Franka Bloom

Anfang 40 - Ende offen

Kein Anfang ohne Ende: Ein Roman über die Suche nach sich selbst, über alte Träume, neue Wege und das große Glück.
Ich liege im Bett und wälze mich herum. An Schlaf ist nicht zu denken.
Ich will mein voreheliches Leben zurück, mein freies Leben. Das, in dem ich allein Entscheidungen für mich treffe, ohne Rücksicht auf Kind, Mann oder sonst wen. Mit dem heutigen Geburtstag wollte ich einen Schlussstrich unter die letzten 25 Jahre ziehen - mein persönlicher Unabhängigkeitstag. Von heute an wieder tun und lassen, was ich will und wann ich will. Im ganzen Haus laut Songs von Bon Jovi und Robbie Williams mitgrölen ohne dass sich meine Tochter Greta bei den Nachbarn für mich schämt. Für niemanden mehr kochen müssen. Ohne Erklärungen kommen, gehen und schlafen, wann ich will und mit wem ich will. Nächte durchmachen wie damals auf der Uni.
Aber mein Plan geht nicht auf. Greta will nicht ausziehen und Sven sich nicht scheiden lassen. Mir wird klar, dass ich es den beiden viel zu leicht mache, indem ich kaum Widerstand leiste. Das muss ich ändern. Vor allem wegen Paul...


Autorenbild Foto von Franka Bloom

Der  Autor

Franka Bloom ist das Pseudonym einer erfahrenen Drehbuchautorin. Sie verfasste Stoffe u.a. für Kinderfilme sowie «Tatort», «SOKO Leipzig»,«Ein Fall für Zwei» etc. und gewann zahlreiche Preise. Sie lebt mit ihren zwei Töchtern und Partner in Leipzig.


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Rezensionen

hasi_rasi

Beiträge 25
3 Antworten 18.02.2017

„Welche Erwartungen habt ihr am Älterwerden? Wie stellt ihr euch euer Leben mit 40 (oder später) vor? Wie geht ihr mit diesen Gedanken und Vorstellungen um?“ Diese Frage leitet die Lovelybooks-Leserunde zu „Anfang 40 - Ende offen“ ein. Tja, ich hatte mir mein Leben in dem Alter auf jeden Fall anders vorgestellt - Kinder, Erfolg im Beruf, ein (Ferien)Haus an der Ostsee ... Statt Kindern hab ich einen Hund (der hoffentlich sehr, sehr alt wird), statt Erfolg im Beruf haben wir Erfolg mit unserem Buchblog und auf das Haus an der Ostsee hoffe ich weiter ;-). Außerdem habe ich tolle neue Freundinnen gefunden – mein Leben hat also mit 40 wirklich nochmal neu begonnen.

Auch Vera plant einen Neuanfang. Sie ist gerade 48 geworden, steht kurz vor der Scheidung, ihre Tochter Greta ist 18 und hat das Abi in der Tasche – Vera könnte sich endlich auf ihr eigenes Leben und ihre Firma konzentrieren. Doch natürlich kommt alles anders, als erhofft. „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ sagte schon John Lennon. Sven, Veras (noch Ehe-) Mann verzögert die Scheidung immer wieder, Greta will das „Hotel Mama“ nicht verlassen und Veras jugendlicher Lover Paul klammert viel zu sehr. Dazu kommt ihre plötzlich paarshippende Mutter, die Storys aus ihrem Leben erzählt, welche nicht nur Vera erröten lassen. Und dann passiert etwas völlig Unvorhergesehenes und sie muss ihr Leben und ihre Pläne komplett neu überdenken.

Selten hat mich in ein „Frauen-Selbstfindungsroman“ so amüsiert und unterhalten wie dieser. Am ehesten lässt sich der Stil von Franka Bloom mit dem von Ildikó von Kürthy vergleichen. Das Buch ist spritzig, kurzweilig und amüsant. Ich habe die über 400 Seiten in nur 2 Tagen verschlungen. Außerdem haben die immer wieder auftauchenden Wendungen dafür gesorgt, dass es nie langweilig wurde sondern überraschend blieb. Jedes Mal wenn ich dachte, ich wüsste endlich wie Vera tickt, änderte sie ihre Meinung. Und das „Schlimmste“ ist – trotzdem war alles nachvollziehbar. Sind wir Frauen wirklich so wechselhaft ;-)?

Vera und ihre Freundinnen sind Frauen wie Du und ich: mit Figur- und Beziehungsproblemen, sich sprunghaft vermehrenden Fältchen und grauen Haaren und dabei immer füreinander da. Auch die Herren der Schöpfung sind aus dem Leben gegriffen, sei es Sven – der weder die Scheidung noch von seiner neuen Freundin lassen will – oder Paul, der verwöhnte Sohn, der sich auch bei Vera bald zu sehr zu Hause fühlt. Ein Highlight ist der schwule Kellner Pavel, ihn und seine Lebensweisheiten muss man einfach lieben.

Mein Lieblingszitat (weil es nicht nur auf den Roman passt wie die Faust aufs Auge) ist: „Am Ende sucht sich das Leben seinen Weg.“ (S. 355)

Fazit: „Anfang 40 – Ende offen“ ist ein MUSS für alle Fans von Ildikó von Kürthy und gehört verfilmt – schließlich ist Franka Bloom das Pseudonym einer bekannten Drehbuchautorin.

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    Beiträge: 4
    22.09.2017

    Das klingt wirklich vielversprechend:) Denke das Buch könnte mir gefallen!
    Schöne Rezension

  • sommerlese

    Beiträge: 79
    30.04.2017

    Hallo Hasirasi,

    eine tolle Rezi, die mich dem Buch gespannt entgegenfiebern lässt. Es ist gerade bei mir eingezogen und wird bestimmt bald gelesen. Das Leben selbst bringt doch immer wieder die unvorhergesehensten Veränderungen mit sich!

  • otter

    Beiträge: 25
    19.02.2017

    Danke für die Rezension - wird gleich morgen gekauft!!

    • a. unicorn

      Beiträge: 14
      03.03.2017

      Ich hab mir das auch schon gekauft und es ist wirklich gut geschrieben.

1 Beitrag
02.02.2017

Den Klappentext habe ich gerne gelesen, erinnert er mich doch sehr an meine eigene Situation vor ein paar Jahren. Das macht Lust zum Weiterlesen!
Das erste Kapitel hingegen fühlte sich sehr gehetzt und zusammen gefasst an. Okay, für einen ersten Eindruck vom 'alten' Leben von Vera reicht es aus.
Der Schreibstil ist spritzig und die Figuren gut getroffen. Meine Neugier auf die Geschichte ist in jedem Fall geweckt!

Hexenturm

Beiträge 73
eine Antwort 07.03.2017

Das tolle Covers und der Titel habe mich zum Kauf dieses Buches verleitet.
Mit viel Humor und Witz wird die Geschichte von Vera erzählt.
Sie ist gerade 48 geworden, steht kurz vor der Scheidung, ihre Tochter Greta ist 18 und hat das Abi in der Tasche – Vera könnte sich endlich auf ihr eigenes Leben und ihre Firma konzentrieren. Doch natürlich kommt alles anders, als erhofft. Ihre gerade erwachsene Tochter will nicht ausziehen, ihr betrügerischer Noch-Ehemann sich nicht scheiden lassen und sie selbst eigentlich nur wieder frei sein und das Leben genießen. Dazu kommt ihre plötzlich paarshippende Mutter, die Storys aus ihrem Leben erzählt, welche nicht nur Vera erröten lassen. Und dann passiert etwas völlig Unvorhergesehenes und sie muss ihr Leben und ihre Pläne komplett neu überdenken.
Möchte nicht jeder manchmal einfach „ausbrechen“ und alles anders haben??
Dieses Buch ist ein MUSS und lässt sich sehr gut und zügig lesen

  • Boyslover

    Beiträge: 49
    17.03.2017

    Hach Vera hat es nicht leich *grins*
    Danke für den Tipp. Hatte das Buch recht schnell durchgeschmöckert.

MonaFRA

1 Beitrag
03.02.2017

Ich habe mir ja lediglich die Leseprobe zu Gemüte geführt. Diese erinnert mich an meine letzten Jahre, in denen ich immer wieder sagte, "ich will mein altes Leben zurück.."
Das Buch erscheint mir authentisch, cool, lässig, spannend und ich denke, dass es mir hilft, mein altes Lebe zurück zu bekommen.

Boyslover

Beiträge 49
15.03.2017

Das Cover ist toll und der Titel grandios!
Leider habe ich bis jetzt nur die Leseprobe gelesen. Aber ich kann es kaum noch erwarten das Buch ganz durchzuschmöckern.
Ob es Vera schaff? Wobei ... natürlch schafft sie es. Die Frage ist nur wie und was bis dahin alles noch schief geht.

seschat

Beiträge 14
14.03.2017

INHALT
Vera Odermann ist Mitte 40 und eine erfolgreiche Projektmanagerin. Nachdem sie von ihrem Mann Sven nach 25 Ehejahren durch eine Jüngere ersetzt worden und die gemeinsame Tochter Greta ausgezogen ist, will Vera noch einmal etwas erleben und sich lang gehegte Träume, wie eine Reise nach Feuerland, verwirkliche n. Doch die persönliche Unabhängigkeitsfeier ist nicht von Dauer, denn der 31-jährige Referendar Paul flirtet mit Vera und ein wahres Gefühlschaos bricht sich Bahn...

