Caroline Wallace

Das Fundbüro der Wünsche

Über das Suchen und Finden des Glücks
Martha dreht mit Vorliebe Pirouetten durch den Bahnhof von Liverpool. Der Bahnhof ist ihre ganze Welt. Als Baby wurde sie in einem Lederkoffer gefunden und wuchs in der Wohnung über dem Fundbüro auf. Martha liebt den Bahnhof und all die besonderen Menschen, denen sie hier begegnet: Cafébetreiberin Elisabeth, George, der immer eine römische Legionärsuniform trägt und der Mann mit dem Koffer, der vielleicht den Beatles gehört hat. Bis eines Tages ein Brief das Fundbüro erreicht: Der Absender behauptet zu wissen, wer Martha wirklich ist. Und so macht Martha sich auf die Suche nach ihrer eigenen Geschichte, einer Geschichte voller Rätsel, aber auch voller Magie und Glück.


Autorenbild Foto von Caroline Wallace

Der  Autor

Caroline Wallace hat lange Jahre als Dozentin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Liverpool. «Das Fundbüro der Wünsche» ist ihr erster Roman.


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Rezensionen

Kittekathy

Beiträge 35
11.07.2018

    Mitfühlend aber auch lehrreich...
    Was die Leseprobe angeht kann ich das behaupten.
    Ich finde die Geschichte niedlich im sinne, davon dass ein kleines Mädchen heran wächst im Büro über dem Fundbüro, was an sich eigentlich traurig klingt.
    Aber dennoch entwickelt sich das Mädchen zu einem Menschen, mit dem Herz am richtigen Fleck.
    Ein schönes Buch, welches aber auch lehrreich ist in einigen Passagen.

    Borkum

    Beiträge 24
    09.07.2018

      Einfach nur bezaubernd

      Martha wurde als Baby im Liverpooler Bahnhof vor dem Fundbüro ausgesetzt. Die Betreiberin hat sich ihrer angenommen. Mittlerweile ist Martha sechzehn Jahre alt und hat den Bahnhof noch nie verlassen. Sie hofft, eines Tages ihre leibliche Mutter zu finden.
      Was für ein bezaubernder Roman! Martha ist zwar weltfremd und ein wenig naiv aber absolut herzlich und liebenswert und durchaus nicht dumm. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist anhand einiger Szenen sehr gut dargestellt. Ich finde es toll, dass sie sich trotz ihres nicht gerade rosigen Lebens zu einem so hilfsbereiten, freundlichen und fröhlichen Menschen entwickelt hat.
      Die Bandbreite der Charaktere in dem Buch ist bemerkenswert. Die Protagonisten haben fast alle eine mehr oder minder große „Macke“, aber bis auf zwei Ausnahmen muss man sie einfach ins Herz schließen.
      Die Autorin hat auch sehr viele schöne Sätze in dem Buch verarbeitet. Hier nur ein Beispiel: „Wenn ein Buch verloren gegangen ist, dann ist das mindeste, was ich tun kann, es zu lesen.“
      Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und es bekommt von mir eine unbedingte Leseempfehlung.