Kira Mohn

Wild like a River

In der Stille des Waldes hörst du dein Herz ...
Haven lebt als Tochter eines Rangers in einem von Kanadas Nationalparks. Nirgends fühlt sie sich so wohl wie in der wilden Natur. Menschen hingegen verunsichern sie. Sie weiß nie, was sie sagen, wie sie sich verhalten soll. Die meisten Leute finden sie seltsam. Doch dann begegnet sie Jackson, einem Studenten aus der Stadt. Er bittet sie, ihm ihre Welt zu zeigen. Und plötzlich ist da jemand, der all das, was sie bisher allein erlebt hat, mit ihr teilt. Ein verwirrend schönes, aber auch schmerzhaftes Gefühl. Denn Jackson muss bald wieder zurück in seine eigene Welt …
Emotional und ergreifend – der Auftakt der Kanada-Reihe von Kira Mohn


Autorenbild Foto von Kira Mohn

Die  Autorin

Kira Mohn hat schon die unterschiedlichsten Dinge in ihrem Leben getan. Sie gründete eine Musikfachzeitschrift, studierte Pädagogik, lebte eine Zeitlang in New York, veröffentlichte Bücher in Eigenregie unter dem Namen Kira Minttu und hob zusammen mit vier Freundinnen das Autoren-Label Ink Rebels aus der Taufe. Heute wohnt sie mit ihrer Familie in München. Die Romantik darf in ihren Geschichten nicht zu kurz kommen, aber vor allem ist es ihr wichtig, Figuren zu erschaffen, die sich echt anfühlen. «Show me the Stars» ist der Auftakt zu ihrer Leuchtturm-Trilogie. Kira ist auf Facebook und Instagram aktiv und tauscht sich dort gern mit Lesern aus.


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Rezensionen

Blueberry

Beiträge 3
06.10.2020

Das Waldmädchen verliebt sich
Haven lebt sehr zurückgezogen mit ihrem Vater im Nationalpark. Er ist Ranger und sie möchte auch Rangerin werden. Sie hat keine Freunde und nur wenige Bezugspersonen. Bis sie eines Tages Jackson begegnet. Er ist ein Städter durch und durch und ist von der Natur des Nationalparks fasziniert. Aber am meisten fasziniert ihn Haven. Als sie beschließt in der nahegelegen Stadt ein Gastsemester zu absolvieren, kollidieren ihre beiden Welten mit einander.

Die ist der zweite Roman, den ich von der Autorin lese und auch hier bin ich begeistert von den traumhaften Beschreibungen der Natur. Das macht Kira Mohns Schreibstil aus. Diese detailgenauen Schilderung der Landschaft, der Tiere und auch der Gefühle der Protagonisten.

Haven ist eine sympathische und erfrischend authentische Person. Ihre Wahrnehmung und ihre Behutsamkeit im Umgang mit der Natur hat mich sehr beeindruckt. Wie sie die Welt sieht und fühlt, ist eindrucksvoll. Eine wirklich einzigartige Protagonistin.

Jackson hingegen bleibt hinter Haven ein wenig zurück. Da er "nur" der Good Guy ist und ein der Städter ist, scheint er sehr normal zu sein. Doch als Haven ich an seiner Uni einschreibt, kommen seine versteckten Probleme ans Licht.

Auch Havens Vergangenheit muss aufgearbeitet werden und dadurch entwickeln sich beide auf ihre unterschiedliche Weise.

Die Liebe zwischen den beiden beginnt ruhig und einfühlsam. Was wunderbar zu Haven gepasst hat und ihre Unbeholfenheit wird dadurch ein wenig befeuert. Doch am Ende ist es eine wirklich ruhige und harmonische Liebe, was mir sehr gut gefallen hat.

Fazit:
Ein wunderbar sanfter Roman, mit einer einprägsamen Protagonistin, die man gerne dabei beobachtet wie sie die "echte" Welt bewältigt und dabei sich selbst findet und ihre große Liebe.

Maya Rottenmeier

Beiträge 21
17.10.2020

Wenn Bücher Sterne wären, dann sind manche ganz weit von mir entfernt, andere flimmern vor sich hin, einige strahlen heller, andere blasser, bevor sie gänzlich erlöschen. Wieder andere sind mir ganz nahe. So nahe, dass ich sie um Haaresbreite greifen kann und wenn ich die Augen schließe, sehe ich sie noch immer klar vor mir. Ihr Leuchten durchbricht alle Schranken und dringt ungefiltert in mein Herz. Lest weiter, wenn ihr wissen möchtet, in welche Kategorie dieses Buch fällt.

Zum Inhalt:
Haven lebt abgeschieden mit ihrem Vater im Jasper Nationalpark in Kanada. Die Begegnung mit Jackson weckt den Wunsch in ihr, das Stadtleben kennenzulernen und ihm weiterhin nahe zu sein. Mit Herzklopfen folge ich den beiden in die Geschichte.

Zu den Figuren:
Haven ist 19 Jahre alt und studiert per Fernstudium seit zwei Jahren Umweltwissenschaften, da sie eines Tages ihr Geld ebenso als Ranger verdienen möchte, wie ihr Vater. Sie will ein Gastsemester an der Uni in Edmonton absolvieren. Ich beneide Haven etwas. Sie hat so viele erste Male in ihrem Leben noch vor sich und jede Menge Spaß dabei, diese zu entdecken. Beim Lesen durchlebe ich einige dieser Momente mit und bestaune sie ebenso mit großen Augen, weil Haven sie nie vorher erlebt hat.

Durch ihre Unerfahrenheit mit Gleichaltrigen wirkt sie gehemmt, etwas naiv, weil ihr gewisse Interpretationen schwerfallen und erfrischend unschuldig. Das mag ich total. Ihre Entschlossenheit, sich dem Leben zu stellen und alles zu hinterfragen, imponiert mir.

Jackson Levy ist 22 Jahre alt. Er studiert in Edmonton Rechtswissenschaften, weil das in seiner Familie Tradition ist. Sein Charakter berührt mich vom ersten Augenblick an und wie er gemeinsam mit Haven die Welt neu entdeckt, zuerst ihre, und dann seine, ist berührend.

Zur Umsetzung:
Der Schreibstil ist eindrucksvoll. Mohn hat mich mit den ersten Worten. Ihre Art, mir Geschichten nahe zu bringen, möchte ich als mystisch bezeichnen, denn sofort umfängt mich die Story wie ein kuscheliger Mantel in einer kalten Winternacht, in den ich hineinsinken und den ich nicht wieder hergeben möchte. Ich bin sofort angekommen. Das gemäßigte Tempo im Buch ist passend und alles wird warm und atmosphärisch dicht geschildert.

Jedes Wort reflektiert Gefühle, und ich erkenne einiges tief in mir wieder. Das grandiose Setting katapultiert mich augenblicklich in die kanadische Wildnis und bietet mir ein gelungenes Kopfkino. In den Dialogen liegt eine Lebendigkeit, wie ich sie liebe. Die Geschichte reißt mich mit einer Sanftheit mit, die das Suchtzentrum in meinem Kopf anspricht.

„Wild Like A River“ vermittelt einige wichtige Botschaften. Das Thema Zeit ist eine davon, die komplett nebenbei abläuft. Haven nimmt sich Zeit, um etwas zu erforschen, und gibt sich Zeit ihren Emotionen auf den Grund zu gehen. Etwas absolut Selbstverständliches, das in unserer modernen Welt vollständig verdrängt wird. Überall existieren Hektik und vorgegebene Wege, die Millionen Menschen von uns beschreiten. Den Mut aufzubringen, seinen eigenen zu entdecken und zu wählen, ist eine wichtige Message in diesem Buch. Und ich bin bei allem dicht dabei. Jax und Haven weiche ich nicht von der Seite.

Mein Fazit:
Es gibt Bücher, die sollten nie zu Ende sein. Zum Glück wird es einen Folgeband geben. Auch wenn nicht Haven und Jackson darin die Hauptrollen spielen, freue ich mich riesig darauf. Doch jetzt, versuche ich, erst einmal Abschied von den zweien zu nehmen, und das fällt mir verflixt schwer. In dieser gefühlvollen Lovestory habe ich die beiden höllisch liebgewonnen.

Die Geschichte ist ruhig, warm, witzig, romantisch, unschuldig, zögerlich und doch entschlossen und macht mich glücklich. Vielen Dank, liebe Kira Mohn, für die zauberhaften Lesestunden. Dein Buch knipst die Sonne in mir an.

Von mir erhält diese berührende Liebesgeschichte 5 leuchtende Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

hapedah

Beiträge 6
07.10.2020

Sanfte Liebesgeschichte vor der wunderbaren Kulisse des Nationalparks

Seit sie ein kleines Mädchen ist, lebt Haven mit ihrem Vater, der als Ranger arbeitet, in einem abgelegenen Waldhaus im Jasper-Nationalpark. In ihrem grünen Zuhause kennt sie jeden Pfad und auch beinahe jedes Waldtier. Mit fremden Menschen kommt sie dagegen kaum in Kontakt, erst als sie Jackson trifft, überlegt Haven, ihr Fernstudium gegen ein Gastsemester an einer großen Universität einzutauschen. Doch wird die Faszination, die Jackson und Haven füreinander empfinden, im städtischen Alltag erhalten bleiben?

"Wild like a River" ist der erste Roman, den ich von Kira Mohn gelesen habe - es wird nicht der letzte bleiben. Denn mich hat die sich sanft entwickelnde Liebesgeschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, der Schreibstil der Autorin ist wunderbar entspannt zu lesen. Die Protagonisten waren mir beide schnell ans Herz gewachsen, im Lauf der Geschichte mussten sich sowohl Jackson als auch Haven mit ihren Vorstellungen und denen ihrer Familien auseinander setzen, dabei haben sie sich weiter entwickelt und es hat einfach Spaß gemacht, sie dabei zu begleiten.

Auch die Figuren um sie herum waren bildlich beschrieben, so dass ich mir jeden Einzelnen gut vorstellen konnte. Besonders hat mir die Darstellung des Hintergrunds gefallen, gerade die wilde Natur des Jasper-Nationalparks war so herrlich beschrieben, dass ich beim Lesen beinahe meinte, die Blätter rauschen oder den Dachs vorbei tapsen zu hören. Die Liebesgeschichte hat sich ruhig entwickelt, die Gefühle zwischen Haven und Jackson waren für mich sehr greifbar und die gesamte Handlung hat mir eine Wohlfühlatmosphäre mit gebracht. Deshalb gebe ich für dieses romantische Buch gern eine Leseempfehlung.

Fazit. Mein erster Roman von Kira Mohn hat mich direkt begeistert, ich habe einfach alles gemocht: die Figuren, den Schreibstil und natürlich den traumhaften Hintergrund der wunderbaren Liebesgeschichte, Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter und werde mit Sicherheit auch die Fortsetzung lesen.

kerstin2601

Beiträge 57
20.09.2020

"Wild like a River" verspricht eine wunderbar romantische aber nicht unproblematische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der spektakulären kanadischen Natur, die voller Wunder der Fauna und Flora ist. Der Roman verzaubert und lässt einen in eine andere Welt abtauchen, genau richtig für's Sofa an trüben Herbstabenden!

topper2015

Beiträge 7
21.10.2020

Zwei Welten, die aufeinander prallen

In "Wild like a River" geht es um zwei junge Erwachsene - Haven und Jackson - die in den Wäldern Kanadas aufeinandertreffen. Die beiden kommen aus zwei unterschiedlichen Welten, jedoch finden ihre Herzen irgendwie zueinander.

Man könnte die erste Hälfte des Buches als "ereignislos" beschreiben, denn außer als Havens und Jacksons Zusammentreffen passiert nicht wirklich viel. Rückblickend betrachtet denke ich, dass die ausführlichen Beschreibungen über die Natur und die Tiere ein Spiegel von Havens Welt darstellen soll, wohingegen Jacksons Welt (College, Partys, ...) erst in der zweiten Hälfte des Buch seinen Platz findet.

Für mich sind die Figuren eines Buches immer ein ausschlaggebendes Kriterium, wie ich es finde und da ich die Figuren dieses Buches sehr sympathisch und interessant finde, hat mir auch das Buch im Großen und Ganzen sehr gut gefallen.

Lesemone

Beiträge 35
21.10.2020

Gleich zu Beginn der Geschichte zieht einem Kira Mohn mit ihren tollen Beschreibungen der kanadischen Landschaft in ihren Bann. Ich fand es interessant, wie die Protagonistin Haven so zurückgezogen lebt. Auch die Weltfremdheit von Haven wurde gut dargestellt und war für mich glaubhaft. Was sie dann in der Stadt erlebte, war etwas vorhersehbar und man merkte, dass sie sich dort nicht wohlfühlte. Nicht ganz so glaubhaft dargestellt war die Situation zwischen der restlichen Verwandtschaft und Havens Vater. Das wurde sehr dramatisiert. Der Aufbau der Geschichte ist relativ klassisch gehalten. Mir hat gut gefallen, dass sowohl Haven als auch Jackson im Wechsel zu Wort kamen. Er hat sich sehr um sie bemüht. Die verschiedenen Charaktere die auftauchen sind sehr unterschiedlich und es sind sowohl Sympathieträger als auch weniger sympathische Menschen dargestellt. Ich fand sie aber authentisch gezeichnet und konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flott und bildhaft und hat mir gut gefallen. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.

peachlovesbooks

Beiträge 16
20.10.2020

Bei „Wild like a River“ von Kira Mohn handelt es sich um den ersten Teil einer Dilogie, die in Kanada spielt. Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da mich der Klappentext sehr angesprochen hat und ich bereits „Show Me The Stars“ der Autorin sehr gerne gelesen habe.

Das schöne Cover des Buches fängt perfekt die besondere Atmosphäre ein, die man auch während des Lesens des Buches spürt.

Kiras Schreibstil ist auch in diesem Buch sehr gut zu lesen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Durch ihre Beschreibungen des kanadischen Jasper National Parks konnte man sich die Umgebung der Geschichte richtig gut vorstellen und wäre am liebsten selbst dort.

Mit Haven trifft man auf eine etwas andere Protagonistin. Dadurch, dass sie den größten Teil ihres Lebens mit ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark gelebt hat, hat sie nicht sehr viel Kontakt zu anderen Menschen gehabt und versteht deshalb das Verhalten anderer häufig nicht. Auf sie wirken andere sehr oberflächlich und sie versteht nicht warum sie so viele für ihre Kleidung komisch ansehen. Havens Verhalten konnte ich sehr gut nachvollziehen, da es bestimmt jedem mal so geht, dass man die Menschen um sich herum nicht versteht und auch sich selbst nicht verstanden fühlt. Wenn man wie Haven auch noch weitestgehend außerhalb der Gesellschaft aufgewachsen ist, muss es unglaublich schwierig sein, sich einen Platz in dieser zu suchen. Mich hat sehr beeindruckt wie mutig Haven ist und sich auch von Schwierigkeiten nicht sofort von ihrem Ziel hat abbringen lassen. Auch wenn sie viele Rückschläge hinnehmen muss, macht sie doch immer weiter.

Zunächst erscheint Jackson wie das genaue Gegenteil von Haven. Er hat viele Freunde und ist in der Gesellschaft gut integriert. Allerdings liegt das zum Großteil auch daran, dass er nie seine eigene Meinung äußert und immer das macht, was von ihm erwartet wird. Als er Haven kennenlernt ist er sofort von ihr fasziniert und während Haven immer mehr ihr Leben hinterfragt, hinterfragt auch Jackson seines und ob er nicht endlich mehr er selbst sein sollte. Oft ist er meiner Meinung nach sehr über fürsorglich Haven gegenüber, aber zum Teil kann man ihn auch sehr gut verstehen. Dass er immer für sie da ist, finde ich sehr schön. Allerdings hätte er ihr manche Dinge nicht verheimlichen dürfen.

Die Nebencharaktere wie Rae und Cayden haben mir richtig gut gefallen und ich freue mich beide im folgenden Buch besser kennenzulernen. Vor allem hinter Cayden scheint mehr zu stecken als man zunächst vermutet.