MEINUNG
Die Autorin Franka Bloom, die bereits Drehbücher für TV-Formate wie "Tatort" oder "Ein Fall für zwei" geschrieben hat, ist eine versierte Erzählerin. In ihrem Roman "Anfang 40, Ende offen" setzt sie sich in schonungslos ehrlicher Weise mit dem Thema Älterwerden auseinander. Vera, die liebenswert chaotische Hauptfigur und Ich-Erzählerin, steht mit ihren 46 Lenzen am persönlichen Scheideweg. Nachdem sie die Tochter großgezogen hat und vom Ehemann verlassen wurde, stehen alle Zeichen auf Neuanfang. Doch will Vera diesen Cut überhaupt? Ist es nicht die Gesellschaft, die den 40- bis 50-jährigen Frauen einen Stempel bzw. bestimmte Rollen aufdrückt, von wegen Hausfrau und alles, nur keine Freiheiten und Selbstbestimmung mehr, von den Wechseljahren ganz zu schweigen? Im Laufe der Handlung zeigt sich, dass zwischen Wunsch und Wirklichkeit oft Welten liegen und der Zufall gehörig mitspielt. So erlebt Vera in der Mitte ihres Lebens noch einmal eine rasante Achterbahnfahrt der Gefühle und kann mit den damit verbundenen temporeichen Entwicklungen nicht immer Schritt halten. Denn auch im fortgeschrittenen Alter verläuft das Leben alles andere als geradlinig...

Blooms kurzweiliger Frauenroman bietet nicht nur beste Unterhaltung, sondern auch selbstkritische Töne. Besonders wenn Protagonistin Vera in sich hineinhorcht bzw. ihr Handeln hinterfragt, gewinnt das Sujet an Tiefgang und regt zum Nachdenken an. Hierbei hat mir vor allem Blooms unverstellte wie selbstironische Sprache imponiert. So werden beispielsweise Wahrheiten übers Altern nicht verschwiegen, sondern offen und unverblümt thematisiert, was zu einigen Lachanfällen führte. Auch der Generationenkonflikt zwischen Mutter und Tochter wurde amüsant aufgearbeitet. Einzig gegen Ende des Plots übertreibt es die Autorin mit den zwischenmenschlichen Dramen bzw. Versöhnungen etwas, so dass es irreal wirkt und zu konstruiert.

Hier Veras charmante Selbsteinschätzung am Buchende (S. 412):
"[...] Vera Odermann, 47,4 Jahre alt, mit Krähenfüßen im Gesicht, Kniespeck am Bein, Bauchspeck am Bauch, grauem Haaransatz, auf Sehhilfe angewiesen und zum Glück endlich geschieden. Aber noch lange nicht alt."

FAZIT
Ein launiger Frauenroman übers Älterwerden, der dem Motto folgt: "Don't worry, be forty!" Denn alles kann, nichts muss...

Mabe

Beiträge 3
10.03.2017

Als ich von diesem Buch die ersten Zeilen gelesen habe, wollte ich gerne wissen, wie und was Vera alles noch erlebt. Mit dem Titel "Anfang 40 - Ende offen" konnte ich mich gleich identifizieren. Auch die Gestaltung des Buches mit dem Flaminco, welcher auch in den Innenseiten zu finden ist, gefällt mir richtig gut und sieht verlockend aus, mehr von dem Buch und der Geschichte erfahren zu wollen.

Vera ist 46 Jahre und plant einen Neuanfang nach Ihrer Scheidung von Ehemann Sven. Ihre gemeinsame Tochter Greta ist 18 und hat das Abi in der Tasche. Nun endlich könnte sich Vera um ihr eigenes Leben und ihre Firma kümmern, doch alles kommt anders. Mehrere Scheidungstermine fallen aus, weil Sven sich einfach nicht scheiden lassen will. Dazu lernt sie einen jüngeren Mann lieben, aber alles entwickelt sich anders als gedacht.

Mir persönlich hat das Buch gefallen, eben ein typischer Frauenroman, der teilweise schnell zu lesen war. Mit vielen Erlebnissen konnte ich mich persönlich auseinandersetzen. Es ist sehr authentisch geschrieben, wie im wirklich Leben, dabei aber amüsant und wechselhaft. Durch die wechselnden Wendungen (die man nicht erwartet hätte), war das Buch nie langweilig und war immer für eine Überraschung gut.

"Anfang 40 - Ende offen" ist ein unterhaltsames, lustiges Buch, das ich absolut weiterempfehlen kann.

Sabine aus Ö

Beiträge 11
08.03.2017

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks lesen, wofür ich mich herzlich bedanken möchte.

Vera lebt in Scheidung, wobei ihr noch-Mann diese zum zweiten Mal platzen lässt. Sie hat eine 18jährige Tochter, die bald von zuhause ausziehen soll und ihr plötzlich eröffnet, dass sie doch noch ein wenig länger daheim bleiben will. Und dann lernt sie auch noch Paul kennen, einen jungen Lehrer, und das Gefühlschaos ist perfekt ...

Die Handlung wird aus Veras Sicht, einer Mittvierzigerin, in Ich-Form erzählt, womit ich mich sehr gut in ihre Gedanken einfühlen konnte. Der Schreibstil ist flüssig und witzig, und nicht nur einmal musste ich schmunzeln.

Vieles, was Vera beschäftigt - der Versuch eines Neubeginns nach einer Scheidung, die Sorgen, die man sich um sein Kind macht, auch wenn es erwachsen ist, das Gefühl, dass man noch was aus seinem Leben machen will - hat die Autorin hier sehr gut geschildert und ich konnte mich als ebenfalls Mittvierzigerin großteils sehr gut in sie hineinfühlen, auch wenn ich nicht in Scheidung lebe.

Trotzdem konnte ich mich Vera nicht so ganz warm werden, sie war mir teils in ihren Entscheidungen zu wankelmütig. Das haben aber wiederum ihre Tochter Greta, die sich im Laufe der Handlung toll entwickelt, und ihre zwei Freundinnen wieder wettgemacht, die ich allesamt sehr gerne mochte. Auch ihren (Ex)Mann Sven, der anfangs mit seinem Verhalten so gar nicht bei mir punkten konnte, mochte ich gegen Ende der Geschichte recht gerne. Der Junglehrer Paul war für mich etwas schwierig einzuschätzen - einerseits war er sehr erwachsen und auch vernünftig bei anderen Dingen wiederum war er wie ein Jugendlicher, trotzdem mochte ich auch ihn recht gerne.

Den Schluss hatte ich so nicht erwartet, aber eigentlich hat er dann so gepasst, weil er zeigt, dass Vera nach ihrem Gefühlswirrwarr endlich bei sich angekommen ist. Er kam mir aber zu abrupt und auch, wenn es einen Epilog gegeben hat, hätte ich mich gefreut, nach den ausführlichen Schilderungen von Veras Gefühlsleben auch am Ende noch ein wenig mehr darüber zu lesen.

Insgesamt war es ein Buch, das mich nach anfänglichen leichten Längen dann doch noch überzeugen konnte, das teils ein wenig überspitzt das Gefühlsleben von Frauen schildert, die ihren Zenit erreicht haben, und das mir sehr gut gefallen hat - vielen Dank für unterhaltsame Lesestunden an die Autorin dafür!

Sonjas Bücherecke

Beiträge 21
08.03.2017

"Anfang 40 Ende offen" ist das erste Buch das ich von der Autorin Franka Bloom lese. Und ich muss sagen, die Geschichte hat mich begeistert, aber auch nachdenklich gemacht. Denn es liegt viel Wahrheit in ihr.

Von ihrem Mann für eine Jüngere verlassen, die Tochter fast aus dem Haus, träumt Vera davon, ihr altes Leben als Mutter und Ehefrau zu beenden. Und auf der Höhe ihrer Karriere in neuer Qualität und Freiheit mit mehr Reife neu durchzustarten. Doch alles kommt ganz anders, denn dass Vera überraschend schwanger wird, statt in die Wechseljahre zu kommen, hat weder mit jugendlichem Leichtsinn zu tun noch mit der erhofften Reife.

