Jojo Moyes

Ein ganzes halbes Jahr

Lou & Will
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.
Der Sensationserfolg: monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste – von Millionen Lesern geliebt. Jetzt mit Emilia Clarke («Game of Thrones») und Sam Claflin («Die Tribute von Panem») verfilmt.


Autorenbild Foto von Jojo Moyes

Die  Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.


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Rezensionen

lesebegeistert

Beiträge 17
28.01.2017

„Was wenn Liebe allein nicht reicht“?
Als ich die letzten Seiten von diesem Buch gelesen habe, wusste ich: „Ein ganzes halbes Jahr“ wird mein Lieblingsbuch für 2013! Es ist das schönste und traurigste Buch seit langen.
Das Thema des Buches: das Recht auf einen Selbstbestimmten Tod. Während des Lesens war ich entsetzt, schockiert und hoffte immer noch auf ein Happy End. Es ist einfach eine herzzerreißende Geschichte, die mich unheimlich berührt hat und mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.

Fraulein_Himmelblau

1 Beitrag
04.11.2016

Im Gegensatz zu den meisten war ich nicht ganz so begeistert von diesem Buch.
Die Geschichte fand ich toll, mal etwas ganz neues und richtig erfrischend. Allerdings hat es einige Längen, zum Teil wars mir auch zu melodramatisch und Louisas Unverständnis für Wills Entscheidung kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Nichtsdestotrotz finde ich das Buch flüssig geschrieben, auch zwischendrin was zum Schmunzeln und definitiv eine tolle Idee??

bettina_uhlmann

1 Beitrag
26.11.2015

Taschentücher bereit halten!!!

Also ich Leser eigentlich am liebsten Thriller durch Zufall bin ich über dieses Buch gestolpert und wie ich schon sagte ich Lese ausschließlich nur Thriller !! Aber dieses Buch ist einfach ein Muß egal was man am liebsten liest!! Ich habe jetzt auch schon das Hörbuch gehört und den Film sollte er irgendwann mal kommen werde ich auf jeden Fall allein mit einer Packung Taschentücher schauen!! Also ran an dieses Buch und viel Spaß beim lesen!!!

Hexenturm

Beiträge 45
eine Antwort 07.03.2017

Dieses Buch hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt und man beschäftigt sich auch noch nach dem lesen mit dem Thema
Es ist sehr emotional ….man kann schon die eine oder andere Träne verdrücken.

Die 26-jährige Lousia Clark ist eigentlich zufrieden mit ihrer Welt. Sie lebt zwar noch bei den Eltern aber sie arbeitet als Kellnerin im Buttered Bun was ihr sehr viel Spaß macht. Als das Cafe schließt und Louisa ihren Job verliert bewirbt sie sich, um die gutbezahlte Stelle im Hause Traynor. Will Traynor, einst ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, ist jetzt aufgrund eines Unfalls an den Rollstuhl gefessel. Ab dem Hals abwärts gelähmt benötigt er Rundumbetreuung. Will ist sehr verbittert, nörgelig und verliert immer mehr Lebensmut. Um ihn auf andere Gedanke zu bringen soll Louisa ihm tagsüber Gesellschaft leisten, was sich als sehr nervenaufreibend herausstellt.

  • Boyslover

    Beiträge: 25
    17.03.2017

    Ja, das Buch fesselt einen schnelle. Auch des guten Schreibstils.

Kötra

Beiträge 16
03.03.2017

Geschrieben ist das Buch prima.
Endlich beschäftigt sich jemand mal mit diesem Thema und der Perspektive eines Querschnittsgelähmten.
Seine Gedanken sind durchaus nachvollziehbar.
Das Buch ist dramatisch und gut geschrieben.
Man verschlingt es geradezu.
Durch das Buch gerät man zum nachdenken!

Der einzige negative Aspekt an diesem Buch ist, dass alle "nachvollziehen" können, dass das Leben in dieser Situation nicht lebenswert ist. Und das stimmt absolut nicht!!!!
Jedes Leben ist lebenswert. Auch, wenn sich das die nicht Betroffenen nicht vorstellen können.

otter

Beiträge 22
16.02.2017

Es ist eines der beeindruckensten Bücher der letzten Jahre. Aktive Sterbehilfe - ein Thema, dass bisher keiner wirklich sich trauete in einen Roman an zu packen. Es werden alle Seiten - vorurteilsfrei beleuchtet. Man kann alle Beteiligten und ihre Ansicht nachvollziehen. Und sich selber seine Meinung bilden - aber ich denke immer - solange man nicht selber in der Situation steckt - kann man eigenlich nur eine Idee einer Meinung sich bilden. Wie man handeln würde - wenn man selber betroffen ist - steht in den Sternen.
Danke für diese BUch

Borkum

Beiträge 8
14.02.2017

Die 26-jährige Louisa Clark – genannt Lou – lebt gutbürgerlich in einer englischen Kleinstadt zusammen mit ihren Eltern, ihrer jüngeren Schwester und deren fünfjährigem Sohn. Mit ihrem Job in einem kleinen Café trägt sie nicht unerheblich zum Familieneinkommen bei. Sie ist seit sieben Jahren mit dem Fitnesstrainer Patrick zusammen. Im Großen und Ganzen ist Lou mit ihrem Leben zufrieden – doch dann verliert sie ihren Job und damit beginnt die Veränderung ihres ganzen Lebens.

Als ungelernte Kraft war es schwierig, einen Job zu finden; sie arbeitet vorübergehend in der Nachtschicht einer Fabrik für Hühnerverarbeitung (igitt), in einem Fastfood-Restaurant und als Energieberaterin für Privathaushalte. Weitere Angebote waren Tänzerin (Poledance), Kundebetreuerin bei einem Telefonservice für Erwachsene und als Pflegehelferin. Schließlich bewirbt sie sich als Pflegerin und Gesellschafterin für einen behinderten Mann. Obwohl sie über keine einschlägigen Erfahrungen verfügt bekommt sie den Job – befristet auf 6 Monate.

Will Traynor – Mitte dreißig - gehört der „upper class“ an und war bis zu seinem Unfall ein erfolgreicher Geschäftsmann und sportlich sehr aktiv. Will hat Tetraplegie und ist rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Er hasst sein „neues“ Leben und hat bereits versucht, sich das Leben zu nehmen. Er ist fest entschlossen, seinem Leben ein Ende zu bereiten und hat seinen Eltern das Versprechen abgerungen, ihm dies zu ermöglich – in der Schweiz – in 6 Monaten.

Lou und Will kommen zu Beginn nicht gut miteinander aus. Als sie dann zufällig erfährt was er in 6 Monaten vorhat, versucht sie auf ihre eigene Art ihm zu zeigen, dass das Leben auch für ihn lebenswert sein kann. Durch diesen Job verändert sich nicht nur ihr Leben an sich sondern auch die Person Lou entwickelt sich mit Hilfe von Will weiter. Aber auch Will profitiert von seiner neuen Gesellschafterin. Nach und nach entwickeln die beiden Protagonisten Gefühle für einander.

Es bleibt die Frage, ob Lou es mit ihrer Liebe schafft, Will von seinem Beschluss abzubringen.

Ich hatte bisher noch nie von dieser Krankheit gehört. Tetraplegie bedeutet einen Ausfall der die Arm- und Beinmuskulatur innervierenden Nerven (…) und von Blase, Mastdarm und Sexualfunktion sowie den generellen Verlust der Muskelkontrolle und Sensibilität unterhalb der Rückenmarksschädigung (Auszug aus Wikipedia). Sie leiden häufig unter Schmerzen und bekommen sehr schnell Infektionen.

