Jojo Moyes

Nächte, in denen Sturm aufzieht

Dies ist die Neuausgabe von "Dem Himmel so nah".
Liza McCullen weiß, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch in dem kleinen beschaulichen Örtchen Silver Bay an der Küste Australiens hat sie ein Zuhause gefunden für sich und ihre Tochter Hannah. Die unberührten Strände, der Zusammenhalt in der kleinen Gemeinde und die majestätischen Wale, die in der Bucht leben, bedeuten ihr alles. Täglich fährt sie mit ihrem Boot raus aufs Meer und bietet Walbeobachtungstouren an für die wenigen Touristen, die sich nach Silver Bay verirren. Als der Engländer Mike Dormer anreist und sich in der Pension von Lizas Tante einquartiert, gerät das beschauliche Leben in Gefahr. Der gutaussehende Fremde in den zu schicken Klamotten passt nicht nach Silver Bay, und niemand ahnt, dass er Pläne schmiedet, die den kleinen Fischerort für immer verändern könnten.


Autorenbild Foto von Jojo Moyes

Die  Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Zahlreiche weitere Nr. 1-Romane folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrer Familie auf dem Land in Essex.

 


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Rezensionen

hasi_rasi

Beiträge 122
eine Antwort 24.01.2019

Das Haimädchen

Kathleen ist 76 und betreibt in Silver Bay (Australien) eine kleine Familienpension, die ihre beste Zeit längst hinter sich hat: „Es stand da wie ein schweigendes Mahnmal einer längst vergessenen Zeit.“ (S. 376). Berühmt geworden sind Kathleen und das Hotel vor vielen Jahren, als sie mit 17 einen riesigen Ammenhai fing.
Silver Bay ist in winziger, abgeschiedener Ort am A* der Welt und schon etwas heruntergekommen. Hier macht man nur Urlaub, wenn man seine Ruhe sucht oder eine der berühmten Delphin- oder Walsichtungsfahrten machen will. Solche Touren bietet auch Kathleens Nichte Liza an, die mit ihrer 10jährigen Tochter Hannah bei ihr lebt. Liza und Hannah sind vor Jahren völlig verstört in Silver Bay angekommen. Seit dem scheint sich Liza hier vor der Welt zu verstecken, gefangen in einem Schmerz, an dem sie ihre Umwelt nicht teilhaben lässt. Nur ganz wenige wissen, was sie hierher verschlagen hat.

Eines Tages mietet sich der Engländer Mike bei Kathleen ein. Er passt zwar eigentlich nicht zu ihnen, aber seine ruhige Art nimmt die Anderen schon bald für sich ein, er gehört quasi zur Familie. Vor allem Hannah schwärmt für ihn, da er ihr seinen Laptop und damit das Internet zugänglich macht. Sie ist sehr klug und wissbegierig, verblüfft Mike immer wieder mit ihrem Wissen über die Meeressäuger. Auch Liza öffnet sich ihm langsam. Doch dann kommt heraus, warum Mike in Silver Bay ist und alles ändert sich „Für ein stilles Wasser haben Sie hier ganz schön für Aufruhr gesorgt.“ (S. 234)

„Nächte, in denen Sturm aufzieht“ ist ganz anders als die bisherigen Bücher von Jojo Moyes. In überwiegend ruhigen Bildern schildert sie das Leben der Leute an diesem einsamen Fleckchen der Erde. Silver Bay liegt in einer geschützten Bucht, die regelmäßig von Delphinen besucht wird. Draußen im offenen Meer ziehen schon immer Wale auf ihrer Migrationsroute vorbei. Die Bewohner bezeichnen sich selber als „Waljäger“, die Tiere sicher(te)n ihren Lebensunterhalt. Früher haben sie die Tiere geschlachtet, heute fahren sie Besucher zu Besichtigungen raus.

Die Protagonisten mochte ich sehr, sie hallen immer noch in mir nach. Kathleen ist eine gestandene Frau mit einer rauen Schale, aber einen weichen Kern. Sie hat Liza damals ins Leben zurückgeholt und ihr durch die Walfahrten einen weiteren Sinn gegeben, denn auf dem Wasser fühlt sich Liza frei. Doch Liza zieht sich immer noch oft zurück, sie hat nie verwunden (sich nie verziehen) was damals passiert ist. Ihre Tochter Hannah nimmt darauf Rücksicht und steckt regelmäßig zurück, wird dafür aber von den anderen Walfängern verhätschelt – sie alle sind ihre Familie. Mike ist ein sehr rationaler Mensch und war noch nie richtig verliebt. Eigentlich kommt er zum Arbeiten nach Silver Bay, aber dann verliebt er sich in den Ort und die Menschen und wirft alle Pläne um.

Ich kann mir das Buch sehr gut als Film vorstellen – wenn ich an die Bilder mit den Walen und Delphinen denke und an Lizas Geschichte, die sich dem Leser nach und nach offenbart, bekomme ich Gänsehaut. Leider war mir das Buch an einigen Stellen zu ausufernd (würde bei einer Verfilmung ja aber gestrafft werden). Die Autorin bringt z.B. viele geschichtliche und wirtschaftliche Hintergründe zum Walfang in Australien unter, das ist zwar interessant, aber für die Handlung nicht notwendig. Trotzdem fand ich den Aspekt von Natur- und Tierschutz, unser Umgehen mit der Umwelt, unsere Verantwortung diesbezüglich sehr interessant.

  • Annette126

    Beiträge: 16
    31.07.2019

    Eine sehr schöne Rezi in meinen Augen.

schnäppchenjägerin

Beiträge 80
eine Antwort 30.01.2019

Die Engländerin Liza ist 32 Jahre alt und wohnt seit sechs Jahren zusammen mit ihrer elfjährigen Tochter Hannah bei ihrer Tante Kathleen in dem Küstenort Silver Bay, wo diese ein kleines Hotel führt. In den kleinen Ort, drei Stunden von Sydney entfernt, verschlägt es nur wenige Touristen, insbesondere die, die die Einsamkeit suchen oder mit den Walfängern aufs Meer fahren möchten, um Wale und Delfine zu beobachten. Auch Liza arbeitet dort als Skipper und hat eine besondere Intuition dafür, wann Wale in die Nähe der Küste kommen.

Der Engländer Mike Dormer reist nach Silver Bay, aber nicht als Tourist, sondern aus geschäftlichen Gründen. Er soll sich den Ort ansehen, um das Projekt für einen Hotelbau voranzutreiben. Als er die einfachen Menschen in dem beschaulichen Fischerort und insbesondere die Frauen der Frühstückspension näher kennenlernt sowie selbst die Begeisterung spürt, wenn sich die Wale zeigen, deren Lebensraum zunehmend bedroht wird, bekommt er Skrupel.

"Nächte, in denen Sturm aufzieht" ist ein Roman, den die Bestseller-Autorin Jojo Moyes bereits 2007 veröffentlicht hat und der erst jetzt in Deutschland erschienen ist.
Es ist ein eher ruhiger Roman mit einer melancholischen Grundstimmung, die von Anbeginn spürbar ist, die aber perfekt zu dem verschlafenen Fischerort Silver Bay passt, an dem die Zeit ein bisschen still zu stehen scheint. Durch die Beschreibung des einfachen, aber zufriedenen Lebens der Einwohner, die sich ganz dem Meer und seinen Bewohnern verschrieben haben, fühlt man sich bildlich an diesen Rand der Welt zurückversetzt.

Die Verknüpfung der Themen Ökologie, Tier- und Umweltschutz mit den Schicksalen der Frauen, vor allem des Lebens von Liza, deren Vergangenheit gemächlich aufgedeckt wird, ist sehr gut gelungen.

Alle Charaktere - vom kauzigen Walbeobachter, über die gute Seele Kathleen bis zum zunächst etwas steifen Finanzexperten Mike - sind individuell, aber dabei sehr authentisch gezeichnet.
Es ist interessant zu lesen, wie sich jeder einzelne im Verlauf des Romans weiterentwickelt und wie sich die ganz unterschiedlichen Figuren einander annähern.

Auch wenn die Romane, die Jojo Moyes vor "Ein ganzes halbes Jahr" geschrieben hat, oft kritisiert werden, hat mir diese ruhige Geschichte um Liza, die sich wegen eines Schicksalsschlags nach Australien, an einen Ort, an dem sie gleichzeitig befreit, aber dennoch gefangen ist, zurückgezogen hat, wieder gut gefallen. Ich mochte die melancholische Atmosphäre von Silver Bay und den ambitionierten Kampf für das Wohlergehen der Tiere.
Die Rolle von Mike ist zwar sehr vorhersehbar, aber dennoch bleibt es durch zahlreiche Wendungen spannend, wie sich die Situation vor Ort in Australien letztlich entwickelt, so dass mich "Nächte, in denen Sturm aufzieht" bis zum Schluss fesseln konnte.

  • Paulaaa

    Beiträge: 50
    05.10.2019

    Deine Rezi gefällt mir ausgesprochen gut und macht mich neugierig auf das Buch!

tinel72

Beiträge 25
27.01.2019

Die Leseprobe war schon mal interessant und macht neugierig auf mehr. Ich freue mich jetzt schon auf das Buch...Da ich von Jojo Moyes bis jetzt alles mit Begeisterung gelesen habe, bin ich schon richtig gespannt!

violetta_czu

1 Beitrag
22.01.2019

Tolle Geschichte, sie fängt schon spannend an. Ich liebe die Bücher von J.Moyes und auch diese Leseprobe hat mich überzeugt ihr neustes Werk zu kaufen und die Geschichte zu geniessen. Freue mcih sehr drauf

chrissysbooks

Beiträge 16
16.09.2020

Liza kann ihre Vergangenheit nicht vergessen, dennoch fühlt sie sich in dem kleinen idyllischen Fischerort "Silver Bay" an der Küste Australiens mit ihrer Tochter Hannah geborgen. Sie leben dort in dem Hotel ihrer Tante. Bootstouren für Touristen zur Walbeobachtung gehören zu ihrem Leben.
Der gutaussehende Engländer Mike kommt als Urlauber nach Silver Bay. Keiner der Einwohner ahnt von seinen Absichten, die den Fischerort zu großen Veränderungen führen könnten.
Jojo Moyes hat es mal wieder geschafft, mich mit ihrem neuen Roman zu begeistern. Sie schreibt im Perspektivwechsel der Protagonisten, die in der Ich-Form erzählen. Dies hat meinen Lesefluss keinesfalls beeinflusst. Man merkt gleich, dass sich die Autorin mit der Walbeobachtung intensiv beschäftigt hat. Ich konnte richtig in den Roman eintauchen und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Faszinierend, emotional und spannend beschreibt die Autorin die Erlebnisse mit den Tieren. Es berührte mich zutiefst, wie engagiert und aufopfernd sich die Freunde für die Tiere einsetzten.
Besonders Liz hatte einen starken Bezug zu den Walen und kämpfte für deren Wohl. Ihre Vergangenheit beeinflusste ihr Leben sehr, deshalb wollte ich unbedingt wissen, was es damit auf sich hatte.
Der Engländer Mike tat anfangs eigentlich nur das, was man von ihm erwartete, eine eigene Meinung hatte er eigentlich gar nicht. Er lernte sich auf Silver Bay erst selber kennen. Sympathisch waren mir auch die anderen Protagonisten. Besonders die Tochter Hannah, die mit ihren 11 Jahren genau wie ihre Mutter, die Liebe zu den Walen und Delfinen teilte. Aber auch Kathleen, Tante und Hotelbesitzerin, war eine ganz besondere Frau, die Liz und Hannah stark unterstützte.
Ich bin von "Nächte, in denen Sturm aufzieht" wahnsinnig begeistert. Dieses Buch beinhaltet viele Überraschungen, sowie Spannung, die sich bis zum Ende der Geschichte immer mehr steigert. Auch emotionale, tragische und gefühlvolle Momente fehlen in dem Roman nicht. Ich kann dieses Buch wärmstens allen Jojo Moyes Fans empfehlen aber auch denen, die es werden wollen.

