Anna McPartlin

Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.
Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ...
Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.


Autorenbild Foto von Anna McPartlin

Die  Autorin

Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing. Nebenbei stand sie auch als Comedienne auf der Bühne, doch ihre wahre Liebe galt dem Schreiben, das sie bald zum Beruf machte. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben heute zusammen mit ihren drei Hunden und zwei Katzen in Dublin.
Bereits ihr Debüt «Weil du bei mir bist» war international ein Bestseller. Mit dem Roman «Die letzten Tage von Rabbit Hayes», in dem Anna McPartlin viel von ihrer eigenen Vergangenheit verarbeitet hat, rührte und begeisterte sie unzählige Leserinnen und Leser und landete einen Riesenerfolg.


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Rezensionen

sommerlese

Beiträge 105
2 Antworten 02.02.2017

"*Alles, was ich möchte, ist, dass ihr offene Worte findet, dass ihr lacht, Geschichten erzählt und mich in guter Erinnerung behaltet.*" Zitat S. 438

In diesem Roman geht es um die krebskranke Rabbit Hayes, 40 Jahre alt und Mutter der 12jährigen Juliet, die in ein Hospiz gebracht wird, um zu sterben. Dabei lernen wir ihre Kranken- und Leidensgeschichte, ihre Familie und Freunde, aber auch ihr Leben kennen.

Anna Mc Partlin hat einen berührenden und emotionalen Roman geschrieben, der tiefe Einblicke in die Seele der todkranken Rabbit gibt, einer tapferen Frau, die trotz ihres schweren Schicksals sehr stark ist und ihre Familie in ihren letzten Lebenstagen enorm zusammen schweißt.

Bei dieser Geschichte überwiegen nicht die traurigen Seiten der sterbenden Frau. Die Einblicke in ihr Leben und ihre Vergangenheit machen auch ein erfülltes Leben und erlebtes Glück bewusst. Außerdem erlebt man hier auch eine Familie, die mutig zusammen hält, die der Kranken mit Nähe und auch Humor über die schwere Zeit hinweg hilft und Hoffnung gibt. Denn die große Sorge der Rabbit Hayes gilt ihrer geliebten kleinen und dennoch sehr fürsorglichen Tochter, die sie verlassen muss. Ihre Zukunft liegt Rabbit am Herzen und sie möchte sie nach ihrem Tode gut versorgt wissen.

Die Charaktere sind in diesem Roman die großen Highlights. Sie werden mit vielen Stärken und Schwächen versehen und man lernt sie im Verlauf der Geschichte sehr gut kennen. Dabei hat mir besonders der humorvolle Umgang innerhalb der Familie gefallen. Dieser Humor, diese Liebe und Anteilnahme gibt selbst dem Leser Kraft und Stärke mit auf den Weg und das macht diesen Roman so außergewöhnlich eindrucksvoll und interessant.

Auch wenn der Tod von Rabbit von Anfang an dem Leser bewusst ist, so wird das Ende doch mit Spannung und Interesse erwartet. Dieser Roman reflektiert das Leben mit all seinen Höhepunkten und Schattenseiten. Er zeigt welch hohe Wertstellung Liebe, Freundschaft und ein enger Familienzusammenhalt im Leben haben. Das auch über den Tod hinaus ein geliebter Mensch nicht in Vergessenheit gerät, sondern das gemeinsam Erlebte in den Erinnerungen weiter lebt.

Dieses Buch rührt zu Tränen, wenn man sich die Hilflosigkeit der Situation vor Augen führt, aber es weckt auch die Hoffnung auf ein "in der Liebe getragen sein-Gefühl" und das macht Mut auch über den Tod hinaus.


Ein außergewöhnlicher, bewegender Roman, der mich tief beeindruckt hat und ein ganz besonderes Leseerlebnis darstellt. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung über ein dramatisches Schicksal und eine tolle Familie.

  • Nadine135

    Beiträge: 50
    20.03.2018

    Deine Rezi ist so treffend. Vielen Dank für Deine Gedanken.

  • Fanti2412

    Beiträge: 49
    08.11.2017

    Auch dieses Buch, das schon lange auf meiner Wunschliste stand, habe ich als Prämie erhalten.
    Bei dem traurigen Thema hat man ja immer ein bisschen Sorge, ob das Buch unterhaltsam sein kann. Aber nach Deiner tollen Rezi freue ich mich sehr aufs Lesen!

    Liebe Grüße
    Conny

steffi_the_bookworm

Beiträge 18
14.02.2017

Ich stehe dem Buch mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber und weiß eigentlich gar nicht genau wie ich es bewerten soll.

Ein toller Schreibstil hat den Einstieg in das Buch sehr leicht gemacht, auch wenn ich zu Beginn von den vielen Namen irritiert war und mir diese erstmal merken und dann zuordnen musste. Man kommt sehr schnell in dem Buch voran und die Seiten fliegen nur so dahin.
Besonders gut hat mir zu Beginn die Mischung aus Humor und Emotionalität gefallen. Auf eine berührende Aussage folgte ein Witz und umgekehrt. Einige Sprüche und Kommentare der Charaktere waren wirklich zum brüllen.

Die Emotionalität und auch die eigentliche Protagonistin Rabbit Hayes sind für mich im Verlauf des Buches immer mehr in den Hintergrund geraten. Manchmal habe ich mich gefragt um wen es hier eigentlich geht: die letzten Tage im Leben von Rabbit Hayes oder wie ihre Familie mit ihrer Krankheit lebt. Gut, das gehört beides irgendwie zusammen, aber es gab eigentlich kaum Kapitel aus der Perspektive von Rabbit und in den Perspektiven der Familienmitglieder ging es viel zu oft um alltägliche Dinge, die ich nicht immer interessant war. Rabbit Hayes wurde damit leider zur Nebenfigur.
Außerdem gab es viele Rückblicke in die Kindheit und Jugend von Rabbit. Dies war zum einen interessant, aber ich hatte immer das Gefühl, dass hier ein Bezug zur Gegenwart fehlte und die Erinnerungen einfach willkürlich stattfanden. Eine Verknüpfung hätte mir hier besser gefallen.
Dies hat alles leider dazu geführt, dass die Emotionalität für mich auf der Strecke blieb. Die Geschichte konnte mich immer seltener berühren, obwohl ich sonst bei solchen Bücher eine absolute Heulsuse bin. Lediglich in den Kapiteln von Juliet wurde noch ein wenig der Traurigkeit und Ausweglosigkeit deutlich.

Das Ende wurde dann noch einmal etwas kitschig, was für mich nicht negativ ist, aber auch hier konnte es mich leider nicht berühren.

SBS

Beiträge 66
eine Antwort 14.02.2017

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, um zu wissen, warum das Buch so gut bei den Lesern ankommt und im Hinterkopf war der Gedanke, es zu zerreißen, sofern möglich. Doch weit gefehlt!



"Die letzten Tage von Rabbit Hayes" ist ein sehr trauriges, bewegendes und deprimierendes Buch, aber auch trostspendend und voller Emotionen. Die Palette reicht von Wut, Trauer über Zorn und Angst bis hin zu Hoffnung, Lebenslust und Freude. Mich lassen die durchweg sympathischen Figuren nicht mehr richtig los. Die "Sorge" um die lustige Sippe besteht auch noch, nachdem die letzte Seite gelesen ist und die Tränen getrocknet sind (okay, die Tränen kamen nicht beim sehr kitschigen Schluss, sondern als Rabbits Tochter nicht mehr die Augen davor verschließen kann, nun ohne ihre Mutter weiterleben zu müssen).

Es ist eine rührende Familiengeschichte, die bedingungslosen Zusammenhalt, tiefe Freundschaft und Liebe beschreibt. Trotzdem ist es eine "normale" Familie mit Sorgen und Problemen, die nicht nur der Krebsdiagnose und der ausweglosen Situation geschuldet sind . Die Rückblenden in Rabbits Kindheit und Jugend beschreiben eine große Liebe, die sich gekonnt in das Gesamtbild einfügt und die Protagonisten noch greifbarer macht. Einzig die sterbende Rabbit bleibt recht blass. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, die Mischung aus Witz und Emotion überzeugte mich. Die manchmal sehr derbe Sprache wird nicht jedermanns Geschmack sein und Mittelfinger haben in der Kirche auch nichts zu suchen, aber ich empfand das sehr authentisch...