Die Autorin verschafft einem nicht nur einen Einblick in die Symptome und Nebenwirkungen der Krankheit selbst sondern auch über die Schwierigkeiten im Alltag. Bei der Planung unserer Umwelt wurde an diesen Personenkreis oft nicht gedacht – es gibt keine Bürgersteigabsenkungen für den Rollstuhl, der Eingang ist nur über Stufen erreichbar oder sogar nur durch ein Drehkreuz zu passieren etc. Dann kommt noch die Unfähigkeit der Mitmenschen hinzu normal mit den Behinderten umzugehen.

Selbstbestimmung über Leben und Tod? Sterbehilfe? Auch diesem Thema stellt man sich unweigerlich beim Lesen des Buches. Dafür oder Dagegen? Ohne Partei zu ergreifen, sind beide Lager vertreten.

Legeia

Beiträge 11
10.02.2017

Was für ein Buch! Ich bin immer noch völlig überwältigt und es hallt immer noch in mir nach, obwohl ich es gestern beendet habe. Meine Gedanken kreisen um Lou und Will, um die erschütternde, traurige, hoffnungsvolle und herzerwärmende Geschichte der beiden.

Lou, eine liebenswerte junge Frau, die ihren Job verliert, einen Freund hat, mit dem sie nicht glücklich ist, zu gern durch einen besonderen Modegeschmack auffällt, ist jemand, der mir so noch nicht begegnet ist.
Sie ist herrlich erfrischend, normal, gerade heraus, sodass man sie ständig umarmen möchte.

Will, ein ehemaliger Unternehmer, Frauenheld, Sportfreak und Hungernder, auf der Suche nach immer neuen Herausforderungen, wird dies alles durch einen schweren Unfall genommen. Und dann ist plötzlich alles anders. Will ist desillusioniert, unnahbar, hat keine Freude mehr. Wer will ihm verdenken, keine Lust auf das Leben zu haben?
Und dann kommt Lou in sein Dasein gestolpert, mit ihrem verrückten Klamotten, ganz viel Herz und Verstand. Kann sie etwas bewirken? Und inwieweit verändert sie die Begegnung mit Will?

Ich muss sagen, dass mir kein Buch so zu Herzen gegangen ist. Ich lachte, weinte, hoffte und konnte nicht aufhören zu lesen.
Zu schön waren die Schlagabtäusche zwischen Lou und Will, zu schön der Lesefluss, der mich mitgerissen hat, zu traurig die Schicksale.

Und doch vermittelt das Buch eine so wichtige Botschaft, die man fast täglich im eigenen Leben vergisst: Lebe! Lebe, genieße, mach etwas daraus, so lange du nur kannst!
Die Geschichte hinterlässt Spuren, lässt einen nachdenken, grübeln, man sieht so vieles mit anderen Augen. Es ist einfach unbeschreiblich.

Das Cover spricht für sich. Wenn man diese Geschichte gelesen hat, weiß man, was es sagen will.

Ich werde Lou und Will sicher niemals vergessen. Volle Punktzahl.

Leseeckchen

Beiträge 14
07.02.2017

Was für ein wunderbares, liebevolles, zärtliches und doch knallhartes Buch!

Louisa, genannt Lou, ist seit sieben Jahren mit Patrick, einem Sportfanatiker, zusammen und unterstützt mit ihrem mageren Gehalt die ganze Familie. Sie weiß im Grunde, dass sie Patrick nicht (mehr) wirklich liebt. Und dann verliert sie den Job, weil das Café geschlossen wird. Das Jobcenter bietet ihr - wie könnte es anders sein - so "geniale" Stellen wie Pole-Tänzerin oder "Kundenbetreuerin bei einem Telefonservice für Erwachsene" an, nachdem er sie tatsächlich in die Nachtschicht in einer Fabrik für Hühnerverwertung gesteckt hatte und sie eine zweitägige, sehr zwielichtige Ausbildung zur Energieberaterin machen musste. Als Alternative bliebe nur eine Stelle als Pflegekraft, doch Lou hat keine Lust, alten Menschen den Hintern abzuwischen. Dann bekommt Syed, ihr "persönlicher Berater" eine Stelle zur "Pflege und Gesellschaft für einen behinderten Mann" rein, auf die Lou sich bewirbt. Sie bekommt den Job - und dieser wird ihr Leben komplett verändern.

Lou hat es anfangs schwer mit Will, einem Tetraplegiker. Sie findet erst nach einiger Zeit heraus, dass er seiner Mutter ein halbes Jahr zugestanden hat. Nach Ablauf dieser Zeit fährt er in die Schweiz. Allerdings nicht, um dort ein neues Leben aufzubauen. Er will zu Dignitas. Ein Verein, der sich für humanes Leben und humanes Sterben einsetzt. Will kann es nicht ertragen, komplett auf Hilfe angewiesen zu sein, gar nichts allein machen zu können, ständig mit Infekten und Krankheiten kämpfen zu müssen. Er möchte so nicht leben, weil es für ihn schlicht kein Leben ist. Lou will alles daran setzen, Will umzustimmen. Dabei verändert sie sich, ohne es zu merken. Sich und Will.

Dieses Buch klingt nicht nur nach, es arbeitet in einem. Und nicht nur ein paar Minuten oder Stunden! Es beutelt, denn es verändert auch den Leser, seine Sichtweise, seine Gedanken.

Ich gebe zu - ich habe mir nie wirklich Gedanken gemacht, was alles an einer solchen Erkrankung hängt. Klar, ich fand es schlimm, mir taten diese Menschen auch leid. Aber WUSSTE ich irgendetwas, außer, dass sie bewegungsunfähig sind? Nein. Und dafür schäme ich mich! Tetraplegiker leiden. Sie haben fast immer Schmerzen. Und das ist doppelt übel - sie können sich nicht bewegen, die Muskeln sind tot - aber das Schmerzempfinden ist extrem ausgeprägt. Das Immunsystem spielt verrückt, es kommt immer wieder zu Infekten. Im Fall von Will kommt noch hinzu, dass er seine Körpertemperatur nicht selbst regeln kann, wie andere Menschen. So merkt er nicht, wenn ein Infekt im Anmarsch ist und kann nicht rechtzeitig reagieren. Es sind so viele Dinge, an die man nicht denkt, die aber den Betroffenen zu schaffen machen. Für den einen sind das Dinge, die er irgendwie gewuppt bekommt, für den anderen unzumutbare Umstände.

Ich frage mich, ob Lou und Will sich je begegnet wären, hätte Will diesen folgeschweren Unfall nie gehabt. Ich kann es mir kaum vorstellen. Nein, ich bin mir sicher, sie hätten sich nie begegnen können. So vieles wäre dann im Leben von Lou, aber auch Will, ganz anders verlaufen. Beide brauchten einander, um zu dem Menschen zu werden, den sie selbst mögen und achten können.

Ja, ich habe geweint. Aber es waren gute Tränen. Dieses Buch ist so viel wundervoller, als ich je sagen könnte. Jojo Moyes erzählt die Geschichte der beiden sehr gefühlvoll, aber keineswegs kitschig oder süßlich. Im Gegenteil. Sie schafft es, eine kühle Distanz zu wahren, um dem Leser genug Raum zu lassen, all die Emotionen und eigenen Gedanken einzubringen. Sie zeigt sowohl Wills als auch Lous Gedanken und Argumente völlig wertfrei, um den Leser nicht zu beeinflussen. Das ist wundervoll und gleichzeitig grausam, denn nun stehe ich da und bin gebeutelt und hin- und hergerissen von meinen Gefühlen. Was ist richtig? Wer hat Recht? Was soll, darf, kann man in einem solchen Fall tun?

Dieses Buch bekommt einen ganz besonderen Platz - in meiner Büchersammlung und in meinem Herzen.