Adina13

Beiträge 32
29.08.2020

„Nächte in denen Sturm aufzieht“ ist für mich ein typisches Jojo Moyes Buch. Es lebt von ihrem außergewöhnlichem Schreibstil und ihrer ganz eigenen Art Geschichten zu erzählen.
So wird man schnell in die Geschichte rund um Silver Bay und Liz hineingezogen und viel so schnell von dort auch nicht mehr weg.
Eine schöne Liebesgeschichte die jedoch nicht im Mittelpunkt des Romanes steht und sie trotzdem sehr bereichert. Eine Leseempfehlung für alle ihre Fans und die die es noch werden wollen.

Christiane

Beiträge 16
15.07.2020

Silver Bay Australien: Hier lebt die „Hai-Lady“ Kathleen mit ihrer Nichte Liza und deren Tochter Hannah in einem alten Hotel. Die drei leben mehr recht als schlecht vom Waltourismus und zahlenden Hotelgästen. In Kathleens Hotel versammeln sich am Abend die „Waljäger“ und erzählen sich Geschichten aus ihrem Alltag. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft, die dort zusammenkommt. Ihnen gemeinsam ist, dass sie vom sanften Tourismus abhängig sind. Als eines Tages der englische Geschäftsmann Mike Dormer im Hotel eincheckt, beginnt die Idylle zu bröckeln, denn Mike will im Auftrag seiner Firma das Gelände an der Silver Bay für den Bau eines Luxushotels anwerben. Mikes Anwesenheit wirbelt alles durcheinander, und alte Probleme kommen ans Tageslicht. Hier sei lediglich verraten, dass, wer am Ende ein Happy End erwartet, nicht enttäuscht wird.

„Nächte in denen Sturm aufzieht“ hat mich am Anfang ein wenig gelangweilt. Ich habe mich tatsächlich durch das erste Drittel gemüht, danach wurde es viel spannender. Anstrengend fand ich, dass die einzelnen Kapitel jeweils aus Sicht eines anderen Protagonisten geschrieben sind. Ich denke, dass es der Geschichte und der Lesbarkeit des Buches besser getan hätte, hätte es eine/n durchgehender Erzähler/in gegeben.
Die Handlung des Buches ist durch die vielen Informationen über Wale und Meeressäuger recht interessant und auch die (zum Teil unerwarteten Lösungen) der Probleme fand ich befriedigend. Das Ende fand ich allerdings sehr in die Länge gezogen. So als ob Joyo Moyes sich nicht verabschieden konnte von ihrem Werk.

Clea

Beiträge 30
29.05.2019

Ich liebe den Schreibstil von Jojo Moyes und finde auch hier hat sich die Autorin wieder selbst übertroffen! Ich fande auch dieses Buch wieder unglaublich bewegend, berührend und wunderschön! Ich konnte mich gut in die Personen hineinversetzen, gut mitfiebern und Einfach eine richtig tolle Geschichte für etwas Auszeit vom Alltag oder auch sonst zwischendurch. Ich kann das Buch einfach nur weiterempfehlen und finde es eghört einfach in jedes Bücherregal!

tuet-tuet

Beiträge 9
11.03.2019

Die 32-jährige Liza ist vor 5 Jahren aus London zu ihrer Tante Kathleen nach Silver Bay in Australien geflüchtet, um dort ein ruhiges, sicheres Leben für sich und ihre Tochter Hannah aufzubauen. Das ist ihr auch weitestgehend gelungen, bis Mike Dormer auftaucht.
Mike hat das scheinbar perfekte Leben - eine schöne Verlobte und einen gut bezahlten Job, der ihm eine luxuriöse Lebensweise ermöglicht. Als Mike mit der Planung eines großen Hotel-Projektes beauftragt wird, reist er dafür nach Silver Bay, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Doch zum ersten Mal in seinem Leben beginnt er zu zweifeln angesichts der drohenden Zerstörung einer Umgebung, in der er sich immer wohler fühlt...

Schon der Name Jojo Moyes unter dem Titel hat meine Aufmerksamkeit erregt, immerhin habe ich schon einige Bücher von ihr gelesen und war immer wieder begeistert von dem Gefühl und der Vielschichtigkeit in ihren Geschichten sowie den bildlichen Beschreibungen von Orten und Personen. Aber auch das Cover ist wunderschön gestaltet und stellt gerade im Nachhinein betrachtet sehr treffend die umkämpfte Schönheit der Natur und die Frau, die im Mittelpunkt stehen, dar.

Auch dieses Buch hat mich wieder überzeugt. Gekonnt vereint Jojo Moyes die Themen Liebe, Familie, Naturschutz und Umwelt und die Tatsache, dass es sich lohnt, für die Dinge zu kämpfen, die einem wichtig sind. Mit ihrem Schreibstil schafft sie es, einen mit hineinzuziehen in die Welt des Buches, mit den Charakteren mitzufühlen und sie in sein Herz zu schließen. Das wird zusätzlich durch den Wechsel der Perspektiven unterstützt, der in diesem Fall den Lesefluss nicht stört, sondern den Leser immer mehr in das Geschehen einbindet. Dadurch war ich am Ende schon fast ein bisschen traurig, sie wieder verlassen zu müssen.

Insgesamt also ein absolut lesenswertes Buch, vor allem natürlich für alle Fans von Jojo Moyes.

Struppel

Beiträge 9
04.03.2019

"Nächte, in denen Sturm aufzieht" ist eins der älteren Romane von Jojo Moyes, die erts jetzt ins Deutsche übersetzt werden und mit einem hübschen Scherenschnitt-Cover versehen wurde.
Die Erwartungen waren groß, habe ich doch bisher alle deutschen Romane von ihr "verschlungen". Dieser hier beginnt langsam, etwa träge, ich habe eine Weile gebraucht, um mich reinzufinden. Schön fand ich die wechselnden Perspektiven, mal erzählte Liza, mal Hannah, mal Mike und so weiter die Geschehnissen aus dem jeweiligen Sichtwinkel. Der Schreibstil ist angenehm, die Schilderungen bidhaft. leider wird bei keiner der Personen in die Tiefe gegangen. Es ist eine Liebsgeschichte vor dem Hintergrund der Walrettung, Australien, Natur , smarter Fremder, der eine 180 Grad Verwandlung vom Charakter her erfährt. Die letzten 200 Seiten waren die fesselnsten des ganzen Buches. Daher empfehle ich denen, die es anfangen und über den Anfang etwas enttäuscht sein sollten, durchzuhalten und das Ende abzuwarten.

Furbaby Mom

Beiträge 18
eine Antwort 26.02.2019

Berührende Liebeserklärung an das Meer.
Dieses mitreißende und in jeglicher Hinsicht inspirierende Werk der Bestsellerautorin Jojo Moyes ist mehr als 'nur' ein Liebesroman. Es veranschaulicht die innige Bindung zwischen Mutter und Kind, lässt uns die Sehnsucht nach einem Neubeginn nachvollziehen, zelebriert den Zusammenhalt von Menschen, von Familien, Freunden, Kollegen oder gar ganzen Gemeinden, die einander Halt geben. Es ist ein eindringlicher Appell, ein Loblied auf die Schönheit und beeindruckende Vielfalt unserer Natur, die wir Menschen viel zu oft als selbstverständlich betrachten. Es ist auch eine Geschichte über Verlust und Trauer, über Machtlosigkeit und Angst – und dennoch überwiegt auf wundersame Weise ein Gefühl des unerschütterlichen, lebensbejahenden Optimismus. Das Buch rüttelt wach, regt zum Nachdenken an und weckt den Ansporn, sich mehr für den Schutz der Natur einzusetzen.

Liza McCullen und ihre kleine Tochter Hannah haben die Hölle auf Erden erlebt, doch nun scheinen sie im Paradies angekommen zu sein; die Flucht aus London hat sie um die ganze Welt geführt und ihrer beider Leben gerettet. Im abgeschiedenen und von unberührter Natur umgebenen kleinen Fischerörtchen Silver Bay, einer Postkartenidylle in New South Wales an der Ostküste Australiens, werden sie von Lizas Tante Kathleen mit offenen Armen empfangen und finden Stück für Stück ins Leben zurück. Besonders Hannah blüht regelrecht auf unter der liebevollen Fürsorge Kathleens und liebt ihr neues Zuhause; auch Liza erkennt, dass sie draußen auf dem Meer, wo sie Wal- und Delfinbeobachtungstouren für die gelegentlich eintrudelnden Touristen anbietet, endlich zur Ruhe kommen kann. Doch den anderen Bewohnern der Gemeinde gegenüber bleibt sie lieber auf Distanz; die Angst 'entdeckt' zu werden ist ihr ständiger Begleiter. Kein Wunder also, dass der gutaussehende britische Tourist Mike Dormer, der mit seinen schicken Businessanzügen so gar nicht in das malerische Bild von Silver Bay passt, ihr ein Dorn im Auge ist. Was will er hier? Tatsächlich verbirgt Mike etwas, das nicht nur Lizas Leben in Gefahr bringen könnte…

Dieses war mein erstes Buch von Jojo Moyes – und was für ein fulminanter Auftakt es war! Ich hatte ja schon viel über die Schreibkünste der Autorin gehört, darüber, wie es ihr gelingt, große Emotionen in ihren Lesern zu wecken und Geschichten zu erschaffen, die dauerhaft berühren. Und ich kann nur sagen: selten war ein Lob so berechtigt und angebracht. Ich bin während des Lesens so eingetaucht in die Story, dass ich alles um mich herum vergessen und die ganze Nacht durchgelesen habe.

