Benjamin Monferat

Der Turm der Welt

Große Kulisse. große Gefühle, großes Drama: Benjamin Monferats opulenter Historischer Roman erzählt von Machtkämpfen und Intrigen im Europa des 19. Jahrhunderts.
1889. Die Pariser Weltausstellung geht dem Ende zu. Millionen von Menschen strömen in die Lichterstadt. Die brisante internationale Lage scheint vergessen. Und doch würde gerade hier, im bunten Gewimmel der Nationen und Interessen, ein Funke genügen, um das Pulverfass zur Explosion zu bringen. Ausgerechnet da werden zwei Ermittler des französischen Geheimdienstes tot aufgefunden - sie waren einer Verschwörung auf der Spur.
Niemand ahnt: Die Zukunft Europas ist mit dem Schicksal einiger Besucher eng verknüpft. Eine französische Adelige, ein deutscher Offizier, ein junger Fotograf, eine bildschöne Kurtisane – sie alle sind Figuren im Spiel der Mächte.
Beim Abschlussfeuerwerk versammelt sich alles, was Rang und Namen hat auf dem neu erbauten Eiffelturm. Der beste Zeitpunkt, um die Welt im Chaos versinken zu lassen …


Autorenbild Foto von Benjamin Monferat

Der  Autor


Benjamin Monferat ist ein Pseudonym, hinter dem sich der deutsche Autor Stephan M. Rother verbirgt. Als Schriftsteller und Historiker hat er sich ganz der Geschichte verschrieben – in all ihren Bedeutungen. Neben einem Kleinbahnhof an der innerdeutschen Grenze aufgewachsen, gehört das Schnaufen historischer Dampflokomotiven zu seinen ältesten Erinnerungen. Die Lebensgeschichte seines Großvaters, der im Dritten Reich am Bau luxuriöser Salonwagen beteiligt war und gleichzeitig tätigen Widerstand gegen das Regime übte, war einer der Impulse, aus denen heraus «Welt in Flammen» entstand.


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Rezensionen

la_tina

Beiträge 5
5 Antworten 20.10.2016

"Es geht etwas vor in dieser Stadt, copain. Noch weiß ich nicht, was es ist, aber es gefällt mir nicht." (S. 367)

Paris 1889: Die zehnte Weltausstellung, für welche eigens der umstrittene Eiffelturm errichtet wurde, nähert sich dem Ende. Alles, was Rang und Namen hat, wird sich zum großen Finale auf der Aussichtsplattform des derzeit größten Bauwerks der Welt einfinden, um die letzte, geheime Erfindung des verunglückten Erfinders Berneau bestaunen zu dürfen. Doch Gefahr überschattet das Ereignis: Zwei Ermittler des französischen Geheimdienstes werden ermordet auf dem Ausstellungsgelände aufgefunden. Droht der Veranstaltung ein brutaler Anschlag? Einzig die Legende aller Ermittler könnte jetzt noch helfen, doch der Agent verschwand vor 10 Jahren. Und auch die Schicksale einiger weiterer Menschen sind mit dem Finale der Ausstellung verknüpft, werden in den nächsten Tagen entscheidende Wendungen nehmen...

"Nichts war, wie es schien; überall verbarg sich ein Hintergedanke, eine Täuschung." (S.490)

"Der Turm der Welt" ist eine den Leser verzaubernde Reise in die Vergangenheit. Gekonnt spielt der Autor mit Worten und lässt dadurch bezaubernde Bilder in der Fantasie des Lesenden entstehen. So lässt er die Menschen der damaligen Zeit über neue Erfindungen und Eindrücke fremder Kolonien staunen, während zugleich Ermittler und Offiziere aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland in der Stadt unterwegs sind, Geheimnissen auf der Spur, welche für das Schicksal Einzelner sowie Europas entscheidend sein könnten. Im Laufe des Romans hatte ich mehrfach das Gefühl, ich wäre selbst vor Ort gewesen, hätte die Straßen und Gassen Paris' durchstreift, die Vorführungen der Weltausstellung miterlebt. Neben diesem unterhaltsamen Einblick in die damalige Zeit umreißt der Roman leichtverständlich die damalige Situation der europäischen Großmächte, der Machtverhältnisse und des internationalen Misstrauens, welche eine nicht unbedeutende Rolle spielen.

Nach seinem Roman "Welt in Flammen" ist es dem unter dem Pseudonym Benjamin Monferat veröffentlichenden Autor Stephan M. Rother erneut gelungen, einen fantastisch anmutenden Krimi geschickt in einem historischen Roman zu verpacken. Neben hervorragend ausgearbeiteten Charakteren punktet "Der Turm der Welt" vor allem auch mit einer faszinierenden Liebe zum Detail. So hat der Autor verraten, die im Roman vorkommenden Strecken eigens zu Fuß abgegangen zu sein, um zeitliche Abfolgen so realistisch wie möglich zu gestalten. Und auch die ein oder andere historische Persönlichkeit findet sich im Roman wieder. Nicht zu vergessen die Beschreibung der Weltausstellung, auf der nicht nur die Wild West Show mit Buffalo Bill regen Zustrom fand. Abgerundet wird das Buch mit einem Pariser Stadtplan der damaligen Zeit, in welchem die wichtigsten Schauplätze markiert sind.

