Jojo Moyes

Ein ganz neues Leben

Die Fortsetzung des Welterfolgs «Ein ganzes halbes Jahr». Millionen Leserinnen haben bei der Liebesgeschichte von Will und Lou mitgelacht und mitgeweint – nun geht Lous Geschichte weiter!
«Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.»
Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.


Autorenbild Foto von Jojo Moyes

Die  Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.


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Rezensionen

nalik

Beiträge 18
eine Antwort 06.11.2016

Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung von ein ganzes halbes Jahr. Nachdem die meisten Fortsetzungsbücher mich meistens enttäuscht haben hat mich dieses positiv überrascht.

Wir begegnen Lou 18 Monate nach Wills Tod. Anstatt Wills Rat zu folgen und das Leben zu genießen hängt Lou in einem Job am Flughafen fest, der sie nicht ausfüllt und auch sonst fühlt sie sich einsam. Doch dann steht eines Tages Lily vor der Tür, die eine Verbindung zu Will hat obwohl sie ihn nie kennemgelernt hat. Und ausgerechnet Lily sorgt dafür, dass Lou sich verändert.

Was ich toll fand ist, dass Will in diesem Buch weiterlebt und ständig präsent ist, obwohl er ja eigentlich nicht mehr da ist. Auch alle anderen Charaktere aus dem ersten Buch tauchen über kurz oder lang wieder auf.

Ich finde dieses Fortsetzungsbuch sehr schön geschrieben und besonders freut es mich, dass Lou nun auch endlich ihr Happy End hat.

  • Borkum

    Beiträge: 20
    18.08.2017

    Ich bin bei Fortsetzungsbüchern auch immer eher skeptisch - besonders wenn mir der Vorgänger so gut gefallen hat wie in diesem Fall.

    Bisher habe ich mir noch nicht ran gewagt, aber es scheint ja lohnenswert zu sein.

MelC1

Beiträge 5
27.10.2016

Ein ganz neues Leben verspricht der Titel . Das dies aber, nach allem, was Clark erlebt hat nicht einfach würde ist dem begeisterten Moyes-Leser wohl bekannt. Die Autorin beschreibt auf sensible und eindrucksvolle Weise, wie sich Clark durch ihre Trauer kämpft und stellt dabei heraus, dass Trauer nie ein gleichförmiger Prozess ist. Viele Handlungsstränge spinnen sich um die Hauptfigur, so dass der Leser nicht ganz in der Emotionalität der Trauernden versackt. Der Roman bleibt so abwechslungsreich und spannend. Einzige Kritik mag sein, das ich mir nicht vorstellen kann, dieses Buch zu lesen, ohne den ersten Teil zu kennen. Dafür gibt es zu viele Bezugnahmen und Anspielungen, die man, ohne die Vorgeschichte ncht einordnen kann. Ansonsten:ein gewohnt tolles Buch von Moyos!
?

christiane_blenski

1 Beitrag
01.10.2015

Lou geht es ….???

Natürlich ging einem die Geschichte von Lou und Will unter die Haut. Und dann denkt man nach darüber, wie es mit Lou wohl weitergeht. Irgendwie ist es ja immer, als wären es echte Personen, von denen man liest. Nun hat die Autorin uns zusammenschrieben, was ALLES passiert ist nach Wills endgültiger Entscheidung. Und ALLES deshalb in groß, weil es eine Menge ist, was da zusammenkommt. Irgendwie kann man das nicht aufschreiben, ohne etwas vorweg zu nehmen. Ich finde es besser, wenn Rezensionen nicht zu viel verraten. Nur so viel vielleicht: auch die anderen Personen aus "Ein ganzes halbes Jahr" sind wieder da und zeigen ihr Weiterleben.

Ich finde auf jeden Fall: das Buch zu lesen lohnt sich. Die Autorin erzählt wunderbar und glaubwürdig und die Handlung wird nicht langweilig, obwohl das Buch echt ganz schön dick ist. Ich habe es an einem Wochenende mit Begeisterung durchgelesen und auch "durchgefühlt", denn Lou muss den Tod von Will erstmal richtig verkraften. Ich kann nicht beurteilen, ob man das Buch auch mögen wird, wenn man das erste nicht gelesen hat. Aber das sind ja wohl auch die wenigsten … :-)

gisela_maria

Beiträge 11
30.05.2016

Berührt einen da, wo man berührt werden will.

Meine Meinung
 
Seit dem Oktober lag dieses Buch bei mir daheim. Ich habe mich an den Nachfolger von  "Ein ganzes halbes Jahr" nicht herangetraut. Wie könnte ein zweites Buch mit der dramatischen Liebe von Will und Lou mithalten? Wie sollte einen ein Buch noch fesseln ohne Will? Trotz seiner Lähmung, nach einem Autounfall, war er die große Liebe von Lou. Eine Liebe wie es sie so nicht wieder geben wird! Doch, ich wurde eines besseren belehrt. Ich hatte zwei Tage lang wunderschöne Lesestunden. Louisas Eltern konnten mich wieder so richtig zum Lachen bringen. Von Miss. Traynor war ich mehr als überrascht. Lernte ich sie im ersten Band als dominante Frau kennen, die keine noch so kleinste Schwäche zuließ, so zeigte sie sich diesmal von einer menschlichen und zerbrechlichen Seite.  Ich konnte sie viel besser leiden. Stellenweise habe ich sie bedauert.
Mister Traynor handelte fast genauso, wie ich es  ohnehin von ihm erwartet hätte. Und trotzdem hatte ich einmal das Gefühl, er würde einiges bereuen.
Lou lief ihrer Trauer fast zwei Jahre davon. Reisen, Alkohol und kurze Affären mit Männern konnten ihren Schmerz jedoch nicht lindern. Will war auch nach seinem Tod für sie immer präsent. Sie fragte ihn sogar oft nach seiner Meinung.
Ein Unfall brachte sie wieder für einige Zeit in ihr Elternhaus zurück..
Als es eines Tages an ihrer Tür klingelt, machte sie eine Bekanntschaft, die endgültig ihr Leben verändern sollte.

Fazit

Ich habe die Geschichte von Lou und ihrem neuen Leben geliebt. Sie hat mich zum Lachen, Weinen und Nachdenken gebracht. Meine ganzen Bedenken, dass diese Geschichte dem ersten Teil nicht gerecht würde, haben sich nun in Luft aufgelöst. Ich konnte Lou auf ihrem steinigen Weg begleiten. Ich habe miterlebt, wie langsam aber sicher das Glück wieder bei ihr Einzug hielt.
Ihre Trauerbewältigung bekam sogar amüsante Aspekte, als sie einer Trauergruppe beitrat.
Tränen musste ich lachen, über eine Protagonistin, die einen Kartoffelsalat zubereitete.
Woher sollte diese auch wissen, dass man Kartoffeln vorher kochen muss?  Es heißt doch schließlich Salat. Verdammter Mist! :-)))
Von Romantik würde ich der Familie von Lou dringend abraten. Für die Clarks,  weil sie unheimlich in der Öffentlichkeit auffallen; für uns Leser,  weil wir vom vielen Lachen Bauchkrämpfe bekommen.
Diese wunderbare Geschichte gibt uns einen Einblick, in das Leben eines Sanitäters in London.
Ich war sehr gespannt, ob sich Lou irgendwann in ihrer Londoner Wohnung heimisch fühlen wird und ihren Job als Kellnerin,  am Londoner Flughafen,  aufgibt.
Besonders gut fand ich die Verwandlung von Lous Arbeitgeber; zeigt sie doch, dass viele Menschen nur aus Angst anderen Menschen das Leben zur Hölle machen.

Eine Geschichte, die durch und durch menschelt.
Eine Geschichte, die einen da berührt, wo man berührt werden will.
Eine Geschichte, die einem zeigt, dass nach einer langen dunklen Nacht auch wieder ein sonniger Tag anbricht.
Eine Geschichte, die es mit seinem Vorgänger locker aufnehmen kann.
Eine Geschichte, die ich Euch mit all meiner Leseliebe empfehle.

Danke Jojo Moyes

5 Sterne .... was sonst ......

milkysilvermoon

1 Beitrag
18.08.2017

    Auf die Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr" war ich sehr gespannt, schließlich hatte ich den Vorgänger geliebt, der mich sehr berührt hat. Auch das zweite Buch zu Lou habe ich wieder verschlungen.

    Mir war von Anfang an klar, dass der zweite Band natürlich nicht an den ersten heranreichen kann. Wie auch beim Ende von "Ein ganzes halbes Jahr"? Deshalb war ich sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen sollte.
    Ich fand, dass Band 2 gut an den ersten anknüpft. Natürlich ist Lou immer noch am Boden zerstört und völlig neben der Spur nach dem Verlust von Will. Wieder hängt sie in einem Job fest, den sie nicht mag, in ihrer neuen Wohnung fühlt sie sich nicht wohl und hat ihre lockere Art verloren. Die ehemals lebenslustige Lou ist zu einer Frau geworden, die sich von der Trauer auffressen lässt. Dann aber passiert etwas, was ihr Leben auf den Kopf stellt, Lou schöpft allmählich neuen Mut und findet Stück für Stück zurück ins Leben.

