Julie Caplin

Das kleine Hotel auf Island

Lucys Leben gleicht einer Sackgasse: kein Job, keine Wohnung und ein verlogener Ex. Deshalb ergreift sie ohne zu zögern die Chance, für eine befristete Stelle als Hotelmanagerin nach Island zu ziehen. Doch das idyllische Hygge-Hotel birgt unerwartete Probleme: Schafe im Whirlpool, technische Schwierigkeiten und vermeintliche Fabelwesen, die ihr Unwesen treiben. Und dann ist da auch noch Alex, der schottische Barmann mit den dunklen Augen, der Lucys Herz schneller schlagen lässt. Doch ist Alex, wer er zu sein vorgibt?


Autorenbild Foto von Julie Caplin

Der  Autor

Julie Caplin lebt im Südosten Englands, liebt Reisen und gutes Essen. Als PR-Agentin hat sie in diversen Großstädten gelebt und gearbeitet. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben.  In der Romantic-Escapes-Reihe sind bereits erschienen: «Das kleine Café in Kopenhagen», «Die kleine Bäckerei in Brooklyn» und «Die kleine Patisserie in Paris». Die Romane sind aber auch unabhängig voneinander ein großes Lesevergnügen.


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Rezensionen

tuet-tuet

Beiträge 6
02.06.2020

Als ich das Buch hier in der Buchboutique gesehen habe, habe ich mich direkt auf das Lesen gefreut: schon das Cover ist liebevoll gestaltet und schön anzusehen und die Inhaltsangabe machte mir Hoffnungen auf einen romantischen Roman. Es ist der erste Roman von Julie Caplin, den ich gelesen habe, aber jetzt bin ich großer Fan und freue ich mich darauf, auch alle anderen Romane der Autorin zu lesen. Ich habe nämlich den Roman mit seiner liebenswerten und starken Protagonistin, dem ebenso wundervollen Team "vor Ort", den detailreichen Naturbeschreibungen und herzerwärmenden Szenen geliebt.

Aber zunächst zum Inhalt: Nach einem größeren Fehltritt ist Lucy nicht nur ihren Freund, sondern auch ihren Job los und hat Schwierigkeiten, beruflich wieder Fuß zu fassen. Als einzige Option führt es sie als neue Hotelmanagerin in ein kleines Hotel in Island. Dort warten nicht nur allerlei organisatorische Probleme auf sie, sondern auch der gutaussehende Alex, der als Barmann getarnt ihre Fähigkeiten beurteilen soll.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn sich inhaltlich nun wirklich keine überraschenden Wendungen finden lassen, überzeugte es mich mit einigen romantischen Szenen zum Dahinschmelzen und auch Momenten zum Schmunzeln. Die Hauptfiguren sind liebenswert, wenn auch zum Teil nur oberflächlich gezeichnet, sodass sie zum Teil etwas eindimensional wirken. Etwas gestört hat mich dann doch, dass die Figuren sich trotz schnell sehr freundschaftlicher Beziehungen noch zu lange gesiezt haben, aber darüber kann man sicherlich auch hinwegsehen.
Der Schreibstil hat mir dagegen vollkommen gefallen, er ist so flüssig, dass auch dies dazu beiträgt, über den recht dünnen roten Faden hinwegzutäuschen. Dadurch habe ich das Buch nur so verschlungen. Besonders gefallen haben mir die detailreichen Beschreibungen der Landschaft und auch der Inneneinrichtung des Hotels, die direkt wunderbare Bilder in meinem Kopf hervorgerufen haben und mir auch die Sehnsucht verliehen haben, die Orte selbst zu bereisen.

Insgesamt kann ich den Roman jedem empfehlen, der eine wunderbar romantische Geschichte ohne allzu viel Auf und Ab unter beeindruckender Kulisse sucht. Ich zumindest war begeistert.

honeyblossom

Beiträge 24
eine Antwort 19.05.2020

Wie lange habe ich auf den vierten Teil der Romantic Escapes Reihe von Julie Caplin gewartet und dann habe ich das Buch sogar zum Vorablesen hier auf der Buchboutique bekommen! Danke an der Stelle, an das Team der Buchboutique, ihr habt mir auf jeden Fall meinen Tag damit versüßt.
Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass ich im Eiltempo sofort durch die 429 Seiten geflogen bin. Island als Schauplatz war „exotisch“ und hat mich auch an den ersten Teil der Reihe „Das kleine Café in Kopenhagen“ erinnert, da die skandinavische Lebensart, das Hygge Gefühl und auch der mythologische Glaube (z.B. an Feen) in Island Thema war.

Lucy steckt in einer Sackgasse. In ihrem letzten Job als Managerin eines Hotels in Manchester hat sie dermaßen großen Mist gebaut, dass sie in England scheinbar keine Arbeit mehr bekommt, was der einzige Grund ist, dass sie ihrer Arbeitsvermittlerin sagt, dass sie „jeden Job“ nehmen würde. Und tatsächlich tut sich daraufhin die Möglichkeit auf, zwei Probemonate in einer Lodge auf Island als Managerin zu absolvieren. Fast zeitgleich gibt es einen anderen Neuankömmling in der Lodge, Alex, der attraktive und nette Schotte, der als Barmann dort arbeitet. Allerdings ist das nicht der eigentliche Grund, warum er in Island ist. Er soll das Management des Hotels für seinen Chef ausspionieren, denn dieser spielt mit dem Gedanken, das Hotel zu übernehmen und will sichergehen, dass die Belegschaft mitübernommen werden kann. Die Beziehung zwischen Alex und Lucy ist daher natürlich von vorne herein sehr von den Geheimnissen dominiert, die sie voreinander haben.

Ein kleines Highlight in diesem Roman war für mich neben der tollen Schilderung der isländischen Naturschönheit auf jeden Fall die Belegschaft der Lodge, allen voran Hekla, die bald so etwas wie eine Freundin von Lucy wird. Außerdem fand ich es toll, dass dieser Band an den letzten der Reihe („Die kleine Patisserie in Paris") anknüpfte, denn Alex, der Barmann, ist genau der Alex, der im zweiten Band in Paris der Manager des Hotels ist, in dem Sebastian untergekommen ist. Es gibt also zu Beginn auch gleich ein kurzes Wiedersehen mit Nina und Sebastian in der kleinen Patisserie.
Insgesamt hat mir dieser Band wirklich sehr gut gefallen! Viele Dinge, die ich in Band eins schon toll fand, fanden sich auch hier wieder und Island als Schauplatz war einfach ganz toll!

  • KleineDott

    Beiträge: 10
    03.06.2020

    Das Buch klingt wirklich schön. Nach Ihrer Rezension möchte ich es sehr gerne lesen.

Hyperventilea

Beiträge 11
eine Antwort 18.06.2020

Anderswo gibt es mehr Hygge

Seit Wochen ist Hotelmanagerin Lucy auf der Suche nach einem neuen Job. Ihre letztes Arbeitsverhältnis endete sehr unschön. Als einziger Ausweg bietet sich schließlich die Möglichkeit, eine Lodge in Island auf Vordermann zu bringen. Im idyllischen Hygge-Hotel hat sie zunächst mit ungewöhnlichen Herausforderungen zu kämpfen: die Technik versagt, mystische Gestalten, Geister und Angestellte müssen besänftigt und Schafe aus dem Whirlpool geborgen werden. Bei all dem steht Barman Alex Lucy stets unterstützend zur Seite. Doch er hat wie Lucy selbst ein Geheimnis...

Besonders gut gefällt mir das Cover von Julie Caplin Romans „Das kleine Hotel auf Island“. In dezenten Farben sind darauf eine Teekanne im Meer, ein Papageientaucher und ein schwimmender Wal zu sehen. Die Motive sind beim Darüberstreichen erhaben, fühlen sich fast samtig an. Wirklich sehr hübsch aufgemacht das Ganze!
Doch leider hält der Inhalt nicht, was das Cover verspricht: Caplin schreibt einfach und klar, gut verständlich, für mich aber fast etwas eintönig und wenig abwechslungsreich. Es brauchte einige Zeit, bis sich bei mir „Lesefluss“ einstellen wollte.

Die Hauptfiguren Lucy und Alex sind nett und sympathisch, mehr nicht. Beide haben Geheimnisse. Lucy musste in der Vergangenheit beschämende Erfahrungen machen, die sie geprägt haben und die sie lieber vergessen möchte. Alex ist nicht der, der er zu sein scheint. Lucy wirkt etwas verloren und traurig, hat Schwierigkeiten, anderen zu vertrauen. Richtige Ecken und Kanten findet man bei ihr kaum, Alex kommt sogar noch glatter und perfekter rüber. Aus diesem Grund habe ich mit den Figuren nicht richtig mitfiebern können. Sie bleiben für mich zu blass.

Die Handlung empfand ich schlicht als „nett“, unterhaltsam, aber ziemlich vorhersehbar, das Ende gar als etwas plump. Alles in allem halte ich den Stoff für wenig innovativ und originell. „Packend“ ist anders.

