Anna McPartlin

Für immer Rabbit Hayes

Ein lebensbejahendes Familiendrama von der Autorin des Bestsellers «Die letzten Tage von Rabbit Hayes»: Die 41jährige Mia Hayes, genannt «Rabbit», stirbt an Krebs. Sie hinterlässt eine große Lücke im Leben ihrer Eltern, ihrer Geschwister, ihrer besten Freundin - und vor allem der 12jährigen Tochter Juliet. Rabbits Mutter verliert ihren unerschütterlichen Glauben und fast auch die Liebe zu ihrem Mann. David, Rabbits Bruder, muss mit der auferlegten Vaterrolle zurechtkommen, denn Juliet lebt jetzt bei ihm. Grace, Rabbits Schwester, findet heraus, dass auch in ihr die Gefahr schlummert, zu erkranken - das lässt sie zu drastischen Maßnahmen greifen. Und Juliet könnte ihre Mutter mehr gebrauchen denn je: Sie hat sich zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt.
Rührend, witzig, schlagfertig und liebevoll - die Familie Hayes muss man einfach lieben.


Autorenbild Foto von Anna McPartlin

Die  Autorin

Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing. Nebenbei stand sie auch als Comedienne auf der Bühne, doch ihre wahre Liebe galt dem Schreiben, das sie bald zum Beruf machte. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Mit ihm lebt sie heute in Dublin.

Bereits ihr Debüt «Weil du bei mir bist» war international ein Bestseller. Mit dem Roman «Die letzten Tage von Rabbit Hayes», in dem Anna McPartlin viel von ihrer eigenen Vergangenheit verarbeitet hat, rührte und begeisterte sie unzählige Leserinnen und Leser und landete einen Riesenerfolg.


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Rezensionen

Knorki

Beiträge 8
15.10.2019

    Inhalt:
    Mia "Rabbit" Hayes ist ihrem Krebsleiden erlegen. Ihre Familie leidet sehr und trauert um die verlorene Tochter, Schwester, Mutter und beste Freundin. Rabbits Mutter Molly hadert mit ihrem Glauben zu Gott, während ihr Vater Jack den Tod seiner Tochter nicht verkraftet und sich zurückzieht. Ihr Bruder David übernimmt hingegen das Sorgerecht für Rabbits Tochter Juliet und merkt schnell, was für eine große Aufgabe und Verantwortung er da übernommen hat. Und Rabbits Schwester Grace muss erfahren, dass auch für sie das Risiko besteht, an Krebs zu erkranken...

    Meine Meinung:
    "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" hat mich unglaublich berührt und gehört noch immer zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Kein Wunder also, dass ich die Fortsetzung unbedingt lesen musste, ihr zunächst aber auch skeptisch gegenüber stand. Doch Anna McPartlin gelingt es, die Geschichte von Rabbit und ihrer Familie unglaublich emotional, fesselnd und berührend weiterzuerzählen. Dazu trägt auch ihr sehr angenehm zu lesender, gefühlvoller Schreibstil bei.

    Die Handlung beginnt dort, wo der erste Roman endet: mit Rabbit viel zu frühem Tod. Der Leser begleitet ihre Familie auf ihrem steinigen Weg zurück zu einem geregelten Leben. Trauer, Verlust und Krankheit spielen eine große Rolle. Aber es gibt auch schöne und humorvolle Momente, die Hoffnung schenken und einem als Leser ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder geschildert, sodass man sich als Leser sehr gut in Molly, Jack, Davey, Grace, Juliet und Co. einfühlen kann. Die Charaktere, die einem als Leser bereits aus dem Vorgängerbuch bekannt sind, sind sympathisch, authentisch, entwickeln sich weiter und erlangen im Laufe der Geschichte immer mehr Tiefe. Jeder von ihnen trauert anders und auf seine jeweilige Art und Weise um Rabbit und hat nach ihrem Tod mit anderen, ganz eigenen Problemen und Sorgen zu kämpfen.

    Fazit:
    Gelungene Fortsetzung, die erneut zu Tränen rührt. Anna McPartlin weiß einfach, wie man den Leser fesselt und nachhaltig berührt.

    Paulaaa

    Beiträge 24
    05.10.2019

      Ich habe den ersten Teil gelesen, der sehr emotional und berührend war. Ein klasse Buch! Vor dem zweiten Teil drücke ich mich etwas, da ich denke er macht die ganze Geschichte und die Emotionen aus dem ersten Teil kaputt..

      milkysilvermoon

      Beiträge 20
      04.10.2019

        Nach dem Tod der 41-jährigen Mia Hayes, genannt „Rabbit“, ist die Trauer in der Familie groß. Doch auch nachdem der Krebs am Ende gesiegt hat, muss das Leben für ihre Hinterbliebenen irgendwie weitergehen. Das gilt für ihre 12-jährige Tochter Juliet, genannt „Bunny“, die nun bei Rabbits Bruder David, genannt Davey, bleiben soll. Und es trifft auch zu auf Rabbits Mutter Molly, die ihren unerschütterlichen Glauben zu verlieren droht, und auf Rabbits Schwester Grace, die herausfinden muss, dass auch in ihr das Krebs-Gen schlummert. Wie werden sie alle nun im neuen Alltag zurechtkommen? Und wie werden sie mit dem schweren Verlust fertig?

        „Für immer Rabbit Hayes“ von Anna McPartlin ist die Fortsetzung des Bestsellers „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“.

        Meine Meinung:
        Der Roman beginnt mit einem Prolog. Er besteht aus neun Teilen, die wiederum in kurze Kapitel eingeteilt wird. Das Buch endet mit einem Epilog. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht verschiedener Personen, zum Beispiel aus der von Davey, Grace, Juliet und Majorie. Dieser Aufbau funktioniert sehr gut.

        Der Schreibstil ist einfühlsam, anschaulich und – dank viel wörtlicher Rede – sehr lebhaft. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer. Die Handlung schließt direkt an die Geschehnisse aus dem Vorgängerroman an. Daher empfiehlt es sich, zuerst „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ zu lesen. Allerdings ist das Buch so geschrieben, dass es sich auch ohne Vorkenntnisse verstehen lässt.

        Viele der bereits im anderen Roman liebgewonnenen Charaktere tauchen erneut auf. Auch dieses Mal waren mir Bunny, Davey, Grace und all die anderen Protagonisten wieder sympathisch, sodass ich ihre Geschichten gerne weiterverfolgt habe. Ihre Gedanken und Gefühle werden sehr gut deutlich. Die Charaktere werden liebevoll und detailliert dargestellt, sodass man beim Lesen wieder ein plastisches Bild vor Augen hatte. Auch die Entwicklung der Personen wirkt authentisch.

        Trotz der mehr als 500 Seiten wird die Geschichte nicht langweilig. Mehrere Erzählstränge sorgen für Abwechslung und Unterhaltung. Auch das Ende des Romans war schlüssig und nachvollziehbar.

        Thematisch nehmen im Folgeband Trauer, Verlust und Krankheit eine wichtige Rolle ein. Dies macht die Geschichte sehr emotional, aber auf eine realitätsnahe, nicht ins Kitschige abdriftende Weise. Das mag auch daran liegen, dass der Roman mit einigen weiteren Themen dienen kann, die die Geschichte vielseitig und tiefgründiger machen und zum Nachdenken anregen. Gut gefallen hat mir außerdem, dass es auch immer wieder humorvolle Momente gibt.

        Das Cover weicht optisch sehr stark vom Vorgängerroman ab, trifft aber meinen Geschmack. Als Originaltitel wird „Who Loves Ya, Rabbit Hayes“ angegeben. Allerdings scheint das Buch – zum jetzigen Zeitpunkt – im englischsprachigen Raum noch nicht erschienen sein. Der deutsche Titel wurde nicht wörtlich übersetzt, was mich aber nicht gestört hat.

        Mein Fazit:
        Meine Befürchtung, „Für immer Rabbit Hayes“ könnte eine dieser missglückten Fortsetzungen sein und dem Vorgängerroman nicht gerecht werden, hat sich in keinster Weise bestätigt. Auch dieses Mal konnte mich Anna McPartlin mit ihrer Geschichte um die Familie Hayes begeistern und berühren. Wieder ist ihr ein Lesehighlight gelungen. Ich freue mich schon auf die angekündigte Verfilmung des ersten Rabbit-Romanes.

        Waterlilly

        Beiträge 6
        eine Antwort 20.09.2019

          Erst vor wenigen Monaten habe ich Anna McPartlins Bestseller „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ gelesen und dachte mir, dass ein Davie und Juliet Spin-off eine tolle Idee wäre. Deswegen war ich begeistert, als ich gesehen habe, dass es tatsächlich eine Fortsetzung geben wird.
          „Für immer Rabbit Hayes“ schließt nahtlos an den Vorgängerroman an. Zu Beginn werden Rabbits letzte Minuten noch einmal wiederholt, diesmal aus der Sicht ihrer Mutter Molly. Anschließend begleiten wir die Familienmitglieder nach Hause und erleben sie in den ersten Stunden und Tagen ihrer Trauer.
          Da ich das erste Buch wie bereits erwähnt erst kürzlich gelesen hatte, waren mir die Charaktere noch vertraut und es fiel mir sehr leicht, in die Geschichte hineinzukommen. Die ersten 150 Seiten sind so traurig und haben mich teilweise so berührt, dass ich den Tränen nahe war.
          Nach der Trauerfeier macht die Handlung einen Sprung von einem Jahr und ab hier fing es an, dass ich den Roman leider etwas langatmig und wenig fesselnd fand. Erzählt werden die selben Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven, wodurch es zu Überschneidungen und Wiederholungen kommt. Am interessantesten war noch, wenn Erinnerungen an Rabbit und ihre große Liebe Johnny auf den Tisch kamen, aber im Grunde war dies nur ein Aufguss aus dem ersten Buch.
          Ganz zum Schluss, auf den letzten 50 Seiten konnte mich die Handlung noch einmal packen und am Ende schloss ich den Roman tatsächlich mit den Tränen in den Augen.

          So schön, wie es war, der Familie Hayes ein zweites Mal zu begegnen, muss ich trotzdem sagen, wenn der erste Teil einfach 200 Seiten länger gewesen wäre, wäre es perfekt gewesen. So wurde sehr viel Drama aufgebaut um die Seiten zu füllen und trotzdem war mir die Handlung zwischendurch zu langweilig, so dass ich nur 3 Sterne geben kann.

          • Paulaaa

            Beiträge: 24
            05.10.2019

            Deine Rezi bestätigt, meine Vermutung. Ich denke der zweite Teil ist etwas "unnötig", da man mit einer kleinen Verlängerung bereits im ersten Teil alles hätte sagen können.

          Nele22

          Beiträge 14
          08.09.2019

            Schon das erste Buch über die Familie Hayes „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ der Autorin Anna Mc Partlin war sehr gefühlvoll hat mir besonders gut gefallen. Rabbit Hayes verliert ihren letzten Kampf gegen den Krebs im Kreise ihrer Famile. Sie hinterlässt eine große Lücke in ihrer Familie. Ganz besonders bei ihrer 12 jährigem Tochter Juliet.
            In diesem Band erfährt der Leser, wie mit dem Tod der geliebten Tochter, Mutter, Schwester und Freundin umgegangen wird, jeder hat seine eigene Weise mit der Trauer klar zu kommen. Die Autorin schafft es auf wundersame Weise mit ihrer bildlichen Sprache, dass man sich in die jeweiligen Figuren sehr gut hinein versetzen kann. Es ist ein sehr berührendes Buch, dass ich gern weiter empfehlen möchte und mir noch länger in Erinnerung bleiben wird.

            regenprinz

            Beiträge 3
            15.08.2019

              Ich war ja zunächst überrascht, dass es eine Fortsetzung gibt, aber weil ich "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" damals so großartig fand, wollte ich auch den Folgeband unbedingt lesen.

