Kira Mohn

Show me the Stars

Der Beginn einer einzigartigen Romance-Trilogie über drei junge Frauen, einen Leuchtturm und die große Liebe – für alle Fans von Mona Kasten, Laura Kneidl und Colleen Hoover
Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalismusstudium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …


Autorenbild Foto von Kira Mohn

Die  Autorin

Kira Mohn hat schon die unterschiedlichsten Dinge in ihrem Leben getan. Sie gründete eine Musikfachzeitschrift, studierte Pädagogik, lebte eine Zeitlang in New York, veröffentlichte Bücher in Eigenregie unter dem Namen Kira Minttu und hob zusammen mit vier Freundinnen das Autoren-Label Ink Rebels aus der Taufe. Heute wohnt sie mit ihrer Familie in München. Die Romantik darf in ihren Geschichten nicht zu kurz kommen, aber vor allem ist es ihr wichtig, Figuren zu erschaffen, die sich echt anfühlen. «Show me the Stars» ist der Auftakt zu ihrer Leuchtturm-Trilogie. Kira ist auf Facebook und Instagram aktiv und tauscht sich dort gern mit Lesern aus.


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Rezensionen

lesend_durchs_leben

Beiträge 11
19.11.2019

Dieses Buch ist eines meiner Jahreshighlights. Es ist so schön geschrieben, nicht nur romantisch, sondern auch lustige Textstellen sind zu finden. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne in Liebesgeschichten abtauchen möchte, die nicht zu schnulzig sind. Mir hat gut gefallen, dass sich die Story nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Liv und Kjer dreht. Es ging vielmehr um Liv und ihre persönliche Entwicklung.

Einfach für mich eine rundum gelungene, schöne Geschichte.

Emkeyseven

Beiträge 5
29.10.2019

Ich mochte an dem Buch vor allem den Schreibstil, dadurch wurde mir Liv sofort sympathisch. Sie hat Selbstzweifel und wünscht sich eigentlich nur ein bisschen mehr Unterstützung für ihre Ziele. Sie ist Journalistin, aber darf noch nicht über die Dinge schreiben, die sie wirklich interessieren. Sie steckt also in etwas fest und in dieser Auszeit soll ihr hoffentlich eine neue Perspektive einfallen.

Zwar konnte mich ihre Arbeit nicht so fesseln, aber ihre Gefühle schon. Sie ist verloren, aber sie findet neue Freunde, neue Hoffnung, neue Lebensfreude. Dazu gibt es viele tiefsinnige Erkenntnisse und große Gefühle, unabhängig von romantischen Empfindungen.

Die Liebesgeschichte mit Kjer konnte mich aber nicht gerade überzeugen. Kjer ist eigentlich ziemlich distanziert, auch wenn er immer charmant ist. Liv wird von allen gewarnt, auf ihr Herz achtzugeben, aber natürlich liegt diese Entscheidung nicht wirklich in ihrer Hand. Dabei gibt es viele Gerüchte und Geschichten über Kjer und er hat auch ein seltsames Verhältnis zu seinen Groupies. Bei ihm war ich einfach immer viel zu skeptisch, um mich ernsthaft für die Liebesgeschichte interessieren zu können.

Außerdem gibt es in ihrer Geschichte auch einige Wiederholungen, Sie nähern sich an, entfernen sich voneinander, dann können sie nicht ohne einander und dann wieder kommt irgendetwas ans Licht, und sie sehen sich wieder nicht ...

Liv lebt nun in einem Leuchtturm auf einer kleinen Insel und das ist eigentlich eine schöne Kulisse, aber dass sie ständig von irgendjemandem hin und her geschippert wird, fand ich schon fast etwas nervig.

Fazit
In "Show me the Stars" gefiel mir der Schreibstil, aber mit der Liebesgeschichte bin ich nicht so warm geworden.

weberin

Beiträge 22
21.01.2020

Was für ein tolles Cover war der erste Gedanke, den ich hatte, als ich das Buch sah. Und dann hat mich auch noch der Klappentext überzeugt. Ich musste es also lesen, auch wenn ich mich sonst ein wenig zurückhalte, wenn ein Buch der Anfang einer Reihe ist, die noch nicht fertig erschienen ist.

Aber zum Inhalt, der dem Cover in nichts nachsteht: Liv ist eigentlich Journalistin. Eigentlich… denn un-eigentlich arbeitet sie nur als freie Mitarbeiterin in der Klatschredaktion. Sie sieht ihren großen Durchbruch kommen, als es ihr gelingt ein Interview mit einer äußerst zurückgezogenen Schauspielerin zu führen. Leider geht das alles ziemlich schief. Ihr Chef ist so sehr enttäuscht, dass er sie rauswirft und Liv vor den Trümmern ihrer Existenz steht.

Doch dann kommt wie ein Wink des Schicksals eine Stellenanzeige daher, die sich besonders vielversprechend liest: Ein halbes Jahr weg von der Zivilisation und als Housesitter einen alten Leuchtturm vor der Küste Irlands bewohnen. Kost und Logie gratis.

Liv ergreift die Möglichkeit, sich ein halbes Jahr lang in der Einsamkeit eines Leuchtturms auf ihr Schreiben zu konzentrieren und nimmt die Stelle als „Leuchtturmwärterin“ an. Was sie aber noch nicht weiß ist, dass sie in der kleinen Küstenstadt Castledunns vielleicht sogar die Liebe ihres Lebens kennenlernen wird.

Der Roman ist wunderbar vor der Küste Irlands in Szene gesetzt und erweckt beim Lesen tatsächlich die Sehnsucht nach dem satten Grün der irischen Insel und den Weiten des Meeres. Die Liebesgeschichte zwischen Kjer und Liv ist natürlich auch eine, die zum Träumen einlädt. Für mich war „Show me the stars“ tatsächlich eines der Buchhighlights in letzter Zeit und ich habe auch die beiden anderen Teile der Trilogie gelesen.

xthelittlerose.books

Beiträge 7
14.10.2019

Stell dir vor du hast jahrelang auf ein Ziel hingearbeitet. Du hast dein Journalismusstudium in Rekordzeit absolviert und das auch noch vollkommen ohne Unterstützung deiner Mutter. Um genau zu sein, verurteilt sie dich sogar für deine Berufswahl. Nichtsdestotrotz hast du deinen Traum verfolgt, bist bei einer renommierten Zeitschrift untergekommen und schließlich deinen ersten niveauvollen, gut recherchierten Artikel für diese Zeitschrift, bei der du dich seit Monaten abrackerst, verfasst. Doch kurz bevor dein Artikel veröffentlicht werden soll geht einfach alles komplett schief und du verlierst schlussendlich den Job auf den du so lange hingearbeitet hast. Genau dies ist unserer Protagonistin Liv passiert. Nun steht sie also vor der großen Frage: „Wie soll es weitergehen?“.

Unter dem Einfluss von etwaaas zu viel Alkohol bewirbt sie sich als Haussitterin für einen Leuchtturm in Irland. Am nächsten Morgen als sie von ihrem Telefon geweckt wird weiß sie nicht mehr so viel vom vorherigen Abend, wie sie eigentlich sollte. Dennoch nimmt sie das Bewerbungsgespräch für den Job als Leuchtturmsitterin an. Gesagt getan. Wenig später befindet sie sich im Wohnzimmer eines netten, sympathischen älteren Mannes, welcher ihr prompt anbietet den Job an sie zu vergeben. Liv nimmt an. Warum auch nicht? Sie weiß gegenwärtig sowieso nicht wie ihre nächsten Schritte aussehen sollen. Warum dann nicht in einen Leuchtturm darüber nachdenken?

Wohnung untervermietet, Outdoor Bekleidung gekauft und schon sitzt Liv im Flugzeug nach Irland. Dort angekommen wird sie von einem gutaussehenden Iren namens Kjer in Empfang genommen. Er bringt sie nicht nur zu der Pension, in der sie die erste Nacht verbringen wird, sondern später auch zur und von der Insel, auf der sie wohnen wird und beliefert sie wöchentlich mit Nahrungsmitteln.

Charaktere:

Wir lernen Liv zunächst als sehr zielstrebig und ernst kennen. Sie hat sehr hart darauf hingearbeitet Journalistin zu werden und dafür auch auf viel Spaß verzichtet, um stattdessen zu lernen. Im Zuge dessen hat sie ebenfalls nicht wirklich Freundschaften in den letzten Jahren schließen können. Wie bereits erwähnt hat Liv leider keinerlei Rückhalt von ihrer Mutter erhalten. Glücklicherweise waren ihre Großeltern dafür umso liebevoller, sodass Liv schließlich auch bei ihnen einzog, anstatt weiter mit ihrer Mutter häufig von einer Stadt in die nächste zu ziehen. Nach dem Tod ihrer Großmutter entschied sich allerdings ihr Großvater dazu zu einem Brieffreund, den er schon seit Jahren regelmäßig schreibt, zu ziehen. Dadurch stehen Liv und er nun nur noch in postalischen und telefonischen Kontakt. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass er ihr nicht dennoch mit Rat und Tat zur Seite steht und ihren Umzug durchaus befürwortet.
Es ist schön, wie man im Buch Livs Entwicklung mitverfolgen kann. Sie lernt nach und nach sich ihren Ängsten zu stellen und schafft es außerdem endlich eine richtige Freundschaft zu schließen. Des Weiteren lernt sie auch wie wohltuend Ruhe und Zeit für sich selbst sein kann. Erst durch das Leben auf der Insel lernt sie die Natur, um sicher herum, zu würdigen und nicht jede freie Minute mit Arbeit zu füllen. Und vor allem wie positiv dies sich auf einen Menschen auswirken kann.

Schon bei ihrer ersten Begegnung ist Liv von Kjer fasziniert, doch es dauert nicht lange, bis sie von seinem zweifelhaften Ruf erfährt. Kjer ist zwar nett und charmant, aber leider auch ziemlich beziehungsunfähig. Seit es eine schicksalhafte Wendung in seinem Leben gab, hat Kjer nur noch das Bett mit Frauen geteilt. Doch wird sich Liv wirklich von seinem Ruf abschrecken lassen? Und, wenn nicht wird er auch sie wegstoßen oder wird er schließlich doch jemandem erneut sein Vertrauen schenken?

Neben Liv und Kjer dürfen wir viele andere liebevoll ausgearbeitete Charaktere kennenlernen, mitunter beispielsweise den liebenswerten Leuchttumeigentümer, welcher Liv trotz ihrer peinlichen E-Mail eine Chance gab. Airin, welche eine wunderschöne kleine Pension führt und sich schnell als eine wahre Freundin für Liv herausstellt. Außerdem könnt ihr euch auch auf Livs Großvater, die Kellnerin Seanna und viele weitere Menschen freuen, die „Show me the Stars“ erst so richtig zum Leben erwecken.

Schreibstil/Spannungsbogen:

Worin ich mich haltlos verliebt habe, ist das Setting der Geschichte. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie gerne ich selbst in einen Leuchtturm an der irischen Küste gezogen wäre. „Show me the Stars“ war für mich ein richtiges Wohlfühlbuch. Ich habe es einfach wahnsinnig genossen in diese Geschichte abzutauchen. Man muss natürlich zugeben, dass es kein spannungsgeladenes Buch per se ist. Dennoch hat die Autorin geschafft einige Wendungen und andere Kleinigkeiten einzubauen, welche mich überrascht und mir gut gefallen haben. Wie ihr euch vielleicht denken könnt, hat mir der Schreibstil ebenfalls wirklich gut gefallen. Er war wirklich angenehm und hat das Setting perfekt abgerundet.

