Katharina Herzog

Wie Träume im Sommerwind

Von der Ostsee nach Südengland - eine große Liebe und ein Geheimnis, das zwischen zwei Schwestern steht.
Es ist ein bezaubernder Ort – der Rosenhof auf Usedom, der sich seit Generationen im Besitz der Familie Jung befindet. Anders als ihre Schwester hat es Emilia auf der Ostseeinsel nach der Schule aber nicht mehr ausgehalten, und sie ist nach Paris gegangen.
Doch dann hat Clara einen schweren Autounfall und bittet ausgerechnet sie, sich um ihre beiden Kinder zu kümmern. Emilia ist mit dieser Aufgabe vollkommen überfordert. Außerdem steht die Rosengärtnerei kurz vor der Insolvenz. Als sie herausfindet, dass ihre Schwester nach Kent reisen wollte, um dort nach Wegen zu suchen, den Familienbetrieb zu retten, fliegt sie zusammen mit Claras bestem Freund Josh und ihrer rebellischen 13jährigen Nichte Lizzy ins Land der Rosen. Ihre Reise führt die drei vom berühmten Sissinghurst Garden über die Domstadt Canterbury bis zu dem kleinen Küstendorf St. Margaret´s at Cliffe.
Emilia stößt dabei nicht nur auf eine verschollen geglaubte Rose, sondern auch auf die Geschichte einer großen, verbotenen Liebe. Und auch lange vergessene Gefühle für Josh erwachten erneut ...


Autorenbild Foto von Katharina Herzog

Der  Autor

Katharina Herzog ist die deutsche Autorin für Liebesromane mit Fernweh-Garantie. Sie liebt es, ihre Leser an Sehnsuchtsorte wie Amrum, die Amalfiküste, Juist und New York zu entführen und diese Schauplätze auch selbst zu bereisen. Mit ihren Romanen schrieb sie sich nicht nur in die Herzen ihrer Leser, sondern eroberte auch die Bestsellerlisten. Katharina Herzog lebt mit ihrer Familie, Pferd und Hund bei München und plant schon ihre nächste Reise.  


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Rezensionen

Gaby

Beiträge 13
18.05.2021

Eine absolute Wohlfühlgeschichte

Seit sie denken kann wollte Emilia Jung raus aus der Enge der Insel Usedom, weg vom Rosenhof ihrer Eltern, raus aus dem kleinen Ort Zinnowitz, wo sie von jedem der Bewohner die Biografie herunter leiern könnte. Sie hatte es geschafft. Hatte einen der äußerst begehrten Plätze auf der Schule für Parfümeure in Paris bekommen – und war gescheitert. Jetzt jobbt sie im Bahnhofsbistro des Gare du Nord um sich ihr Leben in Paris weiter leisten zu können.
Ihre Eltern Delia und Thees und ihre 3 Jahre ältere Schwester Clara mit ihren beiden Kindern leben weiterhin in Zinnowitz auf Usedom, wo sie immer noch den Rosenhof betreiben. Als Clara nach einem Autounfall im Koma liegt, kommt Emilia zurück nachhause. Aus einem Brief, den Clara ihr für den Fall der Fälle zusammen mit einer Patietenverfügung hinterlassen hat, erfährt sie, dass sie sich um die Kinder Lizzy und Felix kümmern soll. Nebenbei erfährt sie auch, dass es mit der Ehe ihrer Eltern nicht zum besten steht und dass der von allen geliebte Rosenhof knapp vor der Pleite steht. Bei Claras Unterlagen findet sie außerdem ein Flugticket nach Kent und einen Briefumschlag aus England mit einer Karte, auf der eine Rose abgebildet ist – „The Beauty of Claire“. Von Schwester Emma auf der Intensivstation und auch in der Schule hat Emilia einiges über die Wirkung von Düften auf Komapatienten gelernt und erfahren. Kurzentschlossen macht sie sich mit Claras Tochter Lizzy auf die Reise nach England. Josh, der beste Freund Claras und Emilias große Liebe, reist den Beiden hinterher…

Für mich ist es das erste Buch, das ich von Katharina Herzog lese und ich bin restlos begeistert. Von ihrem emotionalen, gefühlvollen Schreibstil; von ihren Vergleichen, die sofort mein Kopfkino anschalten; von der Art und Weise, wie sie die beiden Zeitebenen 1999/2003 und heute zusammenführt. Ich hatte das Gefühl mittendrin zu stehen in den traumhaft schönen Gärten von Kent. Ich war als stille Teilnehmerin beim Tag der offenen Tür auf dem Rosenhof dabei und ich meine die salzige Luft der Ostsee auf den Lippen schmecken zu können. Vor allem auch, wie sie ihre Figuren anlegt.
Die beiden so unterschiedlichen Schwestern Emilia „Millie“ und Clara. Millie, die von klein auf Unangepasste, Eigenwillige und Wilde kümmert sich rührend um ihre Nichte und ihren Neffen und zeigt sehr viel Empathie. Clara, die Wunderschöne, die Sportliche, allseits Beliebte, die Vernünftige, die Supergenaue, die alle Fäden in der Hand hält und bei der alles bis auf´s I-Tüpfelchen stimmen muss. Die aber hier erst mal im Koma auf Andere angewiesen ist. Lizzy, die ihrer Tante in so vielen Dingen gleicht und deren Selbstvorwürfe mich tief getroffen haben. Es gibt so viele kleine Szenen, die ans Herz gehen und mich berührt haben. Missverständnisse, die dann doch noch alle ausgeräumt werden. Geheimnisse, die gelüftet werden und zwei Männer, bei denen ich wahrscheinlich, so wie sie hier beschrieben werden, auch schwach geworden wäre.
Dazu die Beschreibungen der verschiedensten Rosen, deren Duft ich in der Nase habe und an die ich mich bestimmt erinnern werden, wenn meine im Garten bald blühen.

Ein absoluter Wohlfühlroman zum Träumen, zum Nachdenken, zum Mitfiebern und mit sehr viel Gefühl.

nasa

Beiträge 21
17.05.2021

Wie Träume im Sommerwind von Katharina Herzog ist ein leichter und berührender Sommerroman. Er lädt zum Träumen ein und entführt einen in eine Welt voller Rosen und Düfte.

Nachdem ich vor kurzem ein Buch der Autorin gehört habe das mir nicht so gut gefiel war ich anfangs etwas skeptisch mit ihrem neusten Werk. Aber was soll ich sagen, dieser Roman hat mir diesmal wieder sehr gut gefallen. Vielleicht liegt es auch einfach daran dass dieses Buch all meine Sehnsuchtsziele und Lieblingsdinge vereint. Ich liebe die Ostsee und mache dort gerne Urlaub. Rosen sind meine Lieblingsblumen nicht nur wegen ihrem schönen aussehen sondern auch wegen dem Duft.

Katharina Herzog holt ihre Leser ab und nimmt sie mit auf eine Reise. Dieser Roman ist zudem auch sehr bewegend und hat mich so manches mal schlucken lassen. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Sehr schön fand ich das Zusammenspiel von den Rosen und Düften. Auch die Schauplätze sind sehr gut gewählt und laden einem zum Träumen ein.

Das Setting ist authentisch und lebendig. Emilia ist mit ihrer Schwester Clara auf dem Rosenhof auf Usedom aufgewachsen. Doch im Gegensatz zu ihrer Schwester hat es sie nach Paris gezogen, weit weg von der Familie und dem Hof. Doch als Clara einen schweren Unfall hat und im künstlichen Koma liegt ändert sich Emilias leben grundlegend. Plötzlich muss sie um das Leben ihrer Schwester bangen, sich um Claras Kinder kümmern und den Hof retten. Und dann ist da auch noch Josh der ehemalige Nachbarsjunge der Emilia einmal das Herz brach.

Die Handlung war sehr lebendig und wirkte fast wie aus dem Leben gegriffen. Auch die Protagonisten waren mir alle sehr sympathisch. Sie waren sehr anschaulich beschrieben und machten auch alle ihre eigene Entwicklung durch.

Mich hat das Buch sehr berührt und ich kann es nur jedem empfehlen der gerne leichte, romantische aber auch Sommerromane mit Tiefgang liest. Denn dies ist kein Buch was man mal so nebenbei liest und dann wieder vergisst. Ganz im Gegenteil es beschäftigt einen und es bleibt in Erinnerung.

hasirasi2

Beiträge 122
16.05.2021

The Beauty of Claire

„Ich habe alles auf eine Karte gesetzt und verloren.“ (S. 257)
Vor Jahren ist Emilia nach Paris gegangen um Parfümeurin zu werden, doch inzwischen jobbt sie als Kellnerin in einer Bahnhofskneipe im Gard du Nord, wovon ihre Familie nichts weiß. Die ist nämlich sehr bodenständig und betreibt seit Generationen eine Rosenzucht in Zinnowitz auf der Insel Usedom. Emilias Schwester Clara ist das komplette Gegenteil von ihr. Für Clara war immer klar, dass sie Gärtnerin wird und den Familienbetrieb übernimmt. Die einzige Verrücktheit, die sie sich je geleistet hat, ist ihre Tochter Lizzy, die sie relativ jung bekommen und deren Vater sie nie verraten hat. Sie hat auch einen kleinen Sohn aus einer inzwischen leider geschiedenen Ehe und lebt und arbeitet mit ihren Eltern unter einem Dach.
Als Clara nach einem Autounfall im Koma liegt, kehrt Emilia nach Hause zurück und erfährt, dass Clara ausgerechnet sie im zum Vormund ihrer Kinder bestimmt hat. Und nicht nur das, sie muss außerdem feststellen, dass die Ehe ihrer Eltern kriselt und der Rosenhof kurz vor der Pleite steht. In den Unterlagen ihrer Schwester findet sie ein Flugticket nach Kent – Clara dort besondere Rosensorten kaufen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den Hof halten zu können. Bei den Reiseunterlagen ist auch die 15 Jahre alte Fotografie der Rose „The Beauty of Claire“ („Claras Schönheit“) – wurde die Rose etwa nach ihr benannt? Emilias Neugier ist geweckt. Außerdem hofft sie, dass der betörende Duft der Rose Clara aus dem Koma weckt. Kurzentschlossen tritt sie an Claras Stelle die Reise zusammen mit ihrer Nichte Lizzy an. Und Claras bester Freund Josh, Emilias heimliche große Liebe, folgt ihr …

Katharina Herzog erzählt auf zwei Zeitebenen eine sehr gefühlvolle und romantische Geschichte, die zwar auch in Zinnowitz, vor allem aber in Kent in Sissinghurst Castle spielt. Clara hat nach ihrem Schulabschluss dort den Sommer verbracht und Emilia wiederholt diese Reise jetzt um zu ergründen, was Clara damals erlebt und was es mit der besonderen Rosenzüchtung auf sich hat – und lüftet das Geheimnis um Lizziys Vater.
Ich fand es sehr spannend, dass man dabei auch etwas über den Begründern von Sissinghurst Garden erfährt, das Ehepaar Harold Nicolson und Vita Sackville-West, und deren besondere Liebesbeziehung.

Obwohl Emilia zu Beginn des Buches sehr spröde und unangepasst rüberkommt, ist sie doch eine sehr liebevolle Tante und kümmert sich rührend um Claras traumatisierte Kinder. Eigentlich wollte sie immer aus der Enge der Insel ausbrechen, aber im Laufe der Reise sieht sie auch ihre eigene verfahrene Situation aus einem neuen Blickwinkel und findet endlich Alternativen für ihren Traum.

Die ersten beiden Drittel des Buches haben mich extrem berührt, aber im letzten Drittel benimmt Emilia sich plötzlich sehr impulsiv und verhält sich m.E. nicht wie eine Erwachsene. Auch der abrupte Konflikt mit Josh und dessen Auflösung war mir zu konstruiert – darum gibt es von mir leider nur 4 Sterne.

„Wie Träume im Sommerwind“ von Katharina Herzog ist eine sommerlich leichte Familien- und Liebesgeschichte für einen gemütlichen Nachmittag im Strandkorb oder auf dem Sofa, die Lust auf eine Reise durch englische Gärten und einen großen Rosenstrauß macht.

L.B

Beiträge 12
15.06.2021

    Ich mag Katharina Herzogs Schreibstil sehr, der auch in diesem Sommerroman wieder überzeugt. Mitreißend wird die Geschichte von Emilia erzählt, die nach dem tragischen Unfall ihrer Schwester Clara zur Unterstützung ihrer Familie nach Usedom zurückkehrt und nach und nach Claras Geheimnisse auf- und dabei sich selbst entdeckt. Wunderschön und einfühlsam geschrieben und mit der richtigen Dosis Kitsch genau die richtige Lektüre für den Sommer.

    LESESUCHT

    Beiträge 8
    13.06.2021

      In "Wie Träume im Sommerwind" kehrt Emilia nach dem schweren Autounfall ihrer Schwester Claire auf den heimischen Rosenhof auf Usedom zurück. Sie war vor einigen Jahren vor der Enge der Insel nach Paris geflüchtet, wo sie sich ihren Traum einer Parfümkarriere erfüllen wollte. Doch mittlerweise ist sie gescheitert und traut sich nicht mehr nach Hause.

