Jojo Moyes

Ein Bild von dir

Zwei Paare – getrennt durch ein Jahrhundert, verbunden durch ein Gemälde.
Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein – für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Édouard einst von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll …
Hundert Jahre später. Liv trauert um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück …


Autorenbild Foto von Jojo Moyes

Die  Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.


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Rezensionen

Fee

Beiträge 46
28.06.2017

Ich erinnere mich noch genau, als ich die Werbung zu diesem Buch gesehen habe, dass war kurz nach einem Fußballspiel und ich hatte gerade 'Ein ganzes halbes Jahr' in der Hand, da sah ich dieses Exemplar an der Wand von mir gegenüber kleben und mir ist ein Licht aufgegangen.
Das ist wirklich eine wunderschöne Liebesgeschichte wo ich mir ab den ersten Absätzen einfach nur dachte ... Wow ... das muss man als Autorin erst einmal schaffen. Der Schreibstil von Jojo Moyes war wie immer sehr angenehm und ich bin durch das Buch geflogen, habe die Liebe mit ihren Höhen und Tiefen aufgesogen und manchmal auch einfach nur das Buch gestreichelt.
Es ist ein wenig verrückt, aber wer die Zeilen von 'Ein Bild von dir' nicht kennt, der sollte sich schleunigst dran setzten.

Bücherfreundin

Beiträge 47
07.02.2017

Der Roman besteht eigentlich aus zwei sehr unterschiedlichen Geschichten. Beide haben scheinbar fast nichts miteinander zu tun haben, liegen zeitlich fast hundert Jahre auseinander, das gesellschaftliche Umfeld ist jeweils völlig verschieden, und die Personen, die darin vorkommen, sind zwangsläufig natürlich auch ganz andere. Eine weniger gute Autorin würde wahrscheinlich bei den notwendigen Zeitsprüngen den Leser nerven und ermüden. Aber Jojo Moyes gelingt es, die beiden Storys elegant und glaubwürdig miteinander zu verbinden, so dass sie sich gegenseitig antreiben, und dem Roman eine ungeheure Spannung und Dynamik verleihen.

Da ist also zunächst mal die Geschichte der Sophie im von den Deutschen besetzten Frankreich des Jahres 1916, und ihr Kampf ums tägliche Überleben. Die Autorin schildert dies alles so glaubwürdig und authentisch, dass man im Buch das Gefühl hat, in die damalige Kriegszeit einzutauchen. Und da ist da dieses Bild, Sophies Portrait, das sie so mit ihrem geliebten Edourd verbindet und das dann im weiteren Verlauf des Romans eine entscheidende Rolle spielen wird.

Kaum hat man aber Sophie und ihre Familie liebgewonnen und freut sich auf noch mehrere Hundert Seiten mit ihnen, kommt dann plötzlich in Teil 2 der totale Umbruch: anderer Ort (London), andere Zeit (unsere Zeit) und andere Personen (zwangsläufig wegen dem Zeitunterschied ) Es dauerte bei mir ein bis zwei Kapitel, bis ich diesen "Schock" überwunden hatte, aber dann konnte ich auch die neuen Charaktere, insbesondere Liv und Paul lieb gewinnen. Frau Moyes hat wirklich eine Fähigkeit, Menschen glaubwürdig, authentisch zu zeichnen, so dass sie es schafft, während eines Romans mit schon starken Figuren noch weitere hinzu zu fügen, die gegenüber den ersten keinesfalls blass wirken.

Und nach und nach merkt man als Leser dann auch, was die beiden so unterschiedlichen Erzählstränge miteinander zu tun haben, warum sie sogar untrennbar miteinander verbunden sind. Die Geschichte von Sophie wird nämlich nun aus dem Blickwinkel Livs weiter erzählt. Man erfährt also durch Liv und ihre Nachforschungen wegen des Bildes, wie es damals mit Sophie weiterging. So dass Spannung und Dynamik im Roman sozusagen aus zwei Quellen kommen: von Livs aktuellem Kampf um das Bild , und von den ständigen Rückblenden, durch die man Stück für Stück erfährt, wie es Sophie und ihrer Familie damals weiter erging.

Wie beide Geschichten weitergehen, sei natürlich noch nicht verraten. Auf jeden Fall nicht voraussehbar. Oft glaubt man, die Story steht kurz vor der Auflösung, dann kommt wieder eine überraschende Wende, und dann noch eine. Und vor allem die finale Lösung ist verblüffend und stark. Wenn man bei der letzten Seite angekommen ist, fühlt man sich wie am Ende eines richtig guten Kinofilms: man hat alles um sich rum vergessen, nicht gemerkt, wie die letzten Stunden vergangen sind.

Fazit:
Frau Moyes hat wieder einen fesselnden Roman mit interessanten historischem Hintergrund, spannender Story, starken Figuren und viel Emotion geschrieben. Vielleicht ist er sogar ein wenig zu perfekt konstruiert. Für mich waren es (im Rückblick) irgendwie ein paar Zufälligkeiten und Wendungen zu viel, die immer genau an der passenden Stelle passierten. Man weiß ja als Leser, dass es im Leben, im Alltag leider nie so perfekt passt. Aber greift man nicht gerade deshalb zu einem Roman, oder geht in einen Kinofilm: um dem Alltag, der täglichen Mittelmäßigkeit zu entfliehen, um für ein paar Stunden in eine richtig perfekte Story einzutauchen, die einen alles um sich rum vergessen lässt? Und wer sich das von dem Buch erhofft hat, dessen Erwartungen werden nicht nur erfüllt, sondern sogar übererfüllt.

Ana83

Beiträge 5
16.07.2017

    Klappentext
    Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein - für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihre gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Édouard von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll....
    Hundert Jahre später. Liv trauert um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück...

    Mein Meinung
    Ich war ab der ersten Seite an von dem Buch gefesselt. Jojo Moyes Schreibstil ist großartig. Sie entführt die Leser, in dieser Geschichte, zum einen, in die Vergangenheit des ersten Weltkrieges, zu Sophie, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ihren Mann Édouard wiederzusehen, zum Anderen in die Gegenwart, zu Liv die um ihren Mann trauert und ihrem Leben, das nicht gerade gut läuft. Ich muss sagen, dass ich Sophies Geschichte eine Spur spannender fand.
    Beim Lesen bin ich in die Geschichte eingetaucht, habe alles um mich rum vergessen und hatte das Gefühl, dabei zu sein, wie eine Art unsichtbarer Gast, der dabei sitzt und alles hautnah miterlebt. Ich sage nur Kopfkino dazu.
    Toll fand ich es, dass man auch über Sophies Zeit in Paris und wie sie Édouard kennenlernte und sich in ihn verliebte erfährt, und somit auch die Entstehung des Bildes.
    Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und die zwei Protagonistinnen sind mir sofort ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen mit gefiebert und mitgelitten.
    Die Zeitsprünge fand ich persönlich überhaupt nicht schlimm und hat mich im Lesefluss auch gar nicht gestört.