Fazit:

Für mich ist „Show me the Stars“ eines meiner Jahresfavoriten!
Ich habe daran einfach alles geliebt. Bereits vor dem Erscheinen hatte ich mich mehrere Wochen auf das Buch gefreut und war dann umso glücklicher, als es mich auch wirklich begeistern konnte. Ich kann dieses Buch einfach jeden ans Herz legen, der gerne in einer Geschichte versinken möchte, in welcher er sich gänzlich wohlfühlen kann. Vor allem für den Herbst finde ich dieses Buch einfach so passend, weil es auch in dieser Jahreszeit spielt und man sich sozusagen wie die Protagonistin zu Hause einkuscheln kann. Was vielleicht auch noch anzumerken ist, „Show me the Stars“ ist zwar durchaus ein Liebesroman (bzw. Young Adult Roman), aber es dreht sich nicht nur um die Romanze zwischen Liv und Kjer. Mir hat gut gefallen, dass eher Livs persönliche Entwicklung im Mittelpunkt stand und ihr Interesse an Kjer einfach in die allgemeine Handlung eingeflochten wurde, anstatt sie zu dominieren. ♥

querleserin

Beiträge 15
eine Antwort 01.10.2019

Irische Leuchtturm Liebe

Der Liebesroman „Show me the Stars“ ist der erste Band der „Leuchtturm – Trilogie“ von Kira Mohn. Die Liebesgeschichte ist zwar in sich abgeschlossen, aber ich bin mir sicher, man trifft einige der Personen im zweiten Band wieder.
Liv meldet sich, nachdem sie ihre Arbeitsstelle verloren hat, auf eine mysteriöse Anzeige, die eine Auszeit verspricht. Es stellt sich heraus, dass hinter der Anzeige ein älterer Mann steckt, der einen Housesitter für einen Leuchtturm in Irland sucht. So kommt es, dass sich Liv kurze Zeit später auf einer winzigen Insel vor der Küste Irlands wiederfindet – in einem Leuchtturm namens Matthew. Der einzige Mensch, den sie regelmäßig sieht, ist Kjer, der ihr Lebensmittel auf die Insel bringt und sie hin und wieder mit ins Dorf nimmt. Mit der Zeit fühlt sie sich immer mehr zu dem unnahbaren, geheimnisvollen Iren hingezogen.

Das Schönste an dem Buch sind die großartigen Landschaftsbeschreibungen, die mich an die raue irische Küste entführt haben. Auch die Personen sind sympathisch beschrieben, obwohl ich gerne tiefer in Livs und Kjers Gefühlswelt eingetaucht wäre. Gerade Kjer hat unglaublich viel durchgemacht, trotzdem erfährt man nur sehr oberflächlich, wie es ihm damit geht, da das gesamte Buch aus Livs Sicht erzählt wird. Auch wenn man Liv besser kennenlernt, wurde ihre Vergangenheit, für mich, nur unbefriedigend behandelt. Trotz meiner Kritikpunkte, fand ich die Liebesgeschichte zwischen Liv und Kjer sehr schön. Außerdem mochte ich die Nebenfiguren, über die man in den Folgebänden sicher noch mehr lesen wird.

Insgesamt erzählt „Show me the Stars“ eine schöne Liebesgeschichte mit sympathischen Protagonisten und Nebenfiguren, vor einer wundervollen Kulisse. Ich werde die anderen beiden Teile der Leuchtturm Trilogie auf jeden Fall lesen.

  • KleineDott

    Beiträge: 10
    03.06.2020

    Würdest du denn das Buch für Irland Liebhaber empfehlen?

    • querleserin

      Beiträge: 15
      04.06.2020

      Nur wenn sie auch gerne Liebesgeschichten lesen. ;-)

Drakonia

Beiträge 6
17.09.2019

Liv ist eine Journalistin, die durch ein verpatztes Interview ihren Job verloren hat. Während sie sich deprimiert nach einer neuen Stelle umschaut, wird sie auf eine Anzeige im Internet aufmerksam. Dort wird ein Housesitter für sechs Monate gesucht. Warum nicht, denkt Liv sich, zu verlieren hat sie eh nichts. Sie bewirbt sich und beskommt die Stelle. Ein halbes Jahr Irland. In einem Leuchtturm. Doch sie lernt nicht nur Irland und den Leuchtturm kennen, sondern auch einen ziemlich gut aussehenden Iren...



Ich war sehr positiv von der Geschichte überrascht. Ich bin ohne große Erwartungen an die Geschichte gegangen. Das Cover gefiel mir, sowie auch der Klappentext. Mir hat die Story um Liv und Kijer so gut gefallen. Sie sind beide so tolle Charaktere. Beide sind nicht perfekt, es ist keine heile rosa Welt in der sie leben. Es gelingt nicht alles sofort und beide Charaktere haben ihre Vergangenheit und Probleme. Auch die Nebencharaktere wie Airin oder der Vermieter des Leuchtturms sind sehr tolle Charaktere mit Tiefe. Hier wurde sich wirklich Gedanken gemacht, dass hat mir sehr gut gefallen.

Das Setting war so gut beschrieben, das ich zwischen durch dachte, ich sitze im Leuchtturm und lese das Buch. Ich bin in Irland. Ich konnte mir alles so gut vorstellen. Das Wasser, den Pub, den Leuchtturm. Selbst die Schafwiesen.



Der Schreibstil ist wunderbar gewählt. Es war sehr angenehm zu lesen. Alles war so authentisch geschrieben, dass man irgendwie das Gefühl hatte, man ist dabei. Die Geschichte um Liv und Kijer ist herzergreifend, romantisch, spannen und witzig.

Fazit

Ein absolutes, überraschendes Highlight.

5 von 5 Büchern

Dark Rose

Beiträge 26
31.07.2019

Ein sensibler Leuchtturm, wunderschöne Landschaft und das Meer - was will man mehr?


Livs Leben liegt in Trümmern. Gerade noch sah alles danach aus, als würde sie bald die Karriereleiter hinauffallen, doch plötzlich steht sie ohne Job da und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Da kommt ihr eine verrückte Stellenanzeige genau richtig. 6 Monate soll Liv Housesitterin für einen Leuchtturm auf einer einsamen irischen Insel spielen, der nicht gern allein ist – laut Besitzer. Da sie keine Alternativen hat und sowieso nach einer Möglichkeit sucht ihr Leben neu auszurichten entscheidet sie sich dafür und schon wenig später ist sie dort. Ohne Gepäck – das ist in Dublin geblieben – und um eine Bekanntschaft reicher: ein junger, gutaussehender Mann namens Kjer, der sie vom Flughafen abholt und zu ihrem Hotelzimmer bringt von wo aus sie am nächsten Tag von ihm zur Insel gebracht wird.

Ich fand Liv sympathisch, aber sehr, sehr naiv. Ich wusste gleich, warum sie ihren Job verloren hat, aber ihr wird es erst wenige Seiten vor Schluss klar, als es ihr jemand anderes sagt? Na ja vielleicht bin ich zynischer als sie aber das kam mir irgendwie total unrealistisch vor. Was mich zudem noch gestört hat war, dass sie sich sobald Kjer auftaucht in ein Teenie-Fan-Girl verwandelt und ziemlich lange braucht, um über dieses Verhalten hinweg zu kommen. Sie himmelt Kjer an, obwohl er ein ziemlicher Aufreißer zu sein scheint und sie jeder davor warnt mehr zu erwarten als ein bisschen Spaß, trotzdem tut sie genau das.

Andererseits ist ihre Idee einen Blog über ihr Abenteuer zu starten wirklich gut! Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass mich ihre Abonnentenzahl schon etwas neidisch macht, aber gut, 6 Monate Leuchtturm mit malerischer Landschaft ist auch exotischer als Buchrezensionen.

Kjer war für mich am Anfang ein Buch mit sieben Siegeln. Ich wusste nicht, was ich von ihm halten soll, bis man langsam aber sicher immer mehr über ihn und seine traurige, fast schon tragische Vergangenheit erfuhr. Er tat mir schrecklich leid und auf einmal ergab alles einen Sinn.

Das Buch an sich hat mir gut gefallen. Es weckt Fernweh nach Irland – wo ich im Übrigen schon immer mal hin wollte – vor allem durch die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen. Was mir auch sehr gut gefiel, waren die Nebencharaktere, zwei davon bekommen in den Folgebänden ihre eigene Geschichte, die selbstverständlich mit Matthew, dem Leuchtturm verwoben ist.
Das Buch lädt zum Träumen ein und ich denke es gibt keine Frau, die nach der Lektüre nicht am liebsten selbst Leuchtturm-Housesitterin werden wollen würde, solange Matthew dieser Leuchtturm ist und vor seinen Fenstern die wunderschöne Landschaft und das Meer auf einen wartet. Ich zumindest würde am liebsten sofort die Koffer packen, vorausgesetzt es würde auch auf mich ein Kjer warten.


Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen, allerdings hat mich die Protagonistin Liv ab und an ziemlich mit ihrer Naivität genervt. Ich wollte sie immer wieder schütteln und sagen: „mensch Mädel schalt dein Hirn ein!“ Aber gut, kurz vor dem Ende, wurde das endlich besser. Abgesehen davon hat mir das Buch wirklich gefallen. Es eignet sich zum Lese-Urlaub (Urlaub nur durch Lesen, also ohne wirklich die Koffer zu packen) aber auch zum Wegträumen. Ich kann es wirklich empfehlen, allerdings muss man wirklich viel Geduld mit Liv haben.

Lxllx

1 Beitrag
24.07.2019

Die 22-jährige Journalistin Liv hat ein Interview verpatzt und muss daher nach einem neuen Job Ausschau halten. Daraufhin stößt sie auf eine Anzeige, die Auszeit verspricht. Somit wird sie für die nächsten sechs Monate Housesitterin eines Leuchtturms in Irland, der auf einer einsamen Insel steht. Und dort lernt sie den sehr attraktiven Kjer kennen. Doch ist er bereit für eine feste Beziehung?

Die Story habe ich als eher ruhig empfunden, aber als sehr angenehm ruhig. Dadurch kam die tolle Atmosphäre sehr gut zur Geltung und das verleiht dem Ganzen mit den Tiefgang, der den besonderen Charme der Geschichte ausmacht. Man merkt, wie viel Liebe in diesem Buch steckt.
Durch die tolle Atmosphäre fliegen die Seiten so dahin und man verliert sich einfach in Irland.

Diese liebevolle Art macht sich aich in dem Shreibstil bemerkbar. Dieser ist locker, humorvoll und oft auch sehr detailreich.

Gleiches gilt für die Charaktere. Diese sind sehr lebendig und liebevoll gestaltet. Dies gilt für die Nebencharaktere genauso wie für die Protagonisten. Man merkt, dass die Charaktere sich im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln und das ist sehr schön mit anzusehen.

Der Charme der Landschaft sowie des Leuchtturms und der urigen Kleinstadt in der Liv landet haben mein Herz erwärmt und somit ist "Show me the stars" definitiv ein Wohlfühlbuch.

Insgesamt ist "Show me the stars" ein Buch mit toller Atmosphäre in dem man leicht versinken kann und geeignet für alle, die leicht kitschige Romane für eine gute Unterhaltung suchen. Egal, ob für Sommer oder Winter.Ich habe es jedenfalls sehr genossen.

Natalie Hosang

Beiträge 3
eine Antwort 18.07.2019

Rezension zum Buch Show me the Stars (Leuchtturm-Trilogie 1) von Kira Mohn



Meine Meinung zum Buch:

Wenn ein einziger Blick auf ein Cover Herzklopfen auslöst und die Augen sich nicht abwenden können, wenn der Klappentext dich hibbelig wie ein Kind werden lässt und du es kaum noch erwarten kannst die Seiten aufzuschlagen, dann wurde ein neuer Stern geboren der den wunderschönen Namen „Show me the Stars“ trägt.

Kira Mohn erschafft mit diesem Buch weder eine weitere Klischee behaftete Romance Geschichte, noch ein Werk, dass bloß wie ein Abklatsch rüber kommt, langweilt, da man es zu genüge kennt. Was Kira Mohn erschafft ist ein Bestseller Highlight vom Feinsten.

Ich liebe alles an und in diesem Buch. Angefangen beim wunderschönen Schauplatz Irland und einem Leuchtturm der Fernweh und Sehnsucht in mir weckte, hinüber zu den Protagonisten die ich nicht mehr loslassen wollte, bis hin zur Story selbst, die mir mein Herz stahl, sich darin einnistete und mich mit einer Leere zurück ließ, die mir allein beim Gedanken daran Tränen in die Augen treibt.

Ich war schon nach kurzer Zeit gefangen und im Bann der Seiten gefesselt, musste alles in mich aufnehmen als gäbe es kein morgen mehr. Besonders als ich Liv traf und teile meiner selbst in ihr erkannte. Ein Charakter dessen Persönlichkeit nachhaltig Eindruck hinterlässt, jene die sich in deine Seele brennen.

Kira Mohn führte mich mit ihrem Schreibstil auf ein emotionales hoch tief das jedem Wellengang Konkurrenz gemacht hat. Sie zeichnete Bilder in meinen Kopf, erschuf ein Setting zum träumen, dahinschmelzen, verweilen und verlieben und präsentierte detailreiche, ausdrucksstarke Worte die mich nicht mehr losließen.

„Show me the Stars“ ist so facettenreich wie ein Juwel und glänzt nicht nur von außen oder kommt mit Oberflächlichkeit daher. Dieses Buch handelt von Mut, Hoffnung und Verzweiflung, Neuanfängen und Rückschlägen, Ängsten und Enttäuschungen ...
Aber vor allem von Liebe, Freundschaft und Selbstfindung. Eine Geschichte die ans Herz geht, tiefgründig und bedeutungsschwer.


