Anna McPartlin

Niemand kennt mich so wie du

Die beste Freundin. Die erste Liebe. Der größte Schmerz.
Eve und Lily waren von klein auf ein Herz und eine Seele. Doch dann, an der Schwelle zum Erwachsenwerden, zerrissen die Ereignisse eines Sommers das Band, das sie zusammenhielt. Seitdem haben sie sich nicht wiedergesehen.
Zwanzig Jahre später überlebt Eve nur knapp einen schweren Unfall. Als sie erwacht, steht eine Krankenschwester an ihrer Seite – Lily. Beide merken schnell: Jede wünscht sich sehnlichst die Freundin aus vergangenen Tagen zurück. Doch die alten Wunden sind nicht verheilt, und Lily ist noch immer mit dem Mann verheiratet, den Eve so sehr hasst …


Autorenbild Foto von Anna McPartlin

Die  Autorin

Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing. Nebenbei stand sie auch als Comedienne auf der Bühne, doch ihre wahre Liebe galt dem Schreiben, das sie bald zum Beruf machte. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Mit ihm lebt sie heute in Dublin.

Bereits ihr Debüt «Weil du bei mir bist» war international ein Bestseller. Mit dem Roman «Die letzten Tage von Rabbit Hayes», in dem Anna McPartlin viel von ihrer eigenen Vergangenheit verarbeitet hat, rührte und begeisterte sie unzählige Leserinnen und Leser und landete einen Riesenerfolg.


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Rezensionen

Spatzel

Beiträge 10
26.01.2020

    Ein wunderbares Buch über Freundschaft. Auch wenn man sich aus den Augen verliert und sich in verschiedene Richtungen entwickelt, eine wahre Freundschaft verliert sich nicht. Manchmal muss man sich zusammenraufen. Aber auf eine wahre Freundin oder einen wahren Freund kann sich immer verlassen, gerade wenn es einem schlecht geht und man einen richtigen Freund braucht.
    Dieses Buch beschreibt eine solche Freundschaft auf eine wunderbare Art und Weise.
    Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen.

    Borkum

    Beiträge 27
    14.01.2020

      Kommt nicht an die Bücher mit Rabbit Hayes heran

      Bei diesem Buch von Anna McPartlin fehlten mir über weite Strecken die Dialoge. Die Abschnitte aus Sicht eines Erzählers gingen meines Erachtens zu Lasten der Lebendigkeit, genau wie bei den seitenlangen Briefwechseln der beiden Freundinnen. Zwar sind auch diese Passagen, genau wie die Dialoge, emotional und witzig, aber es fehlt der direkte Gegenpart.

      Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, was im Laufe der Geschichte sehr diverse Aspekte zu Tage fördert. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar und die Personen wirken realistisch.

      Vielleicht waren meine Erwartungen an dieses Buch zu hoch, weil ich die Bücher mit Rabbit Hayes super fand. So bekommt dieses Buch von mir nur 3,5 Sterne.

      Vevi

      Beiträge 30
      21.08.2018

        Diese Buch habe ich als Teil des Pakets für den zweiten Lesemeilenstein erhalten (Danke noch mal dafür!) Ich hatte vorher noch kein Buch der Autorin Anna McPartlin gelesen, werde das aber sicher noch ändern (v.a. der Roman „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ klingt für mich auch nach einem Buch, das mir gefallen könnte).

        Der Titel des Buches „Niemand kennt mich so wie du“ verrät schon, dass es sich bei dem Roman von Anna McPartlin um eine Geschichte handelt, in der es um eine sehr enge Beziehung geht. Genauer geht es um Eve und Lily, zwei Frauen, die sich von klein auf kannten und unzertrennlich waren, bis etwas geschehen ist, das die Freundschaft entzweite. Zwanzig Jahre später führt sie der Zufall wieder zueinander, als Eve nach einem Unfall dem Krankenhaus aufwacht, in dem Lily als Krankenschwester arbeitet. In beiden Figuren erwacht die Sehnsucht, die alte Freundschaft wieder aufleben zu lassen, wenn da nicht noch immer der Mann zwischen ihnen stehen würde, der damals mit Schuld am Bruch der beiden Freundinnen war: Lilys Ehemann Declan. Was genau es mit Declan auf sich hat und was in der Vergangenheit vorgefallen ist, erfährt der Leser nur nach und nach, was natürlich Spannung aufbaut.

        Das Besondere an dem Buch war für mich, dass man die Hauptfiguren Eve und Lily nicht nur durch die Handlung kennenlernt, sondern auch quasi ihr früheres Ich durch die Briefe, die sie sich geschrieben haben und die zu Beginn jedes Kapitels abgedruckt sind. Zum einen zeugen die Briefe eindrucksvoll von der tiefen Freundschaft, die die beiden verbunden hat, zum anderen lernt man die Figuren so auch richtig gut kennen.

        Der Stil der Autorin hat mir ebenso sehr gut gefallen und ich freue mich schon darauf, weitere Bücher von ihr zu lesen.

