Jojo Moyes

Ein ganz neues Leben

Die Fortsetzung des Welterfolgs «Ein ganzes halbes Jahr». Millionen Leserinnen haben bei der Liebesgeschichte von Will und Lou mitgelacht und mitgeweint – nun geht Lous Geschichte weiter!
«Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.»
Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.


Autorenbild Foto von Jojo Moyes

Die  Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Zahlreiche weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.


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Rezensionen

Nele22

Beiträge 14
eine Antwort 23.01.2018

Zu gern lese ich Bücher von Jojo Moyes. Ich bin ein großer Fan von ihren Fortsetzungsromanen.

Ich habe diese Fortsetzung also sehr vorsichtig begonnen zu lesen, da eine der Hauptfiguren im vorigen Buch schon verstorben ist.
Jojo Moyes hat mich aber wieder einmal überzeugen können.
Ich mag die witzige Art von Lou und man kann viel mit ihr Lachen aber auch weinen.
Ich hat mir wieder viel Spaß gemacht zu lesen, wie sie die jeweiligen Situationen meistert.
Was sie hier wieder mit viel Witz geschafft hat...

  • Melli B.

    Beiträge: 29
    18.04.2018

    Mir geht es ähnlich wie Dir! Ich hatte bisher Angst, Will zu „vergessen“! Und den Zauber der beiden zu verlieren!
    Bisher hab ich mich nicht herangetraut.

Annika1707

Beiträge 29
30.08.2017

Da das erste Buch einer meiner Lieblingsbücher war habe ich sehr hohe Erwartungen an den zweiten Teil gehabt. Leider ist es nicht ganz so gut wie das Erste aber es ist trotzdem super schön. ich mag den Schreibstyle von JOJO Moyes und liebe ihre Bücher. die Geschichte von Lou geht weiter. es ist traurig mit zu fühlen wie sie unter dem Verlust leidet. Aber es ist auch schön zu sehen, dass es immer ein Leben danach gibt .Es lohnt sich definitiv dieses Buch zu lesen. Romantisch und schön wie immer. Auch ein guter Humor kommt zum Vorschein, der einem trotz einer tragische Geschichte doch manchmal ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern kann.

nalik

Beiträge 49
eine Antwort 06.11.2016

Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung von ein ganzes halbes Jahr. Nachdem die meisten Fortsetzungsbücher mich meistens enttäuscht haben hat mich dieses positiv überrascht.

Wir begegnen Lou 18 Monate nach Wills Tod. Anstatt Wills Rat zu folgen und das Leben zu genießen hängt Lou in einem Job am Flughafen fest, der sie nicht ausfüllt und auch sonst fühlt sie sich einsam. Doch dann steht eines Tages Lily vor der Tür, die eine Verbindung zu Will hat obwohl sie ihn nie kennemgelernt hat. Und ausgerechnet Lily sorgt dafür, dass Lou sich verändert.

Was ich toll fand ist, dass Will in diesem Buch weiterlebt und ständig präsent ist, obwohl er ja eigentlich nicht mehr da ist. Auch alle anderen Charaktere aus dem ersten Buch tauchen über kurz oder lang wieder auf.

Ich finde dieses Fortsetzungsbuch sehr schön geschrieben und besonders freut es mich, dass Lou nun auch endlich ihr Happy End hat.

  • Borkum

    Beiträge: 30
    18.08.2017

    Ich bin bei Fortsetzungsbüchern auch immer eher skeptisch - besonders wenn mir der Vorgänger so gut gefallen hat wie in diesem Fall.

    Bisher habe ich mir noch nicht ran gewagt, aber es scheint ja lohnenswert zu sein.

MelC1

Beiträge 5
27.10.2016

Ein ganz neues Leben verspricht der Titel . Das dies aber, nach allem, was Clark erlebt hat nicht einfach würde ist dem begeisterten Moyes-Leser wohl bekannt. Die Autorin beschreibt auf sensible und eindrucksvolle Weise, wie sich Clark durch ihre Trauer kämpft und stellt dabei heraus, dass Trauer nie ein gleichförmiger Prozess ist. Viele Handlungsstränge spinnen sich um die Hauptfigur, so dass der Leser nicht ganz in der Emotionalität der Trauernden versackt. Der Roman bleibt so abwechslungsreich und spannend. Einzige Kritik mag sein, das ich mir nicht vorstellen kann, dieses Buch zu lesen, ohne den ersten Teil zu kennen. Dafür gibt es zu viele Bezugnahmen und Anspielungen, die man, ohne die Vorgeschichte ncht einordnen kann. Ansonsten:ein gewohnt tolles Buch von Moyos!
?

gisela_maria

Beiträge 13
eine Antwort 30.05.2016

Berührt einen da, wo man berührt werden will.

Meine Meinung

Seit dem Oktober lag dieses Buch bei mir daheim. Ich habe mich an den Nachfolger von "Ein ganzes halbes Jahr" nicht herangetraut. Wie könnte ein zweites Buch mit der dramatischen Liebe von Will und Lou mithalten? Wie sollte einen ein Buch noch fesseln ohne Will? Trotz seiner Lähmung, nach einem Autounfall, war er die große Liebe von Lou. Eine Liebe wie es sie so nicht wieder geben wird! Doch, ich wurde eines besseren belehrt. Ich hatte zwei Tage lang wunderschöne Lesestunden. Louisas Eltern konnten mich wieder so richtig zum Lachen bringen. Von Miss. Traynor war ich mehr als überrascht. Lernte ich sie im ersten Band als dominante Frau kennen, die keine noch so kleinste Schwäche zuließ, so zeigte sie sich diesmal von einer menschlichen und zerbrechlichen Seite. Ich konnte sie viel besser leiden. Stellenweise habe ich sie bedauert.
Mister Traynor handelte fast genauso, wie ich es ohnehin von ihm erwartet hätte. Und trotzdem hatte ich einmal das Gefühl, er würde einiges bereuen.
Lou lief ihrer Trauer fast zwei Jahre davon. Reisen, Alkohol und kurze Affären mit Männern konnten ihren Schmerz jedoch nicht lindern. Will war auch nach seinem Tod für sie immer präsent. Sie fragte ihn sogar oft nach seiner Meinung.
Ein Unfall brachte sie wieder für einige Zeit in ihr Elternhaus zurück..
Als es eines Tages an ihrer Tür klingelt, machte sie eine Bekanntschaft, die endgültig ihr Leben verändern sollte.

Fazit

Ich habe die Geschichte von Lou und ihrem neuen Leben geliebt. Sie hat mich zum Lachen, Weinen und Nachdenken gebracht. Meine ganzen Bedenken, dass diese Geschichte dem ersten Teil nicht gerecht würde, haben sich nun in Luft aufgelöst. Ich konnte Lou auf ihrem steinigen Weg begleiten. Ich habe miterlebt, wie langsam aber sicher das Glück wieder bei ihr Einzug hielt.
Ihre Trauerbewältigung bekam sogar amüsante Aspekte, als sie einer Trauergruppe beitrat.
Tränen musste ich lachen, über eine Protagonistin, die einen Kartoffelsalat zubereitete.
Woher sollte diese auch wissen, dass man Kartoffeln vorher kochen muss? Es heißt doch schließlich Salat. Verdammter Mist! :-)))
Von Romantik würde ich der Familie von Lou dringend abraten. Für die Clarks, weil sie unheimlich in der Öffentlichkeit auffallen; für uns Leser, weil wir vom vielen Lachen Bauchkrämpfe bekommen.
Diese wunderbare Geschichte gibt uns einen Einblick, in das Leben eines Sanitäters in London.
Ich war sehr gespannt, ob sich Lou irgendwann in ihrer Londoner Wohnung heimisch fühlen wird und ihren Job als Kellnerin, am Londoner Flughafen, aufgibt.
Besonders gut fand ich die Verwandlung von Lous Arbeitgeber; zeigt sie doch, dass viele Menschen nur aus Angst anderen Menschen das Leben zur Hölle machen.

Eine Geschichte, die durch und durch menschelt.
Eine Geschichte, die einen da berührt, wo man berührt werden will.
Eine Geschichte, die einem zeigt, dass nach einer langen dunklen Nacht auch wieder ein sonniger Tag anbricht.
Eine Geschichte, die es mit seinem Vorgänger locker aufnehmen kann.
Eine Geschichte, die ich Euch mit all meiner Leseliebe empfehle.

Danke Jojo Moyes

5 Sterne .... was sonst ......

  • Kötra

    Beiträge: 67
    31.08.2017

    Du sprichst mir aus der Seele.

christiane_blenski

1 Beitrag
eine Antwort 01.10.2015

Lou geht es ….???

Natürlich ging einem die Geschichte von Lou und Will unter die Haut. Und dann denkt man nach darüber, wie es mit Lou wohl weitergeht. Irgendwie ist es ja immer, als wären es echte Personen, von denen man liest. Nun hat die Autorin uns zusammenschrieben, was ALLES passiert ist nach Wills endgültiger Entscheidung. Und ALLES deshalb in groß, weil es eine Menge ist, was da zusammenkommt. Irgendwie kann man das nicht aufschreiben, ohne etwas vorweg zu nehmen. Ich finde es besser, wenn Rezensionen nicht zu viel verraten. Nur so viel vielleicht: auch die anderen Personen aus "Ein ganzes halbes Jahr" sind wieder da und zeigen ihr Weiterleben.

