David Safier

Happy Family

Eine verflucht nette Familie.
Familie Wünschmann ist nicht happy. Mama Emmas Buchladen geht pleite, Papa Frank ist völlig überarbeitet, die pubertierende Fee bleibt sitzen, und Sohnemann Max wird von dem Mädchen, das er liebt, ins Schulklo getunkt. Zu allem Überfluss werden die Wünschmanns nach einem Kostümfest auch noch von einer Hexe verzaubert: Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf.
Gemeinsam jagen die frischgebackenen Monster um den halben Erdball, der Hexe hinterher, damit diese den Fluch wieder rückgängig macht. Dabei treffen sie auf jede Menge echte Ungeheuer: Vampire, Riesenechsen und schwäbische Pauschaltouristen. Sogar auf Dracula höchstpersönlich, der mit seinem unwiderstehlichen Charme Mama Emma verführen will. Tja, niemand hat behauptet, dass es einfach ist, als Familie das Glück zu finden.


Autorenbild Foto von David Safier

Der  Autor

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter "Mieses Karma", "Jesus liebt mich", "Happy Family" und "Muh" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.


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Rezensionen

meg

Beiträge 12
05.11.2016

Ein kurzweiliges Buch, bei dem die Zeit beim lesen schnell vergeht.

XY

Beiträge 24
26.03.2019

    Ich habe schon viele Bücher von David Safier gelesen, "Happy Family" ist toll, dennoch nicht mein Lieblingsbuch von Safier.
    Natürlich finden sich auch in diesem Roman humoristische Spitzen, die einen zum Lachen bringen und Tränen in die Augen treiben. Allerdings wirkt der Plot an einigen Stellen dann doch zu klischeebehaftet und platt, damit konnte ich mich irgendwie nicht recht anfreunden. Ich konnte mich nicht ganz fallen lassen und komplett in die Geschichte eintauchen. Aufgrund der Charaktervielfalt kann sich wohl jeder Leser auf gewisse Weise angesprochen fühlen: Sei es der Vater, der seine Emotionen gerne für sich behält und durch seine Arbeit abgestumpft wirkt oder die Mutter, die mit ihrem Platz im Leben nicht so recht ihren Frieden machen kann, die vorlaute bzw. pampige Tochter oder doch der strebsame Junge.
    Die Körpertauschgeschichten zeichnen Safier inzwischen aus, aber diese Geschichte will nicht so richtig Fahrt aufnehmen und kann ich Vergleich zu "Jesus liebt mich", "Mieses Karma" oder "Plötzlich Shakespeare" nicht vollends überzeugen. Meine Empfehlung wäre für diejenigen, die noch keines seiner Bücher gelesen, aber unbedingt eines lesen wollen, mit den eben genannten zu beginnen.

    Elicat

    Beiträge 11
    02.03.2019

      Kenne schon andere Bücher von Safier, daher hab ich bei diesem Buch zugegriffen.
      Aber leider war es nur am Anfang lustig, da hab ich sogar mal kurz laut gelacht, aber im Lauf des Buches wird die Geschichte immer seichter.
      Die Kernaussage um den Zusammenhalt und Glücklichsein innerhalb der Familie ist ja gut gemeint, aber die Art der Darstellung im Buch fand ich dann eher nervig.

      Shilo

      1 Beitrag
      18.01.2019

        Kennt man einen, kennt man alle!
        So könnte die kürzeste Rezension lauten, die je hier geschrieben wurde. Aber so einfach will ich es mir denn doch nicht machen ;-)
        Die Story ist wie immer witzig, aber irgendwie sind es doch immer die gleichen Body-Switch-Kommödien. Da scheint Herr Safier ein enormes Vergnügen bei zu empfinden. Mal mutiert frau zur Ameise, mal zu Shakespeare und hier gleich eine ganze Familie in Grusel-Gestalten. Gut - das wäre für mich noch zu verkraften. Allerdings stolperte ich beim lesen immer wieder über Wiederholungen aus seinen anderen Büchern. Es scheint so eine Art "Sprüche-Pool" zu geben, aus dem gerne immer wieder geschöpft wird. Bei mir führt es dazu, dass ich an den entsprechenden Stellen höchstens müde lächeln aber keinesfalls mehr laut lachen kann, wie beim ersten Buch, das ich von ihm las, "Mieses Karma".
        Dieses Buch fand ich insgesamt allerdings besser und auch flüssiger geschrieben. Happy family hingegen zieht sich an manchen Stellen etwas und ich war froh, dass dieses Buch nicht umfangreicher ist.
        Eigentlich schade, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass er zu wenig Phantasie für neue Ideen hat - und neue Sprüche.
        Vielleicht bringt sein neues Werk "Muh" mehr zutage. Aber ich werde es sicher nicht nicht mehr kaufen. Denn: Kennt man eines, kennt man alle!

