Aurélie Valognes

Madame Colette und das Talent zu leben

Eine skurrile Zweckgemeinschaft, aus der langsam eine Freundschaft entsteht – denn ohne Freundschaft ist alles nichts.
Der neue Roman von Aurélie Valognes, Lieblingsautorin der Franzosen 2018!
Rose, alleinerziehende Mutter, ist tief getroffen, als ihr Sohn Baptiste von zu Hause auszieht. Damit nicht genug, verliert sie auch noch ihren Job als Tagesmutter. Eine Nachbarin bietet ihr eine neue Stelle an: Sie soll auf deren Mutter Colette aufpassen, eine grantige alte Dame, die Rose am liebsten gleich wieder hinauswerfen würde. Rose bleibt hartnäckig und holt Colette nach und nach aus ihrem Schneckenhaus. Währenddessen kämpft Rose mit ihren eigenen Problemen. Aber Freundschaft ist keine Einbahnstraße und Colette keineswegs bereit, Rose im Stich zu lassen.


Autorenbild Foto von Aurélie Valognes

Der  Autor

Aurélie Valognes lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Bretagne. Ihre Romane sind weltweit erfolgreich, stehen wochenlang auf den französischen Bestsellerlisten und haben bereits Millionen Leser erreicht. Das verdanken sie vor allem den liebenswerten Figuren und Geschichten, die wie aus dem Leben der Nachbarn gegriffen erscheinen. Nicht umsonst schreibt Aurélie Valognes am liebsten im Café um die Ecke und lässt sich durch Erlebnisse von Freunden und Familie inspirieren.


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Rezensionen

Sonjas Bücherecke

Beiträge 85
21.07.2020

In ihrem neuen Buch entführt uns die Autorin Aurélie Valognes nach Frankreich und hier tauche ich vollkommen in das Leben unserer Protagonistin Rose ein. Die 36jährige Rose ist Alleinerziehend. In ihrem Leben dreht sich alles um ihren 18jährigen Sohn Baptiste. Doch dem ist seine Hubschraubermutter eindeutig zu viel.
Er zieht von einem auf den anderen Tag zu seiner Freundin. Und als ob dies nicht schlimm genug für Rose ist, verliert sie auch noch ihren Job als Tagesmutter. Ihre Ausbildung zur Krankenschwester hat sie leider nie beendet. Um sich über Wasser zu halten, nimmt sie ein mysteriöses Jobangebot von der arroganten Véronique Lupin an. Ein außergewöhnlicher Job, und zwar Gesellschaftsdame für einen verwöhnten Spitz zu sein. In dem Haushalt lebt auch noch Véroniques Mutter Colette, eine ältere, dem ersten Anschein nach grantige alte Dame. Rose findet, dass Colette ihre Unterstützung dringender gebrauchen könnte, denn sie verlässt seit Jahren das Pariser Apartment
nicht mehr. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Und dann gibt es ja noch Neuigkeiten, von Baptiste, die Rose im ersten Moment den Atem rauben. Er wird Vater und jetzt will er unbedingt von Rose wissen, wer sein eigener Vater ist….
Wunderbar! Eine berührende Geschichte über Freundschaft, Loslassen, Vertrauen und Verzeihen. Eine absolute Wohlfühlgeschichte, die wie eine wärmende Umarmung ist. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Außerdem lerne ich liebenswerte Menschen kennen, von denen auch jeder sein Päckchen zu tragen hat und die im Laufe der Geschichte eine Verwandlung erleben. Ich bin und war total begeistert. Wenn ich mir Rose vorstelle, komme ich ins Schmunzeln. Für Mütter ist es wirklich nicht leicht loszulassen, doch wenn man dies geschafft hat, erlebt man oft ein neues Glücksgefühl.
Auch Colette hat mich berührt, sie hätte ich gerne mal in den Arm genommen. Und Pepette, der Spitz, ist ja wirklich der Oberhammer. Ein tolles Gesamtpaket, das auch zum Nachdenken anregt. Das Cover finde ich auch klasse. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre gerne 5 Sterne, denn ich habe damit wirklich Traumlesestunden verbracht.