Mein Fazit zum Buch:

Ein Stern wurde geboren. Strahlend hell, außergewöhnlich, einzigartig und unerreichbar scheinend. Doch dieser Stern befindet sich nicht Millionen von Kilometern entfernt. Er befindet sich unter einem glänzenden Kleidchen, bringt eine Wagenladung Emotionen mit, zeigt Dir neue Herzens Charaktere und hört auf den Namen „Show me the Stars“.

Du findest ihn dort wo dein Herz wartet, darauf ein neues Highlight zu entdecken, dass lange nachhallt. Begebe dich ins traumhaft schöne Irland zu einem Leuchtturm der dein Leben verändert, deine Sinne raubt und deine Seele zum brennen bringt.


Meine Bewertung für dieses Buch:

5/5 Sterne

  • Paulaaa

    Beiträge: 50
    13.09.2019

    Ich muss sagen, ich war dem Buch gegenüber etwas abgeneigt, weil so ein riesen Hype darum gemacht wurde, aber deine Rezi hat mich jetzt doch neugierig gemacht.

dawn_woodshill

Beiträge 13
18.08.2020

"Show me the Stars" ist der umwerfende Auftakt der Leuchtturmtrilogie von der Autorin Kira Mohn.

Dies ist mein erstes Buch der Autorin gewesen und mit Sicherheit nicht mein Letztes!

Das Cover ist ein wahrer Traum und konnte mich sofort in seinen Bann ziehen. Zudem passt es auch unheimlich gut zum Inhalt und es ist eben wirklich super schön anzusehen.

Tatsächlich ist dieses Buch ein wahres Highlight für mich geworden und hat sich schon innerhalb kürzester Lesezeit zu meinen Lieblingen gesellt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe ich praktisch inhaliert.

Die Hauptprotagonistin Liv ist mir sofort ans Herz gewachsen und ich habe mit ihr gelacht, geweint und mich auch mit ihre zusammen verliebt... Nachdem sie beschließt eine Auszeit zu nehmen, zieht die junge Frau alleine in einen Leuchtturm auf einer sonst unbewohnten Insel. So will sie die Möglichkeit haben, ihre Gedanken zu ordnen und sich über Einiges klarzuwerden. Allerdings hat sie nicht mit dem äußerst attraktiven Kjer gerechnet, der sie mit Lebensmitteln versorgen soll und generell ihr erster Ansprechpartner ist.

Doch eigentlich ist Liv nicht auf eine Beziehung aus und es war schon gar nicht geplant, dass sie langsam aber sicher ihr Herz an einen ortsbekannten Aufreißer verliert. Doch egal wie sehr sie sich dagegen wehrt... die Gefühle vergehen nicht. Denn Kjer ist zwar als Aufreißer bekannt, aber behandelt Liv als wäre sie etwas unfassbar Besonderes und wie soll man da schon widerstehen können?

Ich habe mich verliebt. In Kjer, das Setting, die Charaktere und die Handlung. Ich finde gerade gar keine Worte die diesem Buch gerecht werden könnten.

"Show me the Stars" lädt zum Täumen, Wohlfühlen und Verlieben ein und ich hatte einfach ein wunderschönes Gefühl beim Lesen. Ich habe jetzt noch ein Lächeln auf dem Gesicht, wenn ich daran denke und ich werde es sicher noch einige Male rereaden.

Trotzdem freue ich mich schon sehr auf die anderen beiden Teile der Trilogie!

bluetenzeilen.blog

Beiträge 23
09.08.2020

Titel: Show me the Stars
Autor: Kira Mohn
Verlag: Kyss
Preis: 12,99€


Zum Inhalt:

Liv ist freie Autorin bei einem Magazin und möchte dort endlich festangestellt werden. Allerdings fehlt ihr dazu die große Story. Als sie diese hat und ihrem Chef vorlegt, glaubt sie es endlich geschafft zu haben. Allerdings endet alles ganz anders. Ihre Story wird nicht veröffentlicht und irgendwie scheint alles schief zu laufen. Liv will einfach nur weg. So ist klar, dass als sie eine Anzeige entdeckt das Jemand einen Housesitter für einen Leutturm ganz weit weg sucht sie nicht Nein sagen kann. Nur kurze Zeit später steht sie vor diesem Leuchtturm auf einer einsam Insel von der sie mit einem Boot abgeholt werden muss und wo ihr ein gutaussehender Ire den Kopf verdreht.

Meine Meinung:

Als aller erstes muss gesagt sein, dass ich den Schreibstil wirklich sehr gut finde. Man kommt schnell in das Buch rein und möchte unbedingt wissen wie es weitergeht.

Liv ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie hat eine sehr enge Beziehung zu ihrem Großvater, dafür eine nicht so gute mit ihrer Mutter was sie ein wenig belastet. Ihre Angst vor der Dunkelheit hat sie einfach sehr menschlich gemacht und ich habe sie sehr für ihren Mut bewundert irgendwo fremdes neu Anzufangen und alleine in einem Leuchtturm zu leben.

Am besten an Liv fand ich auch ihre Kühlschrankmeditation, welche ich selbst von mir kenne.

Kjer fand ich auch sehr gut. Er ist sehr verschlossen und das er Liv verletzt hat fand ich nicht so toll, aber er hat es wieder gut gemacht und ich musste ihm einfach verzeihen.

Airin war ein Charakter, auf dessen Geschichte ich mich schon riesig freue. Sie wurde zu einer guten Freundin von Liv und war genau das was diese auch gebraucht hat.

Was mich ein wenig gestört hat, war das eine Sache (ich möchte hier nicht zu viel verraten um niemanden zu spoilern) so vorausschauend war. Bereits auf den ersten Seiten wusste ich ganz genau, wie es mit dieser einen Sache ausgehen wird.
Allerdings hat dieser Teil meiner Meinung nach nicht so viel vom Buch ausgemacht.

Dafür fand ich die Beschreibung von der Insel und den Orten, die man mit Liv in Irland besuchen konnte unglaublich gut. Ich habe mich manchmal gefühlt, als wäre ich selber dort gewesen.

Das Cover des Buches ist einfach nur wunderschön und jedes Mal wenn ich es sehe, denke ich an die Insel mit dem Leuchtturm und wie das Wasser gegen die Klippen prallt.

Marian

Beiträge 20
07.08.2020

Liv und die einsame Insel...
Der Roman von Kira Mohn ist sehr interessant und romantisch. Er mach neugierig auf "Mee(h)r!
Er ist in einem sehr flüssigen und verständlichen Schreibstil verfasst, umgeben von Selbstfindung, Freundschaft und Romantik.
Die Charaktere sind sehr gut und auch überzeugend dargestellt. Liv ist nicht so perfekt wie es ihre Mutter eigentlich etwartet. Als freie Journalistin verliert sie ihren Job. Um nicht arbeitslos zu werden, meldet sie sich auf eine Stellenanzeige für einen Housesitter-Job. Liv bekommt den Job, allerdings ist dieser auf einer einsamen Insel Irlands auf einem Leuchtturm. Sie betrachtet diese sechs Monate als Auszeit. Wird diese Zeit ihr bisheriges Leben verändern?!
Ich kann diesen Roman sehr weiterempfehlen.

eileens good vibes

Beiträge 15
28.07.2020

In der Geschichte geht es um Liv und Kjer. Zwei Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Liv war mir in vielerlei Hinsicht zu Naiv aber trotzdem hatte sie mit ihrem Charakter es geschafft mein Herz zu berühren. Sie hatte es nie einfach. Ihre Mutter ist beruflich bedingt viel unterwegs, daher hatte Liv als Teenie beschlossen bei ihren Großeltern zu bleiben um nicht ständig weiter umziehen zu müssen. Sie liebt Journalismus aber findet dennoch keine Festanstellung. Als ein wichtiges Interview in den Sand gesetzt wird beschließt sie auf eine Kontaktanzeige in Irland zu reagieren. Sie soll für 6 Monate einen Leuchtturm bewachen. In den 6 Monaten lernt sie viele neue Leute kennen und vor allem lernt sie sich selbst kennen.

Kjer hat es Liv angetan doch er verkörpert den Bad Boy in der Geschichte. Doch wie jeder Bad Boy hat auch ein Geheimnis, etwas das ihn zu dem gemacht hat, dass er heute ist. Und als man davor erfuhr tat er mir richtig leid. Wie viel Schmerz kann ein Mensch ertragen?

Liv war die erste Frau die Kjer tief berührte, im Herzen.

Teil 1 der Leuchtturm-Reihe fand ich ganz gut allerdings bleibt mir Liv für ihr Alter in vielen Punkten zu Naiv.

___tintenherz

Beiträge 12
15.07.2020

Das Cover finde ich wirklich unfassbar schön und gelungen. Die Farben sind gut ausgewählt und bilden einen schönen Kontrast zueinander. Außerdem passt es perfekt zu der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin @kira.minttu ist wahnsinnig flüssig und leicht zu lesen. Ich bin nur so über die Seiten geflogen und hatte das Buch schnell durchgelesen. Die ersten Seiten wurden ein wenig in die Länge gezogen, allerdings war das für die weitere Geschichte notwendig. Die Idee hinter der Story fand ich wirklich interessant und wurde nicht enttäuscht. Die Charaktere wurden unfassbar gut ausgearbeitet und sind mir sofort ans Herz gewachsen. Das Buch wurde aus Liv‘s Perspektive geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Liv tat mir in einigen Situationen wirklich sehr leid, wie sie da so einsam und allein in ihrem Leuchtturm saß. Aber sie ist eine wirklich starke Frau und ich habe es wirklich bewundert, wie sie das Ganze gemeistert hat. Ein bisschen bewundert und angehimmelt habe ich natürlich auch den männlichen Protagonisten Kjer. Er hat etwas sehr geheimnisvolles an sich und lässt niemanden nah an sich heran. Ich habe dem Ende regelgerecht entgegengefiebert. Der Schluss hat mir sehr gut gefallen, ging mir persönlich aber etwas zu schnell. Allerdings freue ich mich auf die anderen beiden Bände der Trilogie und hoffe, noch ein bisschen von Liv und Kjer mitzubekommen. Abschließend muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat, das die Geschichte in Irland spielt. Ich wollte da schon immer mal hin und habe mich durch das Buch noch mehr in Land und Leute verliebt. Eine perfekte Geschichte für den Herbst. Von mir gibt es 4,5/5 Sterne. ⭐️

honeyblossom

Beiträge 24
08.07.2020

Bei der berühmten Leuchtturmserie war ich erst etwas skeptisch, weil so ein riesengroßer Hype darum gemacht wurde, allerdings habe ich dann alle drei Teile doch gelesen. „Show me the stars“ ist der erste Teil der Reihe und darum geht’s:
Livs Traum war es immer eine seriöse Journalistin zu werden, alleine schon um ihrer überkritischen Mutter zu zeigen, dass ihre Entscheidung diesen Beruf zu wählen gerechtfertigt war. Leider kommt es kurz vor ihrem Durchbruch zu einer Intrige in der Redaktion, wodurch Liv ihren Job verliert. Verzweifelt sucht sie nun einen neuen Job und stolpert zufällig über die Stellenanzeige als Housesitterin für einen Leuchtturm in Irland. Liv überlegt nicht lange und sieht sich schon bald der Herausforderung gegenüber, auf der abgelegenen Insel in einem einsamen Leuchtturm ganz alleine zu leben. Auf dem nahen Festland allerdings, in der kleinen Gemeinde Castledunns findet sie nicht nur Freunde sondern auch ihre große Liebe in Kjer, der allerdings nach allem, was man so hört, keine ernsthaften Beziehungen eingeht.

Es ist eigentlich ein „klassischer“ Stoff für einen Liebesroman, der den Leser hier erwartet, trotzdem fand ich nichts an der Geschichte abgelutscht oder langweilig. Die Autorin hat es wirklich sehr gut verstanden, das Irland-Feeling zu transportieren und auch die Art und Weise wie sich die Beziehung zwischen Liv und Kjer entwickelt war spannend und prickelnd. Ich muss also sagen, dass meiner Meinung nach der Hype tatsächlich gerechtfertigt ist.

dietausendseitenmeinesherzen

Beiträge 4
06.07.2020

Eindeutig ein potentielles Jahreshighlight und ein Must-Read!

