Julie Caplin

Das kleine Hotel auf Island

Lucys Leben gleicht einer Sackgasse: kein Job, keine Wohnung und ein verlogener Ex. Deshalb ergreift sie ohne zu zögern die Chance, für eine befristete Stelle als Hotelmanagerin nach Island zu ziehen. Doch das idyllische Hygge-Hotel birgt unerwartete Probleme: Schafe im Whirlpool, technische Schwierigkeiten und vermeintliche Fabelwesen, die ihr Unwesen treiben. Und dann ist da auch noch Alex, der schottische Barmann mit den dunklen Augen, der Lucys Herz schneller schlagen lässt. Doch ist Alex, wer er zu sein vorgibt?


Autorenbild Foto von Julie Caplin

Der  Autor

Julie Caplin lebt im Südosten Englands, liebt Reisen und gutes Essen. Als PR-Agentin hat sie in diversen Großstädten gelebt und gearbeitet. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben.  In der Romantic-Escapes-Reihe sind bereits erschienen: «Das kleine Café in Kopenhagen», «Die kleine Bäckerei in Brooklyn» und «Die kleine Patisserie in Paris». Die Romane sind aber auch unabhängig voneinander ein großes Lesevergnügen.


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Rezensionen

honeyblossom

Beiträge 11
eine Antwort 19.05.2020

Wie lange habe ich auf den vierten Teil der Romantic Escapes Reihe von Julie Caplin gewartet und dann habe ich das Buch sogar zum Vorablesen hier auf der Buchboutique bekommen! Danke an der Stelle, an das Team der Buchboutique, ihr habt mir auf jeden Fall meinen Tag damit versüßt.
Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass ich im Eiltempo sofort durch die 429 Seiten geflogen bin. Island als Schauplatz war „exotisch“ und hat mich auch an den ersten Teil der Reihe „Das kleine Café in Kopenhagen“ erinnert, da die skandinavische Lebensart, das Hygge Gefühl und auch der mythologische Glaube (z.B. an Feen) in Island Thema war.

Lucy steckt in einer Sackgasse. In ihrem letzten Job als Managerin eines Hotels in Manchester hat sie dermaßen großen Mist gebaut, dass sie in England scheinbar keine Arbeit mehr bekommt, was der einzige Grund ist, dass sie ihrer Arbeitsvermittlerin sagt, dass sie „jeden Job“ nehmen würde. Und tatsächlich tut sich daraufhin die Möglichkeit auf, zwei Probemonate in einer Lodge auf Island als Managerin zu absolvieren. Fast zeitgleich gibt es einen anderen Neuankömmling in der Lodge, Alex, der attraktive und nette Schotte, der als Barmann dort arbeitet. Allerdings ist das nicht der eigentliche Grund, warum er in Island ist. Er soll das Management des Hotels für seinen Chef ausspionieren, denn dieser spielt mit dem Gedanken, das Hotel zu übernehmen und will sichergehen, dass die Belegschaft mitübernommen werden kann. Die Beziehung zwischen Alex und Lucy ist daher natürlich von vorne herein sehr von den Geheimnissen dominiert, die sie voreinander haben.

Ein kleines Highlight in diesem Roman war für mich neben der tollen Schilderung der isländischen Naturschönheit auf jeden Fall die Belegschaft der Lodge, allen voran Hekla, die bald so etwas wie eine Freundin von Lucy wird. Außerdem fand ich es toll, dass dieser Band an den letzten der Reihe („Die kleine Patisserie in Paris") anknüpfte, denn Alex, der Barmann, ist genau der Alex, der im zweiten Band in Paris der Manager des Hotels ist, in dem Sebastian untergekommen ist. Es gibt also zu Beginn auch gleich ein kurzes Wiedersehen mit Nina und Sebastian in der kleinen Patisserie.
Insgesamt hat mir dieser Band wirklich sehr gut gefallen! Viele Dinge, die ich in Band eins schon toll fand, fanden sich auch hier wieder und Island als Schauplatz war einfach ganz toll!

  • KleineDott

    Beiträge: 10
    03.06.2020

    Das Buch klingt wirklich schön. Nach Ihrer Rezension möchte ich es sehr gerne lesen.

