Carmen Korn

Töchter einer neuen Zeit

Vier Frauen, Zwei Weltkriege, Hundert Jahre Deutschland
Einer neuen – einer friedlichen – Generation auf die Welt helfen, das ist Henny Godhusens Plan, als sie im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Hamburger Frauenklinik Finkenau beginnt. Gerade einmal neunzehn Jahre ist sie alt, doch hinter ihr liegt bereits ein Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt eine große Sehnsucht nach Leben.
Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg: Ida wohnt in einem der herrschaftlichen Häuser am Hofweg und weiß nicht viel von der Welt jenseits der Beletage. Hennys Kollegin Käthe dagegen stammt aus einfachen Verhältnissen und unterstützt die Kommunisten. Und Lina führt als alleinstehende Lehrerin ein unkonventionelles Leben. Die vier Frauen teilen Höhen und Tiefen miteinander, persönliche Schicksalsschläge und die Verwerfungen der Weltpolitik, vor allem der Aufstieg der Nationalsozialisten und der drohende Zweite Weltkrieg, erschüttern immer wieder die Suche nach dem kleinen Glück.
«Töchter einer neuen Zeit» ist der Auftakt einer Trilogie, die diese vier Frauen, ihre Kinder und Enkelkinder durch das 20. Jahrhundert begleitet.


Autorenbild Foto von Carmen Korn

Der  Autor

Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.


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Rezensionen

Gartenfee

Beiträge 15
22.12.2019

Zuerst einmal: Carmen Korn hat eine angenehme Stimme, das hat mir beim Zuhören sehr gut gefallen.

Nun zur Geschichte: Es wird über vier unterschiedliche hamburger Frauen berichtet, die die Zeit von 1919 bis 1948 teils gemeinsam erleben. Ich finde, man merkt, dass Frau Korn auch Hamburgerin ist, es scheint viel Liebe zur Stadt und dem Stadtteil durch.

Leider wird hier sehr schnell zwischen den einzelnen Frauen hin und her gesprungen, was speziell beim Hörbuch sehr schwierig ist. Man verliert schnell mal den Faden und den Bezug zu den einzelnen Frauen. Es hätte hier sehr viel mehr in die Tiefe gehen können, wie z. B. intensiver auf die damaligen Lebensumstände einzugehen. Auch sind die Zeitsprünge mitunter sehr groß. Aber die Geschichte an sich fand ich schon recht interessant.

Der Schluss kam für mich sehr plötzlich, so dass natürlich die Neugier auf den nächsten Band groß ist.

engi

Beiträge 45
11.07.2019

Wenn ich diesen Roman mit nur zwei Worten beschreiben dürfte, würde ich „hamburgisch spröde“ wählen. Ich ertappe mich inzwischen beim Lesen eines Buches inzwischen oft dabei, wie meine Rezension ausfallen wird, und so kamen mir diese beiden Worte in den Sinn. Mal wieder ist die Geschichte natürlich hinlänglich bekannt und basiert auch hier auf den traurigen wahren Tatsachen unserer Vergangenheit. Was mir an diesem Buch aber sehr gut gefallen hat waren die verschiedenen auftretenden Charaktere. Jeder spielt auf seine ganz eigene Art eine Rolle in dieser Maschinerie des Lebens und man leidet doch immer wieder mit. Es ist mal wieder erstaunlich, wie manche Menschen fast unbeeindruckt mit geschlossenen Augen und hocherhobenen Hauptes durch diesen Krieg gestolpert sind und bis zum Schluss an dessen Richtigkeit glaubten. Sie müssen es wohl ein wenig einfacher gehabt haben als die Kämpfer, wenn auch am Ende der Fall vom Thron schlimm gewesen sein muss. Von mir bekommt dieser Trilogieauftakt eine Leseempfehlung und ich freue mich bereits auf Teil zwei.

heidi_59

Beiträge 35
12.03.2019

~~Freundinnen für immer und alle Zeit~~

Vier Frauen, Zwei Weltkriege, Hundert Jahre Deutschland .

Hamburg im April 1919

Als Henny Godhusens im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Hamburger Frauenklinik Finkenau beginnt , hat sie einen großen Plan . Sie möchte einer neuen , friedlichen Generation auf die Welt helfen und hofft dabei , das diese kleinen Menschenkinder niemals einen Krieg erleben müssen .
Sie selbst ist gerade einmal neunzehn Jahre alt und doch liegt hinter ihr bereits ein schrecklicher Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt wie viele andere auch eine große Sehnsucht nach Leben.
Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg:
Ida wohnt in einem der herrschaftlichen Häuser am Hofweg , sie wurde in einer wohlhabenden Familie geboren und weiß nicht viel von der Welt jenseits der Beletage.
Hennys Kollegin und beste Freundin Käthe dagegen , stammt aus einfachen Verhältnissen und unterstützt die Kommunisten. Freundin Lina führt als alleinstehende Lehrerin ein unkonventionelles Leben zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Lud , der bei ihr wohnt , weil die Eltern im ersten Weltkrieg gestorben sind .
Vier Frauen , die Höhen und Tiefen miteinander teilen , persönliche Schicksalsschläge und den Umbruch der Weltpolitik . Vor allem aber erschüttert der Aufstieg der rasant anwachsenden Zahl der Nationalsozialisten und der damit drohende Zweite Weltkrieg, immer wieder die Suche nach dem kleinen bisschen Glück.