Der fesselnde, einladende Schreibstil strotzt nur so vor bildreichen, detaillierten Beschreibungen, die sofort Bilder im Kopf entstehen lassen. Authentizität heißt das Schlüsselwort – sowohl in den Dialogen der wunderbar intensiv und vielschichtig ausgearbeiteten Figuren als auch im Hinblick auf die gründliche Recherche zum Alltag an Bord eines Whale Watching-Bootes wird deutlich, dass Jojo Moyes viel Herzblut in dieses Buch gesteckt hat. Man fühlt sich sofort heimisch in Silver Bay und die besondere Atmosphäre des Küstenstädtchens, die die Autorin im Interview mit dem Rowohlt Verlag als eine "eigenartige Mischung von Geborgenheit und Einengung" bezeichnet hat, ist gekonnt eingefangen worden. Die Thematik Umweltschutz, insbesondere der Schutz der Meere, ist eine wichtige, tragende Komponente der Handlung; Wale, die sanften, anmutigen Riesen des Ozeans, ebenso wie die verspielten, lebensfrohen Delfine werden so persönlich und liebevoll beschrieben, dass speziell eine herzzerreißende Szene mich so zum Weinen gebracht hat, dass ich beim Lesen kurz pausieren musste. Das Werk sensibilisiert die Leser für die Schönheit unserer Welt und hat bei mir den Wunsch geweckt, mich weiter über Meeressäuger zu informieren.

Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, wobei die jeweilige Perspektive stets ein Kapitel umfasst und daher alles sehr übersichtlich strukturiert und jederzeit nachvollziehbar ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Romanen, in denen mehrere Erzählperspektiven oft dazu führen, dass man von jeder Figur ein wenig, aber nie genug erfährt, um eine Bindung aufbauen zu können, werden hier alle Charaktere (- wie unterschiedlich sie auch sein mögen -) derart anschaulich in ihrem Denken und Fühlen geschildert, dass man automatisch mit ihnen mitfiebert. Es ist das erste Mal, dass ich mich völlig selbstverständlich in die Perspektive eines männlichen Hauptcharakters habe hineinversetzen können.

In die Handlung eingeflochten ist alles, was man sich von einem guten Buch wünschen kann: Dramatik, wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, Geheimnisse, Weisheit, Herzklopfen und eine unerwartete Wendung, die mir den Atem geraubt hat.

Nicht nur der Buchtitel ist sehr treffend an die Handlung angelehnt; auch das durch Hochglanzprägung verzierte Cover besticht durch die Weite der Natur, die sich vor der Silhouette der abgebildeten Frau majestätisch ausbreitet, übertroffen nur noch von der zauberhaft harmonischen Farbkombination des Himmels, die zum Träumen verleitet.

Fazit: Eine wundervolle Alltagsflucht, die uns im Anschluss die Welt mit anderen Augen sehen lässt. Eine unbedingte Leseempfehlung für alle Fans von emotionalen Frauenromanen.

  • Paulaaa

    Beiträge: 50
    05.10.2019

    Tolle Rezi. Ich lese wirklich nur positives über diese Geschichte, ich denke ich werde meinen Sub um dieses Buch erweitern müssen :D

Hyperventilea

Beiträge 25
24.03.2021

    Hochemotional und mitreißend - Jojo Moyes überzeugt erneut

    „Schauen sie doch nur einmal lange genug aufs Meer hinaus, auf seine Launen und Verrücktheiten, seine Schönheit und seinen Schrecken, und sie bekommen alle Geschichten, die sie brauchen - von Liebe und Gefahr und darüber, was einem das Leben so ins Netz spült. Und die Tatsache, dass es manchmal nicht unsere Hand ist, die das Ruder hält, und dass einem oft nicht anders übrig bleibt als zu hoffen, dass alles in Ordnung geht.“

    Im australischen Silver Bay soll ein großer Hotelkomplex entstehen. Der Londoner Geschäftsmann Mike Dormer reist vor Ort, um das Projekt zu managen und alles Notwendige in die Wege zu leiten. Doch als er sich dort in Kathleen Whittier Mostyns Silver Bay Hotel einquartiert, beginnen seine ehrgeizigen Pläne schon bald zu bröckeln. Für Kathleen, ihre Nichte Liza und deren Tochter Hannah bedeutet Silver Bay alles. Liza bietet auf ihrem Boot Touren zur Walbeobachtung an. Der Ausbau des Tourismus würde die Wale vertreiben und Liza, für die Mike immer mehr empfindet, die Existenzgrundlage zerstören. Als Mike schließlich versucht, den Hotelbau zu stoppen, scheint das zunächst aussichtslos. Doch dann fasst Liza einen folgenschweren Entschluss...

    Jojo Moyes schreibt gewohnt klar, flüssig und sehr angenehm. Sie erzählt abwechselnd in Ich-Perspektive aus der Sicht von Kathleen, Mike, Liza, Hannah und Greg, der ebenso wie Liza in Silver Bay Schiffstouren für Touristen anbietet. Nach und nach erfahren die Leser
    immer mehr über die Vergangenheit und die Geheimnisse der Figuren, die alle auf ihre ganz eigene Weise dazu beitragen, dass sich die Handlung weiterentwickelt.

    Ich konnte gar nicht anders als mit Moyes Charakteren mitzufiebern. Mit Liza, die anfangs so unnahbar und abweisend wirkt, die ich aber, nachdem ich von ihrer tragische Vergangenheit erfahren habe, gut verstehen konnte, mit Mike, der zunächst nur an seiner Karriere und größtmöglichem Profit interessiert ist, der aber nur noch nicht mit den richtigen Menschen zu tun hatte, die die besten Seiten in ihm zum Vorschein bringen, mit Kathleen, die mit ihrer Lebenserfahrung so klug und weise scheint und so bewundernswert in sich ruht und mit Hannah, die mit ihrer Begeisterung und ihrer Leidenschaft alle ansteckt.

    Ich weiß nicht, wie es ihr immer wieder gelingt, aber Jojo Moyes hat es schon wieder geschafft, mich mit Haut und Haaren für ihre Geschichte einzunehmen. Sie mag stellenweise kitschig und rührselig sein, dennoch hat sie mich emotional gepackt, ich konnte mich ihrer Gefühlskraft nicht entziehen, musste mit Liza, Hannah, Mike und manchmal sogar mit den bedrohten Walen weinen und lachen. Moyes erzählt so eindringlich und intensiv, dass es unmöglich für mich war, mich nicht in Silver Bay, seine Wale und die Figuren zu verlieben. Es mag abgedroschen und platt klingen, aber mich hat der hochemotionale Roman mitten ins Herz getroffen und ich kann ihn Fans des Genres und der Autorin nur wärmstes empfehlen.

    nasa

    Beiträge 21
    22.03.2021

      Nächte, in denen Sturm aufzieht von Jojo Moyes ist wieder ein berührender aber auch vorhersehbarer Roman. Der Roman erschien 2008 zuerst unter dem Titel „Dem Himmel so nah“. Nach Anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich das Buch am Ende doch packen.

      Die Geschichte wird aus vier Perspektiven geschildert und jeder schreibt in der Ich Form. Durch einen flüssigen, leichten Schreibstil und der sehr plastischen Beschreibungen des Ortes Silver Bay und den Personen schafft es die Autorin den Leser zu fesseln.

      Allerdings habe ich es wieder als Hörbuch gehört und da macht es Luisa Helm einen nicht leicht am Anfang dabei zu bleiben. Ihre oft monotone und manchmal gelangweilte Art hat es mir schwer getan dran zu bleiben. Aber als die Geschichte immer weiter ging und es mehr Geheimnisse und auch einigen Auf und Abs gab wurde es besser ihr zu folgen. Ich glaube aber dass es an dem guten Schreibstil der Autorin liegt. Sie hat hier eine authentische Geschichte erzählt.

      Die Protagonisten sind sympathisch und lebendig beschrieben. Liza, Hannah, Kat und Mike sind mir ans Herz gewachsen und sie haben einiges erlebt. Was ich sehr schön fand war die Entwicklung der Protagonisten.

      Dies ist ein wirklich tolles Buch, mit einer guten Geschichte, einer tollen Landschaft und Tierwelt. Die Autorin verpackt auf eine angenehme Art eine Liebesgeschichte in ein etwas dramatisches Flair. Und doch war von Anfang an klar wie es am Ende ausgehen wird. Doch die Autorin hat ein Ass im Ärmel und schafft es gegen Ende den Leser doch noch zu überraschen.

      Pheles

      Beiträge 27
      23.02.2021

        Eine Kleinstadt in Australien. Ein einsamer Mann, seltsam elegant in feinem Anzug verirrt sich in das verschlafene Nest, das nicht viel mehr zu bieten hat als ein paar kleine Boutiquen und Cafés. Außer natürlich es ist Mitte Juni und die alljährliche Walwanderung hat begonnen. Dann geht es mit kleinen Booten heraus aufs Meer um den Riesen der Meere nah zu sein und einen kurzen Blick auf sie zu erhaschen.

        Von Delfin- und Walbeobachtungstouren leben auch Liza und ihre Tochter Hannah, die vor fünf Jahren nach Australien kamen. Im Gepäck ein Geheimnis, welches die Mutter beinahe in den Wahnsinn treibt und die kleine Seele der Tochter auch nach so langer Zeit schwer belastet. In Silver Bay wohnen sie bei Lizas Tante Kathleen, die einst berühmt war als das Mädchen, das den größten Hai aller Zeiten fing und nun eine kleine Pension betreibt, in der eben dieser Fremde für ein paar Wochen unterkommt. Sein Name ist Mike und er kommt aus England. Ursprünglich aus Recheregründen angereist, ziehen ihn nach kürzester Zeit das Meer, die Wale und vor allem die Bewohner des Städtchens in den Bann. Da er die Freundschaft der Pensionsbewohner und der "Walfänger"-Crewen nicht verspielen möchte, behält er seine Aufgabe für sich. Aber wie jedes Geheimnis kommt auch dieses bald ans Licht und sorgt für große Wut unter den Menschen, die ihm vorher vertraut und ihn in ihr Herz geschlossen haben und wirbelt Lizas, Hannas und Kathleens Leben gehörig durcheinander.

