Fioly Bocca

Das Glück am Ende des Weges

Große Gefühle auf dem Jakobsweg
Alma will ihre große Liebe vergessen. Seit Bruno sie verlassen hat, kann die junge Buchhändlerin vor Kummer nicht mehr schlafen.
Frida will ihre große Liebe festhalten. Seit ihr Mann gestorben ist, kann die Psychologin nicht mehr arbeiten. Sie hat Angst, dass die Zeit die Erinnerungen an Manuel auslöscht.
Zwei Frauen, die glauben, alles verloren zu haben, begegnen sich auf der Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Auf dem Weg durch malerische Hügel und verträumte Dörfer werden Alma und Frida zu Freundinnen und erkennen, dass das Leben sie noch nicht aufgegeben hat. Denn manchmal liegt im größten Schmerz das kleine Glück. Und manchmal muss man fortgehen, um bei sich selbst anzukommen.


Autorenbild Foto von Fioly Bocca

Der  Autor

Fioly Bocca studierte Literaturwissenschaften und Verlagswesen. Mit ihrem Debütroman Das Glück der fast perfekten Tage gelang ihr in Italien auf Anhieb ein Bestseller. Sie lebt mit ihren zwei Kindern in den malerischen Hügeln von Monferrato unweit von Turin.


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Rezensionen

Eine Geschichte über den Jakobsweg!

Beiträge 10
23.07.2018

http://lesefrieda86-liest.blogspot.com/2018/07/eine-geschichte-uber-den-jakobsweg.html?m=1

Nach etwas längerer Zeit, schaffe ich es endlich meine Rezenssion zu diesem Buch zu schreiben. Das Buch hat mir im großen und ganzen gefallen, aber es hat mich leider nicht vom Hocker gerissen, daher vergebe ich für das Buch 4 Sterne von 5.

Worum gehts?:

Alma will auf dem Jakobsweg ihre große Liebe Bruno vergessen. Seit er sie verlassen hat, kann sie nicht mehr schlafen und zerbricht. Frida will ihre große Liebe festhalten. Sie hat ihren Mann verloren und ihr Leben liegt in Scherben. Sie kann nicht mehr arbeiten und sie hat Angst, ihn zu vergessen.
Zwei Frauen, die glauben alles verloren zu haben, begegnen sich auf dem Jakobsweg. Auf der Pilgerreise werden sie zu Freundinnen und merken, das das Leben sie nicht aufgegeben hat. Denn manchmal liegt im größen Schmert das kleine Glück. Und manchmal muss man fortgehen, um bei sich selbst anzukommen. (Quelle: zum Teil meine eigenen Worte und ein bisschen geklaut vom Buchrücken)

Leider konnte ich in dem kurzen Buch, keine große Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Das Buch hat sich flüssig und leicht lesen lassen, aber die Geschichte selber hat sich mir nicht eingebrannt. Was ich aber sagen muss, ist das ich Lust bekommen habe diesen Weg der Pilgerreise auch mal zu machen und vielleicht schaffe ich das ja mal in den nächsten Jahren....

Ich bedanke mich beim Rowohlt Verlag das ich das Buch lesen und rezensieren durfte.

Über das Buch:

Genre: Roman
Seitenzahl: 230
Verlag: Wunderlich
ISBN: 978 3 8052 0039 4

Arietta

Beiträge 45
27.05.2018

Ein tolles und interessantes Buch. Besonders hat es mich Interessiert, da es bei uns an der Mosel auch einen Jakobsweg und Herberge gibt. Ein Roman der unter die Haut geht und sehr bewegte.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, der Autorin scheinen die Worte nur so aus der Feder beim Schreiben zu sprudeln.
Ein sehr kraftvoller und mitreißender Roman.
Alles ist sehr stimmig und Authentisch.
Der Roman lässt beim Lesen keine Wünsche offen und man bleibt nachdenklich und befriedigt zurück.
Klare Leseempfehlung .

raschke64

Beiträge 10
14.07.2020

    Erstaunlich tiefgründig

    Alma und Frida treffen sich auf dem Jacobsweg. Beide haben ihre große Liebe verloren - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Aus eben diesen unterschiedlichen Gründen laufen sie auch den Jacobsweg.