        Dori5638

        Beiträge 33
        07.12.2018

          Das Buch ist kurzweilig und witzig geschrieben, wie wir es von ihm gewohnt sind. Dass es sich um eine Geschichte handelt, die so verrückt ist, dass sie zum schreien ist sollte nicht unerwähnt bleiben. Manchmal tut einem die Familie fast leid;-)

          Gisel

          Beiträge 4
          24.10.2018

            Happy oder nicht happy...

            Familie Wünschmann ist nicht glücklich miteinander: Mama Emma kämpft darum, dass ihr Buchladen nicht pleite geht, Papa Frank ist überarbeitet und immer müde, Tochter Fee steckt mitten in der Pubertät und weiß nicht, in welche Richtung ihr Leben gehen soll, und Sohn Max wird in der Schule gemobbt. Jeder geht jedem auf die Nerven. Als sie kostümiert von einem Fest nach Hause fahren, werden sie von Baba Jaga verhext und sollen auf ewig als Frankensteins Monster, Vampirin, Mumie und Werwolf weiterleben. Gemeinsam jagen sie der Hexe hinterher, damit diese den Fluch rückgängig machen soll. Ein Abenteuer beginnt, in dem ganz viele schräge Gestalten eine Rolle spielen, unter anderem auch ein äußerst verführerischer Dracula. Werden sie es schaffen, wieder in ihre eigenen Körper zurück zu kommen? Und wie soll es dann überhaupt weitergehen?
            Mit viel Witz und hintersinnigem Humor lässt Daniel Safier einen Reigen von Monstern, aber auch anderen Schrecken wie Pharao Imhotep, Pauschaltouristen bis hin zu den biblischen Plagen auftreten. Die Wünschmanns sind sich auch nicht immer sicher, ob sie nicht vielleicht doch ihre neue Gestalt behalten sollen. Da erfährt Emma, dass die Hexe den Fluch nicht lösen kann. Die Wünschmanns selbst können es, wenn sie miteinander glücklich sind.
            Damit ist der Autor mitten in einer Reflexion darüber, was Glück ist und wie man es trotz der Tücken des Alltags empfinden kann. Der Leser lacht sich schlapp über all das Missgeschick, das den Wünschmanns passiert – nur um insgeheim selbst über seinen eigenen Begriff von Glück nachzudenken und sich zu fragen, wann man zuletzt Glück in seinem Leben empfunden hat. So wird die Geschichte ganz heimlich ganz schön philosophisch.
            Der Plot ist ziemlich überdreht, jede Gestalt aufs Kurioseste karikiert, und die Geschichte wirbelt voller Action, Slapstick und Tempo über die Seiten. Es ist ein mordsmäßiger Spaß, mit den Wünschmanns das Abenteuer ihres Lebens zu bestehen und neben dem großen Glück auch das kleine in ihrem Alltag wiederzufinden. Unbedingt empfehlenswert!

            Buchglueck

            Beiträge 18
            26.08.2018

              Happy Family ist ein Roman des Autors David Safier und erschien 2011 mit 350 Seiten im Rowohl Verlag.



              Durch das ganze Buch wird man als Leser mit einem guten und sehr flüssigen Schreibstil begleitet, der durch viel Witz nicht nur ein Lachen ins Gesicht zaubert, sondern auch die Seiten nur so dahin fliegen lässt.



              Familie Wünschmann besteht aus Mutter Emma, Vater Frank, Tochter Fee und Sohn Max. Diese führen einen relativ normalen Familienalltag, geprägt durch Berufsstress und Pubertät.

              Als die Familie dann plötzlich auf die Magierin Baba Yaga trifft ändert sich plötzlich alles und die vier stehen nicht mehr in ihren Kostümen voreinander, sondern sind echte Monster geworden.

              Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Familie Wünschmann muss Baba Yaga finden, bevor diese innerhalb kurzer Zeit sterben wird.



              Die Geschichte wird abwechselnd aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Großteils von den einzelnen Familienmitgliedern, aber auch zwischendurch von weiteren auftauchenden Charakteren wie z.B. Baba Yaga, Dracula, Cheyenne.