              Anna McPartlin erzählt hier, angefangen von Rabbits Sterbestunde, wie die Familie und z.B. auch Freundin Marjorie mit dem Verlust der Mutter, Tochter, Schwester und Freundin umgehen. Wie hart diese Zeit ist, auch wenn Rabbit manchmal scheinbar in Gedanken noch mit ihnen kommuniziert (außer mit Molly, die darunter dann doppelt leidet und überhaupt den Glauben verliert, nachdem sie ihr Kind verloren hat). Auch Teenager Juliet, die mit Onkel Davey, dem Drummer, nach Amerika zieht, kommt mit der Situation natürlich nur schwer klar - und erlebt später leider noch eine weitere traumatische Situation und findet lange niemandem, dem sie sich anvertrauen kann. Rabbits Schwester Grace erhält die Diagnose, dass sie ebenfalls das Krebs-Gen ihrer Familie hat, und muss folgenschwere Entscheidungen treffen. Überhaupt gerät die Welt der Familie Hayes und auch die von Marjorie nach Rabbits Tod gehörig aus den Fugen ...

              Ich möchte inhaltlich gar nicht mehr verraten. Ich denke, diese Fortsetzung hat ihre Berechtigung, denn es gibt in der Tat noch genügend über das weitere Leben der Figuren zu erzählen und einige Veränderungen sind gewaltig.

              Sprache und Stil der Autorin mag ich generell, auch der Humor gefällt mir.

              Dennoch reicht für mein Empfinden dieser Folgeband nicht ganz an den ursprünglichen Roman um Rabbit Hayes heran. Vielleicht, weil die einzigartige Hauptfigur nun fehlt, vielleicht auch weil meine Erwartungen zu hoch waren. Dieses "Einzigartige", das ich beim ersten Roman damals wahrnahm, fehlte mir hier. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch trotzdem gerne gelesen.

              Manja82

              Beiträge 12
              09.08.2019

                Meine Meinung
                Mittlerweile ist es über 4 Jahre her das ich „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ aus der Feder von Anna McPartlin gelesen hatte. Damals war ich schon begeistert und so stand auch rasch fest das ich auch die Fortsetzung „Für immer Rabbit Hayes“ unbedingt lesen musste.
                Das Cover wirkt hier etwas farbenfroher auf mich als es noch beim ersten Buch der Fall war und der Klappentext versprach mir wieder tolle Lesestunden. Daher habe ich nach dem Laden auch rasch mit Lesen begonnen.

                Die Charaktere sind, wenn man Teil 1 gelesen hat, gut bekannt. Man kehrt wieder zu ihnen zurück, verfolgt sie also noch ein weiteres Mal.
                Als Leser trifft man so auf Rabbits Eltern, ihre Geschwister, ihre beste Freundin und natürlich auch auf Juliet, die 12-jährige Tochter.
                Besonders Juliet hat mich richtig gerührt, immerhin erlebt sie hier die erste Liebe und hat ihre Mutter nun nicht mehr an ihrer Seite.
                Es ist aber auch Grace‘ Geschichte die bewegt. Immerhin lebt sie auch mit dem Ungewissen und versucht sich selbst zu schützen.
                Es sind so viele verschiedene Dinge, die von den Charakteren hier durchlebt werden, sie alle empfand ich als realistisch und vor allem auch nachvollziehbar.

                Der Schreibstil der Autorin ist wieder richtig schön flüssig und leicht zu lesen. Ich war, trotz der etwas längeren Zeit seit Teil 1, direkt wieder richtig drin und konnte auch verdammt gut folgen und alles nachvollziehen. Die Autorin schafft es wunderbar alles gefühlvoll und sehr einfühlsam zum Leser zu transportieren. Es kommt von Herzen und trifft den Leser auch genau da.
                Geschildert wird das Geschehen hier aus unterschiedlichen Sichtweisen. Man erfährt wie es jedem der Charaktere auf seinem Weg so ergeht.
                Die Handlung erzählt die Geschichte aus Teil 1 weiter. Man muss diesen aber nicht zwingend kennen, es ist aber viel schöner, wenn dem doch so ist.
                Hier dreht sich alles darum wie es mit der Familie nach dem Tod von Rabbit weitergeht. Dadurch wird es dramatisch, emotional und auch wieder sehr traurig. Taschentücher sind auch bei diesem Roman hier wieder ein absolutes Muss.

                Das Ende ist dann gut genauso wie es hier ist. Ich empfand es mehr als passend, es schließt die Geschichte um diese Familie hier wunderbar ab und macht alles rund.

                Fazit
                Zusammengefasst gesagt ist „Für immer Rabbit Hayes“ von Anna McPartlin ein Roman, der mich vollkommen für sich gewinnen konnte.
                Gut beschriebene realistisch wirkende Charaktere, ein flüssig zu lesender lockerer Stil der Autorin und eine Handlung, die dramatisch und emotional und auch sehr traurig gehalten ist, haben mir wunderbare Lesestunden beschert, mich bewegt und begeistert.
                Absolut zu empfehlen!

                laurina

                Beiträge 2
                09.08.2019

                  Von isabell
                  Ich kenne das erste Buch und habe den Nachfolger sehnsüchtig erwartet. Ich finde auch, dass das Buch nicht für Neueinsteiger unbedingt geeignet ist, da Vorkenntnisse von Vorteil sind, jedoch nicht zwingend erforderlich. Meine Erwartungshaltung war groß und ja, ich bin ein wenig enttäuscht, denn ich finde dieses Buch schwächer als den ersten Teil. Zum einen hätte ich mir gewünscht, dass mehr von Rabbits Tochter erzählt würde, aber da sehr viele Familienmitglieder eine große Rolle eingenommen haben, war sie nur eine von ihnen, was ich mir nicht so gefiel. So wie Rabbit ihr Leben geliebt hat, hätte ich mir ihren positiven Geist auch hier gewünscht, doch irgendwie scheint es jetzt an allen Ecken und Enden auseinander zu brechen. Es scheint, als ob ein Fluch auf der Familie liegt....zumindestens wirkt es so auf mich.....

                  Eine bewegende Fortsetzung, die auch ohne Band 1 wunderbar funktioniert. Es lebe der Hayes-Clan!

                  Beiträge 17
                  05.08.2019

                    Ich erinnere mich noch sehr genau an die Zeit, als ich den ersten Hayes-Roman von der ambitionierten Schriftstellerin Anna McPartlin mit allen Emotionen, Gefühlsausbrüchen und Ereignissen gelesen und dadurch mit Haut und Haar miterlebt habe. Ich habe bei „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ geweint, gehofft, gefühlt, sinniert und gelacht. Sehr viel gelacht. Nun erwartet uns Leser eine weitere Familiengeschichte des sympathischen Clans der Hayes. Doch Rabbit ist tot und für Juliet, Grace, Davey, Majorie und Molly und Jack muss das Leben weitergehen. Doch wie kann das funktionieren, wenn Mia, genannt Rabbit, so ein großes Loch hinterlassen hat?...
                    Erschienen im rowohlt Verlag.

                    Zum Inhalt / Beschreibung (vom Verlag übernommen):
                    "Ein lebensbejahendes Familiendrama von der Autorin des Bestsellers «Die letzten Tage von Rabbit Hayes»: Die 41jährige Mia Hayes, genannt «Rabbit», stirbt an Krebs. Sie hinterlässt eine große Lücke im Leben ihrer Eltern, ihrer Geschwister, ihrer besten Freundin - und vor allem der 12jährigen Tochter Juliet. Rabbits Mutter verliert ihren unerschütterlichen Glauben und fast auch die Liebe zu ihrem Mann. David, Rabbits Bruder, muss mit der auferlegten Vaterrolle zurechtkommen, denn Juliet lebt jetzt bei ihm. Grace, Rabbits Schwester, findet heraus, dass auch in ihr die Gefahr schlummert, zu erkranken - das lässt sie zu drastischen Maßnahmen greifen. Und Juliet könnte ihre Mutter mehr gebrauchen denn je: Sie hat sich zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt.
                    Rührend, witzig, schlagfertig und liebevoll - die Familie Hayes muss man einfach lieben."

                    Schreibstil:
                    Ob man nun das erste Buch gelesen hat, oder auch nicht, spielt eigentlich gar keine große Rolle, denn die Autorin Anna McPartlin schafft es gekonnt, Neuleser an die Geschichte heranzuführen und treue Leser an Ort und Stelle wieder abzuholen, wo der erste Roman geendet hat. Auch ich fühlte mich gleich so, als hätte ich Band 1 erst jüngst beendet und die Buchdeckel geschlossen. Dieser Einstieg in die Fortsetzung gelingt der Autorin ganz wunderbar und ich denke auch Neuleser, die die Vorgeschichte noch nicht kennen, werden in ihrem Lesegenuss nicht benachteiligt. Wie es sich für ein Frauenroman mit bewegender Familiengeschichte, einem Drama, ernsten und lustigen Themen des Lebens und guter Unterhaltung gehört, schreibt die Autorin Anna McPartlin auch hier in ihrem zweiten Hayes-Buch sehr nah und dennoch routiniert. Sie findet wunderbare Worte, beschwört Emotionen herauf, behandelt eine sehr dramatische Thematik, die leider viel zu oft in unserer Gesellschaft und in den Familien durchlebt werden muss. Die Worte der Autorin berühren das Herz. Sie lässt all ihre Sensibilität durch ihre enorm gezeichneten Charaktere wirken und wahr werden. Die gefühlvolle Schriftstellerin mit guten Sinn für Humor und Situationskomik hat eine wundervolle Gratwanderung aus bitterer Realität und hoffnungsvollen Gedanken erschaffen, die die Leser ganz nahe an das Buch bindet und sie mitnimmt.

                    Charaktere:
                    Wem die Charaktere schon in Band 1 ans Herz gewachsen sind, der wird sie auch hier in der Fortsetzung weiter lieben lernen und von alles Facetten neu entdecken. Für Leser, die diesen Hayes-Familienband noch nicht kennengelernt haben, wird es ebenso ein leserliches Vergnügen sein mit den Familienmitgliedern zu trauern, zu hoffen, zu lachen, zu weinen, zu wachsen, zu verstehen und mit der Situation mehr oder weniger umzugehen lernen. Ein geliebter Mensch stirbt. Viel zu jung und viel zu emotional. Wie geht das Leben weiter? Kann man an Erinnerungen festhalten? Muss es eine Wendung geben? Und wie soll man vom haltlosen Rockstar zum Ziehvater werden? Wie legt man seine Marotten ab und wie lebt es sich mit dem Wissen selbst an einer totbringenden Krankheit erkranken zu können?... Marotten, Macken, Sensibilitäten und Eigenarten gibt es hier genug. Die Autorin kitzelt all diese aus ihren Figuren heraus und sorgt so für ungebändigten Lesespaß mit den Hayes und ihrem Umfeld. Toll. Die Charaktere sind hier von ganz besonderer und gegensätzlicher Natur, genau wie die packenden Hürden und Schicksale, die sie erleben und durchlaufen. Das Kernstück eines jeden Romans. Wenn man sich mit den Charakteren anfreunden kann, sie intensiv erleben und begleiten kann, dann ist ein Roman gelungen und sorgt für wunderbare Leseerlebnisse. Ich muss ja sagen, dass mir die alterskluge Molly mit ihren unglaublichen Handlungen und Kriminalitäten hier wirklich ans Herz gewachsen ist. Der arme Gegenpol Jack tat mir ab und zu richtig leid, aber auch ihn habe ich noch mehr in mein Herz geschlossen als in Band 1 schon. Mit Graces Situation konnte ich mich hier leider nicht immer ganz arrangieren und fand ihre Charakterstudie diesmal leider etwas schwach. Obwohl ihr im Roman von der Autorin McPartlin eine doch recht wichtige Rolle zugespielt wurde. Hier liegt auch mein Punktabzug begründet.