Bücherfreundin

Beiträge 47
07.02.2017

Will führt ein tolles Leben auf der Sonnenseite. Er ist Teilhaber einer erfolgreichen Firma, hat eine hübsche Freundin, Urlaube verbringt er in den exotischsten Ländern mit allerlei Abenteuern. Bis zu diesem einen Tag, der sein Leben vernichtet. Übrig bleibt ein querschnittsgelähmter Mann, ein Tetraplegiker, der in allem auf fremde Hilfe angewiesen ist. Mit diesem Dahinvegetieren, als das er es empfindet, kann er sich nicht abfinden. Da will er lieber sterben.

Louisa stammt aus bescheidenen Verhältnissen, gibt sich mit wenig zufrieden. Mit 26 Jahren lebt sie noch bei den Eltern und jobbt in einem Café. Die Beziehung zu ihrem langjährigen Freund ist alles andere als aufregend oder romantisch. Doch Lou wäre nie auf die Idee gekommen, etwas an ihrem Leben zu ändern, wenn das Café nicht geschlossen worden wäre. Die von der Arbeitsagentur vermittelten Jobs sind alle nicht besonders toll. Da ist der Job als Pflegehilfe noch das geringste Übel, zumal er auf sechs Monate befristet ist.

Wird es Lou mit ihrer frischen, ehrlichen Art gelingen, Will aus seiner Lethargie zu holen und wieder für das Leben zu begeistern?

Meine Meinung:
Jojo Moyes‘ Roman enthält so viel mehr als eine Liebesgeschichte. Hier treffen zwei Menschen aufeinander, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Frau und Mann, Unterschicht und Oberschicht, lebensfroh und lebensmüde. Nach anfänglicher Abneigung sehen die beiden in ihrem Gegenüber allmählich auch das Positive, sie lernen sich schätzen und respektieren. Und obwohl Lou eingestellt wurde, um Will aufzumuntern, ist am Ende sie diejenige, die am meisten profitiert. Denn Will bringt sie dazu, endlich etwas aus ihren Fähigkeiten zu machen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Moyes thematisiert zum einen die alltäglichen Probleme von Behinderten, die man sich als Nichtbehinderter gar nicht bewusst macht, die man als Außenstehender vielleicht auch gar nicht erkennen kann. Zum anderen geht es um Sterbehilfe. Äußerst geschickt gelingt es der Autorin, diese sensiblen Themen in einen unterhaltsamen Roman einzubauen, ohne dass sie irgendwie aufgesetzt oder fehl am Platz wirken. Und ja, der Roman ist unterhaltsam. Es gibt witzige Dialoge und Szenen, wo man einfach grinsen muss. Und der Roman ist traurig. Ich glaube, ich habe noch kein Buch gelesen, bei dem ich mehr geweint habe. Er ist emotional, und die Emotionen stehen nicht nur auf dem Papier, sie führen direkt in das Herz des Lesers, einfach wunderbar!

Die Charaktere sind tiefgründig beschrieben, vor allem natürlich Lou und Will, wobei der Hauptteil des Buches mit Lou als Ich-Erzählerin angelegt ist. Doch auch einige der Nebenfiguren kommen in jeweils einem Kapitel zu Wort, sodass man sich auch in sie gut hineinversetzen kann.

Sprachlich ist das Buch nichts wirklich Großartiges, aber es ist gut und einfach zu lesen. Die Handlung schreitet flott voran, es gibt keine Längen. Von Zeit zu Zeit ist eine kleine Überraschung eingebaut, so dass es immer spannend bleibt. Gefühle kommen nach und nach immer heftiger zum Ausdruck, und zwar Gefühle jeder Art, Verzweiflung, Hoffnung, Trauer, Liebe usw. Besonders das letzte Drittel ist so emotional geladen, dass man es fast nicht mehr aushält.

Fazit:
Ein ganz wundervolles, emotionales Buch, das noch lange nachhallt und zum Nachdenken anregt. Ich möchte es wärmstens empfehlen, nicht nur für Leser von Liebesromanen.

Selda

Beiträge 3
07.02.2017

Wie schafft Jojo Moyes nur, ein so ernstes Thema mit einer berührenden Liebesgeschichte zu verweben und das Ganze kitschfrei und doch umwerfend bewegend zu erzählen?
Dieses Buch ist mir unter die Haut gegangen, es ist mit Abstand die schönste Liebesgeschichte, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Beide Charaktere wachsen einem sofort ans Herz. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich mir frei genommen, um die Geschichte in einem Rutsch lesen zu können. So habe ich auf jede freie Minute hingefiebert, um ein paar Seiten zu lesen. Dieses Buch bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücheregal- ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Katiii_liest_gern

Beiträge 46
06.02.2017

Lou und Will könnten kaum unterschiedlicher sein. Lou ist eine 27-jährige Frau, die in sämtlichen Bereichen ihres Lebens festgefahren ist. Sie hat einen Job in einem Café, wohnt seit ihrer Geburt in dem gleichen Dorf bei ihren Eltern, ist seit sieben Jahren mit dem gleichen Mann zusammen und ihr Dasein beschränkt sich im Moment einzig und allein auf diese Elemente. Die tägliche Busfahrt wird zur Routine und selbst die Besucher in ihrem Café gehören inzwischen zur alltäglichen Langeweile. Doch sie ist scheinbar zufrieden... bis zum Tag ihrer Kündigung, mit welcher ihr Leben eine Kehrtwende vollführt...
Will hingegen ist das Abbild eines erfolgreichen Geschäftsmannes. Er steht in der Blüte seiner Jahre, hat keinerlei Geldsorgen, eine schicke Freundin zu Dekorationszwecken und ein Leben geprägt von Reisen, Abenteuern und Eindrücken jeglicher Art. Er ist lebenslustig und glücklich bis ihn eines Tages ein Motorradfahrer ergreift und in einen Rollstuhl befördert...

Die Geschichte von Lou und Will ist keine gewöhnliche. Liest man den Klappentext und betrachtet das Buchcover, so freut sich die Mehrheit der Leserschaft zunächst bestimmt auf eine Liebesgeschichte mit „erschwerten“ Umständen. Doch weit gefehlt, wird der Rezipient nicht mit einer klischeelastigen Romanze unterhalten, sondern sieht sich plötzlich mit schweren Themen wie Behinderung oder Freitod sowie der Lust am Leben konfrontiert. Dabei verfolgt er die Protagonistin auf ihrem Weg zu einem neuen Ich, glaubt sich eng an ihrer Seite, zeichnet Jojo Moyes ein derart liebevolles und einfühlsames Bild der jungen Frau, dass der Leser das Gefühl entwickeln wird, Lou persönlich zu kennen.

Die Autorin versteht es den Leser auf eine geschickte Art und Weise zu fesseln und bewirkt mit ihren teilweise witzigen aber auch immer ernstgemeinten Worten, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es ist ein seltsames Gefühl, dieses Werk zu lesen. Ich möchte dabei nicht allzu viel von der Geschichte verraten, aber es sei gesagt, dass der Roman widersprüchliche Gefühle weckt. Einerseits möchte man die Seiten eine nach der anderen umblättern und im Buch voranschreiten, hat man jedoch gleichzeitig Bedenken, dem unumgänglichen Ende entgegenzusehen aus Angst vor dem Finale. Es hilft nichts, man muss es einfach gelesen haben!

Leseratte_ohne_Grund

Beiträge 55
30.01.2017

Ein ganzes halbes Jahr ist ein Bestseller Roman.

Es dauert eine weile das man sich einlesen tut. Ist das passiert, fesselt einen die Story an sich. So das man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Es hat mir noch einmal verdeutlicht das man einen Menschen erst kennen sollte bevor man sich auf ihn einlassen tut.

