Anna McPartlin

Irgendwo im Glück

Von der Autorin des Bestsellers «Die letzten Tage von Rabbit Hayes»: Ein neuer Roman voller Humor, Liebe, Traurigkeit und Hoffnung.
Dublin, 1995: Maisie Bean ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ihr erstes Date vor siebzehn Jahren endete so schlimm, dass es ihr für den Rest des Lebens den Appetit auf Pommes verdarb. Die Ehe, die folgte, war die Hölle für Maisie, doch sie gab ihr zwei wundervolle Kinder: den sensiblen, humorvollen Jeremy und die starrsinnige, schlaue Valerie. Mit Hilfe der beiden schafft es Maisie sogar, ihre demente Mutter zu Hause zu pflegen. Alle packen mit an.
Als Maisie denkt, ihr Leben läuft endlich rund, geschieht das Unfassbare: Jeremy verschwindet eines Tages spurlos. Sie steht einem neuen Kampf gegenüber, dem Kampf ihres Lebens - für die Wahrheit über Jeremy, gegen Vorurteile und Ablehnung. Doch Aufgeben kommt für Maisie niemals in Frage.


Autorenbild Foto von Anna McPartlin

Die  Autorin

Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing. Nebenbei stand sie auch als Comedienne auf der Bühne, doch ihre wahre Liebe galt dem Schreiben, das sie bald zum Beruf machte. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben heute zusammen mit ihren drei Hunden und zwei Katzen in Dublin. Bereits ihr Debüt «Weil du bei mir bist» war international ein Bestseller. Mit dem Roman «Die letzten Tage von Rabbit Hayes», in dem Anna McPartlin viel von ihrer eigenen Vergangenheit verarbeitet hat, rührte und begeisterte sie unzählige Leserinnen und Leser und landete einen Riesenerfolg.


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Rezensionen

Marion2505

1 Beitrag
eine Antwort 18.10.2016

Maisie Bean ist eine sehr starke Frau, die sich vom Leben nicht unterkriegen lässt. Obwohl sie in ihrer Ehe durch die Hölle gegangen ist und Jahre gebraucht hat, um ihr zu entfliehen, ist sie sehr dankbar. Sie hat zwei wunderbare Kinder: den sensiblen, humorvollen und immer hilfsbereiten Jeremy und die starrsinnige, schlaue und aufbrausende Valerie. Gemeinsam mit ihren Kindern pflegt sie ihre Mutter, die an Demenz erkrankt ist, bei sich zu Hause. Sie sind ein gutes Gespann.

Nach Jahren, in denen Maisie sich komplett für die Familie aufgeopfert hat, scheint nun endlich sie an der Reihe zu sein: Sie hat ein Date mit einem Mann, der so ganz anders ist als ihr Ex-Mann. Sie schwebt im 7. Himmel, doch dann geschieht das Unfassbare: Ihr Sohn Jeremy verschwindet spurlos. Zuerst geht Maisie davon aus, dass er mit seinen Freunden unterwegs ist, doch er taucht nicht wieder auf. Eine große Suche beginnt mit vielen Fragen. Und natürlich dauert es nicht lange bis die ersten Gerüchte und Anfeindungen gegen die Familie aufkommen. Wie wird Maisie diesen Kampf bestehen können? Eines steht für Maisie auf jeden Fall fest: Aufgeben kommt nicht in Frage!

Das Cover von "Irgendwo im Glück" ist wunderschön verspielt und lässt nichts davon erahnen, welch große Tragödie sich in diesem Buch ereignen wird. Die verschnörkelte Schrift und die kleinen Schmetterlinge, die auf den Grashalmen sitzen, gefallen mir sehr gut und verbreiten für mich wirklich Glück. Und auch, wenn das Thema des Buches sehr traurig ist, habe ich während des Lesens auch viele kleine Glücksmomente mit den Protagonisten erleben dürfen.

"Irgendwo im Glück" ist mein erstes Buch von Anna McPartlin. Nicht, dass ich ihre vorherigen Bücher nicht schon des Öfteren in der Hand gehalten hätte, aber die Thematik der Bücher hat mich schon etwas abgeschreckt. Ich war mir unsicher, ob ich so viel Traurigkeit wirklich lesen und ertragen möchte oder auch kann. Nun hatte ich aber die Gelegenheit, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde mitzulesen und da habe ich nicht lange überlegt. Jetzt kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, mich an das erste Buch von Anna McPartlin gewagt zu haben. Denn trotz der Traurigkeit, die sich durch das Buch zieht, ist das Buch voll von schönen Erlebnissen und kleinen Glücksmomenten. Eigentlich war mir schon im Prolog klar, wie das Buch ausgehen wird, allerdings habe ich während des Lesens immer wieder gedacht, dass es vielleicht doch nicht so kommen muss.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und hat mich sehr schnell in die Welt von Maisie Bean abtauchen lassen. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch und ihre Geschichte hat mich tief berührt. Auch ihre Kinder Jeremy und Valerie und auch Birdie, ihre demente Mutter, sind mir sofort ans Herz gewachsen. Die vier sind eine unglaublich starke Einheit, die sich sehr umeinander kümmert. Das hat mich von Anfang an stark beeindruckt. Auch dass das Buch immer wieder aus einem anderen Blickwinkel geschrieben ist, hat mir gut gefallen. So konnte ich auch in die Gedankenwelten von Valerie, Jeremy, Birdie, Fred, Rave und Lynn abtauchen und viel besser verstehen, was die einzelnen Personen bewegt. Am interessantesten waren für mich dabei allerdings immer die Passagen von Jeremy, der mir einfach unglaublich sympathisch war.

Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen, denn es verbindet perfekt traurige mit glücklichen Momenten. Natürlich flossen auch ein paar Tränen, denn gerade aus Sicht einer Mama ist es schon ein hartes Thema. Ich bewundere Maisie sehr für ihre Stärke und weiß wirklich nicht, ob mir das in dieser Form möglich gewesen wäre. Das Thema des Buches hat mich sehr berührt und auch sehr nachdenklich gestimmt. Ich werde einige Zeit brauchen, um es komplett sacken zu lassen.

Von mir bekommt das Buch eine uneingeschränkte Leseempfehlung, auch wenn ich nicht immer mit der Sprachwahl von Maisie einverstanden war :-)

Es ist einfach ein unglaubliches Buch, das nach dem Lesen nicht einfach im Bücherregal verschwindet, sondern lange nachhallen wird.

  • sommerlese

    Beiträge: 78
    30.10.2017

    Nach Rabbit Hayes habe ich mir dieses Buch zugelegt, aber noch schlummert es auf meinem SuB. Nun wird es nach deiner wunderbaren Rezi aber wirklich Zeit, dass ich es mal endlich lese. Gerade die Thematik Demenz interessiert mich bei diesem Buch besonders. Danke für die schöne Rezi.

Schneckenpost

Beiträge 26
28.12.2016

Maisie Bean hat kein leichtes Leben. Der gewalttätige Ehemann, der sie regelmäßig krankenhausreif schlägt bringt auch ihre Kinder in Gefahr. Die Trennung gelingt ihr nach Jahren dank dem Polizisten Fred Brennan. Maisie lebt mit ihrer Mutter Bridie und dem sensiblen Sohn Jeremy und Tochter Valerie ein ruhiges, aber arbeitsames Leben. Als die Mutter an Alzheimer erkrankt, kümmert sich die kleine Familie liebevoll um sie. Zusammen lässt es irgendwie alles gelingen. Alle packen mit an.
Als Fred Maisie auf ein erstes Date einlädt, wird ihr Gefühlsleben ordentlich durcheinander gebracht. Während des Dates verschwindet Jeremy und eine Hetzjagd beginnt.
Ein toller Roman, der sehr spannend geschrieben ist.

uta_silderhuis

Beiträge 2
21.09.2016

Zusammengerollt zu einer Kugel - irgendwo im Glück

Dublin, 1995: Jahrelang hat es Masie Bean bei ihrem gewalttätigen Mann ausgehalten, doch irgendwann ist der Punkt erreicht, dass sie mit den Kindern Jeremy und Valerie zu ihrer Mutter Bridie zieht. Doch auch hier schlägt das Schicksal nach kurzer Zeit zu: Bridie leidet an Demenz. Masie kümmert sich um ihre Mutter, pflegt sie liebevoll. Die kleine Familie lässt sich nicht unterkriegen, sie hält zusammen. Als dann noch der Officer, der früher oft in Masies gewalttätiges Zuhause gerufen wurde, Masie zu einem Abendessen einlädt, scheint endlich wieder das Glück eingezogen zu sein.

