Franka Bloom

Die Mitte ist ein guter Anfang

Bestsellerautorin Franka Bloom erzählt witzig und klug von der besseren Lebenshälfte
Nach 20 Jahren bekommt Eva von ihrem Freund überraschend einen Heiratsantrag. Auch die gemeinsame Tochter ist begeistert. Doch Evas Freude hält sich zunächst in Grenzen. Wieso sollten sie mit fast 50 noch heiraten? Zudem scheinen sich um sie herum alle Paare zu trennen. Oder hat Arne ein schlechtes Gewissen? Eine Affäre? Immerhin war da mal diese Geschichte mit seiner Kollegin ... Unwillkürlich beginnt Eva, alles zu hinterfragen – ihr Leben, ihre Liebe und ihre Sehnsüchte. Wo bleibt sie selbst eigentlich? Oder ist die Mitte des Lebens ein guter Anfang für etwas Neues?


Autorenbild Foto von Franka Bloom

Der  Autor

Franka Bloom ist das Pseudonym einer erfahrenen Drehbuchautorin. Sie verfasste Stoffe u.a. für Kinderfilme sowie «Tatort», «SOKO Leipzig»,«Ein Fall für Zwei» etc. und gewann zahlreiche Preise. Sie lebt mit ihren zwei Töchtern und Partner in Leipzig.


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Rezensionen

KatiKatharinenhof

Beiträge 53
09.05.2020

Eigentlich sind Eva und Arne auch ohne Trauschien glücklich und das schon seit mehr als zwanzig Jahren. Umso überraschter ist Eva, dass ihr Arne einen Heiratsantrag macht. Heiraten mit knapp 50 und nach all den Jahren? Eva ist hin und her gerissen, ihre Freude eher verhalten. Als sie sich dann doch dazu durchringt, den Antrag anzunehmen, fängt die Krise in der Beziehung an. Ist das der Anfang vom Ende?

„Die Mitte ist ein guter Anfang“ ist eine wunderschöne, schräge, witzige und ausgefallene Liebeskomödie, die mit schlagfertigen Figuren und ganz viel Wortwitz überzeugt.
Wer Sendungen a la „Zwischen Tüll und Tränen“ kennt und liebt, der wird hier schnell heimisch und findet sich im Hochzeitschaos zwischen Orga-Team und der der K-Frage wieder. Was ziehe ich an? Gibt es das perfekte Kleid? Wo wird gefeiert?
In all dem Trubel entzweien sich Eva und Arne immer mehr und stellen ihre funktionierende Beziehung in Frage, denn Arne will sich beruflich verändern und hat ein Jobangebot in Kiew, Eva ist eifersüchtig…grundlos?
Es kommt wie es kommen muss – es wird gestritten, bis die Fetzen fliegen und Eva stellt sich die Frage, ob Arne tatsächlich noch der Richtige ist. Zumal ihr Herz höher schlägt, wenn ich der smarte Henry immer wieder über den Weg läuft.
Franka Bloom gelingt es, den Leser mit in die chaotischen Hochzeitvorbereitungen einzubinden und im Beziehungschaos als Fels in der Brandung zu stehen. Manchmal möchte ich Eva einfach nur an den Schultern packen und rütteln, denn sie sieht nicht, was sie mit Arne für einen Glückgriff getan hat. Aber auch Arne ist wankelmütig und aus dem anfangs liebevollen Lebenspartner wird immer mehr ein in sich zurückgezogener, muffliger Mann, dem nichts und niemand mehr etwas recht machen kann. Das große Gewitter reinig nicht nur die Luft, sondern es ist kühlt auch die erhitzen Gemüter.
Ich mag Carla, Uschi und Co, denn sie sind wirklich herzensgute Freundinnen, die Eva zur Seite stehen und ihr Halt geben, wenn sie mal Hilfe braucht.
Die eingeflochtene Ehekrise bei Evas Eltern zeigt auf, dass man auch in einer langjährigen Ehe noch umeinander kämpfen muss und nicht so leicht aufgibt.
Ich mag sie pfiffigen Dialoge, denn sie sind das Salz in der Suppe und würzen die romantische Seite des Buches. Hier passt einfach alles zusammen – Romatik, Chaos und Krisen – Herz, was willst du mehr

vronika22

Beiträge 26
11.05.2020

Ein Heiratsantrag nachdem man schon die Lebensmitte erreicht hat und eigentlich schon einige Jahrzehnte zusammenlebt? Ich habe das Gefühl, Heiraten ist aktueller denn je und ich kenne tatsächlich Paare die es so gehandhabt haben, wie Eva und Arne. Seit etwas mehr als 20 Jahren leben sie in wilder Ehe, doch nun kommt ganz überraschend ein Heiratsantrag von Arne. Eva ist sehr überrascht, etwas zwiegespalten und nicht ganz so begeistert wie die gemeinsame Tochter…

Das Cover ist wieder total schön und reiht sich von der Optik wunderbar in die Vorgängerbände von Franka Bloom ein.
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Sie schreibt sehr humorvoll und unterhaltsam. So bin ich auch dieses Mal regelrecht durch das Buch geflogen und habe mich köstlich amüsiert. Nicht nur der Heiratsantrag selbst war witzig geschildert. Auch die zwiegespaltenen Gefühle von Eva sind sehr gut beim Lesen rüber gekommen. Auch die Hochzeitsvorbereitungen waren sehr humorvoll geschrieben. Also alles in allem wirklich ein absolut unterhaltsamer Roman und ein richtiges Lesevergnügen. Allerdings kamen dann aber der Mitte diesmal ganz kleine Längen rein.Mit seinen knapp 450 Seiten hätte man das Buch ein klein wenig straffen können.
Aber alles in allem ein herrliches Lesevergnügen und gute Unterhaltung. Ich vergebe 4,5 Sterne dafür.

hasi_rasi

Beiträge 110
01.05.2020

Ganz oder gar nicht

„Arne und ich … gehen uns lieber auf die Nerven oder aus dem Weg statt ins Kino.“ (S. 52) Eva und Arne sind seit 20 Jahren zusammen und ihre Beziehung ist etwas eingeschlafen. Während sie über eine Trennung nachdenkt, macht er ihr an ihrem 49. Geburtstag einen Heiratsantrag – obwohl sie beide nie heiraten wollten. Warum? Ist er etwa krank? Hat er ein schlechtes Gewissen, eine Affäre? Wieso etwas ändern, was so lange gut funktioniert hat? Hat er Angst, dass sie ihn verlässt, weil er beruflich für längere Zeit nach Kiew muss? Eva ist unsicher und auch ihre Eltern sind skeptisch. Vor allem ihre Mutter redet ihr ins Gewissen. Will sie nach so vielen Jahren wirklich ihre Unabhängigkeit aufgeben?
Ihre gemeinsame Teenagertochter Frida hingegen freut sich. Endlich werden ihre Eltern einen gemeinsamen Nachnamen tragen und sie eine richtige Familie sein. Auch Evas Freundin Carla, zum dritten Mal geschieden und immer noch auf der Suche nach der großen Liebe, versteht ihr Zögern nicht. Also sagt Eva ja – und die Probleme beginnen.

„Die Mitte ist ein guter Anfang“ von Franka Bloom beginnt da, wo Liebesgeschichten normalerweise aufhören – nach dem Happy End und Heiratsantrag, wenn die großen Entscheidungen anstehen. Wann wird wo mit wie vielen Gästen auf welche Art geheiratet? Arne will nur eine ganz unromantische Trauung auf dem Standesamt, aber das kann er vergessen. „Ganz oder gar nicht!“ ist Evas Devise. Und während sie mit Hilfe ihrer Freundin Carla ihre nie gewollte Traumhochzeit plant, scheinen die Ehen ihrer Freunde gerade zu zerbrechen, die Bilderbuchehe ihrer Eltern zeigt tiefe Risse und lang gehütete Geheimnisse kommen ans Licht.

Arnes Antrag und sein Verhalten danach stürzen Eva in eine tiefe Krise. Nur wegen ihm stimmt sie der Hochzeit zu, hofft auf neuen Schwung in der Beziehung, doch ihn interessiert nur seine Karriere. Sie fühlt sich von ihm allein gelassen, muss sich mit ihrer Familie, dem ersten Verliebtsein ihrer Tochter und der Hochzeitsplanung rumschlagen. Dass auch sie einen anspruchsvollen Job als Restauratorin und gerade einen neuen Auftrag angenommen hat, interessiert ihn nicht. Ohne ihre beste Freundin Carla wäre sie echt aufgeschmissen.

Die Protagonisten und beschriebenen Situationen sind wieder mitten aus dem Leben gegriffen und ich habe einiges aus eigenem Erleben oder dem von Freunden wiedererkannt. Franka Bloom erzählt vom ganz normalen Wahnsinn beim Brautkleidpowershoppen, von der Junggesellinenabschiedsparty, einer angsteinflößenden Hochzeitsmesse und dem komplizierten Aussuchen der Trauringe. Sie schreibt mit viel Humor und trotzdem sehr tiefgründig über langjährige Beziehungen, über Freundschaften, Wechseljahre, Midlifecrisis, Illusionen, Affären und sich neu bzw. wieder verlieben und regt den Leser damit auch zum Nachdenken über seine eigene Beziehung an.

bärin

Beiträge 11
29.05.2020

Die Restauratorin Eva und der Journalist Arne sind schon lange ein Paar mit gemeinsamer 15-jähriger Tochter, als er ihr völlig überraschend einen Heiratsantrag macht. Eva ist davon gar nicht begeistert - ist das mit fast 50 noch notwendig? Noch dazu, wo Arne gleich nach der Hochzeit einen neuen Job in Kiew antreten will. Für weitere Turbulenzen sorgen Evas Eltern, die plötzlich von Trennung reden. Zudem kriselt es in den Ehen ihrer besten Freunde - ist die Ehe überhaupt noch zeitgemäß?

