Jojo Moyes

Ein ganzes halbes Jahr

Lou & Will
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.
Der Sensationserfolg: monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste – von Millionen Lesern geliebt.


Autorenbild Foto von Jojo Moyes

Die  Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.


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Rezensionen

Borkum

Beiträge 21
14.02.2017

Die 26-jährige Louisa Clark – genannt Lou – lebt gutbürgerlich in einer englischen Kleinstadt zusammen mit ihren Eltern, ihrer jüngeren Schwester und deren fünfjährigem Sohn. Mit ihrem Job in einem kleinen Café trägt sie nicht unerheblich zum Familieneinkommen bei. Sie ist seit sieben Jahren mit dem Fitnesstrainer Patrick zusammen. Im Großen und Ganzen ist Lou mit ihrem Leben zufrieden – doch dann verliert sie ihren Job und damit beginnt die Veränderung ihres ganzen Lebens.

Als ungelernte Kraft war es schwierig, einen Job zu finden; sie arbeitet vorübergehend in der Nachtschicht einer Fabrik für Hühnerverarbeitung (igitt), in einem Fastfood-Restaurant und als Energieberaterin für Privathaushalte. Weitere Angebote waren Tänzerin (Poledance), Kundebetreuerin bei einem Telefonservice für Erwachsene und als Pflegehelferin. Schließlich bewirbt sie sich als Pflegerin und Gesellschafterin für einen behinderten Mann. Obwohl sie über keine einschlägigen Erfahrungen verfügt bekommt sie den Job – befristet auf 6 Monate.

Will Traynor – Mitte dreißig - gehört der „upper class“ an und war bis zu seinem Unfall ein erfolgreicher Geschäftsmann und sportlich sehr aktiv. Will hat Tetraplegie und ist rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Er hasst sein „neues“ Leben und hat bereits versucht, sich das Leben zu nehmen. Er ist fest entschlossen, seinem Leben ein Ende zu bereiten und hat seinen Eltern das Versprechen abgerungen, ihm dies zu ermöglich – in der Schweiz – in 6 Monaten.

Lou und Will kommen zu Beginn nicht gut miteinander aus. Als sie dann zufällig erfährt was er in 6 Monaten vorhat, versucht sie auf ihre eigene Art ihm zu zeigen, dass das Leben auch für ihn lebenswert sein kann. Durch diesen Job verändert sich nicht nur ihr Leben an sich sondern auch die Person Lou entwickelt sich mit Hilfe von Will weiter. Aber auch Will profitiert von seiner neuen Gesellschafterin. Nach und nach entwickeln die beiden Protagonisten Gefühle für einander.

Es bleibt die Frage, ob Lou es mit ihrer Liebe schafft, Will von seinem Beschluss abzubringen.

Ich hatte bisher noch nie von dieser Krankheit gehört. Tetraplegie bedeutet einen Ausfall der die Arm- und Beinmuskulatur innervierenden Nerven (…) und von Blase, Mastdarm und Sexualfunktion sowie den generellen Verlust der Muskelkontrolle und Sensibilität unterhalb der Rückenmarksschädigung (Auszug aus Wikipedia). Sie leiden häufig unter Schmerzen und bekommen sehr schnell Infektionen.

Die Autorin verschafft einem nicht nur einen Einblick in die Symptome und Nebenwirkungen der Krankheit selbst sondern auch über die Schwierigkeiten im Alltag. Bei der Planung unserer Umwelt wurde an diesen Personenkreis oft nicht gedacht – es gibt keine Bürgersteigabsenkungen für den Rollstuhl, der Eingang ist nur über Stufen erreichbar oder sogar nur durch ein Drehkreuz zu passieren etc. Dann kommt noch die Unfähigkeit der Mitmenschen hinzu normal mit den Behinderten umzugehen.

Selbstbestimmung über Leben und Tod? Sterbehilfe? Auch diesem Thema stellt man sich unweigerlich beim Lesen des Buches. Dafür oder Dagegen? Ohne Partei zu ergreifen, sind beide Lager vertreten.

bettina_uhlmann

1 Beitrag
26.11.2015

Taschentücher bereit halten!!!

Also ich Leser eigentlich am liebsten Thriller durch Zufall bin ich über dieses Buch gestolpert und wie ich schon sagte ich Lese ausschließlich nur Thriller !! Aber dieses Buch ist einfach ein Muß egal was man am liebsten liest!! Ich habe jetzt auch schon das Hörbuch gehört und den Film sollte er irgendwann mal kommen werde ich auf jeden Fall allein mit einer Packung Taschentücher schauen!! Also ran an dieses Buch und viel Spaß beim lesen!!!

Nele13

Beiträge 17
23.01.2018

Ich würde sagen, das Buch ist das Beste was an Liebesromanen im Jahr 2015 erschienen ist. Es hat dafür gesorgt, dass ich Jojo Moyes als Autorin für mich entdeckt habe, was eigentlich ja noch einen zusätzlichen Stern verdient hätte, aber dann wäre ich ja bei 6 ;)
Sehr bemerkenswert, ist dass es kein typisches Happy End gibt. Also Taschentuchalarm. Ich glaube wir hierbei nicht weint, dem kann man auch nicht mehr helfen ;)
Mit Louisa zeichnet Moyes einen Charakter der so liebenswert und so sympathisch ist, dass man sie direkt als beste Freundin haben möchte!

buchverschlingen

Beiträge 37
04.11.2017

Ein Märchen!

Dieses Buch hat mich sehr bewegt , tief bewegt und lange beschäftigt. Die Liebe zwischen Lou und Will geht so tief und endet so tragisch! Wobei man dann ja am Schluss überlegt "tut ers wirklich?"

Will ist sehr krank, an den Rollstuhl gefesselt. Lou ist seine Pflegerin. anfangs. Sie mag nicht akzeptieren, dass Will Selbstmordgedanken hegt und will ihn vom Leben überzeugen.

Sie unternimmt viel mit ihm, reißt ihn aus seiner Lethargie, doch ob das reicht?

Sehr einfühlsam schildert die Autorin die Geschichte der beiden und am Ende fließen Tränen - ob aus Glück oder Trauer - lest selbst!

Leseeckchen

Beiträge 19
07.02.2017

Was für ein wunderbares, liebevolles, zärtliches und doch knallhartes Buch!

Louisa, genannt Lou, ist seit sieben Jahren mit Patrick, einem Sportfanatiker, zusammen und unterstützt mit ihrem mageren Gehalt die ganze Familie. Sie weiß im Grunde, dass sie Patrick nicht (mehr) wirklich liebt. Und dann verliert sie den Job, weil das Café geschlossen wird. Das Jobcenter bietet ihr - wie könnte es anders sein - so "geniale" Stellen wie Pole-Tänzerin oder "Kundenbetreuerin bei einem Telefonservice für Erwachsene" an, nachdem er sie tatsächlich in die Nachtschicht in einer Fabrik für Hühnerverwertung gesteckt hatte und sie eine zweitägige, sehr zwielichtige Ausbildung zur Energieberaterin machen musste. Als Alternative bliebe nur eine Stelle als Pflegekraft, doch Lou hat keine Lust, alten Menschen den Hintern abzuwischen. Dann bekommt Syed, ihr "persönlicher Berater" eine Stelle zur "Pflege und Gesellschaft für einen behinderten Mann" rein, auf die Lou sich bewirbt. Sie bekommt den Job - und dieser wird ihr Leben komplett verändern.

Lou hat es anfangs schwer mit Will, einem Tetraplegiker. Sie findet erst nach einiger Zeit heraus, dass er seiner Mutter ein halbes Jahr zugestanden hat. Nach Ablauf dieser Zeit fährt er in die Schweiz. Allerdings nicht, um dort ein neues Leben aufzubauen. Er will zu Dignitas. Ein Verein, der sich für humanes Leben und humanes Sterben einsetzt. Will kann es nicht ertragen, komplett auf Hilfe angewiesen zu sein, gar nichts allein machen zu können, ständig mit Infekten und Krankheiten kämpfen zu müssen. Er möchte so nicht leben, weil es für ihn schlicht kein Leben ist. Lou will alles daran setzen, Will umzustimmen. Dabei verändert sie sich, ohne es zu merken. Sich und Will.

Dieses Buch klingt nicht nur nach, es arbeitet in einem. Und nicht nur ein paar Minuten oder Stunden! Es beutelt, denn es verändert auch den Leser, seine Sichtweise, seine Gedanken.

