Anneke Mohn

Kirschsommer

Auch damals blühten die Kirschen.
Endlich Sommer! Nur bei Jule herrscht schlechte Stimmung. Stress mit dem Freund, Stress in der Agentur. Als dann noch ihre geliebte Oma ins Krankenhaus kommt, quartiert Jule sich kurzerhand in Mielchens altem Haus an der Elbe ein. Sie macht sich im Garten nützlich, pflückt Kirschen und kümmert sich bereitwillig um den Übernachtungsgast. Denn Sebastian Hofstetten ist ihr gleich sympathisch. Der junge Klimaforscher untersucht mit Hilfe von Obst aus alten Weckgläsern die Veränderungen des Wetters. Jule will ihm helfen und sieht sich im Vorratskeller ihrer Oma einmal genauer um. Je weiter sie nach hinten vordringt, desto älter werden die Gläser. Und dann findet sie ganz unvermittelt einen Brief aus dem Jahr 1945. Jule hat den Namen des Schreibers noch nie gehört. Doch sie kennt die Adressatin ...


Autorenbild Foto von Anneke Mohn

Die  Autorin

Anneke Mohn ist in Niedersachsen aufgewachsen, lebt mit ihrer Familie in Hamburg und sammelte unterwegs selbst einige Patchworkerfahrungen. Sie war in den Lektoraten verschiedener Buchverlage tätig und arbeitet heute als Übersetzerin und Autorin.


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Rezensionen

lara_zauber

1 Beitrag
10.07.2013

Kirschsommer

Jule arbeitet in einem Frauenmagazin in Hamburg. Sie ist ein typisches Stadtkind und hat mit der Natur eigentlich gar nichts am Hut außer der Sommer, die sie bei im Garten ihrer Oma im alten Königreich verbracht hat.

Anfang 30, jung und erfolgreich ist Jule mit Tom lieert, einem Fotografen. Als Tom Jule offenbart einen Job in Paris annehmen zu wollen, entscheidet sich Jule dafür die Beziehung mit Tom pausieren zu lassen. Der geplante 4 wöchige Australienurlaub ist auch erstmal ad acta und Jule geht es emotional gesehen schlecht. Auch auf der Arbeit läuft nicht alles so wie es sein soll und die Spannungen dort machen Jule zu schaffen.

Da erreicht Jule die Nachricht, dass sich ihre Oma Mielchen beim Kirschen pflücken ein Bein gebrochen hat und ins Krankenhaus gebracht worden ist. Oma Mielchens Nachbarin Imken hat sie gefunden und nun Jule, die als einzige Verwandte in der Nähe in Frage kommt, benachrichtigt.

Jule eilt sofort ins alte Königreich, um sich zu erkundigen wie es um Mielchen steht. Dabei erfährt sie das Mielchen für längere Zeit im Krankenhaus und anschließend in die Reha muss. Da Jule die einzige Verwandte ist, muss sie sich nun um den Garten der Oma und die Kirschernte kümmern.

Kurzum verfrachtet Jule ihren Sommerurlaub ins alte Königreich und übernimmt Mielchens Aufgaben mit Kirschen ernten und zu Marmelade kochen. Dabei trifft sie nicht nur alte Freunde aus ihrer Kindheit wieder, sondern muss sich auch noch um einen Pensionsgast, ein attraktiver Klimaforscher, kümmern, der sich bei Mielchen für ein paar Tage angemeldet hat.

Jule ist fasziniert von dem Klimaforscher, der anhand von alten Marmeladengläsern das Klima erforschen möchte. Sie nimmt sich fest vor ihm zu helfen und nach alten Marmeladengläsern zu suchen, dabei erlebt Jule viele emotionale Höhen und Tiefen. Herzklopfen und eine neue Liebe, die Jule endgültig Klarheit über ihre Beziehung mit Tom gibt.