Fazit:
Kira Mohn hat ein wunderschönes Buch geschrieben, dass einem zum einen die schöne Landschaft Kanadas näher bringt, einem auf der anderen Seite aber auch viel mit auf den Weg gibt.

Lenisworldofbooks

Beiträge 9
19.10.2020

Die 19-jährige Haven lebt schon seit ihrer Kindheit zusammen mit ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark. Dort begegnet sie Jackson, der aus der Stadt kommt. Haven ist mit ihm und generell Menschen zunächst ziemlich überfordert.

Schon auf den ersten Seiten konnte mich Kira Mohn mit ihrer Beschreibung der Landschaft komplett fesseln. Ich hatte direktes Kopfkino vom Jasper Nationalpark. Der Maligne Lake muss einfach ein Traum sein. Generell konnte ich mir die ganze Geschichte so so gut bildlich vorstellen. Das schafft sonst wirklich keine Autorin! Der Schreibstil hat auch ein bisschen Humor, der mich immer wieder zum Grinsen gebracht hat. In der Geschichte habe ich mich so unglaublich wohl gefühlt. Mit Haven konnte ich mich sehr gut identifizieren und wunderbar mitfühlen. Ich habe mich ihr total nahe gefühlt. Sie war schon fast wie eine Freundin. In Jackson habe ich mich sofort verliebt! Absolutes Bookboyfriend-Potential. Er hat so eine unglaublich nette Art an sich. Die Handlung an sich war mal was ganz anderes. Sie ist ziemlich besonders. Havens Probleme wurden sehr gut dargestellt und ich konnte sie auch total nachvollziehen. Besonders gut hat mir die Entwicklung der Geschichte und von den beiden gefallen.

Das Buch ist einfach nur perfekt! Eine ganz, ganz große Leseempfehlung. Eins der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. 5+/5 Sterne.

Annegreat

Beiträge 2
18.10.2020

Tolles Setting

Haven liebt die Natur und lebt mit ihrem Vater – einem Ranger – in einem Nationalpark in Kanada. Mit Menschen hat sie eher wenig Kontakt, ist ein wenig schüchtern und lebt zurückgezogen. Sie bevorzugt die Gesellschaft von Tieren und mag die Ruhe in dem Park. Genau dort lernt sie Jackson und Cayden kennen, die nach einem Bärenangriff, bei dem sich Cayden den Knöchel verstaucht hat, ihre Hilfe benötigen. Der verletzte Cayden fährt nach Hause aber Jackson möchte noch mehr sehen und sich von Haven die Umgebung zeigen lassen. Zunächst ist Haven verunsichert, da es für sie ganz neu ist, all das, was bisher ihr gehörte mit jemand zu teilen, gleichzeitig merkt sie wie schön das ist.

Der Schreibstil von Kira Mohn ist einfach toll. Sie versteht es Emotionen in Worte zu fassen und beschreibt ihre Protagonisten authentisch, ihre Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar. Die Story kommt ohne Übertreibungen und ohne großes Drama aus und ist einfach nur wunderschön. Das Setting ist dabei perfekt gewählt. Die Natur des Jasper-Nationalparks wird wundervoll beschrieben und ich konnte mir alles gut vorstellen.

„Wild like a River“ ist ein romantischer Wohlfühlroman, der sich bestens für dunkle und stürmische Winterabende eignet.

adorable.Books

Beiträge 21
17.10.2020

Haven lebt mit ihrem Vater, der Ranger ist, mitten im Wald. Sie liebt die Umgebung, die Tiere und die Ruhe, die damit einhergeht. Eines Tages lernt sie Jackson und Cayden kennen, die Hilfe nach einem Bärenangriff benötigen. Mit einem Verstauchten Knöchel fährt Cayden heim, Jackson jedoch möchte weiter Wandern und lässt sich von Haven die Gegend zeigen. Dies ist der Anfang einer wunderschönen Liebesgeschichte.

Ich liebe das Cover, es passt einfach so wundervoll zur Geschichte. Auch die leichten Farbtöne ziehen einfach nur den Blick auf sich, vor allem was das lilane Blatt angeht.
Der Klappentext verspricht eine romantische Geschichte inmitten der Natur.
Mit dem Schreibstil kam ich sehr gut klar. Er ist locker flockig und das Buch habe ich dadurch in einem Rutsch durchgelesen. Ich war schon fast traurig, als ich die letzte Seite beendet hatte. Ich mochte es auch sehr, dass die Kapitel in den Sichten geteilt waren. So konnte man mehr über die Gedanken und Gefühle der beiden Charaktere erfahren.

Haven als Charakter hat mir super gefallen. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen. Auch sonst konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren. Wir habe sehr viel gemeinsam muss ich sagen. Ihren Wandel im Laufe des Buches wurde auch gut dargestellt. Ich konnte zu jeder Zeit ihre Taten nachvollziehen, was mir sehr gefallen hat.

Auch Jackson war mir von Anfang an sehr sympathisch. Auch er hat im Laufe des Buches eine Entwicklung durchgemacht, die man ihm voll und ganz abgekauft hat.
Hier haben die Charaktere endlich mal miteinander über Probleme gesprochen anstatt wegzulaufen und somit unnötiges Drama zu erzeugen. Genau das hat das Buch zu meinem Highlight gemacht. Denn auch ohne das Drama war die Geschichte spannend und durch die Story um Havens Mutter bekam alles noch so richtig Tiefe.


Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen, der auf schöne verspielte und romantische Geschichten steht. Lest es! Es lohnt sich wirklich!

Anaba

Beiträge 12
14.10.2020

Kira Mohn hat mich mit ihrer Leuchtturm Reihe begeistert. Auf einzigartige Weise gelingt es ihr eine faszinierende Landschaft in Worte zu fassen und ein Kopfkino auszulösen. Da mich die Natur in Kanada schon immer besonders fasziniert hat, habe ich mich sehr auf ihre neuen Bücher gefreut.

Der Einstieg hat mich gleich gepackt, Kira Mohn zeigt erneut ihre besondere Fähigkeit und erweckt die Bilder einer einzigartigen Wildnis.

Haven kann man einfach nur lieben, ihre Stärken und ihre Unsicherheiten machen sie sehr sympathisch. Jackson war ebenfalls leicht zu mögen, seine Zuneigung für Haven ist sofort spürbar.

Im Verlauf der Geschichte habe ich lange befürchtet, das Haven schlimmen Boshaftigkeiten ausgesetzt wird doch zum Glück war der Verlauf ein wenig anders. Die Entwicklung der Charaktere ist deutlich auf den Charakter selbst gerichtet. Haven muss einiges aus ihrer Vergangenheit bewältigen. Ich hätte mir jedoch noch etwas mehr Handlung im Bezug auf ihre Cousine gewünscht und auf Jacksons Freundeskreis. Aber vielleicht folgt noch etwas im zweiten Buch. Vom Perspektivwechsel habe ich mir ein wenig mehr erhofft. Die meisten Szenen dienen dazu, Jacksons Gefühlswelt zu verdeutlichen, was der Autorin sehr gut gelungen ist. Ich habe jedoch einige Schlüsselszenen vermisst, wie dabei zu sein als er seine Eltern mit seinen Zukunftsplänen konfrontiert, oder wie seine Eltern auf Haven reagieren und wie er seinen Freunden gegenüber (nicht nur Cayden) für Haven eintritt.

Das hört sich erstmal nach viel Kritik an, doch hätte diese zauberhafte Geschichte, meiner Meinung nach, einfach noch ein paar Seiten mehr haben dürfen.

Emotional hat mir die Geschichte gut gefallen, durch das Aufteilen auf zwei Protagonisten vertiefen sich die Emotionen noch mehr. Dies geht jedoch ein bisschenzu Lasten der intensiven Charakterentwicklung - diese ist verglichen mit der Leuchtturm Reihe fast etwas schnell.

Insgesamt hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten, ein tolles Setting und charmante Charaktere machen definitiv Lust auf mehr.

Zum Glück muss man nicht zu lange warten, Ende Januar 2021 erscheint "Free like the Wind". In diesem Buch bekommen Cayden und Rae ihre eigene Geschichte. Beide konnte man bereits ein wenig kennenlernen und ich freue mich schon sehr auf dieses Buch.

dietausendseitenmeinesherzen

Beiträge 4
13.10.2020

Unterschiedlicher könnten Havens und Jacksons Leben nicht sein. Während Haven im Jasper Nationalpark in Kanada aufgewachsen ist, kommt Jackson aus der Metropole Edmonton. Doch als die beiden mitten im Wald aufeinander treffen, fühlen sie sich direkt zueinander hingezogen. Haven zeigt Jackson ihre Welt und öffnet sich ihm gegenüber langsam. Aber beide wissen: Jackson kann nicht für immer bleiben, denn sein eigentliches Leben ist in Edmonton.

Haven ist eine super sympathische, wenn auch teilweise sehr naive und sehr unwissende Protagonistin. Ich beneide sie ein wenig darum, im Nationalpark, gemeinsam mit Wapitis, Elchen und Pumas aufgewachsen zu sein, umgeben von der schönsten Natur. Gleichzeitig muss es extrem schwer sein, weil sie dadurch kaum Kontakt zu Gleichaltrigen hatte, alles was ihr bleibt ist ihr Vater und die anderen Ranger.
Jackson wirkt im ersten Moment wie der typische Großstadttyp. Jurastudent und oberflächlich. Doch eigentlich ist er so viel mehr. Er ist einfühlsam, besorgt, liebenswürdig und einfach perfekt. Was die beiden gemeinsam haben, ist, dass sie keine Ahnung von der Welt des jeweiligen Anderen haben.
Beide Protagonisten sind extrem vielschichtig und wirken dadurch total realistisch, was ich liebe!
Auch der Schreibstil hat mich wieder umgehauen. Ich liebe liebe liebe Kira Mohns Schreibstil einfach, er ist so wunderschön. Ich habe das ganze Buch in weniger als zwei Tagen durchgelesen, konnte es kaum aus der Hand legen und musste mich förmlich zwingen, auch mal etwas zu essen und zu schlafen.
Das Setting hat mir besonders im ersten Teil des Buches super gur gefallen. Ich habe noch nie ein Buch mit einem ähnlichen Setting gelesen, und die Idee, das Buch mitten in der freien Wildniss spielen zu lassen, fand ich fantastisch. Ich hätte sehr gerne mehr davon gehabt!

Wer mich kennt, weiß, dass ich selbst ein Auslandsjahr in Kanada verbracht habe. Das Buch hat die ganzen Erinnerungen an diese wunderschöne Zeit wieder auferwecken können, wodurch ich eine noch engere und emotionalere Bindung hatte. Danke für die Möglichkeit, zumindest in meinen Gedanken für ein paar Stunden zurück nach Kanada reisen zu können!

Die einzige Kleinigkeit, die aber wirklich nur eine winzige Kleinigkeit ist, und die meisten sehr wahrscheinlich überhaupt nicht stören wird, ist, dass mir ein bisschen die "kanadische Mentalität" gefehlt hat. Ich denke, jemand, der noch nie in Kanada gewesen ist, wird diesen Punkt schwer nachvollziehen können, aber wenn man einmal dort gewesen ist, wird man es direkt verstehen können. So hätte das Buch in jedem beliebigen Land spielen können, diese Eigenheiten, die ich mit Kanada verbinde, haben einfach ein bisschen gefehlt.

Alles in allem konnte mich "Wild like a River" aber unglaublich mitreißen und ich habe von der ersten Seite an Haven und Jackson, aber auch in die anderen Charaktere, vor allem in Havens Dad, in mein Herz geschlossen! Das Setting ist zum verlieben, genauso der Schreibstil. Deswegen zähle ich jetzt schon die Tage bis Teil zwei, "Free like the Wind", der von Jacksons besten Freund und Havens Freundin Rae handelt, erscheint!
4,5 von 5 Sterne!⭐️

Feliz

Beiträge 4
13.10.2020

Ich mag das Cover unglaublich gerne, weil es wirklich auf jede Art und Weise aus der Masse heraussticht. Zudem passt es wunderbar zum Inhalt und man bekommt schon durch dieses einen guten Eindruck vom Setting. Allerdings ist mir das leuchtend pinke Blatt vielleicht eine Spur zu kitschig und es hätte mir vermutlich besser gefallen, wenn es eine natürlichere Farbe gehabt hätte.

Die Geschichte klingt erstmal wirklich gut: Haven lebt seit sie denken kann im Jasper National Park, in dem ihr Vater als Ranger arbeitet. Nach dem Tod ihrer Mutter sind die beiden in das Reservat gezogen und sie hat noch keinen Grund gesehen, es zu verlassen, auch wenn sie Menschen um sich herum manchmal vermisst. Dann trifft sie auf Jackson, der eigentlich mit seinem besten Freund Cayden eine Woche im National Park wandern wollte. Als sich Cayden aber den Fuß verstaucht, entscheidet sich Jackson alleine zu bleiben und fragt Haven, ob sie ihm nicht ihre Welt zeigen könne. Sie stimmt zu und die beiden kommen sich in der unberührten Natur näher, als sie es gedacht hätte, doch Jackson muss zurück in seine Welt und Haven weiß nicht, ob sie ihn wieder loslassen will…

Ich war wirklich unglaublich gespannt auf das neue Buch von Kira Mohn, weil ich die Leuchtturm-Trilogie und vor allem den letzten Teil wirklich geliebt habe, doch ich war fast ein bisschen enttäuscht von diesem Buch, vielleicht auch weil ich mehr oder zumindest was anderes erwartet habe. Ihr Schreibstil allerdings bleibt auch in diesem Buch hervorragend. Man fliegt nur so durch die Seiten und merkt überhaupt nicht, wie die fast 400 Seiten vergehen.

Auch das Setting mochte ich extrem gerne. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, direkt neben Haven und Jackson mitten im Wald oder am Silent Lake zu stehen und den Tannenduft einzuatmen. Ich mochte einfach, dass eben mal nicht das typische Setting einer Universität oder Großstadt ist, das sonst für Young Adult Romane so typisch ist. Vermutlich auch weil ich den Jasper National Park so geliebt habe, war ich unglaublich enttäuscht, als man dann ab der Hälfte den Wald und die kleine Hütte verlassen musste und zusammen mit Haven nach Edmonton gezogen ist. Auch wenn die Ereignisse sich im Reservat nicht unbedingt überschlagen haben, mochte ich die ruhigen Erzählungen und hätte auch locker noch 50-100 Seiten nur über die Ausflüge der beiden hätte lesen können. Nicht, dass ich es unrealistisch fand, dass Haven mal etwas Anderes sehen will als nur ihre kleine Hütte, sie entscheidet das ja schon selbst, aber ab dem Zeitpunkt des Umzugs wird das Buch dann leider sehr zu einem typischen Young Adult Roman ohne große Highlights oder Überraschungen. Das fand ich ziemlich schade, weil es vorher durchaus Potenzial zu mehr gehabt hätte.

Zudem hatte ich mit den Figuren so meine Probleme. Jackson mochte ich am Anfang wirklich gerne, weil er so lässig und selbstbewusst war, ohne dabei arrogant zu wirken. Er mochte Haven auf den ersten Blick und wollte sie unbedingt für sich gewinnen, auch wenn sie so gar keine Erfahrungen mit sozialen Interaktionen hat. Das hat mich absolut für ihn eingenommen, genauso wie seine Begeisterungsfähigkeit für die Natur und die Tiere des Jasper National Parks. Leider ändert sich sein Verhalten mit dem Wechsel des Settings. Er ist dauerhaft angespannt und jederzeit bereit den Helden für Haven zu spielen. Ich kann sogar verstehen, warum er das so macht, schließlich ist sie in ihrer neuen Umgebung sehr unbeholfen, aber ich mochte diese Seite an Jackson überhaupt nicht und habe den lockeren Kerl vermisst, weswegen ich auch seine Freunde, vor allem Cayden in ihrer Kritik durchaus nachvollziehen konnte.
Auch Haven ist mir zwar sympathisch, aber sie hat mich auch immer wieder extrem genervt. Sie war mir auch im Nationalpark näher, weil das ihre natürliche Umgebung ist und man das einfach merkt. Sie versteht zwar Jacksons Andeutungen, Witze und häufig auch sein Verhalten nicht immer, aber das fand ich irgendwie witzig und auch sehr glaubwürdig. Als sie dann aber nach Edmonton zieht, wirkt sie einfach nur vollkommen hilflos. Man hat einfach das Gefühl, dass sie noch nie einen Film, eine Serie oder auch nur ein Buch gelesen hat, in dem ‚normales‘ soziales Verhalten thematisiert wird. Das war mir einfach eine Spur zu viel. Dass sie viele Anspielungen, manchmal auch Sarkasmus oder Ironie nicht versteht, konnte ich ja noch verstehen, aber dass sie nicht einmal die simpelsten Umgangsformen nachvollziehen kann, war mir an manchen Stellen einfach zu viel. An manchen Stellen wollte ich sie wirklich gerne schütteln, um ihr klarzumachen, wie naiv sie sich gerade verhält. Da konnte ich Jacksons besitzergreifendes Verhalten fast schon nachvollziehen, auch wenn ich es eigentlich wirklich nicht gutheißen kann.

