Jojo Moyes

Weit weg und ganz nah

Einmal angenommen …
… dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Und du bist zu arm, um ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher …
Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern am Straßenrand – und genau der Mann, dem das Geld gehört, bietet an, euch mitzunehmen. Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast?
Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?


Autorenbild Foto von Jojo Moyes

Die  Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Zahlreiche weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.


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Rezensionen

NancyF

Beiträge 2
21.12.2016

Man liest in diesem Roman sehr einfühlsam über das Leben der Hauptpersonen. Jess, die ständig am Geldzählen ist und versucht in diesem Stress nicht gleich den Kopf zu verlieren. Und dann noch das Gute in allen Dingen zu sehen, obwohl es das für andere schon längst nicht mehr der Fall ist. Ed, der Angst vor seinem Vater hat. Angst ihn zu verletzen.
Also man wird richtig gefesselt und süchtig gemacht - weil man die Geschichte weiterlesen muss. Man will einfach wissen, wie es weitergeht. Man fühlt welches Herzblut die Autorin in dieses Buch gelegt hat.

gisela_maria

Beiträge 11
14.09.2015

Wunderschön

Dies ist nun das dritte Buch dass ich von Jojo Moyes gelesen habe. "Ein ganzes halbes Jahr" war das Erste und hat mich förmlich umgehauen.Dieses Buch hat irgendwie zu meiner damaligen Lebenssituation gepasst. Es hat meine eigene Stimmung wiedergespiegelt. Das Zweite von ihr: "Eine Hand voll Worte". Da fiel mir der Einstieg sehr schwer. Ich wollte es schon abbrechen. Ein Mitglied aus meiner Büchergruppe hat mich eines Besseren belehrt." Lies weiter; die Geschichte wird noch sehr schön", hatte sie gesagt. Hab ich gemacht und war tatsächlich auch von diesem Buch hin - und weg.
Nun habe ich gerade " Weit weg und ganz nah" beendet. Ich habe die 500 Seiten auf zwei Nachmittage gelesen. Ich konnte nicht mehr aufhören. Jojo hat ihre Bücher anscheinend mit einem "Klebezauber" belegt. Bei ihren Büchern klebe ich so lange auf meinem Lesestuhl, bis ich sie durch habe :-) Aber nun zum Inhalt!

Jess ist eine taffe Frau, die ihren Lebensunterhalt mit Putzen verdient. Abends arbeitet sie in einem Pub.
Ihre kleine Tochter Tanzie ist ein Mathematikgenie. Sie könnte eine Schule besuchen die ihren Fähigkeiten gerecht wird. Aber woher das Geld nehmen? Jess kommt nur schwer jedes Monat über die Runden Ihren Ehemann hat sie zu seiner Mutter verfrachtet und somit eine Sorge weniger.Er war ihr keine große Hilfe.
Nicky ist der Sohn aus der ersten Ehe ihre Mannes. Sie hat ihn bei sich aufgenommen um ihm einen Halt im Leben zu geben. Nicky ist anders als andere Jungen seines Alters. Er trägt Eyliner und Wimperntusche. In der Schule wird er oft verdroschen. Das Leben in einer Kleinstadt ist nicht leicht für ihn.

Ed ist ein Computergenie der einen verhängnisvollen Fehler begeht. Er gibt einer lästigen Frau, die er los werden will, Informationen zu einem neuen Projekt. Nun droht ihm Gefängnis......

Ja, und dann gibt es da noch einen ganz besonderen Liebling. Norman, ein rießengroßer träger Hund, der seine Umwelt leidenschaftlich gerne vergast. Der gutmütige Vierbeiner ist der Beschützer von Tanzie.

Als Jess einmal mit ihrer Kollegin Natalie ein Haus von Ed putzt, lernt sie ihn als stinkreichen, unhöflichen Kotzprocken kennen.
Wenig später besäuft er sich in dem Pup, in dem Jess arbeitet. Sie fühlt sich verantwortlich dass der ungehobelte Snob sicher nach Hause kommt. Sie verfrachtet ihn in ein Taxi. Da sie weiß wo er wohnt, fährt sie mit. Der Taxifahrer und sie schleppen ihn in sein Haus und legen in auf´s Sofa.
Als Jess wieder ins Taxi einsteigt entdeckt sie die Geldbörse von Ed.......

Tanzie wird zu einer Olympiade in Mathematik eingeladen.Von dem Gewinn könnten sie das Schulgeld bezahlen. Doch wie sollen sie da hinkommen?
Jess fährt, bewaffnet mit Kinder, Hund und Gepäck, in einem alten, verrosteten Oldtimer Richtung Olympiade. Der alte Karren ist weder versichert, noch tüvgeprüft. Da wird sie von der Polizei angehalten. Das gibt Ärger....
Ausgerechnet der unhöfliche Ed bietet ihnen nun an, Tanzie und ihre " ungewöhnliche" Familie nach Aberdeen zur Olympiade zu fahren. Ein außergewöhnliches Roadmovie beginnt......

Meine Meinung

Man erlebt als Leser mit, wie zwei grundverschiedene Leben aufeinanderprallen. Ed, der ein sauberes Auto und luxeriöses Leben gewöhnt ist. Jess, die jeden Monat um´s Überleben kämpft und dem Computerfachmann belegte Brote anbietet. Die lieber im Auto übernachtet um Geld zu sparen.
Mit jeder Meile die sie zurücklegen, findet Ed mehr Gefallen an Jess und ihren Kindern. Ja, sogar der pfurzende Norman wächst ihm an´s Herz. Man kann ja schließlich bei offenem Fenster Auto fahren.
Sein Auto mit jeder Menge PS kommt nicht richtig zum Zug. Muss Tanzie doch kotzen bei allem was über 40 kmh geht.

Der Schreibstil von Jojo ist einfach nur magisch. Ich konnte nicht mehr zu lesen aufhören. Wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Was macht Jess mit dem gefundenen Geldbeutel? Schaffen sie es rechtzeitig zur Olympiade? Muss Ed in den Knast wandern?

Man kann mit den Protagonisten mitfühlen. Versteht; dass selbst so ehrliche Menschen wie Jess und Ed, gegen das Gesetz verstoßen.
Ich habe beim Lesen gelacht und geweint. Eine Szene im Buch hat mich total fertig gemacht. Kann es euch
leider nicht erzählen. Ich würde einfach zuviel verraten.

Fazit
Von einer Freundin habe ich gehört, dass sie sich in dem Buch oft selbst
gefunden hat.
Die Geschichte könnte auch euch passieren! Aber nur wenn ihr noch Träume habt!
Denn....auch Träume werden manchmal wahr.
Jojo Moyes ist mittlerweile meine Lieblingsautorin.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen

Nari

Beiträge 5
11.07.2017

Ich persönlich fand das Buch bei Weitem nicht so gut wie andere von JoJo Moyes Romanen. Ich fand die ganze Geschichte weit her geholt und an manchen Stellen ziemlich unrealistisch. Mit der weiblichen Hauptperson bin ich auch nicht richtig warm geworden, hin und wieder hat sie mich wirklich genervt, ab und zu fand ich sie etwas weinerlich und schwach. Gegen Ende wird das Buch zwar besser, aber wirklich mitreißen konnte es mich nie. Ich würde andere Romane von JoJo Moyes eher empfehlen.

Fanti2412

Beiträge 42
eine Antwort 13.06.2017

Diese Geschichte ist ganz anders als ihre beiden Vorgänger.
Anfangs war ich ein bisschen enttäuscht und vermisste das gefühlvolle, das mich in den vorherigen Büchern von Jojo Moyes so begeistert hat.
Anfangs laufen eigentlich zwei Handlungsstränge nebeneinander ab.
Da ist Ed Nicholls, der wohlhabende Geschäftsmann, der einen Fehler gemacht hat und dem größere Schwierigkeiten ins Haus stehen, die Veränderungen in seinem Leben bedeuten.
Und da ist Jess Thomas mit 2 Kindern und einem großen Familienhund, die durch mehrere Jobs versucht, ihre kleine Familie über Wasser zu halten.
Die einzige Verbindung zwischen Ed und Jess ist anfangs, dass Jess in Eds Haus sauber macht und die beiden sich flüchtig kennen.

Im ersten Teil des Buches, der sich für meinen Geschmack etwas zu sehr hingezogen hat, erfährt man viel über die Protagonisten.
Jess wurde mir schnell sympathisch, da sie mit allen Mitteln versucht, ihre Kinder zu beschützen, sie zu guten Menschen zu erziehen und ihnen eine ordentliche Zukunft zu ermöglichen.

Beide Handlungsstränge verknüpfen sich, als Ed Jess und ihre Familie am Straßenrand aufsammelt und ein Roadtrip beginnt.
Erst ab diesem Zeitpunkt kam für mich wieder der bekannte Stil von Jojo Moyes zum Vorschein.
Die Geschichte wurde tiefgründiger, fesselnd und gefühlvoll.
Erst relativ spät entwickelt sich die Romanze zwischen Ed und Jess und sie ist auch eigentlich nicht das Hauptthema.
Vielmehr geht es darum zu erkennen, dass das Leben für jeden etwas zu bieten hat, egal ob arm oder reich und dass es nach jedem Tief auch wieder aufwärts geht.
So unterschiedlich die beiden auch sind, jeder kann dem anderen etwas geben.
Eds große Hilfsbereitschaft der Familie gegenüber hätte man ihm anfangs nicht zugetraut und das überrascht auch Jess immer wieder.
Jess, die es in ihrem Leben nie leicht hatte, vermittelt Optimismus, Zielstrebigkeit, Freundschaft und Liebe.

Das Buch hat humorvolle Momente, besonders während des Roadtrips, aber auch nachdenkliche und traurige Momente.
Besonders etwa aber der Hälfte haben bei mir die Emotionen ständig gewechselt.
Viele kleine Details, überraschende Wendungen und ein versöhnliches Ende haben mich nach einem schwächeren Beginn doch noch an das Buch gefesselt und mich gut unterhalten.