              Auffallend finde ich, wie "normal" die Charaktere sind und einfach der Realität jedes Familienlebens gleichen und man sich als Leser einfach mit ihnen identifizieren, aber auch lachen kann.

              Besonders gut gefiel mir die Idee mit den Zeichnungen von Vater Frank, der aufgrund seiner Verwandlung in Frankenstein nicht mehr verständlich kommunzieren kann und sich stellenweise damit ausdrückt.



              Abgesehen von einem Happy End für die Happy Family habe ich kaum etwas von der Handlung erahnt und wurde immer wieder positiv überrascht und zum Lachen gebracht. Was die Familie auf ihrer Suche nach Baba Yaga alles erlebt und welche Orte sie besucht hat mir sehr gut gefallen und mir unheimlich Spaß gemacht zu lesen.



              Für jeden der gerne abschaltet und beim Lesen gerne lacht ist dieses Buch genau das Richtige, weshalb dieses der Roman von mir eine klare Leseempfehlung bekommt.

              Petzi_Maus

              Beiträge 10
              24.07.2018

                Humorvoller Monster-Familien-Roman, der zum Nachdenken anregt


                Kurz zum Inhalt:
                Familie Wünschmann ist alles andere als glücklich: Mutter Emma hat finanzielle Probleme mit ihrer Buchhandlung, Vater Frank muss viel zu viel arbeiten, Tochter Fee ist mitten in der Pubertät und Sohn Max wird von seinen Schulkollegen schikaniert.
                Als die Wünschmanns dann bei einem Kostümfest von einer Hexe verzaubert werden, und dann tatsächlich die Monster sind, als die sie verkleidet waren, müssen alle zusammenhalten, um die Hexe zu finden, damit diese sie wieder zurückverwandelt. Wird das den Wünschmanns gelingen?


                Meine Meinung:
                Der Schreibstil von David Safier ist einmalig witzig! Ich bin begeistert, es liest sich in einem Rutsch durch und man muss oft lachen!
                Auch die Vorstellung, dass Emma nun tatsächlich ein Vampir ist, Frank das Frankenstein-Monster, Fee eine Mumie und Max ein Werwolf, lässt einen immer wieder schmunzeln.
                Natürlich muss die Familie viele Hindernisse bewältigen und sie lernen, dass man nur durch Zusammenhalt und gegenseitiges Vertrauen und Liebe etwas erreicht. Somit hat dieses Buch nicht nur Humor, sondern auch einen ernsten Hintergrund.

                Das witzige Cover zeigt Familie Wünschmann als Mostergestalten. Es ist als typisches David Safier-Cover mit dem gelb-orangen Hintergrund zu erkennen und hat Wiedererkennungswert.


                Fazit:
                Humorvolle Verwandlungs-Geschichte mit ernsten Hintergrund.
                Eindeutige Leseempfehlung von mir!

                Pheles

                Beiträge 19
                13.12.2017

                  Auch wenn das Buch schon älter ist, es ist immer wieder wert gelesen zu werden. David Safier schreibt wie gewohnt witzig und unterhaltsam und hat man eine unvorhersehbare Wendung parat. Eine gute Lektüre für Eltern mit pubertierenden Kindern. Danach werden sie froh sein, nur Pubertiere zu Hause zu haben und nicht auch noch Gruselgestalten ;)

                  buchverschlingen

                  Beiträge 30
                  05.11.2017

                    Emma Wünschmann ist gar nicht glücklich mit sich, ihrem Leben und ihrer Familie und wünscht sich insgeheim, dass sich das ändert.

                    Und prompt trifft das zu, doch wie so vieles im Leben: nicht ganz so wie sie es wollte. Die Geister, die sie rief wurde sie nicht so schnell los, denn durch ihr Unglücklichsein bot sie einer Zauberin die Angriffsfläche, die diese brauchte um die Familie Wünschmann in Zombies zu verwandeln. Und nur das Glück, das alle zugleich empfinden kann diesen Zauber rückgängig machen. Doch ganz so einfach wie sich das anhört ist das nicht: die pubertierende Tochter, der hyperintelligente Sohn und der Vater, der viel zu viel arbeitet und auch sonst noch ein Geheimnis hat wollen erst mal gar nicht wieder zusammenfinden, entfremden sich im Gegenteil noch mehr.

