Jojo Moyes

Ein ganz neues Leben

Die Fortsetzung des Welterfolgs «Ein ganzes halbes Jahr». Millionen Leserinnen haben bei der Liebesgeschichte von Will und Lou mitgelacht und mitgeweint – nun geht Lous Geschichte weiter!
«Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.»
Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.


Autorenbild Foto von Jojo Moyes

Die  Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.


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Rezensionen

Nele22

Beiträge 14
23.01.2018

Zu gern lese ich Bücher von Jojo Moyes. Ich bin ein großer Fan von ihren Fortsetzungsromanen.

Ich habe diese Fortsetzung also sehr vorsichtig begonnen zu lesen, da eine der Hauptfiguren im vorigen Buch schon verstorben ist.
Jojo Moyes hat mich aber wieder einmal überzeugen können.
Ich mag die witzige Art von Lou und man kann viel mit ihr Lachen aber auch weinen.
Ich hat mir wieder viel Spaß gemacht zu lesen, wie sie die jeweiligen Situationen meistert.
Was sie hier wieder mit viel Witz geschafft hat...

nalik

Beiträge 28
eine Antwort 06.11.2016

Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung von ein ganzes halbes Jahr. Nachdem die meisten Fortsetzungsbücher mich meistens enttäuscht haben hat mich dieses positiv überrascht.

Wir begegnen Lou 18 Monate nach Wills Tod. Anstatt Wills Rat zu folgen und das Leben zu genießen hängt Lou in einem Job am Flughafen fest, der sie nicht ausfüllt und auch sonst fühlt sie sich einsam. Doch dann steht eines Tages Lily vor der Tür, die eine Verbindung zu Will hat obwohl sie ihn nie kennemgelernt hat. Und ausgerechnet Lily sorgt dafür, dass Lou sich verändert.

Was ich toll fand ist, dass Will in diesem Buch weiterlebt und ständig präsent ist, obwohl er ja eigentlich nicht mehr da ist. Auch alle anderen Charaktere aus dem ersten Buch tauchen über kurz oder lang wieder auf.

Ich finde dieses Fortsetzungsbuch sehr schön geschrieben und besonders freut es mich, dass Lou nun auch endlich ihr Happy End hat.

  • Borkum

    Beiträge: 21
    18.08.2017

    Ich bin bei Fortsetzungsbüchern auch immer eher skeptisch - besonders wenn mir der Vorgänger so gut gefallen hat wie in diesem Fall.

    Bisher habe ich mir noch nicht ran gewagt, aber es scheint ja lohnenswert zu sein.

MelC1

Beiträge 5
27.10.2016

Ein ganz neues Leben verspricht der Titel . Das dies aber, nach allem, was Clark erlebt hat nicht einfach würde ist dem begeisterten Moyes-Leser wohl bekannt. Die Autorin beschreibt auf sensible und eindrucksvolle Weise, wie sich Clark durch ihre Trauer kämpft und stellt dabei heraus, dass Trauer nie ein gleichförmiger Prozess ist. Viele Handlungsstränge spinnen sich um die Hauptfigur, so dass der Leser nicht ganz in der Emotionalität der Trauernden versackt. Der Roman bleibt so abwechslungsreich und spannend. Einzige Kritik mag sein, das ich mir nicht vorstellen kann, dieses Buch zu lesen, ohne den ersten Teil zu kennen. Dafür gibt es zu viele Bezugnahmen und Anspielungen, die man, ohne die Vorgeschichte ncht einordnen kann. Ansonsten:ein gewohnt tolles Buch von Moyos!
?

christiane_blenski

1 Beitrag
eine Antwort 01.10.2015

Lou geht es ….???

Natürlich ging einem die Geschichte von Lou und Will unter die Haut. Und dann denkt man nach darüber, wie es mit Lou wohl weitergeht. Irgendwie ist es ja immer, als wären es echte Personen, von denen man liest. Nun hat die Autorin uns zusammenschrieben, was ALLES passiert ist nach Wills endgültiger Entscheidung. Und ALLES deshalb in groß, weil es eine Menge ist, was da zusammenkommt. Irgendwie kann man das nicht aufschreiben, ohne etwas vorweg zu nehmen. Ich finde es besser, wenn Rezensionen nicht zu viel verraten. Nur so viel vielleicht: auch die anderen Personen aus "Ein ganzes halbes Jahr" sind wieder da und zeigen ihr Weiterleben.

Ich finde auf jeden Fall: das Buch zu lesen lohnt sich. Die Autorin erzählt wunderbar und glaubwürdig und die Handlung wird nicht langweilig, obwohl das Buch echt ganz schön dick ist. Ich habe es an einem Wochenende mit Begeisterung durchgelesen und auch "durchgefühlt", denn Lou muss den Tod von Will erstmal richtig verkraften. Ich kann nicht beurteilen, ob man das Buch auch mögen wird, wenn man das erste nicht gelesen hat. Aber das sind ja wohl auch die wenigsten … :-)

  • Kötra

    Beiträge: 65
    31.08.2017

    Sehe ich auch so :)

Nele13

Beiträge 13
23.01.2018

Wer hat Lou und ihre Ringelstrumpfhosen nicht geliebt? Ein ganz neues Leben, ist die Fortsetzung von Ein ganzes halbes Jahr.
Klar muss Lou den Verlust erstmal verarbeiten, jedoch war mir persönlich dieser Teil etwas zu langatmig! Obwohl Trauerbewältigung sicher dem sehr nahe kommt.
Schön fand ich dass man erfährt wie es im Leben von Wills Eltern weitergeht, so hab ich Miss Traynor etwas mehr mögen gelernt.
Auch wenn ich skeptisch war, was Louisa neue Liebschaft anging, so hat Sam wirklich eindeutig mein Herz für sich gewonnen.
Das Buch ist eine wirklich gelungene Fortsetzung, in dem man einiges über schon bekannte Charaktere erfährt und sie neu ins Herz schließen kann.
Wer skeptisch ist, ob es sich lohnt die Fortsetzung zu lesen - liest sie!

Maggy

Beiträge 4
20.09.2017

Der erste Teil hat mich schon gefesselt. Somit war ich auch neugierig wie es weitergeht.
Mir hat gut gefallen, zu erfahren wie Lou mit Willis Tod lernen musste umzugehen und dass sie trotz hoffnungsvollem Ende von Band 1 sie so ihre Schwierigkeiten hatte. Auch schön zu lesen war, wie Willis Familie damit umging.
Rundum ein gelungener zweiter Teil. Ich mag ihren Stil, mehr davon.

Kötra

Beiträge 65
31.08.2017

Dieses Buch ist die Fortsetzung "von ein ganzes halbes Jahr" und dem dramatischen Leben von Lou und Will. Die meisten Fortsetzungsbücher sind meistens wesentlicher schlechter und aufgesetzt, aber dieses hat mich positiv überrascht.

Der Übergang von Ein ganzes halbes Jahr war flüssig und man wurde sofort wieder in den Bann gerissen.
Also wem Teil 1 gefällt, gefällt auch dieses.
Absolut gut. Mehr will ich nicht verraten. Lest selbst :)

Shanna

Beiträge 43
31.08.2017

Ich war skeptisch, als ich von der Fortsetzung meines Herzensbuches "Ein ganzes halbes Jahr" gehört habe. Für mich war die Geschichte fertig erzählt und ich konnte (und wollte) mir nicht vorstellen, wie es weitergeht.

Die Autorin hat es aber geschafft, mich zu überzeugen. Ich konnte mich sehr gut in Lou hineinversetzen und ihre Gefühle der Trauer und Hoffnungslosigkeit nachvollziehen. Allerdings dauerte mir diese depressive Zeit etwas zu lange und ich hätte mir eine schnellere Entwicklung gewünscht. Dadurch wurde es stellenweise etwas langweilig, aber zum Ende hin, wurde die Geschichte dann doch wieder interessanter und unterhaltsamer.

Auch wenn ich die Leichtigkeit und den Witz von Lou aus dem ersten Teil hier vermisst habe, ist es eine schöne und runde Fortsetzung geworden.