XY

Beiträge 25
03.06.2020

"Das kleine Hotel in Island" ist der zweite Band der Reihe von Julie Caplin, den ich lese. "Das kleine Café in Kopenhagen" habe ich verschlungen, als der Roman erschienen ist und ebenso erging es mir nun bei diesem Band.
Außerdem gefiel mir die Tatsache, dass beide Roman durch das Konzept von Hygge miteinander verbunden sind. Auch dieses Mal beweist Julie Caplin, dass sie einen leichten, sehr flüssigen Schreibstil hat, der den Leser völlig in die Welt des Romans eintauchen lässt und einen für die Zeit des Lesens in seinen Bann zieht.
Dieses Mal werden die Leser nach Island entführt. In ein kleines, aber feines Hotel mitten im Nirgendwo. Im Mittelpunkt steht Lucy, die als Hotelmanagerin allem Anschein nach einen so großen Fehltritt begangen hat, dass sie beruflich keinen Fuß mehr fassen kann. Und so kommt ihr das Jobangebot aus Island gerade recht, auch wenn es zunächst auf zwei Monate begrenzt ist. In Island setzt sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinander und findet wieder mehr und mehr zu sich selbst.
Dabei helfen ihr die liebevoll ausgearbeiteten Nebenfiguren, die allesamt Angestellte des Hotels sind. Besonders Hekla und ihren endlosen Kampf mit dem Drucker werde ich nicht vergessen. Natürlich ist auch Alex nicht zu vergessen, der als Barmann im Hotel arbeitet, die Vorgänge im Hotel genau beobachtet und in seiner Freizeit den ein oder anderen Ausflug mit Lucy macht. Auch er trägt maßgeblich dazu bei, dass Lucy wieder Boden unter den Füßen gewinnt und ihre Liebe zum Beruf - und zu Alex - entfacht.
Währenddessen erfährt Lucy, dass das Hotel in zwei Monaten verkauft werden soll und seit Neuestem einige merkwürdige Dinge im Hotel vor sich gehen. All dem macht sie sich auf die Spur, stets in der Hoffnung, dass der neue Besitzer sie übernehmen wird, wenn er erkennt, dass sie das Hotel auf Vordermann und zum Laufen gebracht hat. Was Alex mit dieser ganzen Sache zu tun hat, weiß Lucy allerdings nicht...
Es ist zwar eine vorhersehbare Geschichte, die einen dafür aber völlig verzaubert, zum Lächeln bringt und einen auf einen mentalen Ausflug nach Island entführt. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen und es sehr gerne gelesen.

tuet-tuet

Beiträge 6
02.06.2020

Als ich das Buch hier in der Buchboutique gesehen habe, habe ich mich direkt auf das Lesen gefreut: schon das Cover ist liebevoll gestaltet und schön anzusehen und die Inhaltsangabe machte mir Hoffnungen auf einen romantischen Roman. Es ist der erste Roman von Julie Caplin, den ich gelesen habe, aber jetzt bin ich großer Fan und freue ich mich darauf, auch alle anderen Romane der Autorin zu lesen. Ich habe nämlich den Roman mit seiner liebenswerten und starken Protagonistin, dem ebenso wundervollen Team "vor Ort", den detailreichen Naturbeschreibungen und herzerwärmenden Szenen geliebt.

Aber zunächst zum Inhalt: Nach einem größeren Fehltritt ist Lucy nicht nur ihren Freund, sondern auch ihren Job los und hat Schwierigkeiten, beruflich wieder Fuß zu fassen. Als einzige Option führt es sie als neue Hotelmanagerin in ein kleines Hotel in Island. Dort warten nicht nur allerlei organisatorische Probleme auf sie, sondern auch der gutaussehende Alex, der als Barmann getarnt ihre Fähigkeiten beurteilen soll.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn sich inhaltlich nun wirklich keine überraschenden Wendungen finden lassen, überzeugte es mich mit einigen romantischen Szenen zum Dahinschmelzen und auch Momenten zum Schmunzeln. Die Hauptfiguren sind liebenswert, wenn auch zum Teil nur oberflächlich gezeichnet, sodass sie zum Teil etwas eindimensional wirken. Etwas gestört hat mich dann doch, dass die Figuren sich trotz schnell sehr freundschaftlicher Beziehungen noch zu lange gesiezt haben, aber darüber kann man sicherlich auch hinwegsehen.
Der Schreibstil hat mir dagegen vollkommen gefallen, er ist so flüssig, dass auch dies dazu beiträgt, über den recht dünnen roten Faden hinwegzutäuschen. Dadurch habe ich das Buch nur so verschlungen. Besonders gefallen haben mir die detailreichen Beschreibungen der Landschaft und auch der Inneneinrichtung des Hotels, die direkt wunderbare Bilder in meinem Kopf hervorgerufen haben und mir auch die Sehnsucht verliehen haben, die Orte selbst zu bereisen.

Insgesamt kann ich den Roman jedem empfehlen, der eine wunderbar romantische Geschichte ohne allzu viel Auf und Ab unter beeindruckender Kulisse sucht. Ich zumindest war begeistert.

Island82

Beiträge 10
02.06.2020

Zunächst einmal muss ich sagen, bei diesem Buch habe ich mich direkt in das Cover verliebt. Das ist einfach toll geworden, schlicht, nicht zu kitschig und mit dem für Island typischen Puffin, diesen süßen kleinen Vögeln mit dem bunten Schnabel. Ich habe mich sehr darauf gefreut, beim Lesen des Buches erneut nach Island reisen zu können.

Protagonistin Lucy nimmt den Job, eine Lodge auf Island zu leiten, dagegen nur als absolute Notlösung an, nachdem sie ihre Stelle als Managerin bei einer großen englischen Hotelkette verloren hat und nirgendwo in Großbritannien eine passende neue Arbeit findet. Auf Island ist sie dann mit allen möglichen Herausforderungen konfrontiert. Außerdem ahnt sie nicht, dass der attraktive "Barmann" Alex eigentlich die Aufgabe hat, ihre Arbeitsweise zu beurteilen.