Stephan M. Rother alias Benjamin Monferat hat es wieder einmal geschafft, die Buchstaben des Alphabets so gelungen in eine Reihenfolge zu bringen, dass ich die rund 700 Seiten am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte!

  • Kittekathy

    Beiträge: 26
    10.02.2018

    Ich finde das Cover schon ansprechend und ich mag Geschichten die in Paris spielen...immer geheimnisvoll und leicht düster...Das Buch klingt spannend in Hinsicht auf das was neu in Welt kommt.

  • AnneMF

    Beiträge: 38
    09.10.2017

    das Cover erinnert mich an Paris wo ich vor einer Woche das erste Mal gewesen bin. Historische Romane aus dieser Region interessieren mich besonders. Du hast eine sehr gute Rezension geschrieben.

  • SBS

    Beiträge: 54
    28.09.2017

    Danke für die gelungene Rezension - das Buch wandert direkt auf die Wunschliste, sogar ziemlich weit nach oben ;)

  • VanilleMelli

    Beiträge: 43
    23.09.2017

    Klingt toll! Werde mir das Buch wohl demnächst kaufen...Freue mich jetzt schon drauf ;)

  • Bobbi

    Beiträge: 26
    09.09.2017

    Klingt nach einem echt guten Buch.

Nabura

Beiträge 32
27.10.2016

Paris im Oktober 1889: Die große, spektakuläre Weltausstellung nähert sich ihrem Ende, und immer mehr hochrangige Besucher strömen in die Stadt. Darunter befindet sich auch Friedrich von Straten als Teil der deutschen Delegation, der auf einen Auftrag im Rahmen seiner Tätigkeit für den Geheimdienst wartet, und der Constable Basil Fitz-Edwards, der den Sohn des britischen Thronfolgers begleitet. Doch dann werden zwei Ermittler des französischen Gemeindienstes tot aufgefunden – durchbohrt von den riesigen Zeigern der Uhr eines französischen Erfinders, die um fünf vor zwölf zum Stehen kam. Eine klare Drohung – ein weiterer Vorfall in der Öffentlichkeit könnte Paris ins Chaos stürzen und den instabilen Frieden in Europa gefährden. Wird es dem Deuxième Bureau gelingen, die Verantwortlichen rechtzeitig zu finden? Und welche weiteren Parteien schmieden ihre Pläne während dieser turbulenten Tage?

Gleich auf den ersten Seiten des Buches kam Spannung auf, denn zwei Tote werden in der Maschinenhalle der Ausstellung gefunden, die eine deutliche Nachricht an das Deuxième Bureau senden: Die Sicherheit der Weltausstellung und ihrer Abschlussfeierlichkeiten ist bedroht. Meine Neugier, was in der Stadt vor sich geht und ein weiterer Vorfall verhindert werden kann, war schnell geweckt.

Im Folgenden lernt man eine ganze Reihe an Charakteren kennen, die in das Geschehen eingreifen werden. Die Erzählung springt schnell zwischen den verschiedenen Perspektiven hin und her, sodass eine hohe Dynamik entstand. Die Charaktere im Fokus sind zudem höchst unterschiedlich, was für Abwechslung sorgte. Da gibt es zum Beispiel eine einflussreiche Vicomtesse und ihre Tochter, Ermittler aus Frankreich, Deutschland und England, ein Fotograf, eine Kurtisane und eine Hotelinhaberin. Zu Beginn musste ich etwas blättern, um die Charaktere sortieren zu können, doch schon bald hatte ich den Überblick und es kommt zu ersten interessanten Verbindungen zwischen den einzelnen Erzählsträngen.

Obwohl auf den 700 Seiten nur zwei Tage erzählt werden, verflogen die Seiten im Nu. Das historische Paris wurde vor meinem inneren Auge lebendig. Dem Autor ist es gelungen, mit seiner ausführlichen Recherche die Atmosphäre greifbar zu machen, ohne mich mit Details zu langweilen. Immer wieder gibt es mehr oder weniger angenehme Überraschungen, die mal Fragen aufwerfen und mal welche beantworten. Cliffhanger zwischen den einzelnen kurzen Kapiteln machten beständig Lust, weiterzulesen.

Meine Favoriten unter den Charakteren wechselten regelmäßig und ich verbrachte an der Seite eines jedes gern meine Lesezeit. Besonders gut gefallen hat mir zum Beispiel das Ermittlerduo des Deuxième Bureau. Die aus dem Ruhestand zurückgekehrte, kratzbürstige Legende Alain mit ihren eigenwilligen Ermittlungsmethoden und der junge, motivierte Pierre gaben ein unterhaltsames unfreiwilliges Duo ab. Auch mit der Kurtisane Madeleine fieberte ich mit, ihre Bekanntschaften werden ihr bald zum Verhängnis, sie wird zum Spielball eines Unbekannten und muss entscheiden, welches Wagnis das größere Übel ist.