                    Meinung:
                    Das erste Buch "Die letzten Tage der Rabbit Hayes" endete mit Rabbits Tod und genau hier beginnt der zweite Roman um die Familie Hayes mit ihren Hinterbliebenen. Dieser Titel deutet ja bereits darauf hin, dass sich in dieser Geschichte die Thematik um das Warten auf das Ende, dem Tod und das Sterben dreht. Und auch „Für immer Rabbit Hayes“ zeigt schon, dass Mia Hayes einfach unvergessen bleibt. Nach ihrem Tod hat sie die Familie nie verlassen und ihre Präsenz ist und bleibt spürbar. Es ist der Wechsel aus Vergangenheit, Lebenssinn, Freude und Rückblick, dann der Umgang mit dem Wissen, dass das Leben weitergehen wird und muss. Wie geht man mit dem Verlust und Tod um? Im Clan der Hayes erfahren und erleben wird, wie das sein kann und wie jeder für sich und trotzdem alle zusammen, einen Weg finden. Einen Weg, der für die Leser Trauer, Hoffnung, Skurilität, Absurdität, Überraschung und Humor bietet. Danke, liebe Frau McPartlin, dass sie wieder einmal alles so wunderbar in Einklang gebracht haben und ein so hübsches Buch erschaffen haben.


                    Die Autorin (vom Verlag übernommen):
                    "Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing. Nebenbei stand sie auch als Comedienne auf der Bühne, doch ihre wahre Liebe galt dem Schreiben, das sie bald zum Beruf machte. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Mit ihm lebt sie heute in Dublin.

                    Bereits ihr Debüt «Weil du bei mir bist» war international ein Bestseller. Mit dem Roman «Die letzten Tage von Rabbit Hayes», in dem Anna McPartlin viel von ihrer eigenen Vergangenheit verarbeitet hat, rührte und begeisterte sie unzählige Leserinnen und Leser und landete einen Riesenerfolg.“

                    Cover:
                    Das Cover ist wirklich ein Eyecatcher und hat meine Blicke direkt angezogen. Durch dieses Cover wurde ich erst auf dieses Buch aufmerksam. Es passt zum Inhalt und zum Leben der Charaktere. Das Buch ist sehr edel und hochwertig verarbeitet. Einfach wunderschön.

                    Fazit:
                    Auch wenn man Band 1 noch nicht kennt, ist diese Fortsetzung, die eigentlich keine solche ist, ein wunderbarer Lesegenuss mit allen Facetten.

                    misery3103

                    Beiträge 23
                    03.08.2019

                      Rabbit Hayes ist tot. Und ihre Familie muss mit dem Verlust der Tochter, Mutter und Schwester fertig werden. Doch nichts ist mehr wie es war. Molly und Jack trauern jeder für sich, Grace muss mit der Gewissheit fertig werden, dass auch sie das Gen in sich trägt, das bei ihr Krebs auslösen könnte, Marjorie muss ohne ihre beste Freundin auskommen und Davey nimmt seine Nichte Juliet mit sich nach Amerika. Können die Hayes wieder glücklich werden, obwohl ein wichtiger Teil ihres Lebens fehlt?

                      Das Buch beginnt wie der erste Teil endete. Rabbit stirbt … und ich habe auch diesmal mit der Familie geweint. Ich liebte die Familie schon im ersten Band, diese chaotische, laute, liebevolle Familie, die immer ehrlich miteinander ist und sich dabei auch schon mal böse Sachen sagt. Und so war es auch in diesem Teil. Rabbits Eltern trauern jeder auf seine Weise und leben sich dabei auseinander, während Grace so mit ihren eigenen Problemen beschäftigt ist und Davey mit Juliet weit weg in Amerika ist. Und über allem schwebt der Geist von Rabbit, die für die einzelnen Teile ihrer Familie immer noch Ansprechpartnerin ist.

                      Der Roman zeigt sehr schön, wie eine Familie nach einem schweren Verlust weiterleben kann. Und ich habe gelacht, ich habe geweint und dann wieder gelacht, weil es auch in diesem Teil nicht ohne Chaos und liebenswerte Aktionen geht.

                      Am Ende wird irgendwie alles gut, auch wenn Rabbit natürlich immer noch fehlt. Doch diese Fortsetzung macht etwas: Sie macht Mut, nach einem schweren Verlust weiterzumachen. Nicht aufzugeben, sondern im Sinne des Menschen, den man verloren hat, sein Leben weiterzuleben. Eine schöne Geschichte über eine liebenswerte Familie. Wirklich schön!

                      C. Sch.

                      Beiträge 23
                      02.08.2019

                        INHALT:
                        Rabbit Hayes ist 41 Jahre und stirbt an Krebs. Ihre Familie, allen voran ihre 12 jährige Tocher Juliet und ihre Freunde wissen es und müssen irgendwie damit umgehen. Ihre Mutter ist gebrochen und glaubt nicht einmal mehr an ihre Ehe, ihr Bruder David soll die Vaterrolle für Juliet übernehmen und hat doch grosse Zweifel, ihre Schwester Grace findet heraus, dass auch sie dieses Gen in sich trägt und Juliet ist zum ersten Mal verliebt und bräuchte ihre Mutter mehr denn je. Alle versuchen irgendwie weiterzuleben, doch kann das wirklich gelingen. Kann das jemals gelingen, wenn ein geliebter Mensch aus unserer Mitte gerissen wird?
                        MEINE MEINUNG:
                        Dieser zweite Teil schliesst nahtlos an die Ereignsse aus dem ersten Teil an. Ich hatte sofort wieder in die Geschichte gefunden und die Charaktere waren mir gleich wieder sehr präsent. Sofort wurde ich von meinen Gefühlen wieder überwältigt. Wir lesen hier von den einzelnen Familienmitgliedern und von ihrer Freundin, wie sie versuchen, mit der Situation umzugehen, wie sie versuchen, zu leben und wie Rabbit doch in jeder Sekunde fehlt. Das Buch ist so emotional, so rührend, aber steckt auch voller Hoffnung und voller Lebenswillen. Der Schreibstil lässt sich wieder sehr flüssig und locker leicht lesen, wenn mir nicht immer meine Tränen gekommen wären. Meist reichte ein kleiner Satz oder eine Bemerkung und schon musste ich wieder weinen. Das merkte man auch an den Protagonisten. Sie waren stark und voller Hoffnung und dann gleich wieder am Boden zerstört. Besonders gefallen hat mir, wie präsent und wichtig Rabbit noch für alle war und dass sie immer ein Teil von ihnen bleiben wird.
                        FAZIT:
                        So gefühlvoll, so berührend, so voller Trauer, aber auch voller Hoffnung, voller Sehnsucht und voller Liebe. Ich gebe eine Leseempfehlung für diese Geschichte, für Rabbit Hayes.

                        Rockrose

                        Beiträge 5
                        28.07.2019

                          Als ich gelesen hatten dass es eine Fortsetzung von "Die letzten Tage der Rabbit Hayes" gibt, wusste ich sofort, dass muss ich haben und lesen. Ich habe erst noch einmal den ersten Band gelesen um wieder alles präsent zu haben. Ich habe den ersten Band geliebt und liebe ihn auch jetzt noch obwohl ich wieder sehr viel weinen musste. Auch beim neuen Buch brauchte ich einige Taschentücher. "Für immer Rabbit Hayes!" ist genauso gut wenn nicht sogar noch besser als der erste Band. Es ist toll zu lesen, wie es weitergeht mit der Familie und den Freunden von Rabbit. Jeder geht mit seiner Trauer etwas anders um. Einige Beziehungen werden auf eine harte Probe gestellt und drohen zu zerbrechen. Die Personen entwickeln sich weiter, wachsen an den Bedingungen und Anforderungen.
                          Ich gebe eine ganz klare Kauf-und Leseempfehlung für beide Bücher ab.

                          doris.rauch

                          Beiträge 16
                          24.07.2019

                            Bereits auf der ersten Seite habe ich wieder begonnen zu heulen... Die Fortsetzung beginnt, wie der Vorgänger aufhörte... Wie habe ich das erste Buch geliebt und ich war sehr gespannt, ob die Autorin da anschließen kann. Nun, sie kann. Und wie... Rabbit stirbt an Brustkrebs und ihre wunderbare Familie ist untröstlich. Man braucht für die Schilderung des Todes, der Aufbahrung und der Beisetzung etliche Taschentücher, aber es ist wieder wunderbar geschrieben und auch der trockene Humor kommt nicht zu kurz... Rabbit hinterlässt vor allem ihre Tochter und bereits im ersten Buch war beschlossen worden, dass sie mit ihrem Onkel nach Amerika geht und bei ihm lebt. Dieses Leben findet größtenteils in einem Tourbus statt und der Verlust ihrer Mutter macht ihr schwer zu schaffen. Alle versuchen auf ihre Weise mit dem Tod klarzukommen. Rabbits Mutter wendet sich sogar von ihrem Glauben ab und riskiert durch ihr Verhalten ihre jahrzehntelange Ehe. Rabbits Schwester Grace muss mit etwas ganz anderem kämpfen: sie trägt ebenfalls das Gen in sich, das Brustkrebs wahrscheinlicher macht. Sie muss eine schwere Entscheidung treffen.

                            Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, es fesselt einen regelrecht. Und es tut gut zu wissen, was aus all den tollen Charakteren geworden ist.

                            Eine gelungene Fortsetzung

                            1 Beitrag
                            23.07.2019

                              Als erstes muss ich etwas zum Cover loswerden. Ich bin total gespalten was das angeht. Einerseits, so für sich ein süsses Cover, find ich aber es passt so gar nicht zum ersten Teil *nöhl* Warum konnte man nicht wenigstens etwas ähnliches machen? Ich find das echt schade. Aber ja, ich sag’s ja auch immer selber, es kommt auf den Inhalt an und nicht auf das Cover.

                              Der Schreibstil ist nach wie vor flüssig und einfach zu lesen, er hat sich nicht verändert und kommt auch gleich wieder in die Geschichte rein, die genau da beginnt wo der erste Teil geendet hat. Dem Zeitpunkt des Todes von Rabbit. Auch in diesem Buch werden die Kapitel so gehalten dass sie für eine Person stehen und in der Ichperspektive die Geschichte erzählt wird. Ich mochte das schon im ersten Teil, weil man so den Protagonisten sehr nahe ist, und sich mit ihnen schnell identifizieren kann. Oder auch nicht. Man leidet auf alle Fälle sehr mit, ist wütend oder man trauert mit.

