Anneke Mohn

Apfelrosenzeit

Vier Freundinnen. Ein Haus. Und ein Wochenende, das alles verändert.
Das Haus mit den Apfelrosenhecken steckt voller Erinnerungen: Hier haben Sanne, Fritzi, Mona und Kirsten zu Studienzeiten in einer WG gelebt. 15 Jahre später treffen sich die Freundinnen wieder vor dem Haus an der Kieler Förde. Um es zu entrümpeln - denn es steht leer, seit Isa, die fünfte im Bunde, bei einem Autounfall starb. Sofort ist die alte Vertrautheit wieder da: Tagsüber wird ausgeräumt, abends bei Rotwein über das Leben geredet. Doch jede der Frauen hat Geheimnisse, die sie lieber nicht erzählt. Als an einem kalten Dezembertag die Heizung ausfällt und sich die Freundinnen um den warmen Ofen versammeln, kommt es zum Eklat. Und nichts ist mehr, wie es einmal war.


Autorenbild Foto von Anneke Mohn

Die  Autorin

Anneke Mohn ist in Niedersachsen aufgewachsen, lebt mit ihrer Familie in Hamburg und sammelte unterwegs selbst einige Patchworkerfahrungen. Sie war in den Lektoraten verschiedener Buchverlage tätig und arbeitet heute als Übersetzerin und Autorin.


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Rezensionen

Bücherfreundin

Beiträge 47
07.02.2017

Vier Frauen, eine ehemalige WG. Isa, die fünfte Frau im Bunde, starb bei einem schlimmen Verkehrsunfall. Sanne, Mona, Kirsten und Fritzi sollen nun ihr Haus entrümpeln und es zum Verkauf herrichten. Die Frauen kommen zusammen. Alte Vertrautheiten scheinen schnell wieder da zu sein. 15 Jahre ist es nun schon her, dass sie alle zusammen in diesem Haus an der Kieler Förde gelebt haben. Zusammen und auch alleine hängen alle ihren Erinnerungen nach. Sie haben Wünsche, Sehnsüchte. Da ist Sanne, verheiratet mit Robert. Sie haben zwei Kinder. Eigentlich ist Sanne glücklich, ja eigentlich. Die Kinder sind groß, gehen langsam ihre eigenen Wege und sie? Wo bleibt sie? Sie hat sich immer nur um ihren Mann, die Kinder und das Haus gekümmert. Ihre eigenen Träume, die nur sie selbst betreffen, sind da irgendwo auf der Strecke geblieben. Dann ist da Mona, unabhängig, frei, in einer Beziehung mit einem verheirateten Mann lebend. Und Kirsten? Sie ist Lehrerin, verheiratet. Die Perfekte unter den Frauen. Immer zur Stelle, immer zuverlässig, doch ihr größter Wunsch will einfach nicht in Erfüllung gehen. Und schließlich Fritzi, allein erziehende Mutter einer fünfjährigen Tochter. Warum hat sie sich von ihrem Lebensgefährten getrennt?
Die Frauen treffen sich nun regelmäßig in Isas Haus. Immer wieder werden sie von Erinnerungen eingeholt. Sie lachen zusammen, sie weinen. Als Sanne zu einem Gänsebratenessen in ihr Haus einlädt, passiert etwas, womit keine der Frauen gerechnet hat. Von Stund an ist nichts mehr so wie es einmal war.

"Apfelrosenzeit" - ein Roman mit Suchtfaktor! Es ist die Geschichte einer Handvoll Freundinnen, die einst zusammen in einer WG gelebt haben. Nach den WG-Jahren ging jede ihren Weg. Hochzeiten, Kinder, Trennungen, wie das Leben eben so spielt. Beim Lesen ist man mitten drin, als würde man die Freundinnen begleiten. Man sitzt dabei, wenn sie ihren Wein trinken, wenn sie reden. Jede dieser Frauen hat ihre Geheimnisse. Nach und nach lässt Anneke Mohn die Frauen ihre Geheimnisse erzählen. Als Leserin habe ich mitgefiebert, habe gehofft. Zum Schluss habe ich das Buch zugeklappt mit einem Lächeln auf den Lippen und der Hoffnung, dass die Geschichte vielleicht irgendwann eine Fortsetzung haben wird. Unbedingt lesenswert!

sommerlese

Beiträge 106
eine Antwort 02.02.2017

Dieses Buch nimmt den Leser mit auf einen Besuch an die Kieler Förde und zeigt die Entwicklung der vier Frauen. Ihre Freundschaft existiert noch immer, aber sie haben verschiedene Lebenswege eingeschlagen, die in Isas Haus nach und nach deutlich werden. Diese Sehnsüchte, Lebensziele und Erfahrungen zeigen, wie sie sich ihr Leben wünschen und welches ihre Ziele sind. Gemeinsam besprechen sie Probleme, helfen sich gegenseitig, kommen aber auch an ihre Grenzen. Denn nicht immer steht die gemeinsame Freundschaft über allen eigenen Zielen.

