Jo Platt

Die Bücherfreundinnen

Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen. Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will.
«Die Bücherfreundinnen», der neue Roman von Jo Platt nach dem Spiegel-Bestseller «Herz über Kopf», ist ein Plädoyer für die Freundschaft und dafür, zweite Chancen im Leben zu nutzen.
Wer sind die Bücherfreundinnen?
Alice, 32, Innenarchitektin, liebt ihren Job und ihre kleine Wohnung mit Garten. Sie lässt kein Fettnäpfchen aus und überspielt gerne ihre Gefühle mit Scherzen, aber davon lassen sich ihre Freundinnen längst nicht mehr täuschen.
Miriam, seit der Uni liiert mit Craig, hat seit einiger Zeit die Sorge, nur noch als Mutter wahrgenommen zu werden, und ist zu recht nicht glücklich, wenn Craig sie in ihrem neuen Kleid unsensibel mit einer Presswurst vergleicht.
Connie, 40, neigt zur Selbstunterschätzung, in anderen sieht sie aber immer nur das Gute. Sie lässt sich aus Sicht ihrer Freundinnen zu sehr auf der Nase herumtanzen von ihrem tyrannischen dreijährigen Sohn und auch von Ehemann Greg, der nicht zu verstehen scheint, dass seine Frau auch gelegentlich selbst eine Entscheidung treffen kann.
Abigail, genannt Abs, die jüngste in der Runde, Lehrerin mit Leib und Seele, extrem begeisterungsfähig, lebt zusammen mit Pete, einem phlegmatischen, aber herzensguten Anästhesisten, der den leidenschaftlichen Ausbrüchen seiner Freundin mit bewundernswerter Ruhe begegnet.
Sophie, Alices lebensfrohe Kollegin, ihr lautes Mundwerk lässt Außenstehende manchmal ihr großes Herz übersehen. Ihre Freunde wissen aber längst, dass sie eine loyale Freundin ist und schätzen ihre Ehrlichkeit. Doch auch sie übersehen manchmal, dass hinter Sophies harter Schale ein überraschend weicher Kern steckt.

Und dann ist da noch Jon,der einzige Mann im Buchclub. Seit drei Jahren verwitwet, seine Frau Lydia war die beste Freundin von Alice und Miriam und Gründungsmitglied des Clubs.


Autorenbild Foto von Jo Platt

Die  Autorin

Jo Platt wurde in Liverpool geboren und studierte Literatur. Über das ländliche Wiltshire, London und Seattle, wo sie als Lehrerin arbeitete, verschlug es sie nach St Albans, wo ihr erster Roman «Herz über Kopf» spielt, der es auf Anhieb auf die deutschen Bestsellerlisten schaffte. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bristol.


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Rezensionen

heidi_sturmnorn

Beiträge 4
25.05.2016

eine schöne, romantische Sommerlektüre

Rechtzeitig für die Urlaubssaison erschien das neue Buch von Jo Platt - eine bezaubernde Geschichte über Alice und ihren Freundinnen, die sich einmal im Monat treffen, um über Bücher zu reden, aber auch um einfach zusammen zu sein. Nur eine fehlt - Lydia starb vor drei Jahren an Krebs. Sie bat ihre Freundinnen, dass ihr Mann, Jon, an ihrer Stelle an den gemeinsamen Buchclub-Abenden teilnehmen sollte. Auch die Protagonistin, Alice, ist seit mehr als zwei Jahren Single, und die anderen finden, dass es Zeit wäre, dass sie die Vergangenheit vergisst und einen Mann wieder in ihr Leben lässt. So werden ihr mehr oder weniger passende Kandidaten vorgestellt, aber es dauert noch lange, bis sie entdeckt, dass ihr Glück näher zu finden ist, als sie ahnte...

Jo Platt ist es gelungen, mit ihrem zweiten Roman eine ähnlich schöne Story wie mit ihrem ersten Buch, "Herz über Kopf" zu schreiben. Ihr Schreibstil ist fesselnd und angenehm, ihre Personen erwachen zwischen den Buchseiten zum Leben, so dass es an Ende schade ist, das Buch aus der Hand zu legen.

Die Engländerin Jo Platt lebt in Bristol, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie hat Englisch in Kings College in London studiert, und arbeitete zehn Jahre lang in einem Büro in London City. Nachdem sie Mutter wurde, arbeitete sie in Teilzeit als Assistent-Lehrerin in einer Vorschule in Seattle und später als Sekretärin in Bristol.

Borkum

Beiträge 9
14.02.2017

Wer jetzt glaubt, dass es in dem Buch überwiegend um Bücher geht, der hat sich geirrt. Zwar werden einige wenige Bücher namentlich genannt, aber das war es auch. Hauptsächlich geht es um die sechs Mitglieder und ihre (teilweise wechselnden) Partner und deren Beziehungen / Probleme.

Den Einstieg ins Buch fand ich etwas schwierig, da alle Mitglieder des Buchclubs gleichzeitig in Aktion treten und mir Probleme beim who-is-who bereiteten. Da fand ich die kurze Vorstellung der Charaktere auf der Innenseite des Buchcovers sehr hilfreich und musste sie auch öfter konsultieren. Im Großen und Ganzen – bis auf ein, zwei Ausnahmen -sind die Protagonisten sehr sympathisch. Meine Lieblingscharaktere sind Sophie und David; Alice ist mir zu begriffsstutzig.

Insgesamt ist das Buch leicht und flott zu lesen. Man fliegt geradezu durch die einzelnen Kapitel, was auch an deren Kürze liegt. Man kann schnell mal noch eins und noch eins lesen. Zu Beginn waren immer mal wieder Rückblicke eingefügt, leider wurde das im weiteren Verlauf aufgegeben. Die Geschichte ist in einfachen Worten erzählt und stellenweise äußerst witzig.

Obwohl vieles vorhersehbar war und mir das Ende zu flott runtergeschrieben erschien, hat mich das Buch gut unterhalten. Es ist eine seichte Lektüre für einen Tag am Strand oder auf dem Balkon.

Bis zum Schluss hat sich mir übrigens nicht erschlossen warum ausgerechnet ein dicker roter Apfel auf dem Cover prangt.

steffi_the_bookworm

Beiträge 9
14.02.2017

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders weil mir das erste Buch der Autorin so gut gefallen hat. Außerdem war der Klappentext und Titel absolut ansprechend.

Den Einstieg in das Buch fand ich schon nicht allzu gut gelungen, denn man wird in eine Szene geschmissen, in der wirklich alle Personen anwesend sind und man hat überhaupt keinen Plan wer wer ist. Es hat sehr lange gedauert bis ich mich in dem Buch zurecht gefunden habe und wusste wer zu wem gehört. Bei einigen Personen, die seltener benannt wurden, habe ich mich auch am Ende noch gefragt zu wem die eigentlich gehören.

Das Buch war dann stellenweise etwas besser, es gab einige wirkliche witzige Szenen, aber die Handlung konnte mich einfach nicht mitreissen. Auch die Freundschaften und Beziehungen wurden für mich nicht überzeugend dargestellt.

Die Auflösung ist dann für meinen Geschmack völlig misslungen. Das passte für mich einfach überhaupt nicht und hatte einen sehr faden Beigeschmack.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich bin trotz der schleppenden Handlung durch das Buch geflogen. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich das Buch vermutlich abgebrochen.

christine_meinert

Beiträge 3
30.01.2017

Alice, Miriam, Sophie und Abigail sind beste Freundinnen. Nachdem ihre Freundin Lydia vor drei Jahren an Krebs gestorben ist, hat sie sich für ihren Mann Jon gewünscht, dass er an den Bücherclubtreffen teilnimmt. So helfen sie sich gegenseitig über den Verlust hinwegzukommen.
Alice ist immer noch auf der Suche nach dem Richtigen und so jagt eine Dating-Panne die nächste. Doch manchmal liegt das Glück näher als man denkt.

Meinung:

Jo Platt hat hier einen wunderbar leichten und flüssigen Schreibstil, der einen nahezu durch das Buch fliegen lässt. Trotz der 380 Seiten würde ich das Buch als idealen Wegbegleiter im Urlaub ansehen.
Die Charaktere sind vielleicht ein bisschen überspitzt dargestellt, aber ich mochte sie nahezu alle. Gerade Alice, Jon, Sophie und David sind mir sehr ans Herz gewachsen, da sie jeder auf seine Art sympathisch waren.
Alice, aus deren Sicht das Buch auch geschrieben ist, ist vielleicht ein kleines bisschen blauäugig, wie sie sich so lange selbst etwas vormacht. Man wünscht sich, sie würde ab und zu mal zuhören bzw. ihren Mund in anderen Situationen aufmachen, aber dennoch mochte ich sie sehr.

Jon hätte ich auch als Freund gewählt, denn wer sich schon in einer Frauengruppe zurechtkommt, ist mir schon sympathisch.
Sophie war wunderbar gerade heraus und David ein toller Chef und Freund.

Die Geschichte war natürlich vorhersehbar, es gab ab und zu kleinere Geschehnisse, die man so nicht erwartet hat, dennoch konnte man vieles schon erahnen.
Ich habe nichts anderes erwartet und so gefiel mir die Geschichte mit ihren lockeren Schreibstil sehr gut.
Es ist kein Buch, das mich gefühlsmäßig total mitgerissen hat, es standen mir keine Tränen in den Augen, aber ich konnte des Öfteren schmunzeln.
Was ich etwas schade fand, dass das Thema mit dem Bücherclub so kurz gehalten wurde, da der Klappentext dies nicht ganz vermuten lässt. Auch das Cover fand ich nicht ganz passend, da ich nicht weiß, was der Apfel mit der Geschichte zu tun hat.
Aber es wird eine schöne Geschichte über Freundschaften und Beziehungen erzählt.

