Robyn Neeley

Sweet like you

Warmherzig, romantisch und humorvoll – ein Buch zum Wohlfühlen
Honey Springs ist eine kleine Stadt in Kalifornien, die für den dort hergestellten Honig bekannt ist. Für Cassie Wilkerson ist es der Ort, an dem sie sich das erste Mal verliebte. Doch das ist lange her. Inzwischen lebt sie in New York und kehrt nur für die Testamentseröffnung ihrer Tante zurück. Doch anstatt wie erwartet irgendeine Kleinigkeit zu erben, ist sie plötzlich Besitzerin einer Farm samt Imkerei und soll zudem noch für drei Wochen das Amt ihrer verstorbenen Tante als Bürgermeisterin übernehmen. Bitte was? Cassie kann nicht bleiben. Sie hat einen Job in New York. Und sie hat Angst vor Bienen, verdammt noch mal. Aber um ihrer Tante willen lässt sie sich auf die drei Wochen ein. Schließlich hat sie Hilfe. Zum Beispiel von Nick Porter, damals ihr erster Freund und heute der Chef-Imker ihrer Farm …
Der Auftakt der zweibändigen Honey-Springs-Reihe - für alle Fans von «Redwood Love» und «Gilmore Girls»


Autorenbild Foto von Robyn Neeley

Die  Autorin

Robyn Neeley lebt an der Ostküste der USA. Sie liebt es, kleine Städte zu erkunden und sich dort Inspiration für ihre Bücher zu holen. Kaffee und Weihnachtskekse gehören zu den Dingen, die sie glücklich machen. Reality TV auch, aber das gibt sie nicht gern zu. «Sweet like you» ist der erste Roman von ihr, der auf Deutsch erscheint.

 


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Rezensionen

Dandy

Beiträge 55
01.01.2021

Bei „ Sweet like you“ von Robyn Neeley handelt es sich um den ersten Teil der zweiteiligen Honey Springs Reihe.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Diese Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und der Einstieg ist mir leicht gefallen.

Hier gefällt mir besonders, dass dies hier eine warmherzige, romantische und humorvolle Geschichte ist, bei der man sogar noch etwas über Honig und Bienen lernen kann. Auch Katzenfans kommen hier nicht zu kurz.

Dies hier ist keine 08/15 Liebesgeschichte. Die Geschichte hat Tiefgang , verschiedene Themen werden hier behandelt und sie ist sehr abwechslungsreich.

Die Protagonisten werden liebevoll und gut beschrieben. Ich konnte sie mir gut vorstellen und mich in sie hineinversetzen. Ihr handeln hat mir gefallen und jetzt warte ich etwas ungeduldig auf Teil zwei , damit ich erfahre wie es mit den Protagonisten weitergeht.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

AnneMF

Beiträge 43
30.12.2020

Eine wunderschöne Geschichte, da komme ich ins Träumen

Cassie Wilkerson reist zur Testamentseröffnung ihrer verstorbenen Tante Etta St. James in die kleine kalifornische Stadt Honey Springs. Sie plant auch so schnell wie möglich wieder weg zu reisen aus dem Ort, an dem sie ihre erste Liebe fand. Sie staunte nicht schlecht, als sie hörte das man ihr die Farm und die Imkerei vererbt hat. Dazu noch das Haus. Sie sollte auch noch einige Wochen das Bürgermeisteramt von Tante Etta übernehmen. Bitte was? Cassie arbeitet in New York und muss zu ihrer Arbeit zurück. Sie hat Angst vor dem Bienenschwarm. Es kommt alles anders und der Chefbienenzüchter Nick steht ihr mit Rat und Tat zur Seite. Das er heimlich an Rezepturen mit Tante Ettas Honig arbeitet, weiß niemand. Als sie sich näher kommen funkt mal wieder Belle die Katze dazwischen. Cassie trifft eine folgenschwere Entscheidung.

Sweet like you, was fängt man nicht alles mit Honig. Eine gefühlvolle Liebesgeschichte mit liebenswerten Charakteren. Ich mochte Cassie und Nick sofort. Schön stimmig geschrieben, da kommt man selbst ein bisschen ins Träumen. Ich fand es so süß das Cassie noch die alte Valentins Karte aufgehoben hat. Das nach 15 Jahren die erste Liebe wieder aufflammte. Sie befanden sich wieder in der gleichen Umlaufbahn. So schön geschrieben. Nick ist schon ein verdammt charmanter Typ, da wäre ich gerne an Cassies Stelle gewesen.

Der Erzählstil hat mir gut gefallen, die 331 Seiten hatte ich in 3 Tagen ausgelesen. Die Rezepte mit Abbildung in der Klappenbroschur finde ich sehr gelungen. Das Lippenpeeling mit Honig hab ich mir für alle Fälle sofort notiert.

Ich vergebe 5 Sterne weil auch das Cover hochwertig verarbeitet ist. Lesenswerte Empfehlung.

chrissysbooks

Beiträge 11
13.01.2021

Cassie Wilkerson ist in New York zu Hause. Früher lebte sie für kurze Zeit bei ihrer Tante Ella in Honey Springs, einer kleinen Stadt in Kalifornien. Damals lernte sie dort ihre erste Liebe Nick kennen. Für Ellas Testamentseröffnung kehrt Cassie nach all den Jahren in die Kleinstadt zurück. Völlig unerwartet erbt sie die Farm samt Imkerei und soll zusätzlich noch für drei Wochen das Amt ihrer verstorbenen Tante als Bürgermeisterin übernehmen. Da Cassie Job und Karriere in New York wichtig sind, weiß sie nicht, wie sie die Aufgaben drei Wochen lang bewältigen kann. Doch auf ihren damaligen Freund Nick, heute Chef-Imker ihrer Farm, kann sie sich verlassen, denn er hilft ihr bei ihrer neuen kurzzeitigen Lebenssituation.

Robyn Neeley hat mich mit dem ersten Teil der Sweet Honey Reihe wunderbar unterhalten. Dies ist ein richtiges Wohlfühlbuch, bei dem man abschalten kann. Der Roman bietet leichte Unterhaltung ohne spektakuläre Ereignisse, trotzdem kam durch den flüssigen und stellenweise humorvollen Schreibstil bei mir zu keiner Zeit Langeweile auf.

Die kleine Stadt Honey Springs ist zum Verlieben, die Einwohner sind stellenweise etwas speziell. In Honey Springs grassiert der Kleinstadttratsch. Für die Einheimischen wirkt Cassie am Anfang, wie eine hochnäsige New Yorkerin und dies lassen sie Cassie auch spüren.

Die Autorin hat liebenswerte Charaktere erschaffen, aber auch die süße Katze Belle, der verstorbenen Tante, hat einen wunderbaren Platz in der Geschichte. Das Ende fand ich leider etwas überzogen, jedoch bleibt für mich "Sweet like you" ein romantisches und warmherziges Wohlfühlbuch, das zum Träumen anregt. Ich freue mich schon im zweiten Teil auf ein Wiedersehen mit den Protagonisten.

Kaijun

Beiträge 5
08.01.2021

Das Cover ist ganz gut. Der Schreibstil flüssig. Die Geschichte an sich ist ganz nett und angenehm für zwischendurch, aber jetzt nichts weltbewegendes. Alles in allem fand ich es gut und kann es jedem empfehlen, der was leichtes sucht, aber dennoch über wichtige Themen lesen will.

Brogitte

Beiträge 26
eine Antwort 24.12.2020

Wie schnell die Zeit vergeht....

Dieses Buch erinnert mich daran, wie schnell Die Zeit vergeht. Gerade noch in der Blüte des Lebens und zack schon kurz vor der Pension. Traurig, aber warmherzig schön.

  • Buchstabengeflüster

    Beiträge: 13
    13.01.2021

    Wieso "kurz vor der Pension", eher tot oder?

Sylkek1802

Beiträge 4
25.11.2020

Mir gefällt der Schreibstil sehr gut.Es liest sich leicht,kurzweilig und auch spannend. Ich mag die Hauptfigur Cassie, finde sie sehr authentisch beschrieben in ihren Gedanken, Gefühlen und ihren Reaktionen. Cassie, Nik und alle anderen Bewohnern aus dem kleinen Städtchen hätte ich gerne weiter begleitet. Gern würde ich wissen wie Cassie sich entscheiden wird und wie sie in der neuen überraschenden Situation klarkommt..Da ich selbst in der Leseprobe schon schmunzeln durfte und neugierig bin wie es weitergeht, kann ich nur den Kauf empfehlen.

anna

Beiträge 13
30.10.2020

Nette Geschichte über ein Erbe das nur mit Einhaltung einer unüblichen Klausel angetreten werden kann . Scheint ein Interessantes und unterhaltsame Buch zu sein .
Der Schreibstil ist sehr fließend und der Cover ist auch sehr passend .

JulisTeestübchen

Beiträge 4
23.01.2021

    Cassie ist eigentlich sehr erfolgreich in ihrem Job in der Werbebranche in New York. Doch nun soll sie von einem auf den anderen Tag das Erbe ihrer verstorbenen Tante antreten: eine Bienenfarm in dem kleinen Örtchen Honey Springs in Kalifornien. Aber nicht nur das: Da ihre Tante Bürgermeisterin der Stadt war, muss Cassie nun für drei Wochen als Interimsbürgermeisterin einspringen. Wild entschlossen schnellst möglich wieder aus dieser Sache rauszukommen, bricht sie nach Kalifornien auf - und läuft dort sogleich ihrer ersten großen Jugendliebe Nick in die Arme. Anders als geplant, zieht Cassie dann doch noch vor Ort die drei Wochen Bürgermeisterschaft durch. Dabei machen ihr die Kleinstadtbewohner das Leben leider nicht ganz so leicht.

    Die Figuren des Romans waren für mich größtenteils sympatisch, wenn sie auch alle eher einfach gestrickt und ohne viel Tiefe blieben. Tatsächlich fällt mir hier nur eine Figur ein, die ein klein wenig Tiefe bekommen hat. Diese wird aber auch nur einmal kurz angeschnitten. In Anbetracht des Genres und des Unterhaltungszwecks des Buches ist diese Oberflächlichkeit aber vollkommen in Ordnung. Letztendlich könnte ich Cassies Charakter zwar nicht wirklich beschreiben, ich habe sie aber dennoch gern durch das Farmleben und ihre Bürgermeistertätigkeit begleitet. Gelegentlich stellte sie sich jedoch etwas dusselig, naiv und unüberlegt an und stand häufig auch mal auf der langen Leitung. Nick mochte ich dagegen sehr gerne.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, allerdings fielen mir an der ein oder anderen Stelle ein paar Ungereimtheiten auf, bei denen ich nicht sagen kann, ob sie nun aus der Feder der Autorin stammen oder ob es an der Übersetzung liegt. Als Beispiel hat Cassie einmal blaue, dann grüne Augen.

    Insgesamt weckt das Buch Frühlingsgefühle und man träumt sich ein wenig weg in die weiten Landschaften von Honey Springs. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und ist meist sehr süß. Hier wird nichts überstürzt, was mir gut gefallen hat. Nur am Ende war es dann nach meinem Geschmack ein Tüpfelchen Kitsch zu viel. Die Autorin hat zwangsläufig noch ein wenig Drama eingebaut, damit das Happy End nicht zu leicht erreicht wird; dieses Drama war aber fast lächerlich kurz - schätzungsweise ganze 5 Seiten lang. Das Ende konnte mich entsprechend nicht überzeugen, dafür aber der Rest der Geschichte. Ein leichter Unterhaltungsroman, der es aber schafft, einem das Herz zu erwärmen.

    Susi

    Beiträge 35
    22.01.2021

      Zum Inhalt:

      Cassie lebt in New York und ist sehr erfolgreich in ihrem Job, eine Beförderung ist zum Greifen nah. Dass sie zur Testamentseröffnung ihrer verstorbenen Tante Etta nach Honey Springs, einer Kleinstadt in Kalifornien, reisen muss, passt ihr eigentlich nicht. Schließlich hat sie einen wichtigen Auftrag zu erledigen, der ihr die erhoffte Beförderung bescheren könnte. Mit der Absicht, am selben Tag nach New York zurück zu kehren, fliegt sie dann doch in das verschlafene Nest. Doch dort kommt alles anders, als erwartet..



      Meine Meinung:

      Die Grundstimmung des Romans ist wirklich toll, Robyn Neeley hat die Kleinstadt-Atmoshäre sehr gut und anschaulich beschrieben. Man hört ja immer wieder, dass die Bewohner amerikanischer Kleinstädte etwas schrullig sein sollen, hier war es teilweise aber so überzogen, dass es eher albern, als lustig auf mich wirkte. Eine Babyparty mit Dekoration im Rathaus? Prima, wenn es sich um eine Mitarbeiterin handelt. Gilt diese Party allerdings einer schwangeren Katze, finde ich es schon ziemlich strange. Im Laufe der Geschichte wird zwar eine Erklärung dafür geliefert, aber auch diese ist ziemlich weit hergeholt. Cassie bemüht sich redlich, es allen recht zu machen, wird aber zu Beginn ziemlich mies behandelt. Der ein oder andere "Streich" ist schon sehr extrem und grenzt an Mobbing. So manche Handlung der Protagonisten ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar. So beispielsweise das, was Cassie zum Schluss mit ihrem Erbe macht. Was das ist, verrate ich an dieser Stelle nicht, um nicht spoilern. Aber ich halte es für extrem unwahrscheinlich, bzw dumm oder naiv, so leichtfertig mit dieser großen Erbschaft zu verfahren, ohne sich selbst entsprechend abzusichern. Es gab durchaus einige schöne, romantische Szenen, aber insgesamt hätte ein wenig mehr Realitätssinn und Logik der Geschichte gut getan. Liebe und Verstand müssen sich ja zwingend ausschließen ;)

      book.cat.love

      Beiträge 3
      20.01.2021

        Ich habe "Sweet like you" von Robyn Neeley, erschienen im Kyss Verlag, gelesen und kann vorab sagen, dass ich mich in die Stadt Honey Springs verliebt habe.

        Inhalt (Klappentext): Honey Springs ist eine kleine Stadt in Kalifornien, die für den dort hergestellten Honig bekannt ist. Für Cassie Wilkerson ist es der Ort, an dem sie sich das erste Mal verliebte. Doch das ist lange her. Inzwischen lebt sie in New York und kehrt nur für die Testamentseröffnung ihrer Tante zurück. Doch anstatt wie erwartet irgendeine Kleinigkeit zu erben, ist sie plötzlich Besitzerin einer Farm samt Imkerei und soll zudem noch für drei Wochen das Amt ihrer verstorbenen Tante als Bürgermeisterin übernehmen. Bitte was? Cassie kann nicht bleiben. Sie hat einen Job in New York. Und sie hat Angst vor Bienen, verdammt noch mal. Aber um ihrer Tante willen lässt sie sich auf die drei Wochen ein. Schließlich hat sie Hilfe. Zum Beispiel von Nick Porter, damals ihr erster Freund und heute der Chef-Imker ihrer Farm …

        Meine Meinung: Das Cover des Buches und der Klappentext haben mich direkt angesprochen. Vor allem das Cover passt so unglaublich gut zum Buch. Einfach schön ist auch, dass sich auf der Vorder- und Rückseite innerhalb des Buches zwei Rezepte befinden, die sofort harmonisch auf das Buch einstimmen.

        Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie stellt alles so liebevoll und detailreich dar, dass ich mich in Honey Springs direkt zu Hause gefühlt habe. Das gesamte Setting des Buches und die Charaktere sind wirklich wunderbar. Cassie mit ihrer doch etwas tolpatschigen und naiven Art, die eigentlich in New York eine erfolgreiche Karriere anstrebt, sich aber nunmehr in Honey Springs als vorläufige Bürgermeisterin behaupten muss. Aber auch Nick, der als hilfsbereiter, süßer Protagonist in Honey Springs überall beliebt ist und mit der Nachricht, dass er nicht Erbe der Bienenfarm geworden ist, erstmal umgehen muss.
        Aber auch die anderen Nebencharaktere des Buches sind witzig und liebevoll ausgewählt, vor allem die Katze Belle, die "besondere" Fähigkeiten hat.

        Das Geschichte ist sehr harmonisch und ich fand es schön zu lesen, wie die Jugendliebe der beiden Protagonisten wieder auflebt. Die Handlung ist sehr ruhig und eigentlich passiert auch nicht viel. Für mich war es aber auf jeden Fall das Richtige und ich freue mich sehr Band 2 zu lesen.

        Fazit: Ein wunderschönes Wohlfühlbuch! Ich gebe eine klare Leseempfehlung und gerne 5/5 Sternen.

        Chianti

        Beiträge 18
        20.01.2021

          Cassie hat Honey Springs vor Jahren den Rücken gekehrt, doch nach dem Tod ihrer Tante wird sie zur Interimsbürgermeisterin der Kleinstadt, die verrückt nach Honig ist, und erbt zudem die Farm ihrer Tante.
          Sie kehrt an den Ort zurück, an dem sie sich zum ersten Mal verliebt hat und trifft auf Nick Porter, der ihr einst das Herz gebrochen hat.

          "Sweet like you" ist der Auftakt von Robyn Neeleys Honey-Springs-Dilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der einunddreißig Jahre alten Cassie Wilkerson und ihrem Chef-Imker Nick Porter erzählt wird.

          Cassie lebt in New York und ist erfolgreich in der Werbebranche tätig. Vor fünfzehn Jahren hat sie mit ihrer Mutter ein paar Wochen bei ihrer Tante Etta St. James in Honey Springs verbracht, doch ihre Mutter und ihre Tante sind im Streit auseinandergegangen und dank ihrer Sturheit haben sie sich nicht mehr versöhnt. Nach dem Tod ihrer Tante kehrt Cassie für die Testamentseröffnung in die Kleinstadt zurück, in der sich alles um Bienen und Honig dreht.
          Doch plötzlich ist Cassie die Interimsbürgermeisterin und erbt dann auch noch die Farm ihrer Tante!
          Cassie möchte für drei Wochen in Honey Springs bleiben, um den letzten Willen ihrer Tante zu erfüllen, doch dann begegnet sie Nick Porter, ihrer ersten großen Liebe wieder und merkt, dass er ihr Herz auch nach so langer Zeit berühren kann.

          Cassie ist eine sehr willensstarke Protagonistin, die ihre Komfortzone verlässt und sich in Honey Springs zurechtfinden muss. Nicht alle unterstützen ihre neue Bürgermeisterin, doch Cassie lässt sich nicht unterkriegen und versucht ihr Bestes zu geben. Sie hat mir richtig gut gefallen und auch Nick mochte ich sehr! Er ist einfach total lieb, unterstützt Cassie, wo er kann, auch wenn er insgeheim gehofft hat, dass er die Farm von Etta erben wird und entsprechend enttäuscht ist, als Cassie die Farm bekommt.
          Die beiden waren wenige Wochen zusammen, als sie sechzehn Jahre alt waren und ich liebe es ja, wenn die Charaktere eine gemeinsame Geschichte haben und auch hier hat es mir sehr gut gefallen!

          Das Buch ließ sich einfach richtig gut lesen und ich habe es quasi in einem Rutsch durchgelesen!
          An manchen Stellen hätte ich mir persönlich mehr Tiefe gewünscht und manche Entwicklungen gingen mir ein wenig zu schnell, aber das hat mich gar nicht so sehr gestört!
          Die Geschichte ist locker leicht und sehr süß! Honey Springs ist verrückt nach Honig, fast alle Geschäfte greifen das Thema Honig und Bienen auf, sodass für mich eine richtige Wohlfühlatmosphäre geschaffen wurde! Auch die Nebencharaktere wie Madison, Nicks Cousine, die im zweiten Band ihre Geschichte erzählen wird, oder Darla und Hank, die für Etta gearbeitet haben, mochte ich richtig gerne! Für mich ein tolles Buch für zwischendurch und ich freue mich schon sehr auf die Rückkehr im zweiten Band!

          Fazit:
          "Sweet like you" von Robyn Neeley ist ein toller Auftakt und ein perfektes Buch für zwischendurch!
          Die Geschichte von Nick und Cassie ist zuckersüß und hatte eine wunderbare Wohlfühlatmosphäre!
          Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, einfach weil die Geschichte sich so gut lesen ließ, auch wenn ich mir an manchen Stellen ein wenig mehr Tiefe gewünscht hätte.
          Dennoch hat mir das Buch auch so richtig gut gefallen, sodass ich starke vier Kleeblätter vergebe!

          Sarih151

          Beiträge 14
          20.01.2021

            liebenswerte Kleinstadt(love)story für lauschige Lesestunden

            Der erste Band der Honey-Springs-Reihe hält, was schon sein Klappentext verspricht:
            eine unheimlich gemütliche Lektüre mit liebenswerten und manchmal verschrobenen Kleinstädtern, einer tollen Atmosphäre und liebenswerte Unterhaltung.

            Der Schreib- und Erzählstil ist sehr angenehm und mitreißend.
            Die Geschichte ließ sich mal einfach so weglesen.
            Gewiss sticht die Handlung nicht aus der großen Masse heraus,
            aber die Story sprüht nur so vor Gemütlichkeit und Wohlbehagen.
            Es gibt keine große Aufregung, es verläuft alles sehr gemächlich und gediegen.

            Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist Cassies ungewollte Rückkehr nach Honey Springs, die ihr auferlegten Pflichten und die raffinierte Inszenierung einer verstorbenen Dame.
            Ach ja, und nicht zu Vergessen,
            ein Vierbeiner, der von Beginn an für Aufsehen und Gaudi sorgt.

            Cassie ist eigentlich eine ambitionierte Karrierefrau und weltgewandte Städterin,
            für die das Landleben mit einigen Herausforderungen verbunden ist.
            Ganz anders dagegen Nick,
            der sich für keine Arbeit zu schade ist und schon immer da mit angepackt hat, wo Hilfe vonnöten ist.
            Die gemeinsame Vergangenheit von Cassie und Nick, sowie das zarte Aufblühen alter Gefühle sorgt zudem für leichtes Kribbeln und Prickeln beim Lesen.
            Sicherlich wäre gefühlsmäßig, aber noch einiges mehr zwischen ihnen gegangen.
            Das blieb mir insgesamt dann doch ein bisschen zu flach.

            Alles in allem war dies aber eine richtig entzückende Kleinstadt-Romanze
            für gemütliche und wohltuende Lesestunden.

            4 von 5 Sterne.

            Ich danke dem KYSS Verlag und WasLiestDu für die Bereitstellung des Leseexemplars und die Ausrichtung der Leserunde.

            Emkeyseven

            Beiträge 6
            19.01.2021

              In New York ist Cassie erfolgreich - wobei nie die Rede davon ist, ob sie dabei auch glücklich ist. Jedenfalls muss sie dann wieder nach Honey Springs, wo sie mal ein paar Monate gelebt und sich in Nick Porter verliebt hat. Das ist nun schon fünfzehn Jahre her und jetzt kehrt sie zurück und wird plötzlich zur Bürgermeisterin der kleinen Stadt. Cassie ist klar: Sie hat dort nichts zu suchen. Sie möchte zurück zu ihrem Job, aber im Andenken an ihre verstorbene Tante Etta möchte sie auch eine gute Bürgermeisterin sein.

              Ich hätte eine süße Kleinstadt mit netten Bewohnern erwartet, daher haben mich die eher unfreundlichen Bewohner eher genervt und mir auch ein bisschen den Kleinstadt-Charme verdorben. Sie erwarten, dass Cassie begeistert ist, ihre Bürgermeisterin sein zu dürfen und erwarten von ihr, dass sie ihren Job genau so gut macht wie ihre verstorbene Tante. Obwohl es eigentlich eine süße kleine Gemeinde ist, ist Cassie definitiv eine Außenseiterin für sie, die sich dort nicht willkommen fühlt und sich trotzdem so viel Mühe gibt. Deswegen hatte ich da auch Mitleid mit Cassie und fand die Bewohner von Honey Springs eher unsympathisch.

              Die Liebesgeschichte fand ich auch süß, aber auch nicht besonders aufregend. Nick ist verletzt, da er Etta sehr nahe stand und dachte, sie würde ihm die Farm vererben. Dann taucht auch noch Cassie auf und das Gefühlschaos wird noch größer. Es gibt ein kleines bisschen Drama darüber, wer damals wem das Herz gebrochen hatte, aber eigentlich passiert auch nicht allzu viel zwischen den beiden. Die anderen Bewohner und ihre Dramen haben der Liebesgeschichte da glatt die Show gestohlen.

              Fazit
              "Sweet Like You" war nicht schlechter als erwartet, aber positive Überraschungen gab es auch nicht wirklich. Es bleibt ziemlich vorhersehbar, aber es ist auch eine süße, kurzweilige Geschichte für Zwischendurch - also so ziemlich das, was es verspricht.

              -Sunny-

              1 Beitrag
              18.01.2021

                Titel: Sweet like you
                Reihe: Honey-Springs-Reihe; Band 1
                1 Sweet like you| 2 Sweet at heart
                Autorin: Robyn Neeley
                Verlag: Kyss
                Preis: 9,99 € EBook; 12,99 € Paperback
                Erscheinungsdatum: 15.12.2020
                Seitenzahl: 336

                Der Inhalt
                Warmherzig, romantisch und humorvoll – ein Buch zum Wohlfühlen
                Honey Springs ist eine kleine Stadt in Kalifornien, die für den dort hergestellten Honig bekannt ist. Für Cassie Wilkerson ist es der Ort, an dem sie sich das erste Mal verliebte. Doch das ist lange her. Inzwischen lebt sie in New York und kehrt nur für die Testamentseröffnung ihrer Tante zurück. Doch anstatt wie erwartet irgendeine Kleinigkeit zu erben, ist sie plötzlich Besitzerin einer Farm samt Imkerei und soll zudem noch für drei Wochen das Amt ihrer verstorbenen Tante als Bürgermeisterin übernehmen. Bitte was? Cassie kann nicht bleiben. Sie hat einen Job in New York. Und sie hat Angst vor Bienen, verdammt noch mal. Aber um ihrer Tante willen lässt sie sich auf die drei Wochen ein. Schließlich hat sie Hilfe. Zum Beispiel von Nick Porter, damals ihr erster Freund und heute der Chef-Imker ihrer Farm … [Quelle: Kyss Verlag]

                Die Autorin
                Robyn Neeley lebt an der Ostküste der USA. Sie liebt es, kleine Städte zu erkunden und sich dort Inspiration für ihre Bücher zu holen. Kaffee und Weihnachtskekse gehören zu den Dingen, die sie glücklich machen. Reality TV auch, aber das gibt sie nicht gern zu. «Sweet like you» ist der erste Roman von ihr, der auf Deutsch erscheint. [Quelle: Kyss Verlag]

                Der erste Satz
                Cassie Wilkerson neigte den Oberkörper nach vorn, um in den herabschauenden Hund zu kommen, und atmete tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.

                Meine Meinung

                Cover
                Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist schön schlicht, strahlt eine schöne Harmonie aus und passt perfekt zum Inhalt. Wenn man das Buch aufklappt gibt es im Inneren noch Entspannungstipps und Rezepte, was ich richtig toll finde.

                Schreibstil
                Die Geschichte ist in einem schön locker leichten Schreibstil aus der Erzählerperspektive geschrieben. Diese begleitet Cassie und Nick. Ich habe mich den Charakteren keineswegs fern gefühlt, sondern finde die Perspektive absolut passend für diese Geschichte.

                Charaktere
                Cassie ist eine tolle Protagonistin. Sie lebt in New York und ist eine Karrierefrau. Sie arbeitet in einer Werbeagentur und versucht gerade eine heiß begehrte Beförderung zu bekommen. Nach dem Tod ihrer Tante kehrt sie nach Honey Springs zurück um kurzzeitig das Amt als Bürgermeisterin zu übernehmen. Eigentlich möchte sie nichts lieber als sofort nach New York zurück. Ich finde Cassie wirklich toll, auch wenn sie auf den ersten Blick wie ein Großstadtgör wirkt, ist sie eigentlich unheimlich nett und liebenswürdig. Nick ist Imker auf der Farm von Cassies verstorbener Tante und zudem auch noch Cassies Ex-Freund. Er ist ein eher ruhiger und ausgeglichener Typ. Nick ist super sympathisch und ein absoluter Goodguy. Auch die Angestellten im Bürgermeisterbüro Madison, Darla und Hank sind mir nach und nach sehr ans Herz gewachsen. Eigentlich sind mir alle Menschen in der Kleinstadt Honey Springs ans Herz gewachsen. Es gibt einfach so viele tolle Menschen dort.

                Story
                Hach was für eine schöne Wohlfühlgeschichte. Honey Springs ist einfach wundervoll. Ich habe mich sofort in der Geschichte richtig wohlgefühlt und auch Honey Springs hat es mir sofort angetan. Auch wenn es Cassie zu Beginn nicht ganz so leicht hat, finde ich die Stadt und die Menschen wirklich wundervoll. Der Zusammenhalt ist richtig schön und ich bin erstaunt, was diese Stadt alles so von jetzt auf gleich auf die Beine stellt. Die Liebesgeschichte ist zuckersüß und eher ruhig. Auch ohne viel Drama geht sie sehr ans Herz und konnte mich sehr berühren. Ich finde es zudem irgendwie echt schön, dass sich Cassie und Nick schon kennen und nicht komplett neu kennenlernen müssen. Vor allem wie die Beiden dann ab und zu von ihrer Vergangenheit erzählen hat mir richtig gut gefallen. Zudem gibt es noch die süße Katze Belle, die für zusätzliche Unterhaltung sorgt. Ich konnte die Geschichte von vorne bis hinten absolut genießen. Das Ende finde ich richtig schön und supersüß. Ein perfekter Abschluss für diese wunderschöne Geschichte.

