Jojo Moyes

Über uns der Himmel, unter uns das Meer

Über das Meer zu dir
Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte …
Ein berührender Roman über Hoffnung, Schicksal und Liebe – inspiriert von Jojo Moyes’ eigener Familiengeschichte.


Autorenbild Foto von Jojo Moyes

Die  Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.


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Rezensionen

Melli910

Beiträge 14
23.02.2017

Ein gutes Buch mit einer fesselnden Geschichte, das durch den flüssigen und lockeren Schreibstil angenehm zu lesen ist. Das Buchcover ist wunderschön und lädt sofort zum Lesen ein.
Die unterschiedlichen Charaktere der vier Frauen, die sich eine Kabine teilen müssen, werden sehr sympathisch und detailliert beschrieben.
Der Leser kann sich gut in die damalige Zeit zurückverseten und mit den Protagonisten identifizieren. Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Henry und Frances ist bewegend geschildert.

Eine gelungene emotionale Geschichte zwischen Hoffen und Bangen und einer wundervollen Reise ins Unbekannte.

SarahLiebtBücher

Beiträge 32
eine Antwort 21.02.2017

Australien 1946: Der Krieg ist zu Ende und für 600 Frauen beginnt eine Reise, in eine ungewisse Zukunft. Denn die sogenannten "Kriegsbräute" machen sich auf die Reise zu ihren Ehemännern auf den Flugzeugträger HMS Victourius. Britische Soldaten, die während des Krieges in Australien stationiert haben, erwarten ihre Bräute. Manche konnten vor der Heirat nur wenige Tage mit ihrem Liebsten verbringen, andere wiederrum erwarten sogar bereits ein Baby oder kennen ihren Ehemann nicht wirklich. Unter den Frauen befinden sich unteranderem die Krankenschwester Frances, die Bauerntochter Margareth, die sechzehnjährige Jean und die adelige Avice. Auf den ersten Blick haben die vier sogar nichts miteinander gemeinsam und tun sich schwer, sich eine Kabine miteinander zu teilen, doch je länger die Reise dauert, umso mehr schweißt es sie zusammen. Jede hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und nicht jede freut sich auf die Zukunft mit ihrem neuen Ehemann. Und dann gibt es natürlich noch die Marinesoldaten, die mit an Bord sind und eigentlich für die Mädchen tabu sein sollten. Doch wie das Schicksal so spielt, entwickelt sich vieles anders als erwartet.

Das neueste Werk der Autorin Jojo Moyes "Über uns der Himmel, unter uns das Meer" hat mir bisher von ihren Büchern am besten gefallen. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich zu der Zeit, in der die Geschichte handelt und auch zum Meer irgendwie eine besondere Verbidung habe. Außerdem fand ich die Geschichte einfach nicht zu kitschig, was bei anderen Büchern von ihr teilweise in meinen Augen ein wenig übertrieben war. Auch das Cover hat mich vollstens überzeugt und passt bestens zum Inhalt (so etwas muss für mich einfach passen).

Der Schreibstil gefällt mir von der Autorin super gut. Er ist leicht, flüssig und beschreibt das Geschehen einfach sehr gut. Ich habe mich wirklich in die Zeit von damals zurück versezten können und hab teilweise mit den Mädchen direkt mitgefiebert. Durch die Situation, dass es dieses Schiff und diese Reise wirklich gegeben hat, fand ich die Darstellung der Protagonistinnen sehr gelungen. Bis zum Schluss hat man manch Geheimnis der Mädchen nicht erahnt und somit gab es auch eine gewisse Spannung bis zum Schluss. In meinen Augen wurde der Mut und der Wille der Damen, eine solch lange Reise für ihre Ehemänner aufzunehmen, gut in Szene gesetzt.
Die Liebe darf bei Romanen von Frau Moyes natürlich nicht fehlen, und von der gab es in diesem Buch reichlich, aber wie gesagt nicht auf eine kitschige Art und Weise, sondern einfache auf echte Art und Weise.

In meinen Augen hatte das Buch keinerlei Längen und ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Daher kann ich nur volle Sternezahl geben und hoffe in Zukunft mehr von dieser Sorte Geschichte von ihr zu lesen.

  • sommerlese

    Beiträge: 79
    05.04.2017

    Liebe Sarah,

    mir hat dieses Buch auch bisher von Moyes am besten gefallen. Hier wurde besonders der Zeitgeist um 1950 gut dargestellt und die Hoffnungen und Erwartungen der Frauen waren sehr gut mitzuempfinden. Alles hat einen realistischen Anstrich und ist nicht so weichgespült wie manche anderen Bücher.

SBS

Beiträge 43
eine Antwort 14.02.2017

Nur der Schluss überzeugte

Der Krieg ist vorbei und die australischen Bräute machen sich auf eine sechswöchige Reise auf einem Flugzeugträger Richtung England, zu ihren Ehemännern. Es steht ihnen eine abenteuerliche, beschwerliche Reise bevor, doch jede der Frauen nimmt sie auf sich, da sie die Hoffnung auf eine glückliche Zukunft hat. Doch nicht alle werden in England ankommen…

Der Prolog, welcher in der Gegenwart spielt war furchtbar holprig und für meine Begriffe schlichtweg misslungen. Die Lust auf das Buch war somit direkt dahin und auch die Vorstellung der vier Bräute, die auf dem Schiff im Fokus stehen war nicht ganz rund. Trotzdem war schnell klar, dass diese Frauen interessant sind und das nicht nur, weil sie sehr verschieden waren. Auch waren die Charaktere mehrheitlich sehr interessant und toll ausgearbeitet. Sie sind sehr verschieden und alle haben ihr Päckchen zu tragen (auch die Männer, wie der Kapitän sind hier zu nennen!). Mit der Zeit wurde die Geschichte immer runder, wenn sie immer wieder durch langatmige Stellen, die die alltägliche Langeweile auf dem Schiff zum Thema hatten, aufgehalten wurde.

Die Thematik um die Kriegsbräute war sehr interessant, zumal ich vorab kaum Infos zu dem Thema hatte und die Autorin durch ihre Großmutter einen persönlichen Bezug hatte. Hier hat die Autorin sich für jedes Kapitel reale Zitate besorgt, die den Leser mitten ins Geschehen ziehen und die rein fiktionale Geschichte interessanter machen. Die Hoffnung, dass das Buch doch noch überzeugen kann, war groß, wurde jedoch durch etliche langweilige Seiten wieder zunichte gemacht. Rundum überzeugend fand ich nur die letzten ca. 100-150 Seiten, die neben Dramatik und Emotion auch zahlreiche spannende Elemente enthielten und meinen Erwartungen an die Autorin gerecht wurden.

Ich bin hin und hergerissen, denn ich hatte mich schon über weite Strecken nicht sehr unterhalten gefühlt, aber insgesamt gefiel es mir letztlich doch (Thematik, Charaktere) Wahrscheinlich wäre das Buch mit 100 Seiten weniger etwas besser weggekommen... Wahrscheinlich waren meine Erwartungen an die Autorin/Geschichte einfach viel zu hoch. So jedoch ist es aufgrund der zahlreichen Längen für mich nur Mittelmaß.

  • otter

    Beiträge: 25
    16.02.2017

    Ich kann mich 100% Deiner Rezension anschließen!!

sommerlese

Beiträge 79
02.02.2017

"Wenn der Krieg sie eines gelehrt hatte, dann die Wahrheit, dass ein Leben nur allzu leicht ausgelöscht werden konnte." Zitat Seite 437

Mit diesem Buch habe ich Jojo Moyes nach einer für mich unbefriedigenden Lektüre von "Weit weg und ganz nah" noch eine Chance gegeben und wurde nicht enttäuscht. Ich bin tief eingetaucht in diese berührende Nachkriegsgeschichte, die einen authentischen Hintergrund hat und war von dem angenehmen Erzählstil der Autorin und der emotionalen Handlung sehr angetan. Es gab den Flugzeugträger HMS Victorious wirklich, Moyes Großmutter reiste damit seinerzeit von Australien nach England.

Das Herzstück der Geschichte ist die Schiffspassage einer Gruppe junger australischer Frauen: Frances, Jean, Margaret und Avice. Sie werden als Kriegsbräute englischer Soldaten nach England gebracht, wo sie ihr neues Leben beginnen wollen.
Das Schiff ist jedoch kein Passagierdampfer, sondern ein Kriegsschiff, ein in die Jahre gekommener Flugzeugträger, der mit über 1000 Mann Besatzung und 19 Flugzeugen beladen ist.
Damit ist auch schon klar, dass es bei der hohen Personenzahl zu Wasserknappheit kommt und auch zwischen den Geschlechtern nicht immer ruhig hergeht und Vorfälle vorprogrammiert sind. Das Durcheinander, dass die Bräute auf dem Flugzeugträger zwischen der Schiffsbesatzung und den Soldaten auslöst ist, wird unterhaltsam näher gebracht.

"Hören sie, Sir, viele meiner Männer waren mehrere Monate lang ohne weibliche Gesellschaft. Das hier ist, als ob man ein Streichholz in eine Kiste mit Feuerwerrkskörpern halten würde." Zitat Seite 139

Die Frauen sind allesamt unterschiedliche Charaktere aus verschiedenen Gesellschaftsschichten. Aber hier werden sie eine "Reisegruppe" mit gleichen Hoffnungen und Wünschen, sie alle wollen nach der langen Trennung ihre Männer endlich wiedersehen.