Ich hatte von diesem Roman nach der Leseprobe mehr erwartet. Sogenannte Eskapismus-Lektüren sorgen bei mir normalerweise dafür, dass ich in eine Geschichte voll eintauchen kann und den Alltag und alles um mich herum während des Lesens vergesse. Dieser Zustand wollte sich bei mir durch Caplins aktuellen Roman leider nicht einstellen. Das Buch hat mich sehr neugierig auf Island, den eigentlichen Star der Geschichte, gemacht. Die Hauptfiguren, vor allem Alex, werden vom traumhaften, interessanten Schauplatz regelrecht in den Schatten gestellt. „Das kleine Hotel auf Island“ kann man lesen, muss man aber nicht. Für mich gibt es Wohlfühlbücher mit mehr Hygge, die ihren Zweck deutlich besser erfüllen.

  • querleserin

    Beiträge: 15
    19.06.2020

    Hast du die anderen Bücher der Autorin gelesen? Wenn ja, haben sie dir besser gefallen?

XY

Beiträge 25
03.06.2020

"Das kleine Hotel in Island" ist der zweite Band der Reihe von Julie Caplin, den ich lese. "Das kleine Café in Kopenhagen" habe ich verschlungen, als der Roman erschienen ist und ebenso erging es mir nun bei diesem Band.
Außerdem gefiel mir die Tatsache, dass beide Roman durch das Konzept von Hygge miteinander verbunden sind. Auch dieses Mal beweist Julie Caplin, dass sie einen leichten, sehr flüssigen Schreibstil hat, der den Leser völlig in die Welt des Romans eintauchen lässt und einen für die Zeit des Lesens in seinen Bann zieht.
Dieses Mal werden die Leser nach Island entführt. In ein kleines, aber feines Hotel mitten im Nirgendwo. Im Mittelpunkt steht Lucy, die als Hotelmanagerin allem Anschein nach einen so großen Fehltritt begangen hat, dass sie beruflich keinen Fuß mehr fassen kann. Und so kommt ihr das Jobangebot aus Island gerade recht, auch wenn es zunächst auf zwei Monate begrenzt ist. In Island setzt sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinander und findet wieder mehr und mehr zu sich selbst.
Dabei helfen ihr die liebevoll ausgearbeiteten Nebenfiguren, die allesamt Angestellte des Hotels sind. Besonders Hekla und ihren endlosen Kampf mit dem Drucker werde ich nicht vergessen. Natürlich ist auch Alex nicht zu vergessen, der als Barmann im Hotel arbeitet, die Vorgänge im Hotel genau beobachtet und in seiner Freizeit den ein oder anderen Ausflug mit Lucy macht. Auch er trägt maßgeblich dazu bei, dass Lucy wieder Boden unter den Füßen gewinnt und ihre Liebe zum Beruf - und zu Alex - entfacht.
Währenddessen erfährt Lucy, dass das Hotel in zwei Monaten verkauft werden soll und seit Neuestem einige merkwürdige Dinge im Hotel vor sich gehen. All dem macht sie sich auf die Spur, stets in der Hoffnung, dass der neue Besitzer sie übernehmen wird, wenn er erkennt, dass sie das Hotel auf Vordermann und zum Laufen gebracht hat. Was Alex mit dieser ganzen Sache zu tun hat, weiß Lucy allerdings nicht...
Es ist zwar eine vorhersehbare Geschichte, die einen dafür aber völlig verzaubert, zum Lächeln bringt und einen auf einen mentalen Ausflug nach Island entführt. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen und es sehr gerne gelesen.

Island82

Beiträge 11
02.06.2020

Zunächst einmal muss ich sagen, bei diesem Buch habe ich mich direkt in das Cover verliebt. Das ist einfach toll geworden, schlicht, nicht zu kitschig und mit dem für Island typischen Puffin, diesen süßen kleinen Vögeln mit dem bunten Schnabel. Ich habe mich sehr darauf gefreut, beim Lesen des Buches erneut nach Island reisen zu können.

Protagonistin Lucy nimmt den Job, eine Lodge auf Island zu leiten, dagegen nur als absolute Notlösung an, nachdem sie ihre Stelle als Managerin bei einer großen englischen Hotelkette verloren hat und nirgendwo in Großbritannien eine passende neue Arbeit findet. Auf Island ist sie dann mit allen möglichen Herausforderungen konfrontiert. Außerdem ahnt sie nicht, dass der attraktive "Barmann" Alex eigentlich die Aufgabe hat, ihre Arbeitsweise zu beurteilen.

Mir hat die Lodge, wie sie in dem Roman beschrieben war, sehr gut gefallen und ich wäre am liebsten sofort dorthin gereist. Nicht ganz überzeugt haben mich manche Verhaltensweisen der Protagonist*innen, die etwas realitätsfern wirkten. Was den Lokalkolorit angeht, hätte man auch noch etwas mehr daraus machen können. Es werden zwar immer wieder welche der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Islands aufgesucht, aber das war mir oft etwas zu oberflächlich, deren Name wurde genannt, aber ein wirkliches Bild davon entstand in meinem Kopf nicht. Was für meinen Geschmack auch etwas zu viel war, waren die sexuellen Anspielungen und detaillierten Beschreibungen an einigen Stellen, da überlasse ich manches lieber meiner Phantasie.
Insgesamt ist das Buch aber gut lesbar und entführt einen in ein charmantes Hotel mit einer sympathischen Geschäftsführerin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt.

Sandraliest

Beiträge 40
01.06.2020

Ein weiterer Wohlfühlroman aus der Feder von Julie Caplin.
Der vierte Teil, der "Secret- Escape Reihe" ist mein Liebling der Reihe.
Ich habe das Buch auf englisch lesen dürfen und durfte mit Freude feststellen, dass die Übersetzung die Atmosphäre und den Humor keinen Abbruch getan haben und alles an sich sehr stimmig und harmonisch war.
Die Geschichte ist sehr leicht und lässt sich sehr angenehm lesen. Die Geschichte hat vielen schöne Momente. Es ist wirklich humorvoll, ich habe wirklich an einigen Stellen schmunzeln müssen. Es passiert auch etwas und die Geschichte plätschert nicht vor sich hin.
Die Charaktere sind sehr sympatisch und hauchen der Geschichte leben ein.
Besonders Hekla und Alex sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Als Alex im dritten Band erschienen ist, fande ich ihm auf Anhieb sympatisch und habe ihm seine eigene Geschichte gewünscht und ich freue mich sehr, dass er diese (mit wirklicher toller Umsetzung) bekommen hat.
Der Schreibstil der Autorin ist unverkennbar und einfach harmonisch.
Der Autorin ist es gelungen eine wundervolle Atmosphäre zu schaffen und den Leser schon ab den ersten Seiten in ihren Bann zu ziehen.
Auch die Darstellung/ Präsentation von Island ist ihr sehr gut gelungen. Gedanklich war ich die ganze Zeit vor Ort.
Das Buch ist ein wunderschöner und sehr gelungener Wohlfühlroman. Ich kann mich wirklich nur positiv dazu äußern. Die Autorin hat mich sofort abgeholt und mich wunschlos glücklich und zufrieden zurückgelassen.
Es ist meine absolute Herzensempfehlung. Ich hoffe, dass viele Leute dieses Buch lesen werden.
Ich freue mich schon riesig, wenn der fünfte Band im Deutschen erscheint und werde am Juni, denn sechsten Band der Secret - Escape Reihe lesen und freue mich schon einfach nur mega darauf.

Lesehunger1111

Beiträge 9
31.05.2020

Jetzt will ich auch nach Island - und für die Nordlichter würde ich auch die Kälte in Kauf nehmen! Die Atmosphäre des Landes wird hier sehr gut rübergebracht, die Beschreibung der Ausflüge und des tollen Hotels (Hygge) machen Lust auf mehr. Aber auch die Lebensart der einheimischen Mitarbeiter ist interessant.
Nun zur ebenfalls lesenswerten Geschichte: Lucy ist übel mitgespielt worden und obwohl sie eine Top-Hotelmanagerin ist, ist das Hotel in Island die einzige Chance für sie. Aber auch dort gibt es immer wieder Probleme, die sie zum Glück mit Kreativit und der Hilfe von tollen Kollegen lösen kann. Besonders der Barmann Alex hat es ihr angetan, aber auch er hat Geheimnisse.
Insgesamt eine sehr schöne Geschichte in toller Umgebung.

Feliz

Beiträge 3
04.07.2020

    Ich liebe das wunderschöne Cover des Buches. Mir gefallen vor allem die kräftigen Farben und noch mehr die kleinen Details, die auf Island verweisen. Besonders das für die Insel typische Puffin und der Papageientaucher sind wunderbar gestalten, ohne dass das Cover dadurch zu überladen wirkt. Zudem passt das Cover so von der Gestaltung her zu den anderen Teilen ohne dass sie sich allzu sehr gleichen.

