Anna McPartlin

Weil du bei mir bist

Auf die Nacht folgt der Tag. Und auf den Tod das Leben.
Emmas Leben ist einfach perfekt. Und seit sie mit John zusammenwohnt, scheint das Glück vollkommen. Aber dann passiert ein schrecklicher Unfall, und plötzlich ist Emma allein. Als wäre auch sie selbst gestorben, verkriecht sie sich im Schneckenhaus ihres Schmerzes. Doch dem sehen Emmas Freunde nicht lange tatenlos zu. Und irgendwie ist auch John immer noch für sie da. Bald wird Emma klar, dass sie von den Menschen, die sie liebt, gebraucht wird. Dass sie stark sein muss, wenn sie für andere da sein will. Und sie begreift, dass das Glück ganz nah sein kann, wenn man meint, es für immer verloren zu haben.


Autorenbild Foto von Anna McPartlin

Die  Autorin

Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing. Nebenbei stand sie auch als Comedienne auf der Bühne, doch ihre wahre Liebe galt dem Schreiben, das sie bald zum Beruf machte. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Mit ihm lebt sie heute in Dublin.

Bereits ihr Debüt «Weil du bei mir bist» war international ein Bestseller. Mit dem Roman «Die letzten Tage von Rabbit Hayes», in dem Anna McPartlin viel von ihrer eigenen Vergangenheit verarbeitet hat, rührte und begeisterte sie unzählige Leserinnen und Leser und landete einen Riesenerfolg.


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Rezensionen

nonchalance

Beiträge 10
13.02.2017

Schon nach wenigen Seiten ist man mittendrin in der Handlung, kaum hat man Emma und John kennengelernt, stirbt John bei einem Unfall. Emma bleibt zurück, aber sie hat zum Glück ihre besten Freunde Sean, Clodagh, Anne und Richard und ihren Bruder Noel, die alle auf ihre Art trauern, aber auch versuchen, Emma wieder zurück ins Leben zu holen.

Das Ganze liest sich leicht und flüssig, manchmal mußte ich sogar lachen. Die Geschichte spielt in Dublin und manche Szenen kamen mir aus Filmen sehr bekannt vor. Da hat sich die Autorin wohl inspirieren lassen.

Ein guter Roman von Liebe, Trauer und Verlust.

Steffi26.

Beiträge 31
12.02.2017

Ein trauriges Buch über ein Paar, das unerwartet getrennt wird. Emma plagt zudem das schlechte Gewissen, weil sie nicht bei ihrem John war und das Unglück nicht verhindern konnte. Am Anfang ist es etwas schwerfällig zu lesen, aber mit der Zeit wird es immer spannender und man erhofft sich ein Happy End mit einem neuen Partner für Emma. Der nichts an der ewigen Liebe zu John ändert.

Paulaaa

Beiträge 24
14.10.2019

    Das Buch ist so vielseitig! Genauso wie sein Cover.
    Es ist traurig, lustig und bringt noch viel mehr Emotionen im Leser hoch! Ich konnte mich sehr gut in Emma hineinversetzen. Wenn auf einmal der Partner, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen wollte, stirbt, ist es wie wenn ein Teil von einem selbst stirbt. Im buch wird sehr gut rübergebracht wie Emma sich fühlt und es war teilweise schmerzhaft zu lesen, da man sich so gut in Emma hineinversetzen konnte!
    Ein schönes Buch, das im Gedächtnis bleibt.

    bri

    Beiträge 50
    21.02.2019

      So ein schönes Buch. Wenn Dein Partner stirbt, mit dem Du alt werden wolltest, ist das wie ein Weltuntergang. Aber Emma zeigt uns, wie man irgendwann wieder das Leben genießen kann, ohne die Erinnerung zu vergessen. Dieses Buch ist traurig, lustig, emotional und unbedingt zu empfehlen. Es ist ein tolles Buch und man möchte einfach zu dem Freundeskreis von Emma gehören. Ich liebe die Bücher von Anna McPartlin,
      sie schreibt einfach toll.

      misery3103

      Beiträge 23
      22.06.2018

        Als ihr Lebensgefährte John bei einem Unfall ums Leben kommt, bricht für Emma eine Welt zusammen. Sie zieht sich von allem zurück, doch ihre Freunde Seán, Anne, Richard und Clodagh lassen das nicht zu und zwingen Emma zurück ins Leben. Und schon bald erkennt auch Emma, dass sie mit ihrem Leben weitermachen muss und auch dem Glück wieder einen Platz in ihrem Leben einräumen muss.