Hier prallen menschliche Schicksale in berührender Art und Weise aufeinander, die vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund eindrücklich dargestellt werden. Es ist die gemeinsame Hoffnung auf ein normales glückliches Leben ohne Krieg, das diese in einer Kabine lebenden Frauen zusammen schweißt. Das gemeinsame Ziel stellt nicht nur Familiengründung, sondern auch ein ziviles Leben in Friedenszeiten in Aussicht. Dafür verlassen die australischen Frauen ihre Familien und brechen im Grunde mit ihrer alten Heimat.

Jojo Moyes gelingt mit diesem Buch ein sehr emotionaler, berührender Roman, den ich gern gelesen habe.
Mit einem Augenzwinkern und dann doch wieder mit alltäglichen Geschehnissen erlebt man die Situation der Frauen an Bord des Schiffes mit. Es gibt nicht genug Waschwasser an Bord, die allgemeine Situation ist von den jeweiligen Ängsten und Sorgen geprägt. Nicht nur die Frauen haben ihre Probleme, auch die Offiziere und der Kapitän machen sich so ihre Gedanken über diese nautische Passage. Dabei ist gerade ihre gegenseitige Lebensauffassung durch die vielseitigen Charaktere aus verschiedenen Gesellschaftskreisen äußerst gelungen und vermittelt ein umfassendes Bild der Rolle der Frau zur damaligen Zeit und der Stellung von Mann und Frau.



Der Roman ist schwungvoll und voller Leben, seine Protagonisten liebeswürdig bis herzzerreißend und die Idee ist einen Bestseller wert! Mich hat dieser Roman mitgerissen und ich bin völlig eingetaucht in die Handlung.

Jolle22

Beiträge 7
18.11.2016

Inhalt
Australien 1946, nach Kriegsende werden 600 Ehefrauen zu Ihren frisch angetrauten Ehemännern mit dem Flugzeugträger " Victoria" nach England gebracht. Die Überfahrt dauert 6 Wochen, die Frauen und die Besatzung leben auf engsten Raum, wo es hin und wieder auch zu zwischen Fällen kommt.

Meinung
Mir hat diese Buch sehr gut gefallen, der Schreibstil von Jojo Moyes ist flüssig und locker sehr angenehm zu lesen.
Ich hatte das Buch innerhalb von 2 Tagen durch, es ist eine sehr fesselnde Geschichte, die sich in ersten Line um Frances handelt.
Frances ist mit sehr sympathisch gewesen und ich konnte gut mit ihr fühlen. Margaret, Avice und Jean haben sich mit Frances eine Kabine geteilt, die 4 konnten nicht unterschiedlicher sein. Alle 4 Charaktere haben mir sehr gut gefallen.
Ich fand es auch sehr schön, dass das Buch in 2 unterschiedlichen Zeiten gespielt hat.

Die Geschichte ist nicht aus der Luft gegriffen, die Großmutter von Jojo Moyes reiste wirklich mit eine Flugzeugträger von Australien nach England.

Das Buchcover finde ich auch sehr, tolle Geschichte :)

Fazit
Eine sehr schöne Geschichte absolut Leseswert.

lenilotta

Beiträge 21
29.11.2017

    Ein altes Schiffswrack läßt in Indien Erinnerung wieder aufflammen. Die Oma erzählt der Enkelin von ihrer Reise auf einem Flugzeugträger von Australien nach England. Mit ihr machen sich weiter 600 Frauen auf den Weg in ihre Zukunft. Sie treffen in England auf ihre Ehemänner oder Verlobten.

    Die Überfahrt birgt einige Geheimnisse, Schwierigkeiten und Herausforderungen mit sich.

    Die Geschichte ist sehr schön geschrieben. Ich dachte es wäre ein Buch in welchem es einen ständigen Zeitensprung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart gäbe. Doch weit gefehlt. Es ist ein sehr angenehmes Lesen weil diese Zeitsprünge fehlen.

    Papier und Tintenwelten

    Beiträge 13
    08.11.2017

      "Über uns der Himmel unter uns das Meer" ist ein Roman der Autorin Jojo Moyes. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Frances. Frances ist Krankenschwester und sie macht sich mit anderen 599 Frauen auf einen Weg ins Ungewisse. Sie befinden sich auf einem Flugzeugträger, auf der Überfahrt nach England, wo die Frauen von ihren Zukünftigen erwartet werden. Frances ist die einzige unter den Frauen, die sich den anderen gegenüber nicht anvertraut, sie behält ihre Ängste und Sorgen lieber für sich und ist daher auch eher für sich alleine.

      Aber als Frances Henry Nicol kennenlernt beginnt sie sich ein wenig zu öffnen. Henry ist Marinesoldat und wacht jede Nacht vor ihrer Kabine. In nächtlichen Gesprächen erfährt Frances, dass Henry im Krieg ebenso schreckliches erlebt hat, wie sie selbst und daraus wächst auch ihr Vertrauen in ihn. Eines Tages jedoch wird Frances mit Schrecken klar, dass der Teil der Vergangenheit, vor dem sie nach England fliehen wollte sie schon eingeholt hat ...
      Dieses Buch ist etwas anders, als die Bücher, die ich bisher von Jojo Moyes gelesen hatte. Mit dieser Geschichte macht man eine Reise in einen Teil der Geschichte, der viele Menschen geprägt hat, die Nachkriegszeiten. Der Schreibstil von Jojo Moyes hat mir auch bei diesem Buch wieder sehr gut gefallen, denn sie schreibt flüssig und schön bildhaft, ohne ins kitschige zu verfallen. Die Sprache ist der Zeit, in der die Geschichte spielt, entsprechend und das hat mir gut gefallen.


      Die Handlung ansich, war mir leider im Mittelteil des Buches ein bisschen zu langatmig, sodass ich mich danach gesehnt habe, dass mal wieder etwas spannenderes passiert. Das fand ich ein bisschen schade. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und im Fokus stehen Frances, Avice, Margaret und Jean. Mit diesen drei so verschiedenen Frauen ist die Protagonistin in einer Kabine untergebracht und da dies ein zentraler Schauplatz im Buch ist, sind die anderen drei Frauen auch sehr schön beschrieben und ich durfte sie ebenfalls recht gut kennenlernen.

      Die Geschichte hat Frau Moyes aufgrund wahrer Begebenheiten erzählt und bringt dem Leser/ der Leserin so auch ein Stück Zeitgeschichte näher. Der Flugzeugträger ist nämlich keine Idee der Autorin, sondern es gab ihn wirklich und seinerzeit reiste sogar die Großmutter von Frau Moyes auf ihm, von Australien nach England! Diese Informationen macht die ganze Geschichte nocheinmal emotionaler, wie ich finde!

      "Über uns der Himmel unter uns das Meer" ist ein emotionaler Roman, der mir ein Stück wahre Zeitgeschichte nähergebracht hat. Die ab und an langatmigen Passagen wurden durch tolle Charaktere und eine interessante Handlung, fast wieder aufgewogen!

      buchverschlingen

      Beiträge 36
      05.11.2017

        Wieder mal ein wunderbares Buch aus der Feder von Jojo Moyes.

        Schon der Beginn macht neugierig und der Prolog endet mit einem Cliffhanger. Was dazu führte hat mich überrascht und bezaubert. Die Geschichte ist sehr berührend und einfühlsam erzählt und hat mich gefesselt.

        Babsi

        Beiträge 4
        25.10.2017

          Jojo Moyes schafft es irgendwie immer wieder mich in ihre Geschichten reinfallen zu lassen. Auch bei diesem Buch.
          Jeder der eine faszinierende und berührende Geschichte lesen möchte, sollte sich auf jeden Fall dieses Buch kaufen.