                    Bei diesem Buch bin ich etwas zwiegespalten. Als Mutter zweier Pubertierender kann ich die Situation voll nachempfinden, die Herr Safier hier aufzeichnet. Mit einem Augenzwinkern und genügend Ironie führt er den Leser durch das Buch. Sein Wortwitz, der schon in den Vorgängerbüchern Mieses Karma, Jesus liebt dich und Plötzlich Shakespear für gute Stimmung und humorvolle Unterhaltung sorgte war hier manchmal fast zu viel des Guten. Dennoch ertappte ich mich wieder bei so manchem Schmunzler.

                    Auch die Illustrationen wenn der Zombievater zeichnet sind toll gelungen. Trotzdem hab ich mich bei diesem BUch stellenweise eher gelangweilt und fand es nicht so gut wie seine Vorgänger.

                    Angela.Bücherwurm

                    Beiträge 6
                    04.09.2017

                      Die Suche nach dem wahren Glück

                      Inhalt

                      Bei Familie Wünschmann läuft es zur Zeit nicht besonders gut. Alle Familienmitglieder sind mehr oder weniger unzufrieden und frustriert. Keiner ist wirklich glücklich. Mutter Emma fühlt sich mit ihren Aufgaben als Ehefrau, Mutter und Hausfrau und auch im Job überfordert. Ihr kleiner Buchladen geht langsam aber sicher den Bach hinunter, die Kinder sind aufmüpfiig, der Ehemann gleichgültig. Vater Frank ist vom Job in der Bank vollkommen ausgepowert, er ist ständig müde und gestresst, für Aktivitäten außerhalb seines Berufes fehlt im jegliche Kraft, für seine Familie zeigt er zunehmend weniger Interesse. Tochter Fee steckt mitten in der Pubertät, findet Eltern, Bruder und Schule nervig. Sie ist gerade sitzengeblieben und weiß mit ihrem Leben noch nichts Richtiges anzufangen. Sohn Max ist zu klein und zu dick geraten und wird in der Schule gemobbt. Er hat sich daher zu einem schüchternen, eher ängstlichen Bücherwurm entwickelt. Allerdings ist er ziemlich schlau, neigt aber häufig auch zur Besserwisserei .

                      In dieser unglücklichen Situatuion begegnet der Familie eines Tages die Hexe Baba Yaga, die die vier verflucht und in Monster verwandelt und dann verschwindet. Emma wird zum Vampir, Frank zu Frankensteins Monster, Fee zu einer Mumie und Max zu einem Werwolf. Verzweifelt begibt sich die Familie auf den Weg, die Hexe zu suchen, um diese zu überreden, den Zauber rückgängig zu machen. Ihnen bleiben jedoch nur drei Tage Zeit, denn dann wird die Hexe sterben.

                      Auf ihrer ungewöhnlichen Reise begegnen ihnen die seltsamsten Wesen , allen voran Dracula, der es auf Emma abgesehen hat. Zwar erkennt Emma im Laufe ihrer Abenteuer, dass sie die Herzen ihrer Familie zurückgewinnen muss, aber trotz aller Bemühungen scheitert sie immer wieder. Was soll bzw. kann sie nur tun , um ihre Familie zu retten ? Fast gibt sie auf ...

                      Meine Meinung

                      Ich habe dieses Buch mit der Erwartung zur Hand genommen, wieder einen witzigen, teilweise absurden, aber auch durchaus hintergründigen Roman zu lesen. Der Anfang war auch recht vielversprechend. Doch dann wurden meine Erwartungen doch etwas enttäuscht. In meinen Augen hat der Autor diesmal zuviel des Guten gewollt. Witze bzw. witzige Situationen werden am Fließband erzeugt, nur dass ich irgendwann gar nicht mehr richtig darüber lachen oder schmunzeln konnte. Vieles kippt doch ins extrem Absurde ab und ist viel zu überdreht. Auch das einem auf Schritt und Tritt fast nur irgendwelche abnormen Wesen begegnen, wie z.B. zum Leben erwachte Wachsfiguren, Dracula oder gar der "tote" Pharao Imhotep, hat mich ein wenig gestört. Solche Figuren gehören für mich in einen Fantasy-Roman. " Normale " Menschen spielen in diesem Roman kaum eine Rolle.

                      Am amüsantesten war für mich noch die Figur des Vaters als Frankensteins Monster. Dessen unbeholfene Versuche zu sprechen und die damit verbundenen Zeichnungen, sowie seine geäußerte Eifersucht konnten mir doch das ein oder andere Mal ein Schmunzeln abringen. Auch die Botschaft, die der Autor zu vermitteln hat, ist trotz allem gut rübergekommen.

