Fioly Bocca

Das Glück der fast perfekten Tage

Wenn ein Augenblick dir zeigt, dass nichts im Leben Zufall ist ...
Seit ihre Mutter an einem Tumor erkrankt ist, schreibt Anita ihr jeden Abend eine E-Mail. Sie erzählt von ihrem erfüllenden Job, ihrer geplanten Hochzeit und den Kindern, die sie bald haben wird.
Nichts davon ist wahr. Im Job wird Anita ausgenutzt, in ihrer Beziehung ist sie unglücklich. Aber sie will ihre todkranke Mutter nicht belasten. Alles ändert sich, als Anita während einer Zugfahrt einem geheimnisvollen Mann begegnet. Er macht ihr Mut, sich ganz und gar auf das Leben einzulassen. Doch welches Geheimnis umgibt diesen Fremden, der so magisch in ihr Leben gestolpert ist? Und wird es Anita mit seiner Hilfe gelingen, das Leben zu führen, das ihre Mutter sich immer für sie gewünscht hat?


Autorenbild Foto von Fioly Bocca

Der  Autor

Fioly Bocca studierte Literaturwissenschaften und Verlagswesen. Mit ihrem Debütroman Das Glück der fast perfekten Tage gelang ihr in Italien auf Anhieb ein Bestseller. Sie lebt mit ihren zwei Kindern in den malerischen Hügeln von Monferrato unweit von Turin.


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Rezensionen

KatiKatharinenhof

Beiträge 79
04.01.2017

Märchenhafte Lesestunden

Dieses kleine Büchlein vereint alles, was ein gutes Buch haben muss: ein wenig Poesie, wundervoll gewählte Worte und eine Geschichte, die einen nicht mehr los lässt.
Die Geschichte um Anita ist so schön geschrieben, dass sie mein Herz berührt hat und noch lange nachklingen wird

Sonjas Bücherecke

Beiträge 44
eine Antwort 17.08.2018

"Das Glück der fast perfekten Tage" ist ein gelungener, zu Herzen gehender Debütroman der Autorin Fioly Bocca.

Als Anita erfährt, dass ihre Mutter todkrank ist, entschließt sie sich, ihr jeden Tag eine e-mail zu schreiben. Sie schildert ihrer Mutter darin ihr perfektes Leben, das es in Wirklichkeit überhaupt nicht gibt. Den in ihrem Job ist sie unglücklich, sie wird nur ausgenutzt, aber warum soll ihre Mutter sich noch größere Sorgen machen. Anita träumt ihr eine heile Welt vor. Auch in ihrer Beziehung ist sie unglücklich. Gemeinsam mit ihrer Mutter träumt sie jedoch von einem weißen Hochzeitskleid und Kindern. Doch eines Tages lernt Anita auf einer Zugfahrt einen geheimnisvollen Mann kennen. Und ihr zeigt ihr eine neue Richtung. Sie soll endlich den Mut finden, sich auf ihr Leben einzulassen und das beste daraus zu machen. Doch den Fremden umgibt ein Geheimnis .....

Es ist zwar ein dünnes Buch, aber der Inhalt ist umso gewichtiger. Mir hat der Schreibstil der Autorin von Anfang an gefallen und die Geschichte hat mich sofort gefesselt. Ich kann mich in Anita hineinversetzten. Wer würde nicht versuchen, einen todkranken Menschen glücklich zu machen? Mir gefällt auch die Wandlung, die Anita im Laufe der Geschichte vollzieht. Und kann sie trotz all den Schicksalschlägen wirklich glücklich werden? Und trägt der geheimnisvolle Fremde dazu bei?

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und haben es in einem Stück verschlungen. Mich hat Anitas Geschichte wirklich sehr berührt. Das Cover passt auch zum Buch - einfach perfekt. Gerne vergebe ich für diesen außergewöhnlichen Debütroman 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin.

  • Tiara

    Beiträge: 13
    06.09.2018

    Vielen Dank für die tolle Rezension. Das Buch kommt gleich auf meine WuLi.

scarlett59

Beiträge 4
2 Antworten 10.01.2017

Zum Inhalt:
Anita lebt ihr Leben in eingefahrenen Wegen: Ihr Job dient nur zum Geldverdienen und ist weit von dem entfernt, was sie sich mal erträumt hat. Ihre Beziehung zu Tancredi hat sich im Laufe der Jahre zur Gewohnheit entwickelt und aktuell deutet nichts auf die ursprünglich mal geplante Hochzeit und Familie hin.
Doch ihrer schwer kranken Mutter gegenüber schildert Anita ihr Leben so, wie sie es sich erträumt hatte. Als sie auf dem Weg zu einem längeren Besuch bei ihrer Mutter ist, trifft sie im Zug auf Arun, der etwas in ihr „zum Klingen bringt“.
Dann stirbt Anitas Mutter …

Meine Meinung:

Als ich das Buch erhielt, war ich zunächst erstaunt, wie dünn es ist. Aber es ist optisch sehr schön gestaltet. Der Schutzumschlag ist in harmonischen Grüntönen gehalten. Der Name der Autorin (in kräftigerem Grün) sowie der Titel (in pink) sind in einer schönen Schreibschrift leicht erhaben aufgedruckt, so dass schon der haptische Eindruck sehr ansprechend ist. Außerdem enthält das Buch ein Lesebändchen in dem gleichen Pink wie der Titeldruck. (Ich liebe es, wenn Bücher Lesebändchen haben!) Dazu kommt noch, dass sich das Papier im Inneren überaus glatt anfühlt.

Der poetische Schreibstil ist trotz kleinerer „Schnörkel“ klar und hat mich durch etliche zitierenswerte Stellen begeistert. Erzählt wird fast ausschließlich aus der Sicht und der Gedankenwelt von Anita. Und obwohl die Geschichte demzufolge manchmal ein wenig „hin und her springt“, hatte ich keine Mühe dem roten Faden zu folgen.

Das Hauptaugenmerk liegt hier nicht auf viel Handlung, sondern auf der Entwicklung von Anita. Und dies regt zum Nachdenken über das eigene Leben sowie Ziele, Wünsche und Träume an!

Von all den vielen Stellen im Buch, die ich mir markiert bzw. rausgeschrieben habe, fiel es mir schwer eine hier als Zitat auszuwählen. Schlussendlich habe ich mich aber entschieden für:

"Sich etwas vorzustellen heißt zwar noch nicht, dass es auch tatsächlich passiert, aber es kann ein Impuls sein, das Leben selbst in die Hand zu nehmen."

  • Blümchen

    Beiträge: 49
    22.05.2018

    Danke für deine Meinung
    Ich werde dieses Buch auf meinen Wunschzettel für den Herbst setzten - im Sommer brauch ich fröhliche Bücher.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass man bei diesem Buch/Thema auch mal über sein eigenes Leben nachdenkt und vielleicht auch drübernachdenkt seine Prioritäten anders zu setzen.

  • Kittekathy

    Beiträge: 36
    01.03.2018

    Dünne Bücher können definitiv sehr viel Inhalt haben im übertragenden Sinne.
    Schön beschrieben und macht neugierig.

