Jojo Moyes

Ein ganzes halbes Jahr

Lou & Will
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.
Der Sensationserfolg: monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste – von Millionen Lesern geliebt. Jetzt mit Emilia Clarke («Game of Thrones») und Sam Claflin («Die Tribute von Panem») verfilmt.


Autorenbild Foto von Jojo Moyes

Die  Autorin

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.


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Rezensionen

Borkum

Beiträge 21
14.02.2017

Die 26-jährige Louisa Clark – genannt Lou – lebt gutbürgerlich in einer englischen Kleinstadt zusammen mit ihren Eltern, ihrer jüngeren Schwester und deren fünfjährigem Sohn. Mit ihrem Job in einem kleinen Café trägt sie nicht unerheblich zum Familieneinkommen bei. Sie ist seit sieben Jahren mit dem Fitnesstrainer Patrick zusammen. Im Großen und Ganzen ist Lou mit ihrem Leben zufrieden – doch dann verliert sie ihren Job und damit beginnt die Veränderung ihres ganzen Lebens.

Als ungelernte Kraft war es schwierig, einen Job zu finden; sie arbeitet vorübergehend in der Nachtschicht einer Fabrik für Hühnerverarbeitung (igitt), in einem Fastfood-Restaurant und als Energieberaterin für Privathaushalte. Weitere Angebote waren Tänzerin (Poledance), Kundebetreuerin bei einem Telefonservice für Erwachsene und als Pflegehelferin. Schließlich bewirbt sie sich als Pflegerin und Gesellschafterin für einen behinderten Mann. Obwohl sie über keine einschlägigen Erfahrungen verfügt bekommt sie den Job – befristet auf 6 Monate.

Will Traynor – Mitte dreißig - gehört der „upper class“ an und war bis zu seinem Unfall ein erfolgreicher Geschäftsmann und sportlich sehr aktiv. Will hat Tetraplegie und ist rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Er hasst sein „neues“ Leben und hat bereits versucht, sich das Leben zu nehmen. Er ist fest entschlossen, seinem Leben ein Ende zu bereiten und hat seinen Eltern das Versprechen abgerungen, ihm dies zu ermöglich – in der Schweiz – in 6 Monaten.

Lou und Will kommen zu Beginn nicht gut miteinander aus. Als sie dann zufällig erfährt was er in 6 Monaten vorhat, versucht sie auf ihre eigene Art ihm zu zeigen, dass das Leben auch für ihn lebenswert sein kann. Durch diesen Job verändert sich nicht nur ihr Leben an sich sondern auch die Person Lou entwickelt sich mit Hilfe von Will weiter. Aber auch Will profitiert von seiner neuen Gesellschafterin. Nach und nach entwickeln die beiden Protagonisten Gefühle für einander.

Es bleibt die Frage, ob Lou es mit ihrer Liebe schafft, Will von seinem Beschluss abzubringen.

Ich hatte bisher noch nie von dieser Krankheit gehört. Tetraplegie bedeutet einen Ausfall der die Arm- und Beinmuskulatur innervierenden Nerven (…) und von Blase, Mastdarm und Sexualfunktion sowie den generellen Verlust der Muskelkontrolle und Sensibilität unterhalb der Rückenmarksschädigung (Auszug aus Wikipedia). Sie leiden häufig unter Schmerzen und bekommen sehr schnell Infektionen.

Die Autorin verschafft einem nicht nur einen Einblick in die Symptome und Nebenwirkungen der Krankheit selbst sondern auch über die Schwierigkeiten im Alltag. Bei der Planung unserer Umwelt wurde an diesen Personenkreis oft nicht gedacht – es gibt keine Bürgersteigabsenkungen für den Rollstuhl, der Eingang ist nur über Stufen erreichbar oder sogar nur durch ein Drehkreuz zu passieren etc. Dann kommt noch die Unfähigkeit der Mitmenschen hinzu normal mit den Behinderten umzugehen.

Selbstbestimmung über Leben und Tod? Sterbehilfe? Auch diesem Thema stellt man sich unweigerlich beim Lesen des Buches. Dafür oder Dagegen? Ohne Partei zu ergreifen, sind beide Lager vertreten.

lesebegeistert

Beiträge 29
28.01.2017

„Was wenn Liebe allein nicht reicht“?
Als ich die letzten Seiten von diesem Buch gelesen habe, wusste ich: „Ein ganzes halbes Jahr“ wird mein Lieblingsbuch für 2013! Es ist das schönste und traurigste Buch seit langen.
Das Thema des Buches: das Recht auf einen Selbstbestimmten Tod. Während des Lesens war ich entsetzt, schockiert und hoffte immer noch auf ein Happy End. Es ist einfach eine herzzerreißende Geschichte, die mich unheimlich berührt hat und mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.

Fraulein_Himmelblau

1 Beitrag
04.11.2016

Im Gegensatz zu den meisten war ich nicht ganz so begeistert von diesem Buch.
Die Geschichte fand ich toll, mal etwas ganz neues und richtig erfrischend. Allerdings hat es einige Längen, zum Teil wars mir auch zu melodramatisch und Louisas Unverständnis für Wills Entscheidung kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Nichtsdestotrotz finde ich das Buch flüssig geschrieben, auch zwischendrin was zum Schmunzeln und definitiv eine tolle Idee??

bettina_uhlmann

1 Beitrag
26.11.2015

Taschentücher bereit halten!!!

Also ich Leser eigentlich am liebsten Thriller durch Zufall bin ich über dieses Buch gestolpert und wie ich schon sagte ich Lese ausschließlich nur Thriller !! Aber dieses Buch ist einfach ein Muß egal was man am liebsten liest!! Ich habe jetzt auch schon das Hörbuch gehört und den Film sollte er irgendwann mal kommen werde ich auf jeden Fall allein mit einer Packung Taschentücher schauen!! Also ran an dieses Buch und viel Spaß beim lesen!!!

Schäffchen

Beiträge 8
02.09.2017

Kaum ein Buch hat es geschafft mich so sehr mitzureißen wie dieses...kaum eins welches mich eine Taschentuchbox im nu verbrauchen lässt!Ein wundervoller Schreibstil und eine klasse Geschichte die einem auch hinter her noch lange beschäftigt!

Hexenturm

Beiträge 73
eine Antwort 07.03.2017

Dieses Buch hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt und man beschäftigt sich auch noch nach dem lesen mit dem Thema
Es ist sehr emotional ….man kann schon die eine oder andere Träne verdrücken.

Die 26-jährige Lousia Clark ist eigentlich zufrieden mit ihrer Welt. Sie lebt zwar noch bei den Eltern aber sie arbeitet als Kellnerin im Buttered Bun was ihr sehr viel Spaß macht. Als das Cafe schließt und Louisa ihren Job verliert bewirbt sie sich, um die gutbezahlte Stelle im Hause Traynor. Will Traynor, einst ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, ist jetzt aufgrund eines Unfalls an den Rollstuhl gefessel. Ab dem Hals abwärts gelähmt benötigt er Rundumbetreuung. Will ist sehr verbittert, nörgelig und verliert immer mehr Lebensmut. Um ihn auf andere Gedanke zu bringen soll Louisa ihm tagsüber Gesellschaft leisten, was sich als sehr nervenaufreibend herausstellt.

  • Boyslover

    Beiträge: 49
    17.03.2017

    Ja, das Buch fesselt einen schnelle. Auch des guten Schreibstils.

