Ida Ding

Jungfernfahrt

Titanic-Panik am Starnberger See.
Regionalkrimis gibt es viele. Aber so schräg wie die von Ida Ding ist keiner.

Muck Halbritter sonnt sich im Schlosspark Possenhofen, als seine Tochter dort einen menschlichen Unterkiefer findet. Die Boulevardpresse jubelt: Ein uneheliches Kind der Kaiserin Sisi? Kurz danach neue Schlagzeilen: Ein aufwändig nachgebautes historische Prunkschiff säuft gleich bei der Jungfernfahrt im See ab, mit Hunderten Passagieren an Bord. Alle überleben, naja, alle bis auf einen. Mucks Frau, die Kommissarin, ermittelt wie es zu dem Schiffsunglück kam. Doch erst ihr Mann, der drunten am See und oben im Dorf halt jeden kennt, entdeckt die Verbindung zwischen den alten Knochen und dem neuen Toten.


Autorenbild Foto von Ida Ding

Der  Autor

Ida Ding, geb. 1967 in Starnberg, Oberbayern, studierte Grafik-Design in München. Sie lebt mit ihrer Familie am Starnberger See, wo sie als Illustratorin und Schriftstellerin arbeitet. «Hendlmord» ist der erste ihrer in diesem schönen Winkel Deutschlands angesiedelten liebevoll-bösen Kriminalromane.


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Rezensionen

ZartwieFederblümchen

Beiträge 48
11.10.2017

    Die Leseprobe fand ich gut, nur weiß ich noch nicht ob mich dieses Buch wirklich an sich fesseln kann oder nicht. Bin mir da noch nicht so einig, auch wenn das Gelesene in der Leseprobe nicht schlecht war.

    Jonas

    Beiträge 42
    10.05.2017

      Erstens super Aufmachung des Covers.Ich bin jetzt schon ein wahrer Fan nach der nur kurzen Leseprobe.Das Buch lässt sich fließend und ohne große Anstrengung lesen.Ich denke es ist ein sehr tolles Buch und werde es auch lesen.

      nonchalance

      Beiträge 20
      09.03.2017

        "Jungfernfahrt" ist der zweite Regionalkrimi um und mit Muck Halbritter und hat mir besser gefallen, als der erste Teil. Die Geschichte wird etwas runder erzählt und zieht sich nicht so hin.

        Beim Spielen findet Emma, die Tochter von Muck Halbritter, einige Knochen. Schnell stellt sich heraus, dass diese menschlich sind. Schon gibt es Spekulationen von wem diese Knochen stammen könnten? Vielleicht sogar aus der königlichen Familie?
        Dann gibt es bei einer Jungfernfahrt auf dem Starnbergersee einen Unfall. Kann es sein, dass es da eine Verbindung gibt oder ist das reiner Zufall?

        Die Geschichte wird sehr humorvoll und detailreich erzählt und verspricht einige vergnügliche Lesestunden.

        Leseeckchen

        Beiträge 15
        07.02.2017

          Neues aus Pöcking! Der Muck Halbritter, Lebenskünstler ganz besonderer Art, ist mit seiner Tochter Emma im Schlosspark Possenhofen. Er sonnt sich, Emma stöbert in einem der Türme, die wohl noch so einige Geheimnisse bergen. Immerhin lag in einem davon doch schon das Radl von Mucks vor über dreißig Jahren verschwundenem Vater! Und prompt findet die Emma menschliche Knochen! Sophie, Mucks heißgeliebte Angetraute und Kriminaloberkommissarin, ist weit weg auf Fortbildung und schon reißt sich der Jäger Wolfi den Ruhm des Fundes unter die Nägel! War ja klar!



          Als dann noch das nachgebaute Prunkschiff vom Wunder bei der Jungfernfahrt absäuft und Emma auf dem Schiff ist, dreht Muck so richtig auf und löst neben seiner Arbeit als Teilzeitschreiner, Schäfer, Hausmann und Vater auch noch die neuesten und alten Kriminalfälle in und um Pöcking und Possenhofen!



