Carline Mohr

Küssen kostet extra

Ein Zettel an der Tür eines Bordells verändert alles: «Bardame gesucht», steht drauf und Fanny, Mitte 20 und chronisch pleite, nimmt den Job an. Eigentlich will sie Starreporterin bei der Münchner Morgenpost werden, der Chef schickt sie aber nur zu Terminen der Modellbahnfreunde Pfaffenwinkel. Der neue Job im «Lollipop» ist deutlich aufregender: Fanny freundet sich mit Bordell-Chefin Rosi und der schönen wie mutigen Prostituierten Palina an. Sie erfindet einen Viagra-Cocktail und tauft ihn Cosmoblowitan, rettet einen übergewichtigen Schlagersänger aus der zusammengekrachten Liebesschaukel und lernt in den langen Nächten hinter der Bar eine Menge über Männer, Sehnsucht und Sexarbeit. Irgendwann fasst Fanny einen Plan: Sie will ihr chaotisches Liebesleben in den Griff kriegen, Rosi mit dem besten Mann der Welt verkuppeln und nie wieder pleite sein. Der Plan ist gut – aber natürlich kommt alles anders als gedacht.


Autorenbild Foto von Carline Mohr

Der  Autor

​C​arline Mohr arbeitet als Chefin von Dienst Audience Development bei Spiegel Online. Seit einigen Jahren ist sie im Netz bekannt als «Mohrenpost» und erzählt dort auf verschiedenen Kanälen ihre liebsten Geschichten. Während ihres Journalistik-Studiums arbeitete sie einige Monate lang als Bardame in einem Münchener Bordell.


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Rezensionen

VanilleMelli

Beiträge 55
3 Antworten 18.06.2017

Klingt sehr interessant und ich finde es ist endlich mal eine andere Geschichte, nicht so ein 0815 Buch der heutigen Zeit, wo man eh schon weiß was passiert! Auch die Leseprobe war recht gut. Bin schon darauf gespannt ;)

  • Bobbi

    Beiträge: 24
    22.10.2017

    Ich finde eher es klingt komisch. Aber werde es vermutlich doch testen :D

  • Kötra

    Beiträge: 65
    01.10.2017

    Macht mich gar nicht an. Hat es schon jemand gelesen?

  • Isareadbooks

    Beiträge: 69
    05.07.2017

    Find ich auch:)

Hummel

Beiträge 36
24.11.2017

    Ein Buch mit viel Biss, sehr viel Witz und noch mehr Herz. Die Geschichte um die Protagonistin Fanny ist sehr kurzweilig und amüsant erzählt. Es ist ein Buch ohne großen Tiefgang aber trotzdem schön zu lesen, die perfekte Lektüre für den Strand.

    JaNein

    Beiträge 20
    08.11.2017

      Mal etwas anderes...

      Leichte Lektüre in einer "Grau Zone"

      Eine junge Frau freiwillig im einem Bordel, passt auch in diesem Jahrhundert noch nicht so recht in die Gesellschaft.. Aber
      ja, das gibt es und es ist sehr amüsant beschrieben ..

      Jung, pleite und mutig

      ZartwieFederblümchen

      Beiträge 48
      11.10.2017

        Die Leseprobe fand ich wirklich gut und das Buch als ich es las dann auch. Dies hat aber komischerweise etwas gedauert bis der Funken auf mich sprang aber ansonsten ein tolles Buch, dass ein paar schöne Lesestunden beschert.