Anneke Mohn hat die Charaktere liebevoll detailliert gezeichnet und so sieht man die einzelnen Frauen klar vor sich.
Da ist zum Beispiel Sanne, die mit Robert verheiratet ist und zwei Kinder hat, aber keinen Beruf gelernt hat. Sie ist mit ihrem Leben zufrieden und lebt für ihre Familie und merkt erst langsam, dass bei ihr die Verwirklichung eigener Träume bisher auf der Strecke geblieben ist.
Mona ist eine selbständige Frau, die ihre Unabhängigkeit liebt und ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann hat. Lebensplanung liegt ihr nicht, sie plant nicht, sie lebt einfach.
Kirsten ist eine patente Frau, Lehrerin und zielorientiert in ihrem ganzen Verhalten. Leider ist ihr größtes Lebensziel immer noch nicht eingetroffen.
Fritzi ist allein erziehende Mutter einer fünfjährigen Tochter, die einen heimlichen Geliebten hat und der Kaufsucht verfallen ist.

Diese Frauenschicksale haben alle ihre Höhen und Tiefen. Gerade im Miteinander fallen die persönlichen Probleme der Frauen auf. Vieles kommt nun an die Oberfläche, von dem bisher nichts bekannt war. Die Frauen lernen sich erneut kennen und versuchen, miteinander umzugehen. Es wird gelacht, geweint, gestritten und gehofft. Es ist unumgänglich, dass man als Leser Vorlieben und Abneigungen in Bezug auf einzelne Protagonisten entwickelt. Dieser Roman lebt von Gefühlen und den verschiedenen Schwächen und Stärken der Frauen. Diese Frauen-Freundschaft als Leser zu beobachten ist Unterhaltung ohne dabei zu oberflächlich zu sein.

Der Schreibstil ist durchgängig flüssig, zeigt auch landschaftliche und lukullische Szenen sehr deutlich und berührt emotional. Mit Ausflügen in die Musikwelt gewinnt der Roman noch an Eindruckskraft.

Wer einen wunderschönen Frauenroman lesen und sich gut unterhalten lassen möchte, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen. Hier wird Frauenfreundschaft unterhaltsam definiert.

  • Nadine135

    Beiträge: 50
    20.03.2018

    Vielen Dank für deine so ausführliche Rezi. Ich habe richtig Lust bekommen,diesen Roman zu lesen.

jackleser

Beiträge 35
11.05.2018

    Ein sehr schönes Buch, welches von 4 Freundinnen handelt, die sich während ihrer Studienzeit ein Haus als WG geteilt haben. Leider ist das jetzige Treffen nach fast 15 Jahren nicht so schön. Isa, die fünfte WG-Bewohnerin und Eigentümerin ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und die vier Freundinnen entrümpeln das Haus auf Anfrage von Isas Mutter. Sanne ist nach wie vor die "Versorgerin" der Truppe und hat für die Verkostung gesorgt, da sie seit Jahren nichts anderes daheim in Ihrer Ehe mit Robert und ihren 2 Kindern macht. Fritzi, die ein bißchen kaufsüchtige alleinerziehende Mutter von einer kleine Tochter und Kirsten, die etwas ruhiger und zurückgezogener als früher ist, teilen sich ein Zimmer beim Übernachten im Haus. Mona die Karrierefrau, scheint organisatorisch nach wie vor alles im Griff zu haben.

    Doch bei einem Gläschen Wein in ihrer damaligen Lieblingskneipe kommen dann doch die einen oder anderen Geheimnisse auf den Tisch. Was nicht gerade bei allen zu einer guten Stimmung beitragen.

    Ein sehr schön geschriebenes Buch, welches um eine lange Freundschaft zwischen Studentinnen geht. Mich hat das Buch sehr berührt und ich habe es auch sehr schnell durchgelesen, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.

    Gurkenhals

    Beiträge 25
    11.05.2018

      Ich habe mir dieses Buch gekauft und weil es zu Herzen geht auch schon verschenkt.
      Mich hat vor allem die Freundschaft zwischen den Frauen beeindruckt. Sie sind alle so verschieden. Die Sache mit Fritzi ( ich will nicht spoilern ) hat mich mitgenommen. Ihre Sehnsüchte und Wünsche. Ich glaube jede Frau findet sich in einer dieser Frauen wieder.
      Eine Fortsetzung wäre wünschenswert.

      Nadine135

      Beiträge 50
      20.03.2018

        Anneke Mohn lässt uns in ihrem sommerlichen Roman "Apfelrosenzeit" dem Alltag entfliehen.
        Wir spüren die Sonne und riechen das Apfelaroma.
        Auch das Cover läd zum Lesen im Garten ein.
        Ich gebe gerne 5 Sterne.