        Die Geschichte von Liza und ihrer Familie berührt einen sehr. Ihr Leiden, aber auch ihre Leidenschaft, wenn es darum geht die Meeressäuger zu retten. Bei manch einer Stelle wünschte ich mir, ich wäre auch auf solch einem Schiff, an der Küste von Australien und würde diese riesigen friedlichen Tiere im Meer spielen sehen. Und gleichzeitig bringt es mich zur Verzweiflung, wenn mir wieder klar wird, wie sehr der Mensch die Natur ausraubt und wie wenig Rücksicht er auf andere Lebenwesen nimmt. Für mich war das Buch wie ein Bad in all den Emotionen, die ein Buch nur hervor rufen kann. Freude, Glück, Trauer, Verzweiflung, Wut. Aber auch Hoffnung. Da es überall auf der Welt Menschen wie Liza gibt. Die nicht nur an sich denken, sondern auch über den Tellerrand hinaus blicken und etwas bewegen. Auch wenn es nur ein kleines Walbaby ist, das gestrandet am Stand liegt (und dennoch 2 Tonnen wiegt).

        Simone1968

        Beiträge 11
        23.01.2021

          Es ist ein ganz tolles, atmosphärisches Buch. Während des Lesens habe ich mich gefühlt, als sei ich direkt mit Liza und ihrer Tochter Hannah in Silber Bay angekommen. Ich habe dieses Buch während des Lockdowns gelesen und es war ein ganz toller Urlaubs Ersatz, auch wenn wir nicht reisen dürfen, Frau Moyes bringt uns mit ihrem tollen einprägsamen Schreibstil an Ferne Orte.

          Leonich

          Beiträge 13
          18.12.2020

            In diesem Buch geht es um einen kleinen Ort in Australien und um Wahle. Es geht um die Einwohner, die so ihre Eigentarten haben. Ein Mann kommt geschäftlich in den Ort. Eigetlich hat er nichts gutes mit dem Ort vor, er will einiges dort verändern. Zumidest ist das sein Auftrag. Er lernt dort 2 Frauen kennen, die so ihre Geheimnisse haben und sehr eigenwillig sind. Ausserdem geht es um die Wahle und Tierschutz - Umweltschutz. Die Tochter Hanna ist den Tieren sehr angetan. Wieviel Touristmus verträgt dieser Ort. Man muss die Art von Jojo Moyes mögen. Ich finde sie schreibt immer sehr seicht. Ich liebe es. Es ist keine Buch in dem viel Aktion vorkommt. Man lernt bei ihr die Menschen kennen und lieben. Ein Buch dass das Herz berührt. Es ist bereits schon unter dem Titel - Dem Himmel so nah - erschienen.

            Buchwurm05

            Beiträge 2
            27.11.2020

              Silver Bay ist ein kleines beschauliches Örtchen an der Küste Australiens. Hierhin verirren sich nur wenige Touristen. Für diese bieten die Bewohner Delfin- und Walbeobachtungen an. Hier lebt Liza mit ihrer Tochter Hannah ein abgeschiedenes Leben im Hotel ihrer Tante Kathleen. Eines Tages quartiert sich dort ein schick aussehender Engländer ein. Noch ahnt niemand, dass er das Leben in der Bucht und deren Bewohner nachhaltig verändern könnte....
              "Nächte in denen Sturm aufzieht" ist ein älteres Buch von Jojo Moyes und war bereits unter dem Titel "Dem Himmel so nah" erschienen. Einfühlsam beschreibt die Autorin das Leben der Bewohner von Silver Bay und deren größte Einnahmequelle, der Delfin- und Walbeobachtung. Auch erfährt man, dass Liza irgendein Geheimnis aus der Vergangenheit hat, weshalb sie oft traurig wirkt und das sie nachhaltig verändert hat. In jedem Kapitel kommt jeweils einer der Hauptprotagonisten zu Wort. Durch die Ich-Form wird man so auch Teil ihrer Gedanken. Nach und nach lernt man durch die unterschiedlichen Sichtweisen alle besser kennen und kann sich gut in Jeden hineinversetzen. Jojo Moyes lässt auch viel Wissen über die Meeresbewohner einfließen. Das ist gut gelungen. Lediglich am Anfang hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten damit, weil innerhalb kürzester Zeit alle Protagonisten sowie Fakten über Delfine und Wale etwas ausführlicher vorgestellt wurden. Das hat den Einstieg etwas erschwert. Es hat jedoch nicht lange gedauert und ich war in dieser einfühlsamen, emotionalen und auch manchmal traurigen Geschichte gefangen. Zum Ende hin wird es noch mal richtig spannend und ich habe mitgefiebert und gehofft, dass sich alles zum Guten wendet.
              Fazit: Ein Roman über Naturschutz, Geldgier, Liebe und einem Geheimnis aus der Vergangenheit. Sehr einfühlsam erzählt.

              IsabelPatricia1992

              Beiträge 11
              22.11.2020

                Die Geschichte von Liza McCullen hat mir leider nicht so gut gefallen, wie die sonstigen Bücher dieser äußerst talentierten Autorin. Während ich Jojo Moyes Geschichten sonst für sehr einzigartig halte hatte ich bei Silver Bay (ich habe die englische Originalausgabe) das Gefühl diese Geschichte bereits aus einem Nicolas Sparks Buch oder Rosamunde Pilchnee Film zu kennen.
                Leider war hier keine Individualität in der Geschichte, weshalb ich mich auch durchweg gelangweilt habe.

                janinchensbücherwelt

                Beiträge 20
                09.10.2020

                  ..ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.. Diese Geschichte ist so voller Emotionen das ich überhaupt nicht aufhören konnte zu lesen. nicht nur ein Tränchen musste ich verdrücken, nein es waren etliche Passagen die mich tief schluchzen liesen... Irgendwo bin ich froh das es vorbei ist und andererseits auch wieder nicht.

                  Mir sind die Charaktere so ans Herz gewachsen, egal ob es Kathleen, Liza, Hannah oder Mike war. Natürlich gab es die ein oder andere Person die man definitiv nict leide kann, das ist auch bei dieser Geschichte so. Aber da sie so voller Herz ist, verdrängt man das einfach beim lesen und ist gespannt auf das kommende.

                  Wir erfahren in dieser Geschichte warum Liza nach Astralien "geflüchtet" ist und warum sie so unnahbar scheint. Als Mike von England nach Australien reist um die Gegend auszukundschaften damit da ein Urlaubsressort entstehen kann, quartiert er sich in die hiesige Pension ein und lernt Land uns Leute näher kennen. Nach Wochen so gut das es bald zum Eklat kommt...

                  Der Schreibstil von Jojo Moyes konnte mich wieder voll und ganz überzeugen. Ich liebe die Geschichten einfach, die sie erschafft und ich lass mich gern in sie hineinfallen.

                  Buchgefühle

                  Beiträge 12
                  05.10.2020

                    Schönes Cover aber ich musste es abbrechen! Hat mir nicht gefallen
                    Es fehlte an Spannung und ich konnte mich nicht durchringen. Vielleicht gebe ich ihn ein andermal eine zweite Chance. Schade, ich war sehr gespannt auf die Autorin!

                    PeWie

                    Beiträge 32
                    06.09.2020

                      Klappentext
                      Liza McCullen weiß, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch in dem kleinen beschaulichen Örtchen Silver Bay an der Küste Australiens hat sie ein Zuhause gefunden für sich und ihre Tochter Hannah. Die unberührten Strände, der Zusammenhalt in der kleinen Gemeinde und die majestätischen Wale, die in der Bucht leben, bedeuten ihr alles. Täglich fährt sie mit ihrem Boot raus aufs Meer und bietet Walbeobachtungstouren an für die wenigen Touristen, die sich nach Silver Bay verirren. Als der Engländer Mike Dormer anreist und sich in der Pension von Lizas Tante einquartiert, gerät das beschauliche Leben in Gefahr. Der gutaussehende Fremde in den zu schicken Klamotten passt nicht nach Silver Bay, und niemand ahnt, dass er Pläne schmiedet, die den kleinen Fischerort für immer verändern könnten.
                      Meinung
                      Es ist für mich kein typisches Moyes Buch.
                      Dafür ist die Beziehungsgeschichte und warum Liza an diesen weltvergessenen Ort lebt nicht intensiv genug. Es geht viel mehr um den Frevel Tourismus um jeden Preis und was wir Menschen unserer Umwelt damit antun. Im Vordergrund stehen zwar die Wale und Delphine aber im ganzen wird das Thema Ökologie vs. Ökonomie ganz exzessiv besprochen.
                      Mit dieser Intensität ging es bisher bei der Autorin um das zwischenmenschliche Verhalten eines Paares. Die beiden sind völlig untergegangen. Das Anliegen, der Schutz der Tiere jedem Leser nahe zubringen war sehr viel größer.
                      Es war interessant zu lesen, es hätte aber auch eine Dokumentation zu diesem Thema gereicht. Die Liebesgeschichte habe ich erst gar nicht gefunden.

                      Babsi

                      Beiträge 30
                      02.09.2020

                        Das erste Buch von Jojo Moyes das mich nicht von Anfang an begeistert hat.
                        Ich brauchte wirklich eine ganze Weile bis ich mich reingelesen haben. Irgendwie hat es sich sooooo gezogen.
                        Aber ich gebe ja nicht so schnell auf, und es hat mich dann doch noch gepackt.

                        Nele22

                        Beiträge 25
                        29.08.2020

                          Ich liebe die Bücher von Jojo Moyes, deshalb habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Es ist eine Neuauflage des alten Buches „ Dem Himmel so nah“ Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
                          Die Hauptprotagonistin Liza McCullen findet zusammen mit ihrer Tochter Hannah ein neues Zuhause im beschaulichen Örtchen Silver Bay an der australischen Küste. Sie hat eine besondere tägliche Arbeit. Und zwar fährt sie täglich raus aufs Meer und bietet Touristen Walbeobachtungen an.
                          Aber dann bringt der gut aussehende Engländer Mike Dormer das beschauliche Leben durcheinander.
                          Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der mich immer wieder fesselt. Sie schafft es in ihrem Roman verschiedene Themen, wie Ökologie, Tierschutz und Umweltschutz mit der Liebesgeschichte zu vereinen. Es geht um Zusammenhalt, Familie und Freundschaft und natürlich auch Liebe. Die Erzählung wird aus der Sichtweise der verschiedenen Protagonisten erzählt.
                          Durch die spannende Schreibweise konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und kann es nur wärmsten weiter empfehlen.