Eine wunderbare Lektüre, die aufzeigt, dass man sich selbst eigentlich nie verlieren soll, an seinen Träumen festhalten soll und dass man auch mit über 40 nicht zu alt ist, einen Neuanfang zu wagen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Unsere Protagonistin Vera und ihre Familie kann ich mir sehr gut vorstellen. Endlich hat es Vera geschafft, sich selbstständig zu machen und sie will endlich frei sein. Aber ihrem Mann Sven, der mich nicht sonderlich sympathisch war, fällt ja ständig irgendetwas Neues ein um die Scheidung zu verhindern. Wenn auch manchmal nicht ganz freiwillig. Aber Vera gibt nicht auf und dann ist da noch Greta, ihre Tochter. Man hat das Gefühl sie leidet unter der Trennung ihrer Eltern, obwohl sie ja bereits Abitur macht und ihr neues Leben vor Augen hat. Und dann kommt ja da Paul ist Spiel. Der mischt alles durcheinander und bringt Schwung in Veras Leben. Hat man mit über 40 nicht auch das Recht auf das große Glück, doch wie sieht das bei Vera aus? Während des Lesens mußte ich ein paarmal herzhaft lachen. Es war einfach genial! Man kann sich ja viele Szenen so wunderbar vorstellen.

Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für äußerst unterhaltsame Lesestunden. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Gerne vergebe ich für diese wunderbare Lektüre 5 Sterne.

Legeia

Beiträge 13
07.03.2017

Wie fühlt sich eine Frau mit 46? Das beschreibt Franka Bloom mit einer Menge Augenzwinkern, realistischen Szenen aus dem Leben und einer gewissen Überdrehtheit, die Spaß macht.
Vera steht vor ihrer Scheidung. Ihr baldiger Ex-Mann Sven vergnügt sich lieber mit einer Jüngeren, was für Vera die Gelegenheit bietet, auch nochmals neu durchzustarten.
Sie hat viele Träume, erstellt eine Liste, was sie alles gern machen möchte. Eine Reise nach Feuerland ist dabei ihr zentrales Ziel. Dort wollte sie schon immer mal mit ihren Freundinnen hin.
Doch vorher muss sie noch einige Hürden nehmen, denn das Leben, wie man weiß, schmeißt einem immer gern mal einen Knüppel zwischen die Beine.
Doch Vera lässt sich nicht unterkriegen.

Wer denkt, dass nur Männer Midlife-Crisis haben, der irrt gewaltig. Auch eine Frau steht irgendwann am Scheidepunkt und muss sich damit auseinandersetzen, dass sie nicht mehr die Jüngste ist. Dass Veränderungen, körperliche wie seelische, in ihr vorgehen. Und das beschreibt die Autorin mit einer gehörigen Portion Ironie. Denn wenn man nicht darüber schmunzeln kann, wie soll man das am besten verarbeiten?

Vera war dennoch manchmal ganz schön anstrengend. Man hat das Gefühl, dass sie sich auf der Stelle bewegt, anstatt dass sie aus Fehlern klug wird. Diese sind natürlich menschlich, bringen sie jedoch nicht weiter. Doch auf sehr amüsante Weise erzählt, kann man das verschmerzen.
Die Freundinnen von Vera und Tochter Greta waren mir überaus sympathisch.
Wie man sich denken kann, spielen Liebeleien, Herzschmerz, Eifersucht und ein neues Lebensgefühl große Rollen, aber ohne dass es zu kitschig wird. Das ist ein großer Pluspunkt.

Der Schreibstil ist flüssig, besonders anfangs ist die Geschichte witzig und leicht erzählt.

Leseeckchen

Beiträge 15
03.03.2017

Vera freut sich darauf, an ihrem 46. Geburtstag (also gar nicht so Anfang 40) endlich geschieden zu werden. Sven, ihr Noch-Mann, hat sie mit einer Jüngeren betrogen und will mit dieser Frau neu anfangen. Greta, ihre Tochter, macht gerade Abi und wird flügge. Also der ideale Zeitpunkt, komplett neu anzufangen, zumal ihre Agentur gerade richtig gut läuft und da ein schnuckeliger Typ ist, auf den Vera steht und der sie ordentlich anbaggert. Aber dann läuft es komplett anders – angefangen damit, dass Sven gar nicht erst zum Scheidungstermin kommt und auch eindeutig nicht vorhat, sich scheiden zu lassen …

Vera durchlebt eine ordentliche Midlife-Crisis, mit all den typischen Effekten: Hitzewallungen, Schlafstörungen, hektische Aktivitäten, Stimmungsschwankungen, Überdrehtheit und jeder Menge irrer Ideen. Das wäre noch okay, da Greta ihren eigenen Weg zu gehen weiß und Sven nichts mehr zu melden hat, aber Vera zieht immer wieder ihre Freundinnen und Pavel, den schwulen Wirt von „Müllers Büro“ in ihr Chaos mit hinein. Eine Katastrophe jagt die nächste und beim Lesen wird man ganz atemlos, weil Vera einem keine Sekunde zum Ausschnaufen gibt.

Dennoch mag ich Vera. Sie nervt, sie stresst – aber sie ist okay. Ihre Freundinnen mag ich aber ganz besonders, auch Greta. Ein Mädchen, wie man es sich zur Tochter wünschen würde (auch wenn sie dann im Laufe des Buches sozusagen einen Vera-Fehler macht). Pavel ist mein persönliches Äquivalent zu einem Café-Besitzer früherer Zeiten und so mag ich ihn ganz besonders gern. Und Paul, tja, der ist im Grunde mein Mann! Nur dass ich nicht ganz so anstrengend wie Vera bin.

Es gibt zwischen Vera und mir eine Parallele, die mir bei der Lektüre des Buches besonders Spaß gemacht hat: Paul ist 14 Jahre jünger als Vera. Ja, das verwirrt Frau und das muss sie erst einmal einsortieren und verarbeiten, das ist völlig normal. Dass Vera sich immer wieder im Kreis dreht, nervt gewaltig, ist aber verständlich, wie ich meine.

Leider ist das Buch am Anfang extrem witzig und wird dann etwas ruhiger in dieser Hinsicht, aber amüsant ist es durchweg. Sogar Sven, der in Sachen Nerven Vera in nichts nachsteht, hat seine guten und witzigen Seiten.

Insgesamt liest sich das Buch flott weg. Die Charaktere gefallen mir sehr, denn sie sind alle einzigartig und mit wenigen Strichen gut gezeichnet. An vielen Stellen kann ich Veras Launen tatsächlich nachvollziehen (auch wenn sie nerven) und deshalb denke ich, dass dieses Buch allen Mittvierzigern Mut macht, sich so jung zu fühlen, wie sie sind und nicht in eine Art Schockstarre zu verfallen. Zu schnulzig ist der Roman auch nicht und deshalb kann ich gerne vier Sterne geben.

sylvia_hertel

Beiträge 5
24.02.2017

Vera ist Mitte 40, hat eine 18 jährige Tochter die gerade ihr Abitur macht lebt von ihrem Mann getrennt.
Nach mehreren Anläufen hofft sie jetzt endlich die Scheidung durchziehen zu können, doch weit gefehlt, ihr Noch-Ehemann erscheint aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Termin. Wie schon vorher wird der Termin wieder auf unbestimmte Zeit verschoben.
Dann lernt Vera den 14 Jahre jüngeren Paul kennen und verliebt sich in ihn. Plötzlich wird ihr Leben viel Turbulenter als sie es sich vorgestellt hat.
Das Buch Anfang 40 Ende offen berichtet in einer humorvollen Art von Älterwerden, im Besonderen dem Älterwerden als Frau. Wer kennt das nicht wenn er erstmal die 40 überschritten hat? Ist da nicht ein graues Haar, ein neues Fältchen? Beim Treppensteigen zwickt es plötzlich im Knie und die Figur ist auch nicht mehr so wie noch vor einigen Jahren.
So geht es auch der Protagonistin Vera. Vera kann es kaum erwarten, dass sie ihre Scheidung so schnell wie möglich hinter sich kriegt, ihre Tochter das Abitur macht und zu Hause auszieht. Dann ist sie endlich frei und kann sich das Leben nach eigenen Wünschen gestalten.
Doch als sie Paul kennenlernt wird plötzlich ihr Leben noch einmal auf den Kopf gestellt.
Franka Bloom erzählt die Geschichte von Vera in einer humorvollen Art auch wenn nicht immer alles zum Lachen ist.
Die Protagonisten waren mir gleich sympathisch, egal ob Vera, ihre Tochter oder Veras Freundinnen. Aber auch Sven den Noch-Ehemann von Vera mochte ich und hatte auch das eine oder andere Mal Mitleid mit ihm.
Der Schreibstil von Franka Bloom ist locker und herrlich erfrischend mit einer Portion Humor.
Anfang 40 Ende offen ist ein Buch das ich allen Frauen empfehlen kann egal welchen Alters.
Und nicht vergessen, Alter ist nur eine Zahl, man ist so jung wie man sich fühlt.

KatiKatharinenhof

Beiträge 62
22.02.2017

Zu Anfang dachte ich - naja, mal wieder ein typischer Frauenroman und war skeptisch. Aber dann- ein Feuerwerk der guten Laune, das auf den zweiten Blick eine tiefgründige Botschaft versprüht :-)
Die Charaktere sind lebensnah, echt und chaotisch - auch wenn sie manchmal vom "richtigen" Weg" abkommen, sind ihre Handlungen immer nachvollziehbar und wirken nicht gestellt.
Franka Bloom hat einen tollen Roman geschaffen, der mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Ein kritisches Thema wurde sensibel, jedoch humorvoll umgesetzt. In der ein oder anderen Figur konnte ich mich sogar erkennen und das macht für mich ein gutes Buch aus.
Insgesamt eine runde Sache mit viel Witz und Charme, tollen Protagonisten und viel Authentizität.