Mir hat die Lodge, wie sie in dem Roman beschrieben war, sehr gut gefallen und ich wäre am liebsten sofort dorthin gereist. Nicht ganz überzeugt haben mich manche Verhaltensweisen der Protagonist*innen, die etwas realitätsfern wirkten. Was den Lokalkolorit angeht, hätte man auch noch etwas mehr daraus machen können. Es werden zwar immer wieder welche der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Islands aufgesucht, aber das war mir oft etwas zu oberflächlich, deren Name wurde genannt, aber ein wirkliches Bild davon entstand in meinem Kopf nicht. Was für meinen Geschmack auch etwas zu viel war, waren die sexuellen Anspielungen und detaillierten Beschreibungen an einigen Stellen, da überlasse ich manches lieber meiner Phantasie.
Insgesamt ist das Buch aber gut lesbar und entführt einen in ein charmantes Hotel mit einer sympathischen Geschäftsführerin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt.

Sandraliest

Beiträge 35
01.06.2020

Ein weiterer Wohlfühlroman aus der Feder von Julie Caplin.
Der vierte Teil, der "Secret- Escape Reihe" ist mein Liebling der Reihe.
Ich habe das Buch auf englisch lesen dürfen und durfte mit Freude feststellen, dass die Übersetzung die Atmosphäre und den Humor keinen Abbruch getan haben und alles an sich sehr stimmig und harmonisch war.
Die Geschichte ist sehr leicht und lässt sich sehr angenehm lesen. Die Geschichte hat vielen schöne Momente. Es ist wirklich humorvoll, ich habe wirklich an einigen Stellen schmunzeln müssen. Es passiert auch etwas und die Geschichte plätschert nicht vor sich hin.
Die Charaktere sind sehr sympatisch und hauchen der Geschichte leben ein.
Besonders Hekla und Alex sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Als Alex im dritten Band erschienen ist, fande ich ihm auf Anhieb sympatisch und habe ihm seine eigene Geschichte gewünscht und ich freue mich sehr, dass er diese (mit wirklicher toller Umsetzung) bekommen hat.
Der Schreibstil der Autorin ist unverkennbar und einfach harmonisch.
Der Autorin ist es gelungen eine wundervolle Atmosphäre zu schaffen und den Leser schon ab den ersten Seiten in ihren Bann zu ziehen.
Auch die Darstellung/ Präsentation von Island ist ihr sehr gut gelungen. Gedanklich war ich die ganze Zeit vor Ort.
Das Buch ist ein wunderschöner und sehr gelungener Wohlfühlroman. Ich kann mich wirklich nur positiv dazu äußern. Die Autorin hat mich sofort abgeholt und mich wunschlos glücklich und zufrieden zurückgelassen.
Es ist meine absolute Herzensempfehlung. Ich hoffe, dass viele Leute dieses Buch lesen werden.
Ich freue mich schon riesig, wenn der fünfte Band im Deutschen erscheint und werde am Juni, denn sechsten Band der Secret - Escape Reihe lesen und freue mich schon einfach nur mega darauf.

Lesehunger1111

Beiträge 8
31.05.2020

Jetzt will ich auch nach Island - und für die Nordlichter würde ich auch die Kälte in Kauf nehmen! Die Atmosphäre des Landes wird hier sehr gut rübergebracht, die Beschreibung der Ausflüge und des tollen Hotels (Hygge) machen Lust auf mehr. Aber auch die Lebensart der einheimischen Mitarbeiter ist interessant.
Nun zur ebenfalls lesenswerten Geschichte: Lucy ist übel mitgespielt worden und obwohl sie eine Top-Hotelmanagerin ist, ist das Hotel in Island die einzige Chance für sie. Aber auch dort gibt es immer wieder Probleme, die sie zum Glück mit Kreativit und der Hilfe von tollen Kollegen lösen kann. Besonders der Barmann Alex hat es ihr angetan, aber auch er hat Geheimnisse.
Insgesamt eine sehr schöne Geschichte in toller Umgebung.

ludwig

1 Beitrag
02.06.2020

    Ein nettes Buch für die Auszeit am Wochenende oder dem Urlaub. Lucys Geschichte lässt sich gut lesen, an manchen Stellen auch Schmunzeln z.B. beim Schaf im Thermalbecken, etwas Spannung auch dabei, wer steckt hinter den Dingen die immer wieder passieren. Von mir nur 4 Sterne, weil mir es zum Schluss nicht so gefallen hat, der Abschied von Lucy in Island fehlte mir und es ging direkt über nach Edinghburg. Schade...