Während sich Masie für ihr erstes Date nach sieben Jahren fertig macht, kümmert sich der 16jährige Jeremy um seine Grammy und seine jüngere Schwester. Später am Abend, als Bridie und Valerie bereits im Bett liegen, kommt sein bester Kumpel Rave vorbei, und die beiden Jungs beschließen, sich noch mit ihrer Clique im Park zu treffen. Am nächsten Morgen ist Jeremys Bett unbenutzt, er selbst und seine Schultasche sind nicht da. Masie macht sich da noch keine Gedanken, denkt, dass Jeremy einfach früher in Richtung Schule aufgebrochen ist. Doch am Abend ist ihr Sohn auch nicht zuhause. Und Masie beginnt, sich Sorgen zu machen. Als sie erfährt, dass Jeremy und Rave auch nicht in der Schule waren, macht sie sich auf die Suche nach den beiden Jungen, schaltet die Polizei ein. Akribisch versuchen die Ermittler, die letzten Stunden bis zu ihrem Verschwinden aufzuklären, sie befragen die anderen Jugendlichen aus der Clique, entdecken zufällig auf einer Überwachungskamera eines Geldautomaten in der Umgebung Rave. Doch wo halten sich er und Jeremy auf? Und warum melden sie sich nicht zuhause?

Ein berührender Roman, einfühlsam und warmherzig. Ein Buch, das mitleiden lässt, aber trotzdem Zuversicht vermittelt.

Boyslover

Beiträge 49
15.03.2017

Es ist das dritte Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Und auch dieses mal wurde ich nicht enttäuscht.
Ein Buch voller Lebensfreude und Humor mit Tiefgang, deren Geschichten man sich nicht entziehen kann.
Einfach großartig und auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mit!

JessSpa81

Beiträge 4
11.11.2016

Irgendwo im Glück ist der Nachfolgeroman der Autorin Anna McPartlin, die u.a. das Buch „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ geschrieben hat. Ich hatte bisher noch kein Roman von ihr gelesen, was ich aber unbedingt nachholen muss.
Zum Inhalt:
Es geht um die Familie von Maisie Bean, die in ihrer Ehe die Hölle erlebt hat. Aus dieser Ehe hat sie ihre beiden Kinder, den 16 jährigen Jeremy und seine jüngere Schwester Valerie. Außerdem kümmert sie sich noch um ihre demente Mutter. Maisie führt nach ihrer Trennung mit ihrer Familie ein glückliches Leben, bis ihr Sohn Jeremy spurlos verschwindet. Sie muss sich nicht nur mit dem Verschwinden, sondern auch mit Vorurteile bezüglich ihres Sohnes rumschlagen.

Den Spannungsaufbau in diesem Buch fand ich sehr gut. Einige Dinge erfährt man schon in dem Prolog, man weiß nur nicht, wie es dazu gekommen ist. Die Charaktere wirkten auf mich sehr sympathisch und man konnte direkt eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Für mich war es immer so, als würde ich die Menschen persönlich kennen. Dieses Buch ist sehr gefühlvoll, so dass ich doch einige Male zu den Taschentüchern greifen musste, aber auch schmunzeln musste. Und selbst nach ein paar Tagen beschäftigt mich dieses Buch noch immer.

Jeremy verschwindet im Jahr 1995. Das ist jetzt 21 Jahre her und es ist erstaunlich, wie sich die Welt seit dem geändert hat. Manchmal kam mir der Gedanke, warum benutzt ihr nicht eure Handys… Des Weiteren geht es auch um Vorurteile, die zu dieser Zeit noch größer waren, als heute.

Mein Fazit zu diesem Buch ist eine klare Kaufempfehlung. Ich hatte seit langen kein Buch mehr, welches mich so beschäftigt und berührt hat. Ich werde mit Sicherheit noch weitere Romane der Autorin lesen.

scarlett59

Beiträge 4
22.10.2016

Zum Inhalt:
Das Buch erzählt die Geschichte von Maisie Bean und ihrer Familie, anlässlich des Verschwindens ihres Sohnes Jeremy. Abgesehen von Prolog und Epilog findet die Handlung nur an fünf Tagen statt. Durch diverse Rückblenden bzw. Erinnerungen erfährt der Leser jedoch fast alles, was sich vor diesen fünf Tagen zugetragen hat und zu den aktuellen Entwicklungen geführt hat.

Meine Meinung:

Obwohl ich schon viel von Anna McPartlin und ihren Büchern gehört hatte (vor allem Positives), war dies mein erstes Buch der Autorin. Ich bin daher mit einer ziemlich großen Erwartungshaltung gestartet und diese wurde nicht enttäuscht.

Der Schreibstil ist sehr emotional, aber trotzdem irgendwie sachlich. Hier wirkt nichts übertrieben, sondern wird klar und einfach geschildert. Vielleicht ist es gerade das, warum mich die Geschichte so gepackt hat. Es gibt Situationen zum Schmunzeln und andere, die mich als Leser sehr betroffen gemacht haben. Obwohl der Ausgang der Geschichte bereits im Prolog „verraten“ wird, möchte man unbedingt wissen, wie es dazu gekommen ist, und leidet mit den Protagonisten mit.

Die einzelnen Charaktere sind fast alle in gewisser Weise gebrochen worden, aber trotzdem auf eine eigene Weise stark. Ich denke, dies ist eine positive Lehre, die der Leser aus dem Buch ziehen kann: nicht aufzugeben, egal wie schlimm es manchmal scheint.

Eine kurze Anmerkung noch zum Cover: Es ist, wie alle bisher erschienenen Bücher von Anna McPartlin, ein wenig bunt und strahlt etwas Fröhliches aus. Eine hübsche Idee ist es auch, dass sich das „Muster“ der Titel- und Rückseite auf den inneren Umschlagseiten wiederholt. Ich finde auch, dass das Fröhliche keineswegs im Widerspruch zu der „tragischen“ Geschichte steht, denn die Autorin schafft es, dass man das Buch mit einem guten Gefühl beendet!

SummseBee

Beiträge 5
20.10.2016

Maisie Bean ist eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und schon viel durch gemacht hat. Ihr erstes Date mit 17 endete in einer gewalttätigen Ehe aus der sie sich erst nach Jahren befreien konnte. Dennoch hat sie aus dieser Zeit etwas wichtiges mitgenommen: ihre beiden Kinder Valerie und Jeremy. Sie baut sich mit ihnen und ihrer dementen Mutter ein neues Leben auf. Und dann geschieht wieder etwas schreckliches: ihr Sohn Jeremy verschwindet spurlos...

Ich war von der Geschichte ab der ersten Seite gefangen und konnte es zwischenzeitlich nur schwer aus der Hand legen. Die Autorin schafft es mit wenigen Sätzen viele Emotionen zu vermitteln. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Maisies Sicht erzählt. Aber auch die anderen Figuren kommen mal zu Wort und kapitelweise wird aus ihrer Sicht erzählt, was mir besonders gut gefallen hat. So war man nicht nur Maisie und ihren Gefühlen ganz nah, sondern auch die anderen Charaktere haben an Lebendigkeit gewonnen.

Obwohl schon im Prolog der Ausgang der Geschichte verraten wird hat die Geschichte dadurch erst recht an Spannung gewonnen. Ich wollte bis zum Ende nicht wahr haben, dass es so kommen würde und war gespannt wie es den passiert ist. Die Taschentücher lagen immer griffbereit. Und gerade zum Ende hin wurden diese auch gebraucht. Trotz der Dramatik und Tragik am Ende konnte ich das Buch mit einem guten Gefühl zuklappen, weil es eine ganz wichtige Botschaft übermittelt. Und dafür hat dieses Buch einen Extrastern verdient. :)

LennyLenny

Beiträge 2
20.10.2016

Habe gerade mein Buch des Jahres 2016 gefunden!

Von dieser
Autorin habe ich noch nichts gelesen und mache mich sofort auf die Suche
nach dem Buch "Die letzten Tage von Rabbit Hayes"

Ein
Schreibstil, ich bin echt begeistert. Vermutungen in falsche Richtungen
groß ausgestreut, Hoffnungen gesäht und doch wieder alles umgekrempelt.
Ich konnte dieses Buch nicht weglegen muss es auch gleich an meine
Freundin weitergeben!