Hilda

Beiträge 3
06.02.2017

Unendlich lustig, mit einer Prise Sarkasmus und das alles schon auf den wenigen Seiten der Leseprobe. Flüssiger Schreibstil und ein sehr einladendes Buchcover runden das ganze Buch noch sehr gut ab.
Das Buch weckt definitiv die Mega Leselust. Wer kennt ihn denn bitte nicht, den ultimativen Wunsch aus der Reihe zu tanzen, sein eigenes Leben zu leben, frei zu sein,....und spätestens da erscheint immer die Realität und wenn sie nur durch die eigene Mutter verkörpert wird....
Definit ein Must have Buch ????

amina123

Beiträge 10
04.02.2017

Ich habe die Leseprobe gelesen und dieses Buch hört sich vielversprechend an.Diese Geschichte macht einen Mut,evtl. etwas in seinem Leben etwas zu verändern.Daumen Hoch. Solche Bücher finde ich immer sehr Interessant.
Die Leseprobe ist leicht zu lesen und gut zu verstehen, aber trotzdem scheint dieses Buch nicht Langweilig zu sein.ich bin gespannte diese Geschichte zu Ende geht und ich würde mir evtl. dieses Buch vielleicht kaufen.

IlonGerMon

Beiträge 2
2 Antworten 02.02.2017

Wenn dieser Roman so locker erzählt weiter geht, wie die Leseprobe es andeutet, dann wird das sicherlich ein gern gekaufter Titel und ein Lesevergnügen für jeden.

Was mit einem romantischen Heiratsantrag auf dem Markusplatz in Venedig begann, ist nach beinahe einem Vierteljahrhundert in Alltagstrott und Affären versunken. Und dann geht am Morgen der Scheidung auch noch alles schief was nur schiefgehen kann. Ein Alptraum und dann auch noch verschlafen. Ein Unfall auf dem Weg zum Gericht, weil die liebe Mutter im unpassendsten Moment anruft. Auf weitere Verwicklungen darf man gespannt sein.

Gern würde ich mehr davon lesen.

  • otter

    Beiträge: 25
    16.02.2017

    bin gespannt auf die ersten Rezensionen!!

  • AnneMF

    Beiträge: 43
    06.02.2017

    Ich hab die Leseprobe sehr gern gelesen, bin mal gespannt wie es weitergeht. So richtig aus dem Leben gegriffen und mit viel Humor, das mag ich.

Tara

Beiträge 2
03.10.2017

    Der Roman “Anfang 40 - Ende offen” von der Autorin Franka Bloom ist kurzweiliger und unterhaltsamer Lesestoff.

    Die 46-jährige Vera ist so gut wie geschieden und ihre 18-jährige Tochter Greta steht kurz vor dem Abitur. Sie freut sich auf ein neues Leben, in dem sie frei und ungebunden ist. Aber wie so oft im Leben, kommt alles anders als geplant. Ihr Noch-Ehemann Sven will nicht loslassen, Greta möchte noch nicht ausziehen und dann lernt Vera auch noch den 14 Jahre jüngeren Paul kennen…

    Die Geschichte lebt von ihren sehr unterschiedlichen und extremen Charakteren. Vera ist ziemlich überdreht aber liebenswert und teilweise sehr unschlüssig, während ihre Tochter für ihr Alter sehr ausgeglichen und cool wirkt. Veras Freunde sind Freunde, wie man sie sich wünscht. Im Notfall immer zur Stelle.
    Sven durchlebt im Laufe der Handlung eine erstaunliche Wandlung und Paul bringt einfach nur eine Menge Chaos mit sich.
    Alle Personen haben ihre Stärken und Schwächen und wirken dadurch durchaus authentisch.

    Der Schreibstil von Franka Bloom ist locker und leicht zu lesen. Vieles ist stark übertrieben und dabei ausgesprochen amüsant. In dem Buch werden viele verschiedene Themen angesprochen und man kann sich überlegen, ob man die Suche nach seinen eigenen Zielen und Träumen und das Älter werden noch einmal überdenkt. Deutlich wird auch, dass jedes Alter seine eigenen Herausforderungen mit sich bringt.

    Aber in erste Linie ist der Roman kurzweilige und abwechslungsreiche Unterhaltung, die mich mehrfach hat schmunzeln lassen und die man einfach so „weglesen“ kann.

    Herzblatt

    Beiträge 38
    29.09.2017

      Eine wunderbare Lektüre, die aufzeigt, dass man sich selbst eigentlich nie verlieren soll, an seinen Träumen festhalten soll und dass man auch mit über 40 nicht zu alt ist, einen Neuanfang zu wagen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Vera und ihre Familie kann ich mir sehr gut vorstellen. Endlich hat es Vera geschafft, sich selbstständig zu machen und sie will endlich frei sein. Aber ihrem Mann Sven, der mich nicht sonderlich sympathisch war, fällt ja ständig irgendetwas Neues ein um die Scheidung zu verhindern. Aber Vera gibt nicht auf und dann ist da noch Greta, ihre Tochter. Man hat das Gefühl sie leidet unter der Trennung ihrer Eltern, obwohl sie ja bereits Abitur macht und ihr neues Leben vor Augen hat. Und dann kommt ja der Paul ist Spiel. Der mischt alles durcheinander und bringt Schwung in Veras Leben. Hat man mit über 40 nicht auch das Recht auf das große Glück, doch wie sieht das bei Vera aus? Ich habe bei diesem Buch ein Paar mal laut lachen müssen. Es war einfach genial! Man kann sich viele Szenen so wunderbar vorstellen. Ein sehr schönes Buch für unterhaltsame Lesestunden. Auch das Cover ist sehr schön.

      Sarah1980

      Beiträge 29
      19.09.2017

        Ein lustiges und unterhaltsames Buch, welches ich ohne Probleme weiterempfehlen kann. Die Geschichte ist witzig und kommt leicht und locker rüber. Das Cover hat mich direkt angesprochen und somit habe ich das Buch direkt gekauft. Auch meine beiden Schwestern mochten das Buch.

        misery3103

        Beiträge 12
        07.09.2017

          Vera ist 46 und kurz davor, ihr Leben neu zu gestalten. Doch leider läuft nichts wie geplant. Ihr Noch-Ehemann Sven verhindert die Scheidung, ihre Tochter Greta, die eigentlich ausziehen wollte, will nun doch lieber das Hotel Mama weiter nutzen und weigert sich, die häusliche Umgebung zu verlassen, und auch mit ihrem jüngeren Lover Paul ist nicht alles einfach. Und dann passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hat, und Veras Pläne sind komplett dahin.

          Ich erkannte mich sofort in Vera wieder und war von Anfang an von ihr begeistert. Ihre Gedanken und Gefühle sprachen mir total aus dem Herzen und auch das Chaos, das in ihrem Leben herrscht, amüsierte mich von Anfang an. Ihre Freundinnen, ihre parshippende Mutter, ihre Treffen mit Paul und auch die Kämpfe mit ihrer Tochter Greta machen diesen Roman heiter und amüsant. Zum Ende hin war es zwar von allem ein bisschen viel, aber trotzdem fand ich den Schluss der Geschichte wieder versöhnlich und gut.

          Insgesamt eine lustige Geschichte, die das Leben mit Mitte 40 erzählt. Eine tolle Protagonistin, in der ich mich oft wiedererkannte, und die Erkenntnis: "Am Ende sucht sich das Leben seinen Weg."

          Uti

          Beiträge 9
          30.08.2017

            Die Leseprobe lässt sich super lesen . Die Geschichte ist , wie aus dem richtigen Leben und macht Mut sein Leben zu ändern.
            Typisch Ehefrau und Mutter , gefangen in ihrem Leben . Es allen Recht machen . Nun ist Schluss damit . Sie ändert ihr Leben.
            Solche Bücher finde ich immer sehr Interessant.
            Ich bin gespannt, wie diese Geschichte zu Ende geht und ich werde dieses Buch kaufen.

            maraus

            1 Beitrag
            27.08.2017

              Nach 9 Jahren in der Ehe mit meinem Mann mit 3 Kindern begann mein Mann mit anderen Damen zu gehen und zeigte mir kalte Liebe, bei mehreren Gelegenheiten drohte er mich zu scheiden, als ich ihn nach seiner Affäre mit anderen Damen fragen wollte, Ich war total verwüstet und verwirrt, bis ein alter Freund von mir erzählte mir von einer Liebe Ärzte namens DR Goko, die Menschen mit ihrer Beziehung und ihre Ehe Problem helfen, stellt sie mich zu diesem Arzt, der mir wirklich hilft, wenn ich ihn kontaktiert er hat mein Mann Zurück in 48 Stunden, also begann er sich zu entschuldigen, jetzt hat er aufgehört, mit Damen auszugehen und er ist mit mir für immer und für echt. Kontaktieren Sie diese Liebe Arzt in Beziehung oder Ehe Problem und finden Sie alle Arten von Problem finden Sie schwer zu lösen und er wird eine dauerhafte Lösung für sie setzen. Hier ist seine E-Mail-Adresse, (dr.gokosspiritualcaster@gmail.com können Sie ihn zu whatsapp und viber hinzufügen +2348056398964 Viel Glück für Sie alle

              Blümchen

              Beiträge 17
              21.08.2017

                Mein erstes Buch der Autorin und ein absoluter Volltreffer.
                Eine sehr amüsante Geschichte mit einem Fünkchen Wahrheit die einen ein bisschen nachdenken lässt. Sie zeigt das man an seinen Träume festhalten soll und auch mit 40 noch einen Neuanfang wagen kann.