Ich bin diesem wunderbaren Roman nur durch Zufall beim Stöbern nach neuem Lesestoff begegnet . Die Inhaltsangabe hat mich sofort angesprochen. Genau mein Genre ! Ich liebe gute historische Romane mit realen Bezug zum Zeitgeschehen .
Wie erhofft , wurde ich nicht enttäuscht und durfte abtauchen in eine Zeit der Hoffnung und der Verzweiflung . Hin zu den starken Frauen ,wie die impulsive Henny ,ihren Freundinnen und den dazugehörigen Familien . Der bildhafte Erzählstil der Autorin schafft schnell eine authentische Atmosphäre und transportiert die Nachkriegsszenerie der Hansestadt Hamburg, im Jahr 1919 , perfekt zu mir hin . Carmen Korn hat ihre lebendig anmutenden Protagonisten ganz individuell skizziert und liebevoll ausgestattet , so das ich mich sehr schnell mit fast allen verbunden fühle und angefreundet habe.
Ich begleitet die vier Frauen , um die es in dieser tollen Erzählung geht , von April 1912 bis zum Dezember 1948 in Hamburg , die Stadt , die ich schon oft und gerne besucht habe und deren Straßen ich beim Lesen lebhaft vor Augen hatte.
Die Hoffnung der Vier Frauen auf ein friedliches Leben nach dem ersten Weltkrieg , werden durch den rasanten Aufstieg der Nationalsozialisten innerhalb kürzester Zeit zerstört . Ein Zweiter , alles vernichtender Weltkrieg, in einem Jahrhundert ist geboren , durch die wahnsinnige Ideologie einer blind folgenden und stumm gehorsamen Menschenmasse. Welches Elend für dIese gebeutelte Generation .
Ich habe zusammen mit den Menschen im Luftschutzkeller gesessen und gehofft das so viele wie möglich das Flächenbombardement vom 28. Juli überleben. Es war einfach unglaublich intensiv davon zu lesen , selbst 70 Jahre später , erzeugen die Bombenangriffe großes Entsetzen bei mir und nehmen mir den Atem . Ich will mir nicht vorstellen , wie schrecklich es damals für die Menschen gewesen sein muss , in dieser fürchterlichen Zeit . So viel sinnlose Zerstörung und Verschwendung von Menschenleben , darf es nie wieder geben . Dafür tragen wir alle eine Verantwortung und sind es den Menschen schuldig , die unser Land wieder aufgebaut haben , damit wir in Frieden leben können .
Für mich war dieses Leseerlebnis sehr intensiv und unheimlich berührend . Ich freue mich schon sehr auf ein “Wiederlesen” mit allen mir liebgewordenen Protagonisten , in der Fortsetzung “Zeiten des Aufbruchs” und “Zeitenwende” .
Carmen Korn hat mit dem Roman “Töchter einer neuen Zeit” einen großartigen Auftakt zur Trilogie geschrieben , der mich absolut begeistert hat und einen wohlverdienten Platz bei meinen Herzensbüchern bekommt.

Sehr gerne vergebe ich für den ersten Teil “Töchter einer neuen Zeit”
gute 5 Sterne
und eine unbedingte Leseempfehlung



@heidi_59

Jako

Beiträge 43
2 Antworten 24.11.2016

Großartige Geschichte, fesselnd, spannend, berührend, überwältigend, gut zu lesen. Die Protaganisten sind geschickt gewählt und sehr authentisch, man lacht und weint mit ihnen - Taschentücher bitte in Reichweite legen.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis ich es fertig gelesen habe.
Kann es kaum erwarten bis der zweite Teil "Zeiten des Aufbruchs" erscheint.
Volle Punktzahl!!!

  • tinel72

    Beiträge: 25
    10.02.2019

    Ich liebe diese hochdramatischen Geschichten die einen vollkommen fesseln. Auf die Wunschliste!!

  • Booky-72

    Beiträge: 16
    04.01.2017

    Danke, gleich beide Bücher kommen auf meine lange Wunschliste. Ich mag auch diese berührenden Geschichten.

ingrid_esser

Beiträge 26
eine Antwort 06.03.2018

„Töchter einer neuen Zeit“ von Carmen Korn ist der erste Band einer Trilogie, die vier Hamburger Frauen über einen Zeitraum von mehr als achtzig Jahren hinweg begleitet. Auf dem Coverfoto sind dementsprechend vier junge Frauen abgebildet, die im Stil der 1920er gekleidet sind. Die Erzählung beginnt allerdings bereits im Frühjahr 1919, einige wenige Monate nach dem ersten Weltkrieg. Voller Hoffnung blicken die Menschen in ihre Zukunft, nun soll eine neue Zeit, eine friedliche Zeit beginnen. Der erste Teil der Reihe endet im Dezember 1948 als Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg wirtschaftlich allmählich wieder bessere Aussichten hat und in Hamburg nach schweren Beschädigungen der Gebäude der Aufbau voranschreitet.

Henny ist zu Beginn des Romans 19 Jahre alt. Sie wohnt bei ihrer Mutter, ihr Vater ist im Krieg gefallen. Nicht nur sie, sondern auch ihre gleichaltrige Freundin Käthe, die im Haus gegenüber aufgewachsen ist, streben eine Ausbildung zur Hebamme an. Zwei Jahre später begegnen sie Lina, der dritten Protagonistin des Romans. Sie ist von Beruf Lehrerin, im Wechsel der Zeit zum Zölibat verpflichtet, und Schwester des zukünftigen Ehemanns von Henny. Erst einige Jahre später trifft Henny in einer schicksalhaften Stunde auf Ina, Tochter aus wohlhabendem Haus, die von ihren Eltern in eine Vernunftehe vermittelt wird.