Alles in allem ist das Buch eine süße Liebesgeschichte, die leider ab der Hälfte ein bisschen zu durchschnittlich wird. Ich mochte trotz der manchmal sehr naiven Haven die beiden Protagonisten sehr gerne und mir gefiel ihre ruhige, unaufgeregte Geschichte sehr gerne. Ich hätte das ganze Drama in ihrer Geschichte nicht unbedingt gebraucht, aber das Ende hat mich dann doch wieder versöhnt und zusammen mit dem wunderbaren Schreibstil ist es ein wunderbares Buch für kalte Herbsttage.

Vielleserin

Beiträge 56
13.10.2020

In der Stille des Waldes hörst du dein Herz ...
Haven lebt als Tochter eines Rangers in einem von Kanadas Nationalparks. Nirgends fühlt sie sich so wohl wie in der wilden Natur. Menschen hingegen verunsichern sie. Sie weiß nie, was sie sagen, wie sie sich verhalten soll. Die meisten Leute finden sie seltsam. Doch dann begegnet sie Jackson, einem Studenten aus der Stadt. Er bittet sie, ihm ihre Welt zu zeigen. Und plötzlich ist da jemand, der all das, was sie bisher allein erlebt hat, mit ihr teilt. Ein verwirrend schönes, aber auch schmerzhaftes Gefühl. Denn Jackson muss bald wieder zurück in seine eigene Welt … (Klappentext)

Dieses Buch hat mich sofort „elekrisiert“ und gefangen genommen. Es ist in einer eindrucksvollen Ausdrucksweise geschrieben und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich tauchte sofort ein in die Welt von Haven und Jackson, die sehr bildlich vor meinem geistigen Auge entstanden ist. Ich erlebte alles förmlich hautnah mit. Die Landschaft, die Emotionen, die Handlung – ich war mitten dabei. Ein Buch zum Wohlfühlen, zum Träumen, sich fallen lassen.

April1985

Beiträge 6
13.10.2020

Sehr naturnaher, unaufgeregter New Adult Roman
⭐⭐⭐⭐

Meine Meinung

Nach ihrer erfolgreichen Leuchtturm-Trilogie entführt uns Kira Mohn mit ihrem neuesten Roman in die wildromantische Naturlandschaft Kanadas. Genauer gesagt in den Jasper Nationalpark. Dort treffen wir auf die junge Haven, welche gemeinsam mit ihrem Vater im Herzen des Naturparks lebt. Havens Vater ist Ranger mit Leib und Seele und Haven möchte nach ihrem Fernstudium in dessen Fußstapfen steigen. Haven ist das alleine sein gewöhnt. Die junge Frau genießt die Stille und Ruhe, welche ihr Leben mit sich bringt. Bis eines Tages Jackson ihren Weg kreuzt. Der Student ist im Nationalpark auf einem Campingtrip mit seinem besten Freund. Als Cayden sich eine Verletzung zuzieht und die Reise abbrechen muss, sucht Jackson den Konakt zu Haven. Während Haven Jackson die wilde Natur näher bringt, fragt sie sich gleichzeitig immer mehr, ob das Leben nicht doch noch mehr für sie bereit hält.

Wie es mit Haven und Jackson weiter geht müsst ihr natürlich selber lesen. Ich mochte die Geschichte der beiden trotz kleiner Abstriche, die vorallem die Charakterdarstellung betreffen, sehr gerne.

Kira Mohn verwöhnt uns mit einem sehr lockeren und leichten Schreibstil. Die 400 Seiten lassen sich wirklich sehr schnell lesen. Was mir ganz besonders gefallen hat ist, dass das Buch ohne großes Drama auskommt. Es passiert eigentlich auch gar nicht so viel. Die Autorin verzaubert uns mit vielen Landschaftsbeschreibungen, die so richtig zum Träumen einladen. Für mich war das Buch auch ein bisschen wir ein Kurzurlaub.
Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass es für so manchen Leser ein bisschen zu ruhig zugeht. Ich mochte die Unaufgeregtheit aber in diesem Fall sehr gerne. Es muss nicht immer laut, actionlastig und spannungsgeladen sein. Meiner Meinung nach ist es Kira Mohn ganz wunderbar gelungen ohne diese Elemente auszukommen.

Zu den Protagonisten hatte ich recht schnell einen guten Draht. Haven ist eine junge Frau die man einfach nur gern haben kann. Man merkt einfach, dass sie den Großteil ihres Lebens alleine und ohne viele soziale Kontakte aufgewachsen ist. Man möchte Haven einfach nur an der Hand nehmen und leiten und beschützen. Ich glaube mir ging es da ein bisschen wie Jackson, der in Gegenwart von Haven seinen Beschützerinstinkt - zum Leidwesen seiner Mitmenschen - auch nicht mehr abstellen konnte. Ich muss jedoch an dieser Stelle auch zugeben, dass mir Haven teilweise ein bisschen zu naiv dargestellt war. Es gab so einige Situationen im Buch, die ich mir einfach anders gewünscht hätte. Manches fand ich trotz Havens Unerfahrenheit einfach nicht realistisch. Wem das nicht stört, und mich hat es jetzt auch nicht wahnsinnig gestört, der bekommt mit Wild like a River einen stimmungsvollen, romantischen Kurztrip in die wunderbare Natur Kanadas serviert.

Fazit

Wild like a River ist ein sehr unaufgeregter und stimmungsvoller Liebesroman aus der Feder von Kira Mohn. Die Autorin lässt uns gemeinsam mit ihren Protagonisten Haven und Jackson in die wildromantische Natur Kanadas abtauchen. Das Buch verzaubert mit wunderschönen Landschaftsbeschreibungen, einem wirklich süßen Liebespärchen und kommt dabei ohne viel Drama aus. Von mir bekommt Wild like a River eine klare Leseempfehlung!

Campino246

Beiträge 24
06.10.2020

Haven wächst behütet bei ihrem Vater in einem Nationalpark auf. Als sie Jackson begegnet verändert sie sich. Sie zieht in die Großstadt und ist dort von den vielen Menschen und Eindrücken überfordert.

Ich liebe die Beschreibungen der Natur und der Tiere. Die Ruhe und Erholung, die der Ort ausstrahlt, kam auf jeden Fall auch bei mir als Leser an.

Das Cover war mir etwas zu rosa/lila. Da hätten Herbstfarben eventuell besser gepasst zur Geschichte.

Haven und Jackson machen eine Entwicklung durch und ich fand das gut nachvollziehbar. Was mir etwas fehlte, waren die tiefen Gefühle und süßen Gesten, wo man als Leser quasi mitseufzt. Gut fand ich auch, dass ihre Geschichten nicht möglichst alles was einem einfällt enthalten, sondern sehr realistisch sind (außer vielleicht die extreme Abgeschiedenheit bei Havens Leben).

Fazit: Ein tolles Setting trifft auf normale Charaktere.

Anna625

Beiträge 3
06.10.2020

Haven kennt nichts anderes als den Wald. Nach dem Tod ihrer Mutter vor vielen Jahren hat ihr Vater einen Job als Ranger im Jasper Nationalpark angenommen und ist gemeinsam mit seiner kleinen Tochter in eine einsame Holzhütte, ein gutes Stück entfernt von der nächsten Kleinstadt, gezogen. Bald schon verblassen Havens Erinnerungen an ihre frühe Kindheit, sie fühlt sich vollkommen wohl umgeben nur von den Bäumen und Tieren in den tiefen Wäldern Kanadas. Alles, was diese Harmonie gelegentlich stört, sind die Fragen: Wie wäre es, wenn sie in einer Stadt leben würde? Hätte sie Freunde? Ein "normales" Leben wie jedes andere Mädchen in ihrem Alter auch? Und - wäre es nicht einen Versuch wert, einfach bloß um zu wissen, was sein könnte?

Da taucht eines Tages Jackson im Park auf, um ein paar Tage in der Natur zu entspannen und die Semesterferien zu genießen. Er wohnt in Edmonton, Havens früherer Heimatstadt, und während sie Jackson besser kennenlernt, kommt Haven zu einem Entschluss. Doch kann sie, das Waldmädchen, einem Leben in der Stadt wirklich standhalten?



Zunächst einmal finde ich es sehr schön, hier mal eine Protagonistin zu haben, die nicht viel mit dem Verhalten Gleichaltriger anfangen kann. Warum sind alle ständig am Handy, schreiben sich Nachrichten, statt einfach schnell 2 Minuten zu telefonieren? Was spielt es für eine Rolle, weche Kleidung man trägt, wenn der Mensch darunter doch derselbe bleibt? Ich habe mich Haven gleich sehr verbunden gefühlt.

Auch wird gerade im ersten Teil des Buches die Natur sehr eindrucksvoll beschrieben. Man hat die kleine Hütte Havens und ihres Vaters direkt vor Augen, umgeben von hohen Bäumen, in der Nähe die Wasserfälle, ein kleiner, versteckt liegender See... Die Kulisse lässt nichts zu wünschen übrig. Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass die Natur im Laufe des Buches immer weiter in den Hintergrund rückt, doch auch während Haven in der Stadt lebt spielt der Wald weiterhin eine große Rolle für sie.

Dass sich zwischen Haven und Jackson eine Beziehung anbahnt, ist natürlich absehbar, dennoch fand ich es die meiste Zeit über nicht allzu kitschig und offensichtlich, was als nächstes passieren würde.

Der Schreibstil ist nichts Besonderes, lässt sich aber gut und flüssig lesen. Die Nebencharaktere blieben mir teils etwas zu blass, da hätte sicher noch mehr herausgeholt werden können. Dafür liegt der Fokus auf Havens beachtlicher Entwicklung, denn sie muss wirklich Einiges mitmachen, ist das Leben in der Stadt für sie doch in jeder Hinsicht ungewohnt und neu.

Insgesamt hat mir "Wild like a River" sehr gut gefallen. Eine sanfte Liebesgeschichte mit authentischen Protagonisten und interessanter Ausgangssituation vor atemberaubender Kulisse. Ich denke, alle Leser von Young-Adult-Romanen sowie Freunde von Kanada-Büchern kommen hier voll auf ihre Kosten, daher kann ich guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen!

la_tina

Beiträge 8
02.12.2020

    Fängt schön an, verliert aber schnell seinen Reiz
    Der Inhalt ist schnell erzählt: Die 19-jährige Haven lebt als Tochter eines Rangers in den kanadischen Rocky Mountains und kennt kaum etwas von der Welt ausserhalb des Nationalparks. Schule, Studium, alles lief bisher erfolgreich von Zuhause aus. Ihr Vater, liebevoll, aber eher der wortkarge Typ, hat sie allein großgezogen, wodurch Haven für ihr Alter schon einigermassen selbständig und verantwortungsbewusst wirkt. Einzig der Kontak zu anderen Menschen, insbesondere zu Gleichaltrigen, fehlt ihr. Bis zwei Studenten aus der Stadt bei ihrer Tour durch den Nationalpark Hilfe benötigen.
    Ich mag den Stil der Autorin, ihre Fähigkeit, Landschaften so zu beschreiben, dass ich sie mir beim Lesen regelrecht vorstellen kann. Deswegen gefiel mir der Anfang des Romans zunächst auch ganz gut mit den vielen Eindrücken von der Landschaft und den dort lebenden Tieren. Auch Haven war mir gleich sympathisch, ein wenig praktisch veranlagt und ziemlich ungeübt in zwischenmenschlichen Interaktionen wie SmallTalk und ironischen Kommentaren. Dass sie sich gleich in den ersten jungen Mann verguckt, welcher ihr über den Weg läuft und der sich von ihrer natürlichen Art ebenfalls angezogen fühlt, war ziemlich vorhersehbar, entsprechend fehlte da ein wenig die Spannung. Auch liegt der Schwerpunkt zunächst auf den vielen Beschreibungen des Nationalparks, was zwar schön ist, die Handlung als solche jedoch nur kaum voranbringt.
    Langweilig wurde es, als Haven, nun neugierig auf die Welt da draussen, beschließt, ein wenig an der Uni vor Ort zu studieren, an welcher auch ihr Love Interest studiert. Von da an wirkte die zur Selbständigkeit erzogene Haven stark naiv und weltfremd, wollte plötzlich nichts mehr ohne ihren geliebten Jackson machen und verschwendete ihre Energie auf die falschen Freunde. Dazu kommt noch das Geheimnis um ihre verstorbene Mutter, welches sie aufklären möchte, natürlich ebenfalls nur mit Jackson an ihrer Seite. Wie hat sie all die Jahre nur ohne ihn überlebt? Währenddessen glänzt Jackson leider mit einem unnatürlichen Beschützerinstinkt, der ihn mir von Seite zu Seite unsympathischer macht.
    Was wunderschön anfing mit wenig Handlung, dafür bezaubernden Beschreibungen des Nationalparks, entwickelte sich leider als kitschige Liebesromanze ohne große Spannung. Haven wandelte sich von einer selbständigen jungen Frau zu einem weltfremden Naivchen und die Liebesgeschichte selbst verlor ohne wirkliche Höhepunkte schnell an Reiz.

    Chianti

    Beiträge 17
    29.11.2020

      Haven lebt seit ihrer Kindheit mit ihrem Vater im Jasper National Park und stört sich nicht daran, bis auf die Tiere des Waldes, ihren Vater und anderen Rangern kaum Kontakt zu anderen Lebewesen zu haben.
      Bis sie auf Jackson trifft, der gemeinsam mit seinem Freund Cayden eine Woche durch den Park wandern will. Als Cay sich verletzt und die Tour abbrechen muss, bleibt Jackson im Jasper National Park und in der Nähe von Haven, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht.

      "Wild like a River" ist der Auftakt von Kira Mohns Kanada-Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten Haven Tremblay und dem zweiundzwanzig Jahre alten Jackson Levy erzählt.

      Haven liebt ihr abgeschiedenes Leben im Jasper National Park und nirgends fühlt sie sich so geborgen wie zwischen den Bäumen und den Tieren, die den Park bevölkern. Sie studiert in einem Fernstudium Umweltwissenschaften und möchte wie ihr Vater Ranger werden.
      Nur anderen Menschen, besonders Gleichaltrigen gegenüber, ist Haven sehr unsicher, weiß nie, was sie sagen und wie sie reagieren soll.
      Haven hat mir gut gefallen. Sie ist an manchen Stellen sehr unsicher und ein Stück weit naiv, was aber völlig in Ordnung war, da sie eine tolle Entwicklung durchmacht und zu einer Kämpferin wird, die niemals wegläuft!
      Jackson kommt aus einem etwas wohlhabenderen Elternhaus und studiert Jura, wie es die Familientradition von ihm verlangt. Im Jasper National Park fühlt er sich zum ersten Mal in seinem Leben frei und losgelöst von seinem Alltag, und er genießt die Zeit mit Haven, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Er ist ein netter und sehr geduldiger Protagonist, den ich auch sehr mochte!
      Er will Haven beschützen, auch wenn sie seinen Schutz manchmal gar nicht braucht. Wobei ich mir manchmal gewünscht habe, dass sie auf Jackson gehört hätte. So hat sie aber ihre eigenen Erfahrungen gemacht, was auch wichtig war! Jackson war auf jeden Fall immer für Haven da. Auch er muss sich im Laufe der Geschichte einigen Dingen stellen, an denen er gewachsen ist.