Fazit: 4 von 5 Sternen

  • sommerlese

    Beiträge: 82
    29.10.2017

    Scheinbar bist du Jojo Moyes Fan, denn es gibt kaum ein Buch von ihr, das du nicht gelesen hast.
    Dieser Roman hat mir überhaupt nicht gefallen, denn die Personen erschienen mir so oberflächlich und nichtssagend. Ich hatte echt Mühe, nicht das Handtuch zu werfen und aufzuhören. Glücklicherweise habe ich der Autorin in Über uns der Himmel, unter uns das Meer noch eine Chance gegeben. Das war dann wieder ein Highlight, ich konnte kaum glauben, dass das auch von der Autorin geschrieben wurde.

AureliaAzul

Beiträge 9
12.04.2017

Jess lebt mit ihrer mathematisch hochbegabten Tochter Tanzie und ihrem eigenbrötlerischen Stiefsohn Nicky am Einkommensminimum und muss jeden Cent mehrmals umdrehen, um über die Runden zu kommen, da ihr Ex-Mann sie verlassen hat und nicht für den Unterhalt aufkommen kann. Sie versucht alles um ihre Kindern glücklich zu machen und zeigt ihnen, dass man auch mit wenig ein zufriedenes Leben führen kann. Doch dann häufen sich die Rechnungen und ihrer Tochter eröffnet sich die Möglichkeit auf eine hochexklusive Privatschule mit besonderer Begabung zu gehen, doch der Preis ist hoch. Eines Tages findet sie eine Menge Geld im Taxi, welches einer ihrer Kunden verloren hat und es scheint sehr verlockend dieses mitzunehmen, auch wenn das gegen alles verstößt, was Jess vertritt...

Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde und die Lebenssituationen der Protagonisten teils abhängig, teils unabhängig voneinander, beschrieben wurden. Das brachte mehr Spannung und Variation rein. Um Grunde ist die Story komisch und zwischendurch verrückt-belustigend,sodass es ein Vergnügen war diese zu lesen. Viele Szenen waren sehr berührend geschrieben und konnten mir Tränen entlocken. Jess ist eine wirklich starke Frau, die sich nicht einschüchtern lässt und wirklich alles für ihre Kinder tut. Zudem vermittelt sie ihnen gewisse Werte, die sie trotz ihrer schwierigen Lage, weitestgehend einhält und immer an die Hoffnung und das Gute glaubt, auch wenn alle anderen unfair spielen. Die ganzen Unglücksfälle, die dieser Familie passiert sind, taten mir besonders leid, weil sie das nicht verdient haben. Trotz dieser Höhen und Tiefen konnte mich die Geschichte einnehmen und das End war wunderbar :).

Bücherfreundin

Beiträge 46
07.02.2017

Seit sich Jess Thomas vor 2 Jahren von ihrem Mann getrennt hat, lebt sie mit ihren Kindern Constanza, Tanzie genannt, und Nicky hart am Limit. Nicky ist noch nicht einmal ihre eigenes Kind, es ist der Sohn ihres Mannes, den er einfach da gelassen hat.
Zusammen mit ihrer Freundin Nathalie betreibt Jess eine Reinigungsfirma, aber das große Geld können sie mit der Arbeit nicht verdienen.
Bei einem ihrer Reinigungsaufträge lernt sie kurz Ed Nicholls, einen Unternehmer kennen, der gerade von seiner Arbeit wegen Insiderhandel suspendiert wurde. Er ist geschieden und jagt gerade seine eigenen Dämonen.
Tanzie ist ein absolutes Mathegenie, die mit Zahlen nur so jonglieren kann. Ihr wird ein Platz in einer Privatschule angeboten, mit einem 90%-igen Stipendium. Selbst die aufzubringenden 10 % sind für Jess nicht zu stemmen. Trotz der vielen Arbeit, die sie zusätzlich auf sich nimmt, ist es ihr nicht möglich.
Dann findet sie eine Rolle Geld, die Ed im Suff verloren hat. Sie nimmt sie trotz schlechtem Gewissen an sich, um das Schulgeld bezahlen zu können und von da ab überschlagen sich die Ereignisse...

Jess glaubt, dass sie schon ganz unten ist, aber wie es aussieht, geht es immer noch ein wenig weiter runter.
Als sie mit Tanzie zu einer Matheolympiade nach Schottland fahren will, wird sie von dem altersschwachen, ohne Versicherung fahrenden Auto kläglich im Stich gelassen. Von der Polizei aufgehalten, ist die Fahrt sehr schnell vorbei, das Auto wird abgeschleppt und die Kosten dafür sind aller Voraussicht nicht zu bezahlen.
Als sie nachts auf der Straße steht mit ihren Kindern und kein Land mehr sieht, sammelt Ed sie auf und beschließt, die Familie nach Schottland zu fahren, da ihm sein Anwalt geraten hatte, eine Weile zu verschwinden.
Es wird eine abenteuerliche Fahrt, denn sie wird völlig anders verlaufen als geplant.

Größer können die Unterschiede der beiden Protagonisten Ed und Jess nicht sein. Jess, alleinerziehend, sieht sich gezwungen, jeden Cent mehr als einmal rumzudrehen. Die Kleidung ihrer Tochter näht sie selbst. Für ihre Kinder hat sie so gut wie nie Zeit, weil sie immer am Arbeiten ist.
Sie macht sich mit ihren beiden Kindern und einem stinkenden Riesenhund namens Norman auf den Weg nach Schottland, um Tanzie die Möglichkeit der Teilnahme an einer Olympiade zu ermöglichen.
Ed ahnt nicht einmal im Ansatz, was er sich mit dem Angebot, die Familie nach Schottland zu fahren, aufbürdet. Von den geplanten 8 Stunden für die Anreise werden Tage, da Tanzie nicht schneller als 50, besser sind 40 Meilen die Stunde im Auto fahren kann, sonst wird ihr schlecht.
Ed bekommt mit, wie arm die Familie ist und wie Jess versucht, das Geld zusammenzuhalten. Das war für ihn noch nie ein Thema gewesen, Geld hat man oder auch nicht.

Die Fahrt mit dem Auto nach Schottland verändert alle und alles. Viele Probleme werden aufgezeigt, die es zu bewältigen gilt. Die Menschen verändern sich, ganz langsam.
Selbst Nicky, der immer und überall ein Außenseiter war, da er sich gern die Augen schminkt, findet auf dieser Fahrt mit Eds Hilfe eine Antwort auf seine eigenen Probleme.
Bis auf Norman hat jeder seine Probleme, die er mit sich herumschleppt.

Ich hatte für Jess große Hochachtung empfunden. Sie stemmt das Leben und auch als sie ganz unten angekommen ist und keinen Rat mehr weiß, versucht sie optimistisch zu sein oder zumindest für ihre Kinder Optimismus auszustrahlen. Sie muss ihre Kinder allein großziehen, ohne jegliche Unterstützung ihres Mannes.
Ihre Ängste und Nöte haben mich am meisten berührt und ich habe auf ein gutes Ende für sie gehofft. Für alle anderen natürlich auch, aber Jess lag mir wirklich am Herzen.

Dieses Buch habe ich mit vielen Emotionen gelesen. Ich habe laut gelacht (und war froh, dass ich das nicht gerade in der Bahn gemacht habe) und geweint, weil es mich so berührt hat.

Für mich war es das erste Buch, das ich von Jojo Moyes gelesen habe und ich weiß, dass ich auch die anderen irgendwann einmal lesen werde.
Es hat mich berührt, nachdenklich gemacht, zum lachen und zum weinen gebracht.
Die unterschiedlichsten Personen mit ihren Macken und Eigenarten sowie ein stinkender, aber liebenswerter Hund wurden in eine Geschichte gepackt und haben diese zu einer besonderen gemacht.
Ein fantastischer Roman, den ich gern weiterempfehle.

Katiii_liest_gern

Beiträge 45
06.02.2017

Nach ihren ersten beiden schönen Büchern war ich etwas in Sorge, ob Jojo Moyes dieses hohe Niveau wird halten können. Um es gleich zu sagen: sie kann! (zumindest aus meiner Sicht) Jegliche Befürchtungen, dass ihr der kommerzielle Erfolg womöglich zu Kopf gestiegen ist, und dass im neuen Roman vielleicht nicht mehr so viel Herzblut steckt wie in den vorigen, weil sich ihre Bücher ja sowieso verkaufen, all diese Befürchtungen wischt sie mit dem neuen Roman eindrucksvoll vom Tisch. Auch dieser hat für mich wieder alles, was einen guten Roman ausmacht: einen interessanten Plot, Charaktere, die man lieb gewinnen kann, ja muss und eine erfrischende Erzählweise. All das möchte ich nachfolgend zeigen.

DIE HANDLUNG

Um zu verstehen, dass und wie gut der Plot in diesem Roman funktioniert, ist es vielleicht nützlich, sich den englischen Originaltitel des Buches vor Augen zu führen: "One plus one". Aus meiner Sicht könnte man das so deuten: Es werden zunächst zwei Hauptgeschichten im Roman erzählt, die jede für sich eigentlich nicht besonders spektakulär sind, die aber dann, als sie miteinander verschmelzen, ihre eigentliche Wirkung, ihren Zauber entfalten.

Eine alleinerziehende Mutter (Jess), die ihre Kinder mit mehreren Jobs durchbringen muss, aber trotz aller finanziellen Härten das Beste für ihre Kinder will, hat sicher die Sympathie des Lesers. Aber man muss natürlich auch sagen, dass ihre Geschichte (leider) heute oft Alltag ist, dass es Millionen solcher Fälle gibt. Und da ist auf der anderen Seite Ed, der reiche, coole Unternehmer, der wegen Insiderhandels in Gefahr ist, sein ganzes Vermögen zu verlieren. Auch wenn wohl die wenigsten Leser in eine solche Lage kommen werden, so hat wohl schon jeder von unsauberen Börsengeschäften und entsprechenden Pleiten deshalb gehört. Also auch diese zweite Geschichte ist nicht extrem spektakulär.