Die Geschichte entwickelt sich kontinuierlich weiter. Die Kapitel sind mit den jeweiligen Jahren betitelt, in denen der Roman gerade spielt. Meist sind die Szenen kurz gehalten und springen von einer Freundin und ihren Erlebnissen in eben jener Zeit zur nächsten. Dadurch schreitet die Erzählung zügig voran und überspringt häufiger einige Jahre. Nur kurz ließ Carmen Korn mich jeweils verweilen. So flüchtig wie das Leben, so erschienen mir die Schicksale der einzelnen Figuren, die weder Glück noch Leid festhalten können. Einige historisch bedeutsame Ereignisse blieben dadurch leider etwas blass. Deutlich wird jedoch, wie wichtig bestimmte Entscheidungen sind, denn von ihnen hängt es ab, welche Zukunft sich daraus entwickelt.

Die vier Frauen stehen im Fokus der Erzählung, werden aber umgeben von immer mehr Figuren, ein Verzeichnis im Folgeband wäre hilfreich. Durch die Zeitensprünge werden vergangene Begebenheiten der Protagonistinnen häufiger im Rückblick erzählt. Es gelingt der Autorin mit kurzen Beschreibungen selbst große Sorgen zu skizzieren, die durch den schnellen Ablauf schon bald hinter dem Leser liegen. Bald schon lernen Henny und ihre Freundinnen, teils aus bitterer eigenen Erfahrung, dass sie auf niemanden vertrauen können, denn nur diejenigen ziehen ihren Vorteil, die der vorherrschenden Partei zuarbeiten. Die Hauptfiguren sind keine Heldinnen, bilden aber mit ihrer Gesinnung und ihrem Tun den Alltag einer Gesellschaft in belasteten Zeiten ab. In ihrer Verschiedenartigkeit stehen sie für eine Auswahl aus vielen Schicksalen.

Das Buch beginnt mit der Hoffnung auf dauerhaften Frieden und steuert auf eine Zeit zu, die die Zerstörungen der Vergangenheit noch übertreffen wird. Film, Literatur und Musik begleiten die Frauen auf ihrem Weg und unterstützen den Eindruck einer realen Abbildung des damaligen Alltags. Das Ende lässt Platz für Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Daher freue ich mich schon auf die Fortsetzung und gebe gerne eine Leseempfehlung.

  • Vince

    Beiträge: 6
    16.07.2018

    Danke für diese ausführliche Rezension! Sie verstärkt meinen Wunsch, das Buch selbst zu lesen.

su-sun

Beiträge 35
02.11.2017

Handwerklich sehr gut gezimmerte Handlung!
Leider verliert sich der Faden zwischen den mit Eifer gesammelten Erinnerungsfetzen - fremden Erinnerungsfetzen, die alteingesessene Hamburger möglicherweise nostalgisch werden lassen, für mich die an sich gute Erzählung zerhackstückeln. Es sind mir deren einfach zu viele.
Die Frauen sind die Heldinnen, konsequent, das ist auch gut so; die Männer sind, falls nicht gestorben, zumindest nett wenn nicht liebenswert - oder sie holen das bisher versäumte Sterben im Verlaufe der Erzählung nach.
Was mich am meisten störte: kaum ein Satz überlebt die zweite Zeile. (hab‘s nicht nachgezählt: subjektiver Eindruck!) Gleichzeitig spüre ich beim Lesen, mit wieviel Hingabe Frau Korn arbeitete...
Den zweiten Band werde ich dennoch nicht lesen.

brigitte_schreiter

Beiträge 78
12.05.2017

Man muß kein Hamburger sein, trotzdem kann man dieses Buch lieben.Es ist der erste Roman, den ich von der Aurorin Carmen Korn lese.
Ein schöner Roman um vier Frauen, alle um 1900 geboren. So verschieden die Frauen sind, so eng ist ihre Freundschaft. 1919 nach dem Ende des 1.Weltkrieges hoffen alle auf bessere Zeiten, vor allen auf friedlichere . Henny und ihre Freundin Käthe beginnen eine Hebammenlehre.
Hier wird Deutsche Geschichte gut mit dem bewegten leben der Frauen verknüpft. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Jahrhunderttrilogie.

tigerbea

Beiträge 93
17.04.2017

Der Krieg ist endlich vorbei, als Henny im Jahr 1919 ihre Ausbildung zur Hebamme beginnt. Auch ihre gute Freundin Käthe will in der Hamburger Frauenklinik Finkenau sich zur Hebamme ausbilden lassen. Beide Frauen träumen von einer besseren Zukunft und vor allem vom Frieden. Sie treffen auf Ida, einer Tochter aus reichem Hause und auf die Lehrerin Lina, die ein unabhängiges Leben führen will. Alle vier Frauen sind ganz unterschiedlich und trotzdem halten sie in den kommen Jahren fest zusammen, obwohl die Zeiten immer schwieriger werden. Ihre Freundschaft wird einige harte Proben überstehen müssen.

Dieses Buch ist beeindruckend! Der Schreibstil ist einmalig. Es ist der Autorin gelungen, die Geschichte heiter wirken zu lassen, obwohl ja manche Kapitel eher bedrückend sind. Trotzdem wird das Thema niemals düster erzählt. Es schimmert immer wieder die unglaubliche Zuversicht durch, die die Hauptpersonen fast nie verlieren. Das ganze Buch vermittelt die Botschaft: es geht immer irgendwie weiter! Da die Geschichte von Henny ja auch weitergeht, möchte man unbedingt den zweiten Teil dieser Trilogie lesen, Die Neugier muß unbedingt befriedigt werden.