    Die Geschichte an sich klang erst einmal auch recht interessant: Lucy Smarts Leben ist im Moment alles anderes als rosig. Sie hat ihren Job verloren, ihr Ex hat sie schamlos belogen und sie schläft seit Wochen auf der Couch ihrer besten Freundin. Da kommt ihr das Angebot in einer kleinen, eher heruntergekommenen Lodge in Island arbeiten und wohnen zu können, gerade recht. Die Arbeit ist allerdings nicht so einfach wie gedacht. Immer wieder muss Lucy mit allerlei Schwierigkeiten kämpfen, für die die Hotelmitarbeiter das einheimische Elfenvolk verantwortlich machen. Außerdem lässt der attraktive Schotte Alex ihr Herz höherschlagen, obwohl sie eigentlich keinem Mann mehr vertrauen wollte und auch Alex hat ein Geheimnis, das er Lucy auf keinen Fall anvertrauen kann.

    Dieser Teil ist der 4. Teil der Romantic Escapes Reihe und obwohl ich die anderen Teile noch nicht gelesen habe, habe ich mich sehr darauf gefreut, gerade mit dem Band über Island zu beginnen. Den Schreibstil fand ich vor allem zu Beginn des Buches ein wenig sperrig und manchmal ein wenig holprig, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich am Schreibstil oder an der Übersetzung liegt. Für letzteres spricht zumindest, dass die Figuren sich bis zum Ende siezen, das hat mich ehrlich gesagt extrem genervt. Dass man sich an deutsche Gepflogenheiten anpasst, finde ich theoretisch okay, hier aber unglaublich unnötig. Die Charaktere sind nach kürzester Zeit enge Freunde und da siezt sich doch keiner mehr, auch nicht in Deutschland. Zudem befinden sie sich in Island und dort ist das auch eher unüblich, sodass man das einfach zum Anfang hin hätte auflösen können. Das ist natürlich nur eine Kleinigkeit, aber es steht stellvertretend dafür, dass auch viele Gespräche ein wenig gezwungen und unecht wirken. Nach einer Zeit habe ich mich an diesen Schreibstil gewöhnt und dann fiel es mir auch deutlich leichter, in das Buch einzutauchen.

    Auch mit den Protagonisten des Buches habe ich mich am Anfang ein wenig schwergetan. Ich hatte zwar nichts gegen Lucy oder gegen Alex, fand ihre Handlungen aber nicht immer so wirklich nachvollziehbar. Beide haben gute Gründe, um sich voneinander fernzuhalten, tun es aber von Anfang gar nicht. Ich habe einfach den Funken zwischen den beiden nicht so richtig gespürt und konnte deswegen die Anziehung nicht wirklich verstehen. Ich hatte es ehrlich gesagt besser gefunden, wenn sie sich wirklich mal eine Zeit bewusst voneinander zurückgezogen hätten, vor allem Alex, weil ihm schließlich klar sein sollte, dass er Lucy echt verletzten könnte. Vielleicht fehlt mir hier auch ein bisschen der Zugang, weil ich die anderen Bücher nicht gelesen habe und Alex dementsprechend erst hier kennenlernen.

    Aber es hat wirklich bis zu Mitte des Buches gebraucht bis ich so wirklich in der Geschichte angekommen war. Es waren so viele Menschen, die man erst einmal einsortieren musste und auch die Handlung an sich war nicht so spannend, dass man unbedingt wissen wollte, wie sie ausgeht. Auch Lucys Geheimnis war sehr vorhersehbar, sodass selbst das keinen Reiz für mich ausgemacht hat. Ich habe mich während des Lesens immer wieder geärgert, dass der Funke so gar nicht übergesprungen ist, weil ich das Buch unbedingt mögen wollte und mich eigentlich auf ein Urlaubsbuch gefreut hatte. Letztlich hat es mich dann doch gepackt und ab einem gewissen Punkt gefiel mir auch die Handlung besser, aber der Weg dahin war echt lang und bei jedem anderen Buch hätte ich vielleicht sogar aufgegeben und es zur Seite gelegt.

    Alles in allem klingt das alles sehr negativ, aber ich mochte die Figuren des Buches durchaus, auch wenn ich nicht immer alles ganz logisch und nachvollziehbar fand und habe es ab der Mitte auch wirklich genossen, aber es dauerte mir einfach viel zu lange an diesen Punkt zu gelangen, als dass ich das Buch wirklich richtig finden könnte. Auch das Ende und der Umgang mit Lucys Geheimnis haben mir überhaupt nicht gefallen, aber da werde ich aus Spoilergründen nicht weiter eingehen, ich werde dennoch wahrscheinlich auch die anderen Bücher noch lesen wollen, schon um die Vorgeschichte von Alex kennenzulernen.

    yesterday

    Beiträge 7
    01.07.2020

      Da passenderweise auch der vorangegangene Krimi den ich las auf Island spielte, fand ich dieses hier dazu passend. Auch wenn die Themen nicht unterschiedlicher sein könnten. Aber so 1, 2 Mal im Jahr darf es auch etwas seichter und romantischer sein.

      Protagonistin Lucy Smart ist auf der Suche nach einem Job - sie arbeitete in der Hotelbranche. Ein zu Beginn noch ominöses Geheimnis scheint es ihr nicht leicht zu machen und so zieht sie von einer Insel (Großbritannien) auf eine andere (Island).

      Dort macht sie sich mit Elan und Hartnäckigkeit daran, ein kleines unbedeutendes Hotel auf Vordermann zu bringen. Nicht ahnend, dass sie dabei kritisch unter Beobachtung steht. Und damit nicht alles zu vorhersehbar läuft, gibts noch ein paar unvorhergesehene Ereignisse.

      Ein Pluspunkt ist das Flair, das Autorin Julie Caplin gut eingefangen hat, die isländische Landschaft, die Lebenseinstellung und auch die Sprache kommt in ganz kleinen Dosen vor. Wetter, Sehenswürdigkeiten, die Entfernungen zwischen den Orten, all das wird gut vermittelt. Sehr sympathisch sind auch die meisten Charaktere und die unsympathischen sind überzeugend gestaltet.

      “Das kleine Hotel auf Island” ist Band 4 der “Romantic Escapes”-Reihe.

      Tine05

      Beiträge 8
      30.06.2020

        Das kleine Hotel auf Island finde ich persönlich etwas schwächer als die Vorgänger Bücher, aber auch hier fängt man an zu träumen und wünscht sich zu Lucy auf die Insel aus Feuer und Eis.

        Die Hotelmanagerin Lucy verliert wegen eines Fehlverhaltens ihren Job und das einzige Angebot das ihr bleibt ist die Übernahme eines Mangerpostens in einem kleinen Lodge in Island. Das Hotel soll verkauft werden und sie es wieder zu einem besseren Standard führen. Dort angekommen trifft sie auf Alex, den wir bereits aus dem Buch eine Patisserie in Paris kennen. Er arbeitet für den neuen Besitzer und soll als „Spion“ tangieren um rauszufinden wer übernommen werde kann und wer nicht.
        Und natürlich verlieben sich Lucy und Alex. Auch hier bekommen wir eine hinreißende Liebesgeschichte zwischen zwei Personen erzählt, die sich langsam anbahnt und es richtig schön kribbelt zwischen den beiden, bis sie zueinander finden. Aber natürlich ist die Situation nicht ganz so einfach und bis zum Happy End dauert es dann doch einige Seiten.

        Der Schreibstil ist wie immer absolut zum verschlingen des Buches, ist hatte es innerhalb von zwei Tagen gelesen. Wir erfahren viel über Island. An was die Menschen dort glauben, was ihnen wichtig ist und natürlich entdecken wir gemeinsam mit Lucy und Alex auch die berühmten Wasserlöcher und Wasserlöcher.

        Ich bin gespannt ob wir im nächsten Buch auf eine der bekannten Personen aus Island wieder treffen. Dies finde ich immer ganz besonders schön, wenn Personen die in einem Buch eine Nebenrolle hatten nun zur Hauptperson werden. Was jedoch nicht bedeutet, dass man die Vorgänger zwingend kennen muss.

        ja_de_21

        Beiträge 10
        27.06.2020

          www.buch-traum.jimdofree.com

          Wilde Vulkane, grünes Moos, kleine Pferde und sehr viel Ruhe. So sieht für die meisten Menschen Island aus. So geht es auch Lucy, als sie eine Stelle in einem kleinen isländischen Hotel angeboten bekommt. Außerdem gibt es noch einen furchtbaren Exfreund, eine sehr peinliche Geschichte und leider keinen Job. Also geht die Reise ins Unbekannte los, mit mehr Hindernissen als erwartet.



          "Das kleine Hotel auf Island" ist Lesefutter zum entspannen, das findet zumindest Stephanie Hepp und ich kann ihr nur zustimmen. Mit ein bisschen Drama, Spannung kommt auch vor und viel Liebe kann man beim Lesen die ganze Welt vergessen und mit Lucy und Alex nach Island reisen.

          Die Geschichte ist rund, alles passt zusammen und durch einen Epilog werden auch nach dem letzten Kapitel alle offenen Fragen geklärt.