                          Vanessa13

                          Beiträge 12
                          29.08.2020

                            Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen und mich Beeindruckt Jojo Moyes Schreibstil immer wieder aufs Neue. Ich finde die deutschen Übersetzungen leider nicht so gelungen, da dort ihr Schreibstil nicht wirklich rübergebracht wird, was ich sehr Schade finde! Dies ist das zweite Buch nach einem ganzen halben Jahr das ich von Jojo Moyes gelesen habe. Eine unglaublich tolle Geschichte über die großen Meeressäuger. Man wusste lange nicht ob es ein Happy End geben wird oder nicht... mehr möchte ich nun aber nicht verraten.

                            regenprinz

                            Beiträge 21
                            25.05.2020

                              Dieser Roman von Jojo Moyes hat mir wieder gut gefallen. Angesiedelt im beschaulichen Küstenörtchen Silver Bay in Australien dreht sich die Handlung nicht nur um familiäre oder Beziehungskonflikte, sondern auch um das interessante Thema Wale/ Delphine, Meeres- und Naturschutz. Wie immer wirkt der Hintergrund gut recherchiert und bildet hier einen sehr stimmigen Rahmen für die Geschichte.
                              Die Figuren haben mir ebenfalls gut gefallen, insbesondere Kathleen, die das alte Hotel führt, ist ein starker, wenn auch nicht unfehlbarer Charakter. Aber zweifellos hat sie das Herz auf dem rechten Fleck. Welches Drama sich hinter Lizas Flucht aus England verbirgt, sorgt für anhaltende Spannung und die Entwicklung, die Mike im Laufe der Handlung nimmt, für ein Lächeln beim Lesen. Ich habe streckenweise mitgefiebert, heimlich mitgehofft und mich bis zum Ende von diesem schönen Buch gut unterhalten gefühlt!

                              gruber-renate

                              Beiträge 31
                              17.05.2020

                                Diese Buch von der Autorin Jojo Mojes ist, wie jedes ihrer Bücher, so wunderschön!
                                Das Buch ist eine Neuauflage des 2009 auf Deutsch erschienenen Titels "Dem Himmel so nah".
                                In ""Nächte, in denen Sturm aufzieht" geht es einerseits um Liza McCullen, eine junge Mutter, die seit 6 Jahren mit ihrer 11jährigen Tochter Hannah im abgelegenen Silver Bay bei Großtante Kate untergeschlüpft ist. Die beiden sind aus London geflohen. Andererseits geht es um den Londoner Mike Dormer, der von seiner Baufirma nach Silver Bay geschickt wird, um dort ein riesiges Bauprojekt klar zu machen. Dort angekommen lernt er nicht nur die Schönheit von Australiens Küste mit ihren Delphinen und Walen kennen und lieben lernen, sondern auch die dortigen Menschen und ihm wird klar, was alles auf dem Spiel steht, wenn das Bauvorhaben umgesetzt wird. Dass er mit der Tochter des Chefs verlobt ist und Liza eine attraktive Frau, macht alles nicht gerade einfacher. Gewinnt sein Herz oder seine Firmen-Loyalität?
                                Wie alle Bücher der Autorin hat mir auch dieses Buch sehr gut gefallen. Die HAPPY END-Garantie bei den Büchern erhöhen bei mir ganz klar das Lesevergnügen und den Wohlfühlfaktor.
                                Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Ihr!!!

                                NiliBine70

                                Beiträge 4
                                15.05.2020

                                  Inhalt:
                                  Liza McCullen liebt das Meer und ganz besonders die Wale. Sie lebt mit ihrer Tochter Hannah in Silver Bay, einem Küstenort in Australien und bietet für Touristen Walbeobachtungen an. Alles scheint harmonisch, doch der schöne Schein trügt.

                                  Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch hier der Tourismus um sich greift und dieser Moment könnte schneller kommen, als alle gedacht haben.

                                  Als der smarte Mike in Silver Bay auftaucht, ist es nicht nur Lizas Herz, welches er in Aufruhr versetzt.


                                  Meine Meinung:

                                  Kritik in einer Liebesgeschichte verpackt

                                  Ich gebe zu, mir war nicht bekannt, dass es sich um eine ältere, schon mal unter einem anderen Titel veröffentlichte Geschichte von Jojo Moyes handelte und das war für mich persönlich jetzt auch nicht so relevant, weil ich das „Original“ nicht gelesen hatte. Und diesen Umstand, dass hier ein „altes“ Buch neu aufgelegt wurde, habe ich auch erst im Nachhinein entdeckt.

                                  Ich hatte mich eher für die Kurzbeschreibung schon begeistert und hatte mich auf eine herzergreifende Story gefreut. Eben ganz im Stil von Jojo Moyes´ sonstigen Werken.

                                  Ja, es gab auch eine Liebesgeschichte und auch viel Schicksal hinter dem Vordergründigen. Aber für mich kam am meisten zum Tragen, dass man den Waltourismus an den schönsten Orten unserer Erde anprangert. Die Autorin hat ja recht, es ist furchtbar, wie egoistisch die Touristen an vielen Orten unserer Erde sind, sich nicht darum scheren, was ihr maßloses Verhalten für die Tierwelt, die Umwelt und die Menschen dort bedeutet. Aber muss man das so fast schon exzessiv auf round about 500 Seiten anprangern?

                                  Die Geschichte rund um Liza, ihre Familie, ihre Vergangenheit und dann alles rund um Mike und was ihn nach Silver Bay geführt hat, gerät gefühlt etwas in den Hintergrund. Zu sehr für meinen Geschmack, um mein Herz wirklich wie sonst zu erweichen.

                                  Trotzdem ist der Stil von Jojo Moyes wie gewohnt leicht zu lesen, man kann der Story sehr gut folgen und was die Beschreibung dieses Landstriches und der Liebe zum Meer und der Geschöpfe, die dort leben, da hat sie auch wirklich sehr detailreich und mit viel Liebe erzählt. Ich kann mir auch gut denken, dass ihr Anliegen war, auf die Missstände aufmerksam zu machen, ihre Leser auch dafür zu sensibilisieren. Die Hälfte der Intensität hätte es meiner Meinung nach aber auch getan.

                                  Ich hatte das erste mal bei einem Moyes-Buch hinterher keine feuchten Augen. Es war eher das Gefühl, ich habe einen Fernsehfilm gesehen, der zwar ganz nett war, aber eben nicht sehr herzergreifend.

                                  Fazit:
                                  Wer wie ich das Ursprungsbuch (Dem Himmel so nah) nicht kennt, kann sich hier auf leichte Art unterhalten lassen, aber keine wirklich tiefgehenden Gefühle erwarten. Es war nett, aber eben nicht überragend.

                                  Apple

                                  Beiträge 22
                                  06.05.2020

                                    Wer dieses Buch liest, der wird sich verlieben. Zumindest ging es mir so, dass ich mich in den kleinen Ort Silver Bay an der australischen Küste verliebt habe. Jojo Moyes hat den Ort, an dem die Protagonistin Liz mit ihrer Tochter Hannah bei ihrer Tante lebt, so plastisch und schön beschrieben, dass ich mich die ganze Zeit dorthin geträumt habe. Liz hat sehr viel durchgemacht, findet aber in Silver Bay ein wenig zur Ruhe, genau so lange bis Mike in ihr Leben tritt. Der Geschäftsmann quartiert sich in der Pension ihrer Tante ein und hegt Pläne, die den ganzen Ort verändern werden. Die Geschichte selbst kam erst nach ca. 150 Seiten in Fahrt, was vielleicht der detailgetreuen Schilderung des Schauplatzes geschuldet war. Trotzdem war die Geschichte, einmal in Schwung, sowohl spannend als auch emotional aufwühlend. Liz und Hannah haben so viel mitgemacht, dass man den beiden von Beginn an ein Happy End wünscht.

                                    Stefanie_booksweetbook

                                    Beiträge 14
                                    14.02.2020

                                      Wunderbare Geschichte wundervoll erzählt
                                      Es war wieder ein wahres Vergnügen in die Geschichte der tollen Autorin #jojomoyes , von der für mich besten Sprecherin #luisehelm, einzutauchen.
                                      Die Geschichte hat mich sehr berührt. Besonders hat mir die Thematik mit den Walen und die Beziehung die Liza zu ihnen hat gefallen. Das hat mir diese wundervollen Tiere sehr nahe gebracht. Eine ruhige Geschichte, mit liebevoll gezeichneten Charakteren, die mir sehr gefallen haben.
                                      Ein #hörgenuss auf den ich mich immer besonders freue und in dieser Kombination einfach unschlagbar ist.
                                      Eine wundervolle, dramatische und gefühlvolle Geschichte, die durch Luise Helm zum Leben erweckt wird und mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt hat.

                                      Tanja W

                                      Beiträge 14
                                      06.02.2020

                                        Etwas langatmige Geschichte, die erst ab Mitte etwas spannender wird. Bin etwas enttäuscht von dem Buch.

                                        Ich habe mich sehr gefreut über das "neue" Buch von Jojo Moyes. Die Bücher von Lou
                                        liebe ich sehr. Leider ist dieses Buch hier aber kein neues Buch, sondern ein altes
                                        Buch mit neuem Titel ("Dem Himmel so nah"). Ich habe bestimmt 100 Seiten
                                        gebraucht, um richtig in die Handlung zu kommen. Danach ging es und es wurde etwas
                                        spannender.
                                        Fazit: Es gibt viel bessere Bücher der Schriftstellerin. Dieses Buch würde ich mir
                                        nicht nochmal kaufen

                                        Bella 32

                                        Beiträge 9
                                        17.01.2020

                                          Ich habe dieses Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Mike lebt in der Großstadt und arbeitet in einer großen Firma. Und er will die Tochter der Firma heiraten. Jedoch muss er zuvor noch ein Bau Projekt abschließen. Er reißt in ein kleines Fischerdorf in Australien namens Silver Bay. Dort findet er eine Unterkunft in einer Pension , welches schon lange ein Familien Betrieb ist.Früher war die Pension ein Hotel , jedoch gab es einen Brand . Kathleen die Besitzerin wohnt dort mit ihrer Nichte und dessen Tochter .(Liz &Hanna)
                                          Liz ist damals Hals überkopf zu ihrer Tante gegangen da ihr Mann in England sie und ihre Tochter geschlagen haben, sie musste fluchtartig weg und musste dabei ihre andere Tochter zurücklassen, die mit ihrem Mann einen Autounfall hatten.liz liebt die See und fährt immer raus um dort Delphine und Wale zu beobachten.Sie ist misstrauisch und kapselt sich ab und lässt keinen an sich ran.
                                          Als sie heraus bekommen was Mike vor hat sind die stink sauer . Doch Mike merkt zu spät was allen dieses Dorf bedeutet und bereut selber was er da macht und versucht mit aller Macht das Ganze rückgängig zu machen.
                                          Am Ende schafft er es und bleibt bei liz und Hannah in Silver Bay. Hier fühlt er sich zu Hause und angekommen,aber eine Überraschung hat er für liz . Denn dank seiner Schwester Monika wird klar das die andere Tochter von liz nicht Tod ist. Letty lebt , ihr Vater hat damals nur gesagt das letty Tod ist.nach 5 Jahren kann Letty endlich zu ihrer Mutter und Schwester zurück.
                                          Herzergreifende Geschichte . Und wer an die Liebe glaubt und kämpft wird am Ende auch belohnt . Tolles Buch .

