Cynthia Hand

Unearthly: Himmelsbrand

Ein Kampf zwischen Himmel und Hölle.
Clara ist anders als die anderen an der Highschool: In ihren Adern fließt Engelsblut, sie ist dazu ausersehen, Menschen zu retten. Dabei will Clara nur eins - ein ganz normales Mädchen sein.
Doch das will ihr einfach nicht gelingen: Waren die letzten Jahre schon von Turbulenzen geprägt, ziehen nun dunkle Wolken am Horizont auf. Die Schwarzflügel - gefallene Seelen - wollen die Menschen unter ihre Herrschaft bringen. Wird es den Nephilim gelingen, diesen Plan zu vereiteln?
Clara steht im Zentrum der Entscheidung. Erst als die große Schlacht bevorsteht, erkennt sie: Die größte Gefahr droht aus den eigenen Reihen ...
Das Finale der hinreißenden Engelstrilogie: von allen Fans sehnsüchtig erwartet!


Autorenbild Foto von Cynthia Hand

Die  Autorin

Cynthia Hand unterrichtet Kreatives Schreiben an der Pepperdine University in Los Angeles. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei kleinen Kindern in Südkalifornien. ‹Unearthly - Himmelsbrand› ist der letzte Teil der großen Trilogie um Clara, die so gern ein normales High-School-Girl sein möchte.
Besuchen Sie die Autorin online unter: www.cynthiahand.blogspot.com


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Rezensionen

SLovesBooks

Beiträge 12
24.06.2017

    Nun ist diese schöne Reihe auch für mich vorbei. Ich muss sagen, dass ich nach der letzten Seite schon ein klein wenig traurig war, dass die Reise an dieser Stelle vorüber ist. Trotzdem habe ich mich sehr auf den Ausgang der Geschichte gefreut und wollte endlich wissen, wie es enden würde.

    Das Buch setzt zeitnah nach dem Ende des zweiten Bandes an. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Der zweite Band ist bei mir aber auch noch nicht so lange her. Es ging gleich interessant los. Die Charaktere gehen nun zur Uni, was einen Ortswechsel mit sich bringt. Das hat mir gut gefallen. Die neuen Örtlichkeiten werden detailreich beschrieben, sodass ich mir alles sehr genau vor meinem geistigen Auge vorstellen konnte.

    Die Charaktere haben sich weiterentwickelt. Gerade, wenn man sie mit dem ersten Band vergleicht. Clara ist viel selbstbewusster und stärker geworden. Mir hat in diesem Teil speziell die Vielschichtigkeit der Charaktere gefallen. Keiner war nur so, wie man ihn bisher kannte. Jeder konnte auch noch eine andere Seite zeigen, sei sie nun gut oder böse. Hier wurde man von vielen Charakteren noch einmal überrascht. Gerade beim Thema Liebe und Romantik konnte dieser Teil wieder komplett überzeugen. Es gibt ein ganz schönes Gefühlschaos, das sich erst ganz zum Schluss endgültig entwirrt. Man darf hier also mitfiebern.

    Die Geschichte ist stets spannend. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert. Viele der offenen Fragen wurden beantwortet. Bis zum Ende waren für mich gewisse Handlungsstränge nicht absehbar. Da war die Autorin wirklich immer für Überraschungen gut.

    Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Das Buch ließ sich flüssig lesen. Die Beschreibungen waren gut und auch die Dialoge haben mir gefallen. Die Mischung zwischen emotionalen und Actionszenen hat wieder prima funktioniert.

    Das Ende war richtig gut. Ich habe mit vielen Wendungen in dieser Form nicht gerechnet. Es war durchgehend sehr spannend. Insgesamt hat es mir gefallen, wie es nun für die einzelnen Charaktere ausgegangen ist. Es war alles stimmig und konsequent.

    Es war wieder ein toller Band, der nahezu alle meine Fragen beantwortet und einen stimmigen Abschluss geliefert hat. Ich kann euch die ganze Reihe wirklich ans Herz legen.

