Kira Mohn

Show me the Stars

Der Beginn einer einzigartigen Romance-Trilogie über drei junge Frauen, einen Leuchtturm und die große Liebe – für alle Fans von Mona Kasten, Laura Kneidl und Colleen Hoover
Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalismusstudium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …


Autorenbild Foto von Kira Mohn

Die  Autorin

Kira Mohn hat schon die unterschiedlichsten Dinge in ihrem Leben getan. Sie gründete eine Musikfachzeitschrift, studierte Pädagogik, lebte eine Zeitlang in New York, veröffentlichte Bücher in Eigenregie unter dem Namen Kira Minttu und hob zusammen mit vier Freundinnen das Autoren-Label Ink Rebels aus der Taufe. Heute wohnt sie mit ihrer Familie in München. Die Romantik darf in ihren Geschichten nicht zu kurz kommen, aber vor allem ist es ihr wichtig, Figuren zu erschaffen, die sich echt anfühlen. «Show me the Stars» ist der Auftakt zu ihrer Leuchtturm-Trilogie. Kira ist auf Facebook und Instagram aktiv und tauscht sich dort gern mit Lesern aus.


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Rezensionen

lesend_durchs_leben

Beiträge 11
19.11.2019

Dieses Buch ist eines meiner Jahreshighlights. Es ist so schön geschrieben, nicht nur romantisch, sondern auch lustige Textstellen sind zu finden. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne in Liebesgeschichten abtauchen möchte, die nicht zu schnulzig sind. Mir hat gut gefallen, dass sich die Story nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Liv und Kjer dreht. Es ging vielmehr um Liv und ihre persönliche Entwicklung.

Einfach für mich eine rundum gelungene, schöne Geschichte.

Emkeyseven

Beiträge 8
29.10.2019

Ich mochte an dem Buch vor allem den Schreibstil, dadurch wurde mir Liv sofort sympathisch. Sie hat Selbstzweifel und wünscht sich eigentlich nur ein bisschen mehr Unterstützung für ihre Ziele. Sie ist Journalistin, aber darf noch nicht über die Dinge schreiben, die sie wirklich interessieren. Sie steckt also in etwas fest und in dieser Auszeit soll ihr hoffentlich eine neue Perspektive einfallen.

Zwar konnte mich ihre Arbeit nicht so fesseln, aber ihre Gefühle schon. Sie ist verloren, aber sie findet neue Freunde, neue Hoffnung, neue Lebensfreude. Dazu gibt es viele tiefsinnige Erkenntnisse und große Gefühle, unabhängig von romantischen Empfindungen.

Die Liebesgeschichte mit Kjer konnte mich aber nicht gerade überzeugen. Kjer ist eigentlich ziemlich distanziert, auch wenn er immer charmant ist. Liv wird von allen gewarnt, auf ihr Herz achtzugeben, aber natürlich liegt diese Entscheidung nicht wirklich in ihrer Hand. Dabei gibt es viele Gerüchte und Geschichten über Kjer und er hat auch ein seltsames Verhältnis zu seinen Groupies. Bei ihm war ich einfach immer viel zu skeptisch, um mich ernsthaft für die Liebesgeschichte interessieren zu können.

Außerdem gibt es in ihrer Geschichte auch einige Wiederholungen, Sie nähern sich an, entfernen sich voneinander, dann können sie nicht ohne einander und dann wieder kommt irgendetwas ans Licht, und sie sehen sich wieder nicht ...

Liv lebt nun in einem Leuchtturm auf einer kleinen Insel und das ist eigentlich eine schöne Kulisse, aber dass sie ständig von irgendjemandem hin und her geschippert wird, fand ich schon fast etwas nervig.

Fazit
In "Show me the Stars" gefiel mir der Schreibstil, aber mit der Liebesgeschichte bin ich nicht so warm geworden.

dawn_woodshill

Beiträge 18
18.08.2020

"Show me the Stars" ist der umwerfende Auftakt der Leuchtturmtrilogie von der Autorin Kira Mohn.

Dies ist mein erstes Buch der Autorin gewesen und mit Sicherheit nicht mein Letztes!

Das Cover ist ein wahrer Traum und konnte mich sofort in seinen Bann ziehen. Zudem passt es auch unheimlich gut zum Inhalt und es ist eben wirklich super schön anzusehen.

Tatsächlich ist dieses Buch ein wahres Highlight für mich geworden und hat sich schon innerhalb kürzester Lesezeit zu meinen Lieblingen gesellt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe ich praktisch inhaliert.

Die Hauptprotagonistin Liv ist mir sofort ans Herz gewachsen und ich habe mit ihr gelacht, geweint und mich auch mit ihre zusammen verliebt... Nachdem sie beschließt eine Auszeit zu nehmen, zieht die junge Frau alleine in einen Leuchtturm auf einer sonst unbewohnten Insel. So will sie die Möglichkeit haben, ihre Gedanken zu ordnen und sich über Einiges klarzuwerden. Allerdings hat sie nicht mit dem äußerst attraktiven Kjer gerechnet, der sie mit Lebensmitteln versorgen soll und generell ihr erster Ansprechpartner ist.

Doch eigentlich ist Liv nicht auf eine Beziehung aus und es war schon gar nicht geplant, dass sie langsam aber sicher ihr Herz an einen ortsbekannten Aufreißer verliert. Doch egal wie sehr sie sich dagegen wehrt... die Gefühle vergehen nicht. Denn Kjer ist zwar als Aufreißer bekannt, aber behandelt Liv als wäre sie etwas unfassbar Besonderes und wie soll man da schon widerstehen können?

Ich habe mich verliebt. In Kjer, das Setting, die Charaktere und die Handlung. Ich finde gerade gar keine Worte die diesem Buch gerecht werden könnten.

"Show me the Stars" lädt zum Täumen, Wohlfühlen und Verlieben ein und ich hatte einfach ein wunderschönes Gefühl beim Lesen. Ich habe jetzt noch ein Lächeln auf dem Gesicht, wenn ich daran denke und ich werde es sicher noch einige Male rereaden.

Trotzdem freue ich mich schon sehr auf die anderen beiden Teile der Trilogie!

April1985

Beiträge 7
19.06.2020

Aufgrund der vielen positiven Meinungen musste ich das Buch natürlich auch lesen. Leider hat mich die Geschichte um Liv und Kjer nicht wirklich abgeholt.
⭐⭐⭐
Die 22-jährige Liv verliert wegen eines verpatzten Interviews ihren Job bei einer Zeitung. Kurzerhand und vom Alkohol benebelt beschließt sie sich als Housesitter in Irland zu bewerben, wobei das Haus ein einsamer Leuchtturm ist, den sie für 6 Monate betreuen soll. Auf irischen Boden angekommen, trifft Liv auf den musikalischen Frauenhelden Kjer, der Liv während ihres Aufenthaltes mit allem Notwendigen versorgen soll. Bald schon sieht Liv in Kjer mehr als für sie gut ist.....
⭐⭐⭐
Die Handlung an sich finde ich süß, wenn auch etwas vorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin ist genretypisch einfach und flüssig und liest sich wirklich angenehm. Ich mag es zwischendurch Bücher zu lesen bei denen ich nicht wirklich mitdenken muss.
Leider kam nicht wirklich Spannung in die Geschichte. Die Ereignisse plätschert irgendwie so dahin und ich war wirklich kurz davor abzubrechen. Allein weil ich Liv und Kjer so sympathisch fand und den beiden eine Chance geben wollte, habe ich das Buch beendet.
⭐⭐⭐
Fazit: "Show me the Stars" ist eine ganz schöne Geschichte, allerdings ohne Spannung und meines Erachtens zu vielen Längen. Kann man zwischendurch zum Abschalten lesen, muss man aber nicht.

weberin

Beiträge 22
21.01.2020

Was für ein tolles Cover war der erste Gedanke, den ich hatte, als ich das Buch sah. Und dann hat mich auch noch der Klappentext überzeugt. Ich musste es also lesen, auch wenn ich mich sonst ein wenig zurückhalte, wenn ein Buch der Anfang einer Reihe ist, die noch nicht fertig erschienen ist.

Aber zum Inhalt, der dem Cover in nichts nachsteht: Liv ist eigentlich Journalistin. Eigentlich… denn un-eigentlich arbeitet sie nur als freie Mitarbeiterin in der Klatschredaktion. Sie sieht ihren großen Durchbruch kommen, als es ihr gelingt ein Interview mit einer äußerst zurückgezogenen Schauspielerin zu führen. Leider geht das alles ziemlich schief. Ihr Chef ist so sehr enttäuscht, dass er sie rauswirft und Liv vor den Trümmern ihrer Existenz steht.

Doch dann kommt wie ein Wink des Schicksals eine Stellenanzeige daher, die sich besonders vielversprechend liest: Ein halbes Jahr weg von der Zivilisation und als Housesitter einen alten Leuchtturm vor der Küste Irlands bewohnen. Kost und Logie gratis.

Liv ergreift die Möglichkeit, sich ein halbes Jahr lang in der Einsamkeit eines Leuchtturms auf ihr Schreiben zu konzentrieren und nimmt die Stelle als „Leuchtturmwärterin“ an. Was sie aber noch nicht weiß ist, dass sie in der kleinen Küstenstadt Castledunns vielleicht sogar die Liebe ihres Lebens kennenlernen wird.

Der Roman ist wunderbar vor der Küste Irlands in Szene gesetzt und erweckt beim Lesen tatsächlich die Sehnsucht nach dem satten Grün der irischen Insel und den Weiten des Meeres. Die Liebesgeschichte zwischen Kjer und Liv ist natürlich auch eine, die zum Träumen einlädt. Für mich war „Show me the stars“ tatsächlich eines der Buchhighlights in letzter Zeit und ich habe auch die beiden anderen Teile der Trilogie gelesen.

xthelittlerose.books

Beiträge 13
14.10.2019

Stell dir vor du hast jahrelang auf ein Ziel hingearbeitet. Du hast dein Journalismusstudium in Rekordzeit absolviert und das auch noch vollkommen ohne Unterstützung deiner Mutter. Um genau zu sein, verurteilt sie dich sogar für deine Berufswahl. Nichtsdestotrotz hast du deinen Traum verfolgt, bist bei einer renommierten Zeitschrift untergekommen und schließlich deinen ersten niveauvollen, gut recherchierten Artikel für diese Zeitschrift, bei der du dich seit Monaten abrackerst, verfasst. Doch kurz bevor dein Artikel veröffentlicht werden soll geht einfach alles komplett schief und du verlierst schlussendlich den Job auf den du so lange hingearbeitet hast. Genau dies ist unserer Protagonistin Liv passiert. Nun steht sie also vor der großen Frage: „Wie soll es weitergehen?“.

Unter dem Einfluss von etwaaas zu viel Alkohol bewirbt sie sich als Haussitterin für einen Leuchtturm in Irland. Am nächsten Morgen als sie von ihrem Telefon geweckt wird weiß sie nicht mehr so viel vom vorherigen Abend, wie sie eigentlich sollte. Dennoch nimmt sie das Bewerbungsgespräch für den Job als Leuchtturmsitterin an. Gesagt getan. Wenig später befindet sie sich im Wohnzimmer eines netten, sympathischen älteren Mannes, welcher ihr prompt anbietet den Job an sie zu vergeben. Liv nimmt an. Warum auch nicht? Sie weiß gegenwärtig sowieso nicht wie ihre nächsten Schritte aussehen sollen. Warum dann nicht in einen Leuchtturm darüber nachdenken?

Wohnung untervermietet, Outdoor Bekleidung gekauft und schon sitzt Liv im Flugzeug nach Irland. Dort angekommen wird sie von einem gutaussehenden Iren namens Kjer in Empfang genommen. Er bringt sie nicht nur zu der Pension, in der sie die erste Nacht verbringen wird, sondern später auch zur und von der Insel, auf der sie wohnen wird und beliefert sie wöchentlich mit Nahrungsmitteln.

Charaktere:

Wir lernen Liv zunächst als sehr zielstrebig und ernst kennen. Sie hat sehr hart darauf hingearbeitet Journalistin zu werden und dafür auch auf viel Spaß verzichtet, um stattdessen zu lernen. Im Zuge dessen hat sie ebenfalls nicht wirklich Freundschaften in den letzten Jahren schließen können. Wie bereits erwähnt hat Liv leider keinerlei Rückhalt von ihrer Mutter erhalten. Glücklicherweise waren ihre Großeltern dafür umso liebevoller, sodass Liv schließlich auch bei ihnen einzog, anstatt weiter mit ihrer Mutter häufig von einer Stadt in die nächste zu ziehen. Nach dem Tod ihrer Großmutter entschied sich allerdings ihr Großvater dazu zu einem Brieffreund, den er schon seit Jahren regelmäßig schreibt, zu ziehen. Dadurch stehen Liv und er nun nur noch in postalischen und telefonischen Kontakt. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass er ihr nicht dennoch mit Rat und Tat zur Seite steht und ihren Umzug durchaus befürwortet.
Es ist schön, wie man im Buch Livs Entwicklung mitverfolgen kann. Sie lernt nach und nach sich ihren Ängsten zu stellen und schafft es außerdem endlich eine richtige Freundschaft zu schließen. Des Weiteren lernt sie auch wie wohltuend Ruhe und Zeit für sich selbst sein kann. Erst durch das Leben auf der Insel lernt sie die Natur, um sicher herum, zu würdigen und nicht jede freie Minute mit Arbeit zu füllen. Und vor allem wie positiv dies sich auf einen Menschen auswirken kann.

Schon bei ihrer ersten Begegnung ist Liv von Kjer fasziniert, doch es dauert nicht lange, bis sie von seinem zweifelhaften Ruf erfährt. Kjer ist zwar nett und charmant, aber leider auch ziemlich beziehungsunfähig. Seit es eine schicksalhafte Wendung in seinem Leben gab, hat Kjer nur noch das Bett mit Frauen geteilt. Doch wird sich Liv wirklich von seinem Ruf abschrecken lassen? Und, wenn nicht wird er auch sie wegstoßen oder wird er schließlich doch jemandem erneut sein Vertrauen schenken?

Neben Liv und Kjer dürfen wir viele andere liebevoll ausgearbeitete Charaktere kennenlernen, mitunter beispielsweise den liebenswerten Leuchttumeigentümer, welcher Liv trotz ihrer peinlichen E-Mail eine Chance gab. Airin, welche eine wunderschöne kleine Pension führt und sich schnell als eine wahre Freundin für Liv herausstellt. Außerdem könnt ihr euch auch auf Livs Großvater, die Kellnerin Seanna und viele weitere Menschen freuen, die „Show me the Stars“ erst so richtig zum Leben erwecken.