Ich gebe zu - ich habe mir nie wirklich Gedanken gemacht, was alles an einer solchen Erkrankung hängt. Klar, ich fand es schlimm, mir taten diese Menschen auch leid. Aber WUSSTE ich irgendetwas, außer, dass sie bewegungsunfähig sind? Nein. Und dafür schäme ich mich! Tetraplegiker leiden. Sie haben fast immer Schmerzen. Und das ist doppelt übel - sie können sich nicht bewegen, die Muskeln sind tot - aber das Schmerzempfinden ist extrem ausgeprägt. Das Immunsystem spielt verrückt, es kommt immer wieder zu Infekten. Im Fall von Will kommt noch hinzu, dass er seine Körpertemperatur nicht selbst regeln kann, wie andere Menschen. So merkt er nicht, wenn ein Infekt im Anmarsch ist und kann nicht rechtzeitig reagieren. Es sind so viele Dinge, an die man nicht denkt, die aber den Betroffenen zu schaffen machen. Für den einen sind das Dinge, die er irgendwie gewuppt bekommt, für den anderen unzumutbare Umstände.

Ich frage mich, ob Lou und Will sich je begegnet wären, hätte Will diesen folgeschweren Unfall nie gehabt. Ich kann es mir kaum vorstellen. Nein, ich bin mir sicher, sie hätten sich nie begegnen können. So vieles wäre dann im Leben von Lou, aber auch Will, ganz anders verlaufen. Beide brauchten einander, um zu dem Menschen zu werden, den sie selbst mögen und achten können.

Ja, ich habe geweint. Aber es waren gute Tränen. Dieses Buch ist so viel wundervoller, als ich je sagen könnte. Jojo Moyes erzählt die Geschichte der beiden sehr gefühlvoll, aber keineswegs kitschig oder süßlich. Im Gegenteil. Sie schafft es, eine kühle Distanz zu wahren, um dem Leser genug Raum zu lassen, all die Emotionen und eigenen Gedanken einzubringen. Sie zeigt sowohl Wills als auch Lous Gedanken und Argumente völlig wertfrei, um den Leser nicht zu beeinflussen. Das ist wundervoll und gleichzeitig grausam, denn nun stehe ich da und bin gebeutelt und hin- und hergerissen von meinen Gefühlen. Was ist richtig? Wer hat Recht? Was soll, darf, kann man in einem solchen Fall tun?

Dieses Buch bekommt einen ganz besonderen Platz - in meiner Büchersammlung und in meinem Herzen.

Bücherfreundin

Beiträge 47
07.02.2017

Will führt ein tolles Leben auf der Sonnenseite. Er ist Teilhaber einer erfolgreichen Firma, hat eine hübsche Freundin, Urlaube verbringt er in den exotischsten Ländern mit allerlei Abenteuern. Bis zu diesem einen Tag, der sein Leben vernichtet. Übrig bleibt ein querschnittsgelähmter Mann, ein Tetraplegiker, der in allem auf fremde Hilfe angewiesen ist. Mit diesem Dahinvegetieren, als das er es empfindet, kann er sich nicht abfinden. Da will er lieber sterben.

Louisa stammt aus bescheidenen Verhältnissen, gibt sich mit wenig zufrieden. Mit 26 Jahren lebt sie noch bei den Eltern und jobbt in einem Café. Die Beziehung zu ihrem langjährigen Freund ist alles andere als aufregend oder romantisch. Doch Lou wäre nie auf die Idee gekommen, etwas an ihrem Leben zu ändern, wenn das Café nicht geschlossen worden wäre. Die von der Arbeitsagentur vermittelten Jobs sind alle nicht besonders toll. Da ist der Job als Pflegehilfe noch das geringste Übel, zumal er auf sechs Monate befristet ist.

Wird es Lou mit ihrer frischen, ehrlichen Art gelingen, Will aus seiner Lethargie zu holen und wieder für das Leben zu begeistern?

Meine Meinung:
Jojo Moyes‘ Roman enthält so viel mehr als eine Liebesgeschichte. Hier treffen zwei Menschen aufeinander, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Frau und Mann, Unterschicht und Oberschicht, lebensfroh und lebensmüde. Nach anfänglicher Abneigung sehen die beiden in ihrem Gegenüber allmählich auch das Positive, sie lernen sich schätzen und respektieren. Und obwohl Lou eingestellt wurde, um Will aufzumuntern, ist am Ende sie diejenige, die am meisten profitiert. Denn Will bringt sie dazu, endlich etwas aus ihren Fähigkeiten zu machen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Moyes thematisiert zum einen die alltäglichen Probleme von Behinderten, die man sich als Nichtbehinderter gar nicht bewusst macht, die man als Außenstehender vielleicht auch gar nicht erkennen kann. Zum anderen geht es um Sterbehilfe. Äußerst geschickt gelingt es der Autorin, diese sensiblen Themen in einen unterhaltsamen Roman einzubauen, ohne dass sie irgendwie aufgesetzt oder fehl am Platz wirken. Und ja, der Roman ist unterhaltsam. Es gibt witzige Dialoge und Szenen, wo man einfach grinsen muss. Und der Roman ist traurig. Ich glaube, ich habe noch kein Buch gelesen, bei dem ich mehr geweint habe. Er ist emotional, und die Emotionen stehen nicht nur auf dem Papier, sie führen direkt in das Herz des Lesers, einfach wunderbar!

Die Charaktere sind tiefgründig beschrieben, vor allem natürlich Lou und Will, wobei der Hauptteil des Buches mit Lou als Ich-Erzählerin angelegt ist. Doch auch einige der Nebenfiguren kommen in jeweils einem Kapitel zu Wort, sodass man sich auch in sie gut hineinversetzen kann.

Sprachlich ist das Buch nichts wirklich Großartiges, aber es ist gut und einfach zu lesen. Die Handlung schreitet flott voran, es gibt keine Längen. Von Zeit zu Zeit ist eine kleine Überraschung eingebaut, so dass es immer spannend bleibt. Gefühle kommen nach und nach immer heftiger zum Ausdruck, und zwar Gefühle jeder Art, Verzweiflung, Hoffnung, Trauer, Liebe usw. Besonders das letzte Drittel ist so emotional geladen, dass man es fast nicht mehr aushält.

Fazit:
Ein ganz wundervolles, emotionales Buch, das noch lange nachhallt und zum Nachdenken anregt. Ich möchte es wärmstens empfehlen, nicht nur für Leser von Liebesromanen.

lesebegeistert

Beiträge 29
28.01.2017

„Was wenn Liebe allein nicht reicht“?
Als ich die letzten Seiten von diesem Buch gelesen habe, wusste ich: „Ein ganzes halbes Jahr“ wird mein Lieblingsbuch für 2013! Es ist das schönste und traurigste Buch seit langen.
Das Thema des Buches: das Recht auf einen Selbstbestimmten Tod. Während des Lesens war ich entsetzt, schockiert und hoffte immer noch auf ein Happy End. Es ist einfach eine herzzerreißende Geschichte, die mich unheimlich berührt hat und mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.

Fraulein_Himmelblau

1 Beitrag
04.11.2016

Im Gegensatz zu den meisten war ich nicht ganz so begeistert von diesem Buch.
Die Geschichte fand ich toll, mal etwas ganz neues und richtig erfrischend. Allerdings hat es einige Längen, zum Teil wars mir auch zu melodramatisch und Louisas Unverständnis für Wills Entscheidung kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Nichtsdestotrotz finde ich das Buch flüssig geschrieben, auch zwischendrin was zum Schmunzeln und definitiv eine tolle Idee??