    SarahLiebtBücher

    Beiträge 31
    21.02.2017

      Die Ereignisse der letzten Zeit haben Engelsblut Clara Gardner gezeigt, dass sie niemals ein normales Leben leben kann. Nach dem Tod ihrer Mutter und dem Ende der Beziehung zu ihrer großen Liebe Tucker hat sich Clara an der Stanford Universität eingeschrieben, um gemeinsam mit ihrer Freundin Angela an der Erfüllung ihrer Vision zu arbeiten. Auch Christian ist hier und weicht Clara nicht von der Seite.

      Während Clara sich zunächst verzweifelt auf ihr Studium stürzt, stellt sie nach einer Weile fest, dass jeder ihrer Schritte beobachtet wird und zwar von niemand geringerem als dem Schwarzflügel Samjeeza. Sie spürt, dass die Erfüllung ihrer Aufgabe nicht mehr fern ist, als ein Angriff von unerwarteter Seite plötzlich alle in große Verzweiflung stürzt.

      Meine Meinung:

      Lange habe ich das Erscheinen des finalen Bandes ersehnt und nun ist er da und ich kann gar nicht genug von ihm kriegen. Cynthia Hand schreibt wie gewohnt auf einfühlsame Weise und verzaubert mich mit ihrer Geschichte vom Engelsblut Clara.

      Aus der Sicht der Protagonistin durfte ich als Leser wieder das Geschehen verfolgen und konnte ihr meine Sympathien und mein Mitgefühl erneut nicht verwehren. Gemeinsam mit ihr habe ich gelitten, weil sie ihre große Liebe Tucker zu dessen Schutz verlassen hat und konnte ihre zwiegespaltenen Gefühle für den anbetungswürdigen Christian voll und ganz nachvollziehen, für den jedes Mädchen alles stehen und liegen lassen würde und für den Clara so gerne genauso viel empfinden möchte wie er für sie. Doch ihr Herz gehört immer noch Tucker und sie ist hin- und hergerissen, was mit jeder Zeile spürbar war.

      Gleichzeitig erhält ihre Freundin Angela in diesem Band eindeutig mehr Beachtung und rückt nicht nur wegen ihrer Vision weiter in den Mittelpunkt der Betrachtung.Dabei zeigt sie sich dieses Mal von einer ungewohnten Seite und überrascht mit ihrer außergewöhnlichen Stärke.

      Immer wieder wird die gemeinsame Zeit von Clara und Angela in Italien angesprochen, deren Ereignisse diesem Band vorausgingen und zum Teil durchaus in das Geschehen mit hereinspielen. Leider ist die Novelle letzten Winter nur als englischsprachiges E-book herausgekommen. Es wäre schön gewesen, diesen Teil der Geschichte vorab lesen zu dürfen, auch wenn es für das Verständnis nicht zwingend notwendig war.

      Fazit:

      "Unearthly - Himmelsbrand" ist das grandiose Ende einer berührenden und fesselnden Trilogie von Cynthia Hand, das ich an einem Stück unter komplettem Ausschluss der Realität gelesen habe. Die Reihe wird immer mit zu meinen Lieblingsserien zählen, nicht nur, weil sie bei mir den richtigen Nerv getroffen hat, sondern weil sie auch zu den wenigen Dreiteilern gehört, die konstant qualitativ auf hohem Niveau erzählt wird und ich jeden einzelnen Band davon begeistert verschlungen habe.

      Legeia

      Beiträge 12
      10.02.2017

        Für mich war das Finale zwar an vielen Stellen spannend, dennoch aber etwas zäh. Dieses ständige Hin und Her zwischen Tucker und Christian war mir dann doch zu viel, denn man ahnte bereits im ersten Teil, für wen sich Clara entscheiden wird. Dieses Liebesdreieck ist eher ermüdend.
        Aber: Ich habe die Trilogie insgesamt gern verfolgt, ganz einfach, weil ich vorher nie ein Fantasybuch, das von Engeln handelt, gelesen habe. Außerdem mochte ich die Charaktere sehr und bin ihnen gern gefolgt.
        In diesem Abschlussband wird die Hölle stark thematisiert, was mir außerordentlich gut gefallen hat. Kämpfe müssen ausgefochten werden, und nicht nur in den Herzen.
        Clara hat ihren Weg gemeistert und ihre große Liebe gefunden.