Fazit:

Für mich kein Highlight, aber ideal für zwischendurch. Schöne Geschichte, die vielleicht etwas mehr Tiefgang vertragen hätte, aber mit einem tollen flüssigen Schreibstil und einer guten Grundidee punkten kann.

Jako

Beiträge 44
29.11.2016

Enttäuschung pur !!
Ich hatte eine ganz Vorstellung von diesem Buch - ich dachte es ging um Bücher, aber weit gefehlt, letzten Endes ging es die Suche nach Liebe.
Ich finde das hier die Tiefe und Spannung fehlt, außerdem ist die Geschichte leicht vorhersehbar.
Man kann, man muss es aber nicht lesen.

Jolle22

Beiträge 7
18.11.2016

Klapptext
Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen. Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will.
«Die Bücherfreundinnen», der neue Roman von Jo Platt nach dem Spiegel-Bestseller «Herz über Kopf», ist ein Plädoyer für die Freundschaft und dafür, zweite Chancen im Leben zu nutzen.

Meinung
Ein sehr tolles Buch über die Freundschaft :) Ich finde es sehr toll wie die Mädels zusammenhalten und durch Dick und Dünn gehen.
Sie haben alle Ihre Problemchen und Schicksalsschläge erlitten und kämpfen sich gemeinsam durch und sind für einander da.

Die Charaktere sind sehr authentischen und sympathischen beschrieben und ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzten und mit Ihnen fühlen, manchmal waren die Szenen schon so realistisch beschrieben, dass ich mich direkt im Geschehen wiedergefunden habe.

Ich finde es auch sehr schön, dass alle Charakter im Klappcover nocheinmal beschrieben wurde, soviel mir der Start ins Buch gleich viel besser.

Der Schreibstil von Jo Platt hat mir wie in Ihrem letzten Roman "Herz über Kopf" sehr gut gefallen, das Buch lässt sich locker und flüssig lesen, super zum zwischendurch lesen.
Hin und wieder sind auch ein paar sehr unterhaltsame Stellen dabei, so dass die Augen nicht trocken bleiben.

Ein tolles Wohlfühlbuch für zwischendurch zum weg lesen :)
Es wird aufjedenfall nicht der letzte Roman von Jo Platt gewesen sein und ich kann dieses Buch bestens Gewissen weiterempfehlen!

bri

Beiträge 5
05.06.2017

    Das Buch fängt sehr chaotisch an - man benötigt einige Kapitel, um den Durchblick zu bekommen. Das ist etwas verwirrend. da Buch ist nicht schlecht, aber sehr langatmig geschrieben und das Ende ist vorhersehbar. Um Bücher geht es auch nur zweitrangig. Es ist allerdings sehr leicht zu lesen, weil auch die Kapitel sehr kurz sind. Es ist sehr flüssig geschrieben - man kann es lesen, aber es gibt leider bessere Bücher.

    Jonas

    Beiträge 42
    15.05.2017

      Ich habe dieses Buch geschickt bekommen und muss ehrlich sagen ich hätte es nicht gekauft was sich als großer Fehler entpuppte.
      In dem Buch geht es um
      Alice eine 32 jährige Architektin,
      Miriam die seid ihrer Studenten Zeit mit ihrem Freund Craig zusammen lebt die sich seid Ihres Mutter da seine nicht mehr wohl fühlt da Craig ihr es auch immer zu verstehen gibt .
      Conny 40Mutter eines 3jahrigen Sohn und Ehefrau von Greg.
      Die Jüngste der Bücherfreundinnen Abigail eine liebevolle Lehrerin lebt mit ihrem Partner Pete zusammen.
      Sophie,
      Und der verwitwete Jon der auf Wunsch seiner verstorbenen Frau im Bücherclub aufgenommen wurde.

      Das Buch ist super toll formuliert und sehr verständlich.

      Meiner Meinung nach geht es jedoch Hauptsächlich um Alice die innen Architektin die zu ihrem Glück gezwungen werden muss.

      Im grossen und ganzen ein gelungenes Buch.

      Tintenherz

      Beiträge 26
      14.05.2017

        Der lockere Schreibstil mit den lebendigen Dialogen ist angenehm zu lesen.
        Die Geschichte um den Lesezirkel der Freunde wird aus der Sicht von Alice erzählt.
        Ab und zu geht es in die Vergangenheit, wie die einzelnen Charaktere des Buchclubs sich kennengelernt haben.
        Dieses Buch behandelt die Themen Freundschaft, Beziehungsprobleme, Krankheit und Tod. Sehr emotional und sensibel werden die Begebenheiten zwischen den einzelnen verschiedenen Charakteren erzählt, wie sie aufeinander treffen und wie sie versuchen, auf ihre Weise miteinander klarzukommen.

        Fazit:

        Ein besonderer Roman, der aufzeit, was Freundschaften bewirken können.

        Lesefeuer

        Beiträge 16
        27.04.2017

          Bei diesem Buch habe ich nicht unbedingt das bekommen, was ich erwartet habe. Der Titel und auch der Klappentext lässt den Leser vermuten, dass es hier um einen Buchclub geht und somit das Thema Bücher ziemlich weit im Vordergrund stehen sollte. Dem ist aber nicht so! Es ist eine leichte Lektüre, aber es geht viel weniger um Bücher als ich mir das vorgestellt habe. Die Charaktere empfand ich etwas farblos und somit konnte ich die Freundinnen teils gar nicht wirklich auseinanderhalten. Aber gut. Das ist ein Buch für Zwischendurch, und liest sich schnell weg. Ein wenig Humor ist auch vorhanden.

          Das Cover finde ich hübsch, es passt allerdings überhaupt nicht zum Titel und zur Geschichte.

          EvelynM

          1 Beitrag
          eine Antwort 17.03.2017

            Dieses Buch ist ein wahrer Lesegenuss! Die Charaktere sind wirklich sehr schön ausgearbeitet und mit vielen ihrer Wesenszüge kann ich mich ganz gut identifizieren. Der Roman fühlt sich stimmig an. Wie im Leben gibt es sympathische und weniger sympathische Personen, die dem Leser begegnen. Jo Platt erzählt feinfühlig, manchmal mit Biss und pfiffigen Redewendungen die Geschichte der Bücherfreundinnen Alice, Miriam, Sophie und Abigail sowie dem Witwer Jon, dessen Frau Lydia eine der Begründerinnen des Buchclubs war. Ihre Treffen finden einmal monatlich statt und in der Zeit dazwischen passiert das Leben: in vielen geschickte Irrungen und Wendungen erfährt der Leser von den unterschiedlichen Lebens- und Liebesgeschichten. Ihre Freundschaften verändern sich im Laufe der Zeit und Überraschungen sind auch dabei. Alice soll verkuppelt werden, um ihrem Singledasein endlich ein Ende zu bereiten. Doch das geht gleich zweimal gründlich schief und zudem bekommt ihre Freundschaft zu Jon durch eine vorlaute, aus verletztem Stolz und unterdrückten Gefühlen gemachte Bemerkung einen großen Knacks. Bei einem ihrer Dates mit Hugh findet sich Alice plötzlich als Teilnehmerin mitten in einer nachgestellten Schlacht und die gestaltet sich für den Leser sehr lustig. Zwar sind sich danach Alice und Hugh einig, dass aus ihnen niemals ein Paar wird, doch daraus entsteht eine wertvolle Freundschaft. So hat das Bemühen ihrer Freunde, Mr Right für Alice zu finden, nicht geklappt, doch Alice kommt aus ihrem Schneckenhaus.

            Der Buchclub/Lesezirkel kommt zwar etwas zu kurz in der Geschichte, aber ich finde die Romanbesprechungen der Freundinnen und Jon sehr gelungen und sie bieten auch die eine oder andere Parallele zu den Beziehungen der Protagonisten. Jo Platt ist eine leichte, schöne Sommergeschichte gelungen, die auf sehe unterhaltsame Weise die Verbindungen zwischen 4 Freundinnen erzählt und gleichzeitig in einer Liebesgeschichte mündet. Auch wenn am Ende des Romans Alice mit ihrer Begriffsstutzigkeit etwas nervt und das Finale absehbar ist, finde ich die Geschichte sehr gelungen. Die kurzen Einblendungen zu Lydia fand ich sehr berührend und gibt mir das Gefühl, als wäre sie nach wie vor mitten unter den Bücherfreundinnen.

            Was es mit dem Apfel auf dem Cover auf sich hat, weiß ich immer noch nicht, aber inzwischen ist mir das auch egal!

            • Hexenturm

              Beiträge: 61
              17.03.2017

              Ich hatte dieses Buch schon ein paar mal in der Hand und habe es immer wieder ins Regal gestellt. Nach diesen Rezesionen werde ich es mir doch mal kaufen.

            lesebegeistert

            Beiträge 26
            20.02.2017

              Durch eine Leseprobe bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Sofort musste ich es haben und lesen. Tolle, einfühlsame Geschichte die man nur sehr schwer aus der Hand legen kann. Für Fans von "Die Dienstagsfrauen" bestens geeignet.