Waage2110

Beiträge 2
05.01.2017

Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt, da ich zu Turin - dort spielt die Handlung - eine persönliche Beziehung habe. Auch das Bangen um die Mutter und das Nicht-wahrhaben-wollen, dass ein Mensch sterben muss, sind Themen, die mich selber schon betroffen haben. Von daher war ich gleich "mittendrin" in der Story...
Etwas schwer nachzuvollziehen fand ich den Grund, warum Anita sich so plötzlich und so radikal von Arun zurückgezogen hat. Hier wusste ich gleich, dass es eine andere Erklärung geben muss! So löst sich dann am Ende ja auch alles auf. Ein schönes, modernes Märchen!

1 Beitrag
04.01.2017

Ein tolles Erstlingswerk.
Die Geschichte ist sehr Lebensnah geschrieben, ich mag die Passagen mit den kleinen Weisheiten mit könnte die Zukunft reden würde sie sagen , das....
Eine Frau die in einem Leben gefangen ist das sie nicht wirklich erfüllt, ihr Job eine Katastrophe, ihrem Partner ist alles wichtiger als sie und ihre geliebte Mutter die gegen den Krebs kennt. Sie spielt ihrer Mutter eine heile Welt vor um sie nicht zu belasten und dann trifft sie plötzlich im Zug einen Mann der sie ihr Leben plötzlich in Frage stellen lässt. Ich bin vollkommen begeistert vom Buch. Es hat sehr viel Tiefsinn

Se_bjk

1 Beitrag
26.12.2016

Die Geschichte ist sehr rührend und etwas Traurig am Anfang. Die Mutter hat mir am Anfang sehr leid getan weil, sie dachte ihrer Tochter geht es sehr gut und co. Man kann einfach nicht aufhören zu Lesen weil es sehr Spannend ist. Den Mann den sie begegnet hat ist wie ein Wunder. Ich kann dieses Buch jedem weiter empfehlen ist super Spannend

meg

Beiträge 12
20.12.2016

Das Glück der fast perfekten Tage ist schnell gelesen. Nach dem ersten Brief an ihre krebskranke Mutter, will man unbedingt wissen, wie es weitergeht und kann nicht vom Buch lassen. Trauer, Hoffnung, Rührung, Erwartung, Enttäuschung - alle Gefühle durchläuft man gmeinsam mit der Titelheldin Anita. Und ist bis zum Schluß gespannt, ob das Buch auch hält, was der Titel verspricht - erlebt Anita das Glück ? Mit Tankredi, ihrem langjährigen Freund - oder mit einer Zugbekanntschaft ?
Man darf gespannt sein.
Das Buch ist zu empfehlen.

erika

Beiträge 3
17.12.2016

Die Geschichte beginnt sehr anrührend mit einer Mail an die sterbenskranke
Mutter. Sie soll nicht merken, wie unsicher die Ich-Erzählerin ist, deshalb wird ihr eine heile Welt vorgespielt.
Aber die Erzählerin ist unsicher. Sie weiß nicht, wie ihr Leben weitergehen
soll. Der Job füllt sie nicht aus . Die Liebe zu Tancredi ist erkaltet.
Sie reist zu ihrer sterbenskranken Mutter und vielleicht in ein neues Leben.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Persephone13

Beiträge 8
04.09.2018

    "Das Glück der fast perfekten Tage" ist ein Buch, das man zwar ziemlich schnell gelesen hat (Umfang ca. 190 Seiten), das aber trotzdem einen ziemlichen Eindruck hinterlassen kann, wenn man bereit ist, sich auf die nicht immer leichte Thematik von Abschied nehmen und Neu anfangen einzulassen.
    Die Geschichte spielt in Italien, was mich zuerst mal vermuten ließ, dass es sich um eine leichte, sommerliche, italienische Liebesgeschichte handeln würde - weit gefehlt. Es geht um Anita, deren Mutter an Krebs erkrankt ist und deren Chancen zu überleben immer weiter sinken. Da Anita mit ihrem Leben gerade nicht sonderlich zufrieden ist, ihre Mutter aber tröstlich in dem Glauben lassen will, dass alles gut läuft, erfindet sie ihr Leben in den E-mails an ihre Mutter neu. In diesen Mails ist alles wunderbar: Der Job füllt sie aus, ihr Freund will sie heiraten, sie hat große Zukunftspläne. In Wirklichkeit ist alles aber ganz anders. Sowohl im Job als auch in der Liebe geht es nicht wirklich gut voran. Bis Anita auf einer Zugreise Arun Agostini trifft, einen jungen Mann, der sich auf geheimnisvolle Weise in ihr Leben schleicht und vielleicht Anitas Glück beeinflussen kann... wenn sie nur bereit wäre ihn zu lassen.
    Das Buch hat mich sehr nachdenklich gestimmt, nicht nur weil es um das Thema Abschied nehmen geht. Ich finde aber auch, dass man aus der Geschichte noch etwas mehr hätte machen können. Der Tiefgang ist zwar da, aber irgendwie fehlte mir trotzdem etwas, um mich ganz in die Geschichte fallen lassen zu können.

    Petzi_Maus

    Beiträge 13
    26.08.2018

      Kurz zum Inhalt:
      Anita ist 33 und arbeitet in einer Literaturagentur in Turin, doch ihre Arbeit füllt sie nicht wirklich aus. Sie hat eine Mitbewohnerin und einen Lebensgefährten. Doch Tancredi ist mehr an seiner Karriere interessiert und die Beziehung der beiden lebt sich so langsam auseinander.
      Eines Tages erfährt Anita, dass ihre Mutter an Krebs erkrankt ist und im Spital im Sterben liegt. Sie lässt sofort alles liegen und stehen und macht sich auf den Weg zu ihrer Mutter. Auf der Zugfahrt lernt sie den Kinderbuchautor Arun, einen geheimnisvollen jungen Mann, kennen. Kann es Arun gelingen, ihr Leben zu einem glücklichen Leben zu wenden?


      Meine Meinung:
      Der Schreibstil ist irgendwie nicht so ganz meins. Die Geschichte ist in Ich-Form aus der Sicht von Anita erzählt, aber irgendwie einfach und reduziert.
      Auch lässt der Klappentext an viele E-Mails an ihre Mutter glauben, in der sie ihr von ihrem schönen perfekten Leben vorlügt. Jedoch bekommt der Leser nur wenige davon zu Gesicht. Ich glaube, ein- oder zweimal hat sie ihrer Mutter geschrieben, dass sie wahrscheinlich bald heiraten wird und dann sicher auch Kinder bekommen wird, was jedoch nicht stimmte. Ansonsten wenig schriftliche Kommunikation mit der Mutter.
      Insgesamt war die Geschichte weniger emotional und tiefgründig, als der Klappentext es glauben ließ.
      Anita wohnt weit weg und ist ihrer Mutter (und auch ihrem Vater) keine wirkliche Hilfe. Außerdem lässt sie ihr Leben aus Gewohnheit so dahinplätschern, ist aber unglücklich. Erst die Begegnung mit Arun lässt sie umdenken. Warum ihr genau dieser Mann gleich vom ersten Augenblick an so nahe ging, habe ich als Leserin nicht so ganz entschlüsseln können. Jedenfalls hat mir die Entwicklung von Anita gegen Ende des Buches gut gefallen. Leider war der Schluss etwas zu überstürzt und ich hätte noch gern mehr über das Leben von Anita und Arun erfahren.