Mir hat dieser unterhaltsame Liebesroman gut gefallen, das Buch ist witzig und lebendig geschrieben. Eva und ihre Freundinnen waren mir sehr sympathisch. Besonders gut beschrieben fand ich die Wandlung ihrer Mutter vom Heimchen am Herd zur emanzipierten Frau. Auch Evas Tochter erlebt die ersten Liebeswirren und kämpft wie manch anderer hier mit Liebeskummer. Auch wenn manches vorhersehbar ist, so ließ es sich doch wunderbar lesen, dieses interessante Buch über die Irrungen und Wirrungen der Liebe!

raschke64

Beiträge 9
29.04.2020

Schade


Arne macht Eva einen Heiratsantrag. Das kommt mehr als überraschend, denn beide sind schon über 20 Jahre zusammen und haben eine große Tochter. Eva ist 49. Und sie wird nach dem Antrag immer misstrauischer. Warum bekommt sie jetzt um diese Zeit plötzlich einen Antrag? Da muss doch mehr dahinter stecken…

Das Buch hätte richtig gut werden können. Da ist jemand fast 50 und bekommt noch so langer Zeit einen Heiratsantrag. Da beginnt diese Person, sich tiefe Gedanken über ihr Leben zu machen und was sie davon noch erwartet. Eine Frau sozusagen im besten Alter, das hätte interessant werden können, witzig und mit viel Tiefgang. Doch leider endet diese Phase bereits nach wenigen Zeilen und es beginnt das übliche Hin und Her zur Vorbereitung einer Hochzeit. Immer mehr hatte ich das Gefühl, die handelnden Personen sind Kinder. Andauernde Streitereien über jeden noch so kleinen unwichtigen Mist, ein Benehmen, dass an Pubertierende erinnert. Und damit rutscht das ganze Buch auf ein Niveau, dass leider wieder nur der übliche Durchschnitt ist. Zwar gut lesbar, teilweise auch unterhaltsam, aber eben auch nur Mittelmaß. Schade, das wäre mehr möglich gewesen.

yellowdog

Beiträge 11
25.04.2020

Das Buch mit dem Flamingo

Das Cover von Die Mitte ist ein guter Anfang macht durch die Farbgebung und auch motivisch mit dem Flamingo einen vielversprechenden Eindruck.

Es geht um eine langfristige Beziehung. Arne und Eva sind seit 20 Jahren zusammen, sind aber nicht verheiratet. Sie haben eine gemeinsame Tochter.
Und dann kommt der Zeitpunkt, wo sie sich fragen, ob sie heiraten sollen. Bald stehen sie in einem Strudel von Hochzeitsvorbereitungen und Trennungsabsichten.

Es fällt sofort auf, dass das Buch einen ganz besonderen Ton hat, transportiert durch die Gedanken und Dialoge der Hauptfigur.
Man kann mit ihr mitfühlen und sie verstehen.
Wenn Autoren das schaffen, ist das eine Gabe.
Dabei bleibt das Buch jedoch in den Grenzen des Genres, daher habe ich mich streckenweise auch gelangweilt.

Paulaaa

Beiträge 50
04.06.2020

    Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut. Es verspricht einen Gute-Laune-Roman, der perfekt für die Sommertage im Garten oder im Urlaub ist. Und genau dieses Versprechen hält das Buch auch!

    Es geht um Eva, die seit 20 Jahre mit Arne zusammen ist. Sie haben sogar eine gemeinsame Tochter und ein gemeinsames Haus, nur verheiratet sind sie nicht. Das hat Eva auch nie gestört, bis Arne ihr einen Antrag macht. Eva ist hin- und hergerissen, will sie Arne wirklich heiraten? Jetzt noch? Auch ihre Eltern sind eher weniger begeistert.
    Eva bitte Arne um etwas Bedenkzeit und erlebt währenddessen eine turbulente, aber auch sehr amüsante Zeit. Denn nicht nur in Evas Liebesleben geht es rund, sondern auch in dem ihrer Eltern.

    Eine tolle Geschichte, die mich viel zum lachen gebracht hat. Der Schreibstil ist so locker und flüssig, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte und kann. Eva ist ein toller Charakter, der mir während dem Lesen sehr ans Herz gewachsen ist. Was dieses Buch umso schöner macht.
    Eine klare Leseempfehlung für alle die eine lockere, lustige Liebesgeschichte suchen.

    Frau-mit-Hut

    1 Beitrag
    02.06.2020

      Sonjas Bücherecke

      Beiträge 80
      24.05.2020

        Auf den neuen Roman „Die Mitte ist ein guter Anfang“ von Franka Bloom habe ich mich riesig gefreut. Schon das traumhafte Cover mit dem Flamingo hat einfach schon Wiedererkennungswert (den gab es ja schon mal in einer anderen Farbe). Aber nun zur Geschichte: Unsere Protagonistin Eva feiert gerade ihren 49. Geburtstag mit ihren langjährigen Freundinnen. Und eigentlich ist sie doch mit ihrem Leben ganz zufrieden. Na ja, ihre langjährige Beziehung mit Arne, dem Vater ihrer gemeinsamen Tochter Frida, ist ein wenig eingeschlafen. Aber nach so langer Zeit…. Doch dann kommt eine Überraschung. Arne macht ihr einen Heiratsantrag, und das nach 22 Jahren. Aber warum soll man jetzt noch heiraten, fragt sich Eva. In ihrem Freundeskreis trennt sich ein Paar nach dem anderen. Was steckt hinter Arnes Heiratsantrag?
        Und plötzlich stellt sich für Eva die Frage, ob das schon alles gewesen ist in ihrem Leben? Kommt da noch was Neues?
        Einfach wieder klasse – wie alle Romane der Autorin. Wenn ich mir jetzt noch bestimmte Szenen vorstelle, habe ich ein Grinsen im Gesicht. Und beim Lesen mancher Sätze musste ich lauthals lachen. Franka Bloom hat einfach einen tollen Schreibstil. Man erlebt die Geschichte einfach live mit. Bereichert wird das Ganze noch mit tollen liebenswerten Charakteren. Voran unsere Protagonistin Eva und die kann ich gut verstehen, denn diese Fragen stellt man sich ab einem gewissen Alter. Sie hat mit Arne auch schon viele Höhen, aber auch Tiefen erlebt. Und ihre pubertierende Tochter stellt sie im Moment vor eine große Herausforderung, aber das ist das Leben. Aber dann taucht ja ein neuer Mann in Evas Leben auf, ihr toller Chef. Und Eva fängt zu zweifeln an. Ist eine Heirat eine gute Idee? Die Wortwechsel mit ihren Freundinnen fand ich auch ganz cool. Ich war ja wirklich total neugierig, wie sich Eva entscheiden wird. Außerdem steckt plötzlich die Ehe ihrer Eltern auch in Schwierigkeiten.
        Langweilig wird es keine einzige Sekunde.
        Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, das 5 Sterne verdient.

        dreamlady66

        Beiträge 8
        23.05.2020

          Ein Heiratsantrag nach der Lebensmitte...vielversprechend!

          (Inhalt, übernommen)
          Nach 20 Jahren bekommt Eva von ihrem Freund überraschend einen Heiratsantrag. Auch die gemeinsame Tochter ist begeistert. Doch Evas Freude hält sich zunächst in Grenzen. Wieso sollten sie mit fast 50 noch heiraten? Zudem scheinen sich um sie herum alle Paare zu trennen. Oder hat Arne ein schlechtes Gewissen? Eine Affäre? Immerhin war da mal diese Geschichte mit seiner Kollegin ... Unwillkürlich beginnt Eva, alles zu hinterfragen – ihr Leben, ihre Liebe und ihre Sehnsüchte. Wo bleibt sie selbst eigentlich? Oder ist die Mitte des Lebens ein guter Anfang für etwas Neues?

          Zur Autorin:
          Als echte Revierblume habe ich nach dem Abitur den Sprung über die Ruhr gewagt, um in Düsseldorf in einem Fachverlag für Mode und Textilien eine Ausbildung zu machen.
          So bin ich über den Modejournalismus zum Schreiben gekommen und durfte mit Anfang 20 Artikel über Herrenunterwäsche schreiben, die mir zuvor (und nur mir!) live präsentiert wurde. Das war... beeindruckend und wurde zudem gut bezahlt. Kein schlechter Start! Obwohl ich lieber über die Pariser Haute Couture geschrieben hätte.
          Nach Volontariat, Journalistik- und Politikstudium sowie diversen Jobs in den Medien, entschied ich mich irgenwann nicht nur fürs Kinderkriegen, sondern auch für die Fiktion und sattelte um zur Drehbuchautorin für Film und Fernsehen. Bei einer Krimiserie fand ich einen guten Einstieg und war fortan auf Mord und Totschlag spezialisiert. Dabei wollte ich so gerne auch Familien- und Liebesdramen erzählen. Weil ich also viel mehr zu erzählen hatte, begann ich erste Geschichten in Prosa zu schreiben. Für mich, im stillen Kämmerlein. Dieses Schreiben hat mehr und mehr Form angenommen und wollte ans Licht. Das Ergebnis ist mein erster Roman Anfang 40 - Ende offen. Das Leben bleibt spannend und am Ende offen ...

          Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
          Danke an Rowohlt für dieses Rezensionsexemplar (im unverwechselbaren Outfit), ich freute mich.