      Die Geschichte startet im Jasper National Park, aber spielt nicht komplett dort.
      Ich wusste das schon vor dem Lesen, weshalb ich mich schon darauf einstellen konnte, aber ich weiß nicht, wie mir der Schauplatzwechsel gefallen hätte, wenn dieser mich unerwartet getroffen hätte.
      Jackson löst in Haven den Wunsch aus, das Leben in der Stadt kennenzulernen. Die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte sie in Edmonton und muss feststellen, dass sie an diese Zeit kaum noch Erinnerungen hat. Sie will den Jasper National Park und dessen Sicherheit für eine Weile verlassen und zieht zu ihrer Tante nach Edmonton in eine für sie völlig neue und fremde Welt, wo sie erst mal überall aneckt.
      Mir hat der Ortswechsel eigentlich echt gut gefallen, da ich die Szenen im Jasper National Park zwar schön und atmosphärisch fand, aber mir schon ein wenig die Spannung gefehlt hat. Mit Havens Umzug nach Edmonton wurde es deutlich spannender, da einfach viel mehr passiert ist!

      Ich fand es ein wenig schade, dass wir Rae, die Protagonistin des zweiten Bandes nur kurz kennenlernen. Sie und Haven freunden sich schon im ersten Band an, aber wir erfahren von den Treffen zwischen den beiden erst hinterher und dürfen leider nicht dabei sein. Dabei hätte ich Rae gerne schon besser kennengelernt und besonders Haven im Umgang mit ihr erlebt!
      Von Cayden dagegen sehen wir schon deutlich mehr! Mit seinen fiesen Sprüchen wirkt er im ersten Moment nicht sehr freundlich, aber gegen Ende gab es eine Szene, wo er mich positiv überrascht hat, sodass ich mich schon sehr auf seine Geschichte freue!

      Fazit:
      "Wild like a River" ist ein guter Auftakt von Kira Mohns Kanada-Dilogie!
      Mir haben Haven und Jackson richtig gut gefallen und das Buch ließ sich richtig gut lesen!
      Besonders die Atmosphäre der Szenen im Jasper National Park mochte ich total gerne, auch wenn durch den Ortswechsel nach Edmonton meiner Meinung nach mehr Spannung in die Geschichte gekommen ist!
      Mir hat der Auftakt echt gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe, und mich schon sehr auf Cayden und Rae freue!

      ChristinaS

      Beiträge 12
      29.11.2020

        Was für ein tolles Buch , tief bewegend , emotional, einfach wunderbar.
        Schon das Cover ist sehr ansprechend und der Klappentext gibt einen ersten Einblick in die Geschichte, so das man gerne weiterlesen möchte.
        Der Schreibstil ist fesselnd und es macht viel Freude zu lesen.
        Detailreiche Beschreibungen lassen einen eintauchen in die Geschichte und man sieht es quasi vor sich.
        Die Autorin versteht es sehr gut den Leser mit zunehmen.

        Kurz zum Inhalt :

        Haven lebt im Naturpark und lernt dort Jackson kennen , der sie von Anfang an fasziniert. Sie fühlen sich von einander angezogen. Er der sonst in der Stadt wohnt , fühlt sich mit ihr zusammen sehr wohl in der Natur.
        In ihr erwacht das Gefühl das sie die Stadt kennenlernen möchte , endlich Freunde zu haben. Sie hat das Gefühl das ihr was fehlt.
        Sie stellt sich ihrer Unsicherheit , gleichzeitig klärt sich so einiges aus ihrer Vergangenheit.

        Alles in allem ein tolles Buch , mit emotionalen Details , tiefgründig und ans Herz gehend. Bin auf die Fortsetzung gespannt.
        Es war ein tolles Lesevergnügen .

        JulisTeestübchen

        Beiträge 3
        29.11.2020

          Haven lebt mit ihrem Vater abgeschieden in den Wäldern Kanadas, wo ihr Vater als Ranger tätig ist. Selbst studiert sie Umweltwissenschaften im Fernstudium, um später ebenfalls Rangerin zu werden. Außer zu anderen, im Nationalpark Tätigen hat Haven dabei kaum Kontakt zu anderen Menschen; Gesellschaft leisten ihr die Natur und die Tiere, die in ihr leben. Bis sie Jackson kennenlernt, der für eine Woche mit seinem Freund Cayden wandern geht, wobei sie jedoch eine unangenehme Begegnung mit einem Bären machen. Das ruft Haven und ihren Vater auf den Plan, denn Cayden verstaucht sich den Fuß und muss versorgt werden. Und ehe Jackson sich versieht, zieht er die restliche Wanderung ohne Cayden allein durch und begibt sich auf die Suche nach dem "Waldmädchen" Haven.

          In dieser Geschichte treffen mit Haven und Jackson zwei Welten aufeinander: Havens Abgeschiedenheit in der Wildnis und Jacksons Studentenleben in der Stadt. Und natürlich geht es hier um noch viel mehr als die Gefühle, die zwischen den beiden aufkeimen, während sie sich in Jacksons Woche im Nationalpark besser kennenlernen. Ein bisschen ist es wie eine moderne Tarzan-Geschichte, wobei es hier Haven ist, die mit gesellschaftlichen Konventionen und vor allem den Gepflogenheiten junger Leute in den Städten noch kaum Berührungen hatte. Und der Schönling Jackson, der Jura studiert, entdeckt die Natur für sich.

          Dabei lebt diese Geschichte vor allem von Havens Charakter. Sie ist einfach unheimlich sympatisch, natürlich und aufrichtig trotz ihrer ruhigen Art. Ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. Auch wenn die Kapitel und Abschnitte abwechselnd aus der Perspektive von Haven und Jackson geschrieben sind, so ist für mich doch Haven hier die Hauptfigur. Denn hier geht es nicht nur um ihre erste Liebe. Es geht auch um Vergangenheitsbewältigung und um Selbstfindung. Havens Lebensgeschichte konnte mich daher noch viel mehr berühren als die Liebe zwischen ihr und Jackson. Ihre Reise zu sich selbst und die Erfahrungen, die sie dabei gemacht hat, waren für mich fesselnd und auch zur Selbstreflexion anregend.

          Am liebsten haben mir außerdem die Szenen in der Natur gefallen, die Kira Mohn sehr schön geschildert hat, sodass sie (leider) auch Reisesehnsüchte in mir geweckt hat. Dabei hatte ich stets den Eindruck, dass die Autorin hier entweder gut recherchiert hat oder selbst vertraut mit der Wildnis Kanadas ist. Das Buch ist bei meinen liebsten Schauplätzen auf jeden Fall ganz weit oben, auch wenn (und jetzt kommt ein kleiner Spoiler) nur ca. die Hälfte des Buches in der kanadischen Wildnis spielt.

          "Wild like a river" ist für mich ein rundum stimmiger Liebesroman, bei dem es zwar um eine Liebesgeschichte und ihren Ausgang geht, jedoch daneben noch viel mehr im Mittelpunkt steht, wie eben auch die Selbstfindung der Protagonistin. Und auch Jackson macht eine kleine persönliche Reise durch. Dadurch weist der Roman eine ansprechende, für das Genre aber noch angemessene Tiefe auf. Und auch die Liebe zwischen den Figuren entwickelt sich in passendem Tempo. Klare Leseempfehlung für Fans eher jugendlicher Liebesromane!

          Michelleslittlebookworld

          Beiträge 12
          24.11.2020

            Wie schafft es Kira Mohn nur das sich ihre Geschichten alle wie eine kleine Pause vom Alltag, ja quasi schon wie ein kleiner Urlaub zwischendurch anfühlen? Ich habe diese absolute Wohlfühlathmosphäre schon in der Leuchtturm- Reihe geliebt und auch dieses Buch konnte mich sofort wieder in seinen Bann ziehen. Ich liebe die Details des Nationalparks, der Natur und Tiere und allgemein diese beruhigende Ausstrahlung, mit der alles beschrieben wurde.
            Dadurch das die Kapitel abwechselnd aus Havens und Jacksons Sicht geschrieben sind, konnte man sie beide gut kennenlernen. Ich finde faszinierend wie verschieden die beiden auf den ersten Blick sind, aber letztlich auch wieder nicht und sich hervorragend ergänzen.
            Havens Element ist eindeutig die Natur, es wirkt fast als wäre sie eins mit ihr, was wirklich faszinierend war. Dafür hat sie im zwischen menschlichen Bereich einiges aufzuholen, allerdings macht ihre Unwissenheit sie auch liebenswert und war sehr erfrischend. Ich finde es toll wie mutig sie sich ihrem Leben stellt und herauszufinden versucht wo ihr Weg sie hinführen soll. Auf jeden Fall kann man sich von ihrer Sicht auf die Welt eine Scheibe abschneiden.
            Jackson dagegen hat wenig Ahnung von dem Nationalpark, aber es hat dafür richtig Spaß gemacht zu verfolgen wie er sich für die Natur und Tiere begeistern konnte. Er war an manchen Stellen vielleicht etwas sehr behütend, aber auch sehr liebenswert und vor allem musste auch er erst noch seinen Weg finden und entscheiden was in seinem Leben wirklich wichtig ist.
            Obwohl Haven und Jackson erst nur wenige Tage gemeinsam verbringen, spürt man gleich die Vertrautheit zwischen den beiden. Sie ergänzen sich auf ganz wunderbare Art und Weise und es war toll ihre Entwicklung zu verfolgen.
            Also vielen Dank Kira Mohn für diesen Mini Urlaub und dieses absolute Wohlfühlbuch.

            Tanja W

            Beiträge 13
            23.11.2020

              Ein leises Buch, welches mich dennoch begeistert hat

              Klappentext:
              Haven lebt als Tochter eines Rangers in einem von Kanadas Nationalparks. Nirgends fühlt sie sich so wohl wie in der wilden Natur, weit ab von allen Menschen. Touristen geht sie lieber aus dem Weg, vor allem wenn sie sich so dämlich verhalten wie Jackson. Er will mit einem Freund wandern, aber die leichtsinnigen Städter bringen sich direkt am ersten Abend in eine gefährliche Situation. Haven hilft ihnen in der Annahme, dass sie anschließend abreisen. Doch stattdessen überredet Jackson sie, ihm ihre Welt zu zeigen. Und plötzlich ist da jemand, der all das, was sie bisher allein erlebt hat, mit ihr teilt. Ein verwirrend schönes, aber auch schmerzhaftes Gefühl. Denn Jackson muss bald wieder zurück in seine eigene Welt …

              Meine Meinung:
              Zuallererst muss ich dieses wundervolle Cover erwähnen, dass so perfekt zur Geschichte passt.

              Die Geschichte an sich ist sehr leise und passt sehr gut zu Haven, die ich mit ihrer Naivität und Schüchternheit so oft gern in den Arm nehmen wollte und sie bestärken in ihrem Tun. Ich konnte mich sehr gut mit Haven identifizieren und sie hat einen Platz in meinem Herzen gefunden.

              Jackson konnte ich am Anfang nicht so gut einschätzen, der typische Aufreißer ist er nicht. Die Art, wie er sich Haven nähert, wie er behutsam mit ihr Schritt für Schritt geht, im Eiscafé die Sache mit dem Foto, so süß...

              Den Schreibstil von Kira Mohn habe ich ja schon bei der Leuchtturmtrilogie lieben gelernt und ich wurde auch hier nicht enttäuscht.

              Das Setting vom Nationalpark ist einfach traumhaft. Ich wäre so gern mit den beiden zusammen durch die Wälder gestreift. Havens Einfühlungsvermögen zu den Tieren hat mir sehr gefallen.

              Ein ruhiges, unaufgeregtes Buch von Kira Mohn, welches mir trotzdem oder gerade weil dieses ruhige so gut zu Haven passt, sehr gut gefallen hat. Deshalb gibt es von mir 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen und ich freue mich schon sehr auf Caydens und Raes Geschichte.

              melanie_rabe

              Beiträge 5
              23.11.2020

                Inhalt:
                Haven lebt als Tochter eines Rangers in einem von Kanadas Nationalparks. Nirgends fühlt sie sich so wohl wie in der wilden Natur. Menschen hingegen verunsichern sie. Sie weiß nie, was sie sagen, wie sie sich verhalten soll. Die meisten Leute finden sie seltsam. Doch dann begegnet sie Jackson, einem Studenten aus der Stadt. Er bittet sie, ihm ihre Welt zu zeigen. Und plötzlich ist da jemand, der all das, was sie bisher allein erlebt hat, mit ihr teilt. Ein verwirrend schönes, aber auch schmerzhaftes Gefühl. Denn Jackson muss bald wieder zurück in seine eigene Welt

                Meine Meinung:
                Leider muss ich zu Anfang direkt sagen, dass mich das Buch nicht vollständig überzeugen konnte.
                Der Anfang war wirklich toll. Wir lernen Haven und Jackson in einer unglaublich schönen Gegend kennen. Kira Mohn bringt eine Ruhe zwischen diesen Paar hervor. Einfach wundervoll. Doch leider wurde es für mich im Laufe der Geschichte stellenweise langatmig und an anderen Stellen (die ich persönlich für wichtig erachtet hätte) war der Fall mit zwei Sätzen erledigt. Da kann ich zb. Havens Vater und ihre Tante erwähnen. Da fehlte mir einfach jede Menge Dialog.

                Fazit:
                Ein netter Liebesroman für zwischendurch, bei dem ich mir mehr Tiefe gewünscht hätte.

                beccisbookishwonderland

                Beiträge 7
                23.11.2020

                  Rezension: „Wild like a river“ von Kira Mohn

                  Autor/in: Kira Mohn
                  Titel: Wild like a river
                  Reihe/Band: Kanada, Band 1
                  Genre: New Adult
                  Erscheinungsdatum: Oktober 2020
                  ISBN: 978-3-499-00399-8
                  Preis: 12,99 € als Paperback

                  Klappentext
                  In der Stille des Waldes hörst du dein Herz
                  Haven lebt als Tochter eines Rangers in einem von Kanadas Nationalparks. Nirgends fühlt sie sich so wohl wie in der wilden Natur. Menschen hingegen verunsichern sie. Sie weiß nie, was sie sagen, wie sie sich verhalten soll. Die meisten Leute finden sie seltsam. Doch dann begegnet sie Jackson, einem Studenten aus der Stadt. Er bittet sie, ihm ihre Welt zu zeigen. Und plötzlich ist da jemand, der all das, was sie bisher allein erlebt hat, mit ihr teilt. Ein verwirrend schönes, aber auch schmerzhaftes Gefühl. Denn Jackson muss bald wieder zurück in seine eigene Welt …

                  Buch-/Reihentitel und Coverdesign
                  Im Vordergrund des Covers fliegt ein wunderschönes lilafarbenes Blatt von links nach rechts über einen helllilafarbenen Himmel. Der Hintergrund ist leicht diesig/neblig gestaltet, einige kleinere Wasserfälle werden angedeutet und somit ist eine wundervolle Naturszenerie abgebildet. Die Farbkombination aus den verschiedensten Blau- und Lilatönen lässt auf einen Sonnenuntergang vermuten. „Wild like river“ passt als Titel unglaublich gut zur bildlichen Darstellung des Covers. Wenn man es so ansieht bekommt man direkt eine sehr ruhige und entspannte Stimmung vermittelt und ich war sehr gespannt, wie sich dieses Gefühl auf den Inhalt der Geschichte auswirken wird.