        roteanemone

        Beiträge 2
        03.09.2017

          Naja. Irgendwie habe ich mir nach den positiven Rezensionen etwas mehr von dem Buch erwartet...
          Inhaltlich geht es um Fanny, die nach ihrem Studium eigentlich als Praktikantin bei einer Zeitung jobbt, da sie aber chronisch pleite ist und ihr Auto Rolf schon ziemlich hinüber ist, braucht sie dringend einen Job. Als sie mal wieder mit Rolf in der Autowerkstatt ist und Pitt, ihr Mechaniker und väterlicher Freund, erzählt, wieviel sie in die Reparatur investieren muss, sieht sie ein Schild an der Eingangstür des Bordells gegenüber mit der Aufschrift: Bardame gesucht. Fanny bekommt den Job und arbeitet fortan hinter der Bar im Lollipop. Die Charaktere, die sie dort kennenlernt, reichen von Puffmutter Rosi über Palina, eine aus Russland stammende Prostituierte, die so etwas wie ihre beste Freundin wird. Das Buch erzählt dann Episoden aus dem Nachtleben im Puff ohne irgendwie weiter in die Tiefe zu gehen. Fannys "normales" Leben abseits des Rotlichtmilieus, bleibt bis auf wenige Ausnahmen nicht thematisiert, was es schwierig macht, sich mit der Protagonistin zu identifizieren. Man erfährt, dass sie eine Affäre mit dem verheirateten Internisten Maik hat und wegen ihrer Geldprobleme ein Zimmer ihrer Wohnung an die Feministin Lucy vermietet hat - das ist aber auch schon so ziemlich alles.
          Irgendwie hatte ich beim Lesen aber auch nicht das Gefühl, dass es jetzt unbedingt um Fanny gehen soll, die Geschichten um Pitt und Rosi, Palina und die anderen Prostituierten, aber auch die Kunden des Lollipop standen eindeutig im Vordergrund und Fanny fungierte mehr so als Erzählerin, als als Hauptfigur. Ich hatte irgendwie erwartet, dass es mehr um das Liebesleben der Hauptfigur gehen würde und wurde diesbezüglich etwas enttäuscht.
          Insgesamt war das Buch eine nette Lektüre, zuweilen schon fast etwas zu gewollt "komisch" und streifte gesellschaftliche Themen wie Vergewaltigung, Frauenrechte und illegale Sexarbeiterinnen, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen (womit ich sagen will: dann hätte man's auch gleich lassen können und sich auf die humoristische Seite des Gewerbes beschränken können) - durch die Reflexion von Fanny und die feministische Mitbewohnerin ist das aber Thema, nur eben reichlich oberflächlich.
          Die Charaktere selbst bleiben relativ flach und sind z.T. stereotyp wie z.B. die etwas vulgäre, aufgebrezelte Puffmutter, mit der harten Schale und dem weichen Kern. Der Plot plätschert so vor sich hin ohne wirkliche Spannung oder Konflikte, die auftreten. Der Inhalt bleibt vorhersehbar und der Schluss des Romans... naja.
          Mein Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. (Leider - der Plot versprach so viel mehr...)

          Its me

          Beiträge 57
          17.08.2017

            Das hört sich nach einem vielversprechenden, kurzweiligen Buch an. Ich kann mir sehr gut vorstellen im Liegestuhl unterm Sonnenschirm darin zu schmökern. Und die Story - mal etwas ganz anderes. Das macht mich neugierig.

            MelanieWeiß

            Beiträge 10
            eine Antwort 04.08.2017

              Dieses Buch klingt spannend und lustig zu gleich. eine Tabuwelt heute noch immer: bordell, Prostitution.... Endlich mal ein etwas realistisches und phantasievolles Buch zu gleich. Dieses Buch wurde mir empfohlen, habe es gekauft und finde es sehr gut und spannend geschrieben.

              • Kötra

                Beiträge: 65
                31.08.2017

                Da hast du recht

              Schokomonster

              Beiträge 14
              16.07.2017

                Die perfekte Sommerlektüre, sexy, klug, lustig und ein bisschen böse! Sehr witzig und gut geschrieben. Ich hoffe, die Autorin wird noch weitere Bücher schreiben. Ich habe das buch meiner besten Freundin gegeben und auch die war sehr begeistert von dem Buch.

                Sternderl80

                Beiträge 30
                eine Antwort 11.07.2017

                  Von der ersten Seite an hat mich der Stil der Autorin so richtig überzeugt. Mit einem ironischen Unterton wird aus der Sicht der Protagonistin selbst, Fanny, die Geschichte geschildert, wie sie, mehr zufällig als absichtlich, ins "Rotlichtmillieu schlittert", aber eben nicht als Prostituierte, sondern als Bardame in einem Bordell. Allein diese Information reicht aus, um sich auszumalen, zu welchen lustigen/skurrilen Ereignissen es kommt und um zu wissen, dass es sich bei dem Roman um keine 0815 Liebesgeschichte handelt. Mein fazit: Wunderbarer Lesestoff gerade für den Liegestuhl am Pool geeignet.

                  • Kötra

                    Beiträge: 65
                    01.10.2017

                    Absolut recht hast du

                  Isareadbooks

                  Beiträge 69
                  05.07.2017

                    Das klingt wirklich total interessant ich bin schon echt gespannt und es klingt mal nach einer neuen Idee! Das Buch wird bald in mein Regal einziehen, da bin ich mir sicher !!! Und ich freue mich schon drauf

                    Herzblatt

                    Beiträge 38
                    eine Antwort 03.07.2017

                      Ich finde die Geschichte sehr interessant. Die Leseprobe verspricht ein lustiges Buch. Ich glaube das ich es mir kaufen werde damit ich am Strand eine leichte Geschichte lesen kann. Freue mich schon darauf.
                      Habe das Buch im Urlaub gelesen.
                      Von der ersten Seite an hat mich der Stil der Autorin so richtig überzeugt. Fanny schildert, wie sie, mehr zufällig als absichtlich, ins "Rotlichtmillieu schlittert", aber eben nicht als Prostituierte, sondern als Bardame in einem Bordell.
                      Wunderbarer Lesestoff gerade für den Liegestuhl am Pool geeignet.

                      • Isareadbooks

                        Beiträge: 69
                        05.07.2017

                        Ich werde mir das auch kaufen

                        • Kötra

                          Beiträge: 65
                          31.08.2017

                          Sehe ich auch so .