Ich hatte den Klappentext nicht bis zum
Schluss gelesen und dachte, Maisie erzählt uns, was sie alles mit Ihrer
dementen Mutter erlebt, doch Bridie stand nicht so im Vordergrund. Der
Sohn Jeremy, ein sehr zuverlässiger Junge kommt nicht nach Hause und
eine wilde Suche beginnt. Natürlich kann Maisie dabei die Mutter nicht
aus den Augen lassen.......

Die Sichtweisen wechseln, hier
kann man von jedem mal so die Gedanken erfahren. Das ist auch immer ganz
nett, Da es in der Zeit springt, wird auch die Spannung die ganze Zeit
hoch gehalten. Auch das ist ein großes Plus!

Hier ist ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen. Ich möchte mich nicht weiter äußern, aber alle Achtung, das regt zum grübeln an!

Angi

Beiträge 4
19.10.2016

Diese Buch ist fesselnd, überraschend und wunderschön geschrieben.

Die Leseprobe war schon spannend und das bei relativ wenig Text.
Ich MUSSTE einfach wissen, wie es bei Maisie und ihrer Familie weitergeht.

Die Gesellschaft im 21. Jahrhundert sollte sich bewußt machen, dass das Leben kein Stillstand ist und der Alltag sich nicht nur in den Farben schwarz und weiß zeigt.
Es gibt kein Schema F fürs Leben, Toleranz gegenüber Homosexualität, dem "Andersein" sollte endlich zum gesunden Menschenverstand gehören.

Genau so der Umgang mit an Demenz Erkrankten. Der Umgang mit ihnen ist sicher schwierig und nicht jedem ist es gegeben, dazu Zugang zu finden.

Aber man sollte sich bewußt machen, dass es JEDEN von uns treffen kann.
Keiner ist davor gefeit.

Das Buch hat mich mitgerissen, geradezu in sich eingesogen und ich konnte erst aufhören, als ich es ausgelesen habe.

Anna Mc Partlin ist für mich eine Bereicherung und hat mich dazu veranlasst, gleich noch ihre weiteren Bücher zu bestellen.

heidi_sturmnorn

Beiträge 4
21.09.2016

Bewegend, einfühlsam und warmherzig

Anna McPartlins neuer Roman"Irgendwo im Glück" ist ein berührendes Buch über Maisie Bean und ihrem Sohn Jeremy, aber auch über ihre ganze Familie und ihr Leben mit den Höhen und leider sehr vielen Tiefen. Es ist eine Geschichte über Liebe und Zusammenhalt, über familiäre Gewalt und die Stärke, daraus zu entkommen, über das Anderssein und über die Akzeptanz bzw. den Mangel davon. Der Roman ist ein Rückblick auf Ereignisse, die vor zwanzig Jahren, 1995, Maisies Leben auf dem Kopf stellten. Aber vor allem ist es eine Geschichte von einer starken Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, die niemals aufgibt.

McPartlins Personen sind lebendig und sympathisch - da ist Maisie selbst, Alleinerzieherin, die ihre beiden Kinder, Jeremy und Valerie ohne ihren gewalttätigen Mann Danny großzieht, und sich nebenbei um ihre demente Mutter, Bridie, kümmert. Bridie muss rund um die Uhr beaufsichtigt werden, damit sie nicht ausbüxt oder das Haus abfackelt. Jeremy ist ihr dabei eine große Hilfe, obwohl der Junge in dem Alter ist, wo die eigenen Freunde interessanter sind, als zuhause auf die Großmutter aufzupassen. Aber auf Jeremy kann Maisie sich verlassen, er ist verantwortungsbewusst und anders als die Jungs, die nur Mädchen und Alkohol im Kopf haben - aber wie viel er sich von ihnen unterscheidet, ahnt der Rest der Familie gar nicht. Nicht einmal seinem besten Freund, John, den alle nur Rave nennen, kann Jeremy sein Geheimnis preisgeben.  Die zwölfjährige Valerie ist frech und starrsinnig; sie und ihre Mutter füttern dauernd die "Fluch-Kasse", die dazu dienen sollte, Valeries Wörter Gebrauch in eine etwas weniger derbe Richtung zu leiten. Dann Fred: ihr Bewunderer und Beschützer, der Polizist, den die Kinder "Feuerstein" nennen, Maisies Fels in der Brandung, und der ihr beisteht, als Jeremy plötzlich verschwindet...

Die irische Autorin Anna McPartlin schreibt lebendig, humorvoll und einfühlsam. Mir hat besonders gefallen, dass sie die Leser sofort in die Geschichte "hinein zu ziehen" versteht - ich konnte das Buch nicht weglegen, habe es in einem Zug fertig gelesen. Ihre Art, ungekünstelt und authentisch zu schreiben, passt perfekt zu ihren Personen und zum Thema.  Wer ihr "Rabbit Hayes" gemocht hat, wird auch "Irgendwo im Glück" lieben.

 

 

Uschi 62

Beiträge 2
21.09.2016

"Zusammengerollt zu einer Kugel..." "irgendwo im Glück"

Maisie Bean hatte noch nicht viel Glück in ihrem Leben. Jahrelang muss sie es mit einem gewalttätigen Ehemann an ihrer Seite aushalten bis die Situation eines Tages eskaliert. Als sie aus dem Koma erwacht beschließt sie sich von ihrem Ehemann zu trennen. Mit ihren beiden wundervollen Kindern, dem einfühlsamen Jeremy und der sensiblen Valerie kehrt sie zurück in ihr Elternhaus, zu ihrer Mutter Bridie, von den Kindern liebevoll Grammy genannt. Doch nach einer kurzen unbeschwerten Zeit schlägt das Schicksal wieder zu.  Bridie leidet an Demenz und braucht fast rund um die Uhr Betreuung. Aber auch auch diese Hürde meistern die drei zusammen und es gelingt ihnen,Bridie nicht in ein Pflegeheim geben zu müssen.

Es scheint als würde sich jetzt  alles zum Guten wenden doch als sogar Maisie langsam wieder daran glaubt, vielleicht doch noch eine schöne Zukunft haben zu können, geschieht das Unfassbare.

Jeremy verschwindet spurlos!

Eine dramatische Suche beginnt und Maisie findet sich plötzlich in einem Kampf wieder, den sie so nicht vorhersehen konnte. Sie kämpft diesen Kampf mit dem Herzen einer Löwin, so wie nur eine Mutter für ihr Kind kämpfen kann und aufgeben ist dabei keine Option.

 

Dieses Buch beschreibt sehr eindringlich die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern und ist gleichzeitig ein flammendes Plädoyer für alle Menschen, egal ob Kinder oder Erwachsene die nicht den Vorstellungen unserer Gesellschaft entsprechen. Es ist ein Buch das ans Herz geht und gleichzeitig zum Nachdenken anregt.

Anna Mc Partlin versteht es meisterhaft die Protagonisten so darzustellen, dass man sich mit ihnen total identifizieren kann und für kurze Zeit in ihre Haut schlüpft, sich mit ihnen freut und mit ihnen leidet. Dieses Buch macht jedoch auch Hoffnung auf eine bessere Welt, in der Menschen von sämtlichen Vorurteilen befreit, zusammen leben werden.

„Irgendwo im Glück“ bekommt von mir 6 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

Melanie

1 Beitrag
21.09.2016

Irgendwo im Glück

Inhalt:
Dublin, 1995: Maisie Bean ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ihr erstes Date vor siebzehn Jahren endete so schlimm, dass es ihr für den Rest des Lebens den Appetit auf Pommes verdarb. Die Ehe, die folgte, war die Hölle für Maisie, doch sie gab ihr zwei wundervolle Kinder: den sensiblen, humorvollen Jeremy und die starrsinnige, schlaue Valerie. Mit Hilfe der beiden schafft es Maisie sogar, ihre demente Mutter zu Hause zu pflegen. Alle packen mit an.
Als Maisie denkt, ihr Leben läuft endlich rund, geschieht das Unfassbare: Jeremy verschwindet eines Tages spurlos. Sie steht einem neuen Kampf gegenüber, dem Kampf ihres Lebens - für die Wahrheit über Jeremy, gegen Vorurteile und Ablehnung. Doch Aufgeben kommt für Maisie niemals in Frage.