          Da bleibt kein Auge trocken! Ganz im Ernst, wer bei dieser Lektüre nicht lachen kann, der hat den Humor komplett verloren. Ida Ding, die als Rebecca Abe historische Romane und als Stephanie Fey Thriller schreibt, unterhält ihre Fans und alle, die gern lachen, mit dieser Serie (die übrigens auch locker unabhängig voneinander gelesen werden kann) aufs Beste mit einer ganz anderen Art von Krimi. Dabei darf sogar ihre Protagonistin Carina Kyreleis aus den Stephanie Fey Thrillern, kleine Auftritte haben. Ich persönlich finde das einfach genial und bin begeistert!



          Der Schreibstil ist für mich als Nicht-Bayer trotzdem sehr gut zu lesen. Es gibt wenige komplett auf Dialekt gemachte Stellen, sondern viele kleine eingebettete Dialektausdrücke. Dazu die bayerische Sprachmelodie und Grammatik. Vielleicht für manche ein wenig ungewohnt, aber dennoch super lesbar, möchte ich meinen.



          Besonders angetan haben es mir mal wieder die Wortspiele, die der Muck Halbritter immer so schön trocken rüberbringt. Überhaupt haben die Pöckinger und Possenhofener viel Humor, denn kaum ein Protagonist kommt ohne einen witzigen Spruch aus. Und dabei ist nichts gezwungen oder abgedroschen (das hasse ich!). Das ganze Buch wirkt locker-flockig und fließt so vor sich hin. Federleicht erscheinen da die Ideen, wie „Herbstsprossen“ und dabei ist das echte Knochenarbeit. Hochachtung vor dieser Leistung, das so einfach aussehen zu lassen und in der exakt richtigen Dosierung zu kredenzen.



          Die Protagonisten sind alle durchweg „speziell“. Da ist Emma, die die Zukunft vorhersehen kann. Da ist die kleine Sophie, die in ihrem Job eine ganz große ist. Da ist der Sohn Emil, der trotz Teenageralter das Richtige zu tun weiß, da ist der Muck, der nicht nein sagen kann, da ist der Jäger Wolfi, der immer ein wenig übers Ziel hinausschießt – usw.! Alle sind ganz besonders und doch passen sie bestens zusammen und sind ganz genau so, wie sie sind, richtig! Schade nur, dass die „Gemeinsam Dabeiseier“ diesmal ein wenig zu kurz kamen für meinen Geschmack. Aber man kann bekanntlich nicht alles haben! Dafür kommt wieder so schön rüber, wie sehr der Muck seine Sophie liebt und er leidet, wenn sie nicht bei ihm ist. Und dabei ist er keinesfalls ein Weichei! Die Animositäten zu gewissen Personen gleichen das Romantische dann auch wieder gekonnt aus, sodass die „Rezeptur“ insgesamt super „schmeckt“: alles rund und stimmig!



          Für alle, die nicht jeden Ausdruck verstehen, gibt es im hinteren Teil des Buches ein Glossar. Hier sind die Wörter erklärt und es gibt eine kleine Personenauflistung.



          Ein besonderes Highlight sind auch in diesem Band die vielen eingestreuten kleinen Zeichnungen der Autorin. Von mir aus könnten da noch mal so viele im nächsten Band drin sein! Ich bekomme nicht genug davon!



          Die Story selbst ist haarsträubend – aber unfassbar gut! So irre alles ist, man hat keinerlei Probleme, sich vorzustellen, dass alles ganz genau so passieren könnte oder gar passiert ist. Auch kann man sich gut denken, dass die Autorin die kleinen Eigenheiten der Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung mit ihren Protagonisten liebevoll aufs Korn nimmt und ein ganz klein wenig überspitzt verarbeitet hat. Herrlich! Trotz allem Klamauk und Wortwitz kommt der eigentliche Kriminalfall (oder besser: die Kriminalfälle) nicht zu kurz. Humorvolle Spannung sozusagen! Und am Ende ein Knallbonbon, das den dritten Band aber sowas von unbedingt erforderlich macht, dass ich befürchte, ich fange das Nägelkauen doch noch an!



          Fazit: der zweite Band steht dem ersten in nichts nach und macht mindestens genauso viel Lesespaß. Dass es dafür natürlich volle fünf Sterne gibt, muss sicher nicht extra erwähnt werden. Unbedingt lesen!

