Jo Platt

Die Bücherfreundinnen

Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen. Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will.
«Die Bücherfreundinnen», der neue Roman von Jo Platt nach dem Spiegel-Bestseller «Herz über Kopf», ist ein Plädoyer für die Freundschaft und dafür, zweite Chancen im Leben zu nutzen.
Wer sind die Bücherfreundinnen?
Alice, 32, Innenarchitektin, liebt ihren Job und ihre kleine Wohnung mit Garten. Sie lässt kein Fettnäpfchen aus und überspielt gerne ihre Gefühle mit Scherzen, aber davon lassen sich ihre Freundinnen längst nicht mehr täuschen.
Miriam, seit der Uni liiert mit Craig, hat seit einiger Zeit die Sorge, nur noch als Mutter wahrgenommen zu werden, und ist zu recht nicht glücklich, wenn Craig sie in ihrem neuen Kleid unsensibel mit einer Presswurst vergleicht.
Connie, 40, neigt zur Selbstunterschätzung, in anderen sieht sie aber immer nur das Gute. Sie lässt sich aus Sicht ihrer Freundinnen zu sehr auf der Nase herumtanzen von ihrem tyrannischen dreijährigen Sohn und auch von Ehemann Greg, der nicht zu verstehen scheint, dass seine Frau auch gelegentlich selbst eine Entscheidung treffen kann.
Abigail, genannt Abs, die jüngste in der Runde, Lehrerin mit Leib und Seele, extrem begeisterungsfähig, lebt zusammen mit Pete, einem phlegmatischen, aber herzensguten Anästhesisten, der den leidenschaftlichen Ausbrüchen seiner Freundin mit bewundernswerter Ruhe begegnet.
Sophie, Alices lebensfrohe Kollegin, ihr lautes Mundwerk lässt Außenstehende manchmal ihr großes Herz übersehen. Ihre Freunde wissen aber längst, dass sie eine loyale Freundin ist und schätzen ihre Ehrlichkeit. Doch auch sie übersehen manchmal, dass hinter Sophies harter Schale ein überraschend weicher Kern steckt.

Und dann ist da noch Jon,der einzige Mann im Buchclub. Seit drei Jahren verwitwet, seine Frau Lydia war die beste Freundin von Alice und Miriam und Gründungsmitglied des Clubs.


Autorenbild Foto von Jo Platt

Die  Autorin

Jo Platt wurde in Liverpool geboren und studierte Literatur. Über das ländliche Wiltshire, London und Seattle, wo sie als Lehrerin arbeitete, verschlug es sie nach St Albans, wo ihr erster Roman «Herz über Kopf» spielt, der es auf Anhieb auf die deutsche Bestsellerliste schaffte. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bristol.


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Rezensionen

Borkum

Beiträge 24
14.02.2017

Wer jetzt glaubt, dass es in dem Buch überwiegend um Bücher geht, der hat sich geirrt. Zwar werden einige wenige Bücher namentlich genannt, aber das war es auch. Hauptsächlich geht es um die sechs Mitglieder und ihre (teilweise wechselnden) Partner und deren Beziehungen / Probleme.

Den Einstieg ins Buch fand ich etwas schwierig, da alle Mitglieder des Buchclubs gleichzeitig in Aktion treten und mir Probleme beim who-is-who bereiteten. Da fand ich die kurze Vorstellung der Charaktere auf der Innenseite des Buchcovers sehr hilfreich und musste sie auch öfter konsultieren. Im Großen und Ganzen – bis auf ein, zwei Ausnahmen -sind die Protagonisten sehr sympathisch. Meine Lieblingscharaktere sind Sophie und David; Alice ist mir zu begriffsstutzig.

Insgesamt ist das Buch leicht und flott zu lesen. Man fliegt geradezu durch die einzelnen Kapitel, was auch an deren Kürze liegt. Man kann schnell mal noch eins und noch eins lesen. Zu Beginn waren immer mal wieder Rückblicke eingefügt, leider wurde das im weiteren Verlauf aufgegeben. Die Geschichte ist in einfachen Worten erzählt und stellenweise äußerst witzig.

Obwohl vieles vorhersehbar war und mir das Ende zu flott runtergeschrieben erschien, hat mich das Buch gut unterhalten. Es ist eine seichte Lektüre für einen Tag am Strand oder auf dem Balkon.

Bis zum Schluss hat sich mir übrigens nicht erschlossen warum ausgerechnet ein dicker roter Apfel auf dem Cover prangt.

steffi_the_bookworm

Beiträge 20
eine Antwort 14.02.2017

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders weil mir das erste Buch der Autorin so gut gefallen hat. Außerdem war der Klappentext und Titel absolut ansprechend.

Den Einstieg in das Buch fand ich schon nicht allzu gut gelungen, denn man wird in eine Szene geschmissen, in der wirklich alle Personen anwesend sind und man hat überhaupt keinen Plan wer wer ist. Es hat sehr lange gedauert bis ich mich in dem Buch zurecht gefunden habe und wusste wer zu wem gehört. Bei einigen Personen, die seltener benannt wurden, habe ich mich auch am Ende noch gefragt zu wem die eigentlich gehören.

Das Buch war dann stellenweise etwas besser, es gab einige wirkliche witzige Szenen, aber die Handlung konnte mich einfach nicht mitreissen. Auch die Freundschaften und Beziehungen wurden für mich nicht überzeugend dargestellt.

Die Auflösung ist dann für meinen Geschmack völlig misslungen. Das passte für mich einfach überhaupt nicht und hatte einen sehr faden Beigeschmack.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich bin trotz der schleppenden Handlung durch das Buch geflogen. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich das Buch vermutlich abgebrochen.

  • buchzauber

    Beiträge: 37
    09.11.2018

    Aus meiner Sicht eine gelungene Rezension. Meine Erwartungen an das Buch waren auch andere...

christine_meinert

Beiträge 10
30.01.2017

Alice, Miriam, Sophie und Abigail sind beste Freundinnen. Nachdem ihre Freundin Lydia vor drei Jahren an Krebs gestorben ist, hat sie sich für ihren Mann Jon gewünscht, dass er an den Bücherclubtreffen teilnimmt. So helfen sie sich gegenseitig über den Verlust hinwegzukommen.
Alice ist immer noch auf der Suche nach dem Richtigen und so jagt eine Dating-Panne die nächste. Doch manchmal liegt das Glück näher als man denkt.

Meinung:

Jo Platt hat hier einen wunderbar leichten und flüssigen Schreibstil, der einen nahezu durch das Buch fliegen lässt. Trotz der 380 Seiten würde ich das Buch als idealen Wegbegleiter im Urlaub ansehen.
Die Charaktere sind vielleicht ein bisschen überspitzt dargestellt, aber ich mochte sie nahezu alle. Gerade Alice, Jon, Sophie und David sind mir sehr ans Herz gewachsen, da sie jeder auf seine Art sympathisch waren.
Alice, aus deren Sicht das Buch auch geschrieben ist, ist vielleicht ein kleines bisschen blauäugig, wie sie sich so lange selbst etwas vormacht. Man wünscht sich, sie würde ab und zu mal zuhören bzw. ihren Mund in anderen Situationen aufmachen, aber dennoch mochte ich sie sehr.

Jon hätte ich auch als Freund gewählt, denn wer sich schon in einer Frauengruppe zurechtkommt, ist mir schon sympathisch.
Sophie war wunderbar gerade heraus und David ein toller Chef und Freund.

Die Geschichte war natürlich vorhersehbar, es gab ab und zu kleinere Geschehnisse, die man so nicht erwartet hat, dennoch konnte man vieles schon erahnen.
Ich habe nichts anderes erwartet und so gefiel mir die Geschichte mit ihren lockeren Schreibstil sehr gut.
Es ist kein Buch, das mich gefühlsmäßig total mitgerissen hat, es standen mir keine Tränen in den Augen, aber ich konnte des Öfteren schmunzeln.
Was ich etwas schade fand, dass das Thema mit dem Bücherclub so kurz gehalten wurde, da der Klappentext dies nicht ganz vermuten lässt. Auch das Cover fand ich nicht ganz passend, da ich nicht weiß, was der Apfel mit der Geschichte zu tun hat.
Aber es wird eine schöne Geschichte über Freundschaften und Beziehungen erzählt.

Fazit:

Für mich kein Highlight, aber ideal für zwischendurch. Schöne Geschichte, die vielleicht etwas mehr Tiefgang vertragen hätte, aber mit einem tollen flüssigen Schreibstil und einer guten Grundidee punkten kann.

heidi_sturmnorn

Beiträge 4
25.05.2016

eine schöne, romantische Sommerlektüre

Rechtzeitig für die Urlaubssaison erschien das neue Buch von Jo Platt - eine bezaubernde Geschichte über Alice und ihren Freundinnen, die sich einmal im Monat treffen, um über Bücher zu reden, aber auch um einfach zusammen zu sein. Nur eine fehlt - Lydia starb vor drei Jahren an Krebs. Sie bat ihre Freundinnen, dass ihr Mann, Jon, an ihrer Stelle an den gemeinsamen Buchclub-Abenden teilnehmen sollte. Auch die Protagonistin, Alice, ist seit mehr als zwei Jahren Single, und die anderen finden, dass es Zeit wäre, dass sie die Vergangenheit vergisst und einen Mann wieder in ihr Leben lässt. So werden ihr mehr oder weniger passende Kandidaten vorgestellt, aber es dauert noch lange, bis sie entdeckt, dass ihr Glück näher zu finden ist, als sie ahnte...

Jo Platt ist es gelungen, mit ihrem zweiten Roman eine ähnlich schöne Story wie mit ihrem ersten Buch, "Herz über Kopf" zu schreiben. Ihr Schreibstil ist fesselnd und angenehm, ihre Personen erwachen zwischen den Buchseiten zum Leben, so dass es an Ende schade ist, das Buch aus der Hand zu legen.

Die Engländerin Jo Platt lebt in Bristol, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie hat Englisch in Kings College in London studiert, und arbeitete zehn Jahre lang in einem Büro in London City. Nachdem sie Mutter wurde, arbeitete sie in Teilzeit als Assistent-Lehrerin in einer Vorschule in Seattle und später als Sekretärin in Bristol.

Fee

Beiträge 46
24.01.2017

Eine wunderbare Geschichte, emotionale Tiefen und eine ganz andere Erwartung - so lässt sich "Die Bücherfreundinnen" zusammenfassen.

Es ist eine wunderbare Geschichte über das Leben und das Verlieren von einer Liebe, und wie Freundschaft hilft sie wieder aufzubauen.

Jo Platt schreibt sehr eindrucksvoll, nur leider kam mir der Plot nicht für ihren Schreibstil geignet vor. Noch habe ich keine weiteren Bücher von ihr gelesen, um darüber richtig urteilen zu können.

Ihre Charaktere wirken auf mich ziemlich grob, auch wenn sie einige Tiefen haben. Leider kam ich mit Alice, Connie und Jo gar nicht zurecht, da sie für mich nicht wie aus dem Leben gerissen worden sind.

Jako

Beiträge 44
29.11.2016

Enttäuschung pur !!
Ich hatte eine ganz Vorstellung von diesem Buch - ich dachte es ging um Bücher, aber weit gefehlt, letzten Endes ging es die Suche nach Liebe.
Ich finde das hier die Tiefe und Spannung fehlt, außerdem ist die Geschichte leicht vorhersehbar.
Man kann, man muss es aber nicht lesen.