        Elisa19

        Beiträge 9
        18.03.2018

          Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil mir das erste Buch von Anneke Mohn sehr gut gefallen hat. Auch mit diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht.
          Mir haben die verschiedenen Charaktere der fünf Frauen sehr gut gefallen. Die Schriftstellerin hat einen angenehmen Stil zu schreiben, der sich flott lesen lässt.
          Der Roman beschreibt die Freundschaft von fünf Frauen, wie sie auch im täglichen Leben vorkommen.
          Ich kann das Buch als leichte Lektüre, ganz einfach zum Entspannen für Freizeit und Urlaub sehr empfehlen!

          Manja82

          Beiträge 3
          09.03.2018

            Meine Meinung
            Der Roman „Apfelrosenzeit“ stammt aus der Feder der Autorin Anneke Mohn. Für mich dies der erste Roman der Autorin, ihr Debüt „Kirschsommer“ kenne ich leider nicht.

            Die 4 Freundinnen waren mir sehr sympathisch, auch wenn sie alle von Grund auf sehr verschieden sind.
            Sanne ist eine leidenschaftliche Köchin. Die ist Hausfrau und hat zwei Kinder.
            Mona leitet eine Kochshow fürs Fernsehen. Sie ist sehr aufs gute gepflegte Aussehen bedacht und eine Dauergeliebte eines verheirateten Manns.
            Kirsten ist vom Beruf Lehrerin. Sie ist glücklich verheiratet doch ihr Leben ist wirklich sehr stressig. Für Freizeit und Spaß bleibt da keine Zeit. Kirsten wünscht sich sehr ein Kind, doch das ist ihr bisher verwehrt geblieben.
            Fritzi heißt eigentlich Frederike. Sie ist alleinerziehende Mutter einer 4-jährigen Tochter und nachdem sie eine Enttäuschung mit Männern erlebt hat bleibt sie lieber Single.
            Die 4 Freundinnen waren mir alle sehr sympathisch und sie hatten früher, vor 15 Jahren, eine gemeinsame WG.

            Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und angenehm leicht zu lesen. Anneke Mohn bringt die Emotionen der Frauen sehr gut rüber.
            Die Handlung ist zu Beginn recht traurig, da Isa bei einem Unfall gestorben ist und die Freundinnen gemeinsam das Haus entrümpeln sollen. Dann aber geht es Schlag auf Schlag, es geht interessant und durchaus auch spanne zu. Jede der Frauen hat Geheimnisse, die Anneke Mohn dem Leser erst ganz langsam nach und nach preisgibt. Die Handlung berührt den Leser ohne dabei aber kitschig oder gar langweilig zu wirken.

            Das Ende ist wirklich sehr schön und gefiel mir richtig gut. Ich habe das Buch nach dem Lesen mit einem Lächeln zugeklappt.

            Fazit
            Zusammenfassend gesagt ist „Apfelrosenzeit“ von Anneke Mohn ein sehr unterhaltsamer Roman.
            4 unterschiedliche aber sehr sympathische junge Frauen, ein flüssiger Schreibstil und eine emotionale bewegende Handlung haben mich mehr als überzeugt und sehr zufrieden gestimmt.
            Sehr zu empfehlen!

            schnäppchenjägerin

            Beiträge 57
            02.12.2017

              Isa ist bei einem Autounfall verstorben und vererbt ihren vier Freundinnen, mit denen sie zu Studienzeiten vor 15 Jahren gemeinsam als WG in dem Haus in Kiel gewohnt haben, das Anwesen.

              Die vier Frauen, die sich auseinandergelebt haben, treffen sich an den Wochenenden, um das Haus zu entrümpeln. Jede der vier hat mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen.

              Sanne ist früh Mutter geworden und musste deshalb ihr Studium abbrechen. Sie ist mit Robert verheiratet, der in seinem Beruf aufgeht und selten zu Hause ist und da ihre Kinder langsam flügge werden, langweilt sich Hausfrau Sanne und bereut es, nie einen Beruf erlernt zu haben. Vor Kurzem ist die Familie aufs Land gezogen, wo Sanne den Reitlehrer ihrer Tochter kennengelernt hat und sich zu ihm angezogen fühlt.

              Auch Kirsten ist nur scheinbar glücklich mit ihrem Ehemann Bernd verheiratet. Das Paar ist ungewollt kinderlos, was vor allem Kirsten belastet, da keine körperlichen Ursachen feststellbar sind. Zudem reibt sie sich in ihrem Beruf als Lehrerin auf, da sie derzeit auch noch den Direktor vertritt.

              Fritzi ist frisch geschieden von ihrem Ehemann, der sie betrogen hat. Sie fühlt sich befreit, da die beiden scheinbar nie zusammengepasst haben. Beide kümmern sich gemeinsam um die fünfjährige Tochter Anna.