                Von ihrem Mann für eine Jüngere verlassen, die Tochter fast aus dem Haus, träumt Vera davon, ihr altes Leben als Mutter und Ehefrau zu beenden. Und auf der Höhe ihrer Karriere in neuer Qualität und Freiheit mit mehr Reife neu durchzustarten. Doch alles kommt ganz anders, denn dass Vera überraschend schwanger wird, statt in die Wechseljahre zu kommen, hat weder mit jugendlichem Leichtsinn zu tun noch mit der erhofften Reife.

                Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und man kann sich alles gut vorstellen und mitfiebern.

                EIne sehr schöne leicht Sommerlektüre

                Pia

                Beiträge 4
                16.08.2017

                  Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
                  Das Leben der Hauptdarstellerin war wunderbar chaotisch aber irgendwie auch realistisch. Die anderem Charaktere waren ebenfalls sehr sympatisch und haben einen zum Lachen animiert.
                  Der Inhalt war lustig, hatte Schwung war teilweise ernsthaft und immer aufrichtig

                  Jackdeck

                  Beiträge 32
                  15.08.2017

                    Franka Bloom legt mit ihrem Roman „Anfang 40, Ende offen“ eine wirklich verzwickte, aber urkomische Geschichte vor, die erst beim zweiten Blick noch sehr viel Tiefgang offenbart.
                    Vera, Sven, Paul und Greta sind die eigentlichen Hauptprotagonisten des Romans. Figuren wie aus dem Leben genommen: Sympathisch, chaotisch und gefühlt nicht immer auf dem richtigen Weg. Vera lebt nach der Trennung von Sven mit ihrer 18-jährigen Tochter Greta in einer kleinen Dachgeschosswohnung. Sven wiederum hat sich „neu orientiert“ und eine jüngere Frau zugelegt, seine Assistentin Julia mitsamt deren rotzigen kleinen Tochter. Und da gibt es noch Paul, der mehr oder weniger zufällig in Vera‘s Leben stolpert...
                    Bei diesem Buch musste ich häufig schmunzeln, denn die Protagonistin ist zwar im Alter der beginnenden Wechseljahre, erlebt die ganze Palette von Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen, aber sie benimmt sich noch lange nicht angepasst und abgeklärt. Sie erlebt einen Neuanfang, den sie sich so nicht gewünscht bzw. in ihren kühnsten Träumen vorgestellt hatte. Sind das jetzt schon die Auswirkungen von Hormonstörungen oder ist Vera einfach nur eine abgedrehte Type, frage ich mich mehrfach.
                    Ich habe mich perfekt unterhalten gefühlt, ein ideales Urlaubsbuch.

                    Susi

                    Beiträge 35
                    06.08.2017

                      Mit "Anfang vierzig, Ende offen" hat Franka Bloom einen humorvollen Roman über das Älterwerden und "sich neu erfinden" geschrieben, der sich locker-leicht liest, aber dennoch nicht oberflächlich ist und auch viel Tiefgang bietet.
                      Hier kann man schmunzeln, lachen...aber auch oftmals ins Nachdenken geraten.
                      Toller Roman, absolut empfehlenswert!

                      Viellesemaus1978

                      Beiträge 5
                      01.08.2017

                        Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und habe es weitergeschenkt. Es ist ein Ode an die 40, dass frau immer noch nicht abgeschrieben ist und mit viel Galgenhumor und Power sich ihren neuen Weg in der zweiten Lebenshälfte bahnt. Absolut empfehlenswert!

                        Tintenherz

                        Beiträge 35
                        22.07.2017

                          Offen und modern wird von den Problemen der 45jährigen Vera Odermann in Sachen Liebe und Beziehung berichtet.
                          Turbulent, lebensnah und manches Mal zynisch nimmt die Geschichte ihren Verlauf und es kommt beim Lesen keine Langeweile auf, weil immer wieder etwas Unvorhergesehenes passiert.
                          Ein Frauenroman für entspannte Lesestunden!

                          Its me

                          Beiträge 57
                          19.07.2017

                            Ich habe die Leseprobe gelesen und sehe mich, wie wohl so manche Frau jenseits der 40, in Vera wieder. Ihre Geschichte hat mich neugierig gemacht und ich frage mich was das Schicksal mit ihr vor hat.
                            Dieses Buch werde ich mir definitiv demnächst kaufen.

                            Sternderl80

                            Beiträge 30
                            11.07.2017

                              Der Titel verrät schon, dass es sich bei dem Buch um eine humorvolle Auseinandersetzung mit dem (eigenen) Alter geht. Aber es gibt noch mehr: Veras Leben befindet sich Mitte 40 in einer Sackgasse: Ihr Mann will sich nicht scheiden lassen, ihre Tochter nicht ausziehen und sie möchte doch nur die Freiheit wieder genießen, die sie vor dem Dasein als Mutter und Gattin hatte. Aber alles kommt gänzlich anders, als Vera statt in der Menopause zu landen, schwanger wird.

                              Tolles Buch, das mir v.a. wegen des Titels ins Auge gestochen ist. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe, auch wenn ich zu Anfang geglaubt habe, dass ich altersmäßig noch nicht in die Zielgruppe der Leserinnen falle.

                              gisela_maria

                              Beiträge 12
                              05.07.2017

                                Vera kann es nicht mehr erwarten, endlich von ihrem Mann Sven geschieden zu werden. Jedoch kommt bei jedem Scheidungstermin etwas dazwischen. Bei einem Termin rutscht Sven sogar buchstäblich das Herz in die Hose! (Das ist nicht witzig!)
                                Vera und ihre Tochter Greta wollen nun endlich die Scheidung. Ja, Ihr habt richtig gelesen! Die Tochter auch!
                                Vera verliebt sich in den wesentlich jüngeren Sportlehrer ihrer Tochter. Paul ist von der reifen Frau fasziniert. Vera hat so ihre Bedenken. Aber mal ganz ehrlich: Wer hätte bei Falten im Gesicht, Kniespeck, grauen Haaren und den ersten Anzeichen der Wechseljahre keine Bedenken?
                                Paul auf alle Fälle schon mal nicht!





                                Wer nun denkt, wir haben es hier mit einer reifen, besonnenen Mittvierzigerin zu tun, welche ihrer Tochter Ratschläge gibt, irrt gewaltig. Ich war mir stellenweise nicht mehr sicher wer Mutter- und wer Tochter ist. Besonders die Wankelmütigkeit, die sie bei Paul an den Tag legt, erinnert eher an einen Teenager. Normalerweise hätte Vera keine Falten haben dürfen. Pubertätspickel wären angebrachter gewesen.
                                Papa Sven fand ich kein Gramm besser. Der Womanizer lebt mit seiner neuen Flamme Julia zusammen. Trotzdem verpasst er jeden Scheidungstermin und ist auf die neue Liebe seiner Noch-Immer-Nicht-Exfrau, eifersüchtig.
                                Bei Gretas Feier zu ihrem 18. Geburtstag, benehmen sich Sven und Vera so, als wenn sie selber gerade volljährig würden. Nach dem Genuss von Wodka, (in rauen Mengen,) und Schokoladenkeksen, passiert so Einiges. Heiße Tänze und! Vor allem UND!

                                Ich habe bei diesem Buch sehr oft schmunzeln müssen. Franka Bloom hat einen Humor zum Niederknien. Ihre Protagonisten sind einfach nur peinlich und so was von sympathisch.
                                Veras drei Freundinnen sind mindestens genauso durchgeknallt. Alle drei haben das Herz am rechten Fleck. Zusammen wollen sie eine Reise zum Feuerland machen. Die drei in Südamerika? Ich war echt gespannt, ob ich das miterleben darf.