              Bücherfreundin

              Beiträge 47
              12.02.2017

                Alice, Miriam, Sophie, Abigail und Lydia, die fünf guten Freundinnen kennen einander seit der Uni Zeit. Damals haben sie einen Lesezirkel ins Leben gerufen: sie haben regelmäßig über Bücher diskutiert und viel Spaß im Leben gehabt. Heute ist es auch nicht anders, nur eine Bücherfreundin fehlt, Lydia. Sie ist vor drei Jahren an Krebs gestorben.
                Die Freundschaft und der Zirkel lebt aber immer noch, nur die Teilnehmerinnen sind Erwachsen(er) geworden und schon vieles miteinander durchgemacht. Ihre Liebe zu Büchern und gute Weine ist aber geblieben. Sie haben sogar '- nach Lydia's Wunsch -einen neuen Mitglied aufgenommen: John, den Mann von Lydia.
                Und wir wissen ja.... wo ein Mann auftaucht', werden die Karten immer neu gemischt ;)

                In dem neuen Roman von Jo Platt können wir viel über die Schwierigkeiten von menschlichen Beziehungen, von Freundschaften und Familien, aber v.a. über die Liebe erfahren.

                'Die Bücherfreundinnen' ist eine leichte Lektüre, die ich schnell durchgelesen, aber auch sehr genossen habe. Manchmal habe ich gelacht, manchmal sogar auch über mein Leben nachgedacht.

                Dieser Roman ist vielleicht nicht der tiefsinnigste, aber meiner Seele hat er gut getan. Und das schaffen nicht alle Bücher!
                Eine herzliche sommerliche Empfehlung von mir

                Fee

                Beiträge 35
                24.01.2017

                  Eine wunderbare Geschichte, emotionale Tiefen und eine ganz andere Erwartung - so lässt sich "Die Bücherfreundinnen" zusammenfassen.

                  Es ist eine wunderbare Geschichte über das Leben und das Verlieren von einer Liebe, und wie Freundschaft hilft sie wieder aufzubauen.

                  Jo Platt schreibt sehr eindrucksvoll, nur leider kam mir der Plot nicht für ihren Schreibstil geignet vor. Noch habe ich keine weiteren Bücher von ihr gelesen, um darüber richtig urteilen zu können.

                  Ihre Charaktere wirken auf mich ziemlich grob, auch wenn sie einige Tiefen haben. Leider kam ich mit Alice, Connie und Jo gar nicht zurecht, da sie für mich nicht wie aus dem Leben gerissen worden sind.

                  Elisa

                  Beiträge 30
                  25.11.2016

                    Ich habe das Buch als leichte Sommerlektüre gelesen und habe es auch bis zum Ende geschafft. Richtig begeistert war ich aber nicht; meiner Meinung nach hat das Buch viele Längen, in denen sich die Hauptpersonen mit ihren Problemen auseinandersetzt. Der Buchclub an sich und das Thema Bücher, weshalb ich das Buch eigentlich gekauft habe, ging in den ganzen Gefühlswallungen unter. Das fand ich sehr schade. Das Ende kam nicht überraschend, war eigentlich über das ganze Buch hinweg absehbar. Dennoch gab es einige gute Szenen, zum Beispiel der Besuch der nachgestellten Schlacht. Das fand ich wirklich witzig und unterhaltsam.

                    Anne687

                    Beiträge 18
                    25.10.2016

                      Nachdem ich schon Herz über Kopf gelesen hatte, war ich gespannt was der neue Roman von Jo Platt zu bieten hatte. Die Story war schon sehr vorhersehbar. Jedoch hat es mir sehr viel Freude bereitet, das Buch zu lesen. Ich bin aber der Meinung vieler anderer Leserinnen, es war schön zu lesen, gehört aber nicht zu den Büchern die man im Leben gelesen haben muss...

                      Katja E.

                      Beiträge 6
                      25.10.2016

                        Dieses Buch ist für mich größtenteils eine richtige Enttäuschung gewesen.

                        Ich habe schon viel von Jo Platt und ihrem hochgelobten ersten Roman „Herz über Kopf“ gehört und war daher sehr gespannt. Dazu noch der Titel „Die Bücherfreundinnen“ – ein Buch scheinbar nach meinem Geschmack.

                        Aber die Ernüchterung kam relativ schnell während der Leserunde, die auf Lovelybooks stattfand und im Rahmen derer ich das Buch gewonnen hatte.

                        Unter dem Titel habe ich mir etwas anderes vorgestellt und auch erhofft: nämlich ein Buch, in dem es hauptsächlich um den Buchclub geht, um Bücher und die Liebe dazu.

                        Ich habe nicht gedacht, dass ich ein Buch bekomme, in dem es sich hauptsächlich um die Probleme und Problemchen der Protagonisten im privaten Bereich dreht. Und genau darum ging es in 95% des Buches … die Problemchen der Protagonisten. Bücher spielten nur untergeordnet eine Rolle. Hin und wieder traf sich die Gruppe zu einem Leseabend, aber die Bücher und deren Inhalte wurden jeweils nur am Rande gestriffen.

                        Mit den Figuren bin ich zwar im Großen und Ganzen recht klar gekommen, nur mein Problem war, das keine von denen einen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte. Sie blieben größtenteils flach, ohne Tiefgang und ich habe zu keinem Zeitpunkt eine Bindung bzw. Beziehung zu ihren aufbauen können.

                        Der Schreibstil der Autorin gefällt mir jedoch recht gut. Sie hatte eine charmante Art zu schreiben und zu beschreiben, so dass die Kapitel regelrecht vorbei fliegen an einem und man recht schnell durch das Buch durch kommt.

                        Ein Minuspunkt hier ist, das sich die Geschichte extrem vorhersehbar entwickelt und keine großartigen Wendungen und / oder Überraschungen auf mich zugekommen sind.

                        Die Leserunde war ja in Abschnitte eingeteilt und gerade der letzte Abschnitt – die letzten knapp 100 Seiten – wirkten gehetzt, so als müsse man das Buch unbedingt jetzt sofort zu Ende bringen. Dadurch hat, in meinen Augen, auch die Qualität gelitten und war alles nur noch sehr platt.

                        Das ich mit den drei Paaren, die entstehen, recht hatte kann mich genauso wenig versöhnen wie die Sache mit Stephen. Auch hier lag ich mit meiner Vermutung beim Lesen richtig. Und das beweist leider nur, dass es die Autorin nicht geschafft hat, mich zu überraschen und wirklich in ihren Bann zu ziehen.

                        Aber das alle Paare im dritten Abschnitt quasi überstürzt und mit der Holzhammer-Methode zusammenkommen und wie das beschrieben wird – das hat bei mir keinerlei Emotionen erwecken können. Das war zu gekünstelt, zu gestellt, zu rapiad.

                        Richtig auf die Nerven ging mit Alice – und zwar mit jedem Kapitel mehr. Klar, jeder ist mal schwer von Begriff, aber so? Das war echt übertrieben.

                        Fazit:
                        Ich bin von dem Buch zum Teil sehr enttäuscht. Jo Platt’s Roman „Herz über Kopf“ wird so hochgelobt und ich habe schon Stimmen gehört, die meinten, dass „Die Bücherfreundinnen“ das Ganze noch toppen kann.

                        Ich habe das erste Buch nicht gelesen und ich glaube, ich werde es auch nicht lesen. Nicht, nachdem mich das jetzige Buch nicht begeistern konnte.

                        Es ist ein Sommerschmöker, leichte Lektüre – nicht mehr und nicht weniger. Der Titel hat nicht viel zu sagen, das Cover passt weder zum Titel noch zum Inhalt …

                        Von mir bekommt das Buch gut gemeinte 3 von 5 Sternen. Aber auch nur deswegen, weil die Zeit beim Lesen recht schnell vergangen ist.

                        Meine 3 Lieblingsstellen im Buch möchte ich Euch jedoch nicht vorenthalten:

                        » … “Es ist schwierig zu springen, wenn man die Folgen nicht absehen kann“ sagte Jon „Oder wenn man schlimme Folgen voraussieht.“… « (S. 56)

                        »Wer hätte gedacht, dass eine so kleine Geschichte so starke Emotionen wecken kann.« fuhr Connie fort. Ich lächelte. »Manchmal denke ich, je kürzer das Buch, desto besser die Unterhaltung darüber.« (S. 173)

                        » … Ich lächelte kläglich. „Also rätst du mir, mit ihm zu sprechen?“ „Das tue ich. Das ist übrigens ein sehr guter Ratschlag.“ „Ja“, antwortete sie. „Wenn wir sie nur auch mal befolgen würden.“ … « (S. 226)

                        ingrid_esser

                        Beiträge 22
                        eine Antwort 19.10.2016

                          Kurzweilige Unterhaltung


                          Alice, Miriam, Connie, Abigail und Sophie sind „Die Bücherfreundinnen“ im gleichnamigen Buch von Jo Platt. In regelmäßigen Abständen treffen sie sich seit mehreren Jahren bei einer der Freundinnen zu Hause und reden über Bücher. Jon ist der einzige Mann in diesem Kreis und eigentlich auch nur auf den ausdrücklichen Wunsch seiner Frau Lydia. Sie ist vor ungefähr drei Jahr gestorben und war Gründungsmitglied des Clubs. Für alle Mitglieder war das ein schwerer Verlust der immer noch bei ihnen nachhallt. In verschiedenen Zwischenkapiteln erfährt man in kurzen Szenen mehr über Lydias Freundschaft zu Alice.

                          Das Cover ist auffallend in Gelb mit schwarzer Schrift gehalten, ein roter Apfel leuchtet dem Leser entgegen. Er steht als Symbol für die Liebe, denn darum geht es in diesem Buch. Die Protagonistin Alice, die diesen Roman in der Ich-Form erzählt, ist auf der Suche nach einem neuen Lebensgefährten. Sie ist nach einer längeren Beziehung wieder Single. Ihre Freundinnen glauben, dass es für sie an der Zeit wäre wieder einen neuen Partner zu finden. Daher erhält sie von ihnen nicht nur gute Ratschläge, sondern auch konkrete Vorschläge für Dates. Alice ist für alles offen, doch ein Funken scheint zunächst nicht über zu springen. Der einzige Mann zu dem sie sich hingezogen befindet sich in ihrem nahen Umfeld, hat aber eine Freundin.