Anni

Beiträge 3
15.12.2016

Junge Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Die äußeren Umstände der Nachkriegszeit, biedere Hausfrauen als Mütter machen es ihnen nicht leicht, ihre Sehnsüchte und Träume zu erfüllen. Tolle Leseprobe. Buch ist bestellt!

Lysann Stephan

Beiträge 2
09.11.2016

Ein tolles Buch welches ich ihnen sehr gerne empfehlen kann.Wer sich für Geschichte und die damalige Zeit interessiert wird an dem Buch seine Freude haben und es mit Begeisterung lesen.

Sarahsbuecherwelt

Beiträge 13
07.11.2016

Geschichtlich gut, leider etwas fade.

Hagazussa

Beiträge 9
01.08.2020

    Ein Roman voller Zeitgeschichte, dabei so authentisch geschrieben, dass man meint, eine Zeitreise zu machen.
    Die vier Freundinnen Henny, Käthe, Ida und Lina können nicht unterschiedlicher sein und doch sind sie ein gutes Gespann und versuchen einander zu helfen und beizustehen. Jede hat ein anderes Schicksal zu tragen, denn die Kriege gehen an keiner spurlos vorüber.

    PeWie

    Beiträge 18
    23.07.2020

      Einer neuen – einer friedlichen – Generation auf die Welt helfen, das ist Henny Godhusens Plan, als sie im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Hamburger Frauenklinik Finkenau beginnt. Gerade einmal neunzehn Jahre ist sie alt, doch hinter ihr liegt bereits ein Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt eine große Sehnsucht nach Leben.

      Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg: die rebellische Käthe, Ida, Tochter aus wohlhabendem Hause, und die junge Lehrerin Lina. So verschieden die Frauen sind, so eng ist ihre Freundschaft, auch wenn diese in den kommenden Jahrzehnten oft auf die Probe gestellt werden wird.

      Carmen Korn verwebt deutsche Geschichte mit vier bewegten Frauenleben. Sie erzählt die Geschichte
      einer Generation, die Geschichte eines Jahrhunderts.
      So der Klappentext

      Ich hatte große Erwartungen an das Buch und wurde enttäuscht.
      Das Buch beginnt im Jahr 1919 und endet 1948, Die Jahre und die Erlebnisse der Frauen und den Männern denen sie begegnen oder zusammenleben werden im Telegrammstil abgehakt. Es ist jedes Ereignis beschrieben die Hungerjahre im 1. Weltkrieg, die Hoffnung der Weimarer Republik, der Beginn der Selbstständigkeit der Frauen, Sozialdemokratie, Kommunismus, das dritte Reich, die Judenverfolgung und der zweite Weltkrieg. Alles wird trocken erzählt wie eine Aufzählung in einem Geschichtsbuch. Junge Erwachsene die erleben mussten wie ihre Eltern verhungerten damit sie überlebten es kam beim Lesen keine Emotion an. Der Aufbruch in eine neue Zeit las sich, wie, sie geht einkaufen. Der SS Mann vor dem Geschäft der Juden wurde gebeten beim Kinderwagen zu helfen im Bucht tut er es, aber es kommt keine Angst der Geschäftsinhaber oder der Kundin angesichts dieser Bedrohung als Gefühl an. Es wird zwar geschrieben das die Juden Angst haben und der SS Mann wütend ist aber es liest sich trocken und leer.
      Man kann nicht jedes Buch mit der Jahrhundert Triologie von Ken Follett vergleichen können

      Sonja26

      Beiträge 8
      21.07.2020

        Das Buch "Töchter einer neuen Zeit" wurde von Carmen Korn geschrieben und ist der erste Band der so genannten Jahrhundert-Trilogie. Wobei ich zunächst nicht wusste, dass es sich um mehrere Bücher handelt.
        Während das Cover mich zunächst nicht so ansprach, schlug mich die Geschichte sehr schnell in ihren Bann.
        Das Buch beginnt im Jahr 1919, als Henny ihre Ausbildung zur Hebamme beginnt. Hinter der jungen Frau liegt ein Weltkrieg und doch blickt sie voller Vorfreude und Neugier in ihre Zukunft - die Zukunft einer ganz normalen jungen Frau eben.
        Doch diese Frau, die Protagonistin Henny, ist dem Leser sofort sympathisch, man möchte ihre Freundin sein, sie näher kennenlernen. Doch nicht nur Henny, sondern auch ihre beiden Freundinnen Käthe und Ida, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Genau diese drei Frauen machen für mich das Buch so echt, so lebending. Sie stammen aus unterschiedlichen Schichten beziehungsweise haben alle einen anderen Lebsenshintergrund. Hinter ihre Kulissen zu blicken ist das, was dieses Buch so ausmacht. Für mich waren die historischen Zusammenhängt zunächst einmal zweitrangig, obwohl die natürlich im Laufe der Jahre die Dramatik der Geschichte ausmachen.
        Ich habe dieses Buch verschlungen und nicht mehr weggelegt. Und war hinterher so traurig, als das Buch zu Ende ist. Schließlich wusste ich nicht, dass es noch weitergehen würde mit der Geschichte dieser zauberhaften drei Freundinnen. Vielleicht habe ich das Lesevergnügen genau deshalb genossen, weil sich alles so echt anfühlte. Man hätte Teil des Buches sein können und genau das ist es, was ich an der Trilogie zu unheimlich empfehlen kann.

