Astrid Fritz

Die Wölfe vor den Toren

Die Erfolgsserie um die Armenapthekerin Serafina aus Freiburg geht weiter. Februar 1418: Die Menschen leiden unter der beißenden Kälte. Erschreckend nah heulen des Nachts die ausgehungerten Wölfe und reißen die ersten Schafe. Dann fällt ihnen in dem Dörfchen Würi, gleich vor der Stadt, der junge Badersohn Jörgelin zum Opfer. Zum Schock gesellen sich Spukgeschichten über Werwölfe. Man hängt zur Abschreckung sogar einen Wolf an den Galgen. Das Töten geht weiter. Als die junge Heilerin Mia stirbt, kommen der Armenapothekerin Serafina und ihrem Mann, Stadtarzt Achaz, Zweifel, ob die Tiere für das Morden verantwortlich sind oder wer anders sein Unwesen treibt. Das erste Mal ermitteln sie als Ehepaar gemeinsam. In der Würi stoßen die beiden jedoch auf eine Mauer des Schweigens, der sie mit Spürsinn, Wissen und Hartnäckigkeit begegnen.


Autorenbild Foto von Astrid Fritz

Die  Autorin

Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Zu ihren großen Erfolgen zählen «Die Hexe von Freiburg», «Die Tochter der Hexe» und «Turm aus Licht». Astrid Fritz lebt in der Nähe von Stuttgart.


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Rezensionen

Bobbi

Beiträge 27
04.03.2021

Schon lange bin ich Fan der Autorin Astrid Fritz!
Immer warte ich mit Spannung auf die neuen Werke... genauso war es bei diesem!
Die Geschichte von Serafina aus Freiburg im Jahr 1418 geht endlich weiter.
Serafina führt uns wieder durch spannende und grausame Welt des Mittelalters...
Absolut zu empfehlen!

Akantha

Beiträge 10
06.02.2021

„Die Wölfe vor den Toren“ ist bereits das sechste Abenteuer der (mittlerweile ehemaligen) Begine Serafina aus der Feder von Astrid Fritz, erschienen im Rowohlt-Verlag. Ein harter Winter hält Freiburg gefangen und als wäre die Nahrungsmittel- und Holzknappheit nicht genug, wird direkt vor der Stadt ein kleiner Junge Opfer von hungrigen Wölfen. Als es zu weiteren Todesopfern kommt, zweifeln Serafina und ihr Mann daran, dass auch dies auf die Wölfe zurückzuführen ist. Wer treibt nachts sein Unwesen und was ist dran, am Gerücht über Werwölfe?

Auch wenn der letzte Band schon wieder mehr als ein Jahr her war, fühlte ich mich sofort wieder in Freiburg und bei seinen unterschiedlichsten Charakteren angekommen. Ich will nicht herabsetzen, wie viel Arbeit so ein Buch ist, aber wenn ich Serafinas Geschichte lese, ist alles immer so wunderbar flüssig und leicht. Von Anfang an passt alles gut zusammen und die Erzählung fließt dahin - da fühle ich mich total wohl.

Neben aller Leichtigkeit erzählt Astrid Fritz von vorne bis hinten wieder eine spannende Geschichte. Die Leser*innen begleiten die Charaktere immer live bei ihren Entdeckungen und können von Beginn an miträtseln und Theorien aufstellen. Die Auflösung war dennoch ganz unerwartet und ich freue mich jedes Mal, wenn ich bis zum Schluss nicht weiß, was dahintersteckt. Gerade am Ende wurde es richtig spannend und die Seiten flogen nur so dahin.

Wie bereits im vorletzten Band hat die Autorin auch hier Perspektiven des Stadtarztes Adalbert Achaz einfließen lassen. Erneut zeigt sich, dass er absolut menschlich ist, auch Angst hat und ihm wichtig ist, was Serafina von ihm denkt. Er ist nicht der Standard "starke Mann", der alles kann und von dem ich in Mittelalter-Romanen schon zur Genüge gelesen habe – das gefällt mir! In der zweiten Hälfe des Buches nimmt seine Perspektive allerdings überhand und Serafina rückt mir zu weit in den Hintergrund: bei den Ermittlungen sowie erzählerisch. Dies ist jedoch auch mein einziger Kritikpunkt.