Annika1707

Beiträge 18
30.08.2017

Da das erste Buch einer meiner Lieblingsbücher war habe ich sehr hohe Erwartungen an den zweiten Teil gehabt. Leider ist es nicht ganz so gut wie das Erste aber es ist trotzdem super schön. ich mag den Schreibstyle von JOJO Moyes und liebe ihre Bücher. die Geschichte von Lou geht weiter. es ist traurig mit zu fühlen wie sie unter dem Verlust leidet. Aber es ist auch schön zu sehen, dass es immer ein Leben danach gibt .Es lohnt sich definitiv dieses Buch zu lesen. Romantisch und schön wie immer. Auch ein guter Humor kommt zum Vorschein, der einem trotz einer tragische Geschichte doch manchmal ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern kann.

Sassa85

Beiträge 13
28.07.2017

„Ein ganz neues Leben“ musste ich einfach lesen, weil mich der Vorgänger so sehr in seinen Bann gezogen hatte und mich mehr als begeisterte.
Leider passiert dies bei diesem Buch nicht! Lou kommt mit ihrem Leben ohne Will eigentlich nicht zurecht, vegetiert eher vor sich hin. Die vorbestimmte Begegnung, die die ganze Zeit als Wendung in dem Buch, herbeigesehnt wird, lässt unglaublich lange auf sich warten, so dass mir echt langweilig war, es zu langatmig und zu umspannend war. Nach meinem Empfinden ändert das auch die schicksalhafte Begegnung nicht. Ich finde dem Buch fehlen der sonst von mir so gern gemochte spritzige Flair, die Faszination der Protagonisten und irgendetwas spannendes.
Ich finde es sehr schade, dass es mir so schwer viel in das Buch einzutauchen und in der Geschichte zu versinken, eher habe ich das Ende herbeigewünscht. Meine Empfehlung, ganz klar, nur „Ein ganzes halbes Jahr“ lesen und sich diese Traumgeschichte nicht durch die Fortsetzung zerstören lassen!

gisela_maria

Beiträge 12
eine Antwort 30.05.2016

Berührt einen da, wo man berührt werden will.

Meine Meinung
 
Seit dem Oktober lag dieses Buch bei mir daheim. Ich habe mich an den Nachfolger von  "Ein ganzes halbes Jahr" nicht herangetraut. Wie könnte ein zweites Buch mit der dramatischen Liebe von Will und Lou mithalten? Wie sollte einen ein Buch noch fesseln ohne Will? Trotz seiner Lähmung, nach einem Autounfall, war er die große Liebe von Lou. Eine Liebe wie es sie so nicht wieder geben wird! Doch, ich wurde eines besseren belehrt. Ich hatte zwei Tage lang wunderschöne Lesestunden. Louisas Eltern konnten mich wieder so richtig zum Lachen bringen. Von Miss. Traynor war ich mehr als überrascht. Lernte ich sie im ersten Band als dominante Frau kennen, die keine noch so kleinste Schwäche zuließ, so zeigte sie sich diesmal von einer menschlichen und zerbrechlichen Seite.  Ich konnte sie viel besser leiden. Stellenweise habe ich sie bedauert.
Mister Traynor handelte fast genauso, wie ich es  ohnehin von ihm erwartet hätte. Und trotzdem hatte ich einmal das Gefühl, er würde einiges bereuen.
Lou lief ihrer Trauer fast zwei Jahre davon. Reisen, Alkohol und kurze Affären mit Männern konnten ihren Schmerz jedoch nicht lindern. Will war auch nach seinem Tod für sie immer präsent. Sie fragte ihn sogar oft nach seiner Meinung.
Ein Unfall brachte sie wieder für einige Zeit in ihr Elternhaus zurück..
Als es eines Tages an ihrer Tür klingelt, machte sie eine Bekanntschaft, die endgültig ihr Leben verändern sollte.

Fazit

Ich habe die Geschichte von Lou und ihrem neuen Leben geliebt. Sie hat mich zum Lachen, Weinen und Nachdenken gebracht. Meine ganzen Bedenken, dass diese Geschichte dem ersten Teil nicht gerecht würde, haben sich nun in Luft aufgelöst. Ich konnte Lou auf ihrem steinigen Weg begleiten. Ich habe miterlebt, wie langsam aber sicher das Glück wieder bei ihr Einzug hielt.
Ihre Trauerbewältigung bekam sogar amüsante Aspekte, als sie einer Trauergruppe beitrat.
Tränen musste ich lachen, über eine Protagonistin, die einen Kartoffelsalat zubereitete.
Woher sollte diese auch wissen, dass man Kartoffeln vorher kochen muss?  Es heißt doch schließlich Salat. Verdammter Mist! :-)))
Von Romantik würde ich der Familie von Lou dringend abraten. Für die Clarks,  weil sie unheimlich in der Öffentlichkeit auffallen; für uns Leser,  weil wir vom vielen Lachen Bauchkrämpfe bekommen.
Diese wunderbare Geschichte gibt uns einen Einblick, in das Leben eines Sanitäters in London.
Ich war sehr gespannt, ob sich Lou irgendwann in ihrer Londoner Wohnung heimisch fühlen wird und ihren Job als Kellnerin,  am Londoner Flughafen,  aufgibt.
Besonders gut fand ich die Verwandlung von Lous Arbeitgeber; zeigt sie doch, dass viele Menschen nur aus Angst anderen Menschen das Leben zur Hölle machen.

Eine Geschichte, die durch und durch menschelt.
Eine Geschichte, die einen da berührt, wo man berührt werden will.
Eine Geschichte, die einem zeigt, dass nach einer langen dunklen Nacht auch wieder ein sonniger Tag anbricht.
Eine Geschichte, die es mit seinem Vorgänger locker aufnehmen kann.
Eine Geschichte, die ich Euch mit all meiner Leseliebe empfehle.

Danke Jojo Moyes

5 Sterne .... was sonst ......

  • Kötra

    Beiträge: 65
    31.08.2017

    Du sprichst mir aus der Seele.

Leseeckchen

Beiträge 18
05.02.2018

    Trauer hat viele Gesichter – und bietet auch Chancen!

    Eineinhalb Jahre sind seit Wills Tod vergangen. Louisa hat noch immer damit zu kämpfen. Selbst die Wohnung, die sie von dem Geld, das er ihr hinterlassen hat, gekauft hat, ist noch nicht wirklich eingerichtet. Louisa lebt aus Kartons, hat einen unterbezahlten, stressigen Job in einem Flughafen-Pub und übertüncht ihre Trauer mit Alkohol und lockeren Affären. Als sie eines Nachts zu waghalsig wird, stürzt sie von der Dachterrasse … und löst damit eine Kette von Ereignissen aus, mit denen sie nicht gerechnet hätte!

    „Ein ganzes halbes Jahr“ hat mich, die ich so gut wie nie Herzschmerz-Bücher lese, unbeschreiblich berührt und verzaubert. Ich lachte, ich weinte und ich trug die Geschichte ewig im Herzen. Ganz selten wünsche ich mir Folgebände, denn Serien sind einfach sehr oft nur Aufgüsse. Aber hier – Louisa war mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es ihr „danach“ geht, was sie aus ihrem Leben macht. Kein Wunder, dass es vielen anderen Lesern auch so ging – und wunderbar, dass Jojo Moyes den Wünschen der Leser entgegenkam.

    Oft werden solche Bücher dann aber deutlich schwächer, als die Bücher, auf die sie aufbauen. Doch die Autorin hat eine ganz neue, eigenständige, wunderbare Story geschaffen, die ihren ganz eigenen Zauber hat. Auch hier konnte ich wieder die ganze Bandbreite der Gefühle durchleben, zusätzlich noch Spannung und ganz oft auch mal Verwunderung. Stellenweise konnte ich weder Louisa, noch andere Figuren verstehen, doch wenn dann die Auflösungen kamen, war ich immer wieder über mich und meine automatischen Vorurteile erstaunt. Dieses Buch lehrte mich mal wieder, dass man die Dinge nie vorschnell nach dem ersten Eindruck bewerten darf, denn hinter allem und jedem steckt eine Geschichte.