    Die Geschichte ist natürlich komplett anders als in "Ein ganzes halbes Jahr". Und natürlich habe ich auch Will vermisst, obwohl er an mehreren Stellen immer wieder durch die Gespräche und Gedanken präsent ist. Aber auch den zweiten Band fand ich sehr emotional. Auch dieses Mal gibt es spannende Momente und eine gewisse Tragik, wenn auch nicht so wie im ersten Band. Für mich war es wieder eine gelungene Kombination aus Ernst, Tragik, aber auch Witz.

    Zusammengefasst: "Ein ganz neues Leben" reicht nicht an den Vorgänger heran. Damit hatte ich aber auch nicht gerechnet. Wer keine überhöhten Erwartungen an die Fortsetzung hat, hat wieder ein gelungenes Buch von Jojo Moyes vor sich, das gut geschrieben ist. Ich fand es lesenswert.

    MissB_

    Beiträge 2
    17.08.2017

      Nach "Ein ganzes halbes Jahr" ("Me before you") haben wir alle sehnsüchtig darauf gewartet, dass Jojo Moyes eine Fortsetzung schreibt.. Auch wenn wir uns wohl alle sicher waren, dass Sie an Ihren Erfolg über die Liebesgeschichte von Will & Lou nicht mehr anknöpfen kann.. Und Will ist schließlich tot..

      Ich fand es dennoch spannend zu erfahren wie Lous Leben weitergeht.. Am Anfang der Geschichte war Lou ziemlich traurig und melancholisch und "lebensmüde".. und ich kann diese Stimmung sehr gut verstehen.. Die Autorin hat diese Stimmung sehr gut und authistisch rübergebracht..

      Als dann der große Wendepunkt kam, der Tag an dem sich Lous Leben komplett ändert und sie vielleicht sogar wieder einen Sinn in ihrem Leben bekommt war ich sehr überrascht..

      Alles in allem war das Buch sehr schön und enthielt auch wieder eine kleine Liebesgeschichte.. So ganz überzeigen konnte es mich aber nicht.. "Ein ganzes halbes Jahr" lässt sich aber auch nicht toppen.

      Sklein

      Beiträge 4
      15.08.2017

        Wer "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen hat, kommt um dieses Buch nicht herum!

        Natürlich war es neugierig, wie es mit Lou weitergeht. Es war schön, sie auf Ihrem Weg durch die Trauer zu begleiten und das Will eine Tochter hat eine ganz neue Wendung in der Geschichte.

        Alles in allem ein schönes Buch, den ersten Teil sollte man aber davor gelesen haben. An den ersten Teil kommt dieses allerdings bei weitem nicht ran.

        Beiträge 3
        15.08.2017

          Hallo,
          ich habe dieses Buch in einem weggelesen.
          Ich konnte mit Lou leiden und auch die Traurigkeit spüren. Ich habe mit gefiebert als sie wieder zurück ins Leben gefunden hat.
          Sie konnte sich verlieben ohne ihre "große Liebe" vergessen zu müssen.
          Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

          claudi2204

          Beiträge 3
          eine Antwort 14.08.2017

            Der Fortsetzungsroman zu "Ein ganzes halbes Jahr" hat mir gut gefallen. Am Anfang stellte sich natürlich die Frage, wie Lou nach dem Tod von Will weitermacht und wo ihr Weg sie hierführt. Die Lösung hat mir gut gefallen, da auch das Unentschlossene und Ängstliche, was man aus dem ersten Teil kannte, hier nicht zu kurz kam. Das Will dann plötzlich eine Tochter hat, war für mich dann doch eine etwas unstimmige Wendung, aber im Verlauf des Buches lernte ich auch sie lieben.

            Alles in allem ist es ein sehr gelungenes Buch geworden.

            • Blümchen

              Beiträge: 6
              15.08.2017

              Ich "müsste" natürlich nach dem ersten Buch (das mich total gefesselt hatte) auch die Fortsetzung lesen. Der Rezesion kann ich mich nur anschließen...
              Ich war auch sehr gespannt wie es der schüchternen, ängstlichen Lou weiter ergeht und habe sie nach ein paar Seiten sofort wieder erkannt.
              Die Wendung mit der Tochter fand ich etwas "verwirrend".
              Es kommt, meiner Meinung nach, bei weitem nicht an den ersten Teil ran, ist aber eine sehr nette Lektüre. Allerdings sollte man den ersten Teil gelesen haben.

            NicoleWie

            Beiträge 7
            12.08.2017

              Für mich war dieses Buch ein muss nach "ein ganzes halbes Jahr".
              Ein wirklich gutes Buch das zum Nachdenken anregt.
              Vielleicht sollte man öfter im Leben das machen, wonach einem das Herz steht! Manchmal öffnet es einem eine ganz neue Sichtweise....
              .

              lesebegeistert

              Beiträge 29
              11.08.2017

                Ich war ja restlos begeistert von dem Buch „Ein ganzes halbes Jahr“. Die Fortsetzung wurde schon sehnsüchtig erwartet und ich war gespannt, wie Lous Leben ohne Will weiter geht. Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam den harten Weg der Trauer nach Wills Tod. Man hofft als Leser so sehr, dass Lou endlich wieder glücklich wird. Ob sie es schaffen wird? Lesen Sie selbst!!! Ich finde „Ein ganz neues Leben“ ist eine sehr gelungene Fortsetzung. Das Buch hat mich gefesselt und in den Bann gezogen.

                steffi_the_bookworm

                Beiträge 11
                11.08.2017

                  Ich war so unglaublich gespannt wie es mit Louisa weitergeht und meine Erwartungen waren wirklich hoch, jedoch auch leicht skeptisch. Natürlich kommt die Geschichte nicht völlig an "Ein ganzes halbes Jahr" heran, aber trotzdem hat die Autorin ein tolles Buch geschaffen, dass mich zum lachen und zum weinen gebracht hat.

                  Die Enwicklung von Louisa habe ich als sehr glaubhaft gefunden und ich mochte sie immer noch unheimlich gerne.
                  Außerdem hat die Autorin es geschafft, dass ich mich an so viele Kleinigkeiten aus dem ersten Buch erinnert habe. Da merkt man doch wie sehr das Buch geprägt hat, denn oft erinnere ich mich bei Reihen an vieles nicht, selbst wenn nur ein paar Monate dazwischenliegen.

                  Sehr positiv ist mir der Humor aufgefallen. Es gibt so viele Szenen, in denen ich schmunzeln oder sogar laut machen muss.

                  Das Buch hat mir sehr schöne Lesestunden beschert und ich danke Jojo Moyes, dass sie Louisa's Geschichte weitererzählt hat.

                  Imi

                  Beiträge 3
                  06.08.2017

                    Wer den ersten Teil gelesen hat, weiß wie sehr man sich in die Geschichte reinversetzt, man fühlt mit, erlebt alle möglichen Gefühle mit und genau das ist im zweiten Teil nicht anders. Es kommen immer wieder unerwartete Dinge, die man so nicht erahnen kann. Es ist schön zulesen wie Lou letzten Endes doch noch ein Happy End bekommt.

                    Ich kann und habe dieses Buch schon so oft weiterempfohlen!!! Das Buch ist nicht ohne Gründe so erfolgreich!!!

                    Jackdeck

                    Beiträge 32
                    06.08.2017

                      Ich habe das Buch in einem Tag (und einer langen Nacht) in einem Stück durchgelesen und kann nur sagen, dass es für mich ein ganz wunderbares, tiefgehendes und berührendes Buch ist. Besonders gelungen finde ich die Weiterentwicklung der Charaktere, angefangen natürlich von Lou, die durch den Tod von Will in einer ganz tiefen Trauer gefangen ist. Hat mich Lou im Buch und auch im Film "Ein ganzes halbes Jahr" durch ihre Extravertiertheit, ihren schrägen Modegeschmack und ihren fast unerschütterlichen Optimismus bezaubert, so zeigt sie sich nun, nach dem Verlust ihres geliebten Wills und dem gescheiterten Versuch, etwas neues und interessantes aus ihrem Leben zu machen, als eine zutiefst traurige und orientierungslose junge Frau, die keinen Weg aus ihrer Trauer findet. Sie lebt in London in einer unpersönlichen Wohnung, trägt unauffällige Kleidung und arbeitet in einer Bar am Flughafen von London. Ihre Trauer ist für alle nachvollziehbar, die einen geliebten Menschen verloren haben. Und ihren langen Weg aus ihrer Trauer und ihrer Unsicherheit, wieder Gutes vom Leben zu erwarten, ist berührend und ehrlich. Das Buch spielt etwas extremer als der Vorgänger mit Hochs und Tiefs und lässt dennoch auch hier wieder Platz für laute Lacher. Bis es Lou (und dem Leser)schließlich gelingt, ein ganz neues Leben zuzulassen, erlebt man alle Genre von Trauer, Humor, Thriller; auf Lachen folgt Heulen. Insgesamt wirkt alles ein bisschen zerrissener, aber das wird dem Erlebten aus dem Vorroman gerecht. Wer sich schon von der Vorgeschichte fesseln lies, für den ist dieses Buch die logische Konsequenz!