                          Obwohl das Buch mit dem Tod Lydias auch einen ernsten Hintergrund hat, überwiegen die freundlich heiteren Momente. Den Kummer mit ihren potentiellen Liebschaften nimmt Alice mit Fassung und Humor. Die Autorin nutzt bei der Geschwindigkeit, mit der ihre Protagonistin sich auf die von den Freundinnen vorgeschlagenen Kandidaten einlässt, das Stilmittel der Übertreibung. Das bringt einerseits die Geschichte voran, andererseits sorgt es für einige komische Situationen.

                          Zu Beginn des Buchs fand ich die vielen Charaktere ziemlich verwirrend, zumal jede Figur auch noch einen Ehemann, Kind oder Schwester hat. Auf der Innenseite der vorderen Klappe ist jede der Hauptfiguren kurz umrissen, was mir den Einstieg schließlich erleichtert hat. Die dargestellten Charaktere sind sehr unterschiedlich und haben ihre Höhen und Tiefen. Das erscheint überaus realistisch. Schön ist es zu lesen, wie die Freundinnen und Jon zusammenhalten und sich gegenseitig behilflich sind, wenn es einem aus der Gruppe nicht so gut geht.

                          Der Roman ist leicht lesbar und sorgt mit seiner nicht zu tiefsinnigen Geschichte für einige kurzweilige, unterhaltsame Lesestunden. Dafür gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

                          • AnneMF

                            Beiträge: 25
                            28.01.2017

                            Wenn eine Geschichte im Buch extrem vorhersehbar ist, dann ist für mich die Spannung weg. Wenn ich lese denke ich mit. Deine Rezi hat mir gut gefallen.

                          TOFOG

                          1 Beitrag
                          11.08.2016

                            Gute Zwischendurch-Lektüre

                            Mich hat das Buch vor allem wegen des Titels angesprochen, da ich selbst total büchervernarrt bin und mein Leben ohne Lesen irgendwie inkomplett wäre.

                            Sehr schön fand ich die Schreibweise in der Ich-Form. Ich finde, dass hat immer so etwas speziell Persönliches und hilft einem tiefer ins Geschehen einzutauchen und der Geschichte zugehöriger zu fühlen. Auch die unkomplizierte Schreibweise hat das Lesen zu einem leichten Vergnügen gemacht.

                            Im Allgemeinen war ich jedoch etwas enttäuscht, weil der Titel nicht ganz das gehalten hat, was ich mir davon versprochen habe. Leider ging das Thema Bücher hier etwas unter bzw. spielte nur am Rande als verbindendes Element eine Rolle. Ebenso konnte ich mich nicht wirklich für einen Charakter erwärmen, dass die Menschen mich jetzt vollkommen vereinnahmt hätten (vielleicht am ehesten noch für Jon, aber jetzt auch nicht so, dass es mich vom Hocker gerissen hätte). Das fand ich etwas schade.

                            Nichtsdestotrotz finde ich das Buch empfehlenswert als leichte Sommerlektüre oder so für zwischendurch und werde mich auch nach den anderen Werken der Autorin umsehen.

                             

                            tinstamp

                            Beiträge 13
                            26.07.2016

                              Leider etwas platt...

                              Der tolle Titel suggeriert uns Lesebegeisterten eine Geschichte rund um Bücher. Diese sind aber leider nur begrenzt in diesem Roman zu finden. Es geht zwar um einen Buchclub, den die Freundinnen vor Jahren gemeinsam gegründet haben, aber im Vordergrund steht bei jedem Treffen eher das Liebesleben von Alice. Bücher spielen leider nur eine sehr begrenzte Rolle.
                              Der Leser ist sofort mitten im Geschehen, was nicht unbedingt negativ ist, aber anfangs ein bisschen für Verwirrung sorgt. Besonders da sich einige Namen etwas ähneln, wie z. Bsp. Craig und Greg, als auch Abigal genannt Abs und Alice. Von der verstorbenen Freundin Lydia erfährt man leider sehr wenig. Nur auf wenigen Seiten wird zurückgeblendet, wie Alice Lydia kennenlernt und später als sie von der Diagnose erfährt und sich wünscht, dass ihr Mann Jo in die Leserunde aufgenommen wird.
                              Unsere Hauptprotagonistin Alice ist neben ihrer Kollegin Sophie, die zum Buchclub dazugestoßen ist, als Einzige unverheiratet. Deshalb lassen die Freundinnen mitsamt den Ehemänner bei den Clubtreffen nichts unversucht für sie den geeigneten Partner für sie zu finden....

                              Es gibt keinerlei Charakterbeschreibung (außer die des Verlages auf der Coverinnenseite), noch wie die Freundinnen mit dem Tod von Lydia umgehen und ihre Trauer verarbeiten. Leider bleiben auch die restlichen Charaktere farblos und ich konnte oft nicht mal den Ehemann zur Freundin zuordnen, da diese erstens sehr wenig vorkamen und total blass blieben. Nur Miriam lernt der Leser ein bisschen besser kennen und die Sympathischte in der Runde ist Sophie, Alice Arbeitskollegin. Der gemeinsame Chef David ist zwar ein Sympathieträger, blieb  aber trotzdem nichtssagend, genauso wie Jo.
                              Gefallen hat mir hingegen das auf der Verlagsseite angekündigte Thema Freundschaft. Alle von ihnen haben ihre macken und sie sind total unterschiedliche Charaktere und doch sind sie über all die Jahre Freundinnen geblieben. Vorallem Sophie und Alice sind zwei sehr chaotische, aber liebevolle Frauen, die einfach nur ihr Glück suchen...
                              Die Liebesgeschichte(n) bzw. der Ausgang des Buches ist spätestens ab der Hälfte klar und bat keinerlei Überraschung mehr. Wer gerne reine Liebesromane liest, kann es mit diesem kurzweiligen Roman versuchen....für mich war es definitiv nicht das Gelbe vom Ei.

                              Schreibstil:
                              Herausreißen kann die Geschichte nur der flüssige und gut lesbare Schreibstil, der auch mit etwas Humor punktet und mich das Buch nicht zur Seite legen, sondern der eher anspruchslosen Geschichte weiter folgen ließ. Die Kapitel sind eher kurz gehalten. Unsere Hauptprotagonistin Alice erzählt aus ihrer Perspektive.

                              Cover:
                              Das deutsche Cover ist zwar durch die knallgelbe Farbe auffällig, aber naja....wie der Inhalt...nicht Fisch und nicht Fleisch. Was der Apfel darauf aussagen soll, weiß ich wirklich nicht. Ein englisches Originalcover habe ich NICHT gefunden.
                              Ich habe das Netz durchstöbert, aber ich konnte keines finden, nicht einmal auf der Blogseite der Autorin. Überhaupt fand ich zu diesem Roman keinerlei englische Informationen.

                              Fazit:
                              Der Geschichte fehlt es an Tiefe und Spannung, als auch an überraschenden Wendungen und neuen Ideen. Sie ist sehr vorhersehbar und eine ziemlich leichte Lektüre, die man lesen kann, aber nicht wirklich muss - leider eine Enttäuschung.

                              annemarie_oster

                              1 Beitrag
                              14.07.2016

                                Anders als erwartet

                                Vom Titel her habe ich eigentlich mehr beziehungsweise was anderes erwartet. Diese Lesegemeinschaft der Freundinnen aus der Unizeit spielt mehr eine untergeordnete Rolle. Aber die Freundschaft untereinander wird wunderbar beschrieben und auch wenn das Ende schon sehr offensichtlich ist, habe ich das Buch genossen. Wie sehr mich aber die Protagonisten eingenommen haben, merkte ich erst, als ich das Buch ausgelesen hatte und meine Gedanken bei ihnen blieben. Als Frauenroman und angenehme Urlaubslektüre kann ich das Buch empfehlen. Es gehört aber meiner Meinung nach nicht unbedingt zu den Büchern, die man gelesen haben muss. Aber es zu lesen, bereut man auch nicht.

                                Hasi Rasi

                                Beiträge 24
                                20.06.2016

                                  Irrungen und Wirrungen

                                  Die Mitdreißigerinnen Alice, Miriam, Abigail und Conny haben einen Buchclub, zu dem bis zu ihrem frühen Krebstod auch Lydia gehörte. Da es Lydias letzter Wunsch war, nimmt seitdem ihr Mann Jon an den Treffen teil. Im Laufe der Zeit hat er zu jeder der Frauen eine freundschaftliche Beziehung entwickelt, aber mit Alice ist er auf einer Wellenlänge.

                                  Alice ist Single und ihre Freunde versuchen regelmäßig, sie zu verkuppeln – leider immer nur mit mäßigem Erfolg. Auch Alice Kollegin Sophie, die das Herz auf der Zunge trägt, lässt nichts unversucht.

                                  Alice Freundinnen haben ebenfalls so ihre Probleme, Miriam sieht sich nur noch als Muttertier, Conny lässt sich von Mann und Sohn auf der Nase herumtanzen und Abigail lebt sich als Lehrerin aus, da ihr Freund nicht nur im Beruf Anästhesist ist ...