    Fazit
    Ein wunderbares, berührendes buch, das man nicht aus der Hand legen möchte und einen noch lange nach dem Lesen nicht mehr los lässt.

    HanniinnaHs Bücherwelt

    Beiträge 11
    13.07.2017

      Meine Meinung:
      Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine gefühlvolle und emotionale Geschichte, die spannend war. Die Geschichte hat sich durch den Schreibstil von Jojo Moyes sehr leicht und auch angenehm lesen lassen.

      Die Geschichte ist einmal aus der Sicht von Sophie geschrieben, die im Jahr 1917 lebt und aus Livs Sicht, die im Jahr 2016 lebt. Beide waren mir sehr sympathisch. Sophie ist eine sehr selbstbewusste Frau, die sich sich um ihre Schwester und deren Kinder kümmert. Liv hat ihren Mann David verloren, weshalb sie immer noch sehr um ihn trauert. Er hat ihr dieses Bild geschenkt, das für sie dadurch nochmal eine größere Bedeutung hat.
      Die Zeiten sind manchmal gesprungen, was mich etwas im Lesefluss gestört hat.

      Mir hat die Thematik sehr gut gefallen. Wie haben den ersten Weltkrieg nur kurz in Geschichte durch genommen. Man denkt ja eher an den zweiten Weltkrieg zurück. Doch während des ersten Weltkriegs ist sehr viel passiert. Deshalb fand ich es sehr schön, dass die Autorin es genau beschrieben hat wie Leute darunter leiden mussten und wie Frankreich besetzt wurde.

      Das Cover gefällt mir sehr gut, da es schlicht gehalten ist. Es passt auch sehr gut zur Geschichte passt.


      Fazit:
      Es ist sehr schöne, gefühlvolle und auch spannende Geschichte, die da Jojo Moyes erschaffen hat.

      Fanti2412

      Beiträge 11
      13.06.2017

        In diesem Roman werden eigentlich zwei Geschichten erzählt, die von Sophie und Édouard im Jahr 1916 und die von Liv und David im Jahr 2006.
        Im ersten Teil haben Sophie und Édouard es mit den Wirren des 1. Weltkriegs zu tun. Während Édouard als Soldat im Kampf ist, lebt Sophie bei ihrer Familie. Das kleine französische Dorf ist von Deutschen besetzt und die Zeiten sind schwer.
        Die Autorin schildert diese Kriegszeit sehr glaubwürdig und spannend. Obwohl ich historische Geschichten nicht so sehr mag, war ich absolut gefesselt.
        Geschickt setzt sie am Ende des 1. Teils einen Cliffhanger und ich war zuerst ein bisschen entsetzt, weil ich doch wissen wollte, wie es Sophie weiter ergeht.

        Im zweiten Teil erleben wir Liv, deren Mann David vor vier Jahren gestorben ist. Geblieben ist ihr von David nur das besondere Haus, das er für sie gebaut hat und ein Bild. Es ist das Bild von Sophie, das Édouard einst von ihr malte und das das Einzige war, was Sophie von Édouard während des Krieges geblieben war.
        So verbinden sich dann die beiden Handlungsstränge und man versteht die Zusammenhänge.

        Im Verlauf der Geschichte beginnt Liv Nachforschungen anzustellen, über das Bild und auch über Édouard und Sophie. So erfährt der Leser dann nach und nach, wie es damals mit den beiden weiter ging. Dieses Stilmittel setzt die Autorin sehr geschickt ein.
        Die Zeitsprünge passen perfekt in die aktuelle Handlung, sind immer an die richtige Stelle gesetzt und sorgen so für viel Spannung.
        So wie ich im ersten Teil mit Sophie gelitten und gefiebert habe, erging es mir im zweiten Teil mit Liv ebenso und eben auch erneut mit Sophie.
        Dieser zweite Teil hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich ihn in einem Rutsch durchgelesen habe. Meine Neugier über das Schicksal von Sophie und Liv sowie des Bildes war einfach zu groß :-)
        Es gab viele Wendungen, Überraschungen und ein Ende, das mich sehr überrascht und glücklich lächelnd zurück gelassen hat.

        Jojo Moyes ist es erneut gelungen, mich mit diesem tollen Roman zu begeistern und zu überzeugen.
        Sehr gut charakterisierte Figuren, eine absolut fesselnde und auch spannende Story, viele unterschiedliche Emotionen und ihr wundervoller Schreibstil machen das Buch für mich zu einem Pageturner.
        Der reale historische Hintergrund ist nicht zu dominant und die Lovestorys sind gefühlvoll und warmherzig.
        Ich bin so begeistert, dass mir die Geschichte sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird!


        Fazit: 5 von 5 Sternen

        brigitte_schreiter

        Beiträge 46
        16.04.2017

          Ich bin so begeistert von dem Buch und konnte nicht aufhören zu lesen. Der Roman ist sehr einfühlsam geschrieben und Jojo Moyes ist wieder ein wunderbarer Roman gelungen.
          In diesen Buch sind zwei unterschiedliche Geschichten die miteinander verküpft sind.
          Sophie im besetzten Frankreich um 1916., wo der tägliche kampf ums Überleben gilt. Und da ist ein Bild, Sophies Portrait, was sie mit dem Maler Eduord verbindet. Dieses Porträt ist das einzige was sie mit ihm verbindet, und das er für sie malte.
          Im anderen Teil des Roman, 100 Jahre später geht es wieder um dieses Bild.
          Liv trauert um ihren Mann. Er ist verstorben. Ihr kostbarster Besitz ist genau dieses Porträt, was er ihr schenkte.
          mehr möchte ich nicht verraten. Der Roman bekommt von mir 5 Sterne.

          Lizzy62442

          Beiträge 7
          05.04.2017

            Vor einiger Zeit habe ich das Hörbuch gehört- immer, wenn ich ins Fitnessstudio gegangen bin. Und obwohl ich der totale Sportmuffel bin, können sich alle, die das Buch kennen, jetzt denken, wie schwierig es war, sich vom Crosstrainer wieder zu trennen :D
            Das Buch fängt sehr dramatisch an in einer schweren Zeit für die Protagonisten, doch Jojo Moyes schafft es wie immer mit viel Herz, dass man ein unglaublich gutes Gefühl hat, wenn man das Buch aus der Hand legt (oder in dem Fall die Stöpsel aus dem Ohr zieht ;))
            Das Buch bietet alles, was man sich wünschen kann: Spannung, authentisch skizzierte Charaktere, neue Facetten der Liebe und einfach Lust auf mehr von dieser grandiosen Autorin :)

            reading_hammy

            Beiträge 11
            23.03.2017

              Wieder ein wirklich toller Roman von Jojo Moyes.:-) Eine Herz zerreißende Geschichte. Ich mochte wirklich gerne, dass es heute UND (!!!) in der Vergangenheit spielte. Die arme Liv, ein wirklich toller Charakter in dieser tollen Geschichte. :-)

              schnäppchenjägerin

              Beiträge 25
              18.03.2017

                St. Péronne im Jahr 1916. Frankreich ist zu dieser Zeit des Ersten Weltkrieges von den Deutschen besetzt. Sophie Lefèvre führt mit ihrer Schwester Hélène das Hotel Le Coq Rouge weiter und wird gezwungen, den deutschen Soldaten allabendlich ein Menü zu servieren, während die französische Bevölkerung selbst Hunger leidet. Von ihrem Ehemann Édouard an der Front hat Sophie schon seit Längerem nichts mehr gehört, weshalb sie sehr an einem Porträt hängt, das ihr Mann von ihr gezeichnet hat.