Kötra

Beiträge 65
03.03.2017

Geschrieben ist das Buch prima.
Endlich beschäftigt sich jemand mal mit diesem Thema und der Perspektive eines Querschnittsgelähmten.
Seine Gedanken sind durchaus nachvollziehbar.
Das Buch ist dramatisch und gut geschrieben.
Man verschlingt es geradezu.
Durch das Buch gerät man zum nachdenken!

Der einzige negative Aspekt an diesem Buch ist, dass alle "nachvollziehen" können, dass das Leben in dieser Situation nicht lebenswert ist. Und das stimmt absolut nicht!!!!
Jedes Leben ist lebenswert. Auch, wenn sich das die nicht Betroffenen nicht vorstellen können.

otter

Beiträge 25
16.02.2017

Es ist eines der beeindruckensten Bücher der letzten Jahre. Aktive Sterbehilfe - ein Thema, dass bisher keiner wirklich sich trauete in einen Roman an zu packen. Es werden alle Seiten - vorurteilsfrei beleuchtet. Man kann alle Beteiligten und ihre Ansicht nachvollziehen. Und sich selber seine Meinung bilden - aber ich denke immer - solange man nicht selber in der Situation steckt - kann man eigenlich nur eine Idee einer Meinung sich bilden. Wie man handeln würde - wenn man selber betroffen ist - steht in den Sternen.
Danke für diese BUch

Legeia

Beiträge 13
10.02.2017

Was für ein Buch! Ich bin immer noch völlig überwältigt und es hallt immer noch in mir nach, obwohl ich es gestern beendet habe. Meine Gedanken kreisen um Lou und Will, um die erschütternde, traurige, hoffnungsvolle und herzerwärmende Geschichte der beiden.

Lou, eine liebenswerte junge Frau, die ihren Job verliert, einen Freund hat, mit dem sie nicht glücklich ist, zu gern durch einen besonderen Modegeschmack auffällt, ist jemand, der mir so noch nicht begegnet ist.
Sie ist herrlich erfrischend, normal, gerade heraus, sodass man sie ständig umarmen möchte.

Will, ein ehemaliger Unternehmer, Frauenheld, Sportfreak und Hungernder, auf der Suche nach immer neuen Herausforderungen, wird dies alles durch einen schweren Unfall genommen. Und dann ist plötzlich alles anders. Will ist desillusioniert, unnahbar, hat keine Freude mehr. Wer will ihm verdenken, keine Lust auf das Leben zu haben?
Und dann kommt Lou in sein Dasein gestolpert, mit ihrem verrückten Klamotten, ganz viel Herz und Verstand. Kann sie etwas bewirken? Und inwieweit verändert sie die Begegnung mit Will?

Ich muss sagen, dass mir kein Buch so zu Herzen gegangen ist. Ich lachte, weinte, hoffte und konnte nicht aufhören zu lesen.
Zu schön waren die Schlagabtäusche zwischen Lou und Will, zu schön der Lesefluss, der mich mitgerissen hat, zu traurig die Schicksale.

Und doch vermittelt das Buch eine so wichtige Botschaft, die man fast täglich im eigenen Leben vergisst: Lebe! Lebe, genieße, mach etwas daraus, so lange du nur kannst!
Die Geschichte hinterlässt Spuren, lässt einen nachdenken, grübeln, man sieht so vieles mit anderen Augen. Es ist einfach unbeschreiblich.

Das Cover spricht für sich. Wenn man diese Geschichte gelesen hat, weiß man, was es sagen will.

Ich werde Lou und Will sicher niemals vergessen. Volle Punktzahl.

Leseeckchen

Beiträge 15
07.02.2017

Was für ein wunderbares, liebevolles, zärtliches und doch knallhartes Buch!

Louisa, genannt Lou, ist seit sieben Jahren mit Patrick, einem Sportfanatiker, zusammen und unterstützt mit ihrem mageren Gehalt die ganze Familie. Sie weiß im Grunde, dass sie Patrick nicht (mehr) wirklich liebt. Und dann verliert sie den Job, weil das Café geschlossen wird. Das Jobcenter bietet ihr - wie könnte es anders sein - so "geniale" Stellen wie Pole-Tänzerin oder "Kundenbetreuerin bei einem Telefonservice für Erwachsene" an, nachdem er sie tatsächlich in die Nachtschicht in einer Fabrik für Hühnerverwertung gesteckt hatte und sie eine zweitägige, sehr zwielichtige Ausbildung zur Energieberaterin machen musste. Als Alternative bliebe nur eine Stelle als Pflegekraft, doch Lou hat keine Lust, alten Menschen den Hintern abzuwischen. Dann bekommt Syed, ihr "persönlicher Berater" eine Stelle zur "Pflege und Gesellschaft für einen behinderten Mann" rein, auf die Lou sich bewirbt. Sie bekommt den Job - und dieser wird ihr Leben komplett verändern.

Lou hat es anfangs schwer mit Will, einem Tetraplegiker. Sie findet erst nach einiger Zeit heraus, dass er seiner Mutter ein halbes Jahr zugestanden hat. Nach Ablauf dieser Zeit fährt er in die Schweiz. Allerdings nicht, um dort ein neues Leben aufzubauen. Er will zu Dignitas. Ein Verein, der sich für humanes Leben und humanes Sterben einsetzt. Will kann es nicht ertragen, komplett auf Hilfe angewiesen zu sein, gar nichts allein machen zu können, ständig mit Infekten und Krankheiten kämpfen zu müssen. Er möchte so nicht leben, weil es für ihn schlicht kein Leben ist. Lou will alles daran setzen, Will umzustimmen. Dabei verändert sie sich, ohne es zu merken. Sich und Will.

Dieses Buch klingt nicht nur nach, es arbeitet in einem. Und nicht nur ein paar Minuten oder Stunden! Es beutelt, denn es verändert auch den Leser, seine Sichtweise, seine Gedanken.

Ich gebe zu - ich habe mir nie wirklich Gedanken gemacht, was alles an einer solchen Erkrankung hängt. Klar, ich fand es schlimm, mir taten diese Menschen auch leid. Aber WUSSTE ich irgendetwas, außer, dass sie bewegungsunfähig sind? Nein. Und dafür schäme ich mich! Tetraplegiker leiden. Sie haben fast immer Schmerzen. Und das ist doppelt übel - sie können sich nicht bewegen, die Muskeln sind tot - aber das Schmerzempfinden ist extrem ausgeprägt. Das Immunsystem spielt verrückt, es kommt immer wieder zu Infekten. Im Fall von Will kommt noch hinzu, dass er seine Körpertemperatur nicht selbst regeln kann, wie andere Menschen. So merkt er nicht, wenn ein Infekt im Anmarsch ist und kann nicht rechtzeitig reagieren. Es sind so viele Dinge, an die man nicht denkt, die aber den Betroffenen zu schaffen machen. Für den einen sind das Dinge, die er irgendwie gewuppt bekommt, für den anderen unzumutbare Umstände.

Ich frage mich, ob Lou und Will sich je begegnet wären, hätte Will diesen folgeschweren Unfall nie gehabt. Ich kann es mir kaum vorstellen. Nein, ich bin mir sicher, sie hätten sich nie begegnen können. So vieles wäre dann im Leben von Lou, aber auch Will, ganz anders verlaufen. Beide brauchten einander, um zu dem Menschen zu werden, den sie selbst mögen und achten können.