lesestrickeule

Beiträge 7
01.05.2018

"Ein ganzes halbes Jahr" gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbüchern! Die quirlige Protagonistin Lousa Clark, genannt Lou, ist auf der suche nach einem Job. Dies erweist sich alles andere als einfach, da sie keine wirkliche Ausbildung hat und eigentlich ihr ganzes Leben lang nur gekellnert hat. Das Arbeitsamt vermittelt sie als Pflegekraft von Will Traynor, der seit einem schweren Motorradunfall komplet gelähmt ist.
Es erweist sich alles andere als einfach Will zu pflegen und für ihn da zu sein. Nach und nach lernt Lou Will besser kennen und auch seine Familie und deren Geheimnisse.
Der Schreibstil von Jojo Moyes hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich war mittendrin in der Geschichte. Alle charaktere sind haargenau und datailliert beschrieben, so dass man sich alle bildlich vorstellen kan. Der Britische Humor darf natürlich auch nicht fehlen.
Wenn man sich unter diesem Buch einen leichten Roman vorstellt, dann täuscht man sich! Das Thema ist alles andere als einfach und gehört teilweise sogar zu den Tabuthemen.
Mich hat das Buch und Lous Schicksal sehr bewegt und mitgenommen. Ich habe mit ihr gelacht und geweint und um sie gebangt. Ich habe mich in ihre quirlige und verpeilte Art sehr verliebt. Eigentlich ist sie dafür da Will zu helfen, doch auch er hilft ihr, ihren eigenen Weg zu finden.
Unter anderen Umständen hätten sich die zwei Menschen wahrschienich nie kennen gelernt und das wäre wirklich schade.
Es ist ein herzzerbrechend schöner Roman, bei dem man auf jeden Fall Taschentücher parat haben sollte.

saika84

Beiträge 4
04.10.2017

Louisas Leben ist sehr geordnet, wenn auch nicht außergewöhnlich. Sie ist seit Jahren mit ihrem Freund Patrick zusammen, der ihr eigentlich viel zu wenig Aufmerksamkeit schenkt, sie lebt noch bei ihren Eltern und sie arbeitet in einem kleinen gemütlichen Kaffee. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt als sie diesen Job plötzlich verliert. Sie muss sich im Jobcenter nach neuen Stellen umsehen aber nichts scheint für sie die passende Stelle zu sein. Als ihr Vater auch noch seinen Job verliert ist Louisa gezwungen eine Stelle anzunehmen und so landet sie bei den Traynors und soll sich um Will kümmern, der vom Hals abwärts gelähmt ist. Will, der vor seinem Unfall immer sehr Lebens- und Unternehmungs- lustig war sieht nun keinen Sinn mehr im Leben und zeigt Louisa das er alles andere als angetan von ihrer Anwesenheit ist. Doch Louisa stellt sein Leben völlig auf den Kopf.

Ich habe über dieses Buch nur Gutes gehört. Als ich den Kinotrailer gesehen habe dachte ich mir dieses Buch muss ich unbedingt vorher noch lesen. Der Schreibstil ließ sich gut lesen und es steckte wahnsinnig viel Gefühl drin. Es kullerte auch die ein oder andere Träne. Mir hat das Buch gut gefallen aber mir wurde das Ende etwas zu schnell abgehandelt. Ich finde es war mehr Potenzial da und ich denke das dies eins der wenigen Bücher werden könnte wo mir der Film besser gefällt. Ich gebe nur 4 Sterne da ich etwas mehr erwartet habe.

Beiträge 8
21.09.2017

Eine tolle Geschichte. Und ich habe nicht geweint :)!
Auch wenn ich bis zum Schluss gehofft habe das es ein anderes Ende nimmt, bin ich froh das es kein anderes Ende gab.
Lou ist ein Sympathischer Charakter, die auch in schwierigen Momenten versucht das beste rauszuholen. Auch wenn sie naiv ist, ist sie liebenswert. Man leidet mit ihr und freut sich auch mit ihr. Ich musste sehr oft laut lachen.
Das Buch ist ernsthaft, witzig und zu gleich traurig geschrieben.
Ich kann jedem der nur den Film (der auch sehr schön ist) gesehen hat, ans Herz legen das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen.

Schäffchen

Beiträge 11
02.09.2017

Kaum ein Buch hat es geschafft mich so sehr mitzureißen wie dieses...kaum eins welches mich eine Taschentuchbox im nu verbrauchen lässt!Ein wundervoller Schreibstil und eine klasse Geschichte die einem auch hinter her noch lange beschäftigt!

Hexenturm

Beiträge 0
eine Antwort 07.03.2017

Dieses Buch hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt und man beschäftigt sich auch noch nach dem lesen mit dem Thema Es ist sehr emotional ….man kann schon die eine oder andere Träne verdrücken. Die 26-jährige Lousia Clark ist eigentlich zufrieden mit ihrer Welt. Sie lebt zwar noch bei den Eltern aber sie arbeitet als Kellnerin im Buttered Bun was ihr sehr viel Spaß macht. Als das Cafe schließt und Louisa ihren Job verliert bewirbt sie sich, um die gutbezahlte Stelle im Hause Traynor. Will Traynor, einst ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, ist jetzt aufgrund eines Unfalls an den Rollstuhl gefessel. Ab dem Hals abwärts gelähmt benötigt er Rundumbetreuung. Will ist sehr verbittert, nörgelig und verliert immer mehr Lebensmut. Um ihn auf andere Gedanke zu bringen soll Louisa ihm tagsüber Gesellschaft leisten, was sich als sehr nervenaufreibend herausstellt.

  • Boyslover

    Beiträge: 49
    17.03.2017

    Ja, das Buch fesselt einen schnelle. Auch des guten Schreibstils.

Kötra

Beiträge 67
03.03.2017

Geschrieben ist das Buch prima.
Endlich beschäftigt sich jemand mal mit diesem Thema und der Perspektive eines Querschnittsgelähmten.
Seine Gedanken sind durchaus nachvollziehbar.
Das Buch ist dramatisch und gut geschrieben.
Man verschlingt es geradezu.
Durch das Buch gerät man zum nachdenken!

Der einzige negative Aspekt an diesem Buch ist, dass alle "nachvollziehen" können, dass das Leben in dieser Situation nicht lebenswert ist. Und das stimmt absolut nicht!!!!
Jedes Leben ist lebenswert. Auch, wenn sich das die nicht Betroffenen nicht vorstellen können.

otter

Beiträge 25
16.02.2017

Es ist eines der beeindruckensten Bücher der letzten Jahre. Aktive Sterbehilfe - ein Thema, dass bisher keiner wirklich sich trauete in einen Roman an zu packen. Es werden alle Seiten - vorurteilsfrei beleuchtet. Man kann alle Beteiligten und ihre Ansicht nachvollziehen. Und sich selber seine Meinung bilden - aber ich denke immer - solange man nicht selber in der Situation steckt - kann man eigenlich nur eine Idee einer Meinung sich bilden. Wie man handeln würde - wenn man selber betroffen ist - steht in den Sternen.
Danke für diese BUch

Legeia

Beiträge 13
10.02.2017

Was für ein Buch! Ich bin immer noch völlig überwältigt und es hallt immer noch in mir nach, obwohl ich es gestern beendet habe. Meine Gedanken kreisen um Lou und Will, um die erschütternde, traurige, hoffnungsvolle und herzerwärmende Geschichte der beiden.

Lou, eine liebenswerte junge Frau, die ihren Job verliert, einen Freund hat, mit dem sie nicht glücklich ist, zu gern durch einen besonderen Modegeschmack auffällt, ist jemand, der mir so noch nicht begegnet ist.
Sie ist herrlich erfrischend, normal, gerade heraus, sodass man sie ständig umarmen möchte.

Will, ein ehemaliger Unternehmer, Frauenheld, Sportfreak und Hungernder, auf der Suche nach immer neuen Herausforderungen, wird dies alles durch einen schweren Unfall genommen. Und dann ist plötzlich alles anders. Will ist desillusioniert, unnahbar, hat keine Freude mehr. Wer will ihm verdenken, keine Lust auf das Leben zu haben?
Und dann kommt Lou in sein Dasein gestolpert, mit ihrem verrückten Klamotten, ganz viel Herz und Verstand. Kann sie etwas bewirken? Und inwieweit verändert sie die Begegnung mit Will?

Ich muss sagen, dass mir kein Buch so zu Herzen gegangen ist. Ich lachte, weinte, hoffte und konnte nicht aufhören zu lesen.
Zu schön waren die Schlagabtäusche zwischen Lou und Will, zu schön der Lesefluss, der mich mitgerissen hat, zu traurig die Schicksale.

Und doch vermittelt das Buch eine so wichtige Botschaft, die man fast täglich im eigenen Leben vergisst: Lebe! Lebe, genieße, mach etwas daraus, so lange du nur kannst!
Die Geschichte hinterlässt Spuren, lässt einen nachdenken, grübeln, man sieht so vieles mit anderen Augen. Es ist einfach unbeschreiblich.

Das Cover spricht für sich. Wenn man diese Geschichte gelesen hat, weiß man, was es sagen will.

Ich werde Lou und Will sicher niemals vergessen. Volle Punktzahl.

