Maxym M. Martineau

Die Tiermagierin – Schattentanz

GEFÄHRLICHE MAGIE
Leena ist eine Tiermagierin. Mit ihren Kräften kann sie eine einzigartige, tiefe Verbindung zu magischen Wesen herstellen. Doch der Prozess birgt Gefahren. Ist das Tierwesen zu mächtig, endet er meist mit dem Tod des Tiermagiers.
DUNKLE HERZEN
Noc ist ein Assassine. Seine Welt sind die Schatten. Liebe darf er sich nicht erlauben, ebenso wenig wie Gnade. Denn hat er erst mal einen Auftrag angenommen, zwingt ihn die dunkle Magie seiner Gilde, ihn auszuführen. Oder selbst zu sterben.
VERBOTENE LIEBE
Leena und Noc. Magierin und Mörder. Er soll sie töten, sie macht ihm ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann. Es ist undenkbar, dass sie Gefühle füreinander entwickeln. Unmöglich. Und doch geschieht genau das …
Mitreißend, romantisch, magisch!
Der Auftakt der Tiermagier-Trilogie


Autorenbild Foto von Maxym M. Martineau

Die  Autorin

Maxym M. Martineau hat einen Abschluss in Englischer Literatur von der Arizona State University und arbeitet als Texterin, Redakteurin und Autorin. Wenn zwischen Familie und Schreiben noch Zeit übrig bleibt, liest sie, spielt Videospiele, schaut sich zu viele Serienfolgen hintereinander an oder macht Sport. «Die Tiermagierin – Schattentanz» ist ihr Debüt und der Auftakt zu einer Trilogie, die an «Assassin's Creed» und das Harry-Potter-Spin-off «Fantastic Beasts» erinnert. Der Roman wurde von Publishers Weekly als eines der besten Bücher des Jahres ausgezeichnet und die New York Times schrieb: «Eine beeindruckende Liebesgeschichte voller Magie und Abenteuer.» 


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Rezensionen

Jennspie

1 Beitrag
03.03.2021

    Ein magisches und emotionales Abenteuer

    "Die Tiermagierin - Schattentanz" ist der Auftakt einer Trilogie - und ich kann sagen ich bin schon sehr gespannt wie die Geschichte weitergeht. Die Tiermagierin Leena aus Hierath wurde von ihrer Heimat verbannt und steift seither durch Lendria, auf der Suche nach Tierwesen. Sie kann eine magische Verbindung zu Tierwesen herstellen und sie sich zu eigen machen. Ihr Ziel ist es, ihren Namen wieder reinzuwaschen. Noc, der Assassine, wird auf Leena angesetzt. Als die beiden aufeinander treffen bietet Leena ihrem Auftragskiller einen Deal an. Soll er auf diesen Deal eingehen? In seiner Welt kann er sich eigentlich keine Liebe erlauben, doch dann tritt die taffe Tiermagierin in sein Leben.

    Als ich zum ersten Mal das Cover sah, wusste ich, dieses Buch muss einfach magisch sein. Dank der wundervollen Landkarte kann man sich während der Handlung gut in dieser magischen Welt orientieren. Zu Beginn des Buches wird man in diese neue Welt geschmissen, doch mit der Zeit klären sich einige Fragen. Das, mit Bildern gestaltete, Bestiarium am Ende half dabei die unterschiedlichen Tierwesen einzuordnen und sich ein Bild zu machen. Die Spannung blieb konstant auf einem hohen Level, Langeweile war hier weit und breit keine zu finden. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere erzählt, so kann man beide näher kennen lernen und hat die Sichtweise und Gefühle beider Charaktere vor Augen.

    Die beiden Hauptcharaktere Leena und Noc habe ich im Laufe der Geschichte in mein Herz geschlossen. Leena, die taffe, sympathische Tiermagierin, und Noc, der unnahbare, düstere und sexy Anführer der Cruor. Ihre schlagfertige Art gegenüber Noc machte das Buch umso besser, er scheint es wohl einfach nicht gewohnt zu sein so behandelt zu werden. Beide haben in ihrer Vergangenheit schlimme Erfahrungen gemacht, doch genau das scheint die beiden zusammenzuschweißen. Im Laufe der Handlung war das Knistern zwischen den beiden regelrecht zu spüren. Doch vor allem auch die Bande rund um Calem, Kost und Oz haben die Geschichte mit frechen und witzigen Dialogen gefüllt und mich mehr als einmal schmunzeln lassen.