Unter dem Strich ein Buch, das sehr nachdenklich macht und zeigt, wie wichtig ein stabiles Familien- und Freundesnetzwerk sind.

  • otter

    Beiträge: 25
    17.02.2017

    Ich denke - man braucht den richtigen Zeitpunkt für dieses Buch - als junge Mutter wird es schwierig zu lesen sein - oder gerade doch?

Nele22

Beiträge 14
23.01.2018

Ein wundervolles und berührendes Buch. Lange bleibt das Gelesene im Gedächtnis. Ein wunderbarer Schreibstil.
Der Zusammenhalt der Familie und Freunde in der Not ist einfach beeindruckend. Sowas wünscht sich wohl jeder in dieser schwierigen Situation. Die einzelnen Figuren sind auch sehr sympathisch. Rabbit Hayes bekommt die Kraft, die sie aus der Liebe ihrer Familie schöpft, um in Frieden gehen zu können.

Gut würde ich es finden, wenn es noch einen zweiten Teil gibt, um zu erfahren, wie es ihrer Tochter ergeht, die jetzt bei Rabbits Bruder lebt.

Nele13

Beiträge 17
23.01.2018

Unbedingt lesen, aber mit der Packung Taschentücher in der Nähe!
Anna McPartlin schreibt in ihrem Buch "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" über das Abschiednehmen von geliebten Menschen und das so einfühlsam und mit so viel Tiefgang, dass man gar nicht anders kann als mitzutrauern. Aber das Buch ist keineswegs ein trauriges Buch, ich hab auch wirklich viel gelacht!
Anna McPartlin hat selbst früh den Verlust von geliebten Menschen erlitten und kann deswegen wahrscheinlich noch gefühlvoller über dieses Thema schreiben, als jemand anderes.
Sie überzeugt in ihrem neuen Roman weiterhin mit einem tollen Schreibstil, der es einem praktisch unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen!
Ganz klare Leseempfehlung!

saika84

Beiträge 7
18.01.2018

Mia (Rabbit) Hayes ist erst Anfang 40. 2 Jahre ist es her, seit sie die Schockdiagnose Brustkrebs erhielt. Sie kämpft gegen die Krankheit an und glaubt gesiegt zu haben. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu und Rabbit bleiben neun Tage, um sich von ihrer Tochter und ihrer Familie zu verabschieden.

Die letzten Tage von Rabbit Hayes wurde von der Autorin Anna McPartlin geschrieben. Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin. Rabbit ist eine bewundernswerte starke Persönlichkeit. Trotz der schlimmen Diagnose sagt sie der Krankheit den Kampf an. Ich habe alle Charaktere sehr ins Herz geschlossen, denn sie sind einfach eine tolle liebenswerte Familie, mit denen man mitleidet. Die Geschichte ist voller Emotionen und Gefühl. Trotz der großen Tragik schafft die Autorin es, eine Portion Humor hineinfließen zu lassen. Immer wieder stellt man sich die Frage, was wäre, wenn ich selbst in dieser Situation wäre. Einfach unvorstellbar. Dieses Buch ist ein absolutes Muss, bei dem garantiert kein Auge trocken bleibt. 5 Sterne von mir.

Jako

Beiträge 44
29.11.2016

Unbedingt lesen!
Eine Geschichte mit Tiefgang, eine Geschichte die einem ans Herz und an den Verstand geht.
Eine Geschichte die einem aufzeigt, das man sein Leben jeden Tag genießen und leben sollte - es kann so schnell vorbei sein.
Eine Geschichte aus dem wahren Leben - es kann jeden treffen.
Eine tragische, wunderschöne und sehr liebevolle Geschichte.
Eine Geschichte über Liebe, Zusammenhalt und loslassen.
Da ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte hatte ich es in zwei Tagen gelesen - es ist eines meiner Lieblingsbücher.

harakiri

Beiträge 37
30.04.2015

Wunderschön!

Was für ein wunderschönes Buch!

Eigentlich sollte man ja meinen, ein Buch, das „nur noch 9 Tage“ heißt, deprimierend und traurig ist. Aber das ist es nicht! Sicher, man leidet mit Rabbit, man trauert mit der Familie, aber eigentlich freut man sich am meisten über den Zusammenhalt der Familie und über ihren Humor. Der bringt den Leser recht oft zum Schmunzeln.

Rabbit ist Tochter, Schwester, Freundin und Mutter. Und Rabbit hat Krebs. Anfangs nimmt sie den Kampf dagegen noch auf, später muss sie einsehen, dass die Krankheit stärker ist, als ihr Kampfeswille. Und genau dieser Teil der Erzählung wird im Buch auch herausgestellt. Als Rabbit ihren Tod annimmt, einsieht, dass sie keine Chance mehr hat. Hier hätte ich fast geweint, allerdings hat die positive Grundstimmung des Buches dann doch wieder dazu beigetragen, dass die Traurigkeit verfliegt.



Rabbit träumt – von ihrer Kindheit, von der Band ihres Bruders und von Johnny, den sie immer geliebt hat und der ihr vorausging. Und der sie am Ende auch auffängt und so den Schmerz des Abschieds ein wenig nimmt.



Anna McPartlin ist ein zauberhaftes Buch gelungen. Rabbits Krankheit steht fast im Hintergrund, wobei sie dennoch viel Raum einnimmt, aber im Grunde ist es eine Familiengeschichte. Eine Geschichte der Zuneigung, der Freundschaft, der Vertrautheit und der grenzenlosen Liebe, erzählt mit jeder Menge Herzenswärme.

jackleser

Beiträge 35
27.05.2018

Das Buch ist wirklich schön und sehr traurig geschrieben. Es geht nicht nur um Rabbit, sondern auch um ihre Jugendliebe Johnny, der vor etlichen Jahren an MS erkrankte. Man begleitet die beiden auf ihren letzten Weg und das von Anfang an.

Ich persönlich fand es schon hart, gleich zwei Sterbensgeschichten zu lesen. Das lag vlt daran, dass ich zum ersten Mal diese Thematik als Roman gelesen habe, jedoch war es sehr gefühlvoll und traurig.
Das Ende gefiel mir allerdings nicht so gut. Mich hätte noch so vieles interessiert. Leider wird man als Leser mit dem Ende, in der Hinsicht wie es für die Familie weitergeht, allein gelassen.

misery3103

Beiträge 26
10.01.2018

Nachdem Mia „Rabbit“ Hayes eine Krebsdiagnose bekam, kämpfte sie tapfer gegen die Krankheit an, ist jetzt jedoch am Ende ihrer Kräfte angekommen. Sie geht in ein Hospiz, wo sie von ihrer Familie liebevoll versorgt wird. In Rückblenden lässt sie ihr Leben Revue passieren, während ihre Familie noch nicht bereit ist, ihre Mutter, Tochter und Schwester loszulassen.

Ich habe mehr als einmal geweint, während ich Rabbit beim Sterben begleitet habe. Gleichzeitig brachte mich ihre chaotische, aber sehr liebenswerte Familie auch immer wieder dazu, laut loszulachen. Rabbit, ihre Eltern Molly und Jack, ihre Schwester Grace, ihr Bruder Davey und ihre Tochter Juliet sind so laut und unangepasst, dass es eine Freude war, an ihrem Leben teilzuhaben. Auch wenn der Grund traurig war, hat mich die Familienbande sehr berührt. Auch die „Ausflüge“ in Rabbits Jugend und zu ihrer großen Liebe Johnny, der bei der Familie Hayes ein und aus ging und mit Davey eine Band gründete, war sehr schön zu verfolgen, auch wenn alles traurig endete.

Ein Buch über die Kraft der Liebe, furchtbar traurig, aber auch immer wieder sehr erheiternd.

Sassenach123

Beiträge 18
08.01.2018

Anna McPartlin beweist Ei fühlsamkeit mit diesem Roman. Es ist schon ein wenig her, dass ich: Die letzten Tage von Rabbit Hayes gelesen habe. Dennoch ist es mir noch gut im Gedächtnis. Es gibt wenige Bücher die es schaffen, dass der Leser bei so einer emotionalen Geschichte gestärkt herausgeht.
Rabbit schafft es nämlich trotz der Erkrankung die Menschen in ihrem Umfeld auf den richtigen Weg zueinander zu bringen. Sie stärkt ihre Kinder, damit sie ohne sie gut klar kommen.
Manchmal dachte ich, dass klappt in der Realität nicht. In dem Umfang wie beschrieben sicher nicht, aber wenn man den Grundgedanken verstanden hat, nämlich das es darauf ankommt gemeinsam weiterzumachen, macht dies doch Hoffnung.
Die Autorin hat noch weitere Bücher geschrieben. Ein weiteres kenne ich ebenfalls und auch dies hat mir gut gefallen.