Inhalt:
Nachdem Sie das Interview, welches ihre Karriere endlich ankurbeln und sie die Karriereleiter hinaufkletter hätte lassen sollen, vermasselt hat, weiß Liv nur eins: Sie will raus aus derr Stadt! Da kommt ihr die Zeitungsanzeige, die sie zufällig entdeckt, gerade ganz gelegen: 6 Monate für einen Leuchtturm Housesitter sein und auf einer kleinen, menschenleeren Insel leben! Und das auch noch direkt vor der irischen Küste, ein Traum! Wenige Wochen nach ihrer Bewerbung steht sie auch schon da, vor ihrem neuen Zuhause für die nächsten sechs Monate. Zusammen mit ihrem neuen Heim muss die aber auch den wirklich gut aussehenden und freundlichen Iren Kjer kennenlernen, der ihr Herz zum Stolpern bringt!

Meine Meinung:
Das Cover ist traumhaft schön. Direkt beim ersten Blick habe ich mich hals über Kopf in Cover und Titel verliebt und wusste, dass ich dieses Buch lesen muss! Der Klappentext, der unglaublich vielversprechend klingt, hat meine Meinung nur noch verstärkt! Und lasst mich euch verraten: Das Buch hat mich nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Es hat meine Erwartungen sogar noch meilenweit übertroffen!
Kira Mohns Schreibstil ist einfach wundervoll. Von der ersten Zeile, eigentlich vom ersten Wort an war jch gefesselt und konnte das Buch erst wieder loslassen, nachdem ich die Danksagung verschlungen habe. Ich hatte das Gefühl, gemeinsam mit Liv auf der Insel zu sein, im Leuchtturm zu leben und mit ihr zu Leben! Kiras Schreibstil ist unglaublich detailliert und gefühlvoll, sodass ich mich wahnsinnig gut in die Szenen einfinden konnte und mich auch in Liv hineinversetzen konnte und somit ihre Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte.
Auch das Setting der Geschichte, Irland, ist einfach wunderschön! Alles ist so fantastisch beschrieben, dass ich immer klare Bilder vor Augen hatte, wie es dort wohl aussehen musste!
Die Charaktere haben es mir alle angetan, ich liebe sie einfach! Liv ist unglaublich toll und ihre Charakterentwicklungen, die sie im Verlauf der Geschichte durchgemacht hat, sind einfach toll, gleichzeitig auch sehr realistisch. Ich bewundere ihren Mut und ihre Stärke! Über Kjier muss ich glaube ich nicht viel sagen, er ist einfach ein Traum. Ich brauche meinen eigenen Kjier, er ist einfach perfekt! So geduldig, stark, treu und hilfsbereit, ich war teilweise echt nedisch auf Liv!
Auch ihre neuen Freunde, die sie in Irland kennenlernt, sind mir alle direkt ans Herz gewachsen. Ich hatte noch nie ein Buch, in welchem ich alle Charaktere einfach so gerne mochte! Alle haben ihre Ecken und Kanten, sind tiefgründig und haben ihre eigenen, tollen Persönlichkeiten.

Fazit:
Ein unglaublich schönes Buch, dass mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit mein Jahreshighlight werden wird! Ein traumhaft schöne Cover, ein faszinierender Schreibstil, unglaublich tolle Charaktere, die man einfach gerne haben muss und ein Handlungsort, in den ich mich Hals über Kopf verliebt habe. Was will man mehr?!
Ich musste so viel lachen, schmunzeln aber auch ein paar Tränchen wegwischen, und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
Deswegen ganz einfach: Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung, ich kann dieses Buch wirklich jedem nur wärmstens empfehlen!

AmaraSummer

Beiträge 3
30.06.2020

„Show me the Stars“ ist der erste Band der „Leuchtturm-Trilogie“ von Kira Mohn. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 22 Jahre alte Liv, die davon träumt als erfolgreiche Journalistin für eine große Zeitung zuschreiben und mit der Stelle als freischaffende Journalistin bei einem bekannten Magazin ist ihr großer Traum für sie zum Greifen nah. Als jedoch ein vielversprechendes Interview schiefläuft und Liv daraufhin von ihrem Chef vor die Tür gesetzt wird rückt ihr großer Traum plötzlich in weite Ferne. Um dem Chaos zu entfliehen bewirbt sich Liv kurzer Hand auf eine Anzeige, die ihr eine „AUSZEIT“ verspricht und so begibt sie sich auf eine Reise nach Irland, wo sie für ein halbes Jahr in einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel leben wird. Was sie dabei allerdings nicht eingeplant hatte ist der wirklich heiße Ire, der ihr gehörig den Kopf verdreht und ihr Herz bedrohlich aus dem Takt bringt.

Ich bin ein großer Fan von guten Liebesgeschichten, die mich in eine andere Welt entführen und mich für ein paar schöne Stunden zum Träumen einladen. Was mir dabei immer wichtig ist sind interessante und vor allem sympathische Protagonisten. In den meisten Liebesgeschichten, die ich bisher gelesen habe, trifft dies leider nur auf den männlichen Protagonisten zu. Bei „Show me the Stars“ ist es genau andersherum.

Ich konnte mich von der ersten Seite an super in Liv hineinversetzen und zusammen mit ihr habe ich gelacht und geweint. Sie ist für mich eine der wenigen weiblichen Protagonistinnen, die mir wirklich zu 100% sympathisch ist und von der ich gar nicht genug kriegen konnte. Dank ihr wurde die Geschichte für mich zu etwas ganz Besonderem und ich freue mich schon sehr auf das Wiedersehen mit ihr im nächsten Band.

Kjer konnte ich leider zu keinem Zeitpunkt der Geschichte richtig einschätzen, denn er war für mich nie ganz greifbar. Hinzu kommt, dass ich ihn nur bedingt sympathisch finde, denn er hat doch stellenweise ein eher negatives Verhalten an den Tag gelegt. In gewisser Weise kann ich ihn und seine Art sogar ein bisschen verstehen, denn seine Vergangenheit ist alles andere als rosig, was ich aber definitiv nicht nachvollziehen kann ist sein Verhalten Frauen gegenüber.

Für mich ist „Show me the Stars“ das erste Buch von Kira Mohn und mit ihrem Schreibstil konnte sie mich definitiv überzeugen, der lässt sich nämlich sehr angenehm lesen. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Liv erzählt. Für mich gehört zu einer guten Liebesgeschichte allerdings die Erzählweise aus zwei Perspektiven, denn Liebe funktioniert nur mit zwei Personen und so hat mir bei diesem Buch etwas gefehlt. Daher kann ich leider nur 4,5 von 5 Sternen vergeben.

Fazit
Kira Mohn ist mit diesem Buch ein Reihenauftakt gelungen, der mich mehr als nur neugierig auf den nächsten Band macht und der mir ein paar wundervolle Lesestunden beschert hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

April1985

Beiträge 6
19.06.2020

Aufgrund der vielen positiven Meinungen musste ich das Buch natürlich auch lesen. Leider hat mich die Geschichte um Liv und Kjer nicht wirklich abgeholt.
⭐⭐⭐
Die 22-jährige Liv verliert wegen eines verpatzten Interviews ihren Job bei einer Zeitung. Kurzerhand und vom Alkohol benebelt beschließt sie sich als Housesitter in Irland zu bewerben, wobei das Haus ein einsamer Leuchtturm ist, den sie für 6 Monate betreuen soll. Auf irischen Boden angekommen, trifft Liv auf den musikalischen Frauenhelden Kjer, der Liv während ihres Aufenthaltes mit allem Notwendigen versorgen soll. Bald schon sieht Liv in Kjer mehr als für sie gut ist.....
⭐⭐⭐
Die Handlung an sich finde ich süß, wenn auch etwas vorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin ist genretypisch einfach und flüssig und liest sich wirklich angenehm. Ich mag es zwischendurch Bücher zu lesen bei denen ich nicht wirklich mitdenken muss.
Leider kam nicht wirklich Spannung in die Geschichte. Die Ereignisse plätschert irgendwie so dahin und ich war wirklich kurz davor abzubrechen. Allein weil ich Liv und Kjer so sympathisch fand und den beiden eine Chance geben wollte, habe ich das Buch beendet.
⭐⭐⭐
Fazit: "Show me the Stars" ist eine ganz schöne Geschichte, allerdings ohne Spannung und meines Erachtens zu vielen Längen. Kann man zwischendurch zum Abschalten lesen, muss man aber nicht.

Sklein

Beiträge 21
14.06.2020

Liv ist ehrgeizig und zielstrebig. Sie hat Ziele und hat bisher auch sehr hart gearbeitet um diese zu erreichen. Nach dem sie ihr Journalismusstudium in Rekordzeit abgeschlossen hat arbeitet sie beim Globus Verlag, einem renommierten Verlag. Allerdings in der Klatschabteilung, nicht das, was sie eigentlich wollte, aber als Einstieg okay. Dann kommt sie an ein Interview mit einem Promi, der seit langem keine Interviews gegeben hat und sieht ihre Chance für einen Aufstieg gekommen. Jedoch kommt dann alles anders, auf unerklärliche Weise entzieht der Promi sein Einverständnis und Liv verliert ihren Job.

Da kommt das Angebot, 6 Monate lang einen Leuchtturm auf einer einsamen Insel zu hüten genau richtig, Liv sagt zu und beginnt ihr Leben neu zu ordnen und ihren beruflichen Werdegang voranzutreiben. Soweit so gut, wäre da nicht der gutaussehende, charmante Kjer, der sie im Leuchtturm mit allem versorgt was sie braucht und ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Allerdings sucht Kjer keine Beziehung und lässt sich auf nichts festes ein...

Dieses Buch hat mich wirklich gefesselt. Ich habe es geliebt, mich in Liv hinein zu versetzen, ja, ich habe mich quasi selbst auch in Kjer verliebt. Was aufgrund des super schönen Schreibstils und der angenehmen Protagonisten auch nicht schwer war. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, habe in jeder freien Minute gelesen und wünschte mir am Ende, das Buch würde noch etwas länger dauern...

buecherqualle

Beiträge 15
08.06.2020

Ich fande das Cover und den Klappentext damals so schön und habe mir das Buch gekauft.

Spoiler enthalten!

Liv war mir am Anfang eigentlich total sympatisch, jedoch änderte sich das schnell nachdem sie den Flug überstanden hatte. Mit ihren Schuhen hatte sie Probleme und andauernd hat sie rum geheult. Im Leuchtturm war auch nicht alles perfekt und wo sie sich ausgesperrt hatte dachte ich mir auch nur: oh Gott. Es war manchmal Fremdschämen dabei und ich konnte das Buch nicht weiter als die Hälfte lesen, es war grauenvoll für mich. Ich hab Wochen dran gesessen und immer nach paar Seiten das Buch wieder hingelegt. Leider hat es mir nicht zugesagt und ich konnte es nicht zu Ende lesen.

fuddelknuddel

Beiträge 9
29.05.2020

Dieses Buch ist ein absolutes Wohlfühlbuch. Ich hätte am liebsten mit Liv zusammen auf der kleinen Insel eine Auszeit genommen.
Ich habe alles an diesem Buch geliebt! Das Setting, die erschaffene Atmosphäre, die Figuren, den Schreibstil. Um jeden Preis möchte ich wissen, wie die Trilogie weitergeht und ich freue mich schon auf das Paar, was im nächsten Band seinen Auftritt hat.
Für New Adult Fans, die nicht viel Action in ihren Geschichten brauchen und sich gern mal gedanklich entspannt zurücklehnen, kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.

Skyline

Beiträge 8
27.05.2020

Ich konnte die raue See der irischen Küste auf meiner Haut spüren!

Klappentext
„Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …“

Gestaltung
Mir gefällt das Cover total gut, auch wenn es so schlicht und einfach gehalten ist. Ich finde das Motiv bzw. Foto des Meeres richtig schön, weil es eben die wilde, raue See ist, wie sie an einen Berg mit einem Leuchtturm preschen könnte. Auch der Farbverlauf von dunkel nach hell gefällt mir gut, wobei ich dies vor allem im Zusammenhang mit dem Titel schön finde, denn hier wird ein wenig mit Kontrasten gearbeitet. Vor dem dunklen Teil des Meeres ist der Titelschriftzug hell gehalten und vor dem hellen Teil des Meeres strahlt er in Pink, wobei dieses ein wenig so aussieht, als könnte es aus Glitzerpartikeln bestehen (auch wenn diese nicht wirklich glitzern). Also mir gefällt‘s!