              Mona hält nichts von der Ehe, war nie verheiratet und hatte bislang immer wechselnde Beziehungen. Derzeit ist sie mit Peter zusammen, der verheiratet ist, und von dem sie ungewollt schwanger wird.

              Als sich die vier unterschiedlichen Frauen wieder regelmäßig treffen, werden die Geheimnisse der einzelnen, die sich nicht verbergen lassen, nach und nach aufgedeckt. Insbesondere eines belastet die Freundschaft der vier, die dadurch auseinanderzubrechen droht.

              Die vier Protagonistinnen befinden sich in einer Phase des Umbruchs oder sehen sich mit Lebenskrisen konfrontiert. Es sind Frauen Anfang 40, die mit lebensnahen Problemen in Beruf und Beziehung zu kämpfen haben und im Verlauf des Romans und mit Hilfe der drei anderen, das nötige Selbstbewusstsein und den Mut entwickeln, diese zu bewältigen.

              Da es sich um vier bzw. fünf Frauen handelt, bleiben die Probleme aufgrund des geringen Umfangs des Romans allerdings an der Oberfläche und werden am Ende zu einfach gelöst, um ein Happy End herbeizuführen.

              Anneke Mohn legt den Schwerpunkt je Kapitel auf eine der Frauen, wobei vor allem Sanne im Mittelpunkt der Handlung steht. Ein tieferer Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistinnen wird durch den Perspektivenwechsel allerdings nicht geschaffen. Die vier Frauen und ihre unterschiedlichen Lebensgeschichten wirkten nicht sehr substantiell.

              Es ist ein Roman über Freundschaft und Frauen in der Midlife Crisis, der sich über ein Jahr erstreckt und flüssig zu lesen ist, aber an der Oberfläche bleibt. Insbesondere das Schicksal von Isa und ihren fraglichen Unfalltod, der die übrigen Freundinnen wieder zusammenführt, blieb leider sehr vage, die Problemlösungsstrategien zu simpel.

              LeseStef

              Beiträge 41
              15.10.2017

                Ein toller Roman über Liebe und Freundschaft, aber auch über Erinnerungen und Trauer. Es gibt momente an denen man schon fast Tränen in die Augen bekommt aber auch mehrere Stellen, wo man vom Schmunzelt fast nicht mehr wegkommt! Alles in allem ein gutes Buch, das ich nur eeiter empfehlen kann :)

                siko71

                Beiträge 57
                31.08.2017

                  Fünf Mädels Sanne, Fritzi, Kristen, Mona und Isa leben zusammen in Isa's Haus als WG. Nach dem Studium trennen sich ihre Wege. Und der Kontakt ist nicht mehr so häufig. Als Isa bei einem Autounfall ums Leben kommt, werden die restlichen vier von ihrer Mutter gebeten Isa's Haus zu räumen. Bei den Räumarbeiten herrscht wieder die alte Vertrautheit zwischen den Frauen. An einem Dezembertag beim gemütlichen Gansessen fällt die Heizung aus und die Stimmung kühlt ebenfalls ab. Bis Mona Fritzi dazu zwingt ihr Geheimnis zu verraten. Von da an kippt das Verhältnis der vier Freundinnen...

                  Ein sehr schöner Roman über Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Der Schreibstil ist einfach gehalten und genau was laue Sommerabende. Die Geschichte ist was für's Herz und für die Seele.
                  Mir hat diese leichte Kost sehr gut gefallen.

                  lenilotta

                  Beiträge 46
                  23.05.2017

                    Ein sehr schönes Buch, welches von 4 Freundinnen handelt, die sich während ihrer Studienzeit ein Haus als WG geteilt haben. Leider ist das jetzige Treffen nach fast 15 Jahren nicht so schön. Isa, die fünfte WG-Bewohnerin und Eigentümerin ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und die vier Freundinnen entrümpeln das Haus auf Anfrage von Isas Mutter. Sanne ist nach wie vor die "Versorgerin" der Truppe und hat für die Verkostung gesorgt, da sie seit Jahren nichts anderes daheim in Ihrer Ehe mit Robert und ihren 2 Kindern macht. Fritzi, die ein bißchen kaufsüchtige alleinerziehende Mutter von einer kleine Tochter und Kirsten, die etwas ruhiger und zurückgezogener als früher ist, teilen sich ein Zimmer beim Übernachten im Haus. Mona die Karrierefrau, scheint organisatorisch nach wie vor alles im Griff zu haben.

                    Doch bei einem Gläschen Wein in ihrer damaligen Lieblingskneipe kommen dann doch die einen oder anderen Geheimnisse auf den Tisch. Was nicht gerade bei allen zu einer guten Stimmung beitragen.

                    Ein sehr schön geschriebenes Buch, welches um eine lange Freundschaft zwischen Studentinnen geht. Mich hat das Buch sehr berührt und ich habe es auch sehr schnell durchgelesen, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.