KerstinT

Beiträge 43
25.12.2017

Schön und berührend

Mia „Rabbit“ Hayes liegt im Sterben. Allerdings ist sie erst 40 Jahre alt. Rabbit hat Krebs im Endstadium. In diesem Buch erlebt der Leser ihre letzten Tage, die sie im Hospiz verbringt. Während dieser Zeit denkt Rabbit viel über die Vergangenheit nach und so erlebt der Leser diese ebenfalls mit.

Dieser Roman ist gut und schön geschrieben. Im Laufe der Handlung kommen alle Protagonisten zu Wort und sie wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wirken real. Jeder hat eine kleine Eigenart, was sie sehr sympathisch macht. Die Handlung dreht sich um die im Hospiz liegende Rabbit. Ihre gesamte Familie ist bei ihr und begleitet sie auf ihrem letzten Weg. Das Hauptthema dieses Buches ist Sterben. Die noch junge Rabbit leidet an Krebs und muss nun ihre geliebte Familie und vor allem ihre 12-jährige Tochter allein lassen. Diese wächst sowieso schon ohne Vater auf. Doch man merkt schnell, dass Juliet, Rabbits Tochter, durch den Tod ihrer Mutter dennoch niemals allein sein wird.
In diesem Buch geht es um noch einen weiteren Todesfall. In Rabbit Rückschauen geht es um ihre Jugend, als ihr Bruder und dessen Freunde eine Band hatten, bis ihr Sänger schwer erkrankte. Die Mischung aus aktueller Handlung und Rückblicken in die Jugend und auch in die nahe Vergangenheit ist der Autorin wunderbar gelungen. Meist endete ein Kapitel auch mit einem kleinen Cliffhanger. Dieses Buch enthält viel Traurigkeit, aber auch immer wieder witzige und positive Stellen. Er war eine sehr gute Mischung!
Sehr gefallen hat mir, dass man sich selbst als Leser in diese Familie sehr wohl fühlt. Man spürt die Liebe zwischen den einzelnen Charakteren und ihre Verbundenheit.
Alles in allem hat mir dieser Roman sehr gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Sternen.

rainbowly

Beiträge 7
11.08.2017

Anna McPartlin erzählt in "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" die berührende Geschichte von einer Familie die ihre Tochter, Schwester, Tante, Freundin und Mutter bis zu ihrem letzten Tag begleitet.
Rabbit hat Krebs im Endstadium und verbringt ihre letzten Tage in einem Hospiz. Zuerst will ihre Familie die Hoffnung nicht aufgeben, doch als alle erkennen, dass keine Behandlung mehr möglich ist, rückt die Familie zusammen und erlebt die letzten Tage gemeinsam. Sie lachen, weinen und leben gemeinsam!
Die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Eigentlich erzählt jede Hauptfigur ihre Geschichte. An die vielen Wechsel zwischen den Personen muss man sich gewöhnen, aber es gibt einem einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt jedes einzelnen Familienmitglieds und so leidet man richtig mit ihnen in der aktuellen Situation. Auch in der Zeit springt die Erzählung immer wieder hin und her, denn jeder Charakter erzählt auch aus seiner Vergangenheit und als "Nebenhandlung" (dieser Begriff wird der Geschichte überhaupt nicht gerecht, da sie wirklich sehr ergreifend ist, aber mir fällt gerade kein besserer dafür ein) wird aus Rabbits Jugend erzählt.
Die Familie Hayes nimmt alle mit offenen Armen auf und hat immer ein hörendes Ohr, sodass man sich schnell fast wie ein Mitglied der Familie fühlt. Man leidet schrecklich mit und die Taschentücher sollten auf jeden Fall in Reichweite stehen. Trotzdem schafft es Anna McPartlin, dass das Buch einen nicht runterzieht. Es gibt auch Momente zum schmunzeln, zum hoffen und zum genießen! Ein echtes Wechselbad der Gefühle!
Manchmal war mir in Dialogen nicht klar, wer spricht und die Unterteilung in Tage, nummerierte Kapitel UND Namen war auch ein wenig überflüssig. Doch das tut der Geschichte nicht den geringsten Abbruch. Die Seiten fliegen nur so dahin, dass so etwas kaum auffällt.
Absolute Empfehlung für alle, die gefühlvolle Geschichten lieben!

Gurkenhals

Beiträge 25
21.02.2017

Ein wundervoll berührendes Buch. Es hallt noch lange nach. Der Zusammenhalt der Familie und Freunde in der Not beeindruckend. Das wünscht sich wohl jeder. Die einzelnen Figuren sind sehr sympathisch. Die Kraft von Rabbit Hayes die sie aus der Liebe ihrer Familie schöpft......
Ich werde dieses Buch nicht das letzte Mal gelesen haben...

Hätte gern noch einen zweiten Teil um zu sehen wie es mit der Tochter die jetzt bei Rabbits Bruder lebt weitergeht.

heidi_sturmnoren

Beiträge 4
24.10.2016

Anna McPartlin hat mit "Die letzten Tage des Rabbit Hayes" ein wunderschönes Buch geschrieben, eine Geschichte über die krebskranke Mia, die alle nur Rabbit nennen, und über ihre wunderbare Familie. Eine Geschichte über Zusammenhalt, Liebe und Freundschaft, aber auch über Krankheit und Tod, die aber durch die positive Grundstimmung und durch den humorvollen Passagen fast in den Hintergrund gedrückt werden.

Rabbit hat nur noch neun Tage zu leben, und sie verbringt diese in einem Hospiz. Die Story pendelt zwischen Gegenwart und Vergangenheit - Rabbit träumt über ihre Kindheit, über ihre große Liebe, Johnny. Ihre Eltern Molly und Jack und ihre 12jährige Tochter Juliet sind bei ihr, alle hoffen noch auf ein Wunder, obwohl eigentlich schon am Anfang des Buches klar ist, dass Rabbit den Kampf gegen Krebs verloren hat.
Es ist ein trauriges und berührendes Buch, welches man mit einer großen Packung Taschentücher lesen sollte, aber es bringt die Leser auch zum Lachen. Damit ist es für mich eines der Werke, an welche ich mich immer erinnern werde - es hat mich tief berührt, ohne nur traurig zu machen.
Fünf Punkte auch für Anna McPartlins Schreibstil und Sprache, die sehr authentisch ist.

claudi2204

Beiträge 5
18.09.2018

    Dieses Buch hat mich wie kein zweites bewegt. So viele Emotionen habe ich noch nie während des Lesens eines Buches empfunden.

    Ich konnte mich sofort in Rabbit, aber auch in jedes einzelne Mitglied ihrer Familie hineinversetzen und alle Für und Wider verstehen und nachvollziehen. Dennoch habe ich auf einer Seite gelacht und auf der nächsten bittere Krokkodilstränen vergossen.

    Anna McPartlin hat ein wahres Meisterwerk mit diesem Buch erschaffen, dass den Leser beim aufmerksamen Lesen auch nach Beendigung des Buchen noch eine Weile beschäftigt.

    Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der mal wieder ein Buch wirklich verschlingen will und dabei von einem Gefühl ins nächste rollt.

    adorable.Books

    Beiträge 6
    29.08.2018

      Beschreibung:


      Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt. Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ... Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.





      Meinung:

      Ich habe das Buch nur so verschlungen. Es ist wunderschön geschrieben und ich konnte mich auch sehr in die ganzen Charaktere hineinversetzen. Es war schön etwas vom ganzen Leben von Rabbit Hayes zu erfahren. Man hätte vielleicht etwas mehr abgrenzen können was Vergangenheit und Gegenwart anging, aber das brachte der tollen Geschichte keinen Abbruch. Ich konnte alles gut nachvollziehen und die Story war gut durchdacht und ohne Fehler. Man hat genau die Hoffnung der Eltern nachvollziehen können. Rabbit wurde unglaublich stark und kämpferisch dargestellt. Dieser Familienzusammenhang war einfach nur toll. Natürlich gab es im Buch auch Stellen an denen man lachen konnte und das macht doch ein gutes Buch aus.
      Ich liebe das Buch einfach, auch wenn ich Rotz und Wasser geheult habe. Das beste Buch, dass ich je gelesen habe.