                      JaNein

                      Beiträge 12
                      05.08.2017

                        Eine wirklich überraschend gute Fortsetzung. Es ist schön zu lesen wie eine so schöne Geschichte auch in Zeiten von Trauer weitergeht.
                        Lou in ihrem weiteren Leben und ihrer Traurigkeit zu "beobachten" macht vllt auch dem einen oder anderen Mut, sich nach einem Verlust nicht aufzugeben.

                        Das erscheinen von Wills Tochter bringt noch einmal ganz neuen Schwung in die Sache.

                        Ein absolut lesenswertes Buch,allerdings würde ich empfehlen auch den 1.Teil zu lesen. Die vorhergehende Geschichte ist auch hier sehr präsent.
                        Ausserdem wäre es schade die Protagonisten nicht von Anfang an zu kennen ;)

                        schnäppchenjägerin

                        Beiträge 28
                        04.08.2017

                          Lou und Will waren nur sechs Monate - "ein ganzes halbes Jahr" - zusammen, bis Will seinem Leben als Tetraplegiker ein Ende setzte.
                          Knapp zwei Jahr später lebt Louisa allein in einem Apartment in London, das sie sich von Wills Erbe gekauft hat und arbeitet als Kellnerin in einem Irish Pub am Flughafen, in dem ein kontrollsüchtiger Chef sie nervt und in welchem sie ein lächerliches Lurex-Kostüm tragen muss.

                          Nachdem sie bei einem Unfall von der Dachterrasse ihres Wohnhauses gefallen ist und das Krankenhaus und ihre Familie denken, dass sie sich wegen der Trauer um Will das Leben nehmen wollte, geht sie fortan regelmäßig zu einer Selbsthilfegruppe von Trauernden, der "Weiterleben-Gruppe", und lernt auf diesem Weg einen neuen Mann in ihrem Leben kennen. Es ist der Rettungssanitäter Sam, der sie nach ihrem Sturz, den sie nur mit viel Glück überlebt hatte, versorgt hatte.

                          Das Mädchen, das sie an dem Abend auf der Dachterrasse erschreckt hatte, stellt sich als Wills Tochter heraus, die unvermittelt in Lous Leben tritt, um mehr von ihrem Vater, der nichts von ihrer Existenz wusste, zu erfahren und den anderen Teil ihrer Familie kennenzulernen. Lily ist Will nicht unähnlich und ein sehr schwieriger, trotziger Teenager, der sich ungeliebt von der Mutter und dem Stiefvater in Lous Leben breit macht.

                          Lous Leben ist fast zwei Jahre nach dem Tod von Will immer noch gezeichnet von ihrer Trauer und einem latent schlechten Gewissen, dass sie ihm nicht helfen konnte. Sie vermisst seine Zuneigung, ihn als Ratgeber und es hat den Anschein, als würde sie es sich selbst nicht gönnen, ein neues Leben zu beginnen und wieder glücklich zu sein. Aus diesem Grund fühlt sie sich verantwortlich für Lily, kümmert sich auch noch um sie, als diese ihre Gutmütigkeit ausnutzt und ihre Familie Unverständnis dafür zeigt. Selbst ein Jobangebot in New York schlägt sie ihretwegen aus.
                          Sam hält sie unbewusst auf Abstand, womit er nicht umgehen kann und ihr vorwirft, einen Geist zu lieben. Sie scheut sich davor, wieder an jemanden ihr Herz zu vergeben und hat Angst, dass sie auch eine neue Liebe plötzlich verlieren könnte und dann kommt es tatsächlich zu einem Unglück, dass ihre schlimmsten Befürchtungen wie eine selbsterfüllende Prophezeiung wahr werden lässt...

                          Nachdem Jojo Moyes eigentlich nie eine Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr" schreiben wollte, hat sie mit "Ein ganz neues Leben" die Geschichte von Lou doch fortgeschrieben, auch wenn die Messlatte durch ihren Bestseller so hochgesetzt war, dass sie mit einem zweiten Teil nur verlieren konnte.

                          Für mich ist "Ein ganz neues Leben" aber ein eigener Roman, der sich jedoch kaum lesen lässt, ohne den ersten Band zu kennen. Zu viele Details wie der Charakter von Will oder die Hummelstrumpfhose würden für das Verständnis einfach fehlen. Man kann beide Romane aber nicht miteinander vergleichen, da es schon allein von der Dramatik zwei völlig verschiedene Geschichten sind, weshalb Band 2 nie so herzergreifend tragisch werden konnte wie der Vorgänger.

                          Wer den Schreibstil von Jojo Moyes mag, wird ihn auch in diesem Roman unweigerlich nach den ersten wiedererkennen und Seite um Seite weiterlesen müssen. Auch wenn "Ein ganzes halbes Jahr" für mich ein in sich geschlossener Roman war, fand ich es interessant zu lesen, wie es mit Lou weitergeht. Gezeichnet von der Trauer herrscht stets eine melancholische Stimmung und man kann nachvollziehen, wie verloren und einsam sich Lou trotz ihrer sehr lebhaften und eigenwillig-herzlichen Familie fühlt. Sie möchte kein Risiko mehr eingehen, geht mit Scheuklappen durchs Leben und wird erst durch die Begegnung mit Lily wieder wachgerüttelt und findet durch die zurückhaltende Zuneigung von Sam wieder zurück ins Leben.

                          "Ein ganz neues Leben" ist ein Wohlfühlroman mit traurigen, aber auch vielen amüsanten Szenen im chaotischen Leben von Lou. Man begegnet ihrer Familie wieder, Schwester Treena, die zu früh Mutter geworden ist, dem etwas altmodischen Vater und Mutter Josie, die sich zu einer bekennenden Feministen entwickelt hat. Eine Nebenrolle haben auch die Eltern Wills, Camilla und Steven Traynor, die beide ganz unterschiedlich mit ihrer Trauer um den Sohn umgegangen sind und inzwischen getrennte Leben führen.

                          Im Verlauf der Wochen, die sich nach Lous Unfall ereignen, lernt sie, wie wichtig und normal es auch ist, Trauer zuzulassen, dass man aber auch über den Verlust eines Menschen hinwegkommen kann, indem man ihn loslässt, ohne ihn zu vergessen. Jeder Mensch hat das Recht - und auch die Pflicht - weiterzuleben und glücklich zu sein, ohne dies als Verrat an dem geliebten Toten empfinden zu müssen. All das ist aber nur möglich, in dem man den Mut hat, offen für Neues und das Ungewisse zu sein und Vertrauen in den Rückhalt von Familie und Freunden haben kann.

                          Ich habe mich gefreut, als ich gelesen habe, dass am 23. Januar 2018 sogar Lou, Band 3 unter dem Titel "Mein Herz in zwei Welten" erscheint, den ich auch wieder verschlingen werde.

                          Sassa85

                          Beiträge 11
                          28.07.2017

                            „Ein ganz neues Leben“ musste ich einfach lesen, weil mich der Vorgänger so sehr in seinen Bann gezogen hatte und mich mehr als begeisterte.
                            Leider passiert dies bei diesem Buch nicht! Lou kommt mit ihrem Leben ohne Will eigentlich nicht zurecht, vegetiert eher vor sich hin. Die vorbestimmte Begegnung, die die ganze Zeit als Wendung in dem Buch, herbeigesehnt wird, lässt unglaublich lange auf sich warten, so dass mir echt langweilig war, es zu langatmig und zu umspannend war. Nach meinem Empfinden ändert das auch die schicksalhafte Begegnung nicht. Ich finde dem Buch fehlen der sonst von mir so gern gemochte spritzige Flair, die Faszination der Protagonisten und irgendetwas spannendes.
                            Ich finde es sehr schade, dass es mir so schwer viel in das Buch einzutauchen und in der Geschichte zu versinken, eher habe ich das Ende herbeigewünscht. Meine Empfehlung, ganz klar, nur „Ein ganzes halbes Jahr“ lesen und sich diese Traumgeschichte nicht durch die Fortsetzung zerstören lassen!