    Jojo Moyes hat Louisas Leben nicht komplett neu gestaltet. Das wäre auch extrem unrealistisch gewesen. Menschen ändern sich, ja, aber doch immer nur schrittchenweise. Ihre Schwester geht einen recht geraden Weg, ihre Mutter startet – für viele überraschend – ihre Selbstverwirklichung, die Liebe spielt eine Rolle, berufliche Probleme werden thematisiert … in diesem Roman steckt tatsächlich ein ganzes Leben, auch wenn nur einem kurzen Zeitraum beschreibt. So viele kleine Szenen, in denen man sich und sein eigenes Verhalten erkennen kann und aus denen man so viel für sich selbst ziehen kann (aber nicht muss)! Mir gefällt „Ein ganz neues Leben“ ganz genau so gut, wie der erste Band und freue mich sehr, dass Will zwar eine tragende Rolle spielt, das Buch aber kein billiger Abklatsch geworden ist.

    Die bekannten Charaktere entwickeln sich alle auf ihre eigene Weise weiter, neue Charaktere kommen dazu. Aber alle sind einzigartig, dennoch nicht überzeichnet und wie aus dem wahren Leben gegriffen. Einzelne kleine Erzählstränge, die das Leben um Louisa herum lebendig machen, fügen sich wunderbar ineinander. Das Ende ist recht offen, aber auf eine zufriedenstellende Weise. Diesmal ist die Tür offen für einen weiteren Band. Sorgen, dass dieser eine Enttäuschung werden könnte, habe ich keine. Im Gegenteil – ich freue mich sehr darauf, Louisa noch weiter begleiten zu können.

    Auf keiner der 521 Seiten habe ich mich auch nur ansatzweise gelangweilt oder fand etwas total überspannt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass Louisa eine reale Person ist, die ihren Weg im Leben noch immer sucht und durch die Trauer um einen ganz besonderen Menschen belastet nicht immer die richtige Entscheidung trifft. Wer selbst schon tief getrauert hat, kann das vollkommen verstehen und fühlt sich durch diese Story auch verstanden. Von mir bekommt dieses Buch auf alle Fälle die kompletten fünf Sterne!

    lesewolke

    Beiträge 12
    02.02.2018

      Das 2. Band der Lou Bücher von Jojo Moyes... Dieses Buch ist die Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr"und auch wenn es emotional nicht an den 1. Teil ran kommt war es doch ein sehr schönes Buch.

      18 Monate nach Wills Tot hat Lou noch immer damit zu kämpfen. Sie hat einen Job der sie nicht glücklich macht, aber sie kommt davon nicht los... Doch dann steht eines Tages Lily vor der Tür, die eine Verbindung zu Will hat von der alle sehr überrascht sind. Lily sorgt dafür, dass Lou sich verändert.

      Lou durchlebt in diesem Buch wieder viele Momente, gute wie auch schlechte, ein tragischer Unfall und letzendlich eine neue Liebe.

      Lesemaus7

      1 Beitrag
      14.01.2018

        Ein Nachfolgeband nach einem so erfolgreichen Buch wie "Ein ganzes halbes Jahr" ist immer schwierig. Man hat als Leser zum Einen sehr hohe Erwartungen und zum anderen Angst enttäuscht zu werden, denn so gut kann es ja gar nicht werden - ohne Will. Oder vielleicht doch? Jojo Moyes hat eine Möglichkeit erschaffen, dass man mit Louisa weitergehen möchte und Will doch irgendwie noch teilhat. Louisas Weg zurück in ein Leben ohne Will neben sich hat mich gefesselt. Man wünscht es ihr so sehr, dass sie glücklich wird. Und das Ende - sei hier nicht verraten! - fand ich sehr gut, da Louisa sich selbst und ihr Leben wichtig nimmt und sich nicht über andere definiert.

        Sassenach123

        Beiträge 14
        08.01.2018

          Nach Ein ganzes halbes Jahr war Ein ganz neues Leben ein absolutes Muss für mich. Ich musste einfach erfahren wie es Lou nun ohne Will schafft ihr Leben zu meistern.
          Dies schafft sie mehr schlecht als recht. Sie stürzt vom Dach ihrer Wohnung und wird schwer verletzt. Sie lernt den Sanitäter Sam kennen. Diese Begegnung wird sich noch als Lichtblick herausstellen, mehr oder weniger.......
          Ihr Job erfüllt sie ebenso wenig, und ihre Mütter befindet sich in einer Krise.
          Als dann eine Person in ihr Leben tritt, wird es komplett über den Haufen geworfen.
          Dieser Roman ist zwar nicht das was ich erwartet habe, aber es tat gut wieder etwas von Lou zu lesen.
          JoJo Moyes sagt selbst, dass die enorme Resonanz der Fans erst zu einer Fortsetzung geführt hat. Also, wo bleibt die Fortsetzung der Fortsetzung?

          Mel3A

          Beiträge 7
          05.01.2018

            Ich bin ein großer Fan von Buchreihen.
            Wenn aber einer der Hauptcharaktere im ersten Buch stirbt bin ich doch ehr skeptisch.
            Ich habe diese Fortsetzung also sehr vorsichtig begonnen zu lesen.
            Jojo Moyes hat mich aber wieder einmal überzeugen können.
            Ich mag Lou ihre spritzige Art und hab viel mit Ihr gelacht aber auch geweint.
            Ich bin immer voll bei Ihr und bin gespannt wie sie die jeweiligen Situationen meistern wird.
            Was sie hier wieder mit viel Witz geschafft hat...

            Manu

            Beiträge 9
            05.01.2018

              Wieder ein wunderschönes Buch & die Geschichte um Lou, Will, Sam & ein kleines bisschen gestreifte Hummelstrumpfhose, Hoffnung & neuer Liebe...

              Ich war wie im ersten Teil von Anfang an von diesem Buch gefesselt & ich freu mich schon sehr auf den dritten Teil, der ja nun Ende Januar erscheinen wird...

              Mel-85

              1 Beitrag
              29.12.2017

                Dieses Buch ist die Fortsetzung von ein ganzes halbes Jahr.
                Ich habe den 1. Teil geliebt und hatte mich schon riesig auf den 2. Teil gefreut.
                Das Buch hat mich in allen Erwartungen übertroffen.
                Es ist toll geschrieben und lässt sich sehr gut lesen.
                Dieses Buch ist jedoch nicht geeignet, wenn man den ersten Teil nicht kennt.

                NicoleP

                Beiträge 4
                29.12.2017

                  Achtzehn Monate ist es her, dass Louisa Clark sich von ihrem Freund Will Traynor verabschieden musste. Sechs Monate, ein ganzes halbes Jahr, mehr hatten beide nicht füreinander, und doch veränderte diese Zeit alles. Ohne Will erscheint Lou das Leben freudlos und kalt. Doch dann begegnet ihr eine Person, der es gelingt, dass Lou wieder Hoffnung auf eine Zukunft hat.

                  „Ein ganz neues Leben“ ist die Fortsetzung von „Ein ganzes halbes Jahr“. Es empfiehlt sich, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen, man kommt durch das Buch aber auch ohne diese Vorkenntnisse.

                  Der Leser begleitet Lou bei ihrer Trauerarbeit. Ihre Gedanken und Gefühle sind sehr gut ausgearbeitet. Aber Lou hat nicht nur mit ihrer Trauer zu kämpfen, auch die Menschen in ihrer Umgebung durchlaufen Veränderungen.

                  Es ist schön zu lesen, wie es mit Lou weitergeht, nachdem sie Will hatte gehen lassen müssen. Die gut ausgearbeiteten Nebencharaktere entwickeln noch einige kleine Nebenschauplätze, ohne von der Geschichte um Lou abzulenken.

                  „Ein ganz neues Leben“ ist gut geschrieben und liest sich flüssig. Man begleitet Lou aus ihrer Trauer und ihrem trostlosen Leben heraus in eine Zukunft, die viele Überraschungen für sie bereit hält.