          Die Figuren sind lebensnah und gut ausgearbeitet, es gibt keine klassische Verteilung der positiven und negativen Eigenschaften, sondern eine schöne Mischung.

          Zwei kleine Kritikpunkte sind für mich das Cover und der Inhalt. Das Cover passt gut zu den letzten drei Teilen der Romantic Escape Reihe von der Autorin, allerdings ging es dabei immer um Geschäfte, in denen es ums Essen geht. Dafür macht ein Kaffeebecher oder eine Tasse auf dem Cover Sinn. Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig war, ein passendes Cover zu finden. Allerdings kann ich nichts mit der Teekanne oder dem Vogel anfangen. Der Bezug zum Buch fehlt, was bei solchen Motiven schade ist.

          Jetzt zum zweiten kleinen Kritikpunkt, der mehr ein Hinweise als echte Kritik ist. Das Buch überzeugt nicht durch unglaublich viel Anspruch. Die Liebesgeschichte ist schön, aber auch in den Grundzügen schon oft verwendet worden. Man braucht nicht viel Zeit um das Buch zu lesen, kann es bequem mal wieder weg legen und findet später leicht wieder in der Ablauf rein. Trotzdem ist ein ein Buch, dass ich sofort an Leute weiter geben wollte. Zwischen den Zeilen sind zum Beispiel einige Umwelttipps zu finden, über das Wachstum von Moos auf Island wusste ich vorher noch nichts. Aber keine Angst, es wird keine Biostunde und der Teil von einer bekannten, aber trotzdem wunderschön geschriebenen Liebesgeschichte überwiegt.

          Danke an den Rowohltverlag für das Rezensionsexemplar.

          sommerlese

          Beiträge 99
          26.06.2020

            Eine perfekte Urlaubslektüre mit Hygge in Island
            Der Roman "Das kleine Hotel auf Island" ist Julie Caplins vierter Band aus der Reihe "Romantic Escapes", die im Rowohlt Verlag erscheint.

            In Lucys Leben gibt es zur Zeit nur Baustellen, sie hat weder Job noch Wohnung und einen unmöglichen Ex. Als sie die Aussicht auf eine befristete Stelle als Managerin in einem Hygge-Hotel auf Island erhält, nimmt sie ohne groß zu überlegen an. Vor Ort gibt es einige Probleme, mit denen sie vorher nie gerechnet hätte. Denn wer ahnt schon, dass dort Schafe im Whirlpool landen oder merkwürdige Fabelwesen für Unruhe sorgen. Ein Blick auf den Barmann Alex genügt und schon fliegen in Lucys Bauch Schmetterlinge.

            Dieser Roman bringt mit seinem leichten und humorvollen Erzählstil, einer unterhaltsamen Geschichte und den liebenswert gezeichneten Figuren die Leserin dazu, tief in die Handlung einzutauchen und dabei einiges über die Bewohner Islands und die Mitarbeiter des kleinen Hotels zu erfahren. Dabei geht es durchaus auch romantisch zu, die Schmetterlinge fliegen zwischen Alex und Lucy und bei mir schwappte das Hygge-Gefühl über.

            Kaum ist Lucy beim Hotel angelangt, trifft sie auch schon auf das mysteriöse Huldufólk. Dazu wird im Buch einiges verraten, wer kein Isländer ist, wird aber trotzdem seine Zweifel haben.

            Lucy war mir sofort sympathisch und auch ihre romantischen Gefühle für Alex konnte ich gut miterleben. In ihrem alten Job hat sie einige unangenehmen Erfahrungen machen müssen, deshalb gönnt man ihr einen guten Start im Hygge-Hotel umso mehr.

            Auf den ersten Blick wirkt Alex sehr offen und ehrlich, aber ist er das wirklich? Eigentlich ist er in einer geheimen Mission in der Northern Lights Lodge unterwegs und arbeitet nur offiziell in der Bar. Einige Vorkommnisse und Wendungen sorgen für spannende Entwicklung, es gibt Schwierigkeiten im Hotel und dank der zupackenden und hilfsbereiten Crew schafft es Lucy, die Probleme zu überwinden und das Hotel gut darstehen zu lassen.

            Ganz nebenbei bekommt man wunderbare Einblicke in die spektakuläre Natur Islands mit Geysiren und heißen Quellen, den Asche spuckenden Vulkanen und einzigartigen Gletschern, die Lucy gemeinsam mit Alex erkundet Lucy diese Wunder der Natur. Dabei kommen sie sich immer näher.


            In diesem Roman ist es der Autorin gelungen, die besondere Atmosphäre der Insel samt Polarlichtern einzufangen und den Leser dorthin mitzunehmen. Gerade dieser Lokalkolorit und die liebenswerten Isländer haben mir dieses besondere Hygge-Gefühl geben können. Die Liebesgeschichte ist überhaupt nicht kitschig und so liest sich das Buch als perfekte Urlaubslektüre.

            goejos

            Beiträge 18
            24.06.2020

              Lucy versucht verzweifelt eine Anstellung als Hotelmanagerin zu bekommen. Sie ist so verzweifelt, dass sie buchstäblich jedes Angebot annehmen würde. Also serviert ihr die Stellenvermittlerin einen Posten als Hotelmanagerin in Island. Lucy nimmt an.
              Alex, Manager einer großen Hotelkette in Paris, bekommt kurzfristig den Auftrag, den Betrieb eines Hotels in Island inkognito auf Herz und Nieren zu überprüfen.
              Als Lucy in Island eintrifft ist das Hotel versperrt, anscheinend niemand da. Auf ihrem Rundgang um das Gelände stürzt sie in das Warmwasserbecken und lernt bei ihrer Rettung gleich einige der neuen Kollegen kennen. Sonst aber ist sie von ihrer neuen Arbeitsstätte angenehm überrascht. Ob das auch so weitergehen wird. Wie wird die Überwachung von Alex funktionieren? Das Alles macht Lust auf mehr. Weiterlesen!

              Struppel

              Beiträge 4
              23.06.2020

                Das Cover finde ich sehr schön und ansprechend. Es ist ein Buch, nach dem ich im Buchladen greifen würde, um es mir anzuschauen. Es ist liebevoll gestaltet und hat den gleichen Stil wie die anderen Bücher der Reihe von Julie Caplin. Man erkennt an den kleinen Details, an welchen Ort wir uns begeben werden. Auch der Inhalt hat mich überzeugt. Für mich war es das erste Buch aus der Reihe der "Romantic Escapes" und es hat mich gleich verzaubert. Es ist sehr schön geschrieben und weckt persönliche Erinnerungen an das Land.
                Im Vordergrund geht es um Lucy, die auf der verzweifelten Suche nach einem neuen Job in Island landet. In der Hoffnung, alle Probleme hinter sich zu lassen, macht sie sich auf den Weg, doch leider muss sie auch dort weitere Steine aus dem Weg räumen, denn der Job in einer Lodge entwickelt sich zu einem Albtraum.
                Die Beschreibungen sind sehr bildhaft, man hat die wunderschöne, einmalige Landschaft vor dem Auge und auch die Protagonisten lernt man hier sehr gut kennen. Sie sind liebevoll dargestellt und alle wirken sympathisch. Der Stil der Autorin ist unterhaltsam und es liest sich locker, die Seiten fliegen nur so dahin. Es kommen keine Längen auf, im gegenteil, es wird sogar so etwas wie eine Spannung aufgebaut und das Ende wartet auch mit einer Überraschung auf. Es ist ein schöner Roman zum Entspannen und Wohlfühlen.
                Das Buch hat mich dazu verleitet, das Lesen der anderen Bücher der Reihe, die zuvor bereits erschienen sind, nachzuholen.

                vronika22

                Beiträge 27
                16.06.2020

                  Es handelt sich hierbei bereits um den vierten Band der Romantic Escapes-Serie von Julie Caplin. Aber jeder Band kann völlig unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden, da die einzelnen Bände nichts miteinander zu tun haben.
                  Diesmal geht es um die Hotelmanagerin Lucy, die arbeitslos ist und verzweifelt einen neuen Job sucht. Zusammen mit ihrem letzten Arbeitsplatz hat sie auch ihren Freund verloren. Also ist es an der Zeit für einen Neuanfang. Als ihr eine auf zwei Monate befristete Stelle in einem kleinen Hotel in Island angeboten wird, sagt sie zu, und macht sich auf nach Island. Doch irgendwie werden ihr im Hotel immer wieder Steine in den Weg gelegt und es sieht nach einem neuerlichen Alptraum aus….doch Lucy wäre nicht Lucy, wenn sie sich nicht immer zu helfen wüsste.
                  Vorweg muss ich sagen, dass ich noch nie in Island war. Aber die Landschaft wird in diesem Buch einfach unglaublich schön beschrieben, so dass ich regelrecht Sehnsucht bekommen habe.
                  Auch der Schreibstil der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen. Sie schreibt unterhaltsam und es kommen keinerlei Längen auf. Das Buch ist immer wieder mit Humor und Wortwitz durchsetzt, so dass einfach viel Leichtigkeit entsteht. Es ist wieder eine schöne Liebesgeschichte mit viel Romantik eingebunden, natürlich gibt es auch einige Klischees. Und diesmal ist sogar auch ein wenig Spannung enthalten.
                  Die Protagonisten sind sehr liebevoll gezeichnet und irgendwie habe ich sie alle ins Herz geschlossen.
                  Alles in allem handelt es sich um ein richtiges Wohlfühlbuch mit ein wenig Urlaubsatmosphäre. Mich hat das Buch wieder richtig bezaubert und ich vergebe gerne 5 Sterne für entspannte Lesestunden.

