich aufregende Geschichte. Sie hat mich so gefangen genommen, daß ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Lange hat mich kein Buch mehr so berührt.

                                                                  Das Buch bekommt von mir eine absolute Kaufempfehlung. *****

                                                                  Granger 2.0

                                                                  Beiträge 36
                                                                  24.04.2017

                                                                    Die Leseprobe ist super geschrieben. Bin gespannt wie es mit Annas Leben weiter geht und was mit ihrer Mutter passiert. Annas Leben klingt nach einer spannenden dramatischen Leben. Freue mich zu lesen wie es weiter geht.

                                                                    KerstinT

                                                                    Beiträge 23
                                                                    23.04.2017

                                                                      Schöner und sommerlicher Familienroman

                                                                      Anna lebt mit ihren beiden Töchtern, Sophie und Nelly, getrennt von ihrem Mann Max in München. Eines Tages erhält sie einen Brief von ihrer Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hat. Anna solle sich bei ihr melden. Frieda leidet an Demenz. Gleichzeitig erinnert Anna sich an ihre Jugendliebe Jan und beschließ ihn auf Amrum zu besuchen, während die Kinder ihre Ferien bei Max verbringen. Auf dem Weg zu Jan will Anna kurz bei ihrer Mutter vorbeischauen. Doch dann wird ihr Plan durchkreuzt. Anna ist nun nicht allein auf dem Weg nach Amrum, sondern hat ihre Töchter, ihre Mutter und ihren Ex-Mann im Gepäck. Wird das gut gehen? Und wie kann sie sich nun mit Jan treffen? Ein turbulenter Sommer beginnt. Und wieder einmal zeigt sich, dass Annas wichtige Ereignisse immer im Sommer stattfinden.

                                                                      Bei diesem Roman handelt es sich um einen schönen, sommerlichen und unterhaltsamen Roman. Er wird aus drei Perspektiven erzählt: Anna, Frieda und Sophie. Anna und Sophie berichten aus der Gegenwart und nehmen den Leser mit nach Amrum. Frieda hingegen erzählt in der Ich-Perspektive aus der Vergangenheit, von Situationen, an die sie sich noch erinnert. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, so dass die Perspektiven schnell wechseln. Dies fand ich gut, da so mehr Bewegung in die Handlung kam. Die Handlung an sich ist schlüssig aufgebaut und wirkt realistisch. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Situationen und Charaktere werden sehr bildlich beschrieben, so hat man als Leser das Gefühl, man wäre ebenfalls auf Friedas Hof oder auf Amrum. Dieser Roman zeigt schön die Mutter-Tochter-Beziehungen. Einmal Anna und Sophie und einmal Frieda und Anna. Außerdem wird auch das Thema Demenz und vor allem der Umgang mit einem dementen Familienmitglied thematisiert. Natürlich spielt auch die Liebe eine große Rolle. Sonne, Meer und Liebe gehört eben irgendwie zusammen. Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch. Gut gefallen hat mir, dass sich der Schreibstil in den verschiedenen Perspektiven verändert hat. So spricht beispielsweise Sophie in einer jugendlicheren Sprache, als ihre Mutter und Großmutter. Ich habe mich durch diesen Roman sehr unterhalten gefühlt und habe nichts Größeres an ihm auszusetzen. Allerdings war es jetzt auch kein WOW-Effekt. Deshalb erhält er von mir vier von fünf Sternen.

                                                                      schnäppchenjägerin

                                                                      Beiträge 34
                                                                      20.04.2017

                                                                        Anna ist zweifache Mutter von Töchtern im Alter von 14 und acht Jahren, geschieden und arbeitet in München als Zimmermädchen. Zu ihrer Mutter Frieda hat sie seitdem sie mit 18 Jahren von Zuhause, dem "Annahof" ausgezogen ist, keinen Kontakt mehr. Überraschend erhält sie von ihrer Mutter einen Brief mit der dringenden Bitte sie zu kontaktieren.

