Caroline Dunford

Das Hotel in den Highlands

Stadtmensch Lucy fällt aus allen Wolken - ein Onkel hat ihr sein Hotel in den Highlands vererbt. Für ihren Freund Jake ist klar: Lucy kann kein Hotel leiten, sie sollte verkaufen. Doch Lucy sieht das anders. Verzaubert von der atemberaubenden Landschaft beschließt sie, das Hotel wieder auf Vordermann zu bringen.
Dabei hat sie nicht mit maroden Dächern, ausbleibenden Gästen und der störrischen, alten Empfangsdame Janet McGruther gerechnet, die Lucy das Leben in Momaer erschweren. Auch nicht mit Landbesitzer Sutherland, der das ganze Dorf gegen sie aufhetzt. Das erste Mal in ihrem Leben muss Lucy für etwas kämpfen, und ihr wird klar, dass Glück einem manchmal dort begegnet, wo man es nie erwartet hätte …


Autorenbild Foto von Caroline Dunford

Der  Autor

Caroline Dunford arbeitete als Psychotherapeutin und Journalistin, bevor sie ihre Liebe zum Romanschreiben entdeckte. Zurzeit ist sie Writer in Residence am Siege Perilous Theater in Edinburgh. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in einem Cottage an der schottischen Küste.


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Rezensionen

Furbaby Mom

Beiträge 9
26.05.2019

    Leichte Geschichte vor schottischer Kulisse mit ausbaufähigen Charakteren.

    Caroline Dunfords Roman hatte mich zunächst mit seinem lieblich anmutenden Cover und vielversprechenden Klappentext neugierig gemacht, ist letztendlich aber leider weit hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben.

    Zum Inhalt: Lucy, eine junge Datenanalystin vergöttert ihren Partner Jake nahezu bis zur Selbstaufgabe. Sie unterstützt ihn bedingungslos, auch beruflich – während er die Lorbeeren einheimst und ihr permanent das Gefühl gibt, dass er allein der große Macher sei und sie in allem seine Unterstützung bräuchte. Als sie aus heiterem Himmel ein marodes Hotel in den Highlands erbt – noch dazu von einem mysteriösen Onkel, dem sie nie begegnet ist und über den ihre Eltern jegliche Auskunft resolut verweigern – ist jeder in ihrem Umfeld überzeugt: Lucy muss die Bruchbude schnellstmöglich loswerden! Zum Glück gibt es einen Kaufinteressenten für das Grundstück, der ein Schlupfloch in der Testamentsklausel gefunden hat, die Lucy für sechs Monate einen Verkauf untersagt. Jener Graham Sutherland bietet ihr eine Summe an, die weit über dem aktuellen Wert des alten viktorianischen Gebäudes liegt. Zudem sieht er unverschämt gut aus. Aber in Lucy regt sich der Widerstand – sie beschließt, dem Hotel wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Leider steht die dortige Dorfgemeinschaft ihr eher skeptisch gegenüber und bald schon wird klar: jemand setzt alles daran, Lucys Pläne zu sabotieren…

    Der etwas holprige und vor allem leicht unglaubwürdige Start (Miss Supervorsicht-und-Zurückhaltung schlägt aufgrund einer spontanen Laune alle klugen Ratschläge in den Wind) hat mich etwas ernüchtert, aber ich war dennoch gespannt auf die weitere Entwicklung. Unglücklicherweise ist die Hauptfigur (Lucy) mir bis zum Ende des Werkes nicht sympathischer geworden – sie war in ihrem Wesen dermaßen devot gegenüber Jake und ihrer Umwelt, dass ich sie am liebsten geschüttelt hätte; komplett naiv und duckmäuserisch und zwar in solchem Ausmaß, dass ich mich teilweise zum Weiterlesen quälen musste, da ich äußerst ungerne ein Buch abbreche. Wahrscheinlich sollte Lucy anfangs besonders naiv wirken, um dann einen stärkenden Charakterwandel zu durchleben; in jedem Fall war ihre Figur extrem überzeichnet, was das Lesevergnügen für mich erheblich eingeschränkt hat. (Ich kann nur schwer mit den Charakteren mitfiebern, wenn ich sie nicht mag bzw. ihr Verhalten nicht nachvollziehen kann.) Auch die Nebenfiguren wirkten eher plump ausgearbeitet und ohne viel Tiefgang. Insgesamt blieb für mich alles recht oberflächlich.

    Der Roman punktet allerdings mit einer witzigen Wortwahl und einem angenehm lockeren Schreibstil, der den Lesern wenig Konzentration abverlangt – ideal also zur Lektüre zwischendurch. Erzählt wird aus Lucys Perspektive, in der Ich-Form. Die Landschaftsbeschreibungen halten sich im Rahmen, es hätten gerne auch mehr sein können.

    Fazit: Kann man mal gelesen haben. Solide 3 Sterne für die Grundidee, das romantische Cover und die humorvollen Elemente.