Der Angelpunkt des ganzen Romans ist, dass sich die beiden Geschichten praktisch vereinigen, als Jess mit ihren Kindern unter ziemlich chaotischen Umständen in Eds Auto steigt. JEDER DER BEIDEN IST IN DEM MOMENT GENAU DAS, WAS DER ANDERE GERADE BRAUCHT - obwohl sie es selbst noch nicht wissen. Aber der Leser kann es ahnen, weil er die Vorgeschichte der beiden zu dem Zeitpunkt ja schon kennt. Aus der Zusammenführung dieser so unterschiedlichen Charaktere, die in dem Moment eigentlich nicht mehr gemeinsam haben als ein Haufen von Problemen, daraus bezieht der Roman seine ganze Dynamik und auch seine Romantik. So dass entsprechend dem englischen Titel 1 + 1 in diesem Fall nicht 2, sondern mindestens 3 ist!

DIE ERZÄHLWEISE / DIE CHARAKTERE

Auf den ersten Blick wirkt die Geschichte ganz schön weit hergeholt. Also dass Jess mit ihren Kindern zu Ed ins Auto steigt, damit ihre Tochter noch rechtzeitig zu einer Mathe-Olympiade kommt, um dort einen Preis zu gewinnen, mit der dann das Schulgeld bezahlt werden kann - und dass Ed dann auf der anderen Seite nichts Besseres zu tun hat, als ganz spontan als Fast-Fremder die Familie 3 Tage lang durchs Land zu kutschieren. Man fragt sich doch erstmal: Welche Mutter würde das schon machen, sich mitten in der Nacht mit ihren Kindern einem Fremden anzuvertrauen - auch wenn sie noch so verzweifelt ist? Und auf der anderen Seite: wer würde schon für eine fremde Familie 3 Tage lang Taxifahrer spielen - einfach so?

Das Geniale ist: Es wirkt im Roman nicht konstruiert, sondern sehr glaubhaft, ja sogar logisch. Wie die Autorin das schafft? Lassen wir sie es selbst ausdrücken. In einem Interview hat sie mal gesagt: "Meine Charaktere machen unbegreifliche Entscheidungen - solange wie man nicht selbst in deren Haut steckt. " Und das ist der entscheidende Punkt. Frau Moyes zeichnet ihre Charaktere so authentisch, so glaubwürdig, DASS man quasi in deren Haut steckt, mit Ihnen mitleidet, sich mit ihnen freut, in ihnen lebt, ihre eigentlich verrückten Entscheidungen nachvollziehen kann.

Und so nimmt man es der sympathischen, positiv-verrückten Jess einfach ab, dass sie diesen letzten Strohhalm in Form von Ed ergreift, bei all den Widrigkeiten, die sie und vor allem auch ihre Kinder in ihrem Leben erleiden mussten. Und Ed nimmt man es auch ab, dass er, der vor kurzem von seiner Frau verlassen wurde, und jetzt sogar sein Geld und seinen Status verlieren könnte, erstmals über seine materialistische Weltsicht nachzudenken beginnt - und im Moment des Zusammentreffen mit Jess und ihren Kindern geradezu danach lechzt , eine altruistische Tat zu vollbringen - vielleicht die erste in seinem Leben!

FAZIT
Ich möchte nochmal zum ersten Absatz meiner Rezension zurück kommen. Da hatte ich ja festgestellt, dass Jojo Moyes, wieder ein toller Roman gelungen ist, der den ersten beiden in nichts nachsteht. Wie schafft sie das, dass ihr offenbar alles zu gelingen scheint? Lassen wir sie selbst ihr "Erfolgsrezept" erklären , welches sie mal in einem Interview geäußert hat, und dem nichts mehr hinzuzufügen ist: "Du musst die Geschichte erzählen, die du vor Augen hast. Es macht keinen Sinn, für den Markt zu schreiben - es würde nicht echt wirken!"

sommerlese

Beiträge 82
02.02.2017

Dies war mein erstes Buch von Jojo Moyes, der vielgepriesenen Autorin und daher hatte ich auch recht hohe Erwartungen. Leider wurden diese nicht erfüllt. Die Handlung hat mich nicht mitgenommen, zu den Personen konnte ich keinen näheren Zugang finden und die Geschichte ist mir zu weit hergeholt, teilweise sogar kitschig und unglaubwürdig.

Der Schreibstil ist angenehm locker und sicher auch gut lesbar, aber nicht wie ich es von einer Erfolgsautorin erwartet hätte. Ich hatte doch ein gewisses literarisches Niveau erhofft und das Ganze hat mich eher enttäuscht und gelangweilt.

Die Kapiteleinteilung gefällt mir gut, hier erzählt jeweils einer der vier Charaktere die Geschichte aus seiner persönlichen Sicht. Das lockert auf und man gewinnt inhaltliche und individuelle Einblicke.

Am meisten hat mich die Story enttäuscht, denn ich finde sie echt
unrealistisch. Mehrere Tage fährt Ed die fremde Familie durch England, obwohl er sie gar nicht kennt. Einfach nur eine gute Tat oder was treibt ihn an? Auch Jess Reaktion ist befremdlich, denn welche Mutter fährt mit ihren Kindern nachts mit einem völlig Fremden mit?

Das Ganze ist eine sehr vorhersehbare Story, die eigentlich ziemlich belanglos dahinplätschert und nur Ed, der Märchenprinz, hat mich letztendlich beeindruckt. Er ist hat immer gute Ratschläge parat, unterstützt die Familie, wo er nur kann und ist einfach sympathisch. Sogar den blähenden Riesenhund Norman duldet er in seinem Auto.

Die positive Botschaft dieses Buches ist meiner Meinung nach: wer sein Glück sucht, muss darum kämpfen, denn nur Zufriedenheit, Gesundheit und Liebe zählen im Leben. Konsum und Besitz sind vergänglich und machen allein nicht glücklich.

Eine Familiengeschichte, die vorhersehbar ist, Klischees bedient und mich nicht mitgenommen hat.

Madame_Klappentext

Beiträge 4
10.01.2017

Inhalt: Jess‘ Leben ist alles andere als sorgenfrei. Ständig hat sie Geldsorgen, ihre Tochter Tanzie ist hochbegabt und eine Außenseiterin, dazu lebt auch der Sohn ihres Ex bei ihr, da sich sein Vater noch weniger um Nicky kümmern kann, als es Jess tut. Und auch Nicky hat Probleme: Am meisten mit den Nachbarjungs. Jess ist eine Lebenskünstlerin, die ihr eigenes Glück stets hinter das ihrer Kinder stellt und daher versucht sie wirklich alles, um Tanzie von Südengland nach Schottland zu einem Mathewettbewerb zu bringen. Aber auch dieses Mal ist nur eines sicher: Murphys Gesetz!

Leseeindruck: Dies ist nach „Ein ganzes halbes Jahr“ und „Eine handvoll Worte“ Jojo Moyes drittes Werk, ich habe sie bisher alle gelesen und geliebt. Daher war ich voller Vorfreude und wurde nicht enttäuscht. Wieder erwartet den Leser eine Geschichte bei der zwei Menschen aufeinander treffen, die auf den ersten Blick nichts miteinander gemeinsam haben. Es sind Jess, deren zweiter Name auch „Geldsorgen“ sein könnte und Ed, der sich selbst wohlhabend nennt, auch wenn Jess ihn eher als reich bezeichnen würde. Jess, Tanzie und Nicky sind gemeinsam mit dem sabernden Familienhund Norman eine eingeschworene Einheit. Sie sind füreinander da und einer passt auf den anderen auf. Durch einige skurille Zufälle wird Ed ihre Mitfahrgelegenheit bis nach Schottland. Er wirkt am Anfang ein wenig wie ein Fremdkörper in seinem eigenen Auto, bis er sich nach einigen Startschwierigkeiten an die Macken und liebenswerten Seiten seiner Mitfahrer gewöhnt hat. (Umgekehrt übrigens genauso ???? )
In jedem Kapitel rückt jeweils ein Charakter (Ed, Jess, Nicky oder Tanzie) in den Vordergrund, dies ist keine neue Idee, aber sie funktioniert doch immer wieder gut, denn man bekommt verschiedene Sichtweisen zu einer Situation geliefert. Das Buch liest sich von der ersten bis zur letzten Seite sehr flüssig, was vorallem daran liegt, dass die Figuren von einer verrückten Situation in die andere stolpern. Man könnte auch sagen, alles was auf einem Roadtrip mit Kind und Kegel schief laufen kann, geht auch schief. Manchmal hätte ich Jess etwas mehr Glück gewünscht, aber das sollte wohl nicht sein. Im Verlauf der Handlung merkt man aber auch, dass Jess so ziemlich die einzige ist, die es überhaupt schaffen kann, so viele Rückschläge hinzunehmen (Sorgen ums Geld, den Job ihren Ex und ein Geheimnis zwischen ihr und Ed).

Fazit: Wieder eine gelungene Geschichte, mit vielen lustigen, gefühlvollen aber auch sehr traurigen Momenten. Für mich war es die richtige Mischung von allem. Die Charaktere machen alle eine nachvollziehbare Entwicklung durch und ich denke, dass sich jeder Leser in der einen oder anderen Situation wiedererkennen wird. Besonders schön ist es, dass das Buch eine grundsätzlich positive Nachricht vermittelt: Guten Menschen wird früher oder später auch gutes widerfahren, auch wenn man sich dafür in Geduld üben muss. Ich habe keinen Grund, einen Stern abzuziehen, daher die volle Punktzahl!