                            bri

                            Beiträge 9
                            23.07.2017

                              Ich habe den ersten Teil verschlungen, aber bei dem zweiten Teil ist es nicht anders gewesen. Diese Geschichte ist auch so schön mit der Tochter von Will. Es ist nicht immer einfach gewesen, aber Lou hat es geschafft, Ihr Leben neu zu gestalten und alles in die richtigen Bahnen gelenkt. Auch dieser Teil ist sehr, sehr zu empfehlen.

                              Leseratte_ohne_Grund

                              Beiträge 57
                              16.07.2017

                                Als ich gehört habe es gibt eine Fortsetzung war ich Feuer und Flamme. Habe es mir gewünscht das noch ein weiterer teil kommt. Nach dem Tod von ihren Mann geht es in Lous leben ziemlich verwirrend weiter. Habe es manchmal nicht verstanden wie sie handelt. Dennoch eine gelungene weiter Erzählung. Hat mich nicht enttäuscht. :)

                                Kann es jeden weiter empfehlen und ich wünsche jeden viel spaß beim Lesen ;)

                                anni59

                                Beiträge 8
                                16.07.2017

                                  Auch Band 2 von Jojo Moyes hat mich wieder begeistert. Es geht um das Leben nach Wills Tod und wie Louisa Clark den Tod verarbeitet. Sie lebt in einer kleinen Wohnung, die nur spärlich eingerichtet ist. Ihr Job ist demütigend: sie muss in einem kurzen grünen Kostüm am Flughafen in einer Bar kellnern... Eines Abends läuft sie betrunken auf der Dachterrasse entlang, balanciert auf der Mauer, in sich selbst versunken. Als sie auf einmal unverhofft eine Stimme hört, erschrickt sie so sehr, dass die das Gleichgewicht verliert und fällt. Von nun an soll sich alles ändern. Sie hat sehr großes Glück gehabt und den Unfall überlebt. Und schon nach ein paar Tagen steht die Person vor ihrer Tür, der die Stimme in der Nacht gehört hat. Die Person ist im Teenageralter, ein Mädchen, ziemlich störrisch. Und vor allen Dingen: sie gibt sich als Wills Tochter aus!


                                  Wieder einmal überzeugt Jojo Moyes mit einem tollen, überragenden Schreibstil, sodass die über 500 Seiten nur so vorbeiziehen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ein wirklich unglaublich tolles Buch, sehr empfehlenswert. :)

                                  Schokomonster

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                                  16.07.2017

                                    Die Fortsetzung von Ein ganzes halbes Jahr! Empfehlenswert zu lesen. ...verwirrend und doch einfühlsam. Das Buch ist im Vergleich zum 1. Teil nicht so mitreißend. Schönes Buch, allerdings nichts im Vergleich zum ersten Teil! Es zieht auch stellenweise und ist lange nicht so spannend. Trotzdem war es für mich ein 'Muss'!

                                    anika_schferle

                                    Beiträge 7
                                    16.07.2017

                                      Am Erscheinungstag von Amazon geliefert. .und direkt draufgestürzt. Ich habe mich sehr auf Lou gefreut, mich gefragt, wie es ihr ergangen ist. Und da war sie wieder...ein bisschen mehr eingekesselt in ihrem Kosmos, gelähmt in ihrer Energie. Immer noch liebenswert chaotisch und planlos.

                                      Dann überschlagen sich die Ereignisse und man fiebert mit,hofft,dass alles gut ausgeht-und plötzlich,......ist das Buch verdruckt! Ab Seite 459 ist plötzlich wieder Seite 33 bis 64 eingebunden....und mir fehlen 30Seiten,da tröstet auch nicht ,daß das Ende richtig gedruckt da ist.

                                      Ich hatte mir-abgesehen vom Formfehler etwas mehr erhofft, es ist stellenweise etwas vorhersehbar, aber für Fans wohl trotzdem ein must have...

                                      Almena

                                      1 Beitrag
                                      16.07.2017

                                        Ich habe diese Geschichte einfach nur verschlungen. Teil eins war für mich beendet und ich hätte nicht mit einem so passenden und fesselenden zweiten Teil gerechnet. Es ist definitiv Lesenswert wenn man ein Wechselbad der Gefühle durchleben will. Und ich kann und will es aufjedenfall weiterempfehlen.

                                        Its me

                                        Beiträge 46
                                        15.07.2017

                                          Auf den Fortsetzungsroman von " Ein ganzes halbes Jahr " habe ich sehnsüchtig gewartet. Nachdem ich dieses Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen hatte war ich natürlich sehr gespannt - vor allem natürlich auf eine Geschichte ohne den einzigartigen Will. Eingestellt auf einen Roman der total auf der Vergangenheit beruht hat mich Jojo Moyes wieder einmal total überrascht . Will hat in " Ein ganz neues Leben" seinen Platz, aber er ist nur eine Randfigur und der Roman erzählt meiner Meinung nach seine ganz eigene, und vor allem Louisas, Geschichte. Wieder einmal mitreißend, berührend und wunderschön geschrieben. Jojo Moyes versteht es einfach ihre Leser immer wieder aufs Neue zu fesseln.

                                          mysticcat

                                          Beiträge 8
                                          15.07.2017

                                            Das Buch "Ein ganz neues Leben" (After you) ist die Fortsetzung des Buches "Ein ganzes halbes Jahr" - das sollte auf jeden Fall vorher gelesen werden, da sonst die Beziehungen zwischen den Personen verwirrend und einzelne Handlungen nicht nachvollziehbar sind.

                                            Nach der Lektüre von "Ein ganzes halbes Jahr" musste ich wissen, wie es mit Lou weitergeht. Wieder steht sie am Beginn des Buches als Bedienung in einem Lokal. Seit dem letzten Band sind etwa 18 Monate vergangen, Lou hat sich außerdem eine kleine Eigentumswohnung gekauft und hat einen Durchhänger bei der Umsetzung ihrer Träume, sie ist wieder in alte Gewohnheiten zurückgefallen. Das ganze ändert sich, als plötzlich ein jugendliches Mädchen vor ihrer Türe auftaucht.

                                            Die Latte von "Ein ganzes halbes Jahr" war sehr hoch gelegt - da ist dieses Buch nicht drangekommen. Es ist schön, mehr über die Familie von Will zu erfahren und alle wichtigen Charaktere von Band 1 erneut zu treffen. Wieder war das Buch fesselnd zu lesen, jedoch ohne dem "Mitfiebern" aus dem Vorgängerbuch. Eine nette Fortsetzung, aber auf gar keinen Fall ein Must-Read.

                                            Herzblatt

                                            Beiträge 35
                                            14.07.2017

                                              Jojo Moyes erzählt Lous Weg in ein neues, anderes Leben gewohnt warmherzig und einfühlsam. Es hat mir gut gefallen Lou dabei zu beobachten, wie sie wieder Sinn und Ziele in ihrem Leben findet und welche Erfahrungen sie dabei macht.
                                              Die Geschichte ist nicht durchgängig bedrückend und traurig sondern bietet auch viele humorvolle Momente.
                                              Stellenweise plätschert sie aber auch nur so dahin und es passiert eigentlich gar nichts. Dann gibt es aber ein Ereignis, das für Lou offenbar der endgültige "Weckruf" ist, für mich aber ein bisschen überzogen war.

                                              Das Wiedersehen mit Lou hat mir insgesamt gut gefallen und mich auch gut unterhalten, obwohl es mich längst nicht so gefesselt und berührt hat, wie ich es vielleicht erhofft habe.
                                              Das Ende der Geschichte ist versöhnlich und für den Moment auch zufriedenstellend.
                                              Allerdings ist es in gewisser Weise auch ein offenes Ende.
                                              Den ersten Teil sollte man auf jeden Fall zurerst lesen.

                                              Boyslover

                                              Beiträge 42
                                              14.07.2017

                                                Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.


                                                Ich habe das Buch «Ein ganzes halbes Jahr» verschlungen und dabei "Rotz und Wasser" geheult von daher war es gar nicht die Frage ob ich die Fortsetzung auch lese. Als erstes muss ich sagen, dass ich das Buch nicht gelesen habe sondern als Hörbuch gehört habe.
                                                Ich möchte nun auch nicht zu viel verraten, darum nur so viel...
                                                es kommt bei weitem nicht an das erste Buch ran. Man hat einfach viel erwartet nach den ersten Buch.
                                                Allerdings ist es trotzallem eine nette Geschichte und es ist interessant wie es mit Lou weitergeht.