      Es gab viele wunderschöne Zitate:
      "Könnte die Zukunft mich anrufen, würde sie mir erzählen, dass das Leben sehr raffiniert darin ist, Ereignisse und Schicksale miteinander zu verweben. Und sie würde mir raten, nicht an Zufälle zu glauben. Niemals."
      "Das Leben ist eine kleine Flamme, die starkem Wind ausgeliefert ist."
      "Schmerz braucht viel Zeit, bevor er sich einen Weg zu den Tränen gebahnt hat."
      "Alles verändert sich. Alles verändert sich trotz unseres ständigen Drangs, die Zeit anzuhalten. Und wenn man selbst nicht in der Lage ist, eine Entscheidung zu fällen, übernimmt das Leben das für einen."

      Das Cover passt im Nachhinein gesehen gut zur Geschichte, obwohl es Anfangs eher auf eine leichte Frühlingsgeschichte schließen lässt. Die Vögel symbolisieren für mich Anitas Leben - zuerst eingesperrt, dann frei - auf einem sanften grünen Hintergrund.


      Fazit:
      Anders als erwartet, weniger tiefgehend emotional; aber es war schön, die Wandlung und Entwicklung von Anita mitzuverfolgen.
      3,5 Sterne.

      XY

      Beiträge 14
      11.08.2018

        "Wie im Märchen besteht das Leben aus Zeichen und Zufällen. Und wenn man aufmerksam ist, bringt es einen dorthin, wo man hingehört." (S.185)

        Anita, Anfang 30, kämpft mit so einigem: ihre Mutter ist unheilbar krank und ihre Tage sind gezählt, in ihrem Job fühlt sie sich auch nicht besonders wohl und auf dem gemeinsamen Weg in ihrer 13jährigen Beziehung ist die Liebe im Laufe der Zeit irgendwie abhanden gekommen.
        Anita flüchtet sich aus ihrem Alltagstrott, indem sie ihrer Mutter abends Mails schickt und ihr darin von ihrem angeblichen Bilderbuchleben erzählt - die anstehende Hochzeit mit Tancredi, die Kinderplanung und natürlich der erfüllende Job. Doch leider ist nichts davon wahr, der Alltagstrott hat Anita voll und ganz im Griff. Die einzige Verbündete ist ihre WG-Mitbewohnerin und beste Freundin Alice. Jedenfalls bis zu dem Tag, als Arun in ihr Leben tritt. Sie hat ihre Eltern besucht und ist gerade auf dem Heimweg nach Turin, als sie im Zug eine alles verändernde Begegenung macht. Der Kinderbuchautor Arun tritt einiges im Leben von Anita los und die Veränderung nimmt ihren Lauf.
        Es folgt eine Geschichte, die mit Fäden aus Poesie, Märchen, Zufällen und Schicksal gestrickt wurde. Der Schreibstil und die vielen Absätze haben mich an Anfang in meinem Lesefluss gehemmt und ich hatte Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Ehrlich gesagt, hat mich der Klappentext anderes vermuten lassen. Auch wenn mich das Buch nicht vollends gepackt hat, lädt es geradzu zum Nachdenken ein und wohl jeder wird den ein oder anderen Gedanken daruas mitnehmen, vor allem wohl die Erkenntnis, dass es die fast perfekten Tage sind, die das Leben lebenswert und vollkommen machen.

        Vevi

        Beiträge 31
        03.08.2018

          Eines vorweg: Der Roman "Das Glück der fast perfekten Tage" ist ein relativ dünnes Büchlein (187 Seiten), man hat ihn also ziemlich schnell durchgelesen. Trotzdem bietet die Geschichte einiges, was beweist: Es geht nicht immer um die Anzahl der Worte, wenn man tiefgründige Gefühle ausdrücken will. Der Stil der Autorin ist auf das Wesentliche reduziert, die Sprache, in der erzählt wird fast anmutig.

          Die Geschichte spielt in Italien (weswegen ich das Buch eigentlich erst in die Hand bekommen habe, denn ich mag Romane, die im Süden spielen). Es geht um Anita, deren Mutter an Krebs erkrankt ist. Die Geschichte beginnt mit dem Tag, an dem Anita von ihrem Vater erfährt, dass es keine Rettung mehr für ihre Mutter gibt. Anita, deren Leben geprägt ist von einer Beziehung, die sie nicht mehr glücklich macht und einem schlecht bezahlten Job, der ihr ebenfalls keine Erfüllung bringt, beschließt daraufhin, ihrer Mutter in den E-mails, die sie ihr schreibt, ein Leben zu präsentieren, das sie sich für ihre Tochter gewünscht hat, ein Leben, in dem ihre Tochter glücklich ist. So vershweigt sie ihr die Probleme in der Arbeit und lässt sich sogar dazu hinreißen von der bevorstehenden Hochzeit mit ihrem Freund Tancredi zu erzählen. Tancredi ist zwar weit davon entfernt, ihr einen Antrag zu machen, aber es scheint Anita das zu sein, was ihre Mutter glücklich machen würde und wofür sie weiterleben würde.
          Als Anita eines Tages von einem Krankenbesuch bei ihrer Mutter nach Hause fährt, trifft sie im Zug Arun, dem sie, obwohl das nicht ihre Art ist, ihren Kummer erzählt. Als er aussteigen muss, lässt er ein Notizbuch im Zugabteil liegen, in dem seine Telefonnummer steht. Und so treffen sich Arun und Anita und die Geschichte bekommt plötzlich einen leichtfüßigen Ton von Verliebtheit, bis... bis das eintrifft, vor dem sich Anita die ganze Zeit gefürchtet hat. Und als ihre Welt zusammenbricht, ist fraglich, ob sie die Kraft haben wird, für ihr eigenes Happy End zu kämpfen.

          Das Buch ist eine traurig-schöne Geschichte über das Abschiednehmen, über tiefe Gefühle und über den Mut, einen Neuanfang zu wagen.

          Ophelia19

          Beiträge 32
          29.07.2018

            Der Titel des Romans "Das Glück der fast perfekten Tage" passt wunderbar zu der Geschichte, die sich dahinter verbirgt. Anita ist Anfang 30 als sich die Krebserkrankung ihrer Mutter als unheilbar herausstellt. Um ihrer Mutter Kummer zu ersparen, beginnt sie ihr E-mails zu schicken, in denen sie von ihrem tollen Leben erzählt: toller Job, ein gutgesinnter Chef, Aufstiegschancen, die bevorstehende Hochzeit mit ihrem Langzeitfreund Tancredi und ihre Zukunftspläne, in denen sie eine große Schar an Kinder haben. Leider sieht es in Wirklichkeit anders aus. Der Job als Lektorin ist nicht das, was sie sich erwartet hat und die Beziehung zu Tancredi ist ebenfalls nicht mehr das, was sie einmal war. Anita ist nicht glücklich, glaubt aber, dass ihre Mutter nur dann wieder gesund wird, wenn sie ihr ein perfektes Leben vorspielt.
            Als sie eines Tages auf der Rückfahrt vom Krankenhaus nach Turin den geheimnisvollen Arun kennenlernt, scheint sich ihr Leben zu verändern. Da ist plötzlich jemand, der selbst eine traurige Vergangenheit hat, jemand der ihr zuhört und ihren Kummer versteht und gleichzeitig auf seine Art versucht, sie aus ihrer Traurigkeit zu befreien.

