Hanna Dietz

Wie Buddha in der Sonne

Liebe unter exotischen Bedingungen: Bei Hanna Dietz, Autorin von «Männerkrankheiten» und «Weiberwahnsinn», schmelzen die Herzen wie Buddha in der Sonne. Die witzigste Urlaubslektüre seit langem!
Nichts weniger als den perfekten Urlaub hatte Frida für sich und ihren Mann Henning auf der Tropeninsel Larishang geplant. Doch statt mit Henning im Strandbungalow im Luxus zu schwelgen und die eheliche Sinnlichkeit neu zu entdecken, werden sie in eine runtergekommene Bruchbude verfrachtet. Kakerlaken im Bad und Frösche im Pool sind aber nicht das Schlimmste an der "Villa" Coconut. Viel schlimmer sind ihre Mitbewohner, die spaßbefreiten Workaholics Amy und Christopher und eine völlig überdrehte Familie aus Düsseldorf. Ebenso wie der halbseidene Straßenguru, der Frida mit ominösen Prophezeiungen in Angst und Schrecken versetzt. Erholung: Fehlanzeige! Liebesleben: Pustekuchen! Die ganze Reise: ein Desaster de luxe! Das kann Frida nicht auf sich sitzen lassen. Um den Urlaub zu retten, schreckt sie auch nicht davor zurück, die einheimische Geisterwelt um Hilfe anzuflehen. Mit ungeahnten Folgen für alle Beteiligten…


Autorenbild Foto von Hanna Dietz

Der  Autor

Hanna Dietz, geboren 1969 in Bonn, arbeitet als freie Journalistin für Fernsehen und Hörfunk. Mit «Männerkrankheiten» und «Weiberwahnsinn» schaffte sie es jeweils auf die Spiegel Bestsellerliste. Bei Wunderlich erschien bereits «Wie Buddha in der Sonne».


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Rezensionen

Boyslover

Beiträge 49
15.03.2017

Man kann seinen Urlaub noch so schön planen ... doch manchmal kommt es ganz anders als man denkt.
Frida und Henning bekommen statt der Ersatz-Villa einen total verdreckte Bruchbude heraus- Und es soll so weitergehen.

Der Roman hat meine Erwartungen übertroffen, denn es hat es geschafft mich wirklich sehr zum Lachen zu bringen. Aber auch zum Nachdenken.

Fee

Beiträge 46
06.02.2017

Hätte ich das Buch in der Bücherei gesehen - so hätte ich es wahrscheinlich sofort mitgenommen, doch gott sei Dank habe ich meine Mutter mit ihrem Buddha-Tick.

Ich habe im letzten Urlaub mit ihr das Buch gefunden und es mit an den Strand genommen - es hat mich doch tatsächlich davon abgehalten ins Wasser zu springen, denn der leichte und denoch fesselnde Schreibstil hat es mir einfach angetan.

Es geht eigentlich um Frida, die mit ihrem Mann einen perfekten Urlaub geplant hat, doch leider schlägt etwas zwischen ihre sinnlichen Stunden zu zweit und der erträumte Luxus fällt ins Wasser - doch es gibt genug Menschen, die versuchen sie von der schäbigen Umgebung abzulenken, mit ein paar Folgen ....

Zu erst einmal kenne ich den Namen Frida als männlichen Namen, und die weibliche Form dann als Frieda, damit hat ich am Anfang ein paar Probleme, doch der Rest lief wie geschmiert.

Holpersteine gab es nur beim reinkommen in die Story, dann habe ich in der Sonne gelegen und bin wahrscheinlich auch ein wenig geschmolzen - wunderbare Urlaubslektüre!

Kuhni77

Beiträge 12
10.11.2016

INHALT:

Frida hat sich ihren Urlaub so toll ausgemalt und freut sich schon auf romantische Stunden auf Larishang. Aber aus dem „Urlaub de luxe“ wird „Desaster de luxe“!