Jolle22

Beiträge 7
18.11.2016

Klapptext
Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen. Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will.
«Die Bücherfreundinnen», der neue Roman von Jo Platt nach dem Spiegel-Bestseller «Herz über Kopf», ist ein Plädoyer für die Freundschaft und dafür, zweite Chancen im Leben zu nutzen.

Meinung
Ein sehr tolles Buch über die Freundschaft :) Ich finde es sehr toll wie die Mädels zusammenhalten und durch Dick und Dünn gehen.
Sie haben alle Ihre Problemchen und Schicksalsschläge erlitten und kämpfen sich gemeinsam durch und sind für einander da.

Die Charaktere sind sehr authentischen und sympathischen beschrieben und ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzten und mit Ihnen fühlen, manchmal waren die Szenen schon so realistisch beschrieben, dass ich mich direkt im Geschehen wiedergefunden habe.

Ich finde es auch sehr schön, dass alle Charakter im Klappcover nocheinmal beschrieben wurde, soviel mir der Start ins Buch gleich viel besser.

Der Schreibstil von Jo Platt hat mir wie in Ihrem letzten Roman "Herz über Kopf" sehr gut gefallen, das Buch lässt sich locker und flüssig lesen, super zum zwischendurch lesen.
Hin und wieder sind auch ein paar sehr unterhaltsame Stellen dabei, so dass die Augen nicht trocken bleiben.

Ein tolles Wohlfühlbuch für zwischendurch zum weg lesen :)
Es wird aufjedenfall nicht der letzte Roman von Jo Platt gewesen sein und ich kann dieses Buch bestens Gewissen weiterempfehlen!

eiger59

Beiträge 3
26.11.2018

    Mädelslektüre

    Der Roman „Die Bücherfreundinnen“ handelt von fünf Frauen Alice, Miriam, Connie, Abigail und Sophie. Sie alle sind Teil ihres eigenen Buchclubs.
    Jon hat die Stelle seiner verstorbenen Frau Lydia eingenommen. Sie alle verbindet eine jahrelange Freundschaft. Sie alle haben verschiedene Freuden, Sorgen und Probleme und versuchen sich gegenseitig mit Rat und Tat zu Seite zu stehen.

    Die Geschichte aus der Sicht von Alice erzählt. Alice ist nach einer unschönen Beziehung mit Eddie wieder allein. Ihre Freundinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, sie zu verkuppeln und verschaffen ihr so ein Date nach dem anderen.

    Das Buch soll eine schöne, leichte und lustige Sommerlektüre sein. Am Anfang gibt es eine hilfreiche Erklärung über alle Buchclub-Mitglieder im Einband. Dies war besonders wichtig, da die vielen Namen ohne Erklärung genannt werden.

    Leider liest sich der Roman bei weitem nicht so gut wie versprochen. Irgendwie geht es mehr oder weniger um Belanglosigkeiten und die Personen bleiben unscharf. Der Schreibstil ist flüssig.
    Die Protagonisten waren mir größtenteils sympathisch, besonders Sophie (Alices Freundin und Arbeitskollegin) gefielen mir als Nebendarstellerin recht gut.

    Aber insgesamt war die Menge der Nebendarsteller recht groß und, ich kam manchmal richtig durcheinander und wusste teilweise gar nicht mehr, woher die sich nun kennen. Da hab ich an manchen Stellen etwas den Faden verloren.
    Es ist kein Buch, das mich wirklich gefesselt hat und gefühlsmäßig sehr betroffen gemacht hat.

    Schade war auch, dass das Thema mit dem Bücherclub so kurz gehalten wurde, da der Klappentext dies nicht ganz vermuten lässt.
    Auch das Cover fand ich nicht ganz passend, denn ich konnte nicht herausfinden, was der Apfel mit der Geschichte zu tun hat.
    Als leichte Lektüre zur Unterhaltung ist es mit den genannten Einschränkungen empfehlenswert und kann zu einer kleinen Alltagsflucht werden.

    tabea1212

    Beiträge 3
    23.11.2018

      Spannende und kurzweilige Komödie mit Tiefgang!

      Aice, Miriam, Sophie, Abigail und Connie sind Freundinnen, zusammen mit Jon haben sie einen Buchclub. Jon ist der Mann von Lydia. Lydia starb vor 3 Jahren und wünschte sich, dass die Freundinnen ihren Mann aufnehmen. Die Treffen mit dem Buchclub haben allen geholfen den Verlsut zu bewältigen. Die Geschichte wird aus Alices Perspektive erzählt. Sie ist auf der Such nach Mr. Right, übersieht dabei allerdings das Offensichtliche!

      Der Autorin ist es gelungen spannendes Buch zu schreiben, das trotz des traurigen Hintergrunds einige unterhaltsame Stellen hat. Dank der Charakterübersicht am Anfang des Buches, gelingt es recht schnell die verschiedenen Charaktere voneinander zu unterscheiden. Die kurzen Einblicke in die Vergangenheit sind nicht verwirrend, sondern geben einen kleinen Einblick in Lydias Leben. Auf Grund des flüssigen und spannenden Schreibstils konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Die verschiedenen Freundinnen sind alle in unterschiedlichen Lebensstadien und machen das Buch dadurch noch interessanter. Die Verbindung von Liebesgeschichte und Freundschaft macht das Buch wunderbar einzigartig!
      Alles in allem ein tolles Buch! Allerdings sollte man sich nicht allzu viel von dem Titel erwarten, denn der Buchclub ist nur ein kleines Detail und nicht Hauptthema. Trotzdem hat mich das Buch überzeugt und Lust auf mehr von Jo Platt gemacht!

      Kerstins Bücherstube

      Beiträge 11
      17.11.2018

        ie Bücherfreundinnen von Jo Platt habe ich in einem grossen Paket der Buchboutique erhalten.
        Da ich für eine Regenbogenchallenge ein gelbes Buch benötigte passte es hervorragend dazu.

        Ich muss sagen das Cover hätte mich jetzt in einem Buchladen nicht angesprochen, der Klappentext schon
        eher.

        Die Bücherfreundinnen ist ein Buch über die Freundschaft, über die Liebe, über die Trauer und so viele mehr.
        Am Anfang hatte ich ein paar kleinere Probleme der Geschichte zu folgen, da es recht viele verschiedene Charaktere sind,
        die hier eine Rolle spielen. Aber nach einiger Zeit wurde das immer besser und so kam ich auch gut durch die
        Geschichte. Die Autorin hat hier authentische und sympathische Protagonisten geschaffen, die so überall in unserer Nähe
        wohnen könnten. :) Auch die kleinen und grösseren Problemchen jedes Einzelnen sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern
        realitätsnah.

        Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil habe ich mich in dieser Geschichte wohl gefühlt. Öfter musste ich schmunzeln, machmal
        den Kopf schütteln.

        Eine wunderbare Zwischendurchgeschichte zum Wohlfühlen. Ich kann euch Die Bücherfreundinnen auf jeden Fall empfehlen. Vor allem,
        wenn ihr gerne mal Bücher lest, die nicht mit mega viel Drama gespickt sind und wo die Protagonisten schon etwas älter sind.

        Livia

        Beiträge 4
        29.10.2018

          Beschreibung des Verlages:
          Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen. Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will.
          «Die Bücherfreundinnen», der neue Roman von Jo Platt nach dem Spiegel-Bestseller «Herz über Kopf», ist ein Plädoyer für die Freundschaft und dafür, zweite Chancen im Leben zu nutzen.

          Meine Meinung:
          Liebe Leserinnen und Leser, ich kann mir das Wortspiel nicht verkneifen: der Name der Autorin ist in diesem Buch Programm. Komplett "platt" kommen nämlich der Handlungsverlauf und die Figuren (allen voran die Protagonistin) daher und auch wenn sich dieses Buch flüssig lesen lässt, sogar einzelne berührende Passagen darin zu finden sind und der Schreibstil manchmal wirklich äusserst humorvoll ist, reicht das leider nicht aus.

          Grundidee und Handlung:
          Die Grundidee für dieses Buch ist meiner Meinung nach genial. Ein paar Freundinnen schliessen sich in jungen Jahren zu einem Buchclub zusammen und während die Zeit nicht nur sie alle, sondern auch ihre Freundschaften verändern, bleibt der Buchclub in wechselnder Besetzung bestehen. Die Mitbegründerin Lydia ist im Laufe der Jahre an Krebs erkrankt und hat den Kampf gegen die schwere Krankheit verloren, aber ihr Mann Jon nimmt mitterlweile auf ihren Rat und Wunsch hin an den Buchclubtreffen teil. Nach und nach haben auch einige andere der Frauen geheiratet oder einen Partner gefunden und auch deren Männer sind regelmässig bei den Treffen dabei. Diese Treffen dienen aber nur selten dem Austausch über Bücher (der meiner Meinung nach so oder so im ganzen Buch ein wenig zu kurz kommt), sondern vielmehr dem privaten Geplänkel. Insbesondere das Liebesleben von Alice wird dabei immer wieder unter die Lupe genommen und es fehlt nicht an Angeboten ihrer Freundinnen, sie stets mit neuen Männern zu verkuppeln, was manchmal sogar zu ziemlich amüsanten Dates und schrägen Aufeinandertreffen führt.
          Viel weiter in die Tiefe geht die ganze Geschichte jedoch nicht, lediglich einige Szenen in Alices Arbeitsleben mit ihrem Chef David und ihrer Mitarbeiterin Sophie, die einer eingebildeten Auftraggeberin trotzen, sind noch ziemlich unterhaltsam gestaltet. Einige Rückblenden zeigen zudem eine Zeit, in der Lydia noch gelebt hat, eine Zeit, in der sie langsam Abschied nehmen musste und da kamen mir einige Male die Tränen, weil ich bei diesem Thema sehr sensibel bin und vor allem die Szenen des Abschieds als sehr emotional empfunden habe. Ansonsten aber bleiben die Figuren (mit einer Ausnahme) sehr flach und auch nach knapp vierhundert Seiten kann ich sie mir optisch weder vorstellen, noch möchte ich weitere Zeit mit ihnen verbringen. Schade, weil einige humorvolle Szenen und die Grundidee wirklich sehr gelungen sind.

          Die Ausnahme:
          Wie bereits erwähnt, ist eine Person meiner Meinung nach sehr viel vielschichtiger dargestellt, als die anderen. Dies ist Alices Vater, der - vor einigen Jahren verwitwet - dabei ist, sich ein neues Leben aufzubauen. Ein festes Band verbindet Alice mit ihm und der erlittene Verlust ihrer Mutter, also seiner Ehefrau, hat die beiden noch stärker zusammengeschweisst. Sie kümmern sich rührend umeinander und bei einem wirklich bewegenden Gespräch bei einem gemeinsamen Essen der beiden, musste ich mir einige Tränchen aus den Augenwinkeln wischen.