                Mein Fazit
                "Sweet like you " ist eine wunderschöne Liebesgeschichte in der Kleinstadt Honey Springs. Wundervolle Charaktere und die honigliebende Kleinstadt machen das Buch zu einer absoluten Wohlfühlgeschichte. Für mich eine perfekte Geschichte zum Abschalten und einfach genießen. Hier vergebe ich daher die volle Punktzahl.

                C. Sch.

                Beiträge 58
                18.01.2021

                  INHALT:
                  Honig, dafür ist Honey Springs, eine kleine Stadt in Kalifornien bekannt. Für Cassie ist es auch der Ort, in dem sie ihre erste große Liebe gefunden hat. Das ist jetzt schon lange her. Inzwischen lebt sie in New York und soll jetzt zur Testamentseröffnung ihrer Tante wieder zurückkommen. Und plötzlich ist sie die Besitzerin einer Farm samt Imkerei und soll auch noch das Bürgermeisteramt ihrer Tante übernehmen. Aber ihr Job ist weit weg und außerdem hat sie panische Angst vor Bienen. Aber sie lässt sich für genau drei Wochen darauf ein. Und sie hat Hilfe, der auf den Namen Nick hört und ihre erste große Liebe war und jetzt der Chef Imker ist.
                  MEINE MEINUNG:
                  Dies ist der erste Teil der Honey Springs Reihe das das erste Buch, welches von der Autorin in Deutschland erschienen ist. Voller Neugier habe ich angefangen zu lesen und schon nach kurzer Zeit war ich voller Begeisterung. Das Buch lässt sich fantastisch lesen und die Charaktere sind einfach so herrlich erfrischend und locker und sehr symphatisch. Ihr Umgang miteinander hat viel Humor und ich wollte sofort nach Honey Springs und alles mit ihnen miterleben. Diese ganze Stadt mit all ihren Bewohnern ist einfach so liebenswert, ohne dabei ins Kitschige abzudriften. Man nimmt es ihnen eins zu eins ab und kann sich einfach herrlich in die Geschichte fallenlassen und sie einfach geniessen. Besonders schön fand ich den Humor der Geschichte. Er hat wunderbar zum Buch gepasst, war spritzig und ich konnte oft lachen. Und dann war da noch Belle. Belle, die Katze. Man muss das Buch lesen, um sie zu erleben. Ich habe sie geliebt und sie hat die ganze Geschichte unglaublich bereichert. Katzenmenschen werden sie lieben und alle anderen auch.
                  FAZIT:
                  Wunderschönes Setting, liebenswerte Atmosphäre, symphatische Charaktere. Ich habe das Buch so, so gern gelesen.

                  buecher_wuermchen_

                  Beiträge 22
                  17.01.2021

                    Cassie ist gar nicht begeistert, als sie nach dem Tod ihrer Tante deren Hof mit Imkerei geerbt hat und dann auch noch Übergangs-Bürgermeisterin in der kleinen Stadt Honey Springs spielen soll. Obwohl sie sich anfangs mit aller macht dagegen wehrt, kann sie die schönen Seiten an dem kleinen ruhigen Örtchen aber bald nicht mehr leugnen. Und als dann auch noch Nick auftaucht, ihre Jugendliebe aus einem längst vergangenen Sommer, wird es für Cassie immer schwerer, in ihr altes Leben zurück zu kehren...

                    Das Buch hat mich mit seinem gemütlich schönen Cover gleich auf seine Seite gezogen und auch inhaltlich hat es mir gut gefallen. Obwohl die Geschichte an sich sehr vorhersehbar ist und keine Überraschungen birgt, macht es doch viel Spaß, Cassie auf ihrem kleinen Abenteuer zu begleiten und mit ihr die Stadt mit all seinen verrückten Bewohnern zu entdecken. Die Atmosphäre in Honey Springs wird wunderbar beschrieben und es ist einfach eine richtige Wohlfühlkulisse, bei der man selbst zur Ruhe kommt. Allerdings hätten Cassie und Nick meiner Meinung nach etwas mehr „Tiefe“ vertragen können. Mein kleines Highlight an der Geschichte war sowieso die Kuppler-Katze Belle und ich denke jeder, der das Buch gelesen hat, wird das ähnlich sehen.

                    MountainMausi

                    Beiträge 5
                    16.01.2021

                      „Sweet like you“ ist genau das richtige Buch, um sich in den Garten oder auf den Balkon zu setzen, vielleicht einer kleinen Biene in einer Blüte zuzusehen und einfach abzuschalten. Es ist eine wirklich schöne Liebesge-schichte ohne große Dramen die einfach gute Laune macht

                      Cassie ist erfolgreich in der Marketingbranche und liebt ihren Job in New York. Umso überraschter ist sie, als sie durch ein Paket aus einer kalifornischen Kleinstadt zurück in ihre Teenagerzeit katapultiert wird. Der Inhalt des Pakets: Ein Glas Honig und die Information, dass sie aufgrund der Todes ihrer Tante als letzte lebende Verwandte zur Interim-Bürgermeistern der Stadt namens „Honey Springs“ ernannt wird und sich dort bitte schnellstmöglich einfinden soll. Verwirrt und absolut nicht gewillt Bürgermeisterin zu werden, fliegt Cassie dennoch nach Honey Springs und stellt fest, dass sie doch nicht nur schlechte Erinnerungen an diesen Ort hat…

                      Wie gesagt, es ist eine wirklich süße Geschichte. Ich mochte insbesondere die Kleinstadt Honey Springs – ich konnte mir direkt das Ortsschild mit dem Verweis auf die 4.000 fliegenden Bewohner der Stadt vorstellen und auch die Idee, dass jeder Laden in seinem Namen einen Bezug zu Bienen aufweisen soll (bzw. man als „aufmüpfig“ angesehen wird, wenn man es nicht tut) hatte Charme. Insgesamt klingt der Ort total freundlich – jeder kennt jeden, jeder hilft jedem, nach dem Motto einer für alle und alle für einen. Ich habe mich di-rekt „zuhause“ gefühlt und hatte Spaß, am Kennenlernen der Bewohner. Dass es natürlich auch eine Wort-führerin geben muss war klar – das hat man ja auch auf dem Dorf häufig. Ehrlicherweise fand ich die Figur aber zu stark überzeichnet. Natürlich hatte sie auch ihre netten und weichen Seiten und die Wandlung zum Schluss hin hat mich schon überrascht, aber dieses schwarz / weiß und diese fast feindselige Einstellung gegenüber Neuem fand ich gerade zu Beginn sehr anstrengend.

                      Insgesamt muss ich sagen, dass mich das Buch auch erst ab ca. der Mitte richtig mitreißen konnte. Ich kann garnicht genau sagen wieso – aber ich denke es lag daran, dass mich die Protagonistin doch etwas genervt hat. Sie ist vom Typ her sehr naiv und gutgläubig und tritt in so ziemlich jedes Fettnäpfchen, dass sich ihr bietet. Aber irgendwie nicht auf diese charmant witzige Art, sondern, ich weiß nicht wie ich es genau be-schreiben soll, so vorhersehbar. Das fand ich teilweise etwas anstrengend, vor allem, weil es aus meiner Sicht nicht zu dem Bild von ihr gepasst hat, dass am Anfang gezeichnet wird: Sehr auf ihren Job fokussiert, zielstrebig und klar auf das Wesentliche bedacht.

                      Später im Buch, als sie dieses Klein-Mädchenhafte abgelegt hatte fand ich sie deutlich sympathischer, und mir hat insbesondere ihre Idee für die Stadt gefallen.

                      Was die anderen Personen angeht bin ich hin- und hergerissen. Nick, den männlichen Hauptcharakter fand ich super. Ein netter Kerl, absolut authentisch ohne viel Schnickschnack – ich mochte sein Wesen und auch die Art wie er sich um Cassie bemüht und wie er zuhört. Für mich absolut der am besten gezeichnete Cha-rakter in dem Buch.

                      Die Nebenfiguren konnten mich nur so halb überzeugen. Über die „Dorfchefin“ hatte ich ja oben schon geschrieben, die Mitarbeiter aus dem Bürgermeisterbüro. Ich weiß nicht – dieser Wechsel zwischen „total begeistert“, dass sie Cassie kennenlernen durften und dann teilweise sehr gemein, das hat für mich das idyllische Bild der Kleinstadt irgendwie etwas zerstört. Vor allem weil es wieder sehr viel schwarz /weiß war.

                      Zur Geschichte an sich – dass es eine Liebesgeschichte gibt ist schon aus dem Klappentext deutlich. Wie sich diese entwickelt hat, hat mir sehr gut gefallen, insbesondere die kleinen Gesten von Nick an Cassie. Ebenso fand ich schön, dass der Liebesgeschichte auch noch die Aktion für die Stadt zur Seite gestellt wurde, sodass beide Themen mit einander kombiniert wurden, und nicht nur die Geschichte um Nick und Cassie im Vor-dergrund stand. Aber und das ist vielleicht ein kleiner Wehmutstropfen: Aus meiner Sicht war es doch sehr vorhersehbar was passiert – es gab nicht mal wirklich viele Wendungen – es war relativ gradlinig und auch das ein oder andere Hin- und Her war doch recht schnell gelöst. Und was mich zum Schluss tatsächlich ge-stört hat war dieses absolut komische Verhalten zum Schluss: Sowohl von Nick als auch die Art von Cassie auf der Bühne noch das Publikum anzuheizen – es geht um ihre Liebe die sich gerade wieder entwickelt. Ich weiß nicht, das hat nicht zu der schönen, romantischen Geschichte gepasst, die ich bis eigentlich zu den letzten zehn Seiten gerne mochte.

                      Insgesamt, auch wenn sich vieles vielleicht etwas negativ liest: Mir hat das Buch auf jeden Fall gefallen und mich gut unterhalten. Es war für mich die richtige Zeit um einfach abzuschalten und ein bisschen zu träu-men und dafür ist das Buch genau richtig. Die Atmosphäre ist schön, bei der Liebesgeschichte kommt man durchaus ab und zu aus dem grenzdebilen Grinsen nicht mehr raus und aufgrund der doch etwas skurrilen Kleinstadtbewohner gibt es durchaus auch etwas zu Lachen.

                      Wer solche Geschichten gerne liest, der hat mit „Sweet like you“ auf jeden Fall einige schöne Lesestunden!

                      Liz

                      Beiträge 18
                      15.01.2021

                        Willkommen in Honey Springs Kalifornien

                        Einwohnerzahl:

                        50001 (4000 stechen hin und wieder)

                        1 Bienenkönigin

                        Seite 19



                        Inhalt:



                        Honey Springs ist eine winzige Stadt in Kalifornien und macht ihrem Namen alle Ehre und es ist der Ort an dem Cassie Wilkerson sich das erste Mal verliebte – und an den sie nie wieder zurückkommen wollte. Doch dann steht die Testamentseröffnung ihrer Tante an. Cassie kehrt zurück und steht plötzlich vor der Imkerei ihrer Tante, die sie ihr vererbt hat. Und außerdem soll sie für drei Wochen das Amt als Bürgermeisterin übernehmen. Aber Cassie kann nicht bleiben. Sie hat einen Job in New York. Und sie hat Angst vor Bienen! Und dann ist da noch Nick Porter, den sie damals unter dem Mistelzweig geküsst hat und der immer noch Gefühle in ihr auslösst.



                        Meinung:



                        Also erst einmal liebe ich das Cover! Es passt perfekt zum Buch, es ist schön, süß, aber nicht zu verspielt und es ist was Neues. Ich finde es ganz großartig, auch die papierartige Aufmachung liebe ich. Der Titel ist passt ebenfalls perfekt, ohne etwas zu verraten ♥



                        Am Anfang ist Cassie in New York in ihrem Büro. Sie ist erfolgreich in der Werbebranche und fällt aus allen Wolken, als die Einladung zur Testamentseröffnung kommt. Ihre Chefin lässt sie nicht so gerne gehen, aber Cassie setzt sich durch und macht sich auf den Weg.



                        Honey Springs hat wirklich etwas von Gilmore Girls – es ist klein und jeder kennt jeden. Jeder Laden hat irgendwie einen Bezug zu Honig sowohl in der Ware, als auch im Titel. Die Einwohner sind eng verbunden und kennen sich, es gibt jede Menge Klatsch und eine leibhaftige Bienenkönigin. Und in all das stolpert Cassie hinein.



                        Wie konnte es sein, dass sie in weniger als dreißig Minuten zur Bürgermeisterin einer Kleinstadt geworden war, in der sie nicht bleiben wollte, zur Besitzerin einer Farm und Imkerei ohne jemanden der sie führte, und zur neuen Mami einer trächtigen Katze, die jeden Moment Junge bekommen würde?

                        Und das alles würde ihr ganz und gar nicht helfen, rechtzeitig zurück nach Manhattan zu kommen, um ihre Beförderung zu retten!

                        Seite 46



                        Der Schreibstill ist leicht und einfach. Der Geschichte zu folgen war nicht schwer, sie plätschert wunderbar flüssig dahin und hat auch keine längen. Die Beschreibungen sind sehr schön, man fühlt sich als Teil der Stadt und das Setting ist einfach großartig ausgedacht. ♥



                        Die Figuren sind sehr ausgewogen und stechen durch kleine Eigenschaften hervor. Sie sind sehr klassisch angelegt, das hat mir gut gefallen. Die Stadt ist ein bisschen altmodisch, aber das passte perfekt. Cassie möchte nicht Bürgermeisterin sein und macht das auch deutlich. Daraufhin spielen ihr einige Leute Streiche. Die waren ziemlich gemein, aber auch ein bisschen lustig.



                        Was mich etwas gestört hat, ist das Cassie so mitgerissen wird. Sie ist eine erfolgreiche Frau aus New York, aber diese Leute überrumpeln sie einfach und sie leistet nicht gerade viel Wiederstand.



                        Sehr bald schon würde sie wieder fort gehen.

                        Vielleicht würde er Bea bitten müssen, ihm einen Kühlschrank voller Kirschkäsekuchen zu backen, damit sein Herz das überlebte.

