Jojo Moyes

Ein ganz neues Leben

Die Fortsetzung des Welterfolgs «Ein ganzes halbes Jahr». Millionen Leserinnen haben bei der Liebesgeschichte von Will und Lou mitgelacht und mitgeweint – nun geht Lous Geschichte weiter!
«Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.»
Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.


Autorenbild Foto von Jojo Moyes

Die  Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.


BibliografieAnsehen



Rezensionen

nalik

Beiträge 8
06.11.2016

Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung von ein ganzes halbes Jahr. Nachdem die meisten Fortsetzungsbücher mich meistens enttäuscht haben hat mich dieses positiv überrascht.

Wir begegnen Lou 18 Monate nach Wills Tod. Anstatt Wills Rat zu folgen und das Leben zu genießen hängt Lou in einem Job am Flughafen fest, der sie nicht ausfüllt und auch sonst fühlt sie sich einsam. Doch dann steht eines Tages Lily vor der Tür, die eine Verbindung zu Will hat obwohl sie ihn nie kennemgelernt hat. Und ausgerechnet Lily sorgt dafür, dass Lou sich verändert.

Was ich toll fand ist, dass Will in diesem Buch weiterlebt und ständig präsent ist, obwohl er ja eigentlich nicht mehr da ist. Auch alle anderen Charaktere aus dem ersten Buch tauchen über kurz oder lang wieder auf.

Ich finde dieses Fortsetzungsbuch sehr schön geschrieben und besonders freut es mich, dass Lou nun auch endlich ihr Happy End hat.

MelC1

Beiträge 5
27.10.2016

Ein ganz neues Leben verspricht der Titel . Das dies aber, nach allem, was Clark erlebt hat nicht einfach würde ist dem begeisterten Moyes-Leser wohl bekannt. Die Autorin beschreibt auf sensible und eindrucksvolle Weise, wie sich Clark durch ihre Trauer kämpft und stellt dabei heraus, dass Trauer nie ein gleichförmiger Prozess ist. Viele Handlungsstränge spinnen sich um die Hauptfigur, so dass der Leser nicht ganz in der Emotionalität der Trauernden versackt. Der Roman bleibt so abwechslungsreich und spannend. Einzige Kritik mag sein, das ich mir nicht vorstellen kann, dieses Buch zu lesen, ohne den ersten Teil zu kennen. Dafür gibt es zu viele Bezugnahmen und Anspielungen, die man, ohne die Vorgeschichte ncht einordnen kann. Ansonsten:ein gewohnt tolles Buch von Moyos!
?

gisela_maria

Beiträge 9
30.05.2016

Berührt einen da, wo man berührt werden will.

Meine Meinung
 
Seit dem Oktober lag dieses Buch bei mir daheim. Ich habe mich an den Nachfolger von  "Ein ganzes halbes Jahr" nicht herangetraut. Wie könnte ein zweites Buch mit der dramatischen Liebe von Will und Lou mithalten? Wie sollte einen ein Buch noch fesseln ohne Will? Trotz seiner Lähmung, nach einem Autounfall, war er die große Liebe von Lou. Eine Liebe wie es sie so nicht wieder geben wird! Doch, ich wurde eines besseren belehrt. Ich hatte zwei Tage lang wunderschöne Lesestunden. Louisas Eltern konnten mich wieder so richtig zum Lachen bringen. Von Miss. Traynor war ich mehr als überrascht. Lernte ich sie im ersten Band als dominante Frau kennen, die keine noch so kleinste Schwäche zuließ, so zeigte sie sich diesmal von einer menschlichen und zerbrechlichen Seite.  Ich konnte sie viel besser leiden. Stellenweise habe ich sie bedauert.
Mister Traynor handelte fast genauso, wie ich es  ohnehin von ihm erwartet hätte. Und trotzdem hatte ich einmal das Gefühl, er würde einiges bereuen.
Lou lief ihrer Trauer fast zwei Jahre davon. Reisen, Alkohol und kurze Affären mit Männern konnten ihren Schmerz jedoch nicht lindern. Will war auch nach seinem Tod für sie immer präsent. Sie fragte ihn sogar oft nach seiner Meinung.
Ein Unfall brachte sie wieder für einige Zeit in ihr Elternhaus zurück..
Als es eines Tages an ihrer Tür klingelt, machte sie eine Bekanntschaft, die endgültig ihr Leben verändern sollte.