2 Wochen auf der Larishang, in einem paradiesischen Strandbungalow, mit eigenem Steg zum Wasser. Frida ist begeistert und träumt schon von den romantischen Tagen, die ihrer Ehe wieder Schwung verleihen sollen. Aber weit gefehlt: Sie werden ausquartiert, in einen Villa die schon bessere Tage erlebt haben muss. Weit weg vom 5 Sterne Hotel, dem eigenen Wassersteg und überhaupt auch dem Meer. Und weil das noch nicht genug ist, bekommen sie auch noch 2 nervtötende Familien und einige Krabbeltierchen kostenlos dazu. Vom feinen Essen oder auch einer Putzfrau sind sie weit entfernt. Doch Frida gibt nicht auf und kämpft mit allen Mitteln um Erholung, Gelassenheit und Romantik.

Coralie, ihr Mann Maxim, sowie die Kinder Janelle und Santos, sind eine Familie die eigentlich nur „nebeneinander herlaufen“. Da kommt so wenig Familienleben oder auch Liebe zu den Kindern vor, das es teilweise sehr traurig macht. Dann sind da noch Christopher und Amy. Ein Pärchen was auf dem ersten Blick eingebildet und arrogant wirken. Dazu sind sie noch ziemliche Workaholics.

MEINUNG:

„Wie Buddha in der Sonne“ ist eine schöne, leichte Lektüre, die genau richtig für die Urlaubstage ist. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Frida kann einem wirklich leid tun. Sie hat sich ihren Urlaub so toll ausgemalt und es geht einfach alles schief. Am Flughafen fängt es schon an, mit 2 Familien, die keiner im Urlaub wirklich braucht. Als Frida dann auch noch mit ihnen die „Villa Coconut“ teilen muss, ist der Urlaub für sie schon fast gelaufen. Wie soll in einer Bruchbude, mit nervenden Miturlaubern denn Romantik aufkommen. Aber Frida wäre nicht Frida, wenn sie nach dem ersten Schock alles daran setzt das der Urlaub so wird wie sie es sich vorgestellt hat. Das es viele Probleme, Turbulenzen und Chaos gibt, das ist eigentlich jedem der das Buch liest sofort klar.

Eine schöne, leichte Lektüre für die Sommerabende.

KerstinT

Beiträge 25
21.10.2017

    Nett, witzig, aber nicht mitreißend

    Frida ist neununddreißig und wünscht sich ein Kind mit ihrem Mann Henning. Die beiden sind nun seit acht Jahren zusammen und bis jetzt wurde nichts aus Nachwuchs. Langsam bekommt Frida Panik, da sie vier Jahre älter ist als Henning – nicht dass er sich noch eine Jüngere krallt. Doch in ihrem Urlaub auf Larishang soll es nun endlich klappen. Aber aus dem wunderschönen, paradiesischen Urlaub scheint nichts zu werden. Statt eigenem Bungalow mit eigenem Steg ins Meer landen sie in einer alten Stadtvilla. Und das nicht allein, sondern zusammen mit zwei Arbeitstieren und einer quirligen vierköpfigen Familie. Die acht verstehen sich überhaupt nicht. Wird der Urlaub ein Fiasko oder wendet sich mit Buddhas Hilfe doch noch alles zum Guten?

    Geschrieben ist dieser Roman in der Ich-Perspektive aus Fridas Sicht. Der Roman enthält viel Witz, allerdings wirkt es manchmal doch etwas konstruiert und übertrieben. So richtig mitreißen konnte es mich nicht. Teilweise war es auch nervig. Es dreht sich um eine gemeinsame Woche der acht in der Coconut Villa. Es geht um die Anfeindungen und Sticheleien der Mitbewohner untereinander. Zwischendurch redet Frida auf der Straße immer wieder mit einem Mönch – Satchman – der mit Weisheiten um sich schmeißt. Die Handlung dümpelt eher vor sich hin. Von der Handlung her würde ich diesen Roman eher als langweilig abtun. Allerdings hat es der Witz doch rausgerissen, so dass es am Ende ok war. Die Charaktere sind sehr lebendig und gut beschrieben. So dass man gefühlt mit ihnen in der Coconut Villa wohnt. Jeder hat seine Ecken und Kanten und wächst charakterlich im Laufe der Handlung. Letztendlich vergebe ich drei von fünf Sternen.

    ZartwieFederblümchen

    Beiträge 48
    11.10.2017

      Dieses Buch habe ich mal von meiner Mama geschenkt bekommen. Habe mich sehr gefreut, denn es stand schon lange auf meiner Wunschliste. Dieses Buch ist einfach herrlich köstlich und amüsant und ich kann es daher nur empfehlen. Alleine die Vorurteile gegen Männer und Frauen. Lässt mich noch heute schmunzeln.