    Alles in allem ein magischer Auftakt der mehr verspricht. Wer also in eine fremde Welt abtauchen und sich verzaubern lassen möchte sollte dieses Buch eindeutig nicht missen.

    Michelleslittlebookworld

    Beiträge 17
    01.03.2021

      Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
      Das Buch ist einfach wunderbar und erinnert wirklich ein wenig an die Phantastischen Tierwesen. Die Welt die Maxym M. Martineau hier mit den Tierwesen und Assassine geschaffen hat, konnte mich gleich in seinen Bann ziehen und begeistern. Besonders die Details und Ausarbeitungen der einzelnen Tierwesen haben mir sehr gut gefallen und durch den flüssigen Schreibstil konnte ich gleich gut in die Geschichte hineinkommen.
      Dazu ist die Geschichte rund um die Assassine und Tiermagier auch super spannend, so das ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte.
      Noc der Assassine mit dem Auftrag Leena zu töten und Leena die Verstoßene die alles tut um wieder nach Hause zu kommen. Sie sind wie Licht und Schatten. Wo er dunkel und unerbittlich ist, ist sie hell und gütig.
      An Leena mochte ich besonders wie freundlich sie ist, aber gleichzeitig auch stark und selbstbewusst. Sie hat schon viel erlebt und erdulden müssen, weshalb ich aber auch ihr Misstrauen gegenüber anderen gut nachvollziehen konnte.
      Noc wirkt zwar auf den ersten Blick unnahbar und abweisend, doch dank seinen Fluches bleibt ihm praktisch nichts anderes übrig, weshalb er mir oft sehr leid getan hat. Umso glücklicher war ich über die Veränderungen die er durchgemacht hat und wie er sich weiterentwickelt hat.
      Auch Nocs Freunde mochte ich sehr, selbst Kost, der es einen nicht immer leicht gemacht hat. Besonders mochte ich ihren Zusammenhalt, wie sie trotz ihrer Verschiedenheit verbunden sind und sich gegenseitig ergänzen und unterstützen.
      Insgesamt konnte mich der Auftakt der Reihe total begeistern und mitreisen. Er hat alles was man sich wünschen kann, strake Protagonisten, Spannung, Dramatik und eine wunderbar ausgearbeitete Welt.

      lesefreak5375

      Beiträge 10
      25.02.2021

        Schon auf den ersten Seiten des Romans taucht man ein in eine magische Welt voller Unbekannte, die mich regelrecht in ihren Bann gezogen hat. Zunächst wird mit Informationen sparsam umgegangen, um den Leser nicht zu erschlagen, und so lernt man erst langsam, während des Lesens, die vielen kleinen Details kennen und lieben. Diese Herangehensweise, dass das Wissen des Lesers während des Lesens wächst, war für dieses Buch perfekt gewählt, da es unmöglich ist, eine komplett neue Fantasywelt auf wenigen Seiten zusammenzufassen. Im Groben kann man sagen: es gibt privilegierte Menschen, die abgeschottet Leben, es gibt die Cruor, Assassinen, die Schattenmagie beherrschen und es gibt Tiermagier, die in der Lage sind alle möglichen Tierwesen an sich zu binden. Besonders letztere kann man eigentlich ganz gut mit Pokemon vergleichen, da für jedes Wesen andere Voraussetzungen nötig sind, um sie zu binden. Das Kennenlernen der einzelnen Geschöpfe und die Wertschätzung, die ihnen und ihren Fähigkeiten entgegengebracht wird, war einfach zauberhaft. Am Ende des Buches gibt es auch ein sogenanntes Bestiarium, das einen Überblick über die im Buch vorkommenden Tierwesen bietet und mit Illustrationen die Vorstellungskraft weiter beflügelt.

        Diese grandios ausgearbeitete Fantasywelt ist aber noch nicht genug, das Buch hat zudem noch eine höchst spannende Story zu bieten, die keineswegs vorhersehbar war und uns mit allerlei Tierwesen und ihren Eigenarten vertraut gemacht hat. Für mich war das Buch von Beginn an spannend, da so viele neue Eindrücke auf einen einstürmen und besonders Leena ein spannender Charakter frei von Klischees ist. Sie ist ihren Prinzipien treu, bricht aber eigentlich das Gesetz. Sie liebt Tierwesen, ist aber gezwungen sie zu verkaufen. Auf sie ist ein Kopfgeld angesetzt, also macht sie sich auf den Weg zu ihrem zukünftigen Mörder...