    Das Buch hat mich überrascht. Es ist nicht das übliche: Frauen auf dem Jacobsweg treffen die große Liebe oder emanzipieren sich wahlweise oder es wird lustig und trivial. Hier ist es anders. Das Buch ist gut lesbar, aber es ist nicht einfach seicht und leicht, sondern erstaunlich tiefgründig. Es geht um Gefühle - aber eben nicht nur um Liebe und Herzschmerz, sondern auch um das Zulassen anderer Gefühle, das Verarbeiten von Verlust, das Weiterleben.
    Absolut lesens- und empfehlenswert.

    himbeerhummel

    Beiträge 24
    30.04.2020

      Ich hatte den Roman „Das Glück am Ende des Weges“ von Fioly Bocca in meinem Paket zum zweiten Lesemeilenstein und ich muss ganz ehrlich sagen, es war nicht wirklich mein Fall. Alleine des unscheinbaren Covers wegen hätte ich das Buch wohl selbst nie für mich ausgesucht, aber auch die Thematik, die der Untertitel schon verrät, ist keine, die ich normalerweise beim Lesen bevorzuge – Es handelt sich bei dem Buch nämlich um einen „Jakobsweg-Roman“.

      Auf der Pilgerreise nach Santiago de Compostella treffen sich zufällig zwei Frauen, deren bisherige Lebenswege unterschiedlicher nicht hätten sein können. Daher hat auch jede eine ganz andere Motivation für die Pilgerreise zu Fuß durch Spanien. Da ist die junge Buchhändlerin Alma, die unbedingt über ihre große unglückliche Liebe zu Bruno hinwegkommen will und auf der anderen Seite ist da Frida, die Psychologin, die ihre Trauer über den Tod ihres Mannes bewältigen will. Auf dem gemeinsamen Weg nach Santiago de Compostella werden die beiden Freundinnen und reden über vieles, das lange in ihrem Inneren verschüttet war.

      Der Roman verspricht tiefe Gefühle, Tiefgang, Abschluss und Neuanfang und die Reise zum Mut, etwas Neues zu beginnen und mit altem Ballast abzuschließen. Leider ist bei mir der Funke nicht wirklich übergesprungen und ich konnte mich weder mit Alma noch mit Frida identifiziere. Es ist natürlich ein schöner Gedanke, dass eine Pilgerreise quasi eine Reise zu sich selbst ist, allerdings fand ich, dass die Handlung einfach so dahinplätscherte und von der Vergangenheit der Figuren getragen wurde.

      Das Buch ist bestimmt eine schöne Lektüre für Leser, die diese Art von Büchern mögen, in denen es um Freundschaft und Reflexion geht, meinen Geschmack hat das Buch leider nicht getroffen.

      Sanabelle

      Beiträge 6
      10.04.2020

        Die junge Buchhändlerin Alma versucht ihre große Liebe Bruno zu vergessen. Seit Bruno Alma verlassen hat, kann sie nicht mehr schlafen.
        Frieda quält ein anderes Problem. Seit ihr Mann gestorben ist, kann sie nicht mehr ihre Arbeit als Psychologin nachgehen. Frieda hat nämlich Angst, dass die Zeit die Erinnerungen an ihn auslöscht.
        Diese zwei Frauen, die glauben, alles verloren zu haben, begegnen sich auf der Pilgerreise nach Santiago de Compostela...
        Genauso so öde wie das Cover und der Klappentext kommt dieses Buch daher. Mir haben weder die Handlung noch die Buchcharaktere gefallen. Wer auf Landschaftsbeschreibungen und belanglose Gespräche steht wird mit dieser Geschichte glücklich werden, aber für mich war das leider absolut nichts.