Während aller Kapitel läuft beständig ein Countdown, der die Zeit bis zum Ende der Weltausstellung anzeigt. Was wird dann geschehen? Wird es eine heitere Abschlussfeier oder passiert etwas Schreckliches? Auch auf dem Weg dorthin gibt es immer wieder Highlights in Form von spektakulären sowie psychologischen Spannungsmomenten. Zum Schluss hin wurden schließlich die meisten der aufgeworfenen Fragen zu meiner Zufriedenheit beantwortet und ich erlebte den Abschluss als überaus passend.

„Der Turm der Welt“ lässt das historische Paris des 19. Jahrhunderts lebendig werden. An der Seite von verschiedensten Charakteren las ich mich durch Ermittlungen, Verstrickungen und Geheimnisse. Während die Brisanz der Situation stets gegenwärtig ist, ergab sich für mich nach und nach aus den zahlreichen Einzelsträngen ein großes Bild und immer mehr Puzzlestücke fielen an ihrem Platz. Mich hat die Geschichte bestens unterhalten, historisch interessierte Leser sollten sich diesen vielschichtigen Roman nicht entgehen lassen!

Kötra

Beiträge 64
31.08.2017

Mein 2. Buch was ich von Monferat lese.
Es ist super geschrieben, klasse recherchiert und man taucht sofort ein in das fröhliche und spannende Treiben in Paris.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Europas Schicksal liegt im Mittelpunkt der Geschichte. Unglaublich spannend!
Absolut zu empfehlen.

Jako

Beiträge 43
12.01.2017

Benjamin Monferat, versteht es einem mit seinem packenden, Brillanten, funkensprühenden Schreibstil in den Bann der Geschichte zu ziehen, es ist wie Magie , die einem nicht mehr los lässt, wenn man einmal angefangen hat zu lesen.
Ein Facettenreiches und farbenfrohes Historisches Epos, mit Krimi Charakter.
Ich fand das Buch super spannend und mitreißend, es ist wie ein Sog, ein Strudel der einem mitreißt.

Tine05

Beiträge 2
24.10.2016

Wir befinden uns in Paris auf der Weltausstellung, Eifels-Turm überragt alles und lässt die ganze Welt über die technischen Neuerungen und das Leben auf anderen Kontinenten erstaunen. Zum Abschluss der Ausstellung wird etwas ganz besonderes Prophezeit. Jedoch scheinen die mächtigen Europas einen erneuten Machkampf zu planen. Schließlich versammelt sich hier alles was Rang und Namen hat.
Den deutschen gesandten um Drackenstein und seiner Abordnung mit Friedrich von Straten. Der Duke von Avondale, Eddy, mit seinem Aufpasser O`Connell und Basil Fitz-Edward und dann natürlich noch die französischen Geheimagenten Pierre Trebut und Alain Mareis. Besonders ans Herz gewachsen ist mir die Geschichte um Madeleine Royal. Neben der Weltausstellung steht noch das Hotel Vernet mit der Inhaberin Celeste Marechal im Mittelpunkt sowie der ehemalige französische Adel hier speziell Albertine und ihre Tochter Melanie sowie die Nichte Agnes.


Aufgrund der vielen verschiedenen Personen bekommen wir in angenehm kurzen Kapiteln erst mal alle vorgestellt und erfahren so von ihren Vorhaben und Geheimnissen.
Die Spannung die gleich auf den ersten Seiten mit zwei Toten erzeugt wird, bleibt über das ganze Buch erhalten. Jeder Vertreter des Landes erlebt seine eigene Geschichte und doch hat alles miteinander zu tun. Es wird an keiner Stelle des Buches langweilig und es finden sich viele interessante Hinweise auch über die damalige Weltausstellung in diesem Buch. Ein sehr interessanter historischer Roman, der mit seinen knapp 700 Seiten um keine Seite zu lang ist. Im Gegenteil, es ist schade, wenn man das Ende erreicht, das Finale miterlebt hat und sich dann von den liebgewonnenen Figuren verabschieden muss.


Für mich ein besonderer historischer Roman, der einfach anders ist und nur zu empfehlen.