Beiträge 59
04.01.2017

"Weit weg und ganz nah" ist das dritte Buch, das ich von Jojo Moyes gelesen habe. Es mag vielleicht nicht ganz so bewegend sein wie "Ein ganzes halbes Jahr", aber es hat mir noch besser gefallen als "Eine Hand voll Worte".

Das Buch handelt einerseits von der mittellosen Jess Thomas, ihrer Tochter Tanzi, ihrem Stiefsohn Nicky und Hund Norman; andererseits geht es um Ed Nicholls, einen neureichen Selbstständigen in der Computerbranche.
Die beiden ungleichen Protagonisten lernen sich kennen, als Jess bei Ed die Wohnung reinigt und ihm später bei ihrem Nebenjob in einer Bar an der Theke bedient. Sie bringt ihn anschließend nachts betrunken nach Hause, als er Wut und Verzweiflung mit Alkohol herunterspült, da gegen ihn aufgrund einer Dummheit Ermittlungen wegen Insiderhandels an der Börse eingeleitet worden sind.
Ed wiederum kommt ihr zu Hilfe, als sie mit ihrem nicht versicherten Fahrzeug liegenbleibt.

Als er erfährt, dass Jess auf dem Weg nach Schottland ist, um ihre hochbegabte Tochter zu einem Mathmatikwettbewerb zu fahren, um ihr die Möglichkeit zu geben, an einer Privatschule unterrichtet zu werden, nimmt er die kleine Familie in seinem Auto mit, da er ohnehin in die Richtung unterwegs sei. Sein Vater ist schwerkrank und Ed schafft es nicht, ihm nach seinem beruflichen Scheitern und der drohenden Anklage unter die Augen zu treten. Was Ed nicht weiß, ist, dass Jess sich bei ihm eine größere Summe Bargeld "geliehen" hat, das ihm aus der Tasche gefallen war, als sie ihn nach Hause gebracht hatte.

Die beiden Erwachsenen, die zwei Kinder und der riesige Hund zwängen sich in Eds Luxuswagen und begeben sich auf einen unterhaltsamen Roadtrip, auf welchem sich Jess und Ed langsam annähern...

Tanzie versagt beim Mathewettbewerb, da sie partout die erste Aufgabe nicht lösen kann. Zurück zu Hause kommt Ed dahinter, dass Jess ihn bestohlen hat und sein Vertrauen in sie und die frische Beziehung ist daraufhin zerstört.
Jess versinkt in Depressionen, Tanzie, die ihrer Leidenschaft der Mathematik abgeschworen hat, wird weiterhin von den Nachbarsjungen brutal schikaniert und dann wird auch noch Norman bei einem Autounfall lebensgefährlich verletzt.

Das Schicksal scheint sich für alle gedreht zu haben...

Die Handlung erscheint vielleicht ein wenig konstruiert - zwei fremde Menschen, die offensichtlich nichts miteinander verbindet, über Tage auf engstem Raum zusammen?! Aber weder Jess noch Ed haben etwas zu verlieren: Jess ist völlig abgebrannt und unterhält keinerlei Unterstützung von ihrem Exmann. Ed, ebenfalls geschieden, hat seinen Job verloren und ist mit einem Bein im Gefängnis.

Das Buch ist so flüssig und unterhaltsam geschrieben, dass ich es gar nicht mehr weglegen wollte. Es es abwechselnd aus der Perspektive der handelnden Personen verfasst, die alle auf ihre einzigartige Art sympathisch sind. Vor allem Jess hat so herrlich skurrile Züge, die die Handlung tragen.
Man fühlt mit den Schicksalen mit und wünscht sich, dass alles ein gutes Ende nimmt. Ein tragikomischer Roadtrip, der einfach nur Spaß zu lesen macht.

Fee

Beiträge 32
30.12.2016

"Weit Weg und ganz Nah" ist eine mitreißende Geschichte von Charakteren die wie aus dem Leben genommen und in das Buch eingesetzt scheinen.

Mir persönlich hat dieses Buch gefallen, da es nicht nur sprachliche Gewandheit der Autorin gezeigt hat sondern auch sehr überlegte Charaktere, die nicht alle dem Proto-Typen eines Klischees entsprechen.

Zudem ist die Handlung gut aufgebaut und auch die ein oder andere plötzliche Wendung war ausfindig zu machen.

Was auch sehr Lobenswert ist ist die Gelassenheit, mit der die Autorin die Geschichte unterschiedlicher Welten erzählt, die aufeinander treten und plötzlich miteinander auskommen müssen.

Das Buch ist sehr empfehlenswert für Romantiker und Realisten, die sich nach Büchern sehnen.

Sannystar2002

Beiträge 26
08.12.2016

"Weit weg und ganz nah" ist wieder einmal eine tolle Geschichte von Jojo Moyes, welche einen fesselt und mitreißt. Es ist die Geschichte von Jess und Ed, die sich bei einem ungeplanten Roadtrip näher kommen, obwohl sie am Anfang nicht hätten verschiedener sein können. Es werden natürlich einige Klischees bedient, aber das macht die Geschichte gerade reizend. Die Charaktere sind liebenswert und man entwickelt schnell Sympatien für sie. Das Buch ist flüssig geschrieben und man mag es nicht aus der Hand legen, was typisch für alle Jojo Moyes Bücher ist.

frickygirl

Beiträge 17
13.11.2016

Ein mega spannendes und interessantesie Buch. Ich habe mich sofort in diese Geschichte verliebt und habe mit gefiebert. Das Buch war das zweite Buch was ich von meiner Lieblings Autorin gelesen habe und wie immer ein Meisterwerk.

Anne687

Beiträge 19
04.11.2016

Dies war nach ein ganzes halbes Jahr, dass zweite Buch welches ich von der Autorin gelesen habe.
Es ist die typische Geschichte Alleinerziehende und arme Mutter trifft auf einen reichen Junggesellen. Erst mögen sie sich nicht, dann jedoch verlieben sie sich ineinander.
Die Charaktere besonders Tanzie und Nicky sind total liebenswert für ihre interessanten Eigenschaften.
Trotz der eigentlich vorhersehbaren Geschichte, hat mir das Buch sehr gut gefallen ....

Leonich

Beiträge 8
18.08.2019

    Wer den Schreibstil von Jojo Moyes mag, der wird auch dieses Buch lieben. Eine sehr schöne Geschichte einer jungen, liebenswerten und etwas chaotischen Mutter. Leider hat sie auch Geldsorgen, so dass sie schonmal ungewöhliche Wege gehen muss und die Hilfe anderer Menschen akzeptieren muss. Mehr mag ich gar nicht verraten.

    Lilli33

    Beiträge 9
    13.08.2019

      Mit „Ein ganzes halbes Jahr“ konnte mich die Autorin wirklich begeistern. Dagegen fand ich „Eine Handvoll Worte“ ziemlich wirr. Der neue Roman ist nun wieder schön geradlinig und berührend. Ich habe ihn gerne gelesen und auch die ein oder andere Träne verdrückt. Die Geschichte geht nicht so sehr unter die Haut wie bei „Ein ganzes halbes Jahr“, es ist einfach nicht ganz so dramatisch, was hier erzählt wird, aber das muss es ja auch nicht sein.

      Der Schreibstil ist einfach und ganz wunderbar flüssig und passt klasse zum Erzählten.

      Die Charaktere wirken zuweilen ein bisschen klischeehaft, aber das hatte ich bei Moyes auch gar nicht anders erwartet. Trotzdem fand ich sie alle sehr gut gelungen. Jeder hat auch Ecken und Kanten und kann von Zeit zu Zeit überraschen, wenn auch nicht sehr oft. Mein Lieblingscharakter war definitiv Tanzie, das zehnjährige Mathegenie (ich liebe Mathe!) und natürlich Norman, der Hund :-)

      Buch_loewin

      Beiträge 35
      13.08.2019

        Ich habe die beiden vorherigen Bücher sehr gern gelesen und insbesondere "Eine Handvoll Worte" wegen der genialen Erzählweise und gekonnt verschachtelten Handlungsstränge geliebt. Entsprechend dachte ich, dass dies dem Schreibstil von Moyes entspräche und ihr neuestes Buch von der Struktur her auch so sei. Dem ist nicht so. Die Handlung läuft ziemlich geradlinig und vorhersehbar dahin.

        Stef

        Beiträge 7
        16.07.2019

          Mein erste und definitiv nicht das letzte Buch der Autorin! Durch Zufall an das Buch gekommen und nicht mehr aus der Hand gelegt. Es ist so toll geschrieben, dass man es am liebsten in einem rutsch durchlesen möchte. Ein wunderschöner Roman!

          gruber-renate

          Beiträge 8
          25.06.2019

            Die Geschichte ist wieder hinreißend erzählt, sie könnte einem im wirklichen Leben genauso passieren. Jojo Mojes schreibt, wie auch in ein ganzes halbes Jahr mitreißend, sie schafft es wieder einen sofort in ihren Bann zu ziehen und mit dem Lesen nicht mehr aufhören zu wollen.

