Jilliane Hoffman

Mädchenfänger

Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen: Der gutaussehende Zach, den sie beim Chatten kennengelernt hat, steht auf sie. Und er will sie treffen! Sie verabreden ein Date.
Als Lainey von der Schule nicht heimkehrt, zieht man einen Spezialisten zurate: FBI-Agent Bobby Dees. Alle Spuren führen ins Nichts. Bis ein Gemälde auftaucht. Es zeigt eine gefesselte junge Frau – und das, was ihr bevorsteht.
Die Zeit wird knapp. Und Bobby kommt ein furchtbarer Verdacht: Was, wenn der Mörder mehrere Opfer in seiner Gewalt hat? Mädchen, die keiner mehr vermisst?


Autorenbild Foto von Jilliane Hoffman

Die  Autorin

Jilliane Hoffman war Staatsanwältin in Florida und unterrichtete jahrelang im Auftrag des Bundesstaates die Spezialeinheiten der Polizei – von Drogenfahndern bis zur Abteilung für Organisiertes Verbrechen – in allen juristischen Belangen. Ihre Thriller «Cupido», «Morpheus», «Vater unser», «Mädchenfänger», «Argus» und «Samariter» waren allesamt Bestseller.


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Rezensionen

Knopf

Beiträge 6
12.09.2018

    Die 13-jährige Lainey hat im Internet ihre große Liebe entdeckt. Zach Cusano alias Nick: ElCapitan. Zur Zeit ist sie im RL nur frustriert. Vor einem Jahr sind sie umgezogen; ihre Freundinnen sind auf der alten Schule, sie hat auf der neuen Schule noch keinen Anschluß gefunden; muß immer auf ihren nervigen kleinen Bruder aufpassen und versteht sich nicht mit dem Stiefvater. Da ist sie offen für eine Verabredung mit Zach. Nur leider gerät sie an den Mädchenfänger.....

    Als die Mutter sich an die Polizei wendet, wird dort nur an eine Ausreißerin gedacht, nicht an ein Verbrechen.

    Bis bei einem erfolglosem Journalist ein schreckliches Bild auftaucht. Mit Ölfarben und Blut gemalt. Ein Mädchen ohne Augen. Anhand des Hintergrundes wird bald der Ort mit der Leiche entdeckt. Nur wird auch der Fall Lainey langsam als Verbrechen behandelt und nach ihr gesucht.

    An erster Stelle von Bobby Dees, ein Sonderermittler, dessen 16-jährige Tochter auch seit einem Jahr verschwunden ist, allerdings freiwillig.

    Picasso(Mädchenfänger) verschickt weiterhin Bilder und es werden weitere Mädchenleichen entdeckt.

    Wer ist der Täter? Der Stiefvater? Zumindest gerät er deutlich in die Fänge der Ermittler.

    Ein spannender Psychothriller. Leider wieder mit vielen Abkürzungen(die zwar zum Glück immer gleich und nicht mit Sternchen oder im Anhang\*positiv\*)erklärt werden, aber nervig sind. Die Erklärungen zu den Internetabkürzungen sind sehr hilfreich.



    Leider überschnitt sich beim Lesen des Buches die Fiktion mit der Wirklichkeit. Im Raum Aachen wurde eine Person verhaftet, die Mädchen einen Trojaner auf den PC schickte und damit die web-cam einschaltete und die Mädchen beobachten konnte. Sorgte für noch größeren Gruseleffekt.

    Petzi_Maus

    Beiträge 13
    31.07.2018

      Ein Thema, das immer aktuell sein wird. Spannung pur.


      Kurz zum Inhalt:
      Die dreizehnjährige Lainey ist überglücklich: Der gutaussehende Zach, den sie beim Chatten kennengelernt hat, steht auf sie und will sie treffen. Sie vereinbaren ein Date. Als Lainey von der Schule nicht heimkehrt, zieht man den Spezialisten für verschwundene Kinder, FBI-Agent Bobby Dees, hinzu. Bobby ist sich sicher, dass Laney nicht weggelaufen ist, doch alle Spuren führen ins Nichts. Bis ein Gemälde auftaucht, das eine gefesselte junge Frau zeigt. Aufgrund dessen findet Bobby heraus, wo das Mädchen gefangen gehalten wird – doch sie kommen zu spät. Das Mädchen ist tot. Es ist nicht Lainey, doch im Bild finden sich Hinweise auf sie.
      Die Zeit wird knapp. Und Bobby kommt ein furchtbarer Verdacht: Was, wenn der Mörder mehrere Opfer in seiner Gewalt hat? Mädchen, die keiner mehr vermisst?


      Meine Meinung:
      Der Schreibstil ist flüssig und schnell zu lesen, der Spannungsaufbau ist hervorragend.
      Man fiebert mit Bobby mit und hofft, dass er Lainey rechtzeitig findet. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

      Die Thematik ist ein Klassiker: junges Mädchen lernt Unbekannten im Internet kennen, verliebt sich - und verschwindet spurlos.
      Nicht nur als Mutter einer Tochter kommt einem da die Gänsehaut. Und man kann nur immer wieder an alle jungen Mädchen appellieren: Seid nicht so leichtgläubig! Auch wenn derjenige euch 'als Beweis' ein Foto schickt, kann das einfach irgendein Foto sein. Benutzt euer Hirn. Redet mit den Eltern. Trefft euch NICHT mit Fremden!


      Fazit:
      Fesselnder Pageturner mit aktueller Thematik. Leseempfehlung!