Eliza08

1 Beitrag
21.09.2016

Die Weltausstellung

Welch ein grandioses Buch, so spannend und doch brauchte ich einige Zeit bis ich mich mit ihm angefreundet hatte.
Nach „Welt in Flammen“ legt Benjamin Monferat nach und auch diesmal konnte er mich überzeugen. Als ich das Buch in der Verlagsvorschau gesehen hatte, wanderte es sofort auf meinen Merkzettel, als ich dann auch noch freundlicher Weise vom Verlag ein Rezensionsexemplar bekam, jubelte ich innerlich, denn dieses Buch verprach so unglaublich viel Gutes. Allein schon das wunderschöne Cover lässt einen ins Schwärmen kommen. Es fängt meiner Meinung nach den Zauber dieser Stadt wundervoll ein und zeichnet eine gewisse Eleganz aus. Ein Stadtplan auf den Klappeninnenseiten mit den wichtigsten Schauplätzen ermöglicht es dem Leser sich besser in Paris zurecht zu finden und die Entfernungen der verschieden Örtlichkeiten einzuschätzen.
Nach der ausführlichen Inhaltsbeschreibung möchte ich zum Inhalt nichts mehr sagen, sondern nur meinen Eindruck von diesem Pageturner kundtun. Am Anfang hatte ich ein klein wenig Schwierigkeiten mit dem Schreibstil des Autors. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es nicht so richtig „flutschte“, dass ich für eine Seite wesentlich länger zum Lesen brauchte als normal üblich. Jedes Wort war irgendwie so wichtig, jeder Satz so kunstvoll, dass ich ihn mir förmlich auf der Zunge zergehen lassen musste. Hier liest man ganz genau um nichts, aber auch gar nichts zu verpassen. Dies mag sicherlich nicht jedem liegen.
Was mich an diesem Buch so fasziniert hat waren die Figuren, die der Autor zum Leben erweckt hat. Protagonisten, die ich so schnell nicht vergessen werde, da sie ziemlich einzigartig sind. Zu Beginn ist einem als Leser nicht klar, wie das alles im Entferntesten zusammenhängen könnte. So viele unterschiedliche Männer und Frauen, an verschiedenen Orten in der Stadt, in unterschiedlichen Positionen, mit einer anderen Stellung in der Gesellschaft und doch scheinen sie alle mit dem finalen Höhepunkt etwas zu tun zu haben, denn sonst würde der Autor ihnen kaum gestatten in dem Roman aufzutauchen, oder?
Die Geschichte ist so fein verwoben, wie ich es selten bei einem Roman erlebt habe. Zu Beginn eines jeden neuen Kapitels erfährt der Leser den Ort, den Tag und die Uhrzeit, sowie den Countdown bis zur Zündung beim großen finalen Abschlussfeuerwerk. Dies hat es mir erleichtert mich auf die jeweiligen Protagonisten einzulassen und sie besser einzuordnen bzw. auseinanderzuhalte. Denn bei diesem Verwirrspiel von Intrigen, Machtspielen und Ränken, zwischen Geheimdienst, Polizei, Gesandten und anderen politischen Akteuren, sowie unterschiedlichen Nationen mit verschiedenen Interessen, muss man als Leser schon den Überblick behalten, um nichts durcheinander zuwerfen.
Denn nichts ist in diesem Buch so wie es scheint, keiner der Akteure spielt mit offenen Karten, auf nichts kann man sich verlassen, ungeahnte Wendungen lassen den Roman immer weiter an Fahrt aufnehmen.
Aber am Ende schafft es der Autor alle Fäden zusammenzuführen, dies tut er ohne Hast und lässt seinen Figuren noch ein wenig Raum und dem Leser Zeit sich von den Protagonisten zu verabschieden. Alles wird logisch aufgeklärt und wie gesagt, man erlebt die eine oder andere Überraschung.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen, ich mag es wenn eine Geschichte besonders dicht ist und es nicht von vorne herein klar ist, wie die Story enden wird. Dennoch kann ich die Kritik einiger Leser und Leserinnen nachvollziehen, die mit dem Schreibstil des Autors nicht klar gekommen sind. Deshalb empfehle ich auf jeden Fall die Leseprobe auf der Seite des Verlages zu lesen. Ich wünsche diesem Buch viele Leser, denn die Story ist einfach außergewöhnlich und sehr spannend.
Ich bedanke mich beim Rowohlt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und danke Benjamin Monferat für die spannenden Stunden.

Chattys Buecherblog

Beiträge 17
21.01.2019

    Aufgrund einer Challenge habe ich mich an das mehr als 27stündige Hörbuch gewagt. Und da ich Hörbücher eigentlich nur abends, als Einschlafhilfe verwende, puh...da war das nicht die einfachste Kost.

    Aber beginnen wir von vor. Es ist zweifelsohne eine sehr interessante Story, die aus Historie und ein bisschen Krimi besteht. (Da schon sehr vieles über den Inhalt in den bisherigen Rezensionen verraten wurde, möchte ich mich gerne auf das wesentliche beschränken)

    Auffällig ist die doch etwas gestelzte Sprache, die zwar sehr gut in die Story und die damalige Zeit passt, aber zum Hören etwas ansprechend wird. Gut, der Sprecher (Wolfgang Berger, bekannt durch die Vertonung von z.B. Die Legenden des Krieges, oder auch einigen Val McDermid Thrillern) gibt sich wirklich große Mühe und setzt auch seine Betonungen sehr gezielt ein, jedoch ist der Funke bei mir einfach nicht übergesprungen. In der Zeugnissprache würde man wohl "hat sich stets bemüht" verwenden, aber wenn die Geschichte nicht mehr hergibt, ist es für den Sprecher natürlich auch schwer.