Fazit

Ich habe die Geschichte von Lou und ihrem neuen Leben geliebt. Sie hat mich zum Lachen, Weinen und Nachdenken gebracht. Meine ganzen Bedenken, dass diese Geschichte dem ersten Teil nicht gerecht würde, haben sich nun in Luft aufgelöst. Ich konnte Lou auf ihrem steinigen Weg begleiten. Ich habe miterlebt, wie langsam aber sicher das Glück wieder bei ihr Einzug hielt.
Ihre Trauerbewältigung bekam sogar amüsante Aspekte, als sie einer Trauergruppe beitrat.
Tränen musste ich lachen, über eine Protagonistin, die einen Kartoffelsalat zubereitete.
Woher sollte diese auch wissen, dass man Kartoffeln vorher kochen muss?  Es heißt doch schließlich Salat. Verdammter Mist! :-)))
Von Romantik würde ich der Familie von Lou dringend abraten. Für die Clarks,  weil sie unheimlich in der Öffentlichkeit auffallen; für uns Leser,  weil wir vom vielen Lachen Bauchkrämpfe bekommen.
Diese wunderbare Geschichte gibt uns einen Einblick, in das Leben eines Sanitäters in London.
Ich war sehr gespannt, ob sich Lou irgendwann in ihrer Londoner Wohnung heimisch fühlen wird und ihren Job als Kellnerin,  am Londoner Flughafen,  aufgibt.
Besonders gut fand ich die Verwandlung von Lous Arbeitgeber; zeigt sie doch, dass viele Menschen nur aus Angst anderen Menschen das Leben zur Hölle machen.

Eine Geschichte, die durch und durch menschelt.
Eine Geschichte, die einen da berührt, wo man berührt werden will.
Eine Geschichte, die einem zeigt, dass nach einer langen dunklen Nacht auch wieder ein sonniger Tag anbricht.
Eine Geschichte, die es mit seinem Vorgänger locker aufnehmen kann.
Eine Geschichte, die ich Euch mit all meiner Leseliebe empfehle.

Danke Jojo Moyes

5 Sterne .... was sonst ......

christiane_blenski

1 Beitrag
01.10.2015

Lou geht es ….???

Natürlich ging einem die Geschichte von Lou und Will unter die Haut. Und dann denkt man nach darüber, wie es mit Lou wohl weitergeht. Irgendwie ist es ja immer, als wären es echte Personen, von denen man liest. Nun hat die Autorin uns zusammenschrieben, was ALLES passiert ist nach Wills endgültiger Entscheidung. Und ALLES deshalb in groß, weil es eine Menge ist, was da zusammenkommt. Irgendwie kann man das nicht aufschreiben, ohne etwas vorweg zu nehmen. Ich finde es besser, wenn Rezensionen nicht zu viel verraten. Nur so viel vielleicht: auch die anderen Personen aus "Ein ganzes halbes Jahr" sind wieder da und zeigen ihr Weiterleben.

Ich finde auf jeden Fall: das Buch zu lesen lohnt sich. Die Autorin erzählt wunderbar und glaubwürdig und die Handlung wird nicht langweilig, obwohl das Buch echt ganz schön dick ist. Ich habe es an einem Wochenende mit Begeisterung durchgelesen und auch "durchgefühlt", denn Lou muss den Tod von Will erstmal richtig verkraften. Ich kann nicht beurteilen, ob man das Buch auch mögen wird, wenn man das erste nicht gelesen hat. Aber das sind ja wohl auch die wenigsten … :-)

Fanti2412

Beiträge 5
17.05.2017

    Als ich seinerzeit "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen hatte, war ich danach so aufgewühlt, dass ich meine Emotionen und Gedanken nicht in Worte fassen konnte. Deshalb habe ich damals auch keine Rezension geschrieben.
    Dementsprechend skeptisch war ich, als ich hörte, dass es eine Fortsetzung geben sollte. Aber irgendwann hat dann die Neugier gesiegt.
    Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, würde ich es auch nicht zwingend als "Fortsetzung" bezeichnen.
    Ich meine, man kann das Buch auch lesen, ohne den Vorgänger zu kennen.
    Es gibt genügend Hinweise und Informationen auf die Vorgeschichte.
    Für mich war es mehr ein neues Kapitel in Lous Leben.
    Wobei ich das was Lou da macht nicht leben nennen würde sondern existieren.
    Sie hat eine Wohnung, die aber mehr eine Unterkunft ist und kein gemütliches Zuhause. Und sie hat einen Job, der sie ernährt, den sie aber nicht mag obwohl er sie mit anderen Menschen zusammenbringt.
    Die quirlige lebensfrohe und manchmal chaotische Lou gibt es nicht mehr oder sie ist so tief in ihr versteckt, dass Lou selbst sie nicht mehr findet.
    Manchmal hätte ich sie aufrütteln wollen, weil sie sich vielleicht ein bisschen zu sehr hängen lässt. Aber andererseits habe ich auch mit ihr gefühlt und konnte nachvollziehen wie es ihr geht.
    Dann gibt es kurz nacheinander einige Ereignisse in ihrem Leben, die für Lou alles verändern.
    Ganz langsam kommt die "alte" Lou wieder zum Vorschein. Sie kümmert und sorgt sich und macht sich das Wohl von anderen zur Aufgabe.
    Dabei stellt sie sich selbst ein bisschen in den Hintergrund aber sie beginnt auch mit der Aufarbeitung ihrer Trauer.