    Knopf

    Beiträge 7
    31.05.2020

      Ein Wohlfühlroman

      Bei: 'Das kleine Hotel auf Island' handelt es sich um den vierten Teil der Romantic-Escapes-Reihe von Julie Caplin. Alle Bände sind in sich abgeschlossene Geschichten, für die man kein Vorwissen benötigt. Einzelne Figuren sollen aber bereits in den Vorgängerbände aufgetaucht sein.
      Lucy ist Hotelmanagerin und sehr gut in ihrem Job. Nur leider hat sie in ihrer früheren Anstellung einen vermeintlich riesigen Fehler begangen und wurde gekündigt. Ohne Zeugnis und einer Lücke im Lebenslauf findet sie keinen neue Stelle, hat kein Geld mehr und lebt bei einer Freundin. Also ergreift sie die einzige Chance, welche ihr angeboten wird. Weit unter ihrer Qualifikation und auch nur befristet auf zwei Monate. Ein kleines Hotel auf Island soll verkauft werden und sie soll es auf Vordermann bringen.
      Alex ist ziemlich sauer auf seinen Stiefvater Quentin, der gleichzeitig sein Chef ist. Er soll ja das neue Luxushotel in Paris leiten, aber der Bau verzögert sich und damit die Eröffnung. Um die Zeit zu überbrücken, soll Alex in Island die Lage checken, denn Quentin möchte das Hotel erwerben, aber natürlich nur, wenn es sich rentiert. Alex soll seine 'Nettigkeit' ablegen und durchgreifen.
      Lucys Pechsträhne hat sich bei der Ankunft im kleinen Hotel noch nicht verabschiedet und sie legt gleich einen blamablen (ungewollten) Auftritt hin. Auch die ersten Tage laufen nicht gut. Aber Alex, anfangs noch negativ eingestellt gegenüber Lucys Führungsstil, erkennt schnell ihr Potential. Geschäftlich und auch privat. Er unterstützt sie, wo er nur kann und verliebt sich in die oft unsichere Frau.
      Es handelt sich um einen Wohlfühlroman. Der Schreibstil ist schön zu lesen, sehr flüssig und wunderbare Ortsbeschreibungen. Die Personen sind fast durchweg nett, das isländische Personal ist einfach klasse. Man fühlt sich gut aufgehoben in diesem Hotel und möchte ein paar unbeschwerte Tage dort verbringen.
      Ob ich alle drei Vorgängerbände noch lesen möchte, weiß ich noch nicht, aber ' Das kleine Cafe in Kopenhagen ' steht nun auf meiner Wunschliste.
      Ich vergebe vier Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne ein paar wohlige Lesestunden in Eis und Schnee verbringen möchten.
      Ich bedanke mich bei der Buchboutique und dem rororo Verlag, die mir ein Exemplar des Buches zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

      Goldilinchen

      Beiträge 5
      31.05.2020

        Northern Lights Lodge

        Bath: Lucy Smart, ehemals erfolgreiche Hotelmanagerin, fühlt sich übersehen und weggeworfen. Die 3-jährige Lücke in ihrem Lebenslauf ist keineswegs Untätigkeit als vielmehr einer Entlassung wegen grobem Fehlverhalten geschuldet. Zu verdanken hat sie dies ihrem langjährigen Lebensgefährten und Kollegen Chris. Obwohl überqualifiziert, greift Lucy nach dem letzten Strohhalm und nimmt eine Stelle als Managerin einer Lodge im ländlichen Hvolsvöllur an. Anderhalb Stunden von Reykjavik entfernt wecken nicht nur die Polarlichter ihre Begeisterung für das mehrmonatige Abenteuer…

        Paris: Schotte Alex soll besagte Lodge inkognito für seinen Chef infiltrieren, um bei einer möglichen Übernahme böse Überraschungen zu vermeiden. Einschlägigen Internetseiten zufolge hat die Lodge ihre besten Tage hinter sich - was hauptsächlich dem Management geschuldet sei. Widerstrebend übernimmt Alex einen Job als Barmann…

        Kopenhagen, New York, Paris…und natürlich Großbritannien als gemeinsamer Nenner sind die bisherigen Ziele der „Romantic Escapes“-Reihe von Julie Caplin. Neben Kultur und kulinarischen Exkursen bleibt in den Wohlfühlromanen jeweils auch Raum für die Liebe. Die neuste Fortsetzung führt den Leser diesmal nach Island, dessen spektakuläre Landschaft durch Vulkane, Geysire, Thermalquellen und Lavafelder geprägt ist.

        Optisch und inhaltlich ist das Buch eine gelungene Fortsetzung. Der Leser begleitet Lucy tatsächlich bei ihrem Island-Aufenthalt und ihren persönlichen Veränderungen. Julia Caplin gelingt es die positive Lebenseinstellung mit den liebenswerten Eigenheiten der Isländer vor passender Kulisse lebendig werden zu lassen. (Stichwort: Huldufólk) Die kleine Gemeinschaft des Hotelpersonals ist passend dazu gewählt. Am Rande gibt es ein kurzes Wiedersehen mit Protagonisten aus Paris sowie ein Hygge-Deja-Vu ;) Aufgrund dessen empfiehlt es sich die „Romantic Escapes“-Bücher der Reihe nach zu lesen.

        An den Überraschungshit „Das kleine Café in Kopenhagen“ reicht für mich auch die neueste Forstsetzung nicht heran. Obwohl die Thematik des Hotelmanagements und der Schauplatz mein Interesse geweckt haben, waren das Verhalten der Charaktere sowie einige Episoden ein bisschen zu süß für meinen Geschmack. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die nächste „Reise“ nach Kroatien – wenn auch nur gedanklich…

        Dark Rose

        Beiträge 20
        30.05.2020

          Ich habe mich in Island verliebt, aber nicht in den männlichen Protagonisten

          Achtung: Band 4 einer Reihe!

          Lucy ist am Ende. Nach einer unglaublich miesen Aktion ihres mittlerweile Ex-Freundes und noch mieserer Reaktion ihrer Chefs ist sie nun schon eine ganze Weile arbeitslos, ohne eine Chance darauf, dass sich das demnächst ändert. Sie ist absolut verzweifelt und bereit jeden Job anzunehmen. So landet sie schließlich als neue Hotelmanagerin in einem kleinen Hotel auf Island. Doch kaum ist sie auf der Insel gelandet, scheint ihre Pechsträhne anzudauern. Es geschehen die merkwürdigsten Dinge und bald muss sich Lucy fragen, ob nicht doch etwas an dem ganzen Gerede über Elfen dran ist.

