Anna McPartlin

So was wie Liebe

Auch aus dem tiefsten Tal des Kummers führt ein Weg hinauf zum Glück.
«Pechmarie» – so wird sie in Kenmare heimlich genannt. Marys erste große Liebe kam ums Leben, als sie schwanger war. Und auch ihren Sohn hat sie verloren. Ihre Freunde würden alles dafür tun, Mary endlich wieder lachen zu sehen. Große Hoffnungen ruhen auf Sam, dem neuen Nachbarn: Er ist der Erste, der die junge Frau aus der Reserve lockt. Leider hat Sam selbst mit Geistern aus der Vergangenheit zu kämpfen. Und jemand wartet nur auf den richtigen Moment, die schockierende Wahrheit über ihn ans Licht zu bringen.


Autorenbild Foto von Anna McPartlin

Die  Autorin

Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing. Nebenbei stand sie auch als Comedienne auf der Bühne, doch ihre wahre Liebe galt dem Schreiben, das sie bald zum Beruf machte. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Mit ihm lebt sie heute in Dublin.

Bereits ihr Debüt «Weil du bei mir bist» war international ein Bestseller. Mit dem Roman «Die letzten Tage von Rabbit Hayes», in dem Anna McPartlin viel von ihrer eigenen Vergangenheit verarbeitet hat, rührte und begeisterte sie unzählige Leserinnen und Leser und landete einen Riesenerfolg.


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Rezensionen

KimVi

Beiträge 29
23.08.2017

Mary wird in ihrem irischen Heimatort Pechmarie genannt, denn das Schicksal hat es bisher nicht gut mit ihr gemeint. Ihre große Liebe verlor sie, während sie schwanger war und dann starb auch noch ihr Sohn im Alter von fünf Jahren. Jetzt lebt Mary allein mit ihrem Hund. Sie will sich eigentlich nicht neu binden. Ihre Freunde sind ihr genug. Doch dann taucht plötzlich der neue Nachbar Sam auf. Doch auch er hat eine schwere Zeit hinter sich.....

Der Einstieg in diesen Roman gelingt mühelos. Man kann sich sofort mit der Hauptprotagonistin Mary identifizieren, da sie sehr sympathisch wirkt. Man kann gut nachvollziehen, warum sie so zurückgezogen lebt und niemanden an sich heranlässt. Ihre Freunde wirken ebenfalls sehr lebendig, sodass man sich Marys Leben und die tiefe Verbundenheit, die sie mit ihren Freunden teilt, beim Lesen vorstellen und nachempfinden kann.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm lesbar. Dadurch fliegt man förmlich durch die Seiten und folgt gebannt der Handlung. In diesem Buch werden die Akteure mit einigen Schicksalsschlägen konfrontiert, diese werden berührend erzählt. Sie gehen zu Herzen, sodass man mit den Protagonisten mitfiebert und gebannt verfolgt, wie sie mit den Situationen umgehen.

Ich habe mich beim Lesen dieses Romans sehr gut unterhalten und konnte ihn kaum aus der Hand legen, da mir die einzelnen Schicksale sehr zu Herzen gegangen sind. Allerdings muss ich zugeben, dass mir die Handlung, durch die Masse der ganzen Schicksalsschläge, ein wenig zu konstruiert und dadurch etwas unglaubwürdig erschien. Weniger wäre hier, für meinen Geschmack, deutlich glaubwürdiger gewesen. Dennoch habe ich mit den Charakteren, die mir im Verlauf der Handlung ans Herz gewachsen sind, mitgefiebert. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch vier von fünf möglichen Sternen.

Nele22

Beiträge 14
23.01.2018

So was wie Liebe ist ein zarter Liebesroman.
Das Buch ist in einer schönen Sprache geschrieben und die Charaktere sind sofort sympathisch. Dieser Roman ist ein Buch für zwischendurch, nichts besonderes, aber trotzdem schön.
Anfangs fand ich die Geschichte noch etwas zäh aber um so mehr Seiten ich hinter mir ließ, desto flüssiger wurde das Lesen.
Die Geschichte ist sehr feinfühlig und zart geschrieben, es geht um Freundschaft, Liebe, Trauer und darum wieder an die Zukunft zu glauben, wenn man in seiner Vergangenheit nicht nur Schönes erlebt hat.
Ein Buch mit leisen Tönen, das aber berührt.

Nele13

Beiträge 16
23.01.2018

Ein positiver Roman voller Gefühle, der trotz des harten Schicksals der Protagonisten nicht "zu schwer" wird.
Marie wird ihrem Spitznamen Pechmarie wirklich gereicht, so dass man ihr jedes kleines Stücken Glück gönnt und regelrecht mitfiebert, ob es denn nun mit dem Happy End klappt. Am Ende hätte ich mir gerne 10 Seiten mehr gewünscht, in denen man sich etwas mit ihr mit freuen kann über ihr spätes Glück.
Nichsdestotrotz besticht Anna McPartlin mit tollem Schreibstil und es liest sich locker und leicht weg!

Leseratte_ohne_Grund

Beiträge 55
08.02.2017

Klappentext

Auch aus dem tiefsten Tal des Kummers führt ein Weg hinauf zum Glück.
«Pechmarie» – so wird sie in Kenmare heimlich genannt. Marys erste große Liebe kam ums Leben, als sie schwanger war. Und auch ihren Sohn hat sie verloren. Ihre Freunde würden alles dafür tun, Mary endlich wieder lachen zu sehen. Große Hoffnungen ruhen auf Sam, dem neuen Nachbarn: Er ist der Erste, der die junge Frau aus der Reserve lockt. Leider hat Sam selbst mit Geistern aus der Vergangenheit zu kämpfen. Und jemand wartet nur auf den richtigen Moment, die schockierende Wahrheit über ihn ans Licht zu bringen.