      Doch Claires Unfall ändert alles und Emilia kehrt sofort nach Hause zurück. Dort muss sie erkennen, dass sich manches in den letzten Jahren geändert hat. Nicht nur, dass die Ehe ihrer Eltern vor dem Aus steht, sondern auch um die familäre Rosenzucht sieht es eher schlecht aus. Zufällig findet Emilia ein Bild mit einer wunderschönen Rose aus England bei Claire und findet raus, dass ihre Schwester vor hatte nach England zu fliegen.

      Zusammen mit ihrer jungen Nichte und ihrem Jugendfreund Josh begibt sich Emilia auf Spurensuche nach der geheimnisvollen Rose. Gleichzeitig decken die 3 ein langegehütetes Geheimnis von Claire auf, welche vor 15 Jahren einen Sommer in England verbracht hatte.

      Schafft es Emilia den Rosenhof ihrer Eltern zu retten und wird sie selber ihr Lebensglück doch noch finden - sei es in Paris , in England oder doch auf Usedom.

      Katharina Herzog erzählt eine locker leichte Sommerlektüre auf 2 Zeitebenen, so dass man super in die Geschichte von Emilia aber auch Claire eintauchen kann. Sie lädt zum Träumen ein und versetzt die Leser in Urlaubsstimmung.
      Es war mein 1. Roman der Autorin und ich fühlte mich sehr gut unterhalten, denn durch die leichte und bildhafte Sprache hatte ich des öfteren das Gefühl mich selber gerade auf Usedom oder in England zu befinden.

      Sunshine29

      Beiträge 13
      13.06.2021

        Für die Wahrheit muss man bereit sein…

        Emilia steckt in ihrem Leben fest und steht schon immer im Schatten ihrer Schwester Clara. Als Clara einen schweren Autounfall hat, kehrt Emilia zurück zu ihren Eltern auf die Insel Usedom um sich um Clara und deren Kinder zu kümmern. Dabei muss sie einige unangenehme Wahrheiten erfahren und sich auch selbst eingestehen.

        Wie schön, dass es zumindest per Buch die Möglichkeit gibt, dem Alltag zu entfliehen und gedanklich an die Ostsee und nach England zu reisen. Der angenehme und intensive Schreibstil von Katharina Herzog hat mich wieder auf eine sehr gefühlvolle Reise mitgenommen, in die ich mich wunderbar fallen lassen konnte.

        So richtig kann ich es nach dem Beenden von „Wie Träume im Sommerwind“ noch gar nicht in Worte fassen, da die Geschichte so vielschichtig ist und so viele verschiedene Gefühle im Spiel waren, die ich alle auf ihren Ebenen nachempfinden konnte.
        Emilia habe ich von der ersten Seite an gemocht und Clara war durch die Abwesenheit etwas unnahbar, aber auch ihre Geschichte erfährt man durch Rückblenden. Die anderen Charaktere, die Emilia begleitet haben, waren ebenfalls sympathisch mit Ecken und Kanten.

        Das Buch ist optisch wunderschön gestaltet und das Rosenthema wird ebenfalls in den Kapitelanfängen aufgegriffen. Das Thema Düfte war auch sehr interessant und ich muss unbedingt eine schöne Rose für unseren Garten aussuchen, bisher habe ich mich da noch nicht rangetraut.

        „Wie Träume im Sommerwind“ hat in mir die Vorfreude auf unseren Sommerurlaub in Zinnowitz geweckt und ich kann jetzt schon das Meer riechen und den warmen Sand fühlen.

        Ein wunderbares Buch, dass soviel mehr ist, als eine Urlaubslektüre.

        holdesschaf

        1 Beitrag
        13.06.2021

          Die beiden Schwestern Clara und Emilia stehen sich sehr nahe, sind jedoch grundverschieden. Während die ruhige Clara eine Ausbildung in der familieneigenen Rosengärtnerei macht und früh Kinder bekommt, ist Emilia eher rebellisch und möchte sich in Paris zur Parfumeurin ausbilden lassen. Als sie die Nachricht bekommt, dass ihre Schwester im Koma liegt, reist sie gezwungenermaßen zurück in die Heimat an der Ostsee. Im Gepäck hat sie ein Geheimnis, das sie belastet. Doch auch zuhause ist so einiges passiert, wovon sie nichts wusste. Und dann ist da noch die Verfügung, in der Clara sie zum Vormund für ihre beiden Kinder bestimmt. Als sie dann im Zimmer ihrer Schwester eine geheimnisvolle Postkarte aus England findet, macht sie sich zusammen mit ihrer Nichte auf den Weg dorthin, um die Geheimnisse in Claras Vergangenheit zu lüften. Und auch Josh, Claras bester Freund und Emilias großer Schwarm ist mit von der Partie.

          Das Cover passt hervorragend zu diesem duftig-leichten Roman, in dem Rosen eine tragende Rolle im Leben aller Beteiligten spielen. Erzählt wird abwechselnd die Gegenwart aus der Sicht von Emilia und die Vergangenheit aus der Sicht Claras. So erfährt man nach und nach, was die Familienmitglieder voreinander verbergen. Vor allem Claras Vergangenheit in England ist sehr geheimnisvoll. Die Charaktere sind gut beschrieben und man fühlt sich schnell wohl in der Familie Jung. Emilias tiefgründige Gedanken und natürlich auch etwas Romantik sorgen für ein kurzweiliges Lesevergnügen. Besonders gelungen sind die Beschreibungen der englischen Gärten. Man bekommt sofort Lust, dorhin zu fahren und selbst den Rosenduft zu schnuppern. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Der perfekte leichte Sommerroman.

          beautifulnwild

          Beiträge 5
          13.06.2021

            Eine große Liebe und ein Geheimnis

            Wie Träume im Sommerwind
            Ein Roman von Katharina Herzog mit 352 Seiten, erschienen am 18.05.2021 bei Rowohlt-Taschenbuch

            Zum Inhalt:
            Clara und Emilia sind Geschwister, die von ihrem Charakter sehr unterschiedlich sind.
            Clara hat sich schon früh für den Rosenhof ihrer Eltern interessiert, während Emilia lieber nach Paris wollte, um den Beruf als Parfumeurin zu erlernen. Dann hat Clara plötzlich einen schweren Autounfall und Emilia soll sich um die beiden Kinder und den Hof kümmern. Für den Zusammenhalt der Familie fährt Emilia nach Usedom zurück...

            Die Autorin hat es verstanden, die Geschichte über zwei traumhafte Orte zu schreiben, und zwar Deutschland und den englischen Ort Kent. Mehr wird nicht verraten!

            Katharina Herzog hat die verschiedenen Charaktere sehr authentisch beschrieben, so dass der Leser sich gut unterhalten fühlt.
            In den 35 Kapiteln spielt sich diese Geschichte ab, die durch verschiedene Geheimnisse, Liebe und unvorhergesehene Wendungen mitreissend erzählt wird.

            Fazit:
            Alles in allem ein sommerlicher Wohlfühlroman, der mir angenehme Lesestunden beschert hat und den ich gerne als wirklich lesenswert nur weiterempfehlen kann. Meine Bewertung hier 5*.

            Danke dafür an die Buchboutique!

            Lesemone

            Beiträge 38
            11.06.2021

              Clara und Emilia wachsen auf dem Rosenhof ihrer Eltern auf Usedom auf. Emilia zieht es aber eher nach Paris, wo sie den Duft des Parfüms studieren möchte. Clara bringt sich daher in den Rosenhof ein. Doch als ein Unfall geschieht, muss Emilia in die Heimat zurück kommen. Emilia ist ein sehr verschlossener Charakter und es fällt ihr sehr schwer, wieder zurück auf den Rosenhof zu fahren. Das ist sofort spürbar dargestellt. Sie hat aber wohl auch ihrer Familie lange Zeit nicht gesagt, was sie eigentlich in Paris so treibt. Mir hat aber gut gefallen, das sie trotz dieser Ausgangssituation gleich bereit war, heim zu fahren. Da merkt man doch, dass ihr ihre Familie wichtig ist. Ich fand es auch sehr gelungen, dass es einen Handlungsstrang in der Vergangenheit und einer in der Gegenwart gab. So erfährt man schnell Näheres über Claras Reise nach Kent. Der Schreibstil war wieder sehr angenehm zu lesen und die Geschichte war für mich nachvollziehbar. Sehr anschaulich beschreibt die Autorin die tollen Gärten, die man in England besichtigen kann. Das würde ich mir auch gerne mal anschauen. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und durch ihre Unterschiede machen sie die Geschichte sehr lebendig. Die Grundgeschichte an sich, fand ich etwas zu flach, sie hat mich nicht ganz so berührt, wie es die Geschichten der Autorin sonst tun.
              Alles in allem aber eine sehr schöne Familiengeschichte mit mehreren Handlungssträngen. Sie lädt zu einer Reise nach England ein und man kann entspannte Lesestunden damit verbringen.

              nicole_pichler

              Beiträge 27
              07.06.2021

                Katharina Herzog hat einen wundervollen, fesselnden und flüssigen Schreibstil. Schon nach den ersten Seiten bin ich in die Geschichte eingetaucht und habe die Protagonisten in mein Herz geschlossen. Emilie ist eine tolle Schwester und ich finde es toll wie sie sich um Claras Kinder kümmert. Es war wundervoll zu sehen wie Emilie sich um Claras große Tochter kümmert, denn der Autounfall hat Lizzie ganz schön mitgenommen und sie gibt sich die Schuld an dem Unfall. Lizzie auf die Reise nach England in die Vergangenheit ihrer Mutter mitzunehmen fand ich eine tolle Idee. Schön war auch, dass Josh sie begleitet hat, denn Emilie ist schon seit Jahren in ihn verliebt.
                In England wandeln sie dann auch wirklich auf den Spuren von Clara und erfahren auch wer Lizzies Vater ist, denn Clara hat das der ganzen Familie verheimlicht. Aber es nicht nur alles eitel Sonnenschein und alle drei müssen sich der Vergangenheit stellen.
                Dieser Roman ist wirklich sehr emotional geschrieben und ich fand auch die Landschafts- und Rosenbeschreibungen sehr schön. Ich konnte den Duft der Rosen beim Lesen sogar riechen. Zumindest kam es mir beim Lesen so vor. Ich hatte durchwegs das Gefühl in dem Roman dabei zu sein.
                Mich hat der Roman von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Viele Emotionen wie Liebe, Freundschaft, Trauer und Glück sind beim Lesen bei mir angekommen.

                Ich hatte wunderbare Lesestunden und vergebe 5 Sterne für diesen schönen Roman.

                Bücherratte36

                Beiträge 18
                05.06.2021

                  Inhaltsangabe:
                  Die Schwestern der Familie Jung können nicht unterschiedlicher sein. Emilia hat einen großen Traum: sie möchte Parfümeurin werden und ihr Weg führt sie nach Paris. Ihre Schwester Clara bleibt auf Usedom um den Rosenhof, der seit Generationen in Familienbesitz ist, weiterzuführen. Als Clara einen schweren Autounfall hat, kehrt Emilia voller Sorge in ihre alte Heimat zurück. Kaum ist sie wieder Zuhause, bekommt sie einen Brief, der ihre Schwester für den Notfall geschrieben hat, überreicht und in diesem steht u.a., dass Emilia sich im Ernstfall um Claras Kinder kümmern soll. Diese Verantwortung will sie aber nicht übernehmen und sie hofft, dass ihre Schwester bald aus dem Koma erwachen wird. Düfte oder Gespräche sollen der Patientin helfen und Emilia findet heraus, dass es in Kent eine Rose namens Claire gibt und genau diese will sie nun suchen. Mit Claras Tochter Lizzy begeben sie sich auf Spurensuche….

                  Wie Träume im Sommerwind ist das neuste Werk von Katharina Herzog, dass im Mai/Juni 2021 erschienen ist. Seit der „Sternschnuppen“-Reihe, die unter einem ihrer Namen (Katrin Koppold) erschienen sind, bin ich ein großer Fan dieser Autorin. Ich mag ihre gefühlvollen Familiengeschichten und als ich erfuhr, dass sie ein neues Buch herausbringt, fieberte ich dem Erscheinungsdatum voller Vorfreude entgegen. auch hier wieder

                  Wie ich es schon von den vorherigen Bänden gewohnt bin, ist der Schreibstil auch hier wie-der flüssig und leicht. Sofort tauchte ich in Familiengeschichte Jung ein und ab. Die Kulisse spielt sich zum einen auf dem Rosenhof auf Usedom und zum anderen in Kent (Südengland) ab. Wie ich am Ende des Buches erfuhr, gab es den Rosenhof auf Usedom tatsächlich, nur leider wird dieser nicht mehr bewirtschaftet. Auch Canterbury in Kent gibt es und dort wer-den heute noch Dufttouren für Touristen angeboten. Bei der Wahl ihrer Schauplätze hat Katharina Herzog definitiv eine sehr gute Wahl getroffen und dank ihrer detaillierten Beschreibung konnte ich mir diese Orte sehr gut vorstellen.
                  Allerdings hatte ich einige Schwierigkeiten mit den Charakteren, mit denen konnte ich mich diesmal überhaupt nicht anfreunden und ich kann auch noch nicht einmal schreiben, woran es genau lag. Waren es wirklich die Personen oder stimmte die Kombi zwischen ihnen und der Story nicht? Ich weiß es leider nicht….
                  Der Klapptext versprach mir einen gefühlvolle Familiengeschichte zu werden, diesmal blieb ich enttäuscht zurück. Die Beschreibung der einzelnen Rosen und Düfte fand ich recht interessant, aber im Laufe des Buches wurde es mir ein wenig zu langatmig. Welche Rolle Emi-lia spielt wird einem sofort klar. Sie begibt sich mit Lizzy auf Spurensuche und so ganz nebenbei lüftet sie noch einige gut gehütete Geheimnisse von Clara. Dank div. Rückblicke durfte ich auch Clara kennenlernen und zudem auch noch einiges über die Kindheit der Schwestern erfahren. Was mir fehlte war die Spannung bzw. Vorfreude auf das was passieren könnte. Mir war die Geschichte einfach zu glatt erzählt und somit waren viele Geschehnisse schon vorhersehbar. Auch die Beziehung zwischen Emilia und Josh fand ohne große Gefühle statt. Mir fehlte eindeutig das Knistern und die dazugehörige Entwicklung. Der berühmte Funke wollte einfach nicht überspringen.