                      Fazit

                      Insgesamt lässt sich die Geschichte, die abwechselnd aus der Perspektive der verschiedenen Protagonisten geschrieben ist, flüssig und leicht lesen. Sie bietet eine nette Unterhaltung. Allerdings muss man sich wirklich auf den speziellen, etwas schrägen Humor von David Safier einlassen können.

                      Meldar

                      Beiträge 29
                      10.07.2017

                        "Happy Family" von David Safier ist genauso wie seine anderen Romane: FANTASTISCH! Dieser leicht abgedrehte Humor ist einfach anders, als der von anderen Autoren. Auch diesen Roman hab ich in kürzester Zeit verschlungen! :)

                        anyways

                        Beiträge 5
                        05.07.2017

                          Der Anfang vom Ende oder wie sich die Familie Wünschmann wieder zusammenrauft beginnt mit dem Auftritt einer ehemaligen Freundin von Emma in deren Buchladen, begleitet von einer Einladung zu einem vermeintlichen Kostümfest mit Starautorenbesetzung. Emma drückt die Partyeinladung beim Abendessen bei ihrer Familie durch, und sie braucht einiges an Überzeugungskraft. Aber statt eines harmonischen Abends in Familie endet dieser erst in einem Desaster und dann in einer Transformation. Als Frankensteins Monster, Vampir, Werwolf und Mumie ziehen Vater, Mutter, Sohn und Tochter durch halb Europa, auf der Suche nach Erlösung…



                          Eine wirklich genial lustige Darstellung von Alltagssorgen einer durchschnittlichen Familie. Safier haucht jeder Figur Leben ein, charakterisiert sie so authentisch das man deren Handlungen und Gefühlsregungen sofort nachvollziehen kann. Angefangen bei Emma, der gestressten Mutter die sich fast völlig auf sich gestellt der Erziehung ihrer stark pubertierenden Tochter und ihres überdurchschnittlich intelligenten Sohnes widmet. Wer kann sich als Frau und Mutter nicht ein ganz kleines bisschen wiedererkennen? Der Vater, aufs schnöde Geldverdienen konzentriert hat irgendwie den Bezug zu seiner Familie verloren und auch die Kinder, die Eine ist Rebellin, der andere wäre gerne Rebell. Das alles verpackt der Autor in ein rasantes Abenteuer mit Fantasiecharakter und reißt seine Leser förmlich mit. Das perfekte Buch gegen Alltagssorgen, ein Buch das augenzwinkernd auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben hinweist, lediglich der Schluss ist etwas zu übertrieben fantastisch und auch pathetisch.

                          Jules

                          Beiträge 30
                          19.06.2017

                            Wer die anderen Bücher von David Safier liebt, wird auch von diesem begeistert sein.
                            Es ist in gewohnter Komik geschrieben und unterhält fantastisch.
                            Auch wenn es an manchen Stellen schon leicht zu abgedreht wurde, ist es dennoch zu empfehlen.

                            Susi

                            Beiträge 31
                            15.06.2017

                              Die Familie Wünschmann wurde von einer Hexe in Monster verwandelt und muss diese innerhalb von 3 Tagen wiederfinden, um den Fluch rechtzeitig aufzuheben und ihre menschlichen Gestalten zurück zu erhalten.
                              Diese dreitägige Jagd rund um den Globus ist gespickt mit skurilen und witzigen Erlebnissen, die teilweise schon etwas überdreht und abstrus sind. Ein tolles Buch für ein paar vergnügliche Stunden an einem verregneten Wochenende.

                              schnäppchenjägerin

                              Beiträge 59
                              25.05.2017

                                Bei den Wünschmanns läuft es nicht optimal: Mutter Emma macht sich Sorgen, um ihren Buchladen, dem die Pleite droht, Vater Frank ist völlig überarbeitet, Tochter Fee mitten in der Pubertät und Söhnchen Max wird in der Schule gemobbt. Sie sind also alles andere als "happy".

                                Gemeinsam geht die Familie zu einer Lesung des neuen Romans von Stefanie Meyer und ist dem Roman entsprechend kostümiert. Sie sind allerdings die einzigen, die als Monster erschienen sind...
                                Auf der Rückfahrt dieses desolaten Abends begegnen sie einer Hexe, die sie mit einem Fluch belegt: Emma wird zum Vampir, Frank zu Frankensteins Monster, Fee zur Mumie und Max zum Werwolf.