Ja, ich habe geweint. Aber es waren gute Tränen. Dieses Buch ist so viel wundervoller, als ich je sagen könnte. Jojo Moyes erzählt die Geschichte der beiden sehr gefühlvoll, aber keineswegs kitschig oder süßlich. Im Gegenteil. Sie schafft es, eine kühle Distanz zu wahren, um dem Leser genug Raum zu lassen, all die Emotionen und eigenen Gedanken einzubringen. Sie zeigt sowohl Wills als auch Lous Gedanken und Argumente völlig wertfrei, um den Leser nicht zu beeinflussen. Das ist wundervoll und gleichzeitig grausam, denn nun stehe ich da und bin gebeutelt und hin- und hergerissen von meinen Gefühlen. Was ist richtig? Wer hat Recht? Was soll, darf, kann man in einem solchen Fall tun?

Dieses Buch bekommt einen ganz besonderen Platz - in meiner Büchersammlung und in meinem Herzen.

Bücherfreundin

Beiträge 47
07.02.2017

Will führt ein tolles Leben auf der Sonnenseite. Er ist Teilhaber einer erfolgreichen Firma, hat eine hübsche Freundin, Urlaube verbringt er in den exotischsten Ländern mit allerlei Abenteuern. Bis zu diesem einen Tag, der sein Leben vernichtet. Übrig bleibt ein querschnittsgelähmter Mann, ein Tetraplegiker, der in allem auf fremde Hilfe angewiesen ist. Mit diesem Dahinvegetieren, als das er es empfindet, kann er sich nicht abfinden. Da will er lieber sterben.

Louisa stammt aus bescheidenen Verhältnissen, gibt sich mit wenig zufrieden. Mit 26 Jahren lebt sie noch bei den Eltern und jobbt in einem Café. Die Beziehung zu ihrem langjährigen Freund ist alles andere als aufregend oder romantisch. Doch Lou wäre nie auf die Idee gekommen, etwas an ihrem Leben zu ändern, wenn das Café nicht geschlossen worden wäre. Die von der Arbeitsagentur vermittelten Jobs sind alle nicht besonders toll. Da ist der Job als Pflegehilfe noch das geringste Übel, zumal er auf sechs Monate befristet ist.

Wird es Lou mit ihrer frischen, ehrlichen Art gelingen, Will aus seiner Lethargie zu holen und wieder für das Leben zu begeistern?

Meine Meinung:
Jojo Moyes‘ Roman enthält so viel mehr als eine Liebesgeschichte. Hier treffen zwei Menschen aufeinander, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Frau und Mann, Unterschicht und Oberschicht, lebensfroh und lebensmüde. Nach anfänglicher Abneigung sehen die beiden in ihrem Gegenüber allmählich auch das Positive, sie lernen sich schätzen und respektieren. Und obwohl Lou eingestellt wurde, um Will aufzumuntern, ist am Ende sie diejenige, die am meisten profitiert. Denn Will bringt sie dazu, endlich etwas aus ihren Fähigkeiten zu machen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Moyes thematisiert zum einen die alltäglichen Probleme von Behinderten, die man sich als Nichtbehinderter gar nicht bewusst macht, die man als Außenstehender vielleicht auch gar nicht erkennen kann. Zum anderen geht es um Sterbehilfe. Äußerst geschickt gelingt es der Autorin, diese sensiblen Themen in einen unterhaltsamen Roman einzubauen, ohne dass sie irgendwie aufgesetzt oder fehl am Platz wirken. Und ja, der Roman ist unterhaltsam. Es gibt witzige Dialoge und Szenen, wo man einfach grinsen muss. Und der Roman ist traurig. Ich glaube, ich habe noch kein Buch gelesen, bei dem ich mehr geweint habe. Er ist emotional, und die Emotionen stehen nicht nur auf dem Papier, sie führen direkt in das Herz des Lesers, einfach wunderbar!

Die Charaktere sind tiefgründig beschrieben, vor allem natürlich Lou und Will, wobei der Hauptteil des Buches mit Lou als Ich-Erzählerin angelegt ist. Doch auch einige der Nebenfiguren kommen in jeweils einem Kapitel zu Wort, sodass man sich auch in sie gut hineinversetzen kann.

Sprachlich ist das Buch nichts wirklich Großartiges, aber es ist gut und einfach zu lesen. Die Handlung schreitet flott voran, es gibt keine Längen. Von Zeit zu Zeit ist eine kleine Überraschung eingebaut, so dass es immer spannend bleibt. Gefühle kommen nach und nach immer heftiger zum Ausdruck, und zwar Gefühle jeder Art, Verzweiflung, Hoffnung, Trauer, Liebe usw. Besonders das letzte Drittel ist so emotional geladen, dass man es fast nicht mehr aushält.

Fazit:
Ein ganz wundervolles, emotionales Buch, das noch lange nachhallt und zum Nachdenken anregt. Ich möchte es wärmstens empfehlen, nicht nur für Leser von Liebesromanen.

Selda

Beiträge 3
07.02.2017

Wie schafft Jojo Moyes nur, ein so ernstes Thema mit einer berührenden Liebesgeschichte zu verweben und das Ganze kitschfrei und doch umwerfend bewegend zu erzählen?
Dieses Buch ist mir unter die Haut gegangen, es ist mit Abstand die schönste Liebesgeschichte, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Beide Charaktere wachsen einem sofort ans Herz. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich mir frei genommen, um die Geschichte in einem Rutsch lesen zu können. So habe ich auf jede freie Minute hingefiebert, um ein paar Seiten zu lesen. Dieses Buch bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücheregal- ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Katiii_liest_gern

Beiträge 46
06.02.2017

Lou und Will könnten kaum unterschiedlicher sein. Lou ist eine 27-jährige Frau, die in sämtlichen Bereichen ihres Lebens festgefahren ist. Sie hat einen Job in einem Café, wohnt seit ihrer Geburt in dem gleichen Dorf bei ihren Eltern, ist seit sieben Jahren mit dem gleichen Mann zusammen und ihr Dasein beschränkt sich im Moment einzig und allein auf diese Elemente. Die tägliche Busfahrt wird zur Routine und selbst die Besucher in ihrem Café gehören inzwischen zur alltäglichen Langeweile. Doch sie ist scheinbar zufrieden... bis zum Tag ihrer Kündigung, mit welcher ihr Leben eine Kehrtwende vollführt...
Will hingegen ist das Abbild eines erfolgreichen Geschäftsmannes. Er steht in der Blüte seiner Jahre, hat keinerlei Geldsorgen, eine schicke Freundin zu Dekorationszwecken und ein Leben geprägt von Reisen, Abenteuern und Eindrücken jeglicher Art. Er ist lebenslustig und glücklich bis ihn eines Tages ein Motorradfahrer ergreift und in einen Rollstuhl befördert...

Die Geschichte von Lou und Will ist keine gewöhnliche. Liest man den Klappentext und betrachtet das Buchcover, so freut sich die Mehrheit der Leserschaft zunächst bestimmt auf eine Liebesgeschichte mit „erschwerten“ Umständen. Doch weit gefehlt, wird der Rezipient nicht mit einer klischeelastigen Romanze unterhalten, sondern sieht sich plötzlich mit schweren Themen wie Behinderung oder Freitod sowie der Lust am Leben konfrontiert. Dabei verfolgt er die Protagonistin auf ihrem Weg zu einem neuen Ich, glaubt sich eng an ihrer Seite, zeichnet Jojo Moyes ein derart liebevolles und einfühlsames Bild der jungen Frau, dass der Leser das Gefühl entwickeln wird, Lou persönlich zu kennen.