Meine Meinung:
Wow, Anna McPartlin hat einen sehr eingängigen und gefühlvollen Schreibstil. Ich finde man gar nicht anders als mit den Protagonisten mit zu fühlen.
Dass das Buch aus den unterschiedlichen Sichten der Familienmitglieder und Freunde geschrieben wurde hat mir hier sehr gut gefallen. So hat man lückenlos aus jeder Sicht den Hergang der Geschichte verfolgen können.
Ich war sehr beeindruckt von Maisie. Sie ist eine so starke und gütige Frau und das nach allem was sie in Ihrem Leben schon durchgemacht hat. Das hat mich wirklich sehr beeindruckt. Und ich war wirklich erstaunt wie gut Jeremy in seinen jungen Jahren mit seiner an Demenz erkrankten Oma umgehen konnte.
Die Geschichte an sich war sehr glaubhaft beschrieben. Schonungslos und offen. Eine Geschichte mit Aspekten die wirklich jedem und überall passieren kann. Protagonisten mit alltäglichen Problemen. Genau das hat das Buch wohl so glaubwürdig gemacht.
Ach könnte ich doch nur halb so gut mit Worten umgehen wie die Autorin.
Von mir gibt es 5,5 Sterne.

Fazit:
Ein sehr emotionaler und authentischer Roman von Anna McPartlin

Corinna

1 Beitrag
21.09.2016

Anders als erwartet

Ich erspare euch, den Inhalt des Buchrückens nochmals zu zitieren, denn wenn ihr die Rezi lest, gehe ich davon aus, ihr wisst in etwa was das Buch verspricht :-)

Was habe ich erwartet? Eine dramatische, gefühlvolle und spannende Geschichte.
Was habe ich bekommen? Eine dramatische, gefühlvolle und spannende Geschichte.

Zu Beginn habe ich mich etwas schwer getan, den rauen und so gar nicht ladyliken Umgangston von Maisie nicht negativ zu werten und somit das ganze Buch als negativ zu empfinden. Maisie hat nämlich wirklich das Vokabular eines alten Seemannes. Aber: durch sie habe ich verstärkt auf mein Umfeld geachtet und entsetzt festgestellt, wir benutzen alle (!) ganz schön oft, ganz schön viel unschönes Vokabular. Also: danke, Maisie für die Lektion.

Die Geschichte ist packend. Ich hätte das Buch sehr gerne am Stück gelesen, nur um zu erfahren, was mit Jeremie nicht stimmt. Erschreckend finde ich allerdings, dass es die im Buch beschriebenen Situationen wohl wirklich gibt. Glücklicherweise nicht in der Region, in der ich lebe. Deswegen ist es mir hier manchmal schwer gefallen, nachzuvollziehen, wie schlimm das wirklich sein muss, wenn man nicht man selbst sein kann bzw. darf. Leider hat mich das Buch genau aus diesem Grund nicht zu 100% gefesselt.

Das Ende, als Jeremie wirklich "irgendwo im Glück" ankommt, fand ich sehr traurig und ich dachte nur "Nicht dein Ernst...".

Aber ich gehe nicht weiter darauf ein, selber lesen am Besten ;-)

Das Buch regt auf jeden Fall zum nachdenken an. Wer keine seichten, ich-kenne-das-Ende-nach-Seite 5-Bücher mag, ist hier richtig.

susanne_dusella

1 Beitrag
21.09.2016

Gegen Vorurteile







Maisie Bean hat es endlich geschafft, sich von ihrem gewalttätigen Ehemann, der sie gedemütigt, fast tot geschlagen und vergewaltigt hat, zu trennen und ihr Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen und trotzt dabei allen aufkommenden Widrigkeiten: Ihre demenzkranke Mutter muss beaufsichtigt und gepflegt werden, zwei Jobs ermöglichen gerade so den Lebensunterhalt, ihre pubertierende Tochter macht ihr das Leben schwer und die Angst vor dem Ehemann hört nicht auf. Dennoch bietet sie ihrer Familie und darüber hinaus den Freunden viel Liebe und einen festen Halt.

Eigentlich sollte sich alles zum Guten wenden, als sie die jahrelange Liebe und Fürsorge des Polizisten Fred als wahre Liebe erkennt und sich zu einem Date bereit erklärt - doch genau an diesem Tag verschwindet ihr 16jähriger Sohn Jeremy spurlos.

In parallelen Erzählsträngen wird nun Maisies Kampf gegen die Vorurteile der Presse und der öffentlichen Meinung, den sensationslüsternden Nachbarn, Schwierigkeiten mit der aufmüpfigen Tochter und der nur selten einsichtigen Mutter und ihrer eigenen Gefühle und den tatsächlichen Vorgängen um Jeremys letzte Stunden erzählt. Immer mehr bilden sich Vorurteile und Bösartigkeiten heraus, die eigentlich völlig ungerechtfertig sind.

Dabei werden Maisie und ihre Familie überaus liebevoll und warmherzig bezeichnet und alle Emotionen übertragen sich auf den Leser. Wut und Schmerz, Angst, Liebe, Vertrauen, Hoffnungen und Verzweiflung meint man am eigenen Leib zu spüren; und die Eindringlichkeit der Geschichte zieht eine ihr eigene Spannung nach sich.

Für mich war die Lektüre ein absolut intensives Erlebnis in ihrem ganzen Hoffen und Bangen - und dabei wurde die konkrete Botschaft nicht nur unterschwellig, sondern schließlich auch deutlich ausgesprochen: Gegen Vorurteile und Ablehnung und das Bekenntnis zum eigenen Ich. Dabei ist das Ganze jedoch dermaßen authentisch, dass der Leser nicht in Ablehnung durch einen mahnenden Zeigefinger verfällt, sondern sich durch Maisies Kampf eine eigene Erfahrung bilden kann.

Obwohl vieles in dem Buch traurig ist und ich manchmal echte Tränen in den Augen hatte (und natürlich, wie im wahren Leben auch schlimme Dinge passieren), obsiegt letztlich das Gute! Hoffnung, Liebe und Vertrauen machen ein wunderbares warmherziges Buch.
Dabei gelingt es Anna McPartlin wieder einmal, trotz der Intensität der Gefühle nicht die Grenze zum Kitsch zu überschreiten!

Ich habe selten eine dermaßen authentische Geschichte gelesen, die mich vollkommen in ihren Bann gezogen hat - und nebenbei auch noch Mut macht. Absolute Leseempfehlung!

karin_buerle

1 Beitrag
24.08.2016

Irgendwo im Glück

Das Buch ist fesselnd vom Anfang bis zum Schluss. Die Geschichte einer starken Frau die viel durchgemacht hat und die  für alles gekämpft hat. Der Kampf  gegen ihren  gewalttätigen Ehemann bis sie endlich geschafft hat ihn zu verlassen. Ihre Demenzkranke Mutter die sie jeden Tag vor neue Herausforderungen stellt, ihre  Tochter die provoziert und sich gegen alles stellt um ihre Unsicherheit vor dem erwachsen werden zu verstecken und ihr Sohn Jeremy der immer gut ist und für die Familie da ist aber ein Geheimnis in sich trägt.    Als es scheint sie hätte endlich ihr Glück gefunden verschwindet ihr Sohn. Dann beginnt erst der Kampf.... Gegen die Vorurteile der Gesellschaft.... Ich habe das Buch regelrecht verschlungen es hat mich gefesselt.  Mit der Wende der Geschichte war ich zuerst etwas überfordert..  Aber nicht immer gibt es ein Happy end.  Oder doch?

Papier und Tintenwelten

Beiträge 13
08.11.2017

    Lesegrund:
    Ich habe schon Bücher von Anna McPartlin gelesen und mag die Geschichten der Autorin echt gerne, sodass ich auch auf dieses Werk von ihr gespannt war.

    Handlung:
    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Maisie Bean. Maisie hatte es noch nie sonderlich leicht in ihrem Leben, aber dadurch ist sie auch eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Aus einer schlimmen Ehe hat sie ihre zwei geliebten Kinder, Jeremy und Valerie. Die drei halten immer zusammen und als Maisie's Mutter an Demenz erkrankt helfen ihr die beiden sogar bei der Pflege und Betreuung. Doch gerade als in Maisie's Leben alles glatt läuft verschwindet Jeremy spurlos und zwingt sie dadurch dazu einiges zu hinterfragen ...