    Die Sprechpausen waren gut gesetzt und auch die Aussprache war sehr gut.

    Die Story selbst würde ich mit 2 Sternen bewerten, alleine dem Sprecher ist es zu verdanken, dass ich diesem Werk 3 Sterne vergebe.

    jackleser

    Beiträge 33
    27.05.2018

      Paris 1889 am letzten Oktobertag, der letzte Tag der Weltausstellung, nicht nur die Temperaturen sind in diesem Herbst ungewöhnlich warm, auch das Klima unter den großen Nationen der Weltausstellung ist aufgeheizt. Besonders unter den Briten, den Franzosen und den Russen klingt der Ruf nach Krieg nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand. Alle fürchten sich vor den übermächtigen Deutschen. Ein Krieg soll das Kräfteverhältnis in Europa wieder gerade rücken.Aber keiner will den Krieg auslösen, also sucht man nach Gründen, oder versucht welchen zu schmieden. Uns so, wie jeder seine Kriegstreiber hat, gibt es auch die, die das verhindern wollen. Ein Intrigenspiel der Nationen beginnt.

      Schreibstil
      Das Buch erfordert ein wenig Aufmerksamkeit, denn viele Figuren, Handlungsstränge und Orte gilt es zu verfolgen, zu jedem Charakter kommt eine Erzählung aus seiner Vergangenheit hinzu. Die ganze Geschichte spielt zwischen dem 29. und dem 31. Oktober in Paris.

      streifi

      Beiträge 3
      10.05.2018

        Ich habe mir am Anfang recht schwer getan mit den vielen Handlungssträngen und den Personen. Im ersten Drittel war es dadurch schwer für mich in den Lesefluss zu kommen.
        Als dann aber die Fäden anfingen zusammen zu laufen, ging es besser und ich wollte dann doch nach jedem Abschnitt wissen, wie es weitergeht.
        Die zweite Hälfte des Buches hab ich dann in zwei Tagen gelesen.


        Die Sprache hat mir gut gefallen und auch die "mäandernden" Erzählstränge fand ich nicht schlimm, vor allem ab dem Zeitpunkt wo alles aufeinander zulief. Am Ende wurde es ja auch noch richtig spannend und das Kopfkino lief dann auch ohne Probleme.


        Ein Personenverzeichnis habe ich nicht gebraucht, wäre aber schön gewesen, der Übersichtlichkeit halber.

        Ein Stern Abzug, da ich mir sehr schwer damit getan habe ins Buch zu kommen.

        Dine

        Beiträge 11
        08.04.2018

          Wer "Welt in Flammen" gerne gelesen hat, wird "Der Turm der Welt" auch lieben.
          Die Geschichte wird mit Tempo erzählt und es gibt faszinierende Persönlichkeiten. Insgesamt sehr kurzweilig zu lesen.

          Nele2505

          Beiträge 31
          05.04.2018

            1889, Paris, das Ende der Weltausstellung. Der Eiffelturm wurde extra für diese Veranstaltung errichtet, Millionen von Menschen sind in der Stadt unterwegs, internationale Besucher aus aller Herren Länder. Ausgerechnet jetzt werden zwei Ermittler des französischen Geheimdienstes tot aufgefunden, die einer Verschwörung auf der Spur waren!
            Im Laufe des Buchs lernen wir viele Personen kennen, mit denen die Zukunft Europas eng verknüpft ist! Die französische Adlige, ein junger Fotograf, ein deutscher Offizier... "Der Turm der Welt" bietet uns eine Reise in die Verangenheit. Der Autor lässt die Fantasie des Lesers durch eine überzeugende Sprache erblühen, beschwört den Geist der Zeit und versetzt uns in eine lang vergangene Zeit. Im Laufe des Romans hatte man fast das Gefühl, selbst vor Ort gewesen zu sein! Darüber hinaus beschreibt der Roman gut verständlich die historische Situation zur Jahrhundertwende - Machtverhältnisse, internationales Misstrauen, Diplomatie. Ich ziehe meinen Hut vor dem Autor, dass er die Zeit so lebendig hat werden lassen. Es war mein erstes Buch von ihm, aber es wird nicht das letzte bleiben!