      Knorki

      Beiträge 6
      03.08.2018

        „Als alle nach Hause gegangen waren, lag Rabbit still im Bett und versuchte, mit ihrem bevorstehenden Tod ins Reine zu kommen. Sie war nicht wütend, nicht einmal frustriert. Sie hatte weder Angst, noch war sie beunruhigt. Nicht verbittert und nicht rachsüchtig. Sie war nur traurig, die Menschen verlassen zu müssen, die sie am meisten liebte, vor allem ihre Tochter. Sie hatte lange gekämpft, aber sie wusste, dass der Kampf jetzt vorbei war.“ (S.257)

        Inhalt:

        Mia „Rabbit“ Hayes ist gerade einmal 40 Jahre alt, als sie ins Hospiz geht um zu sterben. Sie hat Brustkrebs im Endstadium, ihr bleiben nur noch wenige Tage. Ihre Familie, allen voran ihre kleine Tochter Juliet, und Freunde weichen kaum eine Sekunde von ihrer Seite und stehen ihr in dieser schweren Zeit bei.

        Meine Meinung:

        Dieses Buch sollte man wirklich in Ruhe lesen. Vielleicht mit einem heißen Kakao auf dem Sofa oder im Garten in der Hängematte. Auf jeden Fall aber mit einer Packung Taschentücher in Reichweite. Denn die Geschichte über Rabbits letzte Tage im Hospiz, im Kreise ihrer Liebsten, voll mit Liebe und schönen Erinnerungen, trifft den Leser direkt ins Herz.

        Die Tage, die Rabbit im Hospiz verbringt, werden abwechselnd aus verschiedenen Sichten geschildert. Aus ihrer eigenen, sowie aus der ihrer Tochter, ihrer Mutter und ihrer zwei Geschwistern, und auch ihrer besten Freundin Marjorie. Dadurch lernt man nicht nur Rabbit gut kennen, sondern man erfährt auch hautnah, was in den Menschen, die sie lieben, vorgeht.
        Doch das Buch spielt nicht nur in der Gegenwart. Hin und wieder gibt es Rückblenden in Rabbits Jugend, in denen man Rabbits erste und einzige große Liebe Johnny kennenlernt und ihre gemeinsame Geschichte erfährt.

        Mia Hayes, die von allen liebevoll Rabbit genannt wird, ist eine bewundernswerte junge Frau, die man einfach mögen muss. Sie ist stark und unabhängig, hat ihren eigenen Kopf und vertritt ihre Meinung, auch wenn sie damit hin und wieder aneckt. Rabbit hat eine 12jährige Tochter, Juliet, die sie über alles liebt. Sie ist alleinerziehend und versucht so gut wie möglich für sie da zu sein, auch wenn ihr das durch die Krankheit nicht immer leicht fällt. Durch den Krebs ist Rabbit nicht mehr sie selbst, doch in manchen Augenblicken blitzt die humorvolle, lebenslustige Frau, die sie vorher war, durch, die einen zum schmunzeln und lachen bringt. Ich habe sie in mein Herz geschlossen und mit ihr gemeinsam gekämpf, gelitten und geweint.

        Neben Rabbit, Rabbits Eltern und Geschwistern und ihrer besten Freundin lernt der Leser auch ihre Tochter Juliet kennen. Sie ist wirklich süß und für ihre 12 Jahre schon sehr erwachsen. Aufopfernd und liebevoll kümmert sie sich um Rabbit und übernimmt dabei selbst oft die Mutterrolle. Juliet glaubt noch immer fest daran, dass ihre Mutter den Kampf gegen den Krebs gewinnen wird, und sie will sich (verständlicher Weise) nicht eingestehen, dass sie ihre Mutter bald verlieren wird. Für ihre Mutter versucht Juliet stark zu sein, doch eigentlich ist sie voller Trauer, Verzweiflung und Sorge. Genauso wie der Rest Rabbits Familie. Es ist wirklich schön und gleichzeitig traurig zu sehen, wie sehr sie mit Rabbit mitleiden, um sie kämpfen, nichts unversucht lassen, für sie da sind und versuchen, ihre letzten Tage so schön wie nur möglich zu machen.

        Anna McPartlin hat mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ eine wunderschöne und zugleich unendlich traurige Geschichte geschrieben. Realistisch, authentisch und mit wundervollen Charakteren. Über Trauer, Schmerz und die große Liebe. Die Diagnose Krebs kann das Leben zerstören, aber es lohnt sich zu kämpfen, so lange es nur geht.

        Mein Fazit:

        Eine wundervolle, traurige Geschichte über eine starke, bewundernswerte, liebevolle Mutter, deren Leben viel zu früh endet. Ich habe selten ein so emotionales, mitreißendes Buch gelesen, das mich selbst zu Tränen gerührt und stark mitgenommen hat. „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ist ein echter Schatz, den ich nur jedem ans Herz legen kann.

        Morle

        Beiträge 4
        07.07.2018

          *"Alles, was ich möchte, ist, dass ihr offene Worte findet, dass ihr lacht, Geschichten erzählt und mich in guter Erinnerung behaltet.*" Zitat S. 438


          Wer möchte nicht so in Erinnerung bleiben? Was ist wenn man weiß man hat nur noch neun Tage Zeit alles zu regeln und zu klären? Neun Tage in denen man so viel wie es geht mit der Familie verbringen möchte. Neun Tage Zeit um sich mit dem Gedanken ab zu finden nicht mehr auf dieser Welt zu sein. Ein Roman welchen man gelesen hab muss. So viele Emotionen und auch Gedanken die einen überkommen wenn man es liest.

          Ein absolutes Muss

          Babylu

          Beiträge 6
          21.06.2018

            Dieses Buch war mal was ganz anderes. Rabbit Hayes liegt im Sterben,hat dennoch soviel Kraft und Humor...
            Dennoch muss ich sagen war es nichts für schwache Nerven. Es ging mir persönlich ziemlich nah und ist kein Buch zum schnell weglesen.

            maraAngel2107

            Beiträge 21
            04.06.2018

              Ein Buch welches mich total gefesselt hat und eines der besten was ich bisher gelesen habe.
              Mia (Rabbit Hayes) hat eine 12-jährige Tochter, Juliet, und erfährt das sie Brustkrebs hat. Ihr wird eine Brust abgenommen und scheint geheilt. Bis er wiederkommt und gestreut hat. Nun ist sie im Hospitz, zum sterben, ihrer Tochter mag sie es nicht sagen, aus Angst, das diese das Gefühl hat ihre Mutter lässt sie im Stich. Ihren Vater kennt sie nicht, doch alle, ihre ganze Familie und auch Rabbit selbst unterschätzen das Mädchen, diese weiß schon längst das ihre Mutter nicht mehr nach Hause kommen wird, und sagt wie alle anderen auch nichts. Alle klammern sich an die Hoffnung, das es vielleicht doch noch gut wird.
              Ein unglaublich schönes Buch mit einer traurigen Geschichte, die jedoch zeigt, wie sehr Familie zusammen halten kann und auch muss, gerade wenn ein junger Mensch, hier die jüngste Tochter von Molly und Jack im sterben liegt und keiner will es so wirklich wahr haben. Mir hat dieses Buch unglaublich gut gefallen, es hat mich auch nachdenklich gemacht und es zeigt wie schnell sich ein Leben ändern kann, das Leben vieler, einer ganzen Familie. Und man sollte wirklich heute leben und nicht immer in der Zukunft und später wenn ich dann Zeit habe, mache ich dies und jenes, nein jetzt leben, denn so schnell kann etwas zu Ende sein, das hat sicherlich jeder auch schon einmal im Leben erfahren.
              In diesem Buch wird das Leben von der kleinen Mia (Rabbit) Hayes erzählt, von Kindes an bis heute, wie sie mit ihrem Bruder Davey und ihrer Schwester Grace groß geworden ist, immer das Nestäckchen und von allen geliebt, manchmal auch genervt von ihr. Ihr Bruder hat in einer Band gespielt und hier ist Johnny, in den Rabbit verliebt ist, der um einiges älter ist und trotzdem hängt sie an ihm wie eine Klette. Bis ihm später ein sehr heftiges Schicksal zusetzt. Ihren Johnny hat sie bis heute nicht vergessen und es ist schön, wie erzählt wird von dieser "Liebe" und das Gefühl das es nach dem Fortgehen von dieser Erde nicht zu Ende sein wird.
              Ein sehr empfehlenswertes Buch, ich bin sehr dankbar das ich es im Rahmen eines "Wanderbuches" habe lesen dürfen. Es wäre schade wenn man diese Geschichte verpasst und ich glaube sie ist etwas für Jedermann, stimmt nachdenklich und traurig und trotzdem gibt es Hoffnung. Ich werde es sicher zu gegebener Zeit einmal verschenken.

              buchzauber

              Beiträge 21
              03.06.2018

                Lange Zeit habe ich das Buch nicht lesen wollen, weil mir die Geschichte zu traurig vorkam und ich bei Hypes immer sehr skeptisch bin. Viel zu oft gehe ich dann mit zu großen Erwartungen ran, die dann oft enttäuscht wurden. Hier war das ganz und gar nicht der Fall. Die Geschichte brachte mich zum Lachen und zum Weinen. Von Rabbit kann man sich eine dicke Scheibe abschneiden...