Selda

Beiträge 3
07.02.2017

Wie schafft Jojo Moyes nur, ein so ernstes Thema mit einer berührenden Liebesgeschichte zu verweben und das Ganze kitschfrei und doch umwerfend bewegend zu erzählen?
Dieses Buch ist mir unter die Haut gegangen, es ist mit Abstand die schönste Liebesgeschichte, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Beide Charaktere wachsen einem sofort ans Herz. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich mir frei genommen, um die Geschichte in einem Rutsch lesen zu können. So habe ich auf jede freie Minute hingefiebert, um ein paar Seiten zu lesen. Dieses Buch bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücheregal- ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Katiii_liest_gern

Beiträge 46
06.02.2017

Lou und Will könnten kaum unterschiedlicher sein. Lou ist eine 27-jährige Frau, die in sämtlichen Bereichen ihres Lebens festgefahren ist. Sie hat einen Job in einem Café, wohnt seit ihrer Geburt in dem gleichen Dorf bei ihren Eltern, ist seit sieben Jahren mit dem gleichen Mann zusammen und ihr Dasein beschränkt sich im Moment einzig und allein auf diese Elemente. Die tägliche Busfahrt wird zur Routine und selbst die Besucher in ihrem Café gehören inzwischen zur alltäglichen Langeweile. Doch sie ist scheinbar zufrieden... bis zum Tag ihrer Kündigung, mit welcher ihr Leben eine Kehrtwende vollführt...
Will hingegen ist das Abbild eines erfolgreichen Geschäftsmannes. Er steht in der Blüte seiner Jahre, hat keinerlei Geldsorgen, eine schicke Freundin zu Dekorationszwecken und ein Leben geprägt von Reisen, Abenteuern und Eindrücken jeglicher Art. Er ist lebenslustig und glücklich bis ihn eines Tages ein Motorradfahrer ergreift und in einen Rollstuhl befördert...

Die Geschichte von Lou und Will ist keine gewöhnliche. Liest man den Klappentext und betrachtet das Buchcover, so freut sich die Mehrheit der Leserschaft zunächst bestimmt auf eine Liebesgeschichte mit „erschwerten“ Umständen. Doch weit gefehlt, wird der Rezipient nicht mit einer klischeelastigen Romanze unterhalten, sondern sieht sich plötzlich mit schweren Themen wie Behinderung oder Freitod sowie der Lust am Leben konfrontiert. Dabei verfolgt er die Protagonistin auf ihrem Weg zu einem neuen Ich, glaubt sich eng an ihrer Seite, zeichnet Jojo Moyes ein derart liebevolles und einfühlsames Bild der jungen Frau, dass der Leser das Gefühl entwickeln wird, Lou persönlich zu kennen.

Die Autorin versteht es den Leser auf eine geschickte Art und Weise zu fesseln und bewirkt mit ihren teilweise witzigen aber auch immer ernstgemeinten Worten, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es ist ein seltsames Gefühl, dieses Werk zu lesen. Ich möchte dabei nicht allzu viel von der Geschichte verraten, aber es sei gesagt, dass der Roman widersprüchliche Gefühle weckt. Einerseits möchte man die Seiten eine nach der anderen umblättern und im Buch voranschreiten, hat man jedoch gleichzeitig Bedenken, dem unumgänglichen Ende entgegenzusehen aus Angst vor dem Finale. Es hilft nichts, man muss es einfach gelesen haben!

Leseratte_ohne_Grund

Beiträge 57
30.01.2017

Ein ganzes halbes Jahr ist ein Bestseller Roman.

Es dauert eine weile das man sich einlesen tut. Ist das passiert, fesselt einen die Story an sich. So das man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Es hat mir noch einmal verdeutlicht das man einen Menschen erst kennen sollte bevor man sich auf ihn einlassen tut.

VanilleMelli

Beiträge 55
28.01.2017

Es dauerte ein bisschen bis ich mich in das Buch eingelesen habe, da es am Anfang noch keine rechte Spannung oder sonstiges gibt, was einen an das Buch fesellt.
Jedoch verschwand dies immer mehr und irgendwann wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Denn es ist eine tolle Geschichte!
Man muss lachen und auch weinen, wie es sich bei einem guten Buch gehört.

Würde das Buch auch weiter empfehlen!

siko71

Beiträge 53
20.10.2016

Louisa Clark, flippiger Kleidungsstil, lebt in einem kleinen englischem Dorf und arbeitet dort in einem Cafe. Als sie geküdigt wird braucht sie einen neuen Job und wird auf eine Anzeige aufmerksam, in der eine Pflegekraft gesucht wird.

Will Traynor, erfolgreicher junger Geschäftsmann, hat eine sehr schöne Freundin und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Bis zu dem Tag als er durch einen Unfall gelähmt ist und von da an im Rollstuhl sitzt.

Mehr will ich einfach vom Inhalt nicht verraten. Die Geschichte hat mich sehr berührt. Weil es in dieser nicht nur um eine wachsende Liebesbeziehung geht sondern auch das Thema Sterbehilfe angesprchen wird.
Ich gebe 5 Lesesterne und kann jeder/em Leserin/Leser nur empfehlen eine Taschentücherbox bereit zu legen.

Arwen2709

Beiträge 3
15.02.2016

Einfach nur gefühlvoll

Unterschiedlicher kann das Leben von Will und Lou nicht sein.

Er ist erfolgreich in seinen Leben, sie hängelt sich von einem Job zum anderen.Zudem fällt Lou mit ihrem Kleidungsstil auf. Als Will einen Unfall hat und dadurch im Rollstuhl sitzt verliert er seinen Lebensmut.

Lou verliert ihren Job und da sie und ihre Eltern auf Ihr Einkommen ist sie auf der suche auf einen neuen. Dabei stolpert sie über die Anzeige als Wills Pflegekraft.

Will lehnt Lou ab und versucht sie zu vergraulen. nur lässt sich Lou nicht vergraulen. Als sie ein Gespräch zwischen Will und seiner Mutter mitbekommt wird ihr klar warum ihre Stelle nur für 6 Monate befristet ist. Will möchte sterben. Lou versucht mit allen mittel Wills Stimmung aufzuhellen. Aber als die sechs Monate zu Ende gehen wird Lou immer verzweifelter da sie sich in der Zwischenzeit in Will verliebt hat.



Mein Eindruck:

Eine Geschichte die sehr ergreifend ist und mit sehr viel Gefühl geschrieben. Man wird zum lachen gebracht, Aber am Ende werden Taschentücher gebraucht.

Das Buch kann man in einem Rutsch lesen, da es sehr flüssig geschrieben ist. Ich finde die Geschichte regt zum nachdenken an. Man kann sich mit anderen über die Entscheidung von Will unterhalten. Persönlich kann ich es nachvollziehen das Will sein Leben beenden möchte da er sich ohne Pflegekraft nicht bewegen kann. Aber ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben das er am Ende Lou´s Liebe erwiedert und sich am ende der sechs Monate seine Entscheidung ändert.

Arietta

Beiträge 42
13.05.2018

    Ein wundervoller und sehr berührender Roman. Ich liebe dieses Buch.
    Der Schreibstil der Autorin, ist sehr klar, Bildhaft und kraftvoll, ihr scheinen die Wörter und Gedanken nur so aus der Feder zufließen.
    Ihre Figuren und deren Charaktere sind sehr facettenreich beschrieben und herausgearbeitet. Man konnte sich in manche der Protagonisten so richtig gut hinversetzen. Sie beweist viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen, sowie sie ihre Figuren beschreibt, sie wirken wie aus Fleisch und Blut. Eine Authentische Geschichte....

    buchzauber

    Beiträge 5
    12.05.2018

      Wow! Einfach nur wow! Ich weiß nicht, ob ich schon viele Bücher gelesen habe, die mich emotional so mitgenommen haben. Ich weinte, lachte, fluchte und schüttelte den Kopf – nur langweilig war dieses Buch nie. Die Geschichte ist einfach herzerwärmend und macht nachdenklich. Genau das sollte ein solches Buch schaffen. Moyes ist es einfach wunderbar gelungen mit einem ansprechenden Schreibstil, wundervollen Charakteren (auch wenn sie ihre Ecken und Kanten haben) und einem schwierigen Grundthema, dass jeden betreffen kann. Was würde man selbst tun? Ist es richtig, was Will entschieden hat? Was soll man als Außenstehender tun? Fragen über Fragen, die ich zwar auch nach dem Lesen nicht abschließend beantworten kann, aber das war auch nicht das Ziel des Buches. Zumindest habe ich es nicht so empfunden. Die Auseinandersetzung mit diesem Tabuthema allein ist schon wichtig.
      Die Liebesgeschichte ist einfach wunderschön, echt und besonders – einfach unvergesslich! Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen.