                                  Leider erinnerte mich das Buch schon sehr früh an den „Jane Austen Club“. Im großen und ganzen werden im Laufe der Handlungen zwischenmenschliche Beziehungen diskutiert und Bücher gelesen. Dazu kommt, dass sich jeder in die Partnerschaften der anderen einmischt, es geht hin und her wie beim Pingpong. Auch die männlichen „Nebendarsteller“ verschwammen aufgrund ihrer ähnlichen Namen zu leicht, es war keine wirkliche Abgrenzung möglich. Zudem fehlten mir ein paar überraschende Wendungen, die Handlung war zu vorhersehbar.

                                  Leider finde ich „Die Bücherfreundinnen“ nicht ganz so gelungen wie Jo Platts Debüt „Herz über Kopf“. Davon abgesehen, lässt sich das Buch aber leicht und schnell lesen, ist amüsant und damit die perfekte Sommer-Sonne-Strand-Lektüre.

                                  Floh

                                  Beiträge 18
                                  09.06.2016

                                    Ein Plädoyer an die Freundschaft und an die Liebe zu Büchern!

                                    Vorweg möchte ich zunächst sagen, dass ich im Eigentlichen gar keine Leserin von Romanen,  Frauenromanen, Herzschmerz oder Liebesromanen bin. Doch hier bei diesem Buch, mit dem vielversprechenden Titel und dem bezaubernden Cover, wurde ich unaufhaltsam neugierig. Autorin Jo Platt hat mit ihrem Titel "Die Bücherfreundinnen" und mit ihrer gewählten Thematik mein Thrillerherz erweicht und mich zur Romanleserin werden lassen. Dieses Buch hat mich sofort neugierig gemacht, sodass ich auf die Umsetzung und auf die Abwechslung meiner Lesegewohnheiten dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an diesem berührenden, herzlichen, humorvollen, tiefgründigen und sympathischen Roman und ich kann ohne Einschränkungen behaupten, dass mich dieses Buch nicht nur berührt und bewegt hat, nein, es hat mich hoffen lassen und auf eine ganz besondere Weise glücklich gestimmt. Eine perfekt abgestimmte und wohl dosierte Mischung aus Humor, Charakterstudien, Schicksal, Verbundenheit, Liebe, Drama, Hoffnung, Angst, Leid, Stärke, Mut und Kurzweil. Vereint zu einem bezaubernden Roman, der jeden Bücherfreund und jede Bücherfreundin erreicht und erhellt.

                                    Erschienen im rowohlt Verlag

                                    Zum Inhalt:
                                    "Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen. Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will.
                                    «Die Bücherfreundinnen», der neue Roman von Jo Platt nach dem Spiegel-Bestseller «Herz über Kopf», ist ein Plädoyer für die Freundschaft und dafür, zweite Chancen im Leben zu nutzen."

                                    Schreibstil:
                                    In den Medien und in der Presse wurde Jo Platt mit ihrem ersten Roman „Herz über Kopf“ hoch gelobt und wanderte schnell auf die Bestsellerliste. Gerne wird Jo Platt mit großen Größen wie Jojo Moyes oder Cecilia Ahern verglichen. Ich kenne bisher noch keine Bücher oder Romane dieser Autoren und kann daher keine Vergleiche ziehen. Ich sollte vielleicht nochmals erwähnen, dass ich in der Regel gar keine Romanleserin bin und eher zu Krimi und Thriller tendiere. Doch nachdem ich zu diesem Buch die Lobeshymnen und auch die schöne Leseprobe genossen habe, wollte ich einmal etwas Neues wagen und habe mich voller Neugier für diesen Roman entschieden. Was liegt näher als für eine Vielleserin und Büchernärrin einen Roman über einen Buchclub und der Liebe zur Lektüre zu greifen? Es hat sich definitiv gelohnt, denn ohne diesen besonderen Schreibstil der Autorin, wäre dieser Roman keine so bewegende Geschichte geworden. Die Autorin schreibt sehr nah und dennoch routiniert. Sie findet wunderbare Worte, beschwört Emotionen herauf, behandelt eine sehr dramatische Thematik, die aber mit so viel Situationskomik und Ironie gewürzt wird, dass das Lesen dieses Romans einfach wunderbare Unterhaltung bietet. Sympathie, Wärme, Identifikation und Authentizität. Die Worte der Autorin Jo Platt berühren das Herz. Sie lässt all ihre Sensibilität durch ihre enorm gezeichneten Charaktere wirken und wahr werden. Jo Platt klärt über den Verlus einer Freundin, den Verlust der geleibeten Frau, das Bindeglied der Freundschaft, die Liebe zu den Büchern und den gewagten Neuanfang auf. Sie verweist auf die Schwierigkeit einer solchen totbringenden Diagnose Krebs, glänzt hoffnungsvollen Worten und Passagen, spielt mit dem Schicksal, der Hoffnung und Mut. Jo Platt teilt ihren Roman in zwei Blöcke, die kaum sichtbar zwei Handlungsstränge bedienen. Die Freundschaft der fünf Leserinnen, und der Part zwischen Jon und Alice. Durch einen gekonnten Schachzug und schriftstellerisches Talent finden beide Handlungsstränge stets harmonisch zusammen. Diese gefühlvollen Worte der Autorin erzeugen Bilder, bieten größte Emotionsvielfalt, berührendes und großartiges Kopfkino. Jo Platt teilt viele Hintergrundinformationen und fundiertes Wissen mit, erzeugt starke Gefühle, Entsetzen, Ungläubigkeit und Hoffnung. Der Leser befindet sich durch das schriftstellerische Geschick und dem enormen Herzblut der Autorin in einem Sog der Gefühle und wird mitten in die Welt der großen Romangefühle katapultiert. Trotz der emotionalen Dramaturgie wirkt dieser Roman dennoch nicht überladen, aufdringlich, kitschig oder gar aufgesetzt. Trotz aller Marktüberflutung in diesem Genre ist es dieser sympathischen Autorin gelungen, einen Wiedererkennungswert zu besitzen und diesen auch überzeugend und authentisch in ihrem Buch vorzustellen. Sie hat eine wundervolle Gratwanderung aus bitterer Realität und hoffnungsvollen Gedanken erschaffen, die die Leser ganz nahe an das Buch bindet und sie mitnimmt.

                                    Charaktere:
                                    Die Charaktere sind hier von ganz besonderer und gegensätzlicher Natur, genau wie die packenden Hürden und Schicksale, die sie erleben und durchlaufen. Das Kernstück eines jeden Romans. Wenn man sich mit den Charakteren anfreunden kann, sie intensiv erleben und begleiten kann, dann ist ein Roman gelungen und sorgt für wunderbare Leseerlebnisse. Wir begegnen hier sehr toll formulierten Protagonisten, die unterschiedlicher und dennoch gleicher nicht sein könnten. Es sind die geprägten Charaktere, aus Familie, Freunde und Liebsten. Jeder mit seiner eigenen und persönlichen Art, die Dinge und Momente zu meistern.

                                     

                                    Alice, 32, Innenarchitektin, liebt ihren Job und ihre kleine Wohnung mit Garten. Sie lässt kein Fettnäpfchen aus und überspielt gerne ihre Gefühle mit Scherzen, aber davon lassen sich ihre Freundinnen längst nicht mehr täuschen.
                                    Miriam, seit der Uni liiert mit Craig, hat seit einiger Zeit die Sorge, nur noch als Mutter wahrgenommen zu werden, und ist zu recht nicht glücklich, wenn Craig sie in ihrem neuen Kleid unsensibel mit einer Presswurst vergleicht.
                                    Connie, 40, neigt zur Selbstunterschätzung, in anderen sieht sie aber immer nur das Gute. Sie lässt sich aus Sicht ihrer Freundinnen zu sehr auf der Nase herumtanzen von ihrem tyrannischen dreijährigen Sohn und auch von Ehemann Greg, der nicht zu verstehen scheint, dass seine Frau auch gelegentlich selbst eine Entscheidung treffen kann.
                                    Abigail, genannt Abs, die jüngste in der Runde, Lehrerin mit Leib und Seele, extrem begeisterungsfähig, lebt zusammen mit Pete, einem phlegmatischen, aber herzensguten Anästhesisten, der den leidenschaftlichen Ausbrüchen seiner Freundin mit bewundernswerter Ruhe begegnet.
                                    Sophie, Alices lebensfrohe Kollegin, ihr lautes Mundwerk lässt Außenstehende manchmal ihr großes Herz übersehen. Ihre Freunde wissen aber längst, dass sie eine loyale Freundin ist und schätzen ihre Ehrlichkeit. Doch auch sie übersehen manchmal, dass hinter Sophies harter Schale ein überraschend weicher Kern steckt.
                                    Jon, der einzige Mann im Buchclub. Seit drei Jahren verwitwet, seine Frau Lydia war die beste Freundin von Alice und Miriam und Gründungsmitglied des Clubs.

                                    Autorin Jo Platt hat es geschafft, mit einer Vielzahl von Charakteren, für jeden Leser oder Leserin mindestens einen Sympathieträger zu platzieren. Die Geschichte handelt von Zusammenhalt, Freundschaft und der Wichtigkeit des Buchclubs und der Verbindung von Jon zu Lydia und zu Alice. In wechselnden Szenen wird von der Vergangenheit und der Gegenwart berichtet. Hier erleben wir die Gegensätze aus Unbeschwertheit, dem Leben und dem Umgang mit dem Tod. Dieses Wirken wird durch die Autorin stimmig und authentisch auf die Charaktere übertragen und ein Roman der Gefühlswelt entsteht.