                Der deutscher Kommandant Friedrich Hencken ist von der starken Frau fasziniert und ein Bewunderer des Porträts.
                Als die Ungewissheit um das Wohlergehen von Édouard für Sophie unerträglich wird, ist sie bereit, sich dem deutschen Kommandanten, dem sie ihr Vertrauen entgegenbringt, hinzugeben und das Porträt gegen eine Fahrt zu ihrem Mann einzutauschen.

                2006 ist das Porträt im Besitz von Olivia Halston, deren Ehemann David, ein begabter Architekt, der im Alter von nur 38 Jahren überraschend gestorben ist. Liv lebt seit seinem Tod zurückgezogen in dem großen Glashaus und hält sich scheinbar nur durch das Porträt aufrecht, das ihr David auf der Hochzeitsreise in Barcelona geschenkt hat. Das Gemälde ist nicht nur eine Erinnerung an ihren verstorbenen Mann, die "Jeune Femme", die ihr angeblich ähnlich sieht, zeigt eine starke Frau, die ihr Kraft gibt.

                Liv ist verschuldet und musste ihr Haus bereits mit mehreren Hypotheken belasten. Als dann auch noch ihre Handtasche gestohlen wird, nachdem sie ihr Konto überzogen hat, um die Grundsteuer für das Architektenhaus bezahlen zu können, lernt sie Paul McCaffrey kennen. Der ehemalige Polizist ist ihr an dem Abend behilflich und kann ihr später sogar ihre Handtasche zurückbringen.
                Sie lernen sich näher kennen und für Liv ist Paul der erste Mann, dem sie sich nach vier Jahren wieder öffnet. Als er das Porträt von Sophie in ihrem Schlafzimmer sieht, reagiert er plötzlich abweisend. Es stellt sich heraus, dass es ein millionschweres Kunstwerk ist, das von den Nachfahren von Sophie gesucht wird, die Anspruch darauf erheben. Paul ist der Mitarbeiter der Firma, die sich mit der Forderung der Rückgabe an die rechtmäßigen Besitzer beschäftigt.
                Liv kämpft für alle Beteiligten unverständlich wie eine Löwin um das Porträt, wobei ihr der materielle Wert egal ist. Es beginnt ein Gerichtsprozess um Kunstraub durch Nationalsozialisten, auf den sich die Medien stürzen, die Liv als Diebin darstellen. Sie droht alles zu verlieren: die junge Liebe zu Paul, das Porträt und aufgrund der Gerichts- und Anwaltskosten das von ihrem Ehemann entworfene Haus.

                "Ein Bild von dir" ist wieder ein emotionaler Roman der Bestseller-Autorin Jojo Moyes, der wie "Eine Handvoll Worte" einen Handlungsstrang in der Vergangenheit und einen in der Gegenwart hat. Auf beiden Zeitebenen geht es jeweils um das berührende Schicksal einer Frau in einer Ausnahmesituation. Beide Erzählungen gehen unheimlich nah und man leidet mit der starken, aber am Ende völlig verzweifelten Sophie mit. Die Situation in ihrem Heimatort in Nordfrankreich zur Zeit der Besatzung durch die Deutschen ist sehr anschaulich beschrieben. Die Bevölkerung ist gebeutelt von den dort stationierten Soldaten und dem andauernden Krieg, auch wenn die Front weit weg ist. Durch Missgunst und gegenseitige Bespitzelung ist das Vertrauen in Bekannte und Nachbarn erschüttert. Auch Sophie, die sich selbstlos um die Einwohner des Orts gekümmert hat, wird am Ende verstoßen.

                Auch wenn es in der Gegenwart in London im Jahr 2006 nicht mehr um Leben und Tod geht, geht einem das Schicksal noch immer um ihren Ehemann trauernden Liv nahe, die sich in ihrer Einsamkeit irrational an ein Gemälde klammert.

                Der Schreibstil von Jojo Moyes ist gewohnt flüssig und die Handlung selbst, die sich auf über 540 Seiten erstreckt, zu keinem Zeitpunkt langweilig. Nachdem der letzte Roman "Im Schatten das Licht", den ich von der Autorin gelesen habe, für mich enttäuschend war, ist dieser Roman wieder große emotionale Unterhaltung mit einem interessanten historischen Hintergrund.

                a. unicorn

                Beiträge 14
                17.02.2017

                  Tolle Liebesgeschichte mit höhen und tiefen. Arbeit ist nun mal nicht gut auf einer Hochzeitsreise. Sie war alleine Unterwegs und schaut sich Paris an. Dort lernt sie einen jungen Maler lernen.

                  Wer schon Bücher von Jojo kennt, kann mit diesen anfangen. Danach Ein Bild von dir. es handelt sich nämlich hier bei um die Geschichte danach.

                  Leseratte_ohne_Grund

                  Beiträge 57
                  17.02.2017

                  Nach "Die Tage in Paris" nun "Ein Bild von dir". Ein tolles Buch mit einer mitreisenden Geschichte. Sie spielt im 1 Weltkrieg. Da blieb Sophie nix von ihren Mann außer ein Bild von ihm.
                  Nach hundert Jahren. Liv trauert um ihren Mann David. Er starb vor vier Jahren. Nun bleibt auch Liv nur noch ein Bild von David. Allerdings muss sie einiges auf sich nehmen. Ob auch ihr eigenes Glück darunter leiden tut. findet es raus.

                  Sarah1980

                  Beiträge 15
                  14.02.2017

                    Die Tage in Paris ist ein Vorbuch zu diesem eigentlichen Buch. Wieder mal ein sehr fesselnder Roman von Jojo Moyes. Jedoch ist es anders geschrieben wie die vorherigen und nachfolgenden Romane von der Schriftstellerin. Es spielt im Damals und Heute und das Bild verbindet diese beiden Geschichten.

                    Katiii_liest_gern

                    Beiträge 46
                    06.02.2017

                      Der erste Roman von Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr" hat mich wie viele andere sehr beeindruckt, ich war regelrecht hingerissen. Dementsprechend groß waren dann die Erwartungen an ihren zweiten von mir gelesenen Roman "Eine handvoll Worte", der leider meine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Nun war ich natürlich neugierig wie mir ihr neuster Roman gefällt und was soll ich sagen, er ist einfach großartig.