      Piatra

      1 Beitrag
      10.05.2018

        Eigentlich bin ich ja eher ein Thriller-Fan, aber doch auch offen für andere Genres. Zufällig bekam ich Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr" in die Hände und habe es dann gelesen. Es hat mich mitgerissen. Das Thema ist ein sehr schwieriges. Leben mit einer unheilbaren Behinderung durch einen Unfall, keine Aussicht auf Besserung und Sterbehilfe. Die beiden Hauptcharactere Lou und Will sind sehr einfühlsam beschrieben. Ihre Geschichte ist tief berührend. Ich habe geweint, normalerweise lasse ich mich nicht so in eine Geschichte ziehen. Aber dieser Geschichte kann man sich nicht entziehen. Sie bringt einem zum nachdenken und lässt einen vieles mit anderen Augen sehen. Was ist wirklich wichtig im Leben? Sollte man nicht jeden Tag viel bewusster und dankbarer erleben? Wie schnell kann ein unachtsamer Moment, ein Unfall das ganze Leben verändern! Nicht nur für sich selber, sondern auch für alle anderen Menschen um einen herum.
        Das Buch ist absolut empfehlenswert!!!

        Bommelinchen

        Beiträge 5
        27.04.2018

          Ich bin Krimi- und Thrillerfan, Liebesromane sind nicht so meins, aber dieses Buch hat mich so berührt, dass ich danach sämtliche Bücher der Autorin gelesen habe. Es regt einfach auch mal zum Nachdenken über die Qualität des Lebens an. Das Ende war sehr traurig und hat viele Tränen gekostet, aber man kann es nachvollziehen. Ich habe das Buch nun schon dreimal gelesen und weine immernoch.

          Melli B.

          Beiträge 21
          18.04.2018

            Ein Buch zum Träumen - ein Buch zum Weinen! Ein Buch, das einem das Herz aufgehen lässt - ein Buch, das uns den Fokus neu einstellt!
            Das Thema Krankheit und Sterben wird aus zwei verschiedenen Blickwinkel betrachtet. Immer mit dabei: die Liebe!!!
            Ein herzzerreißender Roman von JoJo Moyes - ein absolutes Must-Have! Ich mag den Schreibstil der Autorin und kann es nur weiterempfehlen.

            Sassenach123

            Beiträge 16
            03.01.2018

              Mittlerweile habe ich diesen Roman zum zweiten Mal gelesen, in Vorbereitung auf den dritten Band der nun bald erscheinen wird. Und ich kann sagen: Ein ganzes halbes Jahr kann mich immer wieder begeistern. Auch wenn ich das Ende ja natürlich bereits kenne , geht der Reiz nicht verloren.

              Louisa Clarke wird entlassen, die kleine Bäckerei kann sich keine Bedienung mehr leisten. Was nun? Ihr Vater ist arbeitslos, ihre Schwester wohnt mit ihrem kleinen Sohn auch wieder zu Hause, Opa muss auch versorgt werden. Alle hoffen das Louisa schnell einen neuen Job bekommt. Und den bekommt sie bei den Traynors. Deren Sohn Sohn Will ist gelähmt nach einem schweren Unfall. Louisa soll ihm eine schöne Zeit bereiten, ihn betreuen. Diese Aufgabe ist nicht leicht, da Will keine Lust mehr auf ein Leben hat wie er es führt, dies lässt er Lou zunächst spüren.
              Doch die quirlige Lou schafft es Wills Herz zu erobern, eine schöne Zeit beginnt. Doch diese Zeit währt nur kurz da Will sich nur noch eine kurze Zeit gesetzt hat, danach möchte er diese Welt verlassen. Kann Louisa ihn umstimmen?

              Ein Werk das nachdenklich macht, traurig stimmt aber Verständnis schafft für einen Menschen dessen Lebensqualität durch eine Erkrankung enorm eingeschränkt ist. Das heikle Thema Euthanasie wird aufgegriffen. Ein Roman der dem Leser alles abverlangt. Von mir gibt es dafür die volle Punktzahl

              Papier und Tintenwelten

              Beiträge 13
              08.11.2017

                "Ein ganzes halbes Jahr" ist ein Roman der Autorin Jojo Moyes. In diesem Buch geht es um die Protagonisten Louisa Clarke und Will Traynor. Louisa arbeitet in einem kleinen Cafe und sticht durch ihren besonderen Modegeschmack doch sehr aus der Masse der Leute in ihrer kleinen Heimatstadt heraus. Sie ist mit Patrick zusammen, den sie aber nicht so wirklich liebt. Als Louisa ihren Job verliert gerät ihr Leben noch mehr aus den Fugen und als sich ihr die Möglichkeit bietet als Pflegerin/Betreung zu arbeiten, nimmt sie die großzügig bezahlte Stelle bei den Traynor's an, nichtsahnend, dass sich durch den Kontakt zu Will Traynor ihr ganzes Leben verändern wird ...

                Nachdem jetzt die Verfilmung dieses Buches im Kino läuft war für mich klar, dass ich zuvor unbedingt noch die gedruckte Form lesen musste und ich habe es Seite für Seite genossen. Der Schreibstil von Jojo Moyes hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt wunderbar bildhaft und schafft hier so viel mehr als eine klischeehafte Liebesgeschichte und beeindruckende Emotionen. Besonders letzteres ist mir immer wieder aufgefallen, denn Frau Moyes hat mich auf eine Achterbahn der Gefühle geschickt und das auf eine rein menschliche und nicht Hollywood - kitschige Art. Ich habe viel gelacht und noch nie bei einem anderen Buch soviel geweint, wie in "Ein ganzes halbes Jahr". Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und neben den Protagonisten Lou und Will, die mich beide komplett überzeugen konnten, haben auch die Nebencharaktere sehr gut in die Handlung gepasst und die Geschichte, meines Erachtens, komplettiert.

                Louisa's und auch Will's Freunde und Familie bleiben in Erinnerung. Neben den tollen Charakteren gibt es in diesem Buch aber auch eine wunderbare Handlung, und Jojo Moyes scheut auch vor schweren Themen nicht zurück. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat und das Buch absolut glaubwürdig und realitätsnah geschrieben ist. Die Entwicklung der Charaktere ist besonders bei Louisa zu erkennen und ich fand die Wandlung, die sie durchmacht sehr gelungen und ich habe mit ihr mitgefiebert und mitgelitten. Will's Entwicklung sieht man eher im kleinen und emotionalen Kontext, aber auch das hat mich absolut überzeugen können!

                "Ein ganzes halbes Jahr" geht unter die Haut, bringt einen zum Nachdenken und lässt den Leser/die Leserin eine Achterbahn der Gefühle durchleben! Taschentücher unbedingt bereithalten!

                BookloverLisa

                Beiträge 5
                08.11.2017

                  Fünf Sterne sind noch zu wenig!

                  Lou, die 26 Jährige, kommunikative Bedienung im örtlichen Café, kommt aus einfachen Verhältnissen. Mit ihrem Freund ist sie seit sechs Jahren zusammen und hat doch nichts mit ihm gemeinsam. Sie lebt noch zuhause, zusammen mit ihren Eltern, ihrer jüngeren Schwester und deren 5 jährigen Sohn und ihrem Großvater. Die Familie ist auf die finanzielle Unterstützung der beiden Töchter angewiesen, aber es läuft gut.
                  Bis Lou unerwartet ihren Job verliert....

                  Auf der anderen Seite der kleinen Stadt lebt Will ein ganz anderes Leben. In reichen Verhältnissen aufgewachsen, Studium, guter Job und eine schicke Wohnung in London. Doch nach seinem Unfall muss er all das hinter sich lassen
                  Er zieht zurück in sein Elternhaus, wo er ein Anbau bezieht und eigentlich nur noch vegetiert - anstatt zu leben. Mit seinem Schicksal als Rollstuhlfahrer, der zusätzlich weder Arme noch Hände bewegen kann, kommt er nicht klar. Nach einem Zwischenfall beschließt seine Mutter, eine Pflegehilfe einzustellen…

                  Trotz beiderseitiger anfänglicher Abneigung beschließt Lou Will aus seinem Schneckenhaus zu holen und Ihm ein schönes Leben zu bescheren. Doch auch Will sieht in Lou mehr als das, was sie aus ihrem Leben macht.