      Sternderl80

      Beiträge 30
      22.08.2017

        Das Buch kam mit mir dieses Jahr auf Sommerurlaub, laut Klappentext dachte ich mir das sehr passend und wurde thematisch auch nicht enttäuscht: Frida hat mit ihrem Mann Henning einen romantischen Urlaub mit allem Luxus in Thailand gebucht, nur leider macht das Sternehotel einen Strich durch die Rechnung, als es Henning, Frida, ein weiteres Päärchen und eine Familie in ein Ersatzquartier bringt. Dieses ist aber in keinem Fall eine adäquate Unterbringung (Kakerlaken, kein Personal, usw.) Kurz zusammengefasst: Der ganze Urlaub steht unter keinem guten Stern und alles, was schiefgehen kann, geht auch schief. Alles wird sehr humorvoll erzählt, allerdings bekam ich manchmal beim Lesen den Eindruck, dass es sehr "gewollt lustig" war, daher auch nur drei Sterne in der Bewertung. Als Urlaubslektüre ist das Buch aber durchaus geeignet!

        brigitte_schreiter

        Beiträge 69
        13.08.2017

          Frida ist eigentlich glücklich mit ihrem Mann Henning. Er hat seine typischen Männermacken, zumindest im Urlaub übersieht sie das. Sie
          möchte gern ein Kind von ihm, es kam aber immer was dazwischen, Streß
          im Beruf und Henning liebt seinen Computer.
          Doch im Urlaub soll alles anders werden.
          Eine witzige Urlaubslektüre. Eine Geschichte um einen Urlaub mit Pleiten,Pech und Pannen. Die Protoganistin hat eine nette und einfache Art und ist mir sehr sympatisch.

          JaNein

          Beiträge 20
          05.08.2017

            WIE BUDDHA IN DER SONNE
            Ist eine herrlich leichte Sommerlektüre, die in einem selbst den Wunsch aufkommen lässt, das kein Urlaub jemals so in die Hose geht.

            Wenn es schief geht, dann aber bitte vom Flughafen an.
            Frida kann einem zeitweise wirklich leid tun,und man würde ihr gerne helfen.

            Leicht, luftig und ein bisschen chaotisch.

            Jules

            Beiträge 32
            05.08.2017

              "Wie Buddha in der Sonne" von Hannah Dietz war sehr witzig und unterhaltsam. Gerade jetzt zur Sommerzeit spendet der Roman allen Daheimgebliebenen etwas Trost, und entlockt das ein oder andere schadenfrohe Lächeln.
              Wer den Urlaub noch vor sich hat, sollte dieses Buch besser erst nach der Heimkehr lesen. ;)

              Susi

              Beiträge 35
              31.07.2017

                "Wie Buddha in der Sonne" von Hannah Dietz war Teil meines Paketes für den 2.Lesemeilenstein. Auf sehr humorvolle Weise wird erzählt, wie aus einem vermeintlichen Traumurlaub sehr schnell ein Katastrophenurlaub voller Pannen werden kann. Erscheint manches auch ein wenig überzeichnet, bietet es dennoch sehr viel Lesespaß rund um die schönste Zeit des Jahres. Tolle Sommerlektüre, sowohl für den heimischen Garten, als auch für den Strand.

                mysticcat

                Beiträge 9
                12.07.2017

                  Cover und Verarbeitung:
                  Die Covergestaltung mit Prägedruck, Einschlag und guter Bindung ist hochwertig, ebenso wie das dicke Papier. Nach einmaligem Lesen sieht das Buch fast aus wie neu (es würde wie neu aussehen, wenn mir nicht mein Kleinkind beim Lesen "geholfen" hätte). Das Cover gefällt dem Kleinkind genausogut wie der Mama - der Kleine liebt die Fische, Mama gefällt der Cocktail. Die Idee ist witzig, ansprechend und man erwartet ein lockeres Urlaubsbuch, was dieses Buch ja im Endeffekt auch ist.