Zusammenfassend komme ich zu 4 von 5 Sternen. Die Charaktere sind mir nach sechs Bänden so ans Herz gewachsen, dass ich mich immer freue, sie wiederzusehen. Die Geschichte war bis zum Schluss spannend erzählt und dass die Auflösung nicht offensichtlich war, ist eine tolle Krönung. Im nächsten Band wünsche ich mir wieder etwas mehr Fokus auf Serafina, aber so oder so freue ich mich auf das siebte Abenteuer, welches Ende 2022 erscheinen wird.

Gartenfee

Beiträge 22
04.02.2021

Auch wenn man die Vorgänger vielleicht nicht gelesen hat, lässt sich dieser historische Krimi dennoch sehr gut lesen. Es wird zwar hin und wieder kurz ein Vorfall in der Vergangenheit erwähnt, aber das stört beim Lesen nicht. Und wer die Vorgänger kennt, freut sich über die Erinnerungen.

Dieses Buch liest sich eher wie ein Krimi und weniger als historischer Roman, was dazu führt, dass er ungemein spannend geschrieben ist. Und trotzdem erfährt man beim Lesen, wie schlimm das Leben im Winter damals war. Hunger und Kälte und dann auch noch die hungrigen Wölfe...

Serafina kann es natürlich wieder nicht lassen, sich in die Todesfälle einzumischen und gemeinsam mit ihrem Mann dafür zu sorgen, dass eine Mordermittlung aufgenommen wird. Man kann aber bis zum Schluss gespannt auf die Auflösung bleiben.

Besonders hervorheben möchte ich noch das Personenverzeichnis am Anfang und das Glossar am Ende des Buches. Den einen oder anderen Begriff musste ich dort tatsächlich mal nachschlagen.

jarmila_kesseler

Beiträge 18
31.01.2021

Klappentext:


Die Erfolgsserie um die Armenapthekerin Serafina aus Freiburg geht weiter. Februar 1418: Die Menschen leiden unter der beißenden Kälte. Erschreckend nah heulen des Nachts die ausgehungerten Wölfe und reißen die ersten Schafe. Dann fällt ihnen in dem Dörfchen Würi, gleich vor der Stadt, der junge Badersohn Jörgelin zum Opfer. Zum Schock gesellen sich Spukgeschichten über Werwölfe. Man hängt zur Abschreckung sogar einen Wolf an den Galgen. Das Töten geht weiter. Als die junge Heilerin Mia stirbt, kommen der Armenapothekerin Serafina und ihrem Mann, Stadtarzt Achaz, Zweifel, ob die Tiere für das Morden verantwortlich sind oder wer anders sein Unwesen treibt. Das erste Mal ermitteln sie als Ehepaar gemeinsam. In der Würi stoßen die beiden jedoch auf eine Mauer des Schweigens, der sie mit Spürsinn, Wissen und Hartnäckigkeit begegnen.



Leseeindruck:





Mit „Die Wölfe vor den Toren“ liegt dem Leser nun der 6. Band rund um Serafina und ihrem Gefolge vor. Da ich einige der Vorgängerromane mit Begeisterung gelesen hatte, war ich gleich wieder vertraut mit der Figur und der damaligen Zeit. Dieser historische Kriminalroman von Autorin Astrid Fritz vermengt perfekt die fiktive eigentliche Geschichte rund um die sympathische Amenapothekerin mit der damaligen realen Welt. Serafina ist nun mit dem Stadtartzt Adalbert Achaz vermählt. Es sind harte und kalte Zeiten und nicht nur die Menschen hungern, sondern auch die Wölfe, die scheinbar nicht nur Schafe reißen, um ihren Hunger zu stillen. Der junge Badersohn Jörgelin scheint ihnen zum Opfer gefallen zu sein. Die Angst geht um und von Werwölfen ist nun die Rede. Dann gibt es ein weiteres Opfer, die junge Heilerin Mia. Doch Sarafina und ihrem Mann kommen Zweifel, ob die Tiere für das Morden verantwortlich sind oder wer anders sein Unwesen treibt und gemeinsam nehmen sie die Ermittlungen auf….