                  Ingemoni

                  Beiträge 8
                  16.06.2020

                    Das war doch mal wieder eine echt nette Wohlfühllektüre - super Hauptpersonen - vor allem viele leicht verrückte Mädels - so mag ich es gern.
                    Und so wie das Hotel beschrieben wird bekommt man echt Lust auf eine Auszeit in Island. Ich besorg mir jetzt noch die anderen Bücher der Reihe - mal sehen ob die auch so viel Spass machen

                    Gewitterwolke

                    Beiträge 12
                    10.06.2020

                      Das kleine Cafe in Kopenhagen steht auf meinem Wunschzettel ganz oben.
                      Nun habe ich „Das kleine Hotel auf Island“ als Buchpremiere zum Vorablesen bekommen – 1000 Dank dafür.
                      Da man die Bücher alle unabhängig voneinander lesen kann, habe ich nun mit dem vierten Band angefangen und mir wurde klar …..die anderen MUSS ich auch unbedingt lesen.
                      ISLAND – noch nie „persönlich“ dagewesen. Nach diesem Buch allerdings irgendwie schon ….jedenfalls mit den Gedanken. Die Beschreibungen des Landes, der Atmosphäre und der Einheimischen ist der ausführlich (ohne zu langweilen). Man fühlt sich „vor Ort“.
                      Inhaltsangabe:
                      Lucys Leben gleicht einer Sackgasse: kein Job, keine Wohnung und ein verlogener Ex. Deshalb ergreift sie ohne zu zögern die Chance, für eine befristete Stelle als Hotelmanagerin nach Island zu ziehen. Doch das idyllische Hygge-Hotel birgt unerwartete Probleme: Schafe im Whirlpool, technische Schwierigkeiten und vermeintliche Fabelwesen, die ihr Unwesen treiben. Und dann ist da auch noch Alex, der schottische Barmann mit den dunklen Augen, der Lucys Herz schneller schlagen lässt. Doch ist Alex, wer er zu sein vorgibt?
                      Meine Meinung:
                      Luca ergreift die Möglichkeit für 2 Monate ein Hotel auf Island zu managen. Sie zögert nicht lange, da ihr Leben in Trümmern liegt…Job weg, Wohnung weg und ein verlogener Ex. Da fällt die Entscheidung nicht schwer.
                      Es gibt einige „Probleme“ die Lucy lösen muss. Der Barmann Alex hat ein paar Geheimisse die Lucy komisch vorkommen und das „Elfenvolk“ spielt Lucy auch übel mit.
                      Nach zwei Monaten möchte Lucy noch nicht nach Hause, woran der Barmann nicht ganz unschuldig ist.
                      Eine schöne leichte Geschichte mit etwas Witz, Romantik und Spannung. Die Handlung ist nicht ganz so voraussehbar wie man vermutet.

                      regenprinz

                      Beiträge 13
                      08.06.2020

                        Dies war der erste Roman, den ich aus der Romantic Escapes-Reihe von Julie Caplin gelesen habe und die Geschichte von Lucy & Alex hat mir gut gefallen. Die Northern Lights Lodge auf Island ist wunderbar beschrieben, ebenso wie die anderen Schauplätze auf der Insel. Die Magie des Nordens ist stets spürbar, auch wenn das Wetter oft kalt und nass ist. Lucys isländische Hotelkolleginnen sind ein lustiges Team. Alex, der angebliche Barmann aus Schottland, wirkt attraktiv und sympathisch. Bei allem, was Lucy so zustößt bzw. in der Logde schiefgeht, bemüht er sich, hilfreich zu sein …
                        Ich fand den Roman unterhaltsam und musste oft schmunzeln, z.B. bei der Rettungsaktion des Schafes aus dem Whirlpool oder bei einigen Szenen rund um das nervige Filmteam, das öfter mal in seine Schranken gewiesen werden muss.
                        Nicht nur das kleine Hotel entwickelt sich während Lucys Aufenthalt zu einem besonderen Ort, an dem man gerne mal seinen Urlaub verbringen möchte, sondern auch Lucy findet zu ihrer früheren Stärke zurück. Das Ende wirkt somit passend und fast hat es mir leidgetan, das Buch zuklappen zu müssen. Die anderen Bände der Reihe lese ich bestimmt noch!

                        luefki

                        Beiträge 3
                        07.06.2020

                          Julie Caplin - Das kleine Hotel auf Island

                          Lucy bekommt die Chance ein kleines Hotel auf Island zu führen. Im Moment scheint ihr dies die beste Lösung zu sein um dem Desaster in England zu entfliehen und um überhaupt wieder eine Chance zu haben in ihrem Job arbeiten zu können. In der Northern Lights Lodge erwarten sie manche schwierige und merkwürdige, aber auch romantische und freudige Momente. Sie probiert alle Aufgaben kompetent zu erledigen, nebenbei verliebt sie sich auch noch in den Barmann Alex. Dieser scheint aber nicht der zu sein der er vorgibt. Vielleicht erfährt Lucy ja auf der Tour zum Wasserfall oder auf den Gletscher mehr. Auf jeden fall macht ihr der Job mehr und mehr Spaß aber leider erfährt sie, das das Hotel verkauft werden soll und somit fürchtet sie ihren Job und ihre neugewonnen Freunde.

                          Das Buch ist flüssig geschrieben und es macht wirklich Spaß dieses zu lesen. Man kann sich gut in Lucy hineinversetzen und fiebert in spannenden Momenten, wie zum Beispiel die kaputten Reifen der Ausflugsjeeps mit. Ich finde das sich durchaus durch das ganze Buch eine Spannung zieht, da es durch die kleineren Zwischenfälle und durch die Verbindung zwischen Alex und Lucy immer was zu erleben gibt.

                          Störend finde ich jedoch, dass auch zum Ende hin Lucy ihre neugewonnen Freunde immer noch mit „Sie“ anspricht. Zum einen ist sie zwar die Chefin aber zum anderen ist sie schließlich auch mit den Mädels in die Therme gefahren, wo auch nicht alle Situationen und Gespräche auf der Ebene geblieben sind. Und zum anderen gibt es für meinen Geschmack noch zu viele kleine Schreibfehler. Daher gibt es einen halben Stern abzug.

                          Alles in allem finde ich den Roman jedoch sehr gelungen und absolut weiter zu empfehlen.

                          bri

                          Beiträge 53
                          06.06.2020

                            Ein wunderschöner Roman, der einen entführt in eine herrliche Welt.

                            Lucy hat keinen Job, keine Wohnung und einen Ex zum vergessen.
                            Sie findet keinen neuen Job, aber bekommt das Angebot nach Island zu gehen als Hotelmanagerin. Aber da geht es weiter mit ihren Problemen und da ist ja auch noch Alex, aber wer ist Alex ? Alex sollte ein Hotel in Paris leiten, aber da verzögert sich alles und er ist in Island gelandet.
                            Ich möchte nicht zuviel verraten, aber diese Buch hat mich echt gefesselt. Über Island habe ich noch nie etwas gelesen, dieses Hotel hat Personal, das so klasse ist, da möchte man direkt einchecken. Und die tollen Beschreibungen der Orte und und und - also unbedingt lesen.

                            Ich danke der Buchboutique für das Leseexemplar, es hat mir unheimlich viele Freude bereitet - ganz, ganz lieben Dank.

                            Ich wünsche allen wunderbare Lesestunden mit dem Buch.

                            ludwig

                            1 Beitrag
                            02.06.2020

                              Ein nettes Buch für die Auszeit am Wochenende oder dem Urlaub. Lucys Geschichte lässt sich gut lesen, an manchen Stellen auch Schmunzeln z.B. beim Schaf im Thermalbecken, etwas Spannung auch dabei, wer steckt hinter den Dingen die immer wieder passieren. Von mir nur 4 Sterne, weil mir es zum Schluss nicht so gefallen hat, der Abschied von Lucy in Island fehlte mir und es ging direkt über nach Edinghburg. Schade...