                      Der Roman hat zwei Handlungsstränge. Er beginnt 1917 mit Sophie. Sie lebt mit ihrer Schwester, deren Kinder und ihrem jüngeren Bruder in einem kleinen Dorf in Nordfrankreich. Ihr Dorf ist von den Deutschen besetzt. Sophie und ihre Schwester betreiben ein kleines Hotel mit Restaurant, wo sie gezwungen werden für die Deutschen zu kochen. Ihren Mann Édouard hat Sophie seit Jahren nicht gesehen. Ein Porträt, dass er von gemalt hat, erinnert sie täglich an ihre große Liebe. Aber nicht nur ihr gefällt dieses ungewöhnliche Porträt, sondern auch dem deutschen Kommandanten.

                      Der zweite Handlungsstrang spielt 100 Jahre später in London. Liv lebt einsam und pleite in einem schicken Architektenhaus, das einmal ihr Mann entworfen und gebaut hat. Ihr Mann ist seit 4 Jahren tod, aber dennoch kann sie ihn nicht loslassen und zerbricht fast an ihrer Trauer. Nur von einem Bild, dass sie einmal zusammen gekauft haben und eine schöne Frau porträtiert, fühlt sie sich verstanden.

                      Das Porträt von Sophie verbindet die beiden Handlungsstränge. Es sind zwei sehr unterschiedliche Frauen, die Moyes beschreibt, dennoch zeigen sie in Krisensituationen wie stark sie wirklich sind. Beide Frauen sind mir emotional sehr nah gegangen. Besonders Sophies Situation hat mich oft atemlos gelassen. Jojo Moyes beschreibt sehr anschaulich das Leben unter der Besatzung. Nicht nur das Verhältnis zwischen Franzosen und Deutschen, sondern auch innerhalb der französischen Bevölkerung. Wo die Gefühle zwischen Zusammenhalt, Neid und Missgunst schwanken. Aber ihre die Trauer von Liv konnte ich deutlich spüren und nahm mich mit.

                      Für mich ein wirklich emotionaler Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Moyes hat zwei Frauen mit Ecken, Kanten und starken Gefühlen geschaffen, die mich beide mitgerissen haben. Der Schreibstil ist einfach mit viel Emotionen, klaren Beschreibungen und ohne kitschig zu werden. Das ist wirklich die große Kunst von ihr.

                      Elisa

                      Beiträge 30
                      14.01.2017

                        Ganz klare fünf Sterne. Ich fand das Buch wunderbar und kann die Meinung, andere Bücher der Autorin seien besser, nicht recht nachvollziehen. Das Buch hat mich emotional sehr gefesselt, ich habe mit den Personen mitgelitten und war sehr gespannt, wie es mit ihnen weitergeht. Die zwei Zeitebenen haben mir sehr gut gefallen. Pfiffig fand ich die Ähnlichkeiten in den Situationen von Sophie in der Vergangenheit und Liv in der Gegenwart. Das Bild steht für Beide für eine große Liebe und beide müssen das Bild einsetzen, um etwas Wichtiges zu erreichen. Während Sophie von ihren Nachbarn als Freundin der deutschen Besatzer verschmäht wird, wird Liv angekreidet, dass sie durch einen Prozess versucht, das Bild zu behalten. Auch mit ihr gehen ihre Gegner nicht mit Samthandschuhen um. Neben einer tollen, fesselnden Geschichte hat der Leser etwas über die Zeit des 1. Weltkrieges in den durch die Deutschen besetzten Gebiete Frankreichs erfahren. Ich hatte das Buch in zwei Tagen durch und freue mich schon auf das neue Werk von Moyes, das Ende des Monats erscheint.

                        dreijungsmama

                        Beiträge 4
                        04.01.2017

                          "Ein Bild von dir" ist nicht vergleichbar mit dem Beststeller "Ein ganzes halbes Jahr". Sollte man ähnliches erwarten, wird man enttäuscht werden.
                          Losgelöst aber von dem Roman "Ein ganzes halbes Jahr" ist das Buch "Ein Bild von dir" ein wunderbares Buch. Es spielt sowohl während den Kriegsjahren, sowie in der heutigen Zeit. Die Autorin schafft es auf hervorragende Art und Weise eine Verbindung zu schaffen zwischen den Geschehnissen der jeweiligen Zeiten und den Bezug dazwischen herzustellen. Am Anfang aber meint man lange Zeit das Buch würde tatsächlich nur während des 1. Weltkrieges (Frankreich) spielen. Man taucht richtig ein und leidet mit den Personen und den Geschehnissen mit. Dann auf einmal wird man in die Jetztzeit (London) katapultiert und man weiss anfänglich erst nicht warum.
                          Es wird aber schnell klar, dass es um das Bild geht. Das Buch ist sehr lesenswert.

                          Tati84

                          Beiträge 2
                          04.01.2017

                            Jojo Moyes ist eine klasse Autorin ich finde ihre bisher geschriebene Bücher besser, aber dieses hat mich teilweise auch gefesselt. Jedoch gibt es von ihr bessere Bücher aber für zwischendurch ist dieses auch ganz gut

                            Kuhni77

                            Beiträge 12
                            22.12.2016

                              Zwei Paare – getrennt durch Jahrhunderte – verbunden durch ein Gemälde!

                              INHALT

                              Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein – für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr Glück erinnert.

                              Hundert Jahre später trauert Liv um ihren, vor 4 Jahren gestorbenen, Ehemann David. Livs kostbarster Besitz: Ein Gemälde....

                              MEINUNG:

                              „Ein Bild von dir“ war mein erstes Buch von Jojo Moyes, aber auch jeden Fall nicht das letzte. Eine ganz tolle Autorin und einem schönen Schreibstil.

                              „Ein Bild von dir“ ist in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil befindet man sich Jahr 1916. Hier lernt man Sophie kennen,die mit ihrer Schwester und ihrem Bruder in St. Péronne/Frankreich lebt und dort ein kleines Hotel betreibt. Aber leider regiert der Krieg gerade das Land und der kleine Ort wird von deutschen Soldaten besetzt. Sophies Ehemann Édouard kämpft im Krieg und beide haben sich schon sehr lange nicht mehr gesehen. Aber ein Porträt, das Èdouard, in seiner Zeit als Maler, von ihr gemalt hat, begleitet sie durch die schlimmen Tage und gibt ihr immer wieder neue Kraft.

                              Im 2. Teil lernt man Liv kennen, die um ihren geliebten Mann trauert, der vor 4 Jahren gestorben ist. Auch sie findet Trost in einem Gemälde, welches sie von ihrem Mann geschenkt bekommen hat.
                              Der Maler: Édouard und das Model ist Sophie. Als man ihr das Bild abnehmen möchte, fängt Liv an zu kämpfen. Für dieses Gemälde ist sie bereit, alles zu opfern, und wenn es ihr eigenes Glück ist …

                              Mir haben die Zeitsprünge sehr gut gefallen und wie diese zwei Geschichten miteinander verbunden sind. Gerne hätte ich noch mehr von Sophie gelesen und war etwas traurig das ihre Geschichte zu schnell vorbei gewesen ist. Aber es gibt ja noch das Buch „Die Tage in Paris“, die mich wieder in die Welt von Sopie und Édouard bringen wird.