Auch dieser historische Kriminalroman entführt uns in eine mittelalterliche Zeit, die keine einfache war. Die Figuren sind perfekt herausgearbeitet und waren mir ja bereits wunderbar vertraut. Man leidet und lebt mit den Menschen und deren Ängsten und Nöten. Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende straff gespannt.

Die insgesamt 43 Kapitel waren von ihrer Länge her angenehm kurz, ebenso auch kurzweilig und lesenswert.


Die rund 300 Seiten ließen sich u.a. auch Dank der augenfreundlichen großen Schrift zügig und angenehm lesen. Auch sehr hilfreich, das Glossar am Ende des Romans, welches uns die wichtigsten Begriffe der damaligen Zeit erklärt.



Das Cover ist passend zum Inhalt gestaltet und passt perfekt zu einem historischen Kriminalroman.




@esposa1969

Klusi_liest

Beiträge 30
26.02.2021

    Der sechste Band dieser historischen Krimireihe führt uns wieder ins mittelalterliche Freiburg. Es ist ein frostiger Februar im Jahr 1418. Die ehemalige Begine Serafina ist seit etwas mehr als einem Jahr mit dem Stadtarzt Achaz verheiratet und betreibt die Freiburger Armenapotheke. Nach einer kalten, unheimlichen Nacht, in der Serafina von schaurigem Wolfsgeheul geweckt wurde, wird Achaz in das kleine Dörfchen Würi vor den Mauern der Stadt gerufen. Jörgelin, der kleine Sohn des Baders, wurde von Wölfen überfallen und getötet. Die Dorfgemeinschaft ist verstört, denn um die Wölfe ranken sich auch einige Schauergeschichten. Ein Wolf wird gefangen und zur Abschreckung am Dorfplatz aufgehängt. Ein weiterer Todesfall versetzt die Dorfbewohner in Angst und Schrecken und schürt die Wut auf die Wölfe, denn das Opfer, die junge Heilerin Mia, war bei allen beliebt. Serafina und Achaz haben jedoch ihre Zweifel, ob es sich auch hier wirklich um einen Überfall der Wölfe gehandelt hat. Gemeinsam überlegen sie, was dahinter stecken könnte. Auch wenn es Achaz eigentlich nicht recht ist, dass sich seine geliebte Serafina an den Ermittlungen beteiligt, so weiß er inzwischen, dass sie sich von nichts und niemandem davon abhalten lassen würde. Außerdem konnte sie in der Vergangenheit mit ihrem wachen Verstand schon oft zur Lösung eines Falls beitragen. Allerdings haben beide nicht mit der Verschlossenheit der Dorfgemeinschaft gerechnet, und letztendlich geraten sie wieder in so manche brenzlige Situation.

    Dies ist nun bereits der sechste Band der Reihe um die kluge Serafina mit der bewegten Vergangenheit, und ich kann sagen, die Reihe hat bisher nichts von ihrer Faszination und Spannung verloren. Viele der Charaktere kennt man bereits, wenn man die Reihe von Anfang an verfolgt hat, aber es kommen auch viele neue hinzu. Ein ausführliches Personenregister gleich am Anfang des Buches macht es leicht, sich zurecht zu finden, denn zu allen aufgeführten Personen gibt es einen kleinen Hinweis bzw. eine hilfreiche Bemerkung. Überhaupt sind die Charaktere alle sehr gründlich beschrieben, und der Schreibstil ist so gefällig und kurzweilig, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Es wird wieder sehr spannend, und so manches, was so offensichtlich scheint, stellt sich als völlig anders heraus.