                Der Schreibstil ist flüssig, angenehm zu lesen und auch das Cover hat mir sehr gut gefallen. Ein rundum gelungenes Buch, welches ich gerne empfehle!

                Jackdeck

                Beiträge 44
                27.05.2018

                  Mia Hayes, genannt Rabbit, erkrankt an Brustkrebs. Obwohl es gut aussieht und der Krebs besiegt scheint, findet sie sich in einem Hospiz wieder. Der Krebs hat gesiegt. Ihr bleiben nur noch wenige Tage, um sich von ihrer Familie zu verabschieden - und ihre Familie sich von ihr.
                  Zu ihrer Familie gehören ihre 12-jährige Tochter Juliett, ihre Eltern Molly und Jack, ihre Schwester Grace, ihr Bruder Davey und ihre Neffen.
                  Aber auch Rabbits engste Freundin Marjorie gehört zur Familie.
                  In dieser wunderbaren traurigen und doch hoffnungsvollen Geschichte über Liebe, das Leben, die Familie und den Tod werden die letzten 9 Tage von Rabbit und ihrer Familie erzählt.
                  Die Autorin Anna McPartlin verarbeitet ein Stück ihrer eigenen Geschichte. Auch sie musste sich im Alter von 11 Jahren von ihrer Mutter trennen, die an MS erkrankt war.
                  Alle Charaktere wachsen einem sofort ans Herz, jeder ist ganz anders, geht anders mit der Trauer und dem Abschied um und dennoch kann man als Leser mit jedem einzelnen mitfühlen.
                  Die Familie Hayes ist äußerst liebenswert. Es wird gestritten, geliebt und viel gelacht.

                  Melli B.

                  Beiträge 22
                  08.04.2018

                    Muss man sich so ein Herz-Schmerz-Buch wirklich antun?!? JA man MUSS!
                    Eine Frau, die nur noch 9 Tage zu leben hat nimmt einen mit auf ihre letzte Reise.
                    Durch den klaren Schreibstil fühlt und leidet man schnell mit Rabbit und ihrer Familie mit.
                    Ich habe viele Tränen in meinem Liegestuhl vergossen und musste immer wieder eine Lesepause einlegen.
                    Am Ende musste ich meine Lieben fest in den Arm nehmen und drücken! Den eins lehrt uns Rabbit: Familie ist das Wichtigste was wir in unserem Leben haben!

                    Nele2505

                    Beiträge 31
                    04.04.2018

                      Wow, was für ein wundervolles Buch! Eine Geschichte, die ans Herz geht und zeigt, dass man sein Leben jeden Tag genießen sollte. Es kann schneller vorbei sein, als man sich bewusst ist.
                      Der Roman ist eine Geschichte mit Tiefgang, es geht um Liebe, Loslassen, Zusammenhalt und Freundschaft. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Für mich persönlich ist es jetzt schon das Lesehighlight des Jahres!

                      Nadine135

                      Beiträge 50
                      20.03.2018

                        Dieser Roman ist an Emotionalität kaum zu überbieten.
                        Es bleiben nur noch wenige Tage zum Leben und diese werden mit Leben gefüllt.
                        So traurig und doch lebensbejahend.
                        Taschentücher dürfen beim Lesen nicht fehlen.
                        5 Sterne von mir

                        Naddel81

                        Beiträge 9
                        09.03.2018

                          Anna McPartlin schafft es mit ihren Büchern immer wieder, sehr starke Gefühle beibiegen Lesern zu wecken!
                          Diese Buch berührt besonders und man vergießt einige Tränen und muss trotzdem immer wieder Lachen. Es ist eben ihr ganz eigener Schreibstil!
                          Man wünscht keinem, in diese Situation zu kommen, in der Rabbit steckt! Wieviel Kraft sie hat, alle auf einen guten Weg zu bringen, ganz erstaunlich.

                          Sehr tolle Geschichte, sehr berührend

                          Jules

                          Beiträge 32
                          18.10.2017

                            "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" war das zweite Buch, das ich von Anna McPartlin gelesen habe.

                            Es ist ein sehr emotional aufwühlendes Buch, das aber ein wenig durch Rückblenden in die Kindheit aufgelockert wird.

                            Der Schreibstil war gewohnt gut und flüssig zu lesen.

                            Besonders gut hat mir auch das dunkle Cover mit den bunten Blumen gefallen.

                            Blümchen

                            Beiträge 49
                            17.10.2017

                              Mein erstes Buch von Anna Mc Partlin und es hat mich direkt absolut in den Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
                              Ein sehr schwieriges und ergreifendes Thema wird in diesem Buch aufgegriffen. Normalerweise traue ich mich an solche Themen eher weniger ran, da mir diese Geschichten immer sehr nahe gehen.
                              Dieses Buch hat mich allerdings vom Cover total fasziniert und angesprochen so dass ich es mir gekauft habe.
                              Eine junge Frau hat Krebs. Sie ist eine Kämpferin und hat die Krankheit schon einmal besiegt. Aber der Krebs kommt zurück und es scheint aussichtslos. Der Krebs hat gestreut und der Arzt gibt ihr nur noch wenige Wochen. Ein Schock für alle – allerdings geht jedes Familienmitglied anders damit um.
                              Auf den ersten Seiten ist es schon sehr ergreifend. Rabbit schreibt im ersten Kapitel wie sie die Diagnose Krebs bekommen hat und ist noch kämpferisch, will die Krankheit besiegen und für ihre Tochter da sein. Doch schon gleich im nächsten Kapitel schaut alles anders aus. Die Krankheit ist zurück und das schlimmer als befürchtet. Rabbit liegt im Sterben.
                              In Rückblicken lernt man Rabbit kennen, erfährt von ihrer Jugend und lernt auch die Familie ein wenig kennen. Sie alle sind durch ein liebevolles Band verbunden und immer füreinander da.
                              Die Familie wird sehr liebevoll beschrieben man fühlt und leidet mit.

                              Wolly

                              Beiträge 5
                              06.09.2017

                                Inhalt:
                                Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt. Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ... Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.

                                Meinung:
                                Die letzten Tage von Rabbit Hayes ist ein Roman der gleichermaßen eindrücklich von Verlust und Liebe schreibt. Selten bin ich beim Lesen bisher so durch eine Achterbahn der Gefühle gegangen, wie bei diesem Buch. Die Autorin schafft es, das schwere Thema Tod so gefühlvoll und reich an Humor zu verpacken, das ich nicht wusste ob ich lachen oder weinen sollte. Gerade die Liebe zwischen den Figuren hat mich unheimlich berührt. Ein bunt zusammen gewürfelter Haufen aus tatsächlichen Familienmitglieder und gefühlter Verwandschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eins ist ihnen aber gemein, nämlich die ausgepräge Zuneigung zu Rabbit und zu Einander. Einfach ein toller Haufen, den man jedem Menschen nur so wünschen kann.
                                Neben den großen Gefühlen gibt es zwar auch recht viel alltägliches Geplänkel, aber das ist gut so. Denn genau das ist es, was das Leben ausmacht. Momente, die nur für einen selbst von Bedeutung sind und für Aussenstehende belanglos erscheinen mögen. Sie lassen das Buch authentisch wirken und verleihen ihm den besonderen Charakter. Gerne auch mal derb beschreibt die Autorin die Jahre seit Rabbits Kindheit und die Veränderungen, die ein Leben nun mal mit sich bringt. Die großen und kleinen Freuden, aber auch Abschied, Schmerz und Misserfolge. Das spiegelt sich so auch auf dem Cover wieder. Bunte Blumen auf schwarzem Grund, was ich sehr passend finde.