        Muggeline

        Beiträge 25
        14.07.2018

          Dieses Buch beschreibt eine Freundschaft, die ewig hält. Auch wenn man sich Jahre nicht mehr sieht und im Streit getrennte Wege geht, ist man doch noch immer verbunden.

          Das Buch ist wieder so toll geschrieben, man möchte (ich zumindest ;)) es gar nicht mehr aus der Hand legen.
          Eve und Lily sind von klein aus die besten Freundinnen bis ihre Freundschaft mit 19Jahren zerbricht. Das Schicksal für die beiden wieder zusammen und der Grund für ihren Bruch wird langsam verarbeitet und aufgeklärt. Aber wahre Freundschaft schafft auch sowas. Das vermittelt das Buch, ob gewollt oder nicht. Keine Ahnung! Ist auch nicht wichtig. Es ist ein tolles Buch und ich kann es nur weiter empfehlen.

          Mel3A

          Beiträge 7
          05.01.2018

            Anna McPartlin schreibt einfach wunderbar. Ich mag ihre Romane total.
            Dieser hat mich besonders gefesselt.
            Es geht um eine enge Freundschaft die durch etwas schlimmes zerbrochen wird und es scheint das diese Freundschaft nicht mehr zu retten ist.
            Jedoch kommt es immer anders als man denkt.
            20 Jahre später.
            Ein weiterer Schicksalsschlag fügt die beiden Freundinnen wieder zusammen und gibt Hoffnung auf Versöhnung.
            Dieser Roman ist wunderbar geschrieben und ist bis zur letzten Seite spannend.
            Schockierend und berührend.
            Unbedingt lesen und Taschentücher bereit halten.

            die_chaotin

            Beiträge 3
            09.11.2017

              Lily und Eve waren schon von Anfang an ein Herz und eine Seele, konnten über alles reden und verstanden einander fast blind. An der Schwelle zum Erwachsenwerden begann die Freundschaft jedoch zu bröckeln und einige Ereignisse eines Sommers sorgten schließlich dafür, dass die Freundschaft zerbrach. Das Band ihrer Freundschaft zerris und seither haben sich die beiden Mädchen nicht mehr gesehen.
              Zwanzig Jahre später hat Eve einen Unfall, der sie ausgerechnet in das Krankenhaus bringt, in welchem Lily derzeit als Krankenschwester arbeitet. Beide merken schnell, dass sie sich die jweils andere mehr als nur zurückwünschen, dass sie ihrer Freundschaft noch eine Chance geben wollen - wären da nicht die alten Wunden der Zeit, die längst noch nicht verheilt sind. Und wäre da nicht der Mann an Lilys Seite, den Eve so sehr hasst.

              Jedes einzelne Kapitel beginnt mit alten Briefen zwischen Lily und Eve, welche sich die beiden Mädchen damals hin und her geschrieben haben und ich muss sagen, dass mir diese Art der Kommunikation wirklich gefallen hat.
              Obwohl man nicht gleich erfährt, was damals zum Bruch der beiden Freundinnen geführt hat, sind beide Seiten sehr gefühlvoll und liebevoll geschrieben. Anfangs merkt man noch, wie eng die beiden miteinander sind, wie sehr die beiden miteinander verbunden sind.. bis der Briefkontakt schließlich abbricht.

              Der Schreibstil selbst ist einfach und meist sehr emotional gehalten. Gerade, in den Momenten, wo beide ihre gemeinsame Vergangenheit aufarbeiten und der Grund für Eves Verhalten langsam aber sicher ans Licht kommt.
              Mit Lily und ihrer Lebensweise bzw. ihrem Mann Declan konnte ich mich von Anfang an gar nicht so richtig anfreunden. Er war für mich einfach ein Charakter, der nur schwer einzuschätzen war und erst am Ende des Buches erfährt man, warum Declan so ist, wie er ist und vor allem, was er mit der zerbrochen Freundschaft der beiden Mädchen zu tun hat.

              Eve konnte ich anfangs wirklich noch weniger einschätzen. Sie kam mir oftmals Arroganz und zickig vor, immer auf ihren Vorteil aus und einzig und allein in Lilys Nähe scheint sie ein bisschen sie selbst zu sein, nicht ganz so überheblich. Der Unfall wirft sie völlig aus der Bahn und doch konnten mich die Hintergründe zu diesem Unfall nicht ganz für sich einnehmen, zumal ich einige Passagen im Vorfeld und im Nachhinein wirklich arg übertrieben fand.

              Was ich wiederrum echt schade fand, war die Tatsache, dass ich das Gefühl hatte, dass Eve so ein bisschen in den Hintergrund gerückt ist. Lily gibt oftmals das Gefühl, als wäre sie die Hauptprotagonistin und Eve wirkt neben ihr oftmals einfach nur blass, trotz ihrer oben erwähnten zickigen und arroganten Art.
              Achja und ich fand es schon ein bisschen.. bedenklich, dass fast sofort wieder alles Friede, Freunde, Eierkuchen war, nach der ersten Begegnung, als hätte es diese letzten zwanzig Jahre und die damit verbundene gemeinsame Vergangenheit voller Missverständnisse, die zum Bruch führten, niemals gegeben.