Die Autorin versteht es den Leser auf eine geschickte Art und Weise zu fesseln und bewirkt mit ihren teilweise witzigen aber auch immer ernstgemeinten Worten, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es ist ein seltsames Gefühl, dieses Werk zu lesen. Ich möchte dabei nicht allzu viel von der Geschichte verraten, aber es sei gesagt, dass der Roman widersprüchliche Gefühle weckt. Einerseits möchte man die Seiten eine nach der anderen umblättern und im Buch voranschreiten, hat man jedoch gleichzeitig Bedenken, dem unumgänglichen Ende entgegenzusehen aus Angst vor dem Finale. Es hilft nichts, man muss es einfach gelesen haben!

Leseratte_ohne_Grund

Beiträge 57
30.01.2017

Ein ganzes halbes Jahr ist ein Bestseller Roman.

Es dauert eine weile das man sich einlesen tut. Ist das passiert, fesselt einen die Story an sich. So das man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Es hat mir noch einmal verdeutlicht das man einen Menschen erst kennen sollte bevor man sich auf ihn einlassen tut.

VanilleMelli

Beiträge 55
28.01.2017

Es dauerte ein bisschen bis ich mich in das Buch eingelesen habe, da es am Anfang noch keine rechte Spannung oder sonstiges gibt, was einen an das Buch fesellt.
Jedoch verschwand dies immer mehr und irgendwann wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Denn es ist eine tolle Geschichte!
Man muss lachen und auch weinen, wie es sich bei einem guten Buch gehört.

Würde das Buch auch weiter empfehlen!

siko71

Beiträge 49
20.10.2016

Louisa Clark, flippiger Kleidungsstil, lebt in einem kleinen englischem Dorf und arbeitet dort in einem Cafe. Als sie geküdigt wird braucht sie einen neuen Job und wird auf eine Anzeige aufmerksam, in der eine Pflegekraft gesucht wird.

Will Traynor, erfolgreicher junger Geschäftsmann, hat eine sehr schöne Freundin und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Bis zu dem Tag als er durch einen Unfall gelähmt ist und von da an im Rollstuhl sitzt.

Mehr will ich einfach vom Inhalt nicht verraten. Die Geschichte hat mich sehr berührt. Weil es in dieser nicht nur um eine wachsende Liebesbeziehung geht sondern auch das Thema Sterbehilfe angesprchen wird.
Ich gebe 5 Lesesterne und kann jeder/em Leserin/Leser nur empfehlen eine Taschentücherbox bereit zu legen.

Arwen2709

Beiträge 3
15.02.2016

Einfach nur gefühlvoll

Unterschiedlicher kann das Leben von Will und Lou nicht sein.

Er ist erfolgreich in seinen Leben, sie hängelt sich von einem Job zum anderen.Zudem fällt Lou mit ihrem Kleidungsstil auf. Als Will einen Unfall hat und dadurch im Rollstuhl sitzt verliert er seinen Lebensmut.

Lou verliert ihren Job und da sie und ihre Eltern auf Ihr Einkommen ist sie auf der suche auf einen neuen. Dabei stolpert sie über die Anzeige als Wills Pflegekraft.

Will lehnt Lou ab und versucht sie zu vergraulen. nur lässt sich Lou nicht vergraulen. Als sie ein Gespräch zwischen Will und seiner Mutter mitbekommt wird ihr klar warum ihre Stelle nur für 6 Monate befristet ist. Will möchte sterben. Lou versucht mit allen mittel Wills Stimmung aufzuhellen. Aber als die sechs Monate zu Ende gehen wird Lou immer verzweifelter da sie sich in der Zwischenzeit in Will verliebt hat.

 

Mein Eindruck:

Eine Geschichte die sehr ergreifend ist und mit sehr viel Gefühl geschrieben. Man wird zum lachen gebracht, Aber am Ende werden Taschentücher gebraucht.

Das Buch kann man in einem Rutsch lesen, da es sehr flüssig geschrieben ist. Ich finde die Geschichte regt zum nachdenken an. Man kann sich mit anderen über die Entscheidung von Will unterhalten. Persönlich kann ich es nachvollziehen das Will sein Leben beenden möchte da er sich ohne Pflegekraft nicht bewegen kann. Aber ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben das er am Ende Lou´s Liebe erwiedert und sich am ende der sechs Monate seine Entscheidung ändert.

pizza

1 Beitrag
13.10.2017

    Ich muss ganz ehrlich zugeben: als dieses Buch vor ein paar Jahren die Bestseller-Listen eroberte, hatte ich definitiv nie vor, es zu lesen. Ich tu mich schwer mit Büchern über Schicksalsschläge; oft hab ich Angst davor, dass die Geschichte versuchen würde, mir das Herz mit einer tränenreichen Liebesgeschichte und möglichst dramatischen (vielleicht auch plumpen) Mitteln zu brechen.

    Dann sah ich den Trailer zum gleichnamigen Film (im Original „Me Before You“). Zwar hab ich schon gehört, dass der Trailer zu viel vorweg nehmen soll, aber durch den kleinen Einblick in die Geschichte und die Art und Weise, wie Lou und Will dargestellt wurden, entschloss ich, dem Buch doch eine Chance zu geben. Manchmal muss man aber auch auf den richtigen Zeitpunkt warten, um für eine Geschichte wirklich bereit zu sein – vielleicht war er jetzt gekommen, nachdem ich monatelang aufgrund von Uni-Stress kein einziges Buch zur Unterhaltung in die Hand genommen hatte.

    Die Geschichte beginnt aus der Perspektive von Louisa Clark. Sie ist 26 und gerade arbeitslos geworden. Das Café, in dem sie vorher arbeitete, musste unerwartet geschlossen werden. Im Schatten ihrer jüngeren Schwester stehend, hatte sie nie große berufliche Ambitionen, ihr gefiel ihr alter Job und ihr geregeltes Leben; zu allem Übel ist ihre Familie jedoch angewiesen auf ihre Einkünfte. Nachdem sie einen furchtbaren Job nach dem nächsten ausprobierte, wurde sie schließlich zu einem Vorstellungsgespräch als Pflegekraft eines Tetraplegikers eingeladen. Eigentlich will sie diesen Job überhaupt nicht machen – noch dazu war sie dafür nicht einmal ausreichend qualifiziert – aber es scheint etwas an der fröhlichen und (trotz ihrer eigenen festgefahrenen Situation) optimistischen Lou zu geben, dass sie zu genau der richtigen Person für diesen Job macht.

    Will Traynor war einst ein erfolgreicher Geschäftsmann. Gutaussehend, vermögend, witzig, beliebt. Für ihn bedeutete das Adrenalin in seinen Adern zu spüren, zu leben. Der Verlust seiner Bewegungsfähigkeit und Eigenständigkeit trifft ihn daher so schwer, dass es ihm schwer fällt, noch einen Sinn im Leben zu erkennen. Es ist offensichtlich, dass Lou nicht für nicht-vorhandene Erfahrung als Pflegekraft eingestellt wurde, sondern, um Will aus dem düsteren Gefängnis seiner eigenen Gedanken und Hoffnungslosigkeit zurückzuholen. Aber kann sie ihm wirklich dabei helfen, seine Lebensfreude wiederzufinden, nachdem alles, was ihm etwas bedeutet hatte, einfach von ihm fortgerissen wurde? Kann sie sein Leben verändern oder werden die Erfahrungen, die Lou macht, ihres verändern?