          Ana83

          Beiträge 20
          22.10.2017

            Ich weiß nicht so recht was ich von diesem Buch halten soll. Anfangs ist es mir sehr schwer gefallen in die Geschichte hineinzukommen. Erst ab der zweiten Hälften wurde es ein bisschen interessanter, aber eine Spannung konnte es nicht wirklich hervorrufen. Die Geschichte hat so seine Längen und sobald etwas Spannendes passierte, wurde es nach ein paar Seiten wieder ruhig und etwas langatmig. Nichtsdestotrotz hatte ich es schnell durch, was an Jojo Moyes Schreibstil lag, dass sich sehr flüssig und angenehm zu lesen lässt. Aber ich hatte auch nichts anderes von der Autorin erwartet.
            Was ich an Jojo Moyes sehr mag ist, dass sie es immer wieder schafft ihre Charaktere lebendig wirken zu lassen. Ich konnte mich in jeden einzelnen Charakter hineinversetzten und sie mir bildlich vorstellen. Ich mochte Frances und Maggies Charakter sehr gerne und freute mich sehr zu erleben wie sich eine Freundschaft zwischen den Beiden entwickelt hatte.
            Auch hat mir der geschichtliche Aspekt der Geschichte sehr gefallen, da ich bis vor diesem Buch keine Ahnung hatte, dass es tatsächlich Frauen gab, die sich nach dem Krieg auf eine Reise in die Ungewissheit gemacht hatten und ihre Familien und ihr Leben hinter sich ließen.
            Im Großen und Ganzen ist es ein Buch, bei dem ich es nicht bereue es gelesen zu haben, aber es kein zweites Mal lesen werde.

            xinchen

            1 Beitrag
            10.09.2017

              1946 machen sich Margaret, Frances, Avice und Jean und weitere 600 Bräute auf der Victoria auf dem Weg in ein neues Leben. Ihr Ziel: England und ihre Ehemänner, die viele seit Jahren und Monaten nicht mehr gesehen haben. Doch bevor sie England erreichen gibt es noch einige Hindernisse zu überwinden und versteckte Geheimnisse kommen ans Licht.
              Eine wundervolle Geschichte, die auf wahren Ereignissen basiert. Jojo Meyes überzeugt mal wieder auf voller Linie: ihre gut ausgearbeiteten Figuren, die gute Beschreibung der Zustände auf so einem großen Schiff, einfach alles passt. Man konnte wirklich für einen kleinen Moment sich ins Jahr 1946 zurück fühlen. Und man fragt sich hätte ich damals den Mut aufgebracht und meine Heimat und Familie verlassen für eine relativ ungewisse Zukunft?

              frostytear

              Beiträge 16
              10.09.2017

                Das war mein erstes Buch von Jojo Moyes. Am Anfang war ich arg irritiert, passierte doch so unerwartet eine vollkommen andere Geschichte als auf dem Umschlag. Und dann wieder eine Neu und noch... Ok, aber das ganze hat sich sehr schnell aufgeklärt und zu einem Kreis geschlossen. Dann war ich gefangen und konnte so gar nicht mehr abwarten wie es weiterging. Es ist spannend einmal einen Einblick in die Zeit kurz nach dem Krieg zu bekommen. Auch von diesen Bräuten hatte ich noch nie gehört.
                Ich lebte plötzlich mit Ihnen auf diesem Flugzeugträger, konnte das Öl riechen und das brummen der Maschinen hören. Ich habe mit gelitten und mich hin und wieder auch gefreut. Manche Figuren entwickelten sich so ganz anders als erwartet. Das finde ich super. Bücher die ich schon nach 10 Seiten durchschaue langweilen mich nämlich...

                Suselovesbooks

                Beiträge 6
                09.09.2017

                  Dies ist mein zweites Buch von Jojo Moyes, welches ich gelesen habe. Das Cover finde ich sehr gelungen und zur Thematik passend. Zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten in der Geschichte einzutauchen und insgesamt genommen, habe ich relativ lange gebraucht, es durchzulesen. Leider konnte ich am Anfang nicht ganz erfassen, wer nun eigentlich die Protagonistin ist. Im Verlauf wurde die Story aber immer durchsichtiger und einfacher zu verstehen. Die Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Es war spannend, mitzuerleben, wie sich jeder Einzelne während der Reise offenbart und verändert hat. Das Ende fand ich grandios und sehr emotional. Der Schreibstil war gut. Insgesamt ein wichtiges Thema, welches realistisch umgesetzt wurde.

                  claudi2204

                  Beiträge 3
                  14.08.2017

                    Auch diesmal hat Jojo Moyes es geschafft ein bewegendes und herzergreifendes Buch zu schreiben. Die wahre Geschichte war wirklich beeindruckend, wie diese anfangs noch vier Mädchen die weite Reise in ein für sie gänzlich unbekanntes Land antreten. Natürlich kommt es zu Problemen auf diesem Schiff, bei den vielen Männern und Frauen auf engstem Raum und doch schaffen es zwei, die wohl wahre Liebe zu finden.

                    JaNein

                    Beiträge 20
                    06.08.2017

                      Eigentlich habe ich mir viel von diesem Buch versprochen. An sich ist es auch sehr schön geschrieben,aber die Geschichte hat mich leider nicht annähernd so mitgerissen, wie die in ihren anderen Büchern.


                      Die gesamte Handlung und auch die Personen sind,wie zu erwarten,toll beschrieben. Ich mag die Detailgenauigkeit in ihren Erzählungen sehr, aber die Geschichte an sich sagte mir leider nicht zu.

                      Es war stellenweise sehr langatmig,ich habe aufgehört es zu lesen.

                      Jedoch wollte ich dem Buch eine 2.Chance geben. Ich habe es dann als Hörbuch (zum bügeln) fortgehört.
                      Leider mit dem selben ergebniss.

                      Toller schreibstil, und für Leser die sich in die Geschichte hineinlesen können sicherlich auch interessant.

                      Nari

                      Beiträge 5
                      11.07.2017

                        Ein tolles Buch! Ich wollte gar nicht, dass es zu Ende geht und gleichzeitig konnte ich nicht erwarten, zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht. Gemeinsam mit "Ein ganzes halbes Jahr" definitiv mein Lieblingsbuch von JoJo Moyes. Ihr Schreibstil ist sowieso unvergleichlich und wird hier gepaart mit abwechslungsreichen Charakteren, einer interessanten Zeit (1950er), einem aufregenden Ort (Australien/verschiedene Orte, an denen das Schiff anlegt) und Geschehnissen, von denen ich vorher noch nie gehört habe (die Verschiffung der Ehefrauen). Hier in Deutschland würde man von diesem Teil der australischen/englischen Geschichte so niemals etwas mitbekommen. Das alles verwebt und verbindet JoJo Moyes mit ihrem unglaublichen Talent, zu erzählen und zu formulieren. Wer "Ein ganzes halbes Jahr" auch stilistisch mochte, sollte "Über uns der Himmel, unter uns das Meer" auch lesen. Meiner Meinung nach beweist JoJo Moyes hier wieder einmal ihr ganzes Können.

                        ostseedeern

                        Beiträge 13
                        05.07.2017

                          Unbezahlbares Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte. Ich stehe den Büchern von JoJo Moyes durchaus kritisch gegenüber, weil mir einfach nicht alle gefallen haben. Aber dieses hier habe ich verschlungen. Ich konnte gar nicht damit aufhören zu lesen! Der Erzählstil ist wunderbar weich ohne belanglos zu sein, die Geschichte einfach wunderschön.

                          Elisa

                          Beiträge 33
                          31.05.2017

                            Im Vorfeld hatte ich bereits einige Bewertungen zu diesem Buch gelesen und folgenden Eindruck gewonnen: das ist sicher nicht das beste Buch von Moyes. Als es mir aber in der Bücherei in die Hände gefallen ist, habe ich es natürlich gerne mitgenommen. Und was soll ich sagen: ich war begeistert.
                            Klar, das Buch ist vielleicht handlungsärmer als andere Romane. Das hat mir aber überhaupt nichts ausgemacht, weil die Geschichte mich emotional total gefangen genommen hat. Der Stil ist gewohnt flüssig und gut lesbar.
                            Schade fand ich, dass der Leser nicht erfahren hat, was aus Jane geworden ist. Und toll wäre es, wenn Moyes über eine Fortsetzung nachdenken würde. Es würde mich sehr interessieren, wie das Leben der drei verbleibenden Protagonistinnen in England weiter läuft. Ein spannendes Thema, wunderbar umgesetzt, klare Leseempfehlung!

                            Lesefeuer

                            Beiträge 16
                            05.04.2017

                              Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, ich brauchte also meine Zeit um mit dem Buch warm zu werden. Zudem ist es mein erstes Buch von Jojo Moyes gewesen, aber ich war halt auch neugierig weil ihre Bücher so sehr hoch gelobt wurden im letzten Jahr. Das Thema der Geschichte ist keine sonderbar leichte Kost, und wenn man bedenkt, dass Jojo Moyes hier von ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert wurde, erschreckt es mich doch sehr – auch wenn man es ja weiß – dass es solche Schicksale gab. Krieg ist nun mal ein Ausnahmezustand, und so hat man die Charaktere im Buch auch kennengelernt. Ich bin mir nicht ganz sicher, auf welchem Charakter hier der Schwerpunkt lag, aber alle Frauen bringen ihre eigene – spannende – Geschichte mit. So sehr es mir anfangs auch schwer fiel ins Buch zu kommen, so schwer fiel es mir zum Schluss das Buch wegzulegen. Ich freu mich nun auf weitere Büher von Jojo Moyes und kann dieses Buch sehr gerne weiterempfehlen.

                              Das Cover finde ich perfekt abgestimmt auf die Geschichte und den Titel.

                              Hetti

                              Beiträge 5
                              04.04.2017

                                Eine ganz tolle Geschichte mit geschichtlichem Hintergrund. Es werden verschiedene Geschichten auf 2 Zeitsträngen erzählt, deren Zusammenhang dann am Ende klar wird.
                                Besonders spannend fand ich die einzelnen Geschichten / Leben der Bräute, die lange zusammen auf dem Schiff eine Kabine teilen und so unterschiedliche Herkünfte haben, dass natürlich Reibung entstehen muss...