                                Um den Zauber wieder rückgängig zu machen, hält die Familie wieder zusammen. Ihr bleibt drei Tage, um die Hexe wieder zu finden...

                                Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht aller Familienmitglieder geschrieben, so dass man als Leser weiß, was in jedem einzelnen vorgeht.

                                "Happy Family" ist leichte Lesekost aus der Feder von David Safier, die nicht ganz so witzig wie "Mieses Karma" oder "Jesus liebt mich" ist.
                                Die Reise um die gesamte Welt in der Hoffnung die Hexe zu finden ist abenteuerlich, aber auch ein wenig überladen und eben sehr fantastisch.

                                Beim großen Showdown, in dem die Familie sich nicht nur vom Fluch befreien muss, sondern auch eben mal die Welt vor Dracula rettet, wachsen die vier Helden über sich hinaus und finden zurückverwandelt als Menschen als Familie wieder zueinander.
                                Ein Happy End für die "Happy Family", mit dem natürlich zu rechnen war, das aber auch etwas kitschig dargestellt war.
                                Auch wenn es eine (aber)witzige Stellen in dem Roman gab, wurde mir einfach zu viel in die abenteuerliche Reise der Wünschmanns gepackt, so dass manche Episode zu gewollt lustig auf mich wirkte.

                                Jonas

                                Beiträge 37
                                10.05.2017

                                  Dieses Buch Stelle ich mir super vor.Eines dieser Bücher kenne ich bereits und ich muss sagen es war ein super Buch. Ich würde diese Bücher jedem weiter empfehlen.Dieses Buch werde ich mir ebenfalls kaufen und bin schon voller Vorfreude.

                                  Jani

                                  Beiträge 24
                                  17.04.2017

                                    In Happy Family geht es um Familie Wünschmann. Glücklich sind sie aber nicht.
                                    Mama Emmas Buchladen geht pleite, Papa Frank arbeitet zu viel, Fee ist der pubertierende Teenager mit Problemen in der Schule und Max das Nesthäkchen wird gemobbt und das auch noch von dem Mädchen in das er verliebt ist.

                                    Nach einem Kostümfest wird die Familie von einer Hexe in Monster verzaubert.
                                    Aus Mama Emma wird eine Vampirin (wie passend, da sie doch einen Buchladen hat und einen Twilight Kostümabend inkl. Stephanie Meyer veranstaltet hatte)
                                    Papa Frank wird zu Frankenstein (haha selten so gelacht), Fee wird zur Mumie und Max zum Werwolf.

                                    Nach der Verwandlung durch die Hexe reist die Familie durch halb Europa um die Hexe zu finden und sich zurückverwandeln zu lassen. Dabei stoßen sie natürlich auf das ein oder andere Hindernis, wozu natürlich auch Dracula gehört.

                                    Vordergründlich geht es natürlich um den fehlenden Familienzusammenhalt, Betrug und Missverständnissen untereinander.
                                    Als die Konflikte untereinander, nach langem hin und her, gelöst wurden, konnte die Famlie (nun wieder in Menschengestalt) gemeinsam gegen den bösen Dracula ankämpfen und die Welt retten.

                                    Ende gut, alles gut, Happy Family.

                                    Der Schreibstil von David Safier ist natürlich nach wie vor super. Ich liebe Mieses Karma, Plötzlich Shakespeare und Jesus liebt mich. Diese Bücher habe ich verschlungen.

                                    Aber leider konnte mich dieses Buch nicht so richtig überzeugen.
                                    Auch wenn man es mit einem Augenzwinkern liest, hat es mich oft den ein oder anderen Nerv gekostet. Ich musste es zwischendurch weglegen um später weiter zu lesen.

                                    Das kann David Safier besser!

                                    Da es zwischendurch aber dennoch auch mal ganz amüsant war, gibt es trotzdem 3 Sterne von mir.

                                    carmen_vicari

                                    Beiträge 10
                                    03.03.2017

                                      Familie Wünschmann ist alles andere als glücklich. Jeder hat seine Probleme, mit denen er sich von den anderen abschottet: Mutter Emma macht sich Sorgen um ihren Buchladen, der nicht mehr recht laufen möchte. Papa Frank ist ständig überarbeitet und dauerhaft müde, Tochter Fee steckt mitten in der Pubertät und erlebt die erste große Liebe, verbunden mit dem ganzen Auf und Ab und Sohn Max wird von einer Mitschülerin bös gemobbt.