                    Leselust

                    Beiträge 34
                    08.05.2017

                      "Apfelrosenzeit " habe ich an einem Tag durchgelesen, da es mich so gut gefallen hat. Frauenfreundschaften, aber auch die Veränderung von Lebenswegen sind Themen , die dieses gut zu lesende Buch behandelt und es macht einfach Spaß den vier Freundinnen in diesem Roman über die Schulter zu schauen.

                      Allerdings ist am Anfang dieses Buch ein trauriges Thema der Grund, warum sich die Freundinnen wieder in dem Haus treffen, in dem sie während ihrer Studentenzeit als WG zusammengelebt haben. Das leerstehende Haus, das ihrer Freundin Isa gehörte, soll entrümpelt und zum Verkauf angeboten werden, da Isa bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Die Freundinnen treffen sich zu dieser gemeinsamen Aktion und sie überkommen viele Erinnerungen aus ihrer 15 Jahre zurückliegenden Studentenzeit . Abends in gemütlicher Runde, reden sie über ihre Leben, ihre Beziehungen und ihre Wünsche, bis ein Geheimnis ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.

                      Locker und leicht ist dieses Buch geschrieben , aber mit Themen gespickt, die die Geschichte interessant und spannend macht. Die Leben der vier Freundinnen verlaufen alle nicht so , wie sie sich es vorgestellt haben und jeder für sich, muss sich einstellen auf das, was die Zukunft für sie vorgesehen hat. Dass dies nicht immer leicht ist, zeigt die Autorin mit ihrer Geschichte und lässt ihre Figuren dabei sehr realistisch agieren. Mir sind in dieser Geschichte Sanne, Fritzi, Mona und Kirsten ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen gelitten,gelacht und habe mich gefreut und so manches Mal ein Knurren in meinem Magen vernommen, wenn ich gelesen habe, welche Leckereien Sanne da auf den Tisch gezaubert hat.

                      Ein wunderschöner Frauenroman, bei dem man sich zurücklehnen kann , um ihn zu genießen.

                      KerstinT

                      Beiträge 44
                      11.04.2017

                        Sehr schöner Roman über Freundschaft

                        In Studienzeiten lebten die fünf Freundinnen Sanne, Mona, Fritzi, Kristin und Isa zusammen in Isas Haus an der Kieler Förde. Mittlerweile sind sie um die 40 und stehen voll im Leben. Und die gemeinsame Freundin Isa ist vor einem Jahr bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Isa Mutter bittet die vier Freundinnen Isas Haus auszuräumen und für den Verkauf vorzubereiten. Bei den Aufräumarbeiten stoßen die Freundinnen auf einen Testaments-Entwurf von Isa. Laut diesem erben die Freundinnen ihr Haus. Eines Dezemberstages kommt es beim Gans Essen zum Eklat. Und es kommen so einige Geheimnisse ans Tageslicht. Wird die Freundschaft dies überstehen?

                        In diesem Roman geht es um die Freundschaft der vier Hauptpersonen. Mittlerweile sind sie alle erwachsen und stehen mit beiden Beinen im Leben. Zwei sind verheiratet und zwei haben Kinder. Doch die heile Welt findet man auf den zweiten Blick bei keiner der vieren. Nach einem Schicksalsschlag muss sich zeigen, ob ihre Freundschaft das übersteht. Der Roman ist sehr angenehm und schön geschrieben. Ich habe ihn auf einmal durchgelesen und war begeistert. Die Charaktere sind sehr sympathisch und man fühlt mit ihnen mit. Die Geschichte wird immer abwechselnd von einer der vier Freundinnen erzählt. Ich kann diesen Roman sehr weiterempfehlen. Er ist unterhaltsam und geht ans Herz.

                        tigerbea

                        Beiträge 35
                        07.03.2017

                          Die Freundinnen Sanne, Mona, Fritzi und Kirsten treffen sich im Haus ihrer verstorbenen Freundin Isa, um es auszuräumen. Daß dies eine Reise in die Vergangenheit wird, ist allen klar, denn in diesem Haus haben die Frauen als junge Studentinnen in einer WG zusammen gelebt. Jede von ihnen hatte Träume, wie die Zukunft aussehen sollte, doch nur wenige davon sind in Erfüllung gegangen. Zuerst will keine der Freundinnen das zugeben. Jede spielt den anderen vor, wie glücklich sie doch sei. Doch nach und nach bröckeln die Fassaden und es kommen ganz unterschiedliche Sorgen ans Licht. Als sich dann herausstellt, daß sich die Schicksalswege von zwei der vier Frauen fatal gekreuzt haben, kommt es zum Streit. Kann eine so lange Freundschaft diese Belastungsprobe aushalten oder trennen sich nun die Wege der Frauen?

