Jule Maiwald

Rette mich, wer kann

Das Glück kann man nicht erzwingen - und die Liebe nicht planen
Vom Mann verlassen, ohne Job und ohne Zuhause landet Jette in einem ungewöhnlichen Wohnprojekt. Für maximal 12 Wochen erhalten frisch Getrennte hier Zuflucht - und Lebenshilfe. Um ihr Leben in den Griff zu bekommen, fasst Jette einen Plan: Sie will diese Frist nutzen und sich selbst rundum «optimieren». Die anderen Mitbewohner wollen ihr dabei helfen. Nur Nick ist skeptisch. Der charismatische Künstler glaubt nicht an Strategien aus der Unternehmensführung, um das persönliche Glück zu finden. Doch Jette versucht, ihre aufkeimenden Gefühle für Nick genauso wegzuoptimieren wie andere vermeintliche Fehlerquellen in ihrem Leben. Aber das Glück lässt sich nicht erzwingen, und die Liebe kann man nicht planen …
Eine charmante Liebesgeschichte zum Trendthema Selbstoptimierung vs. Selbstfindung!


Autorenbild Foto von Jule Maiwald

Der  Autor

Hinter dem Pseudonym Jule Maiwald verbergen sich zwei Hamburger Autorinnen, die als Journalistinnen für diverse Frauenzeitschriften sowie als Redenschreiberinnen arbeiten. Sie sind seit vielen Jahren befreundet und waren auch schon mal auf einer Scheidungsparty. Zum Glück nicht auf ihrer eigenen. Inzwischen leben sie beide in glücklichen Patchworkfamilien mit insgesamt zwei Männern, fünf Kindern und einem Hund.


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Rezensionen

sommerlese

Beiträge 82
eine Antwort 25.11.2017

Der Roman "Rette mich, wer kann" ist ein Gemeinschaftsprojekt zweier Autorinnen unter dem Pseudonym Jule Maiwald. Das Buch erscheint 2017 im Rowohlt Verlag.

Jettes Mann hat sie verlassen, nun steht sie ohne Job und Zuhause da. Sie findet Zuflucht in einer Wohngruppe, die aus frisch Getrennten besteht. Dort kann Jette 12 Wochen bleiben und erhält Starthilfe für einen Neubeginn. Jette startet ihren Selbstoptimierungsplan und ihre Mitbewohner unterstützen sie nach allen Kräften. Nur Nick glaubt nicht an den Plan, über die Strategien aus Unternehmungsführung, persönliches Glück erreichen zu können.

Die Handlung beginnt mit einem Paukenschlag. Jette ist Moderatorin einer Radiosendung und verteilt Ratschläge und Lebenshilfetipps an unsichere und verzweifelte Menschen.
Plötzlich steht sie selbst im Fokus des Geschehens und erfährt vor den Ohren der Öffentlichkeit vom Doppelleben ihres Mannes. Von einem Moment auf den anderen bricht ihr bisheriges Leben auseinander.
Mit unverhofftem Glück im Unglück bekommt sie ein Zimmer in einer ganz besonderen Wohngruppe. Dort leben lauter frisch Getrennte, die sich gegenseitig umeinander kümmern und aufbauen.
Jette beginnt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und will erst einmal neuen Job finden. Dabei erlebt sie im Jobcenter eher Ablehnung als Hilfe. Denn ohne Ausbildung sehen ihre Karten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt schlecht aus. Bei dieser Szene habe ich mich schon köstlich amüsiert.
Als sie jedoch ihr Leben mit Selbstoptimierung in den Griff kriegen will, geht das Chaos los. Fast schon zwanghaft geht Jette ihre Selbstfindung an und beginnt mit dem äußeren Erscheinungsbild. Immer mehr verbessert sie auch ihr Image schlechthin und vergrault damit ihren neuen Freund Nick.

Mir hat es gut gefallen wie hier dieses Trendwort aus der Unternehmensführung in die Handlung eingebaut wurde. Schliesslich glauben viele Menschen, dass Perfektion zu einem besseren Leben führen kann, sie kann aber auch selbstzerstörerisch wirken und zum Burn-out führen.