                  Wer „Ein ganzes halbes Jahr“ gelesen hat, wird an der ein oder anderen Stelle vielleicht ein kleines Tränchen verdrücken, die aktuelle Geschichte ist ansonsten weniger tränenreich. Die Emotionen kommen beim Lesen an, der Taschentuchverbrauch war – zumindest bei mir – um einiges geringer als beim ersten Buch.

                  Weitere Rezensionen gibt es auf www.nicole-plath.de

                  Sulania

                  Beiträge 5
                  15.12.2017

                    Sehr schöne Fortsetzung von Ein ganzes halbes Jahr.
                    Das Buch beginnt 18 Monate nach Wills Tod und Lou ist noch nicht wirklich darüber hinweg. Sie lebt nur vor sich hin und hat zum Beispiel einen Job den sie gar nicht so toll findet. Sie arbeitet in einer Bar am Flughafen. Abends betrinkt sie sich oft, bis sie eines Tages vom Hausdach fällt. Von da an wird es bisschen besser mit ihrem Leben, da sie es überdenkt und außerdem Lilly auftaucht, die behauptet die Tochter von Will zu sein. Sie geht jetzt auch zu einer Weiterlebengruppe, in der ein paar Leute über ihre Verluste sprechen und wie man weiterleben kann. Nach einem Treffen sieht sie auch Sam, den Sanitäter, der sie versorgt hatte, als sie vom Dach gefallen war, wieder... Lou versucht mit Lilly zurecht zu kommen, die ein paar Probleme hat und sucht außerdem einen Weg richtig weiterzuleben.
                    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, jetzt freue ich mich schon auf das dritte Buch über Lou.

                    Ryu

                    1 Beitrag
                    15.12.2017

                      Der Fortsetzungsroman zu "Ein ganzes halbes Jahr"! (Vorsicht: Spoiler zu Teil 1!)

                      Nachdem ich Teil 1 geliebt habe und die Geschichte für mich auch abgeschlossen war, habe ich mich anfangs sehr schwer mit diesem Buch getan. Aber die Autorin hat es geschafft mich dann doch noch abzuholen und als ich einmal in der Geschichte drin war, konnte ich kaum aufhören zu lesen.
                      Zu sehen, wie Lou mit Wills Tod umgegangen ist und gelernt hat, nicht nur weiterzuleben, sondern anzufangen zu träumen und sich ein noch besseres Leben zu wünschen und aufzubauen, hat mich wirklich tief berührt.
                      Alles in allem eine sehr bewegende Fortsetzung, die mir vor allem große Lust auf den folgenden dritten Teil gemacht hat!

                      Jazzy

                      Beiträge 13
                      04.12.2017

                        Da ich mitgerissen und gerührt von "Ein ganzes halbes Jahr" war und sich dies zu meinem absoluten Lieblingsbuch entwickelt hat, habe ich mich zunächst nicht an diese Fortsetzung heran getraut.

                        Aber dennoch war ich neugierig darauf, wie Lou Wills Tod verarbeitet hat, wie sie ihr Leben weiterlebt. Und ich muss sagen, dass mir die Fortsetzung gefallen hat.

                        Jojo Moyes schreibt in ihrem gewohnten, wundervollen Stil. Die Geschichte passt - auch wenn ich mit so etwas nicht gerechnet habe. Ich möchte hier nichts verraten und vorweg nehmen.

                        Dieser zweite Band hat bewirkt, dass ich mich nun sehr auf den dritten Teil freue - so sehr ist mir Louisa weiter und weiter ans Herz gewachsen. Natürlich kann die Fortsetzung "Ein ganzes halbes Jahr" nicht übertreffen, ist aber absolut empfehlenswert.

                        Silvana Maus

                        Beiträge 12
                        11.11.2017

                          Ich habe das Buch gelesen und finde es sehr gut und interessant. Bin ja eine absolute Leseratte und liebe solche Bücher sehr.

                          Ein Buch was so interessant ist wünscht man sich immer. Das Buch erzählt über eine Geschichte von zwei liebenden und wie sich ein Leben verändern kann. Und das liebe ich an solchen Arten von Büchern.

                          Danke das es so tolle Autoren gibt, die so etwas tolles schreiben können.

                          BookloverLisa

                          Beiträge 4
                          08.11.2017

                            Das Buch ist eine direkte Fortsetzung von „Ein ganzes halbes Jahr“.

                            18 Monate nach Wills Tod steckt Lou in ihrem Leben fest. Ein mieser Job, eine lieblos eingerichtete Wohnung, die kein richtiges Zuhause ist, einsam, mit wenig Kontakt zu ihrer Familie.
                            Lou ist nach London gezogen um neu anzufangen und doch will das nicht so recht klappen. Erst als eine kleine Unachtsamkeit ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt und ein junges Mädchen vor ihrer Tür steht, beginnt Louisa wieder zu leben.

                            Der Schreibstil ist, wie von Jojo Moyes nicht anders zu erwarten, leicht, locker, flüssig. Großartig zu lesen und einfach zu folgen.
                            Ich lese unglaublich gerne Fortsetzungen, weil ich immer unbedingt wissen möchte, wie es mit den Personen weiter geht (Ich verstehe dich Hazel!).
                            Auch diese Fortsetzung hat mich nicht enttäuscht. Ich brauchte ein paar Kapitel um rein zu finden, aber dann hat mich das Buch gefangen genommen. Großartige neue Charaktere und natürlich auch die liebgewonnenen aus dem ersten Band. Ich bin sooo glücklich, dass Lou und Nathan in Kontakt stehen und wie wichtig sie einander sind. Das finde ich unglaublich süß, eine tolle Idee, Jojo!
                            Das Buch hat nichts vom Witz und Charme eingebüßt und hat mich ein ums andere Mal zum Lachen gebracht. Aber es war auch traurig und herzzerreißend.
                            Schön, dass Will immer noch präsent war und wir so nicht ganz auf unseren lieben Will verzichten mussten.

                            Ich habe das Buch gerne gelesen und freue mich bereits auf die Fortsetzung mit Lou und Nathan.

                            IsabelPatricia1992

                            Beiträge 3
                            05.11.2017

                              Ein ganz neues Leben ist die Fortsetzung des Bestsellers Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes und eine absolute Leseenpfehlung für all die Leser, die genau wie Lou noch um Will trauern und ihren Abschluss finden müssen.

                              Die Geschichte wird einige Monate nach Will's Selbstmord bei Dignitas fortgesetzt und in kurzen Rückblicken erfährt man wie es alt Bekannten Charkteren, wie den Traynors oder Nathan ergangen ist. Nicht nur Will's Tod gilt es zu verarbeiten, sondern auch die Nachwirkungen des Medieninteresses nachdem Patrick, Lou's Ex-Freund, Will's Schicksal im ersten Teil gegen Geld.mit der Presse teilt.

                              Das dieser Teil leider nicht ganz so gut werden konnte wie der Erste, ist zu einem Großteil der Tatsache geschuldet, das Lou nun ohne Will ist. Nicht nur das man als Leser Will fast genauso sehr vernisst wir Lou es tut, aber mit ihm ist auch die einzigartige Dynamik aus ein Ganzes halbes Jahr verloren gegangen.

                              Man braucht eine relativ hohe Anzahl an Seiten, um sich mit den neuen Handlungssträngen anzufreunden. Jojo Moyes hat ein Gespühr für realistische Geschichten aus dem Leben und so durchlebt der Leser eine sehr authentische Entwicklung der Protagonistin nach dem sie einen Menschen verloren hat den sie sehr geliebt hat.

                              Es ist schwer die etwas naive aber Lebenslustige Lou aus dem Ersten Teil mit der Lou zusammen zu bringen die versucht mit ihrer Trauer unzugehen und ihren neuen Platz in der Welt zu finden. Einer Welt in der sie nicht mehr auf die guten Ratschläge von Will bauen kann.

                              Wie schon angedeutet ist dieses Buch nicht so gut wie sein Vorgänger, besticht aber durch seinen ganz eigenen Charme, für den es vielleicht ein paar meht Seiten braucht um ihn zu entdecken.

                              britie

                              Beiträge 2
                              04.11.2017

                                Fortsetzung...