                          Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen. Es hätte tausend Seiten haben können, ich hätte es verschlungen. Die Frauen sind so gut beschrieben, daß man jede von ihnen irgendwie kennt. Manchmal entdeckt man auch sich selber in ihnen. Das Buch wird nie albern oder kitschig. Es beschreibt das Leben, das einige Überraschungen für uns bereithält. Ob gute oder schlechte stellt sich manchmal erst später heraus. Nach "Kirschsommer" ist der Autorin wieder ein wunderschönes Buch gelungen, das Lust auf mehr macht.

                          Mine

                          Beiträge 6
                          25.11.2016

                            Eine lustige gleichzeitig traurige Geschichte. Es wiederspiegelt die heutigen Freundschaften. Erinnerungen, Schicksale, Enttäuschtungen. Aber auch die Vergangenheit bringt Sie immer zusammen. Eine berührende schöne Geschichte. Sehr empfehlenswert.

                            KatiKatharinenhof

                            Beiträge 80
                            25.11.2016

                              Vier Frauen, eine ehemalige WG. Isa, die fünfte Frau im Bunde, starb bei einem schlimmen Verkehrsunfall. Sanne, Mona, Kirsten und Fritzi sollen nun ihr Haus entrümpeln und es zum Verkauf herrichten. Die Frauen kommen zusammen. Alte Vertrautheiten scheinen schnell wieder da zu sein. 15 Jahre ist es nun schon her, dass sie alle zusammen in diesem Haus an der Kieler Förde gelebt haben. Zusammen und auch alleine hängen alle ihren Erinnerungen nach. Sie haben Wünsche, Sehnsüchte. Da ist Sanne, verheiratet mit Robert. Sie haben zwei Kinder. Eigentlich ist Sanne glücklich, ja eigentlich. Die Kinder sind groß, gehen langsam ihre eigenen Wege und sie? Wo bleibt sie? Sie hat sich immer nur um ihren Mann, die Kinder und das Haus gekümmert. Ihre eigenen Träume, die nur sie selbst betreffen, sind da irgendwo auf der Strecke geblieben. Dann ist da Mona, unabhängig, frei, in einer Beziehung mit einem verheirateten Mann lebend. Und Kirsten? Sie ist Lehrerin, verheiratet. Die Perfekte unter den Frauen. Immer zur Stelle, immer zuverlässig, doch ihr größter Wunsch will einfach nicht in Erfüllung gehen. Und schließlich Fritzi, allein erziehende Mutter einer fünfjährigen Tochter. Warum hat sie sich von ihrem Lebensgefährten getrennt?
                              Die Frauen treffen sich nun regelmäßig in Isas Haus. Immer wieder werden sie von Erinnerungen eingeholt. Sie lachen zusammen, sie weinen. Als Sanne zu einem Gänsebratenessen in ihr Haus einlädt, passiert etwas, womit keine der Frauen gerechnet hat. Von Stund an ist nichts mehr so wie es einmal war.

                              "Apfelrosenzeit" - ein Roman mit Suchtfaktor! Es ist die Geschichte einer Handvoll Freundinnen, die einst zusammen in einer WG gelebt haben. Nach den WG-Jahren ging jede ihren Weg. Hochzeiten, Kinder, Trennungen, wie das Leben eben so spielt. Beim Lesen ist man mitten drin, als würde man die Freundinnen begleiten. Man sitzt dabei, wenn sie ihren Wein trinken, wenn sie reden. Jede dieser Frauen hat ihre Geheimnisse. Nach und nach lässt Anneke Mohn die Frauen ihre Geheimnisse erzählen. Als Leserin habe ich mitgefiebert, habe gehofft. Zum Schluss habe ich das Buch zugeklappt mit einem Lächeln auf den Lippen und der Hoffnung, dass die Geschichte vielleicht irgendwann eine Fortsetzung haben wird

                              Elisa

                              Beiträge 40
                              25.11.2016

                                Apfelrosenzeit habe ich gleich im Anschluss an Kirschsommer gelesen, wobei mir Kirschsommer noch ein Sternchen besser gefallen hat. Warum das so ist, kann ich gar nicht genau sagen. Generell handelt es sich auch bei Apfelrosenzeit um eine solide und unterhaltsame Arbeit und ich habe keinen Augenblick gezögert, das Buch zu Ende zu lesen. Und ja, es war unterhaltsam, mal traurig, mal zum Lachen. Dennoch sind mir die Freundinnen alle ein bisschen fremd geblieben und ich habe sie nicht komplett ins Herz schließen können.

                                Jako

                                Beiträge 44
                                24.11.2016

                                  Der Leser wird zum lachen, aber auch zum weinen gebracht -
                                  Herz, Schmerz, regt zum nachdenken an.
                                  Ein wunderschönes unterhaltsames und berührendes Frauenbuch, bei dem man einfach nur genießen und sich zurücklehnen kann.
                                  Eine Fortsetzung wäre schön.
                                  Ich kann dieses Buch bedenkenlos weiter empfehlen.