C. Sch.

Beiträge 66
17.08.2020

INHALT:
Für Rose läuft es im Moment nicht gut. Ihr achtzehnjähriger Sohn zieht aus und sie verliert ihren Job als Tagesmutter. Noch nicht von ihrem Schock erholt, bietet ihr eine Nachbarin eine neue Stelle an. Rose soll auf ihr Mutter Colette aufpassen. Doch diese ist überhaupt nicht davon überzeugt und möchte Rose am liebsten gleich wieder hinauswerfen. Ganz langsam und mit viel Gefühl und viel Hartnächkigkeit kommt Colette langsam aus ihrem Schneckenhaus heraus. Und immer noch kämpft Rose auch mit ihren eigenen Poblemen. Colette möchte aber Rose nicht im Stich lassen und beide erkennen, dass Freundschaft keine Einbandstraße ist.
MEINE MEINUNG:
Liebenswürdig, symphatisch und so entzückend- das waren die ersten Gedanken, die ich hatte, als ich mit dem Buch begonnen habe. Und im Laufe des Lesens haben sich diese Gedanken noch verfestigt. Was ist das für eine schöne Geschichte und was für reizende Protagonisten. Ich hatte während des gesamten Buches ein Lächeln auf dem Gesicht. Es ist eine Geschichte über Freunschaft, über Gefühle, über das Loslassen, über Selbstliebe, einen Neuanfang und Selbstachtung und das alles verpackt in eine wunderschöne und liebenswerte Geschichte. Ach, ich musste einfach die Protagonisten Rose und Colette so lieben. Hier wurden zwei wunderbare, charmante und reizende Persönlichkeiten geschaffen. Der Weg, den die beiden gehen, ist so berührend und so emotional und so herzerwärmend. Ich habe das Buch von der ersten Seite an geliebt. Eine großartige Geschichte, großartige Charaktere, großartiger Humor und großartige Gefühle.
FAZIT:
Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diese schöne Geschichte über Freundschaft und dass es dafür nie zu spät ist.

Vielleserin

Beiträge 68
21.07.2020

Eine skurrile Zweckgemeinschaft, aus der langsam eine Freundschaft entsteht – denn ohne Freundschaft ist alles nichts.
Der neue Roman von Aurélie Valognes, Lieblingsautorin der Franzosen 2018!
Rose, alleinerziehende Mutter, ist tief getroffen, als ihr Sohn Baptiste von zu Hause auszieht. Damit nicht genug, verliert sie auch noch ihren Job als Tagesmutter. Eine Nachbarin bietet ihr eine neue Stelle an: Sie soll auf deren Mutter Colette aufpassen, eine grantige alte Dame, die Rose am liebsten gleich wieder hinauswerfen würde. Rose bleibt hartnäckig und holt Colette nach und nach aus ihrem Schneckenhaus. Währenddessen kämpft Rose mit ihren eigenen Problemen. Aber Freundschaft ist keine Einbahnstraße und Colette keineswegs bereit, Rose im Stich zu lassen. (Klappentext)

Der Roman läßt sich sehr gut lesen, ist klar und deutlich und vor allem auch bildlich. Ich konnte mir die verschiedenen Charaktere – je nach Person mehr oder weniger ausgeprägt – sehr gut vorstellen. Die Geschichte nahm mich sehr schnell gefangen und ich war ein Teil davon. Emotionen waren viele vertreten und ich habe stellenweise sogar ein paar Tränchen verdrückt. Ein Roman der mich sehr zum Nachdenken angeregt hat, der mich aber auch schmunzeln lies. Er vermittelt und eine wichtige Botschaft: es geht ohne Freundschaft, egal welches Alter, nicht.

Sparkling

Beiträge 31
15.06.2021

    Ich hätte nie gedacht, dass sich hinter diesem Cover eine so zauberhafte Geschichte verbrigt. Zunächst wollte ich sie nicht einmal lesen, bin jetzt aber sehr froh, dass ich es getan habe.
    Der Einstieg in die Geschichte gelang recht schnell. Es gab kaum eine andere Möglichkeit als mit Rose zu leiden. Das wiederholte sich leider noch öfters im Laufe der Handlung.
    Allerdings erlebte man auch, wie die Protagonisten langsam aber sicher ihr Leben selbst in die Hand genommen, wie sie sich selbst zurück ins Leben gekämpft hat. Dabei hatte sie tatkräftige Unterstützung von Charakteren, die sich einem ins Herz gestohlen haben.
    Dass das Schicksal gut mitgespielt hat, hat der Geschichte nur noch mehr Charme verpasst. Es war letztendlich einfach alles so schön, dass einem nur das Herz aufgehen konnte. So etwas hätte man sich zu Beginn niemals vorstellen können.
    Alles in einem eine wunderbare humorvolle Lektüre für zwischendurch, bei der ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Ich kann sie nur weiter empfehlen.