          Die Autorin Franka Bloom hat einen wunderbaren und warmherzigen Roman geschrieben.
          Ihr Schreibstil ist flüssig und interessant. Sie beschreibt die einzelnen Charaktere mit ihren Höhen und Tiefen.
          So wie es Eva als Hauptprotagonisitin erging, geht es sicher auch vielen Frauen, da in der heutigen Zeit - bei den vielen Scheidungen - doch ängstliche Gefühle aufkommen.

          Summasummarum eine interessante und unterhaltsame Geschichte, die mir viel Lesevergnügen bereitet hat.
          Leseempfehlung für Frauen und Männer ab der Lebensmitte!

          Buchbiene

          Beiträge 12
          18.05.2020

            Eva ist von den Socken. Nach 20 Jahren zusammenleben bekommt sie von ihrem Freund Arne einen Heiratsantrag. Ihre Tochter und Freundinnen sind begeistert. Es kommen aber Zweifel auf. Warum nach so langer Zeit heiraten?
            Hat Arne etwa ein schlechtes Gewissen?
            Eva nimmt den Antrag an und der Hochzeitsvorbereitungsrummel beginnt.
            Ist die Mitte des Lebens wirklich ein guter Anfang für etwas Neues?

            Franka Bloom beschreibt hier mit wunderbarer Feder die Hindernisse
            und Tücken des Alltags. Ein Heiratsantrag mit weitreichenden Folgen.
            Ein Geschlechterkampf der humorvollen Art aber auch mit tiefgründigen
            Fragen.
            Es macht Spaß zu lesen wie Eva alles zu hinterfragen beginnt.
            Über ihr Leben sinniert und dann ihr wirklich verdientes Glück findet.
            Die Charaktere sind so wunderbar, man kann sich so richtig mit ihnen
            identifizieren.
            Ein richtig schöner Wohlfühl-Roman der aufzeigt was im Leben wirklich wichtig ist.
            Es geht um die Wünsche und die gelebten bzw. nicht gelebten Träume.
            Um die Freundschaft, um die Liebe und das man Glück nicht kaufen kann.
            Der Sinn des Lebens.Das Hier und jetzt.
            Ein Garant für schöne Lesestunden.....

            Elisa19

            Beiträge 13
            15.05.2020

              Es war nicht das erste Buch, dass ich von Franka Blom gelesen habe und es hat mir, wie auch die vorhergehenden, sehr gut gefallen.

              Eva macht Urlaub in Spanien bei ihrer besten Freundin Carla und feiert dort ihren 49. Geburtstag. Carla überreicht ihr ein Geschenk von Arne, was Eva sehr wundert. Sie öffnet das Päckchen und heraus kommt ein Foto von Arne mit einem Heiratsantrag.

              Eva ist schon 20 Jahre mit Arne ohne Trauschein zusammen und für sie war das auch in Ordnung.
              Eigentlich möchte sie es nicht ändern, sagt dann aber doch Ja. Mit diesem Ja fängt dann eigentlich die Krise an. Sie befindet sich in einem Strudel der Gefühle und fragt sich immer wieder, ob sie wirklich heiraten will. Auch die gemeinsame Tochter Frida hat als pubertierender Teenager ihre Probleme. Sie ist allerdings die einzige, die sich richtig freut, dass die Eltern endlich heiraten wollen.

              Eva fragt sich immer wieder, warum Arne nun auf einmal heiraten möchte. Er will eine Stelle in Kiew als Auslandskorrespondent antreten. Eva findet heraus, dass seine neue Vorgesetzte die Affäre war, die Arne hatte. Dies hat er ihr verschwiegen.

              Eva hat auch ein neues Projekt und ihr neuer Chef ist der Mann, den sie auf Mallorca geküsst hat. Henry ist sehr attraktiv und verfehlt natürlich nicht die Wirkung auf Eva.
              Sie befindet sich in einem Gefühlstaumel und macht sich viele Gedanken. Auch die Ehe ihrer Eltern steht auf sehr wackligen Beinen und ihr Vater zieht von jetzt auf nachher bei ihr ein.
              Die Hochzeitsvorbereitungen verursachen ziemliche Aufregung.

              Franka Bloom hat hier eine sehr spannende Geschichte, mit vielen Auf und Abs, aber auch sehr tiefgründig und nachdenkenswert, wie im richtigen Leben, geschrieben.

              Der Roman war zu keiner Zeit langweilig und das Ende fand ich wunderbar.

              Ich kann den Roman mit gutem Gewissen weiter empfehlen und vergebe sehr gerne 5 Sterne!

              bookvamp

              Beiträge 6
              14.05.2020

                Midlife-Umdenken mit Humor

                Cover: Das Cover ist optisch schön gestaltet und deuten für mich schon an, dass es im Buch nicht ganz zu ernst zugeht.

                Inhalt: Als Eva unerwartet einen Heiratsantrag bekommt wirft sie das ganz schön aus der Bahn. Was steckt hinter der plötzlichen Idee von Arne, ihrem Lebenspartner und Vater ihrer Tochter? Und will Eva mit 50 noch heiraten oder vielleicht doch nochmal alles verändern?

                Meine Meinung: Mit persönlich hat der lockere und humorvolle Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Es war leicht in die Geschichte einzutauchen und die Charaktere kennenzulernen. Diese waren sehr sympathisch angelegt und hatten alle so ihre kleinen Eigenheiten, die einen Menschen natürlich und realistisch wirken lassen.

                Die Handlung war für mich tatsächlich ein wenig anders als erwartet, aber trotzdem sehr stimmig, einzig, dass es wenig Überraschungen gab, fand ich schade. Viele Wendungen und Verläufe fand ich vorhersehbar. Trotzdem hat mich die Geschichte unterhalten und ich konnte mit den Charakteren schmunzeln und mitfiebern.

                Fazit: Eine schöne Geschichte über eine Frau im Midlife-Umdenken, zwar wenig überraschend, dafür ein humorvoller und angenehmer Schreibstil mit Unterhaltungswert.

                Bambisusuu

                Beiträge 35
                13.05.2020

                  Mit "Die Mitte ist ein guter Anfang" hat die Autorin Franka Bloom genau den Kern der Frau 45+ beschrieben. Aber auch als junge Leserin hatte ich amüsante und aufregende Lesemomente mit Eva.

                  20 Jahre war Eva glücklich unverheiratet und dann erhält sie ganz plötzlich einen Heiratsantrag von ihrem Freund Arne. Ihre gemeinsame Tochter ist begeistert. Was für Eva ganz überraschend kam, löst in ihr eine Skepsis aus, die sie noch nicht zuordnen kann. Ist denn eine Hochzeit mit fast 50 noch nötig? Eva vermutet einen Hintergrund und traut Arne nicht ganz. Außerdem scheinen sich alle um sie herum zu trennen. Ob ein Neuanfang das Richtige ist?

                  Ein wunderbarer Roman, der auf warmherzige, unterhaltsame, aber auch emotionale Weise, der zweiten Lebenshälfte auf den Grund geht. Mit einem leichten, aber dennoch angenehmen Schreibstil habe ich mich gut in die Geschichte eingefunden. Eva ist mir auf Anhieb sympathisch. Neben ihr lernt man noch ihren Freund Arne, ihre Tochter und viele weitere Charaktere kennen. Ganz authentisch fühlt man mit Evas Gedanken und Sorgen mit.

                  Das Buch beweist, dass es nie zu spät für Veränderungen und Neuanfänge ist. Die Höhen und Tiefen des Lebens kommen gut zur Geltung. Themen, wie Beziehungsprobleme, Verluste, Ängste und der Sinn des Lebens stehen bewusst im Fokus. Dabei ist der Roman dennoch locker zu lesen. Die Tiefgründigkeit ist nicht zu langatmig, sodass das Buch doch eher eine nette Lektüre für Zwischendurch ist.

                  Die authentischen Alltagssituation mit Eva haben mich begeistern können. Schritt für Schritt begleitet man sie auf ihr neues Abenteuer. Die Freude am Leben sorgt für gute Laune!

                  KerstinT

                  Beiträge 51
                  12.05.2020

                    Nette Unterhaltung, aber vorhersehbar

                    Eva und Arne sind seit 20 Jahren ein paar und haben eine pubertierende Tochter. Bisher kamen sie mit ihrer wilden ehe super klar. Doch dann will Arne Nägel mit Köpfen machen – aber will Eva das auch? Die Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt.

                    Ein neuer Roman von Franka Bloom und wieder eine tolle Unterhaltung. Es gefällt mir, dass die Personen und ihre Handlungen auch die Menschen nebenan sein könnten. Wieder einmal ist es ein Roman mit vielen Charakteren, die alle ihre Eigenheiten haben. Beim Lesen habe ich mich gefühlt, als wäre ich mitten im Buch und würde mit den Charakteren zusammen am Tisch sitzen. Tatsächlich waren mir alle Charaktere sympathisch – das erlebt man selten.
                    Die Handlung war etwas vorhersehbar, aber dennoch stets unterhaltsam. Der Schreibstil von Franka Bloom gefällt mir gut, es ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Dialoge sind spritzig und unterhaltsam. Die Seiten fliegen nur so vorüber. Es war ein kurzweiliges Lesevergnügen.

                    Mich hat dieser Roman gut unterhalten und ich hatte Spaß am Lesen, deshalb vergebe ich vier von fünf Sterne.