          Alice, ach Alice:
          Gerade die Protagonistin dieses Buches, die ja eigentlich so eine wichtige Figur wäre/sein könnte, hat mich leider gar nicht überzeugen können. Sie ist mir viel zu naiv, manchmal fast ein wenig dämlich und steht permanent auf dem Schlauch. Es kommt vor, dass im Freundeskreis gewitzelt wird oder dass einzelne Situationen aufkommen, die missverstänlich sein könnten (wenn man sie denn falsch verstehen möchte), und es ist immer Alice, die erst als Letzte von allen versteht, was nun eigentlich Sache ist. Fast ein wenig dümmlich kommt sie mir dabei vor und zugleich komplett verloren, als auch eigentlich sehr selbstbewusst. Zum Handlungsverlauf lässt sich dabei nur sagen: nach wenigen Seiten ist allen klar, wie dieses Buch enden muss (und wird), nur Alice kapiert es erst auf den letzten paar Seiten und das ist wirklich lächerlich...

          Mein Fazit:
          Es scheint so, als würde Jo Platt eigentlich alle Aspekte des schriftstellerischen Handwerks beherrschen. Sie schreibt leicht und humorvoll, hat gute Ideen und kann verschiedene Emotionen hervorrufen. Nur leider gelingt es ihr nicht, ihre Figuren vielschichtig zu gestalten und beim Handlungsaufbau versagen ihre Qualitäten leider komplett, was wirklich sehr, sehr schade ist. Definitiv keine Leseempfehlung von mir.

          Zusätzliche Infos:
          Titel: Die Bücherfreundinnen
          Originaltitel: It was you
          Autorin: Jo Platt wurde in Liverpool geboren und studierte Literatur. Über das ländliche Wiltshire, London und Seattle, wo sie als Lehrerin arbeitete, verschlug es sie nach St Albans, wo ihr erster Roman «Herz über Kopf» spielt, der es auf Anhieb auf die deutsche Bestsellerliste schaffte. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bristol.
          Taschenbuch: 384 Seiten
          Sprache: Deutsch
          Originalsprache: Englisch
          Übersetzt von: Katharina Naumann
          Verlag: rororo
          Erscheinungstermin: 21.05.2016
          h 978-3-499-26886-1

          Kiki0412

          Beiträge 8
          25.09.2018

            Die Bücherfreundinnen
            Jo Platt
            Rororo Verlag
            Roman
            378 Seiten

            ☆☆☆ Sterne

            6 Bücherfreundinnen kennen sich seid der HighSchool und gehe gemeinsam durchs Leben. Jetzt sind sie Erwachsen und haben andere Verpflichtungen, dennoch treffen sie sich mehrmals am Tag. Ganz besonders ist bei Ihnen das sie einen Lesezirkel gebildet haben, einmal im Monat treffen sich die Freunde und reden/diskutieren Wie das Buch war, was sie vor 4 Wochen sich gemeinsam ausgesucht haben. Doch Bücher sind nicht alles, besonders Alice kämpft mit ihrem Leben.
            Das war mein erstes Buch von Jo Platt, sie hat einen flüssigen einfach Schreibstil der sich sehr gut lesen lässt. Die Energie in der Geschichte ist meist Konstanz gehalten ohne große auf und ab Gefühle. Es kommen zwar ein paar Emotionale Situationen vor, die aber schnell in eine normalen Humor fließen. An sich ist das eine lässiger Roman den man zwischen durch in ruhigen Situationen Lesen kann, gut zum entspannen vor dem ins Bett gehen.
            Da es um viele Charaktere handelt, ist es nicht immer leicht alle auseinander zuhalten. Hier spiegelt sich in vielen Momenten das allgemeine Leben da, Hausfrau und Mutter zu sein, oder aber auch mal, einen neuen Abschnitt wagen um Veränderungen durchzustehen. Das Buch erklärt dir auf der einen Seite wie du es nicht machen sollst und auf der anderen Seite gibt es dir einen Rat ins Leben mit. So habe ich mich Gefühlt beim lesen. An sich mag ich den Roman, aber an manchen Stellen habe ich mir mehr gewünscht. Von der Idee mal über Frauen zu schreiben die Bücher genauso mögen wie wir selber, ganz tolle Idee. Doch es fehlt mir mehr Input dazu kam Die Geschichteperfekt zu machen.

            Tiara

            Beiträge 14
            03.09.2018

              Eine nette Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt, die zu Herzen geht.
              Ich habe mich im Buchclub sehr wohl gefühlt und wäre zu gerne dabei gewesen.
              Jo Platt hat einen schönen leichten Schreibstil, auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen.
              Natürlich kann man sich denken, wie die Geschichte ausgeht, doch ich fand den Weg dorthin sehr schön, denn zwischendurch braucht man einfach mal Geschichten, die so richtig ans Herz gehen.

              maraAngel2107

              Beiträge 23
              02.09.2018

                Ich hatte mich sehr auf dieses Buch und die Geschichte gefreut, leider musste ich feststellen, das der Roman mit dem Cover überhaupt nicht zusammen passt oder zusammen gehörig ist, vielleicht habe ich es auch nicht verstanden? Keine Ahnung was der Apfel mit den Protagonisten zu tun hat. Unter Bücherfreundinnen und Lesezirkel habe ich wechselnde Treffen mit Lesungen, Autoren...usw. verstanden. Leider vertan. In diesem Buch geht es mehr oder weniger darum die Protagonisten unter die Haube zu bringen, wechselnde Partner und Enttäuschungen, Liebeskummer, Leid, was manchmal auch sehr in die Länge gezogen ist. Man merkt auch sehr schnell das Jon und Alice einander sehr wichtig sind und zugeneigt, wenn es auch keiner von beiden so Recht zugestehen will. Für mich war es letztendlich auch sehr langatmig, zu lang gezogen, bis die beiden endlich zueinander finden. Ich kann verstehen, das man nicht sofort nach dem Tod der besten Freundin nicht mit deren Mann anbändeln möchte, doch es waren ja einige Jahre verstrichen, seither. Ich bin auch der Meinung, Chemotherapie und Krankheit gehören nicht in solch einen Roman, da es für Betroffene schwierig sein könnte, das zu lesen, was sie selber erleben. Gut, es wird hier mehr oder weniger nur "angeschnitten", trotzdem möchte auch ich so etwas in einem schönen Sommerbuch, leichter Lektüre nicht lesen wollen. Zwischendurch war es schon so, das das Buch mich gepackt hatte (mittenddrin) und ich unbedingt weiter lesen wollte, doch das hat sich sehr schnell wieder gegeben, es ist im Grunde immer wieder dieselbe Geschichte, dieselben Erlebnisse, vielleicht eher ein Buch für Teenies:-) Ich kann es leider in meinem Umfeld nicht wirklich weiter empfehlen und werde es dem Tierschutz spenden, für deren Tombola ´ s jedes Jahr vor Weihnachten. 2 Sterne kann ich hier nur vergeben, diese kommen daher, das ich zwischendrin das Buch tatsächlich einmal nicht weg legen konnte, aber alles in allem, zu langgezogen und nicht wirklich Aussagekräftig. Schade. Ich habe andere Bücher von ihr gelesen, die ich sehr mochte.

                Jackdeck

                Beiträge 44
                22.08.2018

                  In „Die Bücherfreundinnen“ geht es um die fünf Frauen Alice, Miriam, Connie, Abigail und Sophie. Und es geht um Jon. Sie alle sind Teil ihres eigenen Buchclubs. Jon hat die Stelle seiner verstorbenen Frau Lydia eingenommen. Sie alle verbindet eine jahrelange Freundschaft. Sie alle haben verschiedene Freuden, Sorgen und Probleme und versuchen sich gegenseitig mit Rat und Tat zu Seite zu stehen. Diesen Roman hatte ich mir – wie so oft – bereits in den damaligen Vorschauen vorgemerkt, zugegebenermaßen vor allem auch wegen dem so verheißungsvollen Buchtitel. „Die Bücherfreundinnen“ – das ist doch ein Titel, der jede Leserin, die selbst eine Bücherfreundin ist, sofort anspricht. Da auch die Inhaltsangabe ganz ansprechend klang, wanderte das Buch nach ganz oben auf die Wunschliste. Normalerweise würde ich an dieser Stelle wahrscheinlich etwas über das ansprechende Cover sagen – doch leider finde ich dieses Cover mal so gar nicht schön, ansprechend oder einladend. Hätte ich diesen Roman in der Buchhandlung entdeckt, ich hätte es wahrscheinlich einfach ignoriert und den Titel gar nicht erst wahrgenommen. Die Bücherfreundinnen" ist eigentlich so wie Alice und ihre Clique: Wirklich nett. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Nicht unbedingt, weil ich das Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand nehmen konnte, sondern weil es locker-luftig geschrieben ist und sich gut zum Abschalten eignet. Das großzügige Layout tat sicherlich noch sein Übriges. Ein Buch mit viel Gefühl und Herz. Hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert und deswegen auch 4 Sterne.

                  Vevi

                  Beiträge 31
                  12.08.2018

                    Auf den Roman „Die Bücherfreundinnen“ von Jo Platt wurde ich aufmerksam, weil ich vor Kurzem das neue Buch der Autorin „Liebe schreibt die schönsten Geschichten“ gelesen habe und unbedingt mehr von Jo Platt lesen wollte und weil ich einfach Romane, die in England spielen ganz toll finde. Außerdem fand ich bei dem Buch das Cover sehr ansprechend, weil es in so einem fröhlichen Gelb gehalten ist.

                    In der Geschichte selbst geht es vordergründig um Alice, aus deren Perspektive die Geschichte auch erzählt wird, und vier ihrer Freundinnen, mit denen sie einen Buchclub gegründet hat. In diesem Club wird aber weit mehr als nur über Bücher gesprochen. Allerhand an Beziehungskram landet hier ebenfalls auf dem Tablett und macht somit auch den Gros der Handlung aus. Die Freundinnen Miriam, Connie und Abigail versuchen nämlich Alice mit allen möglichen Männern aus ihrem Bekanntenkreis zu verkuppeln. Auch Sophie, Alices Kollegin, ist mit von der Partie. Lediglich Jon, der ebenfalls Mitglied im Buchclub ist seit seine Frau Lydia vor drei Jahren an Krebs gestorben ist und der ein enger Freund von Alice ist, ist nicht so sehr von den Verkuppelungsversuchen begeistert. Außerdem findet er es auch gar nicht so toll, dass Alice bei einer Dinnerparty aus dem Nähkästchen plaudert, dass er selbst im Moment wieder datet, was zu einem ziemlichen Streit zwischen den beiden führt und Alice merkt, dass sie vielleicht doch mehr für Jon empfindet als bloße Freundschaft.

                    Die Geschichte selbst, gefiel mir ganz gut, wenn ich auch sagen muss, dass Alice als Protagonistin und Ich-Erzählerin manchmal genervt hat, weil sie immer die Letzte war, die eigentlich Offensichtliches bemerkt hat. Das war mir manchmal zu naiv und ab und zu auch schon unglaubwürdig.

                    Mit den vielen Freundinnen, den Arbeitskollegen und Alices Dates kommt ein relativ großes Figurenarsenal zusammen, bei dem man erst mal den Überblick bekommen muss. Das hat mich auch ein wenig gestört, ich musste immer mal wieder auf die Klappe der Broschur des Buches schauen, wo die Freundinnen kurz vorgestellt werden, damit ich zu Beginn wieder wusste, wer denn nun gemeint war.