          Alex findet seinen neuen Job furchtbar. Er muss das Management eines kleinen Hotels auf Island ausspähen, weil sein Chef wissen will, ob es sich zum Kauf eignet. Dummerweise muss er irgendwann feststellen, dass er die neue Managerin ziemlich gern mag. Aber wie soll das gut gehen?


          Ich mochte Lucy von Anfang an. Es wird lange ein Geheimnis darum gemacht, was bei ihrem letzten Job passiert ist und als man es erfährt, ist das echt unfassbar. Lucy tat mir so schrecklich leid! Schon vorher, als sie verzweifelt nach einem Job suchte und sich schließlich entschied, nach Island zu ziehen. Sie gibt sich so große Mühe, aber ihr werden andauernd Stöcke zwischen die Beine geworfen und eine Katastrophe jagt die nächste!

          Die Mitarbeiter des Hotels sind echte Originale. Man findet sie direkt sympathisch und lässt sich irgendwie gleich von diesem Lebensgefühl anstecken. Es ist genau das richtige Umfeld für Lucy.

          Wer die Reihe kennt, kann sich vielleicht noch an Alex aus Band 3 erinnern, der den Kürzeren in der Liebesgeschichte von Nina und Sebastian zog. Nun ist er undercover unterwegs und soll das Hotel ausspionieren.
          Ich mochte Alex in Band 3 sehr, aber hier leider nicht. Ja, es ist eine blöde Situation, aber ich finde ihn anfangs wirklich schrecklich gemein. Wie er über Lucy urteilt und immer nur das Negative sehen will. Mich hat das total aufgeregt. Ja, es wurde besser, aber ich konnte ihm nicht verzeihen, auch nicht, wie das am Ende lief. Ich finde er hat sich ihr gegenüber mehr als einmal falsch verhalten.

          Was mich an diesem Buch ganz extrem aufgeregt hat, war die Message. Lucy ist die, der ein Unrecht nach dem anderen passiert, die machtlos das alles über sich hat ergehen lassen müssen und erst langsam wieder ins Leben zurückfindet. Aber die „Bösen“ kommen davon. Dann die Sache mit Alex und eine andere Sache, die ich nicht benennen kann, ohne zu sehr zu spoilern. Ich bin echt stinkwütend! Das ist so ungerecht und gemein, aber von Lucy wird erwartet, dass sie die „Erwachsene“ ist immer alles versteht und verzeiht und, und, und. Ich kann das nicht leiden. Ich hasse es wirklich in Büchern, wenn ER im Unrecht ist, aber SIE immer alles sofort verzeihen und verstehen soll, weil ER es ja nicht SO gemeint hat. Geht’s noch?! Ich kann leider nicht genau sagen, was ich meine, ohne zu spoilern, aber ich bin echt wütend über diese Message. Das ist in meinen Augen so typisch für die Gesellschaft, das kommt ja auch sehr häufig in Liebeskomödien oder Liebesfilmen vor. Immer muss die Frau alles vergeben und vergessen, egal, wie schlimm die Aktion oder Aktionen waren, weil ER sie doch liebt und es doch nicht so gemeint hat. Ich höre jetzt auf, sonst tippe ich mich noch mehr in Rage.


          Fazit: Das Buch ist wunderschön und interessant und zeigt Island wirklich als ein faszinierendes Land, das viel zu bieten hat. Aber leider hat mich der Protagonist und die Message des Buches so extrem aufgeregt, dass ich platzen könnte.
          Ich denke mein Problem ist, dass ich so nah bei Lucy war. Sie ist zwar die Protagonistin, aber ich war direkt auf ihrer Seite und wollte einfach nur, dass für sie alles gut wird. Alex hat es sich bei mir durch seine Aktionen versaut und hat es nicht mehr geschafft das auszubügeln.
          Die Message regt mich tierisch auf. Ich hasse es wirklich, wenn ER Mist baut und SIE immer alles sofort vergeben und verzeihen muss. Ich könnte das nicht. Das kommt mehrmals vor und es regt mich jedes Mal auf. Es wird immer so hingedreht, als sei letztlich Lucy schuld an Konflikten, weil sie nicht schnell genug kombiniert, dass sie doch eigentlich im Unrecht ist, obwohl der andere Unrecht hat und sowas hasse ich.
          Ich finde eine Frau ist nicht stark, wenn sie immer alles einsteckt und vergibt und verzeiht. Ich verurteile niemanden, der das kann, im Gegenteil, ich bewundere sie dafür. Ich könnte das nicht. Ich finde eine Frau ist stark, wenn sie für sich eintritt und kämpft, wenn sie keine Angst hat auch mal anzuecken und sich nicht immer nur herumschubsen lässt.

          Von mir bekommt das Buch ganz knappe 3 Sterne.

          mannomania

          Beiträge 5
          29.05.2020

            Lucy's Reise nach Island...