                    Island82

                    Beiträge 10
                    11.05.2020

                      Eva bekommt zum 49. Geburtstag von Arne, dem Vater ihrer fast volljährigen Tochter, einen überraschenden Heiratsantrag. Sie ist sich aber nicht wirklich sicher, ob sie nach so vielen Jahren "wilder Ehe" überhaupt noch heiraten möchte und, ob sie ihre Beziehung überhaupt noch als glücklich bezeichnen würde. Dazu kommen lauter Trennungen und Beziehungsprobleme um sie herum, die zur Verunsicherung beitragen. Ihre beste Freundin Carla ist dreimal geschieden, bei ihren Eltern kriselt es und auch im Freundeskreis kommt es zu Trennungen. Auch die Suche nach einem Termin, einer Location, nach dem Kleid und nach Ringen gestaltet sich sehr anstrengend und droht die Lust auf das Heiraten zu verderben.

                      Der Roman zeigt auf, dass Hochzeitsvorbereitungen ganz schön anstrengend sein können und nimmt auch einige Klischees, wie Hochzeitsmessen, den Kleiderkauf mit Freundinnen und Junggesellinnenabschiede auf die Schippe. Dadurch sind immer wieder humorvolle Szenen enthalten. Gerade für künftige Bräute ist einiges sicher ganz aufschlussreich. Es fehlt aber auch nicht an einer guten Dosis Tiefgang, weil man mit der Protagonistin und ihrem Zwiespalt mitfühlt, ob sie nun den Schritt gehen soll oder sich sogar trennen. Und, wie es ausgeht, ist lange nicht vorhersehbar. Der Schreibstil von Franka Bloom ist sehr lebendig, anschaulich und gut lesbar.

                      Anitram

                      Beiträge 5
                      11.05.2020

                        Schwierige Beziehungen
                        In Franka Blooms neuem Roman "Die Mitte ist ein guter Anfang" verbringt die 49jährige Eva gerade ein paar entspannte Tage bei ihrer besten Freundin Carla in Spanien, als ihr langjähriger Partner Arne ihr einen Heiratsantrag samt Verlobungsring schickt. Eva und Arne sind seit mehr als 20 Jahren ein Paar und haben eine gemeinsame Tochter, die 15jährige Frida. Eva stellt sich in der Folge eine Menge Fragen und hat große Zweifel an der Richtigkeit einer solchen Entscheidung, zumal Arne völlig unromantisch nur praktische Erwägungen anstellt - Absicherung, Ehevertrag im Fall einer späteren Trennung etc. - und mit den eigentlichen Hochzeitsvorbereitungen so wenig wie möglich zu tun haben will. Er formuliert so, als ob es sich um eine unangenehme Sache handelte, die man möglichst schnell hinter sich bringen sollte. Nicht nur Evas und Arnes Beziehung geht in der Folge in die Brüche, sondern auch die Ehe ihrer Eltern und die von zwei weiteren Paaren aus dem engsten Freundeskreis - fast so, als ob Ehekrisen ansteckend wären. Wie wird das alles enden? Was soll sich der Leser unter dem guten Anfang aus dem Titel vorstellen? Renkt sich alles wieder ein, oder werden alle Romanfiguren mit neuen Partnern glücklich?

                        Mich haben diese in epischer Breite dargestellten Beziehungskrisen nicht besonders fasziniert – schon gar nicht 446 Seiten lang. Das ist weder neu noch wirklich spannend. Schade. Da hatte ich mehr erwartet.

                        Hermione

                        Beiträge 22
                        10.05.2020

                          Solide Unterhaltung, wenngleich man aus dem Thema mehr hätte machen können:

                          Eva ist schon über 20 Jahre mit Arne zusammen und hat mit ihm eine fast erwachsene Tochter, als er ihr völlig überraschend einen Heiratsantrag macht. Sie ist hin- und hergerissen. Sollen sie sich vielleicht lieber trennen, sollen sie heiraten…? Nur standesamtlich oder mit großer Feier? Und dann ist da ja auch noch die liebe Familie…


                          Meine Meinung:
                          Das Buch lässt sich ganz flüssig und unterhaltsam lesen dank des leichten Schreibstils. Die Personen sind glaubwürdig angelegt und machen im Laufe der Handlung auch eine durchaus nachvollziehbare Entwicklung durch.
                          Das Thema ist auch recht vielversprechend gewählt und einigermaßen aus dem Leben gegriffen.
                          Den Spannungsbogen fand ich allerdings ein wenig zu flach, wodurch der Roman einige Längen hatte. Ich habe auch bis zum Schluss eine leichte Distanz zur Protagonistin Eva gespürt und bin bis zum Ende nicht komplett warm mit ihr geworden. Daher fand ich wohl auch einige ihrer Motive und Handlungen nicht immer ganz nachvollziehbar.
                          Nett fand ich die Handlungsstränge rund um die pubertierende Tochter Frida und Evas Eltern, wenngleich auch hier manche Episode ein wenig zu bemüht rüberkam.
                          Insgesamt hätte man meines Erachtens mehr aus dem Thema machen können.


                          Fazit:
                          Ich fand den Roman insgesamt recht unterhaltsam, wenngleich man aus dem vielversprechenden Thema mehr hätte machen können und 100 Seiten weniger dem Buch auch ganz gut getan hätten…

                          Petzi_Maus

                          Beiträge 21
                          09.05.2020

                            unterhaltender Frauenroman, bei dem man sich Gedanken über die Beständigkeit der Liebe macht...

                            Kurz zum Inhalt:
                            Eva führt ein zufriedenes Leben mit Tochter Frida, 15, und Arne - seit 22 Jahren sind die beiden ein Paar ohne Trauschein. Weil sie das nicht wollen. Und nicht brauchen. Denn gerade Eva will unabhängig bleiben und glaubt, dass sie unverheiratet mehr um Liebe kämpfen müssen und daher noch immer glücklich zusammen sind.
                            Bis Arne ihr an ihrem 49. Geburtstag einen Heiratsantrag macht. Und ihr gleichzeitig mitteilt, dass er für 3 Jahre als Jornalist ins Ausland geht.
                            Der Antrag bringt Eva ganz aus dem Häuschen, denn sie merkt, dass ihr das eigentlich, gegen ihren bisherigen Willen, gefällt.
                            Doch gleichzeitig hat sie einen tollen neuen Auftrag für eine Restaurierung eines alten Altars bekommen - und ihr Auftraggeber ist ausgerechnet Henry, den sie im Urlaub bei ihrer Freundin Carla in Spanien geküsst hat.
                            Und dann kommt sie noch drauf, dass Arnes neue Chefin diejenige ist, mit der er vor vielen Jahren einen One-Night-Stand hatte.... Ob diese Hochzeit eine gute Idee ist?


                            Meine Meinung:
                            Die Schreibweise von Franka Bloom ist sehr gefällig, man fliegt nur so durch die Seiten und nimmt direkt an Evas Leben und an ihren Problemen teil, weil es in ich-Form geschrieben ist, womit man noch mehr Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle bekommt.
                            Man kann sich vorstellen, wie es ihr in der Mitte des Lebens geht, als sie plötzlich mit einem Heiratsantrag überrumpelt wird. Wo doch alles bisher angeblich so gut lief. Doch durch diesen Antrag muss sie ihr Leben nochmal genau überdenken und sie merkt, dass doch nicht alles so perfekt ist, wie sie dachte...
                            Man ist als Leser direkt dabei, wie Eva ihr Leben zu hinterfragen beginnt und sich überlegt, was sie eigentlich im Leben erreichen will und wie ihre Zukunft aussehen soll.
                            Die Nebenschauplätze - Tochter Frida in der Pubertät; die Eheprobleme von Evas Eltern; und die Freundinnen mit ihren jeweiligen Krisen - komplettieren die Story.
                            Und das etwas anders als erwartete Happy-End rundet die Geschichte schön ab.
                            Sehr gut haben mir die Beschreibungen der alten Kapelle und des Annenaltars gefallen, und wie konzentriert und mit wie viel Liebe Eva diesen restauriert hat. Die technischen Details wurden in der genau richtigen Menge geschickt in die Geschichte verwoben, sodass man als Leser nebenbei etwas über das Restaurieren alter Gegenstände und Bilder gelernt hat.


                            Fazit:
                            Ein schöner und unterhaltsamer Roman über die Mitte des Lebens, die kein Garant für Glück und Zufriedenheit ist; dass man dafür arbeiten und kämpfen muss. Und sich zuvor überhaupt erst mal klarmachen muss, WAS man denn eigentlich will im Leben...

                            Tina63

                            Beiträge 8
                            06.05.2020

                              Manchmal kommt es anders, als man denkt
                              Mit fast fünfzig bekommt Eva von ihrem langjährigen Lebensgefährten einen Heiratsantrag. Die gemeinsame Tochter Frida jubelt , doch Eva sieht Alles mit gemischten Gefühlen , gehen doch gerade jetzt in ihrem Freundeskreis Ehen auseinander. Gehört nicht doch auch nach zwanzig Jahren Sehnsucht und Romantik zu einer Ehe dazu, oder hat Evas Urlaubsflirt mit ihrem Zögern zu tun?
                              Tiefgang, Humor , einen flüssigen,angenehmen Schreibstil , glaubwürdige Charaktere , das Alles kann man in Die Mitte ist ein guter Anfang finden . Wobei ich finde, das die weiblichen Protagonistinnen noch besser getroffen sind , als die männlichen . Das Grundthema ist nicht gerade neu, aber unterhaltsam beschrieben , regt zum nachdenken an, besonders wenn man auch in der Mitte des Lebens steht ,kennt man einige der Probleme , mit der sich Eva auseinander setzen muss. Ein kleines Minus: Ich hatte etwa nach einem Viertel des Buches das Gefühl, die Geschichte zog sich ein wenig zäh dahin , was sich aber bald wieder legte und wieder Fahrt aufnahm. Ich war mit dem Ende sehr zufrieden und kann diese unterhaltsame Lektüre nur weiter empfehlen

                              Gewitterwolke

                              Beiträge 4
                              05.05.2020

                                Was lange wehrt, wird gut.....sag mal. In diesem Buch allerdings passt es nicht so ganz....oder doch ? :-)
                                Nach 20 Jahren wilde Ehe, jeder geht seinen Dingen nach. Eva und Arne wollten nie heiraten, auch nicht wegen Frieda, der 15-jährigen Tochter.
                                Als Eva bei ihrer Freundin Carla im Urlaub ihren Geburtstag feiert, bekommt sie ein Päckchen mit einem Heiratsantzrag von Arne. Leicht schockiert und nicht sicher was Eva machen soll, macht sie sich wieder auf den Heimweg.
                                Warum macht Arne ihr ausgerechnet jetzt einen Antrag....nach 20 Jahren???
                                Ob er ein schlechtes Gewissen hat??