                  Inhalt:
                  Zwei Wochen Urlaub auf Larishang hat Frida gebucht - um endlich von Henning schwanger zu werden, denn die biologische Uhr tickt schon sehr laut. Um ihren Mann Henning nicht unter Druck zu setzen, verschweigt Hannah den Zeugungswunsch im Urlaub und plant eine entspannende Liebesreise, auf der alles schiefgeht. Schon am Flughafen lernen sie ihre späteren Mitbewohner eines Ausweichquartiers kennen, die die gebuchten Bungalows in dem "Traumhotel" stehen nicht zur Verfügung.

                  Meine Meinung:
                  Die Charaktäre in diesem Buch sind alle gut vorstellbar, da Stereotype stark überzeichnet (aber authentisch) dargestellt werden. Hier hätte mir weniger Überzeichnung, aber mehr chrakterliche Tiefe gut gefallen. Ich finde es auch so okay, da es leichter Unterhaltungsroman ist, so habe ich aber, außer den Kindern im Buch, keine Identifikationsfiguren gefunden. Für Frida bin ich zu jung (und habe schon ein Kind) und zu organisiert, und mit den anderen Frauen (schrullig, Karrierefrau, Tussi) konnte ich mich gar nicht identifizieren.
                  Bei den Männern war es für mich noch schwieriger, denn Henning ist wenig feinfühlig im Buch, die Wendung, die er dann am Ende mitmacht, passt meiner Meinung nach gar nicht zu seinem davor gezeigten Verhalten - hier hat mir das einschneidende Erlebnis gefehlt, das so einen Charakterwandel rechtfertigt.
                  Mit Coralie wurde ich gar nicht warm, denn ich hatte das Gefühl, ihr liegt an ihren Kindern selbst ebensowenig wie dem Vater der Kinder. Beide sehen nur ihre Kinder als Mittel zur Erfüllung eigener Wünsche und Vorstellungen - und auch hier fällt mir persönlich der plötzliche Wandel am Ende der Geschichte zu extrem aus, dafür ziehe ich einen Stern ab.
                  Die lustigen Bücherzitate am Kapitelbeginn, die aneinandergreihten Katastrophen und die Weissagungen finde ich aber so gelungen, dass ich dem Buch vier von fünf Sternen gebe, denn ich finde es als leichte Unterhaltung wirklich gelungen. Je länger ich aber über dieses Buch grüble und reflektiere, desto weniger gefällt es mir. Aber ein leichter Urlaubsroman soll ja auch keine schwermütigen Gedanken auslösen, und daher passt für mich das Buch, Genreentsprechend.

                  Fazit: Das perfekte Buch für einen entspannten Tag, wenn man nicht lange grübeln will und sich klischeehaft vorstellbare Charaktäre wünscht. Eine klare Leseempfehlung von mir!

                  Dandy

                  Beiträge 54
                  17.04.2017

                    WIE BUDDHA IN DER SONNE von Hanna Dietz ist eine sehr lustige und abgedrehte Urlaubsgeschichte. Schon das Cover und der Titel versprechen viel Spass.

                    Inhalt übernommen:
                    Nichts weniger als den perfekten Urlaub hatte Frida für sich und ihren Mann Henning auf der Tropeninsel Larishang geplant. Doch statt mit Henning im Strandbungalow im Luxus zu schwelgen und die eheliche Sinnlichkeit neu zu entdecken, werden sie in eine runtergekommene Bruchbude verfrachtet. Kakerlaken im Bad und Frösche im Pool sind aber nicht das Schlimmste an der "Villa" Coconut. Viel schlimmer sind ihre Mitbewohner, die spaßbefreiten Workaholics Amy und Christopher und eine völlig überdrehte Familie aus Düsseldorf. Ebenso wie der halbseidene Straßenguru, der Frida mit ominösen Prophezeiungen in Angst und Schrecken versetzt. Erholung: Fehlanzeige! Liebesleben: Pustekuchen! Die ganze Reise: ein Desaster de luxe! Das kann Frida nicht auf sich sitzen lassen. Um den Urlaub zu retten, schreckt sie auch nicht davor zurück, die einheimische Geisterwelt um Hilfe anzuflehen. Mit ungeahnten Folgen für alle Beteiligten…

                    Meinung:
                    Einfach nur super. Der Schreibstil, die Sätze und die Beschreibungen einfach klasse. Man kann sie in die Situation von Frida richtig hineinversetzen und ich habe mir so manchmal gedacht: Zum Glück ist es mir in meinen Urlauben noch nie so passiert.
                    Mit viel Witz und Humor schildert sie eine wirklich tolle Geschichte.