Meine Meinung
Tatsächlich ist mir das Cover sofort ins Auge gesprungen, weswegen ich mir dann den Klappentext durchgelesen habe. Die Idee, dass sich die Protagonistin eine Auszeit von ihrem Leben nimmt und in einem Leuchtturm wohnt, fand ich sehr ansprechend, denn ich konnte den Gedanken gut nachvollziehen. Bewundernswert fand ich es, dass Protagonistin Liv den Schritt dann auch wagt und den Mut hat, sich ganz alleine an einem fremden, neuen Ort niederzulassen. Liv gefiel mir sowieso recht gut, da sie sich im Verlauf der Handlung weiterentwickelt. Während sie anfangs recht unerfahren und naiv wirkte, wurde sie mit zunehmender Seitenzahl mutiger sowie offener.

Durch den Leuchtturm und das Setting in Irland kam auch ein uriges, gemütliches Flair in die Geschichte. Die Atmosphäre gefiel mir jedenfalls sehr gut und ich mochte den Schauplatz der Handlung richtig gerne. Vor allem hatte ich durch den angenehmen Schreibstil auch das Gefühl, als würde ich neben Liv im Leuchtturm sitzen oder im Pub einem Song lauschen. Kira Mohn hat die Geschehnisse anschaulich beschrieben und den Leser an die Hand genommen, damit er Liv auf leisen Spuren bei der Suche ihres Glücks folgt.

Die Handlung war zudem auch sehr gefühlvoll und hat bei mir verschiedene Emotionen ausgelöst. Liv lernt nämlich Kjer kennen, vor dem sie gefühlt jeder erstmal warnt. Kjer schien auch kein leichter Typ zu sein, denn er war manchmal etwas schwer zu durchschauen. Hier hätte ich einzelne Szenen oder Kapitel aus seiner Sicht äußerst interessant gefunden, denn „Show me the stars“ ist ausschließlich aus der Perspektive von Liv geschildert.

Mir persönlich fehlte ein wenig das Tempo in der Geschichte. Die emotionale Seite war top und die Gefühle konnte ich wirklich alle sehr gut nachvollziehen und es gab auch einiges an Abwechslung in der Handlung, aber für mich hätte es ruhig rasanter oder dramatischer sein können hinsichtlich dessen, dass es mehr Höhepunkte oder Spannungsmomente geben könnte, in denen mir das Herz stehen bleibt vor Schock. Die Momente, in denen ich mit Liv mitfühlte und Kjer beispielsweise süß fand, waren aber echt toll! Auch gab es einige Charakterzüge bei den Figuren, die zum Rätseln über deren Hintergründe angeregt haben, was mir großen Spaß bereitet hat.

Fazit
Mir hat „Show me the stars“ insgesamt gut gefallen, weil ich das Setting eines Leuchtturms an der irischen Küste einfach perfekt fand. Ich konnte die Atmosphäre dort geradezu beim Lesen fühlen. Auch fand ich die Entwicklung der Protagonistin sehr gelungen und die emotionale Ebene der Geschichte war einfach perfekt. Für mich hätte die Handlung etwas rasanter und temporeicher sein können mit mehr Momenten, in denen mir vor Schreck mein Herz stehen bleibt.
4 von 5 Sternen!

Lesehunger1111

Beiträge 10
05.05.2020

Diese Geschichte hat bei mir schon durch die tolle Beschreibung der kleinen Insel in Irland mit ihrem Leuchtturm gewonnen. Ich weiß nicht wie es mir dabei gehen würde, so zu leben, aber schon darüber zu fantasieren macht Spaß. Auch einige Nebencharaktere gefallen mir sehr gut, z.B. der Vermieter der Insel und auch der Opa, der Gegenständen einen Namen gibt. Die Liebesgeschichte zwischen Liv und Kjer ist zwar vorhersehbar aber trotzdem schön zu lesen. Beide haben ihre eigenen schwierigen Vorgeschichten, Kjer schwankt deshalb etwas sehr zwischen Abstand halten und doch nicht ohne Liv können. Auf jeden Fall werde ich den nächsten Band auch bald lesen, vor allem auf die nächste Geschichte über Airin bin ich gespannt.

Buchstabengeflüster

Beiträge 9
05.05.2020

Liv hat sich während ihres Journalistik-Studiums und danach mächtig ins Zeug gelegt, aber es läuft beruflich trotzdem nicht gut. Als sie ihre größte Einnahmequelle bei einer Zeitung verliert, meldet sie sich zunächst betrunken bei der Annonce für das Housesitting. Doch aus ihrer finanziellen Not heraus fliegt sie schließlich doch nach Irland um dort den Leuchtturm zu beziehen und ihr berufliches Leben neu anzugehen. In dem kleinen Örtchen lernt Liv Airin, die ein kleines Bed & Breakfest führt, und Kjer, der sie und regelmäßig Lebensmittel zum Leuchtturm bringt, kennen.

Liv ist ein Charakter, dem ich zwiegespalten gegenüberstehe. Sie ist zielstrebig und obwohl sie alles dafür gegeben hat, hat es beruflich bisher einfach nicht geklappt. Ihre Verzweiflung und Einsamkeit, die sich durch die letzten Jahre ohne enge Freunde gegeben hat, sind ein wichtiger Aspekt von Livs Leben. Auch ihrer Angststörung, an der sie seit früherster Kindheit leidet, findet einen präsenten Platz in der Geschichte. Ich finde es gut, dass eine Protagonistin auch mal ein nicht so gut funktionierendes Leben hat, denn viele Aspekte davon sind mehr als real. Ebenfalls wie ihre absolute Naivität, die mich jedoch immer öfter gestört hat. Etwas wurde von anderen Charakteren im Buch mehrmals angesprochen und auch Liv war sich dessen sehr bewusst, aber trotzdem hat sie mehrmals ihren Kopf ausgeschaltet und sehr impulsiv und naiv gehandelt. Mir war das leider stellenweise zu viel, sodass sie mit den Seiten einiges an Sympathie bei mir eingebüßt hat.

Der Schreibstil von Kira ist gewohnt humorvoll und sarkastisch. Dies hat mich besonders zu Anfang durch die Geschichte getragen und mich oft amüsiert. Ich liebe Geschichten, die humorvolle Begebenheiten beinhalten.
Die Beschreibungen über Irland sind wunderschön. Man kann sich die Wiesen voller Schafe, den Lichteinfall, das Farbspektrum und das raue Wetter an der Küste bildlich vorstellen. Besonders die kleine Insel mit dem Leuchtturm und der Aussicht daraus sind von Liv anschaulich beschrieben.

》 Zerrissene Wolken, zusammengeballte Wolken, turmhoch aufragend Wolken, manchmal weiß und harmlos, manchmal dunkel und bedrohlich. Mitunter wogt das Meer sanft, unbeschwert, kaum eine Welle ist darauf zu erkennen, und dann gibt es Tage, an denen die Gischt bis weit über den Rand der klippen aufspritzt. Und es wechselt seine Farbe. Graublau, grünblau, stahlgrau, an einem Tag beinahe schwarz, dann wieder moosgrün. Man muss völlig neue Farbennamen erfinden, um der Vielfalt gerecht zu werden. 《 S. 243

Das Ende war mir etwas zu aufgebauscht und hätte schneller vonstattengehen können. Zwischen Liv und Kjer ging es immer einen Schritt vor und einen zurück, bis endlich mal sein Problem ans Licht kommt. Ich empfand es als verständlich, wenn auch leicht übertrieben im Sinne von unrealistisch. Aber die Beziehung der beiden und ihre aufgebaute Vertrautheit fand ich gut.

Fazit:
Show me the Stars ist eine tolle Liebesgeschichte, deren Ende mich nicht gänzlich überzeugen konnte. Die Beschreibungen der grünen Insel sind sehr bildhaft und anschaulich beschrieben, sodass ich am liebsten auch in den Leuchtturm ziehen würde. Außerdem überzeugt Kira Mohn wieder mit ihrem humorvollen Schreibstil und unschlagbaren Sarkasmus.

himbeerhummel

Beiträge 24
30.04.2020

Der Auftakt der Leuchtturm Trilogie hat es mir wirklich angetan. Alleine der Schauplatz in Irland wurde so plastisch beschrieben, dass man sich einfach nur dorthin wünscht und am liebsten mit der Protagonistin tauschen möchte.
Liv hat ihr Leben lang für die Chance gearbeitet, eine ernstzunehmende Journalistin zu werden. Und gleich zu Beginn des Romans wird dieser Traum zerstört. Nach einem ersten Trost durch Alkohol, bewirbt sich Liv unüberlegt auf eine Annonce als Leuchtturmwärterin für ein halbes Jahr vor der Küste Irlands. Erst als sie die Zusage für diesen Job bekommt, dämmert ihr, worauf sie sich eingelassen hat. Trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Castledunns, wo sie nicht nur den umwerfend attraktiven Kjer kennenlernt, der Liv zu ihrer Leuchtturminsel bringt, sondern auch Freundinnen findet. Im Verlauf der Geschichte kommt eines zum anderen und Kjer und Liv kommen sich näher. Trotzdem bleiben da einige Probleme, die es erst aus dem Weg zu räumen gilt, bevor die zwei zueinander finden.
Das wirklich Tolle an dem Roman war weniger die Liebesgeschichte, sondern für mich viel mehr, die Vorstellung davon, wie es ist, alleine in der Abgeschiedenheit eines Leuchtturms zu wohnen und dort auch ein Stück weit zu sich selbst zu finden.

coala

Beiträge 5
25.04.2020

Ein wundervolles Buch, welches einen sofort mitnimmt an die malerische Küste Irlands. Die Landschaft ist wunderschön beschrieben und man kann sich die Küsten und den Leuchtturm sehr gut vorstellen, in dem Liv versucht, den Frust des Jobverlusts zu vergesen und sich selber wieder findet.

Livs Reise nach Irland und ihre Gedanken und ihre Wandlung regen in jedem Fall zum Nachdenken an und die Geschichte weiß zudem noch wundervoll zu unterhalten. Denn das Jobangebot, welches Liv in dem Leuchtturm führt ist alles andere als gewöhnlich. Das Buch fokussiert sich dabei jedoch nicht ausschließlich auf die Liebesgeschichte, sondern bietet eine ausgewogene Geschichte mit Ecken und kannten. Der sehr angenehme Schreibstil von Kira Mohn tut sein übliches, denn sie hat die Charaktere wundervoll beschrieben und lässt kleine Momente groß erscheinen.

Ein wundervolles Buch, welches zum Wegträumen an die irische Küste einlädt.

Maya Rottenmeier

Beiträge 21
07.04.2020

Sehnsuchtspunkte sind die Sterne unserer Träume und ihr Glanz das Licht im Dunkeln. by lesehungrig

Zur Handlung:

Liv versucht, beruflich Fuß zu fassen, und erlebt eine herbe Enttäuschung. Ein Jobangebot weit weg auf einer einsamen Insel kommt ihr wie gerufen, um Klarheit in ihr Leben zu bringen. Die Zeit auf der Insel will gefüllt werden, doch nach und nach füllt die Insel Liv.

Die Figuren:
Liv Baumgardt ist 22 Jahre alt und arbeitet als freie Journalistin bei Globus in Hamburg. Sie hofft, nach ihrem Journalismusstudium, auf eine feste Redakteursstelle Liv kämpft mit Ängsten und Panikattacke bei Dunkelheit. Für mich beweist sie mit der Annahme des ungewöhnlichen Jobangebotes ungeheuer viel Mut. Sie hat kaum Freunde und umso mehr freue ich mich, dass sie sich mit Airin, einer Bewohnerin von Custledunns, prima versteht. Liv ist ehrlich, offenherzig, tollpatschig und liebenswert.

Kjer Whelan arbeitet als Touristikführer in Custledunns und tritt im örtlichen Pub als Sänger auf, wo ihm die Damenwelt zu Füßen liegt. Unnötig zu erwähnen, dass er aufsehenerregend gut aussieht und dies gerne für seine Zwecke nutzt. Sein Ruf ist dementsprechend. Kjer gibt keine Versprechen auf gar nichts und lässt niemanden darüber im Unklaren, dass er weder an Freundschaften, noch an Beziehungen Bedarf hat. Kjer ist fürsorglich und charmant und versteht es, seine Geheimnisse zu hüten. So stochere ich bei ihm lange im Dunkeln.

Die Entwicklung der Figuren ist spannungsreich und nachvollziehbar gehalten und ich kann es kaum erwarten, mehr von ihnen zu erfahren.

Die Umsetzung:
Der Schreibstil ist märchenhaft gut. Die Autorin schreibt genau auf meiner Frequenz: Aktiv, mitreißend, bildgewaltig und aufregend. Die Anziehung der beiden zueinander wird glaubhaft und miterlebbar geschildert. Es knistert überall. Livs Gedankenwelt ist ein wenig sarkastisch, provozierend, berührend und romantisch. Eine gelungene Mischung, die mich mit wenigen Seiten packt und gnadenlos mitnimmt. Nebenfiguren werden gelungen mit der Story verwoben und einige Textzeilen entlocken mir Tränen. Wärme flutet mein Herz.