    Außer mit Lou gibt es natürlich auch ein Wiedersehen mit ihrer Familie, den Eltern und der Schwester mit ihrem kleinen Sohn. Da gibt es besonders bei Lous Eltern, die gerade eine kleine Ehekrise haben, viele herrlich amüsante Dialoge und Momente.
    Lous Schwester allerdings habe ich als genau so nervend empfunden, wie im Vorgängerbuch.
    Außerdem begegnen wir auch erneut der Familie Traynor. Wills Eltern haben natürlich auch Veränderungen durchgemacht und werden nun mit einer Neuigkeit konfrontiert, die beide sehr unterschiedlich aufnehmen und verarbeiten.
    Der (neue) männliche Hauptprotagonist spielt eigentlich eine wichtige Rolle, blieb mir aber insgesamt etwas zu blass. Seiner Rolle entsprechend hätte ich mir eine stärkere Präsenz gewünscht.

    Jojo Moyes erzählt Lous Weg in ein neues, anderes Leben gewohnt warmherzig und einfühlsam. Es hat mir gut gefallen Lou dabei zu beobachten, wie sie wieder Sinn und Ziele in ihrem Leben findet und welche Erfahrungen sie dabei macht.
    Die Geschichte ist nicht durchgängig bedrückend und traurig sondern bietet auch viele humorvolle Momente.
    Stellenweise plätschert sie aber auch nur so dahin und es passiert eigentlich gar nichts. Dann gibt es aber ein Ereignis, das für Lou offenbar der endgültige "Weckruf" ist, für mich aber ein bisschen überzogen war.

    Das Wiedersehen mit Lou hat mir insgesamt gut gefallen und mich auch gut unterhalten, obwohl es mich längst nicht so gefesselt und berührt hat, wie ich es vielleicht erhofft habe.
    Das Ende der Geschichte ist versöhnlich und für den Moment auch zufriedenstellend.
    Allerdings ist es in gewisser Weise auch ein offenes Ende und lässt der Autorin eine Hintertür für eine weitere Fortsetzung offen.
    Ob es die irgendwann geben wird?
    Wir werden sehen ...


    Fazit: 4 von 5 Sternen

    otter

    Beiträge 24
    16.02.2017

      Eine Fortsezung zu ein ganzes halbes Jahr- welch Überraschung - was soll das werden?
      Es war anders als gedacht - Lou verliert sich in IHrer Trauer und dazu kommt auch noch das schlechte Gewissen - den Wunsch von Will - Ihr Leben zu leben- nicht erfüllen zu können. Die Zeit zerrinnt ihr, man hat das Gefühl sie hängt in der Warteschleife "alles wird besser". Ihre geerdeten Eltern bringen sie mit stoischen Sanftmut in die Trauergruppe, ein guter Weg für viele traumatisierte Menschen. Das Will´s Tochter auftaucht ist überraschend - ein Strohhalm um weiter zu machen. Und etwas - das mehr ist als der übrig gebliebene Pullover und die verblassenden Erinnerungen von Will. Der Weg aus der Trauer ist beschwerlich - und die Erkenntnis das es lohnenswert ist schwer zu entdecken - aber es gelingt.
      Der mitreißendem Erzählstil von Jojo Moyes hat mich fesselt.
      Das Buch ist absolut lesenswert!

      Jani

      Beiträge 16
      22.01.2017

      Oh ja toll, die Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr", so dachte ich noch. Leider war für mich das Buch dann doch eher enttäuschend im Vergleich mit dem Vorgänger.

      Wie geht es Lou? Was macht sie nach all den Erlebnissen? Bekommt sie ihr Leben endlich auf die Reihe? Ja an sich nette Geschichte, aber eben auch nicht mehr. Und vor allem nicht mehr ganz so gelungen wie das erste Buch. Das hätte es nicht gebraucht.

      Dennoch schön geschrieben, das kennt man ja von Jojo Moyes. Daher auch 3 Sterne.