                                      Als Emma dann alle zu einer Lesung von Stephanie Meyer mitschleppen möchte, ist die Begeisterung entsprechend gering. Noch mehr schwindet sie, als Emma darauf besteht, dass sich alle als Monster verkleiden.

                                      Auf der Lesung angekommen müssen die Wünschmanns feststellen, dass sie als einzige verkleidet herumlaufen und entsprechend unangenehm auffallen. Auf der Rückfahrt eskaliert die angespannte Situation, so dass Emma am Straßenrand anhält. Dummerweise in der Nähe einer bekannten Hexe mit Namen Baba Yaga. Diese erkennt, dass die Familie unglücklich ist und verzaubert sie in das, was ihre Kostüme darstellen. So wird aus Emma eine Vampirin, aus Frank Frankensteins Monster, Max wird zu einem Werwolf und Fee zu einer Mumie.

                                      Aber statt den Zauber wieder rückgängig zu machen, verschwindet die Hexe. Eine abenteuerliche Jagd rund um den halben Globus beginnt ...

                                      Kennt man die Bücher von David Safier, weiß man, dass der Autor dazu neigt, zum einen sehr komische, zum anderen auch weit übertriebene Romane zu schreiben. Aber genau das ist es, was ich an ihm so mag. Familie Wünschmann ist eine durchschnittliche Familie, die genau in dieser Konstellation im wahren Leben vorkommen kann. Und wer sagt, dass es Baba Yaga nicht vielleicht doch gibt? Immerhin halten sich die Sagen weiterhin über sie.

                                      Die Geschichte ist zwar auf der einen Seite einfach gestrickt, jedoch gibt es einige überraschende Wendungen, die der Geschichte immer wieder frischen Schwung verleihen. Da den Wünschmanns nur drei Tage bleiben, um die Hexe wieder zu finden, spielt auch die Zeit gegen sie.

                                      Interessant fand ich, dass nicht nur einer die Geschichte und ihre Erlebnisse erzählt. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Wünschmanns ab, aber auch Baba Yaga und Dracula kommen mal zu Wort. Auf diese Weise lernt man die einzelnen Protagonisten besser kennen und der Autor hat sich in seinem Schreibstil durchaus den Charakteren angepasst.

                                      Witzig, nicht nur durch die Situationskomik, sondern auch durch den trockenen Humor, die Schlagfertigkeit und Selbstironie einiger Protagonisten ist das Buch eine tolle Unterhaltung und gleichzeitig Stimmungsaufheller.

                                      Zwar war das Buch nun nicht so witzig wie es bspw. Mieses Karma 1&2 sind, jedoch bot beides einen tollen Unterhaltungswert, so dass ich schon jetzt die Familie Wünschmann zu vermissen beginne.

                                      Fazit:
                                      Eine chaotische Familie, wie man sie überall findet, gepaart mit ein wenig Magie ergibt einige wunderbare Unterhaltungsmomente, in denen man das eigene Chaos leicht vergessen kann.

                                      SarahLiebtBücher

                                      Beiträge 31
                                      21.02.2017

                                        *Zum Inhalt*
                                        Familie Wünschmann ist überhaupt nicht happy. Der Kinderbuchladen von Mama Emma steht kurz vor der Pleite, Papa Frank ist gnadenlos überarbeitet, Tochter Fee bleibt sitzen und hat Angst vor ihrer ungewissen Zukunft, und Sohn Max versteckt sich am liebsten hinter Bücher und wird in der Schule gnadenlos gehänselt.
                                        Kurz - Um die Zukunft der Familie Wünschmann ist es schlecht bestellt.
                                        Als Emma ihre Familie zu einer Buchpräsentation schleppt, zu der sie als Monster verkleidet gehen, eskaliert die Situation. Es knallt so gewaltig zwischen den Vieren, dass die Hexe Baba Yaga auf sie aufmerksam wird und die Familie Wünschmann verhext.
                                        Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf.
                                        Gemeinsam jagen sie der verrückten Hexe hinterher und treffen dabei auf jede Menge echter Ungeheuer.
                                        Wie soll die Familie Wünschmann unter diesen Umständen jemals wieder glücklich werden?