Schreibstil/Spannungsbogen:

Worin ich mich haltlos verliebt habe, ist das Setting der Geschichte. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie gerne ich selbst in einen Leuchtturm an der irischen Küste gezogen wäre. „Show me the Stars“ war für mich ein richtiges Wohlfühlbuch. Ich habe es einfach wahnsinnig genossen in diese Geschichte abzutauchen. Man muss natürlich zugeben, dass es kein spannungsgeladenes Buch per se ist. Dennoch hat die Autorin geschafft einige Wendungen und andere Kleinigkeiten einzubauen, welche mich überrascht und mir gut gefallen haben. Wie ihr euch vielleicht denken könnt, hat mir der Schreibstil ebenfalls wirklich gut gefallen. Er war wirklich angenehm und hat das Setting perfekt abgerundet.

Fazit:

Für mich ist „Show me the Stars“ eines meiner Jahresfavoriten!
Ich habe daran einfach alles geliebt. Bereits vor dem Erscheinen hatte ich mich mehrere Wochen auf das Buch gefreut und war dann umso glücklicher, als es mich auch wirklich begeistern konnte. Ich kann dieses Buch einfach jeden ans Herz legen, der gerne in einer Geschichte versinken möchte, in welcher er sich gänzlich wohlfühlen kann. Vor allem für den Herbst finde ich dieses Buch einfach so passend, weil es auch in dieser Jahreszeit spielt und man sich sozusagen wie die Protagonistin zu Hause einkuscheln kann. Was vielleicht auch noch anzumerken ist, „Show me the Stars“ ist zwar durchaus ein Liebesroman (bzw. Young Adult Roman), aber es dreht sich nicht nur um die Romanze zwischen Liv und Kjer. Mir hat gut gefallen, dass eher Livs persönliche Entwicklung im Mittelpunkt stand und ihr Interesse an Kjer einfach in die allgemeine Handlung eingeflochten wurde, anstatt sie zu dominieren. ♥

querleserin

Beiträge 15
eine Antwort 01.10.2019

Irische Leuchtturm Liebe

Der Liebesroman „Show me the Stars“ ist der erste Band der „Leuchtturm – Trilogie“ von Kira Mohn. Die Liebesgeschichte ist zwar in sich abgeschlossen, aber ich bin mir sicher, man trifft einige der Personen im zweiten Band wieder.
Liv meldet sich, nachdem sie ihre Arbeitsstelle verloren hat, auf eine mysteriöse Anzeige, die eine Auszeit verspricht. Es stellt sich heraus, dass hinter der Anzeige ein älterer Mann steckt, der einen Housesitter für einen Leuchtturm in Irland sucht. So kommt es, dass sich Liv kurze Zeit später auf einer winzigen Insel vor der Küste Irlands wiederfindet – in einem Leuchtturm namens Matthew. Der einzige Mensch, den sie regelmäßig sieht, ist Kjer, der ihr Lebensmittel auf die Insel bringt und sie hin und wieder mit ins Dorf nimmt. Mit der Zeit fühlt sie sich immer mehr zu dem unnahbaren, geheimnisvollen Iren hingezogen.

Das Schönste an dem Buch sind die großartigen Landschaftsbeschreibungen, die mich an die raue irische Küste entführt haben. Auch die Personen sind sympathisch beschrieben, obwohl ich gerne tiefer in Livs und Kjers Gefühlswelt eingetaucht wäre. Gerade Kjer hat unglaublich viel durchgemacht, trotzdem erfährt man nur sehr oberflächlich, wie es ihm damit geht, da das gesamte Buch aus Livs Sicht erzählt wird. Auch wenn man Liv besser kennenlernt, wurde ihre Vergangenheit, für mich, nur unbefriedigend behandelt. Trotz meiner Kritikpunkte, fand ich die Liebesgeschichte zwischen Liv und Kjer sehr schön. Außerdem mochte ich die Nebenfiguren, über die man in den Folgebänden sicher noch mehr lesen wird.

Insgesamt erzählt „Show me the Stars“ eine schöne Liebesgeschichte mit sympathischen Protagonisten und Nebenfiguren, vor einer wundervollen Kulisse. Ich werde die anderen beiden Teile der Leuchtturm Trilogie auf jeden Fall lesen.

  • KleineDott

    Beiträge: 10
    03.06.2020

    Würdest du denn das Buch für Irland Liebhaber empfehlen?

    • querleserin

      Beiträge: 15
      04.06.2020

      Nur wenn sie auch gerne Liebesgeschichten lesen. ;-)

Drakonia

Beiträge 6
17.09.2019

Liv ist eine Journalistin, die durch ein verpatztes Interview ihren Job verloren hat. Während sie sich deprimiert nach einer neuen Stelle umschaut, wird sie auf eine Anzeige im Internet aufmerksam. Dort wird ein Housesitter für sechs Monate gesucht. Warum nicht, denkt Liv sich, zu verlieren hat sie eh nichts. Sie bewirbt sich und beskommt die Stelle. Ein halbes Jahr Irland. In einem Leuchtturm. Doch sie lernt nicht nur Irland und den Leuchtturm kennen, sondern auch einen ziemlich gut aussehenden Iren...



Ich war sehr positiv von der Geschichte überrascht. Ich bin ohne große Erwartungen an die Geschichte gegangen. Das Cover gefiel mir, sowie auch der Klappentext. Mir hat die Story um Liv und Kijer so gut gefallen. Sie sind beide so tolle Charaktere. Beide sind nicht perfekt, es ist keine heile rosa Welt in der sie leben. Es gelingt nicht alles sofort und beide Charaktere haben ihre Vergangenheit und Probleme. Auch die Nebencharaktere wie Airin oder der Vermieter des Leuchtturms sind sehr tolle Charaktere mit Tiefe. Hier wurde sich wirklich Gedanken gemacht, dass hat mir sehr gut gefallen.

Das Setting war so gut beschrieben, das ich zwischen durch dachte, ich sitze im Leuchtturm und lese das Buch. Ich bin in Irland. Ich konnte mir alles so gut vorstellen. Das Wasser, den Pub, den Leuchtturm. Selbst die Schafwiesen.



Der Schreibstil ist wunderbar gewählt. Es war sehr angenehm zu lesen. Alles war so authentisch geschrieben, dass man irgendwie das Gefühl hatte, man ist dabei. Die Geschichte um Liv und Kijer ist herzergreifend, romantisch, spannen und witzig.

Fazit

Ein absolutes, überraschendes Highlight.

5 von 5 Büchern

Dark Rose

Beiträge 32
31.07.2019

Ein sensibler Leuchtturm, wunderschöne Landschaft und das Meer - was will man mehr?


Livs Leben liegt in Trümmern. Gerade noch sah alles danach aus, als würde sie bald die Karriereleiter hinauffallen, doch plötzlich steht sie ohne Job da und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Da kommt ihr eine verrückte Stellenanzeige genau richtig. 6 Monate soll Liv Housesitterin für einen Leuchtturm auf einer einsamen irischen Insel spielen, der nicht gern allein ist – laut Besitzer. Da sie keine Alternativen hat und sowieso nach einer Möglichkeit sucht ihr Leben neu auszurichten entscheidet sie sich dafür und schon wenig später ist sie dort. Ohne Gepäck – das ist in Dublin geblieben – und um eine Bekanntschaft reicher: ein junger, gutaussehender Mann namens Kjer, der sie vom Flughafen abholt und zu ihrem Hotelzimmer bringt von wo aus sie am nächsten Tag von ihm zur Insel gebracht wird.

Ich fand Liv sympathisch, aber sehr, sehr naiv. Ich wusste gleich, warum sie ihren Job verloren hat, aber ihr wird es erst wenige Seiten vor Schluss klar, als es ihr jemand anderes sagt? Na ja vielleicht bin ich zynischer als sie aber das kam mir irgendwie total unrealistisch vor. Was mich zudem noch gestört hat war, dass sie sich sobald Kjer auftaucht in ein Teenie-Fan-Girl verwandelt und ziemlich lange braucht, um über dieses Verhalten hinweg zu kommen. Sie himmelt Kjer an, obwohl er ein ziemlicher Aufreißer zu sein scheint und sie jeder davor warnt mehr zu erwarten als ein bisschen Spaß, trotzdem tut sie genau das.

Andererseits ist ihre Idee einen Blog über ihr Abenteuer zu starten wirklich gut! Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass mich ihre Abonnentenzahl schon etwas neidisch macht, aber gut, 6 Monate Leuchtturm mit malerischer Landschaft ist auch exotischer als Buchrezensionen.

Kjer war für mich am Anfang ein Buch mit sieben Siegeln. Ich wusste nicht, was ich von ihm halten soll, bis man langsam aber sicher immer mehr über ihn und seine traurige, fast schon tragische Vergangenheit erfuhr. Er tat mir schrecklich leid und auf einmal ergab alles einen Sinn.

Das Buch an sich hat mir gut gefallen. Es weckt Fernweh nach Irland – wo ich im Übrigen schon immer mal hin wollte – vor allem durch die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen. Was mir auch sehr gut gefiel, waren die Nebencharaktere, zwei davon bekommen in den Folgebänden ihre eigene Geschichte, die selbstverständlich mit Matthew, dem Leuchtturm verwoben ist.
Das Buch lädt zum Träumen ein und ich denke es gibt keine Frau, die nach der Lektüre nicht am liebsten selbst Leuchtturm-Housesitterin werden wollen würde, solange Matthew dieser Leuchtturm ist und vor seinen Fenstern die wunderschöne Landschaft und das Meer auf einen wartet. Ich zumindest würde am liebsten sofort die Koffer packen, vorausgesetzt es würde auch auf mich ein Kjer warten.


Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen, allerdings hat mich die Protagonistin Liv ab und an ziemlich mit ihrer Naivität genervt. Ich wollte sie immer wieder schütteln und sagen: „mensch Mädel schalt dein Hirn ein!“ Aber gut, kurz vor dem Ende, wurde das endlich besser. Abgesehen davon hat mir das Buch wirklich gefallen. Es eignet sich zum Lese-Urlaub (Urlaub nur durch Lesen, also ohne wirklich die Koffer zu packen) aber auch zum Wegträumen. Ich kann es wirklich empfehlen, allerdings muss man wirklich viel Geduld mit Liv haben.

Lxllx

1 Beitrag
24.07.2019

Die 22-jährige Journalistin Liv hat ein Interview verpatzt und muss daher nach einem neuen Job Ausschau halten. Daraufhin stößt sie auf eine Anzeige, die Auszeit verspricht. Somit wird sie für die nächsten sechs Monate Housesitterin eines Leuchtturms in Irland, der auf einer einsamen Insel steht. Und dort lernt sie den sehr attraktiven Kjer kennen. Doch ist er bereit für eine feste Beziehung?

Die Story habe ich als eher ruhig empfunden, aber als sehr angenehm ruhig. Dadurch kam die tolle Atmosphäre sehr gut zur Geltung und das verleiht dem Ganzen mit den Tiefgang, der den besonderen Charme der Geschichte ausmacht. Man merkt, wie viel Liebe in diesem Buch steckt.
Durch die tolle Atmosphäre fliegen die Seiten so dahin und man verliert sich einfach in Irland.

Diese liebevolle Art macht sich aich in dem Shreibstil bemerkbar. Dieser ist locker, humorvoll und oft auch sehr detailreich.

Gleiches gilt für die Charaktere. Diese sind sehr lebendig und liebevoll gestaltet. Dies gilt für die Nebencharaktere genauso wie für die Protagonisten. Man merkt, dass die Charaktere sich im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln und das ist sehr schön mit anzusehen.

Der Charme der Landschaft sowie des Leuchtturms und der urigen Kleinstadt in der Liv landet haben mein Herz erwärmt und somit ist "Show me the stars" definitiv ein Wohlfühlbuch.

Insgesamt ist "Show me the stars" ein Buch mit toller Atmosphäre in dem man leicht versinken kann und geeignet für alle, die leicht kitschige Romane für eine gute Unterhaltung suchen. Egal, ob für Sommer oder Winter.Ich habe es jedenfalls sehr genossen.

Natalie Hosang

Beiträge 4
eine Antwort 18.07.2019

Rezension zum Buch Show me the Stars (Leuchtturm-Trilogie 1) von Kira Mohn



Meine Meinung zum Buch:

Wenn ein einziger Blick auf ein Cover Herzklopfen auslöst und die Augen sich nicht abwenden können, wenn der Klappentext dich hibbelig wie ein Kind werden lässt und du es kaum noch erwarten kannst die Seiten aufzuschlagen, dann wurde ein neuer Stern geboren der den wunderschönen Namen „Show me the Stars“ trägt.

Kira Mohn erschafft mit diesem Buch weder eine weitere Klischee behaftete Romance Geschichte, noch ein Werk, dass bloß wie ein Abklatsch rüber kommt, langweilt, da man es zu genüge kennt. Was Kira Mohn erschafft ist ein Bestseller Highlight vom Feinsten.

Ich liebe alles an und in diesem Buch. Angefangen beim wunderschönen Schauplatz Irland und einem Leuchtturm der Fernweh und Sehnsucht in mir weckte, hinüber zu den Protagonisten die ich nicht mehr loslassen wollte, bis hin zur Story selbst, die mir mein Herz stahl, sich darin einnistete und mich mit einer Leere zurück ließ, die mir allein beim Gedanken daran Tränen in die Augen treibt.

Ich war schon nach kurzer Zeit gefangen und im Bann der Seiten gefesselt, musste alles in mich aufnehmen als gäbe es kein morgen mehr. Besonders als ich Liv traf und teile meiner selbst in ihr erkannte. Ein Charakter dessen Persönlichkeit nachhaltig Eindruck hinterlässt, jene die sich in deine Seele brennen.

Kira Mohn führte mich mit ihrem Schreibstil auf ein emotionales hoch tief das jedem Wellengang Konkurrenz gemacht hat. Sie zeichnete Bilder in meinen Kopf, erschuf ein Setting zum träumen, dahinschmelzen, verweilen und verlieben und präsentierte detailreiche, ausdrucksstarke Worte die mich nicht mehr losließen.

„Show me the Stars“ ist so facettenreich wie ein Juwel und glänzt nicht nur von außen oder kommt mit Oberflächlichkeit daher. Dieses Buch handelt von Mut, Hoffnung und Verzweiflung, Neuanfängen und Rückschlägen, Ängsten und Enttäuschungen ...
Aber vor allem von Liebe, Freundschaft und Selbstfindung. Eine Geschichte die ans Herz geht, tiefgründig und bedeutungsschwer.


Mein Fazit zum Buch:

Ein Stern wurde geboren. Strahlend hell, außergewöhnlich, einzigartig und unerreichbar scheinend. Doch dieser Stern befindet sich nicht Millionen von Kilometern entfernt. Er befindet sich unter einem glänzenden Kleidchen, bringt eine Wagenladung Emotionen mit, zeigt Dir neue Herzens Charaktere und hört auf den Namen „Show me the Stars“.

Du findest ihn dort wo dein Herz wartet, darauf ein neues Highlight zu entdecken, dass lange nachhallt. Begebe dich ins traumhaft schöne Irland zu einem Leuchtturm der dein Leben verändert, deine Sinne raubt und deine Seele zum brennen bringt.