                  Charaktere
                  Haven lebt schon fast ihr ganzes Leben im Wald und will, genau wie ihr Vater auch, später einmal Rangerin im Nationalpark werden. Ihre Mutter ist bereits vor einigen Jahren gestorben und da sie keinerlei Geschwister hat, ist sie mit ihrem Vater vollkommen allein. Zwischen den täglichen Rundgängen durch den Park absolviert sie ein Fernstudium im Bereich Umwelt, um für ihren Berufswunsch gut gewappnet zu sein. Menschen gegenüber ist sie teilweise recht naiv, was allerdings auf den bisher fehlenden Kontakt zurückzuführen ist, und zusätzlich noch ziemlich zurückhaltend. Trotz der Tatsache, dass menschliches Verhalten sie teilweise verwirrt, strebt sie seit einiger Zeit danach, auch mal etwas anders als den Wald zu sehen. Sie möchte neue Erfahrungen machen und vielleicht auch noch das ein oder andere Geheimnis ihrer Familie lüften.
                  Jackson studiert Jura in Edmonton und wohnt zusammen mit seinem Kumpel Cayden in einem echt schicken Haus, welches dessen Eltern gehört. Als die beiden gemeinsam eine Wander-Erkundungs-Tour im Nationalpark machen, treffen sie durch einen kleinen Unfall auf Haven und ihren Vater und seitdem stehen Jacksons Gedanken und Gefühle Kopf. Zusätzlich zu seinem Gefühlschaos wird sein Leben sehr stark von seinen Eltern beeinflusst, deren Wahl auch das Studium für ihn gewesen ist. Seine Freunde sind alle recht oberflächlich und passen größtenteils so gar nicht zu ihm und dann ist da noch der tiefgehende Verrat seiner ehemals besten Freundin, der ihm schwer auf dem Herzen liegt und dafür sorgt, dass er sehr viele Zweifel an der neuen Freundschaft mit Haven hegt und auch einen sehr übertriebenen Beschützerinstinkt an den Tag legt.

                  Schreibstil und Handlung
                  Kira Mohns Schreibstil war wieder einmal ein Traum. Ich bin absolut begeistert. So flüssig, angenehm und bildhaft – einfach wundervoll. Die verschiedenen Szenenbeschreibungen des Waldes sind unglaublich schön und wirkten auf mich als Leserin sehr intensiv, als wäre ich wirklich vor Ort. Die gesamte Geschichte versprüht anhand der Wortwahl und Beschreibungen einen ruhige und überaus entspannte Atmosphäre, bei der man ziemlich gut abschalten kann.
                  Die Handlung ist, passend zu Cover und Schreibstil, auch sehr ruhig gehalten, denn zunächst passiert erstmal nicht sonderlich viel, bis zwei vollkommene Kontraste aufeinanderprallen – Haven, das Mädchen aus dem Wald und Jackson, der Student aus der Stadt. Zu sehen, wie die beiden ihre unterschiedlichen Welten gegenseitig kennenlernen, war äußerst interessant – für beide war es schließlich eine komplett neue Welt.
                  In Havens Familie wird schnell offensichtlich, dass es zwischen ihr und ihrem Dad einige unausgesprochene Dinge gibt, die viel zu lange unter der Oberfläche schlummerten und dringend aufgearbeitet werden müssten. Auch Jackson hat innerhalb seiner Familie mit einigen Problemen zu kämpfen, obwohl sein Part in dieser Richtung leider fast gänzlichen außen vorgelassen wird. Über ihn und seine Eltern hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren. Grundsätzlich wurde auf jeden Fall aber deutlich, dass es bei den Charakteren einige Verarbeitungsprozesse gibt, die noch nicht vollständig gelaufen waren oder erstmal überhaupt angestoßen werden mussten.
                  Auch wenn der Schreibstil sehr flüssig und angenehm gewesen ist, muss ich leider sagen, dass ich für diese Geschichte verhältnismäßig unglaublich lange gebraucht habe. An einigen Stellen ist mir einfach zu wenig passiert und wenn die Charaktere mehr miteinander hätten kommunizieren müssen, haben sie es nicht getan. Das Ende kam mir, sowohl die Geschehnisse in Havens als auch in Jacksons Familie, viel zu schnell im Vergleich dazu, dass vorher nicht allzu viel passiert ist.

                  Fazit
                  Eine schöne neue Geschichte aus der Feder von Kira Mohn, die mir, im Vergleich zu ihren anderen bisher erschienen Büchern, leider etwas zu ruhig und zurückhaltend gewesen ist. Sie hat zwar eine äußerst entspannende Atmosphäre hervorgerufen, bewirkte bei mir aber leider auch manchmal eine gewisse Langeweile beim Lesen, die ich so eigentlich nicht haben wollte. Trotzdem werde ich definitiv auch noch den zweiten Band der „Kanada“-Reihe lesen.

                  Bewertung: 3  von 5 Sternen

                  Lili-Marie

                  Beiträge 8
                  22.11.2020

                    Dies war mein erstes Buch von Kira Mohn und ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Er ist locker, leicht und lässt sich sehr flüssig lesen. Die Beschreibungen der Natur haben mir auch sehr gut gefallen und es hatte etwas entspannendes in die Welt von Haven einzutauchen und "ihren" Wald kennenzulernen.

                    Haven ist eine junge Frau die zusammen mit ihrem Vater mitten in der Natur in Kanada lebt. Sie hat nicht viel Kontakt zu Menschen. Bis sie auf Jackson trifft. Durch ihn wird sie selbstbewusster, lernt mit anderen Menschen umzugehen und auch die Welt außerhalb ihres bisherigen Lebens kennen. In der Geschichte macht sie eine gewaltige Entwicklung. Allerdings finde ich diese Entwicklung viel zu schnell und eher unrealistisch. Einige Handlungen passen nicht zu ihrer Unerfahrenheit und Ängstlichkeit.

                    Auch einige Dialoge waren zuende bevor sie angefangen haben. Mir hat dort einfach mehr Input gefehlt um die Gefühle und Handlungen der Charaktere richtig zu verstehen.

                    Jackson ist sehr sympatisch aber auch über ihn hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren. Durch Havens unbewusstem Einfluss hat auch er sich weiterentwickelt und seine Zukunft nun selbst in die Hand genommen.

                    Für zwischendurch ist diese Geschichte ganz schön. Besonders die Natur im ersten Teil des Buches hat mich hier sehr begeistern können. Da wir hier schon Cayden und Rae kennengelernt haben, bin ich sehr gespannt darauf wie die zwei sich im zweiten Band anstellen werden. Besonders auf Cayden bin ich gespannt.

                    lesehase

                    Beiträge 8
                    19.11.2020

                      Romantik in der Wildnis Kanadas

                      Erster Eindruck: Alleine das Cover macht so richtig Lust aufs Lesen, das Ahornblatt, das den Schauplatz der Geschichte andeutet ist wunderbar in Szene gesetzt und der Wasserfall im Hintergrund deutet darauf hin, dass uns Kira Mohn in ihrem neuesten Werk wieder mit auf die Reise in einer wunderbare Kulisse nimmt, die Fernweh hervorruft.

                      Inhalt: Haven ist so etwas wie ein „wildes Mädchen“. Sie ist in der Wildnis Kanadas bei ihrem Vater, einem Ranger, aufgewachsen und hat nicht viel Übung in der Kommunikation mit anderen Menschen, geschweigedenn gleichaltrigen Männern. Und bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Jackson, ein junger Student, in ihr Leben tritt, weil er beim Campen von einem Bären überfallen wurde, hat ihr das auch nicht viel ausgemacht. Aber bei Jackson ist das anders und sie zeigt im nach und nach ihre ganz eigene Welt in der Wildnis.

                      Meine Meinung: Die Liebesgeschichte zwischen Jackson und Haven spinnt sich so leicht und bittersüß durch das Buch, dass man gar nicht aufhören kann, die Geschichte zu lesen und selbst ganz verliebt ist, nicht nur in die unglaublich schöne Kulisse sondern auch in die Geschichte selbst. Mir hat der Roman nicht zuletzt deswegen so gut gefallen, weil abwechselnd aus der Sicht von Haven und Jackson erzählt wird und man sich so in die Gedankenwelt und die Gefühle der beiden heineinfühlen kann und ihnen ganz nah ist.

                      Libertynyc

                      Beiträge 3
                      18.11.2020

                        Eine ganz süße Liebesgeschichte vor bzw in der traumhaften Kulisse Kanadas.

                        Kira Mohn gelingt es hier durch den tollen Schreibstil, den Leser in eine wunderschöne Natur zu entführen. Man kann sich die Tiere und Orte richtig gut vorstellen und ist einfach nur verzaubert.

                        Hinzu kommt dann die sich zaghaft entwickelnde Beziehung zwischen Jackson und Haven. Beide lernen viel voneinander und wachsen so weiter.
                        Auch hier zeigt sich nicht immer nur eine heile Welt sondern auch mal Tiefen.

                        Der Schreibstil ist sehr gelungen. Der stetige Wechsel zwischen der Erzählperspektive von Jackson und Haven lockern das ganze noch mehr auf und wir sehen die Geschichte aus beiden Ansichten.

                        Ein rundum gelungener Roman, der Lust auf den zweiten Teil hat.

                        Dark Rose

                        Beiträge 27
                        18.11.2020

                          Der letzte Teil ist in meinen Augen leider etwas abgefallen

                          Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!

                          Jackson ist unzufrieden mit seinem Leben. Seine Eltern wollen, dass er Anwalt wird und er fügt sich, doch er weiß einfach, dass ihm etwas fehlt. Ein Urlaub in einem National Park öffnet ihm die Augen. Hier fühlt er sich wohl und die Natur beeindruckt ihn. Was ihn allerdings aus den Socken haut, ist Haven, die Tochter eines Rangers, die beinahe ihr ganzes Leben in diesem Wald verbracht hat.
                          Haven kann sich kein anderes Leben vorstellen, als das das sie führt. Allerdings wäre sie manchmal gern wie die anderen. Sie würde lieber nicht immer wieder anecken. Als sie Jackson kennenlernt spürt sie sofort eine Verbindung zu ihm und durch ihn erkennt sie, was sie will: sie will mehr über ihre Vergangenheit erfahren, über die Zeit vor dem Wald, über ihre verstorbene Mutter. Aber was, wenn das, was Haven erfährt nicht das ist, was sie zu finden gehofft hat?


                          Haven war mir direkt sympathisch, ich mochte sie wirklich sofort, vor allem ihre Liebe zur Natur und zu den Tieren. Gleichzeitig hat sie mir auch immer wieder das Herz gebrochen, vor allem dann, wenn sie sich unter „normalen“ Menschen befunden hat und diese nichts Besseres zu tun hatten, als auf ihr herumzuhacken, weil sie ein komplett anderes Leben geführt hat als sie. Sie nennen sie „Waldmädchen“, finden ihr Verhalten merkwürdig und lachen über ihre Kleidung.

                          Jackson war mir anfangs auch sehr sympathisch, aber er hat bei mir im Verlauf des Buches verloren. Anfangs war er einfach nur hingerissen von Haven, aber später hat er sich zunehmend in eine Richtung entwickelt, die ich nicht so gern mochte. Er meinte es gut, ja, aber manchmal wirkte er auf mich auch fast ein wenig gönnerhaft. Er benahm sich immer wieder, als wisse er alles und Haven soll einfach tun, was er sagt.

                          Beide haben mit einigem aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen und müssen lernen damit zu leben und einen Abschluss finden.
                          Während Jackson Haven aber immer wieder dazu auffordert über ihren Schatten zu springen, befolgt er seinen eigenen Rat sehr lange nicht.


                          Fazit: Ich fand den Anfang wirklich super, den Mittelteil auch noch sehr gut, aber in Richtung Ende hat das Buch bei mir leider verloren. Irgendwie war für mich die Magie weg, diese besondere Beziehung zwischen Haven und Jackson, diese Ruhe, die sie einander geschenkt haben.
                          Was das Buch toll dargestellt hat war das Mobbing, das Haven in der „normalen“ Welt erdulden musste. Wie sehr sich die Menschen an ihrer Andersartigkeit gestört haben, obwohl sie ihnen überhaupt nichts getan hat. Dazu noch die Bösartigkeit einiger Nebencharaktere, die sich teilweise wirklich widerlich verhalten haben.
                          Was mir ebenfalls gefiel war Havens und Jacksons Liebe zur Natur und die Beschreibungen ebenjener. Ebenso auch die Art, wie die beiden miteinander umgegangen sind – bis kurz vor Schluss.
                          Im letzten Teil des Buches hat sich Jackson für mich zu sehr verändert. Er wirkte auf mich nicht mehr so lieb und süß, wie am Anfang. Das fand ich sehr schade.

                          Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

                          Susi

                          Beiträge 34
                          14.11.2020

                            Wunderschöne Liebesgeschichte mit Tiefgang

                            Zum Inhalt:
                            Haven lebt seit frühester Kindheit allein mit ihrem Vater im Jasper Nationalpark. Ihre einzigen Kontakte bestehen aus dem älteren Helfer ihres Vaters, sowie den vielen wilden Tieren des Parks.
                            Dieses Leben kennt und liebt sie. Doch eines Tages begegnet sie auf ihren Streifzügen zwei jungen Männern aus der Stadt und verliebt sich in Jackson.
                            Diese zufällige Begegnung führt dazu, dass beide ihr bisheriges Leben überdenken und neue Schritte wagen.

                            Meine Meinung:
                            Das Cover in zarten Pastelltönen ist wunderschön und lässt auf den ersten Blick eine typische, romantische Liebesgeschichte erwarten.
                            "Wild like a River" bietet aber deutlich mehr. Im Vordergrund steht die Entwicklung Havens vom zurückhaltenden, fast schon naiven Mädchens, hin zu einer jungen Frau, die weiss, was sie vom Leben erwartet und erträumt..und diese Erwartungen auch umsetzt.
                            Die Liebesgeschichte zwischen Haven und Jax ist romantisch und die Entwicklung nachvollziehbar, driftet aber nie ins Kitschige ab.

                            Fazit:
                            Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mit interessanten, authentischen Charakteren überzeugt und deutlich mehr Tiefgang bietet, als in diesem Genre üblich.
                            Absolute Leseempfehlung!

                            Jani_90

                            1 Beitrag
                            13.11.2020

                              In der wunderschönen Natur eines Nationalparks in Kanada wächst Haven mit ihrem Vater und einigen tierischen Freunden auf. Sie lebt zurückgezogen und hat nicht viel Kontakt zu anderen Leuten in ihrem Alter und doch ist sie zufrieden. Bis sie auf Jackson trifft und sich alles verändert.

                              „Wild like a River“ ist der erste Teil der Kanada-Reihe von Kira Mohn und überzeugt bereits jetzt mit einer detailgetreuen Beschreibung Kanadas Landschaften.
                              Man hat das Gefühl selbst durch die Wälder zu streifen und auf Snoops (den ausgewilderten Puma) oder Gracie (die große Elchdame) zu treffen.
                              Haven habe ich von Anfang an sehr gemocht. Mit ihrer ehrlichen, unsicheren Art hatte ich das Gefühl ihr helfen und vor allem beschützen zu wollen. Sie hat eine so tolle Wandlung durchgemacht, von dem schüchternen Mädchen zur starken Frau, die weiß was sie möchte.
                              Auch Jacksons Wandlung ist beeindruckend. Am Anfang schien er ein oberflächlicher junger Mann zu sein, der immer den einfachsten Weg wählt. Mit Haven an seiner Seite fängt er an, über sein Leben nachzudenken und nach seinen Wünschen zu ändern.
                              Leider kann ich mich wenig mit den Nebencharakteren anfreunden. Stella und auch Cayden finde ich sehr unsympathisch. Ich hoffe in Band zwei bekommt man einen besseren Eindruck von ihm, da es in diesem Teil um ihn geht.

                              Ein toller Auftakt mit einer traumhaften Landschaft, liebenswerten Charakteren und einer einnehmenden Geschichte.

                              Steffi_11

                              Beiträge 3
                              12.11.2020

                                Haven lebt mit ihrem Vater, seit sie klein ist, in einem National Park in Kanada. Ihre ganze Freizeit und Liebe gehört dem Wald und ihren Bewohnern. Da ihr Vater dort Ranger ist, möchte auch sie Rangerin werden und macht deshalb ein Fernstudium, denn eine Uni gibt es in ihrer Nähe nicht. Nur die Natur!
                                Als sie eines Tages auf Jackson und dessen Freund trifft, die einen Naturtrip im National Park machen wollten und es dabei unverhofft zu einem kleinen Unfall kommt, wird Havens Welt auf den Kopf gestellt.
                                Zum ersten Mal hat sie das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch. Sie weiß mit diesem Gefühl kaum um zu gehen und Jackson geht es wohl gleich.
                                Als dann ein Abschied naht der beide schmerzt, denn Jackson muss zurück in die Stadt, fasst Haven einen Entschluß.
                                Sie verlässt den National Park um ein Gast Semester in der Stadt zu absolvieren.