    Persephone13

    Beiträge 23
    19.01.2019

      Lucy ist die absolute Karrierefrau. Sie und ihr Freund Jake sind außerdem die totalen Stadtmenschen, da kommt es natürlich nicht unbedingt gelegen, dass Lucys Onkel ihr ein Hotel in den schottischen Highlands vererbt. Allerdings ist das Erbe an eine Bedingung geknüpft: Lucy muss ein halbes Jahr in dem Hotel verbringen.
      Was Lucy nicht weiß, ist, dass das Hotel zu dem Zeitpunkt eine richtige Bruchbude ist. Das einzige, das noch für Einnahmen sorgt, ist das Pub, das zum Hotel gehört. Das Haus selbst ist baufällig, die Hotelzimmer eine Katastrophe und die wenigen Gäste, die das Hotel besuchen, sind auch wieder froh, wenn sie abreisen, nicht nur wegen des Hausdrachens Mrs. McGruther. Zu allem Übel will die eingeschworene Dorfgemeinschaft auch nicht, dass Luce das Hotel weiterführt bzw. hat ein Großgrundbesitzer aus der Gegend ohnehin schon andere Pläne für das Haus. Dem allen zum Trotz krämpelt Lucy die Ärmel hoch, um das marode Hotel wieder auf Vordermann zu bringen. Leider bleibt dabei ihre Beziehung auf der Strecke.
      Der Roman war für mich nicht nur wegen der romantischen Highlands eine tolle Lektüre. Man fiebert mit Lucy mit und wünscht sich für sie einfach nur, dass alles gut ausgeht und sie ihr Ziel, dem Hotel wieder zu neuem Glanz zu verhelfen, erreicht.

      Esme17

      Beiträge 11
      21.06.2017

        Das Buch entführt einen in die schottischen Highlands und lässt einen dort einige ereignisreiche Lesestunden verbringen.

        Lucy hat ein Hotel geerbt und will das Wagnis eingehen, es zu leiten, alle ihre Mitmenschen halten sie für verrückt und sind der Meinung, sie soll so schnell wie möglich verkaufen. Da es auch einen Interessenten gibt, könnte sie es schnell los werden.

        Doch Lucy wagt die Reise und verliebt sich in das Hotel und die Highlands und obwohl weder die Menschen im Dorf, noch ihre Angestellten ihr anfangs wohlgesonnen sind, krempelt sie die Arme hoch und beginnt das Hotel umzukrempeln. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf und werden uns am Ende nicht enttäuschen.
        Ab auf die Couch, mit einer guten Tasse Tee und einem Shortbread, Buch natürlich nicht vergessen.

        Tintenherz

        Beiträge 38
        14.05.2017

          Das Cover hätte vielleicht eher mit der wilden schottischen Landschaft und einem abseits gelegenen Hotel besser gewirkt.
          Der Schreibstil ist einfach verständlich und sehr lebendig zu lesen. Die sehr direkten Dialoge unterstreichen die Lebendigkeit.
          Lucy McIntosh ist eine sehr außergewöhnliche und beeindruckende Persönlichkeit, die in den rauen Highland auf nette und ungewöhnliche Bekanntschaften trifft. Sie ist charakterstark und widmet sich mit viel Leidenschaft ihrer neuen Aufgabe.
          Der Roman ist sehr gefühlvoll und lebensnah aufgebaut.

          Fazit:

          Ein emotionales Buch für angenehme Lesestunden!

          Leseeckchen

          Beiträge 25
          16.04.2017

            Die Prinzessin im Turm

            Lucy McIntosh staunt nicht schlecht, als sie erfährt, dass sie in den Highlands einen Onkel hatte, der nun gestorben ist und ihr ein Hotel hinterlassen hat. Sie muss es ein halbes Jahr lang führen, ehe sie es verkaufen darf, sonst verliert sie das Erbe. Lucys Freund muss beruflich nach London und kann sie nicht unterstützen, also fährt sie alleine. In Mormaer warten dann Herausforderungen auf sie, die sie an den Rand ihrer Kräfte bringen und ihr Leben komplett umkrempeln …

            Der Roman liest sich super flott weg und macht echt Spaß – und das, obwohl Lucy, genannt Luce, mich fast an den Rand der Verzweiflung gebracht hat. Sie ist dermaßen naiv und blauäugig, dass es mir wirklich zwischendurch schlecht wurde. Das war einfach zu viel. Dennoch konnte ich das Buch einfach nicht weglegen. Die Highlands haben dank Caroline Dunfords Beschreibungen, die nie zu ausufernd wurden, einfach eine extreme Anziehungskraft. Wie Luce habe auch ich mich in die Gegend verliebt.