                                    Meinung:
                                    "Die Bücherfreundinnen". Dieser Titel deutet ja bereits darauf hin, dass sich in dieser Geschichte viel um Bücher und Freundschaft dreht. Aber die Thematik geht weiter und ein nachhallender Kern wird berührt. Doch dies ist nicht einzig das, was dieses Buch zu diesem bewegenden Lesehighlight macht. Es ist der Wechsel aus Vergangenheit, Lebenssinn, Freude und Rückblick, dann der Umgang mit dem Wissen, einen lieben Menschen verloren zu haben und mit einem Neuanfang glücklich werden zu dürfen. Dieses Buch ist nicht nur einfach ein wunderbarer Roman, nein, dieses Buch ist eine große Reise, eine sagenhafte Metapher, ein Ritt zwischen den Emotionen und ein Lesevergnügen für jeden Romanliebhaber, Bücherfreund oder neugierigen Leser. In "Die Bücherfreundinnen" begegnen wir nicht nur besonderen Charakteren, nein wir begegnen einem ganzen Pool herzlicher Charaktere, die einem beim Lesen sehr gute Freunde werden und den Leser dennoch mit Überragendem überraschen werden. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, viele Gefühle, Emotionen, bewegende Momente, Entsetzen, Leid und Mut. Dennoch keinesfalls zu hochgestochen oder schmalzig, auch nicht für einen Thriller-Fan wie mich. Ich bin noch immer absolut fasziniert, welche Gefühle diese Geschichte erzeugen kann. Alle Emotionen wurden bedient und es wirkt auf keiner Weise zu flach. Es ist witzig, hoffnungsvoll und so herzlich frisch. Die erzeugten Bilder und Gedanken hallen lange nach und ich bin sehr bewegt und zufrieden. Man liest in diesem Buch das gesamte Herzblut der Autorin, eine ganz besondere Verbundenheit! Hier findet man den Wiedererkennungswert einer Autorin ganz schnell wieder. Persönlich, nah und verbunden!

                                    Schauplätze:
                                    Die Schauplätze stehen hier nicht so sehr im Fokus. Zwar ist das Bild aus Freundschaft, monatlicher Leseclub, Weiberabende, Beruf und Alltag geprägt und gut skizziert. Dennoch spielt dieser Roman eher in den Herzen und Köpfen der Leser, die sich eine eigene Kulisse und Welt erbauen dürfen, in der sie selbst Darsteller und Part sind. Sehr gut durch stimmige Details gezeichnet, dennoch sind es hier eher die Themen und Charaktere, die den Fokus des Buches bilden. Die Autorin gibt so viel preis wie nötig, aber nur so viel wie möglich. Hier entstehen die Bilder im Kopf und das finde ich auch absolut gut so, denn alles andere würde eventuell vom eigentlichen Kern und Herzstück des Romans ablenken. Finde ich wirklich lobenswert.

                                    Die Autorin:
                                    „Jo Platt wurde in Liverpool geboren und studierte Literatur. Über das ländliche Wiltshire, London und Seattle, wo sie als Lehrerin arbeitete, verschlug es sie nach St Albans, wo ihr erster Roman «Herz über Kopf» spielt, der es auf Anhieb auf die deutschen Bestsellerlisten schaffte. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bristol.“

                                    Cover:
                                    Das Cover ist wirklich ein Eyecatcher und hat meine Blicke direkt angezogen. Durch dieses Cover wurde ich erst auf dieses Buch aufmerksam. Es passt zum Inhalt und zum Leben der Charaktere. Das Buch ist sehr edel und hochwertig verarbeitet. Einfach wunderschön.

                                    Fazit:
                                    Einfach nur bezaubernd und wundervoll. Das Herz einer Thriller-Leserin wurde erweicht und ich kann dieses Buch absolut jedem empfehlen und möchte es gerne nahe legen!

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                                    09.06.2016

                                      Einfach toll Einfach nur eine sehr schöne Geschichte, die auch super geschrieben ist. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Die Suche nach Mr Right ist spannend mit einer grossen Prise Witz und Humor beschrieben. Gerne noch mehr davon.

                                      Susanne

                                      Beiträge 18
                                      09.06.2016

                                        Ein kurzweiliger Roman mit hohem Unterhaltungswert, aber wenig Tiefgang

                                        Der Roman dreht sich um einige Frauen, die seit Jahren befreundet sind und sich einmal monatlich treffen, um gemeinsam über Bücher und alles mögliche zu plaudern. Sie haben vor Jahren einen Buchclub gegründet, und seit ihre Freundin Lydia vor drei Jahren starb, haben sie deren Mann Jon herzlich in ihren Club aufgenommen.

                                        Miriam, Connie und Abigail leben mit einem festen Partner zusammen, nur Alice ist Single, seit sie mit ihrem früheren Freund eine schwere Enttäuschung erlebt hat. Ihre Freundinnen setzen nun alles daran, für Alice den „Mr. Right“ zu finden. Dabei kommt es zu einigen sehr skurrilen Situationen und Missverständnissen. Glücklicherweise hat Alice bei ihrer Kollegin Sophie und ihrem Chef David zwei weitere gute Freunde, die immer für sie da sind.

                                        Der Einstieg in den Roman verlief reibungslos und schnell. Um die beteiligten Hauptpersonen näher kennenzulernen, werden sie auf der inneren Umschlagklappe in kurzen Abschnitten vorgestellt. Das fand ich sehr angenehm, denn es kommen doch einige Personen zusammen, die man anfangs einordnen muss. Die Schreibweise ist flüssig und unterhaltsam, und ehe man sich versieht, hat man schon die ersten hundert Seiten gelesen. An Kurzweil mangelt es diesem Roman also ganz und gar nicht. Jedoch fehlt es der Handlung meines Erachtens an Tiefgang, denn es plätschert alles mehr oder weniger oberflächlich dahin. Auch fand ich die ständigen Kuppelversuche von Alices Freunden doch ziemlich übertrieben und nervig. In aller Öffentlichkeit wird immer wieder hervorgehoben, dass Alice Single und auf der Jagd nach einem Mann sei.

                                        Lediglich die kurzen Rückblenden, in denen man mehr über die verstorbene gemeinsame Freundin Lydia erfährt, sind entsprechend ernst gehalten.

                                        Auch sollte man sich vom Titel des Romans nicht täuschen lassen, denn der erwähnte Buchclub hat nur eine Alibi-Funktion für die Freundinnen, um regelmäßig zusammenzukommen und bei Häppchen und Wein den neuesten Klatsch zu besprechen. Der Buchclub wäre also beliebig austauschbar und könnte genauso gut ein Koch- oder Backclub oder ein Strickkränzchen sein. Bücher spielen leider nur eine sehr begrenzte Nebenrolle. Auch dieser Punkt hat mich etwas enttäuscht. Ab der Mitte des Romans gibt es einige Kapitel, die mir besser gefallen haben und nahe gegangen sind. Hauptsächlich die Geschichte mit Alices Vater und Hilary, die ebenfalls im Verlauf der Handlung erzählt wird, hat mir sehr gefallen und mich gerührt. Aber kaum hatte ich angefangen, mich mit der Handlung wohlzufühlen, flachte die Geschichte auch schon wieder ab. Zuletzt hat sich mir der Vergleich mit einem Memory aufgedrängt, bei dem man lauter passende Paare finden muss und dabei auch ab und zu eine falsche Karte aufdeckt, aber letztendlich bleibt dann doch kein Kärtchen übrig.

                                        Die beim Finale anstehenden Missverständnisse waren meiner Meinung nach zum Teil überflüssig und an den Haaren herbeigezogen, und ich musste nicht nur einmal den Kopf schütteln über dieses ganze Beziehungs-Durcheinander.

                                        Wie gesagt, der Schreibstil ist angenehm und flüssig, und die Story bietet jede Menge an Unterhaltungswert und Entspannung, nicht mehr und auch nicht weniger. Wer eine locker-leichte Urlaubslektüre sucht, zum Füße hochlegen und Abschalten, der wird hier die richtige Zerstreuung finden. Nur intensiver nachdenken sollte man nicht über die ganze Geschichte.

                                        ina_ri

                                        Beiträge 12
                                        09.06.2016

                                          Sommerleichte Lektüre

                                          Die fünf Freundinnen Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail treffen sich regelmäßig um über Bücher zu reden. Seit dem Tod ihrer Freundin Lydia vor drei Jahren nimmt auch Jon, der Mann von Lydia am Buchclub teil. Oft scheint es so, dass die Bücher nicht im Vordergrund stehen, sondern der Club ein Anlass ist, sich regelmäßig zu treffen und zu quatschen. Der Roman wird aus der Perspektive von Alice erzählt, die leider kein Glück mit Männern, aber dafür umso mehr mit ihren Freundinnen hat. Die Freundinnen sind sehr unterschiedlich, ergänzen sich dadurch aber sehr gut. Ihr Ziel ist natürlich das Singledasein von Alice zu beenden, weshalb sie verschiedene Verkupplungsversuche starten.

                                          Für mich war schon früh klar, welche Paarkonstellationen am Ende entstehen. Da hätte die Autorin für meinen Geschmack etwas weniger eindeutig schreiben können. Alice ist sehr sympathisch, wenn auch zum Teil wirklich sehr begriffsstutzig. Ihre Freundinnen, vor allem Sophie mochte ich sehr. Die manchmal peinlichen und lustigen Situationen in die Alice immer wieder gerät, haben mich zum schmunzeln gebracht. Diese beschreibt die Autorin auch sehr gut, ohne zu sehr in die Klischekiste zu greifen. Sie hat wirklich ein Händchen für Situationskomik.