VanilleMelli

Beiträge 46
28.01.2017

Es dauerte ein bisschen bis ich mich in das Buch eingelesen habe, da es am Anfang noch keine rechte Spannung oder sonstiges gibt, was einen an das Buch fesellt.
Jedoch verschwand dies immer mehr und irgendwann wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Denn es ist eine tolle Geschichte!
Man muss lachen und auch weinen, wie es sich bei einem guten Buch gehört.

Würde das Buch auch weiter empfehlen!

siko71

Beiträge 36
20.10.2016

Louisa Clark, flippiger Kleidungsstil, lebt in einem kleinen englischem Dorf und arbeitet dort in einem Cafe. Als sie geküdigt wird braucht sie einen neuen Job und wird auf eine Anzeige aufmerksam, in der eine Pflegekraft gesucht wird.

Will Traynor, erfolgreicher junger Geschäftsmann, hat eine sehr schöne Freundin und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Bis zu dem Tag als er durch einen Unfall gelähmt ist und von da an im Rollstuhl sitzt.

Mehr will ich einfach vom Inhalt nicht verraten. Die Geschichte hat mich sehr berührt. Weil es in dieser nicht nur um eine wachsende Liebesbeziehung geht sondern auch das Thema Sterbehilfe angesprchen wird.
Ich gebe 5 Lesesterne und kann jeder/em Leserin/Leser nur empfehlen eine Taschentücherbox bereit zu legen.

Arwen2709

Beiträge 3
15.02.2016

Einfach nur gefühlvoll

Unterschiedlicher kann das Leben von Will und Lou nicht sein.

Er ist erfolgreich in seinen Leben, sie hängelt sich von einem Job zum anderen.Zudem fällt Lou mit ihrem Kleidungsstil auf. Als Will einen Unfall hat und dadurch im Rollstuhl sitzt verliert er seinen Lebensmut.

Lou verliert ihren Job und da sie und ihre Eltern auf Ihr Einkommen ist sie auf der suche auf einen neuen. Dabei stolpert sie über die Anzeige als Wills Pflegekraft.

Will lehnt Lou ab und versucht sie zu vergraulen. nur lässt sich Lou nicht vergraulen. Als sie ein Gespräch zwischen Will und seiner Mutter mitbekommt wird ihr klar warum ihre Stelle nur für 6 Monate befristet ist. Will möchte sterben. Lou versucht mit allen mittel Wills Stimmung aufzuhellen. Aber als die sechs Monate zu Ende gehen wird Lou immer verzweifelter da sie sich in der Zwischenzeit in Will verliebt hat.

 

Mein Eindruck:

Eine Geschichte die sehr ergreifend ist und mit sehr viel Gefühl geschrieben. Man wird zum lachen gebracht, Aber am Ende werden Taschentücher gebraucht.

Das Buch kann man in einem Rutsch lesen, da es sehr flüssig geschrieben ist. Ich finde die Geschichte regt zum nachdenken an. Man kann sich mit anderen über die Entscheidung von Will unterhalten. Persönlich kann ich es nachvollziehen das Will sein Leben beenden möchte da er sich ohne Pflegekraft nicht bewegen kann. Aber ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben das er am Ende Lou´s Liebe erwiedert und sich am ende der sechs Monate seine Entscheidung ändert.

Bücher-Mops

Beiträge 3
22.04.2017

    Nachdem ich so viele begeisterte Rezensionen gelesen habe und von sehr vielen Menschen gehört habe, dass ich dieses Buch einfach lesen MUSS, konnte ich mich nicht mehr "wehren."

    Das Cover gefällt mir sehr, es wirkt verträumt und passt zu einer Liebesgeschichte. Und diese bekam ich mit "Ein ganzes halbes Jahr" auch geboten. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich den ganzen Hype um dieses Buch nicht verstehe. Es ist durchaus eine nette Geschichte, die sich flüssig liest. Aber ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich mit Louisa warm wurde, was bei einer Hauptfigur wohl nicht so gut ist. Zwischendurch musste ich öfter mal an "Ziemlich beste Freunde" denken, stellt sich Louisa bisweilen mit dem im Rollstuhl sitzenden Will so an wie Driss mit Philippe.

    Zum Ende wird es sehr ergreifend und die ein oder andere Träne wird wohl rollen, bis dahin ist es aber ein längerer Weg, der mich durch eine Geschichte geführt hat, die ich eher durch den flüssigen Schreibstil runter gelesen habe, als dass ich sehr von ihr berührt war und deshalb zwingend weiterlesen wollte. Insgesamt eine nette Geschichte, die sehr von ihrem berührenden Ende lebt.

    Dandy

    Beiträge 19
    22.04.2017

      Das Buch :Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes, hat es verdient auf die Bestsellerliste zu kommen.
      Mit über 500 Seiten ein richtig dickes Buch, was mich zuerst abgeschreckt hat. So viele Seiten. Aber als ich angefangen habe, die schöne Liebesgeschichte zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören.
      Jojo Moyes hat es geschafft, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte witzig, herzerwärmend zu schildern, ohne dabei kitschig zu werden.

      anni59

      Beiträge 4
      18.04.2017

        Als Louisa ihren Job verliert, schlägt sie sich mehrere Wochen beim Arbeitsamt herum und nimmt Jobs wie z.B. in einer Hühnerfabrik an. Unglücklich damit sucht sie weiter, bis sie einen gut bezahlten Job findet, in dem sie sich um einen behinderten Mann kümmern muss. Anfangs skeptisch geht sie zum Vorstellungsgespräch und kommt entgegen ihrer Befürchtungen den Job. Anfangs versteht sich Lou kein bisschen mit Will. Er ist schnippisch, launisch und kommandiert sie herum. Doch sie hält sich vor Augen, dass der Job auf ein halbes Jahr befristet ist und sie das durchstehen kann. Mit der Zeit lernen sich die beiden immer besser kennen und Lou entwickelt einen Plan, mit dem sie Will helfen möchte.

        Der Schreibstil ist einmalig, ich habe das Buch in weniger als 2 Tagen komplett verschlungen. Man fühlt sich, als wäre man direkt in der Situation dabei. Das Buch enthält so viel Gefühl, es ist gar nicht möglich, nicht mitzufühlen. Würde es immer wieder lesen!

        brigitte_schreiter

        Beiträge 12
        17.04.2017

          Wer liebt sie nicht , die Bücher von Jojo Moyes. Es ist so ziemlich das beste Buch, was ich von ihr gelesen habe. Ein Buch mit ganz viel Gefühl.
          Die hauptcharaktere können unterschiedlicher nicht sein.
          Will, er ist sehr egoistisch. Er kann sehr herablassend und sehr beleidigend sein. Er kann sich mit seiner sicher schweren behinderung alles erlauben.
          Ich weiß auch nicht ob ich so weiterleben möchte, aber festzulegen nur noch ein halbes Jahr zu leben, das ist schon deprimierend.
          Wie kommt Louisa damit zurecht, die ihn das letzte halbe Jahr begleitet, umsorgt und immer für ihn da ist. Und wie geht dann ihr Leben weiter?
          Das Buch erhält von mir 5 Sterne.
          Wer dieses Buch liebt muß unbedingt den Film dazu anschauen. Er ist noch schöner.