Beim Suchen nach alten Marmeladengläsern findet Jule im Keller ihrer Oma in einem Versteck ein altes Kirschglas und einen Liebesbrief, der an Mielchen adressiert ist und aus dem Jahre 1945 stammt. Jule ist nun endgültig verwirrt, da der Absender nicht ihr Opa ist und sie nicht weiß, wie sie Mielchen auf diesen Fund ansprechen soll.

Und als wenn das Chaos nicht schon perfekt wäre, meldet sich auch noch Jules Mutter Senta zu Besuch an, zu der Jule eher weniger Kontakt hat, da sie ständig in der Welt unterwegs ist.....
Kirschsommer ist eine wunderbare unterhaltsame Geschichte, man ist von Jule und Mielchen gleich angetan und empfindet Sympathie für beide. Beim Lesen versetzt man sich gut rein und ich konnte mir den Garten bildlich vorstellen. Der Schreibstil ist einfach gehalten und mit vielen Dialogen und Gedanken durchzogen, welche sich gut in die Geschichte anpassen. Nur anfangs fand ich die Gedanken bzw. mehr oder weniger Feststellungen in einer Art Selbstgespräch befremdlich, da dies eher ungewohnt ist beim Lesen und eine Art Break darstellt. Im Verlauf der Erzählung gewöhnt man sich aber daran und gerade diese Selbstkommentare geben dem ganzen einen gewissen Charme.

Für mich ist Kirschsommer eine Buchempfehlung wert und sollte diesen Sommer auf keinen Fall im Lesegepäck fehlen.

KatiKatharinenhof

Beiträge 55
17.07.2017

    Jule, frisch getrennt, macht sich auf ins Alte Land, um dort im Haus ihrer Großmutter nach dem Rechten zusehen. Oma Mielchen liegt nach einem Sturz im Krankenhaus und ist erst einmal außer Gefecht. Die Kirschen müssen unbedingt geerntet werden und die Pension, die Oma nebenbei führt, muss am Laufen blieben.
    Beim Stöbern entdeckt Jule ein Geheimnis...

    Das sommerliche Cover verführt direkt zum Naschen des Buches, kann aber leider nicht halten, was es verspricht. Der Roman ist wirklich sehr seicht, es fehlt an Spannung und Tiefe.
    Die Charaktere sind sehr oberflächlich und wirken daher austauschbar- es fehlt an Ecken und Kanten. Jule selbst wirkt noch nicht einmal plastisch, ihre Sorgen und Nöte lösen sich in Null-Komma-nix auf und die heile Welt hat sie wieder.
    Gerade die Schilderung von Jules Freundin, die alleinerziehende Mutter ist, hat mich sehr stutzig werden lassen. Sie ist auf der Suche nach einem neuen Job und schickt genau 1 (!) Bewerbung ab und bautzpardautz hat sie den neuen Job. Hier wäre ein bisschen mehr Realitätssinn durchaus angebracht gewesen, denn die Jobs liegen nun mal nicht auf der Straße.
    Die Aufklärung von Mielchens Geheimnis verläuft sehr unspektakulär und ist fast lieblos erzählt. Hier hatte ich mir ein wenig mehr erhofft.

    Alles in allem bin ich doch sehr enttäuscht von diesem sommerlichen Roman - er hat mich leider nicht vom Hocker gerissen :-(

    Alles in allem

    lenilotta

    Beiträge 17
    23.05.2017

      Jule will mit ihrem Freund Tom einen 4 wöchigen Urlaub machen, doch leider kommt es komplett anders als Jule es sich vorgestellt hat.

      Ein großer Streit und die folglich kurzerhand entschlossene Beziehungspause lassen Jule alleine am Flughafen sitzen. Dann kommt ein Anruf von Inken, der Nachbarin von Jules Oma. Ihre Oma ist gestürzt und liegt im Krankenhaus. Jule dreht um und fährt sofort zu ihrer Oma ins Krankenhaus.