    archer2603

    Beiträge 25
    02.06.2021

      Madame Colette und das Talent zu leben von Aurélie Valognes aus dem Rowohlt Verlag

      Taschenbuch 10 € / 268 Seiten


      Ich habe das Buch im Zuge eines Bücherpakets vom Rowohlt Verlag bekommen. Wenn ich es im Buchhandel gesehen hätte, wäre es sicher nicht mit zu mir nach Hause gekommen. Das Cover trifft nicht so meinen Geschmack, so dass ich es mir nicht näher angesehen hätte. Da ich aber die Erfahrung gemacht habe, dass mir die Bücher aus dem Bücherpaket schon oft gut gefallen haben, habe ich es gelesen. Auch dieses Mal muss ich zugeben, hat mich das Buch berührt.

      Die Protagonisten sind alles sehr gut getroffen. Ich konnte mir jede einzelne Person gut vorstellen und auch ihre Eigenarten wahrnehmen.

      Rose ist eine junge Frau, die im Leben schon viel durchgemacht hat. Ich finde sie sehr liebenswert und konnte ihre Ängste und Gedanken oft gut verstehen. Die alte Dame Colette wäre mir genau wie auch Rose sehr ans Herz gewachsen. Colettes Tochter Veroniques ist ein richtiger Stinkstiefel und sie war mir gleich zu Beginn unsympathisch. Roses Sohn Baptiste war mir weder ans Herz gewachsen noch unsympathisch. Erst zum Ende der Geschichte kam die positive Wendung.

      Um nicht zu Spoilern äußere ich mich nicht zum Ausgang der Geschichte. Ich fand das Ende für mich aber sehr schön und ich muß sagen, dass mich auch dieses Buch bereichert hat.


      Ich gebe eine Kaufempfehlung und 4****/5 Sterne

      Marlina

      Beiträge 12
      14.05.2021

        Hach....wenn ich an das Buch zurückdenke habe ich gemischte Gefühle. Einerseits das aufzeigen der nackten Wahrheit über das Sternzeichen Jungfrau aber auch andererseits Madame Colette die süße Omi. Ein tolles Buch in dem man einiges lernt

        PeWie

        Beiträge 32
        16.03.2021

          Klappentext
          Rose, alleinerziehende Mutter, ist tief getroffen, als ihr Sohn Baptiste von zu Hause auszieht. Damit nicht genug, verliert sie auch noch ihren Job als Tagesmutter. Eine Nachbarin bietet ihr eine neue Stelle an: Sie soll auf deren Mutter Colette aufpassen, eine grantige alte Dame, die Rose am liebsten gleich wieder hinauswerfen würde. Rose bleibt hartnäckig und holt Colette nach und nach aus ihrem Schneckenhaus. Währenddessen kämpft Rose mit ihren eigenen Problemen. Aber Freundschaft ist keine Einbahnstraße und Colette keineswegs bereit, Rose im Stich zu lassen.
          Meinung
          Das Buch ist soviel mehr als im Klappentext beschrieben, danach habe ich eine nette Geschichte über eine alte Dame und ihre Gesellschafterin erwartet.
          Aber es war etwas Besonderes. Die Horoskop gläubige Rose und vielleicht deshalb nicht sehr durchsetzungsfähig trifft auf eine sehr selbstbewusste alte Frau mit einigen Eigenarten.
          Diese Kombination gepaart mit französischen Charme ist skurril und außergewöhnlich. So viele Wendungen da kam ich zeitweise kaum mit. Es ist wie die französische Sprache wenn man sie nicht kann, manchmal zu schnell.
          Die beiden Hauptfiguren waren einfach nur liebenswert und die anderen Darsteller so präsent das alle auf Augenhöhe agierten auch wenn sie erst nach achtzehn Jahren auftauchten. Für mich ein ganz besonderer Gag.