                  Der Schreibstil ist angenehm und locker, leicht zu lesen. Man merkt gar nicht, wie schnell man Seite um Seite gelesen hat.
                  Ich bin in die Geschichte gefallen und erst wieder aufgetaucht, als das Buch zu Ende war. Das war für mich übrigens ein trauriger Augenblick, fast so, als hätte ich etwas liebgewonnenes verloren (Nein, ich bin nicht verrückt! :-D)
                  Die Geschichte ist wunderschön, romantisch, witzig, traurig….trotzdem auch lehrreich und informativ. Man erfährt mehr über diese Krankheit, genannt Tetraplegie – eine schwere Rückenmarksschädigung. Man erfährt viel über die Problematik und wird ein wenig für den Umgang mit behinderten Menschen sensibilisiert.

                  Meiner Meinung nach ist dieses Buch eines der Besten seinerzeit und ich freue mich schon jetzt auf das Zweite.

                  IsabelPatricia1992

                  Beiträge 4
                  05.11.2017

                    Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes ist die wunderbare Geschichte von Lou und Will, die beispielhaft zeigt wie schön es sein kann wenn zwei Menschen ehrliche Zuneigung zueinander entwickeln, die nicht an Vorurteile oder gesellschaftliche Konventionen geknüpft ist.

                    Lou und Will sind zwei sagenhaft unterhaltsame Protagonisten, die beide so lebendig sind, wie es zwei fiktive Charaktere nur sein können. Aber auch Nathan der sympathische Krankenpfleger von Will ist eine Bereicherung für die Geschichte.

                    Das Buch sorgt sowohl für amüsante Momente, als auch für kleine Denkanschübe, aber allem voran vermag es jedem Leser die ein oder andere Träne zu entlocken.

                    Ein ganzes halbes Jahr ist fast zu schön um mit Worte beschrieben zu werden. Deshalb eine klare Leseempfehlung und Kaufempfehling für eine neue Packung Taschentücher

                    Mademoiselle Cake

                    Beiträge 2
                    31.10.2017

                      Lange habe ich überlegt, ob ich das Buch wirklich lese, denn es wurde sooo sehr gehypt, dass ich fast schon davon ausging, dass es mir nicht gefallen wird.

                      Auch habe ich jetzt beim Bearbeiten der Rezension darüber nachgedacht, in welches Genre ich es am besten stecke. Wahrscheinlich sagen die meisten ganz klar 'Liebesroman!', aber für mich war davon einfach zu wenig vorhanden.. Wobei das ein wirklicher Pluspunkt für mich ist! Die Geschichte hat mich teilweise sehr überrascht - ich zumindest hätte diese Tiefe nicht erwartet.

                      Jojo Moyes hat es in meinen Augen geschafft, ein Tabuthema wirklich würdevoll umzusetzen: selbstbestimmtes Sterben. Jeder muss sich dazu seine eigene Meinung bilden und die Autorin hat auch beide Seiten gut dargestellt.

                      Außerdem schafft die Schriftstellerin es, sich dem Thema 'Rollstuhlfahrer und die Probleme mit ihnen / um sie drumherum' mehr zu widmen. Jeder hat schon darüber nachgedacht, wie es wäre, von heute auf morgen nichts mehr (allein) machen zu können. Hier wird einfach ganz konkret auf Situationen eingegangen, die wir einfach gerne mal vergessen / vernachlässigen. Auch das, finde ich, wurde super umgesetzt.

                      Ganz allgemein muss ich sagen, dass mir der Schreibstil sehr gefallen hat und dass nicht nur alles toll und schön und super, aber auch nicht nur alles traurig ist. Frau Moyes hat einfach einen guten Mittelweg gefunden, uns diese beiden Themen so nah wie möglich zu bringen.

                      Anfangs sagte ich ja schon, dass dies kein typischer Liebesroman für mich ist und ich das sogar gut fand. Klar ist es nicht ausgeschlossen und es werden auch ziemlich viele Klischees bedient, die es mir ein bisschen schwer machten, mich ganz in der Geschichte zu verlieren - deshalb blieb mein Taschentuch trocken, auch wenn ich weiß, dass viele andere geweint haben.

                      Tipp: Wenn ihr diesen Teil lesen wollt, dann studiert vorher nicht den Klappentext des zweiten Bandes, denn dann wird man ganz arg gespoilert und kennt das Ende schon.. Ich habe diesen Fehler leider gemacht.

                      ©2016

                      pizza

                      1 Beitrag
                      13.10.2017

                        Ich muss ganz ehrlich zugeben: als dieses Buch vor ein paar Jahren die Bestseller-Listen eroberte, hatte ich definitiv nie vor, es zu lesen. Ich tu mich schwer mit Büchern über Schicksalsschläge; oft hab ich Angst davor, dass die Geschichte versuchen würde, mir das Herz mit einer tränenreichen Liebesgeschichte und möglichst dramatischen (vielleicht auch plumpen) Mitteln zu brechen.

                        Dann sah ich den Trailer zum gleichnamigen Film (im Original „Me Before You“). Zwar hab ich schon gehört, dass der Trailer zu viel vorweg nehmen soll, aber durch den kleinen Einblick in die Geschichte und die Art und Weise, wie Lou und Will dargestellt wurden, entschloss ich, dem Buch doch eine Chance zu geben. Manchmal muss man aber auch auf den richtigen Zeitpunkt warten, um für eine Geschichte wirklich bereit zu sein – vielleicht war er jetzt gekommen, nachdem ich monatelang aufgrund von Uni-Stress kein einziges Buch zur Unterhaltung in die Hand genommen hatte.

                        Die Geschichte beginnt aus der Perspektive von Louisa Clark. Sie ist 26 und gerade arbeitslos geworden. Das Café, in dem sie vorher arbeitete, musste unerwartet geschlossen werden. Im Schatten ihrer jüngeren Schwester stehend, hatte sie nie große berufliche Ambitionen, ihr gefiel ihr alter Job und ihr geregeltes Leben; zu allem Übel ist ihre Familie jedoch angewiesen auf ihre Einkünfte. Nachdem sie einen furchtbaren Job nach dem nächsten ausprobierte, wurde sie schließlich zu einem Vorstellungsgespräch als Pflegekraft eines Tetraplegikers eingeladen. Eigentlich will sie diesen Job überhaupt nicht machen – noch dazu war sie dafür nicht einmal ausreichend qualifiziert – aber es scheint etwas an der fröhlichen und (trotz ihrer eigenen festgefahrenen Situation) optimistischen Lou zu geben, dass sie zu genau der richtigen Person für diesen Job macht.

                        Will Traynor war einst ein erfolgreicher Geschäftsmann. Gutaussehend, vermögend, witzig, beliebt. Für ihn bedeutete das Adrenalin in seinen Adern zu spüren, zu leben. Der Verlust seiner Bewegungsfähigkeit und Eigenständigkeit trifft ihn daher so schwer, dass es ihm schwer fällt, noch einen Sinn im Leben zu erkennen. Es ist offensichtlich, dass Lou nicht für nicht-vorhandene Erfahrung als Pflegekraft eingestellt wurde, sondern, um Will aus dem düsteren Gefängnis seiner eigenen Gedanken und Hoffnungslosigkeit zurückzuholen. Aber kann sie ihm wirklich dabei helfen, seine Lebensfreude wiederzufinden, nachdem alles, was ihm etwas bedeutet hatte, einfach von ihm fortgerissen wurde? Kann sie sein Leben verändern oder werden die Erfahrungen, die Lou macht, ihres verändern?

                        „Ein ganzes halbes Jahr“ ist nicht für mich bei weitem nicht perfekt. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch innerhalb zwei oder drei Tagen durchgelesen und das hat seine Gründe. Mir gefiel der lockere, flüssige Schreibstil. Es ist kein sprachlich raffiniertes Werk, das will es aber auch gar nicht sein. Wir begleiten schließlich eine junge Frau, die sich nicht ganz so wichtig und ernst nimmt. Sie ist zufrieden mit ihrem simplen Lebensstil in dem urigen Städtchen und mit ihrer Familie. Manch einer mag kritisieren, dass Lou für ihr Alter zu kindisch sei, zu wenig Ambitionen habe und in einer Situation feststecke, in der man sich als junge erwachsene Frau um jeden Preis versuchen würde, heraus zu kämpfen. Aber ich kann mich mit Lou identifizieren. Ich finde ihr Verhalten nicht unglaubwürdig – ganz im Gegenteil. Ich glaube sogar, dass es vielen jungen Erwachsenen so geht wie ihr, und ich finde es erfrischend, mal nicht von einer Protagonistin zu lesen, die sich mit Anfang 20 bereits selbstständig gemacht hat.