Man erlebt mit Jette eine authentisch wirkende Figur, die aus ihrer Situation das Beste macht und auch für ihre neuen Freunde eine Hilfe sein möchte. Dabei wird nicht nur mit humorvollen, sondern auch mit ernsthaften Szenen gut unterhalten und man fühlt automatisch mit den Charakteren mit.

Der Schreibstil ist angenehm und zeigt viel Lebensnähe, auch wenn die Thematik natürlich ein wenig übertrieben ist.

Ein unterhaltsamer Frauenroman mit Humor und der Thematik der Selbstoptimierung. Glück und Erfolg geht nicht immer die geplanten Wege.

  • Fanti2412

    Beiträge: 42
    27.11.2017

    Hallo Barbara,
    das klingt wirklich nach einem unterhaltsamen Roman und kommt mal auf die WuLi.
    Von Maiwald habe ich noch "Nach ihm die Sintflut" auf dem SuB. Das wird dann mal zuerst gelesen :-)

    LG
    Conny

    • sommerlese

      Beiträge: 82
      19.12.2017

      "Nach ihm die Sintflut" war wunderbar, absolute und verdiente 5 Sterne und total humorvoll. Das habe ich in diesem Buch etwas vermisst. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen.

      LG Barbara

siko71

Beiträge 32
25.03.2019

    Jette, Mitte dreißig, verheiratet, zwei Kinder arbeitet als Radiomoderatorin. Als sie eines Abends einen Anruf bekommt und die Anruferin ihr verklickert, das sie die Geliebte ihres Mannes ist, sieht Jette keinen anderen Weg mahr als ihren Mann zu verlassen. Sie landet in einem Wohnprojekt, zu welchem ihr Nick verholfen hat.
    Nach einigen hin und her, beschließt Jette ihr altes Leben an den Haken zu hängen und beginnt ein wahres selbstoptimierungs Programm. Dabei läuft nicht alles so, wie sie sich das denkt...

    Ein Roman, der fast aus dem Leben gegriffen scheint. Der Schreibstil ist sehr flüssig, aber der Spannungsbogen hing an manchen Stellen durch sodaß ich leider keine volle Punktzahl geben kann.

    Kiki0412

    Beiträge 12
    19.02.2019

      Glück kann man nicht erzwingen - und Liebe nicht planen.

      Bei Jette lief alles gut, bis sie alles verlor. Mann weg, ohne Job und ohne Zuhause. Bis sie in ein Wohnungsprojekt rutscht & das ist alles andere als normal. Um wieder Mut zu fassen und Glück zu finden stürzt sie sich in die neue Lebenslage.

      Das Cover ist ganz niedlich gestaltet, dennoch verbinde ich es nicht mit der Geschichte. Dabei ist der Schreibstil locker und fluffig gehalten, es lässt sich gut Lesen und man durchliesst die ersten Seiten im nu. Anmerkung: Die Seiten sind durch die kleine Schrift sehr vollgestopft. Eine größere Schritf und ein paar Seiten mehr verleiht auch nochmal ein anderes Leseflair.

      Zum Buch selbst: Schon nsch den ersten paar Seiten hat mich das Buch gelangweilt. Ich weiß nicht richtig wodran es lag. Vielleicht ist es einfach nicht mein Buch, das hat man ja manchmal.
      Den Klappentext fand ich sehr interessant & spricht auch mal für was anderes als eine Liebesgeschichte mit Drama. Hier wird eine gestandene Frau präsentiert die sich zurück ins Leben kämpft. Klar liegt Liebe in der Luft, aber in Maßen ( zumindest am Anfang der Geschichte)

      Leider hat mich das Buch nicht überzeugt.

      sChiLdKroEte

      Beiträge 11
      20.11.2018

        Jette ist verzweifelt. Ihr Mann hat sie betrogen, sie hat ihren Job hingeschmissen und nun muss sie auch noch ihre Wohnung verlassen. Sie landet in einem ungewöhnlichen Wohnprojekt. Im Hotel Carlifornia erhalten frisch getrennte für maximal drei Monate Zuflucht, um ihr Leben wieder in die Spur zu bringen. Jette fasst einen ehrgeizigen Plan. Sie will die Frist nutzen um sich selbst rundum zu optimieren. Die anderen Bewohner sagen ihr ihre Hilfe zu. Einzig Nick ist skeptisch. Er glaubt nicht, dass Jette so ihr persönliches Glück finden wird. Jette versucht zwanghaft die aufkeimenden Gefühle für Nick zu ignorieren, da diese ihren Optimierungsplänen im Wege stehe. Doch die Liebe kann man nicht planen.

        Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Der Leser befindet sich sofort mitten im Geschehen und wird gut unterhalten. Die Protagonistin war mir schnell sympathisch. Ich konnte mich zunächst gut in sie hinein versetzen und mit ihr fühlen. Als ihr Optimierungswahn allerdings überhandnimmt, wurde sie mir zunehmend unsympathischer. Ich konnte ihre Handlungen nicht mehr nachvollziehen und war zwischendurch leicht genervt von ihr. Zum Glück bekam sie zum Ende hin noch einmal die Kurve. Die Nebencharaktere, besonders die anderen Bewohner des Hotel Californias und Nick haben mir allesamt gut gefallen. Sie waren alle einzigartig und sympathisch.

        Der Schreibstil des Autorinnenduos, das sich hinter dem Pseudonym Jule Maiwald verbirgt, hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist sehr ansprechend und flüssig geschrieben und lässt sich flott lesen. Die Thematik ist aus dem Leben gegriffen und regt ein wenig zum Nachdenken an.

        Der Roman „Rette mich, wer kann“ von Jule Maiwald hat mir recht gut gefallen. Es handelt sich für eine nette Lektüre für zwischendurch, die zwar ein wenig zum Nachdenken anregt, aber trotzdem nicht sehr viel Tiefgang hat. Die Geschichte hat mich dennoch gut unterhalten.

        buchzauber

        Beiträge 36
        25.09.2018

          Eine Zeitlang (und ich bin nicht sicher, ob das schon vorbei ist oder ich mich daran gewöhnt habe) war „Selbstoptimierung“ in aller Munde. Mehr Training, nur noch gesundes Essen, perfekte Freizeitplanung, etc. Mir hing das Thema zu den Ohren raus, in meinem Umfeld gab es auch eine solche Person und das hat mich ohne Ende genervt. Punkt.
          Trotzdem habe ich gerne dieses Buch gelesen, eben auch, weil es nicht nur die positiven Seiten des Selbstoptimierens aufzeigt, sondern auch manches andere…aber ich möchte nicht zu viel verraten.
          Jette hatte ein geregeltes Leben, ihre Radioshow, ihren Mann, die Kinder und ganz plötzlich ist nichts mehr wie es war. Sie hat das Gefühl vor dem Nichts zu stehen und kommt erst nach und nach auf die Füße, unter anderem mit Selbstoptimierung.
          Wie oben schon beschrieben, habe ich es nicht so mit dem Thema, aber ich war trotzdem relativ schnell in der Geschichte, mochte Jette sehr und auch die anderen Charaktere haben mich überzeugt, wenn ich auch manche Aktion danebenfand (Ehemann….).
          Tolle Idee, schöne Umsetzung

          Vevi

          Beiträge 30
          10.08.2018

            Jette ist Ende Dreißig, zweifache Mutter, mit Pierre zusammen, der sie erst heiraten will, wenn ihre beiden Arbeitsverträge unbefristet sind, und Radiomoderatorin einer spätabendlichen Live-Show, in der sie Ratschläge in allen Lebenslagen vergibt. Eines Abends aber wird ihr eigenes Leben grundlegend erschüttert und zwar live auf Sendung, als die Geliebte von Pierre anruft und ihr vor allen Zuhörern nicht nur sagt, dass sie betrogen wurde, sondern dass Pierre ihr auch ein Kind gemacht hat.

            Was dem Anruf folgt ist die Trennung von Pierre, eine Trennungstherapie, in der sie beschließen die Kinder abwechselnd in der gemeinsamen Wohnung zu betreuen und Jettes Rauswurf beim Radio, weil sie sich weigert, ihre Trennung in aller Öffentlichkeit auszuleben. Und da sie sich in dieser Situation keinen Rat mehr weiß, besucht sie das Grab ihres Vaters. Dort steht plötzlich der geheimnisvolle Künstler Nick vor ihr und bietet ihr eine Übergangsunterbringung im „Hotel Carlifornia“ an.