                        Seite 125



                        Nick ist super süß. Kein Bad Boy – yeey ♥ Er ist frustriert, denn eigentlich sollte er die Imkerei erben und jetzt weiß er nicht wohin mit sich. Spontan entschließt er sich zu kündigen, aber dann bleibt er doch, weil Cassie ihn um Hilfe bittet. Die zwei verbringen Zeit und verlieben sich auf eine süße Art noch einmal. Ich mochte das Buch wirklich gerne, es war süß und leicht und wundervoll ♥

                        Lindenblomster

                        Beiträge 7
                        15.01.2021

                          Cassie hat einen Superjob in der Werbung in New York. Mit 16 Jahren lebte sie kurz mit ihrer Mutter bei Tante Etta in Honey springs. Dort verliebte sie sich auch in Nick. Nach einem Streit zwischen den Schwestern verließ Cassie mit ihrer den zauberhaften Ort. Jetzt erhält sie eine Einladung zur Testament Eröffnung von Etta. Widerstrebend kehrt sie zurück.
                          Das Testament ist für Cassie und Nick ein Schock. Sie soll die Bienenfarm erben und für drei Wochen den Bürgermeister Job übernehmen. Nick hatte sich die Farm erhofft und kündigt spontan seinen Chefposten auf der Farm.
                          Aber Cassie steht zum Erbe und nimmt den Bürgermeister Posten an und will die Farm drei Wochen bis zu einem möglichen Verkauf führen.
                          Kann sie diese Aufgaben meistern? Werden die Dorfbewohner sie überhaupt akzeptieren? Werden Nick und Cassie ihre Vergangenheit überwinden und zueinander finden? Und was wird aus dem Job in New York?
                          Das Szenario mit einem Erbe und unglücklicher Liebe im Zusammenhang , ist nicht neu.

                          Aber Robyn Neeley hat dieses Buch so erfrischend anders geschrieben. Wir werden mehr in das Dorf und seine Belange gezogen. Gerade durch den Bürgermeister Posten bekommt die Geschichte eine besondere Handlung. Auch läuft mit den Kollegen nicht alles glatt.

                          Die Beziehung mit Nick wird langsam aufgebaut und es gibt kein ewiges hin und her. Die Personen waren alle wunderbar gezeichnet. Jeder hatte eine Persönlichkeit. Auch die Farm und das Dorf wurden lebendig in meinem Kopf.

                          Kleine Momente im Buch sorgten für Lacher meinerseits.

                          Ein Buch zum wohlfühlen und träumen mit kleinen aufregenden und auch lustigen Momenten!

                          Akantha

                          Beiträge 7
                          15.01.2021

                            „Sweet like you“ ist der erste Band von Robyn Neeleys Honey Springs-Dilogie erschienen bei endlichkyss. Schauplatz ist die gleichnamige Kleinstadt in Kalifornien, die sich mit Leib und Seele mit ihrer Honigfarm und Imkerei identifiziert. Genau diese Farm erbt die New Yorkerin Cassie Wilkerson von ihrer Tante zusammen mit der Aufgabe, drei Wochen deren Amt als Bürgermeisterin zu übernehmen. Cassie, die ein eigenes Leben und einen Job frei von Kleinstadt und Honig hat, ist alles andere als begeistert. Neben Angst vor Bienen hat sie auch keine Ahnung von der Imkerei. Dabei kann ihr jedoch Nick Porter helfen, Chef-Imker und vor 15 Jahren ihre erste Liebe.

                            Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Seit Redwood und Lake Starlight liebe ich verträumte Kleinstädte in Büchern, in denen man sich kennt und hilft. Auch das Honig-Thema finde ich interessant und unverbraucht. Die Innenbroschur weist hier sogar zwei Rezepte auf: Erdnussbutter-Honig-Cookies (sehr lecker!) und Lippenpeeling mit Honig (habe ich noch nicht ausprobiert). Ich bin begeistert von diesen kleinen Besonderheiten, mit denen der endlichkyss Verlag seit einiger Zeit seine Bücher ausstattet.

                            Zunächst fiel es mir etwas schwer in die Geschichte reinzukommen. Sie ist hauptsächlich aus Cassies Perspektive geschrieben. Die wenigen Kapitel aus Nicks Sicht, sind nicht gekennzeichnet, sodass ich im schlimmsten Fall eine Seite dreimal lesen musste, um zu wissen, aus wessen Sicht hier erzählt wird. Mit zunehmender Seitenzahl hat dieses Problem jedoch abgenommen.

                            Was mir aber sehr viel schwerer gefallen ist, war, mit Honey Springs Bewohnern warm zu werden. In der ersten Hälfte war ich entsetzt, wie sie Cassie behandeln und was sie von ihr erwarten. Auf der einen Seite war es erfrischend, dass der Neuankömmling nicht direkt von allen geliebt wird. Auf der anderen Seite haben mich aber die Gemeinheiten und die ungerechtfertigte Erwartungshaltung, die sie gegenüber Cassie an den Tag legen, schockiert und dem Bild der süßen Kleinstadt-Idylle einen heftigen Schlag verpasst. Ich war wirklich wütend.
                            Im weiteren Verlauf hat sich dies glücklicherweise gelegt. Endlich hat man gesehen, wofür das Kleinstadtleben steht: alle haben an einem Strang gezogen, gemeinsam Ideen (weiter-)entwickelt und die Stadt noch lebens- und liebenswerter gemacht.

                            In diesem Gemisch von Kleinkrieg und Versöhnung ist die Liebesgeschichte leider etwas zu kurz gekommen. Cassie und Nick nähern sich zwar stetig an, doch die Gefühle, die sie für einander empfinden, waren für mich nicht greifbar. Die Schmetterlinge im Bauch, die Sehnsucht und zuletzt die sexuelle Intimität hat sich steif und mechanisch angefühlt und ist bei mir nicht angekommen. Die berühmte „Große Geste“ am Ende hat mich nicht überzeugt.
                            Zudem hakt die Geschichte leider an einigen Ecken. Manche Ereignisse sind sehr übertrieben, einige Auflösungen holprig und fadenscheinig, sowie die Entwicklungen einiger Charaktere nicht nachvollziehbar.

                            Zusammenfassend komme ich gerade noch zu 3 von 5 Sternen. Die Idee, Farm und Amt zu vererben war erfrischend neu und das Honig-Thema für mich unverbraucht. Mir gefiel es, dass Cassies Start nicht zu leicht war, aber das Verhalten ihrer Mitmenschen war dann doch einfach zu grausam. Da jedoch vor allem das Ende der Geschichte hakt, möchte ich definitiv noch Band zwei („Sweet at heart“; ET 23.03.2021) lesen: Selbe Stadt, neue Geschichte. Hier sollte das Beste aus beidem vereint werden können.

                            Rezensionen Isabel

                            Beiträge 5
                            15.01.2021

                              Der Anfang war etwas schwächer, doch der Schluss war sehr unterhaltsam.
                              Ich liebe diesen Schreibstil und bin jetzt schon hin und weg und das wusste ich schon direkt am Anfang.
                              Das Buch habe ich als Teil einer Leserunde gelesen, meine einzelnen Abschnitte findet ihr weiter unter, diese enthalten einzelne Spoiler zum Buch.
                              Die Geschichte bekommt von mir 4 von 5 Büchersterne.
                              Das Buch ist zum Verständnis in drei Abschnitte eingeteilt. In Teil 1 und 2, finde ich, passiert noch nicht so viel, erst in Abschnitt 3 nimmt das Geschehen zu.
                              Den Anfang finde ich etwas langatmig, es passiert nicht ganz so viel, wie ich es mir gewünscht habe.
                              Ich hatte ein bisschen Studienstress und dann kam das Buch gerade recht. Ich konnte die ganze Geschichte an einem Stück lesen und hatte so viel Spaß dabei.
                              Das liegt vor allem am Schreibstil und dem damit verbundene Feeling.
                              Ich habe mich direkt willkommen gefühlt in Springs und das Bienenthema hat perfekt zum Setting gepasst.
                              Cassie und Nick kennen sich aus der Vergangenheit und darauf baut die Geschichte auf.
                              Cassie bekommt eine Bienenfarm geerbt, dabei hat sie Angst vor Bienen. Und ich kann sie da nur verstehen, ich habe auch Angst vor Bienen, deshalb finde ich eine bestimmte Szene sehr lustig und gut beschrieben.
                              Im Buch findet man immer wieder lustige Szenen, die das Buch sehr aufheitern und dadurch macht das lesen so viel Spaß.
                              Einzelne Meinungen ändern sich im Buch relativ schnell, was ich als Leser oft nicht verstanden habe. Die Meinung wurde immer zu schnell geändert und das fand ich etwas unrealistisch.
                              Eine bestimmte Katze hat auch ein ganz besondere Stellung. Wer also Katze mag ist hier auch genau richtig.
                              Die Katze gibt auch einen kleinen Ausblick auf Band 2 der Geschichte.
                              Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf weitere Geschichten aus dem kleinen Örtchen, „Einwohnerzahl: 5000 (4000 Stechen hin und wieder) 1 Bienenkönigin“.
                              Euch allen ganz viel Spaß beim Lesen.

                              dawn_woodshill

                              Beiträge 16
                              14.01.2021

                                „Sweet like you“ ist der Auftakt Honey Springs-Dilogie von der Autorin Robyn Neeley. Schon beim Lesen des Klappentextes war mir klar, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte. Auch, wenn ich bisher kein anderes Buch der Autorin gelesen habe.
                                Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, allerdings finde ich das so schön. Die kleinen Details, wie die Bienen deuten auf Honey Springs hin und das ganze Cover wirkt so natürlich.
                                Der Einstieg in den Roman fiel mir persönlich mehr als leicht. Der Schreibstil ist locker und witzig, man muss es einfach charmant finden. Cassie war mir eigentlich auch von Anfang an sympathisch. Wenn sie für eine Sache brennt, dann steckt sie all ihr Herzblut hinein. Und sie hat sich ihren Platz in der Firma hart erkämpft und lebt für ihren Job. Man merkt aber auch wie sehr er ihr liegt und wie viel Freude die Arbeit ihr bringt, auch wenn es mal stressig ist. Trotzdem ist bei Cassie alles durchgeplant… Mit der Nachricht aus Honey Springs hat ihr Leben eine 180 Grade Wende eingelegt und sie muss sich erst einmal einfinden. Aus dem geplanten Kurzaufenthalt wird plötzlich die Vertretung des Bürgermeisteramts. Die Stadt ist verrückt und doch super heimelig. Jeder kennt jeden und jeder ist für jeden da. Sie alle vermissen Etta, die Tante von Cassie und die verstorbene Bürgermeisterin. Cassie tritt in große Fußstapfen, das und ihre Einstellung schnell wieder aus Honey Springs zu verschwinden, um zu ihrem Job zurückzukehren, verschafft ihr nicht unbedingt einen guten Start in der Stadt. Sie trifft auf einige Hürden und tritt in so manches Fettnäpfchen. Zudem lebt ihr früherer Schwarm Nick immer noch in Honey Springs und lässt ihr Herz auch Jahre später schneller schlagen. Da beide vor Jahren einen misslungenen Abschied hatten, fehlt beiden eine Erklärung und sie versuchen gegen ihre Gefühle anzukämpfen. Doch Etta, eine schwangere Katze und die Liebe sorgen für großen Trubel und die beiden finden ihren Weg zueinander.
                                Der Roman ist eher ein Wohlfühlbuch, ohne viel Drama und Wendungen. Eigentlich ist es zur Abwechslung mal ganz schön ein buch zu lesen, welches ruhiger ist. Man wusste direkt was einen erwartet und ich für meinen Teil habe mich auf eine entspannte Zeit in Honey Springs eingestellt – und diese auch erhalten. Teilweise war es vielleicht ein bisschen zu ruhig und ich hätte mir ein ganz kleines bisschen mehr Leidenschaft und Inhalt gewünscht, aber alles in allem bin ich zufrieden und freue mich schon auf den zweiten Band!

                                Anne687

                                Beiträge 28
                                13.01.2021

                                  Das Cover hat mich schon in den Bann gezogen, sehr toll gemacht, dazu kommen die Rezepte auf den Innenseiten. Wobei ich gerne das Rezept von Beas Honigsahnekuchen hätte :)

                                  Der Auftakt dieser Dilogie ist Robyn Neeley gelungen. Habe dieses Buch sehr fix gelesen und die zuvor gelesene Leseprobe hat nicht zu viel versprochen.

                                  Cassie und nick sind tolle und charmante Charaktere, aber eigentlich ist ganz Honey Springs zum Gernhaben. Manche Bewohner sind zwar schwieriger wie andere, aber wie im Buch schon beschrieben hat man die Bienenkönigin für sich gewonnen ist es mit dem restlichen Volk auch nicht mehr so schwer. Eigentlich wie im wahren Leben...

                                  Einfach witzig, dass es eine. Babyparty für die Kuppelkatze von Honey Springs gab und das jeder Angst hat der nächste zu sein der verkuppelt wird...

                                  Toll gemacht auch von Etta mit dieser Keksdose, aber insgeheim hatte ich selbst eine ähnliche Logik vermutet die dahinter steckt.

                                  Kann dieses Buch empfehlen eine tolle Geschichte für Zwischendurch und ich freue mich schon auf den nächsten Band :)

                                  Buchstabengeflüster

                                  Beiträge 13
                                  13.01.2021

                                    > Teilweise etwas überzogen, aber trotzdem sehr liebenswert

                                    Zu Beginn des Buches lernen wir Cassie in ihrem Job in New York kennen. Sie ist eine zielstrebige Karrierefrau und möchte Teilhaberin in der Marketing-Agentur werden. Nachdem sie die Beerdigung ihrer Tante Etta verpasst hat, fliegt sie kurz für ein Wochenende zur Testamentseröffnung nach Honey Springs. Dort erbt sie überraschend Ettas Honigbienen-Farm und soll auch noch übergangsweise für drei Wochen deren Bürgermeisteramt übernehmen. Wenn auch widerwillig bleibt Cassie ihrer Tante zuliebe in der Stadt, in der sie als Jugendliche kurz lebte und sich damals in Nick verliebte.

                                    Diesen Kontrast am Anfang zwischen Cassies bisherigem Leben und der kleinen Stadt Honey Springs hat mir sehr gut gefallen. In Honey Springs ist alles nach den Bienen ausgerichtet, von den Namen der Läden bis zur Basketballmannschaft. (Sogar die Sprache der Autorin hat sich immer wieder darauf bezogen, was sehr passend ist.) Außerdem sind die Bewohner des Städtchens sehr eigen und zu Beginn erlebt man direkt eine Babyparty für eine Katze mit. Ich hab mich sofort wohlgefühlt in Honey Springs. Der Szenenwechsel zwischen New York und Honey Springs hat die Besonderheiten der Kleinstadt noch mehr hervorgehoben. Obwohl ich das Setting sehr mag, sind einige kleine Dinge eher unrealistisch und überzogen, z. B. die Fähigkeiten der Katze. Aber das finde ich nicht wirklich schlimm, weil es amüsant war und ich es deshalb als Eigenheit der Stadt akzeptiert habe.

                                    Einzig gestört hat mich die Rolle einer Bewohnerin, Bea. Neben der Liebesgeschichte zwischen Cassie und Nick und ihren Versuchen sich ins Bürgermeisteramt einzufinden, nimmt diese Buchfigur plötzlich viel Platz ein. Bea führt das Diner der Stadt und ist dementsprechend auch für Klatsch und Tratsch zuständig, aber dass ihr eine viel bedeutenderer Rolle im Buch eingeräumt wurde, die der Bienenkönigin, habe ich nicht verstanden. Einerseits hat es für mich Ettas Bemühungen als ehemalige Bürgermeisterin herabgesetzt und andererseits wurde mir Bea bis zum Schluss nicht sympathisch.