            Das kleine Hotel auf Island
            Ein Roman von Julie Caplin mit 432 Seiten und 30 Kapiteln, erschienen am 19.04.2020 bei Rowohlt
            Dazu ein wunderschönes Cover, sehr passend zur Geschichte ❤

            Zum Inhalt:
            Der Leser reist mit Lucy nach Island.
            Dort soll sei die Chance für das Management eines kleines Hotels bekommen....
            Da sie in ihrem bisherigen Job entlassen wurde, ergreift sie voller Zuversicht diese Möglichkeit. Doch, ihr Start beginnt mit vielen Problemen und Lucy ist auf die Hilfe von Mitarbeitern angewiesen.
            Besonders Alex, der Barmann, ist immer in ihrer Nähe, wenn es schwierig wird...

            Fazit:
            Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der sich leicht lesen läßt.
            Die Geschichte hat Charme und mir gut gefallen. Auch Orte und Situationen auf Island wurden bildlich beschrieben, ich sollte unbedingt selbst mal dorthin...
            Lucy ist eine sehr sympathische Frau, die sich gut mit ihrer Art entwickelt hat und den Zusammenhalt des Personals aufbaute, so daß Vertrauen entstand.

            Alles in allem eine sehr schöne Geschichte, zum Abschalten und Träumen, die ich gerne weiter empfehle und vergebe hier unbedingt 5*!

            Bambisusuu

            Beiträge 35
            29.05.2020

              Das Buch "Das kleine Hotel auf Island" gehört zu der wundervollen Romantic-Escapes-Reihe und bietet wieder tolles Ambiente, sympathische Charaktere und genüssliche Lesestunden. Jedes der Bücher entführt an einen anderen Ort. Diesmal, wie am Titel erkennbar, geht es nach Island.

              Lucy Smarts Lebenslauf ist nicht der Beste und daher halten sich ihre Jobchancen in Grenzen. Zudem hat sie keine Wohnung mehr und einen hinterhältigen Ex-Freund. Um im Arbeitsleben wieder zu Fuß zu fassen, bleibt Lucy nichts anderes übrig als eine befristete Stelle als Hotelmanagerin auf Island anzunehmen. Ihr Start ist jedoch nicht erfreulich. Zuerst wurde sie von keinem erwartet, dann kommt es zu technischen Schwierigkeiten und Fabelwesen treiben ihr Unwesen im Hotel. Aber dafür sorgt der schottische Barmann Alex für Lucys Glücksgefühle. Doch nicht ist, was es scheint...

              Die Autorin hat wieder mit viel Humor, Unterhaltung und Spannung eine gelungene Geschichte geschrieben, die sich locker und leicht lesen lässt. Lucy ist mir mit ihrer liebenswürdigen Art ans Herz gewachsen. Aber auch die Mitarbeiter des Hotels finden einen tollen Platz in der Handlung.

              Mit Lucy erlebt man eine richtige Achterbahnfahrt. Von einem zum nächsten Missgeschick begleitet man Lucy als Hotelmanagerin. Ihr Job ist nicht leicht, aber Lucy verliert nicht den Mut und ihre hoffnungsvolle Art. Mit ihrem Team versucht sie dem Hotel wieder einen neuen Glanz zu verschaffen. Auch wenn ihr mehrere Steine in den Weg gelegt werden, ist Lucy nicht aufzuhalten. Die Veränderung des Hotels habe ich toll bildlich vor Augen gehabt.

              Das Buch verspricht durch die Geschehnisse eine Menge Drama und Romantik. Denn der charmante Alex ist derjenige, der Lucy an schweren Tagen zur Seite steht. Er zeigt ihr die schönen Orte auf Island, was zum Träumen verlockt. Besonders zum Schluss wird es nochmal richtig spannend und überraschend. Die Reihe macht einfach Spaß!

              eiger59

              Beiträge 7
              26.05.2020

                Heiße Quellen und heiße Küsse

                „Das kleine Hotel auf Island“ von Juli Caplin ist der vierte Band der Romantic-Escapes-Reihe. Mich hat das Buch verzaubert und meine Sehnsucht nach Island weiter entfacht.

                Im Mittelpunkt steht Lucy Smart aus Bath, die verzweifelt nach einem neuen Job sucht. Durch ein Missgeschick oder wie sie es selbst nennt, eine riesengroße Dummheit hat, sie ihren letzten Job als Managerin eines Luxushotels verloren. Aber es ist noch viel schlimmer, denn sie hat keine Wohnung und für die letzten drei Jahre kein Arbeitszeugnis. Wie soll sie jemals wieder eine Stelle finden?

                Doch Lucy ist bereit fast alles anzunehmen, was der Stellenmarkt bietet und so geht sie auf ein Angebot der Personalvermittlerin, das bisher niemand wollte. Dabei handelt es sich um eine auf zwei Monate befristete Stelle als Managerin einer Logde in Island, die absolut einsam am Meer liegt.

                Dort angekommen geht der Alptraum von Lucys Leben weiter. Das Taxi ist weg – die verschlossene Logde liegt im Dunkeln und niemand erwartet sie trotz schriftlicher Ankündigung. Plötzlich, aber das muss man einfach lesen was passiert, wird sie von zwei Angestellten aus einem Thermalbecken gefischt. Ein gelungener Auftakt bei einer neuen Stelle sieht anders aus.