        3,5 Sterne.

        Girdie

        Beiträge 22
        09.10.2013

          Clara als Studentin - ein eher ruhiger Abschluss der Engelstrilogie

          „Unearthly – Himmelsbrand“ von Cynthia Hand ist der abschließende dritte
          Teil der Trilogie „Unearthly“, einer UrbanFantasyserie rund um die
          Protagonistin, dem Engelsblut Clara. Das Buch ist als Taschenbuch im
          Rowohlt Verlag erschienen und umfasst inklusive Prolog und Danksagung
          der Autorin 445 Seiten. Wie auf den beiden Covern der vorigen Bände ist
          auch hier eine junge Frau in einem romantischen langen Kleid, diesmal
          wieder in der Farbe Weiß, im Wald zu sehen. Der Schriftzug des Titels
          schwingt sich wie bei den beiden anderen Büchern in erhabenen,
          glänzenden Buchstaben in der unteren Hälfte über das Bild.

          Clara hat wieder eine Vision. Sie steht in völliger Dunkelheit, sie weint und
          ihr ist bewusst, dass sie furchtbare Angst hat. Diese Vision hat sie in
          der Zeit des Aufbruchs zur Universität Stanford. Doch im Gegensatz zu
          ihrer Freundin Angela, die dort auch studieren wird, hat sie sich noch
          nicht für ein bestimmtes Fach entschieden. Ihrem besten Freund Christian
          geht es genauso. Auch er wird in Stanford studieren. Endlich meldet
          sich auch ihr untergetauchter Bruder Jeffrey wieder bei ihr. Zwei Dinge
          kristallisieren sich ziemlich schnell heraus. Zum einen verspürt Clara
          zunehmend den Wunsch mit ihrem Beruf Menschen helfen und heilen zu
          wollen. Zum anderen verdichtet sich ihre Vision und sie erkennt, dass
          Christian ihr zur Seite stehen wird. Eines Tages meldet sich ihr Vater
          bei ihr und fordert sie dazu auf, mit ihm intensives Schwerttraining zu
          betreiben. Auf ihren Wunsch hin darf Christian ebenfalls daran
          teilnehmen. Angela, die sich im Sommerurlaub in Italien in einen
          graugeflügelten Engel verliebt hat, zieht sich unterdessen immer mehr
          zurück. Und der Schwarzflügel, gegen den Clara bereits einmal gekämpft
          hat, taucht immer wieder in Claras Umgebung auf. Worin wird ihre Aufgabe
          diesmal bestehen?

          Zunächst einmal muss ich feststellen, dass man
          in die Geschichte nicht so gut hineinfinden wird, wenn man die vorigen
          Bände nicht gelesen hat. Doch wer die ersten beiden Bücher kennt, wird
          immer wieder kleine Hinweise auf frühere Handlungen finden, die helfen
          sich zurückzuerinnern. Nachdem sie ihre Beziehung zu Tucker beendet hat,
          versucht Clara nun zunächst einmal einen klaren Kopf in Sachen
          Liebesleben zu bekommen. Dazu gibt Christian sich große Mühe ihr
          näherzukommen. Claras Vater zeigt ihr, wie sie sich durch ihre
          engelischen Kräfte an einen anderen Ort wünschen kann. Doch jedes Mal
          landet sie zuerst in Tuckers Scheune. So kämpft sie auch weiterhin mit
          ihren Gefühlen. Hinzu kommt aber, auch aufgrund der bisherigen
          Erfahrungen, die immer größer werdende Angst vor der ihr unbekannten
          Aufgabe aus der Vision Ihre Fähigkeiten und Kräfte als Engelsblut haben
          sich mit der Zeit immer mehr entfaltet, so auch ihr
          Einfühlungsvermögen. Insgesamt wirkt Clara als Protagonistin gereifter.
          Wurde in den beiden ersten Bänden noch im Anschluss einer ernster zu
          nehmenden Szene eine heitere von der Autorin eingeflochten, so fehlen
          die auflockernden Schilderungen hier fast vollständig. Der Schreibstil
          ist flüssig und leicht zu lesen. Die Erzählung erfolgt aus der
          Ich-Perspektive von Clara, so dass der Leser immer an ihrer Seite bleibt
          und sie ihre Eindrücke und Gefühle mit ihm teilen kann. Die neuen
          Charaktere sind interessant und einige davon lassen sich nicht unbedingt
          direkt als gut oder böse einordnen. Insgesamt habe ich ab etwa der
          Hälfte des Buchs nochmal eine Spannungssteigerung empfunden. Während des
          Lesens aller drei Bücher wird fast jeder entweder Tucker oder
          Christian favorisiert haben. Leider wird eine der Seiten wohl vom Ende
          eher enttäuscht sein. Überhaupt gestaltet sich das Finale etwas ruhiger
          wie von mir erwartet. Für mich ist das Buch ein passender Abschluss der
          Romantasy-Trilogie und ich vergebe 4,5 Sterne, die ich nach oben
          aufrunde.