    „Ein ganzes halbes Jahr“ ist nicht für mich bei weitem nicht perfekt. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch innerhalb zwei oder drei Tagen durchgelesen und das hat seine Gründe. Mir gefiel der lockere, flüssige Schreibstil. Es ist kein sprachlich raffiniertes Werk, das will es aber auch gar nicht sein. Wir begleiten schließlich eine junge Frau, die sich nicht ganz so wichtig und ernst nimmt. Sie ist zufrieden mit ihrem simplen Lebensstil in dem urigen Städtchen und mit ihrer Familie. Manch einer mag kritisieren, dass Lou für ihr Alter zu kindisch sei, zu wenig Ambitionen habe und in einer Situation feststecke, in der man sich als junge erwachsene Frau um jeden Preis versuchen würde, heraus zu kämpfen. Aber ich kann mich mit Lou identifizieren. Ich finde ihr Verhalten nicht unglaubwürdig – ganz im Gegenteil. Ich glaube sogar, dass es vielen jungen Erwachsenen so geht wie ihr, und ich finde es erfrischend, mal nicht von einer Protagonistin zu lesen, die sich mit Anfang 20 bereits selbstständig gemacht hat.

    Überrascht hat mich (in einer guten Art) die Tatsache, dass diese Geschichte nicht vorrangig eine Liebesgeschichte ist, sondern eine Geschichte darüber, wie uns die Steine, die uns das Leben in den Weg legt, auf andere Pfade führen, die wir dann weitergehen, obwohl wir nicht wissen, was an ihrem Ende auf uns wartet. Es ist eine Geschichte über den Wert von Freundschaft, von Offenheit und von Vertrauen; aber die Geschichte ist vielleicht auch ein Anstoß, sein Leben nicht in einer Warteschleife zu verbringen, sondern Wege zu finden, um es zu genießen.

    Obwohl das Thema sich im Laufe des Romans immer heikler entwickelt, hat Jojo Moyes es meiner Meinung nach sehr leicht lesbar gemacht. Sowohl Wills Standpunkt als auch der Standpunkt seiner Familie wurden öfter thematisiert, doch gerade wenn man sich darin hineinversetzte, wie schrecklich sich der ehemals so energiegeladene Will fühlen muss und wie schlimm auch die Situation für Wills Freunde und Familie ist, merkt man, wie z.B. durch Wills finanzielle Situation doch alles recht romantauglich gemacht wurde. Überhaupt ist Wills Figur sehr kritisch zu sehen, da sie sehr gefährlich an der Oberfläche kratzt.

    Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist, dass Wills Eltern während der gesamten Geschichte nicht aus ihrem Klischee-Charakter heraustreten. Beide können nicht mit der Situation ihres depressiven Sohnes umgehen. Die Mutter vergräbt sich nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen, für Will da zu sein, in ihrer Arbeit – wirkt auf Außenstehende unnahbar und kalt, was dem Leser ihre emotionale Überforderung zeigen soll. Der Vater wirkt wie eine seltsame Karikatur – die Situation hat ihn von seiner Ehefrau entfremdet, also hat er eine Affäre, von der aber alle wissen. Sein Umgang mit Will ist krampfhaft zwanglos, aber auch bei ihm spürt man keine wirkliche emotionale Bindung zu seinem Sohn. Die Entscheidung der Eltern, Louisa als Hilfskraft einzustellen, die einzig und allein dafür sorgen soll, Wills Laune zu heben, wirkt ebenso seltsam konstruiert – so als hätten sie vorher den Film „Ziemlich beste Freunde“ gesehen.

    Zwar machen sowohl Will als auch Lou im Verlauf der Geschichte eine persönliche Entwicklung durch, aber nur für einen der Beiden hat das merkbare Konsequenzen am Ende des Buches. Insgesamt fand ich, dass das Ende nicht wirklich geschafft hat, was während der gesamten Geschichte versucht wurde, dem Leser zu vermitteln. Zusammen mit der Eindimensionalität vieler Charaktere gab es zu viele kleine Wermutstropfen in einer Geschichte, auch wenn ich sie schnell durchgelesen hatte. Deshalb fällt meine Bewertung recht durchschnittlich aus.

    saika84

    1 Beitrag
    04.10.2017

      Louisas Leben ist sehr geordnet, wenn auch nicht außergewöhnlich. Sie ist seit Jahren mit ihrem Freund Patrick zusammen, der ihr eigentlich viel zu wenig Aufmerksamkeit schenkt, sie lebt noch bei ihren Eltern und sie arbeitet in einem kleinen gemütlichen Kaffee. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt als sie diesen Job plötzlich verliert. Sie muss sich im Jobcenter nach neuen Stellen umsehen aber nichts scheint für sie die passende Stelle zu sein. Als ihr Vater auch noch seinen Job verliert ist Louisa gezwungen eine Stelle anzunehmen und so landet sie bei den Traynors und soll sich um Will kümmern, der vom Hals abwärts gelähmt ist. Will, der vor seinem Unfall immer sehr Lebens- und Unternehmungs- lustig war sieht nun keinen Sinn mehr im Leben und zeigt Louisa das er alles andere als angetan von ihrer Anwesenheit ist. Doch Louisa stellt sein Leben völlig auf den Kopf.

      Ich habe über dieses Buch nur Gutes gehört. Als ich den Kinotrailer gesehen habe dachte ich mir dieses Buch muss ich unbedingt vorher noch lesen. Der Schreibstil ließ sich gut lesen und es steckte wahnsinnig viel Gefühl drin. Es kullerte auch die ein oder andere Träne. Mir hat das Buch gut gefallen aber mir wurde das Ende etwas zu schnell abgehandelt. Ich finde es war mehr Potenzial da und ich denke das dies eins der wenigen Bücher werden könnte wo mir der Film besser gefällt. Ich gebe nur 4 Sterne da ich etwas mehr erwartet habe.

      Beiträge 6
      21.09.2017

        Eine tolle Geschichte. Und ich habe nicht geweint :)!
        Auch wenn ich bis zum Schluss gehofft habe das es ein anderes Ende nimmt, bin ich froh das es kein anderes Ende gab.
        Lou ist ein Sympathischer Charakter, die auch in schwierigen Momenten versucht das beste rauszuholen. Auch wenn sie naiv ist, ist sie liebenswert. Man leidet mit ihr und freut sich auch mit ihr. Ich musste sehr oft laut lachen.
        Das Buch ist ernsthaft, witzig und zu gleich traurig geschrieben.
        Ich kann jedem der nur den Film (der auch sehr schön ist) gesehen hat, ans Herz legen das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen.

        dieTini

        Beiträge 5
        12.09.2017

          Nachdem ich schon so viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es auch endlich gelesen. Will war mir sofort sympathisch. Lou mochte ich auch, aber sie fand ich immer wieder etwas seltsam. Manchmal konnte ich ihr Verhalten einfach nicht nachvollziehen. Trotzdem fand ich das langsame Zusammenraufen der Beiden unterhaltsam. Auch, wie schwer es Will hat, wurde gut geschildert. Schade ist es aber, dass man keinen Einblick in Wills Gedanken und Gefühle bekommt. Immer erzählen andere, wie schwer alles für ihn sein muss.
          Was mich ein bisschen gewundert hat, ist, dass im letzten Drittel die Eindrücke von verschiedenen Personen, und nicht nur von Lou, geschildert wurden. Das fand ich schon etwas überflüssig. Außerdem hatte ich nicht den Eindruck einer wunderbaren Liebesgeschichte. Die Verliebtheit setzte - vor allem bei Lou - schon etwas spät ein. Wirklich große Liebe war für mich nicht vorhanden.

          Fazit:

          Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, aber im Endeffekt fand ich die Geschichte nicht herausragend. Sie ließ sich gut lesen und auch Will mochte ich, aber wirklich überzeugt hat sie mich nicht. Die Fortsetzung werde ich daher wohl nicht lesen.