                                Ich werde jetzt nicht näher auf den Inhalt eingehen - sonst spoiler ich noch etwas :-).
                                Kann diese Buch *wie alle anderen von Franka Bloom* nur sehr empfehlen. Es ist sehr kurzweilig und lässt sich -fast- in einem Rutsch durchlesen.

                                Igela

                                Beiträge 26
                                04.05.2020

                                  Kurz nach dem 49.Geburtstag, den Eva bei ihrer Freundin Carla in Spanien feiert, steht die Welt für sie still. Arno macht ihr ganz überraschend einen Heiratsantrag. Und das, nachdem sie seit 22 Jahren zusammen sind und eine gemeinsame Tochter, die 15 jährige Frida, haben. Eva fühlt sich vor den Kopf gestossen. Heiraten? Mit fast 50 Jahren? Und bei so vielen Scheidungen im Freundeskreis? Eva überlegt hin und her. Arne ist überzeugt, dass eine Heirat ihre Beziehung noch mehr festigt. Dies vor allem, weil er bald beruflich für drei Jahre nach Kiew gehen wird. Doch Eva hinterfragt die Heirat, ihre Beziehung und die Zukunft.

                                  Wie man beim Klappentext schon ahnt, geht es in dieser Geschichte hauptsächlich um das Heiraten. Etliche Seiten und Passagen über Hochzeitsplanung muss man da als Leser schon aushalten können. Vom Hochzeitskleidkauf bis zur geeigneten Location für das Hochzeitsfest. Mir waren da,vor allem zu Beginn der Geschichte, die vielen Überlegungen Evas zu Heirat und Bindung zu ausschweifend erzählt. Ich hatte das Gefühl, das liess die Handlung ordentlich stocken. Was sich jedoch nach dem eher zähen Start ändert. Zwar geht es immer noch um das Hauptthema Hochzeit, Treue und Bindung. Doch da noch andere Nebengeschichten, ausser die von Arno und Eva, eingestreut werden, wird es abwechslungsreich. Da ist zum Beispiel die 15 jährige Frida, die begeistert ist, dass ihre Eltern endlich den Hafen der Ehe ansteuern. Wobei die pubertierende Frida selbst frisch verliebt ist. Und das sehr zum Verdruss von Arno. Denn er hat grosse Schwierigkeiten, sein kleines Mädchen los zu lassen. Was uns Leser wiederum einige Lacher beschert.
                                  Dann sind da die Eltern von Eva, die laut ihrer Tochter eine vorbildliche Ehe führen. Und bei denen Eva nach einem Unfall und Krankenhausaufenthalt ihres Vaters erkennen und akzeptieren muss, dass da nicht alles aus Gold ist, was so glänzt. Auch hier musste ich einige Male laut lachen. Es gibt da ein paar Szenen, die sind sehr witzig geschrieben.
                                  Und dann sind da noch die diversen Freundinnen von Eva. Carla, die schon drei mal verheiratet war und trotzdem mit Feuereifer die Planung der Hochzeit von ihrer besten Freundin anpackt. Oder eine andere Freundin, die kurz vor der Scheidung steckt …. So werden allerhand gute, wie auch schlechte Beispiele für das Leben zu zweit in die Story eingeflochten.
                                  Durch den humorvollen Schreibstil der Autorin habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Ich empfand viele Überlegungen von Eva als tiefgründig. Allerdings auch oft zu ausschweifend. So, dass die Handlung zeitweise leicht träge wurde.
                                  Doch im Grossen und Ganzen hat mich die Story um Eva und ihre späte Heirat gut unterhalten!

                                  Knopf

                                  Beiträge 7
                                  04.05.2020

                                    Eva und Arne leben schon seit über 20 Jahren in 'Wilder Ehe' zusammen. Sie haben eine 15 jährige Tochter: Frida.
                                    Eigentlich läuft alles gut zwischen dem Journalisten und der Restauratorin. Eva fährt einmal im Jahr nach Spanien in Urlaub um ihre Freundin Carla zu besuchen und mit ihr eine kleine Auszeit zu genießen. Diesmal verbringt sie ihren 49.Geburtstag dort und bekommt von Carla das Geschenk von Arne überreicht. Einen Verlobungsring (Cover) und einen Heiratsantrag!
                                    Eva ist ratlos. Sie fühlt sich ohne Trauschein glücklich, aber der Antrag und der tolle Ring läßt sie schwanken. Als dann noch herauskommt, dass Arne sie eigentlich nur absichern möchte, da er ein paar Jahre beruflich in der Ukraine zu tun hat, schäumt sie auch nicht gerade über vor Glück.
                                    Rundherum brechen die Ehen ihrer Freundinnen auseinander, auch um die Ehe ihrer Eltern ist es gerade nicht glücklich bestellt. Und da soll sie das Wagnis eingehen? JA! Aber dann mit allem Drum und Dran.
                                    Das Buch ist gut zu lesen, da der Schreibstil flüssig und kurzweilig ist. Leider nehmen die Hochzeitsvorbereitungen einen sehr großen Teil des Buches ein. Aber so ist es wohl auch im richtigen Leben. Als meine Arbeitskollegin vor über 30 Jahren heiraten wollte, hörte ich auch wochenlang nichts anderes als Tanzkurs für den Hochzeitstanz, Kleider und Anzug aussuchen, Lokalitäten festmachen, Ehegelöbnis auswendig lernen, Einladungen schreiben usw.
                                    Das Buch hat viele Erinnerungen wach gerufen.
                                    Wer ein paar vergnügliche Lesestunden verbringen möchte und über ein paar Längen hinwegsehen kann, für den ist dieses Buch gut geeignet.

                                    milkysilvermoon

                                    Beiträge 26
                                    03.05.2020

                                      Zum 49. Geburtstag erwartet Eva Hitz eine besondere Überraschung: Nach 22 Jahren Beziehung macht ihr Lebensgefährte Arne der Restauratorin einen Antrag. Die Mutter der gemeinsamen Tochter Frida (15) ist zunächst einmal überfordert. Wieso kommt Arne nun nach all der Zeit noch mit dieser Frage? Hat er etwas zu verbergen? Eva ist nicht nur angesichts seiner Motive skeptisch, sondern hat auch Zweifel, ob die Ehe wirklich eine gute Idee ist. Schließlich ist der Partnerschaft im Laufe der Zeit die Leidenschaft abhanden gekommen. Ihre Tochter hingegen ist begeistert von dem Hochzeitswunsch. Was soll Eva jetzt tun?

                                      „Die Mitte ist ein guter Anfang“ ist ein Roman von Franka Bloom.

                                      Meine Meinung:
                                      Der Roman besteht aus vier Teilen, die sich wiederum in 40 Kapitel mit einer angenehmen Längen gliedern. Erzählt wird in chronologischer Reihenfolge in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Eva. Der Aufbau funktioniert gut.

                                      Der Schreibstil ist einfach und unspektakulär, aber locker und anschaulich. Er wirkt – dank viel wörtlicher Rede – recht lebhaft. Der Einstieg fällt sehr leicht.

                                      Im Fokus der Geschichte steht Eva, eine sympathische Protagonistin, deren Verhalten authentisch und verständlich ist. Ihre Gedanken und Gefühle lassen sich gut nachvollziehen. Auch die übrigen Charaktere erscheinen lebensnah und ausreichend detailreich dargestellt.

                                      Inhaltlich ist der Roman tiefgründiger und vielschichtiger als erwartet. Die Geschichte dreht sich nämlich nicht ausschließlich um die Liebe, sondern auch um Lebensträume, Sehnsüchte, Unabhängigkeit und ähnliche Themen. Somit gibt der Roman durchaus Impulse, über sich selbst und sein Leben nachzudenken. Der Geschichte ist außerdem anzumerken, dass die Autorin damit Erfahrung hat, wenn nach 20 Jahren Partnerschaft plötzlich die Ehe doch noch zum Thema wird.

                                      Die mehr als 400 Seiten sind recht kurzweilig geraten. Dafür sorgen mehrere Wendungen und Zwischenfälle. Das macht die Handlung zwar nicht durchweg realistisch. Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt, was unter anderem auch an vielen humorvollen Passagen liegt.

                                      Das Cover schafft Aufmerksamkeit. Allerdings erschließt sich mir der inhaltliche Sinn des Flamingos leider nicht. Andererseits passen Optik und Titel gut zu den anderen Romanen der Autorin und erzeugen einen Wiederkennungseffekt.

                                      Mein Fazit:
                                      „Die Mitte ist ein guter Anfang“ von Franka Bloom ist ein unterhaltsamer Roman. Eine Lektüre, die mich nicht in allen Punkten begeistert hat, aber für schöne Lesestunden sorgt.