            Eponine

            Beiträge 8
            09.03.2018

              Paris 1889, die Weltausstellung geht bald zu Ende und etwas Großes kündigt sich zum Abschluss an.
              Vertreter aus dem Deutschen Reich und der königlichen Familie des britischen Empire finden sich neben bedeutenden französischen Vertretern in Paris ein, doch auch die Geheimdienste der Länder haben viel zu tun. Und im Hotel Vernet ist man damit beschäftigt, die Wünsche der internationalen Gäste zu erfüllen, sei es nun in kulinarischer Hinsicht oder bei der Wahl des richtigen Zimmers. Paris, Ende des 19. Jahrhunderts, da darf auch eine Kurtisane nicht fehlen und auch ein Künstler ist mit von der Partie. Mit den Protagonisten lernt der Leser viele unterschiedliche Viertel der Stadt und ihre Geschichte kennen, aber auch die verschiedenen Gesellschaftsschichten oder das große Technikinteresse und seine Grenzen werden thematisiert.
              Trotz vieler Protagonisten gelingt es dem Leser gut den verschiedenen Erzählsträngen, die immer wieder wechseln, gut zu folgen, auch ohne ein Personenregister.
              Wer verfolgt wen bzw. welche Interessen? Wer arbeitet mit wem zusammen, welche Motive und Geheimnisse haben die Personen? All dies und noch viel mehr sind Fragen, die man sich während der kurzweiligen Lektüre immer wieder stellt.
              Ein buntes Kaleidoskop der Zeit der Weltausstellung, in dessen Mittelpunkt der Turm von Eiffel steht, der für uns so selbstverständlich zu einem Wahrzeichen von Paris geworden ist, zu den Anfangszeiten jedoch sehr kritisch (und oftmals hässlich) gesehen wurde.
              Nur sehr ungern habe ich mich aus der Welt des Romans verabschiedet und hoffe auf mehr aus der Feder des Autoren.

              su-sun

              Beiträge 35
              24.01.2018

                enjamin Monferat ist ein Meisterwerk gelungen. Das Buch hat mich von den ersten Seiten an in seinen Bann gezogen.
                Ganz viele kleine Kapitel erzählen die unterschiedlichsten Geschichten, die doch zusammenhängen. Fast jedes endet mit einem „Cliffhanger“. Die Spannung ist ohne Unterbrechung vorhanden. Ich musste mich mehrfach bremsen, nicht querzulesen.
                Erst nach über 600 Seiten kann man langsam das Finale erahnen und ich schreibe ganz bewusst erahnen. Davor gab es einige Enthüllungen, mit denen ich im Leben nie gerechnet hätte. Und wer weiß, vielleicht zieht jemand am Schluss eine andere finale Triumphkarte.
                Am meisten faszinierte mich die kurze Zeitspanne des Romans. 59 Stunden, die das Leben aller für immer verändern wird. Monferat deutete durch winzige, kleine Passagen an, wie es bei den meisten, im Laufe des Romans liebgewonnenen Darstellern weitergehen wird. Ich konnte den Roman zufrieden zurück ins Buchregal stellen. Dort wird er nicht lange bleiben, denn dieses Buch lese ich bestimmt ein zweites Mal.

                Gibt es in „Der Turm der Welt“ nichts zu kritisieren. Nein, so gut wie nichts. Lediglich die vielen verschiedenen Protagonisten, die mitunter recht schwierige, nicht sehr geläufige Namen tragen, konnte ich anfangs schlecht zuordnen. Ein kleines Personenregister wäre hilfreich gewesen. Für mich war es außerdem ein Buch, welches für „schnell mal zwischendurch lesen“ nicht geeignet ist. Dieses Buch ist für Genießer, die eine ausführliche, sehr gut recherchierte und sprachlich hochwertige Geschichte lieben.

                Somit gibt es nur zwei Worte zu meinem finalen Abschluss, die da lauten: Absolute Leseempfehlung.
                Lassen sie sich durch Monferats Turm der Welt in das Pariser Flair des Jahres 1889 entführen. Es wird sich lohnen.

                Hummel

                Beiträge 36
                11.12.2017

                  Das Buch ist Geschichtsbuch und ein opulentes Historiendrama in einem. Durch die vielen Charaktere und die jeweiligen Geschichten dazu ist es nicht ganz einfach zu lesen. Man muss sich wirklich Zeit nehmen für das Buch wird aber dafür mit einer wundervollen und grandiosen Geschichte belohnt. Mich hat das Buch begeistert!

                  LeseStef

                  Beiträge 41
                  30.08.2017

                    Benjamin Monferat (oder auch Stephan M. Rother) hat es geschafft! Er hat einen sehr ansprechenden und fesselnden Roman geschrieben - noch dazu einen historischen Roman der in der Vergangenheit spielt. Denn die Geschichte spielt in Paris um den 29. Oktober 1889. Alleine das macht das Buch schon interessant :) Jedoch rundet der bannende Schreibstil und Wortgewandtheit des Autors alles noch ein wenig ab! Super Buch!

                    Esme17

                    Beiträge 11
                    01.08.2017

                      Dieses Buch lässt sich kaum in Worte fassen, dem Autor hingegen gelingt auf ganz wunderbare Art und Weise, sich die Sprache zu eigen zu machen.