            Es ist eine berührende Geschichte über das Abschiednehmen, über einen Neuanfang und über dsa Glück, das einen findet, wenn man aufgehört hat selbst danach zu suchen.

            Ich fand den Schreibstil der Autorin sehr anmutig, nicht prätentiös, aber doch sehr gefühlvoll. Die Geschichte selbst war stellenweise sehr traurig, trotzdem war da am Ende eines jeden Kapitels ein kleiner Hinweis darauf, dass es besser wird. Das waren die Sätze, die immer so begannen: "Könnte die Zukunft mich anrufen, würde sie sagen..." - das hat mir als Stilgriff wirklich gut gefallen und es hat der Geschichte immer wieder kleine Funken der Hoffnung verpasst.

            Das Buch ist nicht unbedingt eine leichte Sommerlektüre, aber auf jeden Fall sehr lesenswert, v.a. wenn man sich mit Themen wie Abschied, Tod, Verarbeitung und Neuanfang beschäftigen mag.

            Rea1887

            Beiträge 14
            26.07.2018

              Ein trauriges Thema kommt doch zum hoffnungsvollen, schönen Ende. Anitas Mutter ist an Krebs erkrankt und es gibt leider keine Hoffnung auf Heilung. In der ersten Hälfte des Buches begleitet man Anita in diesen schweren Tagen, in denen man eigentlich nur noch auf das Ende wartet, aber eigentlich auch nicht. Wie zerissen man in dieser Zeit ist, nicht viel um sich herum wahr nimmt und wie wichtig aber auch die Mitmenschen in der Zeit sind. Anita hat leider keinen Rückhalt in ihrem Freund, mit dem sie schon viele Jahre zusammen ist. Durch Zufall trifft sie im Zug zu ihren Eltern einen Mann, zu dem sie gleich einen Draht hat und sich verstanden fühlt...
              Dieser Roman ist zwar mit knapp 200 Seiten recht kurz, aber trotzdem ein Meisterwerk der Worte. Es hat mich sehr berührt, gerade auch wegen der poetischen Sprache. Ich konnte viele Sachen sehr gut nachvollziehen und habe mit der Protagonistin regelrecht mitgelitten. Es waren so wundervolle Sätze, die die Gefühlswelt umschrieben, aber auch beschrieben haben. Trotz des schwierigen Themas mit der Krebserkrankung habe ich nun am Ende doch ein beruhigtes und zufriedenes Gefühl.

              Manu

              Beiträge 30
              19.06.2018

                Ich habe gerade die Leseprobe gelesen, es lässt sich für mich etwas schwer lesen, ich komm nicht so richtig in die Geschichte rein, was ich aber gerne würde, da mich das Hauptthema sehr interessiert. Ein kleines bisschen mehr Leseprobe wäre toll. Wer weiß, vielleicht versuch ich das Buch irgendwann mal.

                Betty Boop

                Beiträge 16
                18.06.2018

                  Als ich das Buch erhalten habe, wollte ich es zunächst weglegen, denn es war für .einen Geschmack einfach zu dünn.....was kann denn schon spannendes, aufregendes und schönes in so einem dünnen Buch passieren ? Doch es lehrte mich eines Besseren....
                  .....der Klappentext lud mich buchstäblich dazu ein es zu lesen und ich war begeistert.

                  Das Buch ist für mich nahezu poetisch und mit so viel Liebe geschrieben, es berührt einen richtig.
                  Ich war überrascht, das in so einem "kleinem" Buch, so viel drinnen ist; an Emotionen, Leben, Liebe.....
                  Anita, die ihrer Mama auf dem Sterbebett tagtäglich Briefe schreibt und ihr von ihrem perfektem Leben berichtet, das in Wirklichkeit nicht der Wahrheit entspricht, zeigt eine Entschlossenheit ihre Mutter in den letzten Lebenstunden zufrieden und sorglos gehen zu lassen. Ihr Leben ist jedoch alles Andere als das womit sie es ausschmückt, es ist ein Leben das sie sich vielleicht wünscht.....
                  Doch der fremde geheimnisvolle Mann Arun den sie eines Tages im Zug trifft führt sie genau zu diesem Leben hin. Dieses Buch ist wundervoll geschrieben, ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, sie schafft es mit so viel Emotionen zu schreiben, das es einem unter die Haut geht.
                  Ein wahrhaftig wundervolles Buch !

                  bri

                  Beiträge 37
                  16.06.2018

                    Eine wunderschöne Geschichte, die einen so fesselt, das man gar nicht aufhören kann zu lesen. Anita, ihre Arbeit, ihre Mutter und ihr Mann fürs Leben sind Themen in der Geschichte. Es ist traurig und auch wunderschön.
                    Eine Empfehlung für jede Leseratte.

                    jackleser

                    Beiträge 35
                    27.05.2018

                      Anitas Mutter ist an einem Tumor erkrankt und sie schreibt ihr jeden Abend eine E-Mail, in der sie über ihren Alltag, ihren Job, von ihrer geplanten Hochzeit und von Nachwuchs, den sie mit ihrem Verlobten Tancredi haben möchten. Doch nichts davon ist wahr. In ihrem Job bei einer Literaturagentur wird sie ausgenutzt und Tancredi macht sie schon lange nicht mehr glücklich, denn auch wenn sie zusammen sind, hat sie das Gefühl, dass er gar nicht richtig da ist. Doch sie will ihre sterbenskranke Mama nicht damit belasten ... Als Anita auf einer Zugfahrt dem geheimnisvollen Arun begegnet, beginnt sie, sich mit Haut und Haaren auf das Leben einzulassen. Der Debütroman von Fioly Bocca ist etwas ganz Besonderes. Auf der Rückseite wird die italienische Zeitung "La Vocke di Venezia" zitiert die schrieb: "Ein Roman wie pure Poesie" und dem kann ich nur zu 100% zustimme. Fioly Boccca schafft es Worte so wunderschön zu verwenden, dass man sich wie von einer Feder gestreichelt fühlt. Die knapp 190 Seiten sind gespickt mit Bildern die sie mit Worten malt. Ein bezaubernder, kleiner schmaler Roman, der so unglaublich großartige Sätze in sich trägt, dass man das Buch am liebsten immer dabei haben möchte. Also hurtig noch ab in die nächste Buchhandlung vor Ort und dieses Buch zahlreich verschenken!

                      my.books.wonderland

                      Beiträge 10
                      27.05.2018

                        Als ich das Buch in der Bücherei gesehen habe, war ich mir erst nicht sicher ob ich es mitnehmen soll. Aber als ich einfach mal die ersten Zeilen las, dachte ich dass das Buch doch Potenzial hat.
                        Ich wurde nicht enttäuscht. Die Habdlung ist sehr herzergreifend, da die Mutter der Protagonistin an Krebs leidet und Anita sie durch diese Zeit begleitet. In dem Buch wird halt sehr klar geschildert wie es für sie ist, aber auch der Alltag von Anita wird gut dargestellt. Ganz wichtig muss ich sagen ihre Gedankengänge habe mich sehr beruht.
                        Ich konnte mich gut hineinversetzen und ich könnte alles verstehen/ nachvollziehen wie sich Anita fühlte.
                        Der Schreibstil ist nicht sehr meins gewesen, aber es war okay zu lesen.

