Felicity H. McCoy

Die Bücherei am Ende der Welt

Wilde irische Landschaft, verschrobene Dorfbewohner und ein baufälliges Cottage auf den Klippen: die perfekten Zutaten für einen Sehnsuchtsroman.
Hannas Traum: ein eigenes Cottage auf den Klippen. Hannas Realität: das Gästezimmer ihrer Mutter. Seit sie nach ihrer Scheidung ins heimatliche Irland zurückgekommen ist, läuft es mehr schlecht als recht für Hanna. Sie leitet die örtliche Leihbücherei und fährt jede Woche mit dem Bücherbus über die Dörfer. Und als «Zurückgekehrte» wird sie mit leichtem Argwohn betrachtet. Dann findet Hanna ihr Cottage tatsächlich. Leider ist es aber extrem baufällig, umgeben von Gestrüpp und Schutt. Jetzt bräuchte sie dringend Hilfe - aber dafür muss sie über ihren Schatten springen ...


Autorenbild Foto von Felicity H. McCoy

Der  Autor

Felicity H. McCoy wurde in Dublin geboren. Sie arbeitet als Autorin und Schauspielerin am Theater, fürs Fernsehen und Radio. In ihrer Heimat hat sie bereits drei Sachbücher veröffentlicht. «Die Bücherei am Ende der Welt» ist ihr erster Roman. Sie teilt ihre Zeit zwischen London und der Dingle-Halbinsel im Westen Irlands und bloggt regelmäßig über ihr Leben an beiden Orten.


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Rezensionen

natti

Beiträge 9
12.07.2017

Inhalt:
Hannas Traum: ein eigenes Cottage auf den Klippen. Hannas Realität: das Gästezimmer ihrer Mutter. Seit sie nach ihrer Scheidung ins heimatliche Irland zurückgekommen ist, läuft es mehr schlecht als recht für Hanna. Sie leitet die örtliche Leihbücherei und fährt jede Woche mit dem Bücherbus über die Dörfer. Und als «Zurückgekehrte» wird sie mit leichtem Argwohn betrachtet. Dann findet Hanna ihr Cottage tatsächlich. Leider ist es aber extrem baufällig, umgeben von Gestrüpp und Schutt. Jetzt bräuchte sie dringend Hilfe - aber dafür muss sie über ihren Schatten springen ...

Meinung:
Das Cover ist wirklich sehr bunt und wirkt sehr fröhlich, im gegensatz zu dem Inhalt des Buches, das auch ernste Momente hat.
Es macht aber neugierig und ist ein richtiger Blickfang.
Alles ist wirklich toll beschrieben, ich konnte die irische Landschaft und die Menschen, die dort leben, vor meinem Auge geradezu sehen und mir alles bildlich vorstellen.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Hier ist das Ende der Geschichte eine "Überraschung", denn man weiß nicht wie es ausgeht, in vielen Geschichten ist das ja schon Vorhersehbar und Denkbar, hier nicht.
Die Bissigkeit in manchen Dialogen ist herrlich und eine gute Abwechslung.
Ein lesenswerter und unterhaltsamer Roman über eine irische Bibliothekarin in mittlerem Alter; ein Buch, den ich aufgrund des Schreibstils und der humorvoll-schrägen Dialoge und Charaktere gerne gelesen habe. Auch die Beschreibungen der Landschaft der grünen Insel entführen nach Irland.

Leo610

Beiträge 12
eine Antwort 08.02.2017

Die Geschichte von Hanna zieht den Leser sofort in die Handlung. Vor meinem inneren Auge entstand beim Lesen das Bild der irischen Landschaft. Beinahe konnte ich das verfallene Häuschen an den Klippen sehen und den Wind pfeifen hören. Ich war fast überrascht, als ich das Alter und mehr über das Leben von Hanna erfuhr. Die Probleme mit ihrer Mutter, die Tristesse im Dorf.... das hätte mich beinahe vom Lesen abgehalten. Auf der anderen Seite macht es gerade das spannend. Auch als ihr Kollege Connor ins Spiel kommt. Dessen Freunde müssen darum kämpfen in dieser scheinbaren Idylle bleiben zu können. Denn wo Touristen achtlos vorbeifahren, kann kein Geschäft gedeihen. Ich mag Bücher, die mir auch etwas über die Menschen erzählen. Und ich mag Bücher an sich. Auch da bin ich bei diesem Buch genau richtig!