                        Überrascht hat mich (in einer guten Art) die Tatsache, dass diese Geschichte nicht vorrangig eine Liebesgeschichte ist, sondern eine Geschichte darüber, wie uns die Steine, die uns das Leben in den Weg legt, auf andere Pfade führen, die wir dann weitergehen, obwohl wir nicht wissen, was an ihrem Ende auf uns wartet. Es ist eine Geschichte über den Wert von Freundschaft, von Offenheit und von Vertrauen; aber die Geschichte ist vielleicht auch ein Anstoß, sein Leben nicht in einer Warteschleife zu verbringen, sondern Wege zu finden, um es zu genießen.

                        Obwohl das Thema sich im Laufe des Romans immer heikler entwickelt, hat Jojo Moyes es meiner Meinung nach sehr leicht lesbar gemacht. Sowohl Wills Standpunkt als auch der Standpunkt seiner Familie wurden öfter thematisiert, doch gerade wenn man sich darin hineinversetzte, wie schrecklich sich der ehemals so energiegeladene Will fühlen muss und wie schlimm auch die Situation für Wills Freunde und Familie ist, merkt man, wie z.B. durch Wills finanzielle Situation doch alles recht romantauglich gemacht wurde. Überhaupt ist Wills Figur sehr kritisch zu sehen, da sie sehr gefährlich an der Oberfläche kratzt.

                        Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist, dass Wills Eltern während der gesamten Geschichte nicht aus ihrem Klischee-Charakter heraustreten. Beide können nicht mit der Situation ihres depressiven Sohnes umgehen. Die Mutter vergräbt sich nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen, für Will da zu sein, in ihrer Arbeit – wirkt auf Außenstehende unnahbar und kalt, was dem Leser ihre emotionale Überforderung zeigen soll. Der Vater wirkt wie eine seltsame Karikatur – die Situation hat ihn von seiner Ehefrau entfremdet, also hat er eine Affäre, von der aber alle wissen. Sein Umgang mit Will ist krampfhaft zwanglos, aber auch bei ihm spürt man keine wirkliche emotionale Bindung zu seinem Sohn. Die Entscheidung der Eltern, Louisa als Hilfskraft einzustellen, die einzig und allein dafür sorgen soll, Wills Laune zu heben, wirkt ebenso seltsam konstruiert – so als hätten sie vorher den Film „Ziemlich beste Freunde“ gesehen.

                        Zwar machen sowohl Will als auch Lou im Verlauf der Geschichte eine persönliche Entwicklung durch, aber nur für einen der Beiden hat das merkbare Konsequenzen am Ende des Buches. Insgesamt fand ich, dass das Ende nicht wirklich geschafft hat, was während der gesamten Geschichte versucht wurde, dem Leser zu vermitteln. Zusammen mit der Eindimensionalität vieler Charaktere gab es zu viele kleine Wermutstropfen in einer Geschichte, auch wenn ich sie schnell durchgelesen hatte. Deshalb fällt meine Bewertung recht durchschnittlich aus.

                        dieTini

                        Beiträge 5
                        12.09.2017

                          Nachdem ich schon so viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es auch endlich gelesen. Will war mir sofort sympathisch. Lou mochte ich auch, aber sie fand ich immer wieder etwas seltsam. Manchmal konnte ich ihr Verhalten einfach nicht nachvollziehen. Trotzdem fand ich das langsame Zusammenraufen der Beiden unterhaltsam. Auch, wie schwer es Will hat, wurde gut geschildert. Schade ist es aber, dass man keinen Einblick in Wills Gedanken und Gefühle bekommt. Immer erzählen andere, wie schwer alles für ihn sein muss.
                          Was mich ein bisschen gewundert hat, ist, dass im letzten Drittel die Eindrücke von verschiedenen Personen, und nicht nur von Lou, geschildert wurden. Das fand ich schon etwas überflüssig. Außerdem hatte ich nicht den Eindruck einer wunderbaren Liebesgeschichte. Die Verliebtheit setzte - vor allem bei Lou - schon etwas spät ein. Wirklich große Liebe war für mich nicht vorhanden.

                          Fazit:

                          Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, aber im Endeffekt fand ich die Geschichte nicht herausragend. Sie ließ sich gut lesen und auch Will mochte ich, aber wirklich überzeugt hat sie mich nicht. Die Fortsetzung werde ich daher wohl nicht lesen.

                          MoniS

                          Beiträge 10
                          09.09.2017

                            Ein unglaublich mitreißendes und gefühlvolles Buch. Etwas für jeden, der keine Tränen scheut.
                            Selten habe ich ein Buch so schnell durchgelesen. Es war sehr spannend, obwohl das bei einem Buch, das weder Krimi noch Thriller ist, nicht häufig vorkommt.
                            Bitte bitte lest dieses Buch. Jojo Moyes ist unglaublich.
                            Ich habe außerdem das Hörbuch gehört und kann auch das nur weiterempfehlen, die Sprecherin schafft es die Gefühle sehr gut zu transportieren.

                            milkysilvermoon

                            Beiträge 8
                            05.09.2017

                              Zum Inhalt:
                              Louisa Clark, genannt Lou, verliert ihren Job in einem kleinen Café. Die Beziehung mit ihrem Freund Patrick läuft nicht ideal, denn sie liebt ihn nicht richtig. Ihr Heimatort ist ziemlich klein ist, daher ist die Suche nach neuer Arbeit nicht einfach. Dennoch ist ihre Familie auf ihr Einkommen angewiesen. Obwohl sie auf die Tätigkeit keine Lust hat, ergreift sie die Chance, die Pflege eines querschnittsgelähmten Mannes zu übernehmen, der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Das aber ist nicht so einfach wie gedacht.

                              Meine Meinung:
                              "Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes erzählt die tragische Geschichte von Will und Lou. Wegen des riesigen Hypes habe ich das Buch zunächst ignoriert, wurde dann aber doch neugierig. Und von Beginn an konnte mich die Geschichte fesseln und bewegen. Nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nur schwer weglegen. Gefallen hat mir, wie feinfühlig und wenig klischeehaft mit dem Thema umgegangen wurde. Es hat mich ein wenig an "Ziemlich beste Freunde" erinnert. Beide Geschichten sind humorvoll. Jedoch fand ich das Buch von Jojo Moyes noch berührender. Es gab mir Stoff zum Nachdenken und hat in der Debatte um Sterbehilfe sicherlich einen Beitrag geleistet.

                              Fazit:
                              Ich kann das Buch allen empfehlen, die mehr als nur typische Chick Lit lesen wollen und an einer Geschichte interessiert sind, in denen es um mehr als nur Liebe geht. Es war eines meiner Lesehighlights.

                              Blümchen

                              Beiträge 38
                              30.08.2017

                                Dieses Buch hat wahrscheinlich jeder gelesen.
                                Das war mein erstes (und auch das beste) Buch von Jojo Moyes das ich gelesen habe.
                                Wenn Du dieses Buch liest.....liest du jede frei Minute darin ....du vergisst ins Bett zu gehen weil dich die Geschichte von Will und Lou nicht los lässt? .........du bist emotional hin und hergerissen und musst beim lesen lachen und weinen.
                                Der Schreibstil ist so gut und auch die Charaktere und die Gegend werden so gut beschrieben, das man denkt man ist dabei und erlebt diese ganze Geschichte hautnah mit.
                                Sollte es noch jemanden der dieses Buch nicht kennt - ich kann es nur jedem empfehlen der auch gerne mal weint wenn er ein Buch liest.

                                Leseliebe

                                Beiträge 10
                                19.08.2017

                                  Dieses Buch war direkt beim ersten Lesen wunderbar fesselnd. Die Identifikation und mitfühlende Leidenschaft für die Hauptfigur Louisa und die ambivalente und doch wahnsinnig romantische und dramatische Liebesgeschichte zwischen ihr und Will Traynor sollte nie aufhören. Ich war sehr überrascht über das Ende und habe bis zur letzten Seite gehofft, dass Will nicht in die Schweiz gefahren ist. Louisa sollte aus ihrem Alptraum erwachen. Ein wunderbarer Roman - unbedingt lesen!