        regenprinz

        Beiträge 17
        11.07.2020

          Der Auftaktband zur Jahrhundert-Trilogie bot inhaltlich viele Ereignisse und Entwicklungen in düsteren Zeiten, deckt die Zeitspanne des Romans doch zwei Weltkriege ab. Die Figuren, um die sich die Handlung dreht, entstammen dabei ganz verschiedenen Verhältnissen und ihre Wege kreuzen und trennen sich immer wieder für eine Weile. Die beiden befreundeten Hamburger Hebammen Henny und Käthe, die reiche Tochter Ida sowie Lehrerin Lina stehen dabei nur scheinbar im Vordergrund, denn um diese vier Frauen herum tummeln sich so viele weitere Figuren, dass ich es mitunter schwer fand, wirklich in die Geschichte zu finden bzw. an den einzelnen Schicksalen tiefer teilzuhaben. Vor allem die ständigen Wechsel und die meist kurzen Abschnitte, in die die Handlung gefasst ist, hielten mich stark auf Distanz. Das fand ich häufig schade. Denn ansonsten bietet der Roman eine Fülle an Details, die die Vergangenheit lebendig wirken lassen, auch die Dialoge fand ich überzeugend.
          Ich bin jedenfalls gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, dass es mir gelingt, den Figuren im weiteren Verlauf noch etwas näher zu kommen.

          pixibuch1

          Beiträge 22
          01.07.2020

            Ein Buch über vier Frauen, die alle um 1900 geboren sind und zwei Weltkriege mitmachen mußten. Das Buch beginnt im Jahr 1919 und endet 1948. Henny möchte sich zur Hebamme weiterbilden. Sie lebt mit ihrer Mutter zusammen, deren Mann im ersten Weltkrieg blieb. Käthe macht ebenfalls eine Hebeammenausbildung und schließt sich dem Kommunismus an. Ida kommt aus besseren Kreisen, wohnt in einer Villa und wird sehr verwöhnt und Lina lebt mit ihrem Bruder Lud zusammen, einen träumerischen jungen Mann, Die Eltern der Beiden sind im harten Kriegswinter 1916 verhungert. Die Frauen sind Freundinnen und wollen ihre Jugend genießen, aber man spürt schon den Hauch von Hitlers Politik. Der Krieg bricht aus, Hamburg wird bombardiert und alle haben Verluste hinzunehmen. Wir begleiten die Vier bis 1948, sie haben Familien, beklagen Tote. wir dürfen tief in ihr Leben hineinschauen. Das Ende ist offen, denn es folgen noch zwei weitere Teile, die ich unbedingt lesen will. Die Autorin ist selbst Hamburgerin und sie beschreibt das Leben der Frauen sehr detailliert und genau, wir sitzen mit den Frauen in er Küche und trinken Wein, Ein jede hat ein schweres Schicksal, der Krieg nimmt ihnen jede Illusion, Die Schreibweise ist sehr gut, das Buch mit einen fasts 600 Seiten läßt sich sehr gut lesen und man kann nicht mehr aufhören, denn man möchte wissen, wie es weitergeht. Eine Frauengeneration, die zum Kämpfen versteht und mit Hunger und Kälte leben mußte. Ganz fasziniert mußte ich feststellen, dass sie trotz allem ihren Mut und ihre Herzlichkeit nicht verloren haben, Natürlich bin ich beim Fortsetzungsband dabei.

            Langeweile

            Beiträge 34
            12.10.2019

              Inhalt übernommen:
              Vier Frauen, Zwei Weltkriege, Hundert Jahre Deutschland
              Einer neuen – einer friedlichen – Generation auf die Welt helfen, das ist Henny Godhusens Plan, als sie im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Hamburger Frauenklinik Finkenau beginnt. Gerade einmal neunzehn Jahre ist sie alt, doch hinter ihr liegt bereits ein Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt eine große Sehnsucht nach Leben.
              Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg: Ida wohnt in einem der herrschaftlichen Häuser am Hofweg und weiß nicht viel von der Welt jenseits der Beletage. Hennys Kollegin Käthe dagegen stammt aus einfachen Verhältnissen und unterstützt die Kommunisten. Und Lina führt als alleinstehende Lehrerin ein unkonventionelles Leben. Die vier Frauen teilen Höhen und Tiefen miteinander, persönliche Schicksalsschläge und die Verwerfungen der Weltpolitik, vor allem der Aufstieg der Nationalsozialisten und der drohende Zweite Weltkrieg, erschüttern immer wieder die Suche nach dem kleinen Glück.
              «Töchter einer neuen Zeit» ist der Auftakt einer Trilogie, die diese vier Frauen, ihre Kinder und Enkelkinder durch das 20. Jahrhundert begleitet

              Meine Meinung:

              Die Protagonistinnen dieses Romans, waren mir auf unterschiedliche Weise sympathisch. Die Themen, behandelt wurden,interessieren mich sehr, ich habe schon viele Bücher dazu gelesen, in denen es um ähnliche Schicksale geht.
              Jedoch machte es mir der etwas distanzierte Schreibstil schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen.
              Trotzdem würde ich dem kommenden Band erneut eine Chance geben.
              Fazit:
              Ein Buch, durch das ich mich teilweise etwas durch quälen musste, daher nur eine eingeschränkte Leseempfehlung und drei Sterne.