          bookgirl

          Beiträge 16
          01.10.2013

            Passender Abschluss der Trilogie

            Inhalt

            Clara macht sich auf zu ihrem Studium an der Universität Stanford. Vorher wird sie von Visionen geplagt, in denen sie in völliger Dunkelheit steht, weint und Angst hat. Nach anfänglicher Unsicherheit bzgl. ihres Studienfachs, beschließt Clara Medizin zu studieren, um anderen Menschen heilen und mit ihrer Gabe Gutes tun zu können. Als sich eines Tages ihr Vater bei ihr meldet und sie mit einem Schwerttraining schult, wird ihr schnell klar, dass sie ihren größten Wunsch, nämlich den ein ganz normales Mädchen zu sein, nicht verwirklich kann. Als der Schwarzflügel, gegen den Clara in der Vergangenheit mehrmals kämpfen musste, dann auch noch in ihrer Umgebung erscheint, stellt sie sich die Frage, worin ihre Aufgabe diesmal besteht.

            Meine Meinung

            Wer die ersten beiden Bücher kennt, wird leicht in die Geschichte hineinfinden. Denn immer wieder gibt es kleine Hinweise, die auf die vorherigen Bände verweisen.

            Die Erzählung erfolgt aus Claras Sicht. Dies ermöglicht dem Leser ihre Gedanken und Gefühle jederzeit mit zu erleben und zu teilen. In den ersten beiden Büchern, hat die Autorin immer mal wieder eine auflockernd heitere Note in die Geschichte einfließen lassen, worauf sie hier gänzlich verzichtet hat. Der Schreibstil ist dennoch flüssig und leicht zu lesen.

            Die neu hinzugekommenen Charaktere sind interessant gewählt und besonders gut gefallen hat mir, dass man sie nicht eindeutig als Gut oder Böse einordnen konnte. Der Spannungsbogen nimmt nach ca. der Hälfte zu, auch wenn das Ende dann nicht mehr ganz so fesselnd war, sondern eher ruhiger als erwartet. Trotzdem finde ich, dass es eine passender Abschluss der Romantasy-Trilogie ist und insgesamt hat mir das Buch auch sehr gut gefallen.

            meli

            1 Beitrag
            01.10.2013

              Ein gelungener Abschluss!

              Inhalt:
              In ihrem ersten Jahr auf Stanford kann Clara sich kaum aufs Lernen
              konzentrieren - die Schwarzflügel haben es auf sie abgesehen und sollten
              die gefallenen Engel erfahren, dass Clara ein Triplar ist ...
              Gemeinsam mit Christian und Angela versucht sie eine Lösung zu finden,
              denn die Schwarzflügel wollen nichts Geringeres, als die Menschen unter
              ihre Herrschaft zu bringen.
              Dazu ist auch Claras Liebesleben kompliziert. Sie weiß, dass Christian
              und sie zusammengehören, aber sie ist immer noch in Tucker verliebt ...