                                                Pia

                                                Beiträge 4
                                                13.07.2017

                                                  Nachdem ich das Buch "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen hatte, habe ich mich schon über das Erscheinen eines weiteren Teiles gewundert, da für mich die Geschichte nach dem Tod von Will beendet war. Trotzdem war ich neugierig auf die Fortsetzung.
                                                  Jedoch wurden meine Befürchtungen bezüglich der Geschichte war. Mit der Figur "Lili" wurde ein Bezug zu Will und somit zum ersten Teil geschaffen. Leider fand ich die Geschichte aber weder aufregend, noch spannend oder interessant. Ich war sehr enttäuscht und habeschnell die Lust zum Lesen verloren. Der Inhalt wirkte so zwanghaft ausgedacht, zog sich in die Länge und passte nicht wirklich zum ersten Teil, was echt schade ist.

                                                  Fazit: Wer den ersten Teil gelesen hat, sollte es dabei belassen. Der erste Teil ist eines der schönsten Bücher die ich kenne. Und solch eine Geschichte soll nicht durch einen unnötigen zweiten Teil hinuntergezogen werden.

                                                  Ana83

                                                  Beiträge 13
                                                  12.07.2017

                                                    Ich habe Ein ganzes halbes Jahr geliebt und fand das Buch sehr berührend und emotional. Als dann die Fortsetzung kam, war ich anfangs eher skeptisch und nicht sicher ob ich es auch lesen wollte. Habe mich dann doch dazu entschieden und es nicht bereut.

                                                    Zu lesen wie Lous leben weitergegangen ist war ebenfalls bewegend. Ich habe mit ihr mitgelitten und konnte mich gut in ihren Schmerz hineinversetzten.

                                                    Jojo Moyes` Schreibstil finde ich sehr schön und flüssig zu lesen.

                                                    Warum ich nur 4 Sterne vergebe.....Ein ganzes halbes Jahr hat mir einfach besser gefallen, auch wenn mir dieses auch gut gefallen hat.

                                                    Fazit
                                                    Ich würde es jedem empfehlen

                                                    SLovesBooks

                                                    Beiträge 8
                                                    24.06.2017

                                                      Nach dem aufwühlenden und tiefberührenden ersten Teil war ich sehr gespannt, was der zweite Teil wohl zu bieten haben würde. Umso glücklicher war ich, als ich mit der Lektüre beginnen konnte.

                                                      Ich war sehr interessiert zu erfahren, wie Louisa zurechtkommt und wie sich ihr Charakter nach den Ereignissen entwicklen würde. Jojo Moyes ging hier auf ganz feine Art und Weise an den Charakter heran und arbeitete die Situation langsam auf. Man konnte alles sehr genau nachverfolgen und mit ihr mitfühlen. Ich habe ihr ihre Gefühle stets abgenommen. Louisa geht mit ihrer Trauer sehr glaubwürdig um. Erst mal muss sie vieles mit sich selbst ausmachen. Taucht aber nach und nach wieder ins Leben ein. Dieser Prozess wirkt sehr authentisch. Sie ist mir innerhalb der Bücher sehr ans Herz gewachsen. Ich mag ihre lustige und kluge Art sowie ihren Humor trotz aller Widrigkeiten, die sich ihr im Leben stellen ebenso wie ihre tief emotionalen und trauernden Momente. So ein Mädchen wünscht man sich als beste Freundin.

                                                      Klar hat mir Will gefehlt. Louisa und er zusammen waren einfach ein fantastisches Team. Das konnte die Autorin auch mit dem neuen Mann, der in diesem Buch eingeführt wird selbstverständlich nicht erreichen. Insofern wird der erste Band wohl immer mein Favorit von den beiden bleiben.

                                                      Trotzdem beinhaltet dieses Buch einfach eine wunderschöne Geschichte. Ich mag die neuen Charaktere sehr gerne. In diesem Buch finden viele Schicksale gehör und Trauer ist ebenso Bestandteil wie Hoffnung und Freude. Die Geschichte wirkt auf mich wie mitten aus dem Leben. Ich konnte vieles für mich aus der Erzählung ziehen. Es zeigt auch die unterschiedliche Verarbeitung von Trauer und Leid. Ebenso beleuchtet es das Leben in all seinen Perspektiven und gibt Hoffnung.

                                                      Der Schreibstil ist wie bereits im ersten Band sehr flüssig. Man verliert sich zwischen den Seiten und möchte gar nicht aufhören zu lesen. Das Buch ist sehr fesselnd. Ich mag die Dialoge besonders gerne. Jojo Moyes hat eine sehr schöne Art diese zu schreiben und kann mich stets unterhalten. Auch die Beschreibungen treffend bezüglich des Detailreichtums genau meinen Geschmack. Ich kann mir alles hervorragend vorstellen.

                                                      Die Handlung hat mir stets gefallen. Die Mischung zwischen tief emotionalen und freudigen Momenten ist der Autorin gelungen. Für mich gab es keine Längen und ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt. Mit dem ersten Band, den ich wirklich liebe, kann ich es nicht vergleichen, weil dieses Buch wohl gar nicht übertroffen werden kann. Aber mir hat dieses Buch super gefallen. Es hat eine unterhaltende Geschichte und man erfährt wie es mit Louisa weiter geht. Für Fans von „Ein ganzes halbes Jahr“ ein MUSS.

                                                      Fanti2412

                                                      Beiträge 13
                                                      17.05.2017

                                                        Als ich seinerzeit "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen hatte, war ich danach so aufgewühlt, dass ich meine Emotionen und Gedanken nicht in Worte fassen konnte. Deshalb habe ich damals auch keine Rezension geschrieben.
                                                        Dementsprechend skeptisch war ich, als ich hörte, dass es eine Fortsetzung geben sollte. Aber irgendwann hat dann die Neugier gesiegt.
                                                        Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, würde ich es auch nicht zwingend als "Fortsetzung" bezeichnen.
                                                        Ich meine, man kann das Buch auch lesen, ohne den Vorgänger zu kennen.
                                                        Es gibt genügend Hinweise und Informationen auf die Vorgeschichte.
                                                        Für mich war es mehr ein neues Kapitel in Lous Leben.
                                                        Wobei ich das was Lou da macht nicht leben nennen würde sondern existieren.
                                                        Sie hat eine Wohnung, die aber mehr eine Unterkunft ist und kein gemütliches Zuhause. Und sie hat einen Job, der sie ernährt, den sie aber nicht mag obwohl er sie mit anderen Menschen zusammenbringt.
                                                        Die quirlige lebensfrohe und manchmal chaotische Lou gibt es nicht mehr oder sie ist so tief in ihr versteckt, dass Lou selbst sie nicht mehr findet.
                                                        Manchmal hätte ich sie aufrütteln wollen, weil sie sich vielleicht ein bisschen zu sehr hängen lässt. Aber andererseits habe ich auch mit ihr gefühlt und konnte nachvollziehen wie es ihr geht.
                                                        Dann gibt es kurz nacheinander einige Ereignisse in ihrem Leben, die für Lou alles verändern.
                                                        Ganz langsam kommt die "alte" Lou wieder zum Vorschein. Sie kümmert und sorgt sich und macht sich das Wohl von anderen zur Aufgabe.
                                                        Dabei stellt sie sich selbst ein bisschen in den Hintergrund aber sie beginnt auch mit der Aufarbeitung ihrer Trauer.

                                                        Außer mit Lou gibt es natürlich auch ein Wiedersehen mit ihrer Familie, den Eltern und der Schwester mit ihrem kleinen Sohn. Da gibt es besonders bei Lous Eltern, die gerade eine kleine Ehekrise haben, viele herrlich amüsante Dialoge und Momente.
                                                        Lous Schwester allerdings habe ich als genau so nervend empfunden, wie im Vorgängerbuch.
                                                        Außerdem begegnen wir auch erneut der Familie Traynor. Wills Eltern haben natürlich auch Veränderungen durchgemacht und werden nun mit einer Neuigkeit konfrontiert, die beide sehr unterschiedlich aufnehmen und verarbeiten.
                                                        Der (neue) männliche Hauptprotagonist spielt eigentlich eine wichtige Rolle, blieb mir aber insgesamt etwas zu blass. Seiner Rolle entsprechend hätte ich mir eine stärkere Präsenz gewünscht.

                                                        Jojo Moyes erzählt Lous Weg in ein neues, anderes Leben gewohnt warmherzig und einfühlsam. Es hat mir gut gefallen Lou dabei zu beobachten, wie sie wieder Sinn und Ziele in ihrem Leben findet und welche Erfahrungen sie dabei macht.
                                                        Die Geschichte ist nicht durchgängig bedrückend und traurig sondern bietet auch viele humorvolle Momente.
                                                        Stellenweise plätschert sie aber auch nur so dahin und es passiert eigentlich gar nichts. Dann gibt es aber ein Ereignis, das für Lou offenbar der endgültige "Weckruf" ist, für mich aber ein bisschen überzogen war.