                                          M0903

                                          Beiträge 33
                                          08.01.2020

                                            Sehr enttäuscht. Es handelt sich um wortwörtlich genau das selbe Buch: Dem Himmel so nah.
                                            Ich finde es traurig, niveaulos und respektlos den Lesern gegenüber.
                                            Hat man es wirklich nötig Leser so zu verarschen um Gekd zu verdienen. Ich bin einfach enttäuscht so verarscht zu werden. Ich habe das Buch bereits vor ca. einem halben Jahr reserviert, weil ich ein Moyes Fan bin und alle bisher erschienen deutschen Ausgaben habe.

                                            Lilli33

                                            Beiträge 23
                                            10.12.2019

                                              Inhalt:
                                              Mike Dormer ist ein erfolgreicher Geschäftsmann in London. Sein Spezialgebiet sind Finanzierungen. Als er ein Projekt in Australien klarmachen soll, rechnet er nicht damit, dass sein Aufenthalt dort seine ganze Lebensplanung durcheinanderbringen könnte. Inmitten von Walen und Delfinen und mehr oder weniger liebenswürdigen Menschen lernt Mike die Welt mit anderen Augen zu sehen.

                                              Meine Meinung:
                                              Ich habe nun schon einige Romane der Autorin gelesen und muss leider sagen, dass mir dieser mit am wenigsten gefallen hat. Am Anfang – so ca. die ersten 300 Seiten – zieht sich die Geschichte ziemlich in die Länge. Weder konnte ich mich für die Protagonisten begeistern noch für die weitgehend vorhersehbare Handlung.

                                              Moyes nervte mich etwas mit ihrem erhobenen Zeigefinger. Naturschutz gegen Profitgier – das war ziemlich platt.

                                              Auch der Schreibstil behagte mir nicht. Da war nichts Besonderes dran. Klar, es war flüssig erzählt, aber das war es dann auch schon. Mir fehlten Gefühle und ein auflockerndes Element.

                                              Dass die Erzählperspektive in jedem Kapitel wechselt, bereitete mir anfangs Probleme. Es dauerte immer wieder ein bisschen, bis ich mich auf die jeweilige Person einlassen konnte. Außerdem wurden manche Szenen dadurch von zwei Seiten beleuchtet, was das Ganze noch unnötigerweise in die Länge zog. Alle Personen erzählen in der Ich-Form, was mich etwas verwirrte, zumal sie sich sprachlich wenig unterscheiden.

                                              Im letzten Drittel wurde es dann aber schön spannend und es kamen noch ein paar Geheimnisse ans Tageslicht, von denen mir aber eines schon wieder fast zu viel war, zu viel Friede-Freude-Eierkuchen. Das wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen. Manchmal ist weniger einfach mehr.

                                              Anne687

                                              Beiträge 30
                                              05.12.2019

                                                Nach langer Zeit habe ich endlich nochmal ein Buch gelesen. Es hat lange gedauert bis mich die Geschichte von Liza, kathleen, Hannah und Mike sowie den Walfängern in den Bann gezogen hat. Als es dann jedoch so weit war. Einige Seiten nach dem Prolog, konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen :) wieder mal ein wundervolles Buch von Jojo Moyes :)

                                                Kiki0412

                                                Beiträge 15
                                                29.11.2019

                                                  Inhalt

                                                  Liza und ihre Tochter sind vor ein paar Jahren nach Silver Bay gezogen, um dort neu anzufangen. Doch Lizas Vergangenheit lässt sich nicht ewig weg schieben. In Silver Bay gibt es viel zu sehen, besonders die Delphine und die Wale, die Seeschipper gehen regelmäßig auf Touren mit ihren Schiffen. Doch dann taucht ein wild Fremde auf, der monate lang ein Hotel bei ihrer Tante K. reserviert.



                                                  Cover & Schreibstil

                                                  Das Cover ist schlicht, dennoch sehr ansprechend. Das Cover ist eine neu Auflage, auch der Titel wurder verändert - Ich finde das nicht schlimm und für mich kein Kritikpunkt ein Buch schlechter zu Bewerten. Jedes Buch wird mal neu Aufgelegt. Was dennoch gut gewesen wäre, ein kleinen Hinwei, als vermerk, das dieses Buch, als neuauflage gilt. Die Autorin hat einen leichtet Schreibstil, man kommt gut durchs Buch. Mir fehlt die Spannungsphasen, ein paar zu wenig enthalten und wenn halten sie nur kurz an.



                                                  Zum Buch

                                                  Doe Autorin hat hier eine humorvolle Geschichte erschaffen, mit Höhen und Tiefen. Am Anfang des Buches muss man erstmal ein Gefühl für diese Geschichte bekommen. Es ist anders, man muss erstmal die Umgebung, sowie die vielen Charaktere auf einen wirken lassen. Nach den ersten Seiten, hat man auch eher das Gefühl, man bekommt kein Zugang zu der Geschichte - als wäre sie einfach nieder geschrieben. Doch so ist es nicht, die Autorin hat sich dabei etwas gedacht.

                                                  Lasst auf euch Silver Bay, den kleinen Ort, auf euch wirken. Hier steht die Umwelt und der Tierschutz ganz groß und an erster Stelle. Sie hat hier ein sensibles Thema aufgegriffen, alle helfen mit - Emotionen, Rettung & Lösungen, alles ist hier in der Geschichte zu finden.Das Buch nimmt dich in diesen Szenen mit. Du bekommst ein gespühr für Delpfine und Wale - außerdem kann man sein Wissen auffrischen, das lässt das Buch nochmal in einem anderen Blickwinkel dastehen.



                                                  Liza, ist vor Jahren zur iher Tante mit ihrer Tochter gezogen. Sie ist eine starke person, auch wenn sie ihre Prbleme an manchen Szenen falsch lösst. Alkohol, sollte niemals die Lösung sein und auch nicht das ein Kind leidet, unter den folgen der Vergangenheit. Hier wird ganz klar, das man sich manchmal Hilfe holen sollte, bevor man ds Ruder aus der Hand gibt.

                                                  Sie versucht ihr Leben zu Leben & auch eine gute Mutter zu sein, doch ich finde für ein Kind mit starken Willen, wie es hier gezeigt wird, ist die Geschichte traurig. Man bekommt selbst ein schlechtes gewissen. Um so besser finde ich, das sie in Mike, einen Ersatzvater findet, der ihr Wissen und selbstständigkeit vermittelt, auch wenn es nicht siene aufgabe ist. Silver Bay ist sehr Familiär - Sprich, alle sind willkommen und es ist eine große Familie. Es wir gelacht, geweint und zusammen gefeiert. Ich mag Lia am Anfang überhaupt nicht, sie urteilt schnell und macht ihre Tochter ganz klein. Im laufe des Buches, durch das Hintergrundwissen, kann ich Liza verstehen, dennoch ist es keine entschuldigung. Mike hat seine fehler, dennoch versucht er alles für seine Liebe zu retten, besonders wir die kleine Tochter.



                                                  Für mich vermittelt dieses Buch ganz viele Botschaften, die für einen wichtig sind. Mir ist es dabei egal ob das Buch eine neue Auflage ist - den darüber mäckern viele. Mir ist wichtig was die Autorin zu sagen hat. Das wir etwas bewirken können, wenn wir kämpfen. Wenn wir Probleme haben, das wir uns nicht in die Ecke stecken - besonders darf niemand anderes darunter leiden. Ich lege jeden das Buch ans Herz, auch wenn die Geschichte zum schluss erst eine richtige Geschichte wird.



                                                  Fazit

                                                  Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, besonders die Schlichtheit vom Cover hat mich angesprochen. Hier hat mich JOJO Moyes nicht enttäuscht, ihre Reihe von Will & Lou liebe ich auch bereits - Kann euch die Bücher von ihr nur empfehlen.

                                                  Sparkling

                                                  Beiträge 31
                                                  16.11.2019

                                                    Jojo Moyes Bücher sind immer emotionale, tiefgreifende Geschichten und so auch diese hier.
                                                    Sie hat mich sehr bewegt, sie hat mich überrascht, sie hat mich gepackt und mich mitfiebern lassen.
                                                    Ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt, wollte eher immer wissen, wie es weiter geht.
                                                    Natürlich war es am Anfang wieder einmal schwierig, in den Roman hinein zu finden, weil es so viele Personen sind und es doch alles sehr komplex aufgebaut ist. Doch die Mühe lohnt sich weiter hinten.
                                                    Und zu guter Letzt war auch das Ende einfach nur wunderschön und gar nicht mal so, wie man sich das am Anfang vorgestellt hätte.

                                                    Bambisusuu

                                                    Beiträge 40
                                                    14.11.2019

                                                      Der Liebesroman "Nächte, in denen Sturm aufzieht" ist wunderschön geschrieben worden und berührt sofort. Einfach ein typischer Jojo Moyes -Roman!

                                                      Liza McCullen weiß, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch in dem kleinen beschaulichen Örtchen Silver Bay an der Küste Australiens hat sie ein Zuhause gefunden für sich und ihre Tochter Hannah. Die idyllischen, unberührten Strände, der Zusammenhalt in der kleinen Gemeinde und die majestätischen Wale, die in der Bucht vor Silver Bay leben, bedeuten ihr alles. Täglich fährt sie mit ihrem Boot hinaus aufs Meer und bietet Walbeobachtungstouren an für die wenigen Touristen, die sich nach Silver Bay verirren. Als der Engländer Daike Dormer aus dem fernen London anreist und sich in der kleinen Pension von Lizas Tante einquartiert, gerät das beschauliche Leben in Gefahr. Der gutaussehende Fremde in den zu schicken Klamotten passt nicht nach Silver Bay, und niemand ahnt, dass er Pläne schmiedet, die den kleinen Fischerort für immer verändern und Lizas geliebte Wale bedrohen könnten.