        Leena ist voller Gegensätze und doch ein so gut zu verstehender Charakter, ich konnte jeden ihrer Gedankengänge nachvollziehen und habe mit ihr geliebt und gelitten. Denn das Buch bietet auch eine verzwickte Liebesgeschichte mit Gefühlen, die eigentlich nicht da sein sollten und mitunter zum Tod führen könnten. Denn wir haben da noch Noc, den Assassinen, der Leena eigentlich töten soll. Dieses Gefühlschaos war für mich eines der Highlights des Buches, zusammen mit dem Entstehen tiefer Freundschaften und dem Kennenlernen der verschiedenen Tierwesen.

        Das Buch hat so viel zu bieten, dass eigentlich für jeden Leser etwas dabei sein muss. Liebe, eine fantastische Welt, tiefergehende Freundschaft, das und noch vieles mehr hat dieser Roman zu bieten und damit stellt er für mich ein Jahreshighlight in diesem Genre dar.

        Emkeyseven

        Beiträge 8
        22.02.2021

          Fantastische Tierwesen, schwaches Ende

          Die Assassinen sollen Leena töten, doch ihr Anführer Noc ist schnell sehr beeindruckt von der schlauen und mutigen Tiermagierin. Nun versucht Leena am Leben zu bleiben und Noc versucht, seinen Gefühlen zu widerstehen, denn Liebe ist für ihn unmöglich, vor allem, wenn er einen Auftrag hat. Die Assassinen sind seine Familie und daher stehen sie für ihn immer an erster Stelle. Man spürt bei beiden Protagonisten die Leidenschaft für ihre jeweiligen Berufungen, ihre Liebe für ihre Freunde und kann auch ihre Wünsche nachvollziehen. Das alles macht sie sympathisch! Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen.



          Die Tierwesen erinnern mich schon stark an die neusten Filme aus dem Harry Potter Universum, da Leena verschiedene Wesen auf unterschiedliche Art zähmt und sie auf eine Art immer mit sich herumträgt. Andere Leser hat es auch an Pokémon erinnert, was ich auch verstehen kann. Die verschiedenen, kreativen Tierwesen fand ich jedenfalls in jeder Hinsicht gelungen und mochte jede Szene mit ihnen.



          Ich hatte eigentlich viel Spaß an dem Buch, aber das Ende konnte mich nicht so ganz überzeugen. Da ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe und das Buch in vier Abschnitte unterteilt war, kann ich ziemlich genau sagen, dass mir eigentlich nur das letzte Viertel nicht besonders gefallen hat, davor mochte ich die fantastische Welt mit den Tierwesen und Assassinen, die Protagonisten und Nebencharaktere fand ich sympathisch und die Liebesgeschichte sowie das gemeinsame Abenteuer fand ich spannend. Umso trauriger finde ich es, dass es im letzten Viertel dann plötzlich bergab ging. Es war zwar spannend, aber ein Charakter hat sich komplett daneben benommen, was mir überhaupt nicht gefallen hat. Es hat einfach nicht zum Rest des Buches gepasst!



          Ein paar Geheimnisse wurden gelüftet, andere hat man sich für die Fortsetzung aufgehoben, mit nicht gerade subtilen Hinweisen darauf, dass sie bald eine große Rolle spielen werden. Trotz des schwachen Endes freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung!



          Fazit

          "Die Tiermagierin - Schattentanz" hat mir eigentlich sehr gut gefallen, die Tierwesen konnten mich absolut bezaubern und die Charaktere mochte ich eigentlich auch sehr gerne. Zum Ende hin wurde die Geschichte dann deutlich schwächer, aber ich freue mich schon auf das nächste Buch.

          medsidestories

          Beiträge 4
          13.02.2021

            „Schattentanz“ ist der erste Band der Tiermagierin-Triologie und das beste Fantasybuch, das mir im Jahr 2020 untergekommen ist. Ich lese in den letzten Jahren immer weniger Fantasy, weil ich in meinem Kopf bei jedem dieser Bücher Vergleiche zu „Das Reich der sieben Höfe“ ziehe. Und da kann eine Geschichte beinahe nur verlieren! Aber diese hier ist anders. Sie besticht auf so vielfältige Art und Weise. Ich konnte gar nicht anders als sie zu lieben.