                                Kötra

                                Beiträge 65
                                06.03.2017

                                  Der Einstieg viel bei "Über uns der Himmel unter uns das Meer" etwas schwerer als bei sonstigen Moyes-Themen. Aber vermutlich auf Grund der Thematik, in die man sich erstmal einfinden muss.
                                  Ansonsten mal ein etwas anderes Moyes-Buch, aber genauso gut wie Ihre anderen Werke.
                                  Spannend und mitreißend geschrieben und nicht nur einfache Lyrik, sondern durchaus thematisch und stilvoll geschrieben:
                                  EMPFEHLENSWERT :)

                                  Imi

                                  Beiträge 4
                                  25.02.2017

                                    Eine sehr schöne und interessante Geschichte, allerdings müsste man sich erstmal ins Buch einfinden um die Zusammenhänge zuverstehen, ab der Hälfte könnte ich das Buch aber nicht mehr weglegen :)

                                    doris.rauch

                                    Beiträge 13
                                    17.02.2017

                                      Ein einziges Mal vergebe ich keine 5 Sterne für ein Buch von Jojo Moyes... Für mich gibt es von ihr zum einen die Bücher, die einfach überwältigend sind und die man kaum aus der Hand legen kann. Und zum anderen die Bücher, die einfach nur gut sind, die einen aber danach nicht mehr lange beschäftigen. Zuletzt hatte ich das bei ihrem Buch "Ein Bild von Dir". Und jetzt wieder. Ich habe das Buch gerne gelesen und auch flott wie immer, aber die Geschichte hat mich nicht so gefesselt wie bei anderen Büchern. Ich mochte die Beschreibung der unterschiedlichen Frauen, die sich eine Kabine teilen und die Entwicklung der Liebe zwischen Frances und Henry. Und ja, auf den letzten Seiten kamen dann auch unweigerlich ein paar Tränen. Aber das Buch gehört nicht zu meinen Lieblingsbüchern von ihr.

                                      otter

                                      Beiträge 25
                                      16.02.2017

                                        Die Erwartungshaltung an Jojo Moyes ist natürlich nach "Ein ganzes halbes Jahr" riesengroß! Und wie die meisten Leserinnen - fehlt mir ein wenig dieser unglaubliche Tiefgang der anderen Geschichten. Die letzten Seiten sind dann wirklich sehr ergreifend und der Bogen schließt sich. Und natürlich hat sich Moyes wieder an ein Thema gewagt, dass nicht üblicherweise angefasst wird. Die Wahrheit ist - Wunden aus der Kindheit - egal welcher Art bleiben und den Mut sich auf einen neuen Weg zu machen - bewundere ich. Und auch hier gilt - wer etwas nicht selber erlebt hat - kann sich kein Urteil erlauben. Und daher ist auch dieses ein sehr lesenswertes Buch!

                                        steffi_the_bookworm

                                        Beiträge 12
                                        14.02.2017

                                          3.5

                                          Ich wusste, dass dieses Buch anders sein soll als die anderen Bücher der Autorin, daher war ich auf alles vorbereitet und bereit mich auf was neues einzulassen.

                                          Der Einstieg mit dem Prolog ist meiner Meinung nach überhaupt nicht gelungen und ich fand ihn sehr irritierend und schwer einzuordnen. Im Anschluss daran lernen wir jedoch 4 Frauen kennen, die wir dann auch auf der Schiffsreise begleiten werden. Ich fand die einzelnen Frauen und ihre Geschichten sehr interessant und hatte von da an große Hoffnungen, dass mich das Buch richtig begeistern wird.

                                          Zunächst war der Alltag auf dem Schiff und das Zusammenleben der verschiedensten Personen auch sehr interessant, aber dann haben sich immer öfter sehr zähe Abschnitte in die Geschichte eingeschlichen. Auf Dauer war der Schiffsalltag dann aber doch stellenweise etwas langweilig.
                                          Ich denke, dass mir das Buch besser gefallen hätte, wenn nur ein Teil der Geschichte auf dem Schiff stattgefunden hätte und man dann erfahren hätte wie sich das Zusammenleben der Paare gestaltet hat.

                                          Die letzten 100 Seiten haben mir dann aber richtig gut gefallen. Es gab sehr viele Emotionen und schöne Momente. Auch der Bogen, der zwischen Prolog, Epilog und der eigentlich Geschichte war dann am Ende doch passend und gut gelungen.

                                          Thematisch fand ich die Geschichte sehr interessant. Natürlich weiß man, dass es viele Frauen gab, die sich in Soldaten verliebt haben, aber dass die sogenannten Kriegsbräute aus Australien nach England verschifft wurden, war mir komplett neu. Spannend finde ich dabei auch, dass die Autorin einen persönlichen Bezug zu diesem Teil der Geschichte hat.

                                          Sarah1980

                                          Beiträge 29
                                          08.02.2017

                                            Mal wieder ein wundervolles Buch von Jojo Moyes. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und fand die Geschichte sehr rührend mit einem wundervollen Ende. Ich kann dieses Buch sehr weiterempfehlen. Auch meine Schwestern und meine Mutter waren sehr begeistert und sind Fans von Jojo Moyes.

                                            Katiii_liest_gern

                                            Beiträge 46
                                            06.02.2017

                                              Australien 1946: Der Krieg ist zu Ende und für 600 Frauen beginnt eine Reise, in eine ungewisse Zukunft. Denn die sogenannten "Kriegsbräute" machen sich auf die Reise zu ihren Ehemännern auf den Flugzeugträger HMS Victourius. Britische Soldaten, die während des Krieges in Australien stationiert haben, erwarten ihre Bräute. Manche konnten vor der Heirat nur wenige Tage mit ihrem Liebsten verbringen, andere wiederrum erwarten sogar bereits ein Baby oder kennen ihren Ehemann nicht wirklich. Unter den Frauen befinden sich unteranderem die Krankenschwester Frances, die Bauerntochter Margareth, die sechzehnjährige Jean und die adelige Avice. Auf den ersten Blick haben die vier sogar nichts miteinander gemeinsam und tun sich schwer, sich eine Kabine miteinander zu teilen, doch je länger die Reise dauert, umso mehr schweißt es sie zusammen. Jede hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und nicht jede freut sich auf die Zukunft mit ihrem neuen Ehemann. Und dann gibt es natürlich noch die Marinesoldaten, die mit an Bord sind und eigentlich für die Mädchen tabu sein sollten. Doch wie das Schicksal so spielt, entwickelt sich vieles anders als erwartet.

                                              Das neueste Werk der Autorin Jojo Moyes "Über uns der Himmel, unter uns das Meer" hat mir bisher von ihren Büchern am besten gefallen. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich zu der Zeit, in der die Geschichte handelt und auch zum Meer irgendwie eine besondere Verbidung habe. Außerdem fand ich die Geschichte einfach nicht zu kitschig, was bei anderen Büchern von ihr teilweise in meinen Augen ein wenig übertrieben war. Auch das Cover hat mich vollstens überzeugt und passt bestens zum Inhalt (so etwas muss für mich einfach passen).

                                              Der Schreibstil gefällt mir von der Autorin super gut. Er ist leicht, flüssig und beschreibt das Geschehen einfach sehr gut. Ich habe mich wirklich in die Zeit von damals zurück versezten können und hab teilweise mit den Mädchen direkt mitgefiebert. Durch die Situation, dass es dieses Schiff und diese Reise wirklich gegeben hat, fand ich die Darstellung der Protagonistinnen sehr gelungen. Bis zum Schluss hat man manch Geheimnis der Mädchen nicht erahnt und somit gab es auch eine gewisse Spannung bis zum Schluss. In meinen Augen wurde der Mut und der Wille der Damen, eine solch lange Reise für ihre Ehemänner aufzunehmen, gut in Szene gesetzt.
                                              Die Liebe darf bei Romanen von Frau Moyes natürlich nicht fehlen, und von der gab es in diesem Buch reichlich, aber wie gesagt nicht auf eine kitschige Art und Weise, sondern einfache auf echte Art und Weise.

                                              In meinen Augen hatte das Buch keinerlei Längen und ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Daher kann ich nur volle Sternezahl geben und hoffe in Zukunft mehr von dieser Sorte Geschichte von ihr zu lesen.

                                              Tintenherz

                                              Beiträge 35
                                              04.02.2017

                                                Das Cover zu diesem Buch ist perfekt romantisch gestaltet.
                                                Der Schreibstil ist wunderbar flüssig zu lesen.
                                                Die Autorin bringt ein Stück eigene Erfahrung mit in dieses Buch, was die Handlung noch interessanter macht.
                                                Die Geschichte der Kriegsbräute aus Australien, die auf einem Flugzeugträger zu ihren britischen Männern gebracht werden, wird spannend und berührend erzählt. Die beschwerliche Reise ist direkt fühlbar und die einzelnen Schicksale der Protagonisten haben mich sehr bewegt. Auf dem Schiff herrscht ständig ein Hoffen und Bangen auf ein baldiges Wiedersehen mit dem Liebsten.
                                                Da dieser Roman auf einer wahren Begebenheit basiert, hat mich dieses Buch doppelt berührt.