                    VanilleMelli

                    Beiträge 55
                    01.04.2017

                      Gutes Buch für den Sommer!
                      Toller Schreibstil und leicht zu verstehen!
                      Auch die Story an sich ist spannend gestaltet, nur dauert es leider ein bisschen bis man sich ein gewohnt hat und mit allem zurecht kommt....

                      Hexenturm

                      Beiträge 73
                      17.03.2017

                        Ich habe dieses Buch gesehen und musste es sofort kaufen.
                        Da ich gerade im Urlaub war...musste ich es auch direkt lesen.
                        Man kann einen Urlaub noch so genau planen ...aber....es kommt immer und zweiten als man denkt.
                        Man glaubt gar nicht was in einem Urlaub alles schief gehen kann....

                        Ein sehr erfrischendes und heiteres Buch für die Strandtasche

                        schnäppchenjägerin

                        Beiträge 37
                        12.03.2017

                          Frida und Henning haben einen Luxusurlaub in einem Vier-Sterne-Resort in Thailand gebucht. Frida ist knapp 40 Jahre alt und möchte den Urlaub neben der Erholung in erster Linie dazu nutzen, ihren Mann nach allen Regeln der Kunst zu verführen, um endlich schwanger zu werden.

                          Am Urlaubsort angekommen, werden sie damit konfrontiert, dass sie nicht den gebuchten Bungalow beziehen können und zusammen mit einer Familie und einem weiteren Pärchen in einer Ersatzunterkunft untergebracht werden. Die „Coconut Villa“ ist keine adäquate Unterbringung: Kein Servicepersonal, nur ein Bad für acht Personen, Kakerlaken, Lunchpakete statt Halbpension… Zu allem Überfluss sind die unfreiwilligen Mitbewohner alles andere als sympathisch und nerven vor allem Frida bereit seit dem Flug durch ihr überhebliches Verhalten. Zudem hadert Frida mit ein paar überflüssigen Pfunden, während Henning seine Blicke nicht von den mitreisenden Damen abwenden kann.

                          „Liebe unter exotischen Bedingungen […]. Die witzigste Urlaubslektüre seit langem!“ wird dem Leser versprochen. Auch ich versprach mir von der Handlung eine locker-leichte Urlaubslektüre oben Anspruch auf Tiefgang und wollte mich einfach nur von „Wie Buddha in der Sonne“ unterhalten lassen.

                          Es ist allerdings eine Geschichte um einen Urlaub voller Pleiten, Pech und Pannen, wie man sie schon zigmal im Fernsehen gesehen hat. Die Charaktere sind überzeichnet und auch die Handlung und das Verhalten der Figuren sind unrealistisch und wirken gewollt komisch. Keiner der gestrandeten Urlauber weiß sich gegen das unmögliche Quartier zur Wehr zu setzen und so machen sich gegenseitig durch Streits um das schönste Zimmer oder eine Internetverbindung das Leben schwer, Frida nervt durch ihr mangelndes Selbstbewusstsein und ihre dilettantischen Verführungsversuche. So machen ihr ein vermeintlich defekter Deckenventilator oder die zu flüssig geratene Sprühsahne einen Strich durch die Rechnung. Und so reihen sich weitere absurde Zwischenfälle, unlustig und uninspiriert aneinander, bis die Pärchen sich zusammenraufen und nach vierzehn Tagen ohne den gebuchten Luxus die Abreise ansteht.

                          „Wie Buddha in der Sonne“ ist ein Roman, den man getost der Hotelbibliothek spenden kann.