            Die Charaktere sind urig und teils komplett unsympathisch. Dennoch passt alles prima zusammen und ineinander, man hat nie das Gefühl, es werden mit Gewalt irgendwelche Ereignisse zurechtgebogen. Der romantische Part fällt nicht zu sülzig aus, sodass man nicht davon überfahren wird. Ganz viel (Galgen-)Humor würzt das Buch noch zusätzlich und auch eine gute Prise Spannung ist vorhanden. Hätte Luce ein wenig mehr dazugelernt und sich mehr entwickelt, ihre Naivität etwas mehr abgelegt, würde ich sehr gerne die vollen fünf Sterne geben. Aber weil das wirklich etwas zu heftig war, bekommt das Buch einen Stern Abzug und somit vier Sterne.

            Elena-Rose

            Beiträge 2
            05.04.2017

              Das Buch war sehr unterhaltsam und hat mir ein paar schöne Stunden beschert. Musste nicht viel nachdenken und konnte die Seele baumeln lassen. Sowas braucht man ab und an. Ein Buch für zwischendurch und zum genießen.

              Hilda

              Beiträge 3
              18.03.2017

                Lucy erbt ein Hotel von ihrem Onkel über den sie nichts weiß, lediglich das sein Name in der Familie nicht erwähnt wird. Sie als Stadtmensche zieht in die highlands, tritt ihr Erbe an und wurschtelt sich durch die Eigenheiten des Hotels in die zu Beginn sehr reservierten Herzen der Dorfbewohner,bis hin zu einer neuen Liebe.
                Sehr schöner und flüssiger Erzählstil, humorvolle Beschreibung der Charaktere und ab der ersten Seite war ich, dank der Beschreibung, "vor Ort".

                mannomania

                Beiträge 4
                03.03.2017

                  Das Hotel in den High-Lands von Caroline Dunford
                  mit 316 Seiten und 31 Kapiteln und einer gut lesbaren Schrit aus dem rororo-Verlag
                  Das Cover: Ein gedeckter Teetisch

                  Zum Inhalt:
                  Lucy ist ein Stadtmensch. Eines Tages bekommt sie als Überraschung eine Erbschaft von ihrem verstorbenem Onkel. Es handelt sich um ein Hotel in den High-Lands mit 22 Zimmern.
                  Die Verpflichtung lautet, dass Lucy das Hotel für ein halbes Jahr führen muss, bevor sie es verkaufen darf. Lucy macht sich auf den Weg, das Hotel kennenzulernen. Sie verlässt ihren Freund Jack, der gerade andere berufliche Pläne hat.
                  Für Lucy beginnt eine schwere Zeit. Die Dorfgemeinschaft will nicht, dass Lucy das Hotel führt. Ein Großgrundbesitzer aus dem Dorf hat andere Pläne. Als Lucy dieses Vorkommnisse zur Kenntnis genommen hat und auch bemerkt, dass es keine Gäste gibt, krempelt sie ihre Ärmel hoch und will den Leuten aus dem Dorf beweisen, was sie wirklich kann...

                  Fazit:
                  Das Buch ist hochinteressant. Es bietet Neugierde, Liebe und eine schöne Kulisse in den High-Lands. Einfach ein Wohlfühlbuch.
                  Ich kann es wirklich sehr empfehlen!

                  Leseratte_ohne_Grund

                  Beiträge 55
                  25.02.2017

                    Klappentext
                    Stadtmensch Lucy fällt aus allen Wolken - ein Onkel hat ihr sein Hotel in den Highlands vererbt. Für ihren Freund Jake ist klar: Lucy kann kein Hotel leiten, sie sollte verkaufen. Doch Lucy sieht das anders. Verzaubert von der atemberaubenden Landschaft beschließt sie, das Hotel wieder auf Vordermann zu bringen.
                    Dabei hat sie nicht mit maroden Dächern, ausbleibenden Gästen und der störrischen, alten Empfangsdame Janet McGruther gerechnet, die Lucy das Leben in Momaer erschweren. Auch nicht mit Landbesitzer Sutherland, der das ganze Dorf gegen sie aufhetzt. Das erste Mal in ihrem Leben muss Lucy für etwas kämpfen, und ihr wird klar, dass Glück einem manchmal dort begegnet, wo man es nie erwartet hätte …

                    Meine Meinung

                    Das buch kam heute mit der Post und meine Schwester hatte es innerhalb von 3 Stunden durch. danach gab sie mir es zum Lesen. Selbst hat mich die Geschichte so gefesselt. Da konnte man sich richtig gut vorstellen wie es Lucy geht wenn sich ein ganzes Dorf gegen einen Stellt. Als ihr Onkel das Hotel vermacht ist sie sehr Überrascht. Dort hilft ihr Jake beim leiten und wieder herrichten. Allerdings möchte er es verkaufen und Lucy überredet hatte es zu machen. Doch kaum waren sie in den Highlands hat sich ihre Meinung geändert. Aller anfang ist schwer. Alle sind gegen sie und das Hotel. Doch Sie kämpft dafür und gewinnt.

                    Beim lesen konnte ich das Hotel vor meinen inneren Auge sehen. Und so sollte es sein. Ein tolles Buch man kann es nur weiter empfehlen.