                                  aliciouzz

                                  1 Beitrag
                                  14.08.2017

                                    Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und auch sehr berührt.
                                    Ich hatte das Buch mit im Urlaub und muss sagen, man sollte es echt nicht am Strand lesen. Es hat mich so berührt das mir echt die Tränen kamen. Es war mal ein erfrischend anderes Buch mit viel Tiefgang und einer großartigen Geschichte. Auch wenn ich manchmal die Denkweise von Lou nicht ganz verstanden habe ist es für mich ein sehr tolles Buch was man einfach nicht weglegen kann.

                                    NicoleWie

                                    Beiträge 10
                                    12.08.2017

                                      Eines der besten Bücher die ich gelesen habe und eines meiner Lieblingsbücher!
                                      Ich war emotional zu tiefst ergriffen und dieses Buch hallt auch Wochen und Monate noch in mir nach.
                                      Es geht um Entscheidungen, die niemand gerne von geliebten Personen akzeptieren möchte.

                                      100% Weiterempfehlung!!!

                                      sChiLdKroEte

                                      Beiträge 10
                                      11.08.2017

                                        Will Traynor, ein erfolgreicher, aktiver und sportlicher Mann, wird beim Überqueren einer Straße von einem Motorrad überfahren. Er erleidet eine Verletzung des Rückenmarks und ist seither querschnittsgelähmt. Er hadert mit seinem Schicksal und will dieses neue Leben nicht führen. Louisa Clark arbeitet in einem kleinen Café in ihrer Heimatstadt. Sie wohnt noch bei ihren Eltern und ist seit sieben Jahren mit ihrem Freund Patrick liiert. Als ihr Chef ihr eröffnet, dass er das Café schließen wolle und sie somit entlassen müsse, fällt Louisa in ein tiefes Loch. Da sie nie eine Lehre gemacht oder studiert hat, gestaltet sich die Arbeitssuche als nicht so einfach. Auf der verzweifelten Suche nach einer neuen Anstellung kreuzen sich ihre und Wills Wege.

                                        Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Louisa erzählt. So erhält man einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt und Sichtweise. Man kann sich gut in sie hinein versetzen und mit ihr fühlen. Zwischendurch gibt es einzelne Kapitel aus der Sicht von Wills Mutter, seinem Vater, seinem Pfleger Nathan und Lous Schwester Katrina. So ergibt sich ein ganzheitliches Bild. Obwohl keines der Kapitel aus Wills Perspektive erzählt wird, schafft es die Autorin, dem Leser seine Lage und Gefühlswelt nahe zu bringen.

                                        Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Mit ihren Worten transportiert sie viel Gefühl. Man kann sich in die einzelnen Personen gut hinein versetzen.

                                        „Ein ganzes halbes Jahr“ ist eine wunderschöne, emotionale und bewegende Geschichte mit viel Tiefgang, die einen nicht kalt lässt. Mich hat sie sehr berührt und nachdenklich werden lassen.

                                        Für dieses Buch kann ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Ich werde mit Sicherheit noch mehr Bücher der Autorin lesen.

                                        Viola

                                        Beiträge 14
                                        10.08.2017

                                          Eine schöne, traurige Liebesgeschichte
                                          Das Leben führt Lou und Will zusammen. Sie arbeitet gerne in einem kleinen Café und hat festge-stellt, dass sie ihren Freund eigentlich nicht liebt. Als sie ihren geliebten Job verliert, stürzt sie in ein großes Loch. Will dagegen sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und hasst sein neues Leben. Die Begegnung zwischen den beiden verändert aber vieles.
                                          Jojo Moyes schafft es auf gewohnt einfühlsame und gute Art und Weise, das Geschehen zu be-schreiben, sodass der Leser immer mitten drin im Geschehen ist. Man leidet, liebt und hofft mit den Figuren und ist ganz nah dran. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich mich durch man-che Längen etwas plagen musste. Ich fand es aber auch traurig; traurig und schön zugleich. Eine schöne Lektüre, die mich gut unterhalten hat, aber auch nachdenklich gemacht hat.

                                          juli_chb

                                          1 Beitrag
                                          10.08.2017

                                            Grundsätzlich hat mir das Buch gut gefallen. Die emotionale Ebene ist definitiv eine Stärke, denn sie ist realistisch und gut nachvollziehbar. Man kann sich gut in ie Charaktere hinein versetzen und leidet mit ihnen. Jedoch empfand ich das Buch an einigen Stellen als zu lang, was mir das Lesen ein wenig erschwerte.

                                            Jackdeck

                                            Beiträge 32
                                            06.08.2017

                                              Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.
                                              Es ist das bewegendste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, die Autorin hat die Geschichte selbst erlebt. Sie hat so gut recherchiert und so mitfühlend geschrieben, dass ich nach dem Lesen immer wieder "Aufwachen" musste.
                                              Es ist absolut positiv, besonders im Sinne vom selbstbestimmtem Leben.

                                              JaNein

                                              Beiträge 20
                                              05.08.2017

                                                Ein wahnsinnig tolles Buch.
                                                Eine Geschichte, die einfach mal nicht öde in einem "alles ist toll, und Liebe heilt alles" Stil geschrieben ist.
                                                Die Annäherung zwischen dem verschlossene will und der sehr authentischen Lou ist toll dargestellt.

                                                Man rechnet trotz allem bis zum Schluß nicht damit, daß es nicht mit einem Happyend endet.


                                                Einfach wunderbar

                                                Suselovesbooks

                                                Beiträge 8
                                                05.08.2017

                                                  Ein wunderbares, lustiges, trauriges und gefühlvolles Buch, welches mich sehr bewegt hat. Die Protagonisten sind gleich sympathisch und man fühlt, liebt und leidet mit ihnen. Dieses Buch ist verständlich geschrieben und zeigt Liebe zum Detail. Ich kann es nur wärmsten empfehlen.

                                                  Pheles

                                                  Beiträge 18
                                                  01.08.2017

                                                    Oh was habe ich geheult.... Ein Buch, bei dem man durch Freud und Leid mit den Figuren geht und sie mit der Zeit lieb gewinnt. Mehr brauche ich eigentlich nicht zu sagen, es wurde in den Rezensionen vorher schon alles geschrieben. Nur noch, dass ich dieses Buch jedem empfehlen würde, der auch mal gerne ein bisschen weint ;)

                                                    Sklein

                                                    Beiträge 6
                                                    01.08.2017

                                                      eines der besten und emotionalsten Bücher die ich je gelesen habe!
                                                      Die Geschichte geht unter die Haut, man kann und will das Buch gar nicht mehr weg legen!
                                                      Dieses Buch hat mich sehr beschäftigt und zum Nachdenken gebracht. Auch während des "Alltags" habe ich gemerkt, wie ich immer wieder zu Lou und Will abgedriftet bin.
                                                      Ganz klare Leseempfehlung! :-)

                                                      Neomi

                                                      Beiträge 2
                                                      31.07.2017

                                                        Es war mein erstes Buch von Jojo Moyes und ich war begeistert!
                                                        Ich habe mich tatsächlich relativ schnell in den Stil hinein gefunden und war gefesselt.
                                                        Dieses unglaublich tragische Liebesgeschichte hat es mir wirklich angetan.
                                                        Ich liebe die Ausarbeitung der Protagonisten, weil es wirklich interessant ist diese beiden Charaktere zu verfolgen und mit ihnen eine ganze Entwicklung durchzumachen.

                                                        Eindeutig ein Buch, was jedes Herz höher schlagen lässt.

                                                        Sassa85

                                                        Beiträge 13
                                                        24.07.2017

                                                          Es hat mich absolut gefesselt und bis zum Schluss nicht los gelassen! Ich fand es unglaublich gefühlvoll geschrieben und toll mit der ganzen Dramatik und der Hilflosigkeit des Betroffenen und der Angehörigen umgesetzt. Ich ahbe bis zum Ende mitgefiebert und gehofft. Die Autiorin, hat aus meiner Sicht, ein sehr gutes Gelingen von detailierten Beschreibungen und die Geschichte ohne viel SchnickSchanck fliesen lassen. Großartig fand ich auch, wie geschickt sie reich und arm in Szene gesetzt hat und trotzdem nicht so klischeehaft, sondern die Geschichte niveau- und stimmungsvoll zum Leben erweckt hat!
                                                          MUSS MAN LESEN!!!