              Meinung:
              Nach dem ein wenig lahmen zweiten Teil gefiel mir Band 3 wieder ziemlich gut.
              Clara ist eigentlich ganz nett, es nervt nur ein wenig, dass sie einfach
              alles kann. Alles was sie versucht, gelingt ihr auf magische Weise.
              Protagonisten sollen die Charaktere sein, in die man sich
              hineinversetzen kann. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich kann
              nicht alles.
              Es war schon spannend, aber mir gefielen vor allem die Christian- und
              Tucker-Szenen. Christian war ja mein Liebling, seitdem man seinen Rücken
              kennt und ich mochte das Ende des Buches wirklich sehr.
              Ein gelungener Abschluss der Trilogie!

              Nabura

              Beiträge 32
              27.08.2013

                Der spannende Abschluss der Engelstrilogie!

                Nachdem Clara gemeinsam mit Angela im Urlaub in Italien war, beginnt
                für die beiden ein neuer Lebensabschnitt: Sie ziehen für ihr Studium
                nach Stanford Auch Christian nimmt dort sein Studium auf. Während Angela
                darauf wartet, dass ihre Vision nach Jahren endlich Wirklichkeit wird,
                werden Clara und Christian von einer neuen, bedrohlichen Vision
                heimgesucht. Die drei versuchen, ein möglichst normales College-Leben zu
                führen, doch die Bedrohung durch mächtige Schwarzflügel rückt
                unaufhaltsam näher. Können die drei ihren Aufgaben gerecht werden? Und
                können Clara und Christian mehr werden als nur Partner im Kampf gegen
                das Böse?

                Die Handlung des dritten und finalen Bandes beginnt einige Wochen nach den Ereignissen von Teil zwei. Der
                Italienurlaub, mit dessen Ankündigung das letzte Buch endete, ist
                inzwischen beendet und die beiden machen sich auf den Weg nach Stanford.
                Über den Urlaub erfährt man nicht viel, außer dass Angela dort mit dem
                Engel Phen zusammen war, den sie schon im letzten Italienurlaub
                kennengelernt hat.

                Der erste Teil des Buches widmet sich vor allem den Versuchen Claras, Angelas und Christians, ein normales
                College-Leben zu führen. Sie müssen sich entscheiden, welche Vorlesungen
                sie besuchen und welchen Beruf sie nach dem Studium ergreifen möchten.
                Das geht auch einige Zeit gut. Dann aber werden Claras und Christians
                Visionen eindringlicher, und Claras Vater Michael möchte die beiden auf
                einen bevorstehenden Kampf vorbereiten. Und Angelas Vision wird
                Wirklichkeit, allerdings mit ganz andere Konsequenzen, als sie sich wohl
                jemals ausgemalt hätte.

                Das Buch spielt vor allem in Stanford, und daher stehen Clara, Angela und Christian im Mittelpunkt.
                Andere Charaktere, von denen ich gerne noch mehr gelesen hätte, spielen
                im Buch eine eher untergeordnete Rolle. Nach Jeffreys spurlosem
                verschwinden in Band zwei nimmt er wieder Kontakt zu seiner Schwester
                auf, über seine Visionen und deren Zweck erfährt man aber nicht viel.
                Auch Tuckers Szenen mit Clara sind nach deren Trennung nur sehr kurz.
                Weil Cynthia Hand sich entschlossen hat, dass das Liebesdreieck
                Christian-Clara-Tucker wohl doch noch ganz Geschichte ist, hätte ich mir
                auch noch mehr Szenen mit Tucker gewünscht, der die meiste Zeit eher
                als unsichtbarer Geist in Claras Kopf herumspukt.

                Schließlich kommt es zum ersten großen und spannenden Kampf mit dramatischen
                Folgen, der das Leben aller Beteiligten umwälzt. Doch dieser ist erst
                ein Vorspann auf das große Finale, auf das der Leser sich freuen darf.
                Ihn erwartet eine waghalsige Unternehmung mit einem spannenden Showdown,
                in dem das Leben so manches Charakters auf dem Spiel steht.