          MoniS

          Beiträge 10
          09.09.2017

            Ein unglaublich mitreißendes und gefühlvolles Buch. Etwas für jeden, der keine Tränen scheut.
            Selten habe ich ein Buch so schnell durchgelesen. Es war sehr spannend, obwohl das bei einem Buch, das weder Krimi noch Thriller ist, nicht häufig vorkommt.
            Bitte bitte lest dieses Buch. Jojo Moyes ist unglaublich.
            Ich habe außerdem das Hörbuch gehört und kann auch das nur weiterempfehlen, die Sprecherin schafft es die Gefühle sehr gut zu transportieren.

            milkysilvermoon

            Beiträge 4
            05.09.2017

              Zum Inhalt:
              Louisa Clark, genannt Lou, verliert ihren Job in einem kleinen Café. Die Beziehung mit ihrem Freund Patrick läuft nicht ideal, denn sie liebt ihn nicht richtig. Ihr Heimatort ist ziemlich klein ist, daher ist die Suche nach neuer Arbeit nicht einfach. Dennoch ist ihre Familie auf ihr Einkommen angewiesen. Obwohl sie auf die Tätigkeit keine Lust hat, ergreift sie die Chance, die Pflege eines querschnittsgelähmten Mannes zu übernehmen, der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Das aber ist nicht so einfach wie gedacht.

              Meine Meinung:
              "Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes erzählt die tragische Geschichte von Will und Lou. Wegen des riesigen Hypes habe ich das Buch zunächst ignoriert, wurde dann aber doch neugierig. Und von Beginn an konnte mich die Geschichte fesseln und bewegen. Nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nur schwer weglegen. Gefallen hat mir, wie feinfühlig und wenig klischeehaft mit dem Thema umgegangen wurde. Es hat mich ein wenig an "Ziemlich beste Freunde" erinnert. Beide Geschichten sind humorvoll. Jedoch fand ich das Buch von Jojo Moyes noch berührender. Es gab mir Stoff zum Nachdenken und hat in der Debatte um Sterbehilfe sicherlich einen Beitrag geleistet.

              Fazit:
              Ich kann das Buch allen empfehlen, die mehr als nur typische Chick Lit lesen wollen und an einer Geschichte interessiert sind, in denen es um mehr als nur Liebe geht. Es war eines meiner Lesehighlights.

              Blümchen

              Beiträge 17
              30.08.2017

                Dieses Buch hat wahrscheinlich jeder gelesen.
                Das war mein erstes (und auch das beste) Buch von Jojo Moyes das ich gelesen habe.
                Wenn Du dieses Buch liest.....liest du jede frei Minute darin ....du vergisst ins Bett zu gehen weil dich die Geschichte von Will und Lou nicht los lässt? .........du bist emotional hin und hergerissen und musst beim lesen lachen und weinen.
                Der Schreibstil ist so gut und auch die Charaktere und die Gegend werden so gut beschrieben, das man denkt man ist dabei und erlebt diese ganze Geschichte hautnah mit.
                Sollte es noch jemanden der dieses Buch nicht kennt - ich kann es nur jedem empfehlen der auch gerne mal weint wenn er ein Buch liest.

                Leseliebe

                Beiträge 10
                19.08.2017

                  Dieses Buch war direkt beim ersten Lesen wunderbar fesselnd. Die Identifikation und mitfühlende Leidenschaft für die Hauptfigur Louisa und die ambivalente und doch wahnsinnig romantische und dramatische Liebesgeschichte zwischen ihr und Will Traynor sollte nie aufhören. Ich war sehr überrascht über das Ende und habe bis zur letzten Seite gehofft, dass Will nicht in die Schweiz gefahren ist. Louisa sollte aus ihrem Alptraum erwachen. Ein wunderbarer Roman - unbedingt lesen!

                  aliciouzz

                  1 Beitrag
                  14.08.2017

                    Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und auch sehr berührt.
                    Ich hatte das Buch mit im Urlaub und muss sagen, man sollte es echt nicht am Strand lesen. Es hat mich so berührt das mir echt die Tränen kamen. Es war mal ein erfrischend anderes Buch mit viel Tiefgang und einer großartigen Geschichte. Auch wenn ich manchmal die Denkweise von Lou nicht ganz verstanden habe ist es für mich ein sehr tolles Buch was man einfach nicht weglegen kann.

                    NicoleWie

                    Beiträge 9
                    12.08.2017

                      Eines der besten Bücher die ich gelesen habe und eines meiner Lieblingsbücher!
                      Ich war emotional zu tiefst ergriffen und dieses Buch hallt auch Wochen und Monate noch in mir nach.
                      Es geht um Entscheidungen, die niemand gerne von geliebten Personen akzeptieren möchte.

                      100% Weiterempfehlung!!!

                      sChiLdKroEte

                      Beiträge 9
                      11.08.2017

                        Will Traynor, ein erfolgreicher, aktiver und sportlicher Mann, wird beim Überqueren einer Straße von einem Motorrad überfahren. Er erleidet eine Verletzung des Rückenmarks und ist seither querschnittsgelähmt. Er hadert mit seinem Schicksal und will dieses neue Leben nicht führen. Louisa Clark arbeitet in einem kleinen Café in ihrer Heimatstadt. Sie wohnt noch bei ihren Eltern und ist seit sieben Jahren mit ihrem Freund Patrick liiert. Als ihr Chef ihr eröffnet, dass er das Café schließen wolle und sie somit entlassen müsse, fällt Louisa in ein tiefes Loch. Da sie nie eine Lehre gemacht oder studiert hat, gestaltet sich die Arbeitssuche als nicht so einfach. Auf der verzweifelten Suche nach einer neuen Anstellung kreuzen sich ihre und Wills Wege.

                        Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Louisa erzählt. So erhält man einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt und Sichtweise. Man kann sich gut in sie hinein versetzen und mit ihr fühlen. Zwischendurch gibt es einzelne Kapitel aus der Sicht von Wills Mutter, seinem Vater, seinem Pfleger Nathan und Lous Schwester Katrina. So ergibt sich ein ganzheitliches Bild. Obwohl keines der Kapitel aus Wills Perspektive erzählt wird, schafft es die Autorin, dem Leser seine Lage und Gefühlswelt nahe zu bringen.

                        Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Mit ihren Worten transportiert sie viel Gefühl. Man kann sich in die einzelnen Personen gut hinein versetzen.

                        „Ein ganzes halbes Jahr“ ist eine wunderschöne, emotionale und bewegende Geschichte mit viel Tiefgang, die einen nicht kalt lässt. Mich hat sie sehr berührt und nachdenklich werden lassen.

                        Für dieses Buch kann ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Ich werde mit Sicherheit noch mehr Bücher der Autorin lesen.

                        Viola

                        Beiträge 13
                        10.08.2017

                          Eine schöne, traurige Liebesgeschichte
                          Das Leben führt Lou und Will zusammen. Sie arbeitet gerne in einem kleinen Café und hat festge-stellt, dass sie ihren Freund eigentlich nicht liebt. Als sie ihren geliebten Job verliert, stürzt sie in ein großes Loch. Will dagegen sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und hasst sein neues Leben. Die Begegnung zwischen den beiden verändert aber vieles.
                          Jojo Moyes schafft es auf gewohnt einfühlsame und gute Art und Weise, das Geschehen zu be-schreiben, sodass der Leser immer mitten drin im Geschehen ist. Man leidet, liebt und hofft mit den Figuren und ist ganz nah dran. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich mich durch man-che Längen etwas plagen musste. Ich fand es aber auch traurig; traurig und schön zugleich. Eine schöne Lektüre, die mich gut unterhalten hat, aber auch nachdenklich gemacht hat.