                              Was uns in diesem Buch erwartet ist wohl kein Geheimnis. Es geht um die Trauerarbeit, um die Zukunft ohne den geliebten Menschen der grade seine Reise auf die andere Seite angetreten hat. Und Anna McPartlin hat es geschafft jeder ihrer Protagonisten anders trauern zu lassen, denn Trauer ist eine sehr persönliche Sache. Die einen bauen eine Mauer auf, andere stürzen sich in Handlungen um sich abzulenken, wieder andere werden hart und kalt. Sehr authentisch find ich. Auch Juliet muss lernen mit der Trauer um zugehen und fügt sich ins Schicksal mit Davey nach Amerika mit zu gehen. Sie möchte dem letzten Wunsch von ihrer Mutter gerecht werden und schliesslich liebt sie ihren Onkel sehr. Doch alles ist nicht so einfach wie sie sich es sich vorgestellt hat. Ihr fehlen alle in Dublin. Ihr Gran und Granddad. Auch ihre beste Freundin Marjotie. Sie war auch die beste Freundin ihrer Mutter und nun ist sie soweit weg. Davey kämpft mit der neuen Verantwortung und dennoch liebt er Juliet sehr. Grace trägt seit längerem ein Geheimnis mit sich rum das sie zu zerfressen droht. Neben der unbändigen Trauer und die Schuld der Überlebenden hat wohl sie eine enorme Bürde zu tragen. Sie muss sich entscheiden ob sie ihr Geheimnis endlich jemandem anvertraut, und wenn ja, wem zu erst und vor allem wann? Und die Eltern von Rabitt kämpfen, kämpfen jeden Tag aufs neue. Kämpfen darum den Tag zu überstehen. Molly hat sich auf die Fahne geschrieben ihre Tochter auch über den Tod hinaus zu schützen, komme was wolle und Jack, hat sich geschworen den letzten Wunsch von Rabitt umzusetzen, komme was wolle. Und er weiss das es einen hohen Preis kosten könnte.

                              „Darf ich dir einen Rat geben?“
                              „Will ich den hören?“
                              „Nein“.
                              „Na, dann schiess los.“
                              „Sei einfach für sie da.“
                              Seite 282

                              Was aber auch im Buch angeschnitten wird ist das Thema Glaube und was so ein Ereignis für einen Einfluss hat. Denn Molly ist sehr gläubig aber nach dem ihre Tochter gestorben ist, kann sie sich nicht mehr an Gott halten. Da hat Rabbit wohl recht behalten. Sie hadert, ist wütend auf ihn. Irgendwann entscheidet sie dann sogar, das Gott nicht existiert. McPartlin fängt auch hier die Gedanken dazu sehr gut ein und vermittelt was es bedeuten kann, den Glauben zu verlieren.

                              Die Protagonisten sind mir allesamt sehr nah. Ich kann jeden von ihnen verstehen. Auch wenn ich zwischenzeitlich echt meine Mühe hatte mit der ein oder anderen Person, besonders stolz war ich aber auf Davey, er musste wohl die grösste Veränderung durch machen und was aber sehr schön war mit anzusehen. Und natürlich ist es ganz schlimm für Juliet. Nicht nur das sie ihre Mutter verloren hat, sie muss auch alle anderen verlassen weil sie mit ihrem Onkel nach Amerika gehen muss. Für sie verändert sich genau so viel wie für ihn und auch sie versucht ihr bestes zu geben. Sie ist stark, sie ist eine Kämpferin und doch ist sie ein Teenager der mit den üblichen Problemen kämpft. Dazu kommt ein Erlebnis dass sie völlig aus der Bahn wirft und sie dazu veranlasst sich zurück zu ziehen. Sie kapselt sich ab und fühlt sie zunehmend einsam und verzweifelt. Jack tat mir einfach nur leid. Ich hätte ihn so gerne einfach in den Arm genommen, ihn getröstet, ihm gesagt das alles gut kommt. Das er das richtige tut. Molly, sie verkörpert die aggressive Form der Trauer, echt, da musste ich so oft schlucken und mir immer mal wieder sagen das Trauer verschiedene Formen hat. Aber alle waren super und man wünsch allen zusammen einfach nur das beste und das sie die Trauer irgendwann hinter sich lassen können, die Schuld, die Ängste und sich nur noch an schöne Momente erinnern in Zusammenhang mit Rabbit.

                              Mein Fazit

                              Eine gelungene Fortsetzung, mit viel Emotionen und vielen Einzelschicksalen die bewältigt werden müssen. Auch Tabuthemen kommen nicht zu kurz, denn sie werden hier angesprochen. Ich kann das Buch wirklich jedem nur ans Herz legen. Und wer den ersten teil auch nicht gelesen hat, sollte das, in meinen Augen, schnellstens nachholen.

                              Noch besser als der erste Teil

                              Beiträge 83
                              17.07.2019

                                Rabbit Hayes ist tot. Gestorben an Brustkrebs. Sie hinterlässt eine große Lücke in ihrer Familie. Ihre Tochter Juliet zieht mit ihrem Onkel nach Amerika, lebt dort das Leben eines Rockmusikers im Tourbus. Rabbits Schwester Grace erfährt, daß sie das Krebsgen hat - und eine folgenschwere Entscheidung treffen muß. Rabbits Mutter verändert sich komplett, landet vor dem Richter und auch von ihrem Mann zieht sie sich zurück. Die Familie steht vor schweren Aufgaben und muß lernen, ohne Rabbit zu leben.

                                "Für immer Rabbit Hayes" hat mich überzeugt. Eigentlich sind Fortsetzungen ja oft einfach nur so dahingeschrieben. Aber hier ist die Fortsetzung noch schöner als die Vorgeschichte. Anna McPartlin schreibt die Geschichte der Familie Hayes glaubhaft weiter. Nichts ist übertrieben - hier wird die Trauer, aber auch die Art, wie man damit umgehen kann, sehr schön beschrieben. Jeder Charakter geht anders damit um. Und jeder wird damit authentisch und glaubhaft. Die Autorin vermittelt gekonnt, daß es kein Patentrezept gibt - jeder muß seinen Weg finden. Und dies geschieht hier. Sofern man "Die letzten Tage der Rabbit Hayes" kennt, macht es Spaß den bekannten Charakteren auf ihrem Weg zu folgen. Denn eines ist das Buch nicht - abgrundtief traurig. Natürlich entsteht immer wieder eine Atmosphäre, in der man deutlich spürt, wie sehr Rabbit vermißt wird. Aber das Buch ist durchaus auch humorvoll geschrieben. Man erlebt ein Wechselbad der Gefühle. Übrigens ist das Buch zwar eine Fortsetzung und knüpft nahtlos an den Vorgänger an, es kann aber auch sehr gut einzeln gelesen werden. Was man wissen muß, wird kurz erläutert.

                                tigerbea

                                Beiträge 83
                                17.07.2019

                                  Rabbit Hayes ist tot. Gestorben an Brustkrebs. Sie hinterlässt eine große Lücke in ihrer Familie. Ihre Tochter Juliet zieht mit ihrem Onkel nach Amerika, lebt dort das Leben eines Rockmusikers im Tourbus. Rabbits Schwester Grace erfährt, daß sie das Krebsgen hat - und eine folgenschwere Entscheidung treffen muß. Rabbits Mutter verändert sich komplett, landet vor dem Richter und auch von ihrem Mann zieht sie sich zurück. Die Familie steht vor schweren Aufgaben und muß lernen, ohne Rabbit zu leben.

                                  "Für immer Rabbit Hayes" hat mich überzeugt. Eigentlich sind Fortsetzungen ja oft einfach nur so dahingeschrieben. Aber hier ist die Fortsetzung noch schöner als die Vorgeschichte. Anna McPartlin schreibt die Geschichte der Familie Hayes glaubhaft weiter. Nichts ist übertrieben - hier wird die Trauer, aber auch die Art, wie man damit umgehen kann, sehr schön beschrieben. Jeder Charakter geht anders damit um. Und jeder wird damit authentisch und glaubhaft. Die Autorin vermittelt gekonnt, daß es kein Patentrezept gibt - jeder muß seinen Weg finden. Und dies geschieht hier. Sofern man "Die letzten Tage der Rabbit Hayes" kennt, macht es Spaß den bekannten Charakteren auf ihrem Weg zu folgen. Denn eines ist das Buch nicht - abgrundtief traurig. Natürlich entsteht immer wieder eine Atmosphäre, in der man deutlich spürt, wie sehr Rabbit vermißt wird. Aber das Buch ist durchaus auch humorvoll geschrieben. Man erlebt ein Wechselbad der Gefühle. Übrigens ist das Buch zwar eine Fortsetzung und knüpft nahtlos an den Vorgänger an, es kann aber auch sehr gut einzeln gelesen werden. Was man wissen muß, wird kurz erläutert.

                                  Melli B.

                                  Beiträge 20
                                  16.07.2019

                                  Ich kann mich nur anschließen. Von Fortsetzungen bin ich nicht immer so begeistert, doch in diesem Fall ist es der Autorin geglückt, so berührend fortzusetzen, was so tragisch geendet hat.
                                  Vor allem hab ich mich schon damals gefragt, was wohl mit der Familie geschieht ... wer kümmert sich um die Tochter?
                                  Ein Buch, das zu Tränen rührt, man es aber trotzdem nicht aus der Hand legen möchte!!!
                                  VOLLE PUNKTZAHL

                                  Lese-katze92

                                  Beiträge 3
                                  11.07.2019

                                    Als Rabbit Hayes an einem kühlen aber sonnigen Tag nach langer, schwerer Krankheit ihr Leben aushaucht, ahnt von ihrer Familie noch niemand, wie sehr ihr Verlust ihr aller Leben für immer nachhaltig verändern wird. Während Juliet, Rabbits Tochter, welche die Welt zunächst durch einen Schleier wahrnimmt, nicht nur mit den Problemen des Erwachsenwerdens kämpft, muss sich ihr Onkel Davey ganz anderen Herausforderungen stellen. Denn neben seiner erfolgreichen Musikkarriere ist er nun Juliets Erziehungsberechtigter. Grace, Rabbits Schwester, hat neben ihren pubertären Söhnen, ihrer Ehe und die Trauer um ihre Schwester nun auch noch die Gewissheit, dass sie jenes todbringende Gen in sich trägt, welches ihre Schwester so qualvoll umgebracht hat. Dies stellt sie nicht nur vor schwerwiegende Probleme, sondern drängt ihr zugleich auch immer mehr die Frage auf, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Marjorie, Rabbits beste Freundin, steht nach Rabbits Tod vollkommen alleine da. Ihr Job ist alles andere als ausfüllend und ihr Exmann hat sich mit einer anderen Frau den Traum von einem Baby erfüllt. Was soll sie jetzt nur tun ohne ihre beste Freundin? Jack und Molly Hayes müssen nicht nur den überaus schmerzvollen Verlust ihres geliebten Kindes verkraften, sie stehen auch vor scheinbar unüberwindbare Differenzen, welche ihre einst so sichere Ehe gehörig in Schieflage bringen wird. Welchen Sinn hatte Rabbits Tod und wie wird es ihren Angehörigen ergehen? Werden sie jemals wieder lachen können oder gar Glück empfinden? Was ist eine Welt wert ohne Rabbit Hayes, Schwester, Mutter, Tochter und nicht zuletzt beste Freundin...