              Leseanni

              Beiträge 5
              01.10.2019

                Ich hatte im Vorfeld viele geteilte Meinungen über das Buch gehört. Viele fanden es großartig, einige jedoch auch gar nicht gut. Also war ich entsprechend gespannt.
                Es dauerte auch anfangs etwas bis ich „drin“ war. Nach einigen Kapiteln hat mich die Story dann aber doch gekriegt und ich konnte mich mit den einzelnen Charakteren gut anfreunden. Der Schreibstil ist erstmal etwas gewöhnungsbedürftig finde ich, aber wenn man sich eingelesen hat ist es durchaus spannend zu lesen. Ich habe bisher nur den ersten Teil gelesen, bin aber schon gespannt auf den zweiten, der liegt hier schon bereit.

                sommerlese

                Beiträge 100
                19.03.2019

                  Berührend und gut unterhaltend werden hier geschichtliche Einblicke gewährt.
                  "Töchter einer neuen Zeit" von Carmen Korn ist ein historischer Roman, der einen Blick auf Deutschland von 1919 bis 1948 wirft. Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie und erschien am 23.6.2017 im Rowohlt Verlag.

                  Die Generation der um 1900 geborenen Frauen mussten gleich zwei Weltkriege durchleben.
                  Eine von ihnen ist Henny Godhusen, voller Vorfreude macht sie 1919 eine Ausbildung zur Hebamme. Der erste Weltkrieg ist überstanden und Henny glaubt die dunklen Jahre ihres Lebens hinter sich zu haben. Sie arbeitet in Hamburg in der Frauenklinik Finkenau, hier trifft sie die unterschiedlichsten Menschen, doch drei Frauen werden ihren Lebensweg begleiten und Höhen und Tiefen miteinander teilen.
                  Persönliche Schicksalsschläge, die Auswirkungen der Weltpolitik, der Aufstieg der Nazis und der drohende Zweite Weltkrieg erschüttern ihre Suche nach dem kleinen Glück.

                  Dieser Roman dreht sich um vier Frauen in Hamburg von 1919 bis 1948 und lässt den Leser teilhaben an ihrem Leben, mit ihren Hoffnungen und Verzweiflungen.

                  Ida lebt in einer Stadtvilla und kennt keine Not. Hennys Kollegin Käthe ist aus einfachen Verhältnissen und unterstützt die Kommunisten. Lina ist alleinstehende Lehrerin und führt ein unkonventionelles Leben.


                  Die Frauen träumen von einem friedlichen Leben nach dem ersten Weltkrieg, sie sind voller Tatendrang und voller Wünsche auf die Erfüllung persönlicher Lebensziele und Träume. Doch die politische Entwicklung macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Die Nationalsozialisten erstarken, bringen die Bevölkerung erneut in einen grauenhaften und zerstörerischen Krieg.


                  Carmen Korn gelingt mit ihren bildhaften Schilderungen der Nachkriegszeit in der Hansestadt Hamburg ein authentischer und eindringlicher Blick in diese Zeit. Die vier Frauenfiguren hat sie als Beispiele tausender Frauenschicksale in den Mittelpunkt der Geschichte gestellt. Sie hat sie mit geübtem Blick ganz individuell gezeichnet und so beschrieben, dass man sie alle gut voneinander unterscheiden kann. Sie wurden mir beim Lesen sehr vertraut und ich habe mit ihnen mitgefühlt und gemeinsam auf bessere Chancen gehofft.

                  Die Verzweiflung der Menschen wird spürbar, wenn man die Szenen in den Luftschutzkellern liest. Man erlebt die Bombardements hautnah mit, sorgt sich um die Menschen und ist höchst betroffen über die Grausamkeit menschlicher Vernichtungsmaschinerie. Der 28. Juli 1943 ging als Vernichtungsschlag Hamburgs in die Geschichte der Stadt ein.


                  Die Autorin hat einen einnehmenden Schreibstil, dem man gerne folgt. Sie macht Emotionen spürbar, zeigt Ängste und Verlustschmerzen und bringt gleichzeitig den Lebensalltag der Menschen klar umrissen aufs Papier. Auch wenn manche Schilderungen etwas in die Länge gezogen wirken oder auf den ersten Blick als Füllmaterial erscheinen, alle diese Vorgänge bringen insgesamt ein gesamtes Bild zustande, das man auf sich wirken lassen muss.

                  Unter welchen Bedingungen haben die Frauen damals in Hamburg gelebt? Auf was haben sie alles verzichtet und wie konnten sie Stärke beweisen in dieser schwierigen Zeit?


                  Berührender Roman, dessen realistische Darstellung vor weiteren Kriegen als Mahnung dienen sollte. Für dieses Buch möchte ich eine Leseempfehlung aussprechen.

                  Lesemaus7

                  Beiträge 17
                  04.03.2019

                    Lieblos und oberflächlich
                    Schon das Titelcover sprach mich nicht an und hielt mich lange davon ab nach dem Buch zu greifen. Da es aber als Bestseller tituliert und von vielen positiv bewertet wurde, griff ich nun doch danach.
                    Ich lese immer wieder sehr gerne historische Romane und so hörte sich die Grundidee doch interessant an. Was ich dann aber in dem Buch vorfand waren lieblos aneinandergereihte Begebenheiten. Ich mag es nicht einmal "Erzählung" nennen. Denn der Schreibstil packte mich überhaupt nicht. Keine der Hauptfiguren hat mich zu irgendeinem Zeitpunkt gepackt. Immer wieder wurde zwischen den vier Freundinnen gewechselt und Zeitsprünge von mehreren Monaten gemacht. Alles blieb irgendwie oberflächlich aneinandergereiht. Ich hatte das Gefühl keine der Figuren kontinuierlich in ihrer Entwicklung begleiten zu können, wenn sie denn eine Entwicklung durchgemacht hätten. Manchen mag das ja gefallen und sie mögen es ja ganz nett zu lesen finden, aber packend war dieses Buch für mich zu keinem Zeitpunkt. Ich möchte in eine Geschichte (einen Roman) eintauchen können, mitfiebern, mitleben.... Hier plätscherten die Charaktere farblos, die Handlung lieblos vor sich hin.