In „Show me the Stars“ geht es um verpasste Chancen, Selbstfindung, Mut, sich seinen Ängsten zu stellen, Freundschaft, jede Menge Liebe und noch mehr Herzschmerz.

Meine Kritik:
Mir fehlen am Ende ein paar Worte von Kjer. Da die Geschichte nur aus der Ich-Perspektive von Liv erzählt wird, bleibt mir von ihr nichts verborgen, von Kjer dafür umso mehr. Wenigstens erreichen mich einige bewegende Songzeilen, die etwas erklären. Nicht alle meine Fragen, die beim Lesen aufkommen, finden eine Antwort.

Mein Fazit:
Da ich mit dem 3. Band der Reihe angefangen habe, ist dies nun der letzte Teil einer märchenhaften Trilogie für mich, wie ich sie selten gelesen habe. Alle Bände sind mitreißend, gefühlsbetont, romantisch, berührend und verzaubernd. Und jeder für sich, erzählt seine ganz eigene Geschichte, die so unverwechselbar ist, wie der Ort Castledunns und Island Caorach, mit dem Leuchtturm Matthew.

Warmherzig, charmant und witzig, liefert mir „Show me the Stars“ beste Unterhaltung. Eine angenehme Spannung liegt in den Seiten und die Entwicklung zieht mich mit. Hier wirkt nichts konstruiert. Die Spannung kommt aus den Figuren selbst. Ich fiebere mit, ich leide mit, ich bin verzweifelt und schöpfe Hoffnung, um zu erleben, wie sie über die Klippen von Caorach springt.

Show me the Stars bekommt von mir, trotz kleiner Kritik, 5 funkelnde Sterne von 5 und eine unbedingte und absolute Leseempfehlung.

lesefreak5375

Beiträge 5
26.10.2020

    Ein Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste...
    ... und ein heißer, mysteriöser Mann ist die einzige Möglichkeit, die Insel zu betreten oder verlassen.
    Bessere Grundvoraussetzungen für ein Buch sind kaum möglich.
    Heißt der Leuchtturm jetzt auch noch Matthew und neben dem heißen Typen gibt es noch ein niedliches Küstenörtchen voller liebenswürdiger Nebencharaktere und wir sind direkt in Kira's Show me the Stars.
    Ohne spoilern zu wollen, kann ich nur sagen, dass ich besonders von den Teilen übers Bloggen und den Pubbesuchen fasziniert war.
    Die Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet und man hat sich gefühlt als stünden sie neben dir, oder als würdest du durch ein Fenster zuschauen, anstatt das Buch zu lesen.
    Ein wundervolles Buch mit wunderschönem Cover, dass dein Bücherregal verziert.

    peachlovesbooks

    Beiträge 15
    20.10.2020

      Als „Show Me The Stars“ im Kyss-Programm vorgestellt wurde, war für mich klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte, da der Klappentext sehr gut klingt und mir eine Geschichte versprochen hat, die ich so noch nicht gelesen habe. Leider hat es nun etwas gedauert, aber ich nun froh es nun endlich getan zu haben.

      Kiras Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und beschreibt die Umgebung Irlands und der Insel auf der der Leuchtturm steht so perfekt, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Gerade diese tollen Beschreibungen haben für mich das Buch noch viel besser gemacht, als es ohnehin schon ist. Auch die Beschreibung von Livs Gedanken hat mir gut gefallen und mir geholfen, sie und ihre Handlungen besser zu verstehen.

      Livs Ausgangssituation, in der sie Probleme mit ihrem Job hat und sich fragt ob sie den richtigen Weg eingeschlagen hat, können vermutlich viele nachvollziehen. So auch ich, da mir selbst auch schon solche Gedanken kamen. Zu gern würden vermutlich viele so eine Auszeit, wie Liv nehmen und sechs Monate in einem Leuchtturm auf einer Insel vor Irland verbringen, um sich neu zu sortieren.
      Ihren Mut sich auch ihren Ängsten zu stellen und daran zu arbeiten, dass diese sie nicht mehr so beeinflussen habe ich sehr bewundert.

      Darüber, dass Liv in Airin der Besitzerin des Bed & Breakfast’s von Castledunns eine gute Freundin findet, mit der sie über alles sprechen kann, habe ich mich sehr gefreut. Airins herzliche Art hat mir sehr gut gefallen und wie sie sich um Liv sorgt ist für mich auch sehr rührend gewesen.

      Mit Kjer’s Charakter habe ich leider so meine Probleme gehabt. Zu Beginn habe ich ihn überhaupt nicht verstanden und fand ihn nicht sehr sympathisch, sodass ich Liv’s Faszination für ihn nicht nachvollziehen konnte. Nach und nach hat seine Vergangenheit, sein Verhalten für mich zum Teil erklärt. Allerdings kann ich nicht verstehen, dass er Liv erst so viel über seine Vergangenheit erzählt und sie dann von sich stößt und sich so gemein ihr gegenüber verhält. Froh bin ich allerdings darüber, dass er nicht ausschließlich ein Idiot ist und auch seine guten Seiten hat.

      Wirklichen Hass habe ich aber nur Liv‘s ehemaliger Arbeitskollegin Dana gegenüber empfunden. Sie tut so als ob sie eine Freundin ist, dennoch meldet sie sich so gut wie nie bei Liv und wenn die beiden miteinander sprechen, ist sie immer kurz ab. Ich hatte außerdem die ganze Zeit das Gefühl, dass etwas mit ihr nicht stimmt.

      Fazit:
      „Show Me The Stars“ ist mir mich ein ganz tolles Buch, was mich an einen ganz anderen Ort bringen konnte und sehr hat mitfühlen lassen.

      _bookerella_

      Beiträge 12
      08.10.2020

        Ich vermisse Castledunn und Caorach jetzt schon wahnsinnig, so als wäre ich gerade erst abgereist.

        zeilen_der_galaxy

        Beiträge 6
        06.10.2020

          Für diesen Zeitpunkt hätte es glaube ich kein besseres Buch geben können

          Henriette K.

          Beiträge 10
          05.10.2020

            Das Cover des Buches und auch der Klappentext haben mich sofort angesprochen, neugierig gemacht und so wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich meine, dieses Cover ist echt ein Traum :)
            Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Die Story an sich ist wundervoll, vor allem die Idee mit der Auszeit im Leuchtturm, was für ein Abendteuer ! Leider konnte ich mich überhaupt nicht mit Kjer anfreunden. Er war mir von Anfang an total unsympathisch und oberflächlich. Ich kann wirklich nicht verstehen, wie Liv so hinter ihm her sein kann. Er hat die ganze Zeit nur mit ihr gespielt und das Gefühl hatte ich auch noch zum Ende des Buches. Ja, genau das Ende, auch das hat mich wirklich enttäuscht und hätte mehr erwartet, wirklich schade. Die Hauptprotagonistin Liv fand ich ganz in Ordnung. Doch am liebsten mochte ich Airin, so lebensfroh und wirklich toll :) ich freue mich schon darauf, ihre Geschichte zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen, trotzdem nicht mein Lieblingsschreibstil. Dennoch bekommt das Buch von mir 3/5 Sternen :)

            Suselovesbooks

            Beiträge 9
            02.10.2020

              Was soll ich sagen...ich liebe Matthew, den Leuchtturm, der in dieser Geschichte eine tragende Rolle spielt.
              Das Cover vermittelt einen ersten Eindruck, was uns auf der Insel erwartet. Die Naturbeschreibungen fand ich wunderbar. So gern wollte ich es live erleben. Der Titel des Buches ist sehr gut gewählt, auch wenn man erst in der Geschichte erfährt, warum er so ausgewählt wurde. Kita Mohn hat ganz wunderbare Charaktere gezeichnet, authentisch, entwicklungsbereit und im inneren mit ganz viel Herz. Eine schöne Geschichte, die einen emotional mitnimmt und träumen lässt.

              book.whispering

              Beiträge 9
              22.09.2020

                Ist dieses Buch mit irgendetwas anderem zu vergleichen ? Ich glaube nicht. Kira Mohn hat hier eine atemberaubende Atmosphäre erschaffen, aus der man gar nicht mehr zurück in die Realität kommen möchte. Wundervolle Charaktere, toller und bildhafter Schreibstil und damit eine große Empfehlung !

                Addicted2Books2

                Beiträge 4
                22.09.2020

                  Dieser Roman hat mich mitten ins Herz getroffen. Denn nicht nur, dass der Roman in Irland spielt, so spiegelt er auch wieder, was mit einem Menschen in Irland passiert. Man findet sich selber und man erkennt, wer man wirklich ist.
                  Es ist wunderschön, wie Kira Mohn die Landschaft beschreibt. Ich fühlte mich nach Irland versetzt und es fühlte sich einfach nach zuhause an.
                  Vor allem fand ich es zauberhaft, wie emphatisch die Autorin die Entwicklung ihrer Protagonistin Liv beschreibt. Wie sie über sich hinauswächst und auch wie sie die Liebe findet. Eine Liebe, die anfangs zerbrechlich ist und einfach wie ein Traum erscheint.
                  Kira Mohn beschreibt eindrucksvoll alle Seiten der Liebesgeschichte zwischen Kjer und Liv. Mit dem Hauptaugenmerk auf Livs Seite gerichtet, was ich mir wirklich sehr gut gefallen hat. Liv wirkt authentisch und ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und mich mit ihr identifizieren.
                  Auch ist es ein Buch, das mich absolut emotional abgeholt hat und ich habe ein Zitat, was ich liebe.

                  „Laughing with all, disguising the truth.
                  The laughter echoes in my heart, hidden in emptiness.“

                  Mit allen lachen, die Wahrheit verschleiern. Das Lachen hallt in meinem Herzen wider, verborgen in der Leere.

                  Diese Zeile hat mein Herz getroffen und sich tief in mein Herz gebrannt. Kira Mohn hat mich zu Tränen gerührt und wirklich mit diesem Roman schlichtweg verzaubert. Sie hat mit den Worten zwischen den Zeilen, den leisen Worten, eine Stimmung geschaffen, der ich mich als Leser nicht entziehen konnte.
                  Es war für mich zu lesen, wie auf Wolken, denn der Schreibstil von Kira Mohn ist absolut fein und leicht. Sie hat mir als Leser wunderschöne und wertvolle Lesestunden bereitet, da ich so die Möglichkeit hatte in meinen Gedanken nach Irland zu reisen.
                  Dafür möchte ich der Autorin aus tiefsten Herzen danken.
                  Das Cover ist ein Traum und ist für mich zum Inhalt des Buchs zu 100% stimmig.

                  Fazit

                  Ein zauberhafter Roman, der mein Herz berührt und meine Seele gestreichelt hat. Und in meinen Träumen besuche ich den Leuchtturm namens Matthew

                  Krokuin

                  Beiträge 11
                  17.09.2020

                    Durch Zufall konnte ich eine Live-Lesung von Kira Mohn anschauen. Ich war hin und weg. Sie beschrieb ein Buch welches mich allein durch wenige Worte begeistern konnte. Eine junge Frau, die ihren Job verliert und sich eine Auszeit gibt, allein auf einer irischen Insel, in einem Leuchtturm. Ein Traum den wahrscheinlich in ähnlicher Form viele Menschen haben. Also war klar, dieses Buch muss ich lesen.
                    Es erzählt die Geschichte von Liv, welche aus unverständlichen Gründen ihren Job verliert. Durch Zufallen entdeckt sie ein Angebot: eine Auszeit! Housesitting in Irland in einem Leuchtturm. Und schneller als sie sich verzieht steht sie vor besagtem Leuchtturm, ganz allein. Sie hat nun nur noch den einen Mann, der sie regelmäßig mit Nahrung versorgt und zum Glück sehr gut aussieht, Kjer. Sie sollte sich nur nicht verlieben….
                    Ach allein dieses Setting! Ich glaube jeder Leser hat sofort eine kleine, grüne Insel im Kopf, auf ihr thront ein kleiner Leuchtturm und es grasen ein paar Schafe. Das inne gemütlich eingerichtet, viele Kerzen und altes Gemäuer. Kira Mohn beschreibt Matthew (ja, dieser Leuchtturm hat einen Namen) so voller Liebe, dass man als Leser am liebsten einziehen möchte. Diese Liebe breitet sich auf das dazugehörige Lande und deren Einwohner aus. Neben Liv und Kjer lernen wir ein paar weitere Bewohner kennen. Das irische Volk ist herzlich, lustig und trinkfest.
                    Liv und Kjer als Hauptpersonen sind sehr unterschiedlich und doch sehr ähnlich. Er ist sehr verschlossen, wirkt ernster und selbstbewusster. Er scheint keinerlei Interesse an ernsthaften Kontakten zu haben und ist dennoch überall bekannt. Und Liv, sie ist auf der Suche nach sich, nach einem neuen Weg, einem Ziel. Durch die wöchentlichen Nahrungsversorgungen treffen sie immer wieder aufeinander.
                    Es gibt viel hin und her, sie kommen sich immer näher, verlieren sich wieder und eigentlich kann es nicht funktionieren. Beide haben sehr viele Baustellen. Und das ist mein einziger Kritikpunkt. Ich habe am Ende diese Liebesgeschichte nicht wirklich nachvollziehen können. Es ging teilweise zu schnell und war stellenweise eher verwirrend. Aber wenigstens haben beide miteinander geredet, dass vermisse ich leider zu oft in Liebesgeschichten.
                    „Show me the stars“ ist ein wunderschönes Buch! Es passt wundervoll in den Herbst, zu einer Decke und einem Milchkaffee. Ein wirklich schönes Wohlfühlbuch!