                                Ich wusste eigentlich nie, ob ich für Paul Mitgefühl haben sollte. Wie Vera mit ihm umgegangen ist, war mehr als grenzwertig. Nie hat Vera Probleme offen angesprochen. Sie hat aus allem ein Geheimnis gemacht. Oft dachte ich mir: Vera, wo hast du deine Erfahrungen als 46 jährige eigentlich versteckt? Paul, zeig endlich mal, dass du ein Kerl bist!
                                Beruflich steht die Projektmanagerin mit beiden Füßen fest im Leben. (Oder auf dem Boden. Ihr dürft es Euch aussuchen!)
                                Dann bekommt auch das berufliche Fundament gewaltige Risse. Vera geht zur Gynäkologin ihres Vertrauens. Sie merkt selber, dass sie unausstehlich wird. Hormone für die Wechseljahre müssen her! Was denkt Ihr eigentlich, warum das Cover an einen Storch erinnert? Wenn das der Flamingo wüsste ...

                                Vera stellt sich ihr Leben als frisch-Geschiedenene total schön vor. Tochter zieht in eine WG! Mann erscheint endlich zu heiß ersehntem Termin. Mit Paul entdeckt sie ihr Liebesleben neu.
                                Doch dann kommt was dazwischen; und das gleich zwei mal.






                                Ernste Probleme werden von der Autorin mit Humor genommen. Die Protagonisten sind einfach nur, auf eine liebenswerte Art, durchgeknallt! (Aber so was von!)
                                Der Schreibstil verleiht den Protas kein bisschen Reife; uns jedoch enormen Lesespaß.
                                Die Geschichte liest sich wie Butter. (Oder Käseschmiere!)

                                Tiefgang erwartet uns auch. Wirklich. Ganz in Echt!
                                Ob mir das Ende gefallen hat? Ich dachte eigentlich was Anderes. Aber, was kann man schon von Vera Odermann erwarten? >>Am Ende sucht sich das Leben seinen Weg.

                                KerstinT

                                Beiträge 25
                                20.06.2017

                                  Unterhaltsamer Roman

                                  Vera hat verschlafen. Ausgerechnet heute, am Tag ihrer Scheidung! Sie schafft es gerade noch pünktlich zu Gericht, doch dann taucht ihr Noch-Mann Sven nicht auf. Schon zum zweiten Mal. Vera beginnt schon zu zweifeln, ob das mit der Scheidung überhaupt noch was wird. Sie will doch endlich wieder unabhängig sein. Ihre 18-jährige Tochter Greta macht gerade Abitur und wenn es nach Vera geht, zieht Greta direkt nach ihrem Abi aus. Dann ist Vera endlich wieder frei und kann machen was sie will – mit 46! Doch dann kommt es für Vera ganz anders als erwartet…

                                  Bei diesem Buch handelt es sich um einen unterhaltenden Roman über eine Frau Mitte Vierzig, die noch mal von vorn anfangen will. Und dies auf andere Art, wie geplant auch tut. Franka Bloom erzählt auf locker leichte und witzige Art von Vera und ihrem Leben. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann sich in sie hineinversetzen. Vera war mir sympathisch. Ich konnte sie verstehen und ihr Handeln nachvollziehen. Sie hat im Laufe der Geschichte häufig Zweifel, ob sie die richtigen Entscheidungen trifft. Sie durchlebt regelrecht ein Auf und Ab. Allerdings geht sie alle Entscheidungen vernünftig an. Der Charakter der Tochter Greta war mir ebenfalls sympathisch. Die beiden Männer Sven und Paul waren mir etwas suspekt. Wirklich warm wurde ich mit ihnen nicht.
                                  Die Handlung dieses Buches war leider sehr vorhersehbar, allerdings im Großen und Ganzen realistisch. Unterhalten wurde ich durch diesen Roman sehr, allerdings wird er mir wohl aufgrund seines Inhaltes nicht lange im Gedächtnis bleiben. Es ist ein netter Roman, um sich unterhalten zu lassen, aber wirklich zum Nachdenken regt er nicht an. Auch ist er nicht sonderlich tiefgründig. Von mir erhält „Anfang 40 Ende offen“ drei von fünf Sternen.

                                  doris.rauch

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                                  19.06.2017

                                    Ich habe das Buch in einem Buchpaket als Geschenk erhalten und daher nicht bewusst gekauft. Nachdem ich es gelesen habe, bin ich aber echt begeistert und kann es nur empfehlen. Es ist super geschrieben, der Stil gefällt mir richtig gut und die Geschichte auch...

                                    Vera lebt von ihrem Mann getrennt und ist selbständig. Ihre Tochter macht grade Abitur und will danach ausziehen. Vera will dann endlich ihr eigenes Leben leben, ohne Rücksicht auf andere nehmen zu müssen... Doch es kommt natürlich ganz anders... Da ist ihr Ehemann, der alles tut, um die anstehende Scheidung zu verhindern. Ihre Tochter überlegt sich, weiterhin im Hotel Mama zu bleiben, um Geld zu sparen. Und dann gibt es noch den Referendar an der Schule ihrer Tochter, der mit an der Planung des Abiballs beteiligt ist, den Vera mit ihrer Agentur ausrichten soll. Und der viel jünger ist und sehr viel Interesse zeigt.

                                    Hat mir sehr gut gefallen und daher absolute Lese-Empfehlung.

                                    Bambisusuu

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                                    18.06.2017

                                      Der Roman "Anfang 40 - Ende offen" wurde von "Franka Bloom" geschrieben und ist im "Rowohlt Verlag" erschienen. In dem Buch begebe ich mich auf eine Reise mit Vera. Vera ist Mitte 40 und hat ihr Leben sowas von satt. Ihr Mann Sven hat sie wegen einer Jüngeren sitzen lassen und ihre Tochter Greta treibt Vera noch in den Wahnsinn. Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als endlich ein ruhiges Leben, in dem sie niemanden hinterherräumen oder Ehefrau sein muss. Statt in die Wechseljahre zu kommen, wird dann Vera noch überraschend schwanger und kann ihre Freiheit an den Nagel hängen. Wie soll Vera nun ihre Wünsche alle unter einen Hut bringen?

                                      Die Geschichte ist witzig und beschert einem immer wieder amüsante Momente. Situationen zum Lachen sind mit Vera und ihrem chaotischen Leben garantiert.

                                      Es wird schnell klar, um was es eigentlich geht. Ohne viel Drumherum befindet man sich mitten in Veras Alltag. Das Leben einer Frau, die vermutet sie sei in den Wechseljahren. Hitzewallungen und Schlafstörungen sind Veras kleinste Probleme. Ihr Mann Sven soll endlich mal zur Scheidung erscheinen. Vera ist empört und kann es nicht fassen. Ihre Tochter vervollständigt ihr Chaos und bringt Vera keine Ruhe. Aus diesem Grund möchte Vera eine Veränderung vornehmen. Ihre Wunschliste soll das ermöglichen. Aber ihre Liebe zum dem jungen Referendar Paul führt zu einem ganz anderen Ziel.

                                      Vera ist mir sympathisch, obwohl sie viele typische Klischees erfüllt. Da ich mich noch weit von ihrem Alter befinde, konnte ich mich eher in Gretas Lage hineinversetzen. Manche Situationen haben mich dadurch absolut zum Schmunzeln gebracht. Man ertappt sich dabei Ähnlichkeiten mit seiner eigenen Mutter zu entdecken, was die Handlung lesenswert macht. Trotzdem habe ich die Bewertung im mittleren Bereich gehalten, weil mir das Thema durch andere Bücher bekannt ist und nicht unbedingt etwas Außergewöhnliches ist. Außerdem habe ich schnell eine Verbindung zu dem Buch "Bridget Jones Baby" festgestellt, da ebenfalls die Hauptprotagonistin statt Wechseljahre ein Kind erwartet. Für mich hat sich die Handlung dadurch an vielen Stellen in die Länge gezogen und konnte mich nicht komplett überzeugen.

                                      Ein amüsanter Roman über eine Frau mitten in der Midlifecrisis. Humorvoll und lebensfroh erzählt, aber kein Highlight!

                                      sommerlese

                                      Beiträge 79
                                      18.05.2017

                                        Der Roman "Anfang 40 - Ende offen" von Autorin Franka Bloom dreht sich um eine Frau in der Midlife-Crisis. Das Buch erscheint im Rowohlt Verlag.

                                        Vera Odermann ist 46, eine erfolgreiche Projektmanagerin und seit 25 Jahren verheiratet, als ihr Mann sie wegen einer jüngeren Frau verlässt. Sie wohnt nun mit ihrer Tochter Greta und hofft, bald wieder als Single, wenn Greta für ihr Studium auszieht, ihre persönlichen, lange Zeit verdrängten Wünsche ausleben zu können. Nicht mehr für andere kochen, allein feiern, bis der Morgen graut und mal nach Feuerland reisen. Das wäre schön!
                                        Aber das Schicksal macht ihr einen Strich durch die Rechnung und sie lernt den jungen Referendar Paul kennen. Völlig verliebt stürzt sich Vera in ein neues Abenteuer.