                                      Apple

                                      Beiträge 22
                                      03.05.2020

                                        Ich habe diesen Roman vorab bei der Buchpremiere vom Verlag bekommen. An der Stelle: danke vielmals dafür! Das Cover hat mich gleich neugierig gemacht und ich habe das Buch auch relativ schnell gelesen, da der Stil der Autorin leicht und beschwingt ist. Die Ausgangssituation wirft den Leser auch gleich mitten ins Geschehen. Es geht darum, dass Eva nach 20 Jahren Beziehung mit Arne zum Geburtstag den längst überfälligen Heiratsantrag bekommt. Obwohl Eva auch ohne Ehe glücklich ist, beginnt sie nun nachzudenken, was eine Hochzeit alles verändern würde und vor allem wird sie unsicher, weil sie nicht weiß, was hinter Arnes plötzlichem Sinneswandel steht. Ab da hatte ich ganz ehrlich ein paar Probleme mit der Protagonistin, weil sie einfach überhaupt nicht wusste, was sie will und es geht bis zum Ende des Buches hin und her. Immerhin ist da auch noch ihr Urlaubsflirt Henry, mit dem sie zu Hause ein gemeinsames Arbeitsprojekt hat. Ihre Tochter wäre zwar von der Hochzeit begeistert, aber Arnes unromantischen Überlegungen dazu sind ihr dann auch wieder ein Dorn im Auge… es ist ein Hin und Her. Trotz dieses Wankelmuts war die Lektüre ganz lustig, vor allem wegen der witzigen Schilderungen und der pointierten Dialoge.

                                        sommerlese

                                        Beiträge 98
                                        02.05.2020

                                          Wunderbar beschwingter Frauenroman mit Hochzeitsflair und ernsten Lebensfragen

                                          Eva und Arne sind seit über 20 Jahren ein Paar, sie haben eine gemeinsame Tochter und führen auch unverheiratet eine glückliche Beziehung. Als Arne Eva einen Heiratsantrag macht, fragt sie sich nach dem plötzlichen Sinneswandel, steckt etwa eine Affäre dahinter? Und warum sollte sie jetzt mit fast 50 noch heiraten, nur für einen schicken Ring? Sie beginnt ihr ganzes Leben zu hinterfragen. Was will sie wirklich?



                                          Dieser Roman führt uns sehr lebendig und realistisch das Leben von Mittvierzigerinnen vor Augen, er umfasst all die Problemen von Menopause, Beziehungsstress, Trennungen. Liebesfragen und Sorgen um Kinder und Eltern. Die liebenswürdige Protagonistin Eva nimmt uns mit in ihr Leben und in einen wahren Organisationswahnsinn einer Hochzeit, ja, sie nimmt den Antrag von Arne an. Und um die Kompliziertheit der Situation zu verdeutlichen, sie sagt auch wieder ab. Wie es am Ende des Buches um den Beziehungsstand steht, verrate ich mal lieber nicht.



                                          Auf alle Fälle bringt Franka Bloom mit ihrem flotten Erzählstil und lebensnahen Figuren frischen Wind und jede Menge Trubel und Widrigkeiten in ihre Geschichte, die sich als wunderbare Unterhaltung leicht und beschwingt wegliest. Ich habe die zahlreichen Ausflüge in die Brautsalons genossen, habe die Planung der Feier miterlebt und konnte mitfühlen, wie die Sorgen um die Eltern Eva umtreiben und habe verstanden, warum sie sich so unsicher in dieser Ehefrage ist.

                                          Das Buch regt mich dazu an, auch mein Leben mit seinen Facetten zu überdenken. Was braucht man wirklich im Leben, welche Ziele gilt es zu hinterfragen und wie findet man zu sich selbst? Franka Bloom gibt mit ihren lebensnah geschilderten Charakteren einige Beispiele an die Hand und man erkennt dabei auch die Erwartungen, die diese Personen an Eva stellen oder aber ihre Unterstützung in manchen Lebensfragen. Dies ist eine abwechslungsreiche Story, in der Eva einiges Unvorhergesehene erlebt, ausprobiert und sich über ihre Gefühle klar wird. Wenn man auch nach langer Partnerschaft noch heiraten will, warum nicht? Es muss nur passen.


                                          Neben einem eindeutigen Unterhaltungswert zeigt der Roman auch Frauenthemen auf, die tiefer gehen und damit spricht die Autorin vielen Frauen über 40 aus der Seele.

                                          honeyblossom

                                          Beiträge 11
                                          29.04.2020

                                            Eva verbringt ihren 49. Geburtstag in Spanien bei ihrer Freundin Carla. Nach der Geburtstagsfeier, die feuchtfröhlich mit einem Kuss eines Fremden endet, macht Arne, Evas langjähriger Lebenspartner, ihr plötzlich einen Heiratsantrag. Zuerst ist Eva irritiert: Warum sollten sie gerade jetzt heiraten, ihre Beziehung läuft mehr recht als schlecht und ihre Tochter Frieda ist gerade in der Pubertät und vollauf begeistert, als sie erfährt, dass ihre Eltern heiraten wollen. Evas Freundin Carla steht dem ganzen mit gemischten Gefühlen gegenüber und auch Eva selbst weiß nicht so recht, was sie von einer so späten Hochzeit halten soll, vor allem, da doch im Bekanntenkreis gerade eine Trennungswelle um sich greift. Auch der Grund, den Arne ihr für seinen Antrag nennt, steht eigentlich entgegen einer romantischen Hochzeit und das ist doch eigentlich, was Eva will, oder nicht?

                                            Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen! Der Stil der Autorin ist frisch und sie schreibt sehr humorvoll über die zweite Lebensmitte und die Probleme, die sich ergeben können, wenn man gerade dann nicht so genau weiß, was man eigentlich will. Eva als Protagonistin fand ich sympathisch, auch Arne war für einige Lacher gut und eigentlich fand ich, dass die beiden gut zusammenpassen.

                                            Insgesamt war es ein launiges Buch, das für erheiternde Lesestunden gesorgt hat.

                                            Elisa

                                            Beiträge 34
                                            27.04.2020

                                              Ich hatte das große Glück, das Buch vor dem offiziellen Veröffentlichungstermin lesen zu dürfen. Das habe ich sehr gerne gemacht und möchte mich hier noch einmal für die tolle Aktion bedanken. Generell ist das Buch unterhaltsam und ich hatte keine Schwierigkeiten, es zu Ende zu lesen. Es war oft witzig, hat mich dabei aber nur wenig berührt. Irgendwie waren die Entscheidungen der Protagonisten für mich immer ein bisschen beliebig und wenig durchdacht. Die Handlung wirkt eher zufällig, was aber den großen Vorteil hatte, dass der Leser nie wusste, wie das Buch schließlich endet. Ich war lange auf der falschen Fährte. Was mich genervt hat, was der große Raum, den die Beziehung der Eltern eingenommen hat. Und warum war die Mutter so oft bei den Mädelsabenden dabei? Das fand ich nicht sehr realistisch. Es war also nette Unterhaltung, die aber nicht lange nachhallt. Trotzdem gebe ich den Roman an eine unverheiratete Freundin weiter und bin gespannt, wie er ihr gefällt.

                                              AntjeDomenic

                                              Beiträge 33
                                              27.04.2020

                                                Es war bereits mein 4. Buch, was ich von Franka Bloom gelesen habe und auch nicht mein letztes. Ich liebe ihren Schreibstil und mag die Bücher wirklich sehr gerne. Zudem weiß jeder, der mich kennt, das ich Flamingos liebe. Also gefiel mir das Cover auf Anhieb und die Geschichte klang auch genau nach meinem Geschmack.


                                                Schon nach den ersten Seiten war ich in der Geschichte angekommen und konnte die Personen auch sehr gut verstehen. Das Thema das Romans wurde für meinen Geschmack gut umgesetzt und nichts war mir beim Lesen unklar. Im Gegenteil, denn immer wieder musste ich schmunzeln. Einige Details hätten auch super zu meinem Leben passen können.


                                                Eva ist eine Frau, die man einfach gern haben muss und die Sichtweise von ihr hat mir gut gefallen. Heiraten und Eva das sind zwei Dinge, die nicht passen. Aber kann man die Dinge für Eva doch passend machen? Zudem vermutet sie auch hinter dem Antrag von Arne die ein oder andere Situation, warum er gerade jetzt diesen Antrag macht. Eva beginnt sich langsam zu hinterfragen zu ihrem Leben und ob das Alles so richtig ist.


                                                Wieder einmal hat es Franka Bloom geschafft mich mit ihrem Roman zu überzeugen. Die Themen sind aus dem wahren Leben und sicher findet sich der ein oder andere Lese auch in Situationen aus dem Buch wieder. Mich hat es begeistert und ich hoffe, dass die Autorin noch viele Bücher schreibt.

                                                himbeerhummel

                                                Beiträge 24
                                                25.04.2020

                                                  Ein Heiratsantrag nach zwanzig Jahren wilder Ehe? Darüber ist auch Eva überrascht, als sie nach einem Urlaub mit ihrer Freundin zurück nach Hause kommt und von ihrem Lebensabschnittspartner Arne plötzlich die Frage aller Fragen gestellt bekommt. Die gemeinsame Tochter ist begeistert, doch Eva ist misstrauisch. Was hat ein Antrag nach dieser langen Zeit zu bedeuten? Und will sie überhaupt jetzt noch heiraten, v.a. wenn doch insgesamt in ihrem Bekanntenkreis eher die Zeit für Scheidungen und Trennungen angebrochen ist? Der Heiratsantrag ist jedenfalls ausschlaggebend dafür, dass sich Eva endlich auch mit anderen Fragen zu ihrem Leben auseinandersetzen muss.
                                                  Wie schon in den anderen Romanen von Franka Bloom, steht auch in „Die Mitte ist ein guter Anfang“ eine Frau in der Lebensmitte im Mittelpunkt, was erfrischend anders ist im Gegensatz zu den vielen Liebesromanen, in denen es um sehr viel jüngere Protagonistinnen geht. Der Stil der Autorin hat mir schon in ihren anderen Büchern sehr gut gefallen, ist vor allem sehr humorvoll und leicht zu lesen.
                                                  Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen und ich möchte mich hiermit auch bei der Buchboutique bedanken, dass ich das Buch als Buchpremiere lesen durfte!