                                        ["Kannst du mich verstehen?" fragte ich.
                                        Keine Reaktion, außer einem Blick, der ebenfalls "Dumdidumdidum" aussagte.
                                        "Wenn du mich verstehen kannst, dann wedele mit deinem Schwanz." (Dies war im Übrigen ein Satz, den wohl keine Mutter gerne zu ihrem Sohn sagte.)
                                        (Zitat Seite 74)]

                                        *Meine Meinung*
                                        Dieses Buch ist bizarr, urkomisch, lustig und gnadenlos übertrieben. Ein echter Safier!

                                        Mit der Familie Wünschmann hat er eine Familie erschaffen, wie es sie wirklich geben kann. Alle vier sind unglücklich und die Familie an sich gibt es nicht mehr. Über den alltäglichen Stress haben sie sich schlicht aus den Augen verloren und vergessen was im Leben wirklich zählt - die Liebe!
                                        Bis dahin ist alles noch sehr real, doch dann kommt Baba Yaga ist Spiel und der Autor David Safier schickt seine Familie Wünschmann auf eine verrückte Reise, die sie um den halben Erdball führt und auf der sie so einigen echten Monstern und sogar dem Fürsten der Verdammten höchstpersönlich begegnen - passender Weise treffen sie ihn zum ersten Mal bei McDonalds.

                                        Der Schreibstil von David Safier ist, wie auch in seinen Vorgängerromanen, gewohnt einfach und er unterstreicht diese Einfachheit mit seiner speziellen Art von Humor.
                                        Er erzählt die Geschichte komplett in der Ich-Form, aber nicht nur aus der Sicht von einer einzigen Person. Alle Wünschmanns sind einmal dran (und auch noch einige andere Charaktere die ich jetzt nicht alle aufzähle). Ich fand den ständigen Perspektivenwechsel in keinster Weise verwirrend, im Gegenteil. Dadurch lernt man die Charaktere im Einzelnen viel besser kennen und bemerkt schnell wie sie in Wirklichkeit zu einander stehen.
                                        Und ich wundere mich immer wieder wie Herr Safier es schafft besonders die weiblichen Personen so real darzustellen. Man merkt diesem Buch nicht an das es von einem Mann geschrieben wurde.

                                        Allerdings muss ich gestehen dass mir "Mieses Karma" etwas besser gefallen hat. Zwar wusste ich vorher auf was ich mich hier einlasse, doch an manchen Stellen fand ich es einfach zu stark übertrieben. Man sollte schon vorher wissen auf was man sich hier wirklich einlässt und beim Lesen das Denken abstellen und sich einfach auf diese Geschichte einlassen. (Werde am besten einfach zum Hohltier)

                                        *Fazit*
                                        Mit "Happy Family" beweist David Safier das er der einzig wahre "König der Übertreibung" ist. Auch wenn es nicht an seine Vorgänger herankommt, garantiert es gute Unterhaltung und ist ein nettes Buch für zwischendurch.

                                        lesebegeistert

                                        Beiträge 29
                                        20.02.2017

                                          Eine schräge Familie!
                                          Eine Familie wird von einer Hexe in Monster verwandelt! Nur wenn sie wieder zueinander finden, ist der Zauber gebrochen…. Total witzig! Und sehr spannend! Einige Szenen spielen auch in Wien! Toll!

                                          Melli910

                                          Beiträge 19
                                          14.02.2017

                                            Familie Wünschmann ist nicht happy. Und als ob das noch nicht genügen würde, werden die Wünschmanns nach einem Kostümfest auch noch von einer Hexe verzaubert: Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf...

                                            Durch die lustigen Dialoge und die Situationskomik wird das Buch beim Lesen nie langweilig. Klar, ist die Geschichte recht abgedreht, aber man weiß, worauf man sich bei David Safier einlässt. Ein chaotisches Buch zum Lachen und Abschalten vom Alltag.

                                            Frosch0808

                                            Beiträge 16
                                            27.11.2016

                                            Ein Buch von Safier welches etwas schwer zu lesen war. Aber hat man erst einmal rein gefunden verspricht es doch Witz und Spannung. Die Protagonisten erleben wie gewohnt völlig absurde Momente, wie gewohnt ein Safier Roman ;)

                                            froembia

                                            Beiträge 4
                                            12.11.2016

                                              Nette Geschichte, kurzweilig erzählt. Hat mich persönlich nicht umgehauen, die Idee ist aber nett umgesetzt in typischem Safier Stil.

                                              Eine Familiengeschichte mal anders, leichte Unterhaltung für Zwischendurch.