        Ich liebte Emma und ihre Freunde und habe die schlimme Zeit nach Johns Unfall wirklich gerne mit ihnen verbracht. Die Freunde schafften es immer wieder, Emma aus ihrer Verzweiflung herauszuholen und sie zurück ins Leben zu holen. Dabei erfährt man ganz nebenbei, was im Leben der vier Freunde passiert, wer sich verliebt, wer sich verkracht, erlebt Karrieren und Abstürze. Emmas Suche nach einem neuen Mann, Seáns ständige neue Freundinnen, Clodaghs große Liebe und die Ehe von Anne und Richard machten mir Spaß und berührten mich. Meine Lieblingsszene ist die Silvesternacht in Annes und Richards neuem Haus mit den Bekenntnissen zwischen Emma und Seán. Allein für diese Szene gehört das Buch von nun an zu meinem Herzensbüchern und ich werde die Szene noch ganz oft nachlesen.

        Wieder eine schöne Geschichte von Anna McPartlin, die es wie keine versteht, Spaß und Tragik in einer Geschichte so schön zu vereinen.

        Blümchen

        Beiträge 47
        06.06.2018

          Auf die Nacht folgt der Tag. Und auf den Tod das Leben.
          Klappentext:
          Emmas Leben ist einfach perfekt. Und seit sie mit John zusammenwohnt, scheint das Glück vollkommen. Aber dann passiert ein schrecklicher Unfall, und plötzlich ist Emma allein. Als wäre auch sie selbst gestorben, verkriecht sie sich im Schneckenhaus ihres Schmerzes. Doch dem sehen Emmas Freunde nicht lange tatenlos zu. Und irgendwie ist auch John immer noch für sie da. Bald wird Emma klar, dass sie von den Menschen, die sie liebt, gebraucht wird. Dass sie stark sein muss, wenn sie für andere da sein will. Und sie begreift, dass das Glück ganz nah sein kann, wenn man meint, es für immer verloren zu haben.

          Ich finde schon alleine die Cover aller Bücher von Anna McPartlin total schön und besonders. Ist schon etwas ungewöhlich das die Grundfarbe eine Buchcovers schwarz ist, aber durch die bunten Farben und geschwungenen Buchstaben hat es etwas besonderes.
          Dies ist das zweite Buch dieser Autorin das ich gelesen habe. Erst dachte ich ...komisch es die Thema immer so traurig sind, aber die Autorin schreibt so gut, dass es viel Spaß macht auch mal etwas zu trauirigen Themen zu lesen.
          Aus Trauer wird langsam wieder neue Hoffnung und die Erkenntnis, dass das Leben trotz allem weitergeht. Es wird so rührend beschrieben, dass natürlich die eine oder andere Träne kullert.
          Die Gefühle und Emotionen (und Personen) werden sehr gut dargestellt. Man lebt, trauert und kämpft mit Emma und ihren Freunden.

          Beiträge 25
          19.10.2017

            Ich habe das Buch in einem weggelesen. Es eine so traurige Gesichte, die aber gleichzeitig zeigt warum es immer etwas gibt weshalb man (sich selbst) nicht aufgeben soll. Und es zeigt, auch traurige Geschichten können was schönes haben.
            Die Bücher von Anna McPartlin sind auch, meiner Meinung nach, so geschrieben, dass man sich schnell in die Geschichten einfinden kann. Man kann mit weinen, wütend sein, sich aber freuen und lachen.

            schnäppchenjägerin

            Beiträge 62
            08.07.2017

              Emma und John sind das perfekte Paar. Sie kennen sich seit ihrer Jugend, wohnen zusammen in Dublin und haben einen engen gemeinsamen Freundeskreis. John ist gerade einmal 26 Jahre alt, als er nach einer feuchtfröhlichen "Erbschaftsparty" bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Emma macht sich Vorwürfe, weil John noch auf sie warten musste und kann es nicht fassen, dass John einfach nicht mehr da sein soll.

              In den nächsten Monaten durchlebt Emma alle Phasen der rauer und zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück. Auch ihr Freunde trauern um John - jeder auf seine Weise - aber sie versuchen dennoch, Emma dazu zu bewegen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen.