                        Nele2505

                        Beiträge 31
                        11.04.2018

                          Anitas Leben ist eher langweilig. Der Job ist nicht, was sie sich erträumt hat, aber er bezahlt die Brötchen; die Beziehung zu ihrem Freund hat sich festgefahren und ist alles andere als leidenschaftlich. Doch da ihre Mutter an einem Tumor erkrankt ist, schildert Anita ihr Tag für Tag in ihren Emails, wie toll es bei ihr läuft, um sie nicht zusätzlich zu belasten.

                          Das Buch wartet nicht mit unglaublich viel Handlung auf und ist dazu auch noch recht dünn. Aber der Schreibstil ist sehr schön und fast poetisch. Anitas Entwicklung wird beschrieben, ihre Träume und Wünsche und Ziele. Und das bietet viel Anlass, auch einmal das eigene Leben zu reflektieren und darüber nachzudenken, wie man selbst eigentlich lebt und wie man es sich mal vorgestellt hat. Wirklich gefühlvoll und so bleibt das Buch noch nach dem Lesen hängen.

                          Dine

                          Beiträge 11
                          07.04.2018

                            Das Buch ist recht dünn, hat also nicht besonders lange Lesezeit in Anspruch genommen. Trotzdem hat es mich tief bewegt. Das Buch zeigt uns das nichts was wir erleben Zufall ist.
                            Beeindruckend für einen Debütroman. Eine sehr schöne poetische Sprache!

                            Annie

                            Beiträge 9
                            06.04.2018

                              Ein wunderbares Buch, das einen von der ersten Zeile an verzaubert. Ruck, zuck war ich damit durch und ich habe jede Zeile genossen!Es ist traurig, es macht Mut... es berührt das Herz. Danke....für den Tipp. Gekauft, gelesen und nicht bereut.

                              Nadine135

                              Beiträge 50
                              20.03.2018

                                Ich liebe dieses Buch. Es ist so emotional,tragisch und traurig.
                                Die Briefe der Tochter an ihre kranke Mutter sind so anrührend.
                                F.Becca ist mit ihrem Debütroman ein Roman gelungen,der noch lange nach dem Leseerlebnis im Gedächtnis bleibt.

                                Sarah1980

                                Beiträge 38
                                15.02.2018

                                  Eine wunderbare poetische Geschichte, die ans Herz geht. Ich brauchte erst einige Seiten um richtig in die Geschichte eintauchen zu können, aber dann mochte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen.
                                  Eine wirklich schöne, traurige, gefühlvolle, poetische und zauberhafte Geschichte über magische Begegnungen und über die Macht des Schicksals und der Liebe.

                                  Melli910

                                  Beiträge 16
                                  12.02.2018

                                    Der Schreibstil des Büchleins ist sehr poetisch. Die Geschichte wird sehr authentisch aus Anitas Sicht erzählt. Besonders gut gefällt mir, dass man ihre Entwicklung gut verfolgen kann. Die märchenhafte Geschichte regt zum Nachdenken an und hat mich sehr berührt.

                                    su-sun

                                    Beiträge 28
                                    05.01.2018

                                      Eine wirklich schön traurige, gefühlvolle, poetische und zauberhafte Geschichte über magische Begegnungen und über die Macht des Schicksals und der Liebe.
                                      Anders als gedacht , aber doch echt schön zu lesen .
                                      Ich werde mir das Buch kaufen und hoffe , dass die Autorin weitere Bücher schreibt .

                                      Hummel

                                      Beiträge 37
                                      01.12.2017

                                        Anita schreibt ihrer Mutter so gut wie jeden Tag einen Brief. In diesen erzählt sie ihr von ihrem großartigen Leben: Der Job im Verlag, welcher nicht erfolgreicher laufen könnte, ihre großartige Beziehung zu ihrem Freund und die fast bevorstehende Hochzeit mit Aussicht auf Nachwuchs. Alles ist so, wie sich es ihre Mutter schon immer für ihre Tochter gewünscht hat. Doch das alles stimmt gar nicht, im Gegenteil: Anita fühlt sich in ihrem Job eingeengt und sie und ihr Freund leben eigentlich nur nebeneinander her. Doch dann kommt Arun in ihr Leben und Anita merkt: Wenn sie nicht unglücklich und allein enden möchte, muss sie ihr Leben von Grund auf ändern. Ob sie den Mut hat, das zu tun?
                                        Mein Fazit: Eine kleine, wunderschöne Geschichte, liebevoll erzählt und sehr schön zu lesen.

                                        Annika1707

                                        Beiträge 27
                                        27.11.2017

                                          Das Buch spricht alle Dinge an die wichtig im Leben sind:
                                          Liebe , Zufriedenheit , Stärke und Hoffnung

                                          Die Liebe zwischen Mutter und Tochter zeigt sich indem Anita ihrer Mutter nicht die Wahrheit über ihr Leben schreibt sondern um sie zu schonen eine schönere Wahrheit erfindet.

                                          Wie wichtig Zufriedenheit ist zeigt die besondere Begegnung und das diese reicht um das angeblich schöne Leben komplett zu hinterfragen

                                          Die Stärke einer Tochter, die die Qualen Ihrer Mutter alleine durchsteht. Die Stärke die Anita sich nimmt um ihr Leben umzukrempeln.

                                          Hoffnung auf ein besseres Leben durch einen Menschen der alles verändert.

                                          Dieses Buch ist realitätsnah und toll geschrieben.

                                          LeseStef

                                          Beiträge 41
                                          26.11.2017

                                          Ich habe mir nun einige Rezensionen zu dem Buch, die fast ausschließlich positiv waren, durchgelesen und ich muss sagen, dass ich wirklich Lust darauf bekommen habe, dieses Werk von Fioly Bocca zu lesen. Denn sowohl die Beziehungen der einzelnen Personen zu einander als auch die ganze Atmosphäre scheinen ganz interessant zu sein :)

                                          Jules

                                          Beiträge 32
                                          eine Antwort 24.11.2017

                                          Nachdem ich die durchweg positiven Rezensionen zu "Das Glück der fast perfekten Tage" von Fioly Bocca gelesen habe, habe ich richtig Lust auf dieses Buch bekommen und hoffe es unterm Weihnachtsbaum zu finden. :)

                                          • AnneMF

                                            Beiträge: 46
                                            08.12.2017

                                            Das steht auch bei mir auf der Liste, es gibt ja zu Weihnachten von meiner Freundin oft Buchgutscheine unter dem Baum.