            Rea1887

            Beiträge 19
            23.05.2019

              Wieder einmal ein richtig schöner Roman von Jojo Moyes…
              Nach dem Klappentext wusste ich noch nicht so richtig, wohin der Roman führen wird. Auf der einen Seite haben wir hier die junge Mutter Jess, die mit ihrer Tochter Tanzie, ein Mathegenie, und dem Sohn ihres Exmannes Nicky, ein hoffnungsloser, in sich gekehrter „Gruftie“, zusammenlebt. Nach der Trennung von ihrem Mann muss sie viele verschiedene Jobs annehmen, um sich und ihre Familie ernähren zu können. Auf der anderen Seite ist da der erfolgreiche Programmierer Ed, der sich auf eine Liebelei mit einer Frau einlässt, die mehr von ihm will als er. Also beschließt er, sie so schnell wie möglich wieder loszuwerden und gibt ihr jobinterne Informationen, womit sie an Geld kommt. Das kommt natürlich raus, und hat unangenehme Folgen…
              Diese vier Personen – Jess, Ed, Nicky und Tanzie – treffen nun aufeinander, durch teilweise dumme Zufälle. Jess ist u. a. als Putzfrau für Ed tätig, aber auch als Barangestellte in einem Pub, wo sich Ed eines Abends betrinkt und dann von Jess nach Hause gebracht wird. Anschließend findet sie ein Bündel Geld, was er liegen gelassen hat – und behält es. Aber schon bald treffen sie sich wieder. Denn Tanzie erhält die Chance, an einer Matheolympiade in Schottland teilzunehmen. Jess beschließt, in dem alten Auto ihres Exmannes die Fahrt zu machen, allerdings ist dieses schon lange nicht mehr zugelassen und so geraten sie in eine Polizeikontrolle. Wer dann vorbeikommt und sie dann letztlich mit auf die Fahrt nach Schottland nimmt, ist Ed. Und hier beginnt dann die eigentliche Geschichte. Denn die Vier verbringen nun einige Tage auf beengtem Raum in Eds Auto und da gibt es die eine oder andere witzige oder verrückte Geschichte, die diese Fahrt alles andere als langweilig machen.
              Die Kapitel sind immer einem der vier Charaktere zugeordnet und so erfährt man immer mehr aus der Gefühlswelt des jeweiligen Protagonisten. Jeder hat hier sein eigenes Päckchen zu tragen und man kann hier richtig mit der jeweiligen Person mitfühlen. Und ich muss sagen, obwohl ich ja am Anfang überhaupt nicht wusste, in welche Richtung dieser Roman gehen würde, war ich dann doch sehr schnell begeistert von der Geschichte, je mehr ich gelesen hatte. Die Geschichte ist witzig, skurril, etwas verrückt, manchmal auch ein wenig traurig und auch sehr romantisch. Also von allem ein wenig, um es zu einem wirklich guten, lesenswerten Buch zu machen. Ich bin einmal mehr begeistert von den Romanen von Jojo Moyes.

              XY

              Beiträge 24
              07.03.2019

                Jojo Moyes hat es mal wieder geschafft, mich zu verzaubern. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen! Jess und Ed haben mich definitiv in ihren Bann gezogen und für 512 Seiten taucht man in die Welt des Romans ab. Jess, die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, hat viel zu tun, denn mit ihrem Job an der Bar kann sie sich das Schuldgeld für ihre hochbegabte Tochter Tanzie – trotz Stipendiat – an einer Hochschule nicht leisten. Nicky eckt außerdem immer wieder an und findet nicht den richtigen Platz. Letztlich muss Tanzie die Mathe-Olympiade in Schottland gewinnen, damit ihr die Möglichkeit für die Privatschule offen steht. Auf ihrer Reise dorthin treffen sie auf Ed, der sie mitnimmt…

                Wie immer bei Jojo Moyes liest sich das Buch angenehm flüssig. Alle Emotionen werden wieder angesprochen: Ich habe gelacht und an manchen Stellen rührte mich der Roman sogar zu Tränen. Der Roman wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was das ganze sehr abwechslungs- und facettenreich gestaltet. Die ganze Geschichte setzt sich nach und nach zusammen, am Anfang bleibt man als Leser des Öfteren noch relativ ratlos zurück, je weiter die Geschichte jedoch fortschreitet, desto besser kann die Handlungen der Figuren nachvollziehen und versteht mehr und mehr. Gerade deshalb braucht man am Anfang etwas Durchhaltevermögen, denn es dauert, bis man völlig in der Geschichte ist, aber es lohnt sich definitiv! Auch wenn diese Alltagssituation märchenhafte Züge aufweist, ist es doch genau das, was den Roman ausmacht. Und ihr Schreibstil ist einfach so fesselnd, dass man am liebsten noch schneller lesen möchte, nur um zu erfahren, was als nächstes passiert.

                Beiträge 5
                04.03.2019

                  Ein wunderschönes Buch man lernt was im Leben wichtig ist. Man fiebert mit den Figuren und lernt sie lieben. Ich habe das Buch förmlich verschlungen. Jede alleinerziehend kommt an einen Punkt wo man nicht mehr weiß was man tun soll. Die Tochter ist hochbegabt und man möchte ihr nicht die Chance verbauen

                  Franzi79

                  Beiträge 8
                  03.03.2019

                    Nach"ein ganzes halbes Jahr " musste natürlich ein neues Buch von Jojo Moyes her." weit weg und ganz nah" hat mich genauso gefesselt. Es liest sich wunderbar flüssig und die Charaktere sind sympathisch und man fühlt sofort mit ihnen. Tolle Geschichte

                    claudi2204

                    Beiträge 7
                    21.02.2019

                      Dieses Buch hat mich lange beschäftigt. Man fiebert von Anfang an mit den Charakteren und möchte am liebsten eingreifen und helfen. Auf der aufregenden und spannenden Reise bekommt man öfter eine andere Sicht auf die Geschehnisse und auch einen anderen Bezug zu den Personen.

                      Lesemaus7

                      Beiträge 9
                      24.01.2019

                        Die meisten Bücher von Jojo Moyes habe ich mit großem Genuss gelesen. Beim Lesen dieses Buches hatte ich das Gefühl mit zu leben. Als ich auf der letzten Seite angekommen war hatte ich das traurige Gefühl, ein Stückchen Familie hergeben zu müssen. Ich habe mit-gelebt, mit-gefiebert, ob Tanzie noch rechtzeitig zum Wettbewerb kommt, mit-gelitten wie Nicky von den Fishers behandelt wurde und Ed ausgenutzt wurde, mit-geweint und mich mit-gefreut... Ich fühlte mich dabei, mittendrin. Und das obwohl meine familiäre Situation so überhaupt nicht der der Geschichte entspricht oder je entsprochen hat. Manchmal hätte ich Jess gerne an den Schultern gepackt und geschüttelt, warum sie sich in manchen Situationen so verhalten hat, wie sie es tat. Aber ich wurde von Seite zu Seite mitgerissen, saß mit im Auto, fühlte mich als Teil der "Familie". Und so fand ich es am Schluss sehr schade, dass diese Familiengeschichte nun ohne mich weitergeht, da das Buch an dieser Stelle zu Ende war. Jess, Tanzie, Ed und Nicky...ich habe sie in den ersten Tagen NACH dem Buch richtiggehend vermisst!
                        Ein riesiges Lob an Joyo Moyes, die es geschafft hat, mich total in den Bann der Geschichte zu ziehen!

                        Nach "Ein ganzes halbes Jahr" war ich total begeistert, fand "Eine handvoll Worte" schwächer aber noch sehr gut und bin nun wieder total begeistert von "Weit weg und ganz nah". Oft habe ich den Eindruck Autoren haben ein tolles Buch und dann wird es mit der Zeit immer schwächer. Bei Moyes ist dies nicht der Fall. Ihr ist wieder ein großartiges Buch gelungen. Wer sich gerne in Geschichten "verliert" und Teil einer Geschichte wird, wird dieses Buch lieben und am liebsten immer weiter darin lesen...

                        Dori5638

                        Beiträge 33
                        07.12.2018

                          Aud der einen Seite geht es um den Alltag, den viele von uns kennen- der tägliche Kampf, nixht unterzugehen. Ein Leben voller Stress und Sorgen um die Kinder, auch finanziell ein täglicher Kampf und sowieso läuft nichts, wie es sollte. Auf der anderen Seite eine so unwahrscheinlich Geschichte, dass man genau durch diesen Widerspruch das Buch einfach nixht mehr aus der Hand legen kann. Echt toll!

                          tigerbea

                          Beiträge 77
                          26.11.2018

                            Jess wurde von ihrem Mann verlassen und trägt nun alleine die Verantwortung für ihre Tochter, den Sohn ihres Mannes aus erster Ehe und den Hund. Finanziell sieht es sehr schlecht für sie aus. Eines Tages findet sie ein Bündel Geld und steht vor der Frage, ob sie es nimmt und ihrer Familie damit hilft oder ob sie ehrlich ist. Spätabends hat sie eine Autopanne - und bekommt Hilfe von dem Mann, dem das Geld eigentlich gehört....

                            Auch dieses Buch hat mir wieder bestens gefallen. Jojo Moyes gelingt es, den Leser sofort mit den Charakteren vertraut zu machen. Dadurch bekommt man von Beginn an das Gefühl, mit ihnen verbunden zu sein. Die Charaktere sind nebenbei auch alle sehr sympathisch. Langweilig wird die Handlung nie - denn hier passiert einfach sehr viel und manchmal geht es wirklich Schlag auf Schlag. Dabei wirkt das Buch allerdings auf keinen Fall überladen. Dies alles und der gekonnte Schreibstil von Jojo Moyes machen dies Buch einfach lesenswert.

                            kasiopeia1975

                            Beiträge 33
                            14.11.2018

                              Ich lese die Bücher von jojo Moyes sehr gerne, weil sie mich bei jedem Buch aufs Neue überrascht. ..hier steckt man mittendrin in einem Roadmovie und trotzdem bleibt es einfühlsam u die verschiedenen Charaktere kommen nicht zu kurz

                              buchzauber

                              Beiträge 36
                              09.11.2018

                                Ich bin einfach Fan von Jojo Moyes und auch dieses Buch hat mich wieder überzeugt, wenn es auch an mancher Stelle fast ein wenig zu übertrieben auf mich wirkte, aber von vorne.
                                Ed ist wohlhabend, aber unzufrieden, denn ein schlimmer Fehler könnte ihn Kopf und Kragen kosten.
                                Jess lebt mit zwei Kindern und einem Hund zusammen. Mit vielen Jobs versucht sie sich und die Kinder über Wasser zu halten und es klappt immer weniger gut, egal wie sehr sie sich auch anstrengt. In völliger Verzweiflung begeht sie einen Fehler, einen den sie unter normalen Umständen nie begehen würde – aber die Umstände sind nun mal nicht gewöhnlich.
                                Das Zusammentreffen der beiden so verschiedenen Charaktere hat mir zu Beginn nicht ganz so gefallen, aber mit den Zeit gewöhnt man sich daran und die beiden werden irgendwie immer mehr zum Team, sodass man irgendwann nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Der Humor ist da, die überraschenden Wendungen sind da und der Roadtrip isttotal gelungen! Die Charaktere sind typisch Moyes – man liebt und hasst sie.
                                Wieder ein Buch, welches ich sehr, sehr gerne gelesen habe und auch weiterempfehle!