                                                Fazit:

                                                Ein Roman der Extraklasse. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

                                                Zauberfee2401

                                                1 Beitrag
                                                03.02.2017

                                                  Was zu erst traurig begann nahm dann doch zum Schluss ein gutes ende .Ich habe das Buch in 2 Tagen gelasen weil man einfach wissen wollte wie die Geschichte endet.
                                                  Das Buch fand ich spannend und schön geschrieben und mal etwas anders wie fast ein halbes Jahr

                                                  Leseratte_ohne_Grund

                                                  Beiträge 57
                                                  27.01.2017

                                                    Nach ein ganzes halbes Jahr wieder ein Buch was mir direkt gefallen hat. Es ist locker und flüssig geschrieben. Es spielt in früher und heute und zeigt wie die 4 Personen mit ihren Erlebnissen während der Kriegszeit umgegangen sind. Manche haben ihr Vertrauen verloren und verschlossen sich wider andere waren froh darüber reden zu können. Es hat mich fasziniert.

                                                    Es sollte einmal von jeden gelesen worden sein.
                                                    (bei mir wird es nicht dabei bleiben. )

                                                    Saskia neu

                                                    Beiträge 5
                                                    10.01.2017

                                                      Nachdem ich von den letzten Romanen von Jojo Moyes zunehmend enttäuscht war - ich hatte den Eindruck, die Autorin war nach "ein ganzes halbes Jahr" zum Schreiben von Bestseller gezwungen, hat mir dieser Roman insgesamt sehr gut gefallen: Die verschiedenen Ebenen der Handlung sind spannend und persönlich berührend geschildert - das Buch liest sich gut, flüssig und historisch spannend, bis zum Schluss.

                                                      Lizzy62442

                                                      Beiträge 7
                                                      05.01.2017

                                                        Jojo Moyes verzaubert mal wieder mit einer grandiosen Geschichte, die das Herz berührt und zum Denken anregt, und trifft dazu noch wunderbar den Zeitgeist!
                                                        Wundervolle Geschichte, die man unbedingt lesen muss!

                                                        Sarahsbuecherwelt

                                                        Beiträge 13
                                                        07.11.2016

                                                          Ich habe das Buch von meiner Mutter bekommen. Sie liebt die Autorin, aber ich kann ganz ehrlich mit ihrem SChreibstil einfach nichts anfangen. Total nervig. Das ist aber natürlich eine Frage des Geschmacks. Ihre Geschichte selbst ist faszinierend und sehr interessant.

                                                          Nabura

                                                          Beiträge 22
                                                          27.10.2016

                                                            Im Jahr 1946 ist der Krieg vorbei, und ein Großteil der Soldaten ist in die Heimat zurückgekehrt. In Australien wartet so manche Kriegsbraut darauf, ihren Ehemann wiederzusehen. Rund 600 von ihnen sollen von Sydney aus mit einem Flugzeugträger nach England in die Heimat ihrer Ehemänner gebracht werden. Eine Fracht, die dem Kapitän Sorge macht – kann die Sittsamkeit an Bord gewahrt werden? Auch viele der Frauen hatten sich eine weitaus luxuriösere Überfahrt vorgestellt, zum Beispiel Avice, Tochter aus reichem Hause, die ihren Ian gegen den Willen ihrer Eltern geheiratet hat und die Sache nun durchziehen will. Die hochschwangere Margaret will ihren Joe einfach nur schnellstmöglich wiedersehen. Die beiden teilen sich auf der Reise eine Kabine mit der aufgedrehten Jean und der verschlossenen Frances. Werden die vier Frauen am Ende der Reise das finden, was sie sich erhoffen?

                                                            Nachdem Jojo Moyes mich zuletzt mit „Ein ganz neues Leben“ bestens unterhalten konnte, habe ich mich sehr auf die nächste deutsche Veröffentlichung von ihr gefreut. „Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ ist eins der ersten Bücher von Jojo Moyes, das im Original bereits 2005 erschien. Ich war neugierig, wie mir dieses Buch im Vergleich zu Moyes‘ neueren Romanen gefallen wird. Auch die Vorbemerkung der Autorin, dass sie hier von ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert wurde und ihre Großmutter einst tatsächlich als Kriegsbraut auf der HMS Victorious nach England reise, weckte mein Interesse.

                                                            Die Geschichte beginnt mit einer Reise ins Jahr 2002, in welcher eine alte Frau gemeinsam mit ihrer Enkelin in Indien unterwegs ist, eher zufällig auf einen Schiffsverschrottungshafen gerät und dort eine Entdeckung macht, die sie völlig unvorbereitet trifft. Ohne dass die Situation aufgelöst wird springt die Handlung ins Jahr 1946 und in die Zeit kurz vor der Abfahrt der HMS Victorious in Richtung England. Hier lernt der Leser die vier Frauen kennen, die er auf ihrer Reise begleiten wird. Die Autorin hat hier ganz unterschiedliche Charaktere ausgewählt und mir so gut verdeutlichen können, welche unterschiedlichen Schicksale hinter der Entscheidung, die Reise anzutreten, stehen.

                                                            Mein Lieblingscharakter war von Beginn an Margaret. Sie ist bereits von ihrem Mann schwanger. Auch wenn es ihr schwer fällt, ihren Vater und ihre Brüder allein zurückzulassen, ist für sie klar, dass sie zum Vater ihres Kindes muss. Sie ist bodenständig und hat eine pragmatische und unkomplizierte Art, die mir gefiel. Die hochnäsige Avice und die vorlaute Jean waren da schon anstrengendere Zeitgenossinnen. Bei ihnen war ich vor allem neugierig darauf, wie die Reise sie verändern wird. Bei der verschlossenen Frances wusste ich hingegen erst einmal nicht, was ich zu erwarten hatte und hoffte, dass sie mich bald hinter ihre Fassade blicken lässt und ihre Geheimnisse mit mir teilt.

                                                            Die Erlebnisse der vier Frauen haben mich verstehen lassen, wie so eine Reise auf dem Flugzeugträger damals wohl abgelaufen ist. Immer wieder kommen Zweifel auf und die Frage, ob sie am Ziel wirklich das erwartet, worauf sie hoffen. Gleichzeitig kämpfen sie aber auch mit praktischenu praktischen Problemen – Sturm, Hitze, Wasserknappheit. Und trotz offizieller Geschlechtertrennung lernen sich einige Bräute und Männer der Besatzung besser kennen – nur auf freundschaftlicher Basis? Das Buch berichtet vom Alltag an Bord und wirkte dabei authentisch. Doch so eine Reise von Australien nach England dauert einige Wochen, und so zog sich das Buch für mich vor allem im Mittelteil etwas in die Länge. Zwar gibt es so manchen unerwarteten Zwischenfall, doch mich interessierten vor allem die Geheimnisse der vier Frauen. Über diese erfährt der Leser aber erst gegen Ende des Buches mehr. Hier wurde es dafür aber noch einmal richtig spannend und aufregend und die letzten Seiten waren wirklich rührend. Auch der rätselhafte Prolog wird erklärt und beantwortet die letzten offenen Fragen.

                                                            „Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ berichtet authentisch von vier Kriegsbräuten, die gemeinsam mit rund 600 weiteren Bräuten und mehr als 1100 Mann Besatzung auf einem Flugzeugträger von Australien nach England zu ihren Ehemännern reisen. Die vier gänzlich unterschiedlichen Schicksale fand interessant und ich fieberte den Frauen mit, ob sich ihre Hoffnungen erfüllen werden. Ich empfehle diesen Roman mit vielen schönen, aber auch einigen traurigen Momenten gerne weiter.

                                                            Anne687

                                                            Beiträge 19
                                                            25.10.2016

                                                              Dieser Roman war wieder mal ein Meisterwerk von Jojo Moyes. Ich habe ihn innerhalb von vier Tagen gelesen und konnte kaum aufhören, da die Geschichte der Kriegsbräute mich so gefesselt hat.
                                                              Immer wieder ist auch zu bewundern, wie sehr sich die Autorin mit den Themen über die sie schreibt beschäftigt hat und welche Recherchen notwendig waren die Geschichte der Überfahrt der Kriegsbräute zu ihren Männern zu beschreiben und zu schildern.
                                                              Außerdem waren die Hauptcharakten wundervoll beschrieben und man konnte sich in die Lage der jungen Frauen auf See versetzen.
                                                              Alles in allem bekommt das Buch 5 Sterne von mir!! :)

                                                              su-sun

                                                              Beiträge 13
                                                              20.10.2016

                                                                Ein wunderbares Buch mit einer wunderbaren , zeitweise tragischen und doch herzlich endenden Geschichte.

                                                                anika_schöferle

                                                                Beiträge 9
                                                                14.07.2016

                                                                  naja....