Ich finde auf jeden Fall: das Buch zu lesen lohnt sich. Die Autorin erzählt wunderbar und glaubwürdig und die Handlung wird nicht langweilig, obwohl das Buch echt ganz schön dick ist. Ich habe es an einem Wochenende mit Begeisterung durchgelesen und auch "durchgefühlt", denn Lou muss den Tod von Will erstmal richtig verkraften. Ich kann nicht beurteilen, ob man das Buch auch mögen wird, wenn man das erste nicht gelesen hat. Aber das sind ja wohl auch die wenigsten … :-)

  • Kötra

    Beiträge: 67
    31.08.2017

    Sehe ich auch so :)

Clea

Beiträge 13
29.05.2019

Mir hat diese Fortsetzung genau wie auch Band 1 super gut gefallen! Ich konnte super mitfiebern und die Geschichte hat mich sehr bewegt. Ich finde es super, dass Lous Geschichte weitergeht und ich finde Jojo Moyes hat eine großartige Fortsetzung geschaffen, die auch gut an Band 1 anknüpft. Das Lesen des Buches macht einfach unglaublich viel Spaß und ich finde Jojo Moyes hat einfach Talent, was man ihrem Schreibstil anmerkt. Große Leseempfehlung und finde ich wie Band 1 auch ein Muss in jedem Bücherregal!

MinaM

Beiträge 2
16.04.2019

Vorsicht: Spoiler. :)




INHALTSANGABE
Lou hat sich verändert und wohnt inzwischen in London – aber: wohnt, nicht lebt. Hoffnung auf einen Neubeginn schöpft sie erst, als sie in ihr Leben tritt: Lily. Wills Tochter.

PERSÖNLICHE MEINUNG
Band 2 habe ich mir selbstverständlich geholt, um herauszufinden, wie es mit Louisa weitergeht. Nach monatelangem Zögern aber – und vielleicht hätte ich auf mein Bauchgefühl hören sollen, obwohl Lou mir glücklicherweise auch nach diesem Band noch am Herzen liegt. Die Handlung hat sogar nur minimal mit meiner – nun ja – Enttäuschung zu tun.
Aber: Wieso wird diese Fortsetzung nicht aus Lilys Sicht erzählt?
Lilys Umgang mit dem Tod und mit der Tetraplegie ihres Vaters – hätte das im Mittelpunkt gestanden, wäre mir die Fortsetzung mehr ans Herz gewachsen, davon bin ich überzeugt.

- Zu den Charakteren und zur Handlung -
Jojo Moyes hat auf jeden Fall keine Hemmungen, wenn es darum geht, die Schattenseiten ihrer Charaktere aufzuzeigen und ihre Charaktere (ja, nachvollziehbare) Fehler machen zu lassen. Außerdem ist sich als Autorin nicht für Ausdrucksweisen wie Lilys (gelegentlich) zu fein – mir fällt das positiv auf, weil ich dazu nicht in der Lage wäre. Lilys Art, nichts zu beschönigen ist aber auch einer der Pluspunkte von 'Ein ganz neues Leben', daher bin ich nicht mal peinlich berührt. Sehr angenehm.
Ein, zwei echte Lichtblicke vor dem wirklich schönen Ende hätten mir gut getan. Echte positive Erlebnisse, solange diese mehr als ein paar Minuten währen. Je weiter die Handlung fortgeschritten ist, desto deprimierter bin ich gewesen und die Leselaune ist mir bereits etwas vergangen, bevor ich die Hälfte gelesen habe. Zwischendurch habe ich mir mit unangenehmer Regelmäßigkeit nur noch gedacht: was wird Louisa bis zum Ende noch so Richtung Abgrund ziehen? Wird es besser? Wieso wird es nicht jetzt besser?! Bitte wenigstens auf der nächsten Seite … Die berührende Feier auf dem Dach kann es leider nicht herausreißen, gibt der Geschichte aber ihren würdigen Abschluss.

Hundertprozentig sympathisch sind mir leider nur Lily, Sam, Nathan und (zum Glück auch hier) Wills Mutter Camilla. Lou macht es mir aus den unter Schreibstil genannten Gründen schwer, dasselbe über sie zu sagen. Von ihrer Persönlichkeit her habe ich sie aber nach wie vor genauso gern wie in Band 1. :)

- Schreibstil -
Wie schon im ersten Band fällt mir auf – nur meiner Ansicht nach leider zu oft, während ich in 'Ein ganzes halbes Jahr' problemlos darüber hinwegsehen kann –, dass Lous Gefühle und Gedanken nicht immer ausformuliert wirken. In solchen Momenten kann ich ihr nicht mehr folgen.
Für mich als Leserin geht damit ein zu unangenehmes Gefühl einher: Frust. Mit Lou warmzuwerden ist in Band zwei schwer zu meistern, wenn einem so viel von ihren Empfindungen „vorenthalten“ wird. Es ist traurig, aber durch diese – so bezeichne ich es mal – Halbherzigkeit könnte man Lou entweder als einfältig wahrnehmen oder aber Lou ist es, der es an Tiefgang fehlt (was bis zu einem gewissen Grad vertretbar ist, hat man erkannt, wie Lou tickt, aber es geht so weit über meine Grenze hinaus, dass ich es ohne die überwiegenden Pluspunkte von 'Ein ganz neues Leben' unerträglich fände). Denn schon ein ihr schmeckender Wein … bleibt für mich einfach nur ein Wein. Oder war es Cola? Wasser? Anscheinend völlig unwichtig. Nein. Ich möchte wissen, was auslöst, dass sie sagen kann, der Wein sagt ihr zu – es gibt unzählige unterschiedliche Weine und Geschmack ist selbstverständlich nicht gleich Geschmack. Hört sich im ersten Moment kleinlich an, aber da Lou mir zu oft ein Rätsel bleibt, fällt es ins Gewicht.
Hätte ich sie nicht schon längst gern, was diese Fortsetzung tatsächlich vollkommen zurecht nicht einmal beeinflusst hat, wäre die Frage oft also: Wie soll ich Louisa ins Herz schließen oder zumindest verstehen? Eine Frage, die man als Leser eigentlich nicht stellen sollte. Wirklich schade. Band 3 werde ich aus diesem Grund nicht lesen können.

Das Kapitel aus Lilys Sicht sehe ich als unnötig an – im Endeffekt hätte sie Louisa auch erzählen können, was seit ihrem Rauswurf passiert ist. (Die Handlung trägt allerdings ihren Teil zu diesem Minuspunkt bei: unbedingt notwendig wäre es nicht gewesen, Lily an einen weiteren Menschen, der sie erpressen will geraten zu lassen. Erpressen auf die schlimmste Weise. Zusätzliche negative Energie – ja, die habe ich noch gebraucht …)
Als unnötig sehe ich auch den Wechsel der Erzählperspektive in diesem Kapitel an. Man könnte fast meinen, Louisa wäre plötzlich mal kurz in Lilys Körper gewechselt … :|

In puncto Schreibstil ist allgemein Luft nach oben, finde ich. Meinen Geschmack verfehlt er zumindest in 'Ein ganz neues Leben' trotz etlicher schöner Szenen, an denen ich nichts beanstanden kann. Im ersten Band ist mir, sofern ich mich nicht tatsächlich falsch erinnere, der Schreibstil nicht eher negativ aufgefallen (und weitere Romane von Jojo Moyes habe ich nicht gelesen).


FAZIT
Eine Empfehlung oder eher meine Glückwünsche spreche ich an alle aus, die durchhalten bzw. nicht meiner Meinung sind und den Abschlussband 'Mein Herz in zwei Welten' lesen werden. :) Das halte ich für unvermeidlich, wenn man die Reihe positiv in Erinnerung behalten möchte.
Rein für die Umsetzung gibt es von mir 4,5 Sterne und insgesamt gute 3,5 Sterne.

Nele13

Beiträge 17
23.01.2018

Wer hat Lou und ihre Ringelstrumpfhosen nicht geliebt? Ein ganz neues Leben, ist die Fortsetzung von Ein ganzes halbes Jahr.
Klar muss Lou den Verlust erstmal verarbeiten, jedoch war mir persönlich dieser Teil etwas zu langatmig! Obwohl Trauerbewältigung sicher dem sehr nahe kommt.
Schön fand ich dass man erfährt wie es im Leben von Wills Eltern weitergeht, so hab ich Miss Traynor etwas mehr mögen gelernt.
Auch wenn ich skeptisch war, was Louisa neue Liebschaft anging, so hat Sam wirklich eindeutig mein Herz für sich gewonnen.
Das Buch ist eine wirklich gelungene Fortsetzung, in dem man einiges über schon bekannte Charaktere erfährt und sie neu ins Herz schließen kann.
Wer skeptisch ist, ob es sich lohnt die Fortsetzung zu lesen - liest sie!

Maggy

Beiträge 6
20.09.2017

Der erste Teil hat mich schon gefesselt. Somit war ich auch neugierig wie es weitergeht.
Mir hat gut gefallen, zu erfahren wie Lou mit Willis Tod lernen musste umzugehen und dass sie trotz hoffnungsvollem Ende von Band 1 sie so ihre Schwierigkeiten hatte. Auch schön zu lesen war, wie Willis Familie damit umging.
Rundum ein gelungener zweiter Teil. Ich mag ihren Stil, mehr davon.

Kötra

Beiträge 67
31.08.2017

Dieses Buch ist die Fortsetzung "von ein ganzes halbes Jahr" und dem dramatischen Leben von Lou und Will. Die meisten Fortsetzungsbücher sind meistens wesentlicher schlechter und aufgesetzt, aber dieses hat mich positiv überrascht.

Der Übergang von Ein ganzes halbes Jahr war flüssig und man wurde sofort wieder in den Bann gerissen.
Also wem Teil 1 gefällt, gefällt auch dieses.
Absolut gut. Mehr will ich nicht verraten. Lest selbst :)

Shanna

Beiträge 48
31.08.2017

Ich war skeptisch, als ich von der Fortsetzung meines Herzensbuches "Ein ganzes halbes Jahr" gehört habe. Für mich war die Geschichte fertig erzählt und ich konnte (und wollte) mir nicht vorstellen, wie es weitergeht.