                    Anaba

                    Beiträge 12
                    08.09.2020

                      Das Buch ist weit mehr als eine klassisch Liebesgeschichte. Der Fokus liegt deutlich auf der Selbstfindung und -entwicklung des Hauptcharakters Liv. Dieser Weg wird durch eine gefühlvolle Romanze gelungen abgerundet.

                      Livs Charakter ist sehr interessant gestaltet. Sie wirkt in ihrer eigenen festen Struktur und Zielstrebigkeit gefangen und hält mit ihrer inneren rebellischen Stimme dagegen. Das Abwägen von sinnvollen Zielen und unausgesprochen Wünschen gibt dem Charakter von Beginn an eine ungewöhnliche Tiefe.

                      Das Buch ist komplett aus der Sicht von Liv geschrieben. Normalerweise bevorzuge ich einen Wechsel zwischen den Protagonisten, um tiefer in die Gefühlswelt eintauchen zu können. In diesem Fall würde es zu sehr von Livs Entwicklung ablenken.

                      Sehr gut finde ich das Thema der Lichtverhältnisse. Von Anfang an wird deutlich gezeigt wie sehr Liv auf ihre Umgebung achtet, durch das Beschreiben der Beleuchtung wird zugleich Livs Wohlfühlfaktor dargestellt. Die ungewöhnliche Kombination empfinde ich sehr ansprechend und stimmungsvoll.

                      Der Autorin ist es sehr gut gelungen das Wetter, das Wasser und die Umgebung einzufangen. Es entsteht eine tolle Balance zwischen Weite und Einsamkeit, peitschender Stürme und erholsamer Stunden.

                      Der erste Teil der Trilogie ist abgeschlossen, lässt jedoch ein paar kleine, ergänzende Fragen offen. Die Geschichte macht definitiv Lust auf mehr und ich freue mich auf den nächsten Band. Das Buch "Save me from the Night" erscheint im September 2019 und bringt einen Zurück nach Castledunns mit Seanna als Protagonistin. "Find me in the Storm" folgt bereits im Dezember 2019.

                      yellowdog

                      Beiträge 20
                      30.04.2020

                        Die junge, gescheiterte Hamburger Journalistin nimmt in Irland einen ungewöhnlichen Job an: Haussitterin in einem Leuchtturm.
                        Über eine so naive Protagonistin kann ich mich nur wundern. Sie wirkt wie ein Teenager und scheint kaum geeignet für Abenteuer. In Irland angekommen verlässt sie sich auf Pierre, der sie zu dem Leuchtturm bringen soll. Sie schafft es nicht einmal alleine Schuhe einzukaufen. Nervig auch, wie sie den selbstbewussten Kjer von Anfang an anschmachtet.

                        Livs Bedürfnis sich im Leben und Beruf neu zu orientiert empfinde ich als glaubwürdig und nachvollziehbar. Dazu gehört auch, ihr schwieriges Verhältnis zu ihrer kalten Mutter und ihre Phobien, z.B. Angst vor Dunkelheit zu bewältigen. Es gibt also auch eine zartbitter-süße Note.
                        Das entzehrt den ansonsten harmlosen Plot. Zudem gibt es ein paar schöne Irland-Impressionen. Ich denke, dass die Fans der Kate-Dakota-Romane auch „Show me the stars“ mögen könnten.

                        AntjeDomenic

                        Beiträge 39
                        24.04.2020

                          Dieses Buch wurde so oft und viel gelobt und positiv besprochen, das ich es mir unbedingt kaufen musste. Und was soll ich sagen, schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass es ein Highlight für mich wird. Ich kannte die Autorin nicht, aber das war auch nicht nötig, denn der Schreibstil hat mich von Beginn an in den Bann gezogen.
                          Man kommt gut rein ins Lesen und kann sich auch mit den Figuren identifizieren. Zumal die Umgebung auch wundervoll beschrieben wurde. Wer würde nicht gerne mal in einem Leuchtturm leben. Oder? Ich wäre am liebsten direkt nach dem Lesen an diesen Ort gereist und hätte die Ruhe, den Wind und das Meer genießen wollen.
                          Liv ist die Hauptprotagonistin und wagt sich in neue Abenteuer, trotz ihrer Ängste, die sie seit Jahren hat. Nicht vielen öffnet sie sich und redet über sich und ihr Leben. Ihre Mutter kann sie es nie recht machen. Nur ihr Opa ist einer der wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Ihm vertraut sie sich an und er hat auch immer einen Rat für Sie.
                          Neben Liv begegnen wir auch Kjer in diesem Buch und wie soll es auch anders sein, erleben die Beiden einige Zeiten zusammen. Für Liv ist es schwer sich Fremden anzuvertrauen, doch nach und nach gibt sie Kjer eine Chance.
                          Auf wundervolle Art hat die Autorin ein großartiges Buch geschaffen und für mich ist es bereits ein Highlight. Ich warte nun gespannt dem zweiten Band entgegen und hoffe, dass dieser mich auch begeistern kann!

                          Eseskalierteh

                          Beiträge 32
                          11.04.2020

                            Das Cover hat mich verzaubert. Leider war dies das einzige .. das Buch hat mich nicht gepackt und es war so langweilig geschrieben das ich mehrmals eingeschlafen bin ehe ich es abgebrochen habe. Die Hälfte hab ich mir angetan, keine Ahnung wieso ich das Buch nicht mochte.. aber es war einfach eine Qual mich mit diesem Buch zu befassen.

                            Langeweile

                            Beiträge 35
                            08.04.2020

                              Inhalt übernommen:

                              Der Beginn einer einzigartigen Romance-Trilogie über drei junge Frauen, einen Leuchtturm und die große Liebe – für alle Fans von Mona Kasten, Laura Kneidl und Colleen Hoover

                              Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …

                              Meine Meinung:

                              Der sehr schöneSchreibstil zog mich sofort in die Geschichte und nahm mich durchgehend gefangen. Nach dem Verlust ihres Jobs stürzt für Liv eine Welt ein. Sie hatte sich so für ihr Studium und ihre erste Tätigkeit eingesetzt und dann sowas. Von ihrer Mutter erhält sie keine Unterstützung, ganz im Gegenteil, sie hat außer ein paar bissigen Bemerkungen keinerlei Trost für Sie. Einzig ihr Großvater ist eine große Stütze und bestärkt sie auch in dem Plan ,eine Auszeit auf einem einsamen Leuchtturm in Irland zu nehmen.
                              In Airin, der Wirtin des B&B gewinnt sie schnell eine neue Freundin.Sie warnt Liv auch davor,sich allzu sehr auf Kjer einzulassen,einen gut aussehenden und charmanten Iren,in den sie sich sofort verliebt hat.Doch Liv versucht beharrlich seine Geschichte zu ergründen und gewinnt im Lauf der Zeit auch einige Erkenntnisse über ihr Leben.
                              Die Beschreibung der rauen Landschaft und der unendlichen Weite hat mir sehr gut gefallen, auch der geheimnisvolle Leuchtturm hatte es mir angetan.
                              Die Protagonistin hat mir gut gefallen, obwohl ihre Naivität mir manchmal ein Kopfschütteln entlockte. Die anderen Personen in ihrem Umfeld waren auch gut beschrieben, ich hatte klare Bilder im Kopf.

                              Fazit:

                              Auch wenn einiges ziemlich vorhersehbar war und der Schluss etwas kurz geriet, hat mich das Buch gut unterhalten.

                              Island82

                              Beiträge 12
                              07.03.2020

                                Die junge deutsche Journalistin Liv hat beruflich gerade eine große Enttäuschung erlebt. Da kommt ihr die Anzeige, dass für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm vor der irischen Küste gesucht wird, gerade recht und sie startet kurz darauf mehr oder weniger gut vorbereitet und ausgerüstet ins Abenteuer.

                                Bereits am Flughafen wird sie von dem gutaussehenden Iren Kjer in Empfang genommen, der sie ganz schön durcheinander bringt und auf der einsamen Insel ihre Versorgung sicherstellen soll. Der Leuchtturm selbst ist sehr schön hergerichtet und eigentlich gut ausgestattet, nur die Stromversorgung macht manchmal Probleme und das, wo Liv Angst vor Dunkelheit hat.

                                Liv ist aber zum Glück nicht auf sich allein gestellt auf dem Leuchtturm, sondern findet neben Kjer auch weitere Freunde in dem Örtchen auf dem Festland, vor dessen Küste der Leuchtturm liegt.

                                Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist der erste Band einer Trilogie und ich würde gerne auch die weiteren Bände lesen. Es gab auch mehr Tiefgang als die Kurzbeschreibung vermuten ließ. Ein bisschen mehr hätte vielleicht noch das Leben im Leuchtturm mit der Abgeschiedenheit und umgeben von der wilden See im Fokus stehen können, aber so waren es eben mehr die Geschichten der einzelnen Personen. Das war auch in Ordnung. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und das Buch eignet sich sicher gut als Urlaubslektüre oder für einen Herbsttag auf dem Sofa

                                Sarih151

                                Beiträge 12
                                26.02.2020

                                  eine wirklich wundervolle Geschichte, voller Träume, Hoffnungen und Lebensmut

                                  In „Show me the Stars“ erzählt Kira Mohn
                                  eine mitreißende Geschichte über neue Chancen,
                                  sich wandelnden Perspektiven
                                  und vom Mut über sich selbst hinauszuwachsen.

                                  Der Klappentext und das ungewöhnliche Setting weckten meine Neugierde auf Livs Geschichte. Doch in keinster Weise, habe ich wirklich erahnen können, was mich hier erwartet!
                                  Das Cover ist optisch interessant und passend zur Umgebung der Handlung gestaltet.

                                  Mit einem einzigartigen Interview wollte Liv sich in der Redaktion beweisen.
                                  Stattdessen läuft jedoch alles aus dem Ruder.
                                  Sie verliert ihren Job, und damit auch die monatliche Einkunft,
                                  die ihr ihre Wohnung sichert.
                                  Wie Schicksal erscheint ihr da, das außergewöhnliche Jobangebot, das sie in der Zeitung findet: Für 6 Monate wird ein Housesitter für einen Leuchtturm in Irland gesucht!
                                  Ehe sie sich versieht, zieht Liv dort ein und lernt neben Einheimischen auch ihren persönlichen Versorger Kjer kennen.
                                  Immer, wenn sie ihn sieht, schlägt ihr Herz höher.
                                  Doch mit jeder Annäherung, verschließt er sich ein kleines Stück mehr
                                  und bringt Livs neu gefundenes Glück gefährlich ins Schwanken …

                                  WOW – Ich bin begeistert.
                                  Kira Mohn ist es gelungen,
                                  mich mit ihren Worten, dem tollen Handlungsort, ihren wunderbaren Charakteren
                                  und einer unglaublich schönen und packenden Geschichte zu begeistern.
                                  Darauf war ich nicht vorbereitet!

                                  Von Beginn an, hatte ich viel Freude daran, Liv auf ihrem Weg zu begleiten.
                                  Der angenehme Schreibstil und Livs Erzählperspektive nahmen mich direkt ins Geschehen mit hinein und ließen sie Seiten nur so dahin blättern!