                                                                        Statt nach alle den Jahren einfach nur anzurufen, möchte sich Anna mit ihrem alten VW-Bus auf den Weg zu ihrer Mutter machen und anschließend weiter ans Meer fahren, um die Ferien auf Amrum zu verbringen. Dort möchte sie ihre Jugendliebe Jan treffen, der als Sozialpädagoge in einem Kinderheim arbeitet und von dem sie in einer Zeitschrift zufällig gelesen hatte, dass er geschieden ist. Sie hat allerdings nicht damit gerechnet, dass sie die Reise nicht allein unternehmen würde, sondern zusammen mit der gesamten Familie: ihren Töchtern, der Mutter, Hund Hendrik - und Exmann Max.

                                                                        Der Roman ist aus der Sicht der drei Generationen der Frauen geschrieben: Anna, die die zentrale Rolle im Roman einnimmt, die älteste Tochter Sophie, die mittendrin in der Pubertät ist, kratzbürstig Konflikte mit ihrer Mutter sucht und erste Erfahrungen mit der Liebe sammelt und Mutter Frieda, wobei man in ihre Gedankenwelt durch eine Art von Tagebucheinträgen eintaucht und einiges über die Vergangenheit erfährt.

                                                                        "Immer wieder im Sommer" ist ein unterhaltsamer Sommerroman, der sich ideal als Urlaubslektüre eignet. Die kurzen Abschnitte sorgen für einen schnellen Perspektivenwechsel, was einerseits für Abwechslung sorgt, andererseits wird so aber auch das Eintauchen in jeden einzelnen Charakter erschwert. Mir persönlich entwickelte sich die Geschichte zudem zu schnell. Nachdem Anna als junge Erwachsene von ihrer Mutter enttäuscht jeglichen Kontakt abgebrochen hat und auch ihre Kinder ihre Großmutter nie kennenlernen durften, nähern sie sich sehr schnell wieder an. Anna bereut ihr Verhalten plötzlich und bedauert, dass sie so engstirnig war und wichtige Zeit mit ihrer Mutter verloren hat. Gleichzeitig nähert sie sich auch ihrem Exmann, der sie betrogen hat, und zu dem sie jedwedes Vertrauen verloren hatte, auf der Reise zu ihrer Jugendliebe überraschend wieder an, was mir trotz der Sehnsucht nach einer intakten Familie nicht so ganz nachvollziehbar war. In diesem Punkt wäre die Geschichte durchaus noch ausbaufähig gewesen und ließ an Tiefgang vermissen.

                                                                        Frieda, die unter schnell fortschreitender Demenz leidet, ist gezwungen ihren Hof mit den Tieren aufzugeben und kann sich nur in den Eintragungen in ihrem Heftchen öffnen und ihrer Tochter die Vergangenheit erklären. Auch wenn man nur Bruchstücke aus vergangenen Tagen erfährt, zeigt sich, dass sich die Geschichte in Teilen wiederholt und dass sich Mutter und Tochter nicht so unähnlich sind.

                                                                        Der Roman endet, wie es sich für einen leichten Sommerroman gehört, sehr positiv mit einem für alle Protagonisten glücklichen Ausgang.
                                                                        "Immer wieder im Sommer" ist ein generationenverbindender Roman über Vergangenheitsbewältigung, die Fähigkeit zu vergeben und ein Buch, das den unschätzbaren Wert der Familie hochhält und zeigt, wie wichtig ein Zusammenhalt trotz aller Unwägbarkeiten und Fehler jedes einzelnen ist.