                Aber Lucy wäre nicht Lucy Smart, wenn sie sich nicht allen Herausforderungen stellen würde. Auch die in Island allgegenwärtigen Elfen, oder Huldufòlk wie sie hier genannt werden, scheinen Lucy und der Lodge nicht wohlgesonnen. Lucy muss Situationen meistern, die man sich gar nicht vorstellen mag.

                Plötzlich taucht noch eine Filmcrew auf, die eine Real-Soap über die Lodge, ihre Gäste und Angestellten drehen will.
                Doch sie steht mit all den Problemen nicht ganz allein da. Die Hotel-Crew besteht aus liebenswerten Mitarbeitern, die sie herzlich in ihrer Mitte aufnehmen und ihr tatkräftig zur Seite stehen. So lernt Lucy das wahre Island kennen, welches nicht nur aus beindruckenden Naturwundern, wie heißen Quellen, Vulkanen, Gletschern und Geysiren besteht, sondern warmherzige und herzliche Menschen als Schatz vorweisen kann. Der Autorin gelingt es die besondere Atmosphäre der Insel einzufangen und den Leser in eine Wunderwelt, über der manchmal Nordlichter leuchten, zu entführen.

                An dieser Stelle muss auch der schottische Barmann Alex Erwähnung finden, der ein Geheimnis bewahrt. Er unterstützt Lucy nicht nur und zeigt ihr die Schönheit Islands an freien Tagen, sondern schleicht sich in ihr Herz.
                Die Geschichte, die Julie Caplin leicht und flüssig erzählt, gleicht eine Achterbahnfahrt – doch Lucy kann nicht aussteigen. Was alles im Hotel passiert und wie sich die Northern Lights Lodge vorteilhaft entwickelt, die Bewertungen auf Trip Advisor zeigen es, muss man einfach selbst lesen. Das Ende der Geschichte überrascht noch mit einem dramatischen Finale, das von einem totalen Stromausfall am isländischen Abend mit Buffet und VIP‘s überschattet wird sowie einer neuen Hotelmanagerin, die den Barmann Alex sehr gut kennt. Was hat das alles zu bedeuten? Waren Lucys Anstrengungen umsonst?

                Man merkt die Autorin Julie Caplin kennt die Hotel- und PR-Branche sehr gut, denn sie weiß genau, worüber sie schreibt. Die Härten im Business sind für sie kein Buch mit sieben Siegeln und in der Liebe gibt es immer wieder Überraschungen. So gelingt es ihr das Buch bis zum Ende unterhaltsam und fesselnd zu gestalten.

                Fazit:
                Diese originelle Story, die humorvoll, witzig und mit leichter Feder flott geschrieben wurde, kann ich nur empfehlen. Die Handlung ist in sich stimmig mit vielen Überraschungsmomenten. Die Protagonisten Lucy und ihre isländischen Freunde sind einem ans Herz gewachsen. Das ferne Island ist ein Sehnsuchtsort geworden und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
                Aus meiner Sicht vergebe ich sehr gern 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

                Alica

                Beiträge 39
                26.05.2020

                  Dieses Buch dürfte ich testlesen. Und ich hatte es innerhalb 3 Tagen ausgelesen. Mir hat der Teil bis jetzt am Besten gefallen. Diese Details und das Insiderwissen macht die Story richtig lebendig. Und Lucy ist auch ein echt schöner Name.

                  Michi1981

                  Beiträge 5
                  eine Antwort 23.05.2020

                    Das kleine Hotel auf Island/ Julie Caplin/ gelesen von Hannah Baus

                    Meine Meinung:

                    Julie Caplin hat Island so toll beschrieben, das man gleich in dieses kleine und gemütliche Hotel fahren möchte. Man möchte sich die tolle Landschaft, die Sehenswürdigkeiten, die Nordlichter und die heißen Quellen anschauen. Ich verreise sehr gerne und die Autorin hat mich sehr neugierig gemacht. Ich Liebe die bildliche Beschreibung der Isländer/ Wikinger. Die Liebe Hannah Baus hat ihr übriges dazu beigetragen, man lauscht ihrer Stimme und ist hin und weg. Die Geschichte ist unterhaltsam, auch was das Feenvölkchen betrifft. Man lernt eine starke Lucy kennen, die an ihren Aufgaben wächst und dadurch eine gute Chefin und Freundin wird.

                    Cover:

                    Ist mit dem Blauton nicht schlecht, hätte aber ausdrucksstärker sein können. Ich hätte mir ein tolles Landschaftsbild von Island gewünscht, vielleicht mit Nordlicht und kleinem Hotel. ( Vielleicht auch ein Wikinger)

                    Fazit:

                    Es war mir eine Freude und ein wahres Lesevergnügen dieses Buch zu lesen/ hören. Ich bin halt ein Romantiker und Liebe Geschichten mit Happy End. Von mir gibt es ​5/5 heißen Quellen.

                    • Sonjas Bücherecke

                      Beiträge: 80
                      24.05.2020

                      Hört sich total klasse an. Das Buch wandert auf meine Wunschliste.