                                                      Das Cover lädt schon zum Träumen ein. Schlicht mit schönen Farben umschmückt kann man nur leicht erahnen, um was es in der Geschichte geht. Die Geschichte berührt, packt bis zum Schluss und ist mal wieder eine ganz neue Seite von Jojo Moyes. Eine einzigartige Geschichte mit vielen Höhen und wenn nur eher kleinen Tiefen.

                                                      Ihre Textzeilen und Zitate laden zum Nachdenken ein. Ich mag diese poetische Art an Jojo Moyes Schreibstil und finde die Geschichte sehr tiefgründig und emotional. Die Liebesromanze habe ich diesmal gar nicht allein im Fokus betrachtet. Besonders das Leben am Meer wird wunderschön und idyllisch beschrieben. Ich bin gerne in diesen Ort getaucht und habe die Meerestiere vor Augen gehabt. Die Geschichte verbirgt viele Wendungen, die man vorher nicht erahnen kann.

                                                      Lesemone

                                                      Beiträge 38
                                                      14.11.2019

                                                        Die Geschichte ist sehr intensiv und bewegend erzählt. Man kann sich in die Protagonistin sehr gut hineinversetzen. Die Verbindung mit den Walen hat mir sehr gut gefallen. Liza ist eine richtige Kämpfernatur und setzt sich sowohl für ihr Kind, als auch für die Tiere mit ganzem Herzen ein. Ich fand die Geschichte sehr authentisch erzählt und man konnte das Gefühlschaos nachempfinden. Dadurch, dass die Handlung aus mehreren Sichtweisen erzählt wurde, fand ich das Buch nicht langweilig. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt.

                                                        Meli

                                                        Beiträge 10
                                                        27.09.2019

                                                          Das Buch war sehr flüssig geschrieben, sehr spannend und ging intensiv auf das das Leben der gefährdeten Meeressäuger ein, was ja einen Großteil der Geschichte zum Thema hatte. Die Wandlung des knallharten Geschäftsmannes zum Umweltschützer fand ich gut beschrieben und gibt Hoffnung auf ähnliche Situationen. Es war lange nicht klar, ob es nun ein Happy-End geben würde oder nicht. Das fand ich auch gut.

                                                          Alica

                                                          Beiträge 39
                                                          30.08.2019

                                                            Endlich wieder ein neues Buch von Jojo Moyes. Da war die Vorfreude wieder groß und das Buch wurde natürlich gleich vorbestellt.

                                                            Bis ich jetzt zum Lesen kam hat es ein bisschen gedauert, was die Vorfreude noch etwas mehr gesteigert hat.

                                                            Ja und dann hat mich das Buch kaum gepackt. Die ersten knapp 100 Seiten zogen sich dahin und ich war kurz davor komplett aufzuhören. Irgendwie hat mich die Geschichte einfach nicht richtig überzeugt bis dahin.

                                                            Nach einer Buchpause, hier habe ich natürlich ein anderes gelesen ( :) )habe ich dann doch weitergelesen und da wurde es immer besser. Und zum Ende hin fand ich das Buch dann doch richtig schön, leider hat der Anfang das Ganze etwas vermiest.

                                                            Lesemaus93

                                                            Beiträge 13
                                                            26.08.2019

                                                              "Nächte, in denen Sturm aufzieht" von Jojo Moyes,

                                                              ein Buch mit Tiefgang. In diesem Buch hat uns die Autorin in verschiedene Leben mit genommen, welche unterschiedlicher nicht sein können, aber trotzdem suche alle nur eins, das Glück. Nach meiner Meinung, hat die Autorin es in diesem Buch mal wieder geschafft sehr viel Gefühl in die Geschichte zu bringen. Der Aufbau der Geschichte ist sehr strukturiert und lässt sich sehr gut lesen. Durch das Buch zieht sich ein roter Faden rund um die kleine Tochter Letty, der Hauptprotagonistin und auch um die Delphine und Wale an der Küste von Silver Bay. Mich hat die Geschichte mit ihren Geheimnissen und dem ständigen Spannungsaufbau direkt gefesselt. Bis zur letzten Seite hat die Autorin die Spannung hoch gehalten und auch die Entwicklungen waren nicht sehr vorhersehbar. Sehr gut hat mir in diesem Buch gefallen, wie auf die Wale und die Delphine, die Bootsfahren und vor allem auf die Gefahren durch Veränderungen eingegangen wird.
                                                              Durch tolle Landschaftliche und charakterliche Beschreibungen konnte ich mich sehr gut in das Buch hineinfühlen. Aus meiner Sicht ist es definitiv ein Buch mit viel Tiefgang und Emotionen die hin und wieder hoch kochen. Ich kann dieses Buch definitiv als Sommer Lektüre empfehlen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht mich mit Hannah, Mike und Liza auf eine reise zu begeben.

                                                              Zum Inhalt:
                                                              Mike muss schnell ein neues Bauland für ein riesen Hotelkomplex auftreiben. Sein Chef macht druck und seine Verlobte ist auch wenig begeistert, denn die Hochzeit muss geplant werden. In Australien trifft er wieder erwarten auf viele Herzliche, aber auch verschlossene Personen. Doch nach wenigen Wochen beginnt er der geheimnisvollen Liza näher zu kommen und seine Überzeugung bzgl. des Hotelbaues fangen an zu schwinden. Erst als alles an die Öffentlichkeit kommt und dem Bau nichts mehr im Wege steht wird Mike jedoch klar, was er angerichtet hat. Im Kampf für die Wale und seine Liebe nimmt er einiges auf sich und vor allem trifft er schwere Entscheidungen. Doch kann er wirklich noch etwas gegen den Bau ausrichten?

                                                              Buch_loewin

                                                              Beiträge 36
                                                              13.08.2019

                                                                Jojo Moyes hat sich selbst übertroffen .
                                                                Der Roman ist so spannend geschrieben, das ich das Buch nicht mehr weg legen könnte.
                                                                Eindeutig Sucht Faktor nach mehr! Die Wandlung des knallharten Geschäftsmannes zum Umweltschützer fand ich gut beschrieben und gibt Hoffnung auf ähnliche Situationen. Es war lange nicht klar, ob es nun ein Happy-End geben würde oder nicht. Das fand ich auch gut.

                                                                Annette126

                                                                Beiträge 16
                                                                31.07.2019

                                                                  Ein wunderbares Buch, was ich sehr empfehlen kann......❤❤❤

                                                                  Liza kann ihrer Vergangenheit nicht entfliehen. Mit ihrer Tochter lebt sie im kleinen Küstenort Sylver Bay. Dann kommt ein Engländer in diese Stadt und manches verändert sich sehr.

                                                                  dreijungsmama

                                                                  Beiträge 11
                                                                  05.06.2019

                                                                    Leider hat mich dieses Buch von Jojo Moyes nicht überzeugt. Ich habe schon einige Bücher von ihr sehr gerne gelesen. Besonders das Buch "Ein Bild von dir" hat mir, natürlich neben "Ein ganzes halbes Jahr", sehr gut gefallen. Ich finde auch die Themenwahl bei ihr ausgesprochen interessant. Leider habe ich bei diesem Buch keinen Zugang gefunden und konnte auch wirklich nicht eintauchen in die Geschichte. Der Roman um die Walbeobachter und Bewohner rund um Silver Bay ist nett, aber das war es dann auch schon. Ich fand den Roman leider nicht besonders fesselnd. Ausserdem ist das Buch bereits schon mal erschienen unter dem Titel "Dem Himmel so nah", was ich doch sehr irritierend finde. Warum keine Neuerscheinung unter dem bisherigen Titel?

                                                                    Hermione

                                                                    Beiträge 44
                                                                    31.05.2019

                                                                      "Schöne entspannende Lektüre":
                                                                      Mike arbeitet bei einer Investmentfirma in London und soll ein Projekt für eine neue Hotelanlage in Australien betreuen, die vielfältige Wassersportmöglichkeiten bietet. Um alles unter Dach und Fach zu bringen, fährt er in den kleinen verträumten Ort Silver Bay und mietet sich in dem lokalen familiengeführten Hotel ein.

                                                                      Dort lernt er Kathleen, deren Nichte Liza, die Walbeobachtungstouren für Touristen anbietet, und ihre pfiffige Tochter Hannah kennen, deren Leben sich durch die neue Hotelanlage komplett verändern würde.

                                                                      Mike gewinnt den Ort und seine Bewohner schneller lieb, als er sich das vorgestellt hätte, und er fragt sich, was eigentlich wirklich wichtig ist im Leben…


                                                                      Meine Meinung:
                                                                      Der vorliegende Roman ist ein etwas älteres Buch von Jojo Moyes, das nach einigen Jahren nun noch einmal in einer neuen Übersetzung und unter neuem Titel veröffentlicht wurde. Das Original ist auf Englisch unter dem Titel „Silver Bay“ erschienen.

                                                                      Ich war etwas überrascht, dass es sich um eine Neuauflage handelt, weil das im Vorfeld nicht aus der Beschreibung hervorging, aber diese Tatsache hat mein Lesevergnügen dann nicht geschmälert.
                                                                      Von Anfang an bin ich dank der gewohnt flüssigen Schreibweise der Autorin gut in die Handlung hineingekommen und habe mich beim Lesen extrem gut entspannen können.
                                                                      Zunächst war ich etwas verwirrt, dass die Erzählperspektive mit jedem Kapitel wechselte und sehr viele verschiedene Perspektiven vorkamen. Daran habe ich mich aber sehr schnell gewöhnt und die handelnden Personen schnell kennengelernt und liebgewonnen. Letztlich fand ich es für die Geschichte auch sehr belebend, dass sie aus so unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde, weil man dadurch sehr viele Hintergründe erfahren hat und sich ein komplexeres Bild zusammensetzen konnte.

                                                                      Die Geschichte an sich ist zwar nicht unbedingt neu und in vielen Punkten vorhersehbar, aber das weiß man als Leserin von Jojo Moyes und man erwartet ja auch nichts anderes.
                                                                      Daher habe ich mich über die nette Geschichte mit durchaus nachvollziehbaren Wendungen und Entwicklungen gefreut und mit den Personen gefiebert und gelitten.
                                                                      Besonders gut gefallen hat mir auch das Setting in Australien mit Wal- und Delfinbeobachtungen.


                                                                      Fazit:
                                                                      Ich kann das Buch allen Leserinnen empfehlen, die eine nette entspannende Lektüre fürs Herz suchen und gut unterhalten werden wollen.