                                Schade das es nur 5 Sterne zu verteilen gibt, das Buch hat absolut mehr verdient.

                                Das Cover alleine reicht schon um zu wissen was einen erwartet. Eine wunderschöne, liebenswerte und tolle Geschichte um die große Liebe und was es heißt dazu gehören zu wollen.
                                Kira Mohn hat die Gabe das man sofort in die Geschichte abtauchen kann. Man fühlt sich verbunden mit dem Wald, den Tieren und den Menschen die dort leben. Die Landschaftsbeschreibungen malen einem Bilder in den Kopf die einen nicht so schnell wieder los lassen und ich glaube ich wollte noch nie so gerne nach Kanada in den Jasper National Park ;).
                                Haven ist für mich die authentischste Buch Protagonistin in diesem Jahr. Sie hat einfach alles. Sie ist hübsch, rothaarig und unglaublich liebenswert mit ihrer Art. Eigentlich noch absolut naiv und leichtgläubig, aber zugleich wahnsinnig ehrlich, treu zu sich selbst und unvoreingenommen. Genau das macht sie zu einem Menschen den man einfach lieben muss.
                                Jackson, ein toller junger Mann. Gut aussehend, erfolgreich und beliebt. Ein Klischee eben, der durch Haven lernt, das nicht nur diese Eigenschaft zählen. Nicht nur Partys, Freundinnen und Alkohol. Sondern das es mehr Dinge im Leben gibt denen man sich stellen muss. Eigene Entscheidungen treffen und sich der Liebe öffnen egal was es für Probleme gibt. Jackson ist toll so wie er ist!

                                Das Buch hat mich sehr bewegt und zum Nachdenken gebracht. Nicht immer alles was man als normal ansieht ist normal. Man braucht nicht immer im Mittelpunkt zu stehen, genauso wenig muss man das erbringen was von einem erwartet wird um dazu zu gehören.
                                Wenn man ehrlich zu sich selber ist, Dinge tut die man auch so meint und wahrhaft liebt, braucht es nicht viel mehr als eine Familie die hinter einem steht egal was passiert!
                                Dieses Buch ist mein ganz persönliches Herzensding und mein Buchhighlight 2020.

                                ManuLeli

                                Beiträge 5
                                12.11.2020

                                  Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen, aber leider wurde ich enttäuscht, da es zwischendurch langatmig war und ich hoffte, dass endlich wieder weitere interessante Handlungen geschehen.

                                  Ich durfte zunächst Haven kennenlernen, die mitten im Wald zusammen mit ihrem Vater (Ranger des Nationalparks) lebt. Haven finde ich sympathisch, sie setzt sich durch, aber fühlt sich auch hin und wieder alleine.
                                  Sie trifft mitten im Wald auf Jackson und Cayden. Mehr verrate ich hier nicht.

                                  Ich hatte mir von dem Buch erwartet, dass es sich mehr um Handlungen im Wald und den Tieren dort handeln würde. Leider war das definitiv zu wenig.

                                  Manchmal flotter Schreibstil, aber dann wieder langatmig, dass mir die Lesefreude und Spannung genommen hat.

                                  Ich kenne besseres von Kira Mohn und daher gibt es nur 3 Sterne und 1 Leserherz für Kanada und Haven.

                                  Liz

                                  Beiträge 17
                                  12.11.2020

                                    Es ist nicht so, dass ich mein Leben nicht lieben würde. Aber ich hätte dieses Leben manchmal einfach gerne mit jemandem geteilt.
                                    Seite 34

                                    Inhalt:

                                    Als Tochter eines Rangers lebt Haven abgeschieden in der wilden Natur in einem von Kanadas Nationalparks. Sie liebt dieses Leben, doch manchmal würde sie es gerne mit jemandem teilen. Als Jackson in ihr Leben stolpert und irgendwie nicht daraus verschwinden will, beginnt sie ihm immer mehr von ihrer Welt zu zeigen. Haven lernt Jacksons Gegenwart zu schätzen, aber Jackson wollte eigentlich nur seinen Urlaub in der Wildnis verbringen und zum neuen Semester zurück an die Uni und damit zurück in seine eigene Welt …

                                    Meinung:

                                    Also zuerst mal ist das Cover ja wohl ein absoluter Traum! Ich liebe die Farben und die Gestaltung, ein absoluter Hingucker. Fan von Kira Mohn bin ich seit dem zweiten Band ihrer Leuchtturm Trilogie und war sehr gespannt auf diese neue Reihe.

                                    Die Beschreibungen der Gegend waren wunderschön und ich habe mich bei Haven sehr Zuhause gefühlt. Am liebsten mochte ich die tierischen Nebendarsteller. Wo kann ich mich bitte für einen Babypuma bewerben? Das Setting war einfach so wundervoll schön, ich habe richtiges Fernweh bekommen. Der Schreibstill ist gewohnt wundervoll, fließend und locker.

                                    „Wie viel Rum kippst du denn da rein?“
                                    „Nach Gefühl.“
                                    „Der halbe Cocktail besteht aus Rum!“
                                    „Das sagt mir eben mein Gefühl.“
                                    Seite 323

                                    Ich mochte das Buch. Aber ich muss sagen, dass es mir an ein paar Stellen etwas zu überzogen oder vielleicht einfach nicht stimmig genug erklärt war. Vielleicht kann ich mir auch einfach nicht vorstellen, dass es so heftig „weltfremde“ Menschen gibt, wie Haven. Ich konnte Haven in ein zwei Punkten nicht verstehen und der Freundeskreis den Jackson hat, der ist mir richtig auf die Nerven gegangen. Ich hatte gar kein Wohlfühlgefühl, wie ich es aus den anderen Kira Mohn Büchern kenne und das habe ich sehr vermisst. Wahrscheinlich hätte es mir dabei geholfen, über die Unstimmigkeiten bei Haven hinwegzusehen. So aber, war die zweite Hälfte des Buches leider gar nicht zum Wohlfühlen, das fand ich schade. Haven war mir in der ersten Buchhälfte sehr sympathisch, wenn ihre Gedankengänge auch etwas schnell gingen, aber in den späteren Kapiteln fand ich ihren Charakter eher unwirklich und der Liebesgeschichte, hat es für mich an Tiefe gefehlt.
                                    Nichts desto trotz spricht mich der Klappentext von Band II sehr an, weil ich neugierig auf Rea bin. Auf Cayden habe ich so eher gar keine Lust, der hat in Band I wirklich keine Sympathiepunkte gesammelt.

                                    „Der Empfang ist mies.“
                                    „Was hast du denn erwartet? Dass für die ganzen Elch-Influencer Sendemasten aufgestellt werden?“
                                    Seite 12

                                    read_and_cuddle_cats

                                    Beiträge 6
                                    11.11.2020

                                      Bei diesem Buch hatte ich wirklich gemischte Gefühle die Hoch- und Tiefpunkte aufweisen.

                                      Das Cover, darüber brauchen wir nicht reden, ist einfach nur wunderschön und passt perfekt zur Natur rings um Haven und dem Jasper National Park. Auch der Schreibstil ist total angenehm und selten komme ich so zügig durch die Seiten. Und dann erst die Atmosphäre die das ganze Buch mit seinen unglaublich anschaulichen Natureindrücken vermittelt. Ich selbst konnte im Wald meine Ruhe finden und entspannen oder den tosenden Wasserfall und den klaren See vor mir sehen.

                                      So verbringen wir auch 2/3 des Buches in Jasper, wobei die ersten 100 Seiten einfach an mir vorbei gezogen sind.
                                      Wir lernen quasi Havers gesamtes Leben kennen, welches bisher nur im Wald stattfand. Dabei kennt sie die Welt dort draußen gar nicht und ihr wird verheimlicht was ihr entgeht. Den außer ihrem Vater hat sie eigentlich zu niemanden in ihrem Alter Kontakt und lebt noch introvertierter als ich Coachpotatoe. Bis sie Jackson begegnet. Er entführt sie. Sie rettet ihn. Perfekte Ergänzung. Jackson ist bis auf seine eigenen Issues ein ganz normaler netter Prota, der sich erstaunlich schnell und dafür wirklich aufrichtig in jemanden verlieben kann. Wenn ich mit so einer Härte lieben würde... sofort heiraten. Sicherer kann man sich nicht sein.

                                      Naja und bei etwas mehr als der Hälfte hat sich plötzlich auch noch Haven ganz dämlich aufgeführt. Also wirklich dämlich im Sinne von dumm. Die Ausrede sie kennt das normale Leben nicht und ist deshalb so naiv zählt da nicht mehr. Man merkt einfach wenn man anders behandelt wird oder aus der Gruppe heraus sticht. Diesem anders sein will man einfach auf dem Grund gehen, um nicht so herauszustechen. So denken Menschen zumindest. Kann natürlich auch anders sein, aber dann dürfte die introvertierte und nicht wirklich kluge Haven auch nicht auf einmal in der Lage zu sein, anderen hilfreiche Tipps und Ratschläge zu geben, denn sie hat null Erfahrung und Hintergrundwissen. Quasi aus der Luft heraus das richtige Sagen.

                                      Und die anderen Nebencharaktere waren auch so toxisch, sodass ich Haven am liebsten kurz an die Seite genommen hätte und irgendeinem einfach mal richtig die Meinung gegeigt hätte. Aber ich weiß das es in der Realität zumindest da so abläuft, was dass Mobbing und aneinander schlecht Reden angeht. Aber wieso jetzt genau Jackson mit Cayden befreundet ist, werde ich nie verstehen können. Der war ja mal das größte *****loch überhaupt bis zum Ende hin des Buches. Aber seine Geschichte und die von Raes macht mich schon neugierig. Ich will ihm und seinen Problemen gerne eine Chance geben, weil ich ihn einfach null einschätzen kann und nicht weiß was und wie sehr in etwas beschäftig. So wie bei Rae. Band 2 ist damit beschlossenen Sache, obwohl mich dieser nicht komplett überzeugen konnte. War aber trotzdem nett für zwischendurch.

                                      Zusammenfassung:
                                      Trotz der tollen Eindrücke hatte das Buch für mich Schwachstellen. Anfangs konnte ich mich super mit der introvertierten Haven verstehen, aber ihr Verhalten hat Irgednwann einfach nicht mehr hingehauen. Und wirklich spannend war das Buch auch nicht, obwohl es sich durch den flüssigen Schreibstil auch nicht so gezogen hat. 3,5

                                      Natalie Hosang

                                      Beiträge 4
                                      09.11.2020

                                        Rezension „Wild like a River (Kanada, Band 1)“ von Kira Mohn



                                        Meinung

                                        Kira Mohn konnte mich mit Ihrer Leuchtturm Trilogie schon in den Bann ziehen. Sowohl emotional, als auch von ihren Storys sind ihre Werke ein absoluter Gaumenschmaus für mich. Denn Kira erschafft eine wundervolle Atmosphäre, bei der man sich einfach fallen lassen und wohlfühlen kann. Aber auch ihre Settings ziehen mich magisch an, mit ihrer Bildgewalt sind es jedes Mal Orte zum Träumen und verweilen. Auf ihre neue Reihe war ich Feuer und Flamme, denn allein weil es Kanada ist, verspürte ich schon vorab einen Sog, der nie Abriss.

                                        Und was soll ich sagen: wow, unglaublich, ich liebe den Auftakt. Kira hat erneut mein Herz gestohlen. Hinterlässt Fernweh wie ich es noch nie kannte. Manche Bücher will man nach dem Ende noch mal zum ersten Mal lesen. Wild like a River gehört für mich definitiv dazu. Ich weiß nicht welche Art Magie Kira Mohn innewohnt, denn anders kann ich es nicht bezeichnen, wenn man als Leser schon nach kurzer Zeit den Wunsch hat, selbst an Ort und Stelle zu sein. Aber nicht bloß für einen kurzen Tripp, nein, wenn es geht direkt für immer.

                                        Das kann doch nur ein Zauber sein oder? Ihre bildhaften Beschreibungen waren von unfassbarer Schönheit, einer, die nur von den grenzenlosen weiten der Natur ausgehen kann. Aber nicht nur ihr war ich verfallen, denn mit der zuckersüßen Lovestory ging die Handlung mitten in mein Herz. Als habe Amors Pfeil mich getroffen und verlangt, dass auch ich mich verliebe. Ja das wollte ich. Ja das tat ich. Was tust du mir nur an Kira?

                                        Schon beim Cover fing es an. Liebe auf das erste Design müsste ich es hier eigentlich nennen. Gesehen, verliebt, gekauft. Passend zur herbstlichen Zeit sowie zur Wildnis Kanadas. Innen sieht dieses Buch ebenso schön aus und ich glaube mich nun zu wiederholen, aber ich liebe es. Manches kann nicht oft genug gesagt werden. Ihr werdet wissen was ich meine wenn ihr diese Geschichte lest. Tja, ich würde ja gern etwas neues, erschreckendes sagen, aber es sah auch bei den Protagonisten nicht anders aus.

                                        Mein Herz verliebte sich sogleich in diese beiden unterschiedlichen Figuren, deren Gedanken und Gefühlen wir im Wechsel lauschen dürfen. Einem Mädchen aus den Wäldern und einem Jungen aus der Stadt, beide scheinen in der jeweils anderen Umgebung verloren. Wie die beiden sich annähern und jeweils eine neue Welt entdecken hat mich bewegt. Ich wurde von der Flutwelle an Emotionen mitgerissen und erlag dem sanften Klang, der Kira Mohns Worten innewohnte. Wie eine flauschige Decke in der kalten Jahreszeit hüllten mich ihre Worte ein.

                                        Durch ihre Lebendigkeit übten die beiden einen ganz besonderen Charme auf mich aus. Auch war ich von dem Ruhepol fasziniert und tief beeindruckt. Denn selten begegnet man Figuren, die sich Zeit nehmen, gerade in der heutigen Epoche, wo alles von Hast durchzogen zu sein scheint. Ob es die eigenen Emotionen sind, oder etwas anderes. Zeit ist einer der wichtigen Kernpunkte. Ich unterstütze Kira voll und ganz in ihrer Botschaft. Manchmal kommt es mir so vor, als seien die meisten Menschen Ameisen die durchs Leben hetzen.

                                        Ich selbst schwamm schon immer fernab des Stroms. Deshalb sind solche Werke auch so allumfassend. Ihr Nachhall reicht bis in die unendlichen Weiten. Wir begegnen in diesem Werk Mut, seinen eigenen Weg zu finden und wählen. Stark, bedeutend und wichtig. Ich bin der festen Überzeugung, dass Kira Mohn mich nicht mehr los wird. Denn meine Sucht wurde entfacht und schuld daran hat diese Geschichte. Sein Klang leise, einnehmend, laut.


                                        Fazit

                                        Manche Bücher tragen ein leuchten, funkeln, eine Magie und einen Zauber in sich, wie es eigentlich nur von Sternen kommen kann. Ich nenne diese Werke Stars in the Sky, oder Juwelen. „Wild like a River“ ist beides. Ein himmlisches Sternen Juwel. Mit Wehmut nehme ich Abschied von einer sanften, ruhigen, herzerwärmenden, lieblichen Lovestory, sowie ihren Figuren, und erwarte nun voller Sehnsucht die Fortsetzung.

                                        Lasst euch von Kira Mohns Zauber entführen.