                                                                  Da ich bisher alles von Jojo Moyes gelesen habe, war dieses Werk schlicht und einfach Pflicht- aber leider zieht sich mein Eindruck, den ich schon bei "Ein ganz neues Leben hatte" auch in diesem Buch durch- sie hat einfach stark nachgelassen.DIe Geschichte beginnt echt unklar- mit einer älteren Dame und deren Enkelin auf einer Reise- und wirkt wirklich befremdlich(ich konnte mit dieser speziellen Einleitung gar nix anfangen)- und kommt dann in Fahrt, als die Großmutter in einer alten Schiffswerft ein Kriegsschiff-Wrack entdeckt....Das Buch erzählt dei Geschichte von 4 australischen Kriegsbräuten auf dem Weg zu ihren Soldaten in England- so unterschiedlich die Mädchen sind, so unterschiedlich auch ihre Lebensgeschichten- und damit natürlich vorprogrammiert auch die Schwierigkeiten, denen die vier in den 6 Wochen der Überfahrt gegenüberstehen.2 der Charaktere sind stark gezeichnet, mit den anderen beiden konnte ich wenig anfangen.Ausserdem zieht sich das Buch manchmal arg- und die abgebildetetn Briefe sorgen eher für mehr Verwirrung, als sie erklären- ein Buch, das "okay" ist- aber eben auch nicht mehr.

                                                                  tinstamp

                                                                  Beiträge 14
                                                                  09.06.2016

                                                                    Fahrt ins Ungewisse

                                                                    Darum geht's:
                                                                    Australien 1946. Der Krieg ist zu Ende. Hunderte von Kriegsbräuten warten in Down Under auf den Bescheid an Board des nächsten Schiffes nach Großbtitannienen gehen zu können, um ihren Ehemännern zu folgen. Das Schiff für die letzte genehmigte Überfahrt ist allerdings kein Passagierschiff, sondern der Flugzeugträger "Victoria". Nicht nur der Kapitän ist alles andere als erfreut, bald um die 600 Frauen an Board zu haben, sondern auch die Frauen sind alles andere als begeistert. Doch es ist die letzte Möglichkeit zu ihren Ehemännern zu gelangen, die die meisten Frauen das letzte Mal vor ein oder zwei Jahren gesehen haben.....

                                                                    Meine Meinung:
                                                                    Nachdem ich zwar fast alle Jojo Moyes Bücher in meinem Regal stehen habe, aber bis jetzt erst "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen habe, kann ich nicht wirklich sagen, ob es stimmt, dass dieses Buch der Autorin so gänzlich anders ist, als ihre anderen Romane. Aber eines stimmt auf jeden Fall...es spielt NICHT in der Gegenwart (bis auf den Prolog und eine Art Epilog zum Schluss des Buches), sondern im Jahre 1946. Das wird ja auch im Klappentext suggeriert, aber der Roman läuft unter "Gegenwartsliteratur" und nicht unter historischen Roman...keine Ahnung warum.

                                                                    Jojo Moyes hat diesen Roman bereits 2005 geschrieben, der allerdings erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurde. Die Autorin ist durch ihre eigene Großmutter auf das Thema aufmerksam geworden, die selbst als Kriegsbraut damals auf der MS Victorious mitgefahren ist.
                                                                    Von all den sechshundert Frauen hat sich Jojo Moyes vier ganz unterschiedliche und individuelle Charaktere für ihre Hauptprotagonistinnen ausgesucht. Die Farmerstochter Margret, genannt Maggie, die nach dem Tod der Mutter ihre Brüder und den Vater versorgt, hat ihren Ehemann Joe durch ihre Brüder kennen- und lieben gelernt. Sie tritt die Reise nach England bereits hochschwanger an. Ganz anders die erst knapp 16-jährige Jean, die kaum eine Schulbildung hat und aus ärmlichen Verhältnissen kommt. Das lebenslustige und kecke Mädchen möchte einfach ihrem alten Leben entfliehen und in England neu anfangen. Die versnobte Avice ist das komplette Gegenteil der beiden Frauen. Sie hält sich für etwas Besseres und vermeidet anfangs vorallem den Kontakt zur vorlauten Jane. Frances, die verschlossene Krankenschwester, ist die Vierte im Bunde der Mädchen, die sich gemeinsam eine Kabine teilen. Doch nicht nur Francis hütet ein Geheimnis, sondern jedes der Mädchen hat so ihre eigenen Probleme, die sie vor den anderen gerne verbergen möchte, was nicht immer einfach ist. Im Laufe der sechs Wochen werden die vier Frauen zu Weggefährtinnen, die sich gegenseitig Mut und Zuversicht zusprechen, denn alle sechshundert Bräute fürchten nichts mehr als einen Brief oder ein Telegramm zu erhalten, das die Zurückweisung oder den Tod des Ehemannes enthält.
                                                                    Man spürt die Ängste und die Sorgen, die die Frauen an Board haben und kann diese nur für den Mut bewundern, die sie alle aufbringen, um in eine ungewisse Zukunft zu fahren.

                                                                    Auch das Schicksal des Kapitäns, der seine letzte Fahrt vor der Pensionierung vor sich hat, wie auch des Schiffes, das nach dieser Fahrt verschrottet werden soll, wird beleuchtet. Der Roman berichtet vom Alltag an Bord, der durch die ungewöhnliche "Fracht" gänzlich ungewohnt für die Besatzung, aber auch für die Frauen ist. Natürlich kommt es auf diesem engen Raum zu einigen Zwischenfällen, die das Zusammenleben der Kriegsbräute und der Marinesoldaten nicht unbedingt erleichtert. Die Reise von Australien nach England wird von Jojoy Moyes authentisch beschrieben, jedoch kommt es im Mittelteil zu kleinen Längen. 

                                                                    Schreibstil:
                                                                    Der Schreibstil von Jojo Moyes ist wunderbar leicht und flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, auch wenn es im Mittelteil zu einigen Längen kommt. Das Thema selbst fand ich wirklich interessant, das von der Autorin hervorragend umgesetzt wurde. Die einzelnen, sehr unterschiedlichen Charaktere,
                                                                    wurden wunderbar beschrieben. Ich konnte sie mir wirklich sehr gut vorstellen.
                                                                    Fazit:
                                                                    Jojo Moyes hat sich für ihren Roman ein sehr interessantes Thema ausgesucht, das auch sehr gut umgesetzt wurde. Die Geschichte der Kriegsbräute, die sich vom Ende der Welt ins Ungewisse aufmachen, ist eine wahre Begebenheit, die es verdient in Buchform wiedergegeben zu werden! Durch ein paar kleine Längen im Mittelteil kann ich allerdings keine 5 Sterne geben.

                                                                    katja_kabatja

                                                                    Beiträge 9
                                                                    15.04.2016

                                                                      Ich habe das Buch verschlungen

                                                                      Was für ein tolles Buch!

                                                                      Einmal angefangen und man konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

                                                                      Das Schicksal der Frauen berührt. Die Reise in ein neues unbekanntes Leben,alles hinter sich lassen und sich blind darauf verlassen dass am Ende der Reise der liebende,fast unbekannte Ehemann wartet.... Fern ab von der eigenen Familie, vom Heimatland ist das größte Stück im Gepäck die Hoffnung!

                                                                      Danke für diese bewegende Reise.

                                                                      Man wünschte sich das Buch würde nie enden....

                                                                      Hasi Rasi

                                                                      Beiträge 25
                                                                      07.04.2016

                                                                        Extrem fesselnd und bewegend

                                                                        Als ich die Ankündigung zu diesem Buch gesehen hatte wusste ich gleich: Das muss ich lesen. Nicht nur, weil ich ein großer Fan von Jojo Moyes bin, sondern weil ich sofort die Parallelen zu Martina Sahlers „Das Hurenschiff“ gezogen habe.

                                                                        Auch „Das Hurenschiff“ basiert auf einer wahren Begebenheit: England hat Australien ab 1787 vor allem mit Strafgefangenen (ausschließlich Männern) besiedelt. 1789 haben sie dann ein Schiff mit „gefallenen Mädchen“ hinterher geschickt, damit diese mit den Männern Familien gründen und Australien bevölkern.

                                                                        150 Jahre später (1946, nach dem 2. WK) nehmen 655 Frauen nun genau den entgegengesetzten Weg – sie fahren mit einem Flugzeugträger von Australien nach Großbritannien. Es sind Kriegsbräute, die ihre Verlobten bzw. Männer während des Kriegs kennengelernt, geheiratet und zum Teil schon seit Jahren nicht mehr gesehen haben.

                                                                         

                                                                        Ich fand es sehr interessant, wie sich die Geschichte wiederholt und welche Parallelen es gibt. Natürlich waren die Zustände auf dem Schiff 1946 deutlich besser als 1789, wenn sie auch nicht immer dem entsprachen, was die bis dahin zum Teil sehr verzogenen Mädchen gewöhnt waren. Aber auch dieses Mal sind es Frauen aller Altersstufen und Schichten, die einer unbekannten Zukunft entgegenfahren.

                                                                         

                                                                        Das Buch gibt die Atmosphäre der Reise von Beginn an sehr anschaulich wieder - die Nervosität, Aufregung, Unruhe, Angst und gleichzeitig Freude der Frauen, aber auch ihrer Angehörigen und der Besatzung des Schiffs. Niemanden lässt die Situation kalt.

                                                                        Der Kapitän und der Marinesoldat Nicols waren für mich die stillen Helden des Buches. Ersterer, weil er sich nach einem schweren Verlust jetzt auf seiner letzten Fahrt befindet und von seinem Stellvertreter immer wieder sabotiert wird, aber trotzdem genau weiß, was auf „seinem“ Schiff passiert und Nicols, weil er sich die ganze Fahrt über unauffällig um die Mädchen der Kabine 3 G kümmert, vor ihrer Tür Wache steht und so manche Unbotmäßigkeit deckt.