  • Leseratte_ohne_Grund

    Beiträge: 57
    25.02.2017

    danke für die Meinung hat mich von diesen Buch überredet. Es landet sofort auf meiner Wunschliste. :)

Lindenblomster

Beiträge 6
11.01.2019

    So bunt wie das Cover auch ist, so locker, lustig ist das Leben für Hanna dann doch nicht!

    Zurück in ihrer Heimat hat sie es nicht leicht. Sie wird von den einheimischen argwöhnisch beobachtet. Einen Traum vom eigenen Cottage kann sie wohl begraben. Da findet sie eines Tages ihr Traumobjekt. Aber so heruntergekommen bedeutet es viel Arbeit, die sie nicht alleine schafft. Jetzt muss sie auf die Menschen zugehen.
    Im Buch wird nicht nur die heile Welt beschrieben. Wie ist es wenn die Wirtschaft nicht läuft? Wie den Tourismus ankurbeln um Geld in die Gemeinde zu bringen?
    Dieses wahre Leben im Buch hat mir gefallen. Zugleich beginnt eine zarte Liebesgeschichte.
    Das Buch macht auch Lust, Irland und seine Bewohner näher kennen zu lernen.

    bri

    Beiträge 46
    15.06.2018

      Das Buch konnte mich nicht in seinen Bann ziehen. Hannas Geschichte ist zwar schön, aber in dem Buch wird mir viel zuviel nur erzählt und es passiert fast garnichts. Schade - ich hatte mir soviel darunter vorgestellt, aber wurde leider enttäuscht.
      Ich kann leider nur 2 Sterne geben - anderen mag das Buch gefallen, mir nicht !

      Meldar

      Beiträge 30
      15.06.2018

        "Die Bücherei am Ende der Welt" von Felicity H. McCoy ist ein schöner Roman, der die Leserin in die Welt der Bücher entführt. Die grüne Insel Irland und die nicht "Mainstream" Heldin machen diesen Roman zu einem besonderen Leseerlebnis. Ich wünsche mir jetzt auch einen Bücherbus an meinem Wohnort.

        Its me

        Beiträge 71
        28.08.2017

          Von diesem Buch habe ich schon sehr viel gehört - aber leider habe ich es bis jetzt noch nicht gelesen. Ich mag Geschichten über Irland, die Cottages, die Klippen, die rauhe, irische Landschaft und natürlich die Geschichte von Hannah, die nach ihrer Scheidung einen Neuanfang wagt und über ihren eigenen Schatten springen muss um ihr Ziel zu erreichen.

          Herzblatt

          Beiträge 38
          08.08.2017

            Wilde irische Landschaft, verschrobene Dorfbewohner und ein baufälliges Cottage auf den Klippen: die perfekten Zutaten für einen Sehnsuchtsroman.
            Hannas Traum: ein eigenes Cottage auf den Klippen. Hannas Realität: das Gästezimmer ihrer Mutter. Seit sie nach ihrer Scheidung ins heimatliche Irland zurückgekommen ist, läuft es mehr schlecht als recht für Hanna. Sie leitet die örtliche Leihbücherei und fährt jede Woche mit dem Bücherbus über die Dörfer. Und als «Zurückgekehrte» wird sie mit leichtem Argwohn betrachtet. Dann findet Hanna ihr Cottage tatsächlich. Leider ist es aber extrem baufällig, umgeben von Gestrüpp und Schutt. Jetzt bräuchte sie dringend Hilfe - aber dafür muss sie über ihren Schatten springen ..
            Zu Beginn war es schwierig sich an den Schreibstil zu gewöhnen. Aber nachdem ich mehrere Seiten gelesen habe konnte ich gut mit Hanna mitfiebern. Die Vorgeschichte wird dabei so beschrieben, dass man sich gut in Hannas Emotionen hineinfühlen kann. Es war für mich eine schöne Urlaubslektüre.