      Jule von Hier

      Beiträge 4
      21.01.2017

        Wer "Ein ganzes halbes Jahr" liebt, für den ist diese Fortsetzung von Lou's Leben nach dem Tod von Will ein Muss. Etwas befremdlich fand ich zuerst, dass er plötzlich eine Tochter hatte. Ich dachte, dass das gar kein schönes Buch sein kann, weil es so an den Haaren herbeigezogen klang. Aber beim weiterlesen hat sich meine Meinung absolut geändert. Das Buch ist toll und sehr realistisch geschrieben. Schade nur, dass man sich am Ende wieder fragt, wie es nun mit Lou weiter geht. Da kann man nur hoffen, dass es noch eine weitere Fortsetzung geben wird. Einfach ein toll geschriebenes Buch, spannend bis zum Ende.

        Nabura

        Beiträge 17
        27.10.2016

          Achtzehn Monate sind vergangen, seit Will sich dazu entschieden hat, nicht mehr weiterleben zu wollen. Achtzehn Monate, in denen Lou eigentlich seinem Rat gefolgt sein und ihr Leben in vollen Zügen genossen haben sollte. Doch stattdessen hat sie einen Job in einer Flughafenkneipe, den sie nicht mag, und eine eigene Wohnung, in der sie sich einsam fühlt. Dann aber trifft sie auf Lily. Sie hat Will nie kennengelernt hat und trotzdem eine besondere Verbindung zu ihm. Wie wird Lou auf diese Bekanntschaft reagieren? Und wird sie ihren Weg in ein ganz neues Leben finden?

          Als ich vor einiger Zeit „Ein ganzes halbes Jahr“ gelesen habe, konnte und wollte ich das Ende nicht so hinnehmen. Ich war so fest von einem versöhnlichen Ende ausgegangen, dass ich bis zur letzten Sekunde auf eine überraschende Wendung wartete und umso schockierter war, als Will tatsächlich sein Leben beendet und Lou allein zurückbleibt. Als ich nun hörte, dass es eine Fortsetzung zu „Ein ganzes halbes Jahr“ gibt, habe ich zunächst gezögert. Will ich wirklich noch einmal zurück in diese Geschichte, an deren Ende ich auch nach mehr als zwei Jahren noch zu knabbern habe? Doch schnell siegte meine Neugier, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es Lou ergangen ist. Lebt sie tatsächlich so, wie Will es ihr aufgetragen hat?

          Lou begegnet man achtzehn Monate nach Wills verhängnisvoller Entscheidung. Ich fühlte mich ihr gleich wieder vertraut. Ihre Gefühle in Bezug auf Wills Entscheidung gleichen meinen, nur um ein Vielfaches verstärkt, denn während ich das Geschehen als Leserin beobachte muss Lou mit den Konsequenzen tatsächlich leben. Ich fand es absolut nachvollziehbar, wie die letzten Monate für sie verlaufen sind und konnte mich in sie einfühlen. Doch der Titel verspricht mehr, weshalb ich gespannt war, was sie aus ihrem Lebenstief herausholen wird.

          Schon bald werfen Ereignisse und Entscheidungen Lou aus ihrem trüben Alltagstrott, den sie entwickelt hat. Hier hat die Autorin zugegebenermaßen etwas dick aufgetragen, damit die Konsequenzen so weitreichend sind, dass sie das ganze Buch füllen. Doch ich konnte mich darauf einlassen und habe es genossen, Lou zu beobachten, wie sie sich ganz neuen Herausforderungen stellt. Dabei steckt sie so manchen Rückschlag ein, doch wächst auch an ihren neuen Erfahrungen.

          Neben Lou gibt es auch ein Wiedersehen mit fast allen Charakteren aus „Ein ganzes halbes Jahr“, und man erfährt, wie unterschiedlich die verschiedenen Personen mit dem Verlust umgegangen sind. Will ist während des ganzen Buches präsent, denn immer wieder kehren die Gedanken und Gespräche der Charaktere zu ihm zurück. Schnell merkt man, dass Lou nicht die einzige ist, die noch immer nicht so recht nach vorn schauen kann. Behutsam schildert das Buch den keineswegs geraden Weg, den Lou nimmt, um den Verlust zu akzeptieren und ihr Leben so zu gestalten, dass sie sich darin wohl fühlt.

          Natürlich ist das Buch sehr emotional, was bei dieser Thematik sicherlich nicht verwundert. Doch die Autorin hat immer wieder humorvolle Szenen eingebaut, welche die bedrückte Atmosphäre auflockern. Skurrile Begegnungen auf der Arbeit, sarkastische Auseinandersetzungen und hitzige Wortgefechte haben mich unterhalten können. Zum Ende hin gibt es ein Ereignis, was für mich im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit der Geschichte doch etwas too much war. Das änderte für mich aber nichts daran, dass ich Lou sehr gerne bei ihrem Weg in ein ganz neues Leben begleitet habe.