Die Autorin hat es aber geschafft, mich zu überzeugen. Ich konnte mich sehr gut in Lou hineinversetzen und ihre Gefühle der Trauer und Hoffnungslosigkeit nachvollziehen. Allerdings dauerte mir diese depressive Zeit etwas zu lange und ich hätte mir eine schnellere Entwicklung gewünscht. Dadurch wurde es stellenweise etwas langweilig, aber zum Ende hin, wurde die Geschichte dann doch wieder interessanter und unterhaltsamer.

Auch wenn ich die Leichtigkeit und den Witz von Lou aus dem ersten Teil hier vermisst habe, ist es eine schöne und runde Fortsetzung geworden.

Sassa85

Beiträge 14
28.07.2017

„Ein ganz neues Leben“ musste ich einfach lesen, weil mich der Vorgänger so sehr in seinen Bann gezogen hatte und mich mehr als begeisterte.
Leider passiert dies bei diesem Buch nicht! Lou kommt mit ihrem Leben ohne Will eigentlich nicht zurecht, vegetiert eher vor sich hin. Die vorbestimmte Begegnung, die die ganze Zeit als Wendung in dem Buch, herbeigesehnt wird, lässt unglaublich lange auf sich warten, so dass mir echt langweilig war, es zu langatmig und zu umspannend war. Nach meinem Empfinden ändert das auch die schicksalhafte Begegnung nicht. Ich finde dem Buch fehlen der sonst von mir so gern gemochte spritzige Flair, die Faszination der Protagonisten und irgendetwas spannendes.
Ich finde es sehr schade, dass es mir so schwer viel in das Buch einzutauchen und in der Geschichte zu versinken, eher habe ich das Ende herbeigewünscht. Meine Empfehlung, ganz klar, nur „Ein ganzes halbes Jahr“ lesen und sich diese Traumgeschichte nicht durch die Fortsetzung zerstören lassen!

WriteReadPassion

Beiträge 7
15.07.2019

    Wie will ich leben? Wer darf bestimmen, wie ich leben und sterben soll? Ein wichtiges Thema!

    Klappentext:
    Lou Clark weiß eine Menge. Sie weiß, wie viele Schritte es von der Bushaltestelle bis nach Hause sind. Sie weiß, dass ihr die Arbeit im Café »Buttered Bun«“ gefällt, und sie weiß, dass sie ihren Freund Patrick vielleicht nicht liebt. Was Lou nicht weiß: Sie wird ihren Job verlieren und einen neuen annehmen, der alles Bisherige in Frage stellt. Will Traynor weiß, dass der Motorradunfall ihm den Lebensmut genommen hat. Er weiß, dass alles sich klein und freudlos anfühlt, und er weiß ganz genau, was er dagegen tun wird. Was Will nicht weiß: Lou wird in sein Leben platzen wie eine Explosion aus Farben. Und weder Lou noch Will wissen, dass sie das Leben des anderen für immer ändern werden.

    Autorin:
    Jojo Moyes schreibt über große Gefühle und rührt ihre Leser zu Tränen: Der britischen Schriftstellerin und Journalistin gelang der große Durchbruch mit ihrem Bestseller „Ein ganzes halbes Jahr“ (Originaltitel: „Me Before You“), der im Jahr 2012 erschien. Im Jahr 2016 begeisterte die Verfilmung mit Emilia Clarke und Sam Claflin in den Hauptrollen das Kinopublikum. Die bittersüße Romanze handelt von einem wohlhabenden jungen Mann, der nach einem Unfall als Tetraplegiker an den Rollstuhl gefesselt ist, und seiner lebenslustigen Pflegerin Louisa aus ärmlichen Verhältnissen. In Deutschland stand dieser in 43 Sprachen übersetzte Roman 41 Wochen lang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. In ihrer Heimat war die 1969 in London als Pauline Sara Jo Moyes geborene Jojo Moyes zu diesem Zeitpunkt als Kolumnistin für Tageszeitungen und als Autorin von Romanzen bekannt. Jojo Moyes lebt mit ihrem Ehemann und drei Kindern auf einem Bauernhof in Great Sampford in der Grafschaft Essex. Als Inspiration für Ihre Werke nennt sie die große britische Schriftstellerin Jane Austen, deren feines Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen sie bewundert.

    Übersetzerin:
    Karolina Fell hat schon viele große Autoren ins Deutsche übertragen, u.a. Jojo Moyes, Bernard Cornwell und Kristin Hannah.

    Sprecher:
    Luise Helm ist ist eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin. Sie wurde vor allem durch ihre Rolle der Lisa in der im Jahr 2000 erschienen Teenager-Komödie Harte Jungs bekannt, in der sie neben Tobias Schenke und Axel Stein in einer größeren Nebenrolle agierte. Luise Helm machte schon im Alter von fünf Jahren erste Erfahrungen mit der Synchronarbeit, und seit ihrem zehnten Lebensjahr steht sie auch vor der Kamera. Sie ist die deutsche Stimme von Scarlett Johansson und Megan Fox und ist eine sehr begehrte Hörbuchsprecherin. Luise Helm las Bestseller von Jojo Moyes und Cecelia Ahern ein.

    Ulrike Hübschmann wurde in Potsdam geboren, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Rostock und Berlin. Nach 15 Jahren als Schauspielerin an verschiedenen Theatern und in Filmproduktionen begann sie 2006 verstärkt auch als Sprecherin zu arbeiten. Inzwischen hat sie über 50 Hörbücher für viele verschiedene Verlage eingelesen. Sie hat Audioguides für bedeutende nationale und internationale Museen (bspw. Documenta Kassel, Deutsches Historisches Museum, Schloss Cecilienhof, Martin Gropius Bau Berlin, Jüdisches Museum Berlin, Städel Frankfurt, Goethe- und Schiller Gedenkstätten Weimar u.v.a.m.) gesprochen.

    Romanus Fuhrmann – Schauspieler und Sprecher - erhielt seine Ausbildung an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst „Max-Reinhardt-Seminar“ in Wien. Insgesamt war er elf Jahre im festen Engagement, u.a. am Schauspiel Frankfurt und Burgtheater Wien. Als Sprecher wurde Romanus Fuhrmann während seiner Engagements in Wien und Frankfurt vom ORF und HR gebucht. 2007 begann er intensiver für die Rundfunkanstalten zu arbeiten, erst beim Hörfunk, seit 2011 dann auch beim Fernsehen. Heute spricht er für ARD, ARTE, DLR, MDR, NDR, RBB, WDR, ZDF und 3SAT – sowie für Synchronfirmen, Hörspiel- und Hörbuchverlage.


    Bewertung:
    An mir gehen ja Hypes vorbei, ich bilde mir lieber mein eigenes Urteil. Mich hat das Buch nicht sonderlich angesprochen, daher erlag ich dem auch nicht. Den Film habe ich letztes Jahr aus Neugier angeschaut, den ich ganz gut finde - allein wegen Lous verrückten Vorlieben! Jetzt wollte ich mir einfach mal das Original antun, daher lieh ich mir das eHörbuch aus.

    Das Cover finde ich einmalig und kreativ. Natürlich würde ein anderes Bild viel besser passen und über die Geschichte mehr aussagen, aber mir gefällt das Ungewöhnliche. Der Titel ist zauberhaft und gibt die Geschichte hervorragend wieder!

    Die abwechselnde Erzählung fand ich sehr gut, nur war das etwas verwirrend anfänglich, weil die Hauptsprecherin die Stimme nicht so gut abheben kann. Durch die anderen Sprecher wird die Erzählung lebhafter und vielschichtiger.

    Die Charaktere sind allesamt ganz gut ausgearbeitet, wie auch die Geschichte. Ich mag Lous verrückten Charakter und ihre Eigenwilligkeit. Die Gedanken und Gefühle von Will kann ich sehr gut nachvollziehen. Es ist schon heuchlerisch, wie die meisten von uns laut vorgeben "Ja, mir würde es auch so gehen, ich würde mir das auch von meinen Lieben wünschen ...", wenn es aber andere betrifft, meinen, sie könnten über diese bestimmen und ihnen ihre selbstbestimmten Entscheidungen absprechen; "Nein, das Leben ist doch wunderbar, du kannst das deinen Lieben doch nicht antun ..." !!! Richtig typisch, ob das Angehörige, Ärzte oder Politiker betrifft. Plötzlich wird eine andere Meinung vertreten, weil es nicht sie selbst betrifft. Wenn ich eine Meinung dazu habe, besteht die auch, wenn es nicht bloß mich betrifft ... heißt, ich halte meine Meinung auch den anderen gegenüber, wenn es sie betrifft. Wenn ich der Ansicht bin, jeder soll frei entscheiden können, wann er das Leben beenden möchte (in extremen Fällen), dann meine ich nicht nur mich damit, sondern gestatte es auch den anderen! Genau das wird auch hier zum Thema, und ich hätte mir eine bessere Ausarbeitung dazu gewünscht.

    Lou ging mir bezüglich Wills Entscheidung irgendwann sehr auf die Nerven! Natürlich fand ich das Missverständnis erwähnenswert, aber irgendwann ist auch mal gut! Ich hatte das Gefühl, ihre dramatischen Kommentare hörten gar nicht mehr auf und mir wurde das echt zu viel! Ich denke, gelesen ist das wieder eine andere Sache, gehört hatte ich wirklich zehn Minuten dasselbe Gejaule in hoher Stimmlage - ziemlich nervtötend!!! So mal Lou Will gar nicht richtig zuhört und einfach nur ihr Missfallen raus lässt. Fand ich gar nicht schön!

    Das Ende finde ich wunderschön und super gelungen, denn bei diesem Thema und solchen Lebensgeschichten gibt es halt nicht unbedingt das typische Happy End!