                                Fazit:
                                Insgesamt ist das Buch die lange Reise, eines viel zu kurzen Lebens, das mich etwas sprachlos aber auch hoffnungsvoll zurücklässt und mich sehr beeindruckt hat.
                                Eine klare Leseempfehlung.

                                november2014

                                Beiträge 9
                                31.08.2017

                                  Die letzten Tage von Rabbit Hayes von Anna McPartlin
                                  Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
                                  Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
                                  Ersterscheinung: 20.03.2015

                                  Inhalt:
                                  Rabbit Hayes liegt nach einen langen Kampf gegen ihren Krebs im Sterben. Neun Tage bleiben ihr noch um sich von ihrer 12-Jahre alten Tochter zu verabschieden und zu klären wo diese in Zukunft leben wird. Eltern, Geschwister und Freunde begleiten sie durch diese schwere Zeit bis zum Schluß.

                                  Meine Meinung:
                                  Ich fande die Geschichte um Rabbit Hayes emotional und berührend. Für mich war alles sehr realistisch dargestellt und ich konnte mich ich fast in alle Personen hineinversetzten. Der Streibstil der Autorin war super zulesen und ich persönlich fand es gut das immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart gependelt wurde. Hat es für mich nicht langweilig gemacht. Gerne hätte ich noch mehr aus Rabbits Vergangenheit erfahren. Mir waren alle Charaktere sehr symphatisch, vorallem Juliet, Rabbits Tochter hat es mir angetan. Sie war die ganze Zeit so stark und hat ihrer Mutter geholfen wo es nur ging. Mir hat es so leid getan als ihr endlich bewusst wurde, dass ihre Mutter sterben wird. Trotz des traurigen Themas, gab es doch die ein oder andere Stelle an der ich Lachen musste.

                                  Mein Fazit:
                                  Das Buch ist bestimmt nicht jedermann Sache aber mir hat es sehr gut gefallen und kann es somit nur weiterempfehlen.

                                  Gina1627

                                  Beiträge 7
                                  30.08.2017

                                    Mein Buchhighlight des Jahres
                                    Wie der Buchtitel schon aussagt, erleben wir beim Lesen die letzten Tage von Rabbit Hayes mit. Anna Mc Partlin erzählt uns auf fesselnde Weise die Familiengeschichte von Rabbit und wie sie selber und ihre geliebten Mitmenschen mit ihrem baldigen Tod umgehen.
                                    Die Autorin schreibt in einem flüssigen, modernen und schnell lesbaren Stil. Sie läßt uns auf eine sehr emotionale und gleichzeitig auch humorvolle Weise mit an dem Leben der Familie Hayes teilnehmen. Der Reiz dieses Romans liegt in dem ständigen Wechsel der Erzählungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und den verschieden Protagonisten, die wir dadurch kennenlernen. Vom ersten Moment an fühlt man sich selber als dazugehörig.
                                    In die Rolle von Molly, der starken Mutter von Rabbit und Fels in der Brandung für ihre ganze Famile, kann man sich direkt hineinversetzen. Mit Jack, ihrem Ehemann, versucht sie verzweifelt noch einen Ausweg für Rabbit zu finden. Ob es nun um die Möglichkeit geht, dass ihre Tochter noch an einer Versuchsreihe für neuartige Medikamente teilnehmen kann oder zuletzt aus lauter Verzweiflung noch die Hoffnung auf einen Wunderheiler gesetzt wird.
                                    Davey und Grace, Rabbits Geschwister sind einem auf Anhieb sympathisch und deren Lebensgeschichte lebendig und interessant geschrieben.
                                    Juliet, Rabbits Tochter, ist am Anfang noch ahnungslos oder will es nicht wahrhaben, dass ihre Mutter bald sterben wird. Durch ein Verplappern ihres Cousins erfährt sie schließlich das Unfassbare. Was wird anschließend aus ihr? Bei wem soll sie nach dem Tod ihrer Mutter bleiben?
                                    Und dann ist da noch Jonny. In Rabbits Dämmerzustand, der durch die Medikamente verursacht wird, lernen wir aus der Vergangenheit auch noch Jonny und dessen Band Kitchen Sink kennen. Er ist ihr Schwarm und große Liebe, seit sie 12 Jahre alt ist. Beide verbindet eine sehr schöne aber auch traurige Geschichte, bei der ich am Ende schon sehr ergriffen war.
                                    Alles in allem, war es ein wunderschönes mit Emotionen geschriebenes Buch.
                                    Die Autorin hat mich mit dieser Geschichte voll überzeugt und das Buch erhält von mir die volle Punktzahl.

                                    Suselovesbooks

                                    Beiträge 8
                                    05.08.2017

                                      Bei diesem Buch habe ich soviel geweint, nicht weil es schlecht war, sondern weil die Geschichte so unsagbar traurig war. Man braucht also gaaaaanz viele Taschentücher. Schön war es dennoch. Sehr gut geschrieben und flüssig zu lesen. Tolle Charaktere. Unbedingt lesen!!

                                      Igela

                                      Beiträge 19
                                      20.07.2017

                                        Mia (Rabbit!) Hayes hat Krebs im Endstadium. Ihre Mutter Molly bringt sie zum Sterben in ein Hospiz. Dort muss die Familie Abschied nehmen von ihr und von der in bunten Farben ausgemalten Zukunft . Zudem müssen Bruder Davey, Schwester Grace und die Eltern organisieren , bei wem die 12 jährige Tochter von Rabbit, Juliet ,nach dem Tod der Mutter leben wird. Doch zuerst muss Juliet über die ausweglose Situation und die nahende Trennung informiert werden...

                                        Selten hat mich ein Buch so berührt wie die Geschichte von Rabbit. Fassungslos über das Leid, das dieses sympathische irische Familie trifft , konnte ich gar nicht anders als mitfühlen und mitleiden.
                                        Der Gedanke: was wäre wenn ....war und ist tief in meinem Kopf verwurzelt.
                                        Ich habe mit Rabbit mitgefühlt beim Abschied nehmen von ihren Lieben . Ich stand neben ihrem Bett, als sie die Zukunft ihrer Tochter anspricht. Ich habe geweint, als ihr Vater Jack nach langem Leugnen einsehen musste, dass Rabbit sterben wird. Ich habe mitgelitten , als sie vor Schmerzen kaum noch sprechen konnte.

                                        Mir hat sehr gefallen, dass nicht die medizinischen Handlungen und der Krebs im Vordergrund standen, sondern die Familie, die liebt, lacht, streitet und sich wieder versöhnt.

                                        Die Geschichte ist im Wechsel im "Jetzt" , die letzten Tage von Rabbit im Hospiz, und in der Vergangenheit , als Rabbit in dieser liebevollen, irischen Familie gross geworden ist, beschrieben.
                                        Die Autorin hat es geschafft, die Protagonisten so zu charakterisieren, dass sie einem ans Herz wachsen . Zudem wurden sie so realistisch beschrieben, dass man glaubt, sie gekannt zu haben.

                                        Die Geschichte von Rabbit ist tieftraurig, berührend, so manches mal witzig , emotional ohne kitschig zu sein , macht nachdenklich und dankbar für jeden Tag in Gesundheit , den man erleben darf!

                                        Its me

                                        Beiträge 71
                                        08.07.2017

                                          Wieder einmal ein sehr berührendes Buch welches mich tief bewegt hat. Der starke Zusammenhalt dieser Familie, in dieser traurigen Situation, hat mich sehr beeindruckt .Und auch wie Mia Hayes mit ihrer Situation umgeht - allen Respekt. Das Buch macht einem wieder einmal klar dass man das Leben genießen soll und wie wertvoll jeder einzelne, unbeschwerte Tag ist.
                                          Bei diesem Buch musste ich des öfteren eine Träne verdrücken aber trotz allem kam auch manchmal ein Lächeln auf meine Lippen.

                                          ostseedeern

                                          Beiträge 27
                                          05.07.2017

                                            Taschentücher nicht vergessen. Ich glaube, bei diesem Buch bleibt kein Augen trocken. Trotzdem erzählt Anna McPartlin die Geschichte so herzerwärmend, dass man gar nicht darum herum kommt, sie zu lesen.