                                  Liv ist eine sehr interessante und sympathische, junge Frau.
                                  Eigentlich dachte Liv immer zu wissen, was sie will.
                                  Doch nach dem Rückschlag, muss Liv erst sich selbst wieder finden,
                                  sich neuen Herausforderungen stellen und dabei innere Ängste überwinden.
                                  Zunächst wirkt sie in vielen ziemlich unbeholfen,
                                  doch machte es Spaß Liv bei ihrem Entwicklungsprozess zu beobachten!

                                  Kjer ist ein cooler Typ.
                                  Aber auch hilfsbereit, wo und wie er kann.
                                  Allerdings ist er sehr verschlossen und geheimnisvoll,
                                  was ihn auf lange Zeit sehr undurchschaubar und manchmal auch abweisend
                                  wirken lässt.

                                  Neben Liv und Kjer,
                                  spielen auch noch ein paar Einheimische,
                                  Livs ehemalige Arbeitskollegen und ihre Familie eine Rolle.
                                  Ich mochte es sehr, wie all diese untergebracht worden sind
                                  und der Geschichte noch mehr Leben einhauchten.

                                  Ich habe Livs Geschichte verschlungen!
                                  Völlig unvorbereitet,
                                  zog sie mich zunehmend in ihren Bann.
                                  Sie beinhaltet zugleich etwas Lockeres, wie etwas Tieferes.
                                  Harmonisch wie unheilvoll.
                                  Bangen wie hoffen.

                                  Von mir gibt es ganz klar, eine Leseempfehlung,
                                  wie 5 von 5 Sterne.

                                  Und meine Vorfreude auf „Save me from the Night“ steigert sich ins Unermessliche! ;)

                                  Ich danke Vorablesen und dem KYSS Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

                                  Fenny

                                  Beiträge 13
                                  16.02.2020

                                    Ich vergebe sehr gern fünf Sterne!
                                    Das Buch weckt Emotionen jeglicher Art und genau so soll es sein. Besonders mit Liv konnte ich mich ab der ersten Seite anfreunden und identifizieren. Sie hat Träume und Wünsche, kämpft darum, sich zu behaupten und auf einmal wird ihr der Boden unter den Füßen weggerissen. Dass sie die Anzeige sieht, ist ein absoluter Glücksfall - durch den Aufenthalt auf dem Leuchtturm muss sie vieles überdenken, sich mit ihren eigenen Ängsten, Zielen und Wünschen beschäftigen. Was will sie wirklich? Was ist wichtig in ihrem Leben? Ja, da kann man schon mal selbst ins Grübeln kommen. Kennt ja jeder von uns irgendwie, der im Leben noch nicht so recht seinen Platz gefunden hat.
                                    Kjer mag auf den ersten Eindruck der typische gutaussehende Bad Boy-Vertreter seiner Art sein - aber im Laufe der Geschichte ist er so viel mehr. Ich mochte es sehr, Livs Beschreibungen zu lesen und mit ihr zu fühlen - mir blieb gar nichts anderes übrig als mich ebenso auf ihn einzulassen.
                                    Ein ganz tolles Buch

                                    Ophelia19

                                    Beiträge 35
                                    09.02.2020

                                      Auf den Roman „Show me the stars” von Kira Mohn wurde ich durch eine Freundin aufmerksam, die meinte, dass ich das Buch unbedingt lesen sollte. Ich bin normalerweise etwas skeptisch gegenüber solcher Bücherhypes, aber bei diesem Roman bin ich wirklich froh, dass ich das Buch trotzdem gelesen habe.

                                      Mit der Protagonistin Liv, deren Leben zu Beginn der Geschichte gründlich am Boden ist, konnte ich mich gleich sehr gut anfreunden und identifizieren. Und es war sehr spannend zu sehen, wie sie sich über den Roman hin verändert und ihre Persönlichkeit wächst. Alleine der Mut, alles hinter sich zu lassen und ein halbes Jahr alleine in einen Leuchtturm vor Irland zu ziehen, ist schon bewundernswert. Und natürlich ist auch die Geschichte um Liv und Kjer eine, die für die Leserin unglaublich spannend ist, da Kjer einer dieser „dunklen“ Figuren ist, von denen man erst nicht so genau weiß, was man von ihnen halten soll. Die ganze Geschichte hat also auch einen Touch Geheimnisvolles. Der Ort der Handlung selbst, CastleDunns, eine irische Gemeinde an der Küste, ist auch ein Ort, an den man sich zu gerne zurückziehen möchte. Alle Bewohner, die Liv kennenlernt, haben ihre eigene Geschichte und es ist spannend mit Liv gemeinsam nicht nur diese Figuren kennenzulernen, sondern eben auch zu merken, wie man selbst wachsen kann, wenn man sich auf das Abenteuer „Leuchtturmwärterin“ einlässt.

                                      Der erste Teil der Trilogie hat mich auf jeden Fall so sehr auf den Geschmack gebracht, dass ich auch die Folgebände gleich in einem durch gelesen habe. Absolute Leseempfehlung!

                                      Katy15986

                                      Beiträge 12
                                      01.02.2020

                                        Journalistin Liv stößt nach einem verpatzten Interview zufällig auf eine verlockende Stellenanzeige. Sie bewirbt sich spaßeshalber als Leuchtturm-Sitterin auf einer kleinen Insel nahe Irlands Küste und bekommt die Chance auf eine sechsmonatige Auszeit. Bereits bei ihrer Ankunft trifft sie auf den geheimnisvollen und zugleich unwiderstehlichen Kjer. Doch jeder warnt sie davor sich mit ihm einzulassen um nicht unnötig enttäuscht zu werden.
                                        "Show me the Stars" ist der erste Band der Leuchtturm-Trilogie von Kira Mohn, der in und um das irische Dorf Castledunns spielt. Mit ihrer bildhaften Schilderung der Örtlichkeiten schafft sie es bei den Lesern Sehnsucht nach einer eigenen Auszeit zu wecken. Man fühlt ich direkt mit dem Leuchtturm und den Personen die in Castledunn leben verbunden. Liv entwickelt während der Zeit auf der Insel Oberhand über ihre Ängste und kann endlich mit Geschehnissen ihrer Vergangenheit abschließen. In Airin findet sie eine gute Freundin und Vertraute auf die sie sich immer verlassen kann.
                                        Kjer musste einen schweren Schicksalsschlag erleiden und gilt seitdem als Playboy. Nach und nach erhalten wir Einblick in seine verletzte Seele und können nachvollziehen warum er teilweise kühl und abweisend reagiert.
                                        Die langsame aber stetige Entwicklung der Beziehung der Beiden hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte hat so viel Gefühl und ich habe jetzt richtig Lust auf Urlaub in Irland bekommen.

                                        Jazzy

                                        Beiträge 15
                                        25.01.2020

                                          Wo ist der nächste Leuchtturm? Ich möchte auch einen zum Bewohnen!

                                          Genau das habe ich mir gedacht, als ich "Show me the Stars" beendet habe. Es ist ein wunderbarer Roman zum Träumen!

                                          Liv hat gerade ihren Job verloren und ziemlich angetrunken eine Bewerbung geschrieben, für sechs Monate einen Leuchturm zu bewohnen - irgendwo im Nirgendwo auf einer einsamen Insel in Irland. Am nächsten Tag packt sie ihre Sachen und lernt die Insel und die Bewohner kennen und lieben. Und allen voran Kjer...

                                          Schon von Beginn an konnte ich voll und ganz in dieses Buch eintauchen. Diese garstige Küstenlandschaft und die kleine Insel sind sehr bildhaft und wundervoll beschrieben, sodass ich große Lust habe, auch dort zu wohnen.

                                          Die Sätze lassen sich flüssig und in einem Rutsch lesen. Sie fesseln und lassen den Leser mitfiebern. Auch Gefühle sind in Mengen enthalten und die sich anbahnende Beziehung zwischen Liv und Kjer lassen mich träumen.

                                          Dieses Buch hat mich wirklich begeistert mit einer Leichtigkeit, viel Gefühl und eine wundervolle, wild-romantische Landschaft!

                                          Sternderl80

                                          Beiträge 34
                                          22.01.2020

                                            „Show me the stars“ von Kira Mohn war für mich eines der Bücher, das mich inhaltlich (zumindest vor der Lektüre) vom Klappentext her angesprochen hat und bei dem mich auch die begeisterten Rezensionen hier und, man möchte sagen, überall, überzeugt haben, das Buch zu lesen. Ich habe normalerweise ein paar Vorbehalte gegenüber dieser ominösen „Reihen“. Ich habe daher jetzt erst mal nur das erste Buch gelesen und bin zwiegespalten.

                                            Zum einen ist das Setting der Geschichte wirklich toll gewählt. Da wird die Sehnsucht nach Irland, der Einsamkeit in einem Leuchtturm und den schönen Iren (in Person von Kjer) natürlich geweckt. Zum anderen muss ich sagen, dass ich mit Livs Charakter nicht so wirklich warm wurde. Um ehrlich zu sein, wollte ich das Buch nach dem ersten Kapitel auch schon fast weglegen, weil es so stereotypisch für einen Frauenroman anfingt: Das Leben der Protagonistin ist ein Trümmerfeld oder das Liebesleben liegt brach und dann plötzlich will sie alles anders machen, wagt einen mutigen Schritt und alles wird gut. Es war mir daher ein bisschen zu viel Klischée, dass sie ausgerechnet zu Beginn auf so naive Weise ihren Job verloren hat. Und für mich war es auch zu vorhersehbar, wer dafür in Wirklichkeit verantwortlich war – das hätte Liv meines Erachtens nach auch früher merken können. Insgesamt fand ich, dass bei ihr oft erst relativ spät der Groschen fiel.

                                            Kjer fand ich als männliche Hauptfigur ganz gut „gearbeitet“. Der Badboy, der ja nur deswegen Badboy ist, weil da irgendetwas in seiner Vergangenheit schiefgelaufen ist und er muss „nur die Richtige“ finden, für die er sich dann ändert. Ein schönes, aber eben auch schon ziemlich abgenutztes, Muster.

                                            Grundsätzlich bot der Roman aber eine nette Unterhaltung, las sich flüssig und hatte das erwartete Ende, das man sich wünscht, wenn man so ein Buch in die Hand nimmt.

                                            Christiane

                                            Beiträge 14
                                            17.01.2020

                                              Hach, was für ein schönes Buch!
                                              Ich habe es an einem dunklen Winterwochenende verschlungen und habe mich mehr als einmal zu Liv nach Irland in den Leuchtturm gewünscht.

                                              Liv, Anfang zwanzig, hat ihr Studium der Journalistik in Rekordzeit hingelegt und darf nun für eine Zeitschrift arbeiten. Leider hat sie richtig Pech mit einem Interview (die näheren Umstände klären sich zum Schluss, bzw. Liv legt ihre Naivität ein bisschen ab), sodass sie den Job schnell wieder los ist. Liv gerät dadurch in eine mittlere Krise und will erstmal aus ihrem gewohnten Umfeld fliehen. Da kommt ihr eine besondere Stellenanzeige genau recht: Gesucht wird eine Person, die für sechs Monate sozusagen als "Leuchtturmsitter" in Irland arbeitet. Liv bekommt den Job und damit beginnt ihr persönliches Abenteuer, und dies auch in Liebesdingen.
                                              Ab der Ankunft Livs im Leuchtturm wird auch "Show me the Stars" spannend, prickelnd und romantisch. Mehr sei hier nicht verraten.

                                              Wie schon anfangs geschrieben: Ich habe das Buch verschlungen, weil es grad passte. Mir hat die Vorstellung gefallen, selber mal eine zeitlang in einem Leuchtturm wohnen zu dürfen. Daher war ich immer ganz bei Liv.
                                              Wenn man sich auf eine leichte Geschichte einlassen kann, dann finde ich Show me the Stars genau richtig. Die Folgebände werde ich auf jeden Fall lesen.

                                              Evi2020

                                              Beiträge 9
                                              13.01.2020

                                                Show me the Stars, ist ein Buch das Fernweh und Sehnsucht schafft.
                                                Und natürlich viel Liebe.

                                                Liv war mir von der ersten Seite symphatisch

                                                Liv ,freie Journalistin schreibt nach ihre Meinung schon zu lange ü er klatsch und Tratsch. Nach ein geplatzte Interview u d sie ihr Job verliert kommt alles ganz anders.

                                                Sie bekommt ei. Neuen Job in einem Leuchtturm, wo sie Kjer der sie in Irland in Empfang nimmt ......so beginnt ein neues Leben das alles verändert.
                                                Mich hat die Geschichte von Liv und Kjer sehr gut gefallen. Sie ist herzerwärmend, romantisch,spannend und mit ei e priesen Humor..

                                                Bin s hon auf Buch 2 gespannt.