              Das Leben geht für alle weiter und so findet Emmas beste Freundin Clodagh endlich in Tom ihren Mann fürs Leben, das Ehepaar Anne und Richard zieht nach Kerry, da Richard ein Leben auf dem Land bevorzugt. Johns bester Freund Seán versucht sich zunächst durch exzessiven Alkohol- und Drogenkonsum von Johns Tod abzulenken und stürzt sich dann in eine Reihe von Affären. Emmas Bruder Noel ist Priester mit einem starken Glauben, wird allerdings verunsichert, als er eine Frau kennenlernt und sich in sie verliebt.

              Emmas Freunde finden, dass auch sie wieder das Recht hat, sich zu verlieben und versuchen sie zu Blind Dates zu überreden. Ungefähr zehn Monate nach Johns Tod geht Emma wieder mehr aus sich heraus, geht aus und hat wieder Spaß, ohne dass sie wegen John ein schlechtes Gewissen hat. Und dann sieht sie auch Seán mit anderen Augen und eifersüchtig auf die Frauen, mit denen er sich trifft...

              "Weil du bei mir bist" ist ein Roman der Autorin des Bestsellers "Die letzten Tage der Rabbit Hayes" und handelt auch wieder vom Verlust eines geliebten Menschen. Hier steht allerdings nicht das Abschiednehmen im Vordergrund, sondern die Trauerbewältigung und der Neubeginn nach dem Verlust einer großen Liebe.

              Als Leser begleitet man Emma durch die einzelnen Phasen der Trauer bis sie den Tod von John schließlich akzeptieren kann und bereit ist, ihr Leben ohne ihn fortzusetzen. Eine enorme Stütze ist ihr Freundeskreis, der zwar selbst trauert und in welchem jeder seine eigenen Probleme hat, der sie aber in tiefster Verzweiflung auffängt und sie darin bestärkt, ihr Glück zu finden.

              Emma und ihre Freunde, vor allem die schlagfertig Clodagh, aber auch die etwas zurückhaltende Anne und der geistreiche Noel sind sympathisch Charaktere, in die man sich gut hineinversetzen kann und die jeder für sich einen eigenen Roman wert gewesen wären. So bleibt die Geschichte für jeden Protagonisten einzeln betrachtet ein wenig an der Oberfläche, das Liebesleben von Emma von Beginn des Romans an vorhersehbar.

              Durch den angenehmen und unterhaltsamen Schreibstil aufgrund einiger witziger Dialoge ist "Weil du bei mir bist" leicht zu lesen, aber kein Roman, der sich von anderen Romanen um die Trauer eines geliebten Menschen abhebt und mir länger im Gedächtnis bleiben würde.

              SarahLiebtBücher

              Beiträge 31
              21.02.2017

                Habe am Mittwoch endlich angefangen zu lesen, weil ich vorher noch was anderes las und ich habe das Buch binnen 3 Tagen durchgelesen weil ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Habe in der Bahn gelesen, auf der Arbeit in den Pausen, zuhause, einfach immer und überall...

                Ich war hin und weg von der schönen Geschichte und ich habe oft einen Kloß im Hals gehabt, anderesmal habe ich laut gelacht

                Die Geschichte von Emma, ihrem toten Mann und ihren lieben Freunden ist einfach herzzerreissend :)

                Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, besonders Leuten die gerne Bücher lesen von Cecelia Ahern oder anderen Liebesromanautorinnen ^^

                P.S. Was mir nur auffiel, war, das das Buch ein bisschen an "P.S.ICh liebe dich" erinnert hat, wo Holly (die Hauptperson) sowas ähnliches durchmacht. Naja vielleicht liegt es daran ,das sowohl Anna McPartlin und Cecelia Ahern aus Irland kommen :)

                SBS

                Beiträge 54
                14.02.2017

                  Keine neue Rabbit, aber ganz okay

                  Emma und John sind glücklich, führen eine tolle Beziehung und sind füreinander geschaffen. Alles ist perfekt, bis zu DEM Unfall. John stirbt und Emma ist allein. Sie hat trotz ihrer Familie und Freunden anfangs sehr große Schwierigkeiten zurück ins Leben zu finden. Nur langsam gewöhnt sie sich an das Leben ohne John und trifft sogar eine neue Liebe. Doch diese zu erkennen ist schwierig, sie anzunehmen ist noch schwieriger. Schafft es Emma ihr Leben neu zu sortieren?