                  Schade, denn ich hatte mich sehr auf das neue Werk von Katharina Herzog gefreut. Ihre Bücher stehen immer für gefühlvolle Story, die mich immer wieder auf eine ganz besondere Reise mitnahmen. Hier blieb ich leider zuhause. Trotz alledem und Dank der tollen Kulissenbeschreibung vergebe ich noch 3 von 5 Sterne. Meiner Meinung nach kann es Katharina Herzog besser.

                  Tanja W

                  Beiträge 14
                  05.06.2021

                    Meine Meinung:
                    Das Cover gefällt mir sehr gut und passt zur Geschichte. Nach einem schweren Unfall ihrer Schwester Clara kehrt Emilia zurück auf ihre Heimatinsel Usedom. Emilia muss sich nicht nur um die beiden Kinder ihrer Schwester kümmern, auch der Rosenhof, der seit Generationen in Familienbesitz ist, steht kurz vor der Insolvenz. Dabei stößt Emilia auf ein Geheimnis ihrer Schwester, die eigentlich nach Kent reisen wollte. Zusammen mit Josh und ihrer Nichte Lizzy begibt sich Emilia auf den Spuren ihrer Schwester nach Kent. Kann sie das Geheimnis ihrer Schwester lüften?

                    Ich mag den Schreibstil von Katharina Herzog sehr, lockerleicht, humorvoll und sehr gefühlvoll. Sehr gut gefallen haben mir die verschiedenen Zeitebenen. Stück für Stück erfahren wir mehr von Claras Geheimnis, der Spannungsbogen bleibt in beiden Zeiten hoch.

                    Das Setting sowohl auf Usedom wie auch in Kent ist traumhaft schön. Ich hatte bei den Beschreibungen der Gärten und der Rosen ein genaues Bild vor Augen und ihren Duft in der Nase.

                    Emilia und Clara sind zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, jede mit Geheimnissen und beide mit Träumen, die nicht in Erfüllung gegangen sind.

                    Ich vergebe für diesen wunderschönen Wohlfühlroman 5 von 5 Sterne

                    vronika22

                    Beiträge 31
                    05.06.2021

                      Inhalt:
                      Bei diesem Buch geht es um einen Rosenhof auf Usedom. Die ältere Tochter Clara setzt die Familientradition fort und lebt mit ihren Kindern hier, um den Rosenhof am Leben zu halten. Ihre jüngere Schwester Emilia hat sich für eine Ausbildung als Parfumeurin entschieden und ist nach Paris gegangen. Dort bekommt sie dann einen Anruf, dass ihre Schwester einen Unfall hatte und im Koma liegt. So macht sich Emilia auf den Weg in die Heimat. Sehr schnell merkt sie, dass sie sich nicht nur um die kranke Schwester Sorgen machen muss, sondern dass viel mehr Probleme vorhanden sind, und dass einiges im Argen liegt.

                      Meine Meinung:
                      Das Setting des Buches ist wunderschön. Sowohl beim Rosenhof auf Usedom, als auch bei den Gärten in Kent (wo ein Teil der Handlung spielt) hatte ich schöne Bilder vor Augen gehabt und bin regelrecht ins Träumen gekommen.
                      Ich mag den Schreibstil von Katharina Herzog. Auch diesmal liest sich das Buch locker und leicht. Die Mischung zwischen Romantik, Humor und Tiefgang war wieder perfekt.
                      Die beiden Handlungsstränge aus verschiedenen Zeitebenen und an verschiedenen Orten wurden gut dargestellt und so verknüpft, dass man jederzeit gut folgen konnte.
                      Manches kam mir aber doch etwas zu konstruiert oder unrealistisch vor. Deswegen habe ich zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt. Aber letztendlich hat mich der Roman einfach doch so sehr abgeholt und emotional mitgenommen, dass ich doch 5 Sterne vergebe.

                      Fazit:
                      Ein toller Wohlfühlroman für schöne Lesestunden, der wunderbar zum Träumen und Entspannen einlädt.

                      Elisa19

                      Beiträge 15
                      04.06.2021

                        Clara und Emilia wachsen auf dem Rosenhof der Eltern auf der Insel Usedom auf.
                        Die zwei Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein.
                        Clara liebt die Rosen und Emilia möchte unbedingt von zu Hause weg.
                        Sie geht zu einem Studium nach Paris. Aber es kommt alles anders, wie Emilia es sich vorgestellt hat.
                        Dann kommt ein Anruf ihrer Mutter, dass Clara einen schweren Autounfall hatte und im Koma liegt. Sie soll doch gleich nach Hause kommen.

                        Emilia findet heraus, dass Clara heimlich nach England fliegen wollte. Deshalb nimmt sie ihre Nichte Lizzy und fliegt mit ihr zusammen dorthin.
                        Sie kommt dort dem Geheimnis um Lizzys Vater auf die Spur und findet dabei selbst ihre alte Liebe wieder.

                        Ich finde das Cover sehr ansprechend und hervorragend zum Thema passend mit den Muscheln und den Rosen.
                        Die Autorin hat einen sehr gefälligen Schreibstil und beschreibt auch die Umgebung ansprechend,
                        so dass man sich mitten drin fühlt.

                        Der Roman wird in zwei Zeitebenen erzählt und es kommt teilweise richtig Spannung auf, fast wie in einem Krimi.

                        Die Protagonisten waren mir gleich sympathisch. Sehr gut beschrieben fand ich Lizzy, die im Teenageralter ist.
                        Die Liebesgeschichte zwischen Josh und Emilia hätte ich gerne ein bisschen ausführlicher gelesen.
                        Das ging mir zum Schluss etwas zu schnell, da am Anfang fast nichts über die beiden kam. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden.

                        „Wie Träume im Sommerwind“ ist ein sehr gefühlvoller Roman. Man erfährt auch einiges über Rosen, was mir sehr gefallen hat.
                        Der Roman beinhaltet Liebe, Trauer, Freundschaft und Glück und hat mir wunderbare Lesestunden beschert. Deshalb kommt von mir eine klare Leseempfehlung.

                        sylvia_hertel

                        Beiträge 23
                        04.06.2021

                          Ein wunderschöner Sommerroman

                          Die Familie Jung betreibt auf Usedom einen Rosenhof.
                          Die älteste Tochter Clara ist mit in das elterliche Unternehmen eingestiegen und die jüngere Tochter Emilia, die schon immer eine Begeisterung für Düfte hat, ist nach Paris um sich an der Ecole de Givaudan als Parfümeurin ausbilden zu lassen.
                          Als Emilia einen Anruf aus Usedom bekommt, dass ihre Schwester Clara einen schweren Autounfall hatte kommt sie nach Usedom zurück.
                          Im Krankenhaus findet Emilia ihre Schwester im künstliche Koma vor.
                          Als Emilia herausfindet, dass ihre Schwester nach Kent reisen wollte und in Claras Zimmer ein Bild von einer wunderschönen Rose mit Namen „The Beauty of Claire“ findet reist sie kurzerhand mit Claras bestem Freund Josh und Claras Tochter nach Kent um diese Rose zu suchen.

                          „Wie Träume im Sommerwinde“ heißt der neue Roman von Katharina Herzog.
                          Für mich gibt es keinen Sommer ohne ein Buch von Katharina Herzog in dem ich mich in den Sommer hineinträumen kann. Das ist seit einigen Jahren Tradition.
                          Jedes Jahr entführt die Autorin ihre LeserInnen an die schönsten und romantischsten Orte.
                          In ihrem neuen Roman geht es auf die Insel Usedom und nach Südengland.
                          Die Handlungsorte werden sehr anschaulich beschrieben.
                          Von den Gärten in England habe ich schon einiges gelesen, so auch von Sissinghurst.
                          Jetzt habe ich noch mehr Lust bekommen meine Koffer zu packen und einmal nach England zu reisen um mir da die Gärten anzusehen und den Duft der Rosen einzuatmen.

                          Die Charaktere in diesem Buch sind mir sehr sympathisch.
                          Die zwei Schwestern sind recht unterschiedlich aber jede auf ihre Art liebenswert.
                          Clara ist die zielstrebige von beiden. Nur mit Männern hat sie kein Glück. Der Vater ihrer Tochter hat ihr einst das Herz gebrochen. Vom Vater ihres Sohnes hat sie sich scheiden lassen.
                          Emilia ist immer die rebellische von beiden gewesen.
                          Ihr war Usedom zu klein so ist sie nach der Schule und einer Ausbildung nach Paris. Aber auch dort hat sie ihr Glück nicht gefunden.
                          Es macht Freude die Schwestern näher kennenzulernen und mit Emilia nach England zu reisen.

                          Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge in zwei verschiedenen Zeitebenen.
                          Ein Geheimnis aus der Vergangenheit wird Stück für Stück in der Gegenwart gelüftet.

                          „Wie Träume im Sommerwind“ ist wieder ein traumhaft schöner Sommerroman aus der Feder von Katharina Herzog mit dem man sich einfach wegträumen kann.

                          SonjaK

                          Beiträge 9
                          31.05.2021

                            Clara und Emilia: zwei Inselkinder, behütet aufgewachsen auf dem Rosenhof auf Usedom. Clara machte die Gärtnerlehre im Betrieb der Eltern und Emilia floh nach Paris, um dort zu studieren.

                            Als Clara einen schweren Autounfall hat, kehrt Emilia jedoch nach Hause zurück, um für Claras Kinder Lizzy und Felix da zu sein. Obwohl sie sich selbst noch als Kind sieht, muss sie sich zusammenreißen; denn die Familie steht vor großen Problemen: der Rosenhof steht kurz vor der Insolvenz. Als sie herausfindet, dass Clara eine Reise nach England plante, um den Rosenhof zu retten, macht sie sich mit Lizzy und dem Jugendfreund Josh auf und sie findet viel mehr als sie erwartet hätte….

                            Emilia hat mir als Protagonistin gleich gut gefallen. Sie ist sympathisch und bisher hat nicht immer alles geklappt, wie sie es sich vorgestellt hat. Doch sie vergisst dabei ihre Familie nicht und zögert nicht, nach Hause zurück zu kehren, obwohl sie dort befürchten muss, dass ihre Eltern erfahren, dass sie das Studium an der Ecole de Givaudan nicht geschafft hat. Ihre Nase hat sie bei dem Studium über Düfte zwar nicht im Stich gelassen, aber ihr Gedächtnis. Ein sympathisches Defizit. Düfte – nicht nur Emilia schnuppert sich durch die Handlung. Katharina Herzog beschreibt den Rosenhof und auch die Zusammensetzung von Düften nicht nur blumig sondern auch anschaulich, so dass man fast die Szenen gerochen hat. Der lockere und leichte Schreibstil zieht sich durch die Handlung und so fliegen die Seiten nur so dahin.

                            Was könnte den Rosenhof retten? Genau! Eine Rose! Und zwar eine ganz besondere….und die gibt es in England. England ist schließlich für Gartenlandschaften und alte Sorten berühmt. Ohne zuviel zu verraten, darf ich sagen, dass Emilia schließlich Claras verbotene Liebe und einen Weg für die Rettung des Rosenhofes findet. Was es damit auf sich hat, müsst ihr unbedingt selbst lesen! Dass die gemeinsame Reise auch die Liebe für ihren Jugendfreund wieder aufblühen lässt und die rebellische Lizzy ihre Emotionen in den Griff bekommt, ist Bonusmaterial vom Feinsten.

                            Ein bisschen erinnerte mich die Geschichte an eine Serie mit Richard Chamberlain, die von meiner Oma sehr geliebt wurde. Dort gab es auch eine Szene mit einer Rose als Sinnbild für eine Liebe, die nicht sein durfte. Ich vergebe volle Punktzahl.

                            Campino246

                            Beiträge 38
                            30.05.2021

                              Emilia lebt gerade in Paris. Als ihre Schwester Clara einen Unfall hat und im Koma liegt, packt sie sofort ihre Sachen. Sie kümmert sich um Claras Kinder und den elterlichen Rosenhof auf Usedom. Als sie auf ein Bild einer Rose stößt und dass Clara nach England fliegen wollte, macht sie sich kurzfristig mit Claras Tochter auf den Weg nach England.