                                          Dandy

                                          Beiträge 59
                                          10.06.2017

                                            Mit ihrem Debütroman 'Das Glück der fast perfekten Tage' gelang der Autorin, FIOLY BOCCA, in Italien auf Anhieb ein Bestseller.

                                            Das Buch ist als Hardcover im Wunderlich Verlag erschienen.

                                            Anitas Mutter ist an Krebs erkrankt. Seit Anita die Diagonose erfuhr schreibt sie ihr jeden Abend eine E-Mail. und erzählt ihr von ihrem erfüllenden Job, von ihrer geplanten Hochzeit und den Kindern, die sie und ihr Verlobter bald haben werden.
                                            Alles ändert sich, als Anita während einer Zugfahrt einem geheimnsivollen Mann begegnet. Ein Blick genügt, und Arun erkennt Anitas Traurigkeit und ihre Sorgen. Er macht ihr Mut, sich endlich mit Haut und Haaren auf das Leben einzulassen. Doch welches Geheimnis umgibt diesen Fremden, der so magisch in Anitas Leben gestolpert ist? Und wird es Anita mit seiner Hilfe gelingen, das Leben zu führen, das ihre Mutter sich immer für sie gewünscht hat?

                                            Meinung:
                                            Dieses Buch ist sehr schön , einfühlsam geschrieben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin beschreibt mit sehr gut gewählten Worten, eine am Anfang sehr traurige Geschichte. Mir sind ein paar mal die Tränen gekommen. Man fühlt mit Anita richtig mit, wie sie mit der Krankheit ihrer Mutter umgeht, wie sie unglücklich in ihrer Beziehung ist und wie sie aufblüht wenn der Name ihrer " Zugbekanntschaft" fällt.

                                            Fazit:
                                            Ich empfehle dieses Buch weiter.

                                            brigitte_schreiter

                                            Beiträge 77
                                            25.05.2017

                                              Ein gefühlvoller Roman, etwas traurig und eine wunderbare Geschichte.
                                              Anitas Mutter ist an einen Tumor erkrankt. Anita schreibt ihr jeden Abend
                                              eine E-Mail mit nur positiven Sachen. Aber das stimmt nicht, sie ist nicht mehr glücklich in ihrer beziehung u.auch im Job ist nicht mehr alles wirklich gut.
                                              Doch dann ändert sich alles. Sie begegnet Arun während einer Zugfahrt,
                                              ein wunderbarer Zufall.

                                              schnäppchenjägerin

                                              Beiträge 55
                                              20.05.2017

                                                Anita ist Anfang 30 und lebt zusammen mit einer Bekannten in einer WG in Turin. Ihren Lebensgefährten Tancredi, mit dem sie seit einigen Jahren zusammen ist, der Gedanke einer Hochzeit aber doch nie weiter verfolgt wird, sieht sie selten. Für ihn scheint sein Beruf höhere Priorität zu haben als seine Beziehung zu Anita.
                                                Anita selbst ist unglücklich bei ihrer Arbeit in einer Literaturagentur. Viel lieber würde sie neue Autoren entdecken und ihnen zu einem literarischen Durchbruch verhelfen.

                                                Ihre Mutter, zu der sie ein ganz inniges Verhältnis hat, ist an einem Gehirntumor erkrankt, der Körper voller Metastasen und ohne Chance auf Heilung.
                                                Anita gibt die Hoffnung dennoch nicht auf, kann ihre Mutter nicht loslassen und schreibt ihr jeden Abend eine betont fröhliche E-Mail, in der sie von ihrem Tag berichtet: ihrem aufregenden Job und der bevorstehenden Hochzeit mit Tancredi, sogar Enkel stellt sie ihrer Mutter in Aussicht. Sie möchte ihrer Mutter einerseits glaubhaft machen, dass sie glücklich ist, andererseits möchte Anita ihr neue Perspektiven aufzeigen, sie motivieren, neuen Lebensmut zu schöpfen.

                                                Bei einer der Zugfahrten zu ihrer Mutter lernt Anita den Kinderbuchautor Arun kennen, dem sie sich bald näher fühlt als ihrem langjährigen Freund Tancredi.

                                                "Das Glück der fast perfekten Tage" ist ein schmales Büchlein, das wie das Cover liebevoll gestaltet ist, aber eben auch nur eine reduzierte Handlung darbietet. Viel wesentlicher als die Geschichte ist die schöne, bildhafte Sprache, weshalb der Roman zurecht als poetisch bzw. märchenhaft beschrieben wird.
                                                Mir war der Roman - auch bedingt durch die Kürze - nicht tiefgehend genug. Anita, die sich mehr selbst bedauert, als sie mir der Erkrankung ihrer Mutter realistisch auseinanderzusetzen und ihr über beschönigende E-Mails hinaus keine Stütze ist, blieb mir lange zu passiv. Sie hat einen Freund, mit dem sie nur aus Gewohnheit zusammen ist, sich mit ihm nach all den Jahren nicht einmal eine Wohnung teilt und einen Job, der sie nicht erfüllt und sie gerade einmal die Miete ihres WG-Zimmers bezahlen lässt. Erst die Begegnung mit Arun und die daran anschließenden Treffen führten zu einem Umdenken und Anita begann, ihr Leben selbst in de Hand zu nehmen. Aber auch hier blieb mir der Auslöser für ihre Verhaltensänderung zu wage und letztlich nicht schlüssig nachvollziehbar.

                                                Vielleicht gehört "Das Glück der fast perfekten Tage" zu den Büchern, die man unbedingt ein zweites Mal lesen sollte, um nicht nur alle sprachlichen Feinheiten zu erfassen, sondern auch die Beweggründe der Protagonisten zu begreifen.

                                                Tintenherz

                                                Beiträge 42
                                                02.04.2017

                                                  Der Schreibstil ist poetisch und bewegend zu lesen.
                                                  Anita sucht ihren Platz im Leben und trifft auf einen rettenden Engel in all ihrem Schmerz. Sie muss sich von vielen Menschen verabschieden. Vor allem von ihrer Mutter, der sie E-Mails schreibt, in denen sie ihr glückliches Leben vorgaukelt.
                                                  Dies ist ein modernes Märchen, in dem sich die Protagonistin entscheiden muss, ob sie Sicherheit oder Abenteuer wählt.

                                                  Fazit:
                                                  Ein interessantes Buch, das die Schwierigkeiten im Leben gut beschreibt und zeigt auf, wie man das Leben meistern kann.