                                          Der Roman hat richtig Spass gemacht. Er liest sich sehr gut. Ich konnte mich gut in die Protagonistinnen hineinfühlen und er verbreitete eine positive Stimmung. Für mich hätte er nur weniger vorhersehbar sein können. Außerdem verband ich mit dem Titel des Buches eine größere Gewichtung auf die Liebe zu Büchern, die aber sehr in den Hintergrund rückte. Dennoch würde ich dieses Buch jedem weiter empfehlen, der ein gut geschriebenes, leichtes Buch über Freundschaft und Liebe sucht. Ein fast perfektes Sommerlesebuch.

                                          Angelika07

                                          1 Beitrag
                                          03.06.2016

                                            Schön aber vorhersehbar

                                            Die Geschichte ist gut und flüssig geschrieben und zu lachen gab es auch einiges. Es war schön in die verschiedenen Charakteren einzutauchen und sie ein wenig zu begleiten. Die Story an sich ist von Anfang an vorhersehbar aber es hat trotzdem Spaß gemacht das Buch zu lesen.

                                            Steffi

                                            Beiträge 2
                                            30.05.2016

                                              Nachdem ich mir die Rückseite von dem Buch durchgelesen hatte wusste ich schon wie es am Ende ausgeht, und das es auf jeden Fall ein Happy End geben würde, aber genau das ist es was ich manchmal brauche um abzuschalten.

                                              Nachdem ich mir die Rückseite von dem Buch durchgelesen hatte wusste ich schon wie es am Ende ausgeht, und das es auf jeden Fall ein Happy End geben würde, aber genau das ist es was ich manchmal brauche um abzuschalten.

                                              Die drei besten Freundinnen Alice, Miriam und Lydia kennen sich seit der Studienzeit und beschließen einen Lesezirkel zu gründen, jede der drei bringt noch eine Freundin mit. Die Mädels wollen auf Dauer einen Grund haben sich regelmäßig zu sehen, um Wein zu trinken, um sich über Männer,Kindererziehung und Tratsch auszutauschen. Dann bekommt Lydia Krebs die Mädels versprechen ihr vor ihrem Tod das sie Jon, Lydias Mann in den Lesezirkel aufnehmen und ganz besonders Alice soll für ihn da sein....

                                              Aber bis zum Happy End sind es 379 Seiten in denen Alice mehrere Männerdates über sich ergehen lässt, Jon eine Frau kennenlernt und auch die anderen durchleben ihre Krisen. Die Geschichte spielt in England, es erwartet einem viel britischer Humor ich muss beim lesen oft laut lachen. Und es fließt viel Alkohol.

                                              Eigentlich erinnert mich das Buch sehr an Sex in the City ich muss dabei die ganze Zeit an Carrie und ihre Clique denken.

                                              Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen regelrecht verschlu

                                              Nachdem ich mir die Rückseite von dem Buch durchgelesen hatte wusste ich schon wie es am Ende ausgeht, und das es auf jeden Fall ein Happy End geben würde, aber genau das ist es was ich manchmal brauche um abzuschalten.

                                              Die drei besten Freundinnen Alice, Miriam und Lydia kennen sich seit der Studienzeit und beschließen einen Lesezirkel zu gründen, jede der drei bringt noch eine Freundin mit. Die Mädels wollen auf Dauer einen Grund haben sich regelmäßig zu sehen, um Wein zu trinken, um sich über Männer,Kindererziehung und Tratsch auszutauschen. Dann bekommt Lydia Krebs die Mädels versprechen ihr vor ihren Tod das sie Jon, Lydias Mann in den Lesezirkel aufnehmen und ganz besonders Alice soll für ihn da sein....

                                              Aber bis zum Happy End sind es 379 Seiten in denen Alice mehrere Männerdates über sich ergehen lässt, Jon eine Frau kennenlernt und auch die anderen durchleben ihre Krisen. Die Geschichte spielt in England, es erwartet einem viel britischer Humor ich muss beim lesen oft laut lachen. Und es fließt viel Alkohol.

                                              Eigentlich erinnert mich das Buch sehr an Sex in the City ich muss dabei die ganze Zeit an Carrie und ihre Clique denken.

                                              Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen regelrecht verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Für alle die Kitsch genauso lieben wie ich, ist das Buch die perfekte Sommer/Urlaubs-/Wochenendlektüre.

                                              ngen und konnte es kaum aus der Hand legen. Für alle die Kitsch genauso lieben wie ich, ist das Buch die perfekte Sommer/Urlaubs-/Wochenendlektüre.

                                              Floh

                                              Beiträge 18
                                              25.05.2016

                                                Ein Plädoyer an die Freundschaft und an die Liebe zu Büchern!

                                                Vorweg möchte ich zunächst sagen, dass ich im Eigentlichen gar keine Leserin von Romanen,  Frauenromanen, Herzschmerz oder Liebesromanen bin. Doch hier bei diesem Buch, mit dem vielversprechenden Titel und dem bezaubernden Cover, wurde ich unaufhaltsam neugierig. Autorin Jo Platt hat mit ihrem Titel "Die Bücherfreundinnen" und mit ihrer gewählten Thematik mein Thrillerherz erweicht und mich zur Romanleserin werden lassen. Dieses Buch hat mich sofort neugierig gemacht, sodass ich auf die Umsetzung und auf die Abwechslung meiner Lesegewohnheiten dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an diesem berührenden, herzlichen, humorvollen, tiefgründigen und sympathischen Roman und ich kann ohne Einschränkungen behaupten, dass mich dieses Buch nicht nur berührt und bewegt hat, nein, es hat mich hoffen lassen und auf eine ganz besondere Weise glücklich gestimmt. Eine perfekt abgestimmte und wohl dosierte Mischung aus Humor, Charakterstudien, Schicksal, Verbundenheit, Liebe, Drama, Hoffnung, Angst, Leid, Stärke, Mut und Kurzweil. Vereint zu einem bezaubernden Roman, der jeden Bücherfreund und jede Bücherfreundin erreicht und erhellt.

                                                Erschienen im rowohlt Verlag

                                                Zum Inhalt:
                                                "Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen. Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will.
                                                «Die Bücherfreundinnen», der neue Roman von Jo Platt nach dem Spiegel-Bestseller «Herz über Kopf», ist ein Plädoyer für die Freundschaft und dafür, zweite Chancen im Leben zu nutzen."

                                                Schreibstil:
                                                In den Medien und in der Presse wurde Jo Platt mit ihrem ersten Roman „Herz über Kopf“ hoch gelobt und wanderte schnell auf die Bestsellerliste. Gerne wird Jo Platt mit großen Größen wie Jojo Moyes oder Cecilia Ahern verglichen. Ich kenne bisher noch keine Bücher oder Romane dieser Autoren und kann daher keine Vergleiche ziehen. Ich sollte vielleicht nochmals erwähnen, dass ich in der Regel gar keine Romanleserin bin und eher zu Krimi und Thriller tendiere. Doch nachdem ich zu diesem Buch die Lobeshymnen und auch die schöne Leseprobe genossen habe, wollte ich einmal etwas Neues wagen und habe mich voller Neugier für diesen Roman entschieden. Was liegt näher als für eine Vielleserin und Büchernärrin einen Roman über einen Buchclub und der Liebe zur Lektüre zu greifen? Es hat sich definitiv gelohnt, denn ohne diesen besonderen Schreibstil der Autorin, wäre dieser Roman keine so bewegende Geschichte geworden. Die Autorin schreibt sehr nah und dennoch routiniert. Sie findet wunderbare Worte, beschwört Emotionen herauf, behandelt eine sehr dramatische Thematik, die aber mit so viel Situationskomik und Ironie gewürzt wird, dass das Lesen dieses Romans einfach wunderbare Unterhaltung bietet. Sympathie, Wärme, Identifikation und Authentizität. Die Worte der Autorin Jo Platt berühren das Herz. Sie lässt all ihre Sensibilität durch ihre enorm gezeichneten Charaktere wirken und wahr werden. Jo Platt klärt über den Verlust einer Freundin, den Verlust der geliebeten Frau, das Bindeglied der Freundschaft, die Liebe zu den Büchern und den gewagten Neuanfang auf. Sie verweist auf die Schwierigkeit einer solchen totbringenden Diagnose Krebs, glänzt hoffnungsvollen Worten und Passagen, spielt mit dem Schicksal, der Hoffnung und Mut. Jo Platt teilt ihren Roman in zwei Blöcke, die kaum sichtbar zwei Handlungsstränge bedienen. Die Freundschaft der fünf Leserinnen, und der Part zwischen Jon und Alice. Durch einen gekonnten Schachzug und schriftstellerisches Talent finden beide Handlungsstränge stets harmonisch zusammen. Diese gefühlvollen Worte der Autorin erzeugen Bilder, bieten größte Emotionsvielfalt, berührendes und großartiges Kopfkino. Jo Platt teilt viele Hintergrundinformationen und fundiertes Wissen mit, erzeugt starke Gefühle, Entsetzen, Ungläubigkeit und Hoffnung. Der Leser befindet sich durch das schriftstellerische Geschick und dem enormen Herzblut der Autorin in einem Sog der Gefühle und wird mitten in die Welt der großen Romangefühle katapultiert. Trotz der emotionalen Dramaturgie wirkt dieser Roman dennoch nicht überladen, aufdringlich, kitschig oder gar aufgesetzt. Trotz aller Marktüberflutung in diesem Genre ist es dieser sympathischen Autorin gelungen, einen Wiedererkennungswert zu besitzen und diesen auch überzeugend und authentisch in ihrem Buch vorzustellen. Sie hat eine wundervolle Gratwanderung aus bitterer Realität und hoffnungsvollen Gedanken erschaffen, die die Leser ganz nahe an das Buch bindet und sie mitnimmt.