    Schreibstil:
    Der Schreibstil von Anna McPartlin bekommt durch ihre ganz eigene Art Emotionen authentisch zu vermitteln einen besonderen Charme, dem ich mich gar nicht entziehen möchte. Sehr schön fand ich in diesem Buch auch die wechselnden Erzählperspektiven, die dem Leser/der Leserin einen tollen Einblick in die Gedanken - und Gefühlswelten der verschiedenen Charaktere ermöglicht haben.

    Charaktere:
    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es toll, dass die Autorin die Personen mit liebevollen Details und verschiedenen Facetten gezeichnet hat. So hat nicht nur die Protagonistin ihren ganz eigenen Eindruck bei mir hinterlassen, sondern auch andere Charaktere. Das fand ich klasse.

    Spannung:
    Den Spannungsbogen hat Anna McPartlin konstant gehalten und dadurch habe ich die Entwicklungen auch mit viel Interesse verfolgt. Der Prolog weckte direkt meine Neugier und die Autorin konnte die Spannung auch über weite Strecken gut aufrechterhalten.

    Emotionen:
    Die Emotionen waren, in meinen Augen, das ganz große Plus dieser Geschichte. Durch die tollen Themen regt die Autorin zum Nachdenken und hinterfragen, aber auch zum mitfühlen an, was ich sehr gelungen fand. Ich hatte oftmals einen dicken Kloss im Hals und kann sagen, bei diesen Inhalten sind Taschentücher durchaus empfehlenswert.

    "Irgendwo im Glück" ist eine schöne und interessante Geschichte, die mit tollen Charakteren und emotionalen Inhalten wunderbare Lesestunden garantiert! Ich gebe diesem Buch 4,5 Rosen, aufgerundet auf 5.

    Leseratte Mel

    Beiträge 2
    05.10.2017

      Das Buch ist eines meiner Lieblingsbücher. Das Cover hat mir total gut gefallen. Die Geschichte ist einfach herzerwärmend.. Es gibt viele Überraschungen und noch mehr tolle Charaktere. Eine absolute Leseempfehlung.

      Wer meine ganze Rezension lesen möchte, kann dies auf meinem Blog lesen.
      https://leserattemel.blogger.de

      SBS

      Beiträge 43
      29.09.2017

        Tolle Botschaft!

        Die Irin Maisie Bean hat es nicht leicht im Leben. Mit 17 Jahren wird sie Opfer eines Rape-Dates, welches in einer Schwangerschaft mündet. Das erfordert regelrecht die Heirat mit dem Vergewaltiger. Jahre voller Gewalt folgen, bis Maisie endlich mit ihren Kindern Jeremy und Valerie zu ihrer Mutter zieht. Nun zieht das Glück ein, aber es währt nicht lange, denn ihre Mutter erkrankt an Demenz. Jeremy opfert sich für die Familie bis zu seinem Verschwinden auf.

        Bereits der Prolog hat mich überzeugt, obwohl er scheinbar sehr viel verrät, denn das Jeremy gewaltsam zur Welt gekommen ist und sie auch gewaltsam verlassen musste, erfährt man schon auf den ersten Seiten. Was mag der Grund sein? Hat etwa sein gewalttätiger Vater was damit zu tun? Oder steckt was ganz anderes dahinter? Einmal angefangen, musste ich das Buch fast in einem Rutsch lesen. Die Fragen haben mich einfach nicht kaltgelassen und die verzweifelte Suche nach Jeremy war sehr emotional. Interessant fand ich auch, wie und warum sich Maisie, die an sich sehr stark ist, überhaupt so lange mit dem Vergewaltiger zusammenlebte. Das Geschehen spielt hauptsächlich 1995 und wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was dem Buch mehr Tiefe verleiht. Der Schreibstil ist gewohnt locker, leicht zu lesen und die Charaktere sind einfach gut gelungen. Man leidet, lacht und hofft die ganze Zeit mit.

        Die Geschichte, besonders deren Ende, hat mich nachdenklich gemacht. Eine unbedachte Äußerung kann schon reichen, um andere Menschen zu zerstören… Der Aspekt, den ich hier beim besten Willen nicht ansprechen kann, kommt erst sehr spät ans Licht, aber schon vorher rätselt man, was geschehen sein könnte. Durch zahlreiche Wendungen wird es nie langweilig. Im Buch geht es um häusliche Gewalt, Demenz, das Verschwinden eines Kindes – um nur mal einige zu nennen. Trotzdem ist die Geschichte nicht überfrachtet.

        Sarah1980

        Beiträge 29
        19.09.2017

          Ein sehr berührender Roman mit Humor, Lebensfreude aber auch Tiefgang. Lockerer emotionaler Schreibstil, der einen das Buch nicht zur Seite legen lässt.
          Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Meine Schwestern und meine Mutter waren ebenfalls begeistert.

          amina123

          Beiträge 10
          01.09.2017

            Mir gefällt dieses diese Buch sehr gut. Es geht in diesem Buch über eine Frau die sich trotz massiven Schicksals Schlägen sich nicht unterkriegen lässt.
            Ich liebe solche Geschichten.Daumen Hoch .Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen.

            Sternderl80

            Beiträge 30
            26.08.2017

              Dieses war mein erstes Buch der Autorin und gleich vorweg: Es wird wohl nicht das letzte Buch von ihr bleiben, das ich lese. Schon von den ersten Seiten weg wurde ich gepackt von Maisies Geschichte und der ihrer Familie: Maisies Ehemann ist gewalttätig und ihre Mutter ist an Demenz erkrankt. Nachdem sie sich von ihrem Ehemann getrennt hat opfert sich Maisie weiter für ihre Familie auf. Als es schließlich so scheint, als würde es in ihrem Liebesleben einen neuen Mann geben, geschieht etwas furchtbares: Ihr Sohn verschwindet spurlos.
              Ich fand das Buch emotional sehr aufwühlend und habe die Protagonistin für Ihre Stärke sehr bewundert. Ein Buch, das Mut macht und die eigenen Probleme lapidar erscheinen lässt.

              Steffi26.

              Beiträge 21
              24.08.2017

                Maisies Leben ist geprägt von Schicksalsschlägen. Angefangen mit ihrer Vergangenheit mit einem gewalttätigen Mann, der plötzlich verschwindet und somit einen Neuanfang ermöglicht. Doch Jeremys Verschwinden zerstört ihr Familienleben erneut. Die Gründe für sein Verschwinden sind lange unklar und ändern trotzdem alles.

                Das Buch ist gut geschrieben und eine Mischung aus Krimi und Familienstory.

                Leseliebe

                Beiträge 10
                22.08.2017

                  Dieses Buch hat mich gefesselt! Ich war zuerst überrascht, da ich nicht mit solch einer Tragödie gerechnet habe. Die Charaktere lassen einen nicht unberührt. Am liebsten will man der starken Maisie helfen, die immer alles regelt und ganz gleich wie sehr sie ungewollt von ihrer Tochter und ihrer Mutter verletzt wird, sie steht auf und acht weiter. Und selbst dabei versucht sie sich nichts anmerken zu lassen und ihr Umfeld zu schützen! Ebenso ist Jeremy ein tapferer und aufrichtiger junger Mann, dem Männer gutes wünscht! Und dann verändert sich alles! Sehr spannend, rührend und auch witzig zugleich! Lesenswert!!!

                  Die_Eva

                  Beiträge 4
                  24.07.2017

                    Von der Autorin habe ich bisher noch nichts gelesen, aber das Cover hat mich ziemlich angesprochen, ebenso die Geschichte.

                    Leider hat mich die Geschichte nicht so ganz überzeugt, hier hätte ich mir irgendwie ein bißchen mehr erwartet, muss ich sagen. Vom Lesen her war es eine angenehme Lektüre.

                    anika_schferle

                    Beiträge 9
                    16.07.2017

                      Ein typischer McPartlin- emotional, packend und mehrere heikle Themen ohne allzu viel Schmalz in bezaubernde Worte gefasst.
                      Eine Familiengeschichte, in der die Hauptperson Maisie mit den Dämonen ihres Lebens kämpft- aufgerieben vom Alltag in der Pflege ihrer demenzkranken Mutter, der Besänftigung ihrer rebellischen Teenie-Tochter(und deren unflätiger Ausdrucksweise) und der Bewältigung ihrer gescheiterten Ehe und einem Trauma von jahrelangen Misshandlungen durch den eigenen Ehemann zeichnet ihr Sohn Jeremy eine Konstante und gibt ihr Halt- bis zu dem Tag, an dem er scheinbar grundlos verschwindet....und Maisie´s Welt unterzugehen droht......