                                    Das Ende passt zur Geschichte und ich finde es schön. Obwohl die Liebesgeschichte zwischen Cassie und Nick bezüglich ihrer Trennung in der Jugend sehr verwirrend war, bin ich auch mit deren Abschluss vollsten zufrieden.


                                    Fazit:
                                    „Sweet like you“ umfasst nicht nur die liebenswerte und etwas skurrile Stadt Honey Springs, in der sich alles um Honigbienne dreht, sondern auch eine schöne Liebesgeschichte. Einzig eine Buchfigur und deren Rolle mochte ich bis zum Schluss nicht. Ach übrigens, das Rezept in der vorderen Innenklappe ist wirklich unheimlich lecker!

                                    read_and_cuddle_cats

                                    Beiträge 7
                                    12.01.2021

                                      Inhalt:

                                      Workaholic Cassie kommt nach 15 Jahren wieder an dem Ort, wo sie ihre erste große Liebe hatte. Trotzdem verbindet sie mit dem Ort nur noch wenig. Lediglich für die Testamentseröffnung ihrer verstorbenen Tante hat sie sich zurück begeben. Und will eigentlich auch gleich wieder zurück nach New York. Wären da nur nicht der komische Humor ihrer Tante, die ihr nicht nur ihr Haus inklusive Imkerfarm vererbt, sondern sie auch noch zur Stellvertretenden Bürgermeisterin des Ortes macht. Mit ihrer Art zieht sie nicht nur den Zorn ihrer Arbeitergeberin, sondern auch den der Kleinstadtbewohner auf sich. Gut nur, dass wenigstens ihr ehemaliger Freund Nick sie an die Hand nimmt.

                                      Meinung:

                                      Zu Beginn will ich mal die super süße Aufmachung des Buches loben. Das ist mal wieder ein schönes Cover aus dem Kyss Verlag! Und die Anleitung für Honigprodukte auf der innen Seite ist auch eine ziemlich coole Idee.^^

                                      Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Zusammen mit der ganzen Kleinstadt-Atmosphäre war das Lesen richtig angenehm und man kam gut durchs Buch.

                                      Die Spannungskurve dagegen wurde nicht immer aufrecht erhalten. Die Geschichte profitiert glaube ich aber viel mehr von diesem Charme und der Interaktion der Bewohner von Honey Springs

                                      Lenisworldofbooks

                                      Beiträge 10
                                      08.01.2021

                                        Cassie hat ihre Tante Etta, die in Honey Springs wohnt, schon jahrelang nicht mehr gesehen. Doch als sie stirbt erbt sie ihre Honigfarm und muss als Bürgermeisterin in der Kleinstadt einspringen. Eigentlich wohnt Cassie in New York und möchte dort Karriere machen. In Honey Springs trifft sie dann wieder Nick, ihre Jugendliebe.

                                        Das Buch ist ein richtig schöner Roman zum Wohlfühlen. Das Setting in der Kleinstadt Honey Springs ist ein Traum. Ich hätte jetzt auch richtig Lust dieses kleine Örtchen zu besuchen. Dort hat eigentlich so gut wie alles was mit Honig zu tun, was ich total cool fand. Das war mal was ganz anderes. Auch den Zusammenhalt unter den Dorfbewohnern fand ich total schön. Die ganze Geschichte ist zwar schon sehr, sehr kitschig, aber das hat mich jetzt nich groß gestört. Am Anfang ist die Grundstimmung eher etwas traurig, da der Tod von Etta das ganze Dorf ziemlich mitnimmt. Aber Cassie lockert das mit ihren ganzen Ideen und mit ihrer Euphorie auf, dadurch mochte ich sie auch total gerne. Nick war mir am Anfang noch nicht ganz so sympathisch. Ich fand er hat sich selbst viel zu schlecht geredet und hat alles so negativ gesehen. Doch das besserte sich dann auch im Laufe der Geschichte. Ein paar Handlungen von ihm konnte ich nicht ganz nachvollziehen und fand ich etwas übertrieben. Aber dennoch ist er ganz süß. Mir haben nur ein wenig die Gefühle gefehlt. Das Buch ist ziemlich humorvoll und ich musste oft während dem Lesen grinsen. Vor allem die schwangere Katze Belle ist der Knaller! Aber auch Cassie hat für den ein oder anderen Lacher gesorgt.

                                        Insgesamt eine Empfehlung, für entspannte Stunden. Ich konnte beim Lesen einfach mal komplett den Alltag vergessen und in die Kleinstadt abtauchen. 4/5 Sterne.

                                        mannomania

                                        Beiträge 7
                                        07.01.2021

                                          Eine witzige und süße Liebesgeschichte

                                          Sweet like you - ein Roman von Robyn Neeley mit 336 Seiten und 24 Kapiteln, erschienen am 15.20.2020

                                          Zum Inhalt:
                                          Als Cassies Tante stirbt, erbt sie in Honey Springs, einer kleinen Stadt in Kalifornieren, die Farm samt Imkerei und soll auch noch für drei Wochen das Amt als Bürgermeisterin übernehmen.
                                          Das würde bedeuten, sie muß dort hinziehen.
                                          Aber, Cassie hat einen Job in New York.
                                          Zudem trifft sie ihre erste große Liebe Nick und ausgerechnet der ist der Chef-Imker der geerbten Farm...

                                          Die Autorin hat einen flüssigen und gut lesbaren Schreibstil.
                                          Mit viel Charme und Liebe zu den Bewohnern und der Landschaft beschreibt sie die Gefühle der Protagonisten.
                                          Der Leser erfährt auch viel Wissenswertes über die Bienen.
                                          Natürlich kommt die Liebe zwischen Cassie und Nick nicht zu kurz, da sie miteinander das Projekt leiten müssen.
                                          Aber, Cassie hat mit ihrer Art die Einwohner akzeptiert und begeistert, so daß sie sich gut in ihre Position eingefunden hat.

                                          Fazit:
                                          Das Buch gefiel mir gut und bereitete mir entspannte Lesestunden!

                                          hapedah

                                          Beiträge 7
                                          07.01.2021

                                            Als Cassie die Einladung zur Testamentseröffnung ihrer verstorbenen Tante Etta erhält, glaubt sie, die Angelegenheit in ein bis zwei Tagen hinter sich bringen zu können. Denn sie arbeitet in New York sehr erfolgreich in einer Werbeagentur und steht kurz vor der Beförderung, für die sie noch einen wichtigen Pitch vorzubereiten hat. Doch angekommen im Städtchen Honey Springs erfährt Cassie nicht nur, dass sie Ettas Bienenfarm geerbt hat, sondern soll auch für die nächsten drei Wochen deren Posten als Bürgermeisterin übernehmen. Außerdem trifft sie hier wieder auf ihre Jugendliebe Nick, der Cassies Herz nach all der Zeit immer noch zum Rasen bringt......

                                            "Sweet like you" von Robin Neeley ist eine Liebesgeschichte, die so süß ist, wie der Honig, um den sich alles in der kalifornischen Kleinstadt Honey Springs dreht. Cassie ist eine sympathische Protagonistin, die sich nach anfänglichem Wiederstreben gut in die ländliche Atmosphäre einfindet und sich auch den Leuten stellt, die sie für eine überhebliche Großstadtzicke halten. Auch Nick war mir schnell ans Herz gewachsen, stellenweise schien er beinahe zu gut um wahr zu sein. Der Hintergrund stellt ein typisch amerikanisches Kleinstadtmilieu dar, manche der Vorgänge schienen ziemlich verrückt zu sein (z.B. die "Vererbung" des Bürgermeisteramtes an die nächste Verwandte), aber ganz ehrlich, bei den Amerikanern wundert mich kaum noch etwas, daher kann ich mir ein solches Szenario durchaus vorstellen.

                                            Die Beschreibung des Settings war sehr umfassend und detailreich, auch die Figuren in Honey Springs waren liebevoll und anschaulich dargestellt, so dass ich schnell in der idyllischen Buchwelt eingetaucht war. Der Schreibstil hat mich nur so durch die Seiten gleiten lassen, der gesamte Roman hat eine behagliche Wohlfühlatmosphäre geschaffen - und dazu noch Appetit auf Honig geweckt. Für Freunde romantischer Liebesgeschichten gebe ich gern eine Leseempfehlung und freue mich auf die Fortsetzung, die sich um ein weiteres Paar aus Honey Springs drehen wird.

                                            Fazit: Eine Romanze so süß und zart gleitend, wie der Honig, den Cassies Tante Etta sehr geliebt hat. Die Atmosphäre in der kalifornischen Kleinstadt lädt zum Wohlfühlen ein und hat mir einige angenehme Lesestunden bereitet, deshalb empfehle ich den Roman gern weiter.

                                            pemberley1

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                                            06.01.2021

                                              Sweet like you von Robyn Neeley

                                              Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Die einen lieben die Süße von Honig, und anderen süßen Dingen, die anderen sind eher fürs Deftige, und äh, vielleicht auch Gesündere. Vielleicht ist es mit Liebesgeschichten genauso. Manche lieben dieses Zuckersüße, in unserem Fall Honigsüße, und manche brauchen deftige Reibereien zwischendurch, weil es realistischer erscheint. Ich für meinen Fall bin nicht festgelegt bei den Geschichten, wenngleich ich sagen muss, dass ich im realen Leben schon sehr dem Süßen zugetan bin :D. Geschichten müssen bei mir zur Situation im Leben passen. Und ich gebe zu, aufgrund der momentanen Lebenssituation aller Menschen, die nur so durchzogen ist von Regelungen, Gesetzgebungen, und allerlei unromantischem Zeug, da lese ich GERNE Romane, in denen alles nicht soooo real ist. Dies nur als Erklärung für meine Entscheidungen hier. Vielleicht entscheidet dann eher mein Herz als mein Kopf, den ich beim Lesen solcher Geschichten sogar ganz gerne mal ausschalte, weil ich ihn in der Realität unentwegt benutzen muss. Wovon handelt die honigsüß fließende Geschichte also? Dies ist schnell erzählt. Und wer Liebesgeschichten wie diese mag, der wird sich denken können, wie sie verläuft. Trotzdem hier eine kleine Inhaltsangabe.

                                              Die Geschichte, die das Buch erzählt:

                                              Cassie, Anfang 30, lebt in New York, und arbeitet in einer Werbeagentur, und dies in einem ziemlich hochgestellten Job. Doch das tat sie nicht immer. Denn für eine kurze Zeit ihres Lebens, nämlich mit 16, lebte sie mit ihrer Mutter bei ihrer Tante Etta in Honey Springs, und dort auf der Bienenfarm, die Etta gehörte. Diese ist nun, 15 Jahre später, und ohne jemals wieder Kontakt zu Cassie gehabt zu haben, gestorben. Und so muss Cassie zur Testamentseröffnung zurück nach Honey Springs, was ihr gar nicht behagt. Ist sie doch gerade auf eine Wahnsinnsbeförderung aus. Trotz aller Umstände landet sie in dem Ort, der trotz der kurzen Zeit, ihre Jugend damals geprägt hat, denn dort hat sie sich zum ersten Mal verliebt. Nick, besagter damaliger Junge, und heute eben Mann, ist natürlich nicht fern. Und dann ist da noch die Sache, dass Etta, die mittlerweile Bürgermeisterin von Honey Springs war, nun Cassie als Ersatzbürgermeisterin für den Ort eingesetzt hat, und ihr zusätzlich die die Bienenfarm vermacht hat. Für alle Seiten keine so tolle Entscheidung. Oder etwa doch? Denn Cassie hat Angst vor Bienen, kennt niemand in einem Ort, in dem ihr die Bewohner auch noch das Leben schwermachen, hat doch nun ihr Leben und einen Spitzenjob in New York. Und dann ist da auch noch Nick, ihre erste Liebe, der ihr ständig über den Weg läuft, da er der Chefimker auf Ettas Farm war. So, nun aber genug. Lasst eure Fantasie ob dem Lauf der Geschichte ruhig mal anlaufen :D.

                                              Cover, Gestaltung, Allgemeines:

                                              Die herausgearbeitete Biene sowohl im Cover, als auch im Buch über den Kapiteln, finde ich symbolisch sehr schön. Ebenfalls mag ich das Minimalistische, das trotzdem auch die Liebe zur Natur ausdrückt. Denn abseits der ganzen Fabriken, haben wir es im Buch mit einer Bienenfarm zu tun, und Honigherstellung ist nun mal die natürlichste Sache der Welt, und ebenso wichtig, FÜR unsere Natur und das Ökosystem. Das nur am Rande. Vielleicht gefällt mir genau deshalb dieses Cover auch so gut, und das OBWOHL es gar nicht so viel zeigt. Denn auch hinter unscheinbaren Dingen, verbergen sich manchmal große Aussagen und Sachen, gerade, wenn es um die Natur geht. Und spätestens nach der Lektüre wissen wir dann, dass sich hinter schlichten Covern viel verbergen kann, fast GENAUSO, wie Honigtöpfen ganz wunderbare Dinge enthalten. Als kleines süßes Extrabonbon gibt es im Buch gleich zu Anfang das Rezept für die im Buch erwähnten Erdnussbutter und Honig Cookies, und gar am Ende noch ein Rezept für ein……äh……Beautygeheimnisrezept :D. Die Idee hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Und wahrscheinlich auch meine Gelüste auf Honig ein wenig angeregt. Das Buch ist als Dilogie ausgelegt, und wie es oftmals der Fall bei diesen ist, so lernen wir die Protagonisten von Band 2 schon am Rande kennen, und können uns somit wohl auf ein Wiedersehen in Honey Springs freuen.

