David Safier

Plötzlich Shakespeare

ZWEI SIND EINER ZU VIEL!
Wenn Mann und Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt!
Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt. In den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert: William Shakespeare. Wir schreiben das Jahr 1594, und Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muss sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte.


Autorenbild Foto von David Safier

Der  Autor

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane "Mieses Karma", "Jesus liebt mich", "Plötzlich Shakespeare", "Happy Family", "Muh", "28 Tage lang" und "Mieses Karma hoch 2" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.


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Rezensionen

Melli910

Beiträge 14
14.02.2017

Rosa liebt Jan, doch Jan will Olivia heiraten. In ihrem Gefühlschaos lässt sich die verzweifelte Rosa von einem mächtigen Magier hypnotisieren und erwacht im 16. Jahrhundert – mitten im Körper eines Mannes namens William Shakespeare. Eine turbulente und unterhaltsame Vierecksbeziehungskomödie über fast ein halbes Jahrtausend hinweg nimmt ihren Lauf. Als Schlüssel zum Glück erweist sich die wahre Liebe.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte, aber die ungewöhnlichste, die ich je gelesen habe.
Über Safiers skurrile Gedankengänge muss ich mich manchmal wundern. Wie kommt er nur auf solche Ideen?
Das Buch hat mich begeistert, zum Lachen aber auch zum Weinen gebracht. Ich liebe es!

Bücherfreundin

Beiträge 47
12.02.2017

Rosa, die sich selbst als das Frauenklischee schlechthin bezeichnet, hat Liebeskummer und badet in Selbstmitleid. Ihre große Liebe, Jan, heiratet seine große Liebe, Olivia.
Rosa versucht sich von ihrem besten Freund Holgi zu trösten, was nicht recht gelingen will.
Bei einem Zirkusbesuch sieht sie einen Magier, der eine Rückführung macht, nach der der Proband glückselig zu sein scheint. Da Rosa diesen Zustand auch endlich wieder erreichen möchte, geht sie nach der Vorstellung zu dem Magier und bittet um eine Rückführung. Sie bekommt diese, allerdings unter der Auflage, dass sie erst zurückkommen kann, wenn sie weiß, was die wahre Liebe ist.
Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf...

Rosa erwacht in dem Körper von William Shakespeare und erlebt mit diesem reichlich Abenteuer und ist, genau wie anscheinend er, auf der Suche nach dem wahren Glück.

Fazit: Das Buch ist wieder mal ein echter Safier. Ich kenne alle seine Bücher und man möchte meinen, dass eine Steigerung eigentlich nicht mehr möglich ist. Ich habe das Buch in der Bahn gelesen und musste einige Male an mich halten um nicht laut loszulachen.
Es ist sehr gut, flüssig und mehr als unterhaltsam geschrieben. Man mag es nicht mehr aus der Hand legen und nach jedem Kapitel fragt man sich, was jetzt wohl noch passieren könnte.
Die heutige Sprache Rosas im Mittelalter und auch Shakespeares Sprache in unserer heutigen Zeit sind genial zu lesen und man kommt aus dem grinsen nicht mehr raus.
Ich warte jetzt schon wieder sehnsüchtig auf das nächste Buch dieses brillanten Schreibers.

Jako

Beiträge 44
12.01.2017

Für mich war es purer Lesespass für ein Wochenende und ebenso wie mein Mann musste ich teilweise beim Lesen auflachen oder habe gedacht "Nein, mach das nicht".
Vor allem die Vergleiche mit mit aktuellen Personen, Fernsehsendungen oder Dingen des täglichen Lebens muten in Kombination mit dem Mittelalterlichen England sehr skurril an.

froembia

Beiträge 4
12.11.2016

Die Idee an sich ist nicht neu, aber herrlich witzig umgesetzt.
Ich mag David Safier sowieso, dieses Buch hat mir nur wieder bestätigt warum.

Eine moderne, hoffnungslos liebeskranke Frau und, ja und Shakespeare eben. In einem Körper im 16. Jahrhundert.