            Schokomonster

            Beiträge 14
            23.07.2017

              Ich habe mich bei unserem letzten Urlaub in Irland verliebt und wo ich dieses Buch gesehen habe, musste ich es auch lesen. Es hat mich nicht enttäuscht. Eine schöne Geschichte über eine Frau, die nach ihrer Scheidung einen Neuanfang startet. Der Schreibstil hat mir gefallen und noch mehr, dass die Protagnostin auch schon etwas älter ist. Mit den Beschreibungen der Landschaft fühlt man sich sofort nach Irland versetzt und die humorvollen Dialoge und Charaktere haben mir gut gefallen und machten mich traurig, als ich auf der letzten Seite angekommen war und das Buch beenden musste.

              Jules

              Beiträge 32
              01.07.2017

                Dieses Buch sprach mich vor allem zuerst optisch an.
                Meist ist es der Fall, dass man eher zu einem Buch greift, das vom Cover her schon anspricht.
                Ich habe es nicht bereut und kann es jedem, der sich gerne mal nach Irland träumen will, wärmstens empfehlen! :)

                Susi

                Beiträge 38
                28.06.2017

                  Ich gebe zu, dass ich mich immer wieder von einem schönen Buch-Cover verführen lasse. Auch bei "Die Bücherei am Ende der Welt" sprang mir zuerst das wunderschöne, wie mit Buntstiften gemalte, Cover ins Auge. Der Klappentext erzählte von Irland, einem alten Cottage, einer Bücherei mit einem Bücherbus, der quer durchs Land fährt...jedes dieser Schlüsselworte für sich allein hätte mich bereits zum Kauf veranlasst, alles zusammen klang so verlockend, dass ich sogar mein aktuelles (und leider sehr zähes) Buch abgebrochen habe, um sofort mit meinem Neuerwerb zu beginnen.
                  Ich habe diesen "fliegenden Wechsel" nicht bereut. Ich habe "Die Bücherei..." förmlich verschlungen und fühlte mich sofort ins ländliche Irland versetzt. Toll fand ich, dass Hannah nicht mehr ganz jung ist und somit mal ein angenehmes "Kontrastprogramm" zu den sonst üblichen Hauptpersonen in den Dreissigern bildet.
                  Ein ruhiges, mitunter nachdenklich stimmendes Buch, das sicher jedem Irland- und Bücherfreund gefallen wird.

                  Steffi26.

                  Beiträge 36
                  16.06.2017

                    Zu Beginn ist es schwierig sich an den Schreibstil zu gewöhnen. Aber nachdem mehrere Seiten gelesen worden sind, kann man gut mit Hanna mitfiebern. Die Vorgeschichte wird dabei so beschrieben, dass man sich gut in Hannas Emotionen hineinfühlen kann.

                    Yvonne27576

                    Beiträge 13
                    07.06.2017

                      Schatz? Ich brauch ein neues buch !

                      Ohja da wird mein mann sich freuen , als ob ich nicht noch genug bücher vor mir habe , die ich noch nicht gelesen habe , in meinem bücherschrank :D

                      dieses buch klingt aber so klasse , ich brauch es !!!!!!!

                      Gibts was wichtigeres als BÜCHER ? NEIN

                      Kötra

                      Beiträge 67
                      14.05.2017

                        Eine Geschichte über Bücher, das Lesen und Irland, wie sie besser nicht sein kann. Vereint werden die Liebe zu Bücher mit der Liebe zur schönen Insel Irland. Am Ende des Buches muss man leider feststellen, dass man sich nicht in der Geschichte und nicht in Irland befindet.
                        Mitreißend Geschrieben!
                        Empfehlenswert !

                        Jonas

                        Beiträge 42
                        09.05.2017

                          Dieses Buch hört sich super an.Ich werde es mir mit Sicherheit die nächste Zeit Mal im Buchhandel anschauen und etwas mehr hinein lesen. Meiner Meinung nach laut Leseprobe sehr gelungen .Danke das es immer wieder so tolle Bücher gibt.