    Fazit:
    Die Geschichte ergänzt den Film sehr gut, da ich mich nicht zwischen beiden entscheiden könnte ... einiges ist im Film besser dargestellt, einiges im Buch/Hörbuch. Die Geschichte ist sehr berührend und einfühlsam erzählt, mir fehlte aber mehr die Auseinandersetzung zum Thema selbstbestimmter Tod. Ich persönlich teile das Buch/Hörbuch nicht in das Genre Liebesroman ein. Ich finde es im Genre Roman viel passender, das es hauptsächlich doch eher um die Frage des Lebens geht; Wie möchte ich leben? Wie ist das Leben lebenswert? Wer darf bestimmen, wie ich lebe und sterbe? ... Die Romanze läuft da nebenher und ist nicht das Zentralthema. Ich glaube auch nicht, dass die Autorin die Romantik in den Vordergrund stellen wollte. Ich sehe das Thema Leben und Sterben als ihr Hauptanliegen.

    Eine schöne Geschichte, an manchen Stellen wirklich nervig ... wechselnde Erzählperspektiven mit lebhaften Sprechern.

    Leonich

    Beiträge 7
    12.07.2019

      Dies ist der zweite Teil zu dem Buch -Ein ganzes halbes Jahr-. Dieses Buch sollte man nicht vor dem ersten Teil lesen. Ich mag die Protgonistin Lou total gerne, finde sie sehr sympatisch. Deshalb wollte ich auch unbedingt wissen, wie es mit Lou weiter geht. So wie der erste Teil ist dieses Buch nicht. Ein paar Leute sind auch wohl etwas enttäuscht von diesem Buch. Zwischendurch habe ich auch mal ein paar Zeilen nur durchflogen. Deshalb hat mir das Buch trotzdem sehr gut gefallen, auch wenn es nicht so fesselt, wie der erste Teil. Ich mag den Schreibstil von Jojo Moyes sehr gerne, daher habe ich auch dieses Buch sehr gerne gelesen. Es gibt auch noch einen dritten Teil, der nun wieder, wie ich finde, auch etwas spannender ist. Wer also Lou so mag wie ich, liest ihre Geschichte weiter.

      b00knerd-nina

      Beiträge 9
      05.07.2019

        Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht , denn nachdem ich " Ein ganzes halbes Jahr " verschlungen habe und noch dazu weinen musste wie ein Schlosshund , war ich gespannt , wie das Leben von Lou ohne Will weitergeht ...

        Der Schreibstil ist locker flockig , manchmal auch etwas " hart " , aber super leicht zu lesen .

        Die Protagonisten sind toll , Will's Familie & Lou natürlich sehr verändert ... aber auch sie haben ein glückliches Leben verdient .

        Die Geschichte war nett , hat mich aber nicht umgehauen . Sie war zwar überraschend , aber auch vorhersehbar & das fand ich sehr schade , damit finde ich , hat sich die Autorin keinen gefallen getan ...

        Jeder hat eine andere Meinung , diese hier ist meine , macht euch selbst eine und lest das Buch

        XY

        Beiträge 26
        05.03.2019

          "Eine Zeitlang wirst du dich in deiner neuen Welt unbehaglich fühlen. Es ist nie ein schöns Gefühl, wenn man aus seiner Kuschelecke vertrieben wird...Du hast einen Hunger in dir, Clark. Eine Furchtlosigkeit. Die hast du einfach in dir begraben, wie es die meisten Leute tun.
          Genieße das Leben.
          Lebe einfach." (S.276)

          Leichter gesagt als getan! 18 Monate nach Wills Tod hat Lou imer noch nicht ins Leben zrückgefunden, wie Will es sch gewünscht hätte. Paris hat sie inzwischen hinter sich gelassen, sich von Wills Erbe eine Wohnung in London gekauft und arbeitet nun in einer Bar im Flughafen. Nach einem deprimierenden Tag, trinkt Lou so einiges, schreit auf der Dachterrasse ihren Hass auf die Welt raus, hört eine Stimme und fällt. An diesem Punkt taucht Sam, der Sanitäter, in Lous Leben auf und bringt ihre Gefühlslage durcheinander. Wie sich später rausstellt, gehört die Stimme, die Lou kurz vor ihrem Fall gehört hat, zu Lily. Es stellt sich heraus, dass die 16jähige Lily die Tochter von Will ist, eine pubertierende Jugendliche, die so einiges mit sich herum trägt und keinen Verbündeten hat, dem sie sich anvertrauen kann. So bleibt Will auch in Lous Leben präsent. Ebenfalls sind die Traynors in deer Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr" dabei. Und auch die Ringelstrumpfhosen haben erneut ihren Auftritt! Lous Familie steht nach dem Sturz von Lou ebenfalls wieder an ihrer Seite. Und mithilfe all dieser Menschen und der "Weiterleben-Gruppe" macht sicch Lou - ganz im Sinne des Titels - auf die Suche nach einem ganz neuen Leben.

          Einen Punkt muss ich "Ein ganz neues Leben" abziehen, weil es nicht ganz an den vorausgehenden Roman herankommt, dennoch eine gelungene Fortetzung, was nicht so einfach ist. Es liest sich ganz typisch für Jojo Moyes sehr flüssig und leicht und lässt den Leser in die Romanwelt abtauchen. Auch wenn die Geschichte rund um Lily und Lou im Mittelpunkt steht, hätte ich mir manchmal gewünscht, mehr von Sam zu erfahren. Des Öfteren habe ich vorgeblättert, um zu erfahren, wann er wieder seinen Auftritt hat.

          Pheles

          Beiträge 23
          04.03.2019

            Eine Fortsetzung von so einem genialen Buch wie "ein ganzes halbes Jahr" zu schreiben - das ist eine echte Herausforderung. Ich war mir ziemlich sicher, dass das nicht gelingen kann, immerhin ist eine der Hauptpersonen im ersten Teil gestorben. Aber tatsächlich gelingt es Jojo Moyes sehr gut. Will verschwindet nicht einfach, er wird auch nicht ersetzt, er ist auch in diesem Band präsent. Oft habe ich mich am Ende von Büchern oder Filmen gefragt, wie es wohl weiter geht... Hier ist nun die Antwort :)

            Bibi1904

            Beiträge 5
            04.03.2019

              Schon Band 1 hat mich in den Bann gezogen und diese steht in nichts nach.
              Wie lebt man weiter wenn die große Liebe gestorben ist. Lou sucht ihren Platz in der Welt ohne Will. Und plötzlich durch einen Zufall ist da ein hoffnungsschimmer das das Leben weiter geht

              Sanne

              Beiträge 3
              14.02.2019

                Leider kommt es nicht annähernd an den ersten Teil ran. Ich hatte das Gefühl, hier vergaloppiert sich die Autorin und es gibt keine richtige Geschichte mehr. Sehr schwierig nach dem gelungenen ersten Band eine Fortsetzung zu schreiben.

                FrauSternchen

                Beiträge 3
                11.02.2019

                  Anfangs empfand ich die Geschichte als langatmig. Dann aber konnte ich doch wieder überzeugt werden. Ich finde es sehr realistisch, wie die verschiedenen Phasen der Trauer dargestellt werden. Dadurch bekommt die Leserin Mitgefühl und wird von der Geschichte mitgerissen. Jeder, der einmal mit dem Verlust eines geliebten Menschen fertig werden musste, findet das Erlebte hier wieder.

                  Kruemelchen

                  1 Beitrag
                  13.01.2019

                    Klappentext: «Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.»

                    Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verloren hat, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Kraft, Kraft zu kämpfen, für sich, für das, was Will ihr hinterlassen hat, für ein ganz neues Leben.

                    Meinung:
                    Wir macht man nach so einer Erfahrung weiter? Wie geht man mit dieser Trauer um? Dies hat sich Lou auch gefragt. Nach dem traurigen Ende des ersten Teils habe ich mich auf den zweiten gefreut. Auch ich wollte wissen, wie es mit Lou weiter geht.
                    Auch wenn der Anfang etwas holprig begann, wurde er doch nach und nach immer besser. Die Autorin bringt hier die unbekannte Tochter von Will ins Spiel. Sie hat mit ihrer Mutter und deren Freund so ihre Probleme und Lou nimmt sich ihrer an und bringt sie ihren Großeltern näher. Dabei lernt sie auch mit ihren eigenen Problemen besser umzugehen und verliebt sich wieder neu. Trotz der gedrückten Stimmung und der eher komplizierten Liebesgeschichte, hat diese mich doch begeistert und in ihren Bann gezogen.
                    Ich hoffe, dass Lou im 3. Teil ihr happy End findet. Auch dieses Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

                    tigerbea

                    Beiträge 59
                    26.11.2018

                      (2)

                      Will ist seit einigen Monaten tot. Er begang Selbstmord, worüber Lou noch immer wütend ist und in Selbstmitleid schwelgt. Sie lebt nun allein in einer kleinen Wohnung und arbeitet in einer Flughafenbar. Sie vermißt Will und läßt niemanden an sich heran. Bis es eines Tages an ihrer Tür klingelt und eine wildfremde Person vor ihr steht. Doch diese Person könnte für sie zum Schlüssel für ein neues Leben werden.