                              FAZIT:

                              Eine ganz tolle Geschichte, die ich wirklich nur empfehlen kann.

                              Kirsikka

                              Beiträge 3
                              15.12.2016

                                Jojo Moyes gehört für mich schon seit dem ersten Buch zu meinen Lieblingsautorinnen, da ich ihren Schreibstil mag. "Ein Bild von dir" hat mich sehr gefesselt, wie auch die Vorgängerbücher konnte ich es kaum aus der Hand legen. Ich bin eingetaucht in das Frankreich des Ersten Weltkrieges, habe mitgefiebert und vor allem gelitten, aber ebenso habe ich mit Liv gelitten, für die dieses Gemälde unsagbaren Wert hatte.

                                Wem "Ein ganzes halbes Jahr" und auch "Eine Handvoll Worte" gebreits schon gut gefallen haben, der kommt meiner Meinung nach auch nicht an "Ein Bild von dir" vorbei. Es ist ein weiteres tolles Buch aus der Feder von Jojo Moyes, dass es zu verschlingen gilt.

                                katja_kabatja

                                Beiträge 9
                                13.12.2016

                                  Wie bei alle Jojo Moyes Büchern: ich konnte nicht aufhören zu lesen auch wenn es weitaus bessere Bücher von ihr gibt.
                                  Vielleicht nicht jedermanns Fall wenn es im Buch immer wieder Zeitsprünge gibt und man die Geschichten quasi parallel liest.
                                  Für mich ganz ok,mal was anderes.

                                  Sannystar2002

                                  Beiträge 37
                                  08.12.2016

                                    "Ein Bild von dir" ist eines meiner Lieblingsbücher von Jojo Moyes. Ich liebe Bücher, welche in zwei verschiedenen Epochen spielen. Die Hintergründe sind sehr gut recherchiert und lassen die Geschichte dadurch authentisch wirken. Es sind zwei tragische Geschichten, nämlich die von Sophie und von Liv, welche mit einander verknüpft sind. Das Buch ist tiefgründig und lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es in Rekortzeit gelesen. Sehr empfehlenswert!

                                    Silviasa

                                    Beiträge 12
                                    29.11.2016

                                      Viele Vorrednerinnen haben bereits den Inhalt sehr schön und ausführlich beschrieben. Ich möchte hier nur noch meine Eindrücke hinterlassen: Mir hat das Buch sehr gefallen. Anders als "Ein ganzes halbes Jahr", aber auch sehr gut. Ich liebe Abwechslungen und hier wird eben in zwei verschiedenen Jahrhunderten berichtet.
                                      Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt fesselnd. Sie überzeugt mit Worten und den Geschichten selbst. Zuerst war ich vom Kriegsteil besonders angetan und habe mit der Familie gelitten. Die "Gegenwart" fand ich am Anfang ziemlich lasch und wenig aussagekräftig.
                                      Das änderte sich mit der Zeit, denn Livs Probleme schienen zu wachsen.
                                      Ihre Bekanntschaft, die Gefühle für Paul bringen Schwierigkeiten mit sich, aber Liv kann ihn nicht vergessen. Im Gegenteil, es kommt soweit, dass sie ihn regelmäßig ungewollt sehen muss. Ich fand es wundervoll Livs Gefühle miterleben zu können. Zu sehen wie sie am Anfang kurz vor dem Aufgeben steht, wie der Kampf um das letzte, ihr wirklich wichtige Geschenk von David ihr Kraft gibt. Wie sie die Geschichte von Sophie erfährt und wie sie Mitgefühl mit dieser Frau bekommt und sie nicht gehen lassen mag.
                                      Es ist ziemlich viel, was Liv in dieser Zeit ertragen und erdulden muss und das sie bis zum Ende kämpft zeigt schon wie viel Stärke in dieser Protagonistin steckt. Das Buch ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden. Einer meiner Lieblingsautorinnen und -bücher. Lesen ist eben meine Leidenschaft. Bis zu meinem nächsten Kommentar! Grüße

                                      Anne687

                                      Beiträge 18
                                      15.11.2016

                                        Diese Geschichte von Sophie und Edouard und Liv und David die knapp ein Jahrhundert später spielt, hat mich total fasziniert.
                                        Wie schon bei anderen Romanen von Jojo Moyes konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
                                        Wer Geschichten mag, die mit Zeitsprüngen verbunden sind, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

                                        nalik

                                        Beiträge 13
                                        04.11.2016

                                          Dieses Buch ist für mich eines der schwächeren Bücher von Jojo Moyes. Es erzählt die Geschichte von Liv und David sowie die Geschichte von Edouard und Sophie, die einige Jahrhundert vorher lebten. Das einzige was die vier verbindet ist ein Gemälde, auf dem Sophie zu sehen ist und das Liv von ihrem Mann erhalten hat.

                                          Die Geschichte ist ganz nett, aber irgendwie hat sie mich nicht gepackt. Ich konnte zu keiner Zeit mit den Protagonisten mitfühlen. Zudem hatte ich ein Problem damit, dass zwischen den beiden Zeiten hin und her gesprungen wird, so etwas mag ich nicht.

                                          Trotz allem ein Buch, das man lesen kann.

                                          Nabura

                                          Beiträge 17
                                          27.10.2016

                                            St. Péronne, 1916: Die Künstlergattin Sophie hat sich im zweiten Weltkrieg aus Paris in ihr Heimatdorf und das Hotel ihrer Familie zurückgezogen. Doch das Dorf steht inzwischen unter deutscher Besatzung. Während ihr Mann Édouard im Krieg ist, muss sich Sophie mit Bruder, Schwester, Nichte und Neffe durchschlagen und gegen den Hunger kämpfen. Als ein neuer Kommandant in den Ort kommt und beschließt, dass im Hotel ab sofort für die deutsche Besatzung gekocht werden soll, bringt das Sophie in eine heikle Lage.

                                            Sophie kann nicht ahnen, dass ausgerechnet ein Porträt von ihr neunzig Jahre später einer anderen Frau alles bedeuten wird. Liv erhielt das Porträt von ihrem Mann David, der nun schon seit vier Jahren tot ist. Doch nun soll es ihr weggenommen werden, da es sich angeblich um Raubkunst handelt. Trotz ihrer hohen Schulden beschließt Liv, um das Bild zu kämpfen.

                                            Im ersten Teil des Buches dreht sich alles um die mir schon aus der Vorgeschichte bekannte Sophie. Ihr Leben hat sich inzwischen völlig verändert, denn sie befindet sich in einem von den Deutschen besetzten Dorf. Schnell konnte ich mich in ihre schwierige Lage hineinversetzen, bangte um Édouard und die Sicherheit der Familie.