                                Muggeline

                                Beiträge 25
                                29.08.2018

                                  Ich habe bei den anderen Büchern von Jojo Moyes, bei weitem nicht solange gebraucht um sie fertig zu lesen.
                                  Die Geschichte hat mich nicht gefesselt. Ich musste zwischendurch auch mal schmunzeln, aber es war nicht so meins. Ich wollte immer wieder abbrechen und nicht weiterlesen. Ich bin aber auch froh es fertig gelesen zu haben.
                                  Die Geschichte kurz zusammen gefasst.
                                  Es geht in der Geschichte darum kein Geld zu haben und sich den Hindernissen entgegen zu stellen. Hilfe von einem fremden Mann zubekommen, der eigentlich auch nicht unbedingt weiter weiß. Sie verlieben sich und entfernen sich wegen einem Fehler. Finden sie zum Schluss wieder zueinander???

                                  Buchglueck

                                  Beiträge 18
                                  26.08.2018

                                    "Weit weg und ganz nah" ist ein Roman von Jojo Moyes, welcher im Jahr 2014 im Rowohlt Verlag mit 512 Seiten erschienen ist.
                                    Hier geht es um die Geschichte von Jess und ihren beiden Kindern Tanzie und Nicky, die versuchen ihren steinigen Lebensweg zu meistern und dabei auf Ed treffen, der ihnen ihre Hilfe anbietet.

                                    Wie bisher jedes Buch von Jojo Moyes hat mir auch dieses an der ein oder anderen Stelle ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Besonders durch den leicht verständlichen und flüssigen Schreibstil war es für mich einfach, mich in die Geschichte und deren Protagonisten hinein zu versetzen.
                                    Nahe ging mir der Unfall von Norman, da ich selber einen Hund besitze und mir von Herzen gewünscht habe, dass es für ihn ein Happy End geben wird.
                                    Das Buch behandelt in meinen Augen mehrere Themen, denen man im Alltag jederzeit begegnen kann. Das Verhältnis zwischen Arm und Reich und die finanziellen Probleme, die eine Scheidung bzw Trennung mit sich bringen kann. Aber auch das Mobbing an der Schule nur weil jemand "anders" ist gehört mittlerweile leider zur ständigen Realität und findet hier zu Recht seinen Platz im Roman.

                                    Das Cover ist in meinen Augen mal wieder schön gestaltet worden. Der Stil gleicht den anderen Romanen und ich verbinde ihn direkt mit den Büchern von Jojo Moyes, sodass sie mir auch oft direkt ins Auge springen.
                                    Der Klappentext verrät in meinen Augen zwar die Grundsteine der Handlung, lässt aber noch genug Spielraum um die Neugierde zu wecken.

                                    Für mich ist "Weit weg und ganz nah" auf jeden Fall ein Buch mit Leseempfehlung für jeden, der gerne leichte Geschichten rund um die normale Familie und Liebe liest.

                                    Meldar

                                    Beiträge 29
                                    15.06.2018

                                      "Weit weg und ganz nah" von Jojo Moyes hat mich von der ersten Seiten an völlig in den Bann gezogen. Dieser Roadtrip ist so faszinierend geschildert, dass nicht eine Sekunde Langeweile aufkam. Diesen Schmöker habe ich an einem Wochenende verschlungen. Toll!

                                      maraAngel2107

                                      Beiträge 16
                                      04.06.2018

                                        Die Geschichte von Jess, Ihrer Tochter Tanzie (Constanza) und ihrem Stiefsohn Nicky, der wie ihr eigener ist. Eine typische Geschichte, Marty der Mann von Jess verläßt die Familie und vor allem auch seinen Sohn Nicky aus erster Ehe um bei seiner Mutter zu wohnen. Jess weiß nicht wie sie über die Runden kommen soll, tut alles um Geld herein zu bekommen, sorgt für Ihren Stiefsohn, der von den Nachbarn nur gehänselt und belästigt und dann auch noch verprügelt wird und das ganze nur aufgrund seines Aussehens, weil er nicht so ist wie die anderen, nach Meinung der Fishers(die Nachbarn). Schon sehr schlimm, doch auch das gibt es im Richtigen Leben. Jojo Moyes hat ihrem Schreibstil Treue gehalten, es ist sehr leicht zu lesen und hat mich von der ersten Seite an sofort in seinen Bann gezogen, eine Geschichte wie sie heute passiert, kein Geld vom "Erzeuger", er kümmert sich nicht und man verzweifelt. Bis dann Tanzie, die Tochter von Jess die Chance bekommt auf eine Privatschule zu gehen, weil sie ein Mathe-Genie ist, doch hierfür wird natürlich trotz des 90% Stipendiums eine Gebühr sowie besondere Kleidung fällig, die bezahlt werden muss. Als sie Ihren "Chef" bei dem sie eine Putzstelle hat aus dem Pub (auch hier hat sie einen Job) nach Hause bringt, fällt ihr eine Menge Geld in die Hand, die sie nach langem hin und her dann doch nimmt, für ihr Mädchen, um ihr diese einmalige Chance zu ermöglichen.
                                        Hier wird auch der riesengroße Unterschied zwischen "Arm & Reich" aufgezeigt, wobei am Ende der Unterschied nicht mehr so deutlich ist.....Vor allem ist Reichtum nicht alles und ich denke das kann man in und mit diesem Buch auch sehr gut lernen, wichtig sind andere Dinge im Leben und die werden (oder sollen) hier aufgezeigt (werden).
                                        In manchen Situationen konnte ich mich selbst wieder finden und habe die Kraft und den Optimismus von Jess unglaublich bewundert, eine tolle Frau, die niemals aufgibt und alles gibt für sich, Ihre Familie und Hund Norman, den ein schlimmes Schicksal trifft.....
                                        Mir gefällt das Buch richtig gut, vor allem kommt hier "natürlich" auch eine "kleine" Liebesgeschichte vor, nämlich die von Ed und Jess, doch lest selbst, ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen, es ist leicht zu lesen und daher habe ich es in 4 Tagen durchgelesen (wenn man meine Arbeitszeit abzieht:-)) Ich mag die Art und Weise wie sie schreibt, doch denke ich auch man muss so eine Art Roman mögen um Gefallen daran zu finden, doch ich bin der Meinung hat man einen Jojo Moyes Roman gelesen und der gefällt, so gefallen auch die anderen:-) Ich habe das auch im Freundeskreis besprochen, alle mögen ihre Bücher...allerdings nur die Frauen:-) Ihre Geschichten sprechen halt Frauen zuallerst an. Es ist zwar erst das zweite Buch das ich von ihr lese, doch ich bekomme auch noch die anderen und bin sehr gespannt darauf.
                                        Ein tolles Geschenk für eine gute Freundin die gerne liest. Was ich so besonders finde, das der Roman genau heute stattfinden könnte und vielleicht auch in vielen Familien genauso besteht. Was könnte es schöneres geben als in solch eine Welt einzutauchen in der dann die Liebe am Ende gut ausgeht, wobei es zuerst ganz und gar nicht danach aussieht. Hmmm. einfach genau meine Welt! Auch viele es vielleicht zu kitschig finden mögen, ich mag das Buch und werde es in jedem Fall weiter empfehlen!

                                        my.books.wonderland

                                        Beiträge 10
                                        27.05.2018

                                          Einfach nur magisch. Jojo Moyes schafft es jedesmal mich in ihren Band zu zaubern.
                                          Ich bin jedesmal auf‘s neue überrascht wie sie es schafft ihre Leser auf‘s neue zu überzeugen und ihre Geschichten sind nicht immer gleich!
                                          In diesem Buch geht es um Jess die jeden Cent umdrehen muss und harte Entscheidung treffen muss und jedes Mal für sie ein neuer Rückschlag kommt, aber sie es eine so starke Persönlichkeit das sie es irgendwie schafft.
                                          Das Buch spiegelt eine reale Lebenslage wieder weshalb es mich auch so gefesslt hat.
                                          Das Buch ist sehr realistisch geschrieben und es ist einfach interessant und spannend. Man fühlt sehr mit den Charakteren mit!
                                          Der Schreibstil ist wie Immer sehr flüssig und angenehm zu lesen/hören.
                                          Ich kann es nur jedem Empfehlen

                                          Annika1707

                                          Beiträge 27
                                          18.05.2018

                                            JOJO Moyes ist immer noch meine Lieblings- Autorin.
                                            sie schreibt so echt und realitätsnah. Ihre Geschichten sind toll zu lesen und absolut empfehlenswert.
                                            Auch bei dieser Geschichte kann man sich wieder super reinversetzen.
                                            Jeder kennt das Gefühl wenn man etwas tut was nicht richtig ist , es aber das Leben leichter macht und viele Probleme löst. Wie wird sie sich entscheiden ?! Dieses Buch erzählt von Liebe und Familie, von Ängsten und das Gefühl mehr geben zu müssen für die eigene Tochter weil man ihr mehr bieten möchte. Die Geschichte von Wahrheit und Lüge. und von viel Mut. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der auf Liebesromane steht die mit Witz und tollen Charakteren versehen ist. Mit diesem Buch habe ich die Liebe zu JOJO Moyes entdeckt .