            Inhalt:
            Leena ist eine Tiermagierin. Sie verfügt über eine bestimmte Art der Magie, die es ihr möglich macht mystische Tierwesen zu zähmen. Nach einem blutigen Krieg lebt das Volk der Tiermagier in einer geheimen Stadt. Aus dieser wurde Leena vor Jahren verbannt, weil man ihr fälschlicherweise vorgeworfen hat Experimente an Tierwesen durchgeführt zu haben - eines der schwersten Verbrechen, das ein Tiermagier begehen kann. Seitdem muss sie sich allein durch’s Leben schlagen und einen Teil ihrer geliebten Tierwesen an zwielichtige verkaufen, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
            Noc ist ein Assassine, ein untoter Mörder. Der Anführer einer Gilde von Kopfgeldjägern, der den Auftrag erhalten hat, Leena zu töten. Wenn Noc einen Auftrag annimmt, dann bedeutet das: Sein Leben oder das seines Opfers. Das lässt Leena scheinbar keine Chance. Aber da ist auch ein uralter und geheimnisvoller Fluch, der auf Noc lastet. Ein Fluch, der - so hofft er - von einem Tierwesen gebrochen werden kann. Deswegen lässt er sich auf einen Handel mit Leena ein.

            Meine Meinung:
            „Schattentanz“ ist wirklich so viel mehr als ich erwartet hatte. Die Autorin hat sich eine einzigartige Welt voller spannender Ideen ausgedacht. Der Schreibstil ist außergewöhnlich und zeitweise poetisch. Die Szenen sind atmosphärisch und sehr detailreich beschrieben. Die Darstellung der Tierwesen ist so liebevoll ausgearbeitet, dass ich beim Lesen tatsächlich dieses alte „Ich will es“ - Gefühl hatte, das man aus der Kindheit kennt, wenn man irgendwo einen niedlichen Hund sieht. Ich dachte, da wäre ich rausgewachsen!
            Trotzdem ist „Schattentanz“ keineswegs ein niedliches Buch. Es ist voller Abenteuer, rasant und manchmal auch brutal. Es hat einen hohen, dichten Spannungsbogen, der sich immer weiter steigert und dem Leser kaum Pausen lässt.
            Das Setting ist nicht so mittelalterlich, wie ich ursprünglich angenommen hatte. Es erinnert mich mehr ans 19. Jahrhundert. Pokemon im 19. Jahrhundert, wenn ich einen direkten Vergleich wagen müsste.
            Die Charaktere gewinnt man im Laufe der Geschichte immer weiter lieb. Sie sind so angelegt, dass man wirklich mit ihnen mitfiebern kann. Sie machen Fehler und bleiben trotzdem authentisch und sympathisch. Ihr Handeln war in den aller meisten Situationen nachvollziehbar dargestellt, wenn auch nicht immer sinnvoll und zielführend. Aber wer handelt schon immer sinnvoll und zielführend?
            Vor allem Leena mochte ich sehr. Sie ist eine Kombination aus reinem, gutherzigen Menschen und einer Kämpferin, die alles tut, was nötig ist, um sich selbst und das, was ihr wichtig ist, zu verteidigen. Meiner Erfahrung nach liest man diese Mischung im Fantasy-Genre gar nicht so oft.
            Noc und Leena sind ein ausgesprochen schönes Liebespaar. Die Chemie zwischen ihnen stimmt. Ich konnte nachvollziehen, was sie zueinander hinzieht und warum sie sich ineinander verliebt haben. Vielleicht wurde ein kleines bisschen zu oft erwähnt, dass Noc, seine Augen und seine Schatten „obsidianschwarz“ sind. Darüber lässt sich aber hinwegsehen.

            Ich habe an unterschiedlicher Stelle immer wieder Kritik am deutschen Cover der Reihe gelesen. Diese teile ich überhaupt nicht. Mir gefällt es sehr gut. Es wirkt edel, reduziert und für Gold bin ich überhaupt immer zu haben.
            Außerdem ist das Buch im Inneren sehr liebevoll und detailreich gestaltet. Ich mochte die bunten Landkarten in der Broschur und ganz besonders Leenas Bestiarum auf den letzten Seiten. Hier finden sich weitere Informationen zu den Tierwesen, die im Buch eine Rolle spielen. Teilweise gibt es sogar Zeichnungen, damit man sie sich besser vorstellen kann.

            Fazit:
            Ich erteile eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diese Buchreihe. „Schattentanz“ ist Romantasy vom aller Feinsten und eines meiner Highlights zum Jahresabschluss. Ich werde die Reihe ganz bestimmt weiterverfolgen und freue mich schon auf die Folgebände 2021. Wenn man den Klappentext liest, lässt sich noch nicht erahnen, welche fantastische Welt sich dahinter verbirgt. Wenn man also mit dem Genre an sich etwas anfangen kann, sollte man diese Geschichte unbedingt gelesen haben!