                  Die Geschichte startet recht rasant und schon früh verstirbt John, Emma große Liebe. Die Trauer übermannt sie, doch sie hat Freunde und Familie, die versuchen sie aufzufangen und anschließend aufzumuntern. Die Trauerphase samt der Schuldgefühle war gut geschrieben, allerdings hätten da sicher einige Straffungen nicht geschadet. Besonders gut gefiel mir der Freundeskreis, der trotz eigener Probleme, immer für Emma da ist. Die Freunde könnten zwar fast nicht verschiedener sein, aber sie halten, allen Widrigkeiten zum Trotz zusammen. Die Geschichte ist auch nicht einzig auf Emma fokussiert, was ich gut fand. Ich konnte mich über weite Strecken recht gut mit der Protagonistin identifizieren, sodass das kein „Nebenbei“-Buch war, wie vorab vermutet. An mancher Stelle musste ich ganz schön schlucken, aber es war auch viel Humoriges dabei.

                  An mancher Stelle war es etwas langatmig und trotzdem hat mir die Geschichte um Trauer, Selbstzweifeln, aber auch Freundschaft und Liebe unter dem Strich gut gefallen. An „RabbitHayes“ kommt es jedoch für meine Begriffe nicht ran

                  Sannystar2002

                  Beiträge 26
                  21.12.2016

                    "Weil du bei mir bist" ist das vierte Buch, welches ich von Anna McPartlin gelesen habe. Ihre Geschichten und ihr Schreibstil haben mich schon längst in ihren Bann gezogen.
                    Die Geschichte "Weil du bei mir bist" handelt erneut von Verlust, aber auch von Hoffnung, Liebe und Freundschaft. McPartlin hat sympathische Charaktere erschaffen, in die man sich schnell hineinversetzen kann und mit denen man mitfühlt. Man bekleidet die "etwas langsame" Emma durch einige Jahre ihres Lebens und lernt dabei John Sean, Joel, Anne, Richard, Glodagh, Tom und weitere Charaktere kennen. Das Buch hat auch viele lustige Momente, ich musste oft laut lachen. Einziger "Kritikpunkt" ist, dass die Geschichte sehr vorhersehbar ist. So war mir schon zeitig klar, in wen sich Emma verlieben wird, nach wem ihr Kind benannt wird, dass auch Anne ihren Kinderwunsch noch erfüllt bekommen wird... usw. Dennoch ist es eine sehr warmherzige und gefühlvolle Geschichte, die sich leicht lesen lässt.

                    Lesegenuss

                    Beiträge 38
                    28.07.2015

                      Einfühlsam, ergreifend und anrührend

                      "Weil du bei mir bist" ist nach "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" mein zweites Buch von der Autorin Anna McPartlin. Es ist eine Neuauflage mit neuem Cover des Romans, der bereits 2007 beim Verlag erschienen ist.

                      In der Geschichte geht es um die junge Frau Emma und ihren John. Die beiden sind seit nunmehr zwölf Jahren ein Paar und kennen sich bereits aus ihrer Kindheit her. Während Emma als Lehrerin arbeitet, macht John gerade seinen Doktor. Doch jäh wird das Glück der beiden an einem Tag zerstört, als John nach dem Ende einer Party bei Freunden auf dem Nachhauseweg überfahren wird. Er erliegt seinen Verletzungen. Die 26-jährige Emma steht vor einem Scherbenhaufen. Doch Familie und Freunde sind für sie da, auch wenn sie selbst an dem Verlust leiden. Und Emma muss erkennen, dass auch diese ihre Hilfe, ihre Kraft brauchen, um mit der Trauer fertig zu werden.
                      Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Emma, aber ebenso von den anderen Protagonisten. Und davon hat das Buch einige großartige. Nur schade, dass man John nicht "lebendig" hat kennengelernt. So wird in einzelnen Kapiteln aus dem gewesenen Leben, aus gemeinsamen Zeiten mit ihm berichtet. Die Charaktere sind alle sehr gut gezeichnet. Vielleicht wirken manche Figuren auf ihre Art traurig und frustriert, dennoch mochte ich sie gerade wegen ihrer reflektierenden Art und der Verzweiflung, die das Leben in ihnen ausgelöst hat.
                      Inhaltlich sicher kein unbekanntes Thema, doch es bleibt immer ein Hauch von Hoffnung auf ein neues Glück. Wie im wahren Leben eben.
                      "Auf die Nacht folgt der Tag und auf den Tod das Leben."