                      Leider ist diese Fortsetzung alles andere als gelungen. Man wird als Leser ohne weitere Einführung in das vorhergegangene in die Handlung entlassen, so daß es nötig ist, den Vorgängerband zu kennen und sich gut daran zu erinnern. Ansonsten wird man das Buch und vor allem Lou nicht verstehen. Die Handlung erweckt den Anschein, als ob Jojo Moyes zwar eine Fortsetzung hat schreiben wollen (oder müssen?), ihr aber nicht wirklich eine gute Story eingefallen wäre. Es passiert einfach zu wenig. Trotzdem, sofern man Lou bereits kennt, verfolgt man die Geschichte bis zum Ende. Auch wenn man nicht so tief in die Geschichte eintaucht. Manchmal ist es halt besser, eine Erfolgsgeschichte nicht weiter zu schreiben.

                      fraedherike

                      Beiträge 11
                      26.10.2018

                        Zunächst war ich wirklich skeptisch, was dieses Buch angeht.
                        Da war der erste Band doch sogesehen abgeschlossen und jetzt geht es doch weiter?
                        Doch meine negativen Vorahnungen wurden sofort im Keim erstickt, als ich das Buch begann.
                        Die Geschichte von Lu ist einfach herzlich erzählt und man kann sie nur lieb haben auf ihre eigene, verworrene und liebenswerte Art.

                        Zessi79

                        Beiträge 3
                        21.10.2018

                          Klappentext: 'Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.' Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.

                          Meinung: Der Schreibstil ist auch wieder bei diesem Buch von Jojo Moyes einfach toll. Die Charaktere kennt man ja schon, da es keinen Sinn macht, dieses Buch ohne die Vorkenntnisse zu "Ein ganzes halbes Jahr" zu lesen. Ich persönlich habe mir oft Gedanken gemacht, was man hier als Thema in den zweiten Band packen könnte. Und ich muss sagen, nichts von dem, was passiert, war für mich vorher irgendwie vorhersehbar. Ich möchte hier nichts verraten, aber ich finde, Frau Moyes hat dies wirklich klasse gemacht. Es gibt einige Überraschungen und ich habe viel gelacht. Aber es gab auch eine Stelle im Buch, bei der mir die Tränen gekommen sind. Es war nicht so emotional wie der erste Teil, aber dies ist auch sehr schwer zu toppen. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Für mich war das wieder ein richtiges Wohlfühl-Buch, das man nicht aus der Hand legen wollte. Ich hatte mir wirklich lange überlegt, ob ich den zweiten Teil dieses tollen Buches überhaupt lesen sollte, habe mich dann aber (zum Glück) dafür entschieden. Es ist eine der wenigen Fortsetzungen, die mir wirklich gut gefallen hat. Allerdings ist für mich die Geschichte von Lou und Will definitiv abgeschlossen.

                          Fazit: Gutes Buch, auch wenn es nicht ganz an seinen Vorgänger rankommt. Wer "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

                          Kiki0412

                          Beiträge 13
                          21.09.2018

                            Der zweite Teil von "ein ganzes halbes Jahr". Die Fortsetzung mit Luisa Clark geht weiter. 6.Monste waren sie und Will zusammen, es hst ihr Leben verändert und sie ist jetzt ein ganz neues ich. Eines Tages klopft es plötzlich an ihrer Tür, ganz unerwartet versucht ein Mädchen ihr zu erklären das sie Wills Tochter sei. Luisa Clark nimmt ihre neue Herrausforderung an und beginnt ihr neues Abenteuer, dabei bleibt sie Will nah.

                            Die Autorin hat auch hier wieder Großartige arbeit geleistet. Durch den zweiten teil bin ich ebenfals nur so durchgeflogen wie beim ersten Buch. Ein ganz flüssige schreibweise mit ganz viel Gefühl. Sie macht einen ganz deutlich das es nie unmöglich ist etwas zu erreichen - Kämpfe dafür und du wirst es schaffen.
                            Einfach begeistert, auch Luisa wird wieder als eine Starke Person mit viel Kraft dargestellt.

                            Ich kann es euch nur empfehlen die Bücher zu Lesen. Ich liebe diese Reihe

                            mymagicalbookwonderland

                            Beiträge 7
                            03.09.2018

                              Ich war richtig gespannt, was Lou nach dem Tod von Will alles so erlebt. Mir persönich hat die Fortsetzung nicht ganz so gut gefallen. Also das Buch war jetzt auch nicht mega schlecht. Es war wirklich total nett und interessant, wie es mit Lou weiter ging.. Der Roman war auch wieder gut geschrieben und man hat eine Menge erfahren. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne, weil es eben ganz nett war.

                              Karen76

                              Beiträge 6
                              02.09.2018

                                ....dass es so rührend und liebevoll weitergeht hätte ich nicht gedacht.
                                Ich kann mich mit Lou identifizieren. Sie könnte eine gute Freundin sein. Ich verstehe ihre Gedanken.... kann mit ihr lachen und weinen.
                                Das Buch hat mir immer wieder eine Gänsehaut verpasst und die Tränen in die Augen getrieben.

                                Vevi

                                Beiträge 31
                                06.08.2018

                                  Ich habe die beiden Bücher "Ein ganzes halbes Jahr" und "Ein ganz neues Leben" gleich hintereinander verschlungen. Nach der Lektüre von "Ein ganzes halbes Jahr" war ich einfach zu traurig und auch gleichzeitig zu neugierig, wie die Geschichte weitergeht, obwohl ich auch ein bisschen ängstlich davor war, ob die Fortsetzung mit dem ersten Teil mithalten kann. Immerhin ist Will ja nicht mehr da.

                                  Aber Jojo Moyes ist es in diesem Buch mit viel Gefühl gelungen, darzustellen, wie Louisas Leben nach Will weitergeht. Natürlich muss da erst viel aufgearbeitet werden, Lou muss einen Weg finden, wie sie mit der Trauer fertig wird und wieder ins Leben findet. Zu Beginn des Buches ist sie jedoch eher wieder auf einem Weg, den Will sicher nicht für sie wollte. Sie traut sich nicht, etwas aus sich zu machen, das Leben zu leben. Erst als plötzlich jemand aus Wills früherem Leben auftaucht, der Lous Gegenwart ziemlich durcheinander bringt, keimt auch wieder Bewegung und langsam wieder so etwas wie Lebenswillen und Lebensfreude in Lou auf. Und darauf hat man als Leser ja auch gehofft, dass es ein Happy End für Louisa gibt - keiner anderen Figur würde man es mehr gönnen.

                                  maraAngel2107

                                  Beiträge 23
                                  29.07.2018

                                    Mich haben Will & Louisa schon im ersten Teil sehr mit leben und mit leiden lassen, eine tolle Geschichte mit traurigem Ende. Umso mehr habe ich mich auf den zweiten Teil "Ein ganz neues Leben" gefreut und genauso mit Ruhe und Zeit gelesen. Eine tolle Überraschung hält die Autorin JOJO MOYES hier für uns bereit! Der Anfang noch traurig und von Trauer bestimmt so hat sie hier eine wunderbare Tochter geschaffen, die nichts von ihrem Vater weiß und die ihn trotz seines Ablebens gerne näher kennen lernen möchte. Lily, die ihren Vater nie kennen lernen durfte, genauso Will, der nie erfahren hat, das er eine Tochter hat, vielleicht wäre dann seine Entscheidung anders ausgefallen, aber...dann gäbe es nicht diese zweite wunderbare Erzählung als Fortsetzung:-) Das Mädchen ist nicht einfach, so erfährt Lou jedoch die Vergangenheit von Will, die so noch nie von ihm erzählt bekommen hat und ist sehr erstaunt und zuerst, verständlicherweise nicht ganz von der Geschichte überzeugt. Jedoch stellt sie sich als Wahrheit heraus und im Laufe des Buches bringt dieses Mädchen auch die Familie Trayner wieder zusammen, die Eltern von Will, die sich trennten, nach dem Vorausgehen von Will, die Ehe war schon lange nicht mehr in Ordnung und ihr Sohn wusste auch das sie nur aufgrund seiner Krankheit, seines Lebens zusammen geblieben waren. Nun nach der Trennung, des neuen Lebens des Vater, ein weiteres Kind in seinem Leben kommt Lily die Enkeltochter und bringt zuerst alles ins Wanken, doch als nun klar wird, das sie tatsächlich die Enkeltochter ist, da finden Will´s Eltern zurück ins Leben, sind glücklich, und möchten gerne für dieses, Will so ähnliche Mädchen da sein! Ein toller Roman, aus dem Leben geschrieben, ich habe ihn sehr gerne gelesen und mitgelitten, so wie mich mit gefreut für alle Protagonisten, die auch hier wieder so lebensgetreu beschrieben werden! Unfassbar gut in einen Roman gebracht, das man tatsächlich etwas verpassen würde bei Nicht lesen:-) Somit findet auch Louisa ihren Weg zurück ins Leben, nachdem sie vom Dach (ziemlich betrunken) gestürzt ist und sich so langsam mit einer Selbsthilfegruppe zurück ins Leben zurück holen möchte, den Kontakt zu ihren Eltern wieder aufnimmt und glücklich ist und wird, nachdem sie den Sanitäter Sam kennen und lieben lernt. Auch diese wunderbare, nicht sehr einfache Liebesgeschichte hat mich sehr in den Bann gezogen, und was ist schon einfach im Leben? Genau so könnte es sein, viele Missverständnisse, viele falsch gesagte oder nicht gesagte Worte und doch am Ende, zwar ein trauriges, aber doch irgendwie ein Happy End, bei dem sich schon auf den 3. Band freuen darf! Alles in allem wieder ein tolles Werk der Autorin für das ich gerne 5 von 5 Sterne geben möchte, ich habe mich so in diesem Buch wieder finden dürfen, alles um mich herum, war ganz weit weg und genau das ist es was ein gutes Buch für mich haben muss! Faszination und Originalität, einfach eine Gute Geschichte, die in sich stimmig ist und die man gerne weiter erzählen möchte! Ich gebe auch dieses Buch nun gerne weiter und bin gespannt, wie es bei der Person ankommt! Sehr empfehlenswert und besonders liebenswert!!!!