        Vielleserin

        Beiträge 43
        19.02.2020

          Hier geht es um den Jakobsweg und was 2 Frauen dabei erleben.
          Alma hat großen Liebeskummer weil Bruno sie verlassen hat und Frida kann nicht mehr arbeiten, weil ihr Mann Manuel gestorben ist.
          Beide Frauen begegnen sich auf der Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Auf dem gemeinsamen Weg durch tolle Landschaften und den gemeinsamen Erlebnissen auf der Pilgerreise werden sie zu Freundinnen . Sie entdecken dass viele kleine Dinge auch Glück bedeuten können.

          In Rückblicken erfährt man viel über das Leben von Alma und Frida.

          Das Buch läßt sich gut lesen und ist für Zwischendurch sehr gut geeignet. Schön wäre noch gewesen, wenn ein wenig mehr auf die Pilgerreise eingegangen wäre.

          Alica

          Beiträge 39
          17.02.2020

            Ergreifend

            Für alle die an das Schicksal glauben, und für all jene die es noch lernen möchten. Das Buch lehrt einem auf die Zeichen zu achten, um so achtsam und hingebungsvoll zu lieben und zu leben.

            kerstin2601

            Beiträge 52
            31.08.2019

              Da der Jokobsweg für mich selbst ein großes Ziel ist, wollte ich natürlich diesen Roman unbedingt lesen und bin nicht enttäuscht worden. Es ist alles dabei was ich mir von einer guten Geschichte wünsche und ich kann dieses Buch weiterempfehlen, nicht nur für zukünftige Pilger.

              Elke Z.

              Beiträge 11
              31.07.2019

                Bearbeiten

                31.07.2019

                Ein tolles Buch das ich mir im Urlaub gegönnt habe. Konnte es kaum aus der Hand legen. Ein muss für alle die sowas gerne lesen. Ich konnte mich da gut reinversetzen.
                Sehr kurzweilig ...........................................................

                Empfehlenswert

                stellamarina

                1 Beitrag
                21.10.2018

                  Die Originalausgabe erschien 2016 unter dem Titel «L ’emozione in ogni passo» . Auf Deutsch: Gefühle in/bei jedem Schritt. Der deutsche Titel bezieht sich hier - eigentlich - auf den Jakobsweg. Der Inhalt zeigt jedoch nicht nur den Jakobsweg auf, sondern auch den persönlichen, inneren Weg von Menschen, die sich in sich selbst und ihre Welt, Gedanken und Sehnsüchte verloren haben oder glauben, verloren zu haben. Von unerfüllten Sehnsüchten und Wünschen, getragen von der Verpflichtung sich durch Arbeit zu ernähren, um dann genug Zeit zu haben, ihren Herzen und Seelen zu folgen. Schritt für Schritt, einen Fuß vor den anderen setzen, bis das Ziel erreicht ist. Das eigentliche Ziel - das Ende des Jakobsweges - zu erreichen, ist mühsam und anstrengend. Aber das innere Ziel - in seinem Leben und sich selbst anzukommen - kann noch sehr viel schmerzhafter sein. Die Leseprobe gefällt mir sehr gut und daher 5 Sterne. Schreibstil flüssig und inspiriert, die Umsetzung des Themas zeigt die Recherche der Autorin auf sowohl bezogen auf den Jakobsweg als auch zur beschriebenen Natur und deren Handhabung durch den Bauern Bruno. Originalausgabe italienisch. Bei Übersetzungen kann es durchaus zu Verwischungen der Sprache bzw. Interpretation des Inhaltes und Themas der Übersetzer kommen.

                  Manu

                  Beiträge 28
                  10.06.2018

                    Ich habe die Leseprobe angefangen zu lesen, komme aber nur sehr sehr schwer in die Geschichte des Buches und finde irgendwie keinen Faden. Dieses Buch ist leider nichts für mich, da fehlt das gewisse Etwas.