                    Eine besonders liebenswürdige Figur war Alices Vater, der nach dem Verlust seiner Frau vor sechs Jahren, seine Trauer so verarbeitet, dass er viel unter Leute geht und alle möglichen Sachen ausprobiert (allen voran das Kochen und Backen, was ihm aber nicht so wirklich gelingt)

                    Der Stil der Autorin hat mir auch in diesem Buch wieder sehr gut gefallen, mit der Handlung war ich ab und zu nicht so ganz einverstanden… es war sehr offensichtlich, wie der Roman am Ende ausgehen wird und ein paar „Komplikationen“ bis dahin schienen mir eher gekünstelt. Trotzdem eine schöne Lektüre für Zwischendurch.

                    Ophelia19

                    Beiträge 32
                    11.08.2018

                      „Die Bücherfreundinnen“ ist eins der Bücher, bei dem man aufpassen muss, um vom Titel nicht irregeführt zu werden. Die deutsche Titelwahl könnte nämlich im Gegensatz zur englischen Version („It was you“) im Leser falsche Erwartungen wecken. Wer nämlich glaubt, dass es in dem Roman von Jo Platt um vordergründig um die Liebe zum Buch oder um Bücher geht, der wird enttäuscht.

                      Der Titel stammt daher, dass vier Freundinnen, die sich zum Teil noch vom College her kennen, regelmäßig einen Buchclub abhalten. Dieses Setting dient mehr dazu, die vier Freundinnen regelmäßig für die Handlung zusammenzuführen. Der Club wurde nach dem College eigentlich von den fünf Freundinnen: Alice, Miriam, Connie, Abigail und Lydia gegründet. Sophie, ein weiteres Mitglied, kam erst später hinzu, weil sie eine Arbeitskollegin von Alice ist und Jon hat seine Frau Lydia nach deren Tod vor drei Jahren ersetzt.

                      Vordergründig geht es um Alice, eine Innenarchitektin Anfang 30, die nach einem traumatischen Beziehungsende zu ihrem Ex Eddie, von ihren Freundinnen aus dem Buchclub verkuppelt wird. Die Dates sind aber alles andere als romantisch und schon in der Mitte des Buches wird klar, dass Alices Glück vielleicht näher liegt, als sie denkt.

                      Dass die Geschichte immer wieder mit Rückblenden versehen ist, in die Zeit, in der Lydia noch lebte, unterbricht den Lauf der Geschichte meiner Meinung nach immer wieder etwas. Ansonsten fand ich den Stil von Jo Platt aber sehr gelungen, die Charaktere sind alle wunderbar beschrieben und sehr liebenswert, gerade zu Beginn ist es aber ein bisschen schwierig, sie auseinanderzuhalten, weil man sehr viele Figuren gleichzeitig kennenlernt und auch im Laufe der Handlung immer mehr Figuren hinzukommen.

                      Ab ca. der Mitte des Buches kann man als Leser schon ahnen, wie die Geschichte ausgehen wird, was bei dieser Art von Romanen ja nicht besonders schlimm wäre, allerdings schien es mir, dass die vielen Umwege eher gekünstelt das Ende des Buches hinauszögern.

                      Da ich vor diesem Buch den neuen Roman von Jo Platt („Liebe schreibt die schönsten Geschichten“) gelesen habe und mir der sehr gut gefallen hat, war ich von diesem Buch der Autorin eher ein wenig enttäuscht. Trotzdem war es eine nette Lektüre für den Sommer und das quietschgelbe Cover macht auf jeden Fall Laune!

                      roteanemone

                      Beiträge 28
                      10.07.2018

                        Leider eines der wenigen Bücher hier, die mir so gar nicht gefallen wollten. Vielleicht bin ich aber auch mit den falschen Erwartungen an das Buch herangegangen und habe mich vom Titel in die Irre führen lassen. Im Buch geht es um vier Freundinnen, die sich einmal im Monat zu einem Buchclub treffen. Jede hat so ihre Probleme, gemeinsam trauern sie außerdem um Lydia, die vor drei Jahren an Krebs gestorben ist.
                        Ich kann nicht genau beschreiben, was an dem Buch mich gestört hat, aber ich bin von Anfang an nicht wirklich mit den Charakteren warm geworden. Die Story plätscherte dann auch eher so vor sich hin ohne mich großartig mitzureißen. Schade eigentlich, der Titel versprach so viel mehr...

                        10JaNi

                        Beiträge 5
                        28.06.2018

                          Kurzweiliges Lesevergnügen für die Freizeit

                          Ich mag Bücher über Leseclubs sehr, da immer verschiedene Charaktere aufeinander treffen. So entstehen gute Geschichten.
                          Ich hatte von dem Buch allerdings anderes erwartet. Es beschäftigt sich gar nicht so sehr mit den gelesenen Büchern. Es wird teilweise nur oberflächlich im Club diskutiert. Andere - private Themen - stehen viel mehr im Fordergrund. Und eine Liebesgeschichte darf da natürlich auch nicht fehlen.
                          Alles in einem ein kurzweiliges Buch über jahrelange Freundschaften und deren Entwicklung.

                          Elicat

                          Beiträge 18
                          13.06.2018

                            Als ich den Buchtitel sah, musste ich es sofort kaufen, da ich ja auch eine Bücherfreundin bin.
                            Ein echtes Sommerbuch - am besten im Liegestuhl lesen und genießen.
                            Die Geschichte ist zwar vorhersehbar (lässt sich auch vom Umschlagtext auf der Buchrückseite schon ableiten), aber es will ja auch gar kein tiefgründiges Problembuch sein.
                            Sehr gut fand ich die Kurzvorstellung der Freundinnen auf der Umschlagklappe, denn besonders am Anfang schaute ich immer wieder mal nach, wer ist denn da jetzt wer? :-)
                            Das Buch werde ich bald an eine meiner Bücherfreundinnen weitergeben.

                            lenilotta

                            Beiträge 46
                            22.04.2018

                              (0)




                              Hier geht es um einen Buchclub. Regelmässig Treffen sich die Freundinnen um sich über ein Buch zu unterhalten, welches sie gemeinsam gelesen haben. Doch eine kleine Lücke ist in diesem Buchkreis entstanden: Lydia fehlt, sie ist vor ein paar Jahren an Krebs gestorben. Ihre letzte Bitte an die Freundinnen war, dass diese ihren Mann Jon soll in den Buchclub aufgenommen werden, damit ihr sich nicht hängen lässt und über den Tod von Lydia grübelt.

                              Alice ist die einzige Single-Frau in diesem Club und die Freundinnen versuchen ständig Alice zu verkuppeln, bis Alice endlich den Richtigen gefunden hat und genauso glücklich ist wie ihre Freundinnen.

                              Ein schöner Roman um mein Lieblingshobby: das Lesen. Die Freundinnen sind ein tolles eingeschworenes Team und gehen wirklich durch dick und dünn zusammen. Alice ist von Anfang an sympathisch und man wünscht ihr ziemlich schnell einen Mann der sie tatsächlich glücklich macht und sie nicht immer nur missratene Dates hat.

                              ostseedeern

                              Beiträge 28
                              20.04.2018

                                Oh, dieses Buch lag so lange auf meinem SUB (= Stapel ungelesener Bücher) und ich weiß gar nicht warum.

                                Es ist so wunderbar zu lesen, wie die Freundinnen alle zusammenhalten, für einander da sind und sich nie loslassen. Die Charakter-Beschreibung ist sehr lebendig, es ist leicht, sich mit den Frauen zu identifizieren.

                                Ein wunderbares Urlaubs-Buch - flüssig zu lesen, kurzweilig unterhaltend und super sympathisch!

                                MsChili

                                Beiträge 6
                                12.02.2018

                                  "Die Bücherfreundinnen" von Jo Platt ist 2016 im Rowohlt Verlag erschienen.

                                  Die Freundinnen Alice, Miriam, Connie, Sophie und Abigail sind grundverschieden und dennoch alle Mitglieder eines Buchclubs und sie verstehen sich prima. Einmal monatlich trifft sich der Club. Seit 3 Jahren fehlt jedoch ein, Lydia..sie hatte Krebs. Ihr letzter Wunsch war die Teilnahme ihres Mannes Jon und seitdem ist er immer dabei.
                                  Alle sind glücklich nur Alice ist alleine, bei ihr klappt es mit der Liebe einfach nicht. Vielleicht liegt ihr Glück ja doch näher als gedacht?


                                  Dies ist mein 1. Roman von Jo Platt und ich muss sagen, der lockere Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut. Die Seiten sind nur so vorbei geflogen und ich wollte mehr! Das Buch hat meine Laune gehoben und ist perfekt zum Wohlfühlen, da die Charaktere durch den warmen Stil alle so sympathisch sind und man sich richtig gut hineinfühlen kann.
                                  Alice ist der Dreh- und Angelbuch dieses Buches, sie steht im Mittelpunkt der Geschichte und erzählt es aus ihrer Perspektive. Das hat mir super gefallen und auch die anderen Charaktere haben so vielseitige Eigenschaften, dass man bestimmt eine Person findet, mit der man sich identifizieren kann.
                                  Kurz noch zum Cover. Ich finde es passt leider nicht zum Buch oder ich habe irgendwo im Buch den Wink mit dem Apfel verpasst. Dafür haben mir die Kurzbeschreibungen der Personen im Umschlag super gefallen, dadurch habe ich nicht den Überblick verloren, da es anfangs mit so vielen Personen schon schwierig war sich zu merken wer jetzt wer ist und mit wem in einer Beziehung. Das hat sich recht schnell gebessert und die Personen sind mir ans Herz gewachsen.
                                  Die Geschichte ist stimmig und schön erzählt, nur ist das Ende leider ein wenig prompt, das hätte die Autorin besser ausbauen sollen.


                                  Das Buch hat meine Erwartungen nach einer Geschichte fürs Herz erfüllt, ich habe den Buchclub nicht vermisst. Mir war von Anfang an klar, dass es nicht um Buchbeschreibungen, sondern um die Freundschaft geht. Ich kann das Buch empfehlen, vorallem an Leser, die gerne leichte Sommerlektüre mögen, die berührt.

                                  KerstinT

                                  Beiträge 44
                                  04.12.2017

                                    Sehr enttäuscht
                                    Ich habe viel von diesem Buch gehört, vor allem Positives, deshalb war ich sehr neugierig und wollte das Buch unbedingt lesen. Voller Vorfreude machte ich mich ans Lesen und wurde bitter enttäuscht. Es geht hauptsächlich um Alice. Sie ist 32, Innenarchitektin und Single. Dies soll sich allerdings ändern. Vor allem nach der Meinung ihrer Freundinnen aus dem Lesekreis. In besagtem Lesekreis ist nun auch Jon, der Mann eines verstorbenen Mitglieds. Von Anfang an ist klar, wie das Ganze enden wird. Allerdings ist es ein langer Weg bis dahin, der leider nicht sehr unterhaltsam beschrieben wurde. Der Humor dieses Romans entsprach nicht wirklich meinem. Die Dialoge dieses Romans waren recht plump. Es liest sich wie das Skript zu einer Fernsehserie. Was glücklicherweise dazu führt, dass man schnell durch ist. Die Charaktere waren alle irgendwie schräg. Sei es David, der in seiner Position als Chef vollkommen versagt. Oder Miriam und Connie, die beide Probleme mit sich selbst und vor allem mit ihren Ehemännern haben. Die beiden waren sich so ähnlich, dass ich sie dauernd verwechselt habe, beziehungsweise sie als eine Person wahrgenommen habe. Im Ganzen waren die Charaktere nicht sehr gut ausgearbeitet. Der Titel lässt vermuten, dass auch mal über Bücher geredet wird, aber dies war so gut wie gar nicht der Fall.
                                    Ich hatte einen Roman mit etwas mehr Tiefgang erwartet. Bekommen habe ich einen plumpen und langweiligen Roman, deshalb vergebe ich nur einen von fünf Sternen. Leider.