                                              Fazit und Gedankenallerlei:

                                              Ja, Kleinstädte haben ihr Gutes und ihre Tücken, können einen ausgrenzen, oder in ihre Gemeinschaft aufnehmen, und gegen andere verteidigen, sie können Freiheit, aber auch Einengung bedeuten, Tratsch oder Gutes und Freude bringen, oder Tratsch der hässlich ist. Hier kommt es auf den Charakter der Kleinstadt an, und Honey Springs ist eben eine Bienenkleinstadt, die sich zu wehren weiß, und wie eine Biene ihren Stachel zeigt, wenn man sie reizt. Honey Springs ist nicht ohne. Jaja, diese Stadt kann sich vordergründig von ihrer honigsüßesten Seite zeigen, und hinterrücks versuchen, dich zu stechen. Warum mir die Geschichte trotzdem gefallen hat? Wegen der Wandlung. Ganz eindeutig. Wir haben stechende Bienenköniginnen, schwärmende Drohnen, fleißige Bienchenarbeiterinnen und…….. eine liebesorakelnde Katze :D. (Und bis auf die Katze sogar alles auch in Menschenmanier. Wobei man irgendwann anfängt, die Katze auch als Person zu sehen.). In Honey Springs geht es selbst, wie in einem emsigen Bienenstock zu. Die ganze Kleinstadt ähnelt solch einem, und sogar eine Bienenkönigin gibt es. Vorsicht! Wer denkt, er hätte es hier mit der typischen harmonischen Kleinstadt zu tun, in der alle freundlich und besonnen sind, und freudig neue Menschen aufnehmen, der irrt. Denn auch hier kann man sie mit einem Bienenstock vergleichen. Die Bienen wehren sich, und fahren ihren Stachel aus, wenn der Bienenkönigin Gefahr droht, und symbolisch muss Cassie nun versuchen, die Bienen, oder auch die Menschen…… oder gar den Bienenstock, der sich Stadt nennt, als Bürgermeisterin zu besänftigen, und irgendwie auf ihre Seite zu ziehen. Nicht nur, damit am Ende süßer Honig dabei herauskommt. Oder….. naja….irgendwie doch :D

                                              Die Geschichte schafft es, uns auf der einen Seite die heile Welt vorzuspielen, für die wir solche Romane lieben. Aber auf der anderen Seite auch Themen anzusprechen, die einen nicht in Grübeleien ausarten lassen, aber zumindest Denkanstöße geben, wie man mit seinen Mitmenschen umgehen sollte, oder könnte. Diese Mischung hat mir gefallen. Dass ich nicht runtergezogen wurde in meiner Stimmung, und trotzdem an einigen Stellen und über einiges nachdenken musste. Der Geist des lockeren Liebesromans ist aber dadurch nicht verloren gegangen, und spukt trotzdem weiter durchs Buch, so dass sich auch die Fans von Liebesgeschichten locker in die Welt von Honey Springs trauen können. Und manche Szenen sind so….äh….süß. Also passt auf, dass ihr keinen Zuckerschock bekommt. Aber auch dafür sorgt die eingebaute Insulinspritze im Buch, die dafür sorgt, dass der Zuckerschock nicht zu schnell zustande kommt. Eine Drohne, 2 Bienenköniginnen, Schwarmdenken, die Arbeit im Bienenstock …. Alles ist so schön doppeldeutig und metaphorisch ab und an. Und so wird das Buch durchweht von Wortspielen mit Bee, dem englischen Wort für Biene, das sich uns in den Geschäftsnamen öfter mal offenbart. Was zum einen zeigt, wie sehr diese Stadt ihren Stolz, die Bienenfarm von Tante Etta und ihren Honig, aufrechthält. Wir erfahren zwar nicht viel über die Produktion des Honigs, aber ein bisschen.

                                              Man glaubt gar nicht, wieviel Zwiespalt in so einem kleinen Roman stecken kann. Die Bewohner sind nicht durchgängig hilfsbereit und freundlich, und trotzdem gut gezeichnet. Selbst in ihrer Gemeinheit (aber natürlich auch in ihrer Freundlichkeit). Das ist ein wenig neu, nicht nur heile Welt in einer heilen Welt zu haben. Dort, wo andere aufgeben und hinschmeißen, da gibt Cassie nicht auf, und macht weiter. Und damit wird dem Leser gezeigt, nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen. Sie scheitert, steht immer wieder von Neuem auf, und boxt sich durch alle Anfeindungen, wenngleich sie dabei Hilfe von Nick bekommt. Ich gebe es ja zu. Cassie tritt also nicht nur in Fettnäpfchen, sondern in fast jedes Honigtöpfchen der Stadt Honey Springs, das sich ihr in den Weg stellt. Und diese mögen etwas klebriger sein als Fettnäpfe. Ich musste also während des Lesens entscheiden, ob ich gutheißen kann, dass im Buch die Menschen nicht ganz so freundlich als Gemeinschaft gegenübereiner einzelnen Person sind. Warum habe ich mich also dann doch dafür entschieden, genau diese Thematik als gut zu befinden? Vielleicht, weil ich mir gedacht habe, dass es mal etwas Anderes ist, und zweitens, weil es vielleicht einigen Lesern, die diese Geschichte lesen, mal den Spiegel vor das eigene Gesicht hält, wenn diese zu der Gruppe von Menschen gehören, die andere und Schwächere, oder auch Einzelne, ebenfalls gerne mal veräppeln, um es ihnen zu zeigen. Vielleicht ist das auch ein wenig die Lehre des Romans, dass man sich nicht unterkriegen lassen soll, selbst wenn sich einem nicht nur Steine in den Weg stellen, sondern auch stechende Bienen, in Form von Schwierigkeiten, Gegenwind und Ablehnung.

                                              Fast scheint es einem wie das Eingreifen des Schicksals in Form von Menschen, Dinge die anders gelaufen wären, Menschen die sich nicht zerstritten hätten, zusammengeblieben wären….. aber so kommt es eben nicht immer. Und so nimmt da Schicksal einen Umweg von 15 Jahren und taucht dann wieder auf, um das zu nutzen, was die Schicksalsbehafteten in den 15 Jahren, in denen sie sich nicht gesehen haben, gelernt haben. Eine Aufschiebung sozsagen. Aber eine, die äußerst wichtig erscheint. Wenngleich ich zugeben muss, dass man nach 15 Jahren des Nichtsehens natürlich ein ganz anderer Mensch sein könnte. Gerade, oder eben auch wegen der Zeit, die vergangen ist, und die uns geprägt und mitgeformt hat. Es ist eine Zwickmühle. Cassie kommt sich sicher wie ein Eindringling vor in diesem Städtchen, in dem jeder zusammenhält. Und tatsächlich fühlt man am meisten mit ihr. Denn das Schicksal in Form einer toten Tante, die wohl mehr Weitsicht hat, als andere, schlägt sehr oft im Buch zu.

                                              Was mir angenehm aufgefallen ist, dass Cassie als Hauptprotagonistin eine dieser angenehmen Art ist, die einen nicht nervt, weil sie ständig Dinge falsch macht, die sich nicht in den Vordergrund drängt, oder gar zu hilflos ist, damit sie ständig gerettet werden müsste. Ebenso merkt sie eine gewisse Anziehung zu Nick, ist da aber nicht wie andere, so dass sie ständig zerfließend in die Knie geht, weil sie den vor ihr stehenden Mann vergöttert. Kurz gesagt: Sie mutiert nicht zur Tussi, und ist es auch anfänglich nicht. Mit solch einer Protagonistin komme ich gut klar. Sehr schön eingebaut in die Geschichte sind die Erinnerungen. Es sind keine Rückblenden, und auch keine Extrakapitel, sondern viel mehr kleine Geschichten, die in einem Nebensatz erwähnt werden, und auf das bezugnehmen, was im Heute ist, und auch in der Vergangenheit so war. Wie ein Gedanke, der den Protagonisten kurz herausrutscht, sie an die Vergangenheit denken lässt, und sie sofort wieder in der Gegenwart hält. Diese Art der Erinnerungen gefällt mir sehr gut, ist sie doch recht menschlich und verständlich für mich. Diese bekommen wir im Buch ab und an mal von Cassie und Nick zu lesen. Tatsächlich dachte ich anfangs, dass ich mit Cassie als Hauptprotagonistin nicht klarkomme, da sie die typische berufstätige und erfolgreiche Frau ist, deren Leben aus ihrer Arbeit besteht. Sie mag zwar erfolgreich darin sein, für Privates bleibt aber nicht viel Zeit. Und dadurch geht immer auch ein wenig Empathie verloren für die Menschen um einen herum, weil man im Hamsterrad nur noch seinen Job sieht. Desto schöner fand ich dann zu sehen, dass dieser Schild von Cassie geschmolzen ist, wie goldgelber flüssiger Honig. Die Wandlung war spürbar, und mit jeder Seite ist ein Stück Kälte mehr von Cassie abgefallen, und hat sich in Wärme gewandelt. Zusätzlich hat sie nicht an Stärke verloren

                                              Das Buch ist honigsüß, und dies meine ich wörtlich. Denn ständig werden Honig Erdnussbutter Cookies und Muffins mit Honig und Schokokuchen mit Honigsahne, und…….. andere leckere Dinge erwähnt. Für ein Süßmäulchen wie mich genau das richtige. Doch auch die Menschen im Roman sind…. Irgendwie süß (naja, können süß sein, wenn sie wollen), wenn auch etwas abseits der geordneten Normalität, wie wir sie oft in Großstädten finden. Aber natürlich geht es auch ein wenig um Kleinstadt gegen Großstadt. Um Erfolg und Geld im großen New York gegen Erfolg und Geld in Honey Springs. Ich mag Menschen die merkwürdig sind. Ganz ehrlich. Menschen die besonders sind, anders als andere, sich unterscheiden. Menschen, die Spleens haben, nerdig sind, oder auch freakig. Menschen die sich alle abgrenzen von dem, was man allgemeinhin als Normalität bezeichnet. Und ja, ich kann es nicht anders sagen. Ich denke, in Honey Springs habe ich ein paar dieser Menschen gefunden. Natürlich sind die Situationen im Buch nicht immer super realistisch, gerade auch im Hinblick auf einen Job als Bürgermeisterin. Aber ehrlich gesagt, und zugegeben: Wäre es anders, würde es mich mehr enttäuschen. Denn wer will schon ein Buch vor sich haben, welches mit realen Gesetzen und Regelungen spielt, und einem damit genau das zeigt, was wir tagtäglich im echten wahren Leben vor uns haben? Ich nicht. Zumindest momentan nicht. Und ja, ich gebe zu, momentan vielleicht eine leichte Leseliebesromanphase zu haben. Aber man möge es mir verzeihen. Die Welt in Romanen, die außergewöhnliche Situationen hervorrufen, die ist mir momentan tausendmal lieber, als die Realität dort draußen außerhalb des Buches.

                                              Ein Buch wie ein Honigtopf. Wenn man es öffnet, wird man sehen, ob der Inhalt süß oder einfach lecker ist. Oder gar bitter. Denn mein einziger kleiner Fehler, den ich gefunden habe, der bezieht sich auf die bittere Behandlung einer großen Gruppe von Menschen, gegen einen einzelnen, über den ich nicht ganz hinwegsehen kann, weil er meinen Lesegenuss ein klein wenig getrübt hat. Oder verbittert, um es mit den Worten des Buches zu sagen. Deswegen gebe ich dem Ganzen 4,5 Sterne, die bei manchen Portalen als 5 erscheinen, aufgrund dessen, dass man keine halben Sternbewertungen geben kann.

                                              Geschichten die von einer Liebe erzählen, die in jungen Jahren aufblüht, die mag ich sehr. Die Grundaussage ist, ob ein neuerliches Verlieben möglich ist, oder man einfach zu unterschiedlich ist, ob es als Teenager nur eine Verliebtheit war, oder wirklich die große Liebe, die sich einfach recht früh abgezeichnet hat. Und da kommen wir in dieser Geschichte zum Punkt. Denn auch wenn hintergründig da zwei Menschen sind, die sich als Teenager geliebt haben, so bleiben trotzdem noch genug andere Probleme, die in der Geschichte bewältigt werden müssen. Ich muss trotzdem sagen, dass ich trotz aller Widrigkeiten, gut in den Ort Honey Springs reingefunden, und sogar wohlgefühlt habe. Die Kleinstadtatmosphäre ist spürbar, und auch der Zusammenhalt unter den Bewohnern ist gegeben. Das würde einem ein warmes Gefühl des Miteinanders geben, wenn da nicht die Ausgrenzung von Cassie wäre. Dies gilt es ein wenig zu durchbrechen, und darum geht es auch ein wenig im Buch. Denn Cassie muss den einen Fehler, den sie gemacht hat, wieder irgendwie gutmachen. Das ist das einzig unfaire im Buch. Dass sie im Grunde für ihren Fehler nichts kann, und man für sie Verständnis haben sollte, was aber keiner hat. Ich würde es dem Buchgenuss trotzdem nicht absprechen, dass diese Szenerie dafür sorgt, dass man sich unwohl fühlt. Denn wo das Buch in anderen Dingen etwas unrealistisch erscheint, so ist das Bild, das gezeichnet wird, von jemandem, der geschnitten wird, sehr realistisch gezeichnet. Wir erleben die Geschichte im Buch trotz allem mit, in all ihrer Wirklichkeit und Unwirklichkeit, in ihrer Realität und Nichtrealität, denn die Schreibweise nimmt uns mit in die Geschichte, und lässt uns alles unmittelbar miterleben. Welch süße Geheimnisse sich in Honigtöpfen verstecken, zeigt dieser Roman. Und es ist nicht immer Honig, aber etwas, das genauso süß ist.

                                              Heutiges Rezensionslied? Muss ja was mit Honig und einem ersten süßen Kuss sein :):

                                              „When I kissed you, girl, I knew how sweet a kiss could be. I know how sweet a kiss can be.
                                              Like the summer sunshine, pour your sweetness over me. Pour your sweetness over me.

                                              Sugar, honey, honey. You are my candy girl. And you got me wanting you.“

                                              Zeilen-Prinzessin

                                              1 Beitrag
                                              05.01.2021

                                                Erstmal vorab: die Gestaltung des Buches ist wunderschön! Im Buch gibt es sogar Rezepte zu den berühmten Keksen, die im Buch vor kommen und ein Lippenpeeling. Und natürlich alles mit Honig!

                                                Robyn Neeleys Schreibstil ist einfach wunderschön und konnte mich sofort mitnehmen. Anfangs musste ich mich daran gewöhnen, da es nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, aber ich war wirklich schnell in der Geschichte vertieft.

                                                Die Geschichte war richtig süß und leicht. Es kam ohne viel Drama zurecht und war perfekt zum Abschalten.
                                                Es war absolut zum Wohlfühlen und ein sehr gemütliches Buch!
                                                Honey Springs gehört zu den Orten, in denen ich gerne leben würde und abends auf der Veranda mit einem Buch sitzen möchte. Am liebsten noch Belle, der Katze von Cassies Tante, auf dem Schoß

                                                Gudrun M.

                                                Beiträge 9
                                                05.01.2021

                                                  Gerade die scheinbare Schlichtheit des Covers finde ich super gelungen. Es kommt mit wenigen Farben und Aufwand daher und zeigt doch Details, die interessant wirken. Gefällt mir.
                                                  War ja schon vorab am PC vom Cover überzeugt, aber jetzt, wenn ich das Buch live sehe, gefällt es mir nochmal besser. Nicht allein die Farbgebung, die ja so viele feine Details sichtbar macht, sondern auch die Haptik sind hervorragend.
                                                  Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Leider hat mir jedoch etwas an Spannung gefehlt. Hier war sehr bald klar, wie das Ende aussehen wird.
                                                  Die vorgestellten Themen waren okay, jedoch hat mir an der Umsetzung die Tiefe gefehlt. Manche Dinge waren schon fast "an den Haaren herbeigezogen" und sehr unrealistisch.
                                                  Hinzu kommt, dass ich gut und gerne auf das "Katz-und-Maus-Spiel" verzichtet hätte. Für mich bedeuten diese Spielchen meist eher Seitenfüller.
                                                  Die Tiefe und die Authentizität haben mir gefehlt und leider war vieles vorhersehbar.
                                                  Dennoch hat es einiges gegeben, dass gut umgesetzt war und mich auch hin und wieder zum Schmunzeln gebracht hat, so dass ich mäßig unterhalten wurde.