                                            karinw314

                                            1 Beitrag
                                            26.06.2017

                                              Faszinierendes Thema und toll geschrieben.
                                              Dieses Buch hat mein Herz im Sturm erobert.
                                              Als Mutter konnte ich mit der Protagonistin mitfiebern.
                                              Klare 5 Sterne von mir.
                                              Love it :-)
                                              Die anderen Bücher von der Autorin habe ich noch nicht gelesen, das ganz neue habe ich angefangen. Es gefiel mir aber nicht so gut wie dieses.
                                              Die Sprache der Autorin gefällt mir in diesem Buch besonders gut.

                                              Bambisusuu

                                              Beiträge 24
                                              18.06.2017

                                                Der Roman "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" hat die Autorin "Anna McPartlin" mit viel Gefühl geschrieben. In diesem Buch handelt es von einer Frau, die Krebs hat und in ihren letzten Augenblicken über die schönen Erinnerungen des Lebens denkt.


                                                Rabbit Hayes ist eine Mutter, die nur noch neun Tage zu leben hat. Doch was macht man dann? Neun Tage, um an die schönsten Erinnerungen zu denken. In neun Tagen, das Leben revue passieren lassen. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Jeden Tag die Familie nochmal zusehen, um Abschied zu nehmen. Eine Tochter, die noch nicht weiß, dass man bald gehen wird... einfach emotional!

                                                Dieses Buch wurde großartig geschrieben. Der Roman hat eine besondere und einzigartige Handlung. Durch eine Krankheit wird das Leben von Rabbit Hayes komplett verändert. Doch sie hat so eine tolle Familie, die auch in dieser schwierigen Zeit immer bei ihr bleibt.

                                                Das Buch ist in neun Tage eingeteilt, somit weiß man, wie lange die Hauptprotagonistin zu leben hat. Jeder Abschnitt der Erlebnisse berührt einen und bringt einen zur Gänsehaut.

                                                Die Personen wurden so schön und ausführlich beschrieben, dass man wirklich in die Geschichte eingetaucht ist. Im Laufe der Geschichte sieht man wie die Familie unter der Krankheit leidet, besonders Rabbits Tochter weiß zu Anfang von nichts und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwer das sein muss plötzlich seine Mutter zu verlieren.

                                                Auch die Erlebnisse in der Vergangenheit werden toll beschrieben. Von Rabbits Ehe bis hin zur Geburt ihrer Tochter erlebt man so viele schöne Vergangenheitsmomente der Familie. Jeder dieser Moment wirkt so glücklich, doch trotzdem weiß man leider wie es ausgeht...

                                                Das Ende war für mich am Emotionalsten, da konnte ich mich wirklich nur zusammenreißen, nicht gleich in Tränen auszubrechen.

                                                Ein toller Roman, der über die Schattenseiten des Lebens erzählt, aber trotzdem zeigt, dass egal wie es endet, dass Leben wundervoll ist! Großartiges Buch, anders kann man es nicht sagen!

                                                Lienne

                                                Beiträge 11
                                                13.06.2017

                                                  Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.
                                                  Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ...
                                                  Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.

                                                  Meine Meinung:
                                                  Dieses Buch ist voller Emotionen, es ist nicht nur traurig und fördert Tränen zutage, sondern bringt den Leser auch zum Schmunzeln, ja sogar zum Lachen. Es ist ein Buch voller Tiefgang über die Vergangenheit von Rabbit und die Geschichten der Familienmitglieder und über ihren Kampf. Es beschert Gänsehautmomente und ist einfach unvergleichlich!

                                                  Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass die Seiten nur so dahinfliegen und man das Buch nicht aus der Hand legen mag, obwohl man ahnt, wohin es einen führen wird.

                                                  Die Charaktere sind perfekt! Sie hätten dem wahren Leben entsprungen sein können. Eine wirklich tolle Familie, jede Person mit ihrer eigenen Geschichte und mit viel Persönlichkeit. Sie wachsen einem sehr stark ans Herz und man fiebert mit ihnen mit.

                                                  Der Perspektivenwechsel gefällt mir sehr gut! Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, jeder Charakter zeigt somit, wie er selbst damit umgeht und wie es ihm überhaupt geht.

                                                  Fazit:
                                                  Dieses Buch ist wundervoll. Zum Lachen und zum Weinen - voller Emotionen, hat es mich sehr stark zum Nachdenken angeregt: Genießt das Leben in volle Zügen, solange ihr es könnt!. Legt euch Taschentücher bereit, denn ihr werdet sie brauchen und lest dieses wunderbare Buch. Absolute Leseempfehlung!

                                                  lesebegeistert

                                                  Beiträge 29
                                                  23.05.2017

                                                    Ein total trauriges Buch, sehr gefühlvoll ! Aber Achtung Liebe Leser!!! Taschentuch-Alarm ist hier garantiert. Für alle Fans von "Ein ganzes halbes Jahr", oder Autoren wie Spielman, Ahern oder Cramer.

                                                    Bücher-Mops

                                                    Beiträge 7
                                                    22.04.2017

                                                      Manchmal wähle ich Bücher aus, von denen ich schon weiß, dass sie mich zum Weinen bringen werden. Manchmal brauche ich sowas - wie einen kitschigen Liebesfilm, evtl. mit tragischem Ende sehen. Als ich die Inhaltsangabe zu "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" las, war mir klar, dass das Buch nicht ohne Tränen beenden werden kann. Und so kam es auch.

                                                      Anna McPartlin hat eine schöne, bewegende und trotz des traurigen Themas auch recht humorvolle Geschichte geschrieben, die nicht nur die letzten Tage der titelgebenden Protagonistin beschreibt, sondern auch in ihre Vergangenheit springt - zu ihrer großen Liebe Johnny - und in das Leben ihrer Familie, ihrer Tochter, ihren Eltern, Freunden. Viele Stränge werden aufgenommen und finden zusammen.

                                                      Berührend sind natürlich die Szenen im Hospiz (aber auch hier nicht ohne Witz!), in denen die Geschichte auch aus der Sicht der Familienangehörigen beschrieben ist. Dramatisch dabei natürlich die Mutter, die ihre Tochter sterben sieht und die Tochter, die ihre Mutter verlieren wird.

                                                      Auch nachdem ich "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" beendet hatte, trug ich es in Gedanken noch eine Weile mit mir rum. Das Thema Tod ist natürlich kein Leichtes, obwohl es zum Leben dazugehört - dass das Thema auch mit Humor gesehen werden kann, beweist Anna McPartlin mit ihrer bezaubernden Hauptperson Rabbit. Lesenswert!

                                                      Apohexe

                                                      Beiträge 7
                                                      05.04.2017

                                                        Ich bin gerade mit diesem Buch fertig geworden. Sehr emotional und ich habe mit Rabbit wirklich mit gelitten. Es wird oft in die Vergangenheit gesprungen,als Rabbit noch eine Jugendliche war. Ihre große und einzige Liebe war Jonny,der leider auch zu früh verstorben ist. Es ist ein wunderschönes Buch und hat mich sehr bewegt.

                                                        nonchalance

                                                        Beiträge 20
                                                        14.03.2017

                                                          Ein wundervoller und sehr berührender Roman.
                                                          Rabbit Hayes hat Brustkrebs im Endstadium und nur noch wenige Tage zu leben. Diese Tage verbringt sie im Hospiz, umgeben von ihren Eltern, Geschwistern, ihrer Tochter und Freunden. Sie wollen die Hoffnung auf Besserung nicht aufgeben. Doch der Kampf ist aussichtslos, das wissen auch alle. Und so müssen sie langsam Abschied nehmen, von Rabbit und dem alten Leben.
                                                          Selten habe ich so eine berührende, traurige und wunderschöne Geschichte gelesen.

                                                          Vicky

                                                          1 Beitrag
                                                          18.02.2017

                                                            Es war so ein trauriges Buch mit einem so wichtigen aber trotzdem schlimmen Thema.
                                                            Es war ebenfalls sehr berührend und mehr kann ich auch garnicht sagen... es hat mich einfach umgehauen und ich habe einfach so viel geweint... das könnt ihr garnicht glauben.
                                                            Lest es selber falls ihr mit solchen Themen klar kommt, anonymen lasst es lieber.