Meine Bewertung für dieses Buch:

5/5 Sterne

  • Paulaaa

    Beiträge: 50
    13.09.2019

    Ich muss sagen, ich war dem Buch gegenüber etwas abgeneigt, weil so ein riesen Hype darum gemacht wurde, aber deine Rezi hat mich jetzt doch neugierig gemacht.

Alena.liest

Beiträge 11
20.03.2021

Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, weil mich Kira Mohn mit "Wild like a river" letztes Jahr umgehauen hat. Ich habe mich sofort in ihre kunstvollen, imaginären Landschaften und in ihren charmanten Schreibstil, sowie in ihre liebenswerte Charaktere verliebt. Mit einer Leichtigkeit, hat sie mich mit fiebern lassen und ich hatte selbst das Gefühl in der frischen Natur mal wieder tief durchatmen zu können.
Leider war es dieses Mal aber nicht in allen Themenbereichen so erfreulich. Der humorvolle Schreibstil und die detaillierte Art Landschaften zu beschreiben, waren auch in diesem Buch durchaus vorhanden, aber die Geschichte hat mich größtenteils kalt gelassen. Zuerst einmal, war die Story mit Dana sehr vorhersehbar und mich hat es gestört, wie klettig Liv ist. Nicht nur an Dana, sondern im Laufe des Buchs, scheint es als könnte sie auch Kjer keine Sekunde alleine mehr gönnen. Sie kam so naiv rüber, da sie einfach nicht auf ihre wahren Freunde gehört hat und es immer wieder versucht hat. Ich kann mir vorstellen, dass viele das Durchhaltevermögen nennen, da sie aber nicht wirklich etwas von seiner Vorgeschichte wusste, fand ich es eher nervig. Doch sie war nicht die einzige Charakter mit dem ich nicht warm werden konnte, auch mit Kjer hatte ich meine Schwierigkeiten. Er ist der typische Ich -habe-so-eine-schlimme-Vrgangenheit-und-deswegen-terrorisiere-ich-jetzt-meine-liebevollen-Mitmenschen-Art, die ich einfach nicht mochte. Man kann sich eben nicht immer hinter seiner traurigen Vergangenheit verstecken und das ständige hin und her zwischen den Beiden war einfach nicht schön mit anzusehen. Sie gibt ihm dutzende neue Chancen in ihrer Großmütigkeit/ Naivität, er vermasset es dutzende Male aufs neue. Leider war zwischen den Beiden auch nicht wirklich eine starke Anziehung, eine anfängliche Liebe oder ähnliches zu erkennen. Vor allem von seiner Seite aus nicht. Brutal gesagt: Es war nur knutschen Sex, "Ich kann das nicht" und tschüss. Die Chemie zischen den Beiden hat meiner Meinung nach einfach nicht bestimmt.
Die Storyline mit Dana war ebenso sehr vorhersehbar und wirkte, als hätte man damit versucht das Buch noch spannender zu machen. Dieser Versuch ist meines Erachtens leider gescheitert. Auch die Geschichte mit ihrer Mutter blieb ohne einen richtigen Schlussstrich, was ich sehr schade finde, da man einfach merkt, wie sehr sie das immer noch belastet und das wird sicherlich auch nicht besser, nur weil sie nun einen Mann an ihrer Seite hat. Diese unvollständigen Nebenhandlungen sind allerdings auch viel zu kurz gekommen, da der Schluss einfach ruckartig und viel zu überstürzt kam. Ich wusste gar nicht wie es um mich geschieht und schon scheinen die Beiden zusammen zu wohnen? Ich hatte noch nicht einmal eine Chance, die zwei als Par kennen und lieben zu lernen. Da sie mich ja vorher auch noch nicht überzeugen konnten, war ist es sogar am Schluss dabei geblieben. Ich hoffe, dass wenigstens in den nächsten Bücher, die Leser etwas mehr von dieser Liebe zu spüren bekommen.
Denn sind wir mal ehrlich, ich bi viel zu verliebt in Kira Mohns Art Geschichten zu erzählen, als das ich diese Reihe nun so unvollständig ruhen lassen könnte.
Fazit: Dieses Buch ist leider nicht wirklich meinen Erwartungen gerecht geworden, denn auch wenn der Schreibstil wieder Klasse war, waren es meines Erachtens die Charaktere und die Handlung eher nicht. Ich hoffe, dass wird sich im nächsten Buch bessern und bin jetzt schon gespannt, wie mir Sennas Geschichte gefallen wird.

Sabrinas_bookish_wonderland

Beiträge 14
20.01.2021

Meine Meinung:
Cover: Das Cover zeigt uns die Wilde raue See die aber auch beruhigend wirken kann. Ansonsten ist es für mich eher unspektakulär.

Leserstimme: Die Stimme von Marie-Isabel Walke ist wirklich extrem angenehm zu hören. Dadurch viel es mir wirklich leicht mich in Liv hineinfühlen zu können.

Story: Liv entdeckt eine Anzeige für ein Housesitting Job. Nach dem sie sich beworben hat und diesen Job erhält, begleiten wir Liv auf ihrer Reise auf eine kleine Insel auf der sie sich eine Auszeit nehmen möchte. Diese Chance nutzt sie um Ihre Gedanken, Ziele und Wünsche neu zu sortieren und Ihrem Leben wieder etwas Struktur zu verleihen.
Wo mit sie jedoch nicht gerechnet hat ist das sie sich natürlich direk in einen ansässigen Bewohner verliebt.
Leider war es für mich irgendwann vorhersehbar was passiert und daher nicht all zu spannend.
Jedoch kurz vor Ende habe ich dann mal so gedacht, 'Entschuldige? Wie kam es denn jetzt dazu das sie ihr Leben in Hamburg Aufgibt etc?'

Das bleibt leider immer ein Rätsel, wobei ich jedoch überlege ggf das Buch nochmal zu lesen in der Hoffnung dann eventuell mehr Infos diesbezüglich zu erhalten.


Fazit:
Wie liebe zur Selbstfindung beitragen kann

bluetenzeilen.blog

Beiträge 25
09.08.2020

Titel: Show me the Stars
Autor: Kira Mohn
Verlag: Kyss
Preis: 12,99€


Zum Inhalt:

Liv ist freie Autorin bei einem Magazin und möchte dort endlich festangestellt werden. Allerdings fehlt ihr dazu die große Story. Als sie diese hat und ihrem Chef vorlegt, glaubt sie es endlich geschafft zu haben. Allerdings endet alles ganz anders. Ihre Story wird nicht veröffentlicht und irgendwie scheint alles schief zu laufen. Liv will einfach nur weg. So ist klar, dass als sie eine Anzeige entdeckt das Jemand einen Housesitter für einen Leutturm ganz weit weg sucht sie nicht Nein sagen kann. Nur kurze Zeit später steht sie vor diesem Leuchtturm auf einer einsam Insel von der sie mit einem Boot abgeholt werden muss und wo ihr ein gutaussehender Ire den Kopf verdreht.

Meine Meinung:

Als aller erstes muss gesagt sein, dass ich den Schreibstil wirklich sehr gut finde. Man kommt schnell in das Buch rein und möchte unbedingt wissen wie es weitergeht.

Liv ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie hat eine sehr enge Beziehung zu ihrem Großvater, dafür eine nicht so gute mit ihrer Mutter was sie ein wenig belastet. Ihre Angst vor der Dunkelheit hat sie einfach sehr menschlich gemacht und ich habe sie sehr für ihren Mut bewundert irgendwo fremdes neu Anzufangen und alleine in einem Leuchtturm zu leben.

Am besten an Liv fand ich auch ihre Kühlschrankmeditation, welche ich selbst von mir kenne.

Kjer fand ich auch sehr gut. Er ist sehr verschlossen und das er Liv verletzt hat fand ich nicht so toll, aber er hat es wieder gut gemacht und ich musste ihm einfach verzeihen.

Airin war ein Charakter, auf dessen Geschichte ich mich schon riesig freue. Sie wurde zu einer guten Freundin von Liv und war genau das was diese auch gebraucht hat.

Was mich ein wenig gestört hat, war das eine Sache (ich möchte hier nicht zu viel verraten um niemanden zu spoilern) so vorausschauend war. Bereits auf den ersten Seiten wusste ich ganz genau, wie es mit dieser einen Sache ausgehen wird.
Allerdings hat dieser Teil meiner Meinung nach nicht so viel vom Buch ausgemacht.

Dafür fand ich die Beschreibung von der Insel und den Orten, die man mit Liv in Irland besuchen konnte unglaublich gut. Ich habe mich manchmal gefühlt, als wäre ich selber dort gewesen.

Das Cover des Buches ist einfach nur wunderschön und jedes Mal wenn ich es sehe, denke ich an die Insel mit dem Leuchtturm und wie das Wasser gegen die Klippen prallt.

Marian

Beiträge 28
07.08.2020

Liv und die einsame Insel...
Der Roman von Kira Mohn ist sehr interessant und romantisch. Er mach neugierig auf "Mee(h)r!
Er ist in einem sehr flüssigen und verständlichen Schreibstil verfasst, umgeben von Selbstfindung, Freundschaft und Romantik.
Die Charaktere sind sehr gut und auch überzeugend dargestellt. Liv ist nicht so perfekt wie es ihre Mutter eigentlich etwartet. Als freie Journalistin verliert sie ihren Job. Um nicht arbeitslos zu werden, meldet sie sich auf eine Stellenanzeige für einen Housesitter-Job. Liv bekommt den Job, allerdings ist dieser auf einer einsamen Insel Irlands auf einem Leuchtturm. Sie betrachtet diese sechs Monate als Auszeit. Wird diese Zeit ihr bisheriges Leben verändern?!
Ich kann diesen Roman sehr weiterempfehlen.

eileens good vibes

Beiträge 16
28.07.2020

In der Geschichte geht es um Liv und Kjer. Zwei Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Liv war mir in vielerlei Hinsicht zu Naiv aber trotzdem hatte sie mit ihrem Charakter es geschafft mein Herz zu berühren. Sie hatte es nie einfach. Ihre Mutter ist beruflich bedingt viel unterwegs, daher hatte Liv als Teenie beschlossen bei ihren Großeltern zu bleiben um nicht ständig weiter umziehen zu müssen. Sie liebt Journalismus aber findet dennoch keine Festanstellung. Als ein wichtiges Interview in den Sand gesetzt wird beschließt sie auf eine Kontaktanzeige in Irland zu reagieren. Sie soll für 6 Monate einen Leuchtturm bewachen. In den 6 Monaten lernt sie viele neue Leute kennen und vor allem lernt sie sich selbst kennen.

Kjer hat es Liv angetan doch er verkörpert den Bad Boy in der Geschichte. Doch wie jeder Bad Boy hat auch ein Geheimnis, etwas das ihn zu dem gemacht hat, dass er heute ist. Und als man davor erfuhr tat er mir richtig leid. Wie viel Schmerz kann ein Mensch ertragen?

Liv war die erste Frau die Kjer tief berührte, im Herzen.

Teil 1 der Leuchtturm-Reihe fand ich ganz gut allerdings bleibt mir Liv für ihr Alter in vielen Punkten zu Naiv.

___tintenherz

Beiträge 12
15.07.2020

Das Cover finde ich wirklich unfassbar schön und gelungen. Die Farben sind gut ausgewählt und bilden einen schönen Kontrast zueinander. Außerdem passt es perfekt zu der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin @kira.minttu ist wahnsinnig flüssig und leicht zu lesen. Ich bin nur so über die Seiten geflogen und hatte das Buch schnell durchgelesen. Die ersten Seiten wurden ein wenig in die Länge gezogen, allerdings war das für die weitere Geschichte notwendig. Die Idee hinter der Story fand ich wirklich interessant und wurde nicht enttäuscht. Die Charaktere wurden unfassbar gut ausgearbeitet und sind mir sofort ans Herz gewachsen. Das Buch wurde aus Liv‘s Perspektive geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Liv tat mir in einigen Situationen wirklich sehr leid, wie sie da so einsam und allein in ihrem Leuchtturm saß. Aber sie ist eine wirklich starke Frau und ich habe es wirklich bewundert, wie sie das Ganze gemeistert hat. Ein bisschen bewundert und angehimmelt habe ich natürlich auch den männlichen Protagonisten Kjer. Er hat etwas sehr geheimnisvolles an sich und lässt niemanden nah an sich heran. Ich habe dem Ende regelgerecht entgegengefiebert. Der Schluss hat mir sehr gut gefallen, ging mir persönlich aber etwas zu schnell. Allerdings freue ich mich auf die anderen beiden Bände der Trilogie und hoffe, noch ein bisschen von Liv und Kjer mitzubekommen. Abschließend muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat, das die Geschichte in Irland spielt. Ich wollte da schon immer mal hin und habe mich durch das Buch noch mehr in Land und Leute verliebt. Eine perfekte Geschichte für den Herbst. Von mir gibt es 4,5/5 Sterne. ⭐️

honeyblossom

Beiträge 24
08.07.2020

Bei der berühmten Leuchtturmserie war ich erst etwas skeptisch, weil so ein riesengroßer Hype darum gemacht wurde, allerdings habe ich dann alle drei Teile doch gelesen. „Show me the stars“ ist der erste Teil der Reihe und darum geht’s:
Livs Traum war es immer eine seriöse Journalistin zu werden, alleine schon um ihrer überkritischen Mutter zu zeigen, dass ihre Entscheidung diesen Beruf zu wählen gerechtfertigt war. Leider kommt es kurz vor ihrem Durchbruch zu einer Intrige in der Redaktion, wodurch Liv ihren Job verliert. Verzweifelt sucht sie nun einen neuen Job und stolpert zufällig über die Stellenanzeige als Housesitterin für einen Leuchtturm in Irland. Liv überlegt nicht lange und sieht sich schon bald der Herausforderung gegenüber, auf der abgelegenen Insel in einem einsamen Leuchtturm ganz alleine zu leben. Auf dem nahen Festland allerdings, in der kleinen Gemeinde Castledunns findet sie nicht nur Freunde sondern auch ihre große Liebe in Kjer, der allerdings nach allem, was man so hört, keine ernsthaften Beziehungen eingeht.

Es ist eigentlich ein „klassischer“ Stoff für einen Liebesroman, der den Leser hier erwartet, trotzdem fand ich nichts an der Geschichte abgelutscht oder langweilig. Die Autorin hat es wirklich sehr gut verstanden, das Irland-Feeling zu transportieren und auch die Art und Weise wie sich die Beziehung zwischen Liv und Kjer entwickelt war spannend und prickelnd. Ich muss also sagen, dass meiner Meinung nach der Hype tatsächlich gerechtfertigt ist.

dietausendseitenmeinesherzen

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06.07.2020

Eindeutig ein potentielles Jahreshighlight und ein Must-Read!