                      Der Leser erlebt bei der Lektüre bis zum Schluss ein breites Spektrum von Gefühlen. Ein Buch, das die Seele nicht immer froh sein lässt, aber auch nicht unglücklich.
                      Trauer braucht seine Zeit.

                      "Weil du bei mir bist" ist ein außergewöhnlich gut gelungener Debütroman und ein besonderes Leseerlebnis. Ich habe es gern gelesen und empfehle es uneingeschränkt weiter.

                      Floh

                      Beiträge 17
                      20.07.2015

                        Für die Bücher dieser Autorin lasse ich auch gern mal meine geliebten Thriller an zweiter Stelle!

                        Nachdem mir "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" der irischen Autorin Anna McPartlin so sehr gefallen hat, und ich eigentlich gar keine Roman-Leserin bin, bin ich auf den Geschmack wunderbar berührender Romane gekommen, und wollte auch gleich die bisherigen Titel dieser tollen Autorin kennenlernen. Mit "Weil du bei mir bist" konnte mich Anna McPartlin nun völlig zu eine ihrer treuen Leserinnen machen. Der ideale Ausgleich für meine vielen Krimi und Thriller die ich sehr gern lese. Ich kann ohne Einschränkungen behaupten, dass mich dieses Buch nicht nur berührt und bewegt hat, nein, es hat mich hoffen lassen und auf eine ganz besondere Weise glücklich gestimmt, zum Lachen gebracht und mich nachdenken lassen.
                        Erschienen im rowohlt Verlag (http://www.rowohlt.de/)

                        Zum Inhalt:
                        "Auf die Nacht folgt der Tag. Und auf den Tod das Leben.
                        Emmas Leben ist einfach perfekt. Und seit sie mit John zusammenwohnt, scheint das Glück vollkommen. Aber dann passiert ein schrecklicher Unfall, und plötzlich ist Emma allein. Als wäre auch sie selbst gestorben, verkriecht sie sich im Schneckenhaus ihres Schmerzes. Doch dem sehen Emmas Freunde nicht lange tatenlos zu. Und irgendwie ist auch John immer noch für sie da. Bald wird Emma klar, dass sie von den Menschen, die sie liebt, gebraucht wird. Dass sie stark sein muss, wenn sie für andere da sein will. Und sie begreift, dass das Glück ganz nah sein kann, wenn man meint, es für immer verloren zu haben."

                        Schreibstil:
                        Die irische Autorin Anna McPartlin wird gerne mit großen Größen wie Jojo Moyes oder Cecilia Ahern verglichen. Zu recht. Denn genau dieser emotionale, gefühlvolle und mit Hoffnung und Humor gespickte Stil zeichnet diese Autorin aus. Anna McPartlin hat auch mich zu eine ihrer treuen Leserinnen gemacht, ich sollte vielleicht nochmals erwähnen, dass ich in der Regel gar nicht so eine passionierte Romanleserin bin und eher zu Krimi und Thriller tendiere. Doch nachdem mir "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" so sehr und emotional gefallen hat, wurde ich auch auf dieses Buch neugierig. Es hat sich definitiv gelohnt, denn ohne diesen besonderen Schreibstil der Autorin, wäre dieser Roman keine so bewegende Geschichte geworden. Die Autorin schreibt sehr nah und dennoch routiniert, sie bleibt ihrem Stil treu und kann dadurch Wiedererkennungswert erlangen. Sie findet wunderbare Worte, beschwört Emotionen herauf, behandelt eine sehr dramatische Thematik, und bewirkt viel Gefühl und Sympathie. Die Worte der Autorin berühren das Herz. Sie lässt all ihre Sensibilität durch ihre enorm gezeichneten Charaktere wirken und wahr werden. Anna McPartlin schafft eine Liebesgeschichte ohne Schmalz und Kitsch, voller Tragik und schöner Momente. Zwei Gegensätze, die dieses Buch so einzigartig werden lassen. Der Tod als Ende? Der Tod als Neuanfang? Wir begleiten die Charaktere, und vor allem Emma, durch mehrere Phasen und Sichtweisen. Durch einen gekonnten Schachzug und schriftstellerisches Talent finden die Handlungsstränge stets harmonisch zusammen. Diese gefühlvollen Worte der Autorin erzeugen Bilder, bieten größte Emotionsvielfalt, berührendes und großartiges Kopfkino.