Leichte Unterhaltung mit einigen nachdenklich stimmenden Passagen. Aber es gibt auch genug Gelegenheit um einfach schallend los zu lachen.

buchverschlingen

Beiträge 36
05.11.2017

    In der Vergangenheit lebt es sich gefährlich. Das merkt Rosa, als sie sich nach einer Hypnose im Jahre 1594 im Körper Shakespears wieder findet. Und sie darf erst wieder zurück kommen, wenn sie die wahre Liebe gefunden hat. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn sich zwei Menschen, zumal so unterschiedliche, plötzlich einen Körper teilen müssen.

    Safiers Wortwitz ist unglaublich. Da werden Kinderlieder neu interpretiert, Königinnen auf dem Donnerbalken erwischt und auch sonst so manches verdreht und veräppelt.

    Das Buch liest sich locker-leicht, durch die Kursivschrift weiß man auch immer wer jetzt gerade agiert. Manche Stellen kommen auch ein bisschen philosophisch daher, aber nie übertrieben.

    Für mich wieder mal ein Highlight!

    MoniS

    Beiträge 10
    12.10.2017

      Wie alle Bücher von David Safier eine Mischung aus Märchen und Liebesgeschichte, die zwischen Realität und Fantasie stattfindet. Wer sich gerne beim lesen schlapplacht ist hier genau richtig.
      Einfach nur lustig und eine leichte Lektüre!

      Angela.Bücherwurm

      Beiträge 6
      21.08.2017

        Herrlich schräg

        Inhalt

        Rosa ist unglücklich verliebt und mit ihrem Leben unzufrieden. Ein Hypnotiseur verspricht ihr die Lösung ihres Problems und vesetzt sie ins London des 16. Jahrhunderts in den Körper eines Mannes und zwar in den von William Shakespeare. Und Rosa darf erst wieder zurück in ihre Welt, wenn sie herausgefunden hat, was wahre Liebe wirklich ist. Bei dieser unfreiwilligen " Zweierbeziehung " sind urkomische und skurile Situationen vorprogrammiert. Wie geht man als Mann zur Toilette ? Wie wehrt man liebestolle Frauen ab ? Und Shakespeares " Geist " mischt sich auch immer wieder ein.

        Meine Meinung

        David Safier hat hier - wie immer - einen wirklich amüsanten Roman geschrieben. Natürlich darf man nicht alles allzu ernst nehmen und für Leute, die es lieber realitätsnah mögen, ist dieses Werk sicher nicht geeignet. Aber für Leser mit - schrägem - Humor ist dieses Buch in meinen Augen ein "Muss ". Neben dieser eindeutigen, humoristischen und augenzwinkernden Seite der Geschichte, ist hier aber auch die ein oder andere kleine Lebensweisheit zu finden, die einen durchaus zum Nachdenken anregen kann .

        Fazit

        Ich habe diesen leicht zu lesenden Roman mit seiner manchmal schon fast lakonischen Art auf jeden Fall genossen und viel gelacht. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von David Safier.

        KimVi

        Beiträge 40
        07.08.2017

          Schräg. Total absurd, klischeehaft, irre humorvoll und, wie bereits in der Warnung des Autors angekündigt, in historischer Hinsicht beeindruckend unfundiert. In lockerem und flüssigem Schreibstil erzählt David Safier eine schräge Liebesgeschichte, die trotz witziger und skurriler Handlung, zum Nachdenken anregt.

          Der Roman beginnt recht frustrierend, denn man schlüpft in die Haut der Hauptprotagonistin Rosa, die gerade eine schwere Krise zu bewältigen hat. Denn Rosas große Liebe Jan lädt zur Hochzeit ein und Rosa stellt sich die Fragen, die sich verschmähte Frauen in solchen Situationen wohl immer stellen. Doch, dank den absolut ehrlichen Einschätzungen von Holgi, der hier als Rosas bester Freund eigentlich treu an ihrer Seite stehen sollte, fällt das alte "Was hat sie, was ich nicht habe" Spiel, nicht gerade zu Rosas Gunsten aus. In diesem Moment hat man sich bereits mit der Ich-Perspektive angefreundet und könnte dem viel zu ehrlichen Holgi mit Genuss den Hals umdrehen. Denn es gibt einfach Dinge, die man auch von seinen besten Freunden nicht hören möchte.