Inhalt:
Nachdem Sie das Interview, welches ihre Karriere endlich ankurbeln und sie die Karriereleiter hinaufkletter hätte lassen sollen, vermasselt hat, weiß Liv nur eins: Sie will raus aus derr Stadt! Da kommt ihr die Zeitungsanzeige, die sie zufällig entdeckt, gerade ganz gelegen: 6 Monate für einen Leuchtturm Housesitter sein und auf einer kleinen, menschenleeren Insel leben! Und das auch noch direkt vor der irischen Küste, ein Traum! Wenige Wochen nach ihrer Bewerbung steht sie auch schon da, vor ihrem neuen Zuhause für die nächsten sechs Monate. Zusammen mit ihrem neuen Heim muss die aber auch den wirklich gut aussehenden und freundlichen Iren Kjer kennenlernen, der ihr Herz zum Stolpern bringt!

Meine Meinung:
Das Cover ist traumhaft schön. Direkt beim ersten Blick habe ich mich hals über Kopf in Cover und Titel verliebt und wusste, dass ich dieses Buch lesen muss! Der Klappentext, der unglaublich vielversprechend klingt, hat meine Meinung nur noch verstärkt! Und lasst mich euch verraten: Das Buch hat mich nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Es hat meine Erwartungen sogar noch meilenweit übertroffen!
Kira Mohns Schreibstil ist einfach wundervoll. Von der ersten Zeile, eigentlich vom ersten Wort an war jch gefesselt und konnte das Buch erst wieder loslassen, nachdem ich die Danksagung verschlungen habe. Ich hatte das Gefühl, gemeinsam mit Liv auf der Insel zu sein, im Leuchtturm zu leben und mit ihr zu Leben! Kiras Schreibstil ist unglaublich detailliert und gefühlvoll, sodass ich mich wahnsinnig gut in die Szenen einfinden konnte und mich auch in Liv hineinversetzen konnte und somit ihre Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte.
Auch das Setting der Geschichte, Irland, ist einfach wunderschön! Alles ist so fantastisch beschrieben, dass ich immer klare Bilder vor Augen hatte, wie es dort wohl aussehen musste!
Die Charaktere haben es mir alle angetan, ich liebe sie einfach! Liv ist unglaublich toll und ihre Charakterentwicklungen, die sie im Verlauf der Geschichte durchgemacht hat, sind einfach toll, gleichzeitig auch sehr realistisch. Ich bewundere ihren Mut und ihre Stärke! Über Kjier muss ich glaube ich nicht viel sagen, er ist einfach ein Traum. Ich brauche meinen eigenen Kjier, er ist einfach perfekt! So geduldig, stark, treu und hilfsbereit, ich war teilweise echt nedisch auf Liv!
Auch ihre neuen Freunde, die sie in Irland kennenlernt, sind mir alle direkt ans Herz gewachsen. Ich hatte noch nie ein Buch, in welchem ich alle Charaktere einfach so gerne mochte! Alle haben ihre Ecken und Kanten, sind tiefgründig und haben ihre eigenen, tollen Persönlichkeiten.

Fazit:
Ein unglaublich schönes Buch, dass mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit mein Jahreshighlight werden wird! Ein traumhaft schöne Cover, ein faszinierender Schreibstil, unglaublich tolle Charaktere, die man einfach gerne haben muss und ein Handlungsort, in den ich mich Hals über Kopf verliebt habe. Was will man mehr?!
Ich musste so viel lachen, schmunzeln aber auch ein paar Tränchen wegwischen, und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
Deswegen ganz einfach: Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung, ich kann dieses Buch wirklich jedem nur wärmstens empfehlen!

AmaraSummer

Beiträge 4
30.06.2020

„Show me the Stars“ ist der erste Band der „Leuchtturm-Trilogie“ von Kira Mohn. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 22 Jahre alte Liv, die davon träumt als erfolgreiche Journalistin für eine große Zeitung zuschreiben und mit der Stelle als freischaffende Journalistin bei einem bekannten Magazin ist ihr großer Traum für sie zum Greifen nah. Als jedoch ein vielversprechendes Interview schiefläuft und Liv daraufhin von ihrem Chef vor die Tür gesetzt wird rückt ihr großer Traum plötzlich in weite Ferne. Um dem Chaos zu entfliehen bewirbt sich Liv kurzer Hand auf eine Anzeige, die ihr eine „AUSZEIT“ verspricht und so begibt sie sich auf eine Reise nach Irland, wo sie für ein halbes Jahr in einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel leben wird. Was sie dabei allerdings nicht eingeplant hatte ist der wirklich heiße Ire, der ihr gehörig den Kopf verdreht und ihr Herz bedrohlich aus dem Takt bringt.

Ich bin ein großer Fan von guten Liebesgeschichten, die mich in eine andere Welt entführen und mich für ein paar schöne Stunden zum Träumen einladen. Was mir dabei immer wichtig ist sind interessante und vor allem sympathische Protagonisten. In den meisten Liebesgeschichten, die ich bisher gelesen habe, trifft dies leider nur auf den männlichen Protagonisten zu. Bei „Show me the Stars“ ist es genau andersherum.

Ich konnte mich von der ersten Seite an super in Liv hineinversetzen und zusammen mit ihr habe ich gelacht und geweint. Sie ist für mich eine der wenigen weiblichen Protagonistinnen, die mir wirklich zu 100% sympathisch ist und von der ich gar nicht genug kriegen konnte. Dank ihr wurde die Geschichte für mich zu etwas ganz Besonderem und ich freue mich schon sehr auf das Wiedersehen mit ihr im nächsten Band.

Kjer konnte ich leider zu keinem Zeitpunkt der Geschichte richtig einschätzen, denn er war für mich nie ganz greifbar. Hinzu kommt, dass ich ihn nur bedingt sympathisch finde, denn er hat doch stellenweise ein eher negatives Verhalten an den Tag gelegt. In gewisser Weise kann ich ihn und seine Art sogar ein bisschen verstehen, denn seine Vergangenheit ist alles andere als rosig, was ich aber definitiv nicht nachvollziehen kann ist sein Verhalten Frauen gegenüber.

Für mich ist „Show me the Stars“ das erste Buch von Kira Mohn und mit ihrem Schreibstil konnte sie mich definitiv überzeugen, der lässt sich nämlich sehr angenehm lesen. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Liv erzählt. Für mich gehört zu einer guten Liebesgeschichte allerdings die Erzählweise aus zwei Perspektiven, denn Liebe funktioniert nur mit zwei Personen und so hat mir bei diesem Buch etwas gefehlt. Daher kann ich leider nur 4,5 von 5 Sternen vergeben.

Fazit
Kira Mohn ist mit diesem Buch ein Reihenauftakt gelungen, der mich mehr als nur neugierig auf den nächsten Band macht und der mir ein paar wundervolle Lesestunden beschert hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Sklein

Beiträge 22
14.06.2020

Liv ist ehrgeizig und zielstrebig. Sie hat Ziele und hat bisher auch sehr hart gearbeitet um diese zu erreichen. Nach dem sie ihr Journalismusstudium in Rekordzeit abgeschlossen hat arbeitet sie beim Globus Verlag, einem renommierten Verlag. Allerdings in der Klatschabteilung, nicht das, was sie eigentlich wollte, aber als Einstieg okay. Dann kommt sie an ein Interview mit einem Promi, der seit langem keine Interviews gegeben hat und sieht ihre Chance für einen Aufstieg gekommen. Jedoch kommt dann alles anders, auf unerklärliche Weise entzieht der Promi sein Einverständnis und Liv verliert ihren Job.

Da kommt das Angebot, 6 Monate lang einen Leuchtturm auf einer einsamen Insel zu hüten genau richtig, Liv sagt zu und beginnt ihr Leben neu zu ordnen und ihren beruflichen Werdegang voranzutreiben. Soweit so gut, wäre da nicht der gutaussehende, charmante Kjer, der sie im Leuchtturm mit allem versorgt was sie braucht und ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Allerdings sucht Kjer keine Beziehung und lässt sich auf nichts festes ein...

Dieses Buch hat mich wirklich gefesselt. Ich habe es geliebt, mich in Liv hinein zu versetzen, ja, ich habe mich quasi selbst auch in Kjer verliebt. Was aufgrund des super schönen Schreibstils und der angenehmen Protagonisten auch nicht schwer war. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, habe in jeder freien Minute gelesen und wünschte mir am Ende, das Buch würde noch etwas länger dauern...

buecherqualle

Beiträge 15
08.06.2020

Ich fande das Cover und den Klappentext damals so schön und habe mir das Buch gekauft.

Spoiler enthalten!

Liv war mir am Anfang eigentlich total sympatisch, jedoch änderte sich das schnell nachdem sie den Flug überstanden hatte. Mit ihren Schuhen hatte sie Probleme und andauernd hat sie rum geheult. Im Leuchtturm war auch nicht alles perfekt und wo sie sich ausgesperrt hatte dachte ich mir auch nur: oh Gott. Es war manchmal Fremdschämen dabei und ich konnte das Buch nicht weiter als die Hälfte lesen, es war grauenvoll für mich. Ich hab Wochen dran gesessen und immer nach paar Seiten das Buch wieder hingelegt. Leider hat es mir nicht zugesagt und ich konnte es nicht zu Ende lesen.

fuddelknuddel

Beiträge 29
29.05.2020

Eine Auszeit ist genau das, was Liv jetzt braucht. Nachdem sie ihr Studium im Eiltempo durchgezogen hat, wollte sie beruflich eigentlich voll durchstarten, aber nun hat sie ihren ersten richtigen Job direkt wieder verloren und das alles nur wegen eines missglückten Interviews. Neugierig bewirbt sie sich also auf eine Stellenanzeige, die sechs Monate Auszeit verspricht und sich als Housesitting-Job für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der Küste Irlands entpuppt. Ein halbes Jahr allein mit sich, seinen Gedanken und Sorgen und einem gutaussehenden Iren, der regelmäßig vorbeikommt..

Zunächst muss ich sagen, dass ich aus dem Kyss-Verlag, einer Abspaltung von rowohlt, bisher kein Buch gelesen habe, was mir nicht gefallen hat. Es war kein Desaster dabei, im Gegenteil, ich habe mindestens eine Lieblingsreihe durch das Kyss-Programm entdeckt. Und die Leuchtturm-Trilogie von Kira Mohn hat definitiv Potenzial, eine weitere zu werden.

Das Cover vermittelt einem direkt ein stürmisches See-Feeling mit dem aufgewühlten Wasser im Hintergrund. Mir persönlich gefällt es sehr gut und im Geschäft würde ich garantiert davon angelockt stehen bleiben und mir das Buch mal genauer anschauen. Auch die Folgebände sind alle vom Design her gut aufeinander abgestimmt, gesammelt sehen sie sicher wunderschön im Regal aus.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Liv, was in diesem Fall die beste Art und Weise ist, das Buch zu erzählen, finde ich. Denn ich konnte mich zu 100% mit ihr identifizieren, sie ist nicht nur gleich alt, sondern hat auch etwas ähnliches studiert wie ich gerade, wohnt genau wie ich im Norden und dadurch wirkte sie oft wie eine Lena 2.0, die ein paar bessere Entscheidungen im Leben getroffen hat als ich, und deshalb trotz ihrer zarten 22 Jahre einiges mehr erreicht hat. Seltsamer Vergleich, aber so fühlte es sich beim Lesen oft an.
Ich liebe ihren Humor, das Buch ist mit so viel Witz erzählt, Livs verpeilte Gedanken zu verfolgen war einfach nur herrlich lustig und erfrischend ehrlich, sie haben mich wieder sehr an mich selbst erinnert. Dazu kommt der lockere, angenehm leichte Schreibstil der Autorin, die detaillierten Beschreibungen, sodass man sich das Geschehen und das Setting perfekt vorstellen kann. Das Buch beendet sich quasi von selbst, obwohl man das Ende am liebsten nie erreichen würde.

Liv, eine der sympathischsten, authentischsten Protagonistinnen, über die ich je gelesen habe, hat natürlich auch ein männliches Gegenstück. Der gutaussehende Ire, Kjer, der ihr die Vorräte auf die Leuchtturm-Insel liefert und sie ab und zu zum Festland übersetzt, birgt einige Geheimnisse, denen Liv nur langsam auf die Spur kommt, doch mir persönlich war er etwas zu schweigsam. Der ein oder andere Satz mehr hätte ihn sicher nicht um- und vor allem dem Leser schneller nähergebracht, doch auch so bin ich langsam aber sicher mit ihm warm geworden.

Die Beziehung zwischen Liv und Kjer finde ich gelungen konstruiert, nicht zu voreilig und auch nicht zu schnarchig voranschreitend. Ich habe gern mit den beiden mitgefiebert, wann sie sich wohl näherkommen, was für Wendungen sich ergeben, welche Überraschungen die Story noch bereithält. Ebenso bewundernswert finde ich es, wenn Autoren es schaffen, für den Leser eine richtige Wohlfühlatmosphäre zu kreieren. Man wollte beim Lesen am liebsten selbst nach Irland reisen, Zeit in einem Leuchtturm verbringen, mit Freunden in einem urigen, gemütlichen Pub Bier trinken und der Live-Musik lauschen, durch den Regen spazieren und bei Wanderungen die Natur genießen.

Mein Fazit:
Ich habe alles an diesem Buch geliebt! Das Setting, die erschaffene Atmosphäre, die Figuren, den Schreibstil. Um jeden Preis möchte ich wissen, wie die Trilogie weitergeht und ich freue mich schon auf das Paar, was im nächsten Band seinen Auftritt hat.
Für New Adult Fans, die nicht viel Action in ihren Geschichten brauchen und sich gern mal gedanklich entspannt zurücklehnen, kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.

Skyline

Beiträge 8
27.05.2020

Ich konnte die raue See der irischen Küste auf meiner Haut spüren!

Klappentext
„Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …“

Gestaltung
Mir gefällt das Cover total gut, auch wenn es so schlicht und einfach gehalten ist. Ich finde das Motiv bzw. Foto des Meeres richtig schön, weil es eben die wilde, raue See ist, wie sie an einen Berg mit einem Leuchtturm preschen könnte. Auch der Farbverlauf von dunkel nach hell gefällt mir gut, wobei ich dies vor allem im Zusammenhang mit dem Titel schön finde, denn hier wird ein wenig mit Kontrasten gearbeitet. Vor dem dunklen Teil des Meeres ist der Titelschriftzug hell gehalten und vor dem hellen Teil des Meeres strahlt er in Pink, wobei dieses ein wenig so aussieht, als könnte es aus Glitzerpartikeln bestehen (auch wenn diese nicht wirklich glitzern). Also mir gefällt‘s!

Meine Meinung
Tatsächlich ist mir das Cover sofort ins Auge gesprungen, weswegen ich mir dann den Klappentext durchgelesen habe. Die Idee, dass sich die Protagonistin eine Auszeit von ihrem Leben nimmt und in einem Leuchtturm wohnt, fand ich sehr ansprechend, denn ich konnte den Gedanken gut nachvollziehen. Bewundernswert fand ich es, dass Protagonistin Liv den Schritt dann auch wagt und den Mut hat, sich ganz alleine an einem fremden, neuen Ort niederzulassen. Liv gefiel mir sowieso recht gut, da sie sich im Verlauf der Handlung weiterentwickelt. Während sie anfangs recht unerfahren und naiv wirkte, wurde sie mit zunehmender Seitenzahl mutiger sowie offener.