                          SarahLiebtBücher

                          Beiträge 32
                          06.05.2017

                            Als Hanna vor 5 Jahren entdeckte, dass ihr Mann sie mit einer gemeinsamen Freundin betrogen hat und das wohl nicht zum ersten Mal, hat sie kurzentschlossen ihre Koffer und ihre Teenager-Tochter Jazz gepackt und ist von London zu ihrer Mutter Mary Casey nach Irland geflüchtet. Seitdem lebt sie dort im Gästezimmer und sehnt sich, seit ihre Tochter nun als Stewardess inzwischen aus dem Haus ist, immer mehr nach Freiheit und Alleinsein.
                            In ihrem Stolz hat sie damals jeglichen finanziellen Ausgleich zur Scheidung abgelehnt und steht relativ mittellos da. Sie arbeitet als Bibliothekarin auf der Halbinsel Finfarran und fährt zweimal die Woche den Überlandbus der Bibliothek durch das Hinterland. Mit ihrer Mutter verträgt sie sich nicht besonders, diese wirft ihr immer wieder die gescheiterte Ehe vor und kann dabei ganz schön gemein und ausfallend werden. Sie findet ihre Tochter war vertrauensselig und leichtgläubig und hat sich ausnutzen lassen. Sie empfindet Hanna heute als sorgenvoll, misstrauisch und verkrampft.

                            Doch Hanna hat schon in ihrer Jugend von ihrer Großtante Maggie ein altes winziges baufälliges Haus auf den Klippen am Meer geerbt und plötzlich sieht sie dieses als mögliches zukünftiges Heim und Start für ihre Unabhängigkeit. Kurz entschlossen nimmt sie einen Kredit auf und sucht nach einem Bauunternehmer für die Renovierung und den Umbau. Wenig später hat sie dann einen ersten heftigen Zusammenstoß mit dem sehr speziellen Fury O`Shea. Aber sie muss sich zusammenreißen, denn trotz seines Dickschädels ist er von der Kompetenz her wohl weit und breit unübertroffen.

                            Auch Brian Morton, ihren städtischen Planer auf dem Rathaus, erwischt sie zunächst auf dem falschen Fuß. Bei Ihren ersten Begegnungen hat sie einfach kein gutes Händchen.

                            Hannah ist keine einfache Figur, die anderen Einwohner und Besucher der Bibliothek halten sie für mürrisch und kühl. Sie mag es z.B. nicht wenn sich die jungen Mütter in der Bibliothek zum Plausch treffen. Aber als sie dann Machenschaften in der Bezirksregierung aufdeckt wird sie aktiv und setzt sich für die Bewohner ein. Gegen Ende kommt es zu einer doch dann ganz anderen Lösung für die Einwohner und Hannah findet mit ihrem renovierten Häuschen und ersten zarten Banden neue Möglichkeiten für ihre Zukunft auf der Halbinsel mit ihren besonderen Einwohnern.

                            Anders als in vielen anderen Romanen kann man auch nach dem ersten Drittel noch nicht absehen, was die Zukunft für Hannah bereit hält und wer vielleicht ihr neuer Lebenspartner werden soll. Mit ihren 51 Jahren gibt es mit Hannah endlich mal eine Hauptfigur in meiner Altersklasse!
                            Man fühlt sich in das ländliche Irland versetzt und das Buch enthält zahlreiche sympatsiche Nebenfiguren, mit sehr realen Sorgen und Nöten, die so ein abgelegenes Leben mit sich bringt.

                            Ein Irlandroman mit einer zarten Liebesgeschichte im letzten Drittel. Ich hätte mir von dem Buch "Die Bücherei am Ende der Welt" von Felicity H. McCoy gegen Ende noch etwas mehr Zweisamkeit und Spannung gewünscht.

                            4 von 5 Punkten

                            Granger 2.0

                            Beiträge 36
                            24.04.2017

                              Die Bücherei am Ende der Welt lädt Gedanken zum Reisen ein. Man kann richtig sehen wie sich die Gegend in Irland verändern tut. Wenn man über seinen eigenen Schatten springt kann sich einiges Verändern. Auch wenn ein Bücherbus schön ist kann eine Gute Bücherei doch nichts ersetzen. Und das sieht auch Hanna ein. Ob sie es schafft?