                                    Ophelia19

                                    Beiträge 32
                                    26.07.2018

                                      Wie hier einige schon geschrieben haben, war dieses Buch als Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr" zum einen ein Roman, den man ganz einfach lesen muss, wenn man wissen will, wie Lous Geschichte weitergeht, andererseits hat man ein wenig Angst, dass sich die Geschichte vielleicht nicht so entwickelt, wie man sich das für Lou wünscht...

                                      Auch nach der Lektüre sind meine Gefühle immer noch eher gemischt. Jojo Moyes Stil ist einfühlsam, unaufdringlich und klar und das kommt der Geschichte zugute. Es wird unglaublich gut geschildert, wie Louisa mit dem Verlust hadert, wie sie den Halt im Leben zu finden versucht, wie sie dabei strauchelt und wie sehr Will noch immer präsent ist. Außerdem erfährt man auch, wie es den anderen Figuren ergangen ist, wie die Traynors weitergemacht haben, wie es Louisas Familie ergeht...Da das alleine für die Handlung aber etwas dünn ist, kommt eine ziemliche Überraschung auf Louisa und den Leser zu. Etwas, womit wohl keiner gerechnet hätte. Dieses Etwas wirbelt Louisas Leben noch mal gehörig durcheinander, dazu kommt noch Sam, der zwar nett und gut für Louisa ist, aber für mich mit Will nicht mithalten konnte... und auch das Ende war für mich persönlich nicht wirklich das, was ich erwartet hatte, auch wenn sich Lou als Charakter deutlich entwickelt hat und es ja immer gewünscht wird, dass sich Protagonisten weiterentwickeln... irgendwie fehlte mir etwas von der alten Lou am Ende.

                                      Wie gesagt, ich bin ein wenig zwigespalten. Nichtsdestotroz war das Buch eine gute Lektüre, die alle möglichen Gefühle beim Lesen aufkommen ließ. Stellenweise fand ich es ein wenig langatmig... aber das kommt vielleicht auch daher, dass der erste Teil für mich einfach so viel mehr ein Buch war, das ich nicht weglegen konnte. Dieses habe ich mehrfach aus der Hand gelegt und erst ein paar Tage später wieder weitergelesen - so genau weiß ich nicht, woran's lag...

                                      AnniNils

                                      Beiträge 4
                                      22.07.2018

                                        Diese Geschichte ist einfach zu schön . Hatte wirklich an manchen Stellen Tränen in den Augen. Von der 1. Seite an fesselnd..
                                        Man kann sich alles bildlich vorstellen beim Lesen und man fließt mit den Seiten durchs Buch.

                                        Meldar

                                        Beiträge 30
                                        15.06.2018

                                          "Ein ganz neues Leben" von Jojo Moyes reicht leider nicht an den Vorgängerband heran, und auch "Mein Herz in zwei Welten" ist um Klassen besser. Dennoch ist dieses Buch ein Muss für jeden Fan von Louisa und Will, da man einfach erfahren möchte, wie Lou das Leben ohne Will meistert.

                                          SBS

                                          Beiträge 76
                                          12.06.2018

                                            Lou hat den Tod von Will noch immer nicht verkraftet und fristet ein recht trauriges Dasein. Sie existiert so vor sich hin, bis ein Unfall und das Auftauchen eines Mädchens frischen Wind in ihr Leben bringen…

                                            Das „Wiedersehen“ mit Lou hat mir richtig gut gefallen. Für mich war die Geschichte von Lou (und Will) eigentlich mit „Ein ganzes halbes Jahr“ zu Ende, aber trotzdem war es schön die Weiterentwicklung dieser jungen, eigentlich recht lebenslustigen Frau weiterzuverfolgen. Leider hat mich die Geschichte nicht im Ansatz so fesseln können, wie Teil eins oder auch Teil drei (ich habe „Ein ganz neues Leben“ nochmal gelesen, bevor ich es rezensieren wollte, da ich beim ersten Lesen irgendwie nicht so richtig bei der Sache war). Insgesamt ist die Fortsetzung schon stimmig, der Schreibstil ist gewohnt gut, aber es war einfach noch sehr, sehr viel Luft nach oben. Vielleicht auch, weil Lou noch nicht ganz auf der Höhe ist? Weil sich manches ganz schön in die Länge zieht? Keine Ahnung, ob es nur das war, aber ich kann unter dem Strich nur Mittelmaß erkennen. Wahrscheinlich waren auch meine Erwartungen einfach zu hoch, obwohl beim ersten, als auch beim zweiten Mal.

                                            Unter dem Strich kann ich es jedem Lou-Fan empfehlen, allerdings sollten die Erwartungen nicht zu hoch sein.

                                            my.books.wonderland

                                            Beiträge 10
                                            25.05.2018

                                              Ich freue mich jedes Mal Bücher von JoJo moyes zu lesen.
                                              Gerade bei der Will und Lou Reihe.
                                              Wie schon bei der Ersten Teil (Eis ganzes Halbes Jahr) gefällt mir der Schreibstil er ist nicht so kompliziert mit speziellen Fachausdrücken und wenn welche vorkommen sind sie gut aus dem Text herauszubeugen und man muss nicht bei Google nach schauen.
                                              Ebenso positiv zu vermerken ist trotz gewisser Rückschläge die im ersten Buch passiert sind, muss ich zu geben war ich sehr glücklich als ich den Zeiten Teil las.
                                              Klar viele, auch ich Gedenken an Will, aber die Autorin hat es sehr gut gemeistert neue Hauptcharakter einzubringen, aber die alten nicht zu vergessen.
                                              An Sich ist die Handlung wie immer sehr interessant daher das auch viele neue Dinge passieren die man so als Leser nicht erwartet hätte.
                                              Ich kann nur hoffen das Jojo Moyes noch weitere so gute Bücher schreibt wie bisher.

                                              Ich freue mich schon sehr bald den dritten Teil zu lesen :)

                                              Petzi_Maus

                                              Beiträge 17
                                              14.05.2018

                                                gefühlvoll, traurig und fröhlich


                                                "Ein ganz neues Leben" ist die Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr", in dem man erfährt, wie es Lou nach Wills Tod erging. Es ist aber als eigenständiges Buch zu lesen.
                                                Louisa Clark wohnt mittlerweile in einer Londoner Wohnung und arbeitet als Bedienung in einem Irish Pub am Flughafen, und macht sonst nicht viel. Bis plötzlich jemand, der Verbindung zu Will hat, in Lou's Leben tritt und ihr Leben total auf den Kopf stellt .

                                                Mehr mag ich nicht verraten, weil auch auf dem Klappentext nicht mehr angegeben ist.
                                                Jojo Moyes schafft es aber, einen total zu überraschen. Es passieren so viele Dinge, mit denen man nicht gerechnet hat.
                                                Der Schreibstil ist wie im ersten Roman flüssig zu lesen, man will das Buch gar nicht mehr weglegen.
                                                Und es ist ebenfalls mit viel Gefühl gespickt, ich musste sehr oft eine Träne wegblinzeln. Auch, weil viel über Trauerbewältigung geschrieben wird. Ich musste aber ebenso öfters schmunzeln.
                                                Das Einzige, was ich ein bisschen frustrierend gefunden hätte, wenn ich "Ein ganzes halbes Jahr" nicht gelesen hätte, ist, dass erst auf Seite 56 aufgeklärt wird, was damals mit Will eigentlich passiert ist.

                                                Mein Fazit:
                                                Ein tolles, sehr gefühlvolles Buch, eine herzerwärmende Geschichte, die ebenso oft traurig wie auch witzig war, und mit einem offenen Happy End.

                                                buchzauber

                                                Beiträge 37
                                                12.05.2018

                                                  Ich hätte diese Fortsetzung nicht gebraucht und eigentlich wollte ich das Buch auch nicht lesen, da für mich die Geschichte beendet war und ich mein eigenes Bild vom weiteren Geschehen im Kopf hatte. Aber ich bekam das Buch schließlich doch noch und somit musste ich es dann doch einfach lesen. Ich wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte ist nicht ganz so mitreisend wie der erste Teil (das war einfach ein Ausnahmebuch!), aber ich fand die Entwicklung von Lou gelungen. Sie fristet ein Dasein als Kellnerin und ist recht unzufrieden. Sie trinkt zu viel und das geht letztlich auch ins Auge. Eine Ereigniskette wird in Ganz gesetzt, die es in sich hat.
                                                  Der Schreibstil ist erneut so gut, dass ich das Buch nicht zur Seite legen wollte und schnell durch war. Auch hier werden wieder schwierige Themen – allem voran der Umgang mit Trauer- thematisiert. Die Liebesgeschichte ist hier etwas gewöhnlicher als die zu Will, aber ganz ohne Drama geht´s bei Lou einfach nicht.
                                                  Nun bin ich gespannt auf den dritten Teil, den ich nun unbedingt lesen möchte. Ab geht´s nach New York und ich bin gespannt, was dort auf Lou wartet.

                                                  Steffi26.

                                                  Beiträge 39
                                                  10.05.2018

                                                    Lou ist nun allein, doch ein Teil von ihrer großen Liebe ist geblieben. Nach und nach lernt Lou ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen

                                                    Ein schöner Roman über die Höhen und Tiefen und die Chance auf eine neue Liebe. Das Ende ist mir leider zu offen (klar gibt es noch den dritten Teil, aber nen kleiner Abschluss wäre schön gewesen). Ansonsten ist es wie Teil 1 humorvoll und verständlich geschrieben.

                                                    Bambisusuu

                                                    Beiträge 25
                                                    10.05.2018

                                                      Der Liebesroman "Ein ganz neues Leben" ist die Fortsetzung von dem Roman "Ein ganzes halbes Jahr" und wurde von der Bestseller-Autorin "Jojo Moyes" geschrieben. Erschienen ist das Buch 2017 im "Rowohlt Verlag".