          „Ein ganz neues Leben“ ist die Geschichte für all jene, die wie mich das Ende von „Ein ganzes halbes Jahr“ nie ein richtiges Ende war. Die Autorin hat diese Fortsetzung erst geschrieben, als sie einer ihrer Meinung nach gute Idee für diese hatte. Das kann ich nur bestätigen, denn die Ereignisse, die bei Lou die Verarbeitung des Geschehenen in Gang setzen, kommen unerwartet und haben mir gefallen. Wenn ihr euch also auch schon immer gefragt habt, wie es für Lou weitergegangen ist, dann solltet ihr unbedingt zu diesem Buch greifen!

          Anne687

          Beiträge 18
          25.10.2016

            Meiner Meinung leider keine passende Fortsetzung zu ein ganzes halbes Jahr. Diese Fortsetzung über Lous Leben nachdem Will gestorben ist, habe ich mir anders vorgestellt und ich habe mich durch das Buch gekämpft. Denn ich bin niemand der gerne ein Buch halb gelesen ins Regal stellt.
            Nachdem ich mich nun durch das Buch gekämpft hatte und Lous Leben wieder anfing gut zu werden hörte das Buch auf :(

            Achtung Spoiler!!!


            Wie bitte geht es mit Lou in Amerika weiter, da war für mich noch soviel offen, dass Jojo Moyes eigentlich noch einen dritten Roman über Lou schreiben müsste....

            Ich war leider sehr enttäuscht....

            robby lese gern

            Beiträge 17
            01.03.2016

              auf in ein neues Leben

              Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen Lesern, die das Buch " Ein ganzes halbes Jahr " nicht gelesen haben. Trotzdem habe ich mir dieses Buch gekauft und hatte auch nicht das Gefühl irgendwie nicht informiert zu sein. Der wichtige Inhalt des ersten Buches wird erklärt, ich fühlte mich also gut informiert. An den recht unterschiedlichen Rezensionen kann ich ersehen, dass dieses Buch für einige eine Enttäuschung war, wahrscheinlich weil man hoffte, dass es ähnlich weiterging, doch das ist bei Folgebänden immer so eine Sache.

              Für mich war dieses Buch ein tolles Leseerlebnis. Es wird sehr gut beschrieben, welche Schwierigkeiten Lou hat loszulassen und die Tür für eine Welt ohne Will zu öffnen. Trotz Trauergruppe und der Hilfe verschiedenen Personen bekommt ihr Leben erst wieder einen Sinn, als plötzlich ein junges Mädchen vor ihr steht und behauptet Will`s Tochter zu sein. Sie greift nach diesem Strohhalm und hat wieder einen Grund, sich nicht um ihr eigenes Leben zu kümmern. Es ist nicht leicht sich aus alten Mustern zu befreien. Doch über all ihr Fürsorge für Lilly, wäre ihr fast eine ganz wichtige Person abhanden gekommen.

              Was mir an diesem Buch sehr gut gefallen hat neben der sehr empathischen Handlung, war der Wechsel zwischen Humor und Ernst. Jojo Moyes schafft es, da eine gut Balance zu finden. Sie hat einen sehr flüssigen und ansprechenden Schreibstil, wie sie es ja schon in unzähligen Büchern bewiesen hat, aber auch die Handlung dieses Buches war für mich sehr ansprechend. Nicht zu schwülstig und übersteigert sondern so, wie das Leben eben manchmal ist, nicht gradlinig, sondern wellenförmig, ein stetiges Auf und Ab. Trotzdem ich das erste Buch nicht gelesen habe, das aber, wie ich glaube vom Thema her sehr viel emotionaler ist als dieses, hatte ich nicht das Gefühl, das erste Buch unbedingt gelesen haben zu müssen, um " Ein ganz neues Leben " zu verstehen. Jojo Moyes hat es meiner Meinung nach gut verstanden einen Menschen zu zeichnen, der nach einem schweren Verlust wieder versucht ins Leben zurück zu finden. Es ist ihr meiner Meinung nach gut gelungen.

              Empfehlenswert !!!

              nicigirl85

              Beiträge 7
              02.12.2015

                Wie lebt man danach nur weiter?

                "Ein ganzes halbes Jahr" war eines der Bücher, das ich nie vergessen werde. Die Geschichte von Will und Lou hatte mich tief berührt und sie war für mich nach Beendigung des Buches fertig erzählt, denn was wäre danach? Nun hat die Autorin die Geschichte weitererzählt und mit gemischten Gefühlen begann ich mit der Lektüre.

                Man sollte in jedem Fall den Vorgänger gelesen haben, um alles verstehen zu können und wer dies noch nicht getan hat, sollte ab hier nicht weiter meine Rezension lesen, denn sie könnte Spoiler aus "Ein ganzes halbes Jahr" enthalten.