                                                Charaktere:
                                                Die Charaktere sind hier von ganz besonderer und gegensätzlicher Natur, genau wie die packenden Hürden und Schicksale, die sie erleben und durchlaufen. Das Kernstück eines jeden Romans. Wenn man sich mit den Charakteren anfreunden kann, sie intensiv erleben und begleiten kann, dann ist ein Roman gelungen und sorgt für wunderbare Leseerlebnisse. Wir begegnen hier sehr toll formulierten Protagonisten, die unterschiedlicher und dennoch gleicher nicht sein könnten. Es sind die geprägten Charaktere, aus Familie, Freunde und Liebsten. Jeder mit seiner eigenen und persönlichen Art, die Dinge und Momente zu meistern.

                                                 

                                                Alice, 32, Innenarchitektin, liebt ihren Job und ihre kleine Wohnung mit Garten. Sie lässt kein Fettnäpfchen aus und überspielt gerne ihre Gefühle mit Scherzen, aber davon lassen sich ihre Freundinnen längst nicht mehr täuschen.
                                                Miriam, seit der Uni liiert mit Craig, hat seit einiger Zeit die Sorge, nur noch als Mutter wahrgenommen zu werden, und ist zu recht nicht glücklich, wenn Craig sie in ihrem neuen Kleid unsensibel mit einer Presswurst vergleicht.
                                                Connie, 40, neigt zur Selbstunterschätzung, in anderen sieht sie aber immer nur das Gute. Sie lässt sich aus Sicht ihrer Freundinnen zu sehr auf der Nase herumtanzen von ihrem tyrannischen dreijährigen Sohn und auch von Ehemann Greg, der nicht zu verstehen scheint, dass seine Frau auch gelegentlich selbst eine Entscheidung treffen kann.
                                                Abigail, genannt Abs, die jüngste in der Runde, Lehrerin mit Leib und Seele, extrem begeisterungsfähig, lebt zusammen mit Pete, einem phlegmatischen, aber herzensguten Anästhesisten, der den leidenschaftlichen Ausbrüchen seiner Freundin mit bewundernswerter Ruhe begegnet.
                                                Sophie, Alices lebensfrohe Kollegin, ihr lautes Mundwerk lässt Außenstehende manchmal ihr großes Herz übersehen. Ihre Freunde wissen aber längst, dass sie eine loyale Freundin ist und schätzen ihre Ehrlichkeit. Doch auch sie übersehen manchmal, dass hinter Sophies harter Schale ein überraschend weicher Kern steckt.
                                                Jon, der einzige Mann im Buchclub. Seit drei Jahren verwitwet, seine Frau Lydia war die beste Freundin von Alice und Miriam und Gründungsmitglied des Clubs.

                                                Autorin Jo Platt hat es geschafft, mit einer Vielzahl von Charakteren, für jeden Leser oder Leserin mindestens einen Sympathieträger zu platzieren. Die Geschichte handelt von Zusammenhalt, Freundschaft und der Wichtigkeit des Buchclubs und der Verbindung von Jon zu Lydia und zu Alice. In wechselnden Szenen wird von der Vergangenheit und der Gegenwart berichtet. Hier erleben wir die Gegensätze aus Unbeschwertheit, dem Leben und dem Umgang mit dem Tod. Dieses Wirken wird durch die Autorin stimmig und authentisch auf die Charaktere übertragen und ein Roman der Gefühlswelt entsteht.

                                                Meinung:
                                                "Die Bücherfreundinnen". Dieser Titel deutet ja bereits darauf hin, dass sich in dieser Geschichte viel um Bücher und Freundschaft dreht. Aber die Thematik geht weiter und ein nachhallender Kern wird berührt. Doch dies ist nicht einzig das, was dieses Buch zu diesem bewegenden Lesehighlight macht. Es ist der Wechsel aus Vergangenheit, Lebenssinn, Freude und Rückblick, dann der Umgang mit dem Wissen, einen lieben Menschen verloren zu haben und mit einem Neuanfang glücklich werden zu dürfen. Dieses Buch ist nicht nur einfach ein wunderbarer Roman, nein, dieses Buch ist eine große Reise, eine sagenhafte Metapher, ein Ritt zwischen den Emotionen und ein Lesevergnügen für jeden Romanliebhaber, Bücherfreund oder neugierigen Leser. In "Die Bücherfreundinnen" begegnen wir nicht nur besonderen Charakteren, nein wir begegnen einem ganzen Pool herzlicher Charaktere, die einem beim Lesen sehr gute Freunde werden und den Leser dennoch mit Überragendem überraschen werden. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, viele Gefühle, Emotionen, bewegende Momente, Entsetzen, Leid und Mut. Dennoch keinesfalls zu hochgestochen oder schmalzig, auch nicht für einen Thriller-Fan wie mich. Ich bin noch immer absolut fasziniert, welche Gefühle diese Geschichte erzeugen kann. Alle Emotionen wurden bedient und es wirkt auf keiner Weise zu flach. Es ist witzig, hoffnungsvoll und so herzlich frisch. Die erzeugten Bilder und Gedanken hallen lange nach und ich bin sehr bewegt und zufrieden. Man liest in diesem Buch das gesamte Herzblut der Autorin, eine ganz besondere Verbundenheit! Hier findet man den Wiedererkennungswert einer Autorin ganz schnell wieder. Persönlich, nah und verbunden!

                                                Schauplätze:
                                                Die Schauplätze stehen hier nicht so sehr im Fokus. Zwar ist das Bild aus Freundschaft, monatlicher Leseclub, Weiberabende, Beruf und Alltag geprägt und gut skizziert. Dennoch spielt dieser Roman eher in den Herzen und Köpfen der Leser, die sich eine eigene Kulisse und Welt erbauen dürfen, in der sie selbst Darsteller und Part sind. Sehr gut durch stimmige Details gezeichnet, dennoch sind es hier eher die Themen und Charaktere, die den Fokus des Buches bilden. Die Autorin gibt so viel preis wie nötig, aber nur so viel wie möglich. Hier entstehen die Bilder im Kopf und das finde ich auch absolut gut so, denn alles andere würde eventuell vom eigentlichen Kern und Herzstück des Romans ablenken. Finde ich wirklich lobenswert.

                                                Die Autorin:
                                                „Jo Platt wurde in Liverpool geboren und studierte Literatur. Über das ländliche Wiltshire, London und Seattle, wo sie als Lehrerin arbeitete, verschlug es sie nach St Albans, wo ihr erster Roman «Herz über Kopf» spielt, der es auf Anhieb auf die deutschen Bestsellerlisten schaffte. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bristol.“

                                                Cover:
                                                Das Cover ist wirklich ein Eyecatcher und hat meine Blicke direkt angezogen. Durch dieses Cover wurde ich erst auf dieses Buch aufmerksam. Es passt zum Inhalt und zum Leben der Charaktere. Das Buch ist sehr edel und hochwertig verarbeitet. Einfach wunderschön.

                                                Fazit:
                                                Einfach nur bezaubernd und wundervoll. Das Herz einer Thriller-Leserin wurde erweicht und ich kann dieses Buch absolut jedem empfehlen und möchte es gerne nahe legen!

                                                hoppel

                                                1 Beitrag
                                                25.05.2016

                                                  Geschichte um die Freundschaft und noch etwas mehr

                                                  Die Geschichte handelt von 6 Freundinnen, die ihre Zeit mit einem mehr oder weniger gleichen Hobby verbringen, dem Lesen. Sie gründen einen Bücherzirkel. Alle sind mehr oder weniger liiert, oder auch einfach auf der Suche nach dem richtigen Partner. Eines Tages verstirbt Lydia. Lydia war krebskrank und plant die Zukunft von Jon, ihrem Ehemann. Sie wünscht sich, dass er von ihren Freundinnen aufgefangen wird und sich dem Bücherzirkel anschließt. Gerne kommen alle ihrem Wunsch nach und kümmern sich um ihren Freund.

                                                  In dem Buch kümmern sich alle um bestehende, oder auch neue Beziehungen, was oft turbulent und "unfreiwillig" komisch vonstatten geht. Jede Person wird einmal ausführlich vorgestellt und somit auch ihr Charakter und die Rolle in der Clique.

                                                  Im Groben geht es um Alice. Alice stolpert manchmal über ihr großes Mundwerk und soll ständig verkuppelt werden. Leider funktioniert das nicht, sie hat ihre Ansprüche und von denen lässt sie nicht ab.Unzählige arrangierte Dates gehen in die Hose. Eigentlich wartet sie nur auf den einen, den es doch wohl geben muss...

                                                   

                                                  Das geordnete Durcheinander der Personen im Buch machte mir zuerst Schwierigkeiten. Ich musste mich gut einlesen und der Klappentext war dabei sehr hilfreich. Im Klappentext kann man die Personenbeschreibungen immer wieder nachlesen.

                                                  Die Geschichte war sehr schön und auch erfrischend. Es wurde mit Witz und Augenzwinkern erzählt. Man ahnt das Ende, aber es gibt viele Steine, die sich in den Weg rollten und wieder zweifeln ließen. Das Cover habe ich von Anfang an gelobt. Das Buch hat mit dem Apfel zwar rein gar nichts zu tun, aber es suggeriert eine junge, frische, freche Geschichte und das ist gelungen. Das Cover springt mich förmlich an.

                                                  In der Buchhandlung hätte mich dieses Buch gefunden ! Dazu kann ich nur sagen : Vielen, vielen Dank für das Vorableseexemplar an rororo und die Buchboutique, ich habe das Buch sehr gerne gelesen