          Bookslover

          Beiträge 4
          13.04.2017

            Zuerst einmal zu dem Cover: ich finde diese schlichte Gestaltung wirklich schön, auch, dass die Schrift hervorgehoben ist. Auch ist es "typisch" für Jojo MOyes und ihre Bücher und ich finde es toll, wenn man einen Autor auch daran erkennt. Bitte beibehalten!
            Dies ist mein zweites Buch von Jojo Moyes und wie schon das Erste, hat es mich direkt in seinen Bann gezogen. Es ist humorvoll und traurig, verrückt und normal. Hier treffen zwei Welten aufeinander, Lou und Will.
            Will scheint zunächst sehr griesgrämig zu sein, taut nach und nach jedoch immer mehr auf. Ich finde es wunderschön, wie Lou sich bemüht, ihm zu helfen und finde ihre Reaktionen auch immer sehr nachvollziehbar, außer, wenn es Streit mit ihrer Schwester gibt.
            Das Buch ist wirklich sehr realitätsnah geschrieben und man legt es nur ungern aus der Hand. Auch hier liegt eine etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte vor, die sich (auch wenn das keine Liebesgeschichte ist) meiner Meinung nach ganz gut mit "Ziemlich beste Freunde" vergleichen lässt.
            Wie schon gesagt ist die Geschichte an manchen Stellen wirklich lustig, gegen Ende hin habe ich jedoch nur noch Trauer und vielleicht sogar etwas Schmerz empfunden. Ich habe wirklich geweint, auch wenn das Ende vorauszusehen war.
            Ich liebe dieses Buch und kann es jedem nur wirklich empfehlen, denn man lernt nicht nur Lou und Will kennen sondern auch einen neuen Teil von sich selbst.Aber vor Allem lernt man, das Leben zu genießen.

            schnäppchenjägerin

            Beiträge 17
            12.04.2017

              "Ein ganzes halbes Jahr" war mein Lieblingsbuch des Jahres 2013, das in mir wieder die Leidenschaft zum Lesen geweckt hat.

              Zum Inhalt möchte ich mich gar nicht umfangreich äußern, da dieser nicht zuletzt durch die Verfilmung hinlänglich bekannt sein dürfte. Louisa Clark braucht dringend einen Job und bewirbt sich völlig blauäugig als Pflegerin für den Tetraplegiker (Querschnittslähmung aller vier Gliedmaßen) Will Traynor. Medizinisch hat sie zwar keine Ahnung, aber Wills Mutter beschäftigt sie dennoch aufgrund ihrer unbedarfte, erfrischenden Art, in der Hoffnung, neunen Lebensmut in Will zu wecken. Dieser sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und ist rundum die Uhr auf eine Pflegekraft angewiesen. Für ihn selbst ist sein Leben nichts mehr wert.

              Lou ist die erste, die Will nicht bemitleidet und wie einen "Krüppel" behandelt, sondern sich traut, ihm paroli zu bieten. Will ist von der jungen Frau, die sich selbst so wenig zutraut, beeindruckt und auch Lou empfindet bald mehr für ihren "Patienten". Er fasst so viel Vertrauen zu ihr, dass er sie bittet, ihn in die Schweiz zu begleiten, um seinem Leben ein Ende zu setzen.

              Die Liebesgeschichte um Lou und Will ist dramatisch und rührt zu Herzen. Als Romantikerin wünscht man ihnen ein Happy End und dass sie, solange es geht, miteinander glücklich leben können. Will möchte jedoch genau dann aufhören, wenn es am Schönsten ist. Als Leser hofft man auf ein medizinisches Wunder und fiebert bis zum Schluss mit, dass sich Will umentscheiden möge.

              Der Roman verbindet traurige mit humorvollen Elementen und lebt vor allem auch von den beiden eigenwilligen, perfekt gezeichnete, charakterstarken Protagonisten. In beiden Gefühlswelten kann man sich optimal hineindenken und ist selbst zwiegespalten, was die richtige Entscheidung ist und ob es bei einer so persönlichen Frage überhaupt ein Richtig oder Falsch gibt.

              Jojo Moyes wirft Fragen der Ethik auf, was eine Leben lebenswert macht und wer über Leben und Tod entscheiden darf. Sowohl Befürworter als auch Gegner der Sterbehilfe kommen zu Wort.
              Es ist kein Buch, dass eine Entscheidung verurteilt oder als moralisch verwerflich darstellt, sondern die rein persönliche Perspektive des einzelnen beleuchtet und damit auch ein Buch über das Abschiednehmen und Loslassen von geliebten Menschen.

              "Ein ganzes halbes Jahr" hat mir so gut gefallen, dass ich bis jetzt (noch) nicht die Fortsetzung "Ein ganz neues Leben" gelesen habe. Ich denke jedoch, wenn es im Sommer als Taschenbuch erscheint, werde ich mich in einer Buchhandlung nicht mehr zurückhalten können. Lou und ihre Ringelstrumpfhose waren mir so sympathisch, dass ich doch wissen möchte, wie sie ein neues Leben ohne Will anfängt.

              Apohexe

              Beiträge 6
              04.04.2017

                Gut und flüssig geschrieben, Taschentücher brauchte ich aber keine. Louisa muss oft kämpfen denn Will ist sehr negativ eingestellt. Doch sie schaffte es mit ihrer kämpferische Art, ihn doch aus seinem Schneckenhaus rauszulocken. Es war einfach mal was anderes. Zu empfehlen ist es aber auf jeden Fall.

                Herzblatt

                Beiträge 17
                21.03.2017

                  Die Geschichte ist sehr ergreifend und mit sehr viel Gefühl geschrieben. Man kann des öfteren lachen , aber am Ende habe ich Taschentücher gebraucht!
                  Das Buch kann man in einem Rutsch lesen, da es sehr flüssig geschrieben ist. Ich finde die Geschichte regt zum nachdenken an. Persönlich kann ich es nachvollziehen das Will sein Leben beenden möchte da er sich ohne Pflegekraft nicht bewegen kann. Ich habe bis zum Schluss gehofft das er am Ende Lou´s Liebe erwiedert. und er am ende der sechs Monate seine Entscheidung ändert.

                  Tintenherz

                  Beiträge 19
                  28.02.2017

                    Die Insel außerhalb der Zeit

                    Diese Geschichte handelt von einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Louisa und dem querschnittsgelähmten Will. Der Anfang erinnert mich ein wenig an den Film "Ziemlich beste Freunde". Es geht um ein hochaktuelles und brisantes Thema, was dem Leser sehr sensibel zugetragen wird.
                    Verschiedene Charaktere treffen aufeinander und das Chaos ist verprogrammiert. Durch die erfrischende und lebendige Art von Lou spürt man beim Lesen, wie sich nach und nach die Beklemmung der beiden Protagonisten im gegenseitigen Miteinander auflöst.
                    Zwischendurch wird die Liebesgeschichte von Mitgliedern beider Familien erzählt. Ansonsten berichtet Lou von ihrer Begegnung mit Will.
                    Es geht um Lebensqualität und freie Entscheidungen, wie man sein Leben gestalten möchte, ohne Einwirkung von anderen Personen.

                    Fazit:

                    Ein sehr berührender und beklemmender Roman, der den Leser fesselt.

                    Blauerose1

                    Beiträge 5
                    21.02.2017

                      Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Cafe arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
                      Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. (Quelle: Buchrücken)



                      Die Autorin – Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die „Sunday Morning Post“ in Hongkong und den „Independent“ in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex.



                      Meine Meinung: Da ich ja vor kurzem den zweiten Teil „ Ein ganz neues Leben“ gelesen habe, war das natürlich Pflichtlektüre. Ich wollte wissen, was es mit Lou und Will auf sich hatte. Wie auch der zweite Teil hat mich dieser von Anfang an gefesselt. Jojo Moyes schreibt so, dass man sich einfach in die Geschichte reinfühlt und mittendrin dabei ist. Die Charaktere Lou und Will sind einem sofort sympathisch, obwohl Will auch ziemlich ruppig sein kann. Aber wer kann ihm das verübeln. Louisa setzt alles daran, dass das Leben für Will wieder lebenswert wird und dafür hat sie nur 6 Monate Zeit. Sie holt ihn aus seinem Schneckenhaus heraus und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Schade, dass sie es erst so spät merkt. Man hofft so sehr auf ein Happy End, jedoch kann man auch Will´s Entscheidung nachvollziehen. Auch der Pfleger Nathan war mir von Anfang an sympathisch, schade, dass man nicht mehr von seiner Freundschaft zu Will gelesen hat. Der Schluss war so traurig und doch schön….meine Tränen sind nur so geflossen. Ich selber hätte mir gewünscht, dass die zwei noch mehr Zeit miteinander gehabt hätten, dass sie einen Weg für ihre Liebe gefunden hätten. Aber Will ist bei seiner Entscheidung geblieben…. Es ist wieder ein wundervolles Buch von Jojo Moyes, das ich unbedingt weiterempfehlen würde!