                      Nur 4 Sterne, weil mich der Wust an Schimpfworten irgendwann ziemlich genervt hat- ausserdem ist das Ende nache ienigen Längen im Buch sehr abrupt .Trotzdem ein schönes Buch, Leseempfehlung!

                      ostseedeern

                      Beiträge 13
                      05.07.2017

                        Dank der Buchboutique durfte ich Erstleserin sein und werde dieses Buch nie vergessen. Die Handlung ist an sich eine traurige, aber die Autorin schafft es, sie auf eine Art zu erzählen, die Hoffnung gibt. Das Buch ist so wunderschön geschrieben, dass ich es binnen 2 Tagen komplett durchgelesen habe. Ich habe geschmunzelt und geweint, habe erstaunt die Augen aufgerissen und mich mit den Hauptfiguren problemlos identifiziert. Anna McPartin hat es einfach drauf! Von ihr würde ich bedenkenlos jedes Buch kaufen - und dieses hier kann ich wärmstens empfehlen!

                        SLovesBooks

                        Beiträge 10
                        24.06.2017

                          Der Anfang ist mir nicht leicht gefallen. Ich hatte Startschwierigkeiten, weil mich die Handlung nur wenig mitgenommen hat. Es war wenig spannend und man wusste auch nicht so recht worauf die Geschichte zulaufen wird. Durch die Einleitung wusste man zwar, das Maisies Sohn Jeremy verschwinden und zu Tode kommen wird, aber das ganze Ausmaß konnte man da noch nicht begreifen. Eigentlich in der ganzen ersten Hälfte nicht. Doch dann kommt alle geballt und ich war von dem Buch ergriffen, geschockt, überrascht. Es kamen so viele Gefühlsregungen auf einmal, dass ich eigentlich regelrecht davon erschlagen wurde. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass mich dieses Buch nach diesem Anfang so umhauen würde. McPartlin hat die Stimmung wirklich extrem gut im Griff. Sie kann sie von der einen auf die andere Minute umschlagen lasse. Von der Entwicklung und der aufkommenden Spannung der Geschichte war ich wirklich begeistert.

                          Die Charaktere haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ich finde, dass sie sich nach und nach entwickeln und man sie am Anfang zum Teil nur schwer durchschauen kann. Oftmals muss man erst mal hinter ihre Fassade blicken. Die Autorin hat die Charaktere vielschichtig und vor allem sehr realistisch und menschlich ausgearbeitet.

                          Der Schreibstil trifft nicht immer meinen Geschmack. Das Buch lässt sich zwar flüssig lesen, jedoch benutzt McPartlin auch öfter Begriffe, von denen ich nicht so begeisterte bin. Ich denke einfach, dass Figuren auch authentisch ausgearbeitet werden können ohne in die Tiefen der Umgangssprache und darüber hinaus abzutauchen.

                          Insgesamt hat mich selten ein Buch noch so positiv überrascht, wenn ich mit ihm einen schwierigen Start hatte. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass das Ende den Start um so viele Punkte übertrifft, dass ich die volle Punktzahl geben könnte.

                          cyirah

                          Beiträge 3
                          07.06.2017

                            Anna McPartlins „Irgendwo im Glück“ ist ein unglaublich schönes und emotionales Buch. Die Geschichte rund um Maisie Bean, ihrem Leben, Leiden und Kämpfen hat mich nachhaltig beeindruckt. Von ihrem Eheman jahrelang misshandelt, schafft Maisie die Flucht aus dieser Hölle. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern Valerie und Jeremy versucht sie von da an ein normales Leben zu führen. Allen Widrigkeiten trotzend kämpft Maisie für ihre Kinder und ihre demenzkranke Mutter. Fred der Polizist der ihr damals half wieder auf eigenen Beinen zu stehen, weckt neue Gefühle in ihr, doch dann plötzlich verschwindet ihr Sohn Jeremy und Maisies Welt zerspringt erneut in tausend Scherben.

                            Was würde ich tun wenn mein Sohn verschwindet? Eine Frage die mich während des Lesens immer wieder beschäftigt hat. McPartlin schafft es die Abgründe einer Mutter so emotionsgeladen darzustellen, dass ich mich oft selbst in dieser Person wiederfinden konnte. Gedanken, Ängste und Zweifel, nur drei der Gefühle die eine Mutter an den Rand des Wahnsinns treiben. Der Gedanke das sein eigenes Kind verschwindet. Eine absolute Horrorvorstellung!

                            Und all die Fragen die offen im Raum stehen: Geht es ihm gut? Wo ist er? Kommt er wieder? Was habe ich nur falsch gemacht?
                            Gedanken die einem den Schlaf rauben können. Vorwürfe die es schaffen einen selbst zu hassen und die Hoffnung das alles wieder gut werden wird. Das alles beschreibt die Autorin in ihrem Buch und noch vieles mehr.

                            Ein großes Thema des Buches sind die Ängste Jugendlicher. Wer bin ich? Was will ich? Bin ich normal? Ängste eines Jugendlichen der in einer Gesellschaft lebt in der „anders“ sein eine Ausgrenzung bedeutet. Die Angst nicht so leben zu können wie man es sich wünscht. Die Verzweiflung darüber sein Inneres zu verstecken und eine Mauer rund um diese Welt zu errichten. Doch wenn diese Welt einmal ausbricht, könnte sie Leben verändern.

                            „Mit mir stimmt etwas nicht. Du wirst immer anders sein als alle anderen. Du wirst nie normal sein. Du kommst in die Hölle“ (Seite 74)

                            Der Leser bekommt die Geschichte rund um Maisie und ihre Kinder immer stückchenweise präsentiert. So erfährt man, wie die Suche nach Jeremy und seinem Freund Rave verläuft und was die beiden zu der Zeit ihres Verschwindens gemacht haben. Die Kapitel sind mit Musik der 90er untermalt. Eine sehr schöne Idee, da die Lieder (vorausgesetzt man kennt sie) den einzelnen Kapiteln noch eine zusätzlich emotionale Seite geben.

                            „Irgendwo im Glück“ ist ein tolles Buch voller Ängste, Selbstzweifel und Liebe. Ein Buch das mir während des Lesens Tränen in die Augen trieb. Es nahm mich mit in eine Welt, die mich noch nach dem Lesen des letzten Satzes beschäftigt. Eine Zeit die „anders“ sein verurteilt. Jeder sollte seinen Ort „Irgendwo im Glück“ finden und so leben können wie er es für richtig hält. Letztendlich ist es ein Buch über eine Frau, der das Schlimmste passiert, was einer Mutter widerfahren kann. Ihr Sohn verschwindet und was bleibt sind quälende Fragen.

                            Ein absolut empfehlenswertes Buch.

                            Jonas

                            Beiträge 42
                            11.05.2017

                              Dieses Buch ist fesselnd.Einmal in der Hand möchte man es am liebsten zu Ende lesen . Die Aufmachung des Covers finde ich ebenfalls sehr ansprechend und verführt zum Kauf .Dieses Buch ist sehr flüssig zu lesen und ich würde es jedem weiterempfehlen .
                              Ein großes Lob an die Autorin dieses Buches. Dieses Buch macht einem bewusst das es im Leben oft Mal änderst kommt als man erwartet jedoch alles schaffen kann.Leider ist es wie im Buch auch im wahren Leben doch auch hier in diesem Buch wird klar es lohnt sich immer weiter zu kämpfen.