                                  robby lese gern

                                  Beiträge 17
                                  01.03.2016

                                    lehnen Sie sich zurück und genießen sie diesen schönen Frauenroman

                                    "Apfelrosenzeit " habe ich an einem Tag durchgelesen, da es mich so gut gefallen hat. Frauenfreundschaften, aber auch die Veränderung von Lebenswegen sind Themen , die dieses gut zu lesende Buch behandelt und es macht einfach Spaß den vier Freundinnen in diesem Roman über die Schulter zu schauen.

                                    Allerdings ist am Anfang dieses Buch ein trauriges Thema der Grund, warum sich die Freundinnen wieder in dem Haus treffen, in dem sie während ihrer Studentenzeit als WG zusammengelebt haben. Das leerstehende Haus, das ihrer Freundin Isa gehörte, soll entrümpelt und zum Verkauf angeboten werden, da Isa bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Die Freundinnen treffen sich zu dieser gemeinsamen Aktion und sie überkommen viele Erinnerungen aus ihrer 15 Jahre zurückliegenden Studentenzeit . Abends in gemütlicher Runde, reden sie über ihre Leben, ihre Beziehungen und ihre Wünsche, bis ein Geheimnis ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.

                                    Locker und leicht ist dieses Buch geschrieben , aber mit Themen gespickt, die die Geschichte interessant und spannend macht. Die Leben der vier Freundinnen verlaufen alle nicht so , wie sie sich es vorgestellt haben und jeder für sich, muss sich einstellen auf das, was die Zukunft für sie vorgesehen hat. Dass dies nicht immer leicht ist, zeigt die Autorin mit ihrer Geschichte und lässt ihre Figuren dabei sehr realistisch agieren. Mir sind in dieser Geschichte Sanne, Fritzi, Mona und Kirsten ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen gelitten, gelacht und habe mich gefreut und so manches Mal ein Knurren in meinem Magen vernommen, wenn ich gelesen habe, welche Leckereien Sanne da auf den Tisch gezaubert hat.

                                    Ein wunderschöner Frauenroman, bei dem man sich zurücklehnen kann , um ihn zu genießen.

                                    Dreamworx

                                    Beiträge 15
                                    21.10.2015

                                      Das Leben ist kein Wunschkonzert

                                      (43)




                                      Ein Jahr nach dem Unfalltod von Freundin Isa treffen Sanne, Mona, Kirsten und Fritzi wieder zusammen, um auf Wunsch der Mutter der Toten Isas Haus auszuräumen und für den Verkauf vorzubereiten. Alle fünf haben während ihrer Studienzeit als Frauen-WG in diesem Haus gelebt und sind über die Jahre in Kontakt geblieben, mehr oder weniger eng verbunden. Obwohl der Anlass dieses Zusammentreffens ein trauriger ist, werden schnell die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit wach und so schwelgen sie ein ums andere Mal in der Vergangenheit, denn ihrer aller Leben hat sich in verschiedene Richtungen entwickelt.

                                      Sanne fristet ihr Leben auf dem Land an der Seite eines erfolgreichen Architekten, sie kocht, macht und tut für ihre Familie, was sie nur kann, fühlt sich aber einsam und allein. Mona arbeitet beim Fernsehen und hat seit Jahren ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann, Hauptsache, sie wird nicht eingeengt und kann ihr Leben so genießen, wie sie es sich vorstellt. Die Lehrerin Kirsten ist verheiratet und wünscht sich seit Jahren ein Kind, doch dieser Wunsch wurde bisher nicht erfüllt, was Kirsten fast verzweifeln lässt. Sie ist organisiert und überfrachtet ihr Leben mit Beruf und Orchester, um nicht über die Niederlage in ihrem Leben nachzudenken. Und dann gibt es noch Fritzi, alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter, die ständig auf Pump online einkauft, obwohl sie sich das alles gar nicht leisten kann. Die tote Isa war diejenige, die alle zusammen hielt, nun nehmen die vier Abschied von der Freundin und ihrer Vergangenheit, doch es wird viel turbulenter, als alle von ihnen geahnt haben. Es tauchen Schwierigkeiten auf, die ihrer aller Freundschaft zu zerbrechen drohen und die ihr Leben verändern werden.