                                        "Mit dem Alter ist das so eine Sache... 50 ist die neue 30, 70 ist das neue 50." Zitat Seite 7

                                        Bei diesem Buch musste ich häufig schmunzeln, denn die Protagonistin ist zwar im Alter der beginnenden Wechseljahre, erlebt die ganze Palette von Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen, aber sie benimmt sich noch lange nicht angepasst und abgeklärt wie eine Mittvierzigerin. Sie erlebt einen Neuanfang, den sie sich so nicht gewünscht bzw. in ihren kühnsten Träumen vorgestellt hatte. Sind das jetzt schon die Auswirkungen von Hormonstörungen oder ist Vera einfach nur eine abgedrehte Type, frage ich mich mehrfach.
                                        Doch Veras Leben wird durch einige Veränderungen völlig auf den Kopf gestellt und sie hinterfragt dabei schon ihre weiteren Vorhaben und Lebensziele. Sie macht es sich nicht leicht, ergreift ihre Chance auf ein ganz besonderes Glück und kommt damit nicht bei allen gut an.

                                        Ich kann mich zwar nicht mit Veras Person identifizieren, aber ich bewundere sie für ihren Mut. Wenn die Midlife-Crisis einen Neubeginn auslöst, muss man das Beste draus machen und das tut Vera. Für sie ist das ein chaotischer Lebensabschnitt, für mich als Leserin einfach nur humorvoll und absolut unterhaltsam.

                                        Von allen Charakteren sind besonders die Freundin Ursel und Tochter Greta sehr liebenswert dargestellt und genauso wünscht man sich Freundin und Tochter.

                                        Auch wenn sich die Handlung etwas in die Länge zieht und ich mir so ein Leben nicht persönlich wünsche, so hat mir doch die Umsetzung des Themas ältere Frau mit jüngerem Mann gut gefallen und ich wurde gut unterhalten.
                                        Man erlebt mit Vera ständig neue Katastrophen und dennoch behält sie die Fassung, nimmt ihr Leben und das der anderen Beteiligten in die Hand und zieht es durch, ihren Neuanfang mit neuem Glück.

                                        Dieser Roman soll Frauen in erster Linie gut unterhalten, er soll ihnen aber auch Mut zusprechen, in Krisensituationen nicht zu verzagen, sondern auf das Glück zu hoffen und es gegebenenfalls auch zu ergreifen.

                                        SarahLiebtBücher

                                        Beiträge 32
                                        06.05.2017

                                          "Anfang 40 Ende offen" ist das erste Buch das ich von der Autorin Franka Bloom lese. Und ich muss sagen, die Geschichte hat mich begeistert, aber auch nachdenklich gemacht. Denn es liegt viel Wahrheit in ihr.

                                          Von ihrem Mann für eine Jüngere verlassen, die Tochter fast aus dem Haus, träumt Vera davon, ihr altes Leben als Mutter und Ehefrau zu beenden. Und auf der Höhe ihrer Karriere in neuer Qualität und Freiheit mit mehr Reife neu durchzustarten. Doch alles kommt ganz anders, denn dass Vera überraschend schwanger wird, statt in die Wechseljahre zu kommen, hat weder mit jugendlichem Leichtsinn zu tun noch mit der erhofften Reife.

                                          Eine wunderbare Lektüre, die aufzeigt, dass man sich selbst eigentlich nie verlieren soll, an seinen Träumen festhalten soll und dass man auch mit über 40 nicht zu alt ist, einen Neuanfang zu wagen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Unsere Protagonistin Vera und ihre Familie kann ich mir sehr gut vorstellen. Endlich hat es Vera geschafft, sich selbstständig zu machen und sie will endlich frei sein. Aber ihrem Mann Sven, der mich nicht sonderlich sympathisch war, fällt ja ständig irgendetwas Neues ein um die Scheidung zu verhindern. Wenn auch manchmal nicht ganz freiwillig. Aber Vera gibt nicht auf und dann ist da noch Greta, ihre Tochter. Man hat das Gefühl sie leidet unter der Trennung ihrer Eltern, obwohl sie ja bereits Abitur macht und ihr neues Leben vor Augen hat. Und dann kommt ja da Paul ist Spiel. Der mischt alles durcheinander und bringt Schwung in Veras Leben. Hat man mit über 40 nicht auch das Recht auf das große Glück, doch wie sieht das bei Vera aus? Während des Lesens mußte ich ein paarmal herzhaft lachen. Es war einfach genial! Man kann sich ja viele Szenen so wunderbar vorstellen.

                                          Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für äußerst unterhaltsame Lesestunden. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Gerne vergebe ich für diese wunderbare Lektüre 5 Sterne.

                                          Granger 2.0

                                          Beiträge 36
                                          25.04.2017

                                            Das Buch spiegelt das Leben eins zu eins wieder. Sie fühlt sich in ihren gewohnten Leben nicht mehr wohl und möchte ausbrechen. Ihr Kind und der Mann sehen sie mehr als Diener und Putzfrau und das reicht nun. Mit 40 endlich wieder Leben ohne das man sich sorgen muss 24 stunden lang.
                                            Sehr schönes Buch, bringt einen zum lachen und das ist auch so wie im wahren leben. Oft kann man lachen aber man ist auch oft verwundert.

                                            AnneMF

                                            Beiträge 43
                                            10.04.2017

                                              Sehr unterhaltsam

                                              Die 46 jährige erfolgreiche Projektmanagerin Vera ist auf dem Weg zum Gericht um sich scheiden zu lassen. In einem Rückblick erinnert sie sich an den Heiratsantrag ihres noch Ehemannes in Venedig auf dem Markus Platz. Das nach der Geburt ihrer Tochter sich fast alles nur noch um das Kind und ums Geld drehte, das passte Vera überhaupt nicht. Sie will wieder eigene Entscheidungen treffen und auf niemanden mehr Rücksicht nehmen. Der Sex wurde dadurch ersetzt im Leben nichts mehr falsch zu machen. Aber Sven der untreue Gatte wollte alles haben und auf nichts verzichten und holt sich eine jüngere an Bord. ihre Tochter Greta ist schon 18, die möchte aber vorerst nicht zu Hause ausziehen. Sven will sich nicht scheiden lassen.

                                              Das ist Vera einfach zu viel, sie will die Scheidung, sie wird dieses Mal keinen Rückzieher machen. Sie will ihr freies Leben zurück, mit neu gewonnener Freiheit wieder durchstarten. Sie fängt eine Affäre mit dem 15 Jahre jüngeren Paul an, aber geht in leicht benebeltem Zustand mit ihrem noch Gatten Sven ins Bett. Das Ergebnis ist nach einigen Monaten ein rundliches Bäuchlein. Wer ist jetzt der Vater? Und warum ist Veras Tochter plötzlich auch schwanger?

                                              Ein Roman bei dem ich viel lachen musste, die Autorin hat mich mit ihrem witzigen flüssigen Schreibstil sehr gut unterhalten. Ach im wirklichen Leben läuft nicht alles so wie man es gerne hätte. Damit meine ich besonders uns Frauen, die wir ab einem gewissen Alter gerne aufs Abstellgleis gestellt werden. Die Auseinandersetzungen mit Mutter und Tochter hat die Autorin so amüsant geschildert, ich hab oft herzlich gelacht. Das Ende hat mich etwas überrascht, aber bitte selbst lesen. Ich kann nur sagen, es lohnt sich wirklich.


                                              Das Cover finde ich sehr gelungen in der farblichen Gestaltung und den roten Schuhen.

                                              Esme17

                                              Beiträge 8
                                              22.03.2017

                                                Vera ist Mitte 40 steckt gerade in der Scheidung von ihrem Ex-mann und will endlich wieder frei sein. Ihre Tochter Greta wird nach dem Abi hoffentlich flügge und Vera dadurch selbst bestimmt . Fehlt nur noch ein junger Liebhaber, doch der ist näher als gedacht. Ich war schnell drin und konnte mit Vera und dem Gefühlschaos um Scheidung, Abi-Kind und jungem Liebhaber relativ leicht mitfühlen.

                                                Anfänglich las sich das Buch spritzig, witzig, kurzweilig
                                                aber ab der Hälfte hat es stark nachgelassen. Es hat die eigentlichen Probleme vollkommen hinter sich gelassen und war wirklich nicht mehr glaubwürdig. Eine Charaktere sind schön gezeichnet, etwa Pavel und Harry. Auch Greta, die Tochter von Vera entwickelt sich als Figur sehr schön. Aber würde ein junger Mann wie Paul sich derart behandeln lassen, selbst wenn er noch so verliebt ist.

                                                Ich kann das Buch leider nicht weiter empfehlen, es hat der guten Leseprobe leider nicht stand gehalten und sich für mich zum Fehlkauf entwickelt.