                          Bücherfreundin

                          Beiträge 47
                          12.02.2017

                            In diesem humorvollen Roman lernen wir die fast 40-jährige Frida und ihren vier Jahre jüngeren Mann Henning kennen, die sich auf eine Reise auf die Tropeninsel Larishang begeben, um dort zwei paradiesische Wochen voller Luxus zu verbringen. Eigentlich. Denn innerhalb kürzester Zeit stellt sich das Larishang Hotel als „überbucht“ heraus und statt dem erträumten Bungalow mit eigenem Standabschnitt und Badesteg gibt es für die beiden bloß die „Villa Coconut“. Die vermeintliche Ersatz-Villa stellt sich als total verdreckte Bruchbude heraus, in der es sich die Kakerlaken bereits im Badezimmer gemütlich gemacht haben und in deren Pool sich ein Biotop für verschiedene Froscharten entwickelt hat. Noch dazu kommen die äußerst gewöhnungsbedürftigen Mitbewohner, mit denen sich das Paar die Unterkunft teilen muss und die ihnen das Leben keineswegs angenehmer machen. Und ausgerechnet in diesem Urlaub wollte Frida wieder Schwung in ihr Liebesleben bringen und sich ihren lang gehegten Kinderwunsch erfüllen… Das kann doch nichts werden!

                            Das Buch hat meine Erwartungen echt übertroffen, denn es hat es geschafft mich wirklich sehr zum Lachen zu bringen und dennoch nachdenklich zu machen.

                            Jede der Figuren ist mit sehr viel Liebe zum Detail ausgestaltet worden und hat ihr Päckchen zu tragen. Frida verrennt sich so sehr in ihren Kinderwunsch und ihr Bedürfnis nach einem perfekt romantischen Urlaub, dass sie einfach alles immer schlimmer macht und letztlich gar nichts mehr klappt. Die ebenfalls in der Villa Coconut lebende Amy ist in Zusammenarbeit mit ihrem Mann Christopher eine total spießige Spaßbremse, die alles und jeden herablassend behandeln muss und doch wird man im Laufe des Buches lernen, sie zu mögen und zu verstehen. Diese bedachte Gestaltung der Charaktere, die unterschwellig zu mehr Entspanntheit und Lockerheit in Sachen Urlaub mahnt, macht dieses Buch total interessant. Wir haben es hier definitiv nicht mit einem „platten“ Roman aus dem Genre Humor zu tun, der bloß versucht, einen Witz nach dem anderen raus zu hauen.

                            Dennoch muss ich an dieser Stelle betonen, dass Hanna Dietz‘ einige Lacher und Überraschungen bereithält. So findet der aufmerksame Leser als Anmerkung über jedem neuen Kapitel ein Zitat aus dem Ratgeber „Die Kunst der kreativen Kopulation“ (das Buch gibt es nicht wirklich, es ist Fiktion der Autorin), der Frida durch ihre Reise begleitet und ihr zum Teil fragwürdige Tipps gibt, um Henning zu verführen. Das hat mir wirklich gut gefallen, weil ich es mag, Einblicke in die Bücher zu bekommen, in denen Protagonisten regelmäßig lesen und weil diese Zitate den Inhalt des Kapitels wunderbar ergänz haben.

                            „Wie Buddha in der Sonne“ ist ein lustiges und angenehmes Buch mit einer super sympathischen Protagonistin, das auf eine wirklich originelle, sprachlich gelungene und mit viel Liebe zum Detail gestaltete Weise überzeugen kann. Während des Lesens fühlte ich mich hin und wieder an Tommy Jauds „Hummeldumm“ erinnert oder an Dora Heldts „Herzlichen Glückwunsch, sie haben gewonnen“ erinnert und musste feststellen, dass mir dieser Roman sogar noch besser gefällt. Wer also noch ein Buch für den Urlaub sucht oder es sich auf dem heimischen Balkon in der Sonne gemütlich machen möchte, der ist mit Frida und ihrem Katastrophen-Urlaub bestens bedient.

                            Leseratte_ohne_Grund

                            Beiträge 57
                            08.02.2017

                              Witziges buch, besitzt amüsante stellen. Es ist ein tolles Buch voller Vorurteile gegen Männer aber auch gegen Frauen. Bei verschieden Vorurteilen frag ich mich, woher sie überhaupt kommen. Doch wieder rum ist es auch spannend und lässt sich flüssig lesen. ES sollte in keinen Bücherregal fehlen.

                              regenbogeneinhorncupcake

                              Beiträge 36
                              06.02.2017

                                INHALT:

                                Frida hat sich ihren Urlaub so toll ausgemalt und freut sich schon auf romantische Stunden auf Larishang. Aber aus dem „Urlaub de luxe“ wird „Desaster de luxe“!