                                                        Das Wiedersehen mit Lou hat mir insgesamt gut gefallen und mich auch gut unterhalten, obwohl es mich längst nicht so gefesselt und berührt hat, wie ich es vielleicht erhofft habe.
                                                        Das Ende der Geschichte ist versöhnlich und für den Moment auch zufriedenstellend.
                                                        Allerdings ist es in gewisser Weise auch ein offenes Ende und lässt der Autorin eine Hintertür für eine weitere Fortsetzung offen.
                                                        Ob es die irgendwann geben wird?
                                                        Wir werden sehen ...


                                                        Fazit: 4 von 5 Sternen

                                                        otter

                                                        Beiträge 24
                                                        16.02.2017

                                                          Eine Fortsezung zu ein ganzes halbes Jahr- welch Überraschung - was soll das werden?
                                                          Es war anders als gedacht - Lou verliert sich in IHrer Trauer und dazu kommt auch noch das schlechte Gewissen - den Wunsch von Will - Ihr Leben zu leben- nicht erfüllen zu können. Die Zeit zerrinnt ihr, man hat das Gefühl sie hängt in der Warteschleife "alles wird besser". Ihre geerdeten Eltern bringen sie mit stoischen Sanftmut in die Trauergruppe, ein guter Weg für viele traumatisierte Menschen. Das Will´s Tochter auftaucht ist überraschend - ein Strohhalm um weiter zu machen. Und etwas - das mehr ist als der übrig gebliebene Pullover und die verblassenden Erinnerungen von Will. Der Weg aus der Trauer ist beschwerlich - und die Erkenntnis das es lohnenswert ist schwer zu entdecken - aber es gelingt.
                                                          Der mitreißendem Erzählstil von Jojo Moyes hat mich fesselt.
                                                          Das Buch ist absolut lesenswert!

                                                          Jani

                                                          Beiträge 18
                                                          22.01.2017

                                                          Oh ja toll, die Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr", so dachte ich noch. Leider war für mich das Buch dann doch eher enttäuschend im Vergleich mit dem Vorgänger.

                                                          Wie geht es Lou? Was macht sie nach all den Erlebnissen? Bekommt sie ihr Leben endlich auf die Reihe? Ja an sich nette Geschichte, aber eben auch nicht mehr. Und vor allem nicht mehr ganz so gelungen wie das erste Buch. Das hätte es nicht gebraucht.

                                                          Dennoch schön geschrieben, das kennt man ja von Jojo Moyes. Daher auch 3 Sterne.

                                                          Jule von Hier

                                                          Beiträge 4
                                                          21.01.2017

                                                            Wer "Ein ganzes halbes Jahr" liebt, für den ist diese Fortsetzung von Lou's Leben nach dem Tod von Will ein Muss. Etwas befremdlich fand ich zuerst, dass er plötzlich eine Tochter hatte. Ich dachte, dass das gar kein schönes Buch sein kann, weil es so an den Haaren herbeigezogen klang. Aber beim weiterlesen hat sich meine Meinung absolut geändert. Das Buch ist toll und sehr realistisch geschrieben. Schade nur, dass man sich am Ende wieder fragt, wie es nun mit Lou weiter geht. Da kann man nur hoffen, dass es noch eine weitere Fortsetzung geben wird. Einfach ein toll geschriebenes Buch, spannend bis zum Ende.

                                                            Nabura

                                                            Beiträge 17
                                                            27.10.2016

                                                              Achtzehn Monate sind vergangen, seit Will sich dazu entschieden hat, nicht mehr weiterleben zu wollen. Achtzehn Monate, in denen Lou eigentlich seinem Rat gefolgt sein und ihr Leben in vollen Zügen genossen haben sollte. Doch stattdessen hat sie einen Job in einer Flughafenkneipe, den sie nicht mag, und eine eigene Wohnung, in der sie sich einsam fühlt. Dann aber trifft sie auf Lily. Sie hat Will nie kennengelernt hat und trotzdem eine besondere Verbindung zu ihm. Wie wird Lou auf diese Bekanntschaft reagieren? Und wird sie ihren Weg in ein ganz neues Leben finden?

                                                              Als ich vor einiger Zeit „Ein ganzes halbes Jahr“ gelesen habe, konnte und wollte ich das Ende nicht so hinnehmen. Ich war so fest von einem versöhnlichen Ende ausgegangen, dass ich bis zur letzten Sekunde auf eine überraschende Wendung wartete und umso schockierter war, als Will tatsächlich sein Leben beendet und Lou allein zurückbleibt. Als ich nun hörte, dass es eine Fortsetzung zu „Ein ganzes halbes Jahr“ gibt, habe ich zunächst gezögert. Will ich wirklich noch einmal zurück in diese Geschichte, an deren Ende ich auch nach mehr als zwei Jahren noch zu knabbern habe? Doch schnell siegte meine Neugier, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es Lou ergangen ist. Lebt sie tatsächlich so, wie Will es ihr aufgetragen hat?

                                                              Lou begegnet man achtzehn Monate nach Wills verhängnisvoller Entscheidung. Ich fühlte mich ihr gleich wieder vertraut. Ihre Gefühle in Bezug auf Wills Entscheidung gleichen meinen, nur um ein Vielfaches verstärkt, denn während ich das Geschehen als Leserin beobachte muss Lou mit den Konsequenzen tatsächlich leben. Ich fand es absolut nachvollziehbar, wie die letzten Monate für sie verlaufen sind und konnte mich in sie einfühlen. Doch der Titel verspricht mehr, weshalb ich gespannt war, was sie aus ihrem Lebenstief herausholen wird.

                                                              Schon bald werfen Ereignisse und Entscheidungen Lou aus ihrem trüben Alltagstrott, den sie entwickelt hat. Hier hat die Autorin zugegebenermaßen etwas dick aufgetragen, damit die Konsequenzen so weitreichend sind, dass sie das ganze Buch füllen. Doch ich konnte mich darauf einlassen und habe es genossen, Lou zu beobachten, wie sie sich ganz neuen Herausforderungen stellt. Dabei steckt sie so manchen Rückschlag ein, doch wächst auch an ihren neuen Erfahrungen.

                                                              Neben Lou gibt es auch ein Wiedersehen mit fast allen Charakteren aus „Ein ganzes halbes Jahr“, und man erfährt, wie unterschiedlich die verschiedenen Personen mit dem Verlust umgegangen sind. Will ist während des ganzen Buches präsent, denn immer wieder kehren die Gedanken und Gespräche der Charaktere zu ihm zurück. Schnell merkt man, dass Lou nicht die einzige ist, die noch immer nicht so recht nach vorn schauen kann. Behutsam schildert das Buch den keineswegs geraden Weg, den Lou nimmt, um den Verlust zu akzeptieren und ihr Leben so zu gestalten, dass sie sich darin wohl fühlt.

                                                              Natürlich ist das Buch sehr emotional, was bei dieser Thematik sicherlich nicht verwundert. Doch die Autorin hat immer wieder humorvolle Szenen eingebaut, welche die bedrückte Atmosphäre auflockern. Skurrile Begegnungen auf der Arbeit, sarkastische Auseinandersetzungen und hitzige Wortgefechte haben mich unterhalten können. Zum Ende hin gibt es ein Ereignis, was für mich im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit der Geschichte doch etwas too much war. Das änderte für mich aber nichts daran, dass ich Lou sehr gerne bei ihrem Weg in ein ganz neues Leben begleitet habe.

                                                              „Ein ganz neues Leben“ ist die Geschichte für all jene, die wie mich das Ende von „Ein ganzes halbes Jahr“ nie ein richtiges Ende war. Die Autorin hat diese Fortsetzung erst geschrieben, als sie einer ihrer Meinung nach gute Idee für diese hatte. Das kann ich nur bestätigen, denn die Ereignisse, die bei Lou die Verarbeitung des Geschehenen in Gang setzen, kommen unerwartet und haben mir gefallen. Wenn ihr euch also auch schon immer gefragt habt, wie es für Lou weitergegangen ist, dann solltet ihr unbedingt zu diesem Buch greifen!

                                                              Anne687

                                                              Beiträge 18
                                                              25.10.2016

                                                                Meiner Meinung leider keine passende Fortsetzung zu ein ganzes halbes Jahr. Diese Fortsetzung über Lous Leben nachdem Will gestorben ist, habe ich mir anders vorgestellt und ich habe mich durch das Buch gekämpft. Denn ich bin niemand der gerne ein Buch halb gelesen ins Regal stellt.
                                                                Nachdem ich mich nun durch das Buch gekämpft hatte und Lous Leben wieder anfing gut zu werden hörte das Buch auf :(

                                                                Achtung Spoiler!!!


                                                                Wie bitte geht es mit Lou in Amerika weiter, da war für mich noch soviel offen, dass Jojo Moyes eigentlich noch einen dritten Roman über Lou schreiben müsste....

                                                                Ich war leider sehr enttäuscht....