                                                  Anitram

                                                  Beiträge 3
                                                  17.03.2017

                                                    Folge dem Weg Deines Herzens
                                                    "Das Glück der fast perfekten Tage“ ist der überaus erfolgreiche Debütroman der Italienerin Fioly Bocca. Seine Protagonistin Anita befindet sich in einer Lebenskrise. Ihre Mutter hat Krebs im Endstadium. Um sie nicht zu belasten, schickt sie ihr täglich eine E-Mail mit einer stark geschönten Version ihres Lebens. Sie hat einen tollen Job mit immer neuen interessanten Projekten und spricht mit ihrem langjährigen Freund Tancredi angeblich über die Hochzeit und Kinder. In Wirklichkeit erledigt sie langweilige Korrekturarbeiten und ist unterbezahlt. Auch ihre Beziehung ist schon lange nicht mehr glücklich.
                                                    Dann begegnet Anita eines Tages im Zug dem attraktiven Arun. Er blickt ihr tief in die Augen und scheint direkt in ihre Seele zu schauen. Sie treffen sich und fühlen sich zueinander hingezogen. Anita kann sich jedoch eine Trennung von ihrem Freund zunächst nicht vorstellen. Es wird eine Weile dauern, bis sie erkennt, dass Arun und sie füreinander geschaffen sind.
                                                    Fioly Bocca hat eine sehr berührende, aber nicht kitschige Geschichte geschrieben, ein modernes Märchen, das eine durchaus bedenkenswerte Botschaft enthält. Wir sollen den Mut haben, Entscheidungen zu treffen und die Dinge in unserem Leben zu ändern, die uns darin hindern, glücklich zu sein. Das erfordert Spontaneität und Risikobereitschaft. Es ist oft besser, nicht endlos Vernunftgründe abzuwägen, sondern auf die Stimme des Herzens zu hören. Im Roman meldet sich immer wieder das Schicksal mit deutlichen Zeichen, denn Zufälle gibt es nicht. Wenn wir die Zeichen richtig deuten, haben wir die Chance glücklich zu werden. Eine warmherzige Geschichte, die Hoffnung und Lebensmut vermittelt.

                                                    SarahLiebtBücher

                                                    Beiträge 32
                                                    21.02.2017

                                                      Fioly Bocca hat mir mit ihrem wundervollen und märchenhaften Roman "Das Glück der fast perfekten Tage" zauberhafte Lesestunden beschert.

                                                      Es geht um die Augenblicke im Leben, die uns zeigen, dass nichts, was uns auch immer widerfährt, Zufall ist.

                                                      Anitas Mutter ist an einem Tumor erkrankt und sie schreibt ihr jeden Abend eine E-Mail, in der sie über ihren Alltag, ihren Job, von ihrer geplanten Hochzeit und von Nachwuchs, den sie mit ihrem Verlobten Tancredi haben möchten. Doch nichts davon ist wahr. In ihrem Job bei einer Literaturagentur wird sie ausgenutzt und Tancredi macht sie schon lange nicht mehr glücklich, denn auch wenn sie zusammen sind, hat sie das Gefühl, dass er gar nicht richtig da ist. Doch sie will ihre sterbenskranke Mama nicht damit belasten ... Als Anita auf einer Zugfahrt dem geheimnisvollen Arun begegnet, beginnt sie, sich mit Haut und Haaren auf das Leben einzulassen. Mehr möchte ich hier nicht verraten ;-).

                                                      Es ist ein sehr poetisches, magisches, zartes Büchlein, das auch gar nicht viele Seiten umfasst (ich liebe ja diese kleinen feinen schmalen Büchlein, die mich verzaubern). Und auch hier war ich von der ersten Seite in der Geschichte ...

                                                      Der erste Satz:

                                                      "Es gibt Tage, die sind perfekt zum Glücklichsein." (Seite 9)

                                                      Anitas Mama hat ihr als Kind immer zauberhafte Geschichten erzählt, an diese erinnert sie sich in ihrer ersten Mail im Buch an ihre Mutter:

                                                      "... Wir saßen nebeneinander gegen den alten Baumstamm gelehnt, und du hast sie mir ins Ohr geflüstert, als würdest du mir ein Geheimnis verraten. Ich sehe die Figuren förmlich vor mir im dichten Morgendunst der Berge: das Mädchen, das den Mond angeknabbert hat, den gedankenverschlingenden Wal, den Elefanten, der alle Wörter in allen existierenden Sprachen kennt. ... In jede Figur hast du ein Stück von mir gesteckt, von meinem Leben, meiner Angst vor der Dunkelheit, den ersten Träumen, die ich dick in die Schulhefte gezeichnet habe." (Seite 10)

                                                      Fazit: Ein bezaubernder, kleiner schmaler Roman, der so unglaublich großartige Sätze in sich trägt, dass man das Buch am liebsten immer dabei haben möchte. Also hurtig noch ab in die nächste Buchhandlung vor Ort und dieses Buch zahlreich verschenken! Ein kleines feines magisches Büchlein mit unglaublicher Wortkraft!

                                                      Beiträge 9
                                                      14.02.2017

                                                        Schon das Äußere dieses kleinen Büchleins mit seiner zartgrünen Farbe macht auf sich aufmerksam. Und auch innen wird jedes neue Kapitel mit einer schönen Zeichnung versehen und die Überschrift ist in Schreibschrift gestaltet. Wunderhübsch. Der Inhalt ist sehr melancholisch, teilweise auch sehr traurig. Anita ist Mitte 30, hat einen Beruf, der sie zwar ernährt, aber nicht ausfüllt und ist seit 15 Jahren mit einem Mann zusammen. In die Beziehung hat sich schon lange der Alltagstrott eingeschlichen. Da erkrankt ihre Mutter unheilbar an Krebs. Um der Mutter Mut zu machen, schreibt sie ihr jeden Tag eine email, wo sie ihr Leben in den buntesten Farben beschreibt und von einer baldigen Hochzeit spricht. Dann stirbt die Mutter und Anita verfällt in die tiefsten Depressionen. Da lernt sie auf der Zugfahrt einen Mann kennen, der sein Notizbuch um Zug liegen gelassen hat. Wird dies ihr Leben ändern? Die Autorin geht dem Leser bis in die Seele, sie zeigt auf, wie kostbar das Leben ist und wie unachtsam man damit umgeht. Sie beschreibt die Anita so, dass man beim Lesen teilweise seinen eigenen Stil bei ihr wiederfindet. Die kurzen Kapitel lassen einen Nachhall zurück. Sehr traurig zu lesen, man besinnt sich wieder auf das Wesentliche.

                                                        Raubkatze

                                                        Beiträge 2
                                                        10.02.2017

                                                          Fioly Bocca – Das Glück der fast perfekten Tages

                                                          ...eine kleine aber feine gefühlvolle Geschichte, welche traurig stimmt, aber auch die Lust auf Leben und darauf sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen weckt…

                                                          Die Geschichte über Anita eine junge Frau, die gerade dabei ist ihre Mutter zu verlieren, die an Krebs leidet. Sie will das nicht hinnehmen, aber all das Hoffen und Bangen ist leider umsonst. Alles erscheint endgültig – das gilt auch für ihr Leben, welches sie nicht glücklich macht...ihre Beziehung und ihre Arbeit erfüllen sie nicht mehr.
                                                          Durch eine schicksalhafte Begegnung ergibt sich die Chance auf einen Neuanfang für Anita, sie braucht aber eine Zeit um diese Chance zu erkennen, da sie Kurzentschlossenheit nicht zu der besonnen Frau passt. Dennoch setzt sie eines Tages alles auf eine Karte und nimmt ihr Leben in die Hand.