                      An erster Stelle besticht das Cover den Leser, der illuminierte Eifelturm, davor festlich gekleidete Damen und Herren, ein Feuerwerk und zwei Herren die gespannt auf eine Taschenuhr blicken. Sie verfolgen die Zeit, im Roman hingegen werden sie von der Zeit verfolgt, die Uhr tickt ...

                      Eingebettet in das Paris rund um die Weltausstellung 1889 entspinnt sich ein intelligenter Roman, welcher mit dem Mord an zwei Polizisten des Geheimdienstes beginnt, mitten auf dem Gelände der Weltausstellung. Die schwierige politische Lage in Europa zwingt die Polizei dazu sehr schnell und möglichst unbeobachtet zu ermitteln, denn die Weltausstellung hat alles was Rang und Namen hat in Paris versammelt.

                      Bis ins Detail ausgearbeitet Figuren, welche einen immer wieder hinters Licht führen und nicht erahnen lassen, zu welchem Ende dieser Roman finden wird. Seite um Seite hält der Leser den Atem an und kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Anfänglich ist nicht zu erkennen, dass alle Protagonisten auf die ein oder andere Art und Weise miteinander verwoben sind. Da wären die ermittelnden Kommissare, der junge deutsche Offizier, die Dame von Welt, das junge Mädchen und so ließe es sich ewig aufzählen. Eins lässt sich jedoch ohne Frage feststellen, alles hat seinen Platz, jeder hat seine Aufgabe, nichts geschieht zufällig.

                      Paris als Kulisse erfüllt alles was man sich von einer Stadt wünschen kann. So nimmt einen die Stadt und das Buch gefangen und wahrlich erst ganz am Ende löst sich das Rätsel und ich gebe es zu, ich habe es nicht geahnt.
                      Wahrlich ein Meisterwerk.

                      brigitte_schreiter

                      Beiträge 70
                      12.06.2017

                        Oktober 1889, der Roman handelt zwischen der zeit vom 29. und 31.Oktober des gleiche jahres. Die Pariser Weltausstellung geht zu Ende. Die ganze Welt schaut auf Paris. Millionen Menschen stürmmen in die Lichterstadt. Es versammelt sich alles, was rang und namen hat um den Eifelturm, wo es ein Abschlussfeuerwerk gibt.
                        Das Buch erfordert viel Aufmerksamkeit, denn es gilt viele Personen zu verfolgen. Zu jeden Charakter gibt es eine Erzählung aus der verganngenheit.
                        Das Buch beruht auf wahre Fakten. Ein Buch über Liebe, Agenntenkrimi und Drama. Es ist sehr lesenswert.

                        Katiii_liest_gern

                        Beiträge 45
                        06.02.2017

                          „Zündung in 59 Stunden, 51 Minuten“, so fängt es an. Der Countdown läuft. Was dann passiert, weiß man nicht genau, aber eins steht fest: Über der sagenhaften Weltausstellung in Paris 1889 liegt ein bedrohlicher Schatten. Zwei Agenten des Deuxième Bureau wurden brutal ermordet aufgefunden, während die Berneau'sche Uhr in der Galerie des Machines fünf vor Zwölf anzeigt. In 59 Stunden und 51 Minuten endet die Exposition Universelle.

                          Und wenn man auch auf den ersten Seiten des Buches meint, einen historischen Thriller der finsteren Sorte zu lesen, findet man sich schon bald auf dem Landsitz der Vicomtesse de Rocquefort, die Tee schlürft, Intrigen spinnt und das Töchterlein verschachert. In London ist ein tapferer Polizist dem Ripper auf den Fersen, in Paris bemüht sich ein talentierter Fotograf um die Gunst einer berühmten Kurtisane und am Montmartre holt man eine Legende aus dem Absinthrausch.

                          Man ist verwirrt, fasziniert und hat fast das Gefühl, drei-vier Bücher gleichzeitig zu lesen. In kurzen Kapiteln wechseln hier Handlungsstränge quer durch die gesellschaftlichen Schichten, wobei jede Figur liebevoll eingeführt wird und ganz eigene Sorgen hat. Ob es um das Zimmermädchen Charlotte oder Eddy, den englischen Vize-Thronfolger geht, jeder trägt hier ein Stückchen bei und man verfolgt sein Schicksal gebannt. Und obwohl man sich zunächst kaum vorstellen kann, was diese Geschichten wohl miteinander zu tun haben könnten, sieht man nach und nach Verbindungslinien, von denen jede absolut unerwartet kommt.

                          Mit viel Humor und einem wunderbar eigenen Schreibstil legt Benjamin Monferat hier ein Werk vor, was man nicht einordnen kann. Er verknüpft kunstvoll Historie und Fiktion zu einem glaubhaften und atmosphärischen Setting. Man sieht sie vor sich, diese vielfältige pariser Gesellschaft, erlebt staunend das Ende der großen Ausstellung und zweifelt nicht an der Existenz des Königreichs Carpathien. Gleichzeitig schlittert man knapp am vorzeitigen ersten Weltkrieg vorbei. Engländer, Deutsche und Franzosen misstrauen sich zutiefst. Und dann ist da noch der Mordfall, der immer mysteriöser wird und zu einer globalen Katastrophe ausufern könnte. Unglaublich spannend.