                        Charaktere:
                        Die Charaktere sind hier von ganz besonderer und gegensätzlicher Natur, genau wie die packenden Hürden und Schicksale, die sie erleben und durchlaufen. Das Kernstück eines jeden Romans. Wenn man sich mit den Charakteren anfreunden kann, sie intensiv erleben und begleiten kann, dann ist ein Roman gelungen und sorgt für wunderbare Leseerlebnisse. Wir begegnen hier sehr toll formulierten Protagonisten, die unterschiedlicher und dennoch gleicher nicht sein könnten. Emma ist eine sehr liebesnwürdige Frau, ihr Glück scheint perfekt, ihr Leben möchte man gerne teilen. Bis zu einem gewissen Schicksalsschlag, der ihre Balance aus den Angeln hebt. Diesen Schmerz wird auch der Leser mit den Protagonisten erleben. Es sind die geprägten Charaktere, aus Familie, Freunde und Liebsten, die Emma wieder Hoffnung schenken. Und dann ist da noch John, der sie niemals verlassen hat.

                        Meinung:
                        "Weil du bei mir bist". Dieser Titel deutet ja bereits darauf hin, dass sich in dieser Geschichte um Liebe und Partnerschaft dreht. Man könnte meinen, der Plot wäre schon ein alter Hut, doch hier ist es die besondere Intensität, die dieses Buch so wunderbar lesenswert und neuartig macht. Die Thematik ist sehr tragisch, aber doch auch voller Mut und Hoffnung, voller Humor und tollen Anekdoten. Doch dies ist nicht einzig das, was dieses Buch zu diesem bewegenden Lesehighlight macht. Es ist der Wechsel aus Glück, Liebe, Gefühl, Lebenssinn, Freude und Rückblick, dann der Umgang mit dem Verlus und der schmerzlichen Leere, wenn man einen lieben Menschen verloren hat. Dieses Buch ist nicht nur einfach ein wunderbarer Roman, nein, dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Romanwelt, ein Ritt zwischen den Emotionen und ein Lesevergnügen für jeden Romanliebhaber. In "Weil du bei mir bist" begegnen wir nicht nur Emma und John, sondern auch eine wunderbare Zusammenstellung aus Freunde und Familie. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, viele Gefühle, Emotionen, bewegende Momente, Entsetzen, Leid und Mut. Dennoch keinesfalls zu hochgestochen oder schmalzig, auch nicht für einen Thriller-Fan wie mich. Ich bin noch immer absolut fasziniert, welche Gefühle diese Geschichte und vor allem diese Autorin erzeugen kann. Alle Emotionen wurden bedient und es wirkt auf keiner Weise zu flach. Die erzeugten Bilder und Gedanken hallen lange nach und ich bin sehr bewegt und zufrieden. Man liest in diesem Buch das gesamte Herzblut der Autorin, eine ganz besondere Verbundenheit! Hier findet man den Wiedererkennungswert einer Autorin ganz schnell wieder. Persönlich, nah und verbunden!

                        Die Autorin:
                        "Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing, doch sie blieb dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-up-Comedy, und dem Schreiben treu. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben in der Nähe von Dublin.“

                        Pressestimme:
                        „Dieser Roman wird die Leserinnen Tränen lachen lassen und ihnen gleichzeitig vor Augen führen, was es bedeutet, wenn man einen geliebten Menschen verliert. (Ireland on Sunday)“

                        Cover:
                        Das Cover ist wirklich ein Eyecatcher und hat meine Blicke direkt angezogen. Auch mein erstes Buch dieser Autorin zeigt sich in diesem speziellen Gewand. Ich finde es einfach nur schön.

                        Fazit:
                        Einfach nur bezaubernd und wundervoll. Das Herz einer Thriller-Leserin wurde erweicht und ich kann dieses Buch, und scheinbar auch all die anderen Bücher dieser Autorin absolut jedem empfehlen und möchte es gerne nahe legen! Mich hat sie als Leserin gewonnen.