          Obwohl Rosa ein wandelndes Klischee ist, wirkt sie sympathisch und lebendig. Dadurch fällt es nicht schwer in ihre Haut zu schlüpfen. Auch bei diesem Buch überrascht der Autor wieder dadurch, die weiblichen Gedankengänge witzig und glaubhaft an den Leser zu bringen. Denn davon, dass Männer doch angeblich ihre Schwierigkeiten mit der weiblichen Denkweise haben, merkt man in diesem Roman nichts.

          Sobald Rosas Geist in Shakespeares Körper erwacht, wird die Geschichte richtig schräg. Denn dann teilen sich zwei Seelen, die zunächst nicht unterschiedlicher sein könnten, einen Körper. Um genau zu sein - einen männlichen, ungewaschenen Körper mit stinkenden Füßen! Für Rosa tun sich nun wirkliche Abgründe auf, denn sie hat ja keine Ahnung von den Gepflogenheiten der damaligen Zeit und lässt deshalb kein Fettnäpfchen aus. Dass sie die Queen höchstpersönlich bei einer ihrer Sitzungen auf dem Donnerbalken stört, lässt sie in der königlichen Gunst nicht gerade aufsteigen. Doch auch die eigenen körperlichen Bedürfnisse fordern ihr einiges ab, denn wie entleert man denn bitte seine Blase, wenn man plötzlich ein Glied mehr am Unterleib hat? Das unbekannte Ding mit den Händen zu berühren, kommt jedenfalls nicht in Frage! Dass es auch noch ein Eigenleben entwickelt, als eine junge Frau um ihre Entjungferung fleht, macht die Sache auch nicht besser.

          Die beiden Seelen, die sich gezwungenermaßen einen Körper teilen, liefern sich humorvolle Wortgefechte. Denn mit Entsetzen beobachtet Shakespeare, wie Rosa sein Leben in ein Trümmerfeld verwandelt und seinen Ruf ruiniert. Doch die beiden müssen miteinander auskommen, damit Rosa ihre wahre Liebe finden kann. Denn nur dann kann sie in ihren eigenen Körper zurückkehren. Bis dahin geraten die beiden allerdings von einer kuriosen Situation zur nächsten.

          Fazit:

          Sicher handelt es sich bei diesem Buch um keine besonders anspruchsvolle Lektüre, doch das hatte ich auch gar nicht erwartet. Der humorvolle Schlagabtausch der beiden Hauptprotagonisten und die völlig absurden Situationen machen das Buch zu einem schrägen Lesegenuß. Durch den lockeren Schreibstil fliegt man über die Seiten und kommt viel zu schnell zum Ende der skurrilen Lovestory.
          Bei meiner abschließenden Bewertung habe ich lange geschwankt. Denn leider hat das Buch, trotz meiner Begeisterung, auch einigen Stellen, die etwas langatmig wirken. "Jesus liebt mich" hat mir da deutlich besser gefallen. Nach längeren Überlegungen vergebe ich dennoch vier von fünf Bewertungssternen.

          Meldar

          Beiträge 11
          10.07.2017

            "Plötzlich Shakespeare" von David Safier ist wieder einmal ein wahnsinnig urkomischer Roman, der Freunden des leicht überdrehten Humors ebenso gefallen wird, wie mir! Einfach grandios und absolut empfehlenswert!

            anyways

            Beiträge 4
            05.07.2017

              Das Leben ist so ungerecht. Rosa ist frustriert ihre langjährige Beziehung und große Liebe Jan heiratet, nur nicht sie sondern die Oberzicke Olivia. Die Aussicht auf einen One-Night-Stand und Ablenkung treibt sie in die Arme von Lehrerkollege Axel, der sie schick in den Zirkus ausführt. Dort tritt u.a. der Magier Prospero auf, Einer der behauptet das Rückführungen, wahlweise auch Zeitreisen genannt, möglich sind. Da Rosa echt verzweifelt und außerdem recht neugierig ist darf Prospero sein Pendel ausprobieren.

              Zu ihrem Entsetzen muss sie aber sogleich feststellen, dass die Rückführung sie in ein Jahrhundert katapultiert hat, wo Mann sich noch gerne duellierte. Apropos Mann, auch das Geschlecht hat Rosa gewechselt. Ein Alptraum, beginnt der richtige Besitzer des Körpers, kein geringerer als Shakespeare, doch mit Rosa zu kommunizieren. Die beiden Gegner in einem Körper geben sich nichts und kabbeln sofort drauflos.