                                                  Mein Fazit: okay, aber auch leider nicht mehr

                                                  JennyChris

                                                  Beiträge 2
                                                  04.01.2021

                                                    Meine Meinung

                                                    “»Und ich war so auf das Chaos hier unten auf der Erde konzentriert, dass ich ganz vergessen habe, zum Himmel aufzuschauen.« Sie senkte den Kopf wieder. »Danke, dass du mich daran erinnert hast. « (Sweet like you, S. 265)

                                                    Nicht nur das Cover ist wunderschön, sondern auch die ganze Gestaltung im Buch ist wunderschön. Es gibt Rezepte, Entspannungstipps und auch eine Anleitung für ein Lippenpeeling. Wirklich wunderschön und sehr detailreich.

                                                    Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass ich leicht in die Geschichte eintauchen konnte. Honey Springs ist ein wundervoller Ort, denn ich gerne mal besuchen würde, die Gemeinschaft ist einfach fantastisch. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet die beiden Protagonisten Cassie und Nick.

                                                    Cassie ist eine erfolgreiche Frau, die im schnelllebigen New York lebt und ihren Job liebt, als sie jedoch eine Bienenfarm von ihrer Tante erbet, kommt sie zurück nach Honey Springs. In die Stadt in der sie gerade mal drei Monate gewohnt hat, sich aber schon rettungslos verliebt hat. Da sie aber eigentlich einen wichtigen Auftrag in ihrem Job hat, möchte sie eigentlich so schnell weg aus Honey Springs wie nur möglich, denn Bürgermeisterin von diesem bienenverrückten Ort möchte sie nun wirklich nicht sein. Jedoch kommt es vielleicht manchmal anders als man denkt. Nick ist ein sehr ruhiger, ausgeglichener Typ. Ein absoluter Goodguy zum Verlieben.

                                                    Honey Springs gehört zu einem absoluten Wohlfühlort mit einer tollen Gemeinschaft und ganz vielen Bienen. Die Liebesgeschichte von Cassie und Nick ist leicht, ruhig und sehr schön, einfach zum Wohlfühlen. Eine Geschichte in die man einfach abtauchen kann und sich sofort wohlfühlt ohne viel Drama. Dabei geht es hier vorrangig auch um einen gemeinschaftlichen Zusammenhalt, neue Wege entdecken und seine alte Liebe wiederfinden. Außerdem gibt es noch eine ganz liebenswerte Katze namens Belle, die alle in Honey Springs verzaubert hat. Einfach ein rundum gelungener Wohlfühlroman, der vor allem durch sein heimeliges Setting punktet.

                                                    Mein Fazit

                                                    Sweet like you ist eine romantische Liebesgeschichte mit Wohlfühl – Setting. Honey Springs und seine Einwohner haben mich absolut verzaubert und für sich eingenommen zudem entsteht zwischen Nick und Cassie eine schöne Liebesgeschichte fürs Herz. Eine Geschichte einfach zum Genießen und erleben ohne viel Nachdenken.

                                                    Dark Rose

                                                    Beiträge 30
                                                    30.12.2020

                                                      Leider hat mich das Buch vor allem wütend gemacht

                                                      Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!

                                                      Cassie arbeitet sehr erfolgreich in einer New Yorker Werbeagentur, doch als sie einen Brief erhält, mit dem sie zur Testamentseröffnung ihrer verstorbenen Tante gebeten wird, ändert sich alles. Ihre Tante hat ihr nicht nur ihre Bienenfarm hinterlassen, sondern auch ihr Bürgermeisteramt. Cassie hatte eigentlich nicht vor in dieser Kleinstadt zu bleiben, aber man lässt ihr keine Wahl. Und noch dazu scheint es sich Belle, die ehestiftende Katze ihrer Tante in den Kopf gesetzt zu haben Cassie und ihren Jugendschwarm Nick zusammenzubringen. Doch Nick hatte darauf gehofft selbst die Farm zu erben und ist stinkwütend und enttäuscht darüber, dass Cassie nun alles erhalten soll. Kann das gut gehen?


                                                      Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch echt mega wütend gemacht hat! Cassie wird da mitten in das Dorfgeschehen hineingeworfen, sagt von Anfang an, dass sie nicht bleiben will, aber niemanden interessiert das. Im Gegenteil sie wird gezwungen nach deren Pfeife zu tanzen, andauernd absichtlich gedemütigt und hat das in deren Augen auch noch verdient, weil sie das Dorf ablehnt. Geht‘s noch?! Das ist Mobbing! Die sogenannten Streiche, die Cassie gespielt werden gehen teilweise echt zu weit und ich bin da manchmal wirklich in Tränen ausgebrochen, weil sie mir so leid tat. Warum sollte sie sich darüber freuen Bürgermeisterin in diesem Ort zu sein? Sie hat doch kaum je wirklich Zeit dort verbracht, nur als sie 16 war mal länger und nicht SIE ist weggegangen, sondern ihre Mutter, aber Cassie wird das angekreidet - echt, ich bin so wütend!

                                                      Und Nick hätte ich auch ein paar Mal gern geschüttelt. Er wirft Cassie noch immer vor, ihn damals verlassen zu haben, dabei hat er ihren Vorschlag abgewiesen. Und jetzt wirft er ihr vor, wieder gehen zu wollen! Ja, er gibt sich immer wieder Mühe ihr zu helfen, aber manche von den fiesen Streichen findet er witzig und das geht gar nicht. Statt allen zu sagen, sie sollen sie in Ruhe lassen, schnauzt er nur ab und an mal jemanden an. Und er selbst kann auch ein ziemlicher A… sein!

                                                      Cassie tat mir echt so leid! Sie hat panische Angst vor Bienen und erbt ausgerechnet eine Bienenfarm. Sie lebt in New York und hat sich eine Karriere aufgebaut, warum sollte sie das alles sofort fröhlich hinter sich lassen, um jetzt Bürgermeisterin zu spielen?! Ich kann sie echt verstehen. Klar, sie macht es sich auch manchmal zusätzlich schwer, aber sie ist nie gemein, im Gegensatz zu den Dorfbewohnern.


                                                      Fazit: Leider war das Buch nicht meins. Ich fand die Dorfbewohner gemein, sie waren so fies zu Cassie und Nick ist mir auch ziemlich auf den Nerv gegangen. Mal ist er nett, dann hegt er wieder einen Groll, dann ist er wieder nett, dann wieder ein A… Wenn er nicht seinen Willen kriegt und nicht alles so läuft wie er es haben will, zickt er rum.

                                                      Ich habe mich wirklich sehr über die Nebencharaktere in diesem Buch aufgeregt und auch immer wieder mal über Nick. Mir tat Cassie einfach nur leid.

                                                      Von mir gibt es leider nur 2 Sterne.

                                                      Nina.Simi

                                                      Beiträge 2
                                                      27.12.2020

                                                        Allein das Äußere versprach schon eine Geschichte zum Wohlfühlen. Das Cover ist total schön und wirklich hochwertig gemacht. Zusätzlich ist auf der Innenseite noch ein Rezept für Kekse und ein Lippenpeeling zu finden, das einem den Inhalt der Geschichte noch näherbringt.

                                                        Aber jetzt zum Inhalt des Buches:
                                                        Es ist ein totales Wohlfühl-Buch. Im Erzählerstil steht man Cassie an der Seite, wie sie sich in der Kleinstadt Honey Springs zurechtfinden muss, da es hier total anders läuft. Der Chefimker Nick ihrer geerbten Honig-Farm hilft ihr natürlich durch diese Zeit.

                                                        Man lernt die Charaktere wirklich zu lieben, sodass ich mich schon riesig auf den nächsten Teil freue, um die Personen und die Stadt wiedersehen zu können.
                                                        Der Stil der Autorin war sehr angenehm zu lesen. Obwohl die Geschichte keinen großen Spannungsbogen besitzt, fliegt man praktisch nur so über die Seiten.

                                                        Kritik und Fazit:
                                                        Das Buch generell hat mir total gut gefallen. Das Ambiente und die Atmosphäre sind extrem stimmig und perfekt für kuschelige Lesestunden.
                                                        Als einzigen Kritikpunkt für mich persönlich würde ich sagen, dass man noch viel mehr ins Detail gehen hätte können. Man hätte vielleicht noch viel mehr auf die Umgebung und die Charaktere eingehen können. Aber für 300 Seiten fand ich es wirklich seehr gut umgesetzt.
                                                        Deshalbt bekommt "Sweet like you" von mir 4 von 5 Bienchen. :)

                                                        Adela

                                                        Beiträge 8
                                                        27.12.2020

                                                          Wer ist am Süßesten?

                                                          Allein der Anfang verspricht gute Unterhaltung, mit der genialen Idee der Yoga Szene im Büro, wo Cassie sich von ihrem sehr stressigen Job entspannt. Cassie gibt alles und freut sich auf ihre bevorstehende Beförderung. Da kommt unverhofft ein gelbes Päckchen auf ihren Büroschreibtisch geflogen. Sie weiß es noch nicht, aber es wird ihr Leben umkrempeln.
                                                          Die Ankunft des Päckchens führt dazu, dass Cassie ihrer Chefin erklären muss, dass sie einige Tage Urlaub nehmen will, gerade jetzt wo sie eine bedeutende Wettbewerbspräsentation – einen pitch – vorbereitet. Sie verspricht, mit ihrer Chefin in Kontakt zu bleiben.
                                                          Ab da tauchen wir ein in eine vor Ideen und Wendungen sprudelnden Geschichte, so unterhaltsam, witzig, spannend und lustig geschrieben, dass man versucht ist, sie in einem Rusch durchzulesen. Besser nicht, lieber langsam, damit man länger etwas von der Geschichte hat, denn sie erfüllt alle Voraussetzungen sinnlich erlebbaren Schreibens. Geschmack, Geruch, Vorstellungskraft, natürliche Sprache, Gefühl – alles ist vorhanden.
                                                          Wir lernen Honey Springs, den Zielort in Kalifornien, auf einem Rundgang kennen, den Cassie bei ihrer Ankunft unternimmt, um Zeit totzuschlagen und sich wieder neu in Honey Springs zu orientieren. Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit sie zuletzt dort war, als sie und ihre Mutter abreisten, nach New York. Wir ahnen, dass unabwendbare Turbulenzen auf Cassie zukommen werden und sie einen schwierigen Spagat zu meistern haben wird…
                                                          Cassies Lieblingstante Edda ist kürzlich verstorben, sie war Bürgermeisterin von Honey Springs und nun soll Cassie drei Wochen die Interimsbürgermeisterin sein. Ein Stab, der ihr zuarbeiten wird, steht bereit. Sie könnte nicht erstaunter sein, als die erfährt, dass Tante Etta ihr die Bienenfarm, ihr Haus und Grundstück vermacht hat. Last but not least kommt es zu einem Wiedersehen mit Cassies erster Liebe Nick. Wie werden die beiden es nun halten? Es wird sehr spannend.
                                                          Alle Charaktere in der Geschichte sind lebendig und glaubwürdig gezeichnet, an interessanten Dialogen und Vorfällen fehlt es nicht.
                                                          Die Ausstattung des Buches ist liebevoll. Im ausklappbaren Vorsatz und Nachsatz finden wir Honigrezepte der ganz besonderen Sorte. Jede Kapitelüberschrift schmückt eine Biene. Der Entwurf der fiktiven Stadt Honey Springs lädt ein zum Träumen.
                                                          Die Sprache ist spritzig und die fortlaufende Handlung voller guter Ideen, von denen man sofort gern mehr lesen möchte. Wir erleben hautnah Cassies aufregendes Leben. Wir dürfen auf diesen neuen Roman gespannt sein. Nicht nur das: Auf den zweiten Band der Honey Springs-Reihe dürfen wir uns freuen.

                                                          karinlovesbooks

                                                          Beiträge 9
                                                          eine Antwort 26.12.2020

                                                            Ich war unfassbar gespannt auf dieses Buch! Zumal die Geschichte einfach unglaublich einzigartig klang. Irgendwie haben alle Kyss Bücher ganz besondere Handlungen.

                                                            Das Cover ist ebenso besonders und einzigartig. Der Kyss Verlag legt sich hier einfach immer total ins Zeug! Eine Augenweide nach der anderen. Mal abgesehen davon sind sie alle unfassbar hochwertig in der Verarbeitung.

                                                            Eigentlich mag ich keine Bücher im Erzählstil, jedoch konnte mich der Kyss Verlag vom Gegenteil überzeugen. Bislang hat mich noch bei keinem einzigen Kyss Buch der Erzählstil gestört und ich kann immer ohne Angst davor jedes Buch aus diesem Verlag lesen.
                                                            Die Geschichte war dennoch irgendwie aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen und ich konnte mich dadurch sehr gut in beide Charaktere hineinfühlen.

                                                            Cassie hat mir eigentlich von Anfang an sehr gut als Protagonistin gefallen. Es fällt mir tatsächlich schwer, ihren Charakter mit Worten zu beschreiben. Nur dass ich wirklich nichts an ihr auszusetzen hatte. Ich konnte ihre Handlungen und Gedanken sehr gut nachvollziehen und konnte mich auch super in sie hineinversetzen. Irgendwie war sie ein richtiger Wohlfühlcharakter der aber auch ganz besonders und einzigartig war.

                                                            Nick war ebenfalls ein toller Protagonist. Er ist definitiv von der Sorte „Good Guy“. Ein richtig charmanter, herzensguter Kerl der einen Beruf hat, den ich bislang noch in keinem Buch gelesen habe. So ein Typ wie er versüßt einem einfach den Tag.

                                                            Ich mag die ganze Art des Buches, das Flair das es versprüht. Dieses Heimelige mit den selbstgemachten Sachen, dem Honig etc. Das ist einfach unglaublich sympathisch und ich musste irgendwie direkt an einen Weihnachtsmarkt denken den ich letztes Jahr besucht hatte. Dort gab es auch richtig viele unglaublich leckere und tolle Sachen aus Honig. Auch der Zusammenhalt der ganzen Stadt war sehr beeindruckend.
                                                            Die Geschichte und Harmonie zwischen Nick und Cassie hat mir total gut gefallen. Es war hier einfach alles so schön stimmig. Es wurde zu keiner Zeit langweilig. Ich wurde durchwegs toll unterhalten und wollte eigentlich gar nicht mehr aufhören. Ich war etwas enttäuscht dass die Geschichte schon zu Ende ist, denn ich wäre so gerne noch viel länger in Honey Springs geblieben.

                                                            Ein wundervoller, zuckersüßer Reihenauftakt den ich euch wirklich von Herzen empfehlen kann!

                                                            • AnneMF

                                                              Beiträge: 43
                                                              30.12.2020

                                                              Oh ich kam direkt ins Träumen und hätte gerne noch etwas mehr über Honey Springs gelesen. Bin sehr gespannt auf die Fortsetzung. Und wie es mit Cassie und Nick weitergeht.