                              Ich liebe die Handlungsorte England und den Rosenhof. Allerdings könnte der Rosenhof auch woanders als Usedom sein. Da kommt wenig Inselfeeling beim Leser an. Aber man bekommt Lust nach England zu fahren.

                              Das Thema Rosen finde ich auch klasse und wirklich toll umgesetzt. Einige Rosen waren auch mir bekannt. Sie werden auch gut beschrieben.

                              Leider bin ich sehr enttäuscht von den Personen. Sie bleiben ziemlich blass. Und die Liebesgeschichten waren fast schon emotionslos. Es gab einige gute Ideen über die Personen, aber gefühlt hat das dann nicht ineinander gegriffen oder stand für sich. Das fand ich sehr schade. Es fehlten mir Gefühl und wirkliche Tiefe (nicht nur das Erzählen eines schlimmen Erlebnisses).

                              Fazit: Wer Rosen und England mag findet hier eine schöne Geschichte. Die Liebesgeschichte geht leider nicht zu Herzen.

                              bärin

                              Beiträge 14
                              30.05.2021

                                Die beiden Töchter des Rosenhofs auf Usedom, einer Familien-Gärtnerei, könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Ältere, Clara, ist sehr vernünftig, zierlich und hübsch. Sie hat zwei Kinder, lebt und arbeitet bei ihren Eltern in der Gärtnerei. Emilia dagegen war schon immer ein wildes Kind, das seinen Kopf durchsetzen wollte. Sie ging vor Jahren nach Paris, um ihren Traumberuf Parfümeurin zu erlernen. Um über die Runden zu kommen, arbeitet sie in einer Bar, als sie ein aufgeregter Anruf ihrer Mutter erreicht - ihre Schwester Clara hatte einen schweren Unfall und liegt im Koma. Clara wollte, dass Emilia sich um ihre Kinder und den Hof kümmert und so reist sie nach Hause.

                                Sie meistert das Ganze trotz einiger Probleme recht gut und begibt sich auf der Suche nach einer ganz besonderen Rose mit ihrer Nichte auf eine Reise in die Vergangenheit ihrer Schwester nach Kent. Dort kommt sie zudem Geheimnissen auf die Spur, verliebt sich und erlebt aufregende Situationen. Das wird alles in einem sehr angenehmen Schreibstil spannend und mitreißend erzählt. Die Personen werden sehr genau beschrieben, ebenso die schönen Landschaften von Kent und Usedom - man kann sich alles bildlich vorstellen. Durch die Erzählung auf zwei verschiedenen Zeitebenen wird alles noch lebendiger und spannender. Ein richtig schöner Wohlfühlroman für den Sommer, den ich nur empfehlen kann!

                                yellowdog

                                Beiträge 29
                                29.05.2021

                                  Die Schwestern Clara und Emilia sind sehr unterschiedlich veranlagt. Clara ist vernünftig und beständig, während Emilia unbeschwert ist und nach Freiheit dürstet. So verlässt sie Usedum Richtung Paris, während Clara in der Gärtnerei der Familie bleibt.

                                  Jahre später hat Clara einen schweren Unfall und Emielia muss für sie einspringen. Sie kümmert sich um die Kinder Lizzie und Felix. Es ist interessant geschildert, wie sie mit der neuen Rolle zu kämpfen hat, denn Lizzie hat sich sehr zurückgezogen und um den Rosenhof steht es anscheinend nicht so gut.
                                  Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblicke mit Clara in Kent. Diese Abschnitte finde ich sehr bereichernd.
                                  Mich überzeugt an Katharina Herzogs sanften Stil die Leichtigkeit ohne je in Oberflächlichkeit abzurutschen. Im Gegenteil gibt es immer wieder sehr überzeugende Beschreibungen von Details.

                                  Was mir nicht gefällt ist der kitschige Titel „Wie Träume im Sommerwind“. Schlimmer geht es nicht. Das hat der Roman nicht verdient. Das ansprechend gemalte Cover hingegen ist okay.

                                  Ich mochte schon Katharia Herzogs letzten Roman „Wo die Sterne tanzen“ und dieser neue Roman ist sogar noch eine Steigerung.

                                  Sibylle Klingebeil

                                  Beiträge 3
                                  29.05.2021

                                    Als ich erfahren habe, das @katharina_herzog_autorin ein neuen Sommerroman geschrieben hat und das die Geschichte auf Usedom in Zinnowitz spielt, war ich hellauf begeistert.
                                    Ich bin ein Ostseefan, im Februar 2020 war ich das letzte Mal, für ein Wochenende in Zinnowitz.
                                    Und daran denke ich gern zurück.
                                    Im Moment ist das Reisen nicht so leicht, daher schnappt man sich dieses Buch und schwupp ist man in Urlaubsstimmung .

                                    Allein das Cover ist toll abgestimmt mit der Geschichte - Muscheln- Steine- Rosen
                                    Und der Titel - Wie Träume im Sommerwind verspricht frische aufregende
                                    Lesestunden.

                                    Der Prolog beginnt im Sommer 1999.
                                    Emilia und ihre Schwester Clara leben auf dem Rosenhof ihrer Eltern und packen fleißig mit an.
                                    Zwei Schwestern sie sehr unterschiedlich sind.
                                    Clara sportlich,klug schön und beliebt.
                                    Emilia nicht unschön, halt durchschnittlich.
                                    Im Haus gegenüber zieht der junge Josh mit seinen Geschwistern und seiner Mutter ein.
                                    Clara träumt eines Tages den Rosenhof weiter zuführen und Emilia möchte nach Paris, sie möchte Parfümeurin werden.

                                    20 Jahre später
                                    Emilia ist an den Prüfungen gescheitert, aus der Traum von tollen Düften, als Kellnerin in Paris verdient sie ihr Lebensunterhalt.
                                    Clara dagegen hat zwei Kinder, die sie allein, auf dem Rosenhof groß zieht.

                                    Ein Unfall von Clara, zwingt Emilia Paris zu verlassen.
                                    Ihre Schwester liegt im künstlichen Koma.
                                    Ihre Eltern, Felix und Lizzy die beiden Kinder und auch Josh tun das Beste um Clara zu helfen.

                                    Eine seltene Rose aus Südengland
                                    Geheimnisse aus der Vergangenheit
                                    spielen eine große Rolle.
                                    Ein Sommerroman mit Tiefgang.

                                    Diese Geschichte von den Geschwistern und der verschollenen Rose war fesselnd.
                                    Die Garten und Landschaftsbeschreibungen bildhaft schön.

                                    Würde meine liebe Oma noch leben, sie wäre hin und weg von der zauberhaften Gärten.

                                    Ein Buch mit traurigen und schönen Momenten und einigen Überraschungen.

                                    Ich habe das Buch geliebt und empfehle es gern weiter.

                                    schafswolke

                                    Beiträge 21
                                    28.05.2021

                                      Ein Buch zum Träumen und Wohlfühlen

                                      Emilias größte Leidenschaft sind Düfte und so führte ihr Weg sie vom heimischen Rosenhof auf Usedom ins lebhafte Paris. Als ihre Schwester Clara nach einem schweren Autounfall im Koma liegt, kehrt Emilia zurück und muss feststellen, dass ihre Familie so einige Geheimnisse hat. Um Clara wieder zurück ins Leben zu holen, hofft Emilia in England auf Hilfe zu stoßen, der dort scheint der Schlüssel zu Claras Geheimnis zu liegen.

                                      Es gibt so Bücher, die nehmen einen gleich mit und so war es hier bei mir. Der Schreibstil wirft einen gleich in die Geschichte und verspricht unbeschwerte Lesestunden. Hier gibt es was fürs Herz, ein bisschen Drama, alles zusammen ist es also ein charmanter Familien-Liebes-Roman, bei dem Geheimnisse und Gefühle natürlich nicht fehlen dürfen. Die Geschichte lädt zum Träumen und Wohlfühlen ein, ich hatte stets den Duft und das Gefühl von Rosen, Meer und Unbeschwertheit um mich herum. Die Figuren waren mir sehr sypmathisch, obwohl sie doch verschiedene Charaktere haben, harmonisieren sie alle wunderbar miteinander. Von mir aus hätte das Buch ruhig noch mehr Seiten haben können, weil ich mich hier so wohl gefühlt habe und ich wirklich traurig war, als ich schon am Ende angelangt war.

                                      Mir hat die ganze Atmosphäre in dem Buch von Anfang an gefallen und ich habe es zügig durchgelesen, so gibt es 5 Sterne von mir.

                                      kelo24

                                      Beiträge 18
                                      27.05.2021

                                        Bei diesem Buch haben mich die gegensätzlichen Charaktere der Schwestern Emilia und Clara neugierig gemacht, mehr über beide zu erfahren. Einerseits ländliches Idyll auf Usedom, andererseits die Metropole Paris. Was beide aber gemeinsam haben ist ihre Liebe zu Düften.

                                        Wie auch schon in ihren vorangegangenen Büchern hat es Katharina Herzog wieder geschafft, einen emotionalen Sommerroman zu schreiben, der mit traumhaften Landschaften und durchweg sympathischen Charakteren zu bezaubern weiß.

                                        Emilias Rückkehr auf den Rosenhof und ihre Reise nach Kent wird im gegenwärtigen Handlungsstrang geschildert; rückblickend wird Claras Aufenthalt dort beschrieben. Nach und nach wird so ein Familiengeheimnis gelüftet. Aber es gibt auch noch Raum für eine zarte Liebesgeschichte und Zukunftspläne.

                                        „Träume im Sommerwind“ ist ein Wohlfühlroman mit ganz viel Gefühl und Romantik, der zum Träumen einlädt. Und mit ein bisschen Fantasie kann man auch den zarten Rosenduft wahrnehmen, den dieses Buch verströmt.

                                        Lesegenuss

                                        Beiträge 41
                                        27.05.2021

                                          Auf dem Rosenhof der Eltern in Zinnowitz wachsen die Schwestern Clara und Emilia auf. Schon früh zeigt sich, dass Emilie einen ausgeprägten Geruchssinn hat. Irgendwie fasziniert sie das und will später Parfümherstellerin werden. Clara hingegen liebt Rosen. Clara und Emilia sind sehr unterschiedlich wie ihre Rosenstämmchen, die der Vater ihnen vor Jahren geschenkt hatte.
                                          ... Für Clara hatte er die zarte, reinweiße Anne-Marie de Montravel ausgesucht und für Emilia die Fisher & Homes, deren scharlachrote, prall gefüllte Blüten so betörend dufteten. Ihre leicht gebogenen Stachen bohrten sich schmerzhaft in die Haut, wenn man nicht aufpasste...
                                          Zitat S. 10

                                          Emilia geht zum Studium nach Paris. Aber manchmal erfüllen sich Träume nicht so wie man denkt. Nur mag man das seinen Liebsten mitteilen? Da erreicht sie ein Anruf der Mutter, dass Clara einen Autounfall hatte und im Koma liegt.
                                          "Ich komme nach Hause."
                                          Das florale Cover passt inhaltlich sehr gut zur Handlung und ist ein schöner Blickfang. Auch die warmen Farbntöne harmonisieren miteinander.
                                          Der Roman umfasst über 30 Kapitel und es lässt sich sehr angenehm und entspannt lesen. Dem Handlungsverlauf kann man sehr gut folgen. Die Kapitel sind so abgefasst, dass man auch nach einer Unterbrechung wieder reinfindet. Doch es geht nicht nur um Clara und Emilia. Die Autorin hat sich des Themas Rosen bedient und diese wirklich so interessant eingebunden, dass dies auch sehr informativ war. Für mich sind Rosen auch etwas ganz besonderes. Man bekommt viele Informationen über Rosen bzw. Rosenzucht. Ich finde Rosen ebenfalls faszinierend.

                                          "Wie Träume im Sommerwind" ist eine sehr schöne Geschichte, die den Leser einlädt zu einer Reise auf die Insel Usedom sowie nach England. Ein kurzer Aufenthalt ist Paris ist auch mit dabei☺ Die Handlungsorte kann man sich anhand der Beschreibungen gut vorstellen. Dies bezieht sich auch auf die Protagonisten. Diese sind gut aufgestellt. Das sie so ihre Geheimnisse mit sich tragen, die dann aber letztendlich helfen, alles wieder ins rechte Licht zu rücken. Kann eine Rose Clara aus ihrem Koma holen?
                                          Ich hatte eine schöne und unterhaltsame Lesereise.

                                          bestibooks

                                          Beiträge 7
                                          27.05.2021

                                            Katharina Herzog entführt den Leser in ihrem neuen Roman "Wie Träume im Sommerwind" an die Südküste Englands und diese Kulisse ist es auch, wodruch die Handlung für mich umso interessanter wurde. Denn diese Gegend ist wirklich sehr romantisch und eignet sich hervorragend, um eine Geschichte zu erzählen, in der es um Familie, Liebe und Romantik geht. Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen und ich kann den Roman nur empfehlen!

                                            Borkum

                                            Beiträge 31
                                            27.05.2021

                                              Rosen und viele Emotionen

                                              Ich mag die Bücher von Katharina Herzog sehr gerne. Sie hat so eine besondere Art zu schreiben … sehr gefühlvoll und immer voller Emotionen. „Wie Träume im Sommerwind“ hat mich in dieser Hinsicht auch nicht enttäuscht, denn das Buch bietet die gesamte Bandbreite der Emotionen.