            Das Hotel, das von einer alten Dame namens Carla geführt wird, ist ein Ort, an dem Frisch-Getrennte, für maximal drei Monate eine Unterbringung und Lebenshilfe finden. Alle Bewohner, die Jette dort kennenlernt (Hubi, Viola und Kitty) teilen also das gleiche Schicksal. Und alle wollen Jette auch dabei helfen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und sich zu optimieren. Der Unternehmensberater Hubi übernimmt dabei die Finanzen und die Jobsuche, Viola macht Stilberatung und Kitty trainiert Jette ab jetzt. Und dann ist da noch Nick, der von dem Ganze eigentlich nichts hält und anscheinend ein Geheimnis vor Jette verbirgt.

            Das Buch war eine nette Sommerlektüre. Stellenweise fand ich es etwas zu ausführlich. Die Message ist aber klar und kommt auch gut an: Wenn man sich zu sehr darauf konzentriert perfekt sein zu wollen, verliert man oft den Blick auf das Wesentliche im Leben.

            Ophelia19

            Beiträge 30
            06.08.2018

              Jette ist Ende Dreißig und erfährt während sie live auf Sendung von Radio Elbe ist, dass ihr Freund und Vater ihrer beiden Töchter Annouk und Claire, sie betrügt. Dem nicht genug, ist die Geliebte von Pierre dessen Chefin und im achten Monat schwanger.
              Jettes Welt bricht zusammen, die Trennung von Pierre auf der einen Seite, Iris (seine Neue) und ihr Kind, diese ganze Patchwork-Sache, der Verlust des Jobs beim Radio, die Ausquartierung aus der Wohnung…
              Gut, dass sie durch einen Zufall Nikolaus kennenlernt, der ihr ein Zimmer im „Hotel Carlifornia“ organisiert, einer Wohngemeinschaft für Frisch-Getrennte, die dort für maximal drei Monate Unterschlupf finden, um ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. So wie Jette sind auch die anderen Bewohner im Hotel Carlifornia in verschiedensten Lebenskrisen. Hubertus (aka Hubi) kämpft als einziger Mann in der Riege darum, Kontakt zu seinen Kindern zu haben, Viola, die feurige Italienerin, die die WG mit ihrer Kochkunst verwöhnt unnd es ebenfalls satt hat, für ihre Kinder nur die Wochenendmama zu sein und Kitty, die Sportlerin, die ebenfalls eine Trennung verarbeitet. Und dann sind da noch Carla, die Besitzerin und mütterliche Freundin im Hotel Carlifornia und Nikolaus (Nick), der Künstler, der sein Atelier im Hotel hat und den Jette ziemlich attraktiv findet.
              Zu Silvester beschließt Jette jedenfalls, dass sie ihr Leben ändern will; und alle außer Nick sind von ihren Plänen zur Selbstoptimierung begeistert und wollen ihr helfen. Nick allerdings ist skeptisch. Und auch Jette merkt bald, dass sie sich möglicherweise zu viel vorgenommen hat…
              Ich hatte das Buch im Paket für meinen zweiten Lesemeilenstein (DANKE!!) und habe mich sofort darauf gestürzt. Mit 408 Seiten ist es ein ganz schöner Schmöker, aber es liest sich wirklich flott, ist temporeich geschrieben und man mag es gar nicht wirklich aus der Hand legen.