                                2 Wochen auf der Larishang, in einem paradiesischen Strandbungalow, mit eigenem Steg zum Wasser. Frida ist begeistert und träumt schon von den romantischen Tagen, die ihrer Ehe wieder Schwung verleihen sollen. Aber weit gefehlt: Sie werden ausquartiert, in einen Villa die schon bessere Tage erlebt haben muss. Weit weg vom 5 Sterne Hotel, dem eigenen Wassersteg und überhaupt auch dem Meer. Und weil das noch nicht genug ist, bekommen sie auch noch 2 nervtötende Familien und einige Krabbeltierchen kostenlos dazu. Vom feinen Essen oder auch einer Putzfrau sind sie weit entfernt. Doch Frida gibt nicht auf und kämpft mit allen Mitteln um Erholung, Gelassenheit und Romantik.

                                Coralie, ihr Mann Maxim, sowie die Kinder Janelle und Santos, sind eine Familie die eigentlich nur „nebeneinander herlaufen“. Da kommt so wenig Familienleben oder auch Liebe zu den Kindern vor, das es teilweise sehr traurig macht. Dann sind da noch Christopher und Amy. Ein Pärchen was auf dem ersten Blick eingebildet und arrogant wirken. Dazu sind sie noch ziemliche Workaholics.

                                MEINUNG:
                                Bei diesen Buch handelt es sich um eine Witzige Tragödie. Es wimmelt nur so von Vorurteilen von Männern und Frauen. Manche bringen mich echt zum lachen und wieder andere zum Nachdenken.
                                Allerdings zeigt es auch das Geld nicht alles ist. Oft wird die Liebe mit Geld verwechselt. Die Kinder brauchen nicht Dinge die rum stehen, sondern ihre Eltern und liebe.

                                karin66

                                Beiträge 15
                                16.12.2016

                                  Das Cover und der Titel des Buches haben sofort mein Interesse daran geweckt, lässt es doch auf eine spritzig, witzige Lektüre hoffen.
                                  Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen.
                                  Frieda beschließt ihr Leben grundlegend zu ändern. Startpunkt für die „neue Frieda2 ist ein extra dafür gebuchter Urlaub. Sie möchte unbedingt gelassener werden, abnehmen und schwanger werden. Ihr nahender 40 Geburtstag versetzt sie in Zeitnot.
                                  Doch als sie mit ihrem Mann Henning am Traumziel ankommt, entwickelt sich alles anders als geplant. Sie muss sich dort mit vielem rumärgern und vor allem wird ihre Geduld auf die Probe gestellt.
                                  Ein herzlich, erfrischender Roman, der mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht hat.
                                  Es werden viele alltägliche Begebenheiten, wie Missgunst, Freundschaft und Eifersucht aufgegriffen, die einen zum Nachdenken anregen.
                                  Eine wirklich sehr schöne Urlaubslektüre, die ich im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht genossen habe.

                                  Momo45

                                  Beiträge 9
                                  18.11.2016

                                    Auf gehts in den Urlaub.
                                    Frida und Hennig wollen nach Larishang. Frida hat sich genommen positiver zu denken und ihre Ehe wieder in Schwung bringen. Doch schon auf dem Weg zum Flughafen, wird die positive Energie von Frida auf de Probe gestellt.
                                    Die FRau am Empfang ist so shcmal (Neid), eine Frau lästert über Ihren Mann und sie will wiedersprechen, aber sie kann es nicht.

                                    Dieser Urlaub scheint sehr interessant zu werden.
                                    Schafft sie ihre Positive Energie in Ihre Ehezu bringen?
                                    Angefangen im Urlaub? Egal was andre über sie denken und andere ihn Ihre sehen?
                                    Sieht sie sich selbst besser, in einem anderen Liccht?

                                    Beiträge 2
                                    02.11.2016

                                      INHALT:

                                      Frida hat sich ihren Urlaub so toll ausgemalt und freut sich schon auf romantische Stunden auf Larishang. Aber aus dem „Urlaub de luxe“ wird „Desaster de luxe“!