                                            Sophie ist mir dabei unglaublich schnell ans Herz gewachsen, weshalb ich mich kaum von der Erzählung ihres Schicksals lösen konnte. Welche Konsequenzen hat es für sie, dass sie nun für die deutschen Besatzer kochen muss? Was für ein Mensch ist der neue Kommandant wirklich? Die Situation ist höchst angespannt, jeder Fehltritt könnte schwerwiegende Folgen haben. Doch Sophie lässt sich nicht unterkriegen, wofür ich sie sehr bewundert habe. Die Faszination des Kommandanten für ein Porträt, das ihr Mann von ihr angefertigt hat, lässt sie schließlich alles so wagemutig auf eine Karte setzen, dass ich mich um sie fürchten musste.

                                            Nach 184 Seiten endet Sophies Geschichte für den Moment mit einem fiesen Cliffhanger. Das Buch springt ins Jahr 2006 zu Liv. Wie Sophie hat auch diese ihren Mann verloren – allerdings ohne Hoffnung auf Rückkehr, denn er ist verstorben. Seitdem hat sie ihr Leben nur noch mäßig im Griff, vor allem die stetig steigenden Schulden werden allmählich zum Problem. Umso mehr konnte ich verstehen, wie sehr ihr Herz an dem Porträt hängt, dass ihr Mann ihr geschenkt hat. Sophies Abbildung ist eine der wenigen Quellen, die ihr Kraft geben. Auch ihr fühlte ich mich in Windeseile nahe.

                                            Liv lernt bald einen Mann kennen, der genau der Richtige für einen Neuanfang zu sein scheint. Leider müssen die beiden schnell feststellen, dass ein riesiges Hindernis eine Beziehung undenkbar macht. Die Geschichte bietet romantische Szenen ebenso wie dramatische, denn der Vorwurf, dass es sich bei Livs geliebtem Bild um Raubkunst handelt, wirft bald ungeahnte Wellen. Ich konnte Livs Entscheidung, um das Bild zu kämpfen, sehr gut nachvollziehen. Gemeinsam mit Liv macht man sich daran, mehr Informationen zur Rechtslage in solchen Fällen zu sammeln, wodurch ich einen guten Überblick über das Thema erhielt. Die ganze Situation war so spannend und dramatisch, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Livs Geschichte wird schließlich immer wieder von kurzen Rückblenden zu Sophie unterbrochen, sodass man auch erfährt, wie es für sie weiterging. Beide Schicksale konnten mich sehr berühren und am Ende hatte ich einen dicken Kloß im Hals.

                                            „Ein Bild von dir“ ist ein ganz großartiges Buch, das mich gefesselt und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat. Der Autorin ist es gelungen, mich den Protagonistinnen ganz nahe fühlen zu lassen. Gemeinsam mit ihnen bin ich durch Höhen und Tiefen gegangen, wobei die Hoffnung nie ganz verloren ging. Dieses Buch ist voller Emotion und Gefühl, es hat mich nicht mehr losgelassen. Lest es, unbedingt!

                                            robby lese gern

                                            Beiträge 17
                                            01.03.2016

                                              es gibt Bücher.......

                                              .........die man nach dem Lesen weglegt und den Inhalt schnell vergisst, und es gibt Bücher, die beschäftigen einen nach dem Lesen noch sehr lange und man schließt sie mit einem zufriedenen Seufzer. Genau so ein Buch ist der neue Roman von Jojo Moyes " Ein Bild von dir ". Spannend und eindringlich geschrieben auf zwei Zeitebenen, die die Geschichte eines Gemäldes und dessen Bedeutung beschreiben.

                                              1917 in einem kleinen Ort im Norden Frankreichs. Sophie lebt mit ihrer Schwester, deren Kindern und ihrem Bruder im Haus des Restaurants und ehemaligen Hotels Le Coq Rouge. Ihr Mann, ein Maler, den sie in Paris kennengelernt hat, ist im Krieg. Ihr ist nur noch ein Gemälde von ihm geblieben, das er von ihr gemalt hat, als sie sich kennen und lieben gelernt haben. Die Bewohner des kleinen Ortes, allen voran Sophie, versuchen zu überleben so gut es geht und dem Feind, den Deutschen, die ihren Ort besetzt haben, mit passivem Widerstand zu begegnen. Als der Kommandant der Deutschen wechselt, werden Sophie und ihre Schwester gezwungen ,die Deutschen in ihrem Restaurant zu beköstigen. Dabei lernt sie den neuen Kommandanten, der sehr viel Interesse am Bild ihres Mannes zeigt näher kennen. Lässt sich ihr Mann mit dem Bild retten ?

                                              2006, Liv, die vor 4 Jahren ihren Mann verloren hat, hat sich nach seinem Tod in sich selbst verkrochen und versucht allen Annäherungen vom anderen Geschlecht aus dem Weg zu gehen. Das einzige , was ihr von ihrem Mann geblieben ist, ist ein Gemälde, was er ihr zu ihrem 2. Hochzeitstag geschenkt hat. Ein Gemälde mit dem Namen Jeune femme. Als sie am Todestag ihres Mannes in einer Bar landet, lernt sie Paul kennen. Er ist ihr so sympathisch , dass sie ein näheres Kennenlernen zulässt .Als herauskommt , dass Paul in einer Firma arbeitet, die ihr Geld damit verdient verschwundene Gemälde wieder aufzufinden und ihren rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben, muss Sophie sich entscheiden, zwischen ihren Gefühlen und dem Gemälde, das ihr soviel bedeutet.

                                              Im Gegensatz zu meiner Vorrezensentin haben mir beiden Erzählstränge gut gefallen. Es dauert etwas, bis man in den ersten Teil der Geschichte hineinkommt, aber er beschreibt ein realistisches Bild der damaligen Zeit. Der Hunger , die Verzweiflung und die Not, unter der die Franzosen leiden mussten und ihre unbedingte Treue zu ihrem Land. Vermeintliche Überläufer, die sich mit dem Feind verbündeten, wurden geächtet. Aber auch der Wille, bei allem noch ein Mensch zu bleiben, trotzdem man verfeindet war, wurde gut herausgearbeitet. Es erinnerte mich an das tatsächliche Geschehen des Kriegsweihnachtsfestes, an dem 1 Stunde Waffenstillstand herrschte , in der man zusammen mit dem Feind feierte.

                                              Auch die Gegenwartsgeschichte, in der der Leser Liv und ihre Geschichte kennenlernt, hat immer wieder Einschübe aus der Vergangenheit, die ursächlich mit dem Bild zusammenhängen, um das es in diesem Buch geht.

                                              Ich finde, die Autorin hat hier eine überaus stimmige Geschichte geschrieben, in der die Beutekunst der Nazis auch eine Rolle spielt. Aber vor allem geht es um die Entscheidung sich der Zukunft zuzuwenden und die Vergangenheit ruhen zu lassen, Nur so ist man offen für eine neue Chance das Leben anzugehen.

                                              Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten, so gut, dass ich bis morgens um sechs Uhr durchgelesen haben, weil ich das Ende des Buches nicht abwarten konnte.

                                              Sehr empfehlenswert.

                                              robby lese gern

                                              Beiträge 17
                                              16.11.2015

                                                es gibt Bücher.......