                                        Bewertung

                                        Nanja Jeske

                                        Beiträge 7
                                        07.11.2020

                                          „Wild Like a River“ ist mein erstes Buch von der Autorin. Ich habe so viel Gutes über das Buch gehört das ich es mir zum Schluss gekauft habe, stad zu warten bis es in die Bibliothek kommt. Was allerdings dazu geführt hat, dass ich sehr hohe Erwartungen in das Buch gesteckt habe, die leider nicht erfüllt wurden, am ende war ich fas ein wenig enttäuscht…
                                          Wenn ich das buch aber ohne Erwartung bewerte war es doch sehr gut, vor allem Haven war mir sehr sympathisch. Ihre liebe zu Natur hat mich tief beeindruckt, auch wie sie ganz natürlich mit den Tieren dort umgeht. Jackson dagegen war fast ein bisschen langweilig und eher eine große neben Rolle. Haven ist ein wirklich sehr Authentischer Charakter, der alles überschatten konnte, aber sie hat große Probleme in der „Normalen“ Welt zurecht zu kommen…
                                          Ich kann das buch jedem empfehlen, in die Atmosphäre von Kanada eintauchen, und sich der Natur ganz nahe fühlen will…

                                          Alena.liest

                                          Beiträge 3
                                          07.11.2020

                                            Die zarte Liebe

                                            Haven lebt als Tochter eines Rangers in einem von Kanadas Nationalparks. Nirgends fühlt sie sich so wohl wie in der wilden Natur, weit ab von allen Menschen. Touristen geht sie lieber aus dem Weg, vor allem wenn sie sich so dämlich verhalten wie Jackson. Er will mit einem Freund wandern, aber die leichtsinnigen Städter bringen sich direkt am ersten Abend in eine gefährliche Situation. Haven hilft ihnen in der Annahme, dass sie anschließend abreisen. Doch stattdessen überredet Jackson sie, ihm ihre Welt zu zeigen. Und plötzlich ist da jemand, der all das, was sie bisher allein erlebt hat, mit ihr teilt. Ein verwirrend schönes, aber auch schmerzhaftes Gefühl. Denn Jackson muss bald wieder zurück in seine eigene Welt …

                                            Das Cover ist eines meiner absoluten Lieblingscover und hat mich vom ersten Augenblick an fasziniert. Die Farben sind kräftig und harmonieren doch so sanft und zart, das spiegelt meiner Meinung nach auch perfekt die Liebesgeschichte von Haven und Jackson wieder.

                                            Haven ist eine einzigartige und sehr besondere Protagonistin, die mich sofort auf ihre Seite ziehen konnte. Mit ihrer unschuldigen und teilweise auch unwissenden Art kommt sie sehr authentisch rüber. Das sie durch einen Wald von der " Außenwelt" abgeschottet hat beeinflusst ihre Intelligenz nicht,, was sich zusätzlich zeigt, als sie ihr Gastsemester beginnt. Mir hat an ihr auch gut gefallen, dass sie immer aufgeschlossen neuen Dingen gegenüber war und sich ihre liebevolle Art auch in der Stadt nicht nehmen lassen hat. Ich konnte ihr Denken oder ihre Taten immer nachvollziehen und so gehört Haven nun definitiv zu meinen Lieblingscharakteren.
                                            Jackson hat ebenfalls eine sehr ausgeprägten, tollen Charakter. Vor allem mochte ich, wie er sich selbstkritisch betrachtet und merkt wann sein süßer Beschützerinstinkt zu einem toxischen übergeht. Er ist Haven in vielen Sachen sehr ähnlich und wären sie in der gleichen Stadt unter den gleichen Voraussetzungen aufgewachsen, denke ich, dass sie sich maximal in kleinen Eigenschaften unterscheiden würden. Über diese Art von Beziehungspartnern werden meiner Meinung nach seltener Bücher verfasst, aber das macht diese nur noch einzigartiger. Ich finde ein sehr guter Beweis für Jacksons Tugend, die Treue, ist auch, dass er sich in der Großstadt nicht viel anders als im Wald verhält und immer zu Haven steht.

                                            Schon öfters habe ich gehört, dass Kira Mohns Bücher wohl immer faszinierende Landschaftsbeschreibungen beinhalten. Dem kann ich absolut zustimmen. Durch ihren mitreißenden Schreibstil und die lebhaften Beschreibungen der Natur, war der atemberaubende Nationalpark so nah. Ein für mich großer Pluspunkt an dieser Geschichte ist, dass sie beweist das Liebe auch wenn sie zart und klein beginnt einer der stärksten Bündnisse ist. Zudem fand ich es erfrischend mal keine Intrigen oder sonstige unwahrscheinlichen Probleme in dem Buch zu haben, es sind zwar Hindernisse vorhanden, aber diese sind durchaus realistisch geblieben.
                                            Diese naturbelassene Liebesgeschichte wird mir auf jeden Fall in Gedanken bleiben und ich möchte unbedingt noch mehr von Kira Mohns Liebesgeschichten lesen.

                                            dawn_woodshill

                                            Beiträge 15
                                            05.11.2020

                                              Nachdem mir der Auftakt der Leuchtturm – Trilogie der Autorin Kira Mohn „Show me the Stars“ so ans Herz gewachsen ist, habe ich „Wild like a River“ seit der Ankündigung von der Autorin und dem Verlag sehnsüchtig erwartet. „Wild like a River“ ist der Auftakt einer neuen Dilogie der Autorin, die in Kanada spielt.

                                              Das Cover ist meiner Meinung nach ein einziger Traum! Ich liebe die Farben und wie alles zusammen so schön harmoniert. Zudem passt das Ahornblatt einfach perfekt zu Kanada und dem Thema des Romans. Außerdem liebe ich den Titel einfach über alles. Okay, ich glaube man merkt jetzt schon wie sehr ich dem Buch verfallen bin.

                                              Ich weiß auch gar nicht wo ich anfangen soll – dem wunderschönen Schreibst? Den tollen Charakteren und deren Entwicklungen oder soll ich bei der schönen Message des Buches anfangen. Hach, es ist wirklich nicht leicht; da eines Schöner als das andere war. Aber irgendwo muss ich anfangen also starte ich mal bei dem Schreibstil: atemberaubend! Fertig, tatsächlich könnte ich das jetzt guten Gewissens dort stehenlassen und es wäre einfach nichts als die Wahrheit. Kira Mohn hat einen tollen Schreibstil, direkt schon beim Einstieg hat man wieder ein wunderschönes Gefühl bekommen. Ich habe absolut keine Ahnung wie die Autorin das macht, aber es hat sich direkt angefühlt als würde ich nach Hause kommen, obwohl ich noch nie in Kanada war. Trotzdem hat es sich alles vor meinem inneren Auge wie ein Film abgespielt und sich zugleich angefühlt, als würde ich mit Jackson und Haven durch den Jasper Nationalpark laufen (aber ohne das Gefühl, das dritte Rad am Wagen zu sein, ihr versteht bestimmt was ich meine).

                                              Jackson und Haven sind einfach so wunderbare Charaktere und scheinen auf dem ersten Blick nicht unterschiedlicher sein zu können. Allerdings liegt da die Betonung auf dem ersten Blick, denn im Laufe der Handlung waren sich die beiden doch relativ ähnlich in den Momenten wo es drauf ankommt. Während Jackson ein Stadtkind ist und eigentlich nur einen entspannten Wanderurlaub von seinem Studium machen möchte, lebt Haven mit ihrem Vater im Wald. Ihr Vater arbeitet als Ranger im Nationalpark und Haven möchte gerne in seine Fußstapfen treten. Im Wald fühlt sie sich zu Hause und sicher, dennoch reizt es sie auch das Leben außerhalb des Nationalparks kennenzulernen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich zum Beispiel Havens Vater zu Anfang wirklich überhaupt nicht mochte und ihn auch nicht verstanden habe, allerdings hat sich das zum Ende hin geändert und ich konnte seine Entscheidungen vielleicht nicht gutheißen, aber verstehen. Haven ist ein einzigartiger Charakter und genau so soll es auch sein. Sie macht viele Dinge zum ersten Mal, die für mich als absolutes Stadtkind zum Beispiel total natürlich sind. Allerdings war ich trotzdem mit ihr gemeinsam aufgeregt und neugierig, wie alles für sie verlaufen würde. Natürlich sind einige Dinge eher schlechter als besser verlaufen, aber genau das hat es so realistisch gemacht. Jackson habe ich auch direkt am Anfang schon in mein Herz geschlossen. Für mich stand schon früh fest, dass er nicht ein oberflächlicher Stadtjunge ist und seine Gefühle und Gedanken über Haven haben es nochmal verdeutlicht. Jackson macht eine wichtige Entwicklung durch, die man trotz Havens großen Entscheidungen nicht außer Acht lassen sollte. Jackson findet sich selbst vielleicht zum ersten Mal wirklich unter all den Forderungen und Erwartungen aus seinem Umfeld. Durch Haven lernt er einige Entscheidungen in seinem Leben grundlegend in Frage zu stellen.

                                              Die Botschaft des Buches könnte nicht wichtiger sein. Klar, ist die Liebesgeschichte der beiden wunderschön aber fast schon noch schöner finde ich die Message. Die anderen Studenten waren fies, selbst die eigene Familie war gemein zu Haven und hat ihre Andersartigkeit sehr bewusst wahrgenommen. Sie war stets das „Waldmädchen“ und das ist noch eine nette Beschreibung. Ich habe richtig gelitten, als Haven das auf die harte Tour herausfinden musste und sich unter ständigen Zweifeln immer in Frage gestellt hat. Dabei gibt es nichts Besseres als man selbst zu sein! Man kann sich verändern, aber nur, wenn man es selbst will und nicht für andere. Menschen sind fies, aber es wird immer Leute geben die etwas zu bemängeln finden. Es wird immer jemanden finden, dem man nicht gefallen wird aus welchen Gründen auch immer. Dann sei dabei wenigstens du selbst und gefalle dir! Denn das ist sowieso das Wichtigste.

                                              Biene2004

                                              Beiträge 17
                                              04.11.2020

                                                Einfach wunderbar herzerwärmend - ein toller Auftakt in den Wäldern von Kanada!

                                                *Inhalt*

                                                In der Stille des Waldes hörst du dein Herz ...

                                                Haven lebt als Tochter eines Rangers in einem von Kanadas Nationalparks. Nirgends fühlt sie sich so wohl wie in der wilden Natur. Menschen hingegen verunsichern sie. Sie weiß nie, was sie sagen, wie sie sich verhalten soll. Die meisten Leute finden sie seltsam. Doch dann begegnet sie Jackson, einem Studenten aus der Stadt. Er bittet sie, ihm ihre Welt zu zeigen. Und plötzlich ist da jemand, der all das, was sie bisher allein erlebt hat, mit ihr teilt. Ein verwirrend schönes, aber auch schmerzhaftes Gefühl. Denn Jackson muss bald wieder zurück in seine eigene Welt …

                                                *Meine Meinung*

                                                Vorab sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich die Leuchtturm-Trilogie von Mohn geradezu "gefressen" habe und alleine aus diesem Grund schon extrem neugierig auf ihr neuestes Werk gewesen bin.

                                                Das Cover, die kurze Inhaltsangabe und last, but not least die Leseprobe haben mich davon überzeugt, auch dieses Buch hier unbedingt lesen zu wollen und auch zu müssen. Und so habe ich es mir kurzerhand vorbestellt, damit es auch pünktlich zum Erscheinungstermin in meinem Briefkasten liegt.

                                                Mohn´s Schreibstil ist, wie nicht anders zu erwarten, locker, frisch und leicht verständlich, sodass ich mich als Leserin auch von dieser Geschichte rund um Haven und Jackson von der ersten Zeile an abholen und begeistern lassen konnte.

                                                Unsere Hauptprotagonistin - das sogenannte Waldmädchen - ist mir von Anfang an sympathisch und während des gesamten Buches wächst sie mir regelrecht ans Herz. Auch Jackson mag ich gerne leiden, er ist in meinen Augen der absolute Sunnyboy, durch und durch ein Traumtyp, wie er im Buche steht (im wahrsten Sinne des Wortes). Vielleicht ist Jax sogar ein bisschen zu perfekt, denn außer seinem sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt habe ich rein gar nichts zu beklagen...

                                                Mohn (be)schreibt ihre neueste Geschichte rund um Haven und Jackson aus Sicht der jeweiligen Hauptcharaktere in der Ich-Perspektive, sodass dem Leser bzw. der Leserin hier die Möglichkeit geboten wird, ihre Protagonisten noch besser und intensiver kennen- und verstehen zu lernen.

                                                Haven kennt nichts anderes als ihr Leben im Wald und als sie plötzlich das Stadtleben ausprobieren möchte, sind sämtliche Probleme und Problemchen natürlich vorprogrammiert. Mohn gelingt es ausgesprochen gut, Haven´s Unsicherheiten nicht allzu naiv auszuführen und sie nicht wie das absolute Dummchen da stehen zu lassen.

                                                Hier in diesem Buch relativ ruhigen Buch geht es vorrangig natürlich um die sich anbahnende Beziehung zwischen Haven und Jackson, aber auch um Vertrauen, um Familie, um Freunde, um Zusammenhalt, aber auch um Wahrheiten aus der Vergangenheit und vor allem darüber, was es uns bringt, diese zu erfahren oder auch nicht zu erfahren und vor allem wann...

                                                Diese Geschichte hat mich sehr bewegt und mich zum Nachdenken gebracht. Wer hier große Gefühle und viele Skandale erwartet, ist absolut falsch und nicht gut aufgehoben! Wer jedoch leise und stetig Emotionen verschiedener Arten und Stufen liebt so wie ich, der ist hier genau richtig!

                                                *Fazit*

                                                Einfach wunderbar herzerwärmend - ein toller Auftakt in den Wäldern von Kanada!

                                                esmeralda19

                                                Beiträge 3
                                                03.11.2020

                                                  Romantische Liebesgeschichte

                                                  Haven lebt abgeschieden mit ihrem Vater in einem Nationalpark von Kanada. Ihr Vater ist Ranger. Sie liebt die Natur und fühlt sich nirgends so wohl wie dort. Bei Menschen allerdings ist sie verunsichert und weiss nie, was sie sagen und sich verhalten soll. Doch dann begegnet sie Jackson, einem Studenten aus der Stadt. Sein Freund ist bei der Wanderung im Nationalpark mit dem Fuss umgeknickt. Haven und ihr Vater kommen, um zu helfen. So nimmt die Liebesgeschichte ihren Anfang.

                                                  Kira Mohn ist ein ergreifendes Buch geglückt. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Das hat mich in die Geschichte sehr schnell reingebracht. Besonders gefallen hat mir, dass die Kapitel abwechselnd aus der Ich-Perpektive von Haven und Jackson geschrieben sind. Ausserdem fand ich süß, was der eine jeweils über den anderen gedacht hat. Haven ist authentisch und glaubhaft dargestellt. Die Liebesgeschichte zwischen Jackson und Haven ist einfach nur süß. Ich war traurig, als ich das Buch beendet habe. Das Buch ist der erste Band der Kanada-Reihe. Ich freue mich auf den nächsten Band, auch wenn es dann andere Hauptcharaktere gibt.

                                                  Eine wunderschöne Liebesgeschichte zum Träumen und Wohlfühlen in der wunderbaren Natur Kanadas.

                                                  Lesetiger

                                                  Beiträge 5
                                                  03.11.2020

                                                    Auf „Wild like a river“ war ich total gespannt, denn das Setting hat mich unheimlich neugierig gemacht. Und da ich von Kira Mohn bisher viel gehört, aber noch nie etwas gelesen habe, war das für mich der perfekte Start mit der Autorin.
                                                    Und ich bin zwar niemand, der viele Worte über ein Cover verliert, aber das Cover dieses Buches finde ich unheimlich schön und passend. Das ist definitiv ein Hingucker im Bücherregal!
                                                    Kira Mohns Schreibstil fand ich sehr angenehm. Er ist locker-leicht und die Geschichte lässt sich flüssig lesen.
                                                    Die Story ist abwechselnd aus der Sicht von Haven und Jackson geschrieben. Dadurch fiel es mir leicht, mich in die Protagonisten hineinzuversetzen.

                                                    Haven wächst als Tochter eines Rangers im Jasper Nationalpark auf und hat nicht sehr viele Menschen um sich. Das braucht sie auch gar nicht, denn sie liebt die Natur. Die detaillierten Beschreibungen der Pflanzen, der besonderen Orte und der Tiere des Nationalparks und Havens Verbundenheit mit der Natur fand ich überaus gelungen und ich habe mich beim Lesen direkt in Havens Welt hineinversetzt gefühlt. Das beginnt schon bei den ersten Zeilen, als der Leser den ausgewilderten Puma Snoops kennenlernt.
                                                    Haven war mir sympathisch. Sie ist naturverbunden, hat einen klaren Blick auf die wesentlichen Dinge und neben ihren Stärken hat sie auch mit einigen Unsicherheiten zu kämpfen. Jackson studiert Jura und macht mit seinem besten Freund einen Trip in den Nationalpark. Dort begegnet er Haven, mit der er eine Woche viel Zeit verbringt, nachdem Cayden den Urlaub abbrechen musste. Jackson ist ein liebevoller und beschützender Charakter, der aber noch nicht richtig angekommen ist und seine eigenen Ziele noch finden muss.