                Nach sechs anstrengenden, aber auch glücklichen Monaten mit Will, muss Louisa nun ohne ihn klar kommen, denn sie konnte ihn nicht vom Suizid abhalten. Lou ist voller Trauer, funktioniert bei ihrer Arbeit. Nichts ist ohne Will mehr wie es war. Und dann hat Lou plötzlich einen Unfall. Wird das ihr Leben für immer verändern?

                Ich mochte Lou bereits im ersten Teil. Hier hat sie die Trauer ganz schön verändert und dennoch habe ich sie sofort wiedererkannt, eben nur in der traurigen Variante. Sofort konnte ich mich wieder in sie einfühlen und mit ihr leiden und mitfiebern. Doch Jojo Moyes beleuchtet nicht nur sie, sondern auch alle anderen, die mit Wills Tod fertig werden müssen. Jeder Leser wird hier einen Charakter finden, mit dem er sich identifizieren kann.

                Die Autorin stellt dabei sehr authentisch dar wie unterschiedlich jemand mit dem Tod eines geliebten Menschen umgeht. Während sich die einen ablenken, verfallen andere in tiefe Trauer und fallen regelrecht in ein schwarzes Loch. Aber irgendwann muss jeder von ihnen wieder nach vorne blicken.

                Gut gefallen hat mir, wie sich Lou nach und nach verändert. Man ist quasi live dabei wie sie ihre Trauer verarbeitet und in ihr Leben zurückfindet.

                In die Geschichte wird die neue Figur Lily eingeführt. Sie ist ja schon ein sehr spezieller Charakter, aber stellte für mich durchaus einen typischen Teenager dar. Ihre Probleme kennt man zum Großteil aus der eigenen Jugend. Ihre Verbindung zu Will fand ich allerdings etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt an dem Buch, dass das vielleicht nicht so wirklich glaubhaft ist, zumindest für mich.

                Ansonsten bekommt man bei diesem Roman wieder alles, was eine gute Geschichte braucht: Liebe, Ängste, Sorgen, Familienbande, die wieder geschmiedet werden und jede Menge Spannung.

                Ich hatte große Sorge, dass dieses Buch ein absoluter Reinfall werden könnte, doch das war es nicht. Nur zu gern habe ich alte Bekannte wieder getroffen und ihr Schicksal verfolgt.

                Fazit: Eine gute Fortsetzung, die es für meinen Geschmack nicht hätte geben müssen, die aber dennoch zu unterhalten weiß. Ich empfehle das Buch gern weiter.

                Zeilenliebe

                Beiträge 3
                16.11.2015

                  Ein ganz neues Leben

                  Allgemeines:

                  Jojo Moyes ist vor allem seit ihrem Buch Ein ganzes halbes Jahr bekannt. Mit Ein ganz neues Leben schreibt sie die Fortsetzung des Romans, die eigentlich gar nicht geplant war. Auf viele Nachfragen der Leser hin, hat sie es getan: Der zweite Band ist Ende September 2015 als gebundenes Buch von 528 Seiten bei Wunderlich erschienen.

                  Inhalt:

                  “Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.” (Rowohlt)

                  Meine Meinung:

                  Mir war von Anfang an klar, dass ich dieses Buch auf jeden Fall lesen möchte. Ein ganzes halbes Jahr hat mich sehr berührt. Es war das erste Buch, das ich von Moyes gelesen habe. Und keines ihrer weiteren Bücher ist an dieses herangekommen. Eine Handvoll Worte mochte ich gar nicht, Ein Bild von dir fand ich schon besser. Aber so perfekt wie Ein ganzes halbes Jahr war einfach keines.

                  Ich habe recht spät erfahren, dass es einen zweiten Band geben wird und war von der Tatsache sehr überrascht. Für mich war Ein ganzes halbes Jahr in sich abgeschlossen. Bevor ich zu lesen begann, war ich dann richtig gespannt, ob Jojo Moyes sich mit diesem Buch übernehmen würde oder einen guten zweiten Band verfasst hatte, der dem ersten gerecht werden könnte. Für mich hat sie das nicht ganz geschafft. Ich habe eine gute Geschichte gelesen, aber keine perfekte. Die Idee hinter dem Ganzen, hinter Lous Weg zurück zum Glück, war etwas.. vorhersehbar. Auch diese Geschichte war berührend, Lous Familie ist wieder unglaublich echt und witzig, diese Geschichte ist auch etwas Besonderes. Auch die Charaktere beschreibt Moyes wie immer – einfach gut. Aber das Ende gefällt mir überhaupt nicht. Nach dem Lesen wusste ich erst gar nicht, was ich euch hier aufschreiben soll. Das Buch musste ein paar Tage sacken. Aber nach wie vor bin ich mit dem Ende unzufrieden, es regt mich richtig auf – leider darf ich dazu ja nichts verraten.