                                    flowers.books.

                                    Beiträge 2
                                    14.11.2017

                                      Autor: Jo Platt
                                      Titel: Die Bücherfreundinnen ("It was you")
                                      Gattung: Roman
                                      Erscheinungsjahr: 2016
                                      Verlag: Rowohlt

                                      380 Seiten, 52 Kapitel+Epilog

                                      Äußeres Erscheinungsbild:
                                      Tolles farbenfrohes Cover, sehr übersichtliche kurze Kapitel

                                      Inhalt:
                                      Die Protagonisten:
                                      Alice, Miriam (mit Craig), Connie (mit Greg), Abigail (Abs), Sophie, Jon (mit Lydia), David

                                      Inhalt:
                                      Alice, Miriam, Sophie und Abigail sind die besten Freundinnen.
                                      Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub.
                                      Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will.

                                      Meine Lieblings-Zitate:
                                      "Es wäre doch langweilig, wenn wir dieses Buch alle gleich verstanden hätte. Wir wüssten überhaupt nicht, worüber wir reden sollten". (S.9)

                                      "Ich meine, man kann doch nichts dafür, in wen man sich verliebt, oder? Man hat nicht alles unter Kontrolle, und das Leben ist nun mal nicht nur schwarz und weiß." (S.55)

                                      "....in dem er mir erklärte, die Blondine sei seit vier Jahren eine gute Freundin und seit beinahe zwei Jahren eine sehr gute Freundin. Als ich eine Klärung dieser Freundschaftskategorien forderte, wurde klar, dass eine gute Freundin jemand ist, dem man vertraut, während eine sehr gute Freundin jemand ist, mit dem man sich bei jeder bietenden Gelegenheit bis zur Besinnungslosigkeit vögelt." (S.84)

                                      "Sie ist unglaublich niedergeschlagen. Man hat das Gefühl, mit dem traurigen Esel aus Pu der Bär zusammenzuarbeiten, und zwar an einem besonders schlimmen Tag." (S.307)

                                      Fazit:
                                      Das Buch hat so viel Humor, Herz und Tiefsinn, dass ich wirklich sagen kann, dass ich das Buch gerne gelesen habe.
                                      Manche Aussagen haben mich zum Nachdenken angeregt, aber auch oft zum Schmunzeln gebracht.

                                      Papier und Tintenwelten

                                      Beiträge 13
                                      08.11.2017

                                        "Die Bücherfreundinnen" ist ein Roman des Autors Jo Platt. Auf dieses Buch bin ich durch den Titel aufmerksam geworden. Ein Buch über Bücher, oder Buchliebhaberinnen? Das hat sogleich mein Interesse geweckt und ich war sehr gespannt auf die Geschichte!

                                        In diesem Roman geht es um die vier Freundinnen Alice, Miriam, Sophie und Abigail. Die vier haben einen gemeinsamen Buchclub, den sie mit ihrer Freundin Lydia gegründet hatten. Lydia ist vor drei Jahren an Krebs gestorben und ihr letzter Wunsch war, dass die Freundinnen Lydia's Ehemann in den Buchclub aufnehmen sollen. Jon ist seitdem natürlich bei jedem der Treffen dabei und ihnen allen tut die gemeinsame Freundschaft gut und hilft ihnen besser mit dem Verlust Lydia's fertig zu werden.

                                        Jede der Freundinnen und auch Jon hat ihre/seine eigenen Sorgen, aber besonders Alice leidet unter ihrem Single Dasein. Vorallem die enttäuschenden Datingkatastrophen machen die junge Frau unglücklich. Daher sind ihre Freundinnen fest entschlossen, Alices' Liebesglück auf die Sprünge zu helfen, denn es liegt näher, als Alice selber wahrhaben möchte ...
                                        Der Einstieg in diesen Roman ist mir gut gelungen, da Jo Platt einen wirklich angenehmen und flüssig zu lesenden Schreibstil hat! Die Autorin schreibt bildhaft und legt ihr Augenmerk besonders auf die Emotionen, die sie auch immer wieder toll rüberbringt!


                                        Leider ist mir sehr schnell aufgefallen, dass ich eine etwas andere Erwartung an die Geschichte hatte, als das was ich letztlich bekommen habe. Ich hatte mir eine Story rund um Bücher aufgebaut erhofft, oder zumindest, dass Bücher und Lesen einen etwas größeren Stellenwert in der Handlung hätten, aber dem war leider nicht so. Ich kann nicht mal sagen, dass der Titel nicht passt, das tut er schon aufgrund des Buchclubs der Freundinnen, aber das Thema rund ums Buch steht halt deutlich im Hintergrund. Als ich mich damit abgefunden hatte und die Vorstellungen runtergeschraubt habe, erwartete mich eine süße, leider ein bisschen vorhersehbare Geschichte!

                                        Die Charaktere sind schön ausgearbeitet worden und jeder von ihnen wirkte authentisch auf mich. Ich mochte es, dass die Frauen so verschieden sind und doch beste Freundinnen, denn sie ergänzen sich in bestimmten Punkten auch wirklich gut. Jon hat mir fast am besten gefallen und ich fand es schön, dass es in der Geschichte auch Rückblenden in die Vergangenheit gab, die auch von Lydia erzählen. Die Emotionen sind realistisch dargestellt und kamen auch bei mir als Leserin an, was mir gut gefallen hat! Insgesamt gibt es von mir 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4! Positiv:
                                        * schöner, flüssiger Schreibstil
                                        * viel Gefühl
                                        * tolle Charaktere

                                        Negativ:
                                        * leider war einiges sehr leicht vorherzusehen
                                        * ich hatte aufgrund des Titels eine andere Erwartung an den Inhalt

                                        "Die Bücherfreundinnen" ist eine süße Geschichte, die mir mit viel Gefühl und tollen Charakteren ein paar schöne Lesestunden beschert hat!

                                        SBS

                                        Beiträge 66
                                        02.11.2017

                                          Jo Platt und ich – das passt einfach nicht. Bereits beim ersten Buch „Herz über Kopf“ gefiel mir die Geschichte nicht so gut und auch die Umsetzung war nicht meins, trotzdem gab ich den Bücherfreundinnen eine Chance, weil ich vermutete, dass es auch tatsächlich in erster Linie um Bücher und Lesebegeisterte geht, doch dem war nicht so. Trotzdem hätte das Buch noch ansprechend sein können, aber es fiel mir nicht nur schwer die Charaktere auseinander zu halten, sondern auch viel zu glatt. Quasi einer sympathischer als der andere und dann fehlte mir auch etwas der rote Faden. Das könnte auch daran liegen, dass ich das Buch immer wieder für andere zurückgestellt habe, weil ich einfach keine Lust zum weiterlesen hatte. War ich dann mal dran, ließ es sich eigentlich recht flott und zügig lesen (sonst hätte ich es sicher komplett abgebrochen; hier half auch die vorhandene Übersicht über die Charaktere, um wieder reinzukommen). Unter dem Strich war es mir einfach etwas zu vorhersehbar und zu seicht, sodass ich künftig wohl einen Bogen um die Autorin machen werde.

                                          flieder

                                          Beiträge 9
                                          29.10.2017

                                            Abigail, Alice , Miriam und Sophie sind beste Freundinnen, aber ein Schatten liegt auf ihrer Freundschaft. Lydia, die fünfte im Bunde fehlt, sie starb vor 3 Jahren an Krebs. Auf dem Sterbebett versprachen sie der Todkranken, dass sie sich um ihren Mann Jon kümmern. Kurzerhand wird er zu dem monatlichen Treffen in ihrem Buchclub aufgenommen. Alle haben so ihre großen und kleinen Problemchen. Alice, die als Innenarchitektin ihr Geld verdient, ist immer noch auf der Suche nach einem Mann, aber eine Beziehungskatastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint gut genug zu sein. Die Freundinnen geben alles um ein passendes Exemplar zu finden, doch am Ende kommt alles ganz anders und Alice ist glücklicher denn je.
                                            Über das erste Buch der Autorin Herz über Kopf habe ich schon einiges gehört, es allerdings nicht gelesen.Deshalb war ich schon sehr gespannt auf die Bücherfreundinnen. Es ist, genau wie es das Cover vermuten lässt, eine leichte Urlaubslektüre. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Charaktere sind gut beschrieben und lebensnah. Eine Verbindung, die ich oft zu den Protagonisten aufbaue, bekam ich allerdings nicht. Mein Fazit. Kann man muss man aber nicht lesen

                                            KatiKatharinenhof

                                            Beiträge 81
                                            25.10.2017

                                              Ich dachte, ich habe ein Buch über Bücher in den Händen und dann merkte ich beim Lesen, dass es mehr um Herzschmerz und Plattitüden geht, als um Bücherwürmer und deren Geschichte.
                                              Das Ganze wirkte zu konstruiert, die Dialoge hölzern und gestellt, die Charaktere leb- und lieblos und austauschbar.
                                              Der Handlung fehlt der rote Faden und aufgrund der vielen Namen wirkt vieles konfus und wirr.
                                              Schade, das war vertane Lesezeit :-(

                                              Maggy

                                              Beiträge 5
                                              24.10.2017

                                                Leider war das ende schon ziemlich schnell vorhersehbar. Was an sich nicht unbedingt schlimm ist, aber der weg dahin bot wenig überraschendes. Für meinen Geschmack zu viele unnötige Dialoge. Die " Hauptperson" wirkte etwas verpeilt, was irgendwann anfing zu nerven. Leider nicht mein Geschmack.

                                                Anchesenamun

                                                Beiträge 9
                                                19.10.2017

                                                  Über Jo Platts ersten Roman "Herz über Kopf" haben sich die Kritiker ja vor Begeisterung überschlagen. "Die Bücherfreundinnen" war allerdings mein erstes Buch dieser Autorin, und ich nehme es sowieso nicht allzu ernst, wenn Bücher bzw. Autoren so über den Klee gelobt werden. Dementsprechend hatte ich keine hochtrabenden Erwartungen an diesen Roman und konnte mich so ganz unvoreingenommen darauf einlassen.

                                                  In diesem Buch gibt es viele Figuren - zum Glück gab es eine Übersicht über die 6 Mitglieder des Buchclubs, denn es hat bei mir etwas gedauert, bis ich alle einordnen konnte. Einige der Buchclub-Mitglieder blieben eher Nebenfiguren. Was ok ist, denn bei so vielen Leuten wäre es einfach zuviel gewesen, wenn jeder eine eigene Storyline erhält.

                                                  Im Mittelpunkt steht ganz klar Alice, aus deren Sicht der Roman auch geschrieben ist. Sie war mir von Anfang an sympathisch. Alice ist so ein Mensch, den man sich gut als Freundin vorstellen kann. Wobei das nicht nur auf sie zutrifft...