                                            Nele2505

                                            Beiträge 31
                                            11.04.2018

                                              Wie alle Bücher von Jojo Moyes ist man hier sehr schnell von der Geschichte und vor allem von den Personen gefesselt. Man muss unbedingt wissen, wie es weitergeht und kann das Buch daher kaum aus der Hand legen. Ich habe es an wenigen Abenden durchgelesen.
                                              Die alleinerziehende Jess hat regelmäßig Geldsorgen, ihre Tochter ist hochbegabt und ergattert ein Stipendium. Dennoch ist das Geld sehr knapp und Jess lässt sich dazu hinreißen, Geld zu nehmen, das ihr nicht gehört... Ausgerechnet der bestohlene Ed bietet den beiden daraufhin an, sie zur Matheolympiade zu fahren, quer durch England. Eine turbulente Reise beginnt...

                                              lesewolke

                                              Beiträge 16
                                              02.02.2018

                                                Das Jojo Moyes tolle Bücher schreibt ist wohl bekannt :) Mit dem Buch "Weit weg und ganz nah" habe ich mich wieder schön in eine Gedankenwelt zurück ziehen können und habe das lesen genossen.

                                                Jessica ist alleinerziehend mit 2 Kindern und lebt am Existenzminimum. Ihr Mann ist ausgezogen und sich weigert ihr Unterhalt zu zahlen, weshalb sie zwei Jobs ausüben muß, um überhaupt über die Runden zu kommen. Platz für spontane Kosten gibt es nicht. Doch als ihre Tochter ein 90% Stipendium für eine Eliteschule bekommen kann, muss sie etwas ändern. Zu gerne möchte sie ihr diesen Wunsch erfüllen.. Nur leisten kann sie es sich nicht.

                                                Eds Exfrau ist ein geldgieriges Biest. Er selbst kann sich zwar ein sehr schönes Leben leisten, doch irgendwo vergeht er in seiner Einsamkeit. Jessica hat er nie so wirklich wahrgenommen, bis sie mit ihrer Familie in sein Leben stürzt und alles verändert. Auch wenn Ed ein herzensguter Mensch ist, läuft bei ihm nicht alles rund. Mit seinem Job hat er sich ziemliche Schwierigkeiten eingehandelt, dessen Konsequenzen ihn früher oder später einholen werden..

                                                Das Buch ist erzählt von beiden Seiten, sowohl aus Jessicas als auch aus Eds, was das lesen noch persönlicher macht.

                                                Das Buch kann ich für ein paar nette Lesestunden sehr empfehlen, vorallem wenn man selbst alleinerziehend ist :)

                                                Mel3A

                                                Beiträge 7
                                                06.01.2018

                                                  Ich mag den Schreibstil von Jojo Moyes wirklich sehr.
                                                  Auch dieses Buch von Ihr hat mir super gefallen.
                                                  Es geht um Familie, das tägliche Leben und was eine Mutter für ihre Kinder doch alles tut und auf sich nimmt.
                                                  Ein super Buch über das Leben, die Liebe, die Familie und Fehler die es wieder gut zu machen gilt.

                                                  buchverschlingen

                                                  Beiträge 30
                                                  09.11.2017

                                                    In diesem Buch von Jojo Moyes sind es die kleinen Dinge, die fesseln.

                                                    Anfangs finden wir zwei Handlungsstränge vor, die ich jeden für sich zwar gut, aber etwas langgezogen fand. Wusste ich doch nicht recht, wohin die Autorin mit mir in dieser Geschichte will. Jeder der Charaktere hat seine eigenen Probleme und irgendwann führen die Stränge zusammen und ein nettes Roadmovie nimmt seinen Beginn.

                                                    Teilweise regten die Szenen dann zum Schmunzeln an, teilweise auch zum Nachdenken, immer aber habe ich die Seiten gern gelesen und mit den Protagonisten mitgefiebert.

                                                    Moyes Schreibstil ist herrlich locker und ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.

                                                    MoniS

                                                    Beiträge 10
                                                    19.10.2017

                                                      Ich konnte mich unglaublich gut in den Hauptcharakter Jess hineinversetzen, obwohl ich noch nie mit ähnlichem zu kämpfen hatte. Das spricht auf jeden Fall für die Autorin.
                                                      Dieses Buch ist eins meiner Lieblingsbücher von Jojo Moyes und auf jeden Fall lesenswert.
                                                      Nicht nur für Jess sondern auch für ihre Kinder entwickelt man Sympathien und verliert sie zwischendurch auch wieder. Deswegen finde ich die Figuren unglaublich relatitätsnah.

                                                      Sklein

                                                      Beiträge 6
                                                      09.10.2017

                                                        Dieses Buch mag man gar nicht mehr aus der Hand legen!

                                                        Jess, eine junge, alleinerziehende Mutter versucht trotz ständiger Geldsorgen das Leben für sie und Ihre zwei Kinder optimistisch und stes positiv zu sehen. Sie hat mehrere Jobs um gerade so über die Runden zu kommen, von ihrem Ex-Mann kann sie keine Unterstützung erwarten. Für ihre Tochter Tanzie ergibt sich die Chance auf eine Privatschule zu gehen, auf welcher ihre außergewöhnlichen Mathefähigkeiten besser gefördert werden können. Trotz Stipendium muss aber noch einiges an Geld selbst bezahlt werden und hier liegt das Problem; dieses Geld kann Jess nicht aufbringen. Tanzie's Mathelehrer erzählt von einer Mathe-Olympiade in Schottland, der Sieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro - Geld, das Jess für die Privatschule gebrauchen könnte. Sie machen sich auf den Weg mit einem alten Rolls Royce der weder Versicherungsschutz hat noch wurde die Steuer bezahlt. Sie werden von der Polizei angehalten und das Auto einbehalten. Während der Kontrolle kommt Mr. Nichols vorbei, ein wohlhabender Mann, bei dem Jess einen Putzjob hat. Bevor er richtig darüber nachgedacht hat, verspricht er, die Familie nach Schottland zu fahren.

                                                        So beginnt eine Reise mit einigen Hindernissen, Meinungsverschiedenheiten und zwei komplett verschiedene Lebensstile treffen auf engstem Raum aufeinander. Es entsteht allerdings auch eine wunderbare Freundschaft zwischen Mr. Nichols, den Kindern und Jess aus der mehr werden könnte...
                                                        Mehr möchte ich zur Handlung nicht verraten ;-)

                                                        Dieses Buch ist mein zweites von Jojo Moyes. Wie "Ein ganzes halbes Jahr" auch, macht dieses Buch süchtig. Die Charaktere werden so einfühlsam und authentisch beschrieben, dass man sofort mitfühlt.

                                                        Ich musste mich wirklich zwingen, das Buch abends weg zu legen, um auch ein bisschen Schlaf zu bekommen. Aber selbst in meinen Träumen hat mich die Geschichte von Jess und Mr. Nichols beschäftigt, ebenso habe ich mich immer wieder tagsüber dabei ertappt wie ich an die beiden gedacht habe und mich gefragt habe, wie es denn nun weiter geht.

                                                        Man ahnt recht schnell, dass es in einer Liebesgeschichte endet, jedoch nimmt der Weg dorthin immer wieder unerwartete Wendungen, was das ganze zusätzlich spannend macht.

                                                        Fazit: Klare Leseempfehlung! :-)

                                                        Betty Boop

                                                        Beiträge 18
                                                        22.09.2017

                                                          Ein witziges Buch, habe viel gelacht, es auch schon bissi her das ich es gelesen habe.
                                                          Aber ich kann mich an die Handlung noch sehr gut erinnern, von daher ein gutes Buch !! Das schöne an Jojo Moyes ist, das sie so Facettenreich ist und ihre Bücher nicht immer gleich klingen.
                                                          Lg Betty Boop

                                                          misery3103

                                                          Beiträge 23
                                                          08.09.2017

                                                            Die alleinerziehende Jess hat ständig Geldsorgen, obwohl sie zwei Jobs hat und spart, wo sie nur kann. Als ihre hochbegabte Tochter ein Stipendium für eine besondere Schule erhalten könnte, lässt sie sich dazu hinreißen, Geld zu nehmen, dass ihr nicht gehört. Als ausgerechnet der bestohlene Ed sich anbietet, Jess und ihre Kinder zu einer Matheolympiade zu fahren, die das Schulgeld für Jess Tochter einbringen könnte, gerät sie in einen Gewissenskonflikt.

                                                            Der Roman ist sehr schön geschrieben und zeigt Jess‘ Verzweiflung und die Hoffnungslosigkeit ihrer kleinen Familie auf. Man ist sofort in der Geschichte und möchte die drei ständig tröstend in den Arm nehmen. Auch Ed, der ein Verfahren wegen Insiderhandels beim Börsengang seiner Firma zu erwarten hat, ist sympathisch. Die Fahrt der vier unterschiedlichen Menschen inklusive riesigem, stinkenden Hund quer durch England bis nach Schottland ist turbulent und lustig. Jojo Moyes versteht es, einem die Charaktere so nahe zu bringen, dass sie einem direkt ans Herz wachsen.

                                                            Ein wirklich schöner, zu Herzen gehender Roman, der sich nicht hinter „Ein ganzes halbes Jahr“ verstecken muss.

                                                            sChiLdKroEte

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                                                            11.08.2017

                                                              Jess Mann Marty hat sich aus dem Staub gemacht. Da er seiner Familie keinerlei finanzielle Unterstützung zukommen lässt, schafft Jess es kaum sich, die gemeinsame Tochter Tanzie, Martys Sohn Nicky und Hund Norman über Wasser zu halten. Tanzie ist mathematisch hochbegabt und erhält eine einmalige Chance. Leider droht diese Möglichkeit aus finanziellen Gründen zu scheitern. Bei einem verzweifelten Versuch Tanzies Traum doch Wirklichkeit werden zu lassen, strandet Jess samt Kindern und Hund nachts am Straßenrand. Ed Nicholls, einer von Jess Arbeitgebern, hält an und bietet an die Familie mitzunehmen. Während des verrückten Roadtrips verlieben sich Ed und Jess.