                                                                        Margaret (ein bodenständiges hochschwangeres Farmermädchen), die verwöhnte Avice aus gutem Haus, die 15 jährige Jean und die Krankenschwester Frances sind die Bewohnerinnen der Kabine. Hier prallen Welten aufeinander und Auseinandersetzungen bleiben nicht aus, Geheimnisse werden (nicht immer) gelüftet, aber wenn es hart auf hart kommt, halten die Frauen meistens zusammen. Denn ihr Feind ist nicht nur die Ungewissheit, was sie am anderen Ende der Welt erwartet – ein paar der Frauen werden gar nicht erst ankommen, weil es sich ihre Männer anders überlegt haben oder gefallen sind und sie deshalb zurückgebracht werden.

                                                                        Die Frauen werden an Bord durch Vorträge und Kurse auf ihr Leben in einem fremden Land vorbereitet. Zur Ablenkung gibt es auch Tanzveranstaltungen und Wettbewerbe. Fast könnte es eine normale Kreuzfahrt sein ...

                                                                        Aber da sind ja auch noch die 1100 Männer Besatzung an Bord und so kommt es auch immer wieder mal zu Annährungsversuchen und sogar Übergriffen, obwohl versucht wird, die Frauen zu schützen.

                                                                         

                                                                        Eingerahmt wird die Geschichte von Jennifers Urlaubsreise im Jahr 2002 mit ihrer Großmutter quer durch Indien. Als diese in Alang, dem größten Schiffverschrottungshafen der Welt, ein altes Kriegsschiff sieht, brechen alte Wunden auf.

                                                                         

                                                                        Fazit:

                                                                        Ich tauche einfach ab in dem Buch, bin völlig weg und blende meine Umgebung aus. Es ist spannend, fesselnd, dramatisch, interessant – eben alles, was ein gutes Buch ausmacht.

                                                                        Lesegenuss

                                                                        Beiträge 18
                                                                        05.04.2016

                                                                          Ein großartiger Roman, speziell und einfach grandios!

                                                                          Achtung - Zitat Textende

                                                                          ******

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                                                                          Mit ihrer Großmutter ist Jennifer nun fast am Ende ihrer Reise, als sie Stopp in Alang, dem größten Schriffsverschrottungshafen der Welt, machen. Normalerweise ist der Zutritt verboten, doch darauf nimmt Jennifer keine Rücksicht. Keine Touristenattraktion, Jennifers Neugier treibt sie auf den Platz. Als die Enkelin nach einer Zeit nicht zurückkommt, macht sich die alte Dame auf den Weg und stößt dabei auf ein halb zerlegtes Schiff, welches vom Farbanstrich auf ein britisches Kriegsschiff hinweist. Nach einiger Zeit kann sie die Reste des Namens am Schiffsrumpf erkennen …
                                                                          ***
                                                                          Australien 1946:
                                                                          Der Krieg ist vorbei und der britische Flugzeugträger "Victorious", mit über sechshundert australischen Frauen an Bord, macht sich auf die Reise nach England. Die Frauen sind alle mit britischen Soldaten verheiratet. Hintergrund zu diesem Buch ist die Geschichte von Betty McKee, die  damals genau solch Reise unternahm. Der Mut und die Zuversicht der Frauen spiegeln sich in einzelnen Schicksalen wieder.

                                                                          Jojo Moyes stützt sich auf unveröffentlichte Tagebücher aus jener Zeit. Sie hat einen kleinen Personenkreis zum Leben erweckt, Margaret, Jean, Avice und Frances, vier von vielen hunderte von Frauen, die uns an ihrem Schritt ins neue Leben teilhaben lassen. Im Vordergrund die Hauptcharaktere Frances Mackenzie. Doch nie kam in der ganzen Handlung diese Protagonistin zu sehr in den Vordergrund, eine großartig, authentisch geschilderte Frau, dessen Schicksal, ihre Vergangenheit erst ziemlich spät in der Handlung offen gelegt wird.
                                                                          Die gesamte Handlung entwickelt einen Sog und fesselt den leser an die Zeilen. Doch es sind auch die leisen Tönen, mit denen  Jojo Moyes eindrucksvoll das Schicksal der Frauen, wie auch einzelnen Besatzungsmitlieder einschließlich eines bemerkenswerten Kapitäns, beschreibt. Es sind ihre Träume und Hoffnungen, die Ungewißheit, willkommen zu sein in dem fremden Land, den fremden Menschen. Nur vereinzelt erhalten sie Briefe an Bord von ihrem Liebsten oder Familien. Es mögen sich Schicksale ähneln, doch jede der Frauen hat ihre eigene Geschichte erlebt.

                                                                          Wo fange ich an, wo höre ich auch? Diese Frage habe ich mir beim Schreiben für diese Buchbewertung gestellt. Gebe ich detailliert die Handlung wieder, beschreibe die einzelnen Charaktere detailliert, das Buchcover, den Schreibstil? Wer sich für die Art Lektüre interessiert, braucht es nicht. Das Buch, die Geschichte spricht für sich. Es gehört zu einem Stück Zeitgeschichte, welche wir niemals vergessen sollten.

                                                                          ? Und als der Morgen anbrach und die fast nackten Körper mit seinem blauen Licht berührte, wachten ein paar der Mädchen auf, wickelten sich fester in ihre Decken und beobachteten stumm, wie leise, eins nach dem anderen, die Flugzeuge von jeweils zwei Maschinisten zum Rande des Schiffes gerollt wurden. ... sahen die Flugzeuge zum letzten Mal den Himmel, mit emporgeklappten Flügeln, einige noch voller Dellen und rußiger Flecken von ihren Siegen in der Luft. Sie trafen überraschend leise auf der Wasseroberfläche auf, dann glitten sie hinunter, bewegten sich mit der Strömung des Indischen Ozeans, tiefer und immer tiefer, bis sie schließlich sanft irgendwo auf dem Meeresgrund landete. ?
                                                                          Zitat S. 272

                                                                          "Über uns der Himmel, unter uns das Meer", hat mich, nicht nur durch die Art und Weise wie Jojo Moyes es geschrieben hat, berührt, auch in Hinblick auf authentische Vergangenheit zurückgreift und somit zu etwas ganz Besonderem macht.
                                                                          Ein großartiger Roman, der auf wahre Begebenheiten beruht
                                                                          Ein Roman, der sich zu lesen lohnt!

                                                                          Sweetybeanie

                                                                          1 Beitrag
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                                                                            Über uns der Himmel, unter uns das Meer

                                                                            Zum Inhalt:
                                                                            Australien 1946: Die australischen Kriegsbräute sollen nun nach Kriegsende mit ihren englischen Ehemännern wieder zusammengebracht werden.
                                                                            Doch sämtliche Schiffe sind im Einsatz. Aus diesem Grund wird der englische Flugzeugträger „HMS Victoria“ auserkoren, sechshundert Frauen nach England zu bringen.
                                                                            Unter den Frauen ist die schwangere Margaret, die bislang auf der elterlichen Farm gelebt und gearbeitet hat, die zurückhaltende Krankenschwester Frances, die elitäre Avice und die lebenslustige Jean, die noch nicht einmal volljährig ist.
                                                                            Die vier unterschiedlichen Frauen teilen sich für die sechswöchige Überfahrt eine Koje und müssen – so unterschiedlich sie sind – nun auf engstem Raum miteinander auskommen. Doch das Leben auf dem Flugzeugträger ist anders, als sie sich die Überfahrt vorgestellt haben und für manche der jungen Frauen zerplatzt alsbald der Traum der neuen, glücklichen Zukunft in England...


                                                                            Meine Meinung: Der Roman ist anschaulich recherchiert. Mir persönlich war bis dato die Geschichte der Kriegsbräute gänzlich unbekannt, was sich nun mit der Lektüre dieses Romans geändert hat.
                                                                            Ich hatte zwar beim Lesen – besonders am Anfang – Schwierigkeiten, ab und an den Überblick zu behalten, aber nach einer Weile hat sich das auch gegeben.
                                                                            Besonders interessant und ansprechend fand ich die ausgewählten Zitate, Zeitungsausschnitte und Schriftstücke zu Beginn jedes Kapitels, die einem die tatsächliche Realität der gelesenen Geschichte immer wieder nah gebracht haben und auch den persönlichen Hintergrund, denn die Großmutter der Autorin hat 1946 diese Reise selbst unternommen, um zu ihrem englischen Ehemann zu gelangen.
                                                                            Ein wunderbar geschriebenes Stück Geschichte!

                                                                            Zeilenliebe

                                                                            Beiträge 3
                                                                            15.03.2016

                                                                              Neben "Ein ganzes halbes Jahr" Moyes bester Roman

                                                                              Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com.

                                                                              “Das bewegendste Ereignis der letzten Woche in Sydney war die Abfahrt der HMS Victorious mit 700 australischen Ehefrauen von britischen Soldaten an Bord. Stunden bevor das Schiff lossegelte, standen Freunde und Verwandte bereits dicht an dicht am Kai… Die meisten Bräute waren erstaunlich jung.