Durch den Leuchtturm und das Setting in Irland kam auch ein uriges, gemütliches Flair in die Geschichte. Die Atmosphäre gefiel mir jedenfalls sehr gut und ich mochte den Schauplatz der Handlung richtig gerne. Vor allem hatte ich durch den angenehmen Schreibstil auch das Gefühl, als würde ich neben Liv im Leuchtturm sitzen oder im Pub einem Song lauschen. Kira Mohn hat die Geschehnisse anschaulich beschrieben und den Leser an die Hand genommen, damit er Liv auf leisen Spuren bei der Suche ihres Glücks folgt.

Die Handlung war zudem auch sehr gefühlvoll und hat bei mir verschiedene Emotionen ausgelöst. Liv lernt nämlich Kjer kennen, vor dem sie gefühlt jeder erstmal warnt. Kjer schien auch kein leichter Typ zu sein, denn er war manchmal etwas schwer zu durchschauen. Hier hätte ich einzelne Szenen oder Kapitel aus seiner Sicht äußerst interessant gefunden, denn „Show me the stars“ ist ausschließlich aus der Perspektive von Liv geschildert.

Mir persönlich fehlte ein wenig das Tempo in der Geschichte. Die emotionale Seite war top und die Gefühle konnte ich wirklich alle sehr gut nachvollziehen und es gab auch einiges an Abwechslung in der Handlung, aber für mich hätte es ruhig rasanter oder dramatischer sein können hinsichtlich dessen, dass es mehr Höhepunkte oder Spannungsmomente geben könnte, in denen mir das Herz stehen bleibt vor Schock. Die Momente, in denen ich mit Liv mitfühlte und Kjer beispielsweise süß fand, waren aber echt toll! Auch gab es einige Charakterzüge bei den Figuren, die zum Rätseln über deren Hintergründe angeregt haben, was mir großen Spaß bereitet hat.

Fazit
Mir hat „Show me the stars“ insgesamt gut gefallen, weil ich das Setting eines Leuchtturms an der irischen Küste einfach perfekt fand. Ich konnte die Atmosphäre dort geradezu beim Lesen fühlen. Auch fand ich die Entwicklung der Protagonistin sehr gelungen und die emotionale Ebene der Geschichte war einfach perfekt. Für mich hätte die Handlung etwas rasanter und temporeicher sein können mit mehr Momenten, in denen mir vor Schreck mein Herz stehen bleibt.
4 von 5 Sternen!

Lesehunger1111

Beiträge 11
05.05.2020

Diese Geschichte hat bei mir schon durch die tolle Beschreibung der kleinen Insel in Irland mit ihrem Leuchtturm gewonnen. Ich weiß nicht wie es mir dabei gehen würde, so zu leben, aber schon darüber zu fantasieren macht Spaß. Auch einige Nebencharaktere gefallen mir sehr gut, z.B. der Vermieter der Insel und auch der Opa, der Gegenständen einen Namen gibt. Die Liebesgeschichte zwischen Liv und Kjer ist zwar vorhersehbar aber trotzdem schön zu lesen. Beide haben ihre eigenen schwierigen Vorgeschichten, Kjer schwankt deshalb etwas sehr zwischen Abstand halten und doch nicht ohne Liv können. Auf jeden Fall werde ich den nächsten Band auch bald lesen, vor allem auf die nächste Geschichte über Airin bin ich gespannt.

Buchstabengeflüster

Beiträge 13
05.05.2020

Liv hat sich während ihres Journalistik-Studiums und danach mächtig ins Zeug gelegt, aber es läuft beruflich trotzdem nicht gut. Als sie ihre größte Einnahmequelle bei einer Zeitung verliert, meldet sie sich zunächst betrunken bei der Annonce für das Housesitting. Doch aus ihrer finanziellen Not heraus fliegt sie schließlich doch nach Irland um dort den Leuchtturm zu beziehen und ihr berufliches Leben neu anzugehen. In dem kleinen Örtchen lernt Liv Airin, die ein kleines Bed & Breakfest führt, und Kjer, der sie und regelmäßig Lebensmittel zum Leuchtturm bringt, kennen.

Liv ist ein Charakter, dem ich zwiegespalten gegenüberstehe. Sie ist zielstrebig und obwohl sie alles dafür gegeben hat, hat es beruflich bisher einfach nicht geklappt. Ihre Verzweiflung und Einsamkeit, die sich durch die letzten Jahre ohne enge Freunde gegeben hat, sind ein wichtiger Aspekt von Livs Leben. Auch ihrer Angststörung, an der sie seit früherster Kindheit leidet, findet einen präsenten Platz in der Geschichte. Ich finde es gut, dass eine Protagonistin auch mal ein nicht so gut funktionierendes Leben hat, denn viele Aspekte davon sind mehr als real. Ebenfalls wie ihre absolute Naivität, die mich jedoch immer öfter gestört hat. Etwas wurde von anderen Charakteren im Buch mehrmals angesprochen und auch Liv war sich dessen sehr bewusst, aber trotzdem hat sie mehrmals ihren Kopf ausgeschaltet und sehr impulsiv und naiv gehandelt. Mir war das leider stellenweise zu viel, sodass sie mit den Seiten einiges an Sympathie bei mir eingebüßt hat.

Der Schreibstil von Kira ist gewohnt humorvoll und sarkastisch. Dies hat mich besonders zu Anfang durch die Geschichte getragen und mich oft amüsiert. Ich liebe Geschichten, die humorvolle Begebenheiten beinhalten.
Die Beschreibungen über Irland sind wunderschön. Man kann sich die Wiesen voller Schafe, den Lichteinfall, das Farbspektrum und das raue Wetter an der Küste bildlich vorstellen. Besonders die kleine Insel mit dem Leuchtturm und der Aussicht daraus sind von Liv anschaulich beschrieben.

》 Zerrissene Wolken, zusammengeballte Wolken, turmhoch aufragend Wolken, manchmal weiß und harmlos, manchmal dunkel und bedrohlich. Mitunter wogt das Meer sanft, unbeschwert, kaum eine Welle ist darauf zu erkennen, und dann gibt es Tage, an denen die Gischt bis weit über den Rand der klippen aufspritzt. Und es wechselt seine Farbe. Graublau, grünblau, stahlgrau, an einem Tag beinahe schwarz, dann wieder moosgrün. Man muss völlig neue Farbennamen erfinden, um der Vielfalt gerecht zu werden. 《 S. 243

Das Ende war mir etwas zu aufgebauscht und hätte schneller vonstattengehen können. Zwischen Liv und Kjer ging es immer einen Schritt vor und einen zurück, bis endlich mal sein Problem ans Licht kommt. Ich empfand es als verständlich, wenn auch leicht übertrieben im Sinne von unrealistisch. Aber die Beziehung der beiden und ihre aufgebaute Vertrautheit fand ich gut.

Fazit:
Show me the Stars ist eine tolle Liebesgeschichte, deren Ende mich nicht gänzlich überzeugen konnte. Die Beschreibungen der grünen Insel sind sehr bildhaft und anschaulich beschrieben, sodass ich am liebsten auch in den Leuchtturm ziehen würde. Außerdem überzeugt Kira Mohn wieder mit ihrem humorvollen Schreibstil und unschlagbaren Sarkasmus.

himbeerhummel

Beiträge 24
30.04.2020

Der Auftakt der Leuchtturm Trilogie hat es mir wirklich angetan. Alleine der Schauplatz in Irland wurde so plastisch beschrieben, dass man sich einfach nur dorthin wünscht und am liebsten mit der Protagonistin tauschen möchte.
Liv hat ihr Leben lang für die Chance gearbeitet, eine ernstzunehmende Journalistin zu werden. Und gleich zu Beginn des Romans wird dieser Traum zerstört. Nach einem ersten Trost durch Alkohol, bewirbt sich Liv unüberlegt auf eine Annonce als Leuchtturmwärterin für ein halbes Jahr vor der Küste Irlands. Erst als sie die Zusage für diesen Job bekommt, dämmert ihr, worauf sie sich eingelassen hat. Trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Castledunns, wo sie nicht nur den umwerfend attraktiven Kjer kennenlernt, der Liv zu ihrer Leuchtturminsel bringt, sondern auch Freundinnen findet. Im Verlauf der Geschichte kommt eines zum anderen und Kjer und Liv kommen sich näher. Trotzdem bleiben da einige Probleme, die es erst aus dem Weg zu räumen gilt, bevor die zwei zueinander finden.
Das wirklich Tolle an dem Roman war weniger die Liebesgeschichte, sondern für mich viel mehr, die Vorstellung davon, wie es ist, alleine in der Abgeschiedenheit eines Leuchtturms zu wohnen und dort auch ein Stück weit zu sich selbst zu finden.

coala

Beiträge 5
25.04.2020

Ein wundervolles Buch, welches einen sofort mitnimmt an die malerische Küste Irlands. Die Landschaft ist wunderschön beschrieben und man kann sich die Küsten und den Leuchtturm sehr gut vorstellen, in dem Liv versucht, den Frust des Jobverlusts zu vergesen und sich selber wieder findet.

Livs Reise nach Irland und ihre Gedanken und ihre Wandlung regen in jedem Fall zum Nachdenken an und die Geschichte weiß zudem noch wundervoll zu unterhalten. Denn das Jobangebot, welches Liv in dem Leuchtturm führt ist alles andere als gewöhnlich. Das Buch fokussiert sich dabei jedoch nicht ausschließlich auf die Liebesgeschichte, sondern bietet eine ausgewogene Geschichte mit Ecken und kannten. Der sehr angenehme Schreibstil von Kira Mohn tut sein übliches, denn sie hat die Charaktere wundervoll beschrieben und lässt kleine Momente groß erscheinen.

Ein wundervolles Buch, welches zum Wegträumen an die irische Küste einlädt.

Maya Rottenmeier

Beiträge 30
07.04.2020

Sehnsuchtspunkte sind die Sterne unserer Träume und ihr Glanz das Licht im Dunkeln. by lesehungrig

Zur Handlung:

Liv versucht, beruflich Fuß zu fassen, und erlebt eine herbe Enttäuschung. Ein Jobangebot weit weg auf einer einsamen Insel kommt ihr wie gerufen, um Klarheit in ihr Leben zu bringen. Die Zeit auf der Insel will gefüllt werden, doch nach und nach füllt die Insel Liv.

Die Figuren:
Liv Baumgardt ist 22 Jahre alt und arbeitet als freie Journalistin bei Globus in Hamburg. Sie hofft, nach ihrem Journalismusstudium, auf eine feste Redakteursstelle Liv kämpft mit Ängsten und Panikattacke bei Dunkelheit. Für mich beweist sie mit der Annahme des ungewöhnlichen Jobangebotes ungeheuer viel Mut. Sie hat kaum Freunde und umso mehr freue ich mich, dass sie sich mit Airin, einer Bewohnerin von Custledunns, prima versteht. Liv ist ehrlich, offenherzig, tollpatschig und liebenswert.

Kjer Whelan arbeitet als Touristikführer in Custledunns und tritt im örtlichen Pub als Sänger auf, wo ihm die Damenwelt zu Füßen liegt. Unnötig zu erwähnen, dass er aufsehenerregend gut aussieht und dies gerne für seine Zwecke nutzt. Sein Ruf ist dementsprechend. Kjer gibt keine Versprechen auf gar nichts und lässt niemanden darüber im Unklaren, dass er weder an Freundschaften, noch an Beziehungen Bedarf hat. Kjer ist fürsorglich und charmant und versteht es, seine Geheimnisse zu hüten. So stochere ich bei ihm lange im Dunkeln.

Die Entwicklung der Figuren ist spannungsreich und nachvollziehbar gehalten und ich kann es kaum erwarten, mehr von ihnen zu erfahren.

Die Umsetzung:
Der Schreibstil ist märchenhaft gut. Die Autorin schreibt genau auf meiner Frequenz: Aktiv, mitreißend, bildgewaltig und aufregend. Die Anziehung der beiden zueinander wird glaubhaft und miterlebbar geschildert. Es knistert überall. Livs Gedankenwelt ist ein wenig sarkastisch, provozierend, berührend und romantisch. Eine gelungene Mischung, die mich mit wenigen Seiten packt und gnadenlos mitnimmt. Nebenfiguren werden gelungen mit der Story verwoben und einige Textzeilen entlocken mir Tränen. Wärme flutet mein Herz.

In „Show me the Stars“ geht es um verpasste Chancen, Selbstfindung, Mut, sich seinen Ängsten zu stellen, Freundschaft, jede Menge Liebe und noch mehr Herzschmerz.

Meine Kritik:
Mir fehlen am Ende ein paar Worte von Kjer. Da die Geschichte nur aus der Ich-Perspektive von Liv erzählt wird, bleibt mir von ihr nichts verborgen, von Kjer dafür umso mehr. Wenigstens erreichen mich einige bewegende Songzeilen, die etwas erklären. Nicht alle meine Fragen, die beim Lesen aufkommen, finden eine Antwort.

Mein Fazit:
Da ich mit dem 3. Band der Reihe angefangen habe, ist dies nun der letzte Teil einer märchenhaften Trilogie für mich, wie ich sie selten gelesen habe. Alle Bände sind mitreißend, gefühlsbetont, romantisch, berührend und verzaubernd. Und jeder für sich, erzählt seine ganz eigene Geschichte, die so unverwechselbar ist, wie der Ort Castledunns und Island Caorach, mit dem Leuchtturm Matthew.

Warmherzig, charmant und witzig, liefert mir „Show me the Stars“ beste Unterhaltung. Eine angenehme Spannung liegt in den Seiten und die Entwicklung zieht mich mit. Hier wirkt nichts konstruiert. Die Spannung kommt aus den Figuren selbst. Ich fiebere mit, ich leide mit, ich bin verzweifelt und schöpfe Hoffnung, um zu erleben, wie sie über die Klippen von Caorach springt.

Show me the Stars bekommt von mir, trotz kleiner Kritik, 5 funkelnde Sterne von 5 und eine unbedingte und absolute Leseempfehlung.

karinlovesbooks

Beiträge 12
18.05.2021

    Nachdem ich Wild like a river und Free like the wind von Kira Mohn gelesen habe wollte ich unbedingt auch die Leuchtturm-Reihe lesen.

    Das Cover sieht unglaublich toll aus du passt einfach perfekt zum Inhalt der Geschichte!

    Kiras Schreibstil hat mir schon bei ihrer anderen Reihe gefallen. Sie schreibt so malerisch und wundervoll. Die Autorin hat wirklich ein Händchen dafür, Landschaften zu beschreiben sodass man sie vor seinem inneren Auge sehen kann. Dass man sich beim Lesen so fühlt, als wäre man wirklich dort. Sie hat in mir den Wunsch aufkommen lassen, selbst nach Castledunns zu reisen und Matthew auf Caorach zu besuchen.