                                                      Lou und Will hatten ein kurze, aber schöne und innige Zeit, genauer gesagt - ein ganzes halbes Jahr. Louisa Clark muss nun nach den Geschehnissen ihr Leben wieder von neu beginnen. Leicht ist das nicht. Ein Welt ohne Will kann sich Lou nur schwer vorstellen. Aber nach seinem Tod muss sie es wagen. Eines Tages klingelt es an der Tür und ihr Alltag scheint eine Hoffnung auf ein neues Leben zu gewinnen.

                                                      Um diesen Roman lesen und verstehen zu können, würde ich den Vorgänger empfehlen. Beide Romane bauen stark aufeinander auf. Zwar kann man den Roman auch getrennt lesen, jedoch fällt es dann mit Sicherheit schwer sich in Louisas Lage hineinzuversetzen.

                                                      Wie immer ist der Schreibstil von Jojo Moyes ruhig, aber trotzdem fesselnd. Die Emotionen der Protagonisten setzt sie auch in diesem Roman gut in Szene. So kann man sich als Leser leicht und schnell besonders in die Rolle von Lou hineinfühlen.

                                                      Im zweiten Band um Lou geht es überwiegend um die Trauerbewältigung zu Will und ihren Neuanfang in ein Leben ohne ihn. Die Trauerzeit ist mit Sicherheit alles andere als einfach, daher konnte ich mir Lous Situation gut vorstellen. Trotzdem möchte sie den Schritt zurück in ihren Alltag starten. Umsetzen lässt sich das aber doch ziemlich schwierig. Besonders die Beziehung zu neuen Leuten oder einem anderen Mann aufzubauen fällt ihr schwer. Dabei werden die Situationen authentisch wiedergespiegelt.

                                                      Meine Erwartungen habe ich nach dem ersten Teil hochgelegt und mir kaum eine richtige Fortsetzung vorstellen können. Auch wenn es gelungen war, das Leben von Louisa Clark nach dem Tod zu begleiten, habe ich mir mehr erhofft. Im ersten Teil war ich so fasziniert von den Emotionen, das ist mir hier jedoch nicht so aufgefallen. Den dritten Band habe ich bereits da. Neugierig macht mich die Geschichte schon, denn sie hebt sich von vielen anderen Büchern ab.

                                                      Interessante Fortsetzung, die mich jedoch nicht so stark gepackt hat. Der erste Teil ist nicht zu toppen! Teilweise langweilig und unspektakulär.

                                                      Esme17

                                                      Beiträge 11
                                                      08.05.2018

                                                        Zu Beginn des Buches herrscht beim lesen die Freude vor, dass wir erfahren werden wie es Lou nach dem Tod von Will ergehen wird. An erster Stelle ist der Leser erst einmal damit konfrontiert, dass Wills Entscheidung das Leben freiwillig zu verlassen, die Menschen die ihm nahe standen traurig und sehr verletzt zurück lässt. Bestand doch eine kleine Hoffnung, dass die Liebe zu Lou ihn eventuell doch von seinem Vorhaben abkommen lässt. So war es leider nicht, denn manchmal reicht Liebe nicht aus, sie überwindet nicht alle Grenzen.

                                                        Leider vermag es die Geschichte nicht den Leser in dem Maße zu beeindrucken, wie im ersten Teil. Das Leben von Lou plätschert vor sich hin. Vielleicht ist dies bewusst gewählt, da Lou nicht ohne Will sein will und sich eben treiben lässt. Dadurch leidet in meinen Augen die Verbindung zum Leser. Der Funkte springt nicht richtig über.

                                                        Von all den gelesenen Jojo Moyes Bücher leider eins der schwächsten, vielleicht auch deshalb, weil der erste Band um Lou und Will einfach so grandios war.

                                                        lesestrickeule

                                                        Beiträge 11
                                                        01.05.2018

                                                          Einerseits konnte ich die Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr" kaum erwarten und andererseits habe ich gezögert, denn ich konnte mir einfach ein Fortsetzung ohne Will nicht vorstellen, bzw ist es sehr schmerzhaft.
                                                          Als ich angefangen habe zu lesen ,konnte ich nicht mehr aufhören. Lou fällt es sehr schwer weiter zu machen, trotzdem versucht sie sich selbst zu finden, schon alleine weil es will so gewollt hätte. Doch dies fällt ihr alles andere als leicht.
                                                          Ich habe Lous quirlige, verpeilte und witzige Art sehr vermisst. Immer wenn ich ein Buch über sie lese, habe ich das Gefühl sie hin und auswendig zu kennen. Ich habe sie in mein Herz geschlossen und für mich ist sie schon fast so etwas wie eine Freundin geworden.
                                                          Ich finde es gut, dass Jojo Moyes in diesem Teil den Trauerprozess beschreibt. Jeder geht mit Trauer anders um. Die Selbshilfegruppe, die Lou regelmäßig besucht, zeigt die unterschiedlichen Arten von Trauer.
                                                          Trauer ist etwas, das jeder kennt und trotzdem spricht man nicht gerne darüber, deswegen finde ich es toll, dass Jojo Moyes ein ganzes Buch darüber geschrieben hat.Lou ist verloren ohne Will, doch langsam findet sie den Weg zu sich selbst, auch wenn auf Umwegen. Doch manchmal bringen Umwege uns genau dorthin wo wir sein wollen.
                                                          Es ist mal wieder ein wunderschöner und herzzerbrechender Roman und eine gelungene Fortsetzung.

                                                          Eponine

                                                          Beiträge 8
                                                          23.04.2018

                                                            Nach Wills Tod hat Lou erst einmal eine Reise durch Europa unternommen, hat länger in Paris gearbeitet, aber dann ist sie doch wieder nach Großbritannien zurück gekehrt. Von Wills Geld hat sie sich eine Wohnung in London gekauft und arbeitet dort nun im Flughafen in einer Bar, einem eher tristen Etablissement, das krampfhaft versucht, irische Stimmung aufkommen zu lassen. Wenn sie in ihre Wohnung zurück kommt, trinkt sie viel zu viel Wein und sieht keinen rechten Sinn mehr im Leben. Doch sie möchte ihrem Leben auch kein Ende setzen, aber dann überschlagen sich doch die Ereignisse und es kommen große Veränderungen auf Lou zu.
                                                            Eine wunderbare Fortsetzung, ich habe mich gefreut, wieder von Lou zu lesen und wünsche ihr einfach Glück und wieder ein wenig Freude im Leben - und einiges, was ihr passiert, geht auch in diese Richtung.

                                                            Sabine aus Ö

                                                            Beiträge 19
                                                            06.04.2018

                                                              "Ein ganzes halbes Jahr" war ein Buch, das mich auch nach dem Zuklappen gedanklich noch sehr lange beschäftigt hat und mir unter die Haut ging.

                                                              Umso mehr war ich dann gespannt zu erfahren, wie es Lou nach Wills Tod ergeht und wurde dahingehend leider ein wenig enttäuscht.

                                                              Die Autorin hat einen gewohnt angenehmen Schreibstil, mit dem ich mich rasch einlesen konnte. Sie erzählt auch hier wieder aus Lous Sicht in Ich-Form. Die Geschichte startet eineinhalb Jahre nach Wills Tod, und Lou versucht noch immer, damit fertig zu werden und alles zu verarbeiten.

                                                              Ich muss gestehen, ich musste mich zwischendurch förmlich dazu zwingen, weiterzulesen, obwohl es mich interessierte, wie es Lou weiter ergeht. Allerdings war mir das Buch im gesamten viel zu depressiv und ist teilweise eher vor sich hingeplätschert. Es gab nur seltene, kurze Momente, in denen es ein wenig fröhlicher war, und erst gegen Ende konnte es mich dann voll packen und hat die Geschichte dann auch wieder angezogen.

                                                              Fazit: "ein ganz neues Leben" konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Die Geschichte plätschert eher vor sich hin und ist im Grundttenor viel zu traurig und depressiv. Ein wenig mehr Fröhlichkeit und Lebensfreude hätten nicht geschadet. Trotzdem hat mich das Buch aber auch neugierig auf Band 3 gemacht, der mich dann wieder vollkommen überzeugen konnte. Für diesen Band hier kann ich aber leider nicht mehr als 3 Sterne vergeben.

                                                              ostseedeern

                                                              Beiträge 28
                                                              29.03.2018

                                                                Bei manchen Büchern der Autorin schlafe ich ständig vor Langeweile ein. Andere dagegen sind so spannend und toll geschrieben, dass ich sie gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Und so ging es mir bei dieser Buch.

                                                                Zwischendurch, so etwa nach 2/3 des Buches war es etwas langatmig und 50 Seiten weniger wären mit Sicherheit nicht aufgefallen, aber alles in allem ein wirklich tolles Buch. Wer "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen und gemocht hat, wird dieses hier auch mögen. Die Geschichte von Lou geht weiter und es bleibt spannend.

                                                                sChiLdKroEte

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                                                                21.03.2018

                                                                  Louisa Clark und Will Traynor hatten sechs gemeinsame Monate. Diese Zeit hat beide verändert. Lou ist zwar nicht mehr das Mädchen, das sie war, bevor sie Will kennen lernte, aber das Leben, das er sich für sie gewünscht hat, führt sie auch nicht. Der Verlust ihres geliebten Will ist für sie noch immer schwer zu ertragen. Sie lebt in einem Apartment und hat einen tristen Job. Sie existiert eher, als dass sie lebt. Eines Tages klingelt es an der Tür und es tut sich eine unerwartete Verbindung zu Will auf. Lou schöpft endlich wieder Hoffnung.