                                                                        Bücherratte36

                                                                        Beiträge 12
                                                                        eine Antwort 19.04.2017

                                                                          Inhaltsangabe:
                                                                          Anna lebt nach der Scheidung mit ihren beiden Töchtern in München und dort arbeitet sie als Zimmermädchen in einem Hotel. Ihr Ex-Mann Max ist Pilot und genießt das Leben. Die beiden Töchter Sophie ist im Teenageralter und rebelliert ein wenig. Nele, die jüngste der beiden, hat we-nig Freunde und wird immer wieder geärgert. Anna ist mehr oder weniger mit ihrem Leben zu-frieden, obwohl sie viel lieber in der Modebranche Fußfassen wollte. Seit einiger Zeit fragt sie sich immer öfter, was aus ihrem Jugendfreund Jan geworden ist. Sie beschließt allein nach Amrum zu fahren um Jan wiederzusehen. Doch alles kommt ganz anders, denn sie erhält eines Tages Post von ihrer Mutter Frieda, zu der sie seit einigen Jahren gar kein Kontakt mehr hat. In dem Brief bittet ihre Mutter sie um ein Gespräch. Was will Frieda ihr mitteilen? Wird sie Jan wiedersehen?

                                                                          Immer wieder im Sommer ist der neuste Roman von Katharina Herzog. Der Klapptext verspricht eine sommerliche und wunderschöne Lebens- und Liebesgeschichte zu werden und das Cover hat schon den entsprechenden sommerlichen Touch.
                                                                          Mit dem leichten und flüssigen Schreibstil gelingt es der Autorin den Leser sofort in ihren Bann zu ziehen. Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben und man merkt, dass es gewisse An-lehnungen aus dem Alltag gibt. Keiner dieser Personen ist mir fremd geblieben. Eher das Gegenteil ist der Fall. An jedem Ereignis oder Schicksal nimmt man automatisch teil. Über die Hand-lung möchte ich nicht allzu viel schreiben, denn sonst verrate ich zu viel. Der Plot ist sehr gut recherchiert und ausgearbeitet worden. Dadurch, dass die Geschichte immer wieder von verschiede-nen Personen erzählt wird, kann der Leser sich in die jeweilige Figur sehr gut reinversetzen und ihre Gedanken folgen. Schade nur, dass man Max Sicht nicht erzählen lassen hat. Wäre auch mal interessant gewesen, wie er das Ganze gesehen hätte. Katharina Herzog hat hier ein wunderbares und sehr berührendes Buch über das wahre Leben mit all seine Facetten geschrieben: Pubertät, Trennung, Krankheit, Sehnsucht, Vergangenheitsbewältigung, Verzeihen und natürlich die Liebe. Während des Lesens merkt man schon, dass einige Passagen aus dem Leben gegriffen worden sind, denn sowas kann man sonst nicht so emotional rüberbringen, wenn man es nicht erlebt hat. Bei diesem Buch stimmte einfach alles: die perfekt eingefangene Stimmung, ein hier und da ein wenig Spannung und das stimmige Ende machten diesen Roman einfach brillant und perfekt.

                                                                          Ein wunderschöner, emotionaler und zugleich nachdenklicher Roman von dem noch lange sprechen wird. Wer dieses Buch nicht liest, ist selber schuld!

                                                                          • SBS

                                                                            Beiträge: 36
                                                                            06.09.2017

                                                                            Ich habe schon länger überlegt mir das Buch zu besorgen, aber spätestens seine Einschätzung "Wer dieses Buch nicht liest, ist selber schuld!" hat mich dem Kauf einen deutlichen Schritt näher gebracht ;)

                                                                          KatiKatharinenhof

                                                                          Beiträge 55
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                                                                            Bisher hatte Anna kein Glück in der Liebe - ihre Ehe mit Max zerbrach vor 5 Jahren an einem Seitensprung und dann gab es auch noch ihre Jugendliebe Jan, eine bisher unvergessene Liebe eines wunderschönen Sommers.
                                                                            Als Anna erfährt, dass er auf Amrum wohnt, packt sie das Reisefieber und sie beschließt, mit ihrem geliebten roten VW-Bulli auf die Insel zu fahren.
                                                                            Doch sie hat die Rechnung ohne ihre Mutter gemacht, die sich plötzlich nach 18 Jahren Funkstille wieder meldet- sie hat keine guten Nachrichten im Gepäck.
                                                                            Am Ende beherbergt der Bulli nicht nur Anna und Frieda, es fahren auch Max und ihre beiden Töchter mit...das Chaos beginnt :-)

                                                                            Bisher war mir Katharina Herzog als Autorin unbekannt und so habe ich voller Vorfreude meine Strandtasche gepackt und bin mit als Passagier in den wunderschönen Oldtimer-Bulli gestiegen.