                                                            Sarah1980

                                                            Beiträge 38
                                                            14.02.2017

                                                              Eine Geschichte aus dem wahren Leben, welche einen vor Augen führt das Leben so gut wie möglich zu genießen und jeden Tag so zu nehmen wie er kommt und das beste raus zu machen. Wer dieses Buch liest benötigt auf jeden Fall Taschentücher in seiner Nähe. Ein bewegender Roman über den Zusammenhalt der Familie. Sehr sehr zu empfehlen.

                                                              Steffi26.

                                                              Beiträge 31
                                                              11.02.2017

                                                                Fünf Sterne - weil man es gelesen haben muss.
                                                                Wer dieses Buch liest braucht Taschentücher. Dennn ab der ersten Seite habe ich weinen müssen. Selten hat mich ein Buch so emotional werden lassen. Trotzdem schaffen es die Figuren und vor allem Rabbit viel Humor einfließen zu lassen. Eine Geschichte über eine bewundernswerte Frau, die alles für die Zunkunft ihrer Tochter tut.

                                                                Legeia

                                                                Beiträge 13
                                                                10.02.2017

                                                                  Mia "Rabbit" Hayes hat Krebs im Endstadium. Einmal hat sie erfolgreich diese Krankheit besiegt, doch nun hat der Krebs gestreut, und sie wird von ihrer Mutter Molly in ein Hospiz gebracht, was nur eines bedeutet: Rabbit hat nicht mehr lange zu leben.
                                                                  Nach und nach nehmen Familienangehörige und Freunde von ihr Abscheid, wobei Rabbits zwölfjährige Tochter Juliet noch nicht ahnt, was ihr bevorsteht. Wo soll sie leben? Und vor allem, wie soll sie ohne ihre liebevolle, kämpferische Mutter aufwachsen?

                                                                  Mit ganz viel Feingefühl beschreibt Anna McPartlin, wie es ist, der Welt Lebewohl zu sagen. Dabei wird in den Rückblenden und den einzelnen Abschnitten, in denen Rabbits Familie in den Fokus rückt, klar, dass sie sich glücklich schätzen kann, solche Menschen um sich zu haben, die alle auf ihre Weise versuchen mit der Trauer zurecht zu kommen, und ihr all die Liebe geben, die sie verdient hat.

                                                                  Bei den Reisen in die Vergangenheit lernt man Rabbits große Liebe Johnny kennen, man sieht, wie Rabbit schon damals ein wagemutiges Mädchen war, das selbst bei einem Sturz in einen Schacht noch lächelnd und winkend herausgezogen wurde. Das alles, diese Eigenschaften, hat sie an Juliet weitergegeben, die sich im Kreise der Familie gut aufgehoben fühlen kann.

                                                                  Zwischen Lachen und Weinen schafft es die Autorin, die Geschichte aufwühlend und an einigen Stellen sogar heiter zu gestalten, was den Leser öfter durchatmen lässt.
                                                                  Doch zum Ende hin wird es immer dramatischer, denn wie schon der Titel besagt, dauert es nicht mehr lange, bis Rabbit gehen muss.

                                                                  Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, weil die Figuren lebendig beschrieben waren. Wer so eine Familie hat, kann sich glücklich schätzen.

                                                                  Dramatik trifft Humor - ein Balanceakt, der hervorragend gelungen ist.

                                                                  5 Sterne.

                                                                  Beiträge 56
                                                                  04.01.2017

                                                                    Der Roman beginnt mit der Fahrt von Mia „Rabbit“ Hayes ins Hospiz. Rabbit ist 42 Jahre alt, hat Krebs im Endstadium und wird sterben, Weder sie noch ihre Angehörigen können die niederschmetternde Diagnose so ganz akzeptieren, nachdem Rabbit den Krebs schon einmal besiegt hatte.
                                                                    Vor allem ihre Mutter Molly klammert sich an das Leben ihrer jüngsten Tochter und sucht weiter nach alternativen Therapien oder kontaktiert Wunderheiler. Vater Jack ist wie betäubt und schafft es anfangs nicht einmal seine sterbende Tochter im Hospiz zu besuchen. Besonders schwer ist es allerdings für die 12-jährige Tochter Juliet, die noch nicht begreift, wie aussichtslos die Situation ist und dass ihre Mutter nie wieder nach Hause kommen wird.

                                                                    Das Buch dreht sich in Gänze um das Abschiednehmen und wie Familienangehörige und Freund von Rabbit mit der ausweglosen Situation umgehen. Durch Rückblicke in die Kindheit und Jugend von Rabbit und vergangene Situationen mit ihrer Tochter bekommt der Leser Einblicke in die lebhafte Familie Hayes: die starke Mutter Molly, die die Familie als Matriarchin zusammenhält, Schwester Grace und ihr Mann Lenny mit den nervenaufreibenden Söhnen, die langsam erwachsen werden oder Bruder Davey, der als Musiker in den USA ein unstetes Leben führt. Man erfährt auch manches über Rabbits große Liebe zu dem Sänger Johnny, der selbst viel zu früh gestorben ist. Der Vater ihrer Tochter spielt in dem Roman überhaupt keine Rolle, selbst als es darum ging, wer am Ende für Juliet sorgen soll.

                                                                    Ich habe mit das Buch aufgrund der vielen begeisterten Rezensionen gekauft. „Ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich“ sollte der Roman sein.
                                                                    „Die letzten Tage der Rabbit Hayes“ bietet wenig Überraschendes – von Anbeginn ist klar, dass Rabbit im Hospiz sterben wird. Der Leser wird insofern nicht mehr mit dem Hoffen auf Heilung, sondern mit dem reinen Trauerphasen vom Leugnen (Tochter Juliet), über Emotionsausbrüche (Schwester Grace) bis zum Loslassen des Sterbenden konfrontiert.
                                                                    Ohne Frage ist es ein Buch, dessen roter Faden das Sterben eines geliebten Menschen ist, sehr traurig. Allerdings empfand ich den Roman dennoch nicht als so bewegend oder außergewöhnlich berührend geschrieben, wie ich ihn mir vorgestellt hatte.

                                                                    Aufgrund der Vielzahl der Personen, die am Sterbebett Abschied nehmen und die man in der Gegenwart und in Rückblicken als Freund oder Angehörigen von Rabbit kennen lernt, wird kein Charakter tiefgehend betrachtet. Vora allem die besondere Beziehung von Rabbit und Johnny, die von einer kindlichen Schwärmerei in Liebe endete, empfand ich als unpassend in die Handlung integriert. Diente die Geschichte am Ende nur dazu, zwei Liebende im Tod zu einen, auch wenn Rabbit als bekennende Atheistin eher nüchtern mit dem Leben nach dem Tod umging? Auch hätte eine Such nach dem Vater von Juliet für Konflikte sorgen und damit dem Roman mehr Reiz verleihen können.

                                                                    Am Ende bleiben nur der von Anfang an vorhersehbare Tod und eine irische Bilderbuchfamilie, die durch ein enges Familienband die Trauer gemeinsam bewältigen wird.

                                                                    Fee

                                                                    Beiträge 46
                                                                    31.12.2016

                                                                      Lange hat mich ein Buch so berührt wie "Die letzten Tage von Rabbit Hayes"!

                                                                      Wundervolle Charaktere, wie mitten aus dem Leben gerissen, treffen auf undwiederufliche Entscheidungen und ein Wissen, dass alles beinträchtigt.

                                                                      Ein tiefgründiges Buch, mit einem fantastischen Schreibstil, mit großen Emotionen und vor allem mit Charakteren, die man nicht mehr loslassen möchte.

                                                                      Ich habe bei dieser Geschichte viel geweint, doch auch gelacht. So etwas kann jedem passieren, deswegen Hut ab vor der Autorin die uns diese Geschichte näher gebracht hat.

                                                                      UNBEDINGT lesen!

                                                                      Wenn es einen Film dazu gibt, bin ich die erste die eine Karte hat!

                                                                      Sannystar2002

                                                                      Beiträge 44
                                                                      08.12.2016

                                                                        Es ist die Geschichte der krebskranken Rabbit und ihrer Familie. Die Geschichte ist aus dem Leben, denn so ein Schicksal kann in jeder Familie vorkommen. Es ist eine sehr berührende und ergreifende Geschichte. Ein Buch, dass man nicht mehr weglegen kann. Es war mein erstes Buch von Anna McPartlin und dieses Buch hat mich zum Fan gemacht. McPartlins Schreibstil ist flüssig und mitreisend, es fällt schwer ihre Bücher zur Seite zu legen.