                                                  Irgendwie tummeln sich in diesem Buch (fast) ausnahmslos die Sympathieträger. Auf der einen Seite ist das ganz schön, diese tollen Freundschaften und Beziehungen zu sehen, auf der anderen Seite ist es nicht gerade realistisch, dass eine solch große Gruppe verschiedener Menschen immer total homogen und megaharmonisch agiert und sich Neuzugänge problem- und nahtlos einfügen.

                                                  Alle Personen in diesem Roman - abgesehen von ein paar Typen, die Alice übel mitspielen - sind einfach nur nett. Ganz furchtbar nett. Wer hätte zum Beispiel nicht gerne einen jungen Chef, mit dem man auch nach Feierabend noch gerne einen trinken geht und der einem regelmäßig Gehaltserhöhungen aufdrängt, obwohl man der Meinung ist, dass man bereits eh schon viel zu üppig für die Arbeit, die man liebt, bezahlt wird?

                                                  Und alle sind selbstverständlich attraktiv. Ganz furchtbar attraktiv. Es wird ja auch oft genug erwähnt, wie attraktiv immer alle sind. Vor allem die Single-Männer, mit denen Alice befreundet ist, aber auch alle Single-Frauen. Käme es zu einer Verfilmung, könnte man die Figuren sehr gut mit perfekt aussehenden Hollywoodschauspielern besetzen.

                                                  Erfolgreich sind sie natürlich auch alle, zumindest haben alle Figuren erfüllende Jobs, wenn sie nicht gerade liebevolle Mütter und Ehefrauen sind, die ihren erfolgreichen Männern den Rücken stärken. Wenn man gerade nicht seinen Traumjob aktiv ausübt oder im Buchclub Bücher bespricht bzw. Wein trinkt, trifft man sich zum Essen und trinkt dabei noch mehr Wein. Und gibt es doch mal eine Krise (z. B. eine Ehekrise), löst sich diese auch bald wieder in Wohlgefallen auf. Das echte Leben eben!

                                                  Nicht falsch verstehen: Aus mir spricht nur der pure Neid. Ich habe mich zwischen Alice und ihren Freunden richtig wohlgefühlt und mir selbst so eine tolle Clique gewünscht. Und einen Traumjob und ein perfektes Aussehen. Es sei ihnen ja auch gegönnt, weil sie alle so nett sind! Aber ein paar mehr Macken, Ecken und Kanten hätte ich ganz schön und vor allem realistischer gefunden.

                                                  Im Klappentext wird herausgestellt, dass Jon der Witwer von Alices an Krebs gestorbener Freundin Lydia ist. Dies wird natürlich auch gerade zu Anfang der Geschichte und unter anderem durch Rückblenden (Z. B. wie Alice und Lydia sich kennenlernen, wie Lydia Jon ihren Freundinnen vorstellt, wie Alice von der Krebsdiagnose erfährt.) thematisiert, ist dann aber letztendlich doch kaum relevant für die Entwicklung der Geschichte. Die Rückblenden hören auch irgendwann abrupt auf. Wäre Jon kein Witwer gewesen und aus anderen, rein platonischen Gründen mit Alice und dem Buchclub befreundet gewesen, hätte die Story so auch funktioniert. Es ist ja nicht so, dass es die Variante "Beste Freundin verliebt sich in besten Freund" nicht schonmal gegeben hätte...

                                                  Schon beim Lesen des Klappentextes ist klar, wie der Haupthandlungsstrang verlaufen wird. Man sollte also nicht erwarten, dass man hier mit furchtbar vielen Überraschungen und unvorhersehbaren Wendungen beglückt wird. Die Paar-Kombinationen, die sich bis zum Happy End so bilden, sind für den Leser schnell vorhersehbar. Nur Alice war immer etwas begriffsstutzig, aber man muss ihr hier zu gute halten, dass sie ja auch zahlreiche platonische Beziehungen zu attraktiven Single-Männern unterhält und deshalb vielleicht auch einfach nicht so schnell Hintergedanken hat, wenn Single-Mann und Single-Frau aufeinandertreffen. Eigentlich fand ich das ganz angenehm. Und im Gegensatz zu manch anderen, etwas hohlen Chick Lit-Protagonistinnen fiel der Groschen dann ja doch noch meist relativ zeitnah.

                                                  Nach all der Kritik nun das Positive: Dieses Buch unterhält. Die Charaktere sind sympathisch und man fühlt sich wohl mit ihnen. Es passiert was, es ist zwar nicht immer furchtbar spannend oder überraschend, aber es ist kurzweilig, amüsant und manchmal auch emotional.

                                                  "Die Bücherfreundinnen" ist eigentlich so wie Alice und ihre Clique: Wirklich nett. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Nicht unbedingt, weil ich das Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand nehmen konnte, sondern weil es locker-luftig geschrieben ist und sich gut zum Abschalten eignet. Das großzügige Layout tat sicherlich noch sein Übriges.

                                                  Alles in Allem ist "Die Bücherfreundinnen" kurzweilige Unterhaltung für verregnete Tage auf der Couch oder auch die perfekte Urlaubslektüre am Strand. Ein Wohlfühlroman mit nicht allzu hohen Ansprüchen an den Leser. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

                                                  Maira

                                                  Beiträge 5
                                                  12.10.2017

                                                    ich habe mich total gefreut die Leseprobe zu lesen und mir das Buch zu kaufen, weil mit der Titel sehr zugesagt hat.

                                                    kann jetzt nicht sagen das ich enttäuscht bin da ich ja wirklich nur die ersten Seiten gelesen habe, aber ich vermute das es sich eher um ein anderes Thema handelt als um Buchfreundinnen.

                                                    Trotzdem stelle ich mir dieses Buch als schöne Lektüre für den Urlaub vor.

                                                    Ach und bevor ich es vergesse: eine Übersicht über die Charaktere ist sehr wichtig zumindest am Anfang! Ich hab da leider schnell den Überblick verloren und aus den ersten Seiten werde ich noch nicht schlau draus warum auf dem Cover ein Apfel ist.

                                                    november2014

                                                    Beiträge 9
                                                    09.10.2017

                                                      Alice und ihre Freundinnen Sophie, Miriam, Connie und Abigail treffen sich einmal im Monat zu ihren Buchclub. Eine fehlt allerdings, ihre Freundin Lydia, die vor ein paar Jahren an Krebs verstorben ist. Ihr letzter Wunsch war das ihr Mann Jon in den Buchclub aufgenommen wird. Seit dem ist auch Jon ein Teil der Gruppe. Die Freundinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht Alice zu verkuppeln, die von einer Dating-Katastrophe zur nächsten Jagd. Allerdings liegt ihr Glück näher als sie vermutet.

                                                      Das Cover trifft leider überhaupt nicht meinen Geschmack und steht für mich auch überhaupt nicht im Zusammenhang mit der Geschichte.

                                                      Diesen Roman habe ich als Prämie einer Büchercommunity erhalten und hatte nicht ganz so viele Erwartungen. Ich wurde aber überrascht, da „Die Bücherfreundinnen“ ist eine lockere leichte Lektüre die durch Charme, Humor und Romantik überzeugen konnte. Zwar nichts Anspruchsvolles aber ein schöner Roman für Zwischendurch.

                                                      Wer hier allerdings einen Roman erwartet, indem es viel um Bücher geht, der hat sich getäuscht. Es wird zwar mal das ein oder andere Buch in der Bücherrunde der Freundinnen besprochen aber es ist auf keinen Fall das Hauptthema.

                                                      Alice, die Hauptprotagonistin, mochte ich sehr gerne. Sie ist Dauersingle und soll von ihren Freundinnen verkuppelt werden, was sich eine ganz lustige Angelegenheit ist, denn nicht nur einmal tritt Alice dabei ins Fettnäpfchen. Die anderen Charaktere bleiben eher etwas blass aber sind trotzdem alle liebenswert.

                                                      Das Ende ist zwar etwas vorhersehbar aber hat die Geschichte für mich nicht schlechter gemacht. Am Ende finden die Zueinander für die man sich es auch wünscht.

                                                      Fazit:
                                                      Ein Buch mit viel Gefühl und Herz. Hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert und deswegen auch 4 Sterne.

                                                      Silversoul

                                                      Beiträge 2
                                                      15.09.2017

                                                        Alice, Miriam, Sophie, Abigail und Connie sind beste Freundinnen. Sie sind auch Mitglieder in ihrem Buchclub. Eigentlich gehörte auch Lydia dazu, doch sie starb an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen war, ihren Mann Jon in den Club aufzunehmen. Seitdem ist er dabei und diskutiert mit über Bücher, den Alltag und das Leben. Allen geht es gut, nur Alice ist nicht ganz glücklich. Sie hat einfach kein Glück bei Männern. Deshalb beschließen die anderen, ihrem Glück nachzuhelfen.

                                                        Im Vordergrund der Geschichte stehen nicht die Bücher, so wie es der Titel vermuten lässt, sondern die Freundschaft der Frauen. Außerdem geht es um die Suche nach Mr. Right für Alice.
                                                        Es gibt ziemlich viele Personen, und damit man nicht durcheinander kommt, gibt es am Anfang eine Übersicht über die Charaktere mit einer kurzen Beschreibung.
                                                        Alle Protagonisten sind irgendwie sympathisch. Der Schreibstil ist gut und die Geschichte lässt sich angenehm lesen. Trotzdem hat das Buch einige Längen, denn es gibt wenig Überraschungen. Vieles ist sehr vorhersehbar und auch der Schluss ist genau wie erwartet.

                                                        Insgesamt ist dies eine nette Geschichte für zwischendurch.

                                                        dieTini

                                                        Beiträge 5
                                                        10.09.2017

                                                          Auf die Geschichte war ich schon allein wegen des Titels sehr gespannt. Leider spielten Bücher keine große Rolle. Das hat mich schon etwas überrascht und auch ein bisschen enttäuscht. Ansonsten war die Geschichte locker und leicht zu lesen. Anfangs hatte ich aber Probleme, die Personen auseinanderzuhalten. Es waren einfach zu viele auf einmal. Wenigstens gab es im Buch eine kurze Auflistung aller Personen mit Beschreibung. Das war sehr hilfreich, um wirklich alle Personen richtig einzuordnen. Die Charaktere haben mir im Großen und Ganzen gefallen, einzig Alice fand ich manchmal ein bisschen anstrengend. Zwischendurch brachte mich die Geschichte auch zum Schmunzeln. Das Ende war absehbar.

                                                          Fazit:
                                                          Man sollte das Buch nicht mit falschen Erwartungen lesen, da es sich nicht wirklich viel um Bücher dreht, sondern um Freundschaften und Beziehungen. Dann ist die Geschichte auch unterhaltsam. Alles in allem eine lockere Geschichte für zwischendurch.

                                                          misery3103

                                                          Beiträge 27
                                                          07.09.2017

                                                            Die Freundinnen Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail treffen sich einmal im Monat in ihrem Buchclub, wo es aber weniger um Bücher als viel mehr um ihr Beisammensein, Wein trinken und Tratsch und Klatsch rund um den Freundeskreis geht. Als ihr Gründungsmitglied Lydia vor drei Jahren starb, nahm sie den Freundinnen das Versprechen ab, ihren Mann Jon mit in den Club aufzunehmen, um ihm mit ihrer Freundschaft über den Verlust hinwegzuhelfen. Seitdem treffen sich die 6 regelmäßig und nehmen am Leben des jeweils anderen teil. Da Alice noch auf der Suche nach Mr. Right ist, beschließen die Freunde, sie zu verkuppeln und lösen damit eine Kettenreaktion aus, mit der niemand gerechnet hat.