              In den weniger bekannten und überlieferten Lebensjahren von Shakespeare, siedelt Safier seinen humorvollen Roman an. Eine irrwitzige dafür eine komplett unrealistische Liebesgeschichte, lustige Dialoge und zwei starke Protagonisten dazu ein flotter Schreibstil, und der Leser wird förmlich mitgerissen. Stellenweise klingt der große Dramaturg ein wenig neumodern, ein Aspekt der mir meistens sehr gefallen hat. Bei einigen Dingen hätte aber durchaus der Rotstift gezückt werden können, denn Schulkinder hatten zu dieser Zeit noch keinen Ranzen. Was hätten sie dort auch einpacken sollen?

              Eine von Selbstzweifeln geplagte, trotzdem feurige Frau muss den Körper eines Künstlers, der seine Zweifel gern über den Beischlaf mit diversen Gespielinnen zerstreut, teilen, noch dazu im ausgehenden Mittelalter.

              Sieht man einfach mal davon ab, das die historischen Details fast gänzlich nicht stimmen, das Rosa ein klein bisschen zu naiv und verklemmt agiert und Shakespeare sich von seinem Sprachgebrauch schon im 19.Jahrhundert befindet und nebenher über eine sehr gesteigerte Libido verfügt, ist es trotzdem ein herrlich schräger Roman der für viele Schmunzler und vergnügliche Stunden sorgt. Einfach herrlich schräg. Ein echter Safier sozusagen.

              Nari

              Beiträge 5
              04.07.2017

                Gelungener Nachfolger von "Mieses Karma"! Nach dem herrlich komsichen "Mieses Karma" war "Plötzlich Shakespeare" das zweite Buch von David Safier, das ich gelesen habe, und ich fand es wieder sehr gelungen - während "Mieses Karma 2" gar nicht meinen Geschmack traf.
                In "Plötzlich Shakespeare" teilen sich Rosa und der echte Shakespeare plötzlich dessen Körper. Keiner der beiden ist begeistert und es entwickeln sich die skurrilsten Szenen und herrliche Zänkereien, während sie versuchen, Shakespeares Leben und Arbeit so gut es geht weiterzuführen. Mit der Zeit verstehen sie sich aber und fangen sogar an, einander zu mögen. Ich will nicht zu viel vorweg nehmen, fand dieses Buch aber wie gesagt sehr gelungen. Es hat Ähnlichkeiten mit "Mieses Karma" aber nur in Ansätzen, sodass es nicht langweilig oder dieselbe Geschichte nochmal erzählt wird.

                Susi

                Beiträge 35
                19.06.2017

                  Ich habe alle Bücher von David Safier gelesen und jedes einzelne genossen..."Plötzlich Shakespeare" ist jedoch mein persönlicher Favorit. Ein wahres Feuerwerk von skurilen Ideen und schrägem Humor! Absolut empfehlenswert für alle, die Freude an abgedrehtem Humor haben und beim Lesen gerne lauthals lachen.. Einfach super!

                  schnäppchenjägerin

                  Beiträge 37
                  26.05.2017

                    Rosa ist unglücklich in Jan verliebt, der mit ihr Schluss gemacht hat und nun Olivia heiraten möchte.
                    Bei einer Zirkusvorstellung trifft Rosa auf einen Hypnotiseur, der sie ins 16. Jahrhundert versetzt, wo sie im Körper von William Shakespeare erwacht. Rosa kann erst wieder ins 21. Jahrhundert zurückkehren, wenn sie herausgefunden hat, was die "wahre Liebe" auszeichnet. Ob der Körper des Dramatikers ihr dabei helfen kann? Er steckt derzeit selbst in der Klemme und befindet sich mitten in einem Duell mit dem Ehemann seiner Geliebten. Während des Duells wird Shakespeare ohnmächtig und als er aufwacht merkt er, dass ein Geist sich in seinem Körper eingenistet hat.

                    Wie alle Romane von David Safier ist auch dieser sehr unterhaltsam und amüsant zu lesen, aber natürlich auch etwas absurd. Für solche fantastische Geschichten, die nicht ganz ernst zu nehmen sind, hinter denen aber trotzdem eine gewisse Moral steckt, muss man offen sein.