                                Als ich hörte, dass es eine Fortsetzung zu "Ein ganzes halbes Jahr" geben würde, wusste ich: das muss ich lesen.

                                Fortsetzungen haben für mich meistens einen kleinen Nachteil, weil man diese an der Erstausgabe misst.

                                Ich habe es nicht bereut, das Buch zu lesen.

                                Die Geschichte von Louisa & Will hat Louisa verändert. Nach seinem Tod geht ihr Leben langweilig weiter. Sie geht zur Arbeit, abends nach Hause und fühlt sich nicht wirklich gut dabei. Veränderungen, die sich eigentlich durch das halbe Jahr mit Will in Louisas Leben ergeben sollten, geht sie nicht ein.
                                Ein Sturz vom Dach ihres Balkons wird der Wendepunkt.

                                Plötzlich steht ein Mädchen vor ihrer Tür, die ihr Leben mächtig durcheinander bringt.

                                Das Buch ist gut geschrieben, kommt aber emotional nicht an die erste Ausgabe ran. Ein schönes Buch ist es trotzdem und es war schön noch einmal in Lous Leben zu schauen.

                                buchverschlingen

                                Beiträge 37
                                04.11.2017

                                  Den Zauber von "Ein ganzes halbes Jahr" erreicht die Fortsetzung des Bestsellers leider nicht.

                                  Lou ist nun allein, Will ist tot und sie kommt nicht über seinen Tod hinweg. So ist die Grundstimmung des Buches anfangs schon etwas traurig und teilweise steht sie sich auch selbst im Weg.

                                  Es ist ja immer schwierig, Fortsetzungen von so erfolgreichen Büchern zu schreiben und eigentlich bin ich der Meinung, man hätte das so stehen lassen können.

                                  Dennoch bin ich gespannt auf Band 3

                                  HEIDIZ

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                                  17.10.2017

                                    "Ein ganzes halbes Jahr" erzählt Louisa Clarks Geschichte und in Band 2 "Ein ganz neues Leben" wird diese Geschichte fortgesetzt.

                                    Sehr oft verwendet die Autorin die wörtliche Rede, was es mir sehr angenehm gemacht hat, der Handlung zu folgen, weil sie einfach lebendig und authentisch glaubwürdig rüberkommt.
                                    Will hat nach einem ganzen halben Jahr - also nach sechs Monaten Lou verlassen. Diese ist am Ende, sie hat den verloren, den sie am meisten liebte. Sie hat keine Ahnung, wie sie ohne ihn weiterleben soll. Ihre Arbeit am Flughafen füllt sich auch nicht aus, sie weiß nicht mehr weiter, sie lebt nicht mehr, sie existiert nur noch ...

                                    Dann aber kommt etwas/jemand in ihr Leben, als es eines Tages an der Tür klingelt und ihr Leben wird .... es gibt Hoffnung - mehr möchte ich allerdings nicht verraten.

                                    Leseprobe:
                                    ========

                                    "Auf mich wirkt Mum okay", sagte ich.
                                    Ich trank einen Schluck Tee und bekam leichte Schuldgefühle, als mir klarwurde, dass die Hintergrundgeräusche aus dem Haus von Mum kamen, die das Geschirr spülte. Er warf mir einen Seitenblick zu. "Sie hat seit drei Wochen ihre Beine nicht rasiert. Drei Wochen, Lou! Ehrlich gesagt, kriege ich Zustände, wenn sie mich damit berührt. ...

                                    Ich fand die Geschichte glaubwürdig geschrieben, man nimmt der Autorin ihre Idee ab, die Umsetzung ist lebendig und spannend, emotional aber nicht schnulzig.

                                    Wer den ersten Band gelesen hat, für den ist diese Fortsetzung einfach ein Muss, ich empfehle, den ersten Teil zuerst zu lesen, macht sich einfach angenehmer. Beide Bücher sind, finde ich, auf einer Ebene - ich meine literarisch und spannungstechnisch, haben mich beide Bücher gleich überzeugt.

                                    Charaktere sind gut beschrieben und die Szenen lebendig geschildert und kein Teil des Buches war für mich während des Lesens langatmig oder weniger spannend.

                                    Absolute Empfehlung

                                    MB

                                    1 Beitrag
                                    12.10.2017

                                      Ich habe den ersten Teil "Ein ganzes halbes Jahr" verschlungen, er hat mich sehr berührt. Deshalb fand ich es total spannend, dass es eine Fortsetzung gibt. Die Rückseite las sich auch vielversprechend. Aber leider wurde ich enttäuscht. :(

                                      Ich fand den zweiten Teil nicht so spannend geschrieben, die Figur Lilli fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen, damit es irgendeine Verbindung zu Will gibt und insgesamt fehlte mir der Flair des ersten Teils. Außerdem habe ich Lou nach dem ersten Teil nicht so "labil" in Erinnerung gehabt, wie sie jetzt am Anfang des zweiten Teils beschrieben wird. Natürlich trauert sie, aber ich habe nach dem Ende des ersten Teils gedacht, sie macht etwas aus ihrem Leben. Ich hätte sie besser so in Erinnerung behalten.

                                      Trotzdem ist das Buch so geschrieben, dass man es nicht weglegen kann, was ich total faszinierend fand. Ich wollte wissen, was am Ende dabei rauskommt. Jojo Moyes hat einen sehr schönen Schreibstil, der einfach zu lesen ist und einen fesseln kann, deshalb die 3 Sterne. Aber ich kann die Fortsetzung leider nicht weiterempfehlen. Wer die Geschichte von Lou und Will noch gar nicht kennt, sollte (meiner Meinung nach) nur "Ein ganzes halbes Jahr" lesen.

                                      foreverandgrace

                                      1 Beitrag
                                      12.10.2017

                                        Ich glaube, ich habe die beiden Phasen eines 'Ein ganzes halbes Jahr'-Lesers durchgemacht - und ich glaube auch, es gibt sie in den unterschiedlichsten Konstellationen und Reihenfolgen. Man hat irgendwann Tage, an denen man Will und Lou genau so in Erinnerung behalten möchte, wie man sie in 'Ein ganzes halbes Jahr' kennen und lieben gelernt hat. Und dann gibt es Phasen, während derer man sich fragt, wie es Lou wohl ergangen ist. In einer solchen habe ich mich befunden, als ich mein Weihnachtsgeschenk 2015 aus dem Regal geholt und es aufgeschlagen habe.
                                        Die bewusste Entscheidung, mit keinen Erwartungen ins Buch zu starten, war die richtige: 'Ein ganz neues Leben' ist anders. Natürlich. Es hat eine Vorgeschichte, und ohne zu viel verraten zu wollen für die, die 'Ein ganzes halbes Jahr' (noch) nicht gelesen haben - sie ist traurig. Mit diesem simplen Argument kann meiner Meinung nach erklärt werden, dass man nicht den Fehler machen sollte, es mit seinem Vorgänger vergleichen zu wollen. Es kann nicht dasselbe, gleich gut, genauso sein.

                                        Jojo Moyes' Schreibstil ist einmal mehr nicht einer unter vielen. Sie schreibt behutsam, warmherzig - und vor allem mit einer gehörigen Prise british humour. Nicht die derben Witze, die man im Fernsehen gern einmal dafür verkauft bekommt, sondern sich perfekt in die jeweiligen Situationen schmiegenden Andeutungen, Anekdoten, Vergleiche. Für mich machen sie einen großen Teil der Besonderheit, die das Buch mit 'Ein ganzes halbes Jahr' gemein hat, aus. Es ist die Autorin, die es schafft, ein authentisches, wenig den üblichen, vorhersehbaren Charakteren entsprechend, Bild einer Lou zeichnet, die selbst gezeichnet ist. Man hat absolut nicht das Gefühl, zu wissen, in welche Richtung das Buch verlaufen wird und das ist es, was mich immer weiter lesen lassen hat.