                    Franzi79

                    Beiträge 10
                    03.03.2019

                      Dieses Buch gibt einen wunderschönen Einblick in die Nachkriegszeit. Es ist spannend zu erleben, wie die vier Frauen ihren Weg gehen und sich gegen verschiedene Widrigkeiten durchsetzen. Kurzweilig und sehr interessant geschrieben.

                      3erMama

                      Beiträge 3
                      18.01.2019

                        Eine wunderbare, wenn auch zeitweise traurige Geschichte um die 4 Frauen, die verschiedener nicht sein könnten.
                        Der Schreibstil der Autorin schafft es sich mit dem Thema auseinander zu setzen, mit zu fühlen und zu hoffen, und dennoch Fakten sehr gut einzubinden.
                        Gelesen an 2 Abenden hat es mich sehr mitgenommen.
                        5 von 5 Sternen.

                        leseratte1310

                        Beiträge 30
                        17.01.2019

                          'Töchter einer neuen Zeit' ist der Auftakt einer Trilogie, mit der uns Carmen Korn am Leben von vier Frauen teilhaben lässt. Dieser Band umfasst die Zeit von 1919 bis 1948.
                          Es beginnt in Hamburg im Jahr 1919. Der Krieg ist zwar vorbei, aber die Auswirkungen sind immer noch spürbar. Trotzdem haben die Menschen Hoffnung, dass es nun friedlich bleibt.
                          Mich hat der Schreibstil nicht so ganz überzeugt, dass die Perspektiven häufig wechselten und ich oft nicht so recht wusste, wo ich mich nun der Geschichte befand. Manches war mir einfach auch zu ausführlich und zu nüchtern beschrieben, mir fehlten da einfach Emotionen. Trotzdem packten mich die Lebensgeschichten der Menschen.
                          Es ist eine Geschichte von vier Frauen, die aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen stammen, und trotzdem Freundinnen sind. Henny Godhusen und ihre Freundin Käthe Laboe machen eine Ausbildung als Hebamme an der Hamburger Frauenklinik Finkenau. Ida kommt aus wohlhabendem Haus und hat noch nicht viel vom wirklichen Leben gesehen und die Lehrerin Lina führt ein unkonventionelles Leben. Käthe stammt aus eher ärmlichen Verhältnissen, was ihre Begeisterung für den Kommunismus verständlich macht. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe von Nebencharakteren. Jede von ihnen ist aber auf der Suche nach dem eigenen Glück.
                          Erzählt wird die Geschichte aus sehr unterschiedlichen Perspektiven, was dafür sorgt, dass man zwar einen umfassenden Überblick bekommt, andererseits aber auch manchmal etwas unübersichtlich wird. Die Menschen haben es in jener Zeit nicht unbedingt leicht. Auch schlägt das Schicksal manchmal unerbittlich zu.
                          Die politische Lage wird auch sehr gut aufgegriffen und man erfährt, welche Auswirkungen das Erstarken der Nationalsozialisten auf das Leben hat. Es wird denunziert und dadurch entsteht überall Misstrauen - und dann droht wieder ein Krieg.
                          Eigentlich eine Geschichte, wie sie schon öfters erzählt wurde und dennoch gefällt mir, dass wir in den drei Bänden die Frauen über einen längeren Zeitraum begleitet dürfen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

                          Sanne

                          Beiträge 3
                          16.01.2019

                            Die Geschichte liest sich flüssig, ich konnte mich gut in die sehr verschiedenen Charaktere reindenken. Schön, dass die Geschichte den Fokus auf den Frauen hat. Ich wollte zum Ende auch gern wissen, wie es weiter geht mit den Mädels.

                            Beeindruckend

                            Beiträge 93
                            05.10.2018

                              Der Krieg ist endlich vorbei, als Henny im Jahr 1919 ihre Ausbildung zur Hebamme beginnt. Auch ihre gute Freundin Käthe will in der Hamburger Frauenklinik Finkenau sich zur Hebamme ausbilden lassen. Beide Frauen träumen von einer besseren Zukunft und vor allem vom Frieden. Sie treffen auf Ida, einer Tochter aus reichem Hause und auf die Lehrerin Lina, die ein unabhängiges Leben führen will. Alle vier Frauen sind ganz unterschiedlich und trotzdem halten sie in den kommen Jahren fest zusammen, obwohl die Zeiten immer schwieriger werden. Ihre Freundschaft wird einige harte Proben überstehen müssen.

                              Dieses Buch ist beeindruckend! Der Schreibstil ist einmalig. Es ist der Autorin gelungen, die Geschichte heiter wirken zu lassen, obwohl ja manche Kapitel eher bedrückend sind. Trotzdem wird das Thema niemals düster erzählt. Es schimmert immer wieder die unglaubliche Zuversicht durch, die die Hauptpersonen fast nie verlieren. Das ganze Buch vermittelt die Botschaft: es geht immer irgendwie weiter! Da die Geschichte von Henny ja auch weitergeht, möchte man unbedingt den zweiten Teil dieser Trilogie lesen, Die Neugier muß unbedingt befriedigt werden.

                              Orchidee

                              Beiträge 8
                              29.12.2017

                                Henny macht im Jahr 1919, also nach dem Krieg, eine Ausbildung zur Hebamme. Käthe, ihre Freundin, will den gleichen Berufsweg einschlagen und beginnt in der Hamburger Frauenklinik Finkenau. Gemeinsam treffen sie auf die Teiche Tochter Ida sowie der Lehrerin Lina. So unterschiedlich ihre Charaktere sind, sie halten in den schweren Zeiten zusammen und ihre Freundschaft übersteht so manche Probe.