    Liv war eine sehr authentische und sympathische Protagonistin. Absolut nicht perfekt, aber genau deshalb so liebenswert. Ich hätte sie am liebsten in den Arm genommen. Aber allem voran ist sie in meinen Augen mutig. Sehr, sehr mutig! Sie war einfach auch so unglaublich echt. Würde es sie wirklich geben, wäre sie wohl definitiv eine meiner besten Freundinnen.

    Obwohl ich es nicht hätte tun sollen, habe ich mich, ebenso wie Liv, Seite für Seite mehr in Kjer verliebt. Er war einerseits mysteriös, aber auch so charmant und liebenswürdig. Aber auch ein Herzensbrecher. Aber einer, der viele gute Seiten hat und der mein Herz höher schlagen hat lassen.

    Diese Geschichte hatte so viele unglaublich tolle Facetten. Einerseits fand ich die Idee um den Blog richtig toll. Andererseits war aber generell der Grund warum Liv diesen Schritt gewagt hat sehr inspirierend. Ich habe überlegt nach welchen Dingen ich fragen würde, bevor ich so etwas zusagen würde, was ich wohl dort machen würde und wie meine Tage dort aussehen würden. Ich denke ich wäre definitiv nicht abgeneigt. Also, falls irgendjemand einen einsamen schönen Leuchtturm kennt – ich würde sofort dort hin wollen.
    Die Liebesgeschichte hat sich langsam und stetig in realistischem Tempo aufgebaut. Es gab kein unnötig hervorgerufenes Drama und alles wirkte auf mich sehr echt und authentisch.
    Die Nebencharaktere waren einfach wundervoll und ich freue mich bereits jetzt auf den zweiten Band!

    Für mich war Show me the stars ein richtiges Wohlfühlbuch mit außergewöhnlichem Setting!

    Athene1989

    Beiträge 4
    10.05.2021

      Ich muss zuerst sagen,dass ich das Hörbuch gehört habe,aber das ändert ja nichts an dem Inhalt des Buches.
      "Show me the Stars" fand ich von der Idee her sehr gut, daher hatte ich das Buch unbedingt lesen wollen. Da ich bislang keine guten Erfahrungen mit Hörbüchern hatte, hatte ich an sich das Buch lesen wollen, aber dann ist es doch das Hörbuch geworden, was ich auch nicht bereue. Die Sprecherin hat nämlich eine sehr angenehme Stimme, weswegen ich der Story gut folgen konnte.
      Das Cover gefällt mir so an sich gut, aber ich finde es würde eher zu einem Thriller oder Krimi passen als zu einer Lovestory. Allerdings weiß ich natürlich, dass das Wasser eben auf die Insel mitten im Meer ansprechen soll,aber trotzdem sieht es mir etwas zu düster für eine Lovestory aus.
      Das Hörbuch fängt nicht an der Stelle an, in der das Buch beginnt (ich habe das Buch zwar selbst nicht, aber ich habe die Leseprobe gelesen und diese hat diese Vorgeschichte, die im Hörbuch vorkommt, so nicht am Anfang drin. Vielleicht wird das dann irgendwann im Buch mit eingewoben). Diese Vorgeschichte war mir ein wenig zu langatmig, aber es war noch in Ordnung. Als Liv dann in Irland ankam, war ich dann auch völlig dabei. Das Land und vor allem die kleine Insel rund um den Leuchtturm werden sehr schön beschrieben und auch die ganzen Charaktere wissen zu brillieren, da sie alle sehr unterschiedlich sind. Gerade Kjer gefällt mir gut, weil er ein sehr vielschichtiger Charakter ist, der auch schon viel Leid erlebt hat. Daher hat er manchmal seine Probleme, jemanden an sich heran zu lassen. Liv kommt sehr gut mit ihrer neuen Situation auf der Insel klar, sofern es nicht plötzlich stockdunkel wird, was mir auch gut gefällt. Diese kleine Einsamkeit würde sicherlich einigen ganz gut tun, aber viele haben zu sowas nicht den Mut. Aber hier ist das sehr schön geschrieben und auch gesprochen.
      Das einzig Negative ist, dass am Ende durchaus eine Auflösung wegen Livs einem Job fehlt. Ich kann natürlich nun nicht sagen, worum es geht,um eben nicht zu spoilern. Wie es im Buch gehandhabt wird, weiß ich nicht, da eben die Vorgeschichte dort nicht vorkommt. Vielleicht wird das im Buch nicht so genau behandelt, weswegen diese Auflösung dort nicht fehlt, sondern nur im Hörbuch. Das kann ich leider nicht sagen, aber hier fällt das Fehlen eben auf, was ich recht schade finde, da es somit etwas unrund wird.
      Alles zusammen fand ich das Hörbuch gut gelungen, weswegen ich 4,5 Sterne verteile. Es wären die vollen fünf geworden, wenn es nicht so langatmig am Anfang wäre, sondern man auch direkt in der Story drin gewesen wäre, wie im Buch, und wenn am Ende nicht die Auflösung gefehlt hätte. Auf Seiten, bei denen es keine halben Sterne gibt, werden es aber die vollen fünf.

      Kristja

      1 Beitrag
      27.04.2021

        Besonders der Anfang des Buches hat mich richtig mitgerissen. Wir landen im gewöhnlichen Journalisten Alltag von Liv und erleben wie sie ihren Job verliert. Der Grund ist ziemlich klar und ich fand Liv da sehr naiv, aber gut. Das ist nicht so wild. Auf jeden Fall gelangt sie dann ziemlich schnell auf der Insel und lernt Kjer kennen. Die Kennenlernphase fand ich sehr schön und auch nicht zu schnell und nicht zu langsam, während Liv sich auch selbst näher kennen lernt. Was ist eigentlich wichtig im Leben? Was hat sie bisher erreicht? Das fine ich eine unglaublich schöne Message.

        Aber gut, es geht weiter. Neben Liv und Kjer lernen wir auch einige andere Charaktere kennen, die in den Folgebändern eine Rolle spielen werden. Ich habe auf jeden Fall einige von ihnen in's Herz geschlossen! Auch den Leuchtturm. Die Atmosphäre wurde wahnsinnig gut beschrieben und in Gedanken war man selbst am Leuchtturm, am Meer auf den Klippen und hat diesen Ausblick genossen!

        Doch nun zum Teil, der mich wirklich gestört hat. Vorsicht SPOILER! Nachdem Liv nun herausgefunden hat, dass sie wirklich eine von vielen ist, wollte sie sich von ihm fern halten. Gute Idee. Doch dann findet sie alte LIebesbriefe vom Vorbesitzer und entscheidet sich dafür einmal (haha, ja klar) mit ihm zu schlafen und fällt praktisch über ihn her, damit sie es nicht bereut es nicht getan zu haben. Wie man sich denken kann, sie hat da viel zu viel reininterpretiert und wurde verletzt. ACH WAS! Naja, danach dachte ich, sie hat's endlich gepeilt. Aber nein. 2. Versuch: Sie will sehen, wie er eine andere küsst, was sie auch sieht. Sie total verletzt, will da raus stürmen und er folgt ihr. Was ist? Sie geht mit zu ihm... WARUM? HALLO? Das ergibt NULL Sinn. Wirklich. Auf jeden Fall das gleiche Spiel, er erzählt ihr was "intimes" und sie interpretiert da was besonderes zwischen ihnen rein. Er nicht. Nächster Morgen kaltes Erwachen. Wie naiv muss man sein? Und wieder mal haut sie ab und will sich WIEDER von ihm fernhalten. Aber auch das klappt nicht lange und so setzt sie sich bei einem Streit für ihn ein.. Er schenkt ihr eine Kette, singt für sie und tadaa, er hat sich für sie geändert.

        Ich finde es schade, dass wir nicht wissen, warum Kjer sich plötzlich für sie ändert, wo sie ihn doch genauso anspringt, wie alle anderen Frauen..

        Fazit:

        Ich fand das Buch wirklich schön. Besonders die Beschreibungen vom Leuchtturm und so. Aber auch der Journalisten Alltag war echt interessant :) Aber ab der Hälfte war diese Sprunghaftigkeit von Liv kaum auszuhalten. Nur weil er gut aussieht verliebt sie sich in ihn und muss ihn ständig anspringen? Und warum zur Hölle ist sie plötzlich anders als die anderen Frauen? Bis zur Hälfte des Buches war ich mir sicher, dass es ein Lesehighlight wird, aber leider ist es das nicht..


        3/5 Sterne

        Rea1887

        Beiträge 27
        05.04.2021

          Liv hat gerade eine aussichtsreiche Stelle als Journalistin verloren und ist nun auf der Suche nach einem neuen Job. Allerdings kann sie keine Referenzen vorweisen und ist dadurch völlig planlos, was sie jetzt machen soll. Da kommt ihr eine Annonce gerade recht: Es wird ein Housesitter für 6 Monate in einem Leuchtturm auf einer kleinen Insel in Irland gesucht. Sie bewirbt sich kurz entschlossen und erhält den Job. Sie hofft nun, in dieser Zeit, auf andere Gedanken zu kommen und einen Weg für ihr weiteres Leben zu finden.

          Versorgt wird sie einmal in der Woche mit Lebensmitteln von einem gutaussehenden Iren Kjer, der sie sehr bald auf andere Gedanken bringt. Aber scheinbar ist Kjer nicht bereit für eine feste Beziehung...

          Diese Geschichte liest sich einfach toll. In einem Leuchtturm zu wohnen, ist einfach eine schöne und romantische Vorstellung, aber es ist natürlich auch einsam und Liv muss sich noch dazu ihrer Angst vor der Dunkelheit stellen. Die Story um Kjer ist romantisch, aber auch geheimnisvoll und verwirrend. Der Schreibstil ist flüssig, sehr lebhaft, manchmal witzig und sehr gefühlvoll. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde sicher noch die anderen Teile der Leuchtturm-Trilogie lesen.

          LESESUCHT

          Beiträge 8
          03.04.2021

            Live eine junge Journalistin aus Hamburg hat gerade durch eine Intrige einer Kollegin ihren Job verloren. Da ihr bisher der Job immer das wichtigste war und sie kaum soziale Kontakte pflegt, nimmt die spontan das verrückte Jobangebot an, einen Leuchtturm auf einer einsamen irischen Insel für 6 Monate zu hüten.

            In Irland angekommen, Freunde sie dich schnell mit ein paar Inselbewohnern an u.a. Mit der Bed & Breakfast Besitzerin Airin und dem gutaussehenden Hobbymusiker Kjer.
            Letzterer versorgt Liv auch regelmäßig mit Lebensmitteln, so dass es nicht lange dauert bis Liv sich in ihn verliebt.

            Doch nicht nur die Einsamkeit macht ihr zunächst zu schaffen, sondern auch ihre panische Angst vor der Dunkelheit. Nach und nach schafft es Liv sich ihren Ängsten zu stellen und lernt sich auf ihr ungewöhnliches Leben einzustellen.

            Hilft ihr dabei auch die Liebe zu Kjer oder bürgt sie eher neue Probleme?

            Das Thema des Buches harte schon Potential mich zu fesselnd, aber leider ist der Funke nicht wirklich übergesprungen. Mir war es zum einen teilweise zu langatmig und zum anderen fehlten mir etwas weitere "Handlungsstränge".

            So war es ein recht nettes Buch für zwischendurch, aber keins was mir in Erinnerung bleiben wird oder wo ich unbedingt die weiteren Bände der Trilogie lesen muss.

            Campino246

            Beiträge 38
            31.03.2021

              Liv braucht eine Auszeit. Als sie eine Anzeige für ein Housesitting liest, bewirbt sie sich kurzerhand. Und landet wenig später auf einer einsamen Insel in einem Leuchtturm. Einziger Lichtblick scheint Kjer zu sein. Strahlend schön und melancholisch.

              Ich finde den Schreibstil der Autorin wirklich toll und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auf einer einsamen Insel sollten die Erlebnisse eher eintönig sein, aber sie schafft es Livs Alltag gut einzufangen.

              Am Ende wird leider alles etwas lieblos abgehandelt. Der Grund warum Liv eine Auszeit braucht, wird in wenigen Worten aufgelöst. Ein Problem mit Kjer wird ohne Worte gelöst. Und Kjer ist als Charakter teilweise schon schwierig. Sein Verhalten gegenüber Liv ist manches Mal nicht in Ordnung und so wie es aufgeklärt wird, ist es für mich unbefriedigend.

              Airin ist das Licht am Horizont. Als Nebenfigur fand ich sie wirklich klasse. Und ich liebe das Setting im Leuchtturm.

              medsidestories

              Beiträge 8
              19.03.2021

                Inhalt:

                Liv aus Hamburg verliert nach einem verpatzten Interview ihre Arbeit als Promi-Klatsch-Redakteurin bei einem renommierten Hamburger Magazin. In ihrer Verzweiflung bewirbt sie sich kurzerhand auf eine Stellenanzeige, in der eine Housesitterin für einen Leuchtturm gesucht wird. Dieser Leuchtturm steht auf einer kleinen, einsamen Insel in Irland. Sechs Monate soll sie nun in Mitten von wilder irischer Natur, umgeben von tosenden Wellen und steilen Klippen, auf „Matthew“ aufpassen. Wer nun aber glaubt, das könnte langweilig werden, der liegt ganz falsch. Die einheimischen Iren aus dem nahegelegenen Örtchen Castledunns bringen ordentlich Aufregung in Livs Leben. Allen voran Kjer, der als Hausmeister für den Leuchtturm fungiert und mit seiner Musik regelmäßig im lokalen Pub die Frauenherzen zum Höherschlagen bringt. Das Problem ist nur, dass Kjer auch genauso viele dieser Frauenherzen bricht und Liv läuft schnell große Gefahr, ein weiteres davon zu werden.

                Meine Meinung:

                Die Kombination aus dem außergewöhnlichen Setting und der sprachlich wunderschönen Umsetzung hat mich letztendlich am meisten für die Geschichte begeistern können. Kira Mohn schafft es mit so fein formulierten Sätzen die irische Landschaft bildlich werden zu lassen. Ich habe es jedes Mal genossen die Naturbeschreibungen zu lesen. Das Meer, die Wolken, die Insel, einfach nur traumhaft!

                „Show me the stars“ ist über weite Strecken hinweg ein leises Buch. Das schreibe ich immer, wenn eine Geschichte gut war, aber zumindest teilweise unaufgeregt. Erst im letzten Drittel braut sich das genretypische Drama zusammen. Ich mag zum Glück sowohl leise Bücher als auch Drama. Die Dosierung von beidem fand ich in dieser Geschichte wirklich gut gewählt.

                Liv ist eine liebenswerte Protagonistin, die trotz Rückschlägen nicht aufgibt und den Kopf niemals in den Sand steckt. Auch wenn es ihr schwerfällt, macht sie immer irgendwie weiter. Das mochte ich wirklich sehr!