                                                            Wie schon in ihrem Vorgängerbuch „Herz über Kopf“ vereint Jo Platt in diesem Roman allerlei skurrile Charaktere, die einen oft schmunzeln lassen. Die Freundinnen wachsen einem sofort ans Herz und man taucht in ihr Leben und ihren Alltag ein. Die Suche nach einem Mann für Alice gestaltet sich schwierig, da die von ihren Freunden ausgesuchten Kandidaten nicht immer Alices Geschmack treffen bzw. Jobs oder Hobbys haben, die diese nicht unbedingt unterstützen möchte. Der geneigte Leser ahnt schon, dass sie für den richtigen Mann gar nicht so weit gehen müsste, aber so muss Alice erst echt abenteuerliche Dates überstehen, um am Ende doch bei ihrem Mr. Right zu landen.

                                                            Ein schöner Roman mit Freundinnen, die mir ans Herz gewachsen sind, mit Pärchen, mit denen man nicht unbedingt rechnen konnte und einem Happy End, das ich mir von Anfang an gewünscht habe. Wieder ein Lesegenuss von Jo Platt, den ich nur weiterempfehlen kann!

                                                            Marian

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                                                            16.08.2017

                                                              Die Bücherfreundinnen ist ein sehr gelungener Roman. 5 Freundinnen treffen sich einmal im Monat zu einer Buchbesprechung. Der Titel wird noch während des Treffens für den nächsten Termin ausgewählt. Die fünf Freundinnen treffen sich auch außerhalb der Buchbesprechungen und wissen sehr genau über das Privatleben der anderen Freundinnen Bescheid. Sie machen sich große Sorgen was Alice anbelangt. Sie hat Pech mit den Männern und merkt nicht, dass Jon, der Mann ihrer verstorbenen Freundin Lydia Interesse an ihr hat. Die Autorin vermittelt es den Lesern sehr gut und macht sehr neugierig. Man kann den Roman nicht aus der Hand legen, die Spannung ist einfach zu groß. Man verpasst etwas, wenn man Lesepausen einlegen würde.

                                                              nalik

                                                              Beiträge 46
                                                              05.08.2017

                                                                Das neue Buch von Jo Platt ist die perfekte Lektüre für uns Buchliebhaber. Es handelt von vier Frauen, die durch eine langjährige Freundschaft miteinander verbunden sind und Jon, der Ehemann von Lydia, der fünften im Bunde jedoch an Krebs verstorben. Erzählt wird das ganze von Alice, schon lange Single und den Verkupplungsversuchen ihrer Freundinnen ausgesetzt ist sie auf der Suche nach der wahren Liebe, die näher ist, als sie denkt.

                                                                Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist flüssig und mit viel Witz geschrieben, es hat Spaß gemacht es zu lesen.

                                                                bri

                                                                Beiträge 41
                                                                05.06.2017

                                                                  Das Buch fängt sehr chaotisch an - man benötigt einige Kapitel, um den Durchblick zu bekommen. Das ist etwas verwirrend. da Buch ist nicht schlecht, aber sehr langatmig geschrieben und das Ende ist vorhersehbar. Um Bücher geht es auch nur zweitrangig. Es ist allerdings sehr leicht zu lesen, weil auch die Kapitel sehr kurz sind. Es ist sehr flüssig geschrieben - man kann es lesen, aber es gibt leider bessere Bücher.

                                                                  Jonas

                                                                  Beiträge 42
                                                                  15.05.2017

                                                                    Ich habe dieses Buch geschickt bekommen und muss ehrlich sagen ich hätte es nicht gekauft was sich als großer Fehler entpuppte.
                                                                    In dem Buch geht es um
                                                                    Alice eine 32 jährige Architektin,
                                                                    Miriam die seid ihrer Studenten Zeit mit ihrem Freund Craig zusammen lebt die sich seid Ihres Mutter da seine nicht mehr wohl fühlt da Craig ihr es auch immer zu verstehen gibt .
                                                                    Conny 40Mutter eines 3jahrigen Sohn und Ehefrau von Greg.
                                                                    Die Jüngste der Bücherfreundinnen Abigail eine liebevolle Lehrerin lebt mit ihrem Partner Pete zusammen.
                                                                    Sophie,
                                                                    Und der verwitwete Jon der auf Wunsch seiner verstorbenen Frau im Bücherclub aufgenommen wurde.

                                                                    Das Buch ist super toll formuliert und sehr verständlich.

                                                                    Meiner Meinung nach geht es jedoch Hauptsächlich um Alice die innen Architektin die zu ihrem Glück gezwungen werden muss.

                                                                    Im grossen und ganzen ein gelungenes Buch.

                                                                    Tintenherz

                                                                    Beiträge 42
                                                                    14.05.2017

                                                                      Der lockere Schreibstil mit den lebendigen Dialogen ist angenehm zu lesen.
                                                                      Die Geschichte um den Lesezirkel der Freunde wird aus der Sicht von Alice erzählt.
                                                                      Ab und zu geht es in die Vergangenheit, wie die einzelnen Charaktere des Buchclubs sich kennengelernt haben.
                                                                      Dieses Buch behandelt die Themen Freundschaft, Beziehungsprobleme, Krankheit und Tod. Sehr emotional und sensibel werden die Begebenheiten zwischen den einzelnen verschiedenen Charakteren erzählt, wie sie aufeinander treffen und wie sie versuchen, auf ihre Weise miteinander klarzukommen.

                                                                      Fazit:

                                                                      Ein besonderer Roman, der aufzeit, was Freundschaften bewirken können.

                                                                      Lesefeuer

                                                                      Beiträge 22
                                                                      27.04.2017

                                                                        Bei diesem Buch habe ich nicht unbedingt das bekommen, was ich erwartet habe. Der Titel und auch der Klappentext lässt den Leser vermuten, dass es hier um einen Buchclub geht und somit das Thema Bücher ziemlich weit im Vordergrund stehen sollte. Dem ist aber nicht so! Es ist eine leichte Lektüre, aber es geht viel weniger um Bücher als ich mir das vorgestellt habe. Die Charaktere empfand ich etwas farblos und somit konnte ich die Freundinnen teils gar nicht wirklich auseinanderhalten. Aber gut. Das ist ein Buch für Zwischendurch, und liest sich schnell weg. Ein wenig Humor ist auch vorhanden.

                                                                        Das Cover finde ich hübsch, es passt allerdings überhaupt nicht zum Titel und zur Geschichte.

                                                                        EvelynM

                                                                        1 Beitrag
                                                                        17.03.2017

                                                                          Dieses Buch ist ein wahrer Lesegenuss! Die Charaktere sind wirklich sehr schön ausgearbeitet und mit vielen ihrer Wesenszüge kann ich mich ganz gut identifizieren. Der Roman fühlt sich stimmig an. Wie im Leben gibt es sympathische und weniger sympathische Personen, die dem Leser begegnen. Jo Platt erzählt feinfühlig, manchmal mit Biss und pfiffigen Redewendungen die Geschichte der Bücherfreundinnen Alice, Miriam, Sophie und Abigail sowie dem Witwer Jon, dessen Frau Lydia eine der Begründerinnen des Buchclubs war. Ihre Treffen finden einmal monatlich statt und in der Zeit dazwischen passiert das Leben: in vielen geschickte Irrungen und Wendungen erfährt der Leser von den unterschiedlichen Lebens- und Liebesgeschichten. Ihre Freundschaften verändern sich im Laufe der Zeit und Überraschungen sind auch dabei. Alice soll verkuppelt werden, um ihrem Singledasein endlich ein Ende zu bereiten. Doch das geht gleich zweimal gründlich schief und zudem bekommt ihre Freundschaft zu Jon durch eine vorlaute, aus verletztem Stolz und unterdrückten Gefühlen gemachte Bemerkung einen großen Knacks. Bei einem ihrer Dates mit Hugh findet sich Alice plötzlich als Teilnehmerin mitten in einer nachgestellten Schlacht und die gestaltet sich für den Leser sehr lustig. Zwar sind sich danach Alice und Hugh einig, dass aus ihnen niemals ein Paar wird, doch daraus entsteht eine wertvolle Freundschaft. So hat das Bemühen ihrer Freunde, Mr Right für Alice zu finden, nicht geklappt, doch Alice kommt aus ihrem Schneckenhaus.

                                                                          Der Buchclub/Lesezirkel kommt zwar etwas zu kurz in der Geschichte, aber ich finde die Romanbesprechungen der Freundinnen und Jon sehr gelungen und sie bieten auch die eine oder andere Parallele zu den Beziehungen der Protagonisten. Jo Platt ist eine leichte, schöne Sommergeschichte gelungen, die auf sehe unterhaltsame Weise die Verbindungen zwischen 4 Freundinnen erzählt und gleichzeitig in einer Liebesgeschichte mündet. Auch wenn am Ende des Romans Alice mit ihrer Begriffsstutzigkeit etwas nervt und das Finale absehbar ist, finde ich die Geschichte sehr gelungen. Die kurzen Einblendungen zu Lydia fand ich sehr berührend und gibt mir das Gefühl, als wäre sie nach wie vor mitten unter den Bücherfreundinnen.

                                                                          Was es mit dem Apfel auf dem Cover auf sich hat, weiß ich immer noch nicht, aber inzwischen ist mir das auch egal!

                                                                          lesebegeistert

                                                                          Beiträge 29
                                                                          20.02.2017

                                                                            Durch eine Leseprobe bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Sofort musste ich es haben und lesen. Tolle, einfühlsame Geschichte die man nur sehr schwer aus der Hand legen kann. Für Fans von "Die Dienstagsfrauen" bestens geeignet.

                                                                            Bücherfreundin

                                                                            Beiträge 47
                                                                            12.02.2017

                                                                              Alice, Miriam, Sophie, Abigail und Lydia, die fünf guten Freundinnen kennen einander seit der Uni Zeit. Damals haben sie einen Lesezirkel ins Leben gerufen: sie haben regelmäßig über Bücher diskutiert und viel Spaß im Leben gehabt. Heute ist es auch nicht anders, nur eine Bücherfreundin fehlt, Lydia. Sie ist vor drei Jahren an Krebs gestorben.
                                                                              Die Freundschaft und der Zirkel lebt aber immer noch, nur die Teilnehmerinnen sind Erwachsen(er) geworden und schon vieles miteinander durchgemacht. Ihre Liebe zu Büchern und gute Weine ist aber geblieben. Sie haben sogar '- nach Lydia's Wunsch -einen neuen Mitglied aufgenommen: John, den Mann von Lydia.
                                                                              Und wir wissen ja.... wo ein Mann auftaucht', werden die Karten immer neu gemischt ;)

                                                                              In dem neuen Roman von Jo Platt können wir viel über die Schwierigkeiten von menschlichen Beziehungen, von Freundschaften und Familien, aber v.a. über die Liebe erfahren.

                                                                              'Die Bücherfreundinnen' ist eine leichte Lektüre, die ich schnell durchgelesen, aber auch sehr genossen habe. Manchmal habe ich gelacht, manchmal sogar auch über mein Leben nachgedacht.