                                                            Nicoletta49

                                                            Beiträge 5
                                                            eine Antwort 25.12.2020

                                                              Süße, amerikanische Wohlfühlgeschichte

                                                              "Sweet like you" ist der erste Teil der 2-tlg. Honey Springs Reihe von Robyn Neeley.

                                                              Ein sehr schönes, dezentes Cover, das mit sowohl matten als auch erhaben glänzenden Elementen zu begeistern vermag, stimmt auf eine honigsüße Geschichte ein, die mit folgenden Angaben neugierig macht:

                                                              Anleitung zum Entspannen:

                                                              -sich unter eine Decke kuscheln

                                                              -eine Tasse Tee trinken

                                                              -ein Buch von Robyn Neeley zur Hand nehmen

                                                              -sich glücklich lesen

                                                              (Auszug aus Innenseite Cover)

                                                              Und genau das bekommt man, meiner Meinung nach, auch von der Autorin: eine süße Liebesgeschichte, die im idyllischen, kalifornischen Honey Springs spielt, einem kleinen Örtchen, in dem sich alles um Bienen und Honig dreht.

                                                              Es dauerte ein wenig, bis ich richtig in der Geschichte ankam. Robyn Neeley erzählt in einem harmonischen Schreibstil - ohne viele Höhen und Tiefen in der Geschichte - trotzdem stellt sich nach einer gewissen Zeit ein wohlig, gemütliches Lesevergnügen ein, welches den Leser einfach nur Entspannen und den Alltag ausblenden lässt. Durchwegs sympathische Charaktere und eine warmherzig ruhige Atmosphäre sind genau richtig für dunkle Winterabende auf der Couch.

                                                              Wer die Geschichten von Manuela Inusa mag und sich bei dem Film "Sweet Home Alabama" entspannt zurücklegen kann, für den ist dieses neue Buch aus dem Rowohlt Verlag genau das Richtige! Mir konnte es entspannte Stunden bescheren und ich freue mich jetzt schon auf den Nachfolger im Frühjahr!

                                                              • AnneMF

                                                                Beiträge: 43
                                                                30.12.2020

                                                                Ja das fand ich auch, ein wirklich süßer Roman, da kam ich regelrecht ins Träumen. So schöne Lesestunden. Ich warte dann mal auf die Fortsetzung, die ich auch lesen werde.

                                                              Lauri1201

                                                              Beiträge 9
                                                              23.12.2020

                                                                Die Autorin war für mich bis zur Leseprobe unbekannt und da mich diese sofort angesprochen hat, war klar dass ich das Buch unbedingt lesen muss!
                                                                Ich finde diesen Kleinstadt Charme klasse und hab mich direkt in den Ort verliebt. Die Geschichte um Cassie und Nick ist ziemlich süß! Ich freue mich schon darauf wenn die Reise wieder nach Honey Springs geht!!!

                                                                Lesefee2305

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                                                                22.12.2020

                                                                  Honigträume

                                                                  „Dieser Ort ist nichts für mich. Ich will nicht seine Bürgermeisterin sein.“

                                                                  „Sweet like you“ ist der erste Band der Honey-Springs-Reihe von Robyn Neeley. Er erschien im Dezember 2020 im Endlich Kyss Verlag.
                                                                  Als die erfolgreiche Werbeagentin Cassie erfährt, dass ihre Tante Etta gestorben ist und sie als Interimsbürgermeisterin der Kleinstadt Honey Springs eingesetzt wird, ist sie fest davon überzeugt, dass sich alles schnell klären lässt. Schließlich ist sie in ihrer PR-Agentur unabkömmlich und ein Leben in einer Kleistadt ist für die New Yorkerin definitiv nichts. Zudem verbindet sie mit Honey Springs ein gebrochenes Herz, denn damals lernte sie dort ihre erste große Liebe kennen…

                                                                  „Sweet like you“ ist romantisch, charmant und einfach wunderschön. Ein Roman fürs Herz und ein wundervoller Auftakt der Honey-Springs-Dilogie. Ich habe es innerhalb von 24 Stunden durchgelesen und konnte mich förmlich in der Geschichte verlieren.
                                                                  Obwohl Cassie zunächst als eingebildete New Yorkerin daherkommt, entpuppt sie sich als unglaublich sympathische junge Frau. Zunächst erkennt dies in Honey Springs jedoch kaum jemand, denn Cassie springt förmlich von einem Fettnäpfchen ins nächste und hat definitiv keinen leichten Start in der eingeschworen Kleinstadtgemeinde.
                                                                  Lediglich Nick glaubt von Anfang an Cassie, denn er erinnert sich noch an den Charakter seiner Jugendliebe und blickt hinter die egoistisch wirkende Fassade. Zudem werden ihm bei ihrem Anblick noch immer die Knie weich, denn die erste Liebe vergisst man nicht so leicht… Doch ebenso wie damals, ist auch heute eine Beziehung undenkbar, denn Cassies Leben ist in der Großstadt, während Nicks Lebensmittelpunkt die Bienenzucht von Honey Springs ist. Diese hat nun jedoch nicht er von Cassies Tante Etta geerbt, sondern Cassie und das obwohl klar ist, dass sie nicht bleiben wird.
                                                                  Trotz des eher frostigen Empfangs gibt Cassie jedoch nicht auf und beginnt nach und nach die Menschen zu schätzen, sich für sie und die Stadt einzusetzen und das Andenken an ihre Tante aufrecht zu erhalten. Langsam entsteht in ihr der Wunsch „dazuzugehören“ und ihre Großstadtzukunft wirkt immer weniger attraktiv.
                                                                  Die liebevolle Unterstützung, die sie während ihrer Zeit als Interimsbürgermeistern von Nick bekommt, ist beispiellos und wunderschön. Der Umgang der beiden miteinander ist wunderschön beschrieben und geprägt von Rücksichtnahme, Harmonie und einer riesigen Anziehungskraft. Gedanken und Gefühle werden durch die wechselnde personale Erzählperspektive gut und nachvollziehbar dargestellt.
                                                                  Beide Protagonisten sowie die Nebenfiguren sind liebevoll und authentisch gestaltet. Der spezielle Charme und die Eigenarten von amerikanischen Kleinstädten werden gut aufgegriffen und humorvoll dargestellt. Auch der Ausblick und die Verknüpfung zum zweiten Band der Reihe und die Einführung der dortigen Protagonisten Madison und Patrick hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich schon jetzt riesig auf die zweite Reise nach Honey Springs und fiebere „Sweet at heart“ ungeduldig entgegen.
                                                                  Der Schreibstil ist im gesamten Roman flüssig und unkompliziert und besitzt zudem einen gewissen spannenden Sog, dem ich mich einfach nicht entziehen konnte. Auch der Humor bleibt dabei nicht auf der Strecke und an vielen Stellen musste ich wirklich schmunzeln.
                                                                  Das zweite Hauptthema der Geschichte hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, denn ich finde es sehr wichtig, dass jeder versteht, wie wichtig Bienen für uns alle sind. Auf Honig kann kaum einer von uns verzichten und ohne Bienen würden wir noch so viel mehr verlieren. Im Buch enthalten sind zudem ein Back- sowie ein Kosmetikrezept. Diese Idee rundet die wunderschöne und gefühlvolle Handlung ab und auch das Cover harmonisiert hervorragend mit der charmanten Geschichte.

                                                                  Mein Fazit: „Sweet like you“ gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern in 2020. Ich habe mich in der Geschichte verloren, mich in die Protagonisten und die Kleinstadt Honey Springs verliebt. Für mich hat an der Story einfach alles gestimmt – Handlung, Figuren und Gefühl. Definitiv ein Buch mit Wohlfühlfaktor und absolut 5 von 5 Sternen wert.

                                                                  leseratte1310

                                                                  Beiträge 34
                                                                  22.12.2020

                                                                    Cassie Wilkerson ist erfolgreich in ihrem Job in New York. Daher hat sie eigentlich auch keine Lust, in den kleinen Ort Honey Springs in Kalifornien zurückzukehren. Doch ihre Tante ist verstorben und sie muss zur Testamentseröffnung. Es wartet eine Überraschung auf sie, denn sie hat nicht nur die Farm samt Imkerei geerbt, sondern auch gleich noch das Bürgermeisteramt, das ihre Tante innehatte. Cassie sitzt in der Zwickmühle. Aber zum Glück hat sie ja Unterstützung, denn ihre frühere Liebe Nick Porter ist für die Imkerei zuständig.
                                                                    Auch wenn dieses Buch nicht zu meinem bevorzugten Genre gehört, habe ich mich wirklich wohlgefühlt. Ich konnte mir den kleinen Ort und seine Bewohner gleich vorstellen. Hier kennt jeder jeden und man hilft sich. Die Charaktere sind toll beschrieben. Cassie gerät in eine Situation, die sie überhaupt nicht will. Aber es ist schön, wie sie sich dort reinfindet. Da die Geschichte aus der Perspektive von Cassie geschrieben ist, konnte ich mich natürlich gut in sie hineinversetzen. Aber auch Nick ist ein sympathischer Typ.
                                                                    Natürlich ahnt man von Anfang an, wie die Geschichte enden wird, das tut der Sache aber keinen Abbruch. Es ist eine „honigsüße“ Geschichte, die mir gut gefallen hat und daher freue ich mich schon auf die Fortsetzung „Sweet at heart“.

                                                                    Anaba

                                                                    Beiträge 16
                                                                    20.12.2020

                                                                      Robyn Neeley ist für ihre Wohlfühl-Romanzen bekannt. "Sweet Like You" ist ihr erster Roman, der ins Deutsche übersetzt wurde. Das Buch ist unter "Her Purrfect Match" Band eins der Reihe "Purrfect Pairs" auf Englisch erschienen.
                                                                      Der Einstieg in die Geschichte war leicht. Schnell fühlt man sich in Honey Springs willkommen und stolpert zusammen Cassie Wilkerson durch viele große und kleine Herausforderungen und die ein oder anderen peinliche Situation. Durch den Erzählerwechsel zu Nick Porter bekommt man einen umfassenden Überblick zu der Vorgeschichte und der aktuellen Entwicklung zwischen den beiden. Die Gefühle konnten mich zu Beginn leider nicht immer erreichen, doch wurde es im Laufe der Geschichte besser. Trotzdem wird man leicht durch die Geschichte getragen, die Handlung rund um das Bürgermeisteramt konnte ebenfalls gut unterhalten.
                                                                      Insgesamt eine charmante Kleinstadtromanze mit hohem Wohlfühlfaktor. Ein kleines Highlight ist übrigens das passende Cookierezept. Ich muss zugeben dieses, gleich nachdem ich das Buch beendet hatte, ausprobiert habe.

                                                                      Man muss sich noch nicht von Honey Springs verabschieden. Band zwei der Honey-Springs-Reihe "Sweet at heart" erscheint im März 2021. In diesem Buch stehen Madison Porter und Patrick Manning im Mittelpunkt. Ich bin gespannt darauf, der Klappentext klingt vielversprechend.

                                                                      Sandraliest

                                                                      Beiträge 42
                                                                      19.12.2020

                                                                        Für mich ein wirkliches Wohlfühlbuch.
                                                                        Man kann sich einfach in die Geschichte reinfallen lassen und sich gar nicht so wirklich davon trennen.
                                                                        Innerhalb kürzerster Zeit ausgelesen. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen und kann es kaum erwarten den zweiten Band zu haben und einfach nur weiterzulesen.
                                                                        Die Geschichte hat wirklich schöne Momente.
                                                                        Dies ist auch mein erstes Buch der Autorin und ich bin begeistert davon.
                                                                        Der Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen.
                                                                        Natürlich ist noch Luft nach oben, aber für mich ist soweit alles stimmig und das Gesamtbild passt einfach für mich.
                                                                        Beide Charaktere fand ich sympatisch.
                                                                        Auch das Bienenthema fand ich sehr spannend und sehr gut eingearbeitet.
                                                                        Es wirkte nicht fehl am Platz oder zu viel des gutens, sondern genau richtig.
                                                                        Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.
                                                                        Es ist unterhaltend und perfekt um abzuschalten und sich in eine Kleinstadt zu träumen.

                                                                        bestibooks

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                                                                          Ach, ich konnte einfach nicht warten und habe mir heute, noch bevor mein Taschenbuch angekommen war, das Hörbuch angehört... ich LIEBE diese Geschichte, die genauso süß ist wie der Honig, um den es unter anderem auch geht.

                                                                          Cassie ist eigentlich auf dem besten Weg in einer New Yorker Werbeagentur Karriere zu machen, doch dann kommt ihr die Testamentsvollstreckung ihrer Tante dazwischen, die Cassie ihre Farm mit Imkerei in Honey Springs vermacht. Und nicht nur das gehört zum Erbe, nein, Cassie soll auch noch das Amt ihrer Tante als Bürgermeisterin übernehmen und muss deshalb länger in Honey Springs bleiben als ihr lieb ist. Die Reise in die beschauliche Kleinstadt bringt für Cassie vor allem auch Erinnerungen an ihre Teenagerzeit zurück, in der sie mit ihrer Mutter bei deren Schester wohnte. Das Zentrum dieser Erinnerungen ist Nick Porter, ihre Jugendliebe. Als sich Nick und Cassie wiedertreffen, geht zwar nicht alles glatt, aber man merkt sehr schnell, dass die alten Gefühle noch da sind und so entwickelt sich eine prickelnde Romanze...

                                                                          Der Schauplatz des Romans ist einfach ganz toll. Das beschauliche Städtchen Honey Springs erinnert an Stars Hollow von den Gilmore Girls oder auch Redwood aus der Redwood Love Serie. Es gibt unglaublich viele schrullige und schräge Charaktere und das Kleinstadtidyll wird hier noch von einer Menschen verkuppelnden Katze perfektioniert, die es auf Cassie und Nick abgesehen hat.

                                                                          Insgesamt ist "Sweet like you" eine tolle Liebesgeschichte und sicher etwas für Leser, die amerikanische Kleinstädte als Schauplatz lieben.

                                                                          b.ookworl.d

                                                                          1 Beitrag
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                                                                            Redwood Vibes
                                                                            Bis jetzt war die Leseprobe sehr vielversprechend, der Schreibstil und die Charaktere haben mir sehr zugesagt. Außerdem freue ich mich riesig darüber, dass der Verlag ein, der Redwood Reihe ähnliches Buch herausbringt.
                                                                            Ich freue mich auf mehr

                                                                            Missdramalama

                                                                            1 Beitrag
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                                                                              Die Leseprobe verspricht viel. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Auch die Protagonisten finde ich bisher sehr sympathisch. Der Schauplatz im kleinen Honey Springs wirkt gemütlich. Die kleinen, süßen Bienenzeichnungen am Anfang der Kapitel sind wie das Tüpfelchen auf dem I. Es verspricht ein schönes, locker leichtes Buch für Zwischendurch zu sein.