                                                                  Ich habe Wills und Lous Geschichte in „Ein ganzes halbes Jahr“ geliebt. Sie hat mich zutiefst berührt und lange nicht mehr losgelassen. Bei diesem Buch handelt es sich um eines meiner absoluten Lesehighlights. An die Fortsetzung „Ein ganz neues Leben“ ging ich daher mit gemischten Erwartungen heran. Einerseits wollte ich das Buch unbedingt lesen, andererseits hatte ich Angst vor einer Enttäuschung. Mir war klar, dass die Geschichte emotional mit großer Wahrscheinlichkeit nicht an ihren Vorgänger heran reichen würde, aber ich wollte zu gern erfahren, wie Louisa, die ich als Charakter sehr lieb gewonnen habe, es schafft, nach Wills Tod weiter zu machen und wie es ihr weiterhin ergeht.
                                                                  Enttäuscht hat mich das Buch zwar nicht, aber es lässt mich mit ebenso gemischten Gefühlen zurück, wie ich es begonnen hatte. Es handelt sich z um einen schönen, unterhaltsamen Roman, der mich zwar, wie erwartet, nicht so berührt hat, wie sein Vorgänger, aber dennoch nicht kalt gelassen hat. Es war sehr schön Louisa wieder zu begegnen und sie durch die einzelnen Phasen tiefster Trauer bis hin zu neuer Hoffnung zu begleiten.
                                                                  Ich habe irgendwo gelesen, dass Jojo Moyes einmal sagte, dass sie nie eine Fortsetzung von „Ein ganzes halbes Jahr“ geplant habe, sie aber das Gefühl überkam, dass Lous Geschichte noch nicht zu Ende sei. Dies klingt zwar, als sei die Idee zur Fortsetzung eher spontan gewesen, während des Lesens hatte ich aber häufiger das Gefühl, dass alles stellenweise ein wenig erzwungen wirkte, besonders was die im Klappentext angesprochene unerwartete Verbindung zu Will angeht. Es wirkte zwischenzeitlich alles ein wenig zu gewollt.

                                                                  Fazit: Einerseits war es zwar toll, mit Lou einem lieb gewonnen Charakter wieder zu begegnen und zu erfahren, was aus ihr geworden ist, aber andererseits hätte es, auch wenn es sich um einen schönen Roman handelt, diese Fortsetzung für mich nicht gebraucht.

                                                                  Nadine135

                                                                  Beiträge 50
                                                                  20.03.2018

                                                                    Wie lange habe ich darauf gewartet? Die Fortsetzung der grossen Liebesgeschichte.
                                                                    Wie geht es Lou, nachdem Will nicht mehr da ist? Wie gestaltet sie ihr Leben allein?
                                                                    Es war sehr spannend und emotional. Danke für die Fortsetzung

                                                                    Leseeckchen

                                                                    Beiträge 35
                                                                    05.02.2018

                                                                      Trauer hat viele Gesichter – und bietet auch Chancen!

                                                                      Eineinhalb Jahre sind seit Wills Tod vergangen. Louisa hat noch immer damit zu kämpfen. Selbst die Wohnung, die sie von dem Geld, das er ihr hinterlassen hat, gekauft hat, ist noch nicht wirklich eingerichtet. Louisa lebt aus Kartons, hat einen unterbezahlten, stressigen Job in einem Flughafen-Pub und übertüncht ihre Trauer mit Alkohol und lockeren Affären. Als sie eines Nachts zu waghalsig wird, stürzt sie von der Dachterrasse … und löst damit eine Kette von Ereignissen aus, mit denen sie nicht gerechnet hätte!

                                                                      „Ein ganzes halbes Jahr“ hat mich, die ich so gut wie nie Herzschmerz-Bücher lese, unbeschreiblich berührt und verzaubert. Ich lachte, ich weinte und ich trug die Geschichte ewig im Herzen. Ganz selten wünsche ich mir Folgebände, denn Serien sind einfach sehr oft nur Aufgüsse. Aber hier – Louisa war mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es ihr „danach“ geht, was sie aus ihrem Leben macht. Kein Wunder, dass es vielen anderen Lesern auch so ging – und wunderbar, dass Jojo Moyes den Wünschen der Leser entgegenkam.

                                                                      Oft werden solche Bücher dann aber deutlich schwächer, als die Bücher, auf die sie aufbauen. Doch die Autorin hat eine ganz neue, eigenständige, wunderbare Story geschaffen, die ihren ganz eigenen Zauber hat. Auch hier konnte ich wieder die ganze Bandbreite der Gefühle durchleben, zusätzlich noch Spannung und ganz oft auch mal Verwunderung. Stellenweise konnte ich weder Louisa, noch andere Figuren verstehen, doch wenn dann die Auflösungen kamen, war ich immer wieder über mich und meine automatischen Vorurteile erstaunt. Dieses Buch lehrte mich mal wieder, dass man die Dinge nie vorschnell nach dem ersten Eindruck bewerten darf, denn hinter allem und jedem steckt eine Geschichte.

                                                                      Jojo Moyes hat Louisas Leben nicht komplett neu gestaltet. Das wäre auch extrem unrealistisch gewesen. Menschen ändern sich, ja, aber doch immer nur schrittchenweise. Ihre Schwester geht einen recht geraden Weg, ihre Mutter startet – für viele überraschend – ihre Selbstverwirklichung, die Liebe spielt eine Rolle, berufliche Probleme werden thematisiert … in diesem Roman steckt tatsächlich ein ganzes Leben, auch wenn nur einem kurzen Zeitraum beschreibt. So viele kleine Szenen, in denen man sich und sein eigenes Verhalten erkennen kann und aus denen man so viel für sich selbst ziehen kann (aber nicht muss)! Mir gefällt „Ein ganz neues Leben“ ganz genau so gut, wie der erste Band und freue mich sehr, dass Will zwar eine tragende Rolle spielt, das Buch aber kein billiger Abklatsch geworden ist.

                                                                      Die bekannten Charaktere entwickeln sich alle auf ihre eigene Weise weiter, neue Charaktere kommen dazu. Aber alle sind einzigartig, dennoch nicht überzeichnet und wie aus dem wahren Leben gegriffen. Einzelne kleine Erzählstränge, die das Leben um Louisa herum lebendig machen, fügen sich wunderbar ineinander. Das Ende ist recht offen, aber auf eine zufriedenstellende Weise. Diesmal ist die Tür offen für einen weiteren Band. Sorgen, dass dieser eine Enttäuschung werden könnte, habe ich keine. Im Gegenteil – ich freue mich sehr darauf, Louisa noch weiter begleiten zu können.

                                                                      Auf keiner der 521 Seiten habe ich mich auch nur ansatzweise gelangweilt oder fand etwas total überspannt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass Louisa eine reale Person ist, die ihren Weg im Leben noch immer sucht und durch die Trauer um einen ganz besonderen Menschen belastet nicht immer die richtige Entscheidung trifft. Wer selbst schon tief getrauert hat, kann das vollkommen verstehen und fühlt sich durch diese Story auch verstanden. Von mir bekommt dieses Buch auf alle Fälle die kompletten fünf Sterne!

                                                                      lesewolke

                                                                      Beiträge 16
                                                                      02.02.2018

                                                                        Das 2. Band der Lou Bücher von Jojo Moyes... Dieses Buch ist die Fortsetzung von "Ein ganzes halbes Jahr"und auch wenn es emotional nicht an den 1. Teil ran kommt war es doch ein sehr schönes Buch.

                                                                        18 Monate nach Wills Tot hat Lou noch immer damit zu kämpfen. Sie hat einen Job der sie nicht glücklich macht, aber sie kommt davon nicht los... Doch dann steht eines Tages Lily vor der Tür, die eine Verbindung zu Will hat von der alle sehr überrascht sind. Lily sorgt dafür, dass Lou sich verändert.

                                                                        Lou durchlebt in diesem Buch wieder viele Momente, gute wie auch schlechte, ein tragischer Unfall und letzendlich eine neue Liebe.

                                                                        Lesemaus7

                                                                        Beiträge 9
                                                                        14.01.2018

                                                                          Ein Nachfolgeband nach einem so erfolgreichen Buch wie "Ein ganzes halbes Jahr" ist immer schwierig. Man hat als Leser zum Einen sehr hohe Erwartungen und zum anderen Angst enttäuscht zu werden, denn so gut kann es ja gar nicht werden - ohne Will. Oder vielleicht doch? Jojo Moyes hat eine Möglichkeit erschaffen, dass man mit Louisa weitergehen möchte und Will doch irgendwie noch teilhat. Louisas Weg zurück in ein Leben ohne Will neben sich hat mich gefesselt. Man wünscht es ihr so sehr, dass sie glücklich wird. Und das Ende - sei hier nicht verraten! - fand ich sehr gut, da Louisa sich selbst und ihr Leben wichtig nimmt und sich nicht über andere definiert.

                                                                          Sassenach123

                                                                          Beiträge 18
                                                                          08.01.2018

                                                                            Nach Ein ganzes halbes Jahr war Ein ganz neues Leben ein absolutes Muss für mich. Ich musste einfach erfahren wie es Lou nun ohne Will schafft ihr Leben zu meistern.
                                                                            Dies schafft sie mehr schlecht als recht. Sie stürzt vom Dach ihrer Wohnung und wird schwer verletzt. Sie lernt den Sanitäter Sam kennen. Diese Begegnung wird sich noch als Lichtblick herausstellen, mehr oder weniger.......
                                                                            Ihr Job erfüllt sie ebenso wenig, und ihre Mütter befindet sich in einer Krise.
                                                                            Als dann eine Person in ihr Leben tritt, wird es komplett über den Haufen geworfen.
                                                                            Dieser Roman ist zwar nicht das was ich erwartet habe, aber es tat gut wieder etwas von Lou zu lesen.
                                                                            JoJo Moyes sagt selbst, dass die enorme Resonanz der Fans erst zu einer Fortsetzung geführt hat. Also, wo bleibt die Fortsetzung der Fortsetzung?