                          juli_chb

                          1 Beitrag
                          10.08.2017

                            Grundsätzlich hat mir das Buch gut gefallen. Die emotionale Ebene ist definitiv eine Stärke, denn sie ist realistisch und gut nachvollziehbar. Man kann sich gut in ie Charaktere hinein versetzen und leidet mit ihnen. Jedoch empfand ich das Buch an einigen Stellen als zu lang, was mir das Lesen ein wenig erschwerte.

                            Jackdeck

                            Beiträge 32
                            06.08.2017

                              Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.
                              Es ist das bewegendste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, die Autorin hat die Geschichte selbst erlebt. Sie hat so gut recherchiert und so mitfühlend geschrieben, dass ich nach dem Lesen immer wieder "Aufwachen" musste.
                              Es ist absolut positiv, besonders im Sinne vom selbstbestimmtem Leben.

                              JaNein

                              Beiträge 14
                              05.08.2017

                                Ein wahnsinnig tolles Buch.
                                Eine Geschichte, die einfach mal nicht öde in einem "alles ist toll, und Liebe heilt alles" Stil geschrieben ist.
                                Die Annäherung zwischen dem verschlossene will und der sehr authentischen Lou ist toll dargestellt.

                                Man rechnet trotz allem bis zum Schluß nicht damit, daß es nicht mit einem Happyend endet.


                                Einfach wunderbar

                                Suselovesbooks

                                Beiträge 5
                                05.08.2017

                                  Ein wunderbares, lustiges, trauriges und gefühlvolles Buch, welches mich sehr bewegt hat. Die Protagonisten sind gleich sympathisch und man fühlt, liebt und leidet mit ihnen. Dieses Buch ist verständlich geschrieben und zeigt Liebe zum Detail. Ich kann es nur wärmsten empfehlen.

                                  Pheles

                                  Beiträge 11
                                  01.08.2017

                                    Oh was habe ich geheult.... Ein Buch, bei dem man durch Freud und Leid mit den Figuren geht und sie mit der Zeit lieb gewinnt. Mehr brauche ich eigentlich nicht zu sagen, es wurde in den Rezensionen vorher schon alles geschrieben. Nur noch, dass ich dieses Buch jedem empfehlen würde, der auch mal gerne ein bisschen weint ;)

                                    Sklein

                                    Beiträge 5
                                    01.08.2017

                                      eines der besten und emotionalsten Bücher die ich je gelesen habe!
                                      Die Geschichte geht unter die Haut, man kann und will das Buch gar nicht mehr weg legen!
                                      Dieses Buch hat mich sehr beschäftigt und zum Nachdenken gebracht. Auch während des "Alltags" habe ich gemerkt, wie ich immer wieder zu Lou und Will abgedriftet bin.
                                      Ganz klare Leseempfehlung! :-)

                                      Neomi

                                      Beiträge 2
                                      31.07.2017

                                        Es war mein erstes Buch von Jojo Moyes und ich war begeistert!
                                        Ich habe mich tatsächlich relativ schnell in den Stil hinein gefunden und war gefesselt.
                                        Dieses unglaublich tragische Liebesgeschichte hat es mir wirklich angetan.
                                        Ich liebe die Ausarbeitung der Protagonisten, weil es wirklich interessant ist diese beiden Charaktere zu verfolgen und mit ihnen eine ganze Entwicklung durchzumachen.

                                        Eindeutig ein Buch, was jedes Herz höher schlagen lässt.

                                        Sassa85

                                        Beiträge 13
                                        24.07.2017

                                          Es hat mich absolut gefesselt und bis zum Schluss nicht los gelassen! Ich fand es unglaublich gefühlvoll geschrieben und toll mit der ganzen Dramatik und der Hilflosigkeit des Betroffenen und der Angehörigen umgesetzt. Ich ahbe bis zum Ende mitgefiebert und gehofft. Die Autiorin, hat aus meiner Sicht, ein sehr gutes Gelingen von detailierten Beschreibungen und die Geschichte ohne viel SchnickSchanck fliesen lassen. Großartig fand ich auch, wie geschickt sie reich und arm in Szene gesetzt hat und trotzdem nicht so klischeehaft, sondern die Geschichte niveau- und stimmungsvoll zum Leben erweckt hat!
                                          MUSS MAN LESEN!!!

                                          my.books.wonderland

                                          1 Beitrag
                                          22.07.2017

                                            Meine Meinung zu dem Buch

                                            Ein sehr emotionales Buch. Ich musste mir oft die Taschentücher bereit halten. Das Buch ist gut lesbar. Ich habe es förmlich verschlungen. Der Schreibstil ist so leicht und das macht es doch wieder schön ein Buch zu lesen. Es ist sehr sehr realistisch geschrieben, dass man fasst denken könnte, dass die Geschichte wirklich so passiert ist.



                                            Was ich besonders gut fand war die Ich-Perspektive, also aus Lous Sicht geschrieben Denn dadurch konnte man sich gut in die Rolle rein versetzen. Aber dies ändert sich auch mal in paar Kapitel zum Bespiel mal wird es aus der Sicht von Wills Vater (Steven) oder auch von Lous Schwester (Katharina) geschrieben, dies Macht es wieder sehr sehr gut. Dadurch konnte man auch besser die Gedanken und Entscheidungen der einzelen Charakter nachvollziehen und verstehen.



                                            Aber was ich außerdem anmerken muss, das man sehr ins denken kommt. Es kommen die Fragen auf ist es sinnvoll, als Tetraplegiker über den Freitod zu entscheiden oder kann man es schaffen einen Gelähmten wirklich wieder ins Leben zurück zubringen und animieren weiter leben zu wollen? Es sind fragen die man sich nicht so oft im wahren Leben stellt. Fragen die aber besprochen werden müssen.



                                            Ich finde das Buch sehr gut. Ich habe sehr geliebt und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

                                            Antje Josten

                                            Beiträge 3
                                            18.07.2017

                                              Dieses Buch ist fantastisch... was hab ich gelacht aber auch geheult... eine tolle Liebesgeschichte... ich kann es nur empfehlen .. haltet die Taschentücher parat... man kann das Buch super lesen und der Schreibstil ist super.. ich liebe die Bücher von Jojo Moyes

                                              natti

                                              Beiträge 9
                                              18.07.2017

                                                Eigentlich lese ich solche Genres ganz selten, lieber habe ich etwas Historisches, fantasy oder ähnliches. Aber hin und wieder machen mich andere Genres, Bücher auch neugierig. Hier habe ich eben schon viel von gelesen, und das hat mich neugierig gemacht.
                                                Es gibt viel Emotionales in diesem Buch, auch wenn die Romanze, die im Klapptext versprochen wird, nicht so ausgiebig war wie ich gedacht habe. Es war für mein Geschmack etwas wenig Romanze.
                                                Die wechselnden Ansichten zwischen den Personen kam manchmal auch etwas zu rasch, aber dennoch fand ich das gut, weil man so aus jeder Sicht etwas liest.
                                                Einige stellen hätte man besse ausarbeiten können oder verdeutlichen können, hin und wieder denkt man da kommt noch etwas, aber dann ist es plötzlich vorbei und man liest etwas anderes. Das ende hätte ich auch anders erwartet, aber es gibt ja noch einen Folgeroman, vielleicht geht ja alles toll weiter?
                                                Es ist flüssig geschrieben und man liest das ganze schnell durch, das ist für mich ein guter Vorteil.
                                                Es ist durchaus ein toller Roman, aber viel geweint habe ich nun wirklich nicht. Naja, eben nicht mein Genre. Es fehlte mir hier die tolle Romanze im ganzen und mehr Gefühl. Daher nur drei Sterne.