                                                karin66

                                                Beiträge 15
                                                08.03.2017

                                                Der Titel und der Klappentext des Buches haben mich sofort angesprochen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die einzelnen Charaktere sind vortrefflich gewählt.
                                                Zur Geschichte, Vera 46 Jahre alt und Mutter einer flügge werdenden Tochter, möchte sich scheiden lassen. Sie möchte damit ein komplett neues Leben anfangen. Dafür hat sie schon eine Agentur gegründet, die sehr gut läuft und weiter wächst.
                                                Doch Sven, ihr Noch-Ehemann erscheint nicht zum ersehnten und auch sonst läuft alles ganz anders als erwartet.
                                                Die ganze Geschichte, mit samt allem drum rum ist teilweise wie aus dem Leben gegriffen, aber auch nur manchmal. Oft ist es auch dermaßen übertrieben und überzogen.
                                                Es werden viele Facetten, wie Zuverlässigkeit, Lässigkeit, Midlifecrisis, Vergänglichkeit und ähnliches abgedeckt.
                                                Auf jeden Fall ist das Buch sehr unterhaltend und kurzweilig zu lesen. Einmal begonnen, legt man es nur ungerne zur Seite.
                                                Ich kann das Buch nur empfehlen, ein leichtes Buch, das sich gut als Urlaubslekture eignet.

                                                1 Beitrag
                                                07.03.2017

                                                  Ein Buch ganz nach meinem Geschmack, kurzweilig, lustig, einfach unterhaltsam. Gut es ist nicht sehr tiefgehend, aber für mich bedeutet Lesen, das ich eine gute Ablenkung zu meinem mich stark fordernden Beruf habe. Ich habe einen kleinen Sohn, mit welchem ich dann meine Nachmittage verbringe, da bin ich auch ganz froh, wenn ich abends einfach nur gemütlich ein Buch lesen kann, bei dem ich mich auch mal wiederfinde bzw. ich einfach vor mich hinschmunzeln kann.

                                                  Raubkatze

                                                  Beiträge 2
                                                  04.03.2017

                                                    Was tut man, wenn man eigentlich gerade dabei ist sein Leben neu zu ordnen und alles schön im Kopf geplant hat: Erst Scheidung vom Noch-Mann, der einen gegen eine jüngere eingetauscht hat, dann der Auszug der Tochter nach dem Abitur und die damit verbundene Freiheit und eine tolle Reise nach Feuerland und natürlich weiterhin durchstarten im Job und die neuen Freiheiten genießen - aber dann kommt das Leben und macht alle Pläne zunichte?

                                                    Vera kann davon ein Lied singen, obwohl sie sich mit ihren 46 Jahren doch nicht mehr so taufrisch findet und manchmal etwas mit ihrem Alter und ihrem Körper hadert, ist sie doch froh in Zukunft unabhängig zu sein. Ohne Mann, ohne Kind und einfach für sich.
                                                    Was dann passiert ist alles andere als das. Der Noch-Mann zögert die Scheidung heraus, warum aber, er hat sie doch schon längst gegen eine jüngere ausgetauscht. Ihre Tochter Greta denkt auch nicht ans ausziehen und genießt noch weiter Hotel Mama. Und zu allem Überfluss verliebt sich Vera in einen Mann, den sie so gar nicht einkalkuliert hat.

                                                    Ihre Gefühle sind schwankend, wie soll sie das alles finden. Zum Glück hat sie ihre Freundinnen mit denen sie eine Reise nach Feuerland plant und die ihr immer mit Rat und Tat zur Seite stehen....

                                                    Allerdings entwickelt sich Veras Leben immer turbolenter und sie muss auch auf sich und ihr Herz hören. Nicht nur auf die Vernunft und auf ihre lieben Freundinnen.

                                                    Ein wirklich witziger und fließend geschriebener Roman. Viele Themen sind aber auch ernst und werden auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandelt, so dass es eine wirklich schöne Mischung aus Humor, Herzschmerz und Liebesgeschichte mit einigen leicht dramatischen Beigaben ist.

                                                    Vera ist eine sympathische Frau, die eigentlich denkt sich gefunden zu haben und genau weiß, was sie will. Zumindestens so lange bis alles anders kommt und sie doch eine ziemliche Wesensänderung macht. Besonders witzig ist es, wenn Vera ihren Gedanken freien Lauf lässt und man denkt, oh genauso würde ich in der Situation auch denken. Das war zumindestens bei mir beim Lesen so. Und ich wurde echt zwischen Lachen und Nachdenklichkeit (und ein zwei Tränchen wurden auch verdrückt) hin- und hergerissen.

                                                    Ein wirklich tolles und lesenswertes Buch auch für Frauen unter 40 ;).

                                                    Sandykor

                                                    Beiträge 5
                                                    02.03.2017

                                                      Sehr schön geschriebenes "Frauenbuch"
                                                      Ich glaube das jede Frau, Mutter insgeheim öfter "an mal wieder frei sein" denkt.
                                                      Gerade so um die 40.
                                                      Paul hat mir manchmal direkt leid getan...
                                                      Aber eine Entscheidung ist eben immer schwierig.
                                                      Ein sehr unterhaltsamer Roman.

                                                      biggi

                                                      Beiträge 3
                                                      27.02.2017

                                                        Ein Buch, dass mir wieder einmal großen Spaß beim Lesen gemacht hat. Ein bisschen Vera steckt wohl in jeder Frau und deshalb kann man sich ganz gut in sie hinein versetzen. Schwanger mit 46, Mutter einer erwachsenen Tochter, die Scheidung steht kurz bevor und die Affäre ist 14 Jahtre jünger. Da ist das Gefühlschaos vorprogrammiert.
                                                        Ein sehr schöner Roman, bei dem das Lachen auch nicht zu kurz kommt.

                                                        Leselust

                                                        Beiträge 34
                                                        25.02.2017

                                                          Ein Frauenroman und ich? Bitte nicht, bitte später, wenn überhaupt. Wie, ich komme auch drin vor. Ein Mann? Klar, Frauenromane ohne Männer sind wie vatikanische Konzile ohne Kardinäle. Also liest man und liest und liest und denkt, ah, so ticken die, hier wird die Rampe zum Absprung gebaut, da die kleine Falle gelegt, in die MANN reintappt und es noch nicht mal merkt. So geht das. Und auf einmal wendet man Seite um Seite, wartend auf die Triumph des Testosterons, wohl wissend, dass MANN niemals gewinnt, aber egal, das ist unterhaltsam, so witzig, dass das Fehlen des SIEGES egal ist und auf einmal ist SCHLUSS und man denkt, ich und Frauenromane? Bitte nicht! Oh doch, bitte mehr, nur nicht weiter sagen

                                                          sandra_kibbert

                                                          1 Beitrag
                                                          19.02.2017

                                                            Vera ist 46, steckt mitten in der Scheidung von Ehemann Sven, der mit der weit jüngeren Julia seinen zweiten Frühling entdeckt hat und freut sich eigentlich darauf, das Tochter Greta endlich auszieht, damit sie sich endlich mal ihrem eigenen Leben widmen kann, doch die macht keine wirklichen Anstalten dazu...

                                                            Vera hat nach eigener Aussage Speck-Knie (die Vorstellung, herrlich !) und noch dazu arthritische und ist eine absolut sympathische Protagonistin, mit der ich mich – obwohl ich ein paar Jahre jünger bin als sie – prima identifizieren und mit der ich herzlich lachen konnte.

                                                            Sie ist mir einfach mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen, mit ihrem Problemen, ihren lustigen Launen, ihren Freundinnen, ihrer Tochter, ihrem Exmann, der sie scheinbar in den Wahnsinn treibt mit seiner „Ich verzögere mal die Scheidung ordentlich“-Taktik und dem jüngeren Referendar, der ihr ganz gut gefällt (ich möchte nicht zuviel verraten) und beim Beenden dieser amüsanten 416 Seiten hat sie mir fast schon gefehlt, wie eine gute Freundin, von der man weiß, dass man sie lange nicht mehr sehen wird...

                                                            Franka Bloom hat einige Wendungen in ihrer Geschichte, die ich so nicht unbedingt erwartet hatte und die der Geschichte meiner Meinung nach absolut noch mehr „Pfiff“ verliehen.

                                                            Ein durch und durch unterhaltsames, amüsantes, lustiges Buch, das ich absolut weiterempfehlen kann !

                                                            nonchalance

                                                            Beiträge 20
                                                            15.02.2017

                                                              Die Leseprobe ist einfach toll. Das Buch scheint, wie aus dem Leben gegriffen und vieles kommt einem bekannt vor, z.B. das Hotel Mama.Manchmal möchte man wirklich nur noch für sich selbst da sein, das kenne ich auch. Ich werde mir das Buch auf alle Fälle kaufen.

                                                              Leseratte_ohne_Grund

                                                              Beiträge 57
                                                              05.02.2017

                                                                Tolle Leseprobe . Es gefällt mir gut da es zeigt das man nie zu alt ist seine Träume zu verfolgen. Und es stimmt schon das Kinder das Hotel Mama genießen. Ich freue mich schon darauf es zu lesen und werden es später gerne auch meiner Besten Freundin schenken. Sie wird so lachen müssen das weiß ich jetzt schon.

                                                                Carmen Pfeiffe

                                                                Beiträge 17
                                                                05.02.2017

                                                                  Ich habe zwar nur die Leseprobe gelesen aber das ist das was das Leben 1:1 mit sich bringt in seiner ganzen realen Art und Weise aber das ist das was ich finde das es sich Lohnt das man es liest. Für mich ein absolutes muss dieses Buch