                              Knopf

                              Beiträge 7
                              31.05.2020

                                Ein Wohlfühlroman

                                Bei: 'Das kleine Hotel auf Island' handelt es sich um den vierten Teil der Romantic-Escapes-Reihe von Julie Caplin. Alle Bände sind in sich abgeschlossene Geschichten, für die man kein Vorwissen benötigt. Einzelne Figuren sollen aber bereits in den Vorgängerbände aufgetaucht sein.
                                Lucy ist Hotelmanagerin und sehr gut in ihrem Job. Nur leider hat sie in ihrer früheren Anstellung einen vermeintlich riesigen Fehler begangen und wurde gekündigt. Ohne Zeugnis und einer Lücke im Lebenslauf findet sie keinen neue Stelle, hat kein Geld mehr und lebt bei einer Freundin. Also ergreift sie die einzige Chance, welche ihr angeboten wird. Weit unter ihrer Qualifikation und auch nur befristet auf zwei Monate. Ein kleines Hotel auf Island soll verkauft werden und sie soll es auf Vordermann bringen.
                                Alex ist ziemlich sauer auf seinen Stiefvater Quentin, der gleichzeitig sein Chef ist. Er soll ja das neue Luxushotel in Paris leiten, aber der Bau verzögert sich und damit die Eröffnung. Um die Zeit zu überbrücken, soll Alex in Island die Lage checken, denn Quentin möchte das Hotel erwerben, aber natürlich nur, wenn es sich rentiert. Alex soll seine 'Nettigkeit' ablegen und durchgreifen.
                                Lucys Pechsträhne hat sich bei der Ankunft im kleinen Hotel noch nicht verabschiedet und sie legt gleich einen blamablen (ungewollten) Auftritt hin. Auch die ersten Tage laufen nicht gut. Aber Alex, anfangs noch negativ eingestellt gegenüber Lucys Führungsstil, erkennt schnell ihr Potential. Geschäftlich und auch privat. Er unterstützt sie, wo er nur kann und verliebt sich in die oft unsichere Frau.
                                Es handelt sich um einen Wohlfühlroman. Der Schreibstil ist schön zu lesen, sehr flüssig und wunderbare Ortsbeschreibungen. Die Personen sind fast durchweg nett, das isländische Personal ist einfach klasse. Man fühlt sich gut aufgehoben in diesem Hotel und möchte ein paar unbeschwerte Tage dort verbringen.
                                Ob ich alle drei Vorgängerbände noch lesen möchte, weiß ich noch nicht, aber ' Das kleine Cafe in Kopenhagen ' steht nun auf meiner Wunschliste.
                                Ich vergebe vier Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne ein paar wohlige Lesestunden in Eis und Schnee verbringen möchten.
                                Ich bedanke mich bei der Buchboutique und dem rororo Verlag, die mir ein Exemplar des Buches zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

                                Goldilinchen

                                Beiträge 5
                                31.05.2020

                                  Northern Lights Lodge

                                  Bath: Lucy Smart, ehemals erfolgreiche Hotelmanagerin, fühlt sich übersehen und weggeworfen. Die 3-jährige Lücke in ihrem Lebenslauf ist keineswegs Untätigkeit als vielmehr einer Entlassung wegen grobem Fehlverhalten geschuldet. Zu verdanken hat sie dies ihrem langjährigen Lebensgefährten und Kollegen Chris. Obwohl überqualifiziert, greift Lucy nach dem letzten Strohhalm und nimmt eine Stelle als Managerin einer Lodge im ländlichen Hvolsvöllur an. Anderhalb Stunden von Reykjavik entfernt wecken nicht nur die Polarlichter ihre Begeisterung für das mehrmonatige Abenteuer…

                                  Paris: Schotte Alex soll besagte Lodge inkognito für seinen Chef infiltrieren, um bei einer möglichen Übernahme böse Überraschungen zu vermeiden. Einschlägigen Internetseiten zufolge hat die Lodge ihre besten Tage hinter sich - was hauptsächlich dem Management geschuldet sei. Widerstrebend übernimmt Alex einen Job als Barmann…

                                  Kopenhagen, New York, Paris…und natürlich Großbritannien als gemeinsamer Nenner sind die bisherigen Ziele der „Romantic Escapes“-Reihe von Julie Caplin. Neben Kultur und kulinarischen Exkursen bleibt in den Wohlfühlromanen jeweils auch Raum für die Liebe. Die neuste Fortsetzung führt den Leser diesmal nach Island, dessen spektakuläre Landschaft durch Vulkane, Geysire, Thermalquellen und Lavafelder geprägt ist.

                                  Optisch und inhaltlich ist das Buch eine gelungene Fortsetzung. Der Leser begleitet Lucy tatsächlich bei ihrem Island-Aufenthalt und ihren persönlichen Veränderungen. Julia Caplin gelingt es die positive Lebenseinstellung mit den liebenswerten Eigenheiten der Isländer vor passender Kulisse lebendig werden zu lassen. (Stichwort: Huldufólk) Die kleine Gemeinschaft des Hotelpersonals ist passend dazu gewählt. Am Rande gibt es ein kurzes Wiedersehen mit Protagonisten aus Paris sowie ein Hygge-Deja-Vu ;) Aufgrund dessen empfiehlt es sich die „Romantic Escapes“-Bücher der Reihe nach zu lesen.

                                  An den Überraschungshit „Das kleine Café in Kopenhagen“ reicht für mich auch die neueste Forstsetzung nicht heran. Obwohl die Thematik des Hotelmanagements und der Schauplatz mein Interesse geweckt haben, waren das Verhalten der Charaktere sowie einige Episoden ein bisschen zu süß für meinen Geschmack. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die nächste „Reise“ nach Kroatien – wenn auch nur gedanklich…

                                  Dark Rose

                                  Beiträge 21
                                  30.05.2020

                                    Ich habe mich in Island verliebt, aber nicht in den männlichen Protagonisten

                                    Achtung: Band 4 einer Reihe!

                                    Lucy ist am Ende. Nach einer unglaublich miesen Aktion ihres mittlerweile Ex-Freundes und noch mieserer Reaktion ihrer Chefs ist sie nun schon eine ganze Weile arbeitslos, ohne eine Chance darauf, dass sich das demnächst ändert. Sie ist absolut verzweifelt und bereit jeden Job anzunehmen. So landet sie schließlich als neue Hotelmanagerin in einem kleinen Hotel auf Island. Doch kaum ist sie auf der Insel gelandet, scheint ihre Pechsträhne anzudauern. Es geschehen die merkwürdigsten Dinge und bald muss sich Lucy fragen, ob nicht doch etwas an dem ganzen Gerede über Elfen dran ist.

                                    Alex findet seinen neuen Job furchtbar. Er muss das Management eines kleinen Hotels auf Island ausspähen, weil sein Chef wissen will, ob es sich zum Kauf eignet. Dummerweise muss er irgendwann feststellen, dass er die neue Managerin ziemlich gern mag. Aber wie soll das gut gehen?


                                    Ich mochte Lucy von Anfang an. Es wird lange ein Geheimnis darum gemacht, was bei ihrem letzten Job passiert ist und als man es erfährt, ist das echt unfassbar. Lucy tat mir so schrecklich leid! Schon vorher, als sie verzweifelt nach einem Job suchte und sich schließlich entschied, nach Island zu ziehen. Sie gibt sich so große Mühe, aber ihr werden andauernd Stöcke zwischen die Beine geworfen und eine Katastrophe jagt die nächste!

                                    Die Mitarbeiter des Hotels sind echte Originale. Man findet sie direkt sympathisch und lässt sich irgendwie gleich von diesem Lebensgefühl anstecken. Es ist genau das richtige Umfeld für Lucy.

                                    Wer die Reihe kennt, kann sich vielleicht noch an Alex aus Band 3 erinnern, der den Kürzeren in der Liebesgeschichte von Nina und Sebastian zog. Nun ist er undercover unterwegs und soll das Hotel ausspionieren.
                                    Ich mochte Alex in Band 3 sehr, aber hier leider nicht. Ja, es ist eine blöde Situation, aber ich finde ihn anfangs wirklich schrecklich gemein. Wie er über Lucy urteilt und immer nur das Negative sehen will. Mich hat das total aufgeregt. Ja, es wurde besser, aber ich konnte ihm nicht verzeihen, auch nicht, wie das am Ende lief. Ich finde er hat sich ihr gegenüber mehr als einmal falsch verhalten.

                                    Was mich an diesem Buch ganz extrem aufgeregt hat, war die Message. Lucy ist die, der ein Unrecht nach dem anderen passiert, die machtlos das alles über sich hat ergehen lassen müssen und erst langsam wieder ins Leben zurückfindet. Aber die „Bösen“ kommen davon. Dann die Sache mit Alex und eine andere Sache, die ich nicht benennen kann, ohne zu sehr zu spoilern. Ich bin echt stinkwütend! Das ist so ungerecht und gemein, aber von Lucy wird erwartet, dass sie die „Erwachsene“ ist immer alles versteht und verzeiht und, und, und. Ich kann das nicht leiden. Ich hasse es wirklich in Büchern, wenn ER im Unrecht ist, aber SIE immer alles sofort verzeihen und verstehen soll, weil ER es ja nicht SO gemeint hat. Geht’s noch?! Ich kann leider nicht genau sagen, was ich meine, ohne zu spoilern, aber ich bin echt wütend über diese Message. Das ist in meinen Augen so typisch für die Gesellschaft, das kommt ja auch sehr häufig in Liebeskomödien oder Liebesfilmen vor. Immer muss die Frau alles vergeben und vergessen, egal, wie schlimm die Aktion oder Aktionen waren, weil ER sie doch liebt und es doch nicht so gemeint hat. Ich höre jetzt auf, sonst tippe ich mich noch mehr in Rage.