                                                Easy Bell

                                                Beiträge 3
                                                17.07.2017

                                                  Eigentlich mag ich solche Bücher nicht wirklich. Trotzdem hat es mich mehr als überzeugt und echt mitgenommen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, aber bitte schaut erst, dass ihr auch genug Taschentücher bei euch habt!

                                                  Eine Liebesgeschichte, einmal ganz anders und ein Thema, über das man sich eigentlich nicht wirklich große Gedanken macht, wenn man nicht selbst betroffen ist, oder jemanden in der selben oder einer ähnlichen Lage kennt. Es hat mich wirklich nachdenklich gestimmt und mich auch wirklich berührt. Es ist selten, dass ich über ein Buch noch so lange Zeit nachdenke, nach dem ich es geschlossen habe.

                                                  Die Geschichte ist toll erzählt und hat zwei tolle Protagonisten, die man liebt bzw. zu lieben lernt.

                                                  Mein Fazit: Das Buch muss man einfach gelesen haben und auch der Film ist wirklich gut gelungen.

                                                  Shelly

                                                  Beiträge 4
                                                  13.07.2017

                                                    Eines der besten Bücher, das ich bis jetzt je gelesen habe. Eine herzzerreißende Liebesgeschichte, leider ohne wirkliches Happy End aber mit ganz viel Gefühl und Tränen. Einfach klasse geschrieben! Einmal das Buch aufgeschlagen war ich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt

                                                    Pia

                                                    Beiträge 4
                                                    13.07.2017

                                                      Eines der schönsten Bücher, welches ich jemals gelesen habe.
                                                      Eine wundervolle und mitreißende Geschichte, welche mich mehrmals zum weinen gebracht hat. Selbst als ich die Story schon kannte und die Film im Kino geguckt habe, habe ich geheult wie ein Schlosshund.

                                                      Trauer, Liebe, Einsamkeit, Verständnis und Vertrauen. Dieses buch enthält alles, was ein gutes Buch besitzen muss!

                                                      Ana83

                                                      Beiträge 17
                                                      09.07.2017

                                                        Dieses Buch hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Es hat mich zum schmunzeln aber auch zum weinen gebracht. Ein wunderbares, emotionales und berührendes Buch, das ich jedem ans Herz legen kann.

                                                        Kats_Bookworld

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                                                        06.07.2017

                                                          Dieses Buch hat mich zum weinen,schmunzeln und lachen gebracht.Nachdem ich es gelesen habe,war ich so neben der Spur und sprachlos über diese tolle Geschichte.Louisa Clark ist eine so wunderbare Persönlichkeit und als diese auf Will trifft und für ihn arbeiten muss nimmt die Handlung so richtig Fahrt auf.Will ist verbittert und will eigentlich niemanden an sich ranlassen doch Louisa schafft es ihn zu verzaubern und ich war so geschockt,wie Louisa,als diese erfährt wie Will über seine Zukunft denkt.Liest es!

                                                          ostseedeern

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                                                          05.07.2017

                                                            Erst Buch lesen, dann Film gucken. Das Buch ist in meinen Augen deutlich besser. Ich habs im Urlaub auf der Sonnenliege nicht gelesen, sondern verschlungen. Das Buch erzählt eine herzerwärmende Geschichte, die keinen unberührt lässt. Die beiden Hauptfiguren sind wunderbar herausgearbeitet. Dieses Buch darf auf keinen Fall in der Leseliste fehlen!

                                                            Nari

                                                            Beiträge 5
                                                            04.07.2017

                                                              Eines der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe - und ich lese nicht wenige.
                                                              Diesem Buch wird unrecht getan, wenn es auf die Liebesgeschichte zwischen Lou und Will reduziert wird. Es ist viel mehr als ein Liebesroman, die Romanze überschattet nicht alle anderen Handlungsverläufe. Stattdessen geht es in "Ein ganzes halbes Jahr" genauso sehr um Lou's Leben, Beziehungen zu ihrer Familie und ihre Vergangenheit. Ebenso wichtig ist Will's Gedankenwelt, seine Krankheit und der tägliche Kampf, den er führen muss. Aber auch andere Handlungsstränge, wie der von Lou's Schwester Treena oder die Beziehung zwischen Will's Eltern spielen eine wichtige Rolle. Es ist schade, dass der Roman in der Öffentlichkeit allzu oft nur auf die Liebesgeschichte der beiden Hauptpersonen reduziert wird, wenn er eigentlich so viel mehr ist - auch wenn die Romanze natürlich schön ist. JoJo Moyes' Erzählungsstil ist ein weiterer Punkt für die Besonderheit des Buches, sie kann wunderbar simpel und gleichzeitig gefühlvoll schreiben.

                                                              Its me

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                                                              01.07.2017

                                                                " Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes ist mein absolutes Lieblingsbuch. Ich bin durch Zufall darauf gestoßen (eine Arbeitskollegin hat es mir geliehen) ich begann zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Ich habe mit Louisa und Will gelacht, gehofft und natürlich auch immer wieder geweint. Es ist eine Geschichte die einem zum Nachdenken bringt, aber trotz allem ist sie wunderbar leicht geschrieben.
                                                                Ich habe mir das Buch dann selber gekauft( ein Buch dass ich mag muss ich in meinem Bücherschrank haben - es ist ein kleiner Schatz für mich) und es sofort noch einmal verschlungen.Das hatte ich bis dahin ich noch nie gemacht. Ich habe es auch einigen Freundinnen empfohlen ( wie auch ihr in eurem Beitrag ) und jede war davon angetan.
                                                                Den Kinofilm musste ich dann natürlich auch sehen, aber wie immer kommt meiner Meinung nach ein Film in keinster Weise an das Buch heran.
                                                                Ich kann dieses wunderbare Buch nur weiterempfehlen und würde gerne 10 statt 5 Sterne vergeben.

                                                                Beiträge 12
                                                                29.06.2017

                                                                  Dieses Buch ist einer meiner Lieblingsbücher, ich habe es innerhalb von ein paar Tagen durchgelesen. Es hat mich zum weinen gebracht und das passiert mir nicht oft. es ist toll geschrieben und die Geschichte ist so berührend. Man muss es einfach gelesen haben. Die Charaktere sind gut getroffen ,man kann sich alle bildlich vorstellen. TOP BUCH!

                                                                  Wiinterfairy

                                                                  Beiträge 4
                                                                  28.06.2017

                                                                    Die Geschichte von Lou und Will war wirklich einzigartig.
                                                                    Lou ist das verrückte, bunte, offene und herzliche Mädchen, während Will nichts weiter als seine Ruhe möchte - schließlich sitzt er im Rollstuhl. Ihre Liebesgeschichte begann mit einem Beruf. Ein Beruf aus dem schon in Kürze eine ,,Rettungsmission" werden sollte.

                                                                    Ich habe das Buch an einem Tag durchgesuchtet. Es war fesselnd. So ein Buch ist wirklich einmalig. Ziemlich oft flossen die Tränen, doch auch Lachen musste ich oft. Der Schreibstil ist fließend und angenehm zu lesen.
                                                                    Leider gibt es nur 4 Sterne, weil das Ende nicht so meins war. Es war ein realistisches Ende, aber sollten Bücher nicht einem dazu verhelfen sich vor der Realität es Lebens zu verbergen?