                                              Die beiden Schwestern Emilia und Clara könnten unterschiedlich nicht sein. Clara ist die schöne, intelligente, sportliche, ordentliche und strukturierte Schwester, die den Rosenhof der Eltern auf Usedom übernehmen möchte. Emilia hingegen ist das genaue Gegenteil und sie zieht es hinaus in die Welt. Beide haben Zukunftsträume, die zu zerbrechen drohen. Die Charaktere sind mit viel Herzblut sehr realistisch gezeichnet.

                                              Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitebenen, die die Autorin geschickt miteinander verwoben hat, so dass dem Leser nach und nach ein Geheimnis gelüftet wird. Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen des Rosenhofes, der Gärten in Kent und der Landschaften sowohl auf Usedom als auch England gefallen. Viele Rosen habe ich vor meinem inneren Auge gesehen und den Duft in der Nase gehabt, aber ich hörte auch die Wellen an den Ostseestrand schwappen und die Brandung an die englischen Klippen schlagen.

                                              Ein Buch bei dem ich mich rundherum wohlgefühlt habe, auch wenn es einige bange Situationen gab.

                                              Leseratte1982

                                              1 Beitrag
                                              24.05.2021

                                                Ein wunderschöner Roman über zwei Schwestern,die nicht unterschiedlicher sein können.Clara ist die vernünftige während Emila in ihrer Jugend nichts auslässt und nach der Schule nichts mehr auf der schönen Insel hält.Doch dann verändert ein schwerer Autounfall von Clara Schlag auf Schlag das Leben von Emilia. Nun soll sich ausgerechnet Emilia um die beiden Kinder kümmern. Emilia findet raus,dass Clara heimlich nach Kent reisen wollte.Nun will Emilia den Grund wissen und begibt sich gemeinsam mit ihrer Nichte Lizzy und Claras besten Freund Josh nach England.
                                                Ein sehr interessantes und vor allem auch authentischer Roman.Schon bei den ersten Seiten über die Erzählung der beiden Schwestern und deren gemeinsamen Liebe zu den Rosen habe ich mich in das Buch richtig verliebt.Auch die Beschreibung über das Leben der Eltern habe ich Ähnlichkeiten mit meinen Eltern erkannt und mir wurde ganz warm beim Lesen.Ich musste über viele Sachen lächeln. Aber es gibt auch fesselnde und spannende Stellen,bei denen es mir sehr schwer fiel das Buch mal zur Seite zu legen.Genau die richtige Mischung.

                                                MountainMausi

                                                Beiträge 8
                                                24.05.2021

                                                  „Wie Träume im Sommerwind“ ist eine richtig schöne Geschichte über die Liebe zwischen zwei Schwestern, die Liebe zu Rosen und der Natur sowie – natürlich, die Liebe selbst. Ich konnte beim Lesen die Zeit verges-sen und abtauchen in die wunderschönen Gärten von Sissinghurst Castle – an manchen Stellen hätte ich mir in der Geschichte noch ein paar mehr Erläuterungen gewünscht, insgesamt aber hat mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen.

                                                  Clara und Emilia sind zwei Schwestern wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten – Clara, ruhig und be-sonnen, die alles für den Rosengarten ihrer Familie tut und am liebsten nie ihre Heimatinsel Usedom ver-lassen würde, und Emilia – der Wirbelwind und die Rebellin der Familie, die ihr Traum, der Beruf der Par-fümeurin, nach Paris verschlägt. Als Clara nach einem schweren Unfall im Koma liegt kehrt Emilia heim zu ihrer Familie und sieht sich nicht nur Claras Wunsch gegenüber, sich um ihre Kinder zu kümmern, sondern vor allem auch den Schwierigkeiten ihrer Eltern und des Rosenhofs. Als Emilias Nichte Lizzy dann noch die Idee hat, dass eine unbekannte Rose, von der nur ein Foto auf Claras Schreibtisch existiert, ihrer Mutter dabei helfen könnte, wieder gesund zu werden, beginnt für Emilia und Lizzy eine Reise nach England in die wunderschönen Gärten von Sissinghurst Castle mit ihren unzähligen Rosen, und auch in die Vergangenheit von Clara.

                                                  Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen – einmal in der Gegenwart, in der sich Emilia um ihre Schwester kümmert und mit ihrer Nicht nach Kent reist, zum anderen in Claras Vergangenheit, als sie kurz nach ihrem Schulabschluss sechs Wochen in Kent verbringt und dort bei der Arbeit in den Gärten von Sissinghurst Cast-le mithilft. Die einzelnen Ebenen sind klar durch Kapitel und Überschrift voneinander abgegrenzt und man weiß als Leser genau, wo man sich befindet. Mir persönlich hat dies sehr gut gefallen, insbesondere zum Schluss hin, wo man teilweise ein und dieselben Erkenntnisse erst aus Claras Vergangenheit und dann aus der Gegenwart erfährt. Der Schreibstil ist ruhig und angenehm zu lesen und man hat nie das Gefühl, zwi-schen den Zeitebenen zu hetzen oder irgendwo „stecken zu bleiben“. Fairerweise muss ich aber auch dazu sagen, dass mir diese Art des Erzählens ohnehin sehr gut gefällt, da sie nochmal einen ganz anderen Blick auf eine Geschichte erlaubt.

                                                  Besonders gefallen haben mir insbesondere auch die Szenen in den Gärten von Sissinghurst Castle, da sich hier für Blumenliebhaber wirklich eine ganz tolle Szene bietet. Was die Handlung an sich angeht, hätte ich mir an mehreren Stellen noch weitere Erläuterungen gewünscht – was wird aus dem Rosenhof der Familie und wie verarbeiten Clara und Lizzy die neuen Erkenntnisse? Dies hätte mich als Leserin auf jeden Fall noch interessiert.

                                                  Ansonsten hat mich die Geschichte aber absolut überzeugt. Die Charaktere fand ich sehr glaubwürdig und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Insbesondere die Ähnlichkeit zwischen Lizzy und Emilia fand ich spannend zu beobachten.

                                                  Wie „Träume im Sommerwind“ ist eine rundum gelungene Geschichte zum Abschalten und Seele baumeln lassen.

                                                  ingrid_esser

                                                  Beiträge 31
                                                  23.05.2021

                                                    In ihrem Roman „Wie Träume im Sommerwind“ stellt Katharina Herzog die Schwestern Clara und Emilia in den Mittelpunkt. Sie wachsen auf dem Rosenhof ihrer Eltern auf Usedom auf. Bereits das Cover ließ mich als Leserin von Rosen, Sonne und Meer träumen, doch die Protagonistinnen haben einige Lebensstürme zu bewältigen.
                                                    Schon in ihrer Kindheit beteiligen beide sich an kleinen Tätigkeiten auf dem Hof rund um die Rosen, doch sie sind vom Charakter her verschieden. Clara ist fest mit ihrer Heimat verwurzelt und kann sich ein Leben jenseits des Rosenhofs nicht vorstellen. Aber Emilia, die drei Jahre jünger ist als ihre Schwester, fühlt sich eingeengt, versteht es bereits früh durch ihr Verhalten gelegentlich zu provozieren und möchte ihrem Berufswunsch als Parfumeurin nach Paris. Dort erreicht sie im Sommer 2019 die Nachricht, dass ihre Schwester einen schweren Autounfall hatte und im Koma liegt.

                                                    Emilia, die inzwischen 31 Jahre alt ist, reist so schnell wie möglich in die Heimat. Dort wird sie mit weiteren Hiobsbotschaften konfrontiert, die ihre Welt auf den Kopf stellen, denn ihre Eltern stehen kurz vor der Scheidung und der Rosenhof steuert auf die Insolvenz zu. Ein von Clara verstecktes Foto, welches Emilia durch Zufall findet, lässt sie ein Geheimnis dahinter vermuten, dass sie nach Kent in England führt. Auch sie selbst war nicht mit allem offen gegenüber ihrer Familie.

                                                    Der Nachbarssohn Josh ist seit der Jugendzeit für die Schwestern da. Emilia war immer eifersüchtig auf sein besonders gutes Verhältnis zu Clara, sie fühlte sich zurückgewiesen. Jetzt freut sie sich über seine Hilfe und spürt, dass auch ihn etwas bedrückt. Lange unterdrückte Gefühle ihm gegenüber drängen ans Tageslicht und neben ihrem ganzen Kummer fühlt sie sich nun auch in Sachen Liebe in einem Zwiespalt.

                                                    Katharina Herzog lässt ihre Geschichte auf zwei Zeitebenen spielen. Während Emilia aufgrund des Unfalls ihrer Schwester nach Hause zurückkehrt und damit beginnt, Geheimnisse aus der Vergangenheit aufzudecken, hatte ich die Möglichkeit an Claras Seite nach Kent ins Jahr 1999 zu reisen. In England verbringt sie die Sommerferien vor ihrer Ausbildung auf dem Hof bei einer Freundin der Mutter, deren Ehemann Gärtner ist. Immer wieder wechselt die Erzählung hierhin, denn dadurch klären sich im Laufe der Zeit einige Zusammenhänge. Unterdessen wurde ich in der Gegenwart am Schluss des vorigen Kapitels meist mit einem kleinen Cliffhanger zurückgelassen, was mich veranlasste, schnellst weiterzulesen.

                                                    Ihre Figuren hat die Autorin fest in der Hand und begrenzt sie auf eine überschaubare Anzahl. Sie gibt ihnen Gelegenheit ihr Verhalten zu überdenken und zu ändern. Die Sorgen und Ängste, aber auch die Hoffnung, dass sich doch noch alles zum Guten wendet sind realistisch dargestellt. Auf dem Rosenhof und in Kent dreht sich vieles um duftende Rosen, so dass man beinahe glaubt, den Geruch zwischen den Buchseiten wahrzunehmen. Zwischen den Zeilen ist die Begeisterung der Autorin für die Gärten von Südengland herauszulesen.

                                                    In ihrem Roman „Wie Träume im Sommerwind“ zeigt Katharina Herzog, dass Träume nicht nur Schäume sein müssen. Auch ein Scheitern kann man akzeptieren und manchmal bildet sich daraus noch etwas Gutes. Kleine Geheimnisse, unvorhersehbare Wendungen, Liebe und Vertrauen begleiteten mich durch die Geschichte und sorgten für eine unterhaltsame Lektüre, die ich gerne weiterempfehle.

                                                    Mogli

                                                    Beiträge 18
                                                    22.05.2021

                                                      Schon allein das Cover lädt zum Wohlfühlen ein. Katharina Herzog ist eine meiner liebsten Autorinnen, ich mag an ihr, dass sie nahbar ist und einfach ihrem Stil treu bleibt. So auch mit diesem Roman. Der Roman entführt an wunderwohle wohlfühl Kulissen und hat mich wieder gut unterhalten. Viel Humor, Abenteuer und Tiefgang durfte ich emotinal erleben. Die Protagonist*innen waren allesamt wieder hervorragend unterhaltsam. Ein Roman der Spaß macht und bei dem man der Situation angepasst, auch im eigenem Heim auf Reisen geht.

                                                      Siraelia

                                                      Beiträge 3
                                                      21.05.2021

                                                        Wie auch schon die Reihe „Farben des Sommers“ zieht mich das neueste Buch von Katharina Herzog „Wie Träume im Sommerwind“ in seinen Bann! Durch ihre bildlichen Beschreibungen der Situationen und der Umgebung entführt die Autorin die Leserschaft von Usedom über Paris bis nach England und gerade in der heutigen Zeit, in der man nur mit seinem Geist verreisen kann, ist diese Tour, zusammen mit den ganzen Erlebnissen rund um die Protagonistin Emilla eine gelungene Auszeit! Jetzt fehlt nur noch ein gemütlicher Platz im Strandkorb oder auf der Liege, mit einem kalten Getränk und der laue Sommerabend lässt sich mit diesem Buch noch mehr genießen.

                                                        Die Autorin hat es wieder geschafft mich mit ihrem gefühlvollen Schreibstil und der gelungenen Mischung aus Spannung und Alltag und einer Erzählperspektive in zwei Zeitebenen zu begeistern. Auch dass die Liebesgeschichte nicht bis zum Ende ausgereizt wurde, fand ich gut.

                                                        Abgerundet wird die Geschichte durch die sympathisch gezeichneten Figuren, die gerade durch ihre Mehrdimensionalität überzeugten. Und dabei möchte ich explizit die Nebenfiguren miteinschließen.

                                                        Wer also auf der Suche nach einem Wohlfühlbuch ist, welches dabei nicht oberflächlich ist, wird mit „Wie Träume im Sommerwind“ eine gute Entscheidung treffen.

                                                        Talisha

                                                        Beiträge 17
                                                        21.05.2021

                                                          Seit Autorin Katharina Herzog letztes Jahr Rosenbilder auf ihren Social Media Accounts gezeigt hat, war ich gespannt auf ihren neuen Roman. Ich mag Pflanzen und Düfte und Herzogs Romane - da kann doch nichts schief gehen. Das tat es auch nicht - oder höchstens bei Protagonistin Emilia und ihrer Schwester Clara in "Wie Träume im Sommerwind".