                                                          Eine wirklich schön traurige, gefühlvolle, poetische und zauberhafte Geschichte über magische Begegnungen und über die Macht des Schicksals und der Liebe.

                                                          Ich freue mich nach diesem gelungenen Erstroman auf weitere Bücher der Autorin.

                                                          Honeyindahouse

                                                          Beiträge 6
                                                          03.02.2017

                                                            Hallo ihr Lieben,

                                                            nachdem ich das Buch hier bei euch gewonnen habe und endlich zum Lesen kam, kann ich jetzt endlich eine Rezension schreiben.

                                                            Ich finde den Roman einzigartig, atemberaubend und sehr tiefgründig und emotional. Schon auf den ersten Seiten konnte man sich hin die Geschichte und Anita hineinfühlen. Ihr Charakter hat mich selbst dazu verleitet nachdenklich zu werden und sie konnte mich von Beginn an fesseln.
                                                            Anita ist eine sehr liebe und herzliche Person, die aber leider in ihrem Leben in einer Art Sackgasse angekommen ist. Und dann erfährt sie, dass ihre Mutter sterben wird und sie muss damit umgehen.
                                                            Ich finde es ist klasse erzählt, welche Gedanken sie sich macht und wie sie ihr Leben durch die Lügen in Frage stellt. Es war wirklich wahnsinnig emotional und teilweise hat es mich sehr melancholisch gestimmt.
                                                            Ich habe wahnsinnig viele Zitate aus dem Buch mitgeschrieben, weil man ruhig öfter denken sollte wie Anita.
                                                            Das zum Beispiel: „Alles verändert sich trotz unseres ständigen Drangs, die Zeit anzuhalten.
                                                            Und wenn man selbst nicht in der Lage ist, eine Entscheidung zu fällen,
                                                            übernimmt das Leben das für einen.“

                                                            Ich bin einfach berührt von dieser Geschichte, auch wenn sie recht kurz ist, hat sie doch alles, was es braucht.
                                                            Vielen Dank, dass ich die Chance hatte, dieses Buch zu lesen. Es wird mich noch lange begleiten. :)

                                                            otter

                                                            Beiträge 25
                                                            01.02.2017

                                                              Ein wunderbares kurzes Buch - das Mut macht- sich auf das Leben - "mit Haut und Haaren" einzulassen. Und als Mutter wünscht man sich ja nichts mehr, als das die Kinder ein Leben führen das ihnen Freude bereitet. Doch der Gedanke, dass das eigene Kind - nur damit man als Mutter glücklich ist- einem ein Leben vortäuscht das glücklich ist, treibt einem die Tränen in die Augen.
                                                              Ein Buch für alle, die den zarten Ansatz der Veränderung lieben.
                                                              Es ist wirklich beeindruckend und überraschend. Und nachhaltig, noch heute denke ich an Anita und was aus Ihr geworden ist.
                                                              Ein Geschenk für jeden, der sich auf das Experiment - Geschichten auf eine ganz eigene Weise zu erzählen einläßt.
                                                              Resultat: Wärmstens empfohlen!!

                                                              Elisa

                                                              Beiträge 40
                                                              29.01.2017

                                                                Dieses Buch war ein Geschenk (von Euch, vielen Dank dafür!). Weder Titelbild noch Klappentext haben mich besonders angesprochen, so dass ich "Das Glück der fast perfekten Tage" wahrscheinlich nicht selbst gekauft hätte. Da ich es aber nun mal mein Eigen nenne, habe ich es auch gelesen. Und zwar an einem Abend (bereits nach 40 Seiten musste ich das erste Mal heulen, mit dem Lesen konnte ich erst nach der letzten Seite aufhören). Und jetzt kann ich sagen: dieses Buch ist ein Geschenk, es hat mich sehr ergriffen und wird noch lange nachhallen. Die Geschichte an sich ist simpel, aber sprachlich und inhaltlich wunderschön umgesetzt. Ein Buch, bei dem man einen Haufen Post-Ist zur Hand haben sollte, um all die wundervollen Zitate nicht zu verlieren. Eine lebensbejahende Geschichte, die den Leser lehrt, nach Schicksalsschlägen nicht nur wieder auszustehen und weiterzumachen, sondern das Leben auch wirklich zu genießen. Dazu verschiedene Märchenmotive. Aus meiner Sicht sehr gut gemacht, vor allem, da es sich um einen Erstling handelt. Danke, liebe Buchboutique, ohne Euch hätte ich dieses Buch verpasst.

                                                                Kerstin

                                                                Beiträge 5
                                                                04.01.2017

                                                                  Eine wunderschöne Geschichte.Die Taschentücher waren stehTschüss an meiner Seite. ES war sehr ergreifend .Tolles Buch welches ich auf jeden Fall weiter empfehlen werde.Meine Tochter hat es sich jetzt gemopst und ist echt gerührt.

                                                                  1 Beitrag
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                                                                    Eine sehr schöne und gefühlvolle Geschichte,die auch ein wenig poetisch ist.
                                                                    Der Anfang war sehr traurig,denn man fühlt so sehr mit mit ihr und ihrer kranken Mutter.
                                                                    Auch das private Schicksal der Romanhauptdarstellerin hat mich mitgenommen,denn es ist so gefühlvoll geschrieben.
                                                                    Die Hauptdarstellerin kommt aus dem realen Leben,es könnte jeder sein.Die Geschichte dagegen wirkt auf mich ein bisschen wie ein Märchen .Aber ich liebe Märchen und ich liebe gefühlvolle Bücher,die im wirklichen Leben spielen können und genau deshalb finde ich diese Story wunderschön.Sie hat mich so sehr mitgenommen,dass das Buch ruckzuck zuende gelesen war.Absolut empfehlenswert!!!!!

                                                                    MelanieWeiß

                                                                    Beiträge 10
                                                                    09.12.2016

                                                                      tolles buch, voller Poesie, Wunschträumen und dem wahren Leben.. das ist ein schönes und romantisches Buch :) gut geschrieben und leicht zu lesen. der Preis ist auch völlig okay. ich liebe solche Geschichten :)Und meine Schwester hat es sich mittlerweile auch geholt:)

                                                                      Chrissy

                                                                      Beiträge 8
                                                                      03.12.2016

                                                                      Es geht um eine junge Frau die eine schwer Kranke Mutter hat. Sie lebt für ihre Mutter in eine Welt wo alles super läuft, aber im reellen Leben ist die Arbeit sehr stressig und ihr privat Leben läuft auch nicht so besonders.
                                                                      Sie blickt viel in die Vergangenheit wie es da lief.

                                                                      Das Buch ist sehr gut, interressant geschrieben.
                                                                      Bin sehr neugierig wie es weiter geht.

                                                                      Kann ich nur empfehlen