                Kjer ist ein hilfsbereiter Idiot, der in den vorangegangenen Jahren viel durchgemacht hat. Die Beweggründe, die sein Verhalten rechtfertigen und seine und seine innere Zerrissenheit erklären sollten, konnte ich dennoch gut nachvollziehen.

                Die Nebenfiguren sind interessant ausgearbeitet, mehrdimensional und in den meisten Fällen frei von Stereotypen. An dieser Stelle ein kleiner Kritikpunkt. Es gab eine weibliche Antagonistin, mit der ich mir ein wenig schwergetan habe, weil sie einem gewissen Klischeebild von negativen Frauencharakteren entspricht. Aber das ist nur am Rande wirklich und nicht unbedingt ausschlaggebend für meinen Spaß an der Geschichte.

                Das Ende kam dann auch etwas schnell. Das lag aber vielleicht auch daran, dass ich alles davor, wirklich genossen habe. Ein paar mehr Einblicke in die Aussöhnung aller Beteiligten, in die darauffolgenden Wochen oder weitere Erklärungen für Kjers letzte Reaktionen wären nicht schlecht gewesen. Aber wie das mit Liebesromanen häufig so ist: Wenn man die Protagonisten ins Herz geschlossen hat, ist es am Ende meistens nicht genug.

                Nichtsdestotrotz ist „Show me the stars“ einer der atmosphärisch und sprachlich schönsten New Adult Romane, die ich bis jetzt gelesen habe.

                Fazit:

                Ich muss mehr von Kira Mohn lesen! Sie steht jetzt - gemeinsam mit Emma Scott - ganz weit oben auf meiner New Adult Liste. Auch wenn „Show me the stars“ am Ende noch nicht DAS EINE Buch war (manchmal denke ich, vielleicht verlange ich zu viel?), ist es zumindest nah dran gekommen.

                Bibliophiler_Booknerd

                Beiträge 2
                11.03.2021

                  Nicht nur das Cover ist ein absoluter Hingucker, sondern auch der Klappentext hat meine Neugier geweckt. Insgesamt gefällt mir die Geschichte gut, aber sie hat leider auch ein paar Schwächen, auf die ich im Folgenden eingehen werde.
                  Bevor ich mit den Charakteren starte, möchte ich auf den Schreibstil eingehen, der anfangs ein bisschen holprig auf mich wirkte, jedoch verändert sich dies schnell in einen lockerleichten und flüssigen Schreibstil, der mich mitnehmen konnte. Entsprechend sind auch die Seiten einfach nur verflogen.
                  Zu den Charakteren habe ich ein wenig mehr zu sagen. Liv und Kjer gefallen mir zunächst gut und sind sympathisch sowie wirken realistisch und authentisch, besonders Liv mit ihren Ängsten, Träumen, Wünschen und Hoffnungen. Ihre Gedankengänge sind nachvollziehbar, vielleicht teils ein wenig eindimensional. Auch ist sie besonders zum Anfang sehr naiv und eventuell ein wenig zu gutmütig?!
                  Mein größtes Problem an der Geschichte bildete eigentlich Kjer. Zwar mag ich ihn, aber ich finde es schade, dass er sogar bis zum Ende sehr verschlossen ist und der Leser 98% der Informationen über ihn von Nebencharaktere bekommt, jedoch sich kaum dazu äußert. Für mich baut sich eine Beziehung besonders dadurch aus, dass sie miteinander interagieren, sich Dinge und Gefühle anvertrauen, die keiner weiß und sich öffnen. Diese Entwicklung findet hier so gut wie nicht statt. Eigentlich gar nicht. Neben Liv und Airin, auf deren Geschichte ich mich besonders freue, bleibt Kjer sehr blass und unausgereift. Ich hätte mir manchmal eine männliche Perspektive gewünscht, sodass der Leser noch mehr über Kjer erfahren hätte sowie Hintergründe.
                  Die Handlung war schön, eine Wohlfühlgeschichte mit wenig Drama, ein bisschen Erotik, aber der Fokus liegt auf Livs Selbstfindungsphase, ihren Ängsten und das Meeresfeeling kommt absolut durch. Ich habe es genossen und mag auch die weiteren Thematiken wie Schicksalsschläge, Trauer und Freundschaft ohne Hintergedanken, die sehr gut integriert wurden.
                  Vom Ende bin ich ein wenig enttäuscht. Es ist sehr offen und ich hätte mir mehr als nur vage Andeutungen gewünscht, wie es in Zukunft weitergeht!
                  Insgesamt angenehm für zwischendurch, mit viel Meeresfeeling, teils könnte es sich ein wenig ziehen und der männliche Love Interest ist ziemlich blass, aber ansonsten kann ich es empfehlen!

                  DamarisDy

                  Beiträge 5
                  08.03.2021

                    Ich habe mich sehr auf den ersten Teil der Leuchtturm-Trilogie "Show me the Stars" von Kira Mohn gefreut, der schon länger in meinem Bücherregal schlummerte. Nun war mal wieder Zeit für ein selbstgekauftes Buch und ich habe von der Reihe bereits schon sehr viel Positives gehört, sodass ich neugierig und gespannt war, was mich erwarten würde. Die Bände können alle unabhängig voneinander gelesen werden, dennoch machte ich den Anfang mit Teil 1 :) Es handelt sich hierbei um mein erstes Werk von der Autorin Kira Mohn.

                    Die Geschichte handelt von der Hauptfigur Liv, die versucht als Journalistin Fuß in der Branche zu fassen, was sich aber schwerer gestaltet, als gedacht. Eine Niederlage jagt quasi die nächste und Liv spitzt daraufhin die Ohren, als sie mitbekommt, dass auf einer weit entfernten Insel eine Art Job als Housesitter für einen Leuchtturm angeboten wird. Die ideale Gelegenheit, um mal zur Ruhe zu kommen und für klare Verhältnisse in Liv's Leben zu sorgen. Dort mischt dann aber ein gewisser Einsiedler ihr Leben gehörig auf...

                    Kira Mohn schreibt hier aus der Sichtweise von Liv in der Ich-Perspektive im Präsenz, was mir den größtmöglichen Zugang zu ihrer Person verschafft. So tauche ich tief in ihre Gedanken- und Gefühlswelt ein und betrachte die Dinge aus ihrem Blickwinkel. Eine Art Auszeit oder gar ein Neuanfang kommen für Liv verständlicherweise wie gerufen und ich finde ihre Entscheidung, den Leuchtturm aufzusuchen und dort zu leben, echt mutig! Dass sie diesem einen Namen verleiht ist lustig und unterhaltsam :D Es macht die ganze Angelegenheit dort ein bisschen persönlicher :) Generell kann ich mich mit Liv ganz gut identifizieren, ihr Frust und ihre innere Zerrissenheit ist für mich spürbar und authentisch, aber auch ihre Liebe für die kleinen Dinge und die Natur, die auf dieser Insel ja zwangsläufig sehr weitläufig geboten wird. Hier genieße ich wirklich die Beschreibungen des beschriebenen Umfeldes, die mich richtig zum Träumen einladen.
                    Kjer – der Einsiedler, wie ich ihn einfach mal getauft habe – arbeitet auf der Insel als Touristikführer und tritt nebenbei im örtlichen Pub als Musiker auf. Ansonsten liegt sein Fokus auf Frauengeschichten, die sich meistens nur auf max. ein paar Nächte berufen. Er sieht gut aus und dem ist er sich durchaus bewusst, was er für seine Zwecke nutzt, dementsprechend ist auch sein Ruf im Ort. Doch warum wurde Kjer der, der er ist oder gar versucht zu sein? Schnell glaube ich, dass mehr hinter dieser Fassade des zurückgezogenen Schürzenjägers steckt und ich verfolge gespannt den Verlauf der Dinge.

                    Die Liebesgeschichte entwickelt sich in angenehmen Tempo, jedoch will der Funke bei mir nicht zu 100% überspringen. Möglicherweise liegt das daran, dass ich Schwierigkeiten habe, ganz schlau aus Kjer zu werden, aus dessen Sichtweise in der Geschichte gar nicht berichtet wird. Grundsätzlich finde ich das nicht schlecht, bin ich dann quasi eins mit der weiblichen Hauptfigur, doch ist der Zugang zu ihm hier einfach begrenzt, da es mir sowohl ein wenig an der Qualität, als auch der Quantität der Dialoge mit ihm mangelt. Ein paar mehr tiefer gehende Gespräche wären sicher hilf- und aufschlussreich gewesen. Dennoch ist die Liebesgeschichte an sich stimmig und authentisch, die expliziten, wenigen Szenen gehen mir unter die Haut.

                    Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll und lässt mich quasi durch das Werk fliegen. Hier bin ich ganz nah am Geschehen und in der Ortschaft dabei und kann mir die Schauplätze sehr gut bildhaft vorstellen und bin immer mal wieder verzückt und richtig in Urlaubsstimmung! Außerdem werden in der Geschichte wirklich gute Dinge, wie Mut, Selbstfindung und Konfrontationen mit schwierigen Situationen thematisiert, die noch etwas länger in mir nachklingen werden.

                    "Show me the Stars" ist ein seichter und vor allem idyllischer Liebesroman, der sich prima zwischendurch und/oder nebenbei lesen lässt :) Ich fühle mich fortwährend gut unterhalten, aber nicht enorm herausgefordert oder großartig geflasht. Daher vergebe ich eine Lese- und Kaufempfehlung und 4 gute Sterne für die Geschichte. ****

                    Tine05

                    Beiträge 13
                    21.02.2021

                      Ein romantischer Liebesroman der sich einfach gemütlich lesen lässt mit Lust auf den rauen Atlantik Irlands.

                      Nach Problemen im Job flüchtet Liv auf eine irische Insel um einem Leuchtturm Gesellschaft zu leisten. Dort lernt sie ein ganz anderes Leben kennen und Kjer, der gutaussehende Ire der sie auf der einsamen Insel versorgen soll. Jedoch ist Kjer eher als Frauenheld bekannt und fraglich ist, kann Liv ihn tatsächlich an sich binden.

                      Der Anfang des Buches, die Umstände ihres Jobverlustes und bis wir dann endlich in Irland ankommen ziehen sich für mich etwas. Jedoch ändert sich das Lesefeeling ab dem Moment wenn sie in Irland ankommt und man versinkt in die Story. Das Ende konnte mich auch nicht 100% überzeugen, da leider nicht alles was am Anfang wichtig war aufgeklärt wurde.
                      Aber da es noch weitere Bücher gibt mit Protagonisten aus diesem Teil könnte es sein, dass sich dann auch Livs offene Fäden noch ganz entschlüsseln.

                      Aber im großen und ganzen habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

                      Thea_

                      Beiträge 18
                      23.01.2021

                        Ich habe von dem Buch etwas anderes erwartet und wurde total überrascht. Ich habe eine typische New Adult Geschichte erwartet, wurde aber sehr überrascht. Die Beschreibung von dem Leuchtturm und der Insel waren so toll, dass ich am liebsten direkt dorthin gefahren wäre. Liv und Kjer waren mir auch sofort sympathisch. Eine bessere Freundin als Airin kann man sich glaube ich nicht wünschen. Lediglich die Entwicklung mit Dana fand ich vorhersehbar.
                        Das Buch war wunderschön zu lesen, mit einem noch schöneren Setting. Ganz klare Leseempfehlung, vor allem passt es gut in den Herbst/Winter.

                        buecher_wuermchen_

                        Beiträge 29
                        17.01.2021

                          Liv ist erst 22 Jahre alt und trotzdem ist ihre „Karriere“ für den Moment mehr oder weniger gescheitert. Als sie durch Zufall (oder doch vielleicht Schicksal?) die Möglichkeit bekommt, Hamburg den Rücken zu kehren und auf einer kleinen Insel für 6 Monate auf einen Leuchtturm „aufzupassen“, packt sie ihre Sachen und freut sich auf die Auszeit. Doch ganz so ruhig ist es dann doch nicht, das merkt sie spätestens, als sie dem gut aussehenden Frauenschwarm Kjer begegnet, der auch ihr Herz etwas durcheinander bringt... Erstmal muss ich sagen, dass ich das Cover sehr schön finde - die Schlichtheit gefällt mir wahnsinnig gut! Auch der Inhalt konnte mich überzeugen. Liv ist zwar erst 22, aber ich kann gut nachvollziehen, dass sie bereits in diesem Alter beruflich Umdenken muss. Bei der Hektik und dem Druck heutzutage wird man schnell in einen Beruf hineingedrängt, der einem in Endeffekt weniger zusagt als gedacht. Ihr Bedürfnis nach einer Auszeit ist also verständlich und für den Schritt ins Unbekannte braucht es sicher viel Mut. Zu sehen, wie Liv dort wieder mehr zu sich selbst findet, sich ihren Ängsten und ihrer Mutter stellt, ist einfach schön geschrieben und zeigt, dass wir uns und unser Leben immer selbst in der Hand haben und dafür verantwortlich sind! Und dann ist da natürlich noch Kjer, der unverschämt gut aussehende Ire, der natürlich auch noch singen kann. Seine Geschichte, die ja erst gegen Ende des Buches Stück für Stück ans Licht kommt finde ich ebenfalls sehr interessant. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden ist toll und gefühlvoll geschrieben und hat mir sehr gut gefallen.

                          katharina23

                          Beiträge 5
                          06.01.2021

                            Dieses Buch stand sehr lange auf meiner Wunschliste, weil mich der Schauplatz in Irland sehr angesprochen hat und es mal nach etwas anderem klang, doch leider wurde ich ein bisschen von dem Buch enttäuscht.
                            Der Schreibstil von Kira Mohn ist sehr leicht und malerisch, sodass man sich die Umgebung und die Atmosphäre sehr gut vorstellen kann und einen guten Eindruck bekommt. Die Protagonistin Liv war mir auch von Anfang an sehr sympathisch, da mich vor allem ihr Beruf als Journalistin sehr interessiert hat. Ich hätte total gerne mehr über ihren Beruf erfahren, da viele Romane noch in der Schulzeit spielen und man nicht so oft einen Einblick in das Arbeitsleben der Charaktere bekommt.
                            Mit dem männlichen Protagonisten konnte ich mich jedoch nicht anfreunden, da er auf mich einen kalten und unsympathischen Eindruck gemacht hat und ich aus diesem Grund nicht mit der Liebesgeschichte mitfiebern konnte.
                            Leider gab es auch einige Wiederholungen in der Geschichte, die sich über die ganze Geschichte gezogen haben, sodass das Ende zu schnell und ohne wirklichen Zusammenhang kam. Während sich die Protagonisten in der ganzen Geschichte quasi aus dem Weg gehen und sich nicht aufeinander einlassen, kommt am Ende alles schlag auf schlag und das ist meiner Meinung nach unrealistisch.
                            Es fehlt einfach an Kommunikation von beiden Seiten und dadurch wären viele Probleme erspart geblieben.
                            Alles in allem war das Buch eine nette Geschichte, aber nichts herausragendes, was ich jedem empfehlen würde.