              bud

              Beiträge 29
              01.08.2018

                Jule Maiwald ist ein toller Roman gelungen! Locker und beschwingt mit viel Gefühl versteht sie es großartig, dem Leser die Irrungen und Wirrungen ihrer Protagonistin Jette nahe zu bringen. Wer leidet nicht mit, wenn sie vom Betrug ihres Lebensgefährten erfährt und nicht weiss, wie es mit ihr und ihren beiden Töchtern weiterheten soll. Denn sie hat auch noch ihren Job verloren.
                Hautnah erlebt der Leser mit, wie sie ins Hotel California zieht, ihr Leben radikal umkrempelt und sich selber optimiert.Ganz klar, dass dabei auch die Liebe nicht zu kurz kommt. Es macht riesigen Spass, das Buch zu lesen. Man kann es einfach nicht aus der Hand legen, da man unbedingt wissen will, welchen Weg Jette einschlägt, wie sie ihr Leben künftig meistert.Sehr liebevoll sind auch die Nebenfiguren gezeichnet. Man sieht sie direkt vor sich und fühlt sich beinahe auch als Bewohner des Hotels.
                Bei aller Heiterkeit fehlen dabei auch die ernsteren Töne nicht. Mit viel Humor und Menschenkenntnis beschreibt Jule Maiwald die Stationen der Selbstoptimierung. Immer wieder musste ich laut lachen, hatte dabei aber immer wieder Aha-Momente: Das kenne ich doch auch!
                Auch stilistisch überzeugt Jule Maiwald. Mit leichter Feder geschrieben, kann sich der Leser an der geschliffenen Sprache erfreuen.

                SBS

                Beiträge 52
                10.07.2018

                  Jette hat eine nächtliche Radioshow und erfährt on air schier unglaubliches, was ihr Leben völlig auf den Kopf stellt. Ohne Mann, ohne Job, ohne Wohnung und mit unsicherem Auftreten hat sie es nicht leicht sich zu Recht zu finden, aber sie setzt sich selbst eine Frist, um sich zu optimieren, ihre Ziele zu erreichen und somit das ganz große Glück zu finden. Nur – geht das so einfach?

                  Selbstoptimierung ist nicht so mein Ding, daher war ich ziemlich skeptisch, wollte dem Buch aber eine Chance geben. Zunächst gefiel mir die Geschichte nicht sonderlich gut. So richtig konnte ich mit der Protagonistin nichts anfangen, die Witze zündeten bei mir nicht so, sodass ich zwischendurch drei andere Bücher gelesen habe und immer nur wenige Seiten in diesem Buch gelesen habe. Mit der Selbstoptimierung Jettes, fand ich überraschend Gefallen an dem Buch und habe es quasi in einem Rutsch durchgelesen – das hat mich positiv überrascht. Die Selbstoptimierung habe ich extrem gelungen dargestellt vorgefunden – mit allen Vor- und Nachteilen (Jette wurde nicht unbedingt sympathischer, aber einen Tick authentischer…). So nach rund 100 Seiten hatte mich das Autorenduo mit Witz, einem Tick Drama und dem Patchworkwahnsinn überzeugt. Der Schreibstil ist durchgängig gut lesbar und hat über weite Strecken sehr überzeugt. Mir gefiel auch die Auflösung des Buches, wenn es auch in Teilen ziemlich vorhersehbar war.

                  Elisa

                  Beiträge 32
                  09.07.2018

                    Ich habe das Buch als Hörbuch bei allen Arbeiten zu Hause nebenher gehört. Und dafür hat es sich wirklich gut geeignet. Es war durchaus unterhaltsam, wenn auch eher keine große Literatur. Die Geschichte an sich ist leider nicht so packend, dass sie mir lange im Gedächtnis bleibt. Dennoch: die Ausgangslage, vor den unverhofften Trümmern des eigenen Lebens zu stehen, ist sicher für jeden nachvollziehbar. Auch die Idee der Selbstoptimierung, um zu einer verbesserten Version des Ichs zu finden, hat ja heutzutage viele Anhänger. Aber der Egoismus, den die Protagonistin dann an den Tag legt: der hat mich wirklich gestört. Da denkt der Leser manchmal: das läuft jetzt aber alles zu glatt. Aber tatsächlich ist das eher nicht der Fall. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten. Wirklich schön fand ich die Idee des "Hotels der einsamen Herzen".