                  Ich stelle mir die Frage, wie ich dieses Buch bewerten würde, wenn ich von Ein ganzes halbes Jahr nicht so begeistert wäre. Wenn ich Lou nicht so gut kennen würde. Ich glaube, dann wäre dieses Buch leider eher in die 3 Herzen Kategorie gerutscht.

                  Fazit:

                  Eine Fortsetzung, die nicht ganz an den ersten Band herankommt. Etwas vorhersehbar, trotzdem unglaublich berührend. Ich wünsche mir, dass die Reihe jetzt abgeschlossen ist und bin sehr gespannt auf den Kinofilm zu Ein ganzes halbes Jahr.

                  SillyT

                  Beiträge 3
                  12.11.2015

                    Ein wundervolles Buch

                    Eine Fortsezung zu ein ganzes halbes Jahr? Ich war mehr als erstaunt, als ich davon hörte und ich konnte mir im ersten Moment gar nicht vorstellen, wie das klappen konnte, so ganz ohne Will. Denn wollen wir mal ehrlich sein, ich gehörte absolut zu denen, die sich in diesem Buch auch in Will verliebten und ich bin bei Büchern ganz selten zu Tränen gerührt, aber bei diesem war die Tempo Packung leer.
                    Nun gut, mittlerweile sind 18 Monate vergangen, seitdem Will beschlossen hatte, seinem Leben ein Ende zu setzen. Lou hat ihm versprochen, dass sie ihr Leben leben wird, doch so richtig ist es ihr bis jetzt nicht gelungen. Sie arbeitet an einem Flughafenrestaurant als Kellnerin und lebt von Tag zu Tag, bis eines Tages Lily vor ihrer Tür steht und sich als Wills leibliche Tochter ausgibt.
                    Wer jetzt erwartet, dass die Geschichte genau so ist, wie ein ganzes halbes Jahr, wird wahrscheinlich enttäuscht sein, denn meiner Meinung nach, sollte man Lous weitere Geschichte auch als eigenständige Geschichte sehen. Im gewohnt flüssigem und mitreißendem Erzählstil beschreibt Jojo Moyes, wie es mit Lou weitergeht. Mich konnte die Autorin absolut an ihr Buch fesseln, nachdem ich auch gedanklich Abschied von "ein ganzes halbes Jahr" genommen habe.
                    Das Buch ist ein Mutmacher, dass es doch irgendwie immer weiter geht und ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt mit dem Roman. Es gibt durchaus Situationen, die mich zum Lachen gebracht haben, aber auch Situationen, die mich so tief berührten, dass ich wieder zu Tränen gerührt war. Jojo Moyes hat da einfach ein ganz besonderes Geschick drin, ihre Worte so zu wählen, dass der Leser mittendrin in der Geschichte ist. Wer ein ganzes halbes Jahr nicht gelesen hat oder bei dem es schon ein Weile her ist, wird trotzdem sehr gut in diesen Roman hineinfinden, denn meiner Meinung nach kann man dieses Buch als eigenständiges Buch lesen.
                    Lou ist mir natürlich schon sehr ans Herz gewachsen und es war absolut interessant zu lesen, wie sie sich verändert hat. Natürlich ist immer noch ein bisschen die alte Lou da, die einen zum Lachen bringt, doch sie hat durchaus Veränderungen erlebt, durch die vorangegangenen Ereignisse.
                    Mein Fazit: ein tolles Buch im gewohntem Schreibstil der Autorin, mit einer mir persönlich sehr ans Herz gewachsenen Protagonistin. Wer sich auf eine Geschichte ohne Will einlassen kann und dieses Buch nicht ständig vergleichen möchte, ist hier absolut richtig, denn es erwarten einen spannden Lesestunden. Von mir gibt es die volle Punktzahl!!!

                    martina_schnieder

                    1 Beitrag
                    19.10.2015

                    Schöne Fortsetzung...eher seicht...wie erwartet..

                    Hallo Ihr Lieben,

                    ich bin in den Genuss gekommen, ein Buch von euch bekommen...Danke noch mal-das war toll!

                    Wie erwartet, hat sich "ein ganz neues Leben"wieder gut und  flüssig lesen lassen.Man freut sich drauf, der Schreibstil ist einfach nett.

                    Vom Inhalt -ja -war es tatsächlich wie erwartet.Einfach eine schöne Liebesgeschichte mit ein paar Verwirrungen...ganz ,wie es sich gehört!

                    Es kann meiner Meinung nicht mit "ein ganzes halbes Jahr"mithalten-aber siehe oben-das war für mich klar.