                                        Inhaltlich beantwortet die Autorin nahezu alle Fragen, die man als Leser des ersten Buches im Kopf haben kann: wie geht es Lou? Wie geht es Wills Eltern, was macht Nathan? Putzt Josie immer noch ohne Pause? Kann Treena Thomas noch bändigen? Man trifft einen großen Teil der bekannten Charaktere wieder, und es tritt nicht ein, was man vermuten könnte: Unwohlsein, ein gezwungenes Ich-muss-erzählen-wie-es-ihnen-geht. Wie schon im ersten Buch verkommen die Nebencharaktere nicht zu eben diesen, hat man nicht den Eindruck, dass sie nur der Vollständigkeit halber bestehen und über sie geschrieben wird.
                                        Die aufgeschlagene Geschichte passt zu der Geschäftigkeit Londons, in die es Lou verschlagen hat. Acht Monate sind zu Beginn des Buches vergangen - acht Monate, in denen Lou das 'just live', das Will ihr aufgetragen hat, nur teilweise erfüllen konnte. Sie fällt, und das mitten hinein in ihr neues Leben. Was passiert, möchte ich nicht erwähnen, nur so viel: Will ist nicht vollständig aus Lous Leben verschwunden. Und diese Nachricht lässt für Lou einen Wirbelsturm heraufziehen.

                                        Kritisch anzumerken habe ich absolut nichts, weil Jojo Moyes auf eine wunderbar sensible, und gleichzeitig ehrende Art und Weise die Geschichte von Lou und WIll so belässt, wie sie in 'Ein ganzes halbes Jahr' passiert ist - aber nicht ohne ihr ein neues Kapitel zu verleihen, das berührt, das lächeln lässt und Hoffnung vermittelt. Ich empfinde es als einen schönen Umstand, dass man beide Bücher getrennt voneinander lesen könnte - für die, auf 'Ein ganz neues Leben' aufmerksam werden und für diejenigen, die finden, dass das Ende einer wunderschönen Liebesgeschichte aus 'Ein ganzes halbes Jahr' für sie passend ist .
                                        'Ein ganz neues Leben' ist ein ganz neues Buch, das man, wie bereits zu Anfang meiner Rezension erwähnt, nicht mit seinem Vorgänger vergleichen sollte. Es kann nicht verglichen werden, weil es anders ist - aber nicht weniger wundervoll. Es berührt, lässt einen weinen und lachen. Und es kommt einmal mehr zum Schluss, dass das Leben gelebt werden muss und die Chancen, die sich bieten, genutzt werden sollten. No matter what.

                                        Hetti

                                        Beiträge 5
                                        23.09.2017

                                          Eine schöne, verrückte, spannende Fortsetzung. Nach anfänglicher Skepsis hat mich das Buch schnell mitgerissen! Die Charaktere sind toll beschrieben.
                                          Absolut empfehlenswert, hat viel Spass gemacht!

                                          Betty Boop

                                          Beiträge 10
                                          22.09.2017

                                            Hm ja, ich finde dass das erste Buch so genial, eifühlsam und realistisch geschrieben war und für mich nur schwer zu toppen ist. Hingegen die Fortsetzung wie immer von Yoyo Moyes wunderbar ist, doch leider blieb bei mir der Seufzer am Ende aus....
                                            Es war nett, das Buch, nur es wird eins dieser Bücher sein die sich keinen ewigen Platz in meinem Gehirn erobern wird. Ich habe die Gabe die Handlung eines Buches zu vergessen, wenn es mich nicht redtlos begeistert.....
                                            Sorry Yoyo, ich weiß, viele haben nach einer Fortsetzung geschrien, aber manchmal ist es besser, man feiert diesen Erfolg einfach und belässt es so.
                                            Fazit: Für mich hätte es diese Fortsetzung nicht gebraucht.....
                                            Betty Boop

                                            Babsi

                                            Beiträge 10
                                            20.09.2017

                                              die Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr"... ich war sehr skeptisch, denn wie sollte es dieses besonderen Buch übertreffen.
                                              Nein übertroffen hat es das erste nicht, aber es war schön zu erfahren wie es Lou geht, wie sie mit dem Schmerz und der Trauer zurecht kommt und auch wie sie in ein neues Leben startet. Und das schöne ist, Will ist auch in diesem Buch irgendwie präsent :)

                                              Alinya

                                              Beiträge 4
                                              09.09.2017

                                                Ich war erst skeptisch da die meisten Forsetzungsbücher nicht annähernd an das erste snknüpfen können. Hier wurde ich nicht enttäuscht. Die Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr" ist wirklich sehr empfehlenswert.
                                                Ich habe dieses Buch an einem verregneten Wochenende gleich durchgelesen.
                                                Es wird nie langweilig, die Autorin schreibt sehr gut und ansprechend.

                                                MoniS

                                                Beiträge 10
                                                09.09.2017

                                                  Fortsetzung vom unglaublich rührenden Buch "Ein ganzes halbes Jahr".

                                                  Ich fande den zweiten Band nicht ganz so mitreißend und spannend wie den ersten. Aber Jojo Moyes schreibt immernoch unglaublich schön und gefühlvoll.
                                                  Ich habe mich gefragt was aus Lou wurde, da "Ein ganzes halbes Jahr" auf einen Cliffhanger endete und nun erfahren wir es, aber lest selbst wie Lou's Leben weitergeht.

                                                  Manda

                                                  Beiträge 3
                                                  01.09.2017

                                                    Dieses Buch hat mich ebenso fasziniert und berührt wie der erste Teil, und ich hab mich sehr gefreut, dass eine Fortsetzung gab! Das sind Geschichten/Figuren, da kann ich alles vergessen, abtauchen und total entspannen! Wundervoll! Dafür gibt es natürlich 5 Sterne!

                                                    Leseliebe

                                                    Beiträge 10
                                                    19.08.2017

                                                      Eine gelungene Fortsetzung. Nach dem grandiosen ersten Buch könnte ich mir nicht ausmalen wie es weitergehen könnte. Ich war zu sehr gefesselt von dem dramatischen Ende. Ebenso überrascht war ich von der Wendung in diesem Buch - Wills Tochter. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich es gut finde, dass Will auch nach seinem Tod noch eine so große Rolle in Louisa's Leben spielt. Aber es ist eine schöne Lebensgesichte mit erhofftem Happy End!

                                                      milkysilvermoon

                                                      Beiträge 8
                                                      18.08.2017

                                                        Auf die Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr" war ich sehr gespannt, schließlich hatte ich den Vorgänger geliebt, der mich sehr berührt hat. Auch das zweite Buch zu Lou habe ich wieder verschlungen.

                                                        Mir war von Anfang an klar, dass der zweite Band natürlich nicht an den ersten heranreichen kann. Wie auch beim Ende von "Ein ganzes halbes Jahr"? Deshalb war ich sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen sollte.
                                                        Ich fand, dass Band 2 gut an den ersten anknüpft. Natürlich ist Lou immer noch am Boden zerstört und völlig neben der Spur nach dem Verlust von Will. Wieder hängt sie in einem Job fest, den sie nicht mag, in ihrer neuen Wohnung fühlt sie sich nicht wohl und hat ihre lockere Art verloren. Die ehemals lebenslustige Lou ist zu einer Frau geworden, die sich von der Trauer auffressen lässt. Dann aber passiert etwas, was ihr Leben auf den Kopf stellt, Lou schöpft allmählich neuen Mut und findet Stück für Stück zurück ins Leben.

                                                        Die Geschichte ist natürlich komplett anders als in "Ein ganzes halbes Jahr". Und natürlich habe ich auch Will vermisst, obwohl er an mehreren Stellen immer wieder durch die Gespräche und Gedanken präsent ist. Aber auch den zweiten Band fand ich sehr emotional. Auch dieses Mal gibt es spannende Momente und eine gewisse Tragik, wenn auch nicht so wie im ersten Band. Für mich war es wieder eine gelungene Kombination aus Ernst, Tragik, aber auch Witz.

                                                        Zusammengefasst: "Ein ganz neues Leben" reicht nicht an den Vorgänger heran. Damit hatte ich aber auch nicht gerechnet. Wer keine überhöhten Erwartungen an die Fortsetzung hat, hat wieder ein gelungenes Buch von Jojo Moyes vor sich, das gut geschrieben ist. Ich fand es lesenswert.