                    OneRedRose

                    Beiträge 13
                    08.07.2018

                      Format: Kindle Edition
                      Titel: Rette mich, wer kann
                      Autor: Jule Maiwald
                      Verlag: Rowohlt
                      Seitenzahl: 412
                      Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
                      Erscheinungsdatum: 17.11.2017
                      Genre: Roman

                      I N H A L T

                      Das Glück kann man nicht erzwingen - und die Liebe nicht planen
                      Vom Mann verlassen, ohne Job und ohne Zuhause landet Jette in einem ungewöhnlichen Wohnprojekt. Für maximal 12 Wochen erhalten frisch Getrennte hier Zuflucht - und Lebenshilfe. Um ihr Leben in den Griff zu bekommen, fasst Jette einen Plan: Sie will diese Frist nutzen und sich selbst rundum «optimieren». Die anderen Mitbewohner wollen ihr dabei helfen. Nur Nick ist skeptisch. Der charismatische Künstler glaubt nicht an Strategien aus der Unternehmensführung, um das persönliche Glück zu finden. Doch Jette versucht, ihre aufkeimenden Gefühle für Nick genauso wegzuoptimieren wie andere vermeintliche Fehlerquellen in ihrem Leben. Aber das Glück lässt sich nicht erzwingen, und die Liebe kann man nicht planen …

                      Eine charmante Liebesgeschichte zum Trendthema Selbstoptimierung vs. Selbstfindung!

                      (Quelle: Rowohlt Verlag)

                      C O V E R & T I T E L

                      Das Cover mit dem Igel auf dem Luftballon zwischen den Wolken sieht hübsch aus und der Titel passt gut zur Story.

                      S C H R E I B S T I L

                      Der Schreibstil ist einfach und schön. Man kommt gut in die Geschichte rein.

                      E I G E N E M E I N U N G

                      Als ich dieses Cover entdeckt habe und der Klappentext eine tolle Geschichte versprach, wollte ich Diese auch unbedingt lesen und kaum angefangen, war ich in der Story drin.

                      Auf unterhaltsame Weise, aber auch gefühlvoll wird das Leben der Protagonistin Jette beschrieben. Sie wird direkt am Anfang von ihren Mann betrogen und verliert auch ihren Job sowie ihr Zuhause, so dass sie einem echt leid tut.

                      Recht bald erfährt sie aber von einer Wohngruppe, in der Getrennte 12 Wochen lang Zuflucht und Lebenshilfe bekommen, die sie gern in Anspruch nimmt. Sie zieht in diese WG ein und versucht sich dort selbst zu optimieren. Ob ihr das nun gelingt, erfahrt ihr, wenn ihr dieses Buch lest.

                      Mich konnte diese Geschichte, die aus der Sicht von Jette erzählt wird jedenfalls begeistern. Niemals war sie langweilig und man fühlte mit Jette mit und erkannte sich auch in manchen Situationen wieder.

                      Jette und die Bewohner der WG sind liebenswerte Charaktere, deswegen machte es auch Spaß die Story und deren Entwicklung zu lesen.

                      F A Z I T

                      Ein schöner Frauenroman zum zwischendurch lesen, den ich gern weiter empfehle.

                      Dine

                      Beiträge 11
                      11.04.2018

                        Die Geschichte beschreibt auf gefühlvolle Weise wie die Protagonistin Jette versucht ihr Leben neu zu ordnen, nachdem sie von ihrem Mann verlassen wurde und ihren Job verloren hat.
                        Das Buch ist schön flüssig zu lesen und eignet sich super als Bahn- oder Urlaubslektüre.

                        Nadine135

                        Beiträge 50
                        20.03.2018

                        Ich habe diesen Roman letzte Woche gelesen uns war sehr gut unterhalten.
                        Das Cover hat mich im.Buchladen sofort angesprochen und stach ins Auge mit diesem süssen Igel.
                        Ich könnte mich gut in die Protagonistin reinsetzen, wie man sich plötzlich als Single fühlt,das ganze Leben steht Kopf.
                        Klare Leseempfehlung

                        Lesejunky

                        1 Beitrag
                        30.11.2017

                        Rette mich wer kann ist ein wunderbarer Roman über die Selbstfindung einer Frau in den Dreißigern. Das Buch ist lebensklug, humorvoll und mit ernsten Tönen zwischendurch, das den Hype um die Selbstoptimierung auf sehr charmante Art vorführt. Besonders gefällt mir die flüssige Schreibe der Autorinnen. Sehr zu empfehlen.