                Ganz zum Schluss erwartet den Leser auch ein kleiner Blick in die Zukunft.
                Dieser hat mir gut gefallen. Er lässt keine dringlichen Fragen offen und
                rundet die Trilogie gelungen ab.

                „Unearthly: Himmelsband“ ist der spannende Abschluss der Unearthly-Trilogie. Nach
                einem eher ruhigen Beginn, in welchem die Charaktere versuchen, ein
                normales Leben an der Uni Stanford zu führen und sich darüber klar zu
                werden, welche Rolle sie in ihrer Zukunft einnehmen wollen, müssen sie
                sich bald wieder dem Kampf gegen das Böse stellen. Dieser wird
                hochspannend und hat mich mitfiebern lassen. Allerdings hätte ich mir
                gewünscht, noch mehr über Jeffrey und Tucker zu erfahren. Insgesamt hat
                dieser abschließende Teil die Trilogie sehr schön abgerundet, weshalb
                ich sehr gute vier Sterne vergebe. Gerne empfehle ich die Trilogie
                weiter!

                cat_crawfield

                1 Beitrag
                27.08.2013

                  Wundervoller Abschluss einer großartigen Trilogie

                  Inhalt:
                  Für Clara, Christian und Angela beginnt in Stanford ein neuer Lebensabschnitt. Angela ist vollkommen davon besessen, dass sich ihre Aufgabe in Stanford erfüllen wird und wendet sich mit der Zeit von ihren Freunden ab. Oftmals ist sie weder erreichbar, noch auffindbar und keiner weiß so wirklich, was sie da treibt. Clara schlägt sich währenddessen mit ihrem heillosen Gefühlschaos gegenüber ihrem besten Freund Christian und ihrem Ex-Freund Tucker herum, den sie sich noch immer nicht aus dem Kopf schlagen kann. Hinzu kommt eine bedrohlich wirkende Vision, die sowohl sie, als auch Christian verfolgt. Der letzte Kampf auf Leben und Tod nimmt seinen Lauf.
                  Fazit:
                  „Himmelsbrand“ ist der abschließende Band der „Unearthly“-Trilogie von Cynthia Hand und schließt nahtlos an seine beiden Vorgänger an. Die Ferien haben Clara und ihre beste Freundin Angela in Italien verbracht, um sich von den Strapazen und Verlusten der letzten Zeit zu erholen. Claras Bruder Jeffrey ist spurlos verschwunden und bereitet ihr immer wieder Kummer und Sorgen, da er der letzte lebende Verwandte ist, den sie noch hat.
                  In Stanford beginnen die drei Freunde ein neues Leben, da sich Angelas Vision dort abspielen wird. Es folgen neue Bekanntschaften, interessante Unterrichtsstunden und die Wahl, wie es beruflich mit ihnen weitergehen wird. Doch nicht nur die verzweifelten Annäherungsversuche zwischen Christian und Clara, die ab und an ein wenig gezwungen wirken, sorgen für ein heilloses Durcheinander, sondern auch Angelas äußerst seltsames Verhalten.
                  Nachdem die ersten beiden Bände „Dunkle Flammen“ und „Unheiliges Feuer“ bereits durch ihre spannende und dramatische Storyline überzeugen konnten, handelt es sich bei „Himmelsbrand“ um einen würden Abschluss der Trilogie. So mancher Fan mag mit dem Ende zwar nicht ganz so zufrieden sein (ich zähle mich leider auch dazu, aber das ist Geschmackssache in einer Dreiecksbeziehung), jedoch bleiben kaum Fragen offen und man kann im Großen und Ganzen zufrieden sein.
                  Cynthia Hand hat in ihrer „Unearthly“-Reihe durchgehend mit ihren liebevoll ausgearbeiteten Charakteren geglänzt, die einem beim Lesen sehr ans Herz gewachsen sind. Nur bei Claras Bruder Jeffrey hätte man sich vielleicht noch ein bisschen mehr Hintergrund gewünscht.
                  Diese Reihe beschreibt eine Geschichte rund um Gut und Böse, um Liebe und Freundschaft, um Hass oder auch gegenseitiges Vertrauen. Dies alles zu einer überaus berührenden, spannenden und vor allem auch dramatischen Trilogie mit Jugendlichen Charakteren zu vereinen ist der Autorin definitiv gelungen. Auch ihr Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und sorgt für ein perfektes Kopfkino. Erwähnenswert sind auch die wundervollen Cover, die immer wieder Clara mit ihrem flammend roten Haar zeigen. Nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ist diese Reihe ein echter Hingucker. Ich kann diese Reihe ohne Bedenken weiter empfehlen und rate, beim Lesen eine Packung Taschentücher bereit zu halten.