                                                                              The Bulletin, Sydney, 10. Juli 1946?

                                                                              (Über uns der Himmel, unter uns das Meer, S. 77)

                                                                              Bildquelle: Rowohlt Allgemeines:

                                                                              Über uns der Himmel, unter uns das Meer ist der neuste Roman von Bestsellerautorin Jojo Moyes. Zuletzt erschien von Moyes der zweite Band zu ihrem bisher wohl erfolgreichsten Roman Ein ganzes halbes Jahr. Nun können ihre Fans sich freuen und eine neue, von Moyes eigener Familienhistorie geprägte Geschichte aus ihrer Feder lesen. Ende Februar ist ihr 512 Seiten starker Roman Über uns der Himmel, unter uns das Meer bei Rowohlt erschienen. Das Cover ist irgendwie typisch Moyes. Ein bisschen kitschig, aber irgendwie auch schön. Im Regal macht es sich auf jeden Fall gut neben den anderen Romanen der Autorin, obwohl die dominierenden Farbtöne blau und nicht weiß gehalten sind.

                                                                               Inhalt:

                                                                              “Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte …”(Quelle: Rowohlt Verlag)

                                                                              Meine Meinung:

                                                                              Auch Moyes letzten Roman, Ein ganz neues Leben habe ich euch bereits auf diesem Blog vorgestellt. In der Rezension schrieb ich, dass mir von Moyes Ein ganzes halbes Jahr bisher am besten gefallen hat. Über uns der Himmel, unter uns das Meer erinnert mich irgendwie ein bisschen an ihren Stil in Ein Bild von dir. Geht es euch auch so?

                                                                              Moyes neuer Roman hat mir gut gefallen. Ab und zu braucht man einfach einen großartigen Roman von Moyes. Ein Buch, das berührt und den Leser (in diesem Fall) dabei in eine andere Zeit mitnimmt. Natürlich ist Über uns der Himmel unter uns das Meer an manchen Stellen kitschig. Aber auch sehr schön, berührend, spannend und interessant – all diese Eigenschaften überwiegen in diesem Roman eindeutig. Moyes erzählt eine facettenreiche Geschichte, inspiriert von den Erinnerungen ihrer Großmutter, die tatsächlich auf der HMS Victorious mitgefahren ist. Sie erzählt eine Geschichte von starken Frauen, von Frauen, die aus guten oder falschen Gründen eine Reise angetreten haben, die ihr Leben und das vieler weiterer Generationen für immer verändert hat. Ihr gelingt es dabei, kein überspitzes Bild zu zeichnen. Sie beschönigt nicht, spart auch große Enttäuschungen und die Realität nicht aus.

                                                                              Moyes stellt vier Protagonistinnen in den Mittelpunkt der Handlung. Insgesamt sind 600 Frauen auf dem Flugzeugträger mitgereist. Ihre Protagonistinnen erscheinen alle sympathisch, obwohl sie grundverschiedene Frauentypen verkörpern. Sie könnten genau so existiert haben – das macht für mich eine gute Nacherzählung historischer Ereignisse aus und bietet Lesern ein hohes Identifikationspotential.

                                                                              Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat über die 6-wöchige Reise oder andere Ereignisse, die mit ihr in Verbindung stehen. Die Zitate sind echt und stammen aus verschiedenen Büchern oder damals existierenden Zeitungen. Man bekommt durch sie beinahe Lust, selbst mehr über die Reise der HMS Victorious herauszufinden.

                                                                              Fazit:

                                                                              Für mich ist Über uns der Himmel, unter uns das Meer neben Ein ganzes halbes Jahr das beste Buch von Jojo Moyes. Es lohnt sich sehr, Avice, Frances, Jean und Margaret auf ihrer Reise mit der HMS Victorious zu begleiten!

                                                                              Kirsikka

                                                                              Beiträge 3
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                                                                                Ein neuer Roman aus der Feder von Jojo Moyes

                                                                                Der neue Roman von Jojo Moyes, „Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ erinnerte mich am Anfang ein wenig an „Ein Bild von dir“, wegen der Zeitsprünge. Allerdings nur ein wenig, da es diese hier nicht sooft gab. Der Großteil des Buches ist in Tagebuchform geschrieben. Besonders toll finde ich, das Jojo Moyes Zitate aus historischen Dokumenten verwendet hat und sich die Geschichte an den Erfahrungen ihrer eigenen Großmutter orientiert. Jojo Moyes bleibt ihrem, von mir geliebten Erzählstil treu und auf Grund dessen habe ich das Buch regelrecht verschlungen.

                                                                                Die Erzählung beginnt 2002 mit einer älteren Dame, die sich auf einer anstrengenden Reise mit ihrer rücksichtslosen Enkeltochter befindet und auf einem Schiffverschrottungshafen einen Schock erleidet, also sie sich beim Anblick eines alten Schiffes wohl an etwas erinnert. Anschließend schwenkt die Erzählung ins Australien im Jahre 1946 und beschreibt kurz die letzten Tage auf dem Festland der sogenannten Kriegsbräute – jene australische Frauen, die britische Soldaten während der Stationierung kennen und lieben gelernt haben und von denen sie teilweise nur wenige Tage nach der Hochzeit bereits wieder getrennt wurden. So wird von der schwangeren Margaret erzählt, der wohlhabenden Avice und der zurückhaltenden Frances. Diese Frauen begleitet man im Laufe des Buches auf dem Weg nach England auf einem Flugzeugträger. Es ist und bleibt spannend zu erfahren, was sie auf dieser Reise erleben…

                                                                                Emi304

                                                                                Beiträge 2
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                                                                                  Ein tolles Buch!

                                                                                  Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und hatte das Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen. Ich muss zugeben, selbst auf Arbeit dachte ich sehnsüchtig daran, nach Hause zu kommen und weiterzulesen. Die Schicksale der "Bräute", insbesondere von Margarete, Frances, Avice und Jean gingen mir nicht aus dem Kopf. Sie kennen ihre Männer teilweise gerade mal 48 Stunden und die Zukunft in England ist ungewiss, aber sie haben ihre geliebten (teilweise) Familien zurückgelassen und diesen Schritt in eine unsichere Zukunft gewagt. Jojo Moyes ist wieder einmal, in meinen Augen, ein Meisterstück gelungen. Die Spannung, was aus den Frauen wird, lässt bis zum Ende nicht nach. Bis fast zum Schluss weiß der Leser nicht, warum Frances so geheimnisvoll und in sich verschlossen ist und keinen näher an sich heran lässt. Auch die wohlhabende Avice erwartet nicht das tolle Schicksal, dass sie von Anfang an erwartet. Probleme während der Schifffahrt sind vorprogrammiert ... Hunderte von Männern, die Jahrelang keine Frau "gesehen" haben und Hunderte von Frauen. Der Kapitän des Schiffes hat es nicht  leicht, für Ordnung zu sorgen und es kommt während der Überfahrt zu einigen Konflikten, die gelöst werden müssen. Auf die ein oder andere Art. Ich werde immer ein Fan von Jojo Moyes sein und für mich ist das Buch absolut lesenswert.

                                                                                  Lesegern

                                                                                  1 Beitrag
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                                                                                    Nicht aus der Hand zu legen.

                                                                                    Jojo Moyes hat es wieder geschafft: ich war dermaßen gepackt von ihrem neuen Roman "Über uns der Himmel, unter uns das Meer", dass ich die Nacht durchgelesen habe. Wie schafft sie das immer wieder, den Leser so in den Bann eines Buches zu ziehen und eine enorme Gefühlsexplosion hervorzurufen?

                                                                                    Der Beginn: eine alte Dame ist genervt von einer anstrengenden Reise, von ihrer wenig rücksichtsvollen Enkelin (die ich auch gleich nicht leiden mochte) und erleidet einen Schock beim Anblick eines alten Flugzeugträgers. Warum? Erinnerungen stellen sich ein...

                                                                                    1946: Über 600 Australische Kriegbräute wollen zu ihren Englischen Männern. Mangels geeigneten Schiffen gehen sie auf eine für sechs Wochen geplante Reise auf eben diesen Flugzeugträger. Mit 1000 Männern ,19 Flugzeugen und einem unwilligen Kapitän. Konfliktpotenzial ohne Ende.

                                                                                    Im Mittelpunkt stehen Margaret, Avice, Francis und zunächst Jean. Sie finden sich in einer gemeinsamen Kajüte wieder. Unterschiedlichere Charaktere lassen sich kaum finden. Alle kann ich dank Frau Moyes Erzählkunst leibhaftig vor mir sehen. Jede hat ihre Geschichte, und jede wird genial erzählt. Zwei der Damen waren mir auf Anhieb  sympathisch. Die Reise dauert; das gibt viel Zeit, den Alltag an Bord, die Hochs und Tiefs zu erzählen.

                                                                                    Sehr authentisch wird der Plot dadurch, dass Jojo Moyes Großmutter auf diesem Schiff gereist ist. Auch die Einbeziehung von Zeugenberichten, historischen Zeitungsartikeln und Tagebuchauszügen lässt den Leser mitten im Geschehen sein.

                                                                                    Das ist wieder ein Pageturner, der wohl keinen Leser unberührt zurücklässt.