                                                ......die man nach dem Lesen weglegt und den Inhalt schnell vergisst, und es gibt Bücher, die beschäftigen einen nach dem Lesen noch sehr lange und man schließt sie mit einem zufriedenen Seufzer. Genau so ein Buch ist der neue Roman von Jojo Moyes " Ein Bild von dir ". Spannend und eindringlich geschrieben auf zwei Zeitebenen, die die Geschichte eines Gemäldes und dessen Bedeutung beschreiben.

                                                1917 in einem kleinen Ort im Norden Frankreichs. Sophie lebt mit ihrer Schwester, deren Kindern und ihrem Bruder im Haus des Restaurants und ehemaligen Hotels Le Coq Rouge. Ihr Mann, ein Maler, den sie in Paris kennengelernt hat, ist im Krieg. Ihr ist nur noch ein Gemälde von ihm geblieben, das er von ihr gemalt hat, als sie sich kennen und lieben gelernt haben. Die Bewohner des kleinen Ortes, allen voran Sophie, versuchen zu überleben so gut es geht und dem Feind, den Deutschen, die ihren Ort besetzt haben, mit passivem Widerstand zu begegnen. Als der Kommandant der Deutschen wechselt, werden Sophie und ihre Schwester gezwungen,die Deutschen in ihrem Restaurant zu beköstigen. Dabei lernt sie den neuen Kommandanten, der sehr viel Interesse am Bild ihres Mannes zeigt ,näher kennen. Lässt sich ihr Mann mit dem Bild retten ?

                                                2006, Liv, die vor 4 Jahren ihren Mann verloren hat, hat sich nach seinem Tod in sich selbst verkrochen und versucht allen Annäherungen vom anderen Geschlecht aus dem Weg zu gehen. Das einzige , was ihr von ihrem Mann geblieben ist, ist ein Gemälde, was er ihr zu ihrem 2. Hochzeitstag geschenkt hat. Ein Gemälde mit dem Namen Jeune femme. Als sie am Todestag ihres Mannes in einer Bar landet, lernt sie Paul kennen. Er ist ihr so sympathisch , dass sie ein näheres Kennenlernen zulässt .Als herauskommt , dass Paul in einer Firma arbeitet, die ihr Geld damit verdient verschwundene Gemälde wieder aufzufinden und ihren rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben, muss Sophie sich entscheiden, zwischen ihren Gefühlen und dem Gemälde, das ihr soviel bedeutet.

                                                Im Gegensatz zu meiner Vorrezensentin haben mir beiden Erzählstränge gut gefallen. Es dauert etwas, bis man in den ersten Teil der Geschichte hineinkommt, aber er beschreibt ein realistisches Bild der damaligen Zeit. Der Hunger , die Verzweiflung und die Not, unter der die Franzosen leiden mussten und ihre unbedingte Treue zu ihrem Land. Vermeintliche Überläufer, die sich mit dem Feind verbündeten, wurden geächtet. Aber auch der Wille, bei allem noch ein Mensch zu bleiben, trotzdem man verfeindet war, wurde gut herausgearbeitet. Es erinnerte mich an das tatsächliche Geschehen des Kriegsweihnachtsfestes, an dem 1 Stunde Waffenstillstand herrschte , in der man zusammen mit dem Feind feierte.

                                                Auch die Gegenwartsgeschichte, in der der Leser Liv und ihre Geschichte kennenlernt, hat immer wieder Einschübe aus der Vergangenheit, die ursächlich mit dem Bild zusammenhängen, um das es in diesem Buch geht.

                                                Ich finde, die Autorin hat hier eine überaus stimmige Geschichte geschrieben, in der die Beutekunst der Nazis auch eine Rolle spielt. Aber vor allem geht es um die Entscheidung sich der Zukunft zuzuwenden und die Vergangenheit ruhen zu lassen, Nur so ist man offen für eine neue Chance das Leben anzugehen.

                                                Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten, so gut, dass ich bis morgens um sechs Uhr durchgelesen haben, weil ich gespannt auf das Ende war. Was gibt es für einen besseren Beweis ein gutes Buch gelesen zu haben.

                                                RebekkaT

                                                1 Beitrag
                                                21.08.2015

                                                  Ein Bild von Dir

                                                  Teil 1:
                                                  Es ist 1916 in einem Dorf in Frankreich. Sophie lebt in einem Haus im ehemaligen Hotel, Le Coq Rouge, mit ihrem Bruder, ihrer Schwester und deren Kindern. Es herrscht Krieg in der Welt und Édouard, Sophies Mann kämpft an der Front. Als Frankreich den Deutschen in die Hände fällt wird alles noch schlimmer. Werden sich Sophie und Édouard jemals wieder sehen? Kann das Bild Édouard retten, der neue, deutsche Kommandant könnte es möglich machen.
                                                  Der erste Teil erzählt vom harten Leben, von Entbehrungen welche der Krieg mit sich bringt. Er besticht durch die Liebe und das Hoffen Sophies, Édouard lebend wieder zu sehenn. Hier liegen Hoffnung und Verlust ganz nah beieinander. Mir kam manche Stelle zu kitschig vor, was natürlich geschmackssache ist, aber auch das kitschige passte. Wir lesen von dem "Bild", das Portrait von Sophie, gemalt von Édouard, was sie an ihre gute Zeit zurück erinnern lässt und die Rettung sein kann.

                                                  Auf Seite 184 dann der Cut. Eben noch in Frankreich, jetzt 100 Jahre später in London, wir lernen Liv kennen.

                                                  Teil 2:
                                                  2006 Liv ist seit 4 Jahren Witwe hat von ihrem Mann David das "Bild" zum zweiten Hochzeitstag geschenk bekommen, das Einzige was sie von ihm hat. Sie trifft auf Paul, lässt sich auf ihn ein und findet dann herraus, dass die Firma von Paul ihr Geld damit verdient, indem sie verschollene Gemälde aufspüren, kann sie die Erinnerung an David retten oder ist das Bild ihre finanzielle Rettung?

                                                  Cover: typisch Jojo Moyes, hat Erkennungswert

                                                  Schreibstil: von sehr detailiert bis hin zu kitschig, aber auch sehr gut überlegt ist alles dabei.

                                                  Mir hat der erste Teil am besten gefallen, die Beschreibungen, ich war mittendrin. Der zweite Teil, die vielen Zufälle, das war mir etwas zuviel. Das Ende wird immer wieder hinausgezögert, was nicht schlimm ist, den es birgt Überraschungen.

                                                  Ein Buch zum Frühling einleiten und genießen

                                                  ina_ri

                                                  Beiträge 13
                                                  30.04.2015

                                                    Emotional mitgerissen

                                                    Der erste Roman von Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr" hat mich wie viele andere sehr beeindruckt, ich war regelrecht hingerissen. Dementsprechend groß waren dann die Erwartungen an ihren zweiten von mir gelesenen Roman "Eine handvoll Worte", der leider meine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Nun war ich natürlich neugierig wie mir ihr neuster Roman gefällt und was soll ich sagen, er ist einfach großartig.