                  Micha

                  1 Beitrag
                  01.08.2013

                    Himmel gegen Hölle

                    Cover:

                    Das Cover finde ich sehr gelungen. Clara in einem zauberhaften, engelsgleichen Kleid vor einem düsteren Wald. Dazu die hervorgehobene Schrift. Das Gesamtbild stimmt und passt optisch super zu den anderen zwei Bänden!

                    Erster Satz:

                    Als Erstes nehme ich die Dunkelheit wahr.

                    Meine Meinung:

                    Christian, Clara und Angela studieren jetzt an der Stanford Universität. Doch ein normales Studentenleben können die drei vergessen. Für Angela wird sich hier in Stanford endlich ihre Vision erfüllen, Jeffrey ist verschwunden und Christian und Clara haben wieder eine neue, düstere Vision, die es zu erfüllen gilt.

                    Clara ist einfach Clara... Man muss sie einfach liebhaben und mit ihr kämpfen, bangen und hoffen.

                    Sie hat sich von Tucker losgesagt, kann aber einfach nicht aufhören an ihn zu denken. Was mitunter immer wieder zu Komplikationen führt. Deswegen möchte sie Christian näher kommen. Doch bald wird die Liebelei mit den Jungs zur Nebensache, denn Clara muss ihre Vision erfüllen, die schlimmer als alles bisher dagewesene wird und sie direkt in die Hölle führt. Diesen Kampf kann sie nicht allein bestehen und braucht ihre Freunde mehr denn je.

                    Für Christian gibt es nur Clara und man meint schon fast, dass er sein ganzes Leben nach ihr ausrichtet. Er liebt sie, möchte ihr aber Zeit geben um über Tucker hinwegzukommen. Das ist nicht leicht für ihn, da er es nicht gewohnt ist, um eine Frau zu kämpfen. Außerdem will er sie vor allem Bösen beschützen.

                    Angela verfolgt ihr eigenes Ziel. Hier in Stanford muss sie ihre Vision erfüllen. Anfangs weiß sie noch nicht wann oder wie, kommt aber dem Ziel immer näher. Dieses Ziel war für mich die größte Überraschung überhaupt in Himmelsbrand.

                    Angela lässt sich immer wieder sehr schnell verunsichern und versucht ihre Probleme allein in den Griff zu bekommen, anstatt sich von ihren Freunden helfen zu lassen. Ich habe richtig mit ihr mitgelitten.

                    Die Autorin konnte mich auch mit diesem dritten Band überzeugen. Das Buch war wieder so spannungsgeladen, dass man es kaum aus der Hand legen konnte und es gab immer wieder Geschehnisse und Wendungen die ich nicht vorhergesehen und mich deswegen begeistert haben. Außerdem wurden alle aufgeworfenen Fragen gekonnt beantwortet.

                    Nur das Ende hat mir nicht ganz zum perfekten Happy End gereicht. Für Clara wendet sich natürlich alles zum guten, aber viele andere Charaktere werden nicht mehr groß behandelt. Sehr schade, ein paar Seiten mehr hätten dem Buch am Schluss sicher noch gut getan. Das ist aber auch das einzige was ich zu bemängeln habe. Wohl eher eine „Geschmacksfrage“.