                    Talisha

                    Beiträge 15
                    19.05.2020

                      Auch im vierten Band der Romantic Escapes-Serie (die man unabhängig voneinander lesen kann) treffen wir auf Bekannte aus den Vorgänger-Bänden. Zum Beispiel (und nur kurz) auf Jane und Peter, ehemalige Teilnehmer am Backkurs in der kleinen Bäckerei in Paris, und (ganz lang) auf Alex, Sebastians Freund.

                      Hier auf Island soll Alex inkognito in der Northern Lights Lodge arbeiten und schauen, ob die Lodge läuft oder nicht. Alex Chef und Stiefvater Quentin will die Lodge kaufen, aber weiss, dass es in letzter Zeit schlechte Kritiken gab. Deshalb schickt er Alex hin, der ihm berichten soll.

                      Lucy sucht dringend einen neuen Job und übernimmt die freie Stelle als Hotelmanagerin - dafür reist sie sogar nach Island. Vorerst für zwei Monate, vielleicht auch länger, wenn sie punkten kann. Doch Lucy weiss nicht, dass die Lodge verkauft werden soll, auch nicht, dass Alex nicht nur Barmann ist. Alex ist häufig zur Stelle und macht viel mehr, als nur hinter der Bar zu stehen und ab und zu zu kellnern. Lucy kommt es komisch vor, ist aber froh auf Alex zählen zu können und hinterfragt nicht weiter. Denn es gibt viel zu tun, ihre Vorgänger waren schlechte Chefs.

                      Nicht nur in der Organisation gibt es Probleme, denn immer öfters verschwinden Dinge, gehen kaputt oder Mails kommen nicht an. Daran soll das Elfenvolk Schuld sein, doch weder Lucy noch Alex glauben daran. Als wär das alles nicht genug, taucht auch noch eine Filmcrew auf, die nicht nur die Polarlichter filmen wollen, sondern auch die Hotelangestellten während der Arbeit. Dies passt weder Lucy noch den anderen - gemeinsam versuchen sie die Crew abzulenken.

                      Die zwei Monate vergehen nur zu schnell für Lucy, sie möchte am liebsten gar nicht mehr weg, sie ist begeistert von Island, immer mehr von der Lodge - und auch von Alex...

                      In der Lodge würde ich gerne Urlaub machen. Julie Caplin erzählt von heissen Quellen, Gletschern, Schneefall, von Hygge und bringt viel Gefühl darin unter.

                      Eigentlich wäre "Das kleine Hotel auf Island" ein Kandidat für 5 Punkte. Dass aber Lucys Geheimnis in die Richtung "Riesendrama um nichts" (oder zumindest um nicht viel) geht und die Unverfrorenheit der Filmcrew überall zu filmen (hier hätte Lucy durchgreifen müssen), wie auch der Umstand, dass einige Figuren plötzlich nicht mehr erwähnt werden, sobald sie ihre Schuldigkeit taten, trübten mein Lesevergnügen ein wenig.

                      Die Geschichte ist sonst nämlich witzig und romantisch. Beides zugleich, humorvoll und auch was fürs Herz, aber auch spannend und nicht ganz so voraussehbar, wie man vielleicht auf den ersten Blick denken könnte.

                      Die Figuren wuchsen mir ans Herz und ich würde mich freuen, wenn ich dem einen oder anderen aus der Northern Lights Lodge-Island-Clique in einem der weiteren Romane der Serie wieder begegnen würde.

                      Fazit: Hyggeliger Lesespass!
                      4 Punkte.

                      Vielleserin

                      Beiträge 29
                      19.05.2020

                        Neues aus der Romantic Escapes-Reihe von Bestsellerautorin Julie Caplin: eine zauberhafte Liebesgeschichte im Hygge-Hotel auf Island.
                        Lucys Leben gleicht einer Sackgasse: kein Job, keine Wohnung und ein verlogener Ex. Deshalb ergreift sie ohne zu zögern die Chance, für eine befristete Stelle als Hotelmanagerin nach Island zu ziehen. Doch das idyllische Hygge-Hotel birgt unerwartete Probleme: Schafe im Whirlpool, technische Schwierigkeiten und vermeintliche Fabelwesen, die ihr Unwesen treiben, halten Lucy ordentlich auf Trab. Und dann ist da auch noch Alex, der schottische Barmann mit den dunklen Augen, der Lucys Herz schneller schlagen lässt. Doch ist Alex, wer er zu sein vorgibt? (Klappentext)


                        Der Roman läßt sich sehr gut lesen. Ist flüssig und anschaulich geschrieben und die Bilder im Kopf entstehen sehr schnell. Ich war sehr schnell in der Geschichte mitten drin und es sehr genossen, Land und Leute kennenzulernen. Die Charaktere sind gut abschrieben und entwickeln sich auch logisch weiter. Die Emotionen und vor allem die Liebe sind gegeben und die Spannung auch, ob es zu einem Happy End kommen wird. Ein Roman für einen unbeschwerten Lesegenuss.

                        kerstin2601

                        Beiträge 46
                        20.04.2020

                        Insel ist gut, Island natürlich auch. Ein Hotel? Vielleicht gut.
                        Ein schottischer Barkeeper? Jaaaa....Mit dunklen Augen? Gefährlich. Es kommt, wie es kommen muss, die Liebe mit allen Irr- und Wirrnissen schlägt ein wie der Blitz. Aus Lebenskrisen und Geheimnissen wird schließlich doch... vielleicht ein Happy End?