                                    Mit "Für immer Rabbit Hayes" ist Anna McPartlin eine großartige, unterhaltsame und sehr gefühlvolle Fortsetzung ihres Werkes "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" gelungen, welche aber auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Einfühlsam und zugleich mit jeder Menge Situationskomik erzählt Anna McPartlin die Geschichte der Familie Hayes und wie es für die einzelnen Familienmitglieder nach dem Tod der Mutter, Schwester, Tochter oder beste Freundin weitergeht. Durch stetig wechselnde Perspektiven erlebt der Leser Emotionen wie Wut, Trauer, Angst, Verzweiflung aber auch Hoffnung, Freude, Liebe und Glück. Durch die stetigen Perspektivwechsel entstehen zudem immer wieder kleinere Cliffhanger, weshalb man die Geschichte nur schwer wieder aus der Hand legen kann. Wer allerdings nur seichte Lektüre bei diesem Buch erwartet, wird bitter enttäuscht werden, da Themen wie Krebs und auch der Tod tragende Rollen in der Handlung übernehmen. Dennoch handelt es sich keineswegs um eine zähe Geschichte mit unnötigen Längen, da es der Autorin durch ihren lebendigen und zugleich flüssigen hervorragend gelungen ist, die Geschichte stets spannend und zugleich in einem gewissen Maße unterhaltsam zu gestalten. Ebenso positive aufgefallen ist mir auch die authentische und detailreiche Erzählweise, welche mich schnell in ihren Bann ziehen konnte. Die äußere Gestaltung, die diesem 510 Seiten starken Buch zugehörig ist, ist durch seine eher hellen Farben beinahe fröhlich und vermittelt bei genauerer Betrachtung schon indirekt Botschaften hinsichtlich der Handlung des Buches. Anders als bei dem Vorgänger spiegelt es durch seine helle Farbwahl auch wichtige Werte des Buches wider, wie beispielsweise Hoffnung. Insgesamt ist Anna McPartlin eine großartige Geschichte über eine scheinbar ausweglose Situation gelungen, welche dennoch deutlich zeigt, dass trotz aller Widrigkeiten das Leben immernoch gut werden kann.

                                    Sarah1980

                                    Beiträge 40
                                    03.07.2019

                                    Volle Punktzahl für das Buch "Für immer Rabbit Hayes von der Autorin Anna McPartlin. Das erste Buch " Die letzten Tage von Rabbit Hayes" hat mich schon sehr berührt.
                                    Aber dies ist ein Buch was bei mir immer und immer wieder für Gänsehaut und ein Kloß im Hals geführt hat. Es ist so emotional und gefühlvoll geschrieben, einfach der Wahnsinn.
                                    Die Charaktere der Familie und Freunde von Rabbit sind so toll beschrieben das man das Gefühl hat, als würde man sie kennen oder wäre live dabei. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Familienmitglieder und Freunde geschildert.
                                    Mein Fazit: Dir Fortsetzung ist Anna McPartlin zu 100% erfolgreich geglückt. Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen!!!

                                    nellsche

                                    Beiträge 8
                                    02.07.2019

                                      Als die 41-jährige Mia Hayes, genannt Rabbit, an Krebs stirbt, hinterlässt sie eine große Lücke in ihrer Familie. Besonders ihre 12-jährige Tochter Juliet leidet enorm. Beinahe verliert sich die Familie in der Trauer. Auch neue Aufgaben und Rollen sind zu meistern, denn Juliet lebt nun bei David, Rabbits Bruder, der mit der Vaterrolle zurechtkommen muss. Über Grace, Rabbits Schwester, schwebt die Gefahr, ebenfalls zu erkranken. Und zu allem Überfluss hat sich Juliet das erste Mal in ihrem Leben verliebt.

                                      Auf dieses Buch habe ich mich wahnsinnig gefreut, denn ich habe seinerzeit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ verschlungen, das mich tief berührt hat. Deshalb war für mich klar, dass ich diese Fortsetzung unbedingt lesen will und muss.
                                      Der Schreibstil ließ sich sehr gut lesen und konnte Bilder bei mir im Kopf erzeugen. Ich wurde sofort in die Geschichte gezogen und musste einfach immer weiterlesen.
                                      An die Charaktere konnte ich mich vorab nicht mehr im Detail erinnern, doch die Erinnerungen kamen beim Lesen schnell wieder hoch. Ich fand sie alle sehr liebevoll beschrieben, äußerst authentisch und absolut menschlich. Die Gedanken und Gefühle wurden wahnsinnig echt beschrieben und ich konnte alles total mitfühlen und jede Handlung verstehen.
                                      Die Geschichte war auch dieses Mal wieder sehr emotional und tief bewegend und schloss an das Ende des ersten Teils an. Die Autorin vermochte es, die Handlungen und Gefühle der einzelnen Personen perfekt und realistisch zu beschreiben. Sehr gut gefielen mir auch die unterschiedlichsten Emotionen, die hervorgerufen wurden, denn der Roman war rührend, liebevoll und auch voller Freude und Liebe – einfach eine tolle Bandbreite wie im echten Leben. Taschentücher sollte man beim Lesen unbedingt parat haben.

                                      Ein wundervoller Roman, der mich begeistert und tief berührt hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

                                      Unglaublich emotional

                                      1 Beitrag
                                      01.07.2019

                                        Das Cover hat mir ganz gut gefallen, ich mag irgendwie ganz gerne die Cover der Autorin auch wenn ich es in schwarz wahrscheinlich passender gefunden hätte, da der erste Teil ja auch in schwarz gehalten wurde, aber das ist nur ein klitzekleiner Minuspunkt! Ansonsten mag ich die Blüten darauf und auch die Farbkombination weiß/beerig, ergänzt sich ganz gut mit der Zeichnung darauf. Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut als ich gesehen habe, dass es eine Fortsetzung gibt denn das Ende des ersten Buches war natürlich offen, deswegen hatte ich auch schon ein wenig damit gerechnet.

                                        Der Schreibstil war sehr angenehm und detailreich, die Handlung hat schnell gestartet und ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Gleich zu Beginn musste ich erstmal ein paar Tränen wegwischen, da mich der erste Teil so mitgenommen hat und die Gefühle da wieder hoch kamen. Ich finde die Autorin hat den Faden wieder wunderschön aufgenommen und es war als wäre man nie raus aus der Story gewesen.
                                        Es sind sämtliche Emotionen vorgekommen, egal ob es die Trauer war, die wunderbar vermittelt wurde sondern eben auch die Freude über neue Erlebnisse und neue Liebe. Ein wunderbares Andenken an Rabbit wurde hier geschaffen und ich habe jedes Kapitel einfach nur genossen.

                                        Ich wollte wirklich nicht das die Geschichte endet und hätte auch nicht schlecht Lust nochmal eine Fortsetzung zu lesen. Obwohl ich das Ende sehr gut fand und man die Geschichte jetzt schon als beendet ansehen kann.

                                        Fazit:
                                        Eine tolle Fortsetzung/Ergänzung zu Rabbit und ihrer tollen, interessanten und vor allem chaotischen Familie. Jeder der "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" gelesen hat darf diese Geschichte auf keinen Fall verpassen. Ich habe die Geschichte verschlungen!

                                        Borkum

                                        Beiträge 25
                                        25.06.2019

                                        Eine für mich unerwartet gute Fortsetzung

                                        Als ich hörte, dass es eine Fortsetzung zu „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ geben wird, dachte ich, das kann doch nichts werden. Aus Sorge vor einer Enttäuschung habe ich lange überlegt, ob ich das Buch lesen soll. Im Nachhinein kann ich sagen, dass die Autorin mich mit dieser Fortsetzung positiv überrascht hat und ich froh bin, nicht meinem ersten Impuls gefolgt zu sein.

                                        Auch in diesem Buch wird den einzelnen Familienmitgliedern und Freunden immer wieder ein Kapitel gewidmet. Wir erfahren wie sie mit dem endgültigen Verlust der Tochter, Mutter, Schwester und Freundin umgehen; wie das Leben für sie „nach Rabbit“ weitergeht.

                                        War ich im vorherigen Band noch angetan von der Herzenswärme und dem Zusammenhalt der Familienmitglieder und Freunde, so präsentiert sich das Miteinander hier unerwartet ganz anders. Aber auch in diesen Situationen ist das Verhalten der einzelnen Personen nachvollziehbar und realistisch dargestellt.

                                        Dieses Buch ist ebenfalls sehr emotional und hin und wieder rollten auch hier bei mir die Tränen. Ich habe es fast am Stück gelesen und vergebe gerne fünf Sterne für diese unerwartet gelungene Fortsetzung.

                                        Bücher-Mops

                                        Beiträge 10
                                        24.06.2019

                                          Mit einem lachenden und einem weinenden Auge...


                                          Vor vier Jahren hat mich "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" von Anna McPartlin sehr berührt. Besonders gelungen fand ich die emotionale Mischung. Mal liefen mir die Tränen, mal musste ich laut lachen. Auf so eine Mischung hatte ich auch in der Fortsetzung "Für immer Rabbit Hayes" gehofft - und ich wurde nicht enttäuscht.

                                          "Für immer Rabbit Hayes" setzt genau da an, wo "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" aufhört. Mia, die von allen nur Rabbit genannt wird, ist an Krebs gestorben und der Leser wird nochmal in ihre letzten Minuten zurückgeführt. Trotz ihrer großen Trauer muss sich die Familie samt Rabbits bester Freundin Marjorie erst einmal um die Beisetzung kümmern. Und dann gibt es ja noch den Spruch: Das Leben geht weiter - und auch damit muss sich der zurückgebliebene Teil der Familie Hayes langsam abfinden.....

                                          Die Geschichten der Hayeschen Familienmitglieder werden wie bereits im Vorgänger kapitelweise weitererzählt - nur eben ohne Rabbit. Wobei das nicht ganz stimmt, da Rabbit immer noch allgegenwärtig ist und teilweise mit den Familienangehörigen "spricht". Diese Art des Erzählens gefällt mir sehr, da ich Einblicke in die Gedankengänge mehrerer Personen bekomme und nicht nur in die des Erzählenden.

                                          Anna McPartlin beschreibt das Leben der Hayes warmherzig, zum Schmunzeln, aber auch zum Weinen. Und so, wie die Menschen, die Rabbit geliebt haben, langsam nach vorne blicken, ist der Roman aufgebaut. Anfangs schluckt man auf jeder Seite und die Tränen brennen in den Augen. Doch mit jeder Seite wird es besser und zu den Tränen gesellt sich das ein oder andere Lächeln, bis zum Schluss auch dem Leser leichter ums Herz wird. Der Autorin ist damit erneut eine perfekte Mischung gelungen und ich habe ihre Geschichte von Anfang an genossen.

                                          Einen Minuspunkt gibt es leider auch: das Ende. Es gefällt mir leider gar nicht. Ich verstehe den Sinn um den Kreislauf des Lebens, aber das war mir einfach zu dick aufgetragen. Dennoch werden sicher viele andere Leser das Ende perfekt finden.

                                          Trotz meiner Missbilligung angesichts des Endes ist "Für immer Rabbit Hayes" ein wundervolles Buch, das ich jedem empfehlen kann, der eine sehr emotionale Geschichte lesen möchte. Und obwohl der Roman durchaus alleine gelesen werden kann, empfehle ich doch, "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" davor zu lesen, um auch Rabbit besser kennenzulernen. Es lohnt sich definitiv.

                                          november2014

                                          Beiträge 12
                                          24.06.2019

                                            Inhalt:
                                            Der Tod von Rabbit Hayes hinterlässt in ihrer Familie eine große Lücke. Nichts ist mehr wie es war und jeder geht auf seine Weise mit dem Verlust um. Rabbits Mutter verliert ihren unerschütterlichen Glauben und dabei auch fast die Liebe zu ihrem Mann. Davy, Rabbit Bruder, muss plötzlich mit der Vaterrolle zurechtkommen. Grace, Rabbits Schwester, erfährt dass sie das Gen hat, was Krebs auslösen könnte und muss eine schwere Entscheidung treffen. Und dann ist da noch Juliet, Rabbits 12-jährige Tochter, die ihre Mutter umso mehr gebrauchen könnte, da sie sich zum ersten Mal verliebt hat.