              Obwohl ich das Buch recht schnell durchhatte und es durchaus ein gewisses Mass an Gefühl und Herz mit sich bringt, war es für mich nicht so fesselnd, dass ich sagen kann: Ja, dieses Buch muss ich unbedingt noch mal lesen.
              Niemand kennt mich so wie du ist somit als Roman für Zwischendurch bestens geeignet, aber für mich persönlich auch kein Must Have.

              Jules

              Beiträge 30
              05.08.2017

                "Niemand kennt mich so wie du" von Anna McPartlin ist eine anrührende zu Herzen gehende Geschichte einer ehemaligen Mädchenfreundschaft, die durch einen Schicksalsschlag eine zweite Chance erhält.
                Emotionalen Lesern sei empfohlen, während des Lesens ein paar Taschentücher bereitzuhalten.

                Meli

                Beiträge 10
                03.05.2017

                  Meine Meinung:
                  Da ich bereits in den vergangenen Jahren einige Bücher von Anna McPartlin gelesen habe und sie super fand, musste ich diesen Roman natürlich haben, als ich ihn entdeckte. Und ich muss sagen "WOW". Dieses Wort umschreibt im Grunde schon alles. Dies ist das beste Buch, welches ich bisher von Anna McPartlin gelesen habe. Das Buch handelt von verloren geglaubten Freundschaften und Träumen.
                  In einem extrem gefühlvollen und einem ans Herz gehenden Stil behandelt sie die Neuentwicklung einer verloren gegangenen Freundschaft zwischen zwei Frauen, die sich nach 20 Jahren durch einen Unfall wiedersehen. McPartlin ist ein Roman gelungen, bei dem man richtig mitfiebert und mitfühlt.

                  Steffi26.

                  Beiträge 31
                  10.02.2017

                    Ein tolles Buch über Freundschaft und den Kampf diese zurückgewonnene Freundschaft zu schützen. Ich habe beim Leben gehofft, dass die Figuren ,, bekommen was sie verdienen". Deshalb konnte ich den Roman kaum aus der Hand legen und habe ihn innerhalb von wenigen Tagen gelesen.

                    Jule von Hier

                    Beiträge 7
                    21.01.2017

                      Das Buch ist nicht nur deshalb so spannend, weil es eine traurige und rührende Geschichte einer einst verloren gegangenen und durch einen Schicksalsschlag wieder erblühten Freundschaft erzählt, sondern auch, weil immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her geschweift wird. Die Art, wie Eves Unfall beschrieben wird, ist packend, erschütternd und sehr echt. Das Buch ist traurig, jedoch hat es ein glückliches Ende. Es ist so geschrieben, dass man gar nicht aufhören will zu lesen. Ich würde es mir immer wieder kaufen.

                      Fee

                      Beiträge 32
                      31.12.2016

                        "Niemand kennt mich so wie du" ist ein Buch über das Wiederfinden und zweite Chancen vergeben.

                        Für mich persönlich war es ein absoluter Cover und Titelkauf. Ich habe mich nach einer Geschichte zum weinen und hoffen gesehtn, und genau das habe ich bekommen.

                        Lily und Eve treffen sich nach 20 Jahren zufällig wieder, ehemalife Freundinnen, die mitten im Leben stecken und Probleme haben.

                        Beide Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet, doch leider finde ich das keine der beiden eine wirkliche Entwicklung durchmacht, was ich von einem Buch erwarte.

                        Man lernt viel über das Leben der beiden Mädchen und wie sie es schaffen, sich wieder aufzuraffen und auf den Füßen zu landen.

                        Eine kurze, rührende Geschichte einer langen Freundschaft und über Vetrauern, fast wie mitten aus dem wahren Leben gerissen.

                        Sannystar2002

                        Beiträge 26
                        08.12.2016

                          "Niemand kennt mich so wie du" ist die Geschichte der ehemals besten Freundinnen Lily und Eve, die sich nach über 20 Jahren wiedersehen. Eve hatte einen Autounfall und Lily ist zufällig ihre Krankenschwester. Nach und nach erfährt der Leser, was zu dem Bruch zwischen den 2 Freundinnen geführt hat. Außerdem lernt man auch die anderen Mitgleider des ehemaligen Freundeskreises kennen. Das Buch hat mehrere Happy Ends. Eve und Lily finden ihre Freundschaft wieder, Lily befreit sich von ihrem tyrannischen Ehemann, Eve findet den Mann ihres Lebens... Eine sehr berührende Geschichte, die flüssig geschrieben ist und sich leicht liest. Jedes Kapitel beginnt mit einem Brief von Eve oder Lily, als sie Teenager waren. Aus diesen Brief erfährt man viel, um den Verlauf der Geschichte zu verstehen. Sehr lesenswert, eine schöne Herzensgeschichte!