                    Dennoch ich würde es empfehlen...dann hat die Geschichte einfach einen runderen Abschluss.

                    einen ganz lieben Gruß martina

                    Juliane

                    1 Beitrag
                    08.10.2015

                      Wunderbares Lesevergnügen

                      Ich habe "Ein ganz neues Leben" als Erstleserin gewonnen und war sehr glücklich darüber. Ich war gespannt, wie Lou´s Leben weitergeht.

                      Ich brauchte ein wenig um mich in das Buch einzufinden, doch dann wollte ich es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich möchte nicht zu viel über die Handlung verraten, jeder sollte sich selbst von den plötzlichen Wendungen und Geschehnissen überraschen lassen. Es war toll, alte Bekannte wieder zu treffen, insbesondere die Traynors und Lou´s Familie. Alle sind ihren ganz eigenen Weg gegangen nach Wills Tod. Während Lou anfangs noch sehr an Will hängt und  nicht weiß wohin mit ihrem Leben, merkt man mit dem Auftauchen einer, nein eigentlich 2 besonderen Personen, dass sie langsam dabei ist, ihren Platz im Leben zu finden.

                      Das Ende hätte für mich als Happy End Liebhaber noch ein bisschen happier sein können, aber man ist zufrieden wie alles kommt. Es lässt jedoch sehr viel Spielraum für eine weitere Fortsetzung oder die eigene Fantasie.

                      Fazit: "Ein ganz neues Leben" ist ein wundervolles Buch und ein Muss für alle, die "Ein ganzes halbes Jahr" geliebt haben und wissen wollen, wie Lou ihr Leben meistert.

                      Emi304

                      Beiträge 2
                      05.10.2015

                        Wunderschön

                        Ein ganz tolles Buch, welches Jojo Moyes da von der Feder gehüpft ist.

                        Lou kämpft sich nach Will's Tod durch ein tristes, einsames Leben. Viele verstehen nicht, warum sie Will nicht aufgehalten hat, seinem Leben so ein Ende zu setzen. Es hat einige Zeit gedauert, bis auch ihre Eltern es verstanden. Als sie eines Abends nach einer langen Schicht unter Alkoholeinfluß vom Balkon stürzt, nimmt ihr Leben langsam eine andere Bahn ein. Sie lernt Sam, den Rettungssanitäter kennen und Lily taucht auf, die Tochter von Will (der nichts davon wusste), Teenager, zornig, einsam, traurig, auf der Suche nach einer Familie, die sie liebt und ihrem Platz im Leben. Ihr Mutter kommt mit ihrer wilden, aufmüpfigen Tochter nicht klar und macht vieles falsch und hat kein Verständnis für Lily. Lou denkt, sie schuldet es Will, dass sie sich um Lily kümmert und versucht, sie auf die richtige Bahn zu bringen. Gleichzeitig weiß sie nicht, wohin in ihrem Leben, steckt fest in einem tristen Job in einer Bar am Flughafen, in einer einsamen, leeren Wohnung. Lou traut sich nicht, eine neue Liebe (Sam) in ihr Leben zu  lassen, weil sie denkt, sie gibt damit Will auf und das will sie einfach nicht. Es gibt viele Entscheidungen zu treffen, das Jobangebot in New York! annehmen, die Liebe zu Sam zuzulassen, Lily loslassen und sie in eine Zukunft mit Will's Familie zu entlassen. - Ein sehr schönes Buch - ich konnte mich sehr gut in Lou reinversetzen, habe auch Lily gut verstanden, die nichts anderes will, als bedingungslose Liebe und ein Heim. Ich bin ein großer Fan von Jojo Moyes und das hat sich mit diesem tollen Buch auch nicht geändert.

                        Absolut lesenswert. Ich konnte es nicht aus den Händen legen.

                        tar_taruga

                        1 Beitrag
                        24.09.2015

                          ...verspricht erstklassige Unterhaltung.

                          Luisa jobt in einem Irish Pub am Flughafen, der in ihr die Sehnsucht erweckt, einfach in ein Flugzeug zu steigen und frei zu sein, vor allem frei zu sein, vom Schmerz und der Leere, die durch Wills Verlust in ihr entstanden sind. Dessen wird sich Louisa vor allem bewusst, wenn sie allein auf ihrem Balkon auf den Balken balanciert und das Schicksal herausfordert, denn in diesen Momenten ist der Grat zwischen Leben und Tod besonders schmal und deutlich spürbar. Dennoch erträgt sie ihren Schmerz und widersteht der Versuchung, einfach zu springen, bis sich das Blatt wendet und sie eines Abends beim Balancieren gestört wird und abrutscht...

                          Ab dem ersten Kapitel fesselnd, ansprechende Ausgestaltung, spannend ab dem ersten Kapitel.