                    In "Plötzlich Shakespeare" sind besonders die Dialoge zwischen Rosa und Shakespeare witzig, die sich einen Schlagabtausch liefern und im Doppelpack unweigerlich in jedes Fettnäpfchen treten. Es ist eine turbulente Liebeskomödie, die mit den Gegensätzen der frühen Neuzeit im 16. Jahrhundert und der Gegenwart spielt und leicht und unterhaltsam zu Lesen ist
                    Rein optisch ist das Buch wie schon die Vorgängerromane "Miese Karma" oder "Jesus liebt mich" wieder mit den liebevollen Cartoons gestaltet.
                    Fazit: leichte, unterhaltsame Lesekost, von der man keinen Tiefgang zu erwarten hat und die mir auch nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

                    KerstinT

                    Beiträge 25
                    11.04.2017

                      Sehr lustiges Buch – David Safier eben

                      In diesem witzigen Unterhaltungsroman geht es um Rosa, welche durch eine Hypnose in die Vergangenheit, genauer in das Jahr 1594, zurückversetzt wird. Hier lebt sie nun als niemand geringeres als: William Shakespeare! Damit Rosa wieder in die Gegenwart zurück kann, muss sie zunächst die schwierige Frage klären, was wahre Liebe bedeutet. Wie soll man sowas herausfinden? Noch dazu, wenn Shakespeare einen die ganze Zeit über auf die Nerven geht und man von Verehrerinnen nur so umschwärmt wird. Rosa und Shakespeare erleben so einiges miteinander. Und wie schon auf dem Cover zu lesen, wird sich im Laufe der Zeit zwischen den beiden noch die so bezeichnete „merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte“ entwickeln.

                      Wie bei „Mieses Karma“ kommt es hier wieder zu einem Rollentausch beziehungsweise einem Personenswitch. Der Roman ist sehr unterhaltend und enthält viel Witz. Wer David Safier mag, wird auch diesen Roman mögen!

                      Kötra

                      Beiträge 65
                      03.03.2017

                        Ein urkomisches Buch hat Safier da geschrieben.
                        Rosa, eine junge Frau, steck auf einmal in shakespeares Körper im 16. Jahrhundert. Sie und Shakespeare teilen sich den Körper auf urkomische Weise und bringen jeden Leser zum lahen.
                        Humorvolle Stunden sind vorprogrammiert - ganz Safierlike eben !

                        carmen_vicari

                        Beiträge 7
                        03.03.2017

                          Die Grundschullehrerin Rosa ist tief geknickt. Nicht nur, dass ihre große Liebe Jan mit ihr Schluss gemacht hat, er will nun auch noch eine andere heiraten. Um Rosa aufzumuntern, nimmt ihr bester Freund Holgi sie mit zu einer Zirkusvorstellung. Dort trifft Rosa auf einen Hypnotiseur. Zunächst glaubt Rosa nicht an diesen Hokus Pokus. Doch dann wacht sie plötzlich im 16. Jahrhundert wieder auf. Im Körper eines Mannes, der gerade um sein Leben kämpft. Rosa ahnt, dass sie nicht so einfach wieder zurückkehren kann. Denn der Hypnotiseur gab ihr zu verstehen, dass sie nur dann zurückkehren wird, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Und wie soll sie das in Erfahrung bringen, wenn sie zunächst um ihr Leben bangen muss?

                          William Shakespeare duelliert sich 1594 mit einem Mann mit dessen Frau er geschlafen hat. Auch wenn er nur über Bühnenfechtkunst verfügt, schlägt er sich ganz wacker. Bis er plötzlich mitten im Kampf ohnmächtig wird. Kaum wieder erwacht, stellt er fest, dass er die Gewalt über seinen Körper verloren hat. Dafür scheint ein Geist sich seiner bemächtigt zu haben. Nur wie wird er diesen wieder los?