      Diese jammert, dass sie sofort das Krankenhaus verlassen will, da sie noch so viel zu tun hat, die Kirschen müssen geerntet und verarbeitet werden, der Garten muß gegossen und das Haus auf Vordermann gebracht werden, allem voran, das Gästezimmer, da ein Übernachtungsgast erwartet wird.

      Jule verspricht ihrer Oma sich um alles zu kümmern und fährt zu Oma's idyllischem Haus.

      Dort geht es jedoch turbulent zu: Ein Jugendfreund von Jule wohnt noch in der Nachbarschaft und der attraktive Übernachtungsgast verdreht Jule unverzüglich den Kopf.

      Eine sehr schöne Liebesgeschichte, die einem so richtig ans Herz geht und den Geschmack von fruchtigen Kirschen in den Mund bzw. in die Gedanken zaubert.

      Leselust

      Beiträge 34
      08.05.2017

        "Ich will jetzt noch keine Kinder. Aber das heißt ja nicht, dass irgendwann..." "Du bist fast vierzig", unterbrach ihn Jule. "Wann willst du denn Kinder? Mit sechzig?"

        Jule hat die Nase voll von ihrem Freund Tom, der sich als Mr. No Commitment entpuppt hat. Anstatt mit ihm gemeinsam vier Wochen nach Kanada zu reisen, besucht sie ihre Oma, die auf dem Land in der Nähe von Hamburg wohnt. Leider hat sich die alte Dame ein Bein gebrochen, und so trifft es sich ganz gut, dass Jule nun Zeit hat, sich um Omas Obstgarten zu kümmern, während diese im Krankenhaus liegt. Aber nicht nur der Garten will bewirtschaftet werden - Oma hat zudem noch ein Fremdenzimmer an einen Pensionsgast vermietet, den attraktiven Klimaforscher Sebastian Hofstetten. Der will anhand von alten Einmachgläsern etwas über die globale Klimaveränderung herausfinden. Jule hilft ihm und entdeckt dabei im Keller ihrer Oma einen alten Liebesbrief...

        Normalerweise wandern Romane mit Landschaftsbeschreibungen bei mir gleich wieder ins Regal. Ist mir meist zu langweilig. Aber Anneke Mohn gelingt es, eine so unterhaltsame Mischung aus Schilderungen des Landlebens, von Jules Gefühlsverwirrungen und einem Familiengeheimnis zu weben, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, bis ich die letzte Seite gelesen hatte. Es ist romantisch, ohne lieblich-süßlich zu werden, oft lustig und manchmal sogar anrührend. Spannend gelingt die Schilderung des Familiengeheimnisses, ich konnte mir gut vorstellen, dass so etwas passiert sein könnte. Die Figuren sind überzeugend gezeichnet und auch Jules Gefühlswirrwarr ist nachvollziehbar. In Herzensdingen geht es schließlich auch im wirklichen Leben manchmal konfus zu, oder nicht?

        Kurz: Ich wurde bestens unterhalten und hoffe, Frau Mohn schreibt noch viele weitere Bücher. Einen Fan hat sie schon mal sicher!

        Bücherfreundin

        Beiträge 47
        07.02.2017

          "Ich will jetzt noch keine Kinder. Aber das heißt ja nicht, dass irgendwann..." "Du bist fast vierzig", unterbrach ihn Jule. "Wann willst du denn Kinder? Mit sechzig?"

          Jule hat die Nase voll von ihrem Freund Tom, der sich als Mr. No Commitment entpuppt hat. Anstatt mit ihm gemeinsam vier Wochen nach Kanada zu reisen, besucht sie ihre Oma, die auf dem Land in der Nähe von Hamburg wohnt. Leider hat sich die alte Dame ein Bein gebrochen, und so trifft es sich ganz gut, dass Jule nun Zeit hat, sich um Omas Obstgarten zu kümmern, während diese im Krankenhaus liegt. Aber nicht nur der Garten will bewirtschaftet werden - Oma hat zudem noch ein Fremdenzimmer an einen Pensionsgast vermietet, den attraktiven Klimaforscher Sebastian Hofstetten. Der will anhand von alten Einmachgläsern etwas über die globale Klimaveränderung herausfinden. Jule hilft ihm und entdeckt dabei im Keller ihrer Oma einen alten Liebesbrief...