                                                                robby lese gern

                                                                Beiträge 17
                                                                01.03.2016

                                                                  auf in ein neues Leben

                                                                  Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen Lesern, die das Buch " Ein ganzes halbes Jahr " nicht gelesen haben. Trotzdem habe ich mir dieses Buch gekauft und hatte auch nicht das Gefühl irgendwie nicht informiert zu sein. Der wichtige Inhalt des ersten Buches wird erklärt, ich fühlte mich also gut informiert. An den recht unterschiedlichen Rezensionen kann ich ersehen, dass dieses Buch für einige eine Enttäuschung war, wahrscheinlich weil man hoffte, dass es ähnlich weiterging, doch das ist bei Folgebänden immer so eine Sache.

                                                                  Für mich war dieses Buch ein tolles Leseerlebnis. Es wird sehr gut beschrieben, welche Schwierigkeiten Lou hat loszulassen und die Tür für eine Welt ohne Will zu öffnen. Trotz Trauergruppe und der Hilfe verschiedenen Personen bekommt ihr Leben erst wieder einen Sinn, als plötzlich ein junges Mädchen vor ihr steht und behauptet Will`s Tochter zu sein. Sie greift nach diesem Strohhalm und hat wieder einen Grund, sich nicht um ihr eigenes Leben zu kümmern. Es ist nicht leicht sich aus alten Mustern zu befreien. Doch über all ihr Fürsorge für Lilly, wäre ihr fast eine ganz wichtige Person abhanden gekommen.

                                                                  Was mir an diesem Buch sehr gut gefallen hat neben der sehr empathischen Handlung, war der Wechsel zwischen Humor und Ernst. Jojo Moyes schafft es, da eine gut Balance zu finden. Sie hat einen sehr flüssigen und ansprechenden Schreibstil, wie sie es ja schon in unzähligen Büchern bewiesen hat, aber auch die Handlung dieses Buches war für mich sehr ansprechend. Nicht zu schwülstig und übersteigert sondern so, wie das Leben eben manchmal ist, nicht gradlinig, sondern wellenförmig, ein stetiges Auf und Ab. Trotzdem ich das erste Buch nicht gelesen habe, das aber, wie ich glaube vom Thema her sehr viel emotionaler ist als dieses, hatte ich nicht das Gefühl, das erste Buch unbedingt gelesen haben zu müssen, um " Ein ganz neues Leben " zu verstehen. Jojo Moyes hat es meiner Meinung nach gut verstanden einen Menschen zu zeichnen, der nach einem schweren Verlust wieder versucht ins Leben zurück zu finden. Es ist ihr meiner Meinung nach gut gelungen.

                                                                  Empfehlenswert !!!

                                                                  nicigirl85

                                                                  Beiträge 7
                                                                  02.12.2015

                                                                    Wie lebt man danach nur weiter?

                                                                    "Ein ganzes halbes Jahr" war eines der Bücher, das ich nie vergessen werde. Die Geschichte von Will und Lou hatte mich tief berührt und sie war für mich nach Beendigung des Buches fertig erzählt, denn was wäre danach? Nun hat die Autorin die Geschichte weitererzählt und mit gemischten Gefühlen begann ich mit der Lektüre.

                                                                    Man sollte in jedem Fall den Vorgänger gelesen haben, um alles verstehen zu können und wer dies noch nicht getan hat, sollte ab hier nicht weiter meine Rezension lesen, denn sie könnte Spoiler aus "Ein ganzes halbes Jahr" enthalten.

                                                                    Nach sechs anstrengenden, aber auch glücklichen Monaten mit Will, muss Louisa nun ohne ihn klar kommen, denn sie konnte ihn nicht vom Suizid abhalten. Lou ist voller Trauer, funktioniert bei ihrer Arbeit. Nichts ist ohne Will mehr wie es war. Und dann hat Lou plötzlich einen Unfall. Wird das ihr Leben für immer verändern?

                                                                    Ich mochte Lou bereits im ersten Teil. Hier hat sie die Trauer ganz schön verändert und dennoch habe ich sie sofort wiedererkannt, eben nur in der traurigen Variante. Sofort konnte ich mich wieder in sie einfühlen und mit ihr leiden und mitfiebern. Doch Jojo Moyes beleuchtet nicht nur sie, sondern auch alle anderen, die mit Wills Tod fertig werden müssen. Jeder Leser wird hier einen Charakter finden, mit dem er sich identifizieren kann.

                                                                    Die Autorin stellt dabei sehr authentisch dar wie unterschiedlich jemand mit dem Tod eines geliebten Menschen umgeht. Während sich die einen ablenken, verfallen andere in tiefe Trauer und fallen regelrecht in ein schwarzes Loch. Aber irgendwann muss jeder von ihnen wieder nach vorne blicken.

                                                                    Gut gefallen hat mir, wie sich Lou nach und nach verändert. Man ist quasi live dabei wie sie ihre Trauer verarbeitet und in ihr Leben zurückfindet.

                                                                    In die Geschichte wird die neue Figur Lily eingeführt. Sie ist ja schon ein sehr spezieller Charakter, aber stellte für mich durchaus einen typischen Teenager dar. Ihre Probleme kennt man zum Großteil aus der eigenen Jugend. Ihre Verbindung zu Will fand ich allerdings etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt an dem Buch, dass das vielleicht nicht so wirklich glaubhaft ist, zumindest für mich.

                                                                    Ansonsten bekommt man bei diesem Roman wieder alles, was eine gute Geschichte braucht: Liebe, Ängste, Sorgen, Familienbande, die wieder geschmiedet werden und jede Menge Spannung.

                                                                    Ich hatte große Sorge, dass dieses Buch ein absoluter Reinfall werden könnte, doch das war es nicht. Nur zu gern habe ich alte Bekannte wieder getroffen und ihr Schicksal verfolgt.

                                                                    Fazit: Eine gute Fortsetzung, die es für meinen Geschmack nicht hätte geben müssen, die aber dennoch zu unterhalten weiß. Ich empfehle das Buch gern weiter.

                                                                    Zeilenliebe

                                                                    Beiträge 3
                                                                    16.11.2015

                                                                      Ein ganz neues Leben

                                                                      Allgemeines:

                                                                      Jojo Moyes ist vor allem seit ihrem Buch Ein ganzes halbes Jahr bekannt. Mit Ein ganz neues Leben schreibt sie die Fortsetzung des Romans, die eigentlich gar nicht geplant war. Auf viele Nachfragen der Leser hin, hat sie es getan: Der zweite Band ist Ende September 2015 als gebundenes Buch von 528 Seiten bei Wunderlich erschienen.

                                                                      Inhalt:

                                                                      “Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.” (Rowohlt)

                                                                      Meine Meinung:

                                                                      Mir war von Anfang an klar, dass ich dieses Buch auf jeden Fall lesen möchte. Ein ganzes halbes Jahr hat mich sehr berührt. Es war das erste Buch, das ich von Moyes gelesen habe. Und keines ihrer weiteren Bücher ist an dieses herangekommen. Eine Handvoll Worte mochte ich gar nicht, Ein Bild von dir fand ich schon besser. Aber so perfekt wie Ein ganzes halbes Jahr war einfach keines.

                                                                      Ich habe recht spät erfahren, dass es einen zweiten Band geben wird und war von der Tatsache sehr überrascht. Für mich war Ein ganzes halbes Jahr in sich abgeschlossen. Bevor ich zu lesen begann, war ich dann richtig gespannt, ob Jojo Moyes sich mit diesem Buch übernehmen würde oder einen guten zweiten Band verfasst hatte, der dem ersten gerecht werden könnte. Für mich hat sie das nicht ganz geschafft. Ich habe eine gute Geschichte gelesen, aber keine perfekte. Die Idee hinter dem Ganzen, hinter Lous Weg zurück zum Glück, war etwas.. vorhersehbar. Auch diese Geschichte war berührend, Lous Familie ist wieder unglaublich echt und witzig, diese Geschichte ist auch etwas Besonderes. Auch die Charaktere beschreibt Moyes wie immer – einfach gut. Aber das Ende gefällt mir überhaupt nicht. Nach dem Lesen wusste ich erst gar nicht, was ich euch hier aufschreiben soll. Das Buch musste ein paar Tage sacken. Aber nach wie vor bin ich mit dem Ende unzufrieden, es regt mich richtig auf – leider darf ich dazu ja nichts verraten.

                                                                      Ich stelle mir die Frage, wie ich dieses Buch bewerten würde, wenn ich von Ein ganzes halbes Jahr nicht so begeistert wäre. Wenn ich Lou nicht so gut kennen würde. Ich glaube, dann wäre dieses Buch leider eher in die 3 Herzen Kategorie gerutscht.

                                                                      Fazit:

                                                                      Eine Fortsetzung, die nicht ganz an den ersten Band herankommt. Etwas vorhersehbar, trotzdem unglaublich berührend. Ich wünsche mir, dass die Reihe jetzt abgeschlossen ist und bin sehr gespannt auf den Kinofilm zu Ein ganzes halbes Jahr.