                                                        MissB_

                                                        Beiträge 2
                                                        17.08.2017

                                                          Nach "Ein ganzes halbes Jahr" ("Me before you") haben wir alle sehnsüchtig darauf gewartet, dass Jojo Moyes eine Fortsetzung schreibt.. Auch wenn wir uns wohl alle sicher waren, dass Sie an Ihren Erfolg über die Liebesgeschichte von Will & Lou nicht mehr anknöpfen kann.. Und Will ist schließlich tot..

                                                          Ich fand es dennoch spannend zu erfahren wie Lous Leben weitergeht.. Am Anfang der Geschichte war Lou ziemlich traurig und melancholisch und "lebensmüde".. und ich kann diese Stimmung sehr gut verstehen.. Die Autorin hat diese Stimmung sehr gut und authistisch rübergebracht..

                                                          Als dann der große Wendepunkt kam, der Tag an dem sich Lous Leben komplett ändert und sie vielleicht sogar wieder einen Sinn in ihrem Leben bekommt war ich sehr überrascht..

                                                          Alles in allem war das Buch sehr schön und enthielt auch wieder eine kleine Liebesgeschichte.. So ganz überzeigen konnte es mich aber nicht.. "Ein ganzes halbes Jahr" lässt sich aber auch nicht toppen.

                                                          Sklein

                                                          Beiträge 6
                                                          15.08.2017

                                                            Wer "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen hat, kommt um dieses Buch nicht herum!

                                                            Natürlich war es neugierig, wie es mit Lou weitergeht. Es war schön, sie auf Ihrem Weg durch die Trauer zu begleiten und das Will eine Tochter hat eine ganz neue Wendung in der Geschichte.

                                                            Alles in allem ein schönes Buch, den ersten Teil sollte man aber davor gelesen haben. An den ersten Teil kommt dieses allerdings bei weitem nicht ran.

                                                            Beiträge 7
                                                            15.08.2017

                                                              Hallo,
                                                              ich habe dieses Buch in einem weggelesen.
                                                              Ich konnte mit Lou leiden und auch die Traurigkeit spüren. Ich habe mit gefiebert als sie wieder zurück ins Leben gefunden hat.
                                                              Sie konnte sich verlieben ohne ihre "große Liebe" vergessen zu müssen.
                                                              Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

                                                              claudi2204

                                                              Beiträge 3
                                                              eine Antwort 14.08.2017

                                                                Der Fortsetzungsroman zu "Ein ganzes halbes Jahr" hat mir gut gefallen. Am Anfang stellte sich natürlich die Frage, wie Lou nach dem Tod von Will weitermacht und wo ihr Weg sie hierführt. Die Lösung hat mir gut gefallen, da auch das Unentschlossene und Ängstliche, was man aus dem ersten Teil kannte, hier nicht zu kurz kam. Das Will dann plötzlich eine Tochter hat, war für mich dann doch eine etwas unstimmige Wendung, aber im Verlauf des Buches lernte ich auch sie lieben.

                                                                Alles in allem ist es ein sehr gelungenes Buch geworden.

                                                                • Blümchen

                                                                  Beiträge: 17
                                                                  15.08.2017

                                                                  Ich "müsste" natürlich nach dem ersten Buch (das mich total gefesselt hatte) auch die Fortsetzung lesen. Der Rezesion kann ich mich nur anschließen...
                                                                  Ich war auch sehr gespannt wie es der schüchternen, ängstlichen Lou weiter ergeht und habe sie nach ein paar Seiten sofort wieder erkannt.
                                                                  Die Wendung mit der Tochter fand ich etwas "verwirrend".
                                                                  Es kommt, meiner Meinung nach, bei weitem nicht an den ersten Teil ran, ist aber eine sehr nette Lektüre. Allerdings sollte man den ersten Teil gelesen haben.

                                                                NicoleWie

                                                                Beiträge 10
                                                                12.08.2017

                                                                  Für mich war dieses Buch ein muss nach "ein ganzes halbes Jahr".
                                                                  Ein wirklich gutes Buch das zum Nachdenken anregt.
                                                                  Vielleicht sollte man öfter im Leben das machen, wonach einem das Herz steht! Manchmal öffnet es einem eine ganz neue Sichtweise....
                                                                  .

                                                                  lesebegeistert

                                                                  Beiträge 29
                                                                  11.08.2017

                                                                    Ich war ja restlos begeistert von dem Buch „Ein ganzes halbes Jahr“. Die Fortsetzung wurde schon sehnsüchtig erwartet und ich war gespannt, wie Lous Leben ohne Will weiter geht. Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam den harten Weg der Trauer nach Wills Tod. Man hofft als Leser so sehr, dass Lou endlich wieder glücklich wird. Ob sie es schaffen wird? Lesen Sie selbst!!! Ich finde „Ein ganz neues Leben“ ist eine sehr gelungene Fortsetzung. Das Buch hat mich gefesselt und in den Bann gezogen.

                                                                    steffi_the_bookworm

                                                                    Beiträge 13
                                                                    11.08.2017

                                                                      Ich war so unglaublich gespannt wie es mit Louisa weitergeht und meine Erwartungen waren wirklich hoch, jedoch auch leicht skeptisch. Natürlich kommt die Geschichte nicht völlig an "Ein ganzes halbes Jahr" heran, aber trotzdem hat die Autorin ein tolles Buch geschaffen, dass mich zum lachen und zum weinen gebracht hat.

                                                                      Die Enwicklung von Louisa habe ich als sehr glaubhaft gefunden und ich mochte sie immer noch unheimlich gerne.
                                                                      Außerdem hat die Autorin es geschafft, dass ich mich an so viele Kleinigkeiten aus dem ersten Buch erinnert habe. Da merkt man doch wie sehr das Buch geprägt hat, denn oft erinnere ich mich bei Reihen an vieles nicht, selbst wenn nur ein paar Monate dazwischenliegen.

                                                                      Sehr positiv ist mir der Humor aufgefallen. Es gibt so viele Szenen, in denen ich schmunzeln oder sogar laut machen muss.

                                                                      Das Buch hat mir sehr schöne Lesestunden beschert und ich danke Jojo Moyes, dass sie Louisa's Geschichte weitererzählt hat.

                                                                      Imi

                                                                      Beiträge 5
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                                                                        Wer den ersten Teil gelesen hat, weiß wie sehr man sich in die Geschichte reinversetzt, man fühlt mit, erlebt alle möglichen Gefühle mit und genau das ist im zweiten Teil nicht anders. Es kommen immer wieder unerwartete Dinge, die man so nicht erahnen kann. Es ist schön zulesen wie Lou letzten Endes doch noch ein Happy End bekommt.

                                                                        Ich kann und habe dieses Buch schon so oft weiterempfohlen!!! Das Buch ist nicht ohne Gründe so erfolgreich!!!

                                                                        Jackdeck

                                                                        Beiträge 32
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                                                                          Ich habe das Buch in einem Tag (und einer langen Nacht) in einem Stück durchgelesen und kann nur sagen, dass es für mich ein ganz wunderbares, tiefgehendes und berührendes Buch ist. Besonders gelungen finde ich die Weiterentwicklung der Charaktere, angefangen natürlich von Lou, die durch den Tod von Will in einer ganz tiefen Trauer gefangen ist. Hat mich Lou im Buch und auch im Film "Ein ganzes halbes Jahr" durch ihre Extravertiertheit, ihren schrägen Modegeschmack und ihren fast unerschütterlichen Optimismus bezaubert, so zeigt sie sich nun, nach dem Verlust ihres geliebten Wills und dem gescheiterten Versuch, etwas neues und interessantes aus ihrem Leben zu machen, als eine zutiefst traurige und orientierungslose junge Frau, die keinen Weg aus ihrer Trauer findet. Sie lebt in London in einer unpersönlichen Wohnung, trägt unauffällige Kleidung und arbeitet in einer Bar am Flughafen von London. Ihre Trauer ist für alle nachvollziehbar, die einen geliebten Menschen verloren haben. Und ihren langen Weg aus ihrer Trauer und ihrer Unsicherheit, wieder Gutes vom Leben zu erwarten, ist berührend und ehrlich. Das Buch spielt etwas extremer als der Vorgänger mit Hochs und Tiefs und lässt dennoch auch hier wieder Platz für laute Lacher. Bis es Lou (und dem Leser)schließlich gelingt, ein ganz neues Leben zuzulassen, erlebt man alle Genre von Trauer, Humor, Thriller; auf Lachen folgt Heulen. Insgesamt wirkt alles ein bisschen zerrissener, aber das wird dem Erlebten aus dem Vorroman gerecht. Wer sich schon von der Vorgeschichte fesseln lies, für den ist dieses Buch die logische Konsequenz!