                                            Meinung:
                                            Als ich gesehen habe, dass es einen 2. Teil um Rabbit Hayes gibt, war ich ganz aus dem Häuschen. „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ hatte mich emotional sehr berührt und ich wollte wirklich gerne wissen, wie die Familie und Freunde mit Rabbits Verlust umgehen.
                                            Die Autorin hat es wieder geschafft mich mit ihrem berührenden aber gleichzeitig auch witzigen Schreibstil zu packen.

                                            Gerne war ich wieder ein Teil der Familie Hayes und habe mit ihnen die Höhen und Tiefen nach Rabbits Tod durchlebt. Jeder Charakter ist auf seine Weise mit dem Verlust umgegangen. Die erste Zeit ist natürlich durch viel Trauer und Schmerz geprägt aber nach und nach gibt es auch wieder Licht am Ende des Tunnels. Besonders wie es Juliet erging wollte ich unbedingt wissen, denn der Verlust der Mutter in so jungen Jahren ist ein ziemlich schlimmer Einschnitt.

                                            Am Ende kann ich nur sagen, dass das Buch mir wieder einige Tränen abgefordert hat aber mich trotzdem auch immer wieder zu lachen bringen konnte. Für mich war es eine gute Fortsetzung.

                                            sommerlese

                                            Beiträge 87
                                            22.06.2019

                                              Für immer Rabbit Hayes von Anna McPartlin erscheint im Rowohlt Verlag und bildet den Folgeband zu "Die letzten Tage von Rabbit Hayes".


                                              Mia Hayes, die Rabbit genannt wird, ist mir 41 Jahren an Krebs gestorben und ihre Familie trauert entsetzlich. Alle versuchen, sich dem täglichen Leben wieder zu öffnen und es fällt ihnen sehr schwer. Davey erfüllt Rabbits letzten Wunsch und übernimmt das Sorgerecht für ihre Tochter Juliet. Dabei zieht Davey als Musiker durch das Land und hat große Zweifel, ob dieses Leben für Juliet geeignet ist. Grace befürchtet, ebenfalls das Krebs-Gen in sich zu tragen.

                                              Nachdem der erste Band sehr dramatisch und traurig war, bringt auch dieser Band reichlich berührende und emotionale Gefühle mit sich, denn er dreht sich um die Gedanken, die Trauer und Erinnerungen der Hinterbliebenen von Rabbits Familie. Sie alle müssen nach dem Tod von Rabbit wieder in ein normales Leben zurückfinden. Doch jeder einzelne leidet auf seine eigene Weise an dem tragischen Verlust.

                                              Rabbits Mutter Molly verliert ihren Glauben und fällt in ein tiefes Loch, sie setzt dabei sogar die Liebe zu ihrem Mann aufs Spiel. David, Rabbits Bruder, hat das Sorgerecht für Juliet übernommen und wird von einem auf den anderen Tag Vater. Mit dieser Verantwortung muss er erst einmal klarkommen, zumal er mit Juliet von Irland in die USA gezogen ist.

                                              Grace, Rabbits Schwester, erfährt, dass auch sie das Gen einer Krebserkrankung in sich trägt und muss sich entscheiden, ob sie einen medizinischen Eingriff vornehmen lässt.

                                              Juliet geht mit Davey auf Musik-Tour und wird von einer Privatlehrerin unterrichtet. Außerdem hat sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt.


                                              In diesem Buch ist Rabbit trotz ihres Todes immer noch sehr präsent, jeder denkt an sie, manche halten stumme Zwiesprache und überlegen, was sie wohl in manchen Situationen gemacht hätte. Insgesamt gibt es viele Perspektivwechsel, dadurch blickt man jedem Familienmitglied über die Schulter und lernt damit die ganze Familie näher kennen.

                                              Am meisten hat mich die Geschichte von Grace berührt.Wie sie den Mut aufgebracht hat, sich dem Bluttest zu unterziehen, der ihr Gewissheit über ihre genetische Krebsveranlagung brachte, sondern auch noch die Operation durchzuziehen, hat mir ziemlich zugesetzt. Was für eine starke Frau.


                                              Molly verliert vor Trauer ihren Glauben, eigentlich ist sie aus einem besonderen Holz geschnitzt, manchmal etwas dickköpfig und stur. Aber sie ist von grundauf liebevoll besorgt um ihre Familie und als Ehrenamtliche für Obdachlose, dennoch kontert sie häufig mit rüder Schlagfertigkeit und stösst damit einigen Menschen vor den Kopf. Die Hayes sind diesen barschen Umgangston in ihrer Familie gewohnt, das klingt für Außenstehende sehr ungehobelt, doch sie haben nun mal diesen Jargon und stören sich nicht daran. Ich hatte das Gefühl, die Personen wollen sich auf diese Weise ihrer Wut entledigen.


                                              Mehr möchte ich über die Entwicklungen der Personen nicht verraten. Es wird jedoch ein Hoffnungsschimmer sichtbar und man erkennt, dass die Familie Hayes sich wieder zusammenrauft und alle die Sorge um Juliet umtreibt.


                                              Eine berührende Fortsetzung dieser Familiengeschichte, bei der Traurigkeit und Witz sich wunderbar harmonisch ergänzen. Kam aber nicht ganz an den ersten Band heran.

                                              Für immer

                                              Beiträge 5
                                              19.06.2019

                                                Rabbit Hayes stirbt an Krebs im Kreise ihrer Lieben. Nun beginnt für ihre Familie die Zeit nach dem Tod. Rabbit hinterlässt eine große Lücke für jeden. Vor allem für ihre Mutter Molly, die die Familie während Rabbits Krankheit zusammengehalten hat. Doch nun fehlt Molly der Elan und sie widmet sich anderen Dingen. Dies trifft vor allem ihren Mann Jack, der mit der Trauer alleine nicht klarkommt und sich in die Vergangenheit flüchtet.
                                                Juliet, Rabbits 12jährige Tochter, zieht mit ihrem Onkel Davey nach Amerika. Doch bald merkt sie, dass dieser Schritt doch etwas zu gewagt war. Die Sehnsucht nach der Heimat ist groß, doch sie will ihren Onkel nicht enttäuschen. Davey merkt unterdessen aber, dass er sein altes Leben auch nicht mehr meistern kann. Vor allem, da er mit Gedanken immer wieder bei Marjorie ist; Rabbits bester Freundin.
                                                Und Grace, Rabbits Schwester, bekommt eine folgenschwere Diagnose. Sie hat das Gen, welches bei Rabbit den Krebs ausgelöst hat.

                                                Schon beim ersten Teil "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" habe ich viele Taschentücher gebraucht. Zu lesen, wie eine Familie darauf wartet, dass die Tochter/Mutter/Schwester/Freundin stirbt, ist ein tragisches Ereignis. Die Autorin jedoch hat mit einem wunderschönen Schreistil und vielen einfühlsamen Worten eine liebevolle Geschichte geschaffen. Aber auch die Charaktere sind einfach nur herrlich chaotisch.


                                                Im zweiten Teil erzählt die Autorin nun, was nach dem Tod von Rabbit passiert. Die Familie droht auseinanderzubrechen. Juliet geht mit ihrem Onkel Davey nach Amerika. Molly und Jack entfernen sich immer weiter voneinander. Und Grace und ihr Mann Lenny müssen sich einer ungewissen Zukunft stellen, denn Grace hat das Krebs-Gen.
                                                Marjorie, Rabbits beste Freundin, stellt sich die Frage, ob sie je glücklich sein wird. Schließlich ist sie schon über 40, geschieden und lebt in einer kleinen Wohnung.

                                                Wir begleiten nun in abwechselnden Kapiteln jeden Charakter auf seinem Weg. Alle müssen nun lernen, mit dem Verlust der geliebten Person umzugehen und herauszufinden, wie es weitergeht. Dies ist natürlich nicht leicht.

                                                Vor allem Juliet muss nun versuchen, ohne Mutter auszukommen. Ohne jemanden, der ihr sagen kann, wie es ist, erwachsen zu werden und all die Fehler zu machen, die man als Jugendlicher so macht. Juliet zieht sich immer weiter zurück, so dass ihr Onkel Davey immer mehr Probleme hat, zu ihr durchzudringen. Aber dies bringt ihn dazu, über die aktuelle Situation nachzudenken.

                                                Alle müssen nun versuchen, wieder in ihr altes Leben zu finden. Vor allem Marjorie trägt hierzu einen großen Teil bei. Eher ungewollt, aber mit einer wunderbaren Neuigkeit und vor allem mit einer neuen Perspektive für die Zukunft.

                                                Rabbit lebt in aller Herzen weiter und wird von jedem weiterhin geehrt. Und doch müssen sie loslassen. Rabbit wird trotzdem nie vergessen werden.

                                                Ich mag den Schreibstil von Anna McPartlin. Sie schreibt mit wunderschönen Worten über traurige Themen und zeigt mit ihrem Stil auf, wie schön es ist, geliebt zu werden.

                                                Meggies Fussnote:
                                                Für immer Rabbit Hayes.

                                                schnäppchenjägerin

                                                Beiträge 62
                                                19.06.2019

                                                  Der neue Roman von Anna McPartlin schließt nahtlos an "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" an und beginnt mit dem Tod von Mia "Rabbit" Hayes am 28. April 2014 im Alter von nur 41 Jahren. Ihre Angehörigen, die man bereits in Band 1 kennengelernt hat, sind verzweifelt und beginnen jeder auf seine Weise, ihren Tod zu verarbeiten. Rabbits Eltern entfremden sich, die gottesfürchtige Molly verliert ihren Glauben und engagiert sich als Ehrenamtliche für Obdachlose und Bürgerinitiativen, während ihr Mann Jack sich auf den Dachboden zurückzieht und mit Hilfe seiner alten Tagebücher in Erinnerungen schwelgt. Rabbits Schwester Grace erfährt, dass sie das Gen trägt, das die Wahrscheinlichkeit massiv herhöht, an Krebs zu erkranken und ist durch ihr eigenes Schicksal und den damit verbundenen Überlegungen von der Trauer um Rabbit abgelenkt. Rabbits Bruder ist sich in seiner Vaterrolle unsicher. Auf Wunsch von Rabbit hat er das Sorgerecht für deren Tochter Juliet übernommen und ist mit der Verantwortung abseits der Familie in den USA überfordert. Juliet vermisst ihre Mutter, macht sich Sorgen um deren ungläubige Seele und konzentriert sich nach dem Umzug von Irland in die USA ganz auf das Lernen. Obwohl sie ihren Onkel auf Tour seiner Band begleitet, ist sie eine hervorragende Schülerin, hat aber keinen Kontakt zu Gleichaltrigen.

                                                  "Für immer Rabbit Hayes" ist genauso lebendig und empathisch geschrieben wie "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" und es ist schön, den Figuren der Familie Hayes wiederzubegegnen.
                                                  Der Roman bietet aber zunächst nicht viel Neues. Er liest sich sehr lange wie ein nicht enden wollender Abschied von einer 41-jährigen Mutter/ Schwester/ Tochter/ Freundin, die als guter Mensch mit einem freundlichen Wesen in den höchsten Tönen gelobt wird.
                                                  Der tragische Verlust jedes einzelnen ist durch die unterschiedlichen Perspektiven, die dynamisch wechseln, spürbar. Allerdings ist für den Leser nicht ganz nachvollziehbar, welche Lücke Rabbit hinterlässt, da man sie nur als Kranke und Totgesagte, nicht aber als Mensch mitten im Leben kennengelernt hatte.