    Sehr gut gefällt mir an dieser Reihe, dass sie in Freiburg spielt, einiges an Lokal- und Zeitkolorit zu bieten hat und man immer wieder einen schönen Einblick in die damaligen Heilmethoden und Gepflogenheiten erhält. Diesmal geht es in der Hauptsache um die damaligen Auswirkungen eines langen, kalten Winters und um die Ängste der Menschen im Bezug auf die Wölfe. Vor allem die Bewohner von Würli sind in Panik, denn ihr Dorf liegt relativ ungeschützt vor den Stadtmauern, und sie fühlen sich von den Freiburgern im Stich gelassen. Da kommt schnell ein Werwolf ins Gespräch, und Achaz hat seine liebe Mühe, die Menschen zu überzeugen, dass Werwölfe in die Welt der Schauermärchen gehören.
    Man kann diesen Roman jederzeit für sich allein lesen, aber wenn man die erschienenen Bände in der chronologischen Reihenfolge liest, erhöht das den Lesespaß enorm.

    nati

    Beiträge 26
    17.02.2021

      Spannender historischer Krimi
      Freiburg im Februar 1418. Die Wölfe nähern sich den Dörfern und Städten. Ihr Heulen dringt durch die Nächte, sie müssen ihre Jungen durch die Kälte des Winters bringen. Schon werden die ersten Schafe gerissen. Als der Medicus Adalbert Achaz zu einem Todesfall gerufen wird, findet er den kleinen Badersohn Jörgelin mit zahllosen Reißwunden übersäet vor. Adalbert ist überzeugt, dass die tödlichen Verletzungen durch einen Wolfsangriff hervorgerufen wurden. Gruselige Geschichten über Wölfe und Werwölfe verbreiten sich in den kleinen Dörfern. Um die Menschen zu beruhigen, wird vom Rat der Stadt eine Wolfsjagd angesetzt. Doch dann gibt es ein weiteres Opfer, die junge Heilerin Mia wird tot aufgefunden und auch auf ihrem Körper finden sich Beißwunden. Serafina und ihr Mann Adalbert vermuten, dass hier nur ein Wolfsangriff vorgetäuscht worden ist. Doch wer steckt hinter der Tat?

      Obwohl ich nicht alle Vorgängerbände um Serafina kenne, hatte ich keine Probleme mich in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil von Astrid Fritz ist leicht und flüssig. Die historischen Gegebenheiten sind gut recherchiert und die damalige Zeit wird beim Lesen lebendig. Die Angst der Dörfler vor den Wölfen, die angesetzte Wolfsjagd und auch der herrschende Aberglaube werden von der Autorin sehr anschaulich geschildert, so dass ich mich ins Mittelalter und vor den Toren von Freiburg versetzt fühlte.

      Am Anfang des Buches befindet sich ein Namensregister mit Anmerkungen zu den handelnden Personen. Hilfreich war auch für mich das Glossar am Ende des Buches, wo ich verschiedene Begriffe nachschlagen konnte.

      Der historische Krimi hat mir beste Unterhaltung geboten und konnte mich am Ende mit der Auflösung noch überraschen.

      Vielleserin

      Beiträge 67
      15.02.2021

        Februar 1418: Die Menschen leiden unter der beißenden Kälte. Erschreckend nah heulen des Nachts die ausgehungerten Wölfe und reißen die ersten Schafe. Dann fällt ihnen in dem Dörfchen Würi, gleich vor der Stadt, der junge Badersohn Jörgelin zum Opfer. Zum Schock gesellen sich Spukgeschichten über Werwölfe. Man hängt zur Abschreckung sogar einen Wolf an den Galgen. Das Töten geht weiter. Als die junge Heilerin Mia stirbt, kommen der Armenapothekerin Serafina und ihrem Mann, Stadtarzt Achaz, Zweifel, ob die Tiere für das Morden verantwortlich sind oder wer anders sein Unwesen treibt. Das erste Mal ermitteln sie als Ehepaar gemeinsam. In der Würi stoßen die beiden jedoch auf eine Mauer des Schweigens, der sie mit Spürsinn, Wissen und Hartnäckigkeit begegnen. (Klappentext)