                                                                              Dieser Roman ist vielleicht nicht der tiefsinnigste, aber meiner Seele hat er gut getan. Und das schaffen nicht alle Bücher!
                                                                              Eine herzliche sommerliche Empfehlung von mir

                                                                              Elisa

                                                                              Beiträge 40
                                                                              25.11.2016

                                                                                Ich habe das Buch als leichte Sommerlektüre gelesen und habe es auch bis zum Ende geschafft. Richtig begeistert war ich aber nicht; meiner Meinung nach hat das Buch viele Längen, in denen sich die Hauptpersonen mit ihren Problemen auseinandersetzt. Der Buchclub an sich und das Thema Bücher, weshalb ich das Buch eigentlich gekauft habe, ging in den ganzen Gefühlswallungen unter. Das fand ich sehr schade. Das Ende kam nicht überraschend, war eigentlich über das ganze Buch hinweg absehbar. Dennoch gab es einige gute Szenen, zum Beispiel der Besuch der nachgestellten Schlacht. Das fand ich wirklich witzig und unterhaltsam.

                                                                                Anne687

                                                                                Beiträge 20
                                                                                25.10.2016

                                                                                  Nachdem ich schon Herz über Kopf gelesen hatte, war ich gespannt was der neue Roman von Jo Platt zu bieten hatte. Die Story war schon sehr vorhersehbar. Jedoch hat es mir sehr viel Freude bereitet, das Buch zu lesen. Ich bin aber der Meinung vieler anderer Leserinnen, es war schön zu lesen, gehört aber nicht zu den Büchern die man im Leben gelesen haben muss...

                                                                                  Katja E.

                                                                                  Beiträge 6
                                                                                  25.10.2016

                                                                                    Dieses Buch ist für mich größtenteils eine richtige Enttäuschung gewesen.

                                                                                    Ich habe schon viel von Jo Platt und ihrem hochgelobten ersten Roman „Herz über Kopf“ gehört und war daher sehr gespannt. Dazu noch der Titel „Die Bücherfreundinnen“ – ein Buch scheinbar nach meinem Geschmack.

                                                                                    Aber die Ernüchterung kam relativ schnell während der Leserunde, die auf Lovelybooks stattfand und im Rahmen derer ich das Buch gewonnen hatte.

                                                                                    Unter dem Titel habe ich mir etwas anderes vorgestellt und auch erhofft: nämlich ein Buch, in dem es hauptsächlich um den Buchclub geht, um Bücher und die Liebe dazu.

                                                                                    Ich habe nicht gedacht, dass ich ein Buch bekomme, in dem es sich hauptsächlich um die Probleme und Problemchen der Protagonisten im privaten Bereich dreht. Und genau darum ging es in 95% des Buches … die Problemchen der Protagonisten. Bücher spielten nur untergeordnet eine Rolle. Hin und wieder traf sich die Gruppe zu einem Leseabend, aber die Bücher und deren Inhalte wurden jeweils nur am Rande gestriffen.

                                                                                    Mit den Figuren bin ich zwar im Großen und Ganzen recht klar gekommen, nur mein Problem war, das keine von denen einen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte. Sie blieben größtenteils flach, ohne Tiefgang und ich habe zu keinem Zeitpunkt eine Bindung bzw. Beziehung zu ihren aufbauen können.

                                                                                    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir jedoch recht gut. Sie hatte eine charmante Art zu schreiben und zu beschreiben, so dass die Kapitel regelrecht vorbei fliegen an einem und man recht schnell durch das Buch durch kommt.

                                                                                    Ein Minuspunkt hier ist, das sich die Geschichte extrem vorhersehbar entwickelt und keine großartigen Wendungen und / oder Überraschungen auf mich zugekommen sind.

                                                                                    Die Leserunde war ja in Abschnitte eingeteilt und gerade der letzte Abschnitt – die letzten knapp 100 Seiten – wirkten gehetzt, so als müsse man das Buch unbedingt jetzt sofort zu Ende bringen. Dadurch hat, in meinen Augen, auch die Qualität gelitten und war alles nur noch sehr platt.

                                                                                    Das ich mit den drei Paaren, die entstehen, recht hatte kann mich genauso wenig versöhnen wie die Sache mit Stephen. Auch hier lag ich mit meiner Vermutung beim Lesen richtig. Und das beweist leider nur, dass es die Autorin nicht geschafft hat, mich zu überraschen und wirklich in ihren Bann zu ziehen.

                                                                                    Aber das alle Paare im dritten Abschnitt quasi überstürzt und mit der Holzhammer-Methode zusammenkommen und wie das beschrieben wird – das hat bei mir keinerlei Emotionen erwecken können. Das war zu gekünstelt, zu gestellt, zu rapiad.

                                                                                    Richtig auf die Nerven ging mit Alice – und zwar mit jedem Kapitel mehr. Klar, jeder ist mal schwer von Begriff, aber so? Das war echt übertrieben.

                                                                                    Fazit:
                                                                                    Ich bin von dem Buch zum Teil sehr enttäuscht. Jo Platt’s Roman „Herz über Kopf“ wird so hochgelobt und ich habe schon Stimmen gehört, die meinten, dass „Die Bücherfreundinnen“ das Ganze noch toppen kann.

                                                                                    Ich habe das erste Buch nicht gelesen und ich glaube, ich werde es auch nicht lesen. Nicht, nachdem mich das jetzige Buch nicht begeistern konnte.

                                                                                    Es ist ein Sommerschmöker, leichte Lektüre – nicht mehr und nicht weniger. Der Titel hat nicht viel zu sagen, das Cover passt weder zum Titel noch zum Inhalt …

                                                                                    Von mir bekommt das Buch gut gemeinte 3 von 5 Sternen. Aber auch nur deswegen, weil die Zeit beim Lesen recht schnell vergangen ist.

                                                                                    Meine 3 Lieblingsstellen im Buch möchte ich Euch jedoch nicht vorenthalten:

                                                                                    » … “Es ist schwierig zu springen, wenn man die Folgen nicht absehen kann“ sagte Jon „Oder wenn man schlimme Folgen voraussieht.“… « (S. 56)

                                                                                    »Wer hätte gedacht, dass eine so kleine Geschichte so starke Emotionen wecken kann.« fuhr Connie fort. Ich lächelte. »Manchmal denke ich, je kürzer das Buch, desto besser die Unterhaltung darüber.« (S. 173)

                                                                                    » … Ich lächelte kläglich. „Also rätst du mir, mit ihm zu sprechen?“ „Das tue ich. Das ist übrigens ein sehr guter Ratschlag.“ „Ja“, antwortete sie. „Wenn wir sie nur auch mal befolgen würden.“ … « (S. 226)

                                                                                    ingrid_esser

                                                                                    Beiträge 31
                                                                                    eine Antwort 19.10.2016

                                                                                      Kurzweilige Unterhaltung


                                                                                      Alice, Miriam, Connie, Abigail und Sophie sind „Die Bücherfreundinnen“ im gleichnamigen Buch von Jo Platt. In regelmäßigen Abständen treffen sie sich seit mehreren Jahren bei einer der Freundinnen zu Hause und reden über Bücher. Jon ist der einzige Mann in diesem Kreis und eigentlich auch nur auf den ausdrücklichen Wunsch seiner Frau Lydia. Sie ist vor ungefähr drei Jahr gestorben und war Gründungsmitglied des Clubs. Für alle Mitglieder war das ein schwerer Verlust der immer noch bei ihnen nachhallt. In verschiedenen Zwischenkapiteln erfährt man in kurzen Szenen mehr über Lydias Freundschaft zu Alice.

                                                                                      Das Cover ist auffallend in Gelb mit schwarzer Schrift gehalten, ein roter Apfel leuchtet dem Leser entgegen. Er steht als Symbol für die Liebe, denn darum geht es in diesem Buch. Die Protagonistin Alice, die diesen Roman in der Ich-Form erzählt, ist auf der Suche nach einem neuen Lebensgefährten. Sie ist nach einer längeren Beziehung wieder Single. Ihre Freundinnen glauben, dass es für sie an der Zeit wäre wieder einen neuen Partner zu finden. Daher erhält sie von ihnen nicht nur gute Ratschläge, sondern auch konkrete Vorschläge für Dates. Alice ist für alles offen, doch ein Funken scheint zunächst nicht über zu springen. Der einzige Mann zu dem sie sich hingezogen befindet sich in ihrem nahen Umfeld, hat aber eine Freundin.

                                                                                      Obwohl das Buch mit dem Tod Lydias auch einen ernsten Hintergrund hat, überwiegen die freundlich heiteren Momente. Den Kummer mit ihren potentiellen Liebschaften nimmt Alice mit Fassung und Humor. Die Autorin nutzt bei der Geschwindigkeit, mit der ihre Protagonistin sich auf die von den Freundinnen vorgeschlagenen Kandidaten einlässt, das Stilmittel der Übertreibung. Das bringt einerseits die Geschichte voran, andererseits sorgt es für einige komische Situationen.

                                                                                      Zu Beginn des Buchs fand ich die vielen Charaktere ziemlich verwirrend, zumal jede Figur auch noch einen Ehemann, Kind oder Schwester hat. Auf der Innenseite der vorderen Klappe ist jede der Hauptfiguren kurz umrissen, was mir den Einstieg schließlich erleichtert hat. Die dargestellten Charaktere sind sehr unterschiedlich und haben ihre Höhen und Tiefen. Das erscheint überaus realistisch. Schön ist es zu lesen, wie die Freundinnen und Jon zusammenhalten und sich gegenseitig behilflich sind, wenn es einem aus der Gruppe nicht so gut geht.

                                                                                      Der Roman ist leicht lesbar und sorgt mit seiner nicht zu tiefsinnigen Geschichte für einige kurzweilige, unterhaltsame Lesestunden. Dafür gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

                                                                                      • AnneMF

                                                                                        Beiträge: 47
                                                                                        28.01.2017

                                                                                        Wenn eine Geschichte im Buch extrem vorhersehbar ist, dann ist für mich die Spannung weg. Wenn ich lese denke ich mit. Deine Rezi hat mir gut gefallen.

                                                                                      TOFOG

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                                                                                        Gute Zwischendurch-Lektüre

                                                                                        Mich hat das Buch vor allem wegen des Titels angesprochen, da ich selbst total büchervernarrt bin und mein Leben ohne Lesen irgendwie inkomplett wäre.

                                                                                        Sehr schön fand ich die Schreibweise in der Ich-Form. Ich finde, dass hat immer so etwas speziell Persönliches und hilft einem tiefer ins Geschehen einzutauchen und der Geschichte zugehöriger zu fühlen. Auch die unkomplizierte Schreibweise hat das Lesen zu einem leichten Vergnügen gemacht.

                                                                                        Im Allgemeinen war ich jedoch etwas enttäuscht, weil der Titel nicht ganz das gehalten hat, was ich mir davon versprochen habe. Leider ging das Thema Bücher hier etwas unter bzw. spielte nur am Rande als verbindendes Element eine Rolle. Ebenso konnte ich mich nicht wirklich für einen Charakter erwärmen, dass die Menschen mich jetzt vollkommen vereinnahmt hätten (vielleicht am ehesten noch für Jon, aber jetzt auch nicht so, dass es mich vom Hocker gerissen hätte). Das fand ich etwas schade.

                                                                                        Nichtsdestotrotz finde ich das Buch empfehlenswert als leichte Sommerlektüre oder so für zwischendurch und werde mich auch nach den anderen Werken der Autorin umsehen.