          Normalerweise wandern Romane mit Landschaftsbeschreibungen bei mir gleich wieder ins Regal. Ist mir meist zu langweilig. Aber Anneke Mohn gelingt es, eine so unterhaltsame Mischung aus Schilderungen des Landlebens, von Jules Gefühlsverwirrungen und einem Familiengeheimnis zu weben, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, bis ich die letzte Seite gelesen hatte. Es ist romantisch, ohne lieblich-süßlich zu werden, oft lustig und manchmal sogar anrührend. Spannend gelingt die Schilderung des Familiengeheimnisses, ich konnte mir gut vorstellen, dass so etwas passiert sein könnte. Die Figuren sind überzeugend gezeichnet und auch Jules Gefühlswirrwarr ist nachvollziehbar. In Herzensdingen geht es schließlich auch im wirklichen Leben manchmal konfus zu, oder nicht?

          Kurz: Ich wurde bestens unterhalten und hoffe, Frau Mohn schreibt noch viele weitere Bücher. Einen Fan hat sie schon mal sicher!

          Elisa

          Beiträge 30
          25.11.2016

            Kirschsommer hat mir wirklich gut gefallen. Man weiß, was man erwartet, eine sommerlich, sonnig, leichte Liebesgeschichte, und genau das bekommt man auch. Und zwar ergänzt um ein Familiengeheimnis und wirklich zauberhaft schöne Settings. Die Idee mit den alten Einmachgläsern fand ich originell und für die Geschichte nachvollziehbar. Genau das richtige Buch für einen heißen Sommertag im Schwimmbad oder im eigenen Garten unter dem Kirschbaum. Dafür eine klare Leseempfehlung als luftig-leichte Sommerlektüre.

            Bibilotta

            Beiträge 8
            19.10.2016

              Die Protagonistin Julie, Anfang 30, jung, dynamisch und absolut sympathisch könnte ich mir durchaus sofort als eine Freundin vorstellen. Sie steht an einem Punkt, in ihrem Leben, wo sie endlich mal auf ihr Herz und ihre Gefühle hören sollte, und nicht so viel drüber Nachdenken sinnvoll wäre. Die Beziehung zu Tom ist nicht mehr das, was es eigentlich für sie sein sollte … ihre Wünsche werden von ihm nicht wahrgenommen, bzw. hat er andere Vorstellungen als Julie.

              Auch auf der Arbeit ist es nicht mehr das, was sie sich eigentlich vorgestellt hatte, bzw. macht sie nicht mehr die Arbeiten, für die sie eigentlich angestellt wurde, und ihr eigentlich auch am Liebsten war … das Schreiben. Überstunden und Druck ohne Ende, aber nichts, was sie zufriedenstellt.

              Dann kam auch noch der Unfall ihrer Großmutter, die sich beim Kirschenpflücken das Bein gebrochen hat, indem sie von der Leiter fiel. NA im endefekt, war das, das Beste, was passieren konnte (also nicht, dass ich der Großmutter den Beinbruch wünschte) … denn dadurch kam Julie raus aus ihrem Alltagstrott in Hamburg und verzog sich für ein paar Wochen aufs Land um die Arbeiten ihrer Großmutter mit Haus und Garten auszuführen. Kirschen pflücken, Marmelade einkochen, Zimmergäste versorgen … und, und, und … so ein Garten bringt ja so einige Arbeiten mit sich.

              Und da kam Julie dann auch auf andere Gedanken, konnte sich über alles mal in Ruhe Gedanken machen und ja … traf einen anderen Mann … der so manche Geheimnisse mit sich bringt Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten … Lest es einfach selber.

