Bettina Plecher

Giftgrün

Gift & Gallenkolik.
Friedas erste richtige Stelle als Stationsärztin an einem Münchner Klinikum beginnt mit einem Paukenschlag: Schon am zweiten Tag ist ihr Doktorvater tot. Colchizin-Vergiftung, stellt Friedas Mitbewohner, der Toxikologe Quast, schnell fest. Für die Klinikleitung ist der Fall damit geklärt – nicht das erste Mal, dass ein Hobbykoch beim Kräutersammeln im Englischen Garten Bärlauch mit der hochgiftigen Herbstzeitlose verwechselt hat. Doch Frieda und Quast hegen Zweifel. Und tatsächlich stellt sich heraus, dass der Tote selbst einige Leichen im Keller hatte - und dass Professor Naders Ableben mehr als einem Kollegen an der Eisbachklinik durchaus gelegen kommt …


Autorenbild Foto von Bettina Plecher

Die  Autorin

Bettina Plecher wurde 1969 in München geboren. Nach ihrem Studium der Klassischen Philologie und Germanistik arbeitete sie als Fremdsprachenassistentin, Lehrerin und Schulbuchautorin in Yorkshire, Würzburg und München. Heute lebt sie mit ihrem Mann, einem Klinikarzt, und ihren beiden Kindern in München.


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Rezensionen

Bücherfreundin

Beiträge 47
eine Antwort 12.02.2017

Frieda May hat gerade ihre Dissertation beendet, ihr Doktorvater, Gabor Nader, will sie an die Klinik mitnehmen, in der er in Kürze eine Chefarztposition innehat. Zwar möchte Frieda lieber Entwicklungshilfe leisten statt die Karriereleiter weiter hochkraxeln, doch kann sie ihrem Doktorvater, mit dem sie mehr als nur Wissenschaft verbindet, nicht widerstehen – sie geht nach München, wo ihr Gabor Nader eine Unterkunft bei seinem alten Freund Quiril Quast, urchiger Bayer und nicht nur karrieretechnisch pures Gegenteil von Nader, vermittelt.

Kurz nach dem Klinikeintritt stirbt Gabor Nader an einer Vergiftung. Quast und May sind überzeugt, dass das kein natürlicher Tod war und gehen dem Ganzen auf eigene Faust nach. Immer tiefer tauchen sie in den Sumpf von Vetternwirtschaft, Plagiat und Intrigen im Klinikalltag ein. Dass auch Quast selber eine mysteriöse Vergangenheit mit Nader hat, lässt Frieda May vorsichtig werden.

Mit "Giftgrün" ist Bettina Plecher ein amüsanter und spannender Erstling gelungen. Sie nimmt den Münchner Lokalkolorit genauso auf wie die Abläufe des Klinikalltags, spinnt inmitten dieser Schauplätze eine Geschichte, die trotz Themen wie Mord, Gift, Intrigen und Betrug leicht und spritzig daher kommt. Dass die einzelnen Figuren etwas gar klischeehaft erscheinen, kann man ihr verzeihen, da der Lesespass nicht darunter leidet, sondern eher dadurch gesteigert wird

Fazit:
Ein leichte und lockere Lektüre für zwischendurch. Absolut empfehlenswert!

  • Isareadbooks

    Beiträge: 69
    04.07.2017

    Deine Meinung war echt hilfreich ich glaube ich setze es auf meine Wunschliste!

Dandy

Beiträge 54
17.10.2017

    Ich wusste ja schon immer , dass der verzehr von selbstgemachtem Bärlauch Pesto tödlich sein kann- nein Spass bei Seite. Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen und so "musste" ich das Buch kaufen.
    Die Geschichte ist sehr gut und humorvoll geschrieben. Der Spannungsbogen hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und das Ende ist sehr überraschend.
    Ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden. Großes Lob an die Autorin.

    Its me

    Beiträge 57
    27.07.2017

      Ich habe dieses Buch gerade beim Stöbern in eurem Blog entdeckt und es hat sofort mein Interesse geweckt. Die Leseprobe ist sehr vielversprechend und gefällt mir ausgesprochen gut. Auch die Handlung entspricht meinem Geschmack. Das muß ich haben :-)