                                                              Jojo Moyes erzählt in diesem Buch eine Liebesgeschichte der anderen Art. Die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Ed, Jess, Nicky und Tanzie erzählt, aber nicht in der Ich-Perspektive, sondern durch einen auktorialen Erzähler. Durch die Perspektivwechsel ergibt sich ein ganzheitliches Bild. Die Charaktere, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, sind schön gezeichnet. Man kann sich in jeden einzelnen gut hinein versetzen und mit ihm fühlen. Die Entwicklungen, die die verschiedenen Charaktere während des Handlungsverlaufs vollziehen, haben mir besonders gefallen.

                                                              Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr. Er ist flüssig und leicht zu lesen.

                                                              In „Weit weg und ganz nah“ nimmt Jojo Moyes den Leser mit auf eine außergewöhnliche Reise durch eine authentische, schöne Geschichte voller interessanter Persönlichkeiten. Inhaltlich war dieses Buch nicht so emotional und berührend wie „Ein ganzes halbes Jahr“, dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und mich schnell in ihren Bann gezogen. Ich kann auch für „Weit weg und ganz nah“ eine absolute Leseempfehlung aussprechen und bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

                                                              JaNein

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                                                              06.08.2017

                                                                Eine zauberhafte Geschichte über das "reale" Leben. Man kann schon das ein oder andere mal denken, das es jeden so treffen könne.
                                                                Stress zuhause, miese Jobs.

                                                                Ein "eigentlich" reicher Snob, der die Familie aber wiederum ins Herz schließt und hilft.


                                                                Schön und locker zu lesen. Mal wieder eine gefühlvolle und nahe Geschichte.

                                                                Es macht einfach Spaß, sich immer wieder von J.Moyes und das Leben fremder Menschen entführen zu lassen ;)

                                                                Sassa85

                                                                Beiträge 14
                                                                24.07.2017

                                                                  Ich fand die Idee total gut und auch du Umsetzung passte zu der Art wie Jojo Moyes Geschichten zum Leben erweckt. Der Schreibstil war flüssig, in den richtigen Momenten detailliert und bildbeschreibend ohne zu überladen und dem Leser noch einige Freiheiten in der Kreativität überlassend. Außerdem kamen die Spannung und das Gefühl deutlich bei mir an und hat mich gut aus meinem Alltag entführt.

                                                                  Ana83

                                                                  Beiträge 16
                                                                  23.07.2017

                                                                    Inhalt
                                                                    Jess verdient ihren Lebensunterhalt mit putzen und als Kellnerin in einem Pub, während sich zu Hause die Rechnung nur so stapeln und sie jeden Cent zweimal umdrehen muss. Als ihrer Tochter Tenzi ein Stipendium an einer Privatschule angeboten wird und sie "nur" zweitausend Pfund für die ersten zwei Jahre zahlen muss, überlegt Jess, wie sie das Geld auftreiben soll. Als ihr dann Tenzis Lehrer vorschlägt nach Schottland zu einer Mathematik-Olympiade zu fahren (Tenzi ist ein Mathegenie), wo man für den ersten Preis fünftausend Pfund bekommt, schnappt sich Jess den alten Rolls Royce ihres Exmannes, der schon seit zwei Jahren in ihrer Garage steht, ihre beiden Kinder Nicky und Tenzi und den Hund Norman.

                                                                    Ed wird des Insiderhandels beschuldigt, nachdem er einer Frau, mit der er eine kurze Affäre hatte und sie schnell loswerden wollte, einen Tipp gegeben wie sie schnell an Geld kommen kann. Sein Anwalt rät ihm bis zur Verhandlung zu verreisen. Ed beschließt zu seinem Vater zu fahren, den er schon seit vier Monaten nicht gesehen hatte und ihm Krankenhaus liegt. Auf dem Weg dorthin, entdeckt er auf der Straße einen Rolls Royce, zwei Kinder, einen großen Hund und eine Frau, die ihm sehr bekannt vorkommt mit den Polizisten reden. Kurzerhand beschließt er anzuhalten und ihr seine Hilfe anzubieten. Nachdem er die Geschichte der Frau erfährt, wie sie in den Schlamassel gekommen ist, bietet er ihr an sie mitzunehmen und nach Schottland zu fahren.
                                                                    Es beginnt eine turbulente Reise mit vielen Hoch und Tiefs.

                                                                    Meine Meinung
                                                                    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich bin ein großer Jojo Moyes Fan und habe mich auf das Buch sehr gefreut und wurde nicht enttäuscht.
                                                                    Jess ist eine taffe Frau, die stets positiv denkt, obwohl eine Pechsträhne der nächsten folgt. Sie muss man einfach ins Herz schließen, da sie, obwohl es für sie gar nicht gut läuft, immer stets an ihre Kinder und andere Menschen denkt.
                                                                    Ed hat viel Geld, zwei Autos, zwei Häuser und bis vor kurzem auch viel Erfolg. Dass er Jess und ihre Kinder einfach so mitnimmt ist total liebenswert, obwohl er anfangs eher skeptisch ist und es bereut, ihnen das Angebot gemacht zu haben, zieht er es durch und fängt bald an die etwas skurrile Truppe zu mögen.
                                                                    Es ist eine sehr rührende Geschichte über zwei komplett unterschiedliche Personen, einer Patchwork-Familie und einen riesigen Hund, der sich als Held erweist. Einfach schön!

                                                                    Fazit
                                                                    Ein Buch das man auf jeden Fall lesen sollte.

                                                                    Isareadbooks

                                                                    Beiträge 67
                                                                    04.07.2017

                                                                      Ein so fesselndes und mitreißendes Buch hatte ich lange nicht mehr. Es war ein unglaubliches Erlebnis, das mirselbst einige Erinnerungen hochgebracht hat. Ich habe gelacht und geweint und ich habe mit der Protagonistin mitgefiebert, als es immer knapper um sie Stand und der Mann den sie liebte sich wieder abgewendet hat, weil sie einen Fehler begangen hatte. Jojo Moyes hat wieder einen Roman geschaffe, der einen vom Hocker haut und über vieles im Leben nachdenken lässt.

                                                                      cyirah

                                                                      Beiträge 3
                                                                      07.06.2017

                                                                        Ich war sehr gespannt, nachdem ich "Ein ganzes halbes jahr" gelesen hatte, ob mich Jojo Moyes mit diesem Buch ebenso begeistern kann. Es schafft es nicht ganz ran an die emotionale Achterbahnfahrt von "Ein ganzes halbes Jahr", aber es hat auf seine ganz eigene Weise einen fesselnden Effekt auf mich ausgebüt. Die wundervolle Sprache mit der uns die Autorin an den Seiten kleben lässt, geht hier defintiv nicht verloren. Es ist fesselnd, spannend und man fiebert förmlich mit den Figuren mit. Ein großartige Geschichte, über das Leben und Schicksale, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Figuren sind fantastisch beschrieben. Jess ich wirklich eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die sich allen Widrigkeiten in den Weg stellt um das Beste für ihre Kinder aus dem Leben herrauszupressen.

                                                                        "Weit weg und ganz nah" ist ein gelungenes Abenteuer über Schicksale und und Liebe. Es kommt zwar nicht ganz an "Ein ganzes halbes Jahr" heran, ist jedoch trotzdem ein absolutes Lesevergnügen, das ich nur empfehlen kann.

                                                                        Also ran ans Buch!

                                                                        lenilotta

                                                                        Beiträge 27
                                                                        23.05.2017

                                                                          Jess ist alleinerziehende Mama der hochbegabten Tanzie. Tanzie liebt es mit Zahlen zu jonglieren und ist ihrem Alter weit voraus. Jess versucht sich, ihre Tochter Tanzie und ihren Stiefsohn Nicky mit putzen über Wasser zu halten. Nebenbei geht sie noch in einem Pub bedienen.

                                                                          Eines Tages trifft sie dort den wohlhabenden Ed, der wohl einen schlechten Tag hatte, den dieser gibt sich die Kante. Da Jess auch seine Wohnung putzt und Ed nicht mehr nach Hause fahren kann, verfrachtet Jess ihn kurzerhand in ein Taxi und bringt ihn heim. Beim Wiedereinsteigen ins Taxi bemerkt Jess, dass Ed ein Bündel mit 500 Pfund verloren hat. Da Jess dieses Geld ganz dringend benötigt um ihre Tochter Tanzie auf eine Privatschule anzumelden steckt sie es kurzerhand ein und überlegt ob dies unter Diebstahl läuft.

                                                                          Tanzie’s Privatschule kostet trotz Stipendium ein Vermögen. Der Vater von Tanzie kann leider nichts für die Schulförderung von Tanzie beitragen. Jess hält ihm vor, dass er noch nie für Tanzie und/oder Nicky einen Cent Unterhalt bezahlt habe und sich nun mal Gedanken darüber machen soll wie er einen Teil des noch ausstehenden Schulgeldes zusammenbekommt.

                                                                          Unterdessen meldet sich Tanzies Mathematik-Lehrer bei Jess und erklärt Jess, dass es einen Mathematik-Wettbewerb in Schottland gibt und der Sieger erhält 5000 Pfund. Er sehe große Chancen dass Tanzie diesen Wettbewerb gewinnen könne. Also machen sich Jess und die beiden Kinder unverzüglich auf den Weg nach Schottland, damit Tanzie das Geld für die Privatschule gewinnen kann. Doch es dauert nicht lange und ihr Auto bleibt mit einer Panne am Wegesrand liegen. Da kommt der Retter in der Not: ED!!!!

                                                                          Doch Jess plagt das schlechte Gewissen: Sie hat Ed Geld gestohlen, soll bzw. kann sie jetzt einfach so Hilfe von ihm annehmen?

                                                                          Ein sehr unterhaltsamer Roman. Mir hat er sehr gut gefallen, die Hauptpersonen sind einem sofort ans Herz gewachsen.