              Anneke Mohn hat einen flüssigen, amüsanten und unterhaltsamen Schreibstil, der einem das Lesen sehr einfach macht. Eine Geschichte, wie sie jedem passieren kann, die aus dem Alltag gegriffen sein kann und die sehr amüsant, liebevoll, romantisch, rührselig und doch mit ein paar Geheimnissen bestückt ist.

              Knackig, frisch, süß und lecker … wie Kirschen nun mal sind, genauso ist der schöne *SOMMERROMAN* von Anneke Mohn. Ein Roman, den ich gerne gelesen habe und der mich emotional bergauf und bergab mitleiden, mitfreuen und mitfühlen hat lassen.

              tanja_schmitt

              Beiträge 3
              16.07.2013

                Leichte, romantische Lektüre für warme Sommerabende...

                Das Buch ist eine schöne Sommerlektüre, die ich weiter empfehlen würde, weil sie mich in ihren Bann gezogen hat. Es ist wunderbar fesselnd geschrieben. Die romantische Liebesgeschichte von Jule neben der Aufdeckung des Familiengeheimnisses... und das Ende kam ganz anders als ich es mir vorgestellt hätte.

                Jules Erlebnisse im Alten Land, im Haus ihrer Großmutter, die Obstbäume... all das hat die Autorin so wunderbar geschildert, dass mich meine Vorstellung dorthin versetzt hat.

                Also ein gelungenes Debüt der Autorin. Freue mich auf mehr von ihr.

                bookgirl

                Beiträge 7
                10.07.2013

                  Ein wunderbarer Kirschsommer

                  Inhalt

                  Nachdem ihre Großmutter Mielchen ins Krankenhaus kommt, hütet Jule ihren Hof. Sie kümmert sich dort nicht nur um den Kirschgarten, sondern auch um das Fremdenzimmer, welches Mielchen immer wieder vermietet. Diese Auszeit kann Jule sehr gut gebrauchen, da sie Liebeskummer hat und völlig überarbeitet ist.

                  Als der attraktive und sympathische Sebastian Hofstetten vor ihr steht und das Fremdenzimmer mietet glaubt sie die große Liebe gefunden zu haben. Sebastian ist Klimaforscher und versucht mit Hilfe von Obst in alten Weckgläsern die Veränderung des Wetters zu ergründen. Um ihn dabei zu unterstützen, sucht sie im Keller von ihrer Oma ein altes Kirschglas und findet dabei einen alten Liebesbrief. Aber was verbirgt sich hinter diesem? Und ist Sebastian wirklich der richtige?

                  Meine Meinung

                  Kirschsommer ist eines dieser Bücher, bei denen man sich während des Lesens einfach wohl fühlt. Es ist sehr leicht in die Geschichte zu finden, die uns direkt Mitten ins Geschehen einlädt. "Kirschsommer" ist unterhaltsam, amüsant, warmherzig und mit liebevollen Charakteren besetzt und eines der schönsten Debüts, die ich dieses Jahr lesen durfte.

                  Von den Protagonisten hat mir Oma Mielchen am besten gefallen. Jule war manchmal ein wenig zu naiv und gutgläubig, sodass ich sie insbesondere in Bezug auf Sebastian gerne ab und an geschüttelt hätte.

                  Ab dem Fund des Weckglases in Oma Mielchens Keller führt diese uns in das Jahr 1954 zurück und erzählt eine Liebesgeschichte, die ein tragisches Ende hat. Mir hat diese Rückblende sehr gut gefallen, da sie dem Leser Mielchen noch näher gebracht hat.

                  Das Ende hat mir gut gefallen. Manch einer wird es vielleicht zu abrupt finden, aber ich finde es gut gewählt. Mich hätte mehr gestört, wenn es auf ein sofortiges Happy End hinaus gelaufen wäre, weil es nicht nachvollziehbar gewesen wäre. Gerade der Epilog in der Form von "Was danach geschah", war für meinen Geschmack glaubwürdiger.

                  Fazit

                  "Kirschsommer" ist das wunderbare Debüt von Anneke Mohn, von der ich hoffe noch viel mehr lesen zu dürfen.