                                      2 Wochen auf der Larishang, in einem paradiesischen Strandbungalow, mit eigenem Steg zum Wasser. Frida ist begeistert und träumt schon von den romantischen Tagen, die ihrer Ehe wieder Schwung verleihen sollen. Aber weit gefehlt: Sie werden ausquartiert, in einen Villa die schon bessere Tage erlebt haben muss. Weit weg vom 5 Sterne Hotel, dem eigenen Wassersteg und überhaupt auch dem Meer. Und weil das noch nicht genug ist, bekommen sie auch noch 2 nervtötende Familien und einige Krabbeltierchen kostenlos dazu. Vom feinen Essen oder auch einer Putzfrau sind sie weit entfernt. Doch Frida gibt nicht auf und kämpft mit allen Mitteln um Erholung, Gelassenheit und Romantik.

                                      MEINUNG:

                                      Coralie, ihr Mann Maxim, sowie die Kinder Janelle und Santos, sind eine Familie die eigentlich nur „nebeneinander herlaufen“. Da kommt so wenig Familienleben oder auch Liebe zu den Kindern vor, das es teilweise sehr traurig macht. Dann sind da noch Christopher und Amy. Ein Pärchen was auf dem ersten Blick eingebildet und arrogant wirken. Dazu sind sie noch ziemliche Workaholics. L

                                      FAZIT:

                                      „Wie Buddha in der Sonne“ ist eine schöne, leichte Lektüre, die genau richtig für die Urlaubstage ist. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Frida kann einem wirklich leid tun. Sie hat sich ihren Urlaub so toll ausgemalt und es geht einfach alles schief. Am Flughafen fängt es schon an, mit 2 Familien, die keiner im Urlaub wirklich braucht. Als Frida dann auch noch mit ihnen die „Villa Coconut“ teilen muss, ist der Urlaub für sie schon fast gelaufen. Wie soll in einer Bruchbude, mit nervenden Miturlaubern denn Romantik aufkommen. Aber Frida wäre nicht Frida, wenn sie nach dem ersten Schock alles daran setzt das der Urlaub so wird wie sie es sich vorgestellt hat. Das es viele Probleme, Turbulenzen und Chaos gibt, das ist eigentlich jedem der das Buch liest sofort klar.

                                      ingrid_esser

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                                      26.10.2016

                                        Köstlich amüsante Unterhaltung

                                        Frida Jochems, fast 40 Jahre alt, hört ihre innere Uhr ticken, wenn es darum geht, ein Kind zu bekommen. Darum hat sie in Bezug auf Zeit, Kleidung und geheimnisvollen Accessoires alles für schöne Stunden mit ihrem Ehemann im Urlaub geplant. Noch dazu soll die Trauminsel Larishang die perfekte Location dazu abgeben, in einem Bungalow mit eigenem Badesteg. Leider hat Frida nicht mit dem Geisterglauben der Inselbewohner und dem hartgesottenen Hotelmanagement gerechnet. Doch die Eheleute Jochems sind nicht als einzige über die Bedingungen vor Ort entrüstet. Dabei hat alles so gut angefangen … oder eigentlich doch nicht.

                                        Hanna Dietz‘ Protagonisten Frida geht im Buch „Wie Buddha in der Sonne“ mit ganz vielen Vorsätzen in die lang erwarteten Ferien. Sie schlanker und attraktiver werden für ihren Mann, selbstbewusster und vor allem schwanger wieder aus dem Urlaub zurückkehren. Wobei sich eins zum anderen fügen soll.

                                        Es ist köstlich amüsant mitzuerleben wie Frida bei dieser Selbstfindung von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. Dabei ist sie doch immer die Freundliche und Hilfsbereite! Schnell merkt sie, dass sie diese Eigenschaften auch mal zur Seite schieben sollte, um ihre Ziele zu erreichen. Das ist aber gar nicht so leicht.

                                        Die Autorin spielt in ihrem Roman mit allen möglichen Klischees über Männer und Frauen. Viele Situationen und Wortwechsel hat man auch schon selbst beobachtet und zugegebenermaßen erkennt man sich auch mal selbst darin wieder. Die Geschichte ist zu keiner Zeit langweilig, denn es kommt bei Frida und den übrigen Urlaubsreisenden zu neuen Wendungen und unerwarteten, teils turbulenten Geschehnissen. Hanna Dietz hat Frida eine wohldosierte Menge eigenwilliger Reisegefährten zur Seite gestellt bei denen erheiternde Reibereien an der Tagesordnung sind.

                                        Das Buch ist ideal als Strandlektüre geeignet, aber natürlich auch zum Lesen zu Hause für jeden, der etwas Entspannendes vom Alltag sucht.