Meinung

Mary und Sam beide haben viele Schicksalsschläge schon hinter sich. Doch als sie Nachbarn werden und sich anfreunden hofft man bei jeder Seite das sich die beiden näher kommen. leider muss man bis zur letzten Seite warten. Doch es lohnt sich. Es ist Traurig so das man an manchen stellen seine Tränen zurückhalten muss. So ging es mir zumindest.

Kann es jeden weiter empfehlen. Und nur so zum Tipp stellt euch Taschentücher daneben.

misery3103

Beiträge 23
26.04.2018

    Nach einer Beinaheüberdosis und einem Entzug steht für den Amerikaner Sam fest, dass er sein Leben ändern muss. Aufgrund der Erzählungen seiner Großmutter fliegt er kurzentschlossen nach Kenmare in Irland, den Heimatort seiner Oma, und mietet sich ein Haus neben Mary. 'Pechmarie' – so wird sie in Kenmare heimlich genannt. Marys erste große Liebe kam ums Leben, als sie schwanger war. Und auch ihren Sohn hat sie durch einen tragischen Unfall verloren. Jeder in dem kleinen Ort wünscht ihr das große Glück, doch Mary hat sich eingerichtet in ihrem Leben … bis Sam auftaucht. Können die beiden sich gegenseitig helfen?

    Wer in diesem Buch die große Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht, denn es geht vielmehr um die einzelnen Leben der Freunde von Mary. Jeder von ihnen steht an einem Wendepunkt und muss sein eigenes Leben neu sortieren, während sich nebenbei auch noch jeder um das Leben der anderen kümmert. Mary und Sam erwischen sich zunächst auf dem falschen Fuß, bis sie durch Marys Hund doch mehr miteinander zu tun bekommen und merken, dass sie sich mögen. Doch Sams Geschichte steht ihnen im Weg, so dass es nicht mal zu einem Kuss zwischen ihnen kommt. Trotzdem merkt man, dass sich etwas anbahnt und wird im Epilog ein bisschen versöhnt.

    Die Freunde sind ein bunter Haufen und machen so manche Tragödie zusammen durch. Ich mochte total die Atmosphäre im Dorf, wie jeder jeden kennt und der tägliche Dorfklatsch alles zusammenhält. Auch wie die Freunde zusammenhalten und auch bei größtem Krach wieder zusammenfinden, hat mir sehr gefallen.

    Insgesamt hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten, auch wenn ich eine Liebesgeschichte erwartet habe und dafür einen amüsanten Roman über einen kleinen irischen Ort bekommen habe. „So was wie Liebe“ gibt es ja auch unter besten Freunden und somit wurde der Titel diesem Buch wirklich gerecht.

    Katiii_liest_gern

    Beiträge 45
    06.02.2017

      Puh, dieses Buch war emotional- aber glücklich machend!
      Mary ist eine von Unglück verfolgte Frau, nicht nur ihr Freund kam ums Leben, nein, auch ihr Kind musste vor ein paar Jahren sein Leben geben. Seither hatte Mary keine engere Beziehung mehr. Trotz ihrer Schicksalsschläge steckt sie nicht den Kopf in den Sand, sondern präsentiert sich dem Leser als eine starke, gefühlsvolle Frau.
      Auch Sam, der neue Nachbar, hat sein Päckchen zu tragen. Er war drogensüchtig und flüchtet nach dem Entzug in das ruhige Irland- das stressige Karriereleben zieht alle Lebenskräfte aus ihm.
      Wie man sieht, sind beide Protagonisten ordentlich vorbelastet und haben das Glück mehr als nur verdient.
      Den Beziehungsaufbau beschreibt die Autorin sehr einfühlsam, romantisch und auch mit einer guten Portion Humor- ich möchte fast sagen, perfekt. Die Autorin hat es in jedem Fall geschafft, dass ich richtig mitgefiebert habe, bis endlich der erste Kuss fällt.
      Für einen Unterhaltungsroman hat der Roman sehr viel Tiefe, und gerade das hat mir sehr gut gefallen. Die schwierigen Themen Trauer und Drogen, hat die Autorin ohne Schweremut behandeln können. So war ich zwar ergriffen, fühlte mich aber nicht von diesen Themen erschlagen.
      Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der gern Geschichten über Menschen liest die einem so richtig ans Herz wachsen und deren Glücksfindung man gar nicht erwarten kann.

      Sannystar2002

      Beiträge 26
      05.01.2017

        "So was wie Liebe" ist erneut ein Roman über Verlust, Freundschaft, Vertrauen und Liebe. Mary hat schon viele Schicksalsschläge erlebt, als ihr Nachbar Sam nebenan einzieht. Auch er hatte bis dahin ein bewegtes Leben. Im Laufe des Buches entwickelt sich eine Freundschaft zuwischen den beiden. Beim Lesen hofft man auf die große Liebe zwischen Mary und Sam, man muss darauf aber bis zur letzten Seite warten ;) "So was wie Liebe" ist auch die geschichte von Marys Cousin Ivan und Marys bester Freundin Penny, welche ebenfalls beide mit harten Zeiten kämpfen. Dennoch ist "So was wie Liebe" erneut ein positiver, gefühlvoller und schöner Roman, der sich leicht lesen lässt. Die Charaktere werden einem schnell sympatisch und man möchte beim Lesen unbedingt erfahren, wie die "Geschichte" von jedem einzelnen ausgeht.