          tigerbea

          Beiträge 110
          05.01.2021

            Rose ist alleinerziehend, ihre Welt bricht zusammen, als ihr Sohn Baptiste erklärt, zu seiner Freundin zu ziehen und sie am selben Tag ihren Job als Tagesmutter verliert. Doch dann wendet sich das Blatt. Sie erhält ein gutbezahltes, jedoch mysteriöses Jobangebot als Gesellschaftsdame bei der arroganten Veronique Lupin. Dort erhält Rose irritierende Anweisungen. Es stellt sich heraus, daß Rose nicht als Gesellschaft für Veroniques Mutter Colette eingestellt wurde, sondern für ihren Spitz. Colette jedoch könnte Gesellschaft dringend brauchen - sie ist eine grantige alte Dame, die das Haus schon seit Jahren nicht mehr verlassen hat und unter Waschzwang leidet. Colette und Rose freunden sich an. Als auch Baptiste seine Mutter mit Neuigkeiten überrascht, wird es für Rose sehr turbulent.

            "Madame Colette und das Talent zu leben" ist ein wunderbares Buch über Freundschaft. Aurelie Valognes berührt mit ihren Charakteren das Leserherz. Rose als Übermutti, die selbst ihren erwachsenen Sohn nicht ziehen lassen möchte, ist einfach zu sympathisch. Die Freundschaft, die sich zwischen ihr und Colette entwickelt, ist berührend und komisch zugleich. Colette und ihr Wasch- und Desinfektionszwang schon wirklich voller Humor. So grantig und übelgelaunt Colette immer wieder erscheint - ihre Ansichten über die Welt sind nicht ganz verkehrt. Rose ist ein Mensch, der einfach jedem eine gute Seite abgewinnen kann. Sogar bei Veronique entdeckt sie noch den Grund für ihre Kälte. Diese Charaktere sind einfach einmalig gut dargestellt. Sogar Spitz Pepette hat einen wunderbaren Charakter, der sich perfekt in die Familie einfügt. Die Geschichte ist wunderbar leicht zu lesen. Hier spürt man den Pariser Flair und verliebt sich in die Stadt und die Charaktere!

            Marian

            Beiträge 28
            24.11.2020

              Die 36jährige Rose ist sehr traurig, ihr 18jähriger Sohn zieht bei ihr aus und sie verliert auch noch den Job als Tagesmutter. Da meldet sich V. Lupin und bietet Rose einen gut bezahlten Job an. Es gibt große Startschwierigkeiten und auch mit Madame Colette wird Rose nicht warm. Sie sucht Rat bei ihrer Schwester, und folgt diesem nicht wirklich. Da sie all die Jahre alleinerziehend ist, warum sollte sie dem Sohn den Namen seines Vaters sagen. Aber: Sie hatte nicht mit der Hilfe von der hartnäckigen, lebenserfahrenen Madame Colette gerechnet.
              Wie der Roman in seiner Ganzheit ist, liebe LeserInnen, er ist sehr empfehlenswert!

              Paula40

              Beiträge 31
              19.11.2020

                Roses Sohn Babtist eröffnet ihr, er zieht zu seiner Freundin. Am selben TAG verliert Rose ihren Job als Tagesmutter . Doch dann erhält Sie ein gutbezahltes, jedoch mysteriöses Jobangebot als Gesellschaftsdame bei der arroganten Veronique Lupin. Dort erhält Rose irritierende Anweisungen. Es stellt sich heraus, daß Rose nicht als Gesellschaft für Veroniques Mutter Colette eingestellt wurde, sondern für ihren Spitz. Colette ist eine übellaunige alte Dame, die das Haus schon seit Jahren nicht mehr verlassen hat und unter Waschzwang leidet. Colette und Rose freunden sich an.

                Madame Colette und das Talent zu leben" ist ein wunderbares Buch über Freundschaft. . Als auch Baptiste seine Mutter mit Neuigkeiten überrascht, wird es für Rose sehr turbulent.Rose als Übermutti, die selbst ihren erwachsenen Sohn nicht ziehen lassen möchte, ist einfach zu sympathisch. Colette und ihr Wasch- und Desinfektionszwang sind zum Schmunzeln .
                Colettes Ansichten über die Welt sind nicht ganz verkehrt. Rose ist ein Mensch, der einfach jedem eine gute Seite abgewinnen kann. Sogar bei Veronique entdeckt sie noch den Grund für ihre Kälte. Diese Charaktere sind einfach ausnahmslos gut dargestellt. Der Spitz Pepette ist grandios.