                      Sarah1980

                      Beiträge 11
                      14.02.2017

                        Ein Buch was erst nach einigen Seiten so richtig spannend wird, so das man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
                        Es bringt einen zum lachen aber zugleich auch zum weinen.
                        Da ich die Bücher von Jojo Moyes liebe, war es natürlich selbstverständlich für mich, das ich dieses Buch direkt kaufe und ich habe es nicht bereut. Meine ganze Familie hat dieses Buch verschlungen.

                        Steffi26.

                        Beiträge 13
                        11.02.2017

                          ,,Ein ganzes halbes Jahr" ist traurig und schön zugleich. Wills Schicksalsschlag regt zum Nachdenken an. Trotzdem schafft es die Autorin, Will so darzustellen, dass man kein Mitleid empfindet. Anfangs ist man von ihm genervt, aber im Laufe des Buches wächst eine wunderschöne Liebesgeschichte heran und spätestens dann fiebert man mit den Figuren mit.

                          Karen76

                          Beiträge 2
                          07.02.2017

                            Ich habe etwas gebraucht bis ich reinkam. Aber dann. ... ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Soviel gelacht und geweint hab ich schon lange nicht mehr. Habe nachfühlen können, wie man sich fühlt. Die zwei sind einfach so ein schönes Paar.
                            Das Folgebuch kauf ich mir im Sommer, denn da wird es das als TB geben. ich freue mich schon darauf.

                            Frauke Gerdes

                            Beiträge 12
                            02.02.2017

                              Besser und herzzerreißender als der Film! Und der war schon traurig.
                              Was das Buch dem Film voraus hat? Die Protagonisten sind soviel besser beschrieben, das Zusammenspiel ist spürbar. Und das Ende oh man das Ende, wer bräuchte da kein Taschentuch.
                              Mal wieder der Beweis: Buch schlägt Film!

                              Re25gina

                              1 Beitrag
                              02.02.2017

                                Die Geschichte geht sehr zu Herzen und so schön es ist die Liebe wachsen zu sehen macht es einen zugleich traurig. Lou und Will sind ganz besondere Menschen- jeder auf seine Art. Und wenn man dann auch noch den genialen Film dazu gesehen hat wird der Leseeindruck noch verstärkt.

                                crazy_book_lover1

                                Beiträge 6
                                21.01.2017

                                  Diese Geschichte hat mich zu Tränen gerührt. Die Geschichte von Lou und Will ist emotional, herzergreifend, traurig, romantisch und noch viel mehr.

                                  Was mich begeistert hat war auch der persönliche und gesellschaftliche Unterschied zwischen Lou und Will. Lou das Mädchen mit den verrückten Kleidern und niedrigeren Verhältnissen und Will der erfolgreiche Unternehmer der durch seinen Unfall fast alles verloren hat.

                                  Für mich eine rührende Geschichte bei der es viele verschiedene Emotionen gibt und mal kein Klischeehaftes Ende vorhanden ist.

                                  Eine etwas andere Liebesgeschichte die ich jedem nur ans Herz legen kann.

                                  Der Schreibstil hat mich von Anfang an angesprochen und auch die Story hat mich überzeugt. Wer sich noch unsicher ist, ob er es lesen soll dem sage ich : Greift zu ;)

                                  Jani

                                  Beiträge 13
                                  21.01.2017

                                    Ich habe dieses Buch verschlungen´und werde es sicher noch das ein oder andere mal lesen. Tränen inklusive.
                                    Es ist einfach eine wundervolle Geschichte, toll geschrieben - ich liebe den Stil von Jojo Moyes.

                                    Und am Ende bleibt dann doch die Frage, wie hätte man sich selbst entschieden?! Könnte man als Außenstehender damit umgehen oder zerbricht man daran?!

                                    Das Thema wirkt länger nach und dennoch ist Jojo Moyes so wunderbar an das Thema gegangen und hat es so einfach geschafft eines meiner Lieblingsbücher zu schreiben.

                                    Jule von Hier

                                    Beiträge 4
                                    21.01.2017

                                      Worum es in dem Buch geht, ist ja bereits beschrieben. Ich fand, das Buch las sich am Anfang etwas schleppend. Aber von dem Moment an, als Will und Lou sich besser verstanden und sich näher kamen, war es sehr spannend. Lou ist ein interessanter Mensch und darum kann man auch mit dem Lesen gar nicht aufhören. Leider gibt es kein Happy End, aber so ist ja auch das reale Leben. Auf jeden Fall ist das Buch viel besser als der Film, da es viel mehr Details und Hintergründe erzählt. Wirklich lesenswert.

                                      zaramea

                                      Beiträge 11
                                      14.01.2017

                                        So ein tolles Buch!! Ich habe auch den Film gesehen der auch sehr gut war..Aber das Buch ist einfach nur toll...Die Handlung Ansich ist traurig, aber das Mädchen mit ihrem schrägen klamottenStyle und ihre Art lässt sein Herz schmelzen. Eine rührende und am Ende ohne Happyend Geschichte! Sehr zu empfehlen

                                        Jazzy

                                        Beiträge 7
                                        10.01.2017

                                          Mein absolutes Lieblingsbuch! Ich habe mit Louisa mitgefiebert, gefühlt, gelacht und geweint.

                                          Louisa braucht dringend einen Job. Da kommt ihr der Job beim gelähmten Will sehr entgegen. Zu Beginn störrisch, pessimistisch und eigenwillig, lernt er Louisa mit ihrer außergewöhnlichen Art kennen und lieben. Allerdings hat sich Will dazu entschieden, nur noch ein halbes Jahr zu Leben.

                                          Man fühlt als Leser sofort mit der liebenswürdigen Lou mit. Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Seite um Seite lässt sich flüssig lesen. Man brennt einfach darauf, zu erfahren, wie die Liebe zwischen Will und Lou endet. Ein sehr gefühlvolles Buch - sehr berührend!

                                          Kim

                                          1 Beitrag
                                          07.01.2017

                                            Ein tolles Buch, das ich immer und immer wieder lesen würde und auf jeden Fall sehr zu empfehlen ist. So gefühlvoll und wunderbar beschrieben, das man sich selbst in die Situation der Hauptdarsteller versetzen kann. Tränen nicht ausgeschlossen!

                                            Kerstins Bücherstube

                                            Beiträge 6
                                            06.01.2017

                                              Titel und Cover: "Ein ganzes halbes Jahr" Okay dachte ich .. klingt interessant, lese ich mal den Klappentext. Auch das Cover ist schön, aber schlicht gehalten.