                                                  Es ist eine Familiengeschichte über Schmerz und Trauer mit lieb gewonnenen Charakteren, die alle liebevoll und individuell mit ihren Ecken und Kanten und charmanten Marotten gezeichnet sind. Nach der bedrückenden Stimmung während der Erkrankung und der Vorbereitung auf den Tod hätte ich mir nach Rabbits Tod früher ein paar neue Impulse gewünscht. Statt Aufbruchstimmung für einen Neuanfang herrscht immer noch eine lähmende Traurigkeit, die die Tote selbst nicht gewollt hätte und auch die Krankheit Krebs steht durch die Ängste von Grace nach wie vor im Vordergrund. Auch ein Jahr nach Rabbits Tod sind alle Familienmitglieder in ihrer Trauer gefangen und finden dabei keinen Zusammenhalt. Erst im zweiten Jahr, als jeder einzelne mit neuen Problemen konfrontiert wird, weicht die Trauer um Rabbit in den Hintergrund und der Roman wird dann auch sprichwörtlich lebendiger.
                                                  Der runde, hoffnungsvolle Abschluss - frei nach dem Motto "Ein Ende ist ein neuer Anfang" - hat mir dann auch gut gefallen.

                                                  adorable.Books

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                                                  18.06.2019

                                                    Nachdem ich beim ersten Buch Rotz und Wasser geheult habe, konnte ich nicht anders und musste dieses Buch auch noch lesen. Es spielt nach Rabbits Tod und handelt von ihrer Familie und ihren Freunden und wie es ihnen nach dem Tod ihrer Freundin ergeht.
                                                    Auch dieses Buch habe ich nur so verschlungen. Es beginnt mit Rabbits Tod. Bei dieser Szene hätte ich fast sofort wieder losgeheult. Es ist einfach so emotional geschrieben.
                                                    Der Schreibstil ist allgemein sehr schön und man kann das Buch schnell hintereinander weg lesen. Ich habe es sehr gemocht, dass die verschiedenen Charaktere immer ihre eigenen Kapitel bekommen haben. Der Autorin ist es dabei sehr gut gelungen die Geschichte weiter zu erzählen und nicht zu viel zu wiederholen obwohl es aus der Sicht eines anderen Charakters geschrieben wurde.
                                                    Man leidet mit jeder einzelnen Person. Jeder Charakter hat seine eigene Art mit der Trauer um Rabbit umzugehen. Es scheint alles auseinander zu brechen aber ohne zu viel zu verraten, es wird auch wieder zusammenfinden, denn die Hayes sind eine Familie und halten zusammen.
                                                    Gerade an Juliet, Rabbits Tochter, erkennt man die Weiterentwicklung. Im ersten Buch ist sie einfach nur ein Kind aber im zweiten entwickelt sie sich langsam zu einer jungen Frau, die ihrer Mutter immer ähnlicher wird.
                                                    Auch Rabbits Bruder David entwickelt sich vom schnöden Jungesellen zum Familienvater.
                                                    Ich finde es nicht schlecht, dass man das Buch lesen kann, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, da er ja mit dem Tod von Rabbit anfängt. Man versteht auch alles, jedoch ist es um einiges schöner vorher 'Die letzten Tage der Rabbit Hayes' gelesen zu haben.
                                                    Wer ein Buch zum Träumen und Weinen sucht, der hat hier definitiv das gefunden. Absolute Leseempfehlung!

                                                    Ist es ok, glücklich zu sein?

                                                    Beiträge 102
                                                    18.06.2019

                                                      Als Rabbit mit 41 viel zu jung an Krebs stirbt, ist sie wenigstens nicht allein. Ihre ganze Familie sitzt um ihr Krankenhausbett, ihre Mutter hält ihre Hand. Für Rabbit ist das Leiden endlich vorbei, aber für ihre Angehörigen, die bis zuletzt gehofft hatten, geht es weiter.

                                                      Rabbits Tochter Juliet ist erst 12, ihren Vater kennt sie nicht. „Ich bin so traurig, dass ich am liebsten sterben würde.“ (S. 45) Sie zieht zu ihrem Onkel Davey, Rabbits Bruder. Der ist Musiker, wohnt in den USA und ist den größten Teil des Jahres auf Tour. Juliet verliert also nicht nur ihre Mutter, sondern auch ihre Großeltern, die gewohnte Umgebung, Klassenkameraden und Freunde. Doch auch Davey fühlt sich mit der plötzlichen Vaterrolle überfordert. Eine Freundin rät ihm: „Liebe sie einfach, Davey, mehr braucht ein Mensch nicht.“ (S. 12)
                                                      Rabbits Schwester Grace trifft es doppelt hart. Sie erfährt direkt nach deren Tod, dass sie ebenfalls das BRCA-2-Gen in sich trägt und jederzeit an Brust- und Eierstockkrebs erkranken kann. Sie könnte sich beides entfernen lassen, um dem zuvorzukommen, aber noch ist sie gesund. Die Angst lässt sie fast durchdrehen und weder ihr Mann noch ihr Vater verstehen sie.
                                                      Überhaupt – Rabbits Eltern. Wie schlimm mag es wohl sein, ein (wenn auch schon erwachsenes) Kind zu verlieren? Ihr Vater zieht sich einfach von allem zurück, verkriecht sich auf dem Dachboden und liest seine alten Tagebücher: „Ein rabbitförmiges Loch hatte sich in ihr Leben gefressen, und es wurde von Tag zu Tag ein bisschen größer.“ (S. 331). Ihre Mutter verliert ihren Glauben „Lieber Gott, ich bin fertig mit dir.“ (S. 98), geht nicht mehr zur Kirche, stürzt sich in karitative Arbeit, pflegt ihre Wut auf Alles und Jeden und gerät sogar mit dem Gesetz in Konflikt.

                                                      Sehr einfühlsam erzählt Anna McPartlin nach „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ jetzt die Geschichte ihrer Familie und Freunde weiter. Sie zeigt, wie der Tod diese Gemeinschaft zerbrechen lässt. Über 500 Seiten bangt man als Leser, ob sie es schaffen, wieder zueinander zu finden, wieder eine echte Familie zu werden.
                                                      Die Autorin lässt die Protagonisten dabei selbst zu Wort kommen, erzählt aus ihrer jeweiligen Sicht, wie sie mit dem Tod umgehen, was sie bewegt und wie sie verzweifeln oder neue Hoffnung fassen, langsam wieder Pläne schmieden – immer mit der Frage im Hinterkopf, ob sie nach dieser Tragödie überhaupt wieder glücklich sein dürfen. „Manchmal braucht es einen Tod, um das Leben wieder zu begreifen.“ (S. 247)

                                                      Ich habe mit den Hayes gefühlt und gelitten, gelacht und geweint. Es war schön, sie endlich wiederzutreffen und zu lesen, wie es weiter geht. Sie sind eine sehr herzliche und liebevolle, manchmal etwas chaotische Familie und ihr Humor ist eindeutig schräg. Aber sie versuchen immer, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Schließlich sind sie alle schon verletzt genug.

                                                      Mein Fazit: Eine wundervolle Fortsetzung, traurig und lustig zugleich, mit viel Gefühl und ohne falschen Pathos.

                                                      hasi_rasi

                                                      Beiträge 102
                                                      16.06.2019

                                                        Ist es ok, glücklich zu sein?

                                                        Als Rabbit mit 41 viel zu jung an Krebs stirbt, ist sie wenigstens nicht allein. Ihre ganze Familie sitzt um ihr Krankenhausbett, ihre Mutter hält ihre Hand. Für Rabbit ist das Leiden endlich vorbei, aber für ihre Angehörigen, die bis zuletzt gehofft hatten, geht es weiter.

                                                        Rabbits Tochter Juliet ist erst 12, ihren Vater kennt sie nicht. „Ich bin so traurig, dass ich am liebsten sterben würde.“ (S. 45) Sie zieht zu ihrem Onkel Davey, Rabbits Bruder. Der ist Musiker, wohnt in den USA und ist den größten Teil des Jahres auf Tour. Juliet verliert also nicht nur ihre Mutter, sondern auch ihre Großeltern, die gewohnte Umgebung, Klassenkameraden und Freunde. Doch auch Davey fühlt sich mit der plötzlichen Vaterrolle überfordert. Eine Freundin rät ihm: „Liebe sie einfach, Davey, mehr braucht ein Mensch nicht.“ (S. 12)
                                                        Rabbits Schwester Grace trifft es doppelt hart. Sie erfährt direkt nach deren Tod, dass sie ebenfalls das BRCA-2-Gen in sich trägt und jederzeit an Brust- und Eierstockkrebs erkranken kann. Sie könnte sich beides entfernen lassen, um dem zuvorzukommen, aber noch ist sie gesund. Die Angst lässt sie fast durchdrehen und weder ihr Mann noch ihr Vater verstehen sie.
                                                        Überhaupt – Rabbits Eltern. Wie schlimm mag es wohl sein, ein (wenn auch schon erwachsenes) Kind zu verlieren? Ihr Vater zieht sich einfach von allem zurück, verkriecht sich auf dem Dachboden und liest seine alten Tagebücher: „Ein rabbitförmiges Loch hatte sich in ihr Leben gefressen, und es wurde von Tag zu Tag ein bisschen größer.“ (S. 331). Ihre Mutter verliert ihren Glauben „Lieber Gott, ich bin fertig mit dir.“ (S. 98), geht nicht mehr zur Kirche, stürzt sich in karitative Arbeit, pflegt ihre Wut auf Alles und Jeden und gerät sogar mit dem Gesetz in Konflikt.

                                                        Sehr einfühlsam erzählt Anna McPartlin nach „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ jetzt die Geschichte ihrer Familie und Freunde weiter. Sie zeigt, wie der Tod diese Gemeinschaft zerbrechen lässt. Über 500 Seiten bangt man als Leser, ob sie es schaffen, wieder zueinander zu finden, wieder eine echte Familie zu werden.
                                                        Die Autorin lässt die Protagonisten dabei selbst zu Wort kommen, erzählt aus ihrer jeweiligen Sicht, wie sie mit dem Tod umgehen, was sie bewegt und wie sie verzweifeln oder neue Hoffnung fassen, langsam wieder Pläne schmieden – immer mit der Frage im Hinterkopf, ob sie nach dieser Tragödie überhaupt wieder glücklich sein dürfen. „Manchmal braucht es einen Tod, um das Leben wieder zu begreifen.“ (S. 247)

                                                        Ich habe mit den Hayes gefühlt und gelitten, gelacht und geweint. Es war schön, sie endlich wiederzutreffen und zu lesen, wie es weiter geht. Sie sind eine sehr herzliche und liebevolle, manchmal etwas chaotische Familie und ihr Humor ist eindeutig schräg. Aber sie versuchen immer, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Schließlich sind sie alle schon verletzt genug.

                                                        Mein Fazit: Eine wundervolle Fortsetzung, traurig und lustig zugleich, mit viel Gefühl und ohne falschen Pathos.