        Dieser wunderbare historische Krimi läßt sich sehr gut lesen und ich fühlte mich gleich wieder an der Seite von Serafina. Der Schreibstil ist wieder flüssig und vor allem so bildgewaltig, dass ich mir wieder alles sehr genau vorstellen konnte. Ich war gleich wieder mitten im Geschehen dabei. Vor allem da Serafina für mich keine Ungekannte ist. Die Handlung und die Handlungsorte erschienen wieder so vor meinem geistigen Auge, als ob ich direkt mit vor Ort wäre. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Sehr gut und hilfreich war auch das Personenverzeichnis und Glossar. Wieder ein lesenswerter Roman von Astrid Fritz. Freue mich schon auf den nächsten Band.

        Hermione

        Beiträge 37
        28.01.2021

          Ein echter Pageturner – und wie immer fundiert recherchiert:

          Ein neuer Fall für Serafina (und ihren Ehemann Adalbert Achaz, den Freiburger Stadtarzt) im späten Mittelalter: Erst wird ein kleiner Junge in der Vorstadt von Wölfen totgebissen, dann gibt es eine weitere Tote.

          Serafina glaubt nicht so recht daran, dass es sich wirklich nur um Wolfsopfer handelt. Gemeinsam mit ihrem Mann – mit dem sie ein tolles Team abgibt – ermittelt sie in der Dorfgemeinschaft der Würi vor dem Toren Freiburgs.


          Meine Meinung:

          Ich kenne nicht alle, aber einige Vorgängerbände rund um Serafina und war direkt wieder mitten im Geschehen. Man kann das Buch meines Erachtens aber auch lesen, ohne die anderen Romane rund um die ehemalige Begine gelesen zu haben.

          Das Buch liest sich dank der flüssigen Erzählweise, der schönen kurzen Kapiteln und des gelungenen Spannungsbogens als echter Pageturner. Ich konnte das Buch praktisch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und wie es ausgeht. ;-)

          Was hat mir besonders gut gefallen:

          Zuallererst fand ich den Fall sehr gelungen angelegt. Es gibt sehr viele Spuren und Verdächtige und letztlich war die Auflösung für mich wirklich überraschend, aber gleichzeitig stimmig und total schlüssig.

          Darüber hinaus mag ich die handelnden Personen sehr gerne. Serafina ist ein absolutes Phänomen und - gemeinsam mit ihrem Mann, dem Stadtarzt Adalbert Achaz, sowie den Freundinnen, der Magd Irmla etc. - eine wahre Sympathieträgerin.

          Ich fand es auch schön, einige Anspielungen auf Vorgängerbände zu lesen, denn so wurden vergangene Erlebnisse von Serafina nochmal in Erinnerung gerufen.

          Dass Serafina und Adalbert in diesem Fall als Team zusammenarbeiten, steht ihnen sehr gut und hat mir viel Freude gemacht.

          Ganz besonders bereichernd fand ich wieder, so „ganz nebenbei“ etwas über den Alltag ganz „normaler“ Menschen im späten Mittelalter zu lernen. Das bezieht sich z.B. auf Kleidung, Berufe, Essen und Trinken.

          Man merkt sehr deutlich, wie fundiert die Autorin recherchiert und wie viel Wissen sie über die Geschichte vermitteln kann.

          Außergewöhnlich ist außerdem das Thema rund um Wölfe vor den Toren Freiburgs, Wolfsjagden, Aberglauben und Befürchtungen zu Werwölfen. Dieses Thema gibt dem Buch das gewisse Etwas und passt perfekt zu dem Setting im kalten strengen Winter mit viel Schnee und Eis.


          Fazit:

          Dieser historische Krimi ist ein ideales Beispiel dieses Genres. Er liest sich unglaublich flüssig und spannend, so dass ich ihn innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hatte. Nebenbei habe ich wieder viel zu den historischen Hintergründen gelernt, was mir sehr gut gefallen hat. Unbedingte Leseempfehlung!