                                              Geschichte: Ich habe über Facebook und einigen Foren viel Gutes über dieses Buch gelesen, aber ich wusste nicht genau worum es geht. Laut Titel , Cover und Klappentext würde ich sagen, eine ganz normale Liebesgeschichte.
                                              Mich hat die Geschichte erst an "Ziemlich Beste Freunde" erinnert und ich war gespannt, was hier nun passiert. Aber hier werden nicht nur zwei Menschen zu besten Freunden, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es ist vielmehr eine Entscheidung zur Liebe, zum Leben und zum Sterben. Ich will jetzt aber nicht mehr zuviel verraten :)
                                              Die Autorin beschäftigt sich hier mit einem schwerem Thema, das sie aber gut umgesetzt hat. Ich konnte die Charaktere gut verstehen und ihre Gedanken und Beweggründe nachvollziehen. Schön war es immer zwischendurch aus einer anderen Sichtweise zu lesen. So hatte ich das Gefühl, bei allen Personen einen Einblick in ihr Leben, ihre Gedanken zum Bekommen, da es hier ja nicht nur um die zwei Hauptprotagonisten geht. Bei diesem Thema spielen ja auch Familienangehörige etc. eine Rolle.
                                              Schreibstil: Die Autorin hat sehr schön und einfühlsam, und gleichzeitig fesselnd geschrieben, dass ich dieses Buch sehr schnell durchgelesen hatte. Es ist fliessend geschrieben und trotz des Switchens der Protagonisten, habe ich keine Schwierigkeiten gehabt, mit der Geschicht mitzukommen.

                                              Alles in allem ein sehr tolles und einfühlsames Buch. Es lohnt sich auf jedenfall!!

                                              Sarah

                                              1 Beitrag
                                              03.01.2017

                                                Ich habe erst das Buch gelesen und war dann im Kino und ich muss sagen so herum fand ich es die beste Wahl.

                                                Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt wie alle Bücher von Jojo Moyes. Es ist Einfach und ja auch an manchen Stellen etwas in die Länge gezogen aber mit viel Herz und Gefühl.

                                                Die Geschichte von Lou und Will hat mich sehr angesprochen. Es gibt wenige Bücher wo das Buch beim lesen wie ein Film an mir vorbei läuft. Dieses Buch hat es geschafft.
                                                Und wie gesagt ich habe erst das Buch gelesen.

                                                Fazit. Ich würde und werde es bestimmt nochmal lesen!

                                                Fee

                                                Beiträge 33
                                                31.12.2016

                                                  "Ein ganzes halbes Jahr" leuchtete mir erst nach dem Film entgegen. Ich fand den Film rührend und mit dieser Erwartung ging ich auch an das Buch heran.

                                                  Es war schön zu lesen wie Louisa und Will sich ein wenig verliebten und dann doch durch eine Entscheidung, die ich durchaus nachvollziehen kann, auseinandergerissen worden sind.

                                                  Es ist eine wunderbare Liebesgeschichte, hinweg über körperliche Beinträchtigungen und ich habe an einigen Stellen ein paar Tränen vergossen.

                                                  Jojo Moyes respektiere ich sehr als Autorin, auch dieses Buch von ihr war gelungen. Guter Schreibstil, flüssig zu lesen und fantastisch gestaltete Charaktere.

                                                  Leider fand ich es sehr in die Länge gezogen, doch trotzdem für alle Melodramatischen und Liebesjunkies eine echte Empfehlung!

                                                  Gurkenhals

                                                  Beiträge 12
                                                  30.12.2016

                                                    Mir hat das Buch nicht so gefallen , da es mich zu stark an den Film "zwei ziemlich Beste Freunde" erinnert hat.Flüssig geschrieben und somit leicht zu lesen , keine Frage. Aber wie gesagt ich fand zwei ziemlich Beste Freunde super und damit war Ein ganzes halbes Leben für mich nur ein Abklatsch .Sorry

                                                    meg

                                                    Beiträge 10
                                                    20.12.2016

                                                      Ein ganzes halbes Jahr ist ein wunderschönes bewegendes Buch. Ich habe es kaum aus der Hand legen können und war, als ich dann den Film gesehen habe enttäuscht. Will und Lou, unterschiedlicher könnten sie nicht sein und kommen doch zusammen. Und wie es bei einem solcenBuch auch sein muß, gibt es kein Happy End, wie man es doch so gerne hätte.
                                                      Ein ganz großes Lob für Jojo Moys für dieses tolle Buch.

                                                      Literameer

                                                      1 Beitrag
                                                      14.12.2016

                                                        Lou ist Mitte 20, lebt bei ihren Eltern und jobbt in einem kleinen Café. Mit ihrem Freund ist sie schon lange zusammen, wirklich glücklich ist sie jedoch nicht. Als das Café, in dem Lou arbeitet, schließen muss, benötigt Lou so schnell wie möglich einen neuen Job. Will lebt zwar im selben Ort wie Lou, scheint jedoch aus einer ganz anderen Welt zu kommen. Er ist beruflich erfolgreich, wohlhabend und steht sehr aktiv im Leben. Doch als Will nach einem Unfall vom Hals abwärts gelähmt ist, verliert er die Freude am Leben. Durch eine Stellenanzeige tritt Lou in Wills Leben und es beginnt eine der schönsten und ergreifendsten Geschichten, welche ich kenne.

                                                        Bereits nach wenigen Seiten konnte mich Jojo Moyes von ihrem Schreibstil begeistern und ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Ich wusste vorher gar nicht, dass Will ein Tetraplegiker ist und war dann sehr überrascht, als sich dies herausstellte, weil ich irgendwie nicht mit dieser Thematik gerechnet habe. Da man diese Tatsache bereits sehr früh im Buch erfährt, sehe ich dies auch nicht als Spoiler an und habe somit kein schlechtes Gewissen, offen darüber zu schreiben.

                                                        Wills Behinderung steht im Mittelpunkt der Geschichte. Man erfährt sehr viel über die Schwierigkeiten und Probleme einer solchen Behinderung. Will ist vom Hals abwärts gelähmt und es gibt keine Aussicht auf eine Besserung, ganz im Gegenteil, in Zukunft wird er noch mehr mit den körperlichen Schwierigkeiten einer solchen Behinderung zu kämpfen haben. Deswegen sieht Will in seinem Leben keinen Sinn mehr und auch nach einem missglückten Suizidversuch ist sein Wunsch zu sterben ungebrochen. Deswegen beschäftigt sich die Geschichte auch mit der wichtigen wenn auch sehr harten Thematik der Sterbehilfe und beleuchtet hier sowohl Wills Seite als auch die der Menschen die ihn lieben ganz neutral ohne zu be- oder verurteilen. Als Leser lernt man hier beide Seiten kennen, was mir sehr gut gefallen hat.

                                                        Die Geschichte von Lou und Will wird als ganz große Liebesgeschichte beworben. Für mich ist sie das auch und gehört zu den schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Dabei steht die Liebe gar nicht im Vordergrund sondern findet subtil, still und leise im Hintergrund statt. Und gerade das in Kombination mit einer solch schweren Thematik macht sie für mich zu einer wundervollen Liebesgeschichte.

                                                        Ich war recht schnell von der Geschichte begeistert und wollte gar nicht, dass es endet. Zum einen natürlich, weil ich Lou und Will gerne durch ihren Alltag begleitet habe, andererseits hatte ich aber auch ein wenig Angst davor, dass mir das Ende nicht gefällt. Diese Angst war jedoch völlig unbegründet, denn ich finde das Ende perfekt.

                                                        Während des Lesens musste ich lachen, genauso oft musste ich aber auch weinen. „Ein ganzes halbes Jahr“ hat mich sehr berührt und bewegt und selbst jetzt, über eine Woche nachdem ich es beendet habe, bekomme ich noch eine Gänsehaut, wenn ich an einige der Szenen denke. Ich musste auch immer wieder an den Film „Das Meer in mir“ denken, dessen Protagonist ebenfalls Tetraplegiker ist und sich für das selbstbestimmte Recht auf den Tod einsetzt. Der Film ist ebenfalls sehr empfehlenswert.