                            Sasa03

                            Beiträge 6
                            03.01.2021

                              Show me the stars ist der erste Roman der Leuchtturm-Trilogie über 3 junge Frauen in Castledunn, einem kleinen Ort an der irischen Westküste. In diesem Teil wird die Geschichte von Liv und Kjer erzählt.
                              Klappentext:
                              Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalismusstudium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …
                              Meine Meinung:
                              Ich habe noch nie zuvor davon gehört, dass ein Leuchtturm eine Haussitterin benötigt. Die Idee hat mir gefallen.
                              Der Schreibstil war angenehm und flüssig. Es wird aus Sicht von Liv erzählt. Ich hätte mir ab und an gewünscht auch einen Einblick in die Gefühle und Gedanken von Kjer zu erhalten. Ohne dieses Wissen war ich mir seinen Absichten gegenüber nicht so sicher. Die Handlung hat mir sehr gefallen. Es war sehr amüsant zu verfolgen, wie Liv sich in Kjer verliebt hat. Auch die anderen Charaktere haben mein Interesse geweckt - besonders Airin. Der Handlungsort ist traumhaft beschrieben worden. Besonders hat mir gefallen, wie Liv sich gewandelt hat bzw. herausgefunden hat, was sie mit ihrem Leben machen möchte. Die Geschichte vom Leuchtturmbesitzer war traurig aber auch schön. Die Sache mit den Briefen hat mich sehr ergriffen.

                              justgperfectaddiction

                              1 Beitrag
                              29.12.2020

                                "Wer die Freiheit liebt, liebt die Einsamkeit" ist ein Zitat das ziemlich gut auf Liv, die Protaginstin dieses Buches, zutrifft. Bisher hat sie ihr Leben nicht wirklich gelebt, nur für ihren Traum, für eine große Zeitung zu schreiben gearbeitet und dabei das wichtigste aus den Augen verloren. Das ändert sich jedoch als sie ein Stellenangebot mit der Überschrift "AUSZEIT" trifft. Ein Job in Ireland bei dem es nur darum geht auf ein Haus, besser gesagt auch einen Leuchtturm (Namens Matthew) auf einer einsamen Insel aufzupassen. Dort angekommen findet Liv nicht nur herraus was im Leben wichtig ist, sonder trifft auch Kjer, den supergut aussehenden Iren, der als Aufreizer bekannt ist und noch dazu ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist.

                                Das Buch hat einen schönen Schreibstile und lässt sich flüßig lese und hat mich quasi aus einer Art "Lesenblockade" rausgeholt , mit der ich in letzter Zeit zu kämpfen hatte.
                                Die Beschreibung der Gegend, der Irländischen Küsten und des kleinen Städchens geben einem das Gefühl man würde gerade selbst auf der kleinen Insel stehen und den Winde im Gesicht fühlen. Dies ist eine Sache die das Buch schön abrundet und das Buch zu etwas besonderem macht. Es ist einfach mal was anderes als eine Amerikanische Vorstadt.
                                Die Charakter sind alle liebevoll, wenn auch nicht immer super detaliert beschrieben, was ich aber nicht sonderlich schlimm finde, da die Liebesgeschichte der beiden in einem Band beendet ist. Manerfährt zwar nur Oberflächlich über die Vergangenheit und Probleme von Kjer und auch bei Liv wird nicht all zu tief gegraben, allerdings reicht es auch um die Gesichte und auch die Gedanken und Handlungen von Liv und Kjer zu verstehen.

                                Allen im allem hat mir as Buch wirklich gut gefallen, es ist kein Jahreshilight, aber trotzdem sehr gut. Sicherlich werde ich mir die anderen Teile der Triologie auch kaufen um zu sehen, wie es mit den anderen Charakteren weitergeht.

                                flowerpower0701

                                Beiträge 10
                                07.12.2020

                                  Titel: Show me the Stars
                                  Autor: Kira Mohn
                                  Verlag: Kyss
                                  Preis: 12,99€
                                  Seiten: 416


                                  Inhalt:

                                  Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …

                                  Meine Meinung:

                                  Das Cover von dem Buch ist einfach unglaublich schön und erinnert mich direkt an einen stürmischen Tag am Strand und passt für mich deswegen perfekt zum ersten Teil der Leutturm Triologie.

                                  Leider muss ich aber sagen, kam ich nicht so gut in das Buch rein. Es viel mir schwer voran zu kommen und fand es insgesamt auch nicht so spannend, um das Buch gerne weiterzulesen.

                                  Dennoch fand ich Castledunns wirklich schön, einfach generell, wie die Landschaft beschrieben wurde. Da wollte ich am liebsten auch direkt nach Irland und auf einer einsamen Insel in einem Leuchtturm lesen.

                                  Liv war mir sehr sympathisch. Besonders toll fand ich, wie sie allen Dingen in ihrem Leben, wie dem Leuchtturm oder dem Schreibtisch Namen gibt.

                                  Der Schreibstil von Kira Mohn war aber das was mich am meisten vom Buch überzeugen konnte. Die Autorin hat es geschafft eine tolle und vor allem angenehme Atmosphäre zu schaffen, die ich wirklich geliebt habe und auch wenn mir das Buch nicht so gut gefallen hat, freue ich mich schon auf die weiteren Bände.

                                  Steffi_11

                                  Beiträge 3
                                  12.11.2020

                                    Liv, möchte als Journalistin nach ihrem Studium so richtig durchstarten. Durch ein verpatztes Interview verliert sie ihre Stelle und da kommt die Stellenanzeige in der ein Housesitter für einen Leuchtturm gesucht wird gerade richtig.
                                    Matthew steht auf einer kleinen Insel Caorach Island, vor der irischen Küste und Liv muss 6 Monate dort verbringen. An ihre Seite wird der gut aussehende, aber scheinbar unnahbare Kjer gestellt, der sie für diese Zeit mit Lebensmitteln auf der Insel versorgen soll.
                                    Schnell freunden sie sich an, und schon bald merkt Liv das sie mehr für ihnen empfindet, als sie vielleicht sollte.
                                    Anfänglich nur ein Techtel Mechtel entpuppt sich die Beziehung der beiden schwieriger als gedacht, denn Kjer ist nicht ehrlich und irgendetwas scheint ihn verändert zu haben.
                                    Durch ihre neue Freundin Airin, die an der Küste ein Bed & Breakfast führt, erfährt sie einiges von Kjers Vergangenheit und ist damit hin und her gerissen.
                                    Wird diese Liebe eine Chance haben????

                                    Kira Mohn hat mich mit ihrem Schreibstil und der detaillierten Beschreibung in ihren Bann gezogen. Es fühlte sich an, als stände man selbst an den Klippen der kleinen Insel, hörte die Möwen schreien und fühlte sich sicher mit dem Leuchtturm im Rücken. Das ganze Buch hindurch merkt man die Wärme und Kraft die dieses Buch ausstrahlt. Einfach toll und gelungen.
                                    Ich freue mich sehr auf Band 2 der Reihe und kann es kaum erwarten wie die Geschichte um Liv und das Kleine Dörfchen Castledunn mit ihren wunderbaren Bewohnern weitergeht.

                                    Lynn253

                                    Beiträge 2
                                    10.11.2020

                                      Berufliche Probleme stellen die junge Journalistin Liv vor eine schwierige Situation. Kurzerhand entschließt sie sich für ein halbes Jahr eine Stelle als Housesitter anzunehmen - in einem Leuchtturm namens Matthew vor der irischen Küste. Aber ihr Job ist nicht das Einzige, das Liv Sorge bereitet. Auch eine extrem angespannte Beziehung zu ihrer Mutter wird thematisiert. Und dann ist da noch Kjer, der sie auf ihrer kleinen Insel per Boot mit Lebensmitteln versorgt. Auf den ersten Blick sehr charmant, hat aber auch er mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen.

                                      Zunächst einmal mag ich die Sprache, mit der erzählt wird, sehr. Die Geschichte war angenehm zu lesen und die Landschaft Irlands, vor allem die Leuchtturm-Insel, wird sehr schön beschrieben.

                                      Auch der Titel gefällt mir, er passt wunderbar zu der Geschichte. Trotzdem habe ich mich gefragt, weshalb ein deutsches Buch einen englischen Titel braucht. Möglicherweise ergibt es Sinn, da der Roman überwiegend in Irland spielt - aber für mich ist das trotzdem nicht ganz einleuchtend.
                                      Das bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt: Liv zieht von Hamburg nach Irland. Weshalb treten überhaupt keine Kommunikationsscchwierigkeiten auf? Auch wenn Liv ausgezeichnet Englisch spricht - müsste sie nicht trotzdem mit einem irischen Dialekt, vor allem in ländlichen Regionen Irlands, zumindest Startschwierigkeiten haben?

                                      Die Ausgangssituation, die Liv in ihre - recht verzweifelte - Lage bringt, kam mir etwas vorhersehbar vor. Gegen Ende der Geschichte wird aufgedeckt, was bei einem wichtigen Interview schiefgelaufen ist. Allerdings ist eigentlich schon auf den ersten Seiten absehbar. Andererseit zeigt es auch, dass als einem Außenstehendem, in diesem Fall dem Leser, viel leichter fällt eine Situation zu durchschauen.
                                      Ansonsten hat mir die Handlung gut gefallen - nur die „Auflösung“ zwischen Liv und Kjer ging mir am Ende ein bisschen schnell.

                                      Die Charaktere haben mir insgesamt sehr gut gefallen, auch die Art, wie man sie nach und nach kennenlernt. Ich fand es vor allem sehr schön, zu sehen, wie Liv sich entwickelt - mein Lieblingszitat aus dem Buch ist: „Du musst mich nicht retten. (...) Das werde ich selbst tun.“ Das sagt Liv gegen Ende zu Kjer und ich finde es fasst ihren Weg zu sich selbst perfekt zusammen.

                                      Insgesamt ein überzeugender Triologie-Auftakt - ich bin gespannt auf die Folgebände.

                                      Sylvi

                                      Beiträge 15
                                      31.10.2020

                                        Endlich auch Liv und Kjer und Matthew richtig kennengelernt :-)

                                        Ich bin im vergangenen Jahr mit dem zweiten Teil in die Leuchtturm-Trilogie gestartet. Und nach dem und dem dritten war klar, ich muss unbedingt den Start "Show me the Stars" noch lesen.
                                        Ja, eine ungewöhnliche Vorgehensweise, aber durchaus möglich. Die Teile sind in sich abgeschlossen. Ich wusste dann zwar schon ein paar Details, wie es mit Liv und Kjer weitergeht, weil die beiden auch in den Fortsetzungen erwähnt werden, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

                                        Mir hat der erste Teil am besten gefallen. Eine tolle Geschichte, nein im Prinzip sind es mehrere - die um Liv und Kjer und die jeweils eigenen Lebenshintergründe; die um den Leuchtturm auf Caorach und seinen Besitzer; und die "Nebenschauplätze", die im zweiten und dritten Band zum Thema werden.

                                        So schöne Landschaftsbeschreibungen und eine tolle Beziehungsstory.
                                        Mit diesem Buch lässt sich gut abschalten.

                                        lesefreak5375

                                        Beiträge 10
                                        26.10.2020

                                          Ein Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste...
                                          ... und ein heißer, mysteriöser Mann ist die einzige Möglichkeit, die Insel zu betreten oder verlassen.
                                          Bessere Grundvoraussetzungen für ein Buch sind kaum möglich.
                                          Heißt der Leuchtturm jetzt auch noch Matthew und neben dem heißen Typen gibt es noch ein niedliches Küstenörtchen voller liebenswürdiger Nebencharaktere und wir sind direkt in Kira's Show me the Stars.
                                          Ohne spoilern zu wollen, kann ich nur sagen, dass ich besonders von den Teilen übers Bloggen und den Pubbesuchen fasziniert war.
                                          Die Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet und man hat sich gefühlt als stünden sie neben dir, oder als würdest du durch ein Fenster zuschauen, anstatt das Buch zu lesen.
                                          Ein wundervolles Buch mit wunderschönem Cover, dass dein Bücherregal verziert.

                                          peachlovesbooks

                                          Beiträge 18
                                          20.10.2020

                                            Als „Show Me The Stars“ im Kyss-Programm vorgestellt wurde, war für mich klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte, da der Klappentext sehr gut klingt und mir eine Geschichte versprochen hat, die ich so noch nicht gelesen habe. Leider hat es nun etwas gedauert, aber ich nun froh es nun endlich getan zu haben.

                                            Kiras Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und beschreibt die Umgebung Irlands und der Insel auf der der Leuchtturm steht so perfekt, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Gerade diese tollen Beschreibungen haben für mich das Buch noch viel besser gemacht, als es ohnehin schon ist. Auch die Beschreibung von Livs Gedanken hat mir gut gefallen und mir geholfen, sie und ihre Handlungen besser zu verstehen.

                                            Livs Ausgangssituation, in der sie Probleme mit ihrem Job hat und sich fragt ob sie den richtigen Weg eingeschlagen hat, können vermutlich viele nachvollziehen. So auch ich, da mir selbst auch schon solche Gedanken kamen. Zu gern würden vermutlich viele so eine Auszeit, wie Liv nehmen und sechs Monate in einem Leuchtturm auf einer Insel vor Irland verbringen, um sich neu zu sortieren.
                                            Ihren Mut sich auch ihren Ängsten zu stellen und daran zu arbeiten, dass diese sie nicht mehr so beeinflussen habe ich sehr bewundert.

                                            Darüber, dass Liv in Airin der Besitzerin des Bed & Breakfast’s von Castledunns eine gute Freundin findet, mit der sie über alles sprechen kann, habe ich mich sehr gefreut. Airins herzliche Art hat mir sehr gut gefallen und wie sie sich um Liv sorgt ist für mich auch sehr rührend gewesen.

                                            Mit Kjer’s Charakter habe ich leider so meine Probleme gehabt. Zu Beginn habe ich ihn überhaupt nicht verstanden und fand ihn nicht sehr sympathisch, sodass ich Liv’s Faszination für ihn nicht nachvollziehen konnte. Nach und nach hat seine Vergangenheit, sein Verhalten für mich zum Teil erklärt. Allerdings kann ich nicht verstehen, dass er Liv erst so viel über seine Vergangenheit erzählt und sie dann von sich stößt und sich so gemein ihr gegenüber verhält. Froh bin ich allerdings darüber, dass er nicht ausschließlich ein Idiot ist und auch seine guten Seiten hat.

                                            Wirklichen Hass habe ich aber nur Liv‘s ehemaliger Arbeitskollegin Dana gegenüber empfunden. Sie tut so als ob sie eine Freundin ist, dennoch meldet sie sich so gut wie nie bei Liv und wenn die beiden miteinander sprechen, ist sie immer kurz ab. Ich hatte außerdem die ganze Zeit das Gefühl, dass etwas mit ihr nicht stimmt.

                                            Fazit:
                                            „Show Me The Stars“ ist mir mich ein ganz tolles Buch, was mich an einen ganz anderen Ort bringen konnte und sehr hat mitfühlen lassen.