          Katiii_liest_gern

          Beiträge 46
          06.02.2017

            Neues aus Pöcking! Der Muck Halbritter, Lebenskünstler ganz besonderer Art, ist mit seiner Tochter Emma im Schlosspark Possenhofen. Er sonnt sich, Emma stöbert in einem der Türme, die wohl noch so einige Geheimnisse bergen. Immerhin lag in einem davon doch schon das Radl von Mucks vor über dreißig Jahren verschwundenem Vater! Und prompt findet die Emma menschliche Knochen! Sophie, Mucks heißgeliebte Angetraute und Kriminaloberkommissarin, ist weit weg auf Fortbildung und schon reißt sich der Jäger Wolfi den Ruhm des Fundes unter die Nägel! War ja klar!

            Als dann noch das nachgebaute Prunkschiff vom Wunder bei der Jungfernfahrt absäuft und Emma auf dem Schiff ist, dreht Muck so richtig auf und löst neben seiner Arbeit als Teilzeitschreiner, Schäfer, Hausmann und Vater auch noch die neuesten und alten Kriminalfälle in und um Pöcking und Possenhofen!

            Da bleibt kein Auge trocken! Ganz im Ernst, wer bei dieser Lektüre nicht lachen kann, der hat den Humor komplett verloren. Ida Ding, die als Rebecca Abe historische Romane und als Stephanie Fey Thriller schreibt, unterhält ihre Fans und alle, die gern lachen, mit dieser Serie (die übrigens auch locker unabhängig voneinander gelesen werden kann) aufs Beste mit einer ganz anderen Art von Krimi. Dabei darf sogar ihre Protagonistin Carina Kyreleis aus den Stephanie Fey Thrillern, kleine Auftritte haben. Ich persönlich finde das einfach genial und bin begeistert!

            Der Schreibstil ist für mich als Nicht-Bayer trotzdem sehr gut zu lesen. Es gibt wenige komplett auf Dialekt gemachte Stellen, sondern viele kleine eingebettete Dialektausdrücke. Dazu die bayerische Sprachmelodie und Grammatik. Vielleicht für manche ein wenig ungewohnt, aber dennoch super lesbar, möchte ich meinen.

            Besonders angetan haben es mir mal wieder die Wortspiele, die der Muck Halbritter immer so schön trocken rüberbringt. Überhaupt haben die Pöckinger und Possenhofener viel Humor, denn kaum ein Protagonist kommt ohne einen witzigen Spruch aus. Und dabei ist nichts gezwungen oder abgedroschen (das hasse ich!). Das ganze Buch wirkt locker-flockig und fließt so vor sich hin. Federleicht erscheinen da die Ideen, wie „Herbstsprossen“ und dabei ist das echte Knochenarbeit. Hochachtung vor dieser Leistung, das so einfach aussehen zu lassen und in der exakt richtigen Dosierung zu kredenzen.

            Die Protagonisten sind alle durchweg „speziell“. Da ist Emma, die die Zukunft vorhersehen kann. Da ist die kleine Sophie, die in ihrem Job eine ganz große ist. Da ist der Sohn Emil, der trotz Teenageralter das Richtige zu tun weiß, da ist der Muck, der nicht nein sagen kann, da ist der Jäger Wolfi, der immer ein wenig übers Ziel hinausschießt – usw.! Alle sind ganz besonders und doch passen sie bestens zusammen und sind ganz genau so, wie sie sind, richtig! Schade nur, dass die „Gemeinsam Dabeiseier“ diesmal ein wenig zu kurz kamen für meinen Geschmack. Aber man kann bekanntlich nicht alles haben! Dafür kommt wieder so schön rüber, wie sehr der Muck seine Sophie liebt und er leidet, wenn sie nicht bei ihm ist. Und dabei ist er keinesfalls ein Weichei! Die Animositäten zu gewissen Personen gleichen das Romantische dann auch wieder gekonnt aus, sodass die „Rezeptur“ insgesamt super „schmeckt“: alles rund und stimmig!

            Für alle, die nicht jeden Ausdruck verstehen, gibt es im hinteren Teil des Buches ein Glossar. Hier sind die Wörter erklärt und es gibt eine kleine Personenauflistung.