                                                  Tara

                                                  Beiträge 14
                                                  25.04.2020

                                                    Witzig & unterhaltsam

                                                    „Die Mitte ist ein guter Anfang“ ist wieder ein äußerst humorvoller Roman der Autorin Franka Bloom, bei dem - wie auch in ihren drei vorherigen Romanen - eine Frau in ihrer Lebensmitte die Protagonistin ist.

                                                    Eva ist fast 50 Jahre und bereits seit 20 Jahren mit ihre Freund Arne zusammen. Völlig überraschend macht Arne ihr einen Heiratsantrag. Während ihre gemeinsame Tochter begeistert ist, ist Eva irritiert und beginnt alles zu hinterfragen. Warum sollte sie nun heiraten ? Bei ihren Freunden und Bekannten steht eher Trennung auf dem Plan. Was steckt hinter Arnes Antrag ?

                                                    Der Schreibstil von Franka Bloom ist locker, leicht, schwungvoll und lässt sich sehr angenehm lesen. Ihr Humor hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

                                                    Eva wird authentisch beschrieben und das Buch ist aus ihrer Perspektive geschrieben, wodurch ihre Gedanken nachvollziehbar werden und ihr Stress spürbar ist - Haushalt, Beruf, Teenagertochter, Eltern und Arne, das alles kann schon mal ein wenig viel werden. In ihren Problemen wird sich jede Frau um die 50 irgendwo mehr oder weniger wiederfinden und der humorvolle Umgang mit diesen ist Franka Bloom ausgesprochen gut gelungen. Auch die übrigen Charaktere werden glaubwürdig beschrieben. An einigen Stellen gab es für mich ein paar Details zu viel, aber ich habe mich trotzdem gut unterhalten gefühlt.

                                                    Mein Fazit: Ein lockerer, leichter Frauenroman zum Schmunzeln, der auch eine Menge Wahrheit enthält.

                                                    karin66

                                                    Beiträge 27
                                                    24.04.2020

                                                      Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen.
                                                      Von Franka Bloom habe ich schon einige Bücher mit Begeisterung gelesen.
                                                      Der Schreibstil ist wie gewohnt, flüssig, leicht und angenehm zu lesen.
                                                      Die einzelnen Personen sind sehr gut ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen. Man beginnt gleich mit Eva mit zu fiebern.
                                                      Zur Geschichte, Eva ist schon über 20 Jahre mit ihrem Mann zusammen und hat auch schon eine fast erwachsene Tochter. Auf einmal bekommt sie von Arne einen Heiratsantrag und das stellt sie vor einige Herausforderungen. Alle Paare in ihrem Bekanntenkreis haben gerade Schwierigkeiten oder trennen sich. Macht es da überhaupt noch einen Sinn, in diesem Alter zu heiraten. Doch ob Eva nun wirklich heiratet, wird hier nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
                                                      Ein wirklich sehr schönes leichtes Buch, das mich sehr gut unterhalten hat. Es hat mir eine tolle Lesezeit beschert und die Geschehnisse um mich rum vergessen lassen. Ein absolut empfehlenswertes Buch.

                                                      leseratte1310

                                                      Beiträge 29
                                                      24.04.2020

                                                        Eva und Arne sind schon über zwanzig Jahre ein Paar und Eva kommt gut ohne Trauschein aus, denn für sie fühlt es sich gut an, unabhängig zu sein. Als sie nach einem Urlaub bei ihrer Freundin Carla in Spanien zurückkommt, macht ihr Arne einen Antrag. Während die gemeinsame Tochter Frieda begeistert ist, hält sich Evas Freude in Grenzen. Dazu kommt, dass Arne beruflich für einige Jahre ins Ausland geht. Plötzlich hinterfragt Eva ihr ganzes Leben.
                                                        Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen.
                                                        Fast jeder, der ein gewisses Alter hat, stellt sich irgendwann einmal die Fragen: War’s das jetzt? Was hatte ich vom Leben erträumt? Habe ich das erreicht? Was möchte ich noch erleben?
                                                        Ich konnte mich gut in Eva hineinversetzen. Sie ist schon lange mit Arne zusammen und der Alltag ist in diese Beziehung eingezogen. In ihrem Urlaub knistert es wieder einmal und das fühlt sich gut an. Sie hat nicht unbedingt ein schlechtes Gewissen dabei, zumal vor einiger Zeit Arne auch etwas mit einer Kollegin hatte. Eva spürt, dass ihr in der langjährigen Beziehung etwas fehlt. Dieser Antrag von Arne setzt etwas in Bewegung und es stellt sich heraus, dass die beiden unterschiedliche Erwartungen an ihre Beziehung haben. Ich konnte aber auch Arnes Argumente verstehen. Während die beiden noch ausloten, werden sie mit den Erwartungen ihres Umfeldes konfrontiert. Hochzeitsvorbereitungen sind aufwendig – natürlich, aber hier wurde es mir ein wenig zu viel.
                                                        Auch wenn die Geschichte mit Humor beschreibt, was dieser Antrag von Arne alles auslöst, so hat sie auch Tiefgang.
                                                        Ein unterhaltsames und nachdenklich stimmendes Buch, das lebensnah ist und mir gut gefallen hat.

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                                                        24.04.2020

                                                          20 Jahre sind Eva und Arne schon ein Paar, haben eine gemeinsame Teenager-Tochter und eine formale Ehe war nie ein Thema zwischen ihnen. Doch dann überrascht Arne Eva mit einem Verlobungsring und einem Heiratsantrag. Aber damit ist Eva nicht glücklich, im Gegenteil, sie fühlt sich überrumpelt und weiß nicht, was sie von Arnes Argumenten halten soll. Besonders, weil er ihr im gleichen Atemzug mitteilt, dass er ein verlockendes Jobangebot hat, das ihn für mindestens 3 Jahre nach Kiew führt. Auslandskorrespondent zu werden, war und ist sein Lebenstraum.
                                                          Heirat und dann räumliche Trennung – das ist der erste Gedanke, der Eva durch den Kopf schießt. Sie stimmt zwar zu, aber je näher der Termin rückt, umso gerät ihre Gefühlswelt ins Trudeln. Im Freundeskreis sind Trennungen an Tagesordnung und auch in der langjährigen Ehe der Eltern kriselt es. Und was ist eigentlich mit ihrer Liebe passiert? Leben Arne und sie eigentlich noch zusammen oder nebeneinander her? Als dann noch ein Grund zur Eifersucht aufkommt, beginnt Eva auch ihre Wünsche und Sehnsüchte zu hinterfragen und will sie wirklich eine Fernbeziehung?
                                                          Mein erster Roman von Franka Bloom und gleich ein Volltreffer! Die Geschichte ist wunderbar leicht zu lesen und gibt doch immer wieder Stoff zum Nachdenken. Eva ist eine Protagonistin, die mir altersmäßig nahe steht und viele ihrer Gedanken könnten auch von mir sein. Die Autorin weiß ihre Geschichte mit Lebenserfahrung zu füllen und weil sie dabei auch die komischen und skurrilen Begebenheiten mit einbezieht, wird es manchmal auch urkomisch. Lachen und Weinen, Liebe und Eifersucht liegen manchmal eben nahe beieinander. Viele der Szenen schienen wie aus dem Leben gegriffen und mehr als einmal merkte ich, wie innerlich zustimmend nickte.
                                                          Vielleicht hätte ich nicht ganz so viel Details aus Brautmoden, Hochzeitsfrisur und Hochzeitsmessen gebraucht, allerdings sorgten diese Szenen auch für einige spontane Schmunzler bei mir.
                                                          Ich habe mich bestens unterhalten, weil neben Humor auch Warmherzigkeit und neben Witz auch Tiefgang zu spüren ist.
                                                          Eine schönes, empfehlenswertes Buch für Leserinnen im besten Alter.

                                                          Adela

                                                          Beiträge 7
                                                          23.04.2020

                                                            Wann ist die beste Zeit?