                                    Fazit: Das Buch ist wunderschön und interessant und zeigt Island wirklich als ein faszinierendes Land, das viel zu bieten hat. Aber leider hat mich der Protagonist und die Message des Buches so extrem aufgeregt, dass ich platzen könnte.
                                    Ich denke mein Problem ist, dass ich so nah bei Lucy war. Sie ist zwar die Protagonistin, aber ich war direkt auf ihrer Seite und wollte einfach nur, dass für sie alles gut wird. Alex hat es sich bei mir durch seine Aktionen versaut und hat es nicht mehr geschafft das auszubügeln.
                                    Die Message regt mich tierisch auf. Ich hasse es wirklich, wenn ER Mist baut und SIE immer alles sofort vergeben und verzeihen muss. Ich könnte das nicht. Das kommt mehrmals vor und es regt mich jedes Mal auf. Es wird immer so hingedreht, als sei letztlich Lucy schuld an Konflikten, weil sie nicht schnell genug kombiniert, dass sie doch eigentlich im Unrecht ist, obwohl der andere Unrecht hat und sowas hasse ich.
                                    Ich finde eine Frau ist nicht stark, wenn sie immer alles einsteckt und vergibt und verzeiht. Ich verurteile niemanden, der das kann, im Gegenteil, ich bewundere sie dafür. Ich könnte das nicht. Ich finde eine Frau ist stark, wenn sie für sich eintritt und kämpft, wenn sie keine Angst hat auch mal anzuecken und sich nicht immer nur herumschubsen lässt.

                                    Von mir bekommt das Buch ganz knappe 3 Sterne.

                                    mannomania

                                    Beiträge 5
                                    29.05.2020

                                      Lucy's Reise nach Island...

                                      Das kleine Hotel auf Island
                                      Ein Roman von Julie Caplin mit 432 Seiten und 30 Kapiteln, erschienen am 19.04.2020 bei Rowohlt
                                      Dazu ein wunderschönes Cover, sehr passend zur Geschichte ❤

                                      Zum Inhalt:
                                      Der Leser reist mit Lucy nach Island.
                                      Dort soll sei die Chance für das Management eines kleines Hotels bekommen....
                                      Da sie in ihrem bisherigen Job entlassen wurde, ergreift sie voller Zuversicht diese Möglichkeit. Doch, ihr Start beginnt mit vielen Problemen und Lucy ist auf die Hilfe von Mitarbeitern angewiesen.
                                      Besonders Alex, der Barmann, ist immer in ihrer Nähe, wenn es schwierig wird...

                                      Fazit:
                                      Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der sich leicht lesen läßt.
                                      Die Geschichte hat Charme und mir gut gefallen. Auch Orte und Situationen auf Island wurden bildlich beschrieben, ich sollte unbedingt selbst mal dorthin...
                                      Lucy ist eine sehr sympathische Frau, die sich gut mit ihrer Art entwickelt hat und den Zusammenhalt des Personals aufbaute, so daß Vertrauen entstand.

                                      Alles in allem eine sehr schöne Geschichte, zum Abschalten und Träumen, die ich gerne weiter empfehle und vergebe hier unbedingt 5*!

                                      Bambisusuu

                                      Beiträge 35
                                      29.05.2020

                                        Das Buch "Das kleine Hotel auf Island" gehört zu der wundervollen Romantic-Escapes-Reihe und bietet wieder tolles Ambiente, sympathische Charaktere und genüssliche Lesestunden. Jedes der Bücher entführt an einen anderen Ort. Diesmal, wie am Titel erkennbar, geht es nach Island.

                                        Lucy Smarts Lebenslauf ist nicht der Beste und daher halten sich ihre Jobchancen in Grenzen. Zudem hat sie keine Wohnung mehr und einen hinterhältigen Ex-Freund. Um im Arbeitsleben wieder zu Fuß zu fassen, bleibt Lucy nichts anderes übrig als eine befristete Stelle als Hotelmanagerin auf Island anzunehmen. Ihr Start ist jedoch nicht erfreulich. Zuerst wurde sie von keinem erwartet, dann kommt es zu technischen Schwierigkeiten und Fabelwesen treiben ihr Unwesen im Hotel. Aber dafür sorgt der schottische Barmann Alex für Lucys Glücksgefühle. Doch nicht ist, was es scheint...

                                        Die Autorin hat wieder mit viel Humor, Unterhaltung und Spannung eine gelungene Geschichte geschrieben, die sich locker und leicht lesen lässt. Lucy ist mir mit ihrer liebenswürdigen Art ans Herz gewachsen. Aber auch die Mitarbeiter des Hotels finden einen tollen Platz in der Handlung.

                                        Mit Lucy erlebt man eine richtige Achterbahnfahrt. Von einem zum nächsten Missgeschick begleitet man Lucy als Hotelmanagerin. Ihr Job ist nicht leicht, aber Lucy verliert nicht den Mut und ihre hoffnungsvolle Art. Mit ihrem Team versucht sie dem Hotel wieder einen neuen Glanz zu verschaffen. Auch wenn ihr mehrere Steine in den Weg gelegt werden, ist Lucy nicht aufzuhalten. Die Veränderung des Hotels habe ich toll bildlich vor Augen gehabt.

                                        Das Buch verspricht durch die Geschehnisse eine Menge Drama und Romantik. Denn der charmante Alex ist derjenige, der Lucy an schweren Tagen zur Seite steht. Er zeigt ihr die schönen Orte auf Island, was zum Träumen verlockt. Besonders zum Schluss wird es nochmal richtig spannend und überraschend. Die Reihe macht einfach Spaß!

                                        eiger59

                                        Beiträge 7
                                        26.05.2020

                                          Heiße Quellen und heiße Küsse

                                          „Das kleine Hotel auf Island“ von Juli Caplin ist der vierte Band der Romantic-Escapes-Reihe. Mich hat das Buch verzaubert und meine Sehnsucht nach Island weiter entfacht.

                                          Im Mittelpunkt steht Lucy Smart aus Bath, die verzweifelt nach einem neuen Job sucht. Durch ein Missgeschick oder wie sie es selbst nennt, eine riesengroße Dummheit hat, sie ihren letzten Job als Managerin eines Luxushotels verloren. Aber es ist noch viel schlimmer, denn sie hat keine Wohnung und für die letzten drei Jahre kein Arbeitszeugnis. Wie soll sie jemals wieder eine Stelle finden?

                                          Doch Lucy ist bereit fast alles anzunehmen, was der Stellenmarkt bietet und so geht sie auf ein Angebot der Personalvermittlerin, das bisher niemand wollte. Dabei handelt es sich um eine auf zwei Monate befristete Stelle als Managerin einer Logde in Island, die absolut einsam am Meer liegt.

                                          Dort angekommen geht der Alptraum von Lucys Leben weiter. Das Taxi ist weg – die verschlossene Logde liegt im Dunkeln und niemand erwartet sie trotz schriftlicher Ankündigung. Plötzlich, aber das muss man einfach lesen was passiert, wird sie von zwei Angestellten aus einem Thermalbecken gefischt. Ein gelungener Auftakt bei einer neuen Stelle sieht anders aus.

                                          Aber Lucy wäre nicht Lucy Smart, wenn sie sich nicht allen Herausforderungen stellen würde. Auch die in Island allgegenwärtigen Elfen, oder Huldufòlk wie sie hier genannt werden, scheinen Lucy und der Lodge nicht wohlgesonnen. Lucy muss Situationen meistern, die man sich gar nicht vorstellen mag.

                                          Plötzlich taucht noch eine Filmcrew auf, die eine Real-Soap über die Lodge, ihre Gäste und Angestellten drehen will.
                                          Doch sie steht mit all den Problemen nicht ganz allein da. Die Hotel-Crew besteht aus liebenswerten Mitarbeitern, die sie herzlich in ihrer Mitte aufnehmen und ihr tatkräftig zur Seite stehen. So lernt Lucy das wahre Island kennen, welches nicht nur aus beindruckenden Naturwundern, wie heißen Quellen, Vulkanen, Gletschern und Geysiren besteht, sondern warmherzige und herzliche Menschen als Schatz vorweisen kann. Der Autorin gelingt es die besondere Atmosphäre der Insel einzufangen und den Leser in eine Wunderwelt, über der manchmal Nordlichter leuchten, zu entführen.