                                                                      SillyT

                                                                      Beiträge 3
                                                                      12.11.2015

                                                                        Ein wundervolles Buch

                                                                        Eine Fortsezung zu ein ganzes halbes Jahr? Ich war mehr als erstaunt, als ich davon hörte und ich konnte mir im ersten Moment gar nicht vorstellen, wie das klappen konnte, so ganz ohne Will. Denn wollen wir mal ehrlich sein, ich gehörte absolut zu denen, die sich in diesem Buch auch in Will verliebten und ich bin bei Büchern ganz selten zu Tränen gerührt, aber bei diesem war die Tempo Packung leer.
                                                                        Nun gut, mittlerweile sind 18 Monate vergangen, seitdem Will beschlossen hatte, seinem Leben ein Ende zu setzen. Lou hat ihm versprochen, dass sie ihr Leben leben wird, doch so richtig ist es ihr bis jetzt nicht gelungen. Sie arbeitet an einem Flughafenrestaurant als Kellnerin und lebt von Tag zu Tag, bis eines Tages Lily vor ihrer Tür steht und sich als Wills leibliche Tochter ausgibt.
                                                                        Wer jetzt erwartet, dass die Geschichte genau so ist, wie ein ganzes halbes Jahr, wird wahrscheinlich enttäuscht sein, denn meiner Meinung nach, sollte man Lous weitere Geschichte auch als eigenständige Geschichte sehen. Im gewohnt flüssigem und mitreißendem Erzählstil beschreibt Jojo Moyes, wie es mit Lou weitergeht. Mich konnte die Autorin absolut an ihr Buch fesseln, nachdem ich auch gedanklich Abschied von "ein ganzes halbes Jahr" genommen habe.
                                                                        Das Buch ist ein Mutmacher, dass es doch irgendwie immer weiter geht und ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt mit dem Roman. Es gibt durchaus Situationen, die mich zum Lachen gebracht haben, aber auch Situationen, die mich so tief berührten, dass ich wieder zu Tränen gerührt war. Jojo Moyes hat da einfach ein ganz besonderes Geschick drin, ihre Worte so zu wählen, dass der Leser mittendrin in der Geschichte ist. Wer ein ganzes halbes Jahr nicht gelesen hat oder bei dem es schon ein Weile her ist, wird trotzdem sehr gut in diesen Roman hineinfinden, denn meiner Meinung nach kann man dieses Buch als eigenständiges Buch lesen.
                                                                        Lou ist mir natürlich schon sehr ans Herz gewachsen und es war absolut interessant zu lesen, wie sie sich verändert hat. Natürlich ist immer noch ein bisschen die alte Lou da, die einen zum Lachen bringt, doch sie hat durchaus Veränderungen erlebt, durch die vorangegangenen Ereignisse.
                                                                        Mein Fazit: ein tolles Buch im gewohntem Schreibstil der Autorin, mit einer mir persönlich sehr ans Herz gewachsenen Protagonistin. Wer sich auf eine Geschichte ohne Will einlassen kann und dieses Buch nicht ständig vergleichen möchte, ist hier absolut richtig, denn es erwarten einen spannden Lesestunden. Von mir gibt es die volle Punktzahl!!!

                                                                        martina_schnieder

                                                                        1 Beitrag
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                                                                        Schöne Fortsetzung...eher seicht...wie erwartet..

                                                                        Hallo Ihr Lieben,

                                                                        ich bin in den Genuss gekommen, ein Buch von euch bekommen...Danke noch mal-das war toll!

                                                                        Wie erwartet, hat sich "ein ganz neues Leben"wieder gut und  flüssig lesen lassen.Man freut sich drauf, der Schreibstil ist einfach nett.

                                                                        Vom Inhalt -ja -war es tatsächlich wie erwartet.Einfach eine schöne Liebesgeschichte mit ein paar Verwirrungen...ganz ,wie es sich gehört!

                                                                        Es kann meiner Meinung nicht mit "ein ganzes halbes Jahr"mithalten-aber siehe oben-das war für mich klar.

                                                                        Dennoch ich würde es empfehlen...dann hat die Geschichte einfach einen runderen Abschluss.

                                                                        einen ganz lieben Gruß martina

                                                                        Juliane

                                                                        Beiträge 2
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                                                                          Wunderbares Lesevergnügen

                                                                          Ich habe "Ein ganz neues Leben" als Erstleserin gewonnen und war sehr glücklich darüber. Ich war gespannt, wie Lou´s Leben weitergeht.

                                                                          Ich brauchte ein wenig um mich in das Buch einzufinden, doch dann wollte ich es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich möchte nicht zu viel über die Handlung verraten, jeder sollte sich selbst von den plötzlichen Wendungen und Geschehnissen überraschen lassen. Es war toll, alte Bekannte wieder zu treffen, insbesondere die Traynors und Lou´s Familie. Alle sind ihren ganz eigenen Weg gegangen nach Wills Tod. Während Lou anfangs noch sehr an Will hängt und  nicht weiß wohin mit ihrem Leben, merkt man mit dem Auftauchen einer, nein eigentlich 2 besonderen Personen, dass sie langsam dabei ist, ihren Platz im Leben zu finden.

                                                                          Das Ende hätte für mich als Happy End Liebhaber noch ein bisschen happier sein können, aber man ist zufrieden wie alles kommt. Es lässt jedoch sehr viel Spielraum für eine weitere Fortsetzung oder die eigene Fantasie.

                                                                          Fazit: "Ein ganz neues Leben" ist ein wundervolles Buch und ein Muss für alle, die "Ein ganzes halbes Jahr" geliebt haben und wissen wollen, wie Lou ihr Leben meistert.

                                                                          Emi304

                                                                          Beiträge 2
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                                                                            Wunderschön

                                                                            Ein ganz tolles Buch, welches Jojo Moyes da von der Feder gehüpft ist.

                                                                            Lou kämpft sich nach Will's Tod durch ein tristes, einsames Leben. Viele verstehen nicht, warum sie Will nicht aufgehalten hat, seinem Leben so ein Ende zu setzen. Es hat einige Zeit gedauert, bis auch ihre Eltern es verstanden. Als sie eines Abends nach einer langen Schicht unter Alkoholeinfluß vom Balkon stürzt, nimmt ihr Leben langsam eine andere Bahn ein. Sie lernt Sam, den Rettungssanitäter kennen und Lily taucht auf, die Tochter von Will (der nichts davon wusste), Teenager, zornig, einsam, traurig, auf der Suche nach einer Familie, die sie liebt und ihrem Platz im Leben. Ihr Mutter kommt mit ihrer wilden, aufmüpfigen Tochter nicht klar und macht vieles falsch und hat kein Verständnis für Lily. Lou denkt, sie schuldet es Will, dass sie sich um Lily kümmert und versucht, sie auf die richtige Bahn zu bringen. Gleichzeitig weiß sie nicht, wohin in ihrem Leben, steckt fest in einem tristen Job in einer Bar am Flughafen, in einer einsamen, leeren Wohnung. Lou traut sich nicht, eine neue Liebe (Sam) in ihr Leben zu  lassen, weil sie denkt, sie gibt damit Will auf und das will sie einfach nicht. Es gibt viele Entscheidungen zu treffen, das Jobangebot in New York! annehmen, die Liebe zu Sam zuzulassen, Lily loslassen und sie in eine Zukunft mit Will's Familie zu entlassen. - Ein sehr schönes Buch - ich konnte mich sehr gut in Lou reinversetzen, habe auch Lily gut verstanden, die nichts anderes will, als bedingungslose Liebe und ein Heim. Ich bin ein großer Fan von Jojo Moyes und das hat sich mit diesem tollen Buch auch nicht geändert.

                                                                            Absolut lesenswert. Ich konnte es nicht aus den Händen legen.

                                                                            tar_taruga

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                                                                              ...verspricht erstklassige Unterhaltung.

                                                                              Luisa jobt in einem Irish Pub am Flughafen, der in ihr die Sehnsucht erweckt, einfach in ein Flugzeug zu steigen und frei zu sein, vor allem frei zu sein, vom Schmerz und der Leere, die durch Wills Verlust in ihr entstanden sind. Dessen wird sich Louisa vor allem bewusst, wenn sie allein auf ihrem Balkon auf den Balken balanciert und das Schicksal herausfordert, denn in diesen Momenten ist der Grat zwischen Leben und Tod besonders schmal und deutlich spürbar. Dennoch erträgt sie ihren Schmerz und widersteht der Versuchung, einfach zu springen, bis sich das Blatt wendet und sie eines Abends beim Balancieren gestört wird und abrutscht...

                                                                              Ab dem ersten Kapitel fesselnd, ansprechende Ausgestaltung, spannend ab dem ersten Kapitel.