                          Die Geschichte beginnt mit Rosa, die in ihrer leicht naiven Art immer noch an ihre große Liebe zu Jan glaubt und der festen Überzeugung ist, dass sie seine Hochzeit mit Olivia um jeden Preis verhindern muss. Glücklicherweise hat sie einen sehr guten Freund, der sie ablenkt, bremst und versucht, wieder aufzurichten. Als Rosa dann in der Vergangenheit landet, wird die Geschichte zum einen absurd, aber auch irrwitzig komisch. Rosa lässt sich in ein altes Ich versetzen und das soll ausgerechnet William Shakespeare sein? Nun, wieso nicht? Zunächst wehrt sie sich gegen ihr „Schicksal“, doch so nach und nach öffnet sie sich der Situation und fängt mit der Hilfe Shakespeares an, einige Dinge über das Leben, die wahre Liebe und Shakespeare selbst zu lernen.
                          Aber auch Shakespeare kann so einiges von der flippigen und leicht chaotischen Rose für sein weiteres Leben dazu lernen.
                          Beide Protagonisten entwickeln sich dank dieser Konstellation im Laufe der Geschichte weiter, werden reifer und fördern so manche – erstaunlich tiefsinnige – Erkenntnis zu Tage.


                          Die Krönung des Buches sind die Dialoge zwischen den beiden Protagonisten. Rosa und Shakespeare streiten und ergänzen sich, erleben jede Menge komische Situationen und tappen unaufhaltsam in die aberwitzigsten Fettnäpfchen. Dass sie beide dies überleben, grenzt schon fast an ein Wunder. Nicht selten lachte ich laut auf und wollte das fröhliche Geplänkel gar nicht erst unterbrechen.

                          Fazit:
                          Mich haben sowohl das Buch mit seiner Geschichte, begeistern können. Eine wundervolle Wechselgeschichte, die für viel Unterhlatung, Spannung und gute Laune sorgt.

                          otter

                          Beiträge 25
                          16.02.2017

                            Rosa,hat Liebeskummer und badet in Selbstmitleid. Ihre große Liebe, Jan, heiratet seine große Liebe, Olivia. Rosa tröstet sich mit ihrem besten Freund Holgi -mehr recht als schlecht... Eine erlebte gelungene Rückführung bringt sie auf die Idee. Sie bekommt diese, allerdings unter der Auflage, dass sie erst zurückkommen kann, wenn sie weiß, was die wahre Liebe ist...
                            Rosa erwacht in dem Körper von William Shakespeare!

                            Das Buch ist wieder mal ein echter Safier. Ich habe das Buch in einem Atemzug gelesen und einige Male laut los gelacht.
                            Es mehr als unterhaltsam geschrieben.
                            Auch bereichernd ist -Shakespeares Sprache in unserer heutigen Zeit!
                            Großartig!

                            Yvou

                            Beiträge 23
                            10.02.2017

                              Das Buch ist echt witzig, ich habe oft echt laut los gelacht, dass mein Sohn fragte was denn los wäre. Das Buch ist es wert gelesen zu werden.
                              Eines seiner besten werke! "Jesus liebt mich" ist aber auch sehr gut.

                              Sinah

                              Beiträge 2
                              03.02.2017

                                Nach "Mieses Karma" und "Jesus liebt mich", wollte ich unbedingt auch "Plötzlich Shakespeare" lesen. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Safier schreibt in seiner üblichen lockeren und humorvollen Art, die ich sehr schätze. Die historischen und kulturellen Unterschiede zwischen Shakespeare und Rosa sind super ausgearbeitet, wodurch es einfach viel überzeugender wirkt. So weiß Shakespeare natürlich nicht was ein Auto ist und duelliert hat sich Rosa bis her auch noch nie. Die Charaktere sind einem super sympathisch und auf ihre Art und Weise anders. Das ist ja auch wichtig, wenn zwei Personen einen Körper teilen. So kann man bei der Aussprache und auch dem Verhalten der beiden sofort erkennen wer von beiden gerade handelt und spricht. Shakespeare oder Rosa. Wieder mal hat Safier eine ziemlich verrückte Handlung gewählt, die er aber super umsetzt.

                                Humor wird auch in diesem Roman wieder ganz groß geschrieben. Selbst jetzt, wo ich nur zwischendurch was nachschlagen will beim schreiben, fang ich immer wieder an zu lesen. Gerade bestimmt für 20 Minuten, bis ich mich erinnert habe, dass ich ja nur kurz was überprüfen wollte. Safier scheint den Dreh rauszuhaben, wie er den Leser fesseln kann.