            Ein besonderes Highlight sind auch in diesem Band die vielen eingestreuten kleinen Zeichnungen der Autorin. Von mir aus könnten da noch mal so viele im nächsten Band drin sein! Ich bekomme nicht genug davon!

            Die Story selbst ist haarsträubend – aber unfassbar gut! So irre alles ist, man hat keinerlei Probleme, sich vorzustellen, dass alles ganz genau so passieren könnte oder gar passiert ist. Auch kann man sich gut denken, dass die Autorin die kleinen Eigenheiten der Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung mit ihren Protagonisten liebevoll aufs Korn nimmt und ein ganz klein wenig überspitzt verarbeitet hat. Herrlich! Trotz allem Klamauk und Wortwitz kommt der eigentliche Kriminalfall (oder besser: die Kriminalfälle) nicht zu kurz. Humorvolle Spannung sozusagen! Und am Ende ein Knallbonbon, das den dritten Band aber sowas von unbedingt erforderlich macht, dass ich befürchte, ich fange das Nägelkauen doch noch an!

            Fazit: der zweite Band steht dem ersten in nichts nach und macht mindestens genauso viel Lesespaß. Dass es dafür natürlich volle fünf Sterne gibt, muss sicher nicht extra erwähnt werden. Unbedingt lesen!

            Jako

            Beiträge 44
            12.01.2017

              Die Geschichte wird ebenso humorvoll wie detailreich erzählt.
              Das Buch ist von Anfang spannend und man kann es in einem Rutsch durchlesen.
              Ein Gute-Laune-Krimi, der einem ein Dauergrinsen beschert.
              Ein wunderbares Buch, das mir vergnügliche Lesestunden beschert hat. Ein absoluter Wohlfühlkrimi, ich freue mich schon riesig auf den nächsten Fall mit Muck Halbritter.

              Sonjas Bücherecke

              Beiträge 21
              18.10.2016

                "Jungfernfahrt" von Ida Ding ist der zweite Starnberger-See-Krimi mit einem liebgewonnen Protagonisten. Muck Halbritter, seines Zeichens Schreiner und Bauer hat mich im ersten Starnberger-See-Krimi "Hendlmord" schon begeistert. Bin mittlerweile ein richtiger Halbritter-Fan geworden.

                Wieder durften wir am Starnberger See eine aufregende Geschichte erleben: Muck Halbritter sonnt sich im Schlosspark Possenhofen, als seine Tochter Emma dor in einem alten Sisi-Turm ein menschliches Unterkiefer findet. Schon überschlagen sie die Meldungen in der Boulevardpresse. Ein uneheliches Kind der Kaiserin Sise? Des is ja a scheener Schmarrn, denkt sich Muck. Aber gleichzeitig findet hier am See ein Großereignis statt. Ein aufwendig nachgebautes historisches Prunkschiff säuft auf der Jungfernfahrt gleich ab, mit Hunderten Passagieren an Bord. Alle überleben - na ja, alle bis auf einen. Muck Frau, die Kommissarin, ermittelt, wie es zu dem Schiffunglück kam. Doch erst ihr Mann, der drunten am See und oben im Dorf halt jeden kennt, entdeckt die Verbindung zwischen den alten Knochen und dem neuen Toten.

                Es ist wunderbar wieder auf alte Bekannte zu treffen. Und bei Muck, auf seinem Hof, bei seinen Schafen fühlt man sich gleich heimisch. Die Autorin hat mich wieder mit ihrem tollen Schreibstil begeistert. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe den Ausflug an den Starnberger See wieder sehr genossen. Auch die Harmonie zwischen Muck und seiner Frau ist spürbar. Und Muck ist halt ein herzensguter Mensch, der keinem etwas ausschlagen kann. Auch diesesmal hat er wieder wunderbare Detektivarbeit geleistet und seine Frau meisterhaft unterstützt. Ein wahres Dreamteam. Und die Reibereien zwischen dem Wolfi und dem Muck gehören einfach dazu. Ein wahrer Lesespaß.