                                                        SBS

                                                        Beiträge 54
                                                        14.06.2019

                                                        Neues Lieblingsbuch

                                                        Mia Hayes, die von allen nur Rabbit genannt wurde, ist verstorben. Ihre Krebserkrankung war stärker als sie und nun klafft in der wunderbaren Familie Hayes eine große Lücke. Ihre Eltern, Geschwister, Freunde und vor allem ihre Tochter leiden sehr unter dem Verlust der liebenswerten Frau. Nun müssen sie das geliebte Familienmitglied für immer verabschieden und sich im Leben ohne Rabbit zurechtfinden. Während Bruder Davey für Rabbits Tochter Juliet auf Rabbits Wunsch sorgen soll und sich überfordert fühlt, bekommt ihre Schwester Grace eine Hiobsbotschaft. Sie trägt das Gen, welches den Krebs stark begünstigt…

                                                        Zuerst habe ich mich total gefreut, als ich sah, dass es einen weiteren Teil zur Familie Hayes geben wird, denn sie waren mir alle ans Herz gewachsen. Allerdings hatte ich so meine Sorgen, dass es nach dem ersten tollen Band nur eine schnell aufgewärmte Geschichte sein könnte. Zum Glück haben sich die Sorgen in keiner Weise bestätigt, ganz im Gegenteil. Obwohl ich „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ direkt nach Erscheinen gelesen hatte – also vor gut fünf Jahren – hatte ich das Gefühl, dass ich alle Personen noch kenne, als hätte ich den Vorgänger erst vor wenigen Tagen beendet. Die ganzen Charaktere waren noch so präsent, die Geschichte setzt genau da an, wo die andere aufgehört hat und der Humor ist noch genauso gelungen, entsprechend habe ich das Buch nicht gelesen, sondern die etwas mehr als 500 Seiten in zwei Tagen gelesen. Dieses Buch legt man nicht einfach mal zwischendurch zur Seite, denn es ist viel zu fesselnd geschrieben, um nicht immer und immer weiterzulesen. Wie gewohnt wird das Geschehen aus diversen Perspektiven beleuchtet, sodass man jeden einzelnen Charakter und sein Verhalten gut nachvollziehen kann.

                                                        Das Thema ist schwierig und es gibt zahlreiche Momente, die wirklich einfach nur traurig sind und nachdenklich machen. Doch diese Familie schafft es immer wieder dem Leser auch ein Schmunzeln, nicht selten sogar ein Lachen zu entlocken. Gerade Mutter Molly mit ihrer frechen Schnauze (das kann man einfach nicht gewählter ausdrücken) bringt immer wieder gute Aktionen, dabei geht es ihr emotional immer und immer schlechter. Auch Graces Geschichte macht sehr nachdenklich und man setzt sich unweigerlich damit auseinander, ob man es wissen wollen würde und was man tun würde, wenn man dieses Gen trägt. Die Trauerarbeit der gesamten Familie hat mich manches mal ganz schön schlucken lassen, das Ganze wirkt so authentisch und lebensnah, dass es einfach beeindruckt. Ich möchte gar nicht mehr verraten – lest einfach selbst!

                                                        Ich würde zwar empfehlen zuerst „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ zu lesen, aber auch unabhängig davon sollte man alles sehr gut verstehen können. Allerdings fehlt dann zu Beginn dieses gewisse Etwas, diese unmittelbare Verbindung zu den Charakteren, die mir so gut gefallen hat.

                                                        Die Autorin hat meine Erwartungen und Hoffnungen übererfüllt und mich emotional ganz schön mitgenommen. Ein neues, sehr berührendes Lieblingsbuch, welches ich gerne empfehle!

                                                        irmgard_hahn

                                                        Beiträge 30
                                                        13.06.2019

                                                          Dies ist der zweite Band um die Familie Hayes. Bereits der erste Band "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" war ungemein berührend und hat mir gut gefallen.
                                                          Die 41jährige Mia Hayes, genannt "Rabbit", stirbt an Krebs. Sie hinterlässt eine große Lücke im Leben ihrer Eltern, ihrer Geschwister, ihrer besten Freundin - und vor allem der 12jährigen Tochter Juliet.
                                                          Trotz des schweren Themas war es schön den Hayes und deren Freunden wieder zu begegnen, denn die Familie mit all ihren Ecken und Kanten ist mir seit Band 1 sehr ans Herz gewachsen.

                                                          In diesem Band geht es darum, wie mit dem Tod von Rabbit umgegangen wird denn jeder der Familie und Freunde tut das auf seine eigene Weise.
                                                          Im ersten Band war es die Diagnose Krebs, die alle verarbeiten mussten. Nun ist es noch endgültiger: der Tod.

                                                          Die Autorin hat ein grosses Talent, uns in das Innere jeder der Figuren hineinschauen zu lassen und deren Gedanken und Gefühle zu beschreiben. Ob nun Mama Hayes an ihrem Glauben zweifelt oder Papa Hayes zu Gott findet und Juliet nach aussen hin die Erwachsene spielt. All das ist sehr nachvollziehbar und realistisch erzählt. Und aus dem ",Off" erfährt man auch Rabbits Gedanken zu all dem, was passiert. Trotz des schweren Themas überwiegt in diesem Buch aber die Hoffnung, die positive Grundstimmung, so dass das Lesen nicht traurig macht. Klare Empfehlung für dieses Buch.

                                                          Igela

                                                          Beiträge 25
                                                          12.06.2019

                                                          Mia Hayes, die Rabbit genannt wird, hinterlässt eine grosse Lücke, als sie mit 41 Jahren an Krebs stirbt. Ihre Eltern, Molly und Jack, ihre Geschwister Davey und Grace und ihre 12 jährige Tochter Juliet, tasten sich Stück für Stück an ein Leben ohne Rabbit heran. Rabbits letzter Wunsch war, dass Juliet zu Davey nach Amerika zieht und dort aufwächst. Davey ist voller Zweifel, ob er, der in den Tag hineinlebt, gut für Juliet sorgen kann. Grace hat Angst, ebenfalls an Krebs zu erkranken. Ein Bluttest zeigt, dass auch sie das Gen in sich trägt.

                                                          Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei Fortsetzungsbüchern, nach einem hervorragenden ersten Teil, diese bedeutend schwächer sind und mir weitaus weniger gefallen. " Für immer Rabbit Hayes" ist die Fortsetzung von " Die letzten Tage von Rabbit Hayes ". Und ebenso gut, wenn nicht noch besser. Mir fällt es schwer einzuschätzen, ob dieses Buch hier, ohne das Vorwissen aus dem ersten Teil, gelesen werden kann. Ich denke, es ist möglich. Doch würde wohl sehr viel Verständnis, für die grosse Trauer dieser irischen Familie fehlen.
                                                          Dieser zweite Teil knüpft dort an, wo der erste Teil endet. Beim Tod von Rabbit und nun ist der Fokus auf der Familie der verstorbenen Mutter, Tochter, Schwester und besten Freundin. In abwechslungsweise erzählten Passagen, aus der Sicht der Liebsten von Rabbit, erfährt man als Leser, wie jeder einzelne versucht in einem Leben ohne sie, Tritt zu fassen. Mich haben diese schonungslosen und sehr offenen Passagen sehr berührt. Ich musste manches mal schlucken und habe mit den Tränen gekämpft. Denn die Familie Hayes geht unter die Haut. Grund dafür ist wohl auch, dass sie sehr authentisch ist. Genau so stelle ich mir das Leben in einer irischen Grossfamilie vor. Die Familie Hayes, allen voran Mutter Molly, lebt sehr intensiv und bedingungslos. Sie streiten sich, werfen auch mal mit weniger salonfähigen Wörtern um sich. Doch nie sind sie vulgär oder machen einander lächerlich. Ich musste so manches mal schmunzeln und habe mich trotz des schweren Themas sehr amüsiert. In allem spürt man die grenzenlose Liebe, die sie füreinander empfinden. Auch die Sorge, gerade um Vollwaise Juliet, die sie umtreibt. Jede und jeder, geht ganz eigen mit der Trauer um Rabbit um. Sehr gelungen empfand ich, die ab und zu kursiv geschriebenen " Gespräche ", die die Figuren mit der Verstorbenen führen. Und nach und nach sieht man als Leser auch, dass das Leben weitergeht. Neue Freundschaften werden geschlossen, neue Arbeitsstellen angetreten und weiter werden Kämpfe ausgefochten.
                                                          Ich habe dieses Buch, wie auch den ersten Teil, innert 2 Tagen verschlungen. Weil Anna McPartlin es geschafft hat, mich emotional zu berühren. Und weil, genau so eine Geschichte, sich überall auf der Welt und auch in meinem Leben abspielen könnte. Niemand ist davor gefeit, nicht Abschied von einem seiner Liebsten nehmen zu müssen. Und so denke ich, dass mir dieses Buch den Kopf ordentlich zurecht gerückt hat. Das Leben sollte man mit Freunden und der Familie geniessen!
                                                          Den Schreibstil empfand ich als herausragend. Denn die Autorin schafft es, den Figuren Leben einzuhauchen. Dabei wird es trotz vieler Perspektivwechsel nie unübersichtlich oder chaotisch. Im Gegenteil. Man fühlt beim Lesen die Persönlichkeit jeder der Figuren, dass man traurig ist, am Ende des Buches von ihnen Abschied nehmen zu müssen.
                                                          Hier in diesem Buch liegen witzige Dialoge und emotional berührende sehr, sehr nah beieinander. Und sind hervorragend verwoben zu einer herausragenden und tollen Geschichte!

                                                          Langeweile

                                                          Beiträge 17
                                                          11.06.2019

                                                            Klappentext:
                                                            Die 41-jährige Mia Hayes ,genannt „Rabbit“, stirbt an Krebs. Sie hinterlässt eine große Lücke im Leben ihrer Eltern, ihrer Geschwister, ihrer besten Freundin - und vor allem der 12-jährigen Tochter Juliet.Rabbits Mutter verliert ihren unerschütterlichen Glauben und fast auch die Liebe zu ihrem Mann. David, Rabbits Bruder, muss mit der auferlegten Vaterrolle zurechtkommen,denn Juliet lebt jetzt bei Ihm.Grace,Rabbits schwester, findet heraus, dass auch in ihr die Gefahr schlummert zu erkranken - das lässt sie zu drastischen Maßnahmen greifen.Und Juliet könnte ihre Mutter mehr gebrauchen denn je: sie hat sich zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt.

                                                            Meine Meinung:

                                                            Das erste Buch habe ich,auf die Empfehlung meiner Tochter hin, gelesen. Ich wollte mich zuerst nicht mit diesem schwierigen Thema beschäftigen. Einmal angefangen, konnte ich das Buch jedoch nicht mehr aus der Hand legen.
                                                            So war ich natürlich gespannt, ob das nachfolgende Buch meiner Erwartungshaltung gerecht werden kann. Diese Frage lässt sich eindeutig mit ja beantworten.
                                                            Erneut schafft es die Autorin das traurige Thema auf eine Weise zu vermitteln, bei der sich lachen und weinen die Waage halten. Das ist unter anderem, auch dadurch gegeben, dass ein ganz spezieller Humor immer wieder einfließt.
                                                            Jeder in der Familie hat seine eigene Art mit der Trauer umzugehen,das wird ganz eingehend geschildert. Es treffen viele Gegensätze knallhart aufeinander,jedoch ist immer die innere Verbundenheit zu spüren.

                                                            Fazit:

                                                            Ein sehr emotionales und berührendes Buch, was ich in sehr kurzer Zeit gelesen habe.
                                                            Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus, verbunden mit fünf Sternen.