                                                        Fazit:


                                                        „Ein ganzes halbes Jahr“ ist eine wundervolle Geschichte mit einer schwerwiegenden und tiefgreifenden Thematik. Einfühlsam aber auch offen und ehrlich beschreibt die Autorin das Leben der Protagonisten. Für mich gehört dieses Buch jetzt schon zu einem der besten des Jahres.

                                                        Basti

                                                        Beiträge 3
                                                        11.12.2016

                                                          Garnicht so leicht die passenden Worte für ein so tolles Buch zu finden. Jojo Moyers gelingt es fast umgehend einen in ihren Bann zu ziehen und zu erfahren wie sich diese ungewöhnliche Konstellation an Hauptpersonen entwickel.
                                                          Wirklich ein Buch zum (ver)lieben.

                                                          Saskia neu

                                                          Beiträge 5
                                                          10.12.2016

                                                            Lesenswert! Definitiv besser als der Film... Aber das geht einem ja bei 99% der Bücher so... Total schöne Geschichte zum hinein versetzen... Wer etwas für das Herz will ist mit diesem Buch auf der sicheren Seite... Ich habe es geliebt und lese eigentlich nur richtung thriller und wurd3 nun eines besseren belehrt... Viel Spaß beim Lesen

                                                            Elisa

                                                            Beiträge 27
                                                            09.12.2016

                                                              Für mich ein ganz klares 5 Sterne Buch, das ich schon vor bestimmt zwei Jahren gelesen habe. Auch hier hat mich als erstes das Cover und der Titel angesprochen, beim Klappentext habe ich dann gezweifelt, ob das Ganze nicht doch zu traurig für mich ist. Und ja, es ist auch traurig, dennoch handelt es sich um kein Buch, bei dem dieser traurige Eindruck hängen bleibt. Während ich am Anfang Schwierigkeiten hatte, mich mit Louisas zielloser Art, sich einfach dahintreiben zu lassen, anzufreunden, wurde sie mir sehr schnell sympathisch. Vor allem, da sie keineswegs perfekt war, sondern eher chaotisch. Sie hat eine Herzensgüte, die durch die Seiten spürbar wird. Mir haben die einzelnen Punkte ihres Programms gefallen und ich habe mich immer gefragt, was als nächstes kommt. Mit Will habe ich sehr mitgelitten: bis zum Ende habe ich auf ein für mich besseres Ende gehofft.
                                                              Es handelt sich in jedem Fall um ein Buch, das sich auch lohnt, es zweimal zu lesen (was ich auch schon getan habe!) Darum bedanke ich mich für das Exemplar mit Filmfotos, das ich für meine Registrierung bekommen habe. Viele Bücher gebe ich nach dem Lesen weiter: dieses hier wird wohl bei mir bleiben. Denn es ist eine ständige Erinnerung daran, das Leben und die Gesundheit zu schätzen und sich an kleinen Dingen zu erfreuen.

                                                              Sannystar2002

                                                              Beiträge 31
                                                              08.12.2016

                                                                "Ein ganzes halbes Jahr" ist zu Recht eine sehr gelobte Geschichte und es besteht defintiv Taschentuchalarm! Die Geschichte ist berührend, traurig und witizig zugleich, spannend und kritisch. Verschiedene Emotionen werden geweckt. Ich hatte hohe Erwartungen an diesen Roman, nachdem ich so viel darüber gehört habe. Ich muss sagen, dass die Geschichte an sich mich sehr gefesselt hat, jedoch fand ich es teilweise sehr langatmig. Dennoch hat mir die Geschichte so gut gefallen, dass ich noch weitere Bücher von Jojo Moyes gelesen habe. Ihr Schreibstil ist flüssig und packend und man mag ihre Bücher kaum noch aus der Hand legen. Toll!

                                                                Kirsikka

                                                                Beiträge 3
                                                                08.12.2016

                                                                  Ich habe mir dieses Buch während meines Kuraufenthaltes gekauft und konnte es nicht aus der Hand lesen. Jojo Moyes hat einen sehr schönen Schreibstil und ich hatte das Buch, dank dem flüssigen Schreiben/Lesen in null-komma-nichts durchgelesen. Es war spannend, mitzufiebern, wie sich die Beziehung zwischen Lou und Will immer wieder verändert und entwickelt. Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, vielleicht auch da ich mich grad zur Kur befand, waren die vielen Denkanstöße. Will gibt Lou einige Tipps mit auf den Weg, was sie aus ihrem Leben machen kann und irgendwie habe ich mich verleitet gefühlt, auch über mein Leben und Handeln nachzudenken.

                                                                  Alice

                                                                  Beiträge 2
                                                                  02.12.2016

                                                                    Um es ehrlich zugeben: Nach dem Ansahen des Filmes wollte ich das Buch überhaupt nicht lesen, alles aufgrund des traugigen Endes. Trotzdem fand ich irgendwie die Motivation und es war eine meine besten Wahlen an Bücher! "Ein Ganzes Halbes Jahr" ist unglaublich witzig, sodass ich meistens nicht aufhören konnte zu lachen. Gleichzeitig ist das Buch aber auch traurig, vor allem gegen das Ende. Trotzdem kann ich das Buch wirklich jedem Liebesromane-Liebhaber empfehlen! Dank den direkten Erzählungen von Lousia, kann man sich in ihre Rolle unglaublich gut hineinsetzen und alles wird such unglaublich reslistisch! Es ist eine wunderbare Reise mit sehr viele. Erlebnissen!

                                                                    Silviasa

                                                                    Beiträge 12
                                                                    29.11.2016

                                                                      Dies ist eines der besten Bücher, die ich in meinem Leben gelesen habe. Am Liebsten hätte ich Tag und Nacht durchgelesen, so sehr hat es mich mitgerissen. Nun zum Inhalt:
                                                                      Das Leben von Louisa Clark ist in etwa so langweilig wie die Stadt in der sie lebt. Sie wohnt noch zuhause bei den Eltern, zusammen mit ihrer Schwester und deren Sohn. Sie ist seit 7 Jahren mit Patrick zusammen und arbeitet fast genau so lange in dem Café „Buttered Bun“. Doch ihr Leben gerät völlig durcheinander als das Café h geschlossen wird. Plötzlich arbeitslos weiß Louisa nicht was sie machen soll. Doch ihre Familie ist auf das Einkommen angewiesen und so versucht Louisa die verschiedensten Jobs. Doch egal was sie macht, es ist einfach nichts für sie. Als letzte Stelle bietet das Jobcenter ihr eine Stelle als Pflegerin bei Familie Traynor an. Diese Stelle ist zwar nur auf ein halbes Jahr begrenzt, doch Louisa soll dort gut verdienen und so nimmt sie die Stelle an. Doch als sie ein paar Tage später ihren ersten Arbeitstag hat, ist er ganz anders als erwartet. Kein alter, gebrechlicher Mann erwartet sie sondern Will Traynor. Ein ehemals erfolgreicher und sportlicher Mann, der durch einen Verkehrsunfall nun im Rollstuhl sitzt und sich nicht mehr bewegen kann. Will straft Louisa mit Ignoranz. Er redet kaum mit ihr und bindet sie nicht in ihren Alltag ein. Doch so schnell gibt Louisa nicht auf. Sie will ihren Job gut machen. Und so schafft sie es mit viel Feingefühl und Witz nach und nach die harte Schale von Will zu knacken. Doch dann erfährt Louisa durch einen Zufall etwas, dass die ganze Situation noch einmal komplett verändert. Ein neuer Kampf beginnt für sie.
                                                                      Mehr will ich jetzt nicht mehr verraten ... selber lesen ist angesagt, ihr werdet es mit Sicherheit nicht bereuen!!! Viele liebe Grüße und ganz viel Spaß beim Lesen. Bis zum Nächsten Mal!!! Eure Silvia