                                In diesem Buch kann man versinken! Es ist unendlich toll geschrieben. Die Autorin schafft es, aus einer bedrückenden Geschichte einen doch Spaß machenden Roman zu schreiben. Carmen Korn hat einfach ein Händchen dafür, diese Geschichte toll zu vermitteln. Man kann sich die Schwierigkeiten bildlich vorstellen und ich finde es faszinierend, wie die 4 Freundinnen ihren Mut bewahren.

                                Dies Buch hat mich so fasziniert, daß ich mir den 2. Teil direkt danach gekauft habe!

                                Dandy

                                Beiträge 54
                                18.03.2017

                                  Inhalt übernommen:
                                  IER FRAUEN ZWEI WELTKRIEGE
                                  HUNDERT JAHRE DEUTSCHLAND
                                  Einer neuen – einer friedlichen – Generation auf die Welt helfen, das ist Henny Godhusens Plan, als sie im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Hamburger Frauenklinik Finkenau beginnt. Gerade einmal neunzehn Jahre ist sie alt, doch hinter ihr liegt bereits ein Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt eine große Sehnsucht nach Leben.
                                  Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg: die rebellische Käthe, Ida, Tochter aus wohlhabendem Hause, und die junge Lehrerin Lina. So verschieden die Frauen sind, so eng ist ihre Freundschaft, auch wenn diese in den kommenden Jahrzehnten oft auf die Probe gestellt werden wird.
                                  Töchter einer neuen Zeit ist der erste Teil der Trilogie von Carmen Korn.

                                  Meinung:
                                  Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt. Der Schreibstil ist sehr gut, man kommt leicht in die Geschichte herein.
                                  Carmen Korn hat die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen sehr gut, emotional und interessant beschrieben.
                                  Man spürt die Hoffnung auf Frieden und Aufbau nach dem ersten Weltkrieg, die goldene Zwanziger bis hin zum Nationalsozialismus und dem zweiten Weltkrieg.
                                  Fazit:
                                  Sehr interessant, könnte ich mir auch als Schullektüre vorstellen.

                                  Leseratte_ohne_Grund

                                  Beiträge 55
                                  08.02.2017

                                    Klappentext

                                    VIER FRAUEN ZWEI WELTKRIEGE
                                    HUNDERT JAHRE DEUTSCHLAND
                                    Einer neuen – einer friedlichen – Generation auf die Welt helfen, das ist Henny Godhusens Plan, als sie im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Hamburger Frauenklinik Finkenau beginnt. Gerade einmal neunzehn Jahre ist sie alt, doch hinter ihr liegt bereits ein Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt eine große Sehnsucht nach Leben.
                                    Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg: die rebellische Käthe, Ida, Tochter aus wohlhabendem Hause, und die junge Lehrerin Lina. So verschieden die Frauen sind, so eng ist ihre Freundschaft, auch wenn diese in den kommenden Jahrzehnten oft auf die Probe gestellt werden wird.
                                    Carmen Korn verwebt deutsche Geschichte mit vier bewegten Frauenleben. Sie erzählt die Geschichte
                                    einer Generation, die Geschichte eines Jahrhunderts.

                                    Meinung
                                    Hier bei handelt es sich um ein Buch das zur Zeiten wo noch nicht alles möglich war für Frauen.
                                    Frauen mussten damals hart dafür arbeiten das sie als Krankenschwester arbeiten dürfen. Es zeigt mir auch das nicht alle Geschichten von früher langweilig sein müssen. Tolles Buch für Leute die gerne mehr über Geschichte wissen wollen. Kann es nur weiter empfehlen

                                    Leo610

                                    Beiträge 12
                                    30.01.2017

                                      Dieses Buch trifft genau mein Interesse: Das Leben meiner Ur-Großeltern und Großeltern hat mich als kleines Mädchen oft gelangweilt. Wer weiß damals schon, dass diese nicht ewig leben. Dass man sie nicht ewig fragen kann. Der Lebensweg der jungen Henny und ihr Weg zur Hebamme fesseln mich. Ich werde dieses Buch auf jeden Fall meiner Oma empfehlen. Dadurch fühlt sie sich vielleicht zum Erzählen animiert.

                                      Arietta

                                      Beiträge 45
                                      06.01.2017

                                        Das Buch viel mir direkt ins Auge, und erst sein Inhalt weckte mein Intresee. Meine Oma ist auch 1900 geboren, sie hatte mir immer soviel von dieser Zeit erzählt das ich dieses Buch unbedingt lesen musste und würde nicht enttäuscht, im Gegenteil ich war begeistert und freue mich auf die Fortsetzung.
                                        Ich habe Henny Godhusen sehr bewundert, für ihren Mut und Durchsetzungsvermögen. Ida möchte ich auch, auch sie besitzt viel Tatkraft. Käte musste man auch einfach mögen.
                                        Lina ,typisch für die Zeit als Lehrerin, das man ledig war.
                                        Und doch verbindet diese vier sehr viele Gemeinsamkeiten.
                                        Es war schön in das damalige Leben der Frauen Abzutauchen und an ihrem Leben zur damaligen Zeit Teil zu haben, das wirklich alles andere als leicht war. Besonders das Leben unter dem Naziregime war alles andere als einfach, immer dieser Druck und die Angst. Ich fand es manchesmal schon beklemmend. Allein dieser 2. Weltkrieg, war furchtbar.......
                                        Ein tolles Buch, das 5 Sterne ?? ???????? Verdient hat.....