                                                                            Die Reise nach Amrum war gespickt mit wundervollen chaotischen Erlebnissen, viel Gefühl und den wirklich gelungenen Schilderungen einer Familien. die erkennt, dass jeder im Leben eine zweite Chance verdient hat.

                                                                            Allen voran die toll gezeichneten Charaktere, die so lebensecht waren, mit allen Ecken und Kanten, so dass ich mich herrlich in Anna und Max, aber auch in Frieda und die Kids hineinversetzen konnte.

                                                                            Der sensible Umgang mit den Themen Demenz und Sterbebegleitung wurde mit leisen, sanften Tönen perfekt in die chaotischen Erlebnisse eingewoben, so dass ein rundherum gelungenes Gesamtbild entstanden ist.


                                                                            Natürlich durfte hier auch die Romantik nicht fehlen und die hat die Autorin perfekt in Szene gesetzt. Erste Küsse einer Sommerliebe unterm Sternehimmel, aufkeimende Gefühle am Lagerfeuer, und am Ende das safte Aufleben einer bereits begrabenen Beziehung waren für mich sehr emotionale Momente, wo auch ab und an mal ein Tranchen geflossen ist.

                                                                            Fazit: ein wundervoller Roman, der mit viel Herz, Gefühl und Authentizität  ein perfekter Begleiter nicht nur für die Strandtasche ist

                                                                            clr_brg

                                                                            Beiträge 2
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                                                                              Anna lebt ein bescheidenes und geordnetes Leben mit ihren beiden Kindern Nelly und Sophie. Doch diese Ordnung wird durch eine Nachricht von ihrer Mutter in der steht, dass diese gerne mit ihr reden würde unterbrochen. Unter anderen Umständen nichts ungewöhnliches, aber Anna hat schon seit Jahren kein Kontakt mehr zu ihrer Mutter. Durch einen kleinen Zwischenfall sitzt Anna nach kurzer Zeit schließlich mit ihrem Ex-Mann Max, mit ihrer Mutter Frieda mit den beiden Kindern Nelly und Sophie und mit einem jungen Mann im Auto auf dem Weg zum Strand zu ihrer Jugendliebe Jan....

                                                                              Ich bin wirklich froh dieses Buch gewonnen zu haben, denn ist ist wirklich nur zu empfehlen. Immer wieder im Sommer ist eine wunderschöne Sommerlektüre, die wirklich gute Stimmung zaubern kann. Schon alleine das Cover erinnert an einen an einen schönen Sommertag mit diesem blauen Farbklecks und den verschiedenen sommerlichen Gegenständen außenherum.
                                                                              Das Buch ist aus drei Sichten geschrieben. Einmal aus Sophies Sicht, die mit ihrer jugendlichen Art manchmal sehr naiv und bockig sein kann. Aus Annas Sicht, die sich mit Alltagsproblemem rumschlagen muss und aus Friedas Sicht, bei der man die "Altersweisheit" spüren kann. Ich finde man kann sich sehr gut in die Charaktere reinfühlen, vorallem in Sophie, da sie sich wie eine typische Jugendliche verhält und eben auch eine jugendliche Sprache hat.
                                                                              Durch die Charakterwechsel und durch die kurzen Kapitel ist das Buch sehr abwechslungsreich und eine perfekte Lektüre für den Sommer.
                                                                              Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Der Anfang geht zwar manchmal sehr schnell, aber anderseits möchte man ja auch keine hundert Seiten über ihr Leben lesen.

                                                                              Fazit: Ein wirklich tolles Buch, dass perfekt für einen warmen Sommertag ist. Deshalb verdient dieses Buch auch volle Sterne von mir