                                Das Ganze spielt zum einen in der Gegenwart und zum anderen in der Vergangenheit. Historisch gesehen hat sich Safier etwas Freiraum geschaffen, denn er warnt schon zu Beginn "Dieses Buch ist in historischer Hinsicht beeindruckend unfundiert". Das finde ich aber auch vollkommen in Ordnung, denn es geht ja in erster Lage um den Spaß, als um das geschichtliche. Dennoch kommen natürlich viele Personen vor, die existiert haben.

                                Das Cover ist im typischen Stil gehalten. Gelb mit einem Cartoon bzw einer Zeichentrickzeichnung vorne drauf. Um genau zu sein Rosa, die in den Spiegel sieht und dort Shakespeare vor sich hat. Im Umschlag ist das Ganze noch einmal andersherum zu sehen. Ebenfalls farbig. Mir gefällt dieser Coverstil ganz gut. Super simpel und trotzdem erkennt man es sofort wieder.

                                Insgesamt gefällt mir "Plötzlich Shakespeare" richtig gut. Es gehört definitiv zu den Büchern, die ich noch ganz oft lesen werde. Es ist super lustig, fesselt einen und wird nicht langweilig. Nicht zu vergessen die total verrückte Handlung.

                                lesebegeistert

                                Beiträge 29
                                28.01.2017

                                  Das Liebesleben von der Lehrerin Rosa könnte besser sein. Bei einem Zirkusbesuch erklärt ihr der Hypnotiseur, dass der Grund für ihr Pech in ihrem früheren Leben liegt. Kurz später wird Rosa von ihm hypnotisiert und findet sich plötzlich im Jahr 1594 im Körper von Shakespeare wieder. Sehr lustiger Roman.

                                  Jani

                                  Beiträge 22
                                  21.01.2017

                                    Bücher von David Safier - immer wieder lesenswert, ich habe bereits Mieses Karma 1 + 2 verschlungen aber auch "Plötzlich Shakespeare" ist mehr als gelungen. Da bleibt kein Auge tocken :) Sehr kurzweiliges Lesevergnügen, man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen und ist "leider" viel zu schnell damit fertig.

                                    Leo610

                                    Beiträge 12
                                    16.01.2017

                                      Selten habe ich so viel gelacht. David Safir trifft erneut meinen Humor. Herrlich wie die beiden um die Macht ringen. Während die ich lese, denke ich immer wieder: das ist so einfach und doch so genial. Schade, dass mir so was nicht einfällt. Aber dafür gibt es ja ihn. Der Autor hat mich schon mit Happy Family und Mieses Karma bestens unterhalten.

                                      seschat

                                      Beiträge 14
                                      15.01.2017

                                        "Plötzlich Shakespeare" ist das zweite Buch von David Safier, das ich verschlungen habe und das mich zum absoluten Fan des Literaten gemacht hat.

                                        Solch eine skurrile wie humorvolle Geschichte hatte ich bisher noch nicht gelesen. Wie wohl Safier selbst auf diese Idee gekommen ist?
                                        Hauptprotagonistin Rosa verschmilzt mit William Shakespeare zu einer Person; was ich einfach filmreif finde. Unentwegt kabbelt man sich sich um die Oberhoheit über den eigenen Körper und verliebt sich schlussendlich in einander. Safiers ironische bis sarkastische Sprache verleiht der ungewöhnlichen Story etwas Besonders. Dazu gesellt sich sein treffsicheres Gespür für Situationskomik und menschliche Schwächen.

                                        FAZIT
                                        Eine fantasiereiche Verwandlungsgeschichte mit enormen Unterhaltungswert. Hier kann man den Alltag einmal getrost Alltag sein lassen. Ein Buch, das man nicht nur einmal gelesen haben sollte :-)

                                        Saskia neu

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                                        13.01.2017

                                          Ein sehr schönes witziges Buch... Oft musste ich einfach so los lachen... So macht das Lesen und die Abwechslung zu meinen üblichen thrillern großen Spaß und man lässt sich gern auf neues ein immer wieder gerne

                                          Frosch0808

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                                          27.11.2016

                                            David Safier hat hier ein Thema aufgegriffen, welches ich bei Filmen immer gleich weiterschalte.
                                            Aber dieses Buch war anders. Ich habe es von Anfang an mit Begeisterung gelesen. Es war spannend, fesselnd und witzig.