                                                    Der Roman hat zwei Handlungsstränge. Er beginnt 1917 mit Sophie. Sie lebt mit ihrer Schwester, deren Kinder und ihrem jüngeren Bruder in einem kleinen Dorf in Nordfrankreich. Ihr Dorf ist von den Deutschen besetzt. Sophie und ihre Schwester betreiben ein kleines Hotel mit Restaurant, wo sie gezwungen werden für die Deutschen zu kochen. Ihren Mann Édouard hat Sophie seit Jahren nicht gesehen. Ein Porträt, dass er von gemalt hat, erinnert sie täglich an ihre große Liebe. Aber nicht nur ihr gefällt dieses ungewöhnliche Porträt, sondern auch dem deutschen Kommandanten.

                                                    Der zweite Handlungsstrang spielt 100 Jahre später in London. Liv lebt einsam und pleite in einem schicken Architektenhaus, das einmal ihr Mann entworfen und gebaut hat. Ihr Mann ist seit 4 Jahren tod, aber dennoch kann sie ihn nicht loslassen und zerbricht fast an ihrer Trauer. Nur von einem Bild, dass sie einmal zusammen gekauft haben und eine schöne Frau porträtiert, fühlt sie sich verstanden.

                                                    Das Porträt von Sophie verbindet die beiden Handlungsstränge. Es sind zwei sehr unterschiedliche Frauen, die Moyes beschreibt, dennoch zeigen sie in Krisensituationen wie stark sie wirklich sind. Beide Frauen sind mir emotional sehr nah gegangen. Besonders Sophies Situation hat mich oft atemlos gelassen. Jojo Moyes beschreibt sehr anschaulich das Leben unter der Besatzung. Nicht nur das Verhältnis zwischen Franzosen und Deutschen, sondern auch innerhalb der französischen Bevölkerung. Wo die Gefühle zwischen Zusammenhalt, Neid und Missgunst schwanken. Aber ihre die Trauer von Liv konnte ich deutlich spüren und nahm mich mit.

                                                    Für mich ein wirklich emotionaler Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Moyes hat zwei Frauen mit Ecken, Kanten und starken Gefühlen geschaffen, die mich beide mitgerissen haben. Der Schreibstil ist einfach mit viel Emotionen, klaren Beschreibungen und ohne kitschig zu werden. Das ist wirklich die große Kunst von ihr.

                                                    bea_surbeck

                                                    1 Beitrag
                                                    23.02.2015

                                                      Ein Bild von dir von Joyo Moyes

                                                      Im ersten Teil des Buches geht es um Sophie die 1916 ums Überleben kämpft. Ihr Mann Edouard kämpft an der Front während sie mit ihrer Schwester und ihrem 14 jährigen Bruder ein Hotel führt. Lebensmittel sind in dieser Zeit rar und die meisten Gäste die sie haben kommen nur um einen Kaffee zu trinken und sich aufzuwärmen. In der Halle des Hotels hängt ein Bild von Sophie das ihr Mann in besseren Zeiten gemalt hat. Es gibt ihr Kraft und Mut. Als das kleine Städtchen besetzt wird  werden die Zeiten härter und erst mit dem Kommandantenwechsel wird es wieder etwas einfacher. Der neue Kommandant beschliesst das Sophie und ihre Schwester die Deutschen bekochen müssen. Der Kommandant hat einen Narren an dem Bild von Sophie gefressen, er liebt die Kunst und kommt darüber hinaus mit Sophie ins Gespräch. Wäre es eine andere Zeit gewesen, hätte man es Freundschaft nennen können.

                                                      Urplötzlich, gerade als man richtig in der Geschichte von Sophie drinnen war endet der erste Teil und man findet sich in der Gegenwart wieder.

                                                      Es ist das Jahr 2006 und wir lernen Liv kennen die in London sehr einsam und zurückgezogen lebt. Sie trauert um ihren Mann der vor vier Jahren gestorben ist. Das einzige was ihr Kraft gibt ist ein Bild das eine wunderschöne Frau zeigt. Sie hat das Bild von ihrem Mann zum zweiten Hochzeitstag geschenkt bekommen. Kurz vor dem 4. Todestag von David trifft sie eine alte Schulfkameradin wieder und spontan lädt sie diese ein ein paar Tage bei ihr zu wohnen. Die Worte rutschen aus ihr raus, eigentlich wollte sie das gar nicht aber Mo hilft ihr wieder etwas mehr am Leben teilzuhaben und wenn sie mal nicht da ist fehlt ihr etwas. An Davids Todestag ist Mo nicht da und da sie das alleine sein nicht verkraftet geht sie in eine Schwullenbar wo sie David kennen lernt. Sie verliebt sich langsam in ihn, ahnt jedoch nicht das er sein Geld mit dem Auffinden von Kunstgegenständen verdient die in der Kriegszeit verschwunden sind. Sein neuster Auftrag ist es ein Bild mit dem Titel Jeune Femme zu finden und an die Erben zu übergeben. Es handelt sich hierbei um das Bild das bei Liv zu Hause hängt. Irgendwann muss sich Liv zwischen Liebe und Gemälde entscheiden und sie entscheidet sich für das Bild weil ihr Herz daran hängt und so kommt es dann zu einem großen Rechtsstreit in dem Paul und sie zu Gegnern werden.

                                                      Mir hat das Buch sehr gut gefallen.  Sophies Geschichte hat mich gleich gefesselt und ich war total entsetzt als sie mitten drinnen, urplötzlich einfach aufhörte und man sich in der Gegewnwart wieder fand. Allerdings lüftete sich Sophies weiteres Leben zum Ende des Buches hin. Was Livs Geschichte betrifft war sie für mich etwas zu lang und sie konnte mich bei weitem nicht so fesseln wie es bei Sophie der Fall war. Alles in allem aber ein sehr schönes Buch das ich nur empfehlen kann.  Es war das erste Buch von Jojo Moyes das ich gelesen habe aber sicher nicht das letzte. Da ich keinen direkten Vergleich habe  zu anderen Büchern der Autorin und ich denke das Livs Geschichte sich etwas gezogen hat vergebe ich nur 5 Sterne.

                                                      Miss Fingerspitzengefuehl

                                                      1 Beitrag
                                                      09.01.2015

                                                        Spannend und rührend zugleich

                                                        Mit großer Spannung warte ich als großer Jojo Moyes  Fan bereits seit ihrem letzten Buch auf die Veröffentlichung ihres neuen Romans.

                                                        Die Leseprobe lässt wieder auf ein emotional, sehr berührendes Buch hoffen, das dieses Mal von einer jungen Frau zur Kriegszeit erzählt. Sophie Lefèvre, eine mutige junge Frau, die sich trotz großer Angst, den Soldaten und ihren Kommandanten stellt um ihre Familie zu beschützen und dabei jäh an die Trennung ihres geliebten Ehemannes Édouard denken muss.

                                                        Ein Buch das schon jetzt unbedingt gelesen werden muss.