                          Eigentlich hat er ein neues Genre erfunden, nur der Name fehlt noch. Historien-Thriller? Spionage-Landhaus-Agenten-Gesellschaftsroman mit Familiengeheimnis und Hochspannung? Egal, wie wir es nennen. Es ist ein großartiges Buch, das man lesen muss, furios, spannend, humorvoll und wunderbar erzählt.

                          Arietta

                          Beiträge 41
                          05.01.2017

                            Meine Meinung zum Inhalt:



                            Es ist mein 2. Historischer Roman von Benjamin Monferat , ich habe ihn mit sehr großer Begeisterung gelesen und finde er hat sich selbst damit übertroffen ! Mit toller Recherche und Hintergrundwissen.


                            Sehr spannend erzählt er von der berühmten Pariser Weltausstellung im Oktober 1889 „ Die Exposition Universelle „ man hat das Gefühl mit ihm und den anderen Besucher über die Ausstellung zu spazieren, und bewundert mit großen Augen die technischen Erneuerungen und die Darbietungen der Fremden Länder dieser Welt. Mit leuchteten Blick bewundert man den gigantischen Eiffelturm. Die Aufregung und Erwartungen sind spür- und greifbar. Die Menschen sind aufgeregt und wie in einem Rausch. Aber auch etwas dunkles und böses ist im Spiel, das den Weltfrieden zerstören könnte. Die Großen Mächte dieser Welt sind bedroht , aber auch diese spielen ein Spiel, in das man den jungen Offizier Friedrich von Straten hineinzieht. Es wird nicht mit offen Karten gespielt. Ein dunkles Geheimnis seiner Herkunft umgibt ihn. England, Frankreich und Deutschland sind sich nicht grün und man beäugt sich Misstrauisch. Das ganze beginnt mit der Bernauischen Uhr auf den 2 Agenten auf den Zeigern aufgespießt sind , und das auf der Ausstellung, aber sie werden Gott sei Dank früh genug entdeckt, so das es keiner der Gäste mit bekommt. Ist das eine Warnung, ein hinwies auf das geplante Attentat, wer steckt dahinter? Hier nimmt die Geschichte an Fahrt auf, es knistert und Sprüht nur so vor Spannung. Da ist die Bildhübsche und Liebenswerte Kurtisane Madeline, die sich geheimnisvoll verhält, die man erpresst, ist sie eine Spionin ? Aber auch sie wird mit dem Tod bedroht wenn sie ihre Aufgabe nicht erfüllt, wer ist dieser Geheimnisvolle unbekannte Mann. Da ist Lucien Dantez der Fotograf , ein Freund von ihr, auch er scheint in etwas verstrickt zu sein. Es begegnen uns viele Personen die wir liebgewinnen und die eine Aufgabe zu erfüllen haben. Zum Beispiel Celeste die Hotelchefin vom Vernet, deren Hotel vor dem aus steht. Die Adelige Albertine Rocquefort, die auch etwas zu verbergen hat, eine Schillernde Figur in der Pariser Gesellschaft, die keinen Skandal gebrauchen kann. Der Agent Marais, ein alter Hase im Geschäft, der mit seinem jungen Partner Pierre Trebut sich auf die Jagd des Attentäters macht, über und unter der Erde. Es ist fünf vor zwölf, sprichwörtlich und jedem Moment kann die Bombe platzen, jeder verdächtigt jeden. Der Schluss ist ein packendes und grandioses Finale, ein Feuerwerk voller überraschender Wendungen


                            Meine Meinung zum Autor:

                            Benjamin Monferat, versteht es einem mit seinem packenden, Brillanten, funkensprühenden Schreibstil in den Bann der Geschichte zu ziehen, es ist wie Magie , die einem nicht mehr los lässt, wenn man einmal angefangen hat zu lesen. Von Seite zu Seite steigert sich die Spannung. Es knisterte nur so an allen Ecken und Kanten. Eine historische Geschichte mit geschichtlichem Hintergrund und Tiefgang. Ein Facettenreiches und farbenfrohes Historisches Epos, mit Krimi Charakter. Ich fand das Buch super spannend und mitreißend, es ist wie ein Sog, ein Strudel der einem mitreißt. Sei Erzählstil ist sehr Bildhaft, flüssig , spannend und Kraftvoll. Man hatte das Gefühl Teil der Geschichte zu sein. Die Protagonisten und ihre Charaktere, Emotionen, Gefühle sind sehr gut heraus kristallisiert. Er gewährt uns Einblicke hinter die wahre Maske der Menschen, den nicht alles ist wie es scheint, mancher entpuppt sich zum Gegenteil, man ist überrascht. Ein außergewöhnlicher und intensiver Roman der süchtig macht.


                            „ Ein funkelnder, brillanter und Facettenreicher Roman“