                                          An dieser Stelle muss auch der schottische Barmann Alex Erwähnung finden, der ein Geheimnis bewahrt. Er unterstützt Lucy nicht nur und zeigt ihr die Schönheit Islands an freien Tagen, sondern schleicht sich in ihr Herz.
                                          Die Geschichte, die Julie Caplin leicht und flüssig erzählt, gleicht eine Achterbahnfahrt – doch Lucy kann nicht aussteigen. Was alles im Hotel passiert und wie sich die Northern Lights Lodge vorteilhaft entwickelt, die Bewertungen auf Trip Advisor zeigen es, muss man einfach selbst lesen. Das Ende der Geschichte überrascht noch mit einem dramatischen Finale, das von einem totalen Stromausfall am isländischen Abend mit Buffet und VIP‘s überschattet wird sowie einer neuen Hotelmanagerin, die den Barmann Alex sehr gut kennt. Was hat das alles zu bedeuten? Waren Lucys Anstrengungen umsonst?

                                          Man merkt die Autorin Julie Caplin kennt die Hotel- und PR-Branche sehr gut, denn sie weiß genau, worüber sie schreibt. Die Härten im Business sind für sie kein Buch mit sieben Siegeln und in der Liebe gibt es immer wieder Überraschungen. So gelingt es ihr das Buch bis zum Ende unterhaltsam und fesselnd zu gestalten.

                                          Fazit:
                                          Diese originelle Story, die humorvoll, witzig und mit leichter Feder flott geschrieben wurde, kann ich nur empfehlen. Die Handlung ist in sich stimmig mit vielen Überraschungsmomenten. Die Protagonisten Lucy und ihre isländischen Freunde sind einem ans Herz gewachsen. Das ferne Island ist ein Sehnsuchtsort geworden und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
                                          Aus meiner Sicht vergebe ich sehr gern 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

                                          Alica

                                          Beiträge 39
                                          26.05.2020

                                            Dieses Buch dürfte ich testlesen. Und ich hatte es innerhalb 3 Tagen ausgelesen. Mir hat der Teil bis jetzt am Besten gefallen. Diese Details und das Insiderwissen macht die Story richtig lebendig. Und Lucy ist auch ein echt schöner Name.

                                            Michi1981

                                            Beiträge 6
                                            eine Antwort 23.05.2020

                                              Das kleine Hotel auf Island/ Julie Caplin/ gelesen von Hannah Baus

                                              Meine Meinung:

                                              Julie Caplin hat Island so toll beschrieben, das man gleich in dieses kleine und gemütliche Hotel fahren möchte. Man möchte sich die tolle Landschaft, die Sehenswürdigkeiten, die Nordlichter und die heißen Quellen anschauen. Ich verreise sehr gerne und die Autorin hat mich sehr neugierig gemacht. Ich Liebe die bildliche Beschreibung der Isländer/ Wikinger. Die Liebe Hannah Baus hat ihr übriges dazu beigetragen, man lauscht ihrer Stimme und ist hin und weg. Die Geschichte ist unterhaltsam, auch was das Feenvölkchen betrifft. Man lernt eine starke Lucy kennen, die an ihren Aufgaben wächst und dadurch eine gute Chefin und Freundin wird.

                                              Cover:

                                              Ist mit dem Blauton nicht schlecht, hätte aber ausdrucksstärker sein können. Ich hätte mir ein tolles Landschaftsbild von Island gewünscht, vielleicht mit Nordlicht und kleinem Hotel. ( Vielleicht auch ein Wikinger)

                                              Fazit:

                                              Es war mir eine Freude und ein wahres Lesevergnügen dieses Buch zu lesen/ hören. Ich bin halt ein Romantiker und Liebe Geschichten mit Happy End. Von mir gibt es ​5/5 heißen Quellen.

                                              • Sonjas Bücherecke

                                                Beiträge: 80
                                                24.05.2020

                                                Hört sich total klasse an. Das Buch wandert auf meine Wunschliste.

                                              Talisha

                                              Beiträge 15
                                              19.05.2020

                                                Auch im vierten Band der Romantic Escapes-Serie (die man unabhängig voneinander lesen kann) treffen wir auf Bekannte aus den Vorgänger-Bänden. Zum Beispiel (und nur kurz) auf Jane und Peter, ehemalige Teilnehmer am Backkurs in der kleinen Bäckerei in Paris, und (ganz lang) auf Alex, Sebastians Freund.

                                                Hier auf Island soll Alex inkognito in der Northern Lights Lodge arbeiten und schauen, ob die Lodge läuft oder nicht. Alex Chef und Stiefvater Quentin will die Lodge kaufen, aber weiss, dass es in letzter Zeit schlechte Kritiken gab. Deshalb schickt er Alex hin, der ihm berichten soll.

                                                Lucy sucht dringend einen neuen Job und übernimmt die freie Stelle als Hotelmanagerin - dafür reist sie sogar nach Island. Vorerst für zwei Monate, vielleicht auch länger, wenn sie punkten kann. Doch Lucy weiss nicht, dass die Lodge verkauft werden soll, auch nicht, dass Alex nicht nur Barmann ist. Alex ist häufig zur Stelle und macht viel mehr, als nur hinter der Bar zu stehen und ab und zu zu kellnern. Lucy kommt es komisch vor, ist aber froh auf Alex zählen zu können und hinterfragt nicht weiter. Denn es gibt viel zu tun, ihre Vorgänger waren schlechte Chefs.

                                                Nicht nur in der Organisation gibt es Probleme, denn immer öfters verschwinden Dinge, gehen kaputt oder Mails kommen nicht an. Daran soll das Elfenvolk Schuld sein, doch weder Lucy noch Alex glauben daran. Als wär das alles nicht genug, taucht auch noch eine Filmcrew auf, die nicht nur die Polarlichter filmen wollen, sondern auch die Hotelangestellten während der Arbeit. Dies passt weder Lucy noch den anderen - gemeinsam versuchen sie die Crew abzulenken.

                                                Die zwei Monate vergehen nur zu schnell für Lucy, sie möchte am liebsten gar nicht mehr weg, sie ist begeistert von Island, immer mehr von der Lodge - und auch von Alex...

                                                In der Lodge würde ich gerne Urlaub machen. Julie Caplin erzählt von heissen Quellen, Gletschern, Schneefall, von Hygge und bringt viel Gefühl darin unter.

                                                Eigentlich wäre "Das kleine Hotel auf Island" ein Kandidat für 5 Punkte. Dass aber Lucys Geheimnis in die Richtung "Riesendrama um nichts" (oder zumindest um nicht viel) geht und die Unverfrorenheit der Filmcrew überall zu filmen (hier hätte Lucy durchgreifen müssen), wie auch der Umstand, dass einige Figuren plötzlich nicht mehr erwähnt werden, sobald sie ihre Schuldigkeit taten, trübten mein Lesevergnügen ein wenig.

                                                Die Geschichte ist sonst nämlich witzig und romantisch. Beides zugleich, humorvoll und auch was fürs Herz, aber auch spannend und nicht ganz so voraussehbar, wie man vielleicht auf den ersten Blick denken könnte.

                                                Die Figuren wuchsen mir ans Herz und ich würde mich freuen, wenn ich dem einen oder anderen aus der Northern Lights Lodge-Island-Clique in einem der weiteren Romane der Serie wieder begegnen würde.

                                                Fazit: Hyggeliger Lesespass!
                                                4 Punkte.

                                                Vielleserin

                                                Beiträge 37
                                                19.05.2020

                                                  Neues aus der Romantic Escapes-Reihe von Bestsellerautorin Julie Caplin: eine zauberhafte Liebesgeschichte im Hygge-Hotel auf Island.
                                                  Lucys Leben gleicht einer Sackgasse: kein Job, keine Wohnung und ein verlogener Ex. Deshalb ergreift sie ohne zu zögern die Chance, für eine befristete Stelle als Hotelmanagerin nach Island zu ziehen. Doch das idyllische Hygge-Hotel birgt unerwartete Probleme: Schafe im Whirlpool, technische Schwierigkeiten und vermeintliche Fabelwesen, die ihr Unwesen treiben, halten Lucy ordentlich auf Trab. Und dann ist da auch noch Alex, der schottische Barmann mit den dunklen Augen, der Lucys Herz schneller schlagen lässt. Doch ist Alex, wer er zu sein vorgibt? (Klappentext)


                                                  Der Roman läßt sich sehr gut lesen. Ist flüssig und anschaulich geschrieben und die Bilder im Kopf entstehen sehr schnell. Ich war sehr schnell in der Geschichte mitten drin und es sehr genossen, Land und Leute kennenzulernen. Die Charaktere sind gut abschrieben und entwickeln sich auch logisch weiter. Die Emotionen und vor allem die Liebe sind gegeben und die Spannung auch, ob es zu einem Happy End kommen wird. Ein Roman für einen unbeschwerten Lesegenuss.

                                                  kerstin2601

                                                  Beiträge 50
                                                  20.04.2020

                                                  Insel ist gut, Island natürlich auch. Ein Hotel? Vielleicht gut.
                                                  Ein schottischer Barkeeper? Jaaaa....Mit dunklen Augen? Gefährlich. Es kommt, wie es kommen muss, die Liebe mit allen Irr- und Wirrnissen schlägt ein wie der Blitz. Aus Lebenskrisen und Geheimnissen wird schließlich doch... vielleicht ein Happy End?