                                      Anneke Mohn hat mit ihrem Buch „Apfelrosenzeit“ einen wunderschönen Unterhaltungsroman vorgelegt. Der Schreibstil ist so herrlich flüssig, humorvoll, warmherzig und emotional, bereits ab der ersten Seite ist der Leser der unsichtbare fünfte Gast im Haus der ehemaligen Frauen-WG und im Leben der vier Freundinnen, die vom Charakter nicht unterschiedlicher sein könnten und von der Autorin auf liebevolle und authentische Weise ausgestaltet worden sind. Sanne ist das Heimchen am Herd, sie hat das Herz am rechten Fleck, ist hilfsbereit, sympathisch und eine begnadete Köchin. Dabei ist sie auch unsicher, sie lässt sich von ihrem Mann bevormunden und ordnet der Familie ihre eigenen Wünsche unter. Sie macht sich von allen die meisten Gedanken über den Tod von Freundin Isa. Mona ist ein Hansdampf in allen Gassen, genießt das Leben und ihre Affaire in vollen Zügen, bloß nichts Festes, obwohl es längst etwas Ernstes ist, doch das sieht sie noch nicht. Als es offenbar wird, schlottern ihr die Knie und sie möchte am liebsten flüchten. Dabei ist sie auch ehrlich, großzügig und verlässlich auf ihre Art. Man muss sie einfach mögen. Kirsten ist angespannt, ständig unter Druck, dabei nüchtern und mit dem nötigen Durchblick. Sie ist eine Perfektionistin, die daran scheitert, perfekt zu sein und deshalb unglücklich ist. Doch sie ist auch eine wohlüberlegte Person, die einen Rat annimmt, die unterstützt und versucht, die Gruppe zusammenzuhalten. Fritzi ist kaufsüchtig, rettungslos verliebt seit der Kindheit und will mit allen Mitteln diesen Mann für sich gewinnen. Dabei gibt sie sich selbst auf und bringt auch eine langjährige Freundschaft in Gefahr, nur damit sich ihr Wunsch erfüllt. Sie ist selbstsüchtig, uneinsichtig und neidisch, doch sie muss auf die harte Tour lernen, dass man damit nicht durch kommt.

                                      Das Leben der einzelnen Frauen wird in wechselnden Kapiteln innerhalb eines Jahres beschrieben. Die Entwicklung der Freundinnen anhand ihres Glücks und ihrer Enttäuschungen ist wunderbar zu beobachten, alles wirkt realistisch und wie aus dem richtigen Leben gegriffen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum man als Leser so in diesem Buch versinken kann, viele Situationen wirken vertraut, sei es, dass man es im Freundeskreis oder in der eigenen Familie beobachten kann. Anneke Mohn ist es wunderbar gelungen, die Schwächen und Stärken ihrer Protagonistinnen herauszuarbeiten und die Wichtigkeit von guten Freunden in den Vordergrund zu stellen.

                                      „Apfelrosenzeit“ ist ein herrlicher Unterhaltungsroman, der den Leser in die Geheimnisse der Protagonistinnen einweiht und an ihrem Leben teilhaben lässt. Für alle, die vollkommen in eine Geschichte eintauchen, sich als Teil davon fühlen und am Ende mit einem guten Gefühl das Buch zuklappen wollen. Absolute Leseempfehlung für ein ganz tolles Buch!

                                      Linny

                                      Beiträge 5
                                      30.04.2015

                                        Ein neues Leben beginnt

                                        Apfelrosenzeit
                                        Anneke Mohn

                                        Das Buchcover zeigt einen Zaun und darauf ist der Buchtitel mit Autorin angeschlagen. Und wird umrahmt von Hagebuttenzweigen.
                                        Ich war schon ganz gespannt auf den neuen Roman der Autorin, weil mir Kirschsommer so gut gefallen hat. Und was soll ich sagen, auch dieser ist ihr wieder prima gelungen.
                                        Ihre vier Protagonisten in diesem Roman werden vor die Aufgabe gestellt das Haus ihrer verstorbenen Freundin leer zu räumen. Alle fünf haben vor langer Zeit einmal in diesem Haus als WG zusammen gewohnt. Und dieses Haus ist voller Erinnungen.
                                        Und jede von den vieren trifft mit anderen Problemen im Gepäck im Haus ein.
                                        Sanne, ihre beiden Kinder werden langsam flügge und verlassen das Nest. Und ihr Mann Robert, dem ist seine Arbeit wichtig, was ist Sanne überhaupt noch für ihn? .
                                        Mona steht mitten im Leben, mit ihrem verheirateten Freund. Dies stört sie eigentlich nicht. Sie ist mit der Situation zufrieden. Und doch kommt alles ganz anders.
                                        Kirsten versucht schon eine ganze Weile schwanger zu werden, grade weil auch ein wenig die biologische Uhr ein wenig lauter tickt. Und ihr Job ist einfach nur noch stressig. Und dies unter einen Hut zu bekommen ist gar nicht so einfach.
                                        Franzi, ist geschieden und hat eine kleine Tochter und so manches Geheimnis.
                                        Anneke Mohn schafft es den Leser zu fesseln, von Seite zu Seite will man wissen wie sich alles entwickelt. Mal hat man Tränen in den Augen, oder es gibt Augenblicke da muss man Lachen. Und dann wieder will man am liebsten eine der Hauptpersonen packen und schütteln, ihr sagen wie man ihr Verhalten findet.
                                        Einfach ein tolles Lesevergnügen.