                    Fazit:

                    Cynthia Hand ist ein fulminanter Abschluss der Unearthly Trilogie gelungen.

                    Die Charaktere werden „erwachsen“, das Setting düsterer, die Geschichte komplexer und zum platzen spannend.

                    Himmelsbrand hat mir von allen drei Bänden am besten gefallen, es lohnt sich also definitiv ihn bzw. die komplette Reihe zu lesen!

                    Reihe:

                    Unearthly - Dunkle Flammen

                    Unearthly - Heiliges Feuer

                    Unearthly - Himmelsbrand

                    Jenny_C

                    1 Beitrag
                    01.08.2013

                      Unearthly 03: Himmelsbrand - Cynthia Hand

                      Vieles ging in letzter Zeit in Claras Leben zu Ende oder verloren. Ihre Mom ist gestorben, ihr Bruder ist abgehauen, ihre Beziehung zu Tucker ist beendet und die Zeit an der Highschool ist vorüber. Ein Neuanfang erhofft sie sich am College in Stamford, auf das auch ihre Freunde Angela und Christian gehen. Angela ist jedoch aus einem bestimmten Grund ausgerechnet auf dieses College gegangen, denn in ihrer Vision hat sie sich dort gesehen. Aber auch Clara und Christian haben wieder Visionen und die sind doch ziemlich beängstigend…

                      Der letzte Band der Reihe hat mir auch wieder gut gefallen, allerdings nicht so gut wie die ersten beiden Bände. Das hatte aber hautsächlich mit dem Ende zu tun, denn das ging mir einfach viel zu schnell. Zu viele Dinge sind zu zeitig hintereinander passiert, es war zwar schon aufregend, aber es verlief einfach alles zu abrupt.

                      Ansonsten war das Buch aber auch wieder sehr interessant. Durch die verschiedenen Visionen wurde man erneut neugierig gemacht wie sie wohl eintreten und was für Konsequenzen sie nach sich ziehen werden. Die Wendungen in dem Buch konnte man zum Teil vorausahnen, zum anderen Teil war man dann aber über bestimmte Dinge doch überrascht.

                      Da Clara sich von Tucker getrennt hat, um ihn zu schützen, versucht sie nun sich mehr auf Christian einzulassen, denn bei ihm fühlt sie sich wohl und stark…aber trotzdem geistert ihr Tucker immer noch im Kopf herum.

                      Was die Charaktere betrifft blieben es im Grunde dieselben wie zuvor auch. Man bekommt zwar ein paar Studenten vorgestellt, die haben allerdings nur wenig bis gar keine Relevanz für das Geschehen. Die Hauptcharaktere bestehen auch hier wieder hauptsächlich aus dem Trio: Clara, Angela und Christian. Alle anderen sind mehr oder weniger wichtige Nebencharaktere, was ich teilweise schon irgendwie schade fand. Ich hätte gerne mehr von bestimmten Charakteren gelesen.

                      Auch wenn mir nicht alles gefallen hat war das Buch insgesamt doch sehr gut, mit einem für mich zufriedenstellenden Schluss, der einerseits schön, aber andererseits auch irgendwie ein bisschen traurig macht.

                      stefanie_hasse

                      1 Beitrag
                      01.08.2013

                        ein fantastischer Abschluss einer genialen Trilogie

                        Urteil:

                        Das Finale der „Unearthly“-Reihe war
                        für mich der beste Teil der Trilogie. Die Welt, die Cynthia Hand erschaffen
                        hat, wurde komplexer und bekam eine neue Tiefe. Wendungen, die ich so niemals
                        erwartet hätte, steigern die Spannung weiter. Die Charaktere entwickelten sich
                        in großem Ausmaß und fanden auch zu ihrem Humor zurück. Für meinen Lesespaß
                        gibt es knappe 5 Bücher.

                        „Unearthly“ ist für alle Fantasy-Fans
                        eine absolute Leseempfehlung. Die frische Idee, gepaart mich charmanten und
                        teils witzigen Charakteren und eine von Spannung und Überraschungen geprägte
                        Story. Was will das Fantasy-Herz mehr.