                Der Roman läßt sich sehr gut lesen, ist klar und deutlich und vor allem auch bildlich. Ich konnte mir die verschiedenen Charaktere – je nach Person mehr oder weniger ausgeprägt – sehr gut vorstellen. Die Geschichte nahm mich sehr schnell gefangen und ich war ein Teil davon. Emotionen waren viele vertreten und ich habe stellenweise sogar ein paar Tränchen verdrückt. Ein Roman der mich sehr zum Nachdenken angeregt hat, der mich aber auch schmunzeln lies. Er vermittelt und eine wichtige Botschaft: es geht ohne Freundschaft, egal welches Alter, nicht.

                goejos

                Beiträge 47
                25.09.2020

                  Rose hat es nicht leicht. Sie verdient ihren Lebensunterhalt als Kindermädchen. Ihr Sohn macht gerade sein Praktikum und will zu seiner Freundin ziehen, was Rose überhaupt nicht gefällt. Zu allem Überdruss verliert sie auch noch ihren Job, das die Kindesfamilie wegzieht. Ein bisschen viel auf einmal. Interessanter Beginn, welcher für den Verlauf des Buches viel verspricht.

                  sommerlese

                  Beiträge 110
                  27.07.2020

                    Humorvolle und zu Herzen gehende Geschichte
                    Die 36-jährige Rose ist alleinerziehende Mutter und fällt aus allen Wolken, als ihr Sohn Baptiste mit 18 Jahren von zu Hause auszieht, um mit seiner Freundin zusammen zu wohnen. Das muss Rose erst einmal verkraften, denn bisher war ihr Sohn ihr Lebensmittelpunkt. Doch es kommt noch schlimmer und sie verliert ihren Job als Tagesmutter. Doch sie bekommt ein lukratives Angebot als Gesellschaftsdame für die alte Dame Colette und einen Hund. Nach anfänglichen Problemen mit der etwas launischen und mit Marotten behafteten Colette, kommen beide miteinander gut aus und es entsteht eine enge Freundschaft.
                    Diese zauberhaft erzählte Geschichte geht zu Herzen, sie lässt mich in eine bildhaft beschriebene Szenerie eintauchen, die irgendwie aus der Zeit gefallen scheint. Denn die mit feinen Zügen beschriebenen Charaktere haben spezielle Eigenarten und sorgen damit für amüsante Unterhaltung und es ist eine wohltuende Freude die Geschichte zu verfolgen. Der Erzählstil lässt sich wunderbar lesen, man taucht in eine besondere Welt ein und verfolgt gern, wie sich die Freundschaft zwischen Colette und Rose auf eine ganz spezielle Weise entwickelt.
                    Rose ist noch jung, trotzdem fühlt sie sich auf wie eine verlassene alte Frau, als ihr Sohn auszieht. Außerdem möchte er den Namen seines Vaters von ihr erfahren, den sie ihm die ganzen Jahre bisher verschwieg. Sie sucht Rat bei ihrer Schwester und bei der alten Dame Colette, für die sie als Gesellschaftsdame fungieren soll. Colettes Tochter Véronique ist eine arrogante und gefühllose Frau, die sich für etwas besseres hält und mehr Gefühle für ihren kleinen Hund hat, als für ihre Mutter. Rose ist entsetzt über dieses Verhalten und setzt sich durch, indem sie mehr die Mutter als den Hund versorgt. Eine Zeitlang ist Rose die helfende Hand, aber irgendwann dreht sich der Spieß um und Colette möchte Rose etwas zurückgeben und gibt ihr Lebenshilfe und den nötigen Tritt in den Allerwertesten.
                    Bei diesem Buch fühlt man sich gut unterhalten, bekommt das Flair von Paris vorgeführt, die Handlung ist teilweise amüsant, sehr emotional und man ist gern dabei, wie Rose allmählich aus ihrem Schneckenhaus hervorkommt.
                    Insgesamt zeigt sich die Botschaft: Mit Freundschaften ist es für einen Neuanfang nie zu spät!

                    Eine humorvolle Unterhaltung mit speziellen Charakteren und einer besonderen Freundschaft vereinen sich in dieser einfühlsam erzählten Story.

                    kerstin2601

                    Beiträge 67
                    03.07.2020

                      Für diesen schönen Roman mit den eher ungewöhnlichen Protagonisten alle Daumen hoch! Zum Schmunzeln, Nachdenken und auch mal eine kleine Träne vergießen. Es lebe die Menschlichkeit und die Freundschaft, die kein Alter kennt.