                              Meli

                              Beiträge 3
                              03.05.2017

                                Das Buch hat einen schönen flüssigen, leichten Schreibstil, der sich gut lesen lässt. Die Geschichte an sich ist schon sehr dramatisch und berührend. Man kann sich leicht mit den Protagonisten identifizieren. Was ich besonders schön finde ist, dass immer die Sichtweise gewechselt wird. Einmal stecken wir in Jeremys Kopf und Welt, einmal in der seiner Schwester oder im Kopf der dementen Oma Briedie oder der überforderten Mutter Maisie, die es allen recht machen möchte. Das ist auf jeden Fall ein sehr schönes Leseerlebnis, denn so kann man besonders bei Oma Bridie ihre seltsamen Handlungen und Aggressionen nachvollziehen, die für Außenstehende total befremdlich sind und überhaupt nicht verständlich. Da es Maisie so unglaublich schwer hat, hätte ich mir Emotionen gewünscht bei 3/4 des Buches. Aber die Autorin hat immer etwas Distanz gelassen, so dass man sich nicht verliert und weint. Ob sie das wohl extra gemacht hat? Denn zum Ende hin gibt es eine überraschende Tragödie, die schockiert und die eigene Welt einstürzen lässt und dann fließen mehr als nur ein paar Tränen. Ich schreib gezielt nicht das Hauptthema des Buches, damit ich nicht spoiler, aber es behandelt ein tolles Thema, welches gerade in den 90ern noch mit viel Intoleranz, Scham, Vorurteile und Ablehnung behaftet war.

                                SarahLiebtBücher

                                Beiträge 32
                                21.02.2017

                                  Maisie Bean hat nicht gerade ein leichtes Leben. Einen gewalttätigen Ehemann, der sie regelmäßig krankenhausreif schlägt und ihre Kinder in Gefahr bringt. Dank dem Polizisten Fred Brennan gelingt ihr nach Jahren die Trennung. Maisie lebt mit ihrer Mutter Bridie und dem sensiblen Sohn Jeremy und Tochter Valerie ein einigermaßen ruhiges aber arbeitsames Leben. Als die Mutter an Alzheimer erkrankt, kümmert sich die kleine Familie liebevoll um sie und der Zusammenhalt lässt es irgendwie alles gelingen. Alle packen mit an. Selbst Maisies Freundin Lynn bringt sich ein und unterstützt wo es nur geht.
                                  Als Fred Maisie auf ein erstes Date einlädt, wird ihr Gefühlsleben ordentlich durcheinander gebracht. Denn während des Dates verschwindet Jeremy und eine Hetzjagd der Journalisten entbrennt. Lügen und Gerüchte werden verbreitet und Maisie sammelt all ihre Kraft, um sich der Öffentlichkeit entgegen zu stellen.

                                  Anna McPartlin schreibt Romane voller Lebensfreude und Humor mit Tiefgang, deren Geschichten man sich nicht entziehen kann. Enttäuschung, Verlust, Gewalt, Krankheit stehen für Herausforderungen, die Kraft der Liebe gemeistert werden. Die Charaktere sind Menschen, denen man sich gleich nahe und unmittelbar verbunden fühlt. Dieses Buch ist ebenso gelungen, wie die vorherigen und zaubert dem Leser ein Lächeln ins Gesicht und beschert im nächsten Moment eine Gänsehaut. Einfach großartig!

                                  Sannystar2002

                                  Beiträge 39
                                  19.02.2017

                                    Wunderschön! Ich bin ja ein großer Fan der Bücher von Anna McPartlin und hatte mich daher sehr auf das Buch gefreut. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Jede einzelne Seite ist mit Leben gefüllt. Die Charaktere sind stark und sie wachsen einem schnell ans Herz. Besonders gut hat mir auch die Erzählung der Geschichte aus den immer wieder unterschiedlichen Perspektiven gefallen. Das Buch ist spannend, tragisch und hoffnungsvoll zugleich! Es ist bis jetzt mein Lieblingsbuch von Anna McPartlin!

                                    doris.rauch

                                    Beiträge 13
                                    17.02.2017

                                      Anna McPartlin schreibt einfach wunderbare warmherzige Bücher. Ich habe gelacht und geweint bei "Rabbit Hayes" und habe mich sehr auf das neue Buch gefreut. Und bin nicht enttäuscht worden.
                                      Sie erfindet tolle Figuren und hat einen einzigartigen Schreibstil, der einen in den Bann zieht.
                                      Man kann gar nicht anders als Maisie zu mögen. Schon allein die Geschichte mit ihrem gewalttätigen Mann zieht einen auf ihre Seite. Sie schlägt sich durchs Leben mit ihrer dementen Mutter und zwei tollen Kindern. Sie gibt sich sogar einen Ruck und verabredet sich endlich wieder - mit dem Polizisten, der ihr schon so oft geholfen hat und in sie verliebt ist. Doch dann verschwindet ihr Sohn Jeremy...
                                      Ein tolles Buch - ich freue mich schon auf Neues von ihr. hoffentlich bald.

                                      Leseratte_ohne_Grund

                                      Beiträge 57
                                      06.02.2017

                                        Klappentext

                                        Von der Autorin des Bestsellers «Die letzten Tage von Rabbit Hayes»: Ein neuer Roman voller Humor, Liebe, Traurigkeit und Hoffnung.
                                        Dublin, 1995: Maisie Bean ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ihr erstes Date vor siebzehn Jahren endete so schlimm, dass es ihr für den Rest des Lebens den Appetit auf Pommes verdarb. Die Ehe, die folgte, war die Hölle für Maisie, doch sie gab ihr zwei wundervolle Kinder: den sensiblen, humorvollen Jeremy und die starrsinnige, schlaue Valerie. Mit Hilfe der beiden schafft es Maisie sogar, ihre demente Mutter zu Hause zu pflegen. Alle packen mit an.
                                        Als Maisie denkt, ihr Leben läuft endlich rund, geschieht das Unfassbare: Jeremy verschwindet eines Tages spurlos. Sie steht einem neuen Kampf gegenüber, dem Kampf ihres Lebens - für die Wahrheit über Jeremy, gegen Vorurteile und Ablehnung. Doch Aufgeben kommt für Maisie niemals in Frage.


                                        Meinung

                                        Wirklich gelungen das Buch. Es ist genau richtig, weil man weinen und lachen muss. Es zeigt uns das uns aufgeben nicht weiter bringt. Selbst
                                        wenn man am Boden ist , kann man wieder aufstehen und weiter kämpfen.
                                        Habe es richtig verschlungen. Wenn ich mehr als 5 Sterne geben könnte würde ich das machen.

                                        Yvou

                                        Beiträge 23
                                        24.01.2017

                                          Das Buch hat mich total gefesselt! Die Geschichte war herzzereißend und wunderschön! Ganz besonders hat mir die Oma gefallen und wie Maisie mit ihren Schicksalsschlägen und Demütigungen umgeht. Sie ist eine wahre Powerfrau!
                                          Man kann gar nicht aufhören zu lesen, weil es sehr lustig, spannend und traurig geschrieben ist.
                                          Man kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen.
                                          Es kst vor allem sehr spannend geschrieben.

                                          meg

                                          Beiträge 11
                                          06.01.2017

                                            Irgendwo im Glück ist ein bewegendes Buch. Es erzählt von einer Mutter, mißhandelt von ihrem Ehemann und trotzdem so voller Mut, ihren Kindern und ihrer dementen Mutter. Den Mut dieser Frau und ihren lebenswillen kann man nur bewundern. Zu Anfang der Geschichte erfährt man sofort vom Tod ihres Sohnes Jeremy und trotzdem bleibt das ganze Buch über die Spannung und die Hoffnung bestehen, dass doch noch alles gut ausgehen wird. und in gewisser Weise ist es auch so - Jeremy ist "irgendwo im Glück". Durch die einzelnen Kapitel, die immer aus der Sicht einer anderen Person geschrieben ist, erfährt man die Geschcihte in allen Facetten. Trotzdem bleiben Rätsel : "Was hat Brannon getan, dass Bridie solche Angst hat ?" - "Was ist mit Maisies Ehemann geschehen?", die erst im Laufe der GEschichte gelöst werden.
                                            Spannung, Gefühl, die ganze Palette bis zum Ende - was wünscht man sich mehr ?

                                            Jako

                                            Beiträge 44
                                            06.12.2016

                                              Für mich volle Punktzahl, das war das schönste Buch das ich dieses Jahr gelesen habe.
                                              Schonungslos, authentisch, einfühlsam, warmherzig, traurig - die Geschichte war so spannend das ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte.
                                              Ich musste lachen, weinen und schmunzeln.
                                              Es ist ein emotionales tiefsinniges Buch mit viel Stärke und super tollen Charakteren.
                                              Ich liebe Anna MCPartlin - schon allein die Cover finde ich immer wieder toll.
                                              Ganz klare Leseempfehlung !!!