                                                                      tinstamp

                                                                      Beiträge 41
                                                                      03.05.2019

                                                                        Mit "Nächte, in den Sturm aufzieht" wurde nach Jojo Moyes Erfolg wieder einer ihrer alten Romane veröffentlicht. Dass es sich dabei aber um ein Buch handelt, das bereits auf deutsch unter dem Titel "Dem Himmel so nah" im Jahr 2008 erschienen ist, wusste ich nicht.

                                                                        Man merkt deutlich, dass es sich um ein früheres Werk der Autorin handelt. Ich bin anfangs sehr schwer in die Geschichte gekommen und habe das Buch immer wieder weggelegt und ein anderes gelesen. Da es aber ein Rezensionsexemplar vom Verlag ist, war es an der Zeit endlich weiterzulesen. Einmal drinnen in der Geschichte lief es dann auch ganz gut, abgesehen von so einigen Längen im Mittelteil. Doch ich konnte endlich mit den Charakteren etwas anfangen und spürte die ganz besondere Atmosphäre von Silver Bay, dem Ort, wo der Roman spielt.

                                                                        Trotzalledem ist die Handlung nichts wirklich Neues. Der erfolgreiche Geschäftsmann Mike Dormer fliegt von London nach Australien, um sich die genaue Lage eines Ortes anzusehen, an dem die Firma seines zukünftigen Schwiegervaters ein großes Projekt plant. Ein Luxushotel soll im kleinen Örtchen Silver Bay entstehen, doch zuerst möchte Michael sämtliche Risiken vor Ort abwägen. Der Workaholic arbeitet tagein tagaus in einem rieseigen Bürokomplex mitten in London und steht kurz vor der Hochzeit mit der Tochter seinen Chefs. In Silver Bay angekommen fühlt sich Michael anfangs wie ein Fremdkörper. Hier gehen die Uhren noch anders und der ganze Ort lebt von den Touristen die kommen, um die Wale und Delfine zu beobachten. Es ist ein ruhiges Plätzchen und wenn es nach den Einwohnern geht, soll es auch so bleiben. Ein protziges Hotel, das die Wale vertreiben könnte, ist hier unerwünscht, genauso wie die Reichen und Schönen, die dort absteigen sollen. Erst nach einiger Zeit merkt Michael, dass er sich in Silver Bay verändert und dass in seinem alten Leben etwas gefehlt hat....

                                                                        Liza McCullen lebt im kleinen Hotel ihrer Tante Kathleen, der berühmten "Haifisch-Lady". Sie fährt täglich mit dem Boot hinaus und bietet in der geschützten Bucht rund um Silver Bay Walbeobachtungstouren für Touristen an. Gemeinsam mit ihrer Tochter Hannah versucht sie im kleinen versteckten Ort ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Publicity und Touristenaufläufe kann sie nicht wirklich brauchen, denn sie versucht ihren Aufenthaltsort geheim zu halten. Welches Geheimnis hat sie zu verbergen?

                                                                        Erzählt wird aus der Ich-Pespektive verschiedenster Charaktere. Hauptfiguren sind Mike Dormer, Liz McCullen, ihre Tochter Hannah und Tante Kathleen. Das verwirrt anfangs sehr, aber mit Fortschreiten des Romanes gewöhnt man sich daran und kam den Charakteren langsam näher. Leider war von der Handlung an sich doch so einiges vorhersehbar.

                                                                        Das Setting in Australien fand ich hingegen sehr bildhaft und lebendig beschrieben. Die Hintergrundinformationen zu den Walbeobachtungen und dem Leben dieser wunderbaren Säugetiere war beeindruckend und sehr interessant. Ein Thema ist hier natürlich auch der Natur- und Tierschutz.
                                                                        Obwohl ich den Roman teilweise etwas zu ruhig und langatmig fand, fände ich eine Verfilmung des Romanstoffes als gute Idee.

                                                                        Fazit:
                                                                        Abgesehen davon, dass dieses Buch bereits unter einem anderen Titel veröffentlicht wurde und somit keine neue Geschichte ist, fand ich leider nur schwer in den Roman. Nach einigen Anläufen klappte es dann und ich begann mich mit den Figuren anzufreunden. Gelungen ist die Beschreibung des Ortes, der Bucht und dem Tierleben, sowie den kauzigen Einwohnern. Trotzdem war mir einiges zu vorhersehbar und zu ausschweifend, um den Wunsch zu haben die Geschichte in einem Rutsch durchzulesen.

                                                                        katja_kabatja

                                                                        Beiträge 9
                                                                        18.04.2019

                                                                          Wie alle Bücher von Jojo Moyes ist auch dieses total schön geschrieben.
                                                                          Wärend man den Roman liest, wünscht man sich ,dass man Teil dieser kleinen Gemeinschaft in Silver Bay sein könnte weil man sich allein beim Lesen dort schon wohlfühlt.
                                                                          Das Buch lehrt aber auch dass man niemals vor der Vergangenheit einfach weglaufen kann,egal wie weit und wie schnell man läuft. Sie holt dich immer wieder ein... Man muss sich ihr stellen, egal wie weh es tun kann.
                                                                          Ich hab das Buch verschlungen.

                                                                          ivo

                                                                          Beiträge 9
                                                                          17.04.2019

                                                                            Endlich wieder etwas von Jojo Moyes und es geht um einen besonderen Menschen, eine besondere Frau. Locker und flüssig geschrieben, bildhaft geschildert. Ich sehe sie direkt da stehen mit dem riesigen Hai an ihrer Seite.
                                                                            Die Leseprobe hat mich neugierig auf mehr gemacht. Das Buch kann ich mir auf jeden Fall zulegen. Ich freue mich jetzt schon.

                                                                            Langeweile

                                                                            Beiträge 39
                                                                            09.04.2019

                                                                              Klappentext übernommen:
                                                                              Liza Mc Cullen weiß,dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch in dem kleinen beschaulichen Örtchen Silver Bay hat sie ein Zuhause gefunden für sich und ihre Tochter Hannah. Die unberührten Strände,der Zusammenhalt in der kleinen Gemeinde und die majestätischen Wale, die in der Bucht leben, bedeuten ihr alles.
                                                                              Täglich fährt sie mit ihrem Boot raus aufs Meer und bietet Walbeobachtungstouren an für die wenigen Touristen, die sich nach Silver Bay verirren.
                                                                              Als der Engländer Mike Dörfer anreist und sich in der Pension von Lizas Tante einquartiert, gerät das beschauliche Leben in Gefahr. Der gut aussehende Fremde in den zu chicen Klamotten passt nicht nach Silver Bay und niemand ahnt, dass er Pläne schmiedet, die den kleinen Fischerort für immer verändern könnten.

                                                                              Meine Meinung:

                                                                              Der Autorin ist es hervorragend gelungen, eine Liebesgeschichte, ein Umweltprojekt und die Jagd nach dem großen Geld in einer Geschichte zu vereinen.
                                                                              Das kleine Fischerdorf wurde so eindringlich geschildert, dass ich mich förmlich dort wähnte.
                                                                              Die dargestellten Personen lebten durch ihre völlige Authenzität, ich konnte mir jeden einzelnen bildlich vorstellen (Kopfkino pur).
                                                                              Wie auch in den anderen Büchern der Autorin, konnte ich gleich zu Beginn in die Geschichte eintauchen, die mich bis zum Schluss in Atem gehalten hat.
                                                                              Voller Spannung habe ich mit Liza,Hanna, Kathleen und Mike mitgefiebert und gelitten.
                                                                              Am Ende gab es dann noch eine große Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte.

                                                                              Fazit:

                                                                              Ein Buch, was definitiv zu meinen Lese -Highlights dieses Jahres gehört.

                                                                              Jani

                                                                              Beiträge 24
                                                                              25.03.2019

                                                                                Endlich wieder ein neues Buch von Jojo Moyes. Da war die Vorfreude wieder groß und das Buch wurde natürlich gleich vorbestellt.

                                                                                Bis ich jetzt zum Lesen kam hat es ein bisschen gedauert, was die Vorfreude noch etwas mehr gesteigert hat.

                                                                                Ja und dann hat mich das Buch kaum gepackt. Die ersten knapp 100 Seiten zogen sich dahin und ich war kurz davor komplett aufzuhören. Irgendwie hat mich die Geschichte einfach nicht richtig überzeugt bis dahin.

                                                                                Nach einer Buchpause, hier habe ich natürlich ein anderes gelesen ( :) )habe ich dann doch weitergelesen und da wurde es immer besser. Und zum Ende hin fand ich das Buch dann doch richtig schön, leider hat der Anfang das Ganze etwas vermiest.


                                                                                Zur Story:

                                                                                Liza ist aus England geflohen, warum erfährt man erst im späteren Teil der Geschichte, und ist mit ihrer Tochter Hannah bei ihrer Tante Kathleen untergekommen. Dort baut sie sich ein kleines beschauliches Leben am Meer auf. Sie ist besessen von Walen und arbeitet daher natürlich auch als Guide für Walbeobachtungsfahrten. Kathleen betreibt zudem ein kleines Hotel in Silver Bay, welches jedoch nicht mehr all zu gut läuft und etwas in die Jahre gekommen ist. Alles in allem ein kleiner, beschaulicher Ort in dem jeder zusammen hält.


                                                                                Diese Idylle wird jedoch getrübt, als der Engländer Mike Dormer auftaucht. Er freundet sich ein wenig mit den Bootsleuten Kathleen und Hannah an. Nur Liza bleibt noch auf Abstand.

                                                                                Irgendwann stellt sich jedoch heraus, dass die Firma für die Mike arbeitet einen riesigen Hotelkomplex in Silver Bay errichten möchte. Was dies für das Hotel und vor allem für die Meeresbewohner bedeutet ist ganz klar.



                                                                                So kommt es, dass Liza plötzlich an zwei Fronten kämpft. Einmal gegen den Bau des Hotels und somit auch gegen Mike, in den sie aber natürlich schon verliebt hat.

                                                                                Und einmal gegen die Geister der Vergangenheit, die sie nicht ruhen lassen und wieder einzuholen drohen, sollten sie wirklich Silver Bay als Lebensgrundlage verlieren.

                                                                                Man kann schon sehr vorausahnen was alles geschehen wird, so richtig überraschend ist nichts. Wobei natürlich das Thema Tier- und Umweltschutz schon sehr gut zur heutigen Zeit passt und man eigentlich nicht oft genug darüber schreiben kann.



                                                                                Eine verwobene aber letzten Endes doch schöne Geschichte, sofern man es über die ersten 100 Seiten hinaus schafft.