                Das Cover ist auch wieder ein echter Hingucker. Man glaubt am Ufer des Starnberger Sees zu stehen und auf einen Ausflugdampfer zu warten, wäre da nicht die Hand, die aus dem Wasser ragt.

                Ein wunderbares Buch, das mir vergnügliche Lesestunden beschert hat. Ein absoluter Wohlfühlkrimi, ich freue mich schon riesig auf den nächsten Fall mit Muck Halbritter.

                Selbstverständlich vergebe ich wieder 5 Sterne.

                Angi

                Beiträge 6
                21.07.2015

                  Garant für ein Dauergrinsen beim Lesen!

                  Die Geschichte:
                  Muck Halbritter ist mit seiner Tochter Emma entspannt beim Baden und Chillen, doch dann findet die Kleine plötzlich ein menschliches Skelett in einem alten Turm. Mucks alter Lieblingserzfeind und Oberdorfpolizist Wolfi Jäger macht aus dem Knochenfund sofort eine riesige Mediengeschichte: eine verschollene Sisi-Schwester soll das angeblich gewesen sein.
                  Doch Muck weiß es bald besser: die neue Freundin seines Schwiegervaters vermutet, dass es sich bei dem Skelett um eine schon sehr lang verschwundene Frau aus dem Dorf handelt – und sie hat gute Beweise dafür. Da sie der Polizei nicht so wirklich vertraut, bittet sie den Muck, sich auf die Suche nach dem Mörder zu machen.
                  Derweil findet auf dem See ein großes Spektakel statt: ein reicher Kerl hat ein berühmtes, altes Schiff nachbauen lassen und dafür unter anderem auch sehr kunstvolle Schreinerarbeiten bei Muck in Auftrag gegeben. Leider kentert der Luxuskahn bereits während der Jungfernfahrt – und dabei gibt es leider schon wieder eine Leiche!

                  Meine Meinung:
                  Der Muck Halbritter erzählt uns seine neuesten Abenteuer höchstpersönlich und er tut das in einer extrem humorvollen Art und Weise.
                  Naja, ein bisserl haben wir das natürlich auch der Dings … na der Ida Ding zu verdanken. Die schreibt nämlich echt wahnsinnig gut: sehr einfallsreich, witzig, mit viel Herz und einer total mitreißenden Lebendigkeit.

                  Muck (eigentlich: Nepomuk) ist ein einfacher, sympathischer Kerl, der seine Familie, seine Tiere, seine Holzarbeiten und die Natur über alles liebt. Manchmal wirkt er fast ein bisschen naiv und hilflos, aber andererseits erweist er sich auch mindestens so oft als extrem gerissen und klug. Und wenn er selbst einmal nicht mehr weiter weiß, dann gibt es ja auch noch seine hellsichtige Tochter Emma, seine Frau Sophie (die unerschrockene Kommissarin) und seinen aufgeweckten Sohn Emil – eine tolle Truppe!
                  Doch nicht nur die Familie schließt man schon nach wenigen Seiten ganz fest ins Leserherz, denn auch unter den übrigen Figuren gibt es viele lustige, liebenswerte Leute, die man einfach gern haben muss. Ok, mal abgesehen vom “Jäger Wolfi”, der – trotz seiner Funktion als Polizist – oft alles andere als “freundlich und helferisch” wirkt.

                  Die Story fand ich einfach nur grandios: von Anfang bis Ende gut durchdacht, mit einigen krimitypischen falschen Spuren, Wendungen und Überraschungen.
                  Spannung kommt schnell auf, aber irgendwie nicht so vordergründig und schon gar nicht bedrohlich, sondern eher unterschwellig und hinterhältig … sie sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Wenig nachtschlaffreundlich, aber unglaublich unterhaltsam!

                  Ein stimmiges Ende verknüpft alle losen Fäden, die den Kriminalfall betreffen. Doch in Mucks Privatleben bleiben noch einige Geheimnisse ungelüftet und bilden eine tolle Grundlage für viele weitere Halbritter-Abenteuer, auf die ich mich heute schon “narrisch gfrei”!

                  Fazit:
                  Ein absoluter Gute-Laune-Krimi, der ein Dauergrinsen ins Gesicht zaubert! Bestens durchdacht und liebevoll “gemacht”!