                                              katja_kabatja

                                              Beiträge 9
                                              18.11.2016

                                                Eine Geschichte die mich in ihren Bann gezogen hat!
                                                Es zeigt nur einmal mehr was passieren kann wenn man keine Toleranz und Verständnis zeigt.
                                                Jeder sollte leben dürfen wie er es für richtig hält und niemand sollte über andere urteilen!
                                                Es hat mir das Herz zerrissen und ich konnte nicht aufhören zu weinen und gleichzeitig war ich unglaublich beeindruckt von Maisie ihrer Stärke!

                                                Für mich wirklich eines der besten Bücher des Jahres!

                                                Ein MUSS für jeden dem Familie und Mitmenschen wichtig sind!

                                                evafl

                                                Beiträge 26
                                                17.11.2016

                                                  Der pensionierte Sparkassenleiter Abrakadabra-Anthony

                                                  Maisie Bean ist eine starke Frau. Sie hat eine schwere Zeit hinter sich, wurde jahrelang vom Ehemann verprügelt, hat es dann aber geschafft mit ihren zwei Kindern sich dem ganzen Szenario zu entziehen. So lebt sie mit der pubertierenden Valerie und dem sensiblen Jeremy sowie ihrer dementen Mutter zusammen. Endlich läuft soweit alles rund, zumindest fühlt es sich für Maisie so an, da verschwindet Jeremy spurlos. Was ist los, was hat ihn dazu gebracht?

                                                  Von dieser Autorin hatte ich bislang nichts gelesen, entsprechend war ich gespannt auf dieses Buch. Die Art und Weise wie hier das Cover gestaltet ist (schön bunt, harmonisches „Naturbild“, die Schrift ist schön erhaben) gefällt mir schon einmal sehr.

                                                  Die Geschichte an sich hat einen Moment gebraucht, bis sie so wirklich bei mir angekommen war. Zu Beginn hat mich das Buch nicht gleich so direkt gepackt, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte, nun ja. Vom Schreibstil her ist alles soweit gut nachzuvollziehen, was mir nicht so gut gefallen hat ist der Name der Hauptperson im Buch, Maisie. Sie erhält von vielen einen anderen Namen, die Kinder rufen sie „Ma’sie“, Fred nennt sie „Mai“. Nun ja, ein kleines Detail, aber so etwas trägt für mich zum Gefallen eines Buches eben auch einfach bei. Inhaltlich war also alles gut verständlich, eine angenehme Sprache, teilweise merkt man vielleicht, dass es in Irland spielt, wenn öfter mal ein „…., Sohn“ hinterher-gesagt wird. Das fand ich auch ein bißchen komisch. Ansonsten eine wirklich akzeptable, verständliche Sprache, kaum Fachbegriffe oder gar Fremdwörter.

                                                  Als ich mit der Geschichte dann gut vertraut war, wurde das Buch auch durchaus spannend. Die Darstellung ist interessant, d.h. es ist die Sicht von verschiedenen Personen geschildert, mal von Maisie, von Fred, Valerie, Bridie (Maisies Mutter) und eben auch Jeremy. Außerdem liest man kapitelweise immer einen Tag – und diesen eben wechselnd aus der Sicht der verschiedenen Personen. Das hat mir echt gut gefallen, abwechselnd und interessant so zu sehen, was wer wie empfand, sich für wen wie abgespielt hat, etc. Es ist also kein langweiliges Buch, sondern dadurch wirklich abwechslungsreich, spannend und interessant. Gelegentlich gibt es auch lustige Szenen, jedoch geht es mehr anders emotional zu.

                                                  Ich wurde durch das Buch „gut unterhalten“, ich habe mir vielleicht selbst noch ein bißchen mehr vom Buch versprochen, noch ein bißchen mehr Geschichte. Was hinter der Geschichte steckt macht durchaus Sinn, also vielmehr natürlich die Botschaft, die Maisie mit auf den Weg gibt. Dennoch hat es mich nicht ganz überzeugen können, leider. Von mir gibt es für dieses Buch eine Empfehlung sowie 3 von 5 Sternen.

                                                  Dandy

                                                  Beiträge 54
                                                  14.11.2016

                                                    Irgendwo im Glück von Anna McPartlin war mein erstes Buch dieser Autorin-
                                                    Maisie, die Hautpdarstellerin ist eine sehr starke Frau. Zuerst schafft sie es sich von ihrem gewaltätigen Mann zu befreien, dann bekommt ihre Mutter Demenz und wenn dies nicht schon genug wäre, verschwindet ihr Sohn auch noch spurlos.
                                                    Mich hat die Geschichte sofort gefesselt und ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen. Der Schreibstil ist sehr gut. Die Personen werden sehr gut beschrieben und man fühlt sich während dem Lesen als Teil der Familie. Der Schluss hat mich sehr nachdenklich gemacht und einige Tränen in die Augen getrieben.
                                                    Fazit. Ich bin froh, dass ich dieses Buch entdeckt habe.

                                                    frickygirl

                                                    Beiträge 17
                                                    13.11.2016

                                                      Dieses Buch ist sehr gut. Es brachte mich zum lachen, zum lächeln und zum weinen. Die Charaktere sind sehr sympathisch und man kann sich alles super Bildlich vorstellen. Ein tolles Buch was ich weiter empfehle.

                                                      flowers.books

                                                      Beiträge 2
                                                      21.09.2016

                                                        Einfach herzergreifend!

                                                        Das Buch war einfach unglaublich toll. Das Cover ist sommerlich und sehr ansprechend.

                                                        Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und man "verliert" sich sofort in die Geschichte. Ich habe dieses Buch innerhalb eines Tages verschlungen und es hat mich wirklich berührt.

                                                        Absolust empfehlenswert!!!

                                                        Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Demenz, Gewalt und Hoffnung.

                                                        yvonneschecher_frankeckert

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                                                        21.09.2016

                                                          Großartig!!

                                                          Ein wirklich sehr gelungenes Buch! Man lacht und weint! Ich habe es geradezu verschlungen. Wer "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" super fand, wird dieses Buch lieben!

                                                          Gluehwuermchen aus Salem

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                                                          24.08.2016

                                                            Wunderbar!!!!

                                                            Wenn man so von einem Buch mitgerissen wurde, dass man auch Stunden danach immer noch sprachlos ist, dann ist es ein gutes Buch!
                                                            Ich finde "irgendwo im Glück" ist ein wunderbares Buch. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, außer dass Anna McPartlin es geschafft hat, ihren Figuren so viel Leben einzuhauchen, dass ich völlig gefangen war. Von Maisie, die sich immer wieder im wahrsten Sinn des Wortes aufgerappelt hat und doch unglaublich fürsorglich und aufopfernd ist. Von Valerie, die sich mit sich selbst auseinander setzt und eifersüchtig auf ihren Bruder ist. Von Bridie, deren Demenz sehr treffend und ergreifend ist. Und nicht zuletzt von Jeremy, dem guten Jungen, dessen Probleme erst nach und nach an das Licht kommen.
                                                            Die Geschichte ist sehr emotional und ACHTUNG: wer nah am Wasser gebaut ist, sollte das Buch nicht in der Öffentlichkeit lesen! Ich musste im Zug arg mit den Tränen kämpfen.
                                                            Es ist eine Geschichte, die sehr real gehalten ist und ich denke genau deswegen einen so berührt.
                                                            Toll!

                                                            geli

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                                                            22.08.2016

                                                              Dieses Buch muss man gelesen haben

                                                              Ich hatte das Glück, vom Verlag als Erstleserin ausgewählt zu werden! Das Buch erhielt ich am Donnerstagabend und habe sofort mit dem Lesen begonnen und zu meinem Bedauern habe ich es schon zuende gelesen! Mein Fazit: eine wunderschöne, toll geschriebene Geschichte,die wohl jeder Leser/Leserin nachvollziehen kann. Ein Buch voller Mut, Tapferkeit, Liebe,Zugehörigkeit und neuen Anfängen! Aber auch eine gehörige Portion Humor ist dabei. Ich habe gelacht, geweint und vor Spannung den Atem angehalten! Wer das Buch nicht liest, hat echt etwas verpasst! Ich hoffe, diese Autorin begeistert zäunst nich lange mit ihren Geschichten! Weiter so!!!