                                                    Die Dynamik zwischen den beiden hat mir gut gefallen, ebenso wie die Charakterentwicklung. Doch ich muss auch ein Aber einschieben: Bei mir kamen die Emotionen, die zwischen Haven und Jackson in der Woche im Nationalpark entstanden sind, nicht so intensiv wie bei Haven an. weshalb ich ihre Entscheidung, sofort nach Edmonton zum Studieren zu gehen, etwas übereilt fand.
                                                    Diesbezüglich wurde das Buch in der zweiten Hälfte des Buches eindeutig besser.

                                                    Es gab einige Nebenprotagonisten, deren Interaktionen mit Haven ich mir gerne noch etwas ausführlicher gewünscht hätte, aber vielleicht erfahren wir von dem ein oder anderen im nächsten Band etwas mehr.
                                                    Havens Geschichte und wie ihr Vater damit umgegangen ist hat mich berührt. Nichts ist so wie es scheint und man kann Havens Gefühlspallette ihrem Vater gegenüber gut nachvollziehen.

                                                    Fazit:
                                                    Eine wundervolle Liebesgeschichte mit einem zauberhaften Setting und charmanten Charakteren. Ein Wohlfühlbuch, das dem Leser die Natur des Jasper Nationalparks näherbringt, aber auch Blicke hinter so manche Fassade ermöglicht.

                                                    Marzipanmaedchen

                                                    1 Beitrag
                                                    30.10.2020

                                                      Es ist superschön geschrieben und der erste Teil ist auch in der Natur und einfach traumhaft. Vorallem wie süss das alle Tiere Namen haben. Der zweite Teil ist dann etwas langweilig und einige wiederholungen

                                                      Julia von Unendliche Bücherwelten

                                                      Beiträge 12
                                                      30.10.2020

                                                        Wie ein wilder Fluss

                                                        „Wild Like A River“ ist der erste Teil der Kanada Dilogie. Der 2. Teil „Free Like The Wind“ erscheint am 26. Januar 2021 (Irrtümer vorbehalten). Beide Bücher sind in sich abgeschlossen, bauen aber aufeinander auf.

                                                        Inhalt:
                                                        Haven lebt mit ihrem Vater zurückgezogen im Jasper Nationalpark in Kanada. Hier hat sie alles was sie braucht, um glücklich zu sein.

                                                        Als sie aber auf den Wanderer Jackson trifft, wird die Frage in ihr immer lauter, was die Welt außerhalb der Wildnis für sie noch zu bieten hat.

                                                        Plötzlich muss Haven für sich wichtige Entscheidungen treffen und hat dabei nicht nur ihr Herz zu verlieren.



                                                        Kira Mohn hat es wieder geschafft. „Wild like A River“ ist genau das, was ich nach der Leuchtturm Trilogie erwartet hatte.

                                                        Diesmal entführt uns die Autorin in den Jasper Nationalpark in Kanada. An einem schöneren Ort hätte diese Geschichte nicht spielen können. Die traumhafte Natur mir ihren Seen, Wasserfällen und den scheuen bis zutraulichen Waldbewohnern bieten eine tolle Kulisse für die beiden Protagonisten Haven und Jackson.

                                                        Kontrastreicher könnte diese Geschichte auch nicht sein. Haven, die mit ihrem Rangervater abgeschieden im Nationalpark lebt und später in seine Fußstapfen treten möchte, trifft auf Jackson, ein Student aus der Stadt. „Wild Like A River“ wird aus der Sicht von Haven und Jackson erzählt und nimmt den Leser mit auf eine wilde Reise, die von einem kleinen Bach zu einem reißenden Fluss heranwächst.


                                                        Fazit:
                                                        Wieder einmal hat es Kira Mohn geschafft zwei ganz besondere Charaktere zu erschaffen. Die ruhige und tiefe Atmosphäre in ihren Büchern beeindruckt mich in jedem ihrer Bücher auf ein Neues. Von dem wunderschönen Setting brauchen wir überhaupt nicht sprechen. Ganz, ganz große Leseempfehlung

                                                        Auch die Vorbereitung auf Band 2 ist hier super gelungen. Ich freue mich sehr auf die Geschichte von Cayden und Rae.

                                                        lesefreak5375

                                                        Beiträge 8
                                                        29.10.2020

                                                          Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich von der ersten Seite so in seinen Bann gezogen hat, dass ich mich schlecht gefühlt habe, wenn ich es aus der Hand legen musste. Aber genau so habe ich mich bei Wild like a River gefühlt. Es war... intensiv. Berührend. Belebend.

                                                          Mich haben besonders Haven und Jackson als Charakter beeindruckt. Oft ist es entweder der männliche ODER der weibliche Protagonist, der einem ins Herz geht, den man versteht, den man liebgewonnen hat, aber Kira hat es geschafft zwei Menschen zu kreieren, die man meiner Meinung nach nur lieben kann. Es war faszinierend zu beobachten, wie Haven Teil der normalen Welt, voller eifersüchtiger Exfreundinnen, feuchtfröhlicher Partys und mit sozialen Kontakten wird. Gleichzeitig hat die Autorin dadurch aufgezeigt, wie geblendet die Welt sein kann, von dem Aussehen, von gesellschaftlichen Ansichten und Normen, wie sie einen Menschen erdrücken und das eigene Verhalten beeinflussen.

                                                          Und dann haben wir noch Jackson, den ich im ersten Moment für ziemlich perfekt gehalten habe. Dass auch er sich für ziemlich perfekt hielt, sein Leben für gelungen, und dass er durch Haven einen völlig neuen Blickwinkel erhält, hat mich ziemlich berührt. Es wirkte einfach so echt und selbstverständlich, wie sich die Leben der beiden aufeinander ausgerichtet haben, wie sie alles Negative hinter sich gelassen haben und ihr Leben auf neue Art und Weise wahrnehmen.

                                                          Dieses Buch ist wie ein reißender Fluss, die einzelnen Seiten verschiedene Strömungen, die dich innerlich hin und her reißen, und doch weißt du, wohin er schlussendlich fließt. Das am Ende alles Gut wird, du vielleicht ein paar Schrammen davongetragen hast, aber das Leben weiterfließt und sich von ein paar Untiefen nicht bezwingen lässt.

                                                          moontales

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                                                          29.10.2020

                                                            Tolles und entspanntes Leseerlebnis (4,5/5 Sterne)

                                                            "Wild like a river" habe ich an nur zwei Tagen verschlungen und mochte die Geschichte wirklich sehr!

                                                            Der Schreibstil der Autorin hat mir super gut gefallen, da sie alles sehr anschaulich beschreibt und ich mich — vor allem zu Beginn des Buches — in den Wäldern des Jasper National Parks sehr wohlgefühlt habe. Am liebsten wäre ich direkt zwischen die Zeilen gesprungen, um die Natur selbst erkunden zu können. Es ist alles wirklich sehr bildlich beschrieben, wodurch man das Gefühl bekommt, dass man direkt dabei ist. Zudem ließ sich alles so locker und leicht lesen, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte — eben ein richtiges Wohlfühlbuch.

                                                            Die Charaktere Haven und Jackson sind mir beide direkt sympathisch gewesen und ich konnte ihr Handeln gut nachvollziehen. Haven ist ein absoluter Naturmensch und relativ introvertiert (was auch daher kommt, dass sie mit ihrem Vater wirklich sehr zurückgezogen lebt). Jackson ist kein Aufreißer, aber definitiv extrovertiert und offen und kennt sich in der Welt aus. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass er sich erst selbst kennen lernt, als er auf Haven trifft und sein Leben dadurch hinterfragt. Die beiden sind also keine austauschbaren Standardcharaktere.
                                                            Was mir nicht so gut gefallen hat (und weshalb ich einen halben Stern abziehe) ist, dass Haven teilweise sehr übertrieben dargestellt wird. Sie war noch nie auf einer Party, hat noch nie Alkohol getrunken und so ziemlich gar keine Erfahrung, wie man überhaupt eine normale Konversation führt. Das war mir ein bisschen too much um ehrlich zu sein und nicht sehr authentisch. Immerhin studiert sie (wenn auch nur per Fernstudium) und sollte selbst dann ja auch Kontakte mit Dozenten/Kommilitonen etc. haben.
                                                            Dennoch hat mich die Geschichte definitiv berührt und ich habe sie sehr gern gelesen, denn bis auf diese Tatsache hat mich nichts gestört. Es gab keine unnötigen Längen oder ähnliches.

                                                            Fans von gemütlichen Liebesromanen kommen hier garantiert auf ihre Kosten!

                                                            karinlovesbooks

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                                                            29.10.2020

                                                              Als ich den Klappentext von „Wild like a river“ gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme für die Geschichte. Es klang einfach so unglaublich gut.

                                                              Das Cover ist ein absoluter Traum. Ich liebe die Farben und das schöne Gefühl, das mich durchströmt wenn ich dieses Buch ansehe.
                                                              Es wirkt leicht und luftig und einfach wunderschön.

                                                              Dieses Buch war mein erstes von Kira Mohn und bestimmt nicht mein letztes! Die Autorin hat einen wahnsinnig tollen Schreibstil! Locker, blumig und malerisch. Und dennoch sehr gefühlvoll.
                                                              Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

                                                              Haven war mir direkt sympathisch. Sie ist einerseits eine kleine Einsiedlerin, hat keine Ahnung von der richtigen Welt außerhalb des Waldes und doch ist sie nicht dumm oder so. Ein bisschen naiv vielleicht aber das ist unter den Umständen wie sie aufgewachsen ist auch vollkommen verständlich. Sie ist so ein herzlicher und herzensguter Mensch den ich einfach auf Anhieb mochte. Und sie ist sehr mutig wie ich finde. Im Laufe des Buches hat sie eine unglaubliche Entwicklung gemacht und mich überkam immer wieder das Gefühl von Stolz.

                                                              Jackson. Hach – der Kerl ist wirklich der Hammer und er passt einfach perfekt zu Haven. Zu so einem Typen würde ich definitiv nicht Nein sagen wenn ich nicht verheiratet wäre. Er ist einfach wundervoll. So liebevoll und verständnisvoll. Ein Beschützer mit einem unglaublichen großen und guten Herzen. Er ist in keiner Weise ein Bad Boy. Er ist wirklich der klassische Good Guy aber keiner bei dem einem irgendwas fehlt. Es wäre einfach vollkommen falsch gewesen wenn er Bad Boy Züge gehabt hätte. Das würde einfach nicht zu ihm passen.

                                                              Haven und Jackson haben einfach wunderbar miteinander harmoniert. Generell war das ganze Buch sehr harmonisch und stimmig. Es hat so Spaß gemacht es zu lesen. Das Setting war traumhaft und so malerisch. Ich konnte richtig die frische Waldluft riechen und das Gefühl von Freiheit spüren.
                                                              Es war einfach perfekt – es gab keine unnötigen Längen oder langweiligen Stellen. Alles war so wie es sein sollte.
                                                              Die Geschichte an sich war auch sehr berührend und emotional. Ich hatte zwischendrin tatsächlich des Öfteren Momente in denen ich einen Stich ins Herz bekommen habe. Das lag in vielerlei Hinsicht an Haven. Viele Situationen haben mich traurig gestimmt und mich an anderen Menschen zweifeln lassen.

                                                              Das Buch war ein absolutes Gedicht, hat mir eine wundervolle Lesezeit beschert und mich in eine vollkommen andere Welt gezogen. Das Buch habe ich innerhalb von 2 Tagen inhaliert!
                                                              Ich kann jedem dieses tolle Buch von ganzem Herzen empfehlen.

                                                              Delfin

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                                                              28.10.2020

                                                                Absolutes Wohlfüllbuch

                                                                Inhalt: Haven lebt seit dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater in einem Nationalpark in Kanada, denn ihr Vater arbeitet dort als Ranger. Haven hat keine Freunde in ihrem Alter, denn sie lebt ja in einem Nationalpark. Dafür kennt sie jeden Winkel und ihre Freunde sind die Tiere denen sie Namen gibt. Alles ist perfekt bis sie Jackson trifft.

                                                                Meinung: Das Cover ist ein Traum, deshalb bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden. Das Buch lässt sich super leicht lesen und es gefällt mir durch seine anschauliche Darstellung sehr gut.
                                                                Die Personen Haven und Jackson haben mir gut gefallen. Besonders Haven fand ich cool, es war sehr interessant ihre Veränderungen zu sehen,also so wie sie im Wald war und dann später in Edmonton. Ich fand sie aber viel süßer wie sie im Wald mit den Tieren umgegangen ist.
                                                                Jackson ist echt super nett und ganz anders als seine Freunde. Zum Schluss hin wird er immer mutiger. Die Handlung war bis zum Schluss interessant und sehr süß.

                                                                Fazit: Ein super Buch, das mir sehr gefallen hat und das ich jedem der Liebesgeschichte mag wärmstens weiterempfehlen kann. Eine Lovestory mit einem Happy End. Ein absolutes Wohlfüllbuch, dem ich gerne mehr als 5. Sterne geben würde.
                                                                Ich bin einfach nur begeistert.

                                                                ninas.zeilen

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                                                                27.10.2020

                                                                  "Wild like a River" ist optisch eine wahre Schönheit, keine Frage!
                                                                  Der Klappentext verspricht eine aufregene Zeit in schönster Kulisse Kanadas.

                                                                  Kira schreibt wie gewohnt modern, sehr realistisch, authentisch und fließend.
                                                                  Das Setting ist ein absoluter Traum, ich wünsche mir eine Reise nach Kanada, zu Wapitis, Elchen, Dachsen, Pumas und atemberaubende Seen!

                                                                  Doch die Kulisse alleine zählt nicht und hilft mir leider auch nicht darüber hinwegzukommen, das ich mit der Geschichte nicht ganz so glücklich bin.
                                                                  Sie ist ganz anders, als ich das erwartet hätte, was grundsätzlich kein negativer Aspekt ist, denn ich werde gerne überrascht und auf andere Pfade geführt, als wie ich sie mir vorgestellt habe, doch Haven und Jackson konnten mich nicht erreichen und ich konnte sie nicht erreichen.

                                                                  Havens Wunsch etwas anderes als den Wald kennenzulernen war spannend, aber für mich viel zu leicht und mit zu wenig Emotionen umgesetzt und auch die Liebe zwischen Haven und Jackson habe ich mir tiefgründiger und intensiver vorgestellt.

                                                                  Schade, der Funke ist leider nicht übergesprungen, aber "Free like the Wind" werde ich trotzdem lesen, weil ich neugierig auf Rae und Cayden bin!

                                                                  girasolita

                                                                  1 Beitrag
                                                                  26.10.2020

                                                                    Haven lebt in einem Nationalpark in Kanada, als Tochter eines Rangers . Ihren Schulabschluss hat sie per Homeschooling bekommen, und ihr Studium ist ein Fernstudium. So hat sie kaum Kontakt zu anderen Jugendlichen oder überhaupt vielen Menschen.
                                                                    Als sie Jackson, einem Jugendlichen aus Edmonton begegnet, der als Tourist im Nationalpark unterwegs ist, wird der Wunsch wach, die Welt und das Leben außerhalb des Nationalparks kennen zu lernen und nicht immer nur das "Waldmädchen" zu sein.

                                                                    Ich fand diesen Roman schön zu lesen (mir hatte bereits die Leuchtturm-Reihe der Autorin sehr gut gefallen), vom Schreibstil her war auch dieses Buch prima flüssig wegzulesen. Die Charaktere haben mir soweit auch gut gefallen, auch wenn Haven teilweise etwas arg naiv wirkte, fast komplett weltfremd an manchen Stellen.

                                                                    Ich bin auf den nächsten Teil gespannt, wie es mit Haven und Jackson weitergeht.