                                                                          JaNein

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                                                                            Eine wirklich überraschend gute Fortsetzung. Es ist schön zu lesen wie eine so schöne Geschichte auch in Zeiten von Trauer weitergeht.
                                                                            Lou in ihrem weiteren Leben und ihrer Traurigkeit zu "beobachten" macht vllt auch dem einen oder anderen Mut, sich nach einem Verlust nicht aufzugeben.

                                                                            Das erscheinen von Wills Tochter bringt noch einmal ganz neuen Schwung in die Sache.

                                                                            Ein absolut lesenswertes Buch,allerdings würde ich empfehlen auch den 1.Teil zu lesen. Die vorhergehende Geschichte ist auch hier sehr präsent.
                                                                            Ausserdem wäre es schade die Protagonisten nicht von Anfang an zu kennen ;)

                                                                            schnäppchenjägerin

                                                                            Beiträge 41
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                                                                              Lou und Will waren nur sechs Monate - "ein ganzes halbes Jahr" - zusammen, bis Will seinem Leben als Tetraplegiker ein Ende setzte.
                                                                              Knapp zwei Jahr später lebt Louisa allein in einem Apartment in London, das sie sich von Wills Erbe gekauft hat und arbeitet als Kellnerin in einem Irish Pub am Flughafen, in dem ein kontrollsüchtiger Chef sie nervt und in welchem sie ein lächerliches Lurex-Kostüm tragen muss.

                                                                              Nachdem sie bei einem Unfall von der Dachterrasse ihres Wohnhauses gefallen ist und das Krankenhaus und ihre Familie denken, dass sie sich wegen der Trauer um Will das Leben nehmen wollte, geht sie fortan regelmäßig zu einer Selbsthilfegruppe von Trauernden, der "Weiterleben-Gruppe", und lernt auf diesem Weg einen neuen Mann in ihrem Leben kennen. Es ist der Rettungssanitäter Sam, der sie nach ihrem Sturz, den sie nur mit viel Glück überlebt hatte, versorgt hatte.

                                                                              Das Mädchen, das sie an dem Abend auf der Dachterrasse erschreckt hatte, stellt sich als Wills Tochter heraus, die unvermittelt in Lous Leben tritt, um mehr von ihrem Vater, der nichts von ihrer Existenz wusste, zu erfahren und den anderen Teil ihrer Familie kennenzulernen. Lily ist Will nicht unähnlich und ein sehr schwieriger, trotziger Teenager, der sich ungeliebt von der Mutter und dem Stiefvater in Lous Leben breit macht.

                                                                              Lous Leben ist fast zwei Jahre nach dem Tod von Will immer noch gezeichnet von ihrer Trauer und einem latent schlechten Gewissen, dass sie ihm nicht helfen konnte. Sie vermisst seine Zuneigung, ihn als Ratgeber und es hat den Anschein, als würde sie es sich selbst nicht gönnen, ein neues Leben zu beginnen und wieder glücklich zu sein. Aus diesem Grund fühlt sie sich verantwortlich für Lily, kümmert sich auch noch um sie, als diese ihre Gutmütigkeit ausnutzt und ihre Familie Unverständnis dafür zeigt. Selbst ein Jobangebot in New York schlägt sie ihretwegen aus.
                                                                              Sam hält sie unbewusst auf Abstand, womit er nicht umgehen kann und ihr vorwirft, einen Geist zu lieben. Sie scheut sich davor, wieder an jemanden ihr Herz zu vergeben und hat Angst, dass sie auch eine neue Liebe plötzlich verlieren könnte und dann kommt es tatsächlich zu einem Unglück, dass ihre schlimmsten Befürchtungen wie eine selbsterfüllende Prophezeiung wahr werden lässt...

                                                                              Nachdem Jojo Moyes eigentlich nie eine Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr" schreiben wollte, hat sie mit "Ein ganz neues Leben" die Geschichte von Lou doch fortgeschrieben, auch wenn die Messlatte durch ihren Bestseller so hochgesetzt war, dass sie mit einem zweiten Teil nur verlieren konnte.

                                                                              Für mich ist "Ein ganz neues Leben" aber ein eigener Roman, der sich jedoch kaum lesen lässt, ohne den ersten Band zu kennen. Zu viele Details wie der Charakter von Will oder die Hummelstrumpfhose würden für das Verständnis einfach fehlen. Man kann beide Romane aber nicht miteinander vergleichen, da es schon allein von der Dramatik zwei völlig verschiedene Geschichten sind, weshalb Band 2 nie so herzergreifend tragisch werden konnte wie der Vorgänger.

                                                                              Wer den Schreibstil von Jojo Moyes mag, wird ihn auch in diesem Roman unweigerlich nach den ersten wiedererkennen und Seite um Seite weiterlesen müssen. Auch wenn "Ein ganzes halbes Jahr" für mich ein in sich geschlossener Roman war, fand ich es interessant zu lesen, wie es mit Lou weitergeht. Gezeichnet von der Trauer herrscht stets eine melancholische Stimmung und man kann nachvollziehen, wie verloren und einsam sich Lou trotz ihrer sehr lebhaften und eigenwillig-herzlichen Familie fühlt. Sie möchte kein Risiko mehr eingehen, geht mit Scheuklappen durchs Leben und wird erst durch die Begegnung mit Lily wieder wachgerüttelt und findet durch die zurückhaltende Zuneigung von Sam wieder zurück ins Leben.

                                                                              "Ein ganz neues Leben" ist ein Wohlfühlroman mit traurigen, aber auch vielen amüsanten Szenen im chaotischen Leben von Lou. Man begegnet ihrer Familie wieder, Schwester Treena, die zu früh Mutter geworden ist, dem etwas altmodischen Vater und Mutter Josie, die sich zu einer bekennenden Feministen entwickelt hat. Eine Nebenrolle haben auch die Eltern Wills, Camilla und Steven Traynor, die beide ganz unterschiedlich mit ihrer Trauer um den Sohn umgegangen sind und inzwischen getrennte Leben führen.

                                                                              Im Verlauf der Wochen, die sich nach Lous Unfall ereignen, lernt sie, wie wichtig und normal es auch ist, Trauer zuzulassen, dass man aber auch über den Verlust eines Menschen hinwegkommen kann, indem man ihn loslässt, ohne ihn zu vergessen. Jeder Mensch hat das Recht - und auch die Pflicht - weiterzuleben und glücklich zu sein, ohne dies als Verrat an dem geliebten Toten empfinden zu müssen. All das ist aber nur möglich, in dem man den Mut hat, offen für Neues und das Ungewisse zu sein und Vertrauen in den Rückhalt von Familie und Freunden haben kann.

                                                                              Ich habe mich gefreut, als ich gelesen habe, dass am 23. Januar 2018 sogar Lou, Band 3 unter dem Titel "Mein Herz in zwei Welten" erscheint, den ich auch wieder verschlingen werde.

                                                                              bri

                                                                              Beiträge 17
                                                                              23.07.2017

                                                                                Ich habe den ersten Teil verschlungen, aber bei dem zweiten Teil ist es nicht anders gewesen. Diese Geschichte ist auch so schön mit der Tochter von Will. Es ist nicht immer einfach gewesen, aber Lou hat es geschafft, Ihr Leben neu zu gestalten und alles in die richtigen Bahnen gelenkt. Auch dieser Teil ist sehr, sehr zu empfehlen.