                                                            Franka Bloom erzählt mit Witz und Tiefgang eine turbulente Familiengeschichte. Alles beginnt mit dem Heiratsantrag ihres Partners und Vater ihrer Tochter, Arne. Gleichzeitig eröffnet Arne ihr, dass er ein Angebot hat, als Auslandskorrespondent nach Kiew zu gehen. Aber anstatt dass Freude aufkommt, beginnen die Komplikationen erst recht. Die Organisation aller Notwendigkeiten bei einer Hochzeit gestaltet sich hochkompliziert und zieht viele ungeahnte Verwicklungen nach sich. Die fünfzehnjährige Tochter Frieda pubertiert und auch das stört die Harmonie der Familie gewaltig. Ganz zu schweigen von den Eröffnungen, die ein Sturz von Frankas Vater mit nachfolgendem Krankenhausaufenthalt mit sich bringt. Nichts ist mehr so, wie es einmal war in Frankas Familie und die ihrer Eltern. Im Freundeskreis brechen Beziehungen auseinander, während Eva und Arne für ihren neuen Lebensabschnitt nach Lösungen suchen, wie sie feiern und dabei ihre gegenseitigen Wünsche erfüllen können. Alles keine leichte Aufgabe, zumal die Suche nach dem richtigen Termin und der besten Location sich unglaublich knifflig gestaltet. Die Hochzeitsvorbereitungen nehmen ab jetzt Evas gesamte Zeit in Anspruch. Zum Glück steht ihr Freundin Carla hilfreich zur Seite. Wer einmal eine Hochzeit geplant hat, wird sich hier ganz bestimmt wiederfinden. Nicht wenige geplante Ehen sind schon in dieser schwierigen Zeit zerbrochen. Allein einen Termin für die kirchliche Trauung zu finden ist so gut wie unmöglich. Was nun? Zum Glück zieht Eva einen großen Restaurationsauftrag an Land, dem sie sich widmen kann, um all den Turbulenzen zu entgehen, die täglich auf sie warten, zusätzlich zu ihren Aufgaben als Partnerin, Mutter, Trösterin für den Liebeskummer von Tochter Frida und Vermittlerin zwischen allen Familienmitgliedern. Da wäre dann auch noch ihr Auftraggeber, Henry, eine Urlaubsbekanntschaft aus Mallorca, ein Lichtblick im grauen November und all den sich auftürmenden Schwierigkeiten. Die Entdeckungen in Frankas Familie hören nicht auf und Abgründe scheinen sich aufzutun, von denen niemand eine Vorstellung hatte.
                                                            Aus diesen Zutaten zaubert Franka Bloom eine spannende, mitreißende Geschichte, in der sich sicherlich viele Leserinnen wiederfinden können. Diese neue Story von Franka Bloom ist „unputdownable“ und spannend bis zur letzten Seite. Die Covergestaltung von Kai Pannen ist ein toller Hingucker – es lohnt sich, genau zu schauen!
                                                            Gerwine Ogbuagu

                                                            pixibuch1

                                                            Beiträge 18
                                                            23.04.2020

                                                              Ein frisches, spritziges Frauenbuch voller Esprit, wie man es von den Büchern der Autorin Franka Bloom gewöhnt ist. Das Cover ziert hier diesmal ein blauer Flamingo. Eva lebt schon seit über 20 Jahren mit Arne zusammen, über eine Ehe wurde nie diskutiert. Die Beiden haben eine 15jährige Tochter, die voll in der Pubertät steckt. Doch dann macht Arne Eva einen Heiratsantrag mit einem wunderschönen Verlobungsring. Nun fängt Eva zum Nachdenken an, aus welchem Grund Arne gerade jetzt die Ehe will. Und bei den Hochzeitvorbereitungen kommen sich die Beiden letztendlich in die Haare, weil sich jeder die Hochzeit anders vorstellt. Da es auch in der Ehe von Evas Eltern zu kriseln beginnt und zwei befreundete Paare sich scheiden lassen wollen, beginnt Eva zu zweifeln. Und da ist da noch der smarte Auftraggeber, der auf Eva ein Auge geworfen hat. In dem Buch geht es sehr turbulent zu, die Frauen kurz vor der Menopause stehen damit im Vordergrund. Die Autorin beschreibt die Protagonisten sehr detailgetreu und wirklichkeitsnah. Eva steht ständig im Streß: Der Haushalt, der Job, das Pubertier, der Hund, die alten Eltern und dann will auch noch der zukünftige Ehemann eine Stelle im Ausland annehmen. Das Buch liest sich trotz seiner über 400 Seiten sehr schnell, die Sprache ist leicht verständlich ohne viel Fremdwörter und ohne viel Schnörkel. Es werden die Probleme der Frauen plus/minus 50 beschrieben und jede der Leserin findet dabei irgendetwas, dass auf die zugeschnitten ist und mit dem sie sich identifizieren kann. Ich war voll begeistert bis auf einen kleinen Wermutstropfen. Mir waren die Hochzeitvorbereitungen teilweise zu akribisch beschrieben. Wenn hier etwas weniger darauf eingegangen wäre, könnte das Buch 50 Seiten dünner sein. Ansonsten wirklich ein Buch, bei dem man sich entspannen kann und den Leser7in auch schmunzeln läßt. Ein wirklich kurzweiliger Genuß.

                                                              Gudrun M.

                                                              Beiträge 5
                                                              23.04.2020

                                                                Das Cover finde ich super ansprechend. Der Flamingo hat den Wiedererkennungswert, den ich sehr schätze. Die Farbgebung ist auffällig.
                                                                Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und durch den charmanten Humor, der die Hürden des Lebens gut in Szene setzt, wird man auch immer mal wieder zum Innehalten und Nachdenken angeregt.
                                                                Manchmal hatte ich jedoch das Gefühl, dass einige Details in veränderter Form wiederholt werden. Das war jetzt nicht so meins. Daher auch einen Stern weniger.
                                                                Die Charaktere werden wundervoll mit ihren jeweiligen Ecken und Kanten dargestellt. Da konnte ich die Verhaltensweisen und Gedankengänge gut nachvollziehen.

                                                                Mein Fazit: charmanter Humor, der gut gesetzt ist

                                                                Mona1304

                                                                Beiträge 2
                                                                23.04.2020

                                                                  „Die Mitte ist ein guter Anfang!“ Zunächst hat mich das Cover direkt angesprochen. Ein türkisfarbener Flamingo, der ungläubig auf seinen funkelnden Ring schaut. Absolut gelungen und fällt direkt ins Auge.
                                                                  Die Geschichte von Eva und Arne, die seit Jahrzehnten zusammen jedoch nicht verheiratet sind handelt davon, dass Eva unerwartet einen Antrag von Arne bekommt. Nur wie soll sie sich entscheiden? Warum will Arne sie überhaupt heiraten und wie kommt er auf diese Idee? Was steckt dahinter oder will er ihr etwa etwas verheimlichen? Muss das überhaupt sein? Eva zerbricht sich den Kopf darüber welche Entscheidung sie treffen soll und vor allem setzt sie sich mit sich selbst und ihrem Leben auseinander und was sie eigentlich will. Ihr Umfeld gibt ihr einige Denkanstöße, sei es ihre Eltern, die ihr absolutes Vorbild in der Liebe sind oder Freunde, die anscheinend alle um sie herum heiraten. Wie soll sie da eine Entscheidung treffen?
                                                                  Die Handlung ist nett geschrieben und lässt sich gut lesen jedoch finde ich, dass es an einigen Stellen sich sehr zieht und in meinen Augen kaum bis wenig Spannung entsteht. Es ist ein schönes Buch, was man so weglesen kann, jedoch hat es mich emotional nicht so stark ergriffen, wie ich es gehofft hatte.

                                                                  goejos

                                                                  Beiträge 3
                                                                  22.04.2020

                                                                    Erstens kommt es anders, zweitens als man …

                                                                    Ziemlich verblüfft ist Eva, als ihr Arne nach 22 gemeinsam verbrachten Jahren, plötzlich schriftlich an ihrem 49. Geburtstag einen Heiratsantrag macht. Sie weiß nicht, wie sie vorgehen soll, freut sich insgeheim, hat aber trotzdem Bedenken. Dazu kommt noch, dass der Auftraggeber für ihr nächstes Projekt ein nicht unattraktiver Zeitgenosse ist, der ebenfalls Gefallen an ihr findet. Sie entschließen sich beide, zwar etwas genervt, aber doch für die Hochzeit. Damit beginnen die nächsten Probleme. Die Autorin versteht es , alle möglichen und unmöglichen Fälle von Verwicklungen heraufzubeschwören. Eva Eltern, die gemeinsame Tochter, Arnes neuer Arbeitsplatz in Kiew, alles unvorhergesehene Hindernisse auf dem Weg zum gemeinsamen Glück. Die Frage, ist es wirklich notwendig, nach so vielen gemeinsame Jahren im fortgeschritten Alter noch zu heiraten. Dieser Roman lässt einem nicht los, man will unbedingt erfahren, wie es ausgeht. Was Besseres kann man über ein Buch und die Autorin nicht sagen. Voll gelungen.

                                                                    Vielleserin

                                                                    Beiträge 29
                                                                    21.04.2020

                                                                      Bestsellerautorin Franka Bloom erzählt witzig und klug von der besseren Lebenshälfte
                                                                      Nach 20 Jahren bekommt Eva von ihrem Freund überraschend einen Heiratsantrag. Auch die gemeinsame Tochter ist begeistert. Doch Evas Freude hält sich zunächst in Grenzen. Wieso sollten sie mit fast 50 noch heiraten? Zudem scheinen sich um sie herum alle Paare zu trennen. Oder hat Arne ein schlechtes Gewissen? Eine Affäre? Immerhin war da mal diese Geschichte mit seiner Kollegin ... Unwillkürlich beginnt Eva, alles zu hinterfragen – ihr Leben, ihre Liebe und ihre Sehnsüchte. Wo bleibt sie selbst eigentlich? Oder ist die Mitte des Lebens ein guter Anfang für etwas Neues? (Klappentext)

                                                                      Dieses Buch läßt sich gut lesen, ist mit Witz und Humor ausgestattet und viele Frauen werden sich vielleicht wiederfinden. Der Leser kommt schnell in die Handlung hinein, die Charaktere sind gut beschrieben und der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Doch macht dieses Buch auch nachdenklich.
                                                                      Es steht teilweise viel Wahrheit in der Geschichte. Doch jeder Leser/in sollte selbst entscheiden, ob die Mitte des Lebens ein Scheideweg ist. Ein lesenswertes Buch