                                                          Träume hatte Emilia einige - doch die gingen nicht in Erfüllung. Ihrer Familie hat sie bisher nichts erzählt. Träume hatte auch Clara - vor vielen Jahren. Doch nun, nach einem Unfall, liegt sie schwer verletzt im Koma, weswegen Emilia aus Paris nach Usedeom, nach Hause, zurückkehrt.

                                                          Wie es aussieht hat nicht nur Emilia ein Geheimnis, sondern auch Clara. Sie wollte nach Kent reisen, um neue Rosen für die Gärtnerei einzukaufen. Doch nicht mal ihre Eltern wussten davon. Kurz entschlossen fährt Emilia an Claras Stelle hin und nimmt deren Tochter Lizzy mit. Lizzy ist froh um ein bisschen Ablenkung, weiss aber nicht, was Emilia alles in England erfahren möchte. Sie bleiben nicht lange allein, denn auch Nachbar Josh stösst hinzu. Gemeinsam kommen sie einer fast unbekannten Duftrose und vielem mehr auf die Spur.

                                                          Die Charaktere sind allesamt Sympathieträger, auch wenn Josh, Vater Thees und alle anderen Männer - vor allem jene in England - in der zweiten Reihe stehen, sie kennt man auch am Ende nicht viel mehr als gerade nötig. Über Claras Leben erfährt man einiges in Rückblicken, aber auch hier ist alles wohldosiert. Am meisten weiss man am Ende über Emilia, doch bei ihr hätte ich mich gefreut, mehr über ihre Liebe zu Düften, vor allem in praktischer Sicht, zu erfahren - nicht nur über ihre nicht in Erfüllung gegangenen oder neuen Träume.

                                                          Jedenfalls kann man der Autorin nicht vorwerfen, sie hätte ausufernd oder oberflächlich geschrieben. Es war auch einfach zu wenig Platz um mehr zu erzählen. Das wären also ideale Bedingungen für einen zweiten Teil (Katharina, was meinst du dazu?), denn einige Begebenheiten in England könnte man sehr gut weiterspinnen, und natürlich wäre ich auch interessiert daran zu erfahren, wie es Emilia und vor allem Clara in den nächsten zwei Jahren erging - auch was mit Lizzy und Felix wird und und und.

                                                          Obwohl die Romantik bei beiden Schwestern ein wenig ins Hintertreffen gerät, unterhält der Roman perfekt und lässt die Zeit vergessen. Wenn das Wetter mitmacht, sollte man den Roman, oder zumindest Teile davon, am besten in einem Rosengarten lesen.

                                                          Fazit: Ein tolles Wohlfühlbuch mit sehr schönen Szenen, der einem mit dem Traum zurücklässt, selbst einmal durch den Garten von Sissinghurst Castle zu spazieren.
                                                          4 Punkte.

                                                          Eva_G

                                                          Beiträge 7
                                                          20.05.2021

                                                            Ein Buch voller Emotionen, Liebe und Rosen!

                                                            Emilia ist Anfang 30 und lebt seit einigen Jahren in Paris. Dort arbeitet sie in einem Bistro als Servicekraft, obwohl sie eigentlich aus ganz anderen Gründen in die Stadt der Liebe gegangen ist. Denn sie hat eine sehr sehr gute Nase und kann Düfte wahrnehmen, die vielen verborgen bleiben. Sie hat es sogar geschafft, an der berühmten Ecole de Givaudan, einer Schule für Parfümeure, angenommen zu werden. Doch ihr Leben läuft nicht so glatt wie erhofft und sie schafft die Prüfungen nicht. Allerdings weiß in ihrer Heimat auf Usedom niemand etwas davon. So lebt sie ihr Leben in Paris weiter, das geprägt ist von ihrer Arbeit und den Besuchen von Bars und Clubs danach. Das ändert sich aber schlagartig, als ihre Eltern sie bitten, auf den Rosenhof zurückzukehren, weil ihre Schwester Clara einen schweren Autounfall hatte und nun im Koma liegt...

                                                            Katharina Herzog schreibt einfach wunderbar. Ihre Romane sind geprägt von Emotionen kombiniert mit der Leidenschaft der Protagonisten, hier sind es Rosen. Der Einstieg mit einem Prolog ist perfekt, denn der Leser befindet sich sofort in der Handlung und erhält einen ersten Einblick. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathisch und realistisch gestaltet, denn jeder hat seine Eigenheiten und Erlebnisse aus der Vergangenheit, die ihn geprägt haben.

                                                            Ich habe diesen Roman von der ersten Seite an geliebt. Da ich schon lange auf den Erscheinungstag gewartet habe, waren viele Erwartungen an das Buch geknüpft, die aber alle zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt wurden. Ich habe richtig Lust auf eine Reise nach England bekommen, denn ich liebe meinen Garten und freue mich immer über neue Gestaltungsideen oder neue Pflanzen. Die Beschreibungen der Autorin sind so bildlich, dass ich sofort ein Bild vor Augen hatte und das alles nun in Wirklichkeit sehen möchte. Da man die Romane der Reihe unabhängig voneinander lesen kann, kann ohne Probleme auch mit diesem fünften Teil begonnen werden.

                                                            SasaRay

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                                                            20.05.2021

                                                              Traumhaft. Wunderschön. Vereinnahmend.
                                                              .
                                                              Leseerlebnis :
                                                              "Wie Träume im Sommerwind" wird sowohl aus der Sicht der Protagonistin Emilia, wie auch es der ihrer Schwester in der Sie - Form erzählt. Dabei wird die Geschichte nicht nur zu drei unterschiedlichen Zeiten (Kindheit - junge Erwachsene - Jetzt) erzählt, sondern sie handelt sich an zwei unterschiedlichen Orten, nämlich auf Usedom und in Kent, Südengland.
                                                              Mit Emilia konnte ich mich gleich wunderbar identifizieren. Sie wird wunderbar porträtiert und ihre feine Nase hat dem Buch wirklich eine zusätzliche Note verliehen. "Wie Träume im Sommerwind" kann man dadurch wahrhaftig mit allen Sinnen genießen. Wunderschöne Kulissen, Intensive Gerüche, Herzflattern, Geheimnisse... Was will man mehr?!
                                                              Auch die anderen Charaktere werden wundervoll ausgearbeitet und ich hatte schnell das Gefühl sie alle zu kennen.
                                                              Katharina Herzog schreibt gewohnt wundervoll flüssig, gefühlvoll und traumhaft bildlich. Ich mag es immer sehr gerne, wie sie einen immer ein bisschen in die Kindheit und oder das junge Erwachsenenalter der Protagonisten blicken lässt. Man entwickelt dadurch einen viel tieferen Bezug zu den Charakteren.
                                                              Der gesamte Handlungsverlauf nimmt einen gefangen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen beendet und bin immer noch sehr begeistert. Es gab einige Überraschungen, Abenteuer, Momente der Angst aber auch des Knisterns.
                                                              Lobend erwähnen möchte ich auch noch unbedingt das Personenglossar in der hinteren Klappe.
                                                              Fazit :
                                                              Wieder einmal hat es Katharina Herzog geschafft, dass ich mich in ein Buch verliebe und wäre ich nicht bereits ein Fan von ihr, dann spätestens jetzt. Danke für dieses wundervolle Buch! Mega Leseempfehlung!

                                                              jackleser

                                                              Beiträge 44
                                                              20.05.2021

                                                                Clara liegt im künstlichen Koma, die Ehe der Eltern liegt im Argen und schnell stellt sich auch heraus, dass der Rosenhof finanzielle Probleme hat. Wäre das nicht alles schon genug mit dem Emilia zu kämpfen hat, bringt der Hausarzt auch noch eine Patientenverfügung und einen Brief an sie. Wie kommt ihre Schwester nur auf die Schnapsidee, ihr, ausgerechnet ihr, die Kinder Lizzy und Felix anzuvertrauen, denn es gilt, „Ich habe überhaupt keinen Vorbildcharakter! Während Emilia um Clara bangt, erfährt sie die Wahrheit über den Zustand des Familienbetriebes und die Ehe ihrer Eltern. Plötzlich wird Emilia von ihrer Vergangenheit eingeholt, der sie sich nun stellen muss, und gleichzeitig zieht es sie nach England, um einem gut gehüteten Geheimnis ihrer großen Schwester auf den Grund zu gehen.

                                                                Eine wunderbare Geschichte! Authentisch und überhaupt nicht langweilig! Von Anfang bis Ende habe ich das Buch genossen und konnte es auch kaum aus der Hand legen.
                                                                Katharina Herzog erzählt die Geschichte der Schwestern Clara und Emilia, die ziemlich verschieden sind, und doch so verbunden. Es ist eine moderne Geschichte, voller Respekt gegenüber den Menschen und deren Erlebnissen, welche sich im Laufe der Handlung offenbaren. Mein absolutes Lesehighlight, von dem ich nicht gedacht hätte, dass es das werden wird. Es hat mich auf so viele Weisen positiv überrascht! Es war traurig aber auch sehr schön. Danke, dass ich das Buch lesen durfte. Ich freue mich auf viele weitere Bücher der Autorin!

                                                                brigitte_schreiter

                                                                Beiträge 86
                                                                19.05.2021

                                                                  Als erstes ein wunderbares Buchcover, sehr dezent gehalten mit den zarten Rosen und Rosenblättern und der filigranen Schrift.
                                                                  Es ist das erste Buch, welches ich von der Autorin Katharina Herzog gelesen habe und es hat mich nicht enttäuscht.
                                                                  Es ist die Geschichte zweier Schwestern, Emilia lebt in Paris und Clara auf dem Rosenhof auf Usedom. Der Rosenhof ist seid mehreren Generationen im Besitz der Familie. Es spielt in zwei Zeitebenen, den Rosenhof auf Usedom , aber vor allem in England in Kent im Sissinghorst Garten. Clara hat nach dem Schulabschluss eine Zeit dort verbracht. Und jetzt begibt sich Emilia auf die Reise. Was hat es mit der besonderen Rosenzüchtung auf sich.
                                                                  Die Protganistinnen waren mir gleich von Anfang an sympatisch. Es ist ein leichter und berührender Sommerroman um eine Familiegeschichte und Liebesgeschichte.

                                                                  Maya Rottenmeier

                                                                  Beiträge 30
                                                                  19.05.2021

                                                                    Du hast Lust auf eine angenehme Meeresbrise, den Duft längst vergessener Rosensorten und bist neugierig auf tief vergrabene Familiengeheimnisse? Dann schnapp dir rasch dein Köfferchen und begleite Emilia. Sie ist gerade auf dem Weg von Paris nach Usedom zum Rosenhof ihrer Familie und was sie ab jetzt erlebt, solltest du dir nicht entgehen lassen.

                                                                    Was mich total abholt:
                                                                    Der Schreibstil ist grandios: flüssig, leicht zu lesen, bildhaft stark und geprägt von einem Gespür für Ästhetik. Es ist ein bezauberndes Setting, das mir Herzog zu Füßen legt. Alle Sinne werden angesprochen und die Düfte in meinem Kopf nehmen Gestalt an. Ich habe keinen herausragenden Geruchssinn, aber eine Vorliebe für individuelle Duftkreationen, weshalb ich mich freue, dass eine große Leidenschaft von mir in der Geschichte thematisiert wird. Vielen Dank dafür.

                                                                    Es wirbeln einige Figuren durchs Buch:
                                                                    Emilia Jung und Clara sind Schwestern, die total unterschiedlich sind und dadurch absolut authentisch rüberkommen. Beide haben ihre Stärken und Schwächen, wobei mir Emilia nahekommt, aber Clara nicht. Die Distanz zu ihr kann ich bis zum Schluss nicht überwinden. Claras Kinder, Felix (9) und Lizzy (13), sind erfrischend und ich schließe sie sofort in mein Herz, auch wenn mich Lizzy einige Nerven kostet. Und dann ist da noch Josh (35), Polizist und bester Freund von Clara. Er bleibt mir im Buch zu blass, was total schade ist, da er einen megainteressanten Charakter darstellt.

                                                                    Es wuseln einige Nebenfiguren durch die Seiten und so ziehen sich die Fäden bis nach Kent, was ich total genieße. Mit Großbritannien und Usedom schenkt mir Herzog Urlaubsfeeling pur. In der Innenrückseite des Buchdeckels findet ihr ein kleines, aber feines Figurenregister, was ich megaliebe und viel zu selten entdecken darf.

                                                                    Die Spannungsmomente:
                                                                    Herzog hat die Wege zur Lüftung einiger Geheimnisse prima ausgearbeitet und bietet mir immer wieder spannungsvolle Lesespitzen. Ich liebe es, wenn ich meine Nase tief in die Vergangenheit anderer stecken darf und nicht schlagartig die Lösung auf einem Silbertablett serviert bekomme, sondern mein Kopf zum Mitknobeln angeregt wird. Das ist hier definitiv der Fall.

                                                                    Was nicht meinen Lesegeschmack trifft:
                                                                    Der Prolog am Anfang gefällt mir gut, aber die weiteren Rückblenden sind für mich unnötig, da sie wechselnd die Perspektiven zwischen Clara und Emilia bedienen, was mich verwirrt. Ich benötige immer einen Moment, bis ich bemerke, bei wem ich gerade bin und lese nochmal zurück. Äußerst ungern habe ich auf die Sichtweise von Josh verzichtet. Dadurch ist mir zu viel von ihm entgangen.

                                                                    Für mich ist die Liebesgeschichte ins Hintertreffen geraten. Der Fokus ruht nicht auf Emilia und Josh. Da hätte ich lieber komplett auf die Rückblenden verzichtet, und mehr von Josh und Emilia gelesen; Zeit mit ihnen verbracht, die Erinnerungen an früher gemeinsam mit ihnen im Jetzt erlebt und den Zauber der Liebe zwischen ihnen gespürt. Davon erreichen mich einige Funken, die mich mit Wucht treffen, aber leider zu wenige. Hier hat Herzog definitiv Potential verschenkt.

                                                                    Mein Fazit:
                                                                    „Wie Träume im Sommerwind“ ist ein lockerleichtes und mitreißendes Buch, das sich in einem Rutsch liest. Es hat seine ruhigen Augenblicke und Momente des Sturms, der über die Figuren hereinbricht. Herzog schenkt ihren Lesern ein grandioses Setting, in das ich mühelos eintauche. Mit diesem Buch begebe ich mich auf eine großartige Reise, die ich so rasch nicht vergessen werde. Bis auf wenige Punkte hat mir die Geschichte viel Lesespaß beschert.

                                                                    Von mir erhält „Wie Träume im Sommerwind“ 4 abwechslungsreiche Sterne von 5 und eine unbedingte Leseempfehlung.

                                                                    easymarkt3

                                                                    Beiträge 11
                                                                    19.05.2021

                                                                      Ein Geheimnis nicht nur um eine Rose und eine Liebesgeschichte zwischen Usedom und Südengland mit zwei Schwestern im Mittelpunkt – 5 Sterne
                                                                      Auf dem Rosenhof der Familie Jung auf Usedom leben die grundverschiedenen Schwestern Clara und Emilia. Während Emilia nach der Schule in Paris an der ‚Ecole de Givaudan‘ eine Ausbildung zur Parfümeurin macht, hilft die ältere Schwester Clara in der von Insolvenz bedrohten Gärtnerei ihren Eltern, bis sie durch einen schweren Autounfall im Koma liegt. Ihre Kinder, die rebellische Lizzy, 13 Jahre alt, und der viel jüngere Freddy, sollen nun von Emilia umsorgt werden nach dem schriftlichen Wunsch von Clara. Zufällig findet Emilia in Clara‘s Zimmer einen Brief aus Kent, Südengland mit einem Foto von einer besonderen Rose namens ‚The Beauty of Claire‘. Dorthin hatte Clara eine Reise gebucht, die nun von Emilia, Josh und Lizzy angetreten wird in der Hoffnung, die verschollen geglaubte Rose sowie weitere Wege zu finden, den alten Familienbesitz zu retten. Sie stoßen in Goudhurst auf die Geschichte einer großen verbotenen Liebe Clara’s. Auch lang verdrängte Gefühle zwischen Josh und Emilia erwachen erneut.

                                                                      Der Leser wird an romantische Orte wie die Ferieninsel Usedom und das Blumenparadies in Kent geführt. Sehr gerne verbringt man dort seine Urlaube. Außerdem gilt es, Geheimnisse zu lüften nicht nur zwischen den Schwestern und der verschollen geglaubten Rose, auch die Probleme ihrer Eltern verdunkeln den Himmel. Sogar eine Botschaft wird hier vermittelt: Nicht alle Träume im Leben gehen in Erfüllung, aber manchmal führt genau das zum größten Glück!
                                                                      Gestört hat mich nur, dass Emilia ihrer Nichte Lizzy während deren Verschwindens nicht sofort mitgeteilt hatte per SMS, dass ihre Mutter aus dem Koma erwacht war. Stattdessen verging viel kostbare Zeit zum Orten von Lizzy’s Handy, was natürlich auch wichtig war. Hier hätte ich die Prioritäten anders gesetzt in diesem Roman.

                                                                      Fanti2412

                                                                      Beiträge 52
                                                                      18.05.2021

                                                                        Emilias Familie betreibt auf Usedom einen Rosenhof. Während ihre Schwester Clara den Hof übernehmen wird und ihn praktisch schon leitet, hat es Emilia nach Paris gezogen. Dort konnte sie eine bekannte Parfümeur-Schule besuchen, was immer ihr Traum war. Aber sie fiel zweimal durch die Abschlussprüfung und jobbt jetzt als Kellnerin.
                                                                        Als Clara nach einem schweren Autounfall im Koma liegt, kehrt Emilia zurück nach Hause, um der Familie beizustehen.
                                                                        Neben Claras Patientenverfügung erhält Emilia einen Brief, in dem Clara sie bittet, sich um ihre beiden Kinder Lizzy und Felix zu kümmern, falls ihr etwas zustoßen sollte.
                                                                        Außerdem muss Emilia noch erfahren, dass es in der Ehe der Eltern kriselt und auch der Rosenhof in finanziellen Schwierigkeiten steckt.
                                                                        Und dann ist da auch noch Josh, Claras bester Freund und Emilias heimliche Jugendliebe.
                                                                        Im Claras Zimmer findet Emilia ein Bild einer offenbar besonderen Rose mit dem Namen „The Beauty of Claire“ und Unterlagen für eine Reise nach Kent. Emilia beschließt mit ihrer Nichte Lizzy nach Kent zu fliegen. Sie erhofft dort Möglichkeiten zu finden, den Rosenhof zu retten und gemeinsam mit Lizzy möchte sie nach dieser besonderen Rose suchen, weil sich beide davon erhoffen, dass deren Duft Clara aus dem Koma holen könnte. Eine abenteuerliche Reise beginnt und bald taucht auch Josh in England auf.

                                                                        Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In Rückblicken erleben wir, wie Clara nach ihrem Schulabschluss einen Sommer in Kent verbrachte und was sie dort erlebte.
                                                                        In der Gegenwart begleiten wir Emilia und Lizzy, die sich auf die Suche nach der besonderen Rose machen. Insgeheim erhofft sich Emilia auch Erkenntnisse darüber, wer diese Rose gezüchtet hat, den sie vermutet, dass es sich dabei um eine heimliche Liebe Claras handeln könnte und den Vater von Lizzy, über den Clara immer geschwiegen hat.

                                                                        Katharina Herzog hat diese Geschichte in einem sehr emotionalen, stimmungsvollen und bildhaften Schreibstil geschrieben. Man erfährt viel über Rosen, deren Zucht und die besonderen Düfte.
                                                                        Die Örtlichkeiten in England, besonders das real existierende Sissinghurst Castle mit seinem berühmten Garten, sind sehr detailreich beschrieben. So habe ich mich mittendrin und dabei gefühlt, als Emilia und Lizzy dort vor Ort recherchieren und auf der Suche nach der Rose sind.

                                                                        Besonders berührend fand ich Emilias Entwicklung im Verlauf der Handlung. Während sie anfangs regelrecht geschockt war über Claras Bitte, sich im Notfall um deren Kinder zu kümmern, so ist sie doch eine liebevolle Tante. Sie findet Zugang zu der ansonsten ziemlich störrischen Lizzy und schafft es sogar, dass Lizzy sie auf der Reise nach England begleitet. Dort ist sie sehr fürsorglich gegenüber ihrer Nichte.
                                                                        Aber die Reise und die Beschäftigung mit den Rosen und deren Düften löst in Emilia auch ein Umdenken aus. Sie macht eine Entwicklung durch und ausgelöst durch neue Erkenntnisse findet sie auch einen neuen Weg für ihre beruflichen Träume.

                                                                        Die Handlung dreht sich nicht nur um das Geheimnis der unbekannten Rose sondern deckt so einige Familiengeheimnisse auf.
                                                                        Dadurch ist der Roman fesselnd und spannend zugleich, da auch mehrere Schicksale davon betroffen sind.
                                                                        Das schöne Setting in England und auf Usedom, sympathische Charaktere und viele emotionale und romantische Momente runden den wunderschönen Roman, bei dem ich ständig Rosenduft in der Nase hatte, ab.


                                                                        Fazit: 5 von 5 Sternen

                                                                        begine

                                                                        Beiträge 12
                                                                        16.05.2021

                                                                          Die Schriftstellerin Katharina Herzog schreibt locker mit Herz.
                                                                          In ihrem neuen Roman „Wie Träume im Sommerwind“ geht es um Liebe, Rosen und Düfte.
                                                                          Der Rosenhof auf Usedom ist schon lange ein Familienbetrieb der Familie Jung. Klara Jung hat einen schweren Autounfall und liegt im Koma. Ihre Schwester Emilie kommt aus Paris, um sich um Klaras zwei Kinder zu kümmern.

                                                                          Die Autorin beschreibt einfühlsam die Angst der einzelnen Personen. Ihre 13jährige Nichte Lizzy gibt sich die Schuld am Zustand ihrer Mutter.
                                                                          Emilia wollte in Paris Parfümieren
                                                                          studieren, schafft aber den Abschluss nicht. Als sie jetzt gebraucht wird, tut sie ihr bestes.
                                                                          Mit Lizzy fliegt sie nach Kent, um nach einer besonderen Rose zu suchen.

                                                                          Dadurch bringt uns die Autorin die Rosengärten nahe. Das liest sich gut.

                                                                          Der Roman hatte leichte Schwächen, er konnte mich aber gut unterhalten.

                                                                          SabrinaSzar

                                                                          1 Beitrag
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                                                                            Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, wusste ich, dass der Roman ganz nach meinem Geschmack sein wird. Enttäuscht wurde ich nicht. Im Gegenteil: Ich wurde von der Geschichte sehr gut unterhalten, so dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte und es in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen habe.

                                                                            Die Storyline dreht sich um den Rosenhof auf Usedom, der sich seit Generationen im Besitz der Familie Jung befindet. Anders als ihre Schwester hat es Emilia auf der Ostseeinsel nach der Schule aber nicht mehr ausgehalten, und sie ist nach Paris gegangen. Doch dann hat Clara einen schweren Autounfall und bittet ausgerechnet sie, sich um ihre beiden Kinder zu kümmern. Emilia ist mit dieser Aufgabe vollkommen überfordert. Außerdem steht die Rosengärtnerei kurz vor der Insolvenz. Als sie herausfindet, dass ihre Schwester nach Kent reisen wollte, um dort nach Wegen zu suchen, den Familienbetrieb zu retten, fliegt sie zusammen mit Claras bestem Freund Josh und ihrer rebellischen 13jährigen Nichte Lizzy ins Land der Rosen. Ihre Reise führt die drei vom berühmten Sissinghurst Garden über die Domstadt Canterbury bis zu dem kleinen Küstendorf St. Margaret´s at Cliffe. Emilia stößt dabei nicht nur auf eine verschollen geglaubte Rose, sondern auch auf die Geschichte einer großen, verbotenen Liebe. Und auch lange vergessene Gefühle für Josh erwachten erneut ...

                                                                            In die Geschichte habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, sehr bildlich und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Überhaupt schreibt die Autorin mit so einer schönen Leichtigkeit, so dass ich richtig mitfühlen konnte. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir auch sehr gut gefallen, so konnte man das Denken und Handeln von Clara auch besser nachvollziehen.

                                                                            Die einzelnen Charaktere wurden interessant beschrieben – vor allem Clara und Emilia sind mir dabei richtig ans Herz gewachsen. Die Storyline hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Der Roman hat mir auf jeden Fall einige schöne Lesestunden beschert. Von mir gibt es für den Roman auf jeden Fall sehr gute 5 von 5 Sternen!

                                                                            Sarah1980

                                                                            Beiträge 42
                                                                            16.05.2021

                                                                              Das Cover des Romans "Wie Träume im Sommerwind" von der Autorin Katharina Herzog hat mich direkt angesprochen, so liebevoll in Pastellfarben.
                                                                              Da ich schon einige Bücher von Katharina Herzog gelesen habe, hat mich dieses natürlich auch wahnsinnig interessiert.
                                                                              Und was soll ich sagen, es war wieder einmal spitze. Ein lockerer, liebevoller Schreibstil. Die Protagonisten wieder so beschrieben, als würde man sie kennen und man fühlt sich dadurch auch als wäre man live bei der Geschichte dabei.
                                                                              In dem Buch geht es um die Geschwister Clara und Emilia. Emilia lebt in Paris, doch als sie von dem Unfall ihrer Schwester Clara erfährt, reist sie zurück in ihre Heimat Usedom, Zinnowitz. In dem Buch ist ein Wechsel, zwischen heute und aus der Vergangenheit, wo Clara etwas Zeit in England verbringt.
                                                                              Es handelt sich um eine liebevolle Familiengeschichte die Geheimnisse aufdeckt, trotzdem den Zusammenhalt der Familie widerspiegelt und es zu einem Happy End kommt.
                                                                              Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich kann dieses Buch mit bestem Gewissen weiterempfehlen!

                                                                              KerstinT

                                                                              Beiträge 54
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                                                                                Blumig und duftend

                                                                                Emilia hat ein feines Näschen, deshalb ist sie auch in Paris und soll eine Ausbildung zum Parfümeur machen, aber da läuft es gar nicht richtig. Dann bekommt sie einen Anruf von Zuhause: Ihre Schwester Clara hatte einen Unfall und liegt im Koma. Sofort setzt sich Emilia in den nächsten Flieger und fliegt nach Hause – nach Usedom. Dort warten nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre Nichte und ihr Neffe, sowie Emilias bester Freund Josh. Zudem ein Geheimnis, das mit Claras England-Aufenthalt vor 16 Jahren zu tun hat.

                                                                                Wieder einmal nimmt Katharina Herzog den Leser mit auf eine Insel. Beziehungsweise dieses Mal sogar auf zwei. Die Hälfte der Handlung spielt auf Usedom und andere Hälfte in Kent. Ich muss sagen Usedom als Handlungsort kam etwas zu kurz, man lernt den Rosenhof kennen, aber von der Insel liest man nichts. Das war ein bisschen schade. Der Rosenhof wurde aber gut dargestellt, sodass ich ihn beim Lesen vor mir sehen konnte. Die besuchten englischen Städte wurden gut beschrieben, sodass auch diese vor meinem inneren Auge auftauchten. Vor allem der herrliche Garten in Sissinghurst Castle wurde sehr gut beschrieben. Den konnte ich nicht nur sehen, sondern auch riechen. Eine wunderbare Rosenpracht. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen die aktuellen Geschehnisse und zum anderen reisen wir zusammen mit der 19-jährigen Clara nach Kent. Interessant fand ich, dass Emilia 16 Jahre später dieselben Schauplätze besucht. Es geht viel um Blumen und Düfte, stellenweise wirkte es wie der Roman „Das Parfum“ und manchmal war es auch etwas übertrieben. Die Charaktere waren auch anschaulich und gut umgesetzt. Emilia, die sich selbst noch wie ein Kind fühlt, obwohl sie die Dreißig schon überschritten hat und zum Ende hin über sich selbst hinauswächst. Josh, der etwas geheimnisvoll wirkt und Lizzy, die pubertierende Tochter von Clara, die Emilia auf trab hält. Auch die Nebencharaktere wie Matt und Edward sind gut umgesetzt. Ein bisschen merkwürdig fand ich, dass am Ende alles wieder im Lot ist, das war doch etwas unrealistisch. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Seiten lesen sich sehr flüssig und schnell weg. Eigentlich möchte man das Buch nicht aus der Hand legen. Mir gefallen die Beschreibungen der Natur. Nur in diesem Roman war es mir stellenweise etwas zu kitschig. Und wie gesagt, das Ende war mir zu positiv. Der Roman schafft es mal wieder den Leser mit auf eine Reise zu nehmen und sich für ein paar Stunden in ein anderes Land zu träumen. Ich vergebe drei von fünf Sterne.

                                                                                hulahairbabe

                                                                                Beiträge 12
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                                                                                  „Wie Träume im Sommerwind“ ist ein gefühlvoller Liebesroman von Katharina Herzog. Der Rosenhof auf Usedom befindet sich seit Generationen im Besitz der Familie Jung und ist die Heimat von Clara und Emilia. Die beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Clara auf dem Rosenhof arbeitet und zwei Kinder hat, ist Emilia nach Paris gezogen, um Parfumeurin zu werden. Als Clara einen schweren Autounfall hat kommt Emilia nach Hause. Als sie herausfindet, dass Clara nach Südengland reisen wollte, packt sie kurzerhand ihre Nichte Lizzy und fliegt nach Kent. Dort kommt sie dem Geheimnis um Lizzys Vater auf die Spur und findet selbst eine alte Liebe wieder.
                                                                                  Das Cover verbindet Küstenelemente und Rosen, was hervorragend zum Thema passt und mir farblich, wie auch von der Komposition, sehr gut gefällt. Katharina Herzigs Schreibstil ist sehr eingängig und voller liebevoller Details, ohne zu sehr auszuschweifen. Ich hatte zweitweise selber den Eindruck Rosenduft in der Nase zu haben. Generell gelingt es der Autorin sehr gut, die Umgebung und Eindrücke zu beschreiben und den Leser damit vollends in die Geschichte reinzuziehen.
                                                                                  Das Buch wird in zwei Zeitebenen erzählt, was ich sehr gut fand. Ich hatte stellenweise den Eindruck es handelt sich um einen Krimi, weil ich herausfinden wollte, was damals ins Kent passiert ist. Die Elemente aus der Vergangenheit werden geschickt in der Gegenwart wieder aufgegriffen. Durch die Zeitebenen war das Buch tatsächlich recht spannend.
                                                                                  Alle Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Besonders klasse fand ich die störrische Teenagerin Lizzy. Hat mich sehr an mich selbst erinnert, als ich in dem alter war. Was mir etwas zu kurz kam, war die Liebesgeschichte zwischen Josh und Emilia. Irgendwie bahnte sich da zu Beginn fast nicht an und dann plötzlich ging es zur Sache. Da hätte ich mir als Love-Story Fan ein bisschen mehr erhofft.
                                                                                  Alles in allem ist das Buch ein echter Wohlfühl-Roman und insbesondere für Rosen-Liebhaber sehr zu empfehlen. Ich habe erstmal alle die genannten Arten gegoogelt. Ich wusste nicht, dass es so verschiedene Sorten gibt. Was man alles aus Romanen lernen kann.

                                                                                  schaetzelein83

                                                                                  Beiträge 2
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                                                                                    Die Schwestern Emilia und Clara befinden sich in völlig unterschiedlichen Lebenssituationen - die eine angehende Parfumeurin in Paris, die andere alleinerziehende Mutter am elterlichen Rosenhof auf Usedom. Doch ein Autounfall bringt sie unverhofft wieder näher und lüftet lang verborgene Geheimnisse ...

                                                                                    Der Schreibstil ist wunderbar und auch die ersten Kapitel sind interessant - man will mehr über die ungleichen Schwestern erfahren.
                                                                                    Aber Clara lernt man nur durch Erzählungen Anderer und Rückblicke kennen, was es mir ein bisschen schwer gemacht hat sie einzuschätzen und sympathisch zu finden. Auch mit den anderen Protagonisten bin ich nicht richtig warm geworden und hab seltsamerweise kaum Mitgefühl entwickelt.
                                                                                    Die Geschichte ist für Blumenliebhaber und Duftverliebte sicher gut gelungen, mich hat die Story leider nicht mitgenommen, daher fand ich diese Detailverliebtheit hinsichtlich der beiden Themen irgendwann anstrengend.

                                                                                    Da ich aber glaube, dass die Autorin an sich gute Bücher schreibt, nur das Thema und Setting des Buches einfach nicht meins war, gibt es noch 3 von 5 Sternen von mir.

                                                                                    Bambisusuu

                                                                                    Beiträge 40
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                                                                                      Der Roman "Wie Träume im Sommerwind" von Katharina Herzog lädt allein durch das schöne Cover und den Titel zum Träumen ein. Diesmal geht es auf einen gemütlichen Rosenhof auf Usedom und nach Südengland. Dabei spielt die Geschichte auf zwei verschiedenen Zeitebenen, was mir besonders gut gefallen. Spannend erlebt man emotionale Momente und unerwartete Wendungen.

                                                                                      Die Handlung geht um die zwei Schwestern Emilia und Clara. Auf dem Rosenhof auf Usedom haben sie ihre ganze Kindheit verbracht. Emilia lässt ihre Vergangenheit aber ruhen und zieht nach Paris. Doch nach einem Autounfall liegt Clara im Koma und benötigt dringend die Hilfe ihrer Schwester. Emilia kümmert sich um Claras Kinder und entscheidet sich mit ihrer Nichte für eine Reise nach Kent, um eine einzigartige Rose zu suchen und erfährt dabei ein ungeahntes Geheimnis.

                                                                                      Katharina Herzog gehört mittlerweile zum meinen Lieblingsautorinnen. Bereits als Kathrin Koppold habe ich ihre Bücher nur so verschlungen. Ihr Schreibstil ist lebendig und vielseitig. Neben dem unterhaltsamen Aspekt kommt es auch hier zu einigen emotionalen und fesselnden Geschehnissen. Auch wenn der Fokus stark auf Emilia und Clara liegt, werden auch die Kinder von Clara gekonnt in die Handlung integriert. Auch sie haben durch die Situation schwer zu leiden, was einem als Leser ans Herz geht.

                                                                                      Besonders die Liebe zur Rose kommt in diesem Roman absolut toll zur Geltung. Rosenliebhaber haben die Möglichkeit träumerisch in die Welt der Rose einzutauchen. Ich habe die Rosengärten mit den schönen Farben und dem herrlichen Duft bildhaft vor Augen gehabt!

                                                                                      leseratte1310

                                                                                      Beiträge 45
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                                                                                        Der Rosenhof auf Usedom ist schon lange im Besitz der Familie Jung. Hier sind die Schwestern Emilia und Clara großgeworden. Emilia war das alles zu eng, sie hat es nach Paris gezogen. Eigentlich wollte sie Parfums kreieren, doch leider hat es nicht geklappt und sie schlägt sich als Kellnerin durch. Als Clara nach einem Autounfall im Koma liegt, soll sich Emilia um deren Kinder kümmern. Damit ist Emilia aber schon überfordert, doch es kommt noch schlimmer, denn die Rosengärtnerei steht vor der Insolvenz. Zusammen mit dem besten Freund von Clara will Emilia den Betrieb retten und reist mit ihm und ihrer Nichte nach Kent. Sie konnte nicht ahnen, was für ein Geheimnis sie dort erwartet.
                                                                                        Dies ist mein erstes Buch von Katharina Herzog. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin, der sich leicht lesen lässt. Ich liebe Rosen, daher hat mich dieser Roman auch gleich angezogen.
                                                                                        Die Personen sind gut beschrieben, so dass man sich in sie hineinversetzen kann. Die Schwestern sind ziemlich unterschiedlich. Blut ist dicker als Wasser, daher reist Emilia sofort zurück zur Familie, um zu helfen. Es ist schön, wie sich alle bemühen Clara auf die unterschiedlichste Weise ins Leben zurückzuholen. Mir hat Lizzy leidgetan, die sich schuldig fühlt, weil ihre Mutter den Unfall hatte und im Koma liegt. Mit Josh und Lizzy reist Emilia nach Kent. Dort findet sie nicht nur eine besondere Rose, sondern sie stößt auch auf die Geschichte einer großen Liebe. Dabei kommen auch ihre Gefühle für Josh wieder hoch.
                                                                                        Es ist eine emotionale Geschichte, die mir gut gefallen hat. Dazu passt auch das wunderschöne Cover sehr gut.

                                                                                        Celia83

                                                                                        1 Beitrag
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                                                                                          Die beiden Schwestern Clara und Emilia wuchsen auf der Insel Usedom auf. Ihr Eltern betrieben dort einen Rosenhof.
                                                                                          Beide Schwestern sind völlig unterschiedlich in ihrer Art.
                                                                                          Emilia verlässt die Insel früh und möchte Parfumeurin werden, doch fällt sie etwas zu oft durch die Prüfungen. Deshalb arbeitet sie in Paris als Kellnerin.
                                                                                          Dort erreicht sie der Anruf ihrer Mutter, dass ihre Schwester Clara einen schweren Unfall hatte und im Koma liegt.
                                                                                          Alle Angehörigen versuchen, auch mit Düften, zur Genesung von Clara beizutragen. Dabei spielt auch die Rose "The Beauty of Claire" eine wichtige Rolle.
                                                                                          Aus diesem Grund reist Emilia zusammen mit Lizzy, der Tochter von Clara, nach England und entdeckt dort das Geheimnis, das sich hinter dieser Rose verbirgt.

                                                                                          Das Cover des Romans ist sehr schön gestaltet.

                                                                                          Die Geschichte liest sich flüssig, alles wird sehr schön beschrieben und man kann sich die Schauplätze gut vorstellen.

                                                                                          Ein schöner, stimmiger Roman.

                                                                                          PeWie

                                                                                          Beiträge 32
                                                                                          11.05.2021

                                                                                            In diesem Buch gibt es mehrere Wörter die es forderten das ich es lese. Die Insel Usedom, Ostsee, Rosen und englische Gärten. Die Mischung war perfekt, obwohl es eine große Entfernung zwischen Usedom im Osten Deutschlands und Kent im Süden Englands ist.
                                                                                            Emilia und Clara sind grundverschiedene Schwestern trotzdem würde die eine alles für die andere tun. Als Clara verunglückt kehrt Emilia aus Paris zurück auf die Insel. Hier gibt es einige Probleme, auch sie hat einiges zu verkraften.
                                                                                            Um ihrer Schwester zu helfen fliegt sie nach England um eine bestimmte Rose zu suchen.
                                                                                            Die Liebesgeschichte war in einem wunderschönen Rahmen gebettet. Vor allem das es weniger die Liebe, sondern der Rahmen und die anderen Themen im Vordergrund standen, hat mir sehr gut gefallen. Es war nichts Alltägliches aber auch nicht so ungewöhnliche Dinge das man den Kopf schütteln müsste, eine Gärtnerei mit finanziellen Sorgen, eine alleinerziehende Mutter, ein Autounfall, ein treuer Freund und die Reise nach England. Von dieser Reise träumt aber jeder Gartenliebhaber und viele schaffen es irgendwann einmal.
                                                                                            Der Schreibstil ist locker, ich bin über die Seiten geflogen, es war leichte Lektüre ohne